{"id":36307,"date":"2016-12-16T16:41:00","date_gmt":"2016-12-16T15:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307"},"modified":"2016-12-16T16:41:00","modified_gmt":"2016-12-16T15:41:00","slug":"hinweise-des-tages-ii-277","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h01\">FAZ und Verfassungsschutz im &ldquo;Fake News&rdquo;-Strudel <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h02\">Abfuhr f&uuml;r Ukraine: Entsorgte EU-Hoffnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h03\">Die Europ&auml;ische Kriegsunion (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h04\">West- oder Ostanbindung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h05\">Strafanzeige wegen Kampfdrohnen-Steuerung &uuml;ber deutschen US-St&uuml;tzpunkt Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h06\">Regierung treibt soziale Ausgrenzung von Fl&uuml;chtlingen weiter voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h07\">EU-Entwicklungshilfe f&uuml;r R&uuml;stung und Grenzz&auml;une in Afrika?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h08\">Folgen des Brexit: Irland sucht den Sonderweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h09\">Die Total&uuml;berwachung durch die NSA und die Zusammenarbeit zwischen NSA und BND &ndash; ein wirksames Instrument zur Verhinderung terroristischer Anschl&auml;ge?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h10\">Atomausstieg: Die fetten Gewinne sind l&auml;ngst verteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h11\">Gefahr f&uuml;r die Mitbestimmung: Die TUI-Klage vor dem EuGH<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h12\">Globalisierung kann t&ouml;dlich sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h13\">Schon wieder soll ein Goldman-Banker bei Trump Karriere machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h14\">Kanzleramt h&auml;lt brisantes Lobbypapier vor abgeordnetenwatch.de geheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h15\">Journalisten regieren mit &ndash; und wie!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36307#h16\">Hamburger Morgenpost steht vor weiterem Stellenabbau<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>FAZ und Verfassungsschutz im &ldquo;Fake News&rdquo;-Strudel<\/strong><br>\nRussland ver&uuml;bt Cyberangriffe auf deutsche Politiker und den Bundestag, sagt der Verfassungsschutz. Belege pr&auml;sentiert er nicht. Die FAZ druckt es trotzdem. Wie &ldquo;postfaktisch&rdquo; sind die Leitmedien? (&hellip;) In dem auf Seite 1 ver&ouml;ffentlichten Artikel werden neue &ldquo;pr&auml;zise Erkenntnisse&rdquo; zu einer direkten Verantwortung des russischen Staates behauptet, diese dann aber nicht genannt, so dass die Vorw&uuml;rfe nicht &uuml;berpr&uuml;fbar sind und damit spekulativ bleiben. Zugleich werden die Verd&auml;chtigungen mehr oder weniger als bewiesene Tatsachen pr&auml;sentiert. Das ist, so darf man sagen, hart an der Grenze zum Verbreiten von &ldquo;Fake News&rdquo;. Denn wo ist die Garantie f&uuml;r die Leser, wo zumindest die unabh&auml;ngige journalistische &Uuml;berpr&uuml;fung, dass die vom Verfassungsschutz lancierten Vorw&uuml;rfe &uuml;berhaupt fundiert sind und der Wahrheit entsprechen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/FAZ-und-Verfassungsschutz-im-Fake-News-Strudel-3572734.html\">Paul Schreyer bei Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Abfuhr f&uuml;r Ukraine: Entsorgte EU-Hoffnungen<\/strong><br>\nAch, wie war das r&uuml;hrend, im kalten Kiewer Winter vor drei Jahren die vielen geschwenkten EU-F&auml;hnchen zu sehen. Nicht zuletzt auch f&uuml;r das politische Ego der EU selbst. Hatte sie nicht endlich mal jemanden, der sie so richtig mochte und unbedingt n&auml;her an sie heran wollte?<br>\nJetzt hat die EU der Ukraine klargemacht, dass es so von ihrer Seite gar nicht gemeint war. Die Staats- und Regierungschefs haben ausdr&uuml;cklich klargestellt, dass das Assoziierungsabkommen, dessen verweigerte Unterzeichnung die EU zum Anlass nahm, einen als &raquo;Euromaidan&laquo; auftretenden Regimewechsel zu inszenieren, ohnehin nie als das gedacht war, was die EU-Enthusiasten in der Ukraine geglaubt haben: als Vorstufe f&uuml;r eine sp&auml;tere Mitgliedschaft im Br&uuml;sseler Club. Verlangt haben diese Kl&auml;rung von den Niederlanden &ndash; wo n&auml;chstes Jahr Wahlen anstehen, und die Stimmengewinne f&uuml;r die rechtspopulistische &raquo;Freiheitspartei&laquo; von Geert Wilders begrenzt werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-16\/037.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Putin schlagen, Erdogan schonen<\/strong><br>\nDie EU bleibt auf Konfrontationskurs zu Russland. Die Wirtschaftssanktionen werden verl&auml;ngert, das Ukraine-Abkommen wird vorangetrieben<br>\n&ldquo;Es brennt an allen Ecken und Enden.&rdquo; So beschrieb Kommissionschef Jean-Claude Juncker einen Tag vor dem EU-Gipfel in Br&uuml;ssel die Lage in und um Europa. Griechenland, die T&uuml;rkei, Syrien und Ukraine hei&szlig;en die Brandherde. Und &uuml;ber all dem schwebt der Schatten des kommenden US-Pr&auml;sidenten Donald Trump, der auch noch das eine oder andere Feuerwerk entz&uuml;nden k&ouml;nnte.<br>\nDoch &uuml;ber Trump wollten die 28 Staats- und Regierungschefs bei ihrem letzten Gipfel dieses Krisenjahres erst gar nicht sprechen. &ldquo;Unsere Au&szlig;enpolitik wird nicht in Washington entschieden&rdquo;, fertigte der scheidende EU-Parlamentspr&auml;sident und M&ouml;chte-Gern-Au&szlig;enminister Martin Schulz alle Fragen zum vermuteten amerikanischen Kurswechsel ab. Damit lag er ganz auf Regierungslinie.<br>\nDenn auch Kanzlerin Angela Merkel wollte nicht &uuml;ber Trump sprechen. Und schon gar nicht &uuml;ber eine m&ouml;gliche neue Russland-Politik. Um ganz sicher zu gehen, hatte sie schon vor dem EU-Gipfel die Marschroute festgelegt: Verl&auml;ngerung der EU-Wirtschaftssanktionen um weitere sechs Monate, verk&uuml;ndete sie Arm in Arm mit dem franz&ouml;sischen Staatspr&auml;sidenten Francois Hollande in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Putin-schlagen-Erdogan-schonen-3572739.html\">Eric Bonse auf Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Europ&auml;ische Kriegsunion (II)<\/strong><br>\nDie EU wird die Zahl ihrer Milit&auml;rinterventionen deutlich ausweiten. Dies ist ein Ergebnis des gestrigen Gipfeltreffens der EU-Staats- und Regierungschefs in Br&uuml;ssel. Zudem werden die Mitgliedstaaten die Kooperation ihrer Streitkr&auml;fte intensivieren. Das entspricht Forderungen, die in einer im Sommer gestarteten Kampagne zur forcierten Militarisierung der EU vor allem von der Bundesregierung immer wieder vorgetragen worden waren. Nach mehreren Beschl&uuml;ssen der EU-Verteidigungsminister, anderer EU-Gremien und des Europaparlaments hatte k&uuml;rzlich die EU-Kommission einen &ldquo;Verteidigungs-Aktionsplan&rdquo; ver&ouml;ffentlicht, der etwa vorsieht, ab den fr&uuml;hen 2020er Jahren &uuml;ber einen &ldquo;Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds&rdquo; j&auml;hrlich eine halbe Milliarde Euro in die R&uuml;stungsforschung zu stecken. Zuletzt hatte das Europaparlament gefordert, die EU m&uuml;sse aufr&uuml;sten, um &ldquo;ihr volles Potenzial als Weltmacht&rdquo; nutzen zu k&ouml;nnen. Ziel ist laut dem Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), weiterhin der Aufbau einer EU-Armee.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59505\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>West- oder Ostanbindung?<\/strong><br>\nDie Milit&auml;rintervention in Afghanistan f&uuml;hrte die US-Armee und den IWF in die Staaten Zentralasiens. Damit konnte der Einfluss anderer M&auml;chte zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden. Doch Beijing und auch Moskau sind l&auml;ngst wieder pr&auml;sent<br>\nAls die westlichen Gro&szlig;m&auml;chte auf einer Konferenz auf dem Petersberg bei Bonn im Dezember 2001 Hamid Karsai den Weg zum afghanischen Pr&auml;sidentenamt ebneten, bedeutete dies den Beginn einer neoliberalen Wende in den zentralasiatischen Staaten Afghanistan, Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan. Bis zum Beginn der US-Milit&auml;rintervention am Hindukusch hatten sich Organisationen, die f&uuml;r eine solche Politik stehen, wie der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF), die Weltbank und die Welthandelsorganisation (WTO), in dieser Region auf dem R&uuml;ckzug befunden. Die Volksrepublik China dagegen konnte mit ihren Konzernen Gel&auml;ndegewinne verzeichnen. Doch die massive Milit&auml;rpr&auml;senz der NATO-Staaten sicherte westlichen Konzerne Zugang, Zugriff und Abtransport von Rohstoffen und f&uuml;hrte zu einem Revival der IWF-Schockprogramme mit sozial katastrophalen Auswirkungen.<br>\nDie Staaten in Zentralasien gingen mit &auml;u&szlig;erst unterschiedlichen Voraussetzungen aus der Zeit der Systemkonfrontation hervor. W&auml;hrend Kasachstan und Turkmenistan gro&szlig;e Vorkommen an Erdgas und Erd&ouml;l besitzen, k&ouml;nnen Afghanistan, Kirgistan und Tadschikistan kaum eigene Rohstoffe vorweisen. Usbekistan wiederum verf&uuml;gt Reserven an Gas und &Ouml;l und ist zugleich das bev&ouml;lkerungsreichste Land der Region. Da Kasachstan und Turkmenistan aufgrund ihrer nat&uuml;rlichen Reicht&uuml;mer eine andere Rolle in der Weltwirtschaft spielen, sind sie von der Betrachtung hier ausgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-16\/050.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Kontrolle des Umfelds<\/strong><br>\nDie Bundeswehr setzt sich im Nahen Osten fest. Die BRD verkauft das als &raquo;Entlastung der USA&laquo;, will sich jedoch zur unabh&auml;ngigen Gro&szlig;macht mausern<br>\nOft ist &uuml;ber ihn geredet worden im au&szlig;en- und milit&auml;rpolitischen Establishment Berlins: &uuml;ber den &raquo;Krisenbogen&laquo;, der die EU im S&uuml;den und im S&uuml;dosten umgibt. Mali, Libyen, Somalia, Syrien, Irak: Die Liste der L&auml;nder im erweiterten Umfeld der EU, die &ndash; meist nach westlichen Interventionen &ndash; in Krieg und B&uuml;rgerkrieg versinken, ist im Laufe der letzten Jahre immer l&auml;nger geworden. Was tun? Auch milit&auml;risch eingreifen, hie&szlig; es schon im Oktober 2013 in dem wichtigen Strategiepapier &raquo;Neue Macht &ndash; Neue Verantwortung&laquo;, das damals von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) und vom German Marshall Fund of the United States (GMFUS) publiziert wurde: Die deutsche Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitik m&uuml;sse sich k&uuml;nftig &raquo;in erster Linie auf das zunehmend instabil werdende europ&auml;ische Umfeld von Nordafrika &uuml;ber den Mittleren Osten bis nach Zentralasien konzentrieren&laquo;. Diese Auffassung hat sich durchgesetzt, und so nimmt nun auch das neue &raquo;Wei&szlig;buch&laquo; der Bundeswehr, ein Basisdokument der Berliner Weltpolitik, den &raquo;Krisenbogen von Nordafrika &uuml;ber die Sahelzone, das Horn von Afrika, den Nahen und Mittleren Osten bis nach Zentralasien&laquo; als das prim&auml;re Bet&auml;tigungsfeld der Bundeswehr in den Blick. So weit die Schreibstubenkonzeption der machthungrigen Geostrategen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-16\/012.php\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Strafanzeige wegen Kampfdrohnen-Steuerung &uuml;ber deutschen US-St&uuml;tzpunkt Ramstein<\/strong><br>\nHans-Christian Str&ouml;bele stellte gestern eine Strafanzeige wegen Kampfdrohnen-Steuerung &uuml;ber deutschen US-St&uuml;tzpunkt Ramstein beim zust&auml;ndigen Generalbundesanwalt Herrn Dr. Peter Frank in Karlsruhe. Lesen Sie hier die Anzeige und erfahren Sie mehr &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde:<br>\nStrafanzeige wegen Kampfdrohnen-Steuerung &uuml;ber deutschen US-St&uuml;tzpunkt Ramstein<br>\nSehr geehrter Herr Generalbundesanwalt Frank,<br>\nwegen Mitwirkung &ndash; auch durch strafbares Unterlassen &ndash; oder sonstige Beteiligung an der Steuerung des t&ouml;dlichen Einsatzes von US-Kampfdrohnen in asiatischen, afrikanischen und arabischen L&auml;ndern aus und &uuml;ber den US-St&uuml;tzpunkt in Ramstein erstatte ich Strafanzeige wegen aller in Betracht kom-menden Delikte, insbesondere T&ouml;tungsdelikte, gegen alle in Frage kommenden Tatverd&auml;chtigen aus den USA und Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stroebele-online.de\/show\/9616543.html\">Hans-Christian Str&ouml;bele<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Regierung treibt soziale Ausgrenzung von Fl&uuml;chtlingen weiter voran<\/strong><br>\nUnd wieder wird am menschenw&uuml;rdigen Existenzminimum f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge ges&auml;gt: Mit der geplanten Versch&auml;rfung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) sind nochmalige gravierende Leistungsk&uuml;rzungen binnen weniger Monate geplant.<br>\nAm Freitag soll der Bundesrat &uuml;ber das dritte Gesetz zur &Auml;nderung des AsylbLG endg&uuml;ltig abstimmen (BR-Drs 713\/16). Die Gesetzesvorlage sieht eine nochmalige gravierende K&uuml;rzung der AsylbLG-Leistungen vor. PRO ASYL hatte &uuml;ber die Initiative bereits im September berichtet.<br>\nSparen auf Kosten von Fl&uuml;chtlingen<br>\nAlleinstehende in Gemeinschaftsunterk&uuml;nften w&uuml;rden quasi &raquo;zwangsverpartnert&laquo; und sollen mit dieser Begr&uuml;ndung nur noch 90% des Regelsatzes erhalten. F&uuml;r sie soll ab 1. Januar 2017 die eigentlich f&uuml;r gemeinsam aus einem Topf wirtschaftende Ehepartner gedachte Regelbedarfsstufe 2 gelten. Dass es sich bei den Menschen in staatlichen Unterk&uuml;nften gerade nicht um freiwillige, enge Lebenspartnerschaften, sondern um Zwangsgemeinschaften handelt, die in der Regel auch nicht gemeinsam haushalten, wird offensichtlich ignoriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/regierung-treibt-soziale-ausgrenzung-von-fluechtlingen-weiter-voran\/\">Pro Asyl<\/a>\n<p><strong>dazu: Breites B&uuml;ndnis fordert: Nein zu Dublin IV!<\/strong><br>\nIn einem gemeinsamen Aufruf fordern Menschenrechtsorganisationen, Richter- und Anwaltsvereinigungen sowie in der Fl&uuml;chtlingsarbeit t&auml;tigen Verb&auml;nde vom Europ&auml;ischen Rat, die Reformvorschl&auml;ge der EU-Kommission, die sogenannte Dublin IV-Verordnung, zu stoppen.<br>\nHeute und am morgigen Freitag tagen in Br&uuml;ssel die 28 europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs. Beraten wird unter anderem &uuml;ber die europ&auml;ische Asylrechtsreform und damit auch &uuml;ber die Zukunft des individuellen Rechts auf Asyl in Europa. Ein breites B&uuml;ndnis appelliert in einem Aufruf an den Europ&auml;ischen Rat, die Pl&auml;ne zur Dublin-Reform, die Dublin IV-Verordnung, zu stoppen.<br>\nDas Dublin-System regelt, welcher EU-Mitgliedstaat f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung des Asylverfahrens zust&auml;ndig ist. Die auf dem Tisch liegenden Vorschl&auml;ge der EU-Kommission versto&szlig;en eklatant gegen Fl&uuml;chtlingsrecht und Menschenrecht und sind ein Frontalangriff auf das Recht auf Asyl in Europa. Mit der geplanten Dublin IV-Reform r&uuml;ckt ein Europa der Solidarit&auml;t in weite Ferne.<br>\nDer Schutz von Fl&uuml;chtlingen wird auf die Staaten au&szlig;erhalb Europas abgew&auml;lzt. Die Ersteinreisestaaten am Rande Europas bleiben auf ewig zust&auml;ndig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/breites-buendnis-fordert-nein-zu-dublin-iv\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-Entwicklungshilfe f&uuml;r R&uuml;stung und Grenzz&auml;une in Afrika?<\/strong><br>\nDie Berliner Tageszeitung &ldquo;taz&rdquo; hat in einem gro&szlig;en Rechercheprojekt die Hintergr&uuml;nde von Europas &ldquo;Marshallplan&rdquo; f&uuml;r Afrika aufgedeckt. Ihr Ergebnis: Statt Demokratie und Menschenrechten wird k&uuml;nftig die Grenzsicherung zum wichtigsten F&ouml;rderkriterium f&uuml;r Entwicklungshilfe.<br>\nWas als &ldquo;Marshallplan&rdquo; f&uuml;r Afrika, was als Bek&auml;mpfung von Fluchtursachen angek&uuml;ndigt wurde, finanziert vor allem Projekte von deutschen und europ&auml;ischen R&uuml;stungskonzernen, sagt Simone Schlindwein. Die Afrikakorrespondentin der &ldquo;taz&rdquo; hat gemeinsam mit 24 Journalistinnen in 37 L&auml;ndern recherchiert, wie die neue EU-Politik in Afrika aussieht. &ldquo;Wir sind einfach die Zaunhersteller durchgegangen. Die sind meistens R&uuml;stungskonzerne, die fr&uuml;her traditionell einfach Panzer gebaut haben f&uuml;r die normale, die regul&auml;re Kriegsf&uuml;hrung. Und mittlerweile gibt es eben diese ganzen neuen Sparten. F&uuml;hrend dabei ist auch Rheinmetall, ein deutscher Konzern, von dem jetzt nicht zuf&auml;llig Dirk Niebel, unser ehemaliger Bundesentwicklungsminister, Chef-Lobbyist geworden ist. Er hat als Entwicklungsminister noch diese Zaun-Idee in die Welt gesetzt. Und pl&ouml;tzlich ist er Chef-Lobbyist von Deutschlands f&uuml;hrendem Zaunanlagen-Hersteller.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/medienbericht-eu-entwicklungshilfe-fuer-ruestung-und.769.de.html?dram:article_id=374062\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Folgen des Brexit: Irland sucht den Sonderweg<\/strong><br>\nDer Brexit sorgt in Irland f&uuml;r Unruhe. Die Menschen f&uuml;rchten die wirtschaftlichen Folgen. Z&ouml;lle k&ouml;nnten beispielsweise wieder eingef&uuml;hrt werden, wenn Irland Waren nach Gro&szlig;britannien liefert. Und im Grenzgebiet zu Nordirland macht man sich Sorgen &uuml;ber ein neuerliches Aufflackern von Unruhen.<br>\nDublin vor einer Woche. Die deutsche-irische Handelskammer ist in ihr neues Geb&auml;ude umgezogen und hat Unternehmer und Politiker zum Empfang geladen. Hauptgast ist der irische Ministerpr&auml;sident Enda Kenny. Er ist gerade in seinem Dienstwagen vorgefahren und zerschneidet mit einer Schere das rote Band, das vor ihm die Eingangstreppe versperrt. Der Taoiseach, wie das Amt des Ministerpr&auml;sidenten in Irland genannt wird, spricht vor den G&auml;sten dann sofort von den Herausforderungen, die der Brexit f&uuml;r sein Land mit sich bringt.<br>\nKenny ist diplomatisch zur&uuml;ckhaltend gegen&uuml;ber London, kein Wort der Kritik geht ihm &uuml;ber die Lippen. Im Interview spricht er anschlie&szlig;end dann die Probleme an, die der irischen Politik das meiste Kopfzerbrechen bereiten: was werden die Folgen f&uuml;r die Grenze zwischen Irland und Nordirland sein? Und f&uuml;r das Verh&auml;ltnis zwischen den beiden Staaten Irland und Gro&szlig;britannien &uuml;berhaupt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/folgen-des-brexit-irland-sucht-den-sonderweg.724.de.html?dram:article_id=374049\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Total&uuml;berwachung durch die NSA und die Zusammenarbeit zwischen NSA und BND &ndash; ein wirksames Instrument zur Verhinderung terroristischer Anschl&auml;ge?<\/strong><br>\nDerzeit steht der Fall Jaber Albakr v&ouml;llig im Zentrum des &ouml;ffentlichen Interesses. Bis jetzt wissen wir von ihm kaum mehr, als dass er Anfang 20 war, arabisch sprach und in einer Zelle in Leipzig tot aufgefunden wurde. Alles Weitere liegt schon im grauen Bereich ungesicherter Erkenntnisse. (&hellip;)<br>\nViele Fragezeichen, die uns noch einige Zeit besch&auml;ftigen werden. Die Nachricht, die im Fall des vermeintlichen verhinderten Attent&auml;ters Albakr aber von Anfang an in das &ouml;ffentliche Bewusstsein eingepflanzt wurde ist jedenfalls: Der entscheidende Hinweis soll von den US Nachrichtendiensten gekommen sein. Das entspricht dem Muster, das wir bisher schon kennen. Paradebeispiel: Die &bdquo;Sauerlandgruppe&ldquo; Warum lohnt es sich, diese Gruppe noch einmal genauer in den Blick zu nehmen, wenn wir &uuml;ber Geheimdienste und deren tats&auml;chlichen oder vermeintlichen Beitrag zur Verhinderung von Terroranschl&auml;gen reden?<br>\nGanz einfach, weil die Sauerlandgruppe noch als einziges Beispiel &uuml;brig geblieben ist, auf das die Geheimdienste im Zusammenhang mit dem von Edward Snowden aufgedeckten NSA-Skandal verwiesen haben, um die erfolgreiche Abwehr eines Terroranschlags als Ergebnis ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit mit CIA und NSA reklamieren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ialana.de\/images\/pdf\/arbeitsfelder\/ialana%20zur%20aktuellen%20diskussion\/ialana%20zu%20konflikten%20und%20l%C3%B6sungen\/O_Jckel_Sauerlandgruppe.pdf\">IALANA [PDF]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Atomausstieg: Die fetten Gewinne sind l&auml;ngst verteilt<\/strong><br>\nHeute schreibt der Bundestag Geschichte. Er wird einen Schlussstrich unter die zivile Nutzung der Kernenergie setzen. Das sogenannte R&uuml;ckbau- und Entsorgungsnachhaftungsgesetz, das mit den Stimmen von SPD, CDU und Gr&uuml;nen beschlossen werden wird, legt fest, wer was und wie viel f&uuml;r die Beseitigung des radioaktiven M&uuml;lls, die Endlagerung und die Verschrottung der Kraftwerke zahlen muss. Damit ist das wohl teuerste Projekt der deutschen Energiepolitik weitgehend rechtlich und mit breitem politischen Konsens abgewickelt. Nur, bezahlt ist das Ganze damit noch lange nicht. Und genau das ist das Problem.<br>\nEigentlich h&auml;tte der Atomausstieg ein Modell f&uuml;r die Welt werden k&ouml;nnen. Weltweit staunte man, als Bundeskanzlerin Angel Merkel 2011 nach dem Ungl&uuml;ck im japanischen Fukushima &uuml;berraschend verk&uuml;ndete, dass Deutschland aus der Kernenergie aussteigen werde. (Nach dem ersten rot-gr&uuml;nen Ausstieg und dem schwarz-gelben Wiedereinstieg zum zweiten Mal, daf&uuml;r aber definitiv). &Uuml;berall freuten sich die Kernkraftgegner und Umweltsch&uuml;tzer &uuml;ber den deutschen Vorreiter und hofften: Wenn das Land mit der Energiewende nun wirklich ernst macht, dann k&ouml;nnen andere das kopieren &ndash; den Ausstieg aus der Kernkraft, ohne Ausstieg aus der Industrie und mit positiven Effekten f&uuml;r die Umwelt.<br>\nJetzt wissen wir zwar immer sicherer: Ja, der Ausstieg aus der Kernenergie funktioniert und er ist auch bezahlbar. Nur, wenn er so sp&auml;t wie in Deutschland organisiert wird, kostet er den Staat und damit die B&uuml;rger so viel Geld, dass allein diese Summen viele andere Regierungen davor zur&uuml;ckschrecken lassen d&uuml;rften. Doch was noch schlimmer ist: Der Atomausstieg bindet zugleich &uuml;ber lange Zeit hinweg so viel politische Kraft, dass das klimapolitisch noch wichtigere Ende der Kohleverstromung weit in die Zukunft verschoben wird. Weil daf&uuml;r nicht mehr genug Energie, Fantasie und Wille vorhanden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-12\/atomausstieg-kernenergie-nutzung-atommuell-endlagerung-bundestag\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gefahr f&uuml;r die Mitbestimmung: Die TUI-Klage vor dem EuGH<\/strong><br>\nAlle schauen gebannt auf den Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH), der &uuml;ber die Aufsichtsratsmitbestimmung entscheiden soll. Arbeitsrechtler Manfred Weiss sieht den Fall gelassener als Politikwissenschaftler Martin H&ouml;pner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.magazin-mitbestimmung.de\/artikel\/Gefahr+f%C3%BCr+die+Mitbestimmung%3A+Die+TUI-Klage+vor+dem+EuGH@yTkUbuTmQxSo1ioF8Ko8PQ?issue=d9vCdCyXSO%2BSfos_oURk%2Bg\">Magazin Mitbestimmung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Globalisierung kann t&ouml;dlich sein<\/strong><br>\nDonald Trump wettert gegen die Globalisierung &ndash; und hat in einem wichtigen Punkt recht: Freihandel bringt nicht nur Vorteile. Besonders drastisch zeigt das die Selbstmordrate in manchen Regionen der USA.<br>\nWenn es etwas gibt, was uns seit der Wahl Donald Trumps in wirtschaftliche Abgr&uuml;nde zu treiben droht, dann sind es die Handelskonflikte, die der neue US-Pr&auml;sident mit viel Poltern und Provokationen gegen Chinesen und andere riskiert. Eskalationsgefahr. Grob fahrl&auml;ssig. Fast ebenso irre ist nur, Trumps Gepolter mit dem Hinweis auf die grunds&auml;tzlichen Vorz&uuml;ge von Freihandel zu kontern, wie es unsere Kanzlerin zu tun pflegt. Oder mit der Floskel aus der Orthodoxie-Kiste der &Ouml;konomie, wonach die Globalisierung per Saldo doch positiv wirkt. Keine Widerrede. Vielleicht hat eine ganze Generation Gelehrter und Politiker dramatisch untersch&auml;tzt, dass der sch&ouml;ne Saldo jenen nur wenig Freude bereitet, die auf der Minusseite der Rechnung stehen. Und welch dramatische Konsequenzen das hat.<br>\nEinen Eindruck davon liefert eine gerade ver&ouml;ffentlichte Studie zweier US-&Ouml;konomen, die untersucht haben, welche Wirkung es auf die Menschen in besonders betroffenen Regionen in Amerika hatte, als im Herbst 2000 der Handel mit China stark liberalisiert wurde. Damit wurde es f&uuml;r chinesische Konzerne mit einem Mal einfacher, auf den US-Markt zu kommen &ndash; und lokale Anbieter zu verdr&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/donald-trump-und-der-freihandel-globalisierung-kann-toedlich-sein-a-1126125.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schon wieder soll ein Goldman-Banker bei Trump Karriere machen<\/strong><br>\nHillary Clinton sei von Goldman Sachs &bdquo;total kontrolliert&ldquo;, wetterte Donald Trump w&auml;hrend seines Wahlkampfs. Jetzt aber will er schon dem dritten Goldman-Banker in sein Team verhelfen &ndash; und Gary Cohn zu seinem Top-Wirtschaftsberater machen.<br>\nDer designierte amerikanische Pr&auml;sident Donald Trump holt weitere Manager der Investmentbank Goldman Sachs als Berater an seine Seite. Wie unter anderem das &bdquo;Wall Street Journal&ldquo; berichtet, will er Gary Cohn (56) aus der Spitze der Investmentbank zu seinem wichtigsten Wirtschaftsberater machen. Der Banker w&uuml;rde an der Spitze des nationalen Wirtschaftsrates die gesamte Wirtschaftspolitik koordinieren. Anders als Kabinettsmitglieder m&uuml;sste er nicht vom Senat best&auml;tigt werden.<br>\nCohn ist derzeit Chief Operating Officer (COO) bei Goldman Sachs. Er wird auch als potentieller Nachfolger von Goldman-Vorstandschef Lloyd Blankfein gehandelt. Als Top-Wirtschaftsberater im National Economic Council w&uuml;rde er die Wirtschaftspolitik der Vereinigten Staaten quer durch alle Beh&ouml;rden koordinieren.<br>\nMit Cohn w&uuml;rde Trump schon die dritte Position mit einem Goldman-Sachs-Banker besetzen. Der designierte Finanzminister Steve Mnuchin arbeitete f&uuml;r das Unternehmen, ebenso Trumps Chefstratege im Wei&szlig;en Haus, Stephen Bannon. W&auml;hrend des Wahlkampfs hatte Trump noch &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum immer wieder gesagt, seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton werde von Goldman Sachs &bdquo;total kontrolliert&ldquo;.<br>\nDar&uuml;ber hinaus benannte Trump den australisch-amerikanischen Manager Andrew Liveris zum Chef eines Ausschusses, der f&uuml;r amerikanische Produktionen werben soll. Die Gruppe habe den Auftrag, Wege zu finden, Industrie in die Vereinigten Staaten zur&uuml;ckzubringen, sagte Trump.<br>\nGute Chancen auf Posten in der Regierung haben offenbar diejenigen, die den Wahlkampf Trumps gro&szlig;z&uuml;gig gesponsert hatten. Die &bdquo;Washington Post&ldquo; berichtete, mit der Wahl von Andrew Puzder zum Arbeitsminister habe Trump nun schon sechs seiner gro&szlig;en Spender f&uuml;r seine Regierung ausgew&auml;hlt. Zusammen mit ihren Familien h&auml;tten Trumps Kandidaten 11,6 Millionen Dollar (10,98 Millionen Euro) gegeben, um dessen Pr&auml;sidentschaft, seine Lobbygruppen und das Republikanische Nationalkomitee zu unterst&uuml;tzen. Das gehe aus einer Analyse der bundesstaatlichen Wahlkampfakten hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsberater-schon-wieder-soll-ein-goldman-banker-bei-trump-karriere-machen-14568154.html\">faz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ob Trump oder Clinton, es gilt der alte Spruch: Die Bank gewinnt immer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kanzleramt h&auml;lt brisantes Lobbypapier vor abgeordnetenwatch.de geheim<\/strong><br>\nMit Falschbehauptungen versucht das Kanzleramt ein brisantes Lobbypapier vor abgeordnetenwatch.de geheim zu halten. Der Vermerk, den wir uns inzwischen aus anderer Quelle besorgen konnten, belegt, wie sich die Bayerische Staatskanzlei inmitten der Dieselaff&auml;re f&uuml;r die Interessen der Automobilindustrie stark machte. Man k&ouml;nne das Dokument in den Akten nicht finden, behauptet das Kanzleramt.<br>\nAm Mittag des 27. Oktober 2015, laut Zeitstempel um 12:23 Uhr, geht im Bundeskanzleramt eine Mail ein mit der Bitte um &ldquo;vertrauliche Behandlung&rdquo;. Gut ein Jahr sp&auml;ter will man diese Mail in der Regierungszentrale nicht mehr finden k&ouml;nnen.<br>\nDass der Absender um Diskretion bittet, ist nicht weiter verwunderlich. Denn das angeh&auml;ngte pdf ist ein Lobbypapier, in dem die Bundesregierung &bdquo;eindringlich gebeten&ldquo; wird, sich f&uuml;r die Interessen der Automobilindustrie einzusetzen und strenge Abgasregeln auf EU-Ebene zu verhindern. Doch Absender ist nicht etwa Volkswagen, Daimler oder deren Lobbyverband VdA, sondern: die Bayerische Staatskanzlei von Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2016-12-16\/bundeskanzleramt-brisantes-lobbypapier\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Journalisten regieren mit &ndash; und wie!<\/strong><br>\nWas Mainstream-Medien mit der Mainstream-Politik verbindet<br>\nDer Politikwissenschaftler und Herausgeber der Zeitschrift &ldquo;Neue Gesellschaft\/Frankfurter Hefte&rdquo;, Thomas Meyer, entwickelt in seinem 2015 erschienenen Buch &ldquo;Die Unbelangbaren&rdquo; (s. &ldquo;Die gro&szlig;e Meinungsvielfalt in der deutschen Presse ist Geschichte&rdquo;) zwei Thesen, auf die ich etwas n&auml;her eingehen m&ouml;chte.<br>\nDie eine These lautet, dass Journalisten (nicht immer, aber immer &ouml;fter) Grenzen &uuml;berschreiten; statt &uuml;ber Politik zu berichten und sie zu kommentieren, regieren sie mit (oder versuchen es), greifen also auf anma&szlig;ende und illegitime Weise ins politische Geschehen ein. Die zweite These besagt, dass Journalisten nie bef&uuml;rchten m&uuml;ssen, f&uuml;r solches Fehlverhalten zur Verantwortung gezogen zu werden; sie seien, wie Meyer sagt, &ldquo;unbelangbar&rdquo;.<br>\nIst da etwas dran?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Journalisten-regieren-mit-und-wie-3569375.html\">Ulrich Teusch auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hamburger Morgenpost steht vor weiterem Stellenabbau<\/strong><br>\nNach der Berliner Zeitung droht auch der ebenfalls zur K&ouml;lner Mediengruppe M.DuMont Schauberg geh&ouml;renden Regionalzeitung ein weiterer Personalabbau. Betroffen hiervon ist zun&auml;chst das Layout der Tageszeitung.<br>\nZitat Mopo-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Susan Molzow: &bdquo;Wir befinden uns mitten im Prozess der &sbquo;agilen Redaktion&lsquo;. Es werden viele Prozesse in der Redaktion unter die Lupe genommen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/12\/16\/unruhe-vor-betriebsversammlung-hamburger-morgenpost-steht-vor-weiterem-stellenabbau\/\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin N.H.:<\/strong> &ldquo;Agile Redaktion&rdquo; klingt nat&uuml;rlich geschmeidiger als &ldquo;Stellenabbau&rdquo;. Neusprech vom Feinsten&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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