{"id":36313,"date":"2016-12-19T08:38:58","date_gmt":"2016-12-19T07:38:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313"},"modified":"2016-12-19T08:40:36","modified_gmt":"2016-12-19T07:40:36","slug":"hinweise-des-tages-2777","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h02\">Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h03\">Fake-News<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h04\">Thomas Fricke: Donald Trump und der Freihandel &ndash; Globalisierung kann t&ouml;dlich sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h05\">Goldm&auml;nner kapern die amerikanische Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h06\">Ist das Eurosystem &uuml;berwindbar? &ndash; Eine Replik auf Busch u. a.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h07\">Neuer Millionenauftrag der Bundesarbeitsagentur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h08\">Wie Fl&uuml;chtlinge am Wohnungsmarkt betrogen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h09\">Das M&auml;rchen vom demographischen Wandel? &ndash; DIE LINKE kl&auml;rt auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h10\">Gabriel will EU-Ausl&auml;ndern das Kindergeld k&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h11\">Weniger Sicherheit, mehr Profit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h12\">Gefl&uuml;chtete als Datenmasse: Riesiger Datenpool f&uuml;r viele Beh&ouml;rden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h13\">Der Blockupy-Polizeikessel vor dem Bundesverfassungsgericht: Mitgefangen, mitgehangen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h14\">IG Metall-Chef: AfD-Erfolg auch wegen Agenda 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h15\">Nahles wieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36313#h16\">Die Innenseite des Klassenkampfes<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Hauptverantwortung liegt bei den USA&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r seine Luftangriffe auf Aleppo und die Blockade im UN-Sicherheitsrat wird Russland heftig kritisiert. Nahost-Experte G&uuml;nter Meyer macht im heute.de-Interview aber vor allem die USA f&uuml;r die Not der Menschen in Syrien verantwortlich. Und Deutschland? &ldquo;Hat de facto keinen Einfluss auf die Lage.&rdquo;<br>\nheute.de: Die Hilfsorganisation World Vision vergleicht Aleppo mit Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen spricht von einem &ldquo;kompletten Kollaps der Menschlichkeit&rdquo; in Aleppo. Und der UN-Generalsekret&auml;r gibt zu: &ldquo;Wir alle haben die Menschen in Syrien bislang kollektiv h&auml;ngenlassen.&rdquo;<br>\nHerr Meyer, was hat die Welt in Syrien falsch gemacht?<br>\nG&uuml;nter Meyer: Die Welt hat in Syrien sehr vieles falsch gemacht, aber wir m&uuml;ssen auch sagen, wer was falsch gemacht hat: Und hier liegt die Hauptverantwortung bei den USA. Nach Aussagen des ehemaligen Oberkommandeurs der NATO, General Wesley Clark, begann die US-Regierung bereits unmittelbar nach den Terrorschl&auml;gen am 11. September 2001 mit den Planungen des Regimewechsels in sieben L&auml;ndern, die von den USA als Gegner angesehen wurden, darunter Irak, Libyen und auch Syrien.<br>\nUm dort dieses Ziel zu erreichen, haben die USA seit 2005 die Rahmenbedingungen geschaffen. Dazu geh&ouml;rte neben zahllosen medialen Propagandaaktionen gegen das Assad-Regime die Finanzierung und Ausbildung einer Armee von Terroristen gemeinsam mit Israel und Saudi-Arabien. Diese Truppen sollten f&uuml;r den Sturz der Regierungen in Damaskus und Teheran eingesetzt werden, wie der renommierte Journalist Seymour Hersh 2007 aufdeckte.<br>\nheute.de: 2011 begann der Krieg in Syrien. Welche Fehler wurden da gemacht?<br>\nMeyer: Der Westen, also insbesondere die USA, hat die aufst&auml;ndischen Dschihadisten mit Waffen versorgt und teilweise auch ausgebildet. Die materielle und personelle Logistik wurde vor allem von der T&uuml;rkei abgewickelt, w&auml;hrend die finanzielle Unterst&uuml;tzung zum gr&ouml;&szlig;ten Teil aus Saudi-Arabien und Katar kam. Saudi-Arabien hat dabei salafistische Extremisten gef&ouml;rdert, um in Syrien eine radikal-islamistische Regierung zu etablieren. Hier war die Eroberung von Aleppo 2012 f&uuml;r die Dschihadisten ein wichtiger Schritt.<br>\nheute.de: Mal abgesehen von den USA. Was muss sich Russland an der Situation in Aleppo vorwerfen lassen?<br>\nMeyer: Ohne die milit&auml;rische Intervention Russlands im September 2015 w&auml;re inzwischen nicht nur Aleppo komplett von den Dschihadisten erobert worden. Auch das Assad-Regime w&auml;re l&auml;ngst zusammengebrochen. Damit h&auml;tten die Assad-Gegner unter F&uuml;hrung der USA ihr Ziel des Regimewechsels zwar erreicht. Die Macht h&auml;tten jedoch die st&auml;rksten milit&auml;rischen Kr&auml;fte an sich gerissen. Und das w&auml;ren die islamistischen Extremisten, wie die zum Al-Kaida-Netzwerk geh&ouml;rende Nusra-Front und der von der internationalen Allianz unter US-F&uuml;hrung bek&auml;mpfte Islamische Staat (IS). Wem, wie israelische Politiker erkl&auml;rten, eine solche Terrorherrschaft lieber ist als das Assad-Regime, der kann Putin vorwerfen, dass er dies verhindert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/interview-mit-syrien-experte-guenter-meyer-sieht-verantwortung-fuer-syrien-krieg-beim-westen-46114990.html%20\">heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14560\">Zu Syrien und weit dar&uuml;ber hinaus<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wo bleibt die Friedensbewegung?<\/strong><br>\n&bdquo;Wo bleibt die Friedensbewegung?&ldquo;, fragen die Kriegsbef&uuml;rworter in Politik und Medien. Krieg gibt es f&uuml;r sie nur in Ost-Aleppo. Und Bomben werfen nur Putin und Assad.<br>\nIhr Heuchler und Pharis&auml;er m&ouml;chte man da rufen!<br>\nWer Frieden will, muss den Stopp von Waffenlieferungen fordern. Wer Frieden will, verurteilt alle Kriege. F&uuml;r ihn sind alle Bomben Verbrechen. Er urteilt immer und &uuml;berall aus der Sicht der Opfer und glaubt an den Satz: Was Du nicht willst das man dir tu, das f&uuml;g auch keinem anderen zu.<br>\n&bdquo;Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!&ldquo; (Matth&auml;us 7,5).<br>\n&bdquo;Diese Wirtschaft t&ouml;tet&ldquo;, sagt der Papst in Rom, der morgen 80 wird und der das prominenteste Mitglied der weltweiten Friedensbewegung ist. Er meinte nicht nur die russische und syrische Wirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&amp;fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Russland hat das Machtspiel gewonnen&rdquo;<\/strong><br>\nIm Syrien-Krieg geht es nach Einsch&auml;tzung des Nahost-Experten Michael L&uuml;ders nur vordergr&uuml;ndig um einen Konflikt zwischen dem Regime und den Rebellen. Es handele sich vielmehr um einen Stellvertreterkrieg, sagte er im DLF. &ldquo;Hier wird Geopolitik der primitivsten Art auf dem R&uuml;cken der Syrer betrieben.&rdquo;<br>\nF&uuml;r diejenigen, die die F&auml;den in Syrien z&ouml;gen, sei das Schicksal der betroffenen Menschen &ldquo;nur von untergeordneter Bedeutung&rdquo;. Was die Syrer wollten oder nicht wollten, sei l&auml;ngst unbedeutend geworden. Es gehe in dem Konflikt zudem weniger um &ldquo;die Ebene Regime gegen die Rebellen&rdquo;. Das sei lediglich die Fassade. &ldquo;In Syrien findet ein Stellvertreterkrieg statt.&rdquo;<br>\nDie westlichen Staaten und ihre Verb&uuml;ndeten h&auml;tten versucht, das Regime von Pr&auml;sident Assad zu st&uuml;rzen &ndash; &ldquo;nicht, weil er ein Menschenver&auml;chter w&auml;re, sondern weil er der engste Verb&uuml;ndete Russlands und des Irans in der Region darstellt&rdquo;, betonte L&uuml;ders. Und genau aus diesem Grund wollten Russland und der Iran das Assad-Regime &ldquo;um jeden Preis an der Macht behalten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/krieg-in-syrien-russland-hat-das-machtspiel-gewonnen.694.de.html?dram:article_id=374219\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ramstein<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ramstein und US-Drohnenkrieg<\/strong><br>\nDie n&auml;chsten wichtigen Fragen zu Ramstein &amp; dem US-Drohnenkrieg von heute: Da die Bundesregierung &ldquo;extra-legale T&ouml;tungen&rdquo; (Drohnenmorde) ablehnt, hat man bisher &uuml;berhaupt schon mal eine &ldquo;extra-legale T&ouml;tung&rdquo; der Amerikaner festgestellt? Tja&hellip; Von wie vielen weiteren Relaisstationen der Amerikaner wei&szlig; man? Und: L&auml;uft im Moment eine Pr&uuml;fung, ob die Zusicherung der Amerikaner bez&uuml;glich Ramstein der Wahrheit entspricht?<br>\nDas Ausw&auml;rtiges Amt bem&uuml;hte sich einmal mehr um Schadensbegrenzung und verr&auml;t zumindest: &ldquo;Wir haben keine Sondereinheit im Ausw&auml;rtigen Amt, die sich mit dem US-Einsatz von Drohnen besch&auml;ftigt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1509528295725780\/?pnref=story%20\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Mash-Up: Kontroverse Debatte im Bundestag &uuml;ber Ramstein &amp; US-Drohnenkrieg am 15. Dezember 2016<\/strong><br>\nNehmt euch bitte 5 Minuten Zeit:<br>\nDer Bundestag hat gestern &uuml;ber Ramstein und die deutsche Beteiligung am weltweiten US-Drohnenkrieg kontrovers debattiert. Wir haben die Debatte in einem Mash-Up zusammengefasst. Die Abgeordneten der Regierungsparteien SPD, CDU &amp; CSU sind in schwarzwei&szlig; gehalten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mTGvcJB89Zk\">Tilo Jung via You Tube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fake-News<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Clinton mega donor George Soros leads line-up of liberal billionaires who are funding Facebook&rsquo;s fake news fact checker<\/strong>\n<ul>\n<li>George Soros&rsquo;s Open Society Foundations will fund fact checking initiative<\/li>\n<li>Hungarian businessman donated more than $25million to Clinton&rsquo;s campaign<\/li>\n<li>Clinton super-donor Pierre Omidyar is also linked to the pilot project<\/li>\n<li>He has given more than $30million to the Clintons and their charities in past<\/li>\n<li>Facebook feature will flag &lsquo;disputed&rsquo; stories to users before they share them<\/li>\n<li>Stories are reported to &lsquo;third party checkers&rsquo; which include ABC and Snopes<\/li>\n<li>Clinton&rsquo;s campaign was plagued with fake news stories before the election<\/li>\n<li>Right-wing commentators fear it will boost liberal content and censor Republican messages<\/li>\n<\/ul>\n<p>Billionaire Clinton donor George Soros is among a line-up of wealthy liberal figures who will fund Facebook&rsquo;s fake news fact checker.<br>\nThe 86-year-old Hungarian financier&rsquo;s Open Society Foundation is listed among organizations which are backing The International Fact Checking Network, the body tasked with flagging bogus news stories to social media users, on its website.<br>\nSoros, a staunch Democrat who tried to block George W. Bush&rsquo;s campaign in 2004, has given $25million to Clinton and causes dear to her.<br>\nOther donors involved in the new fact checking feature include eBay founder Pierre Omidyar who has committed more than $30million to the Clintons and their charities.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-4041910\/Clinton-mega-donor-George-Soros-leads-line-liberal-billionaires-funding-Facebook-s-fake-news-fact-checker.html#ixzz4T5GlKoNw\">Mail Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Mit L&uuml;gen ins Gefecht<\/strong><br>\nDas Zeitalter der modernen Kriege auf PR-Basis begann mit einem gigantischen Fake der US-Agentur &raquo;Hill &amp; Knowlton&laquo;<br>\nStefan Pl&ouml;chinger, Mitglied der Chefredaktion der S&uuml;ddeutschen Zeitung, war emp&ouml;rt: &raquo;Es ist jetzt schon ein paar Stunden her, dass wir Facebook gemeldet haben, dass das hier Fake News sind (ausgegeben als K&uuml;nast-Zitat in der SZ). Au&szlig;er einem Versprechen, dass man schauen wird, was man machen kann, ist halt leider nichts passiert. Kann sein, dass noch &rsaquo;was gemacht werden kann&lsaquo;; aber hey: Ein paar Stunden lang nicht wissen, was man mit so einem demokratiezersetzenden Dreck machen soll &ndash; das kann man sich als Multimilliardenmedienkonzern schon mal erlauben, gell?&laquo;<br>\nAuf Facebook war ein Satz erschienen, den die Gr&uuml;nen-Politikerin Renate K&uuml;nast zum Mord von Freiburg in dieser Rechtschreibung zur S&uuml;ddeutschen Zeitung gesagt haben soll: &raquo;Der traumatisierte Junge Fl&uuml;chtling hat zwar get&ouml;tet man mu&szlig; ihm aber jetzt trotzdem helfen.&laquo; K&uuml;nast hatte das nie gesagt und in der S&uuml;ddeutschen schon gar nicht. Das angebliche Zitat stand mit der &Uuml;berschrift &raquo;KRANK oder?!?&laquo; auf der Facebook-Seite &raquo;Widerstand deutscher Patrioten&laquo; des Schweizer Rechtsextremisten Ignaz Bearth und wurde mehr als 5.000mal geliked und auf anderen Seiten weiterverbreitet. K&uuml;nast protestierte bei Facebook, die S&uuml;ddeutsche auch. Aber es dauerte drei Tage, bis der Konzern die F&auml;lschung entfernte.<br>\nK&uuml;nast: &raquo;Mein Fall zeigt, dass die &rsaquo;schnelle&lsaquo; L&ouml;schung von Hass- oder Falschnachrichten, wie von Facebook angek&uuml;ndigt, nicht funktioniert.&laquo; Die Abgeordnete stellte fest: &raquo;Facebook ignoriert weiterhin unser geltendes Recht.&laquo;<br>\nIhr Bundestagskollege, der CSU-Innenpolitiker Stephan Mayer, wei&szlig; Abhilfe. Letztes Wochenende forderte das Mitglied des NSA-Ausschusses im Tagesspiegel &raquo;einen entsprechenden Straftatbestand&laquo; f&uuml;r &raquo;Desinformationskampagnen&laquo;. Er bezog sich allerdings eher auf Kampagnen, von denen behauptet wird, dass sie aus Russland kommen. Aber grunds&auml;tzlich ist die Idee interessant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-17\/012.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Thomas Fricke: Donald Trump und der Freihandel &ndash; Globalisierung kann t&ouml;dlich sein<\/strong><br>\nWenn es etwas gibt, was uns seit der Wahl Donald Trumps in wirtschaftliche Abgr&uuml;nde zu treiben droht, dann sind es die Handelskonflikte, die der neue US-Pr&auml;sident mit viel Poltern und Provokationen gegen Chinesen und andere riskiert. Eskalationsgefahr. Grob fahrl&auml;ssig.<br>\nFast ebenso irre ist nur, Trumps Gepolter mit dem Hinweis auf die grunds&auml;tzlichen Vorz&uuml;ge von Freihandel zu kontern, wie es unsere Kanzlerin zu tun pflegt. Oder mit der Floskel aus der Orthodoxie-Kiste der &Ouml;konomie, wonach die Globalisierung per Saldo doch positiv wirkt. Keine Widerrede. Vielleicht hat eine ganze Generation Gelehrter und Politiker dramatisch untersch&auml;tzt, dass der sch&ouml;ne Saldo jenen nur wenig Freude bereitet, die auf der Minusseite der Rechnung stehen. Und welch dramatische Konsequenzen das hat.<br>\nAls die Importbarrieren fielen, stieg die Selbstmordrate<br>\nEinen Eindruck davon liefert eine gerade ver&ouml;ffentlichte Studie zweier US-&Ouml;konomen, die untersucht haben, welche Wirkung es auf die Menschen in besonders betroffenen Regionen in Amerika hatte, als im Herbst 2000 der Handel mit China stark liberalisiert wurde. Damit wurde es f&uuml;r chinesische Konzerne mit einem Mal einfacher, auf den US-Markt zu kommen &ndash; und lokale Anbieter zu verdr&auml;ngen.<br>\nJustin Pierce und Peter Schott verglichen, wie sich die Arbeitslosigkeit und H&auml;ufigkeit von Todesf&auml;llen in den Regionen entwickelte, die von den neuen Handelsregeln besonders betroffen waren. Mit schockierendem Ergebnis: Wo die neue Konkurrenz besonders stark zunahm, fielen Jobs weg &ndash; und es gab in den Jahren darauf deutlich mehr Suizide und Drogentote; oft stieg auch die Zahl der Alkoholtoten.<br>\nDer Bruch sei eindeutig, schreiben die beiden &Ouml;konomen von der Notenbank Fed und der Yale School of Management: Noch w&auml;hrend der Neunzigerjahre h&auml;tten die Suizidraten in etwa stagniert. Merklich nach oben gingen die F&auml;lle erst um das Jahr 2000 &ndash; als die Importbarrieren fielen. Damals beschleunigte sich auch die Zunahme der Todesf&auml;lle durch Drogenkonsum. Wo die Arbeitslosenquote um 2,6 Prozentpunkte stieg, schnellte die Suizidrate im Schnitt um fast ein Drittel hoch. Kein Zufall, sondern im Wirkungszusammenhang, wie die Experten &uuml;ber diverse Gegenchecks herausfanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2016\/12\/16\/thomas-fricke-donald-trump-und-der-freihandel-globalisierung-kann-toedlich-sein\/\">WirtschaftsWunder<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Goldm&auml;nner kapern die amerikanische Politik<\/strong>\n<ul>\n<li>Immer wieder kommt es in Amerika vor, dass jemand Politiker wird, der zuvor in der Wirtschaft reich geworden ist.<\/li>\n<li>Doch Trumps Kabinett der reichen Leute ist selbst f&uuml;r amerikanische Verh&auml;ltnisse ein Extremfall. (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein relativ neues Ph&auml;nomen in der amerikanischen Politik sind die Goldm&auml;nner, Manager der Investmentbank Goldman Sachs also, die in die Politik wechseln. Die Liste ist inzwischen lang: Robert Rubin, Finanzminister unter Bill Clinton; Henry Paulson, Finanzminister unter George W. Bush; Jon Corzine, gl&uuml;ckloser Gouverneur von New Jersey, Joshua Bolten, Bushs Stabschef, und schlie&szlig;lich Steven Mnuchin, der designierte Finanzminister Donald Trumps.<br>\nDiesen Beispielen zum Trotz &ndash; Trumps Kabinett der reichen Leute ist auch f&uuml;r amerikanische Verh&auml;ltnisse ein Extremfall. Etwas Vergleichbares hat es noch nie gegeben. Beispiellos ist schon die schiere Ballung von Geld und der Mangel an politischer Erfahrung. Nicht zu untersch&auml;tzen auch die Tatsache, dass der neue Chef aus einer Branche kommt, die bekannt ist f&uuml;r ihre rauen Sitten. Wer auf dem New Yorker Immobilienmarkt Erfolg haben will, der darf nicht allzu zart besaitet sein. Trump hat im Wahlkampf immer wieder sein Talent als Deal Maker herausgestrichen, seine F&auml;higkeit also, nach harten Verhandlungen ein gutes Gesch&auml;ft abzuschlie&szlig;en. Im Interview mit dem Nachrichtenportal Business Insider sagte er einmal &uuml;ber seinen Gesch&auml;ftsstil: &ldquo;Es ist ein Geben und Nehmen. Aber es sollte vor allem ein Nehmen sein. Du hast schlie&szlig;lich nichts zu verschenken. Man muss vor allem nehmen.&rdquo; Wenn das Wei&szlig;e Haus nach diesen Prinzipien gef&uuml;hrt wird, d&uuml;rfte es f&uuml;r den Rest der Welt noch einiges Ungemach geben.<br>\nUnd dann gibt es noch die sehr gemischten Erfahrungen anderer L&auml;nder: Pr&auml;sident der Ukraine ist der Oligarch Petro Poroschenko. Ihm ist es bisher nicht gelungen, sein Land zu befrieden. Der Medienunternehmer Silvio Berlusconi f&uuml;hrte Italien in eine &Auml;ra des Stillstands und der Bereicherung. Er hatte, zumindest, was das Ego betrifft, einiges gemein mit dem neuen Pr&auml;sidenten der USA<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/trumps-kabinett-goldmaenner-kapern-die-amerikanische-politik-1.3296738\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ist das Eurosystem &uuml;berwindbar? &ndash; Eine Replik auf Busch u. a.<\/strong><br>\nAngesichts der offenkundigen Zerfallserscheinungen Europas treten sich in immer neuen Konstellationen diejenigen gegen&uuml;ber, die glauben, Europa m&uuml;sse gerade jetzt um fast jeden Preis gerettet werden und diejenigen, die &uuml;berzeugt davon sind, ein Ende mit Schrecken sei einem Schrecken ohne Ende auch im Sinne des europ&auml;ischen Gedankens vorzuziehen.<br>\nMartin H&ouml;pner und ich haben vor einiger Zeit in einem Artikel (hier) kritisiert, dass einige Autoren (Klaus Busch, Axel Troost, Gesine Schwan, Frank Bsirske, Joachim Bischoff, Mechthild Schrooten und Harald Wolf, im folgenden &bdquo;Busch u. a.&ldquo; genannt) in einem Buch zur Eurokrise bei ihrer Kritik an Ausstiegsszenarien aus dem Euro den Eindruck erwecken, sie glaubten, dass die Abwertung einer W&auml;hrung in ihrer Wirkung auf den Reallohn gleichzusetzen ist mit einer Lohnsenkung (oft &bdquo;interne Abwertung&ldquo; genannt, was als Begriff offenbar genau den Eindruck der oben aufgestellten Hypothese belegen soll).<br>\nDavor hatte ich Bernd Riexinger heftig und durchaus polemisch kritisiert, weil der sich einerseits weigert, die deutsche Schuld an der Eurokrise klar zu benennen, aber andererseits all diejenigen (unter anderem mich) mit kruden Nationalismusvorw&uuml;rfen &uuml;berzieht, die auch nur &uuml;ber ein m&ouml;gliches Ende des Euro nachdenken (hier).<br>\nAuf die Kritik von Martin H&ouml;pner und mir haben Busch u. a. auf Makroskop geantwortet (hier). Das ist eine im Ton und von der sachlichen Argumentation her ernst zu nehmende Antwort, auf die ich heute auch genauso ernsthaft und ohne jede Polemik antworten will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/12\/ist-das-eurosystem-ueberwindbar-eine-replik-auf-busch-u\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Neuer Millionenauftrag der Bundesarbeitsagentur<\/strong><br>\nDie Beratungsgesellschaft McKinsey hat einen neuen Gro&szlig;auftrag der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) in N&uuml;rnberg erhalten.<br>\nDie BA lasse sich in IT-Fragen beraten, best&auml;tigte ein Sprecher der Agentur am Samstag einen Bericht des &bdquo;Spiegel&ldquo;. Die Arbeitsagentur setzt schon seit Jahren auf die Dienste der Firma. Der j&uuml;ngste Auftrag laufe &uuml;ber vier Jahre und umfasse 7200 Beratertage. McKinsey k&ouml;nne mit einem Umsatz von bis 21 Millionen Euro rechnen, sagte der Sprecher. Ein kleinerer Auftrag gehe an Ernst &amp; Young.<br>\nBei der BA treffen die Berater auf einen ehemaligen Kollegen: Seit November ist der fr&uuml;here McKinsey-Mann Markus Schmitz dort als Generalbevollm&auml;chtigter f&uuml;r Digitales zust&auml;ndig. Ein BA-Sprecher sagte dem &bdquo;Spiegel&ldquo;, Schmitz sei &bdquo;zu keinem Zeitpunkt&ldquo; in das Vergabeverfahren an seinen alten Arbeitgeber eingebunden gewesen. Schmitz ist seit 2005 bei der BA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/mckinsey-neuer-millionenauftrag-der-bundesarbeitsagentur\/14992530.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;re diese Summe nicht z.B. in mehr Personal besser investiert, damit die Anzahl der zu bearbeitenden &bdquo;Kunden&ldquo; geringer wird?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie Fl&uuml;chtlinge am Wohnungsmarkt betrogen werden<\/strong><br>\nFl&uuml;chtlinge haben schlechte Chancen auf eine Mietwohnung, selbst wenn das Amt die Miete zahlt. Mancherorts hat sich daher ein Schwarzmarkt entwickelt: Zusammen mit korrupten Mitarbeitern von Wohnungsgesellschaften haben sich einige Migranten darauf spezialisiert, Landsleuten gegen Schmiergeld g&uuml;nstige Wohnungen zuzuschanzen. (&hellip;)<br>\nKriminelle Netzwerke organisieren gegen teils betr&auml;chtliche Summen Wohnungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Und nicht nur in Leipzig; in vielen deutschen Gro&szlig;st&auml;dten hat sich ein illegaler Markt f&uuml;r preiswerten Wohnraum etabliert, der von den Sozial&auml;mtern bezahlt wird.<br>\nHinweise kommen von den Opfern selbst: Fl&uuml;chtlinge beklagen sich auf Facebook &uuml;ber sogenannte Schwarzmakler, die gegen hohe Provisionen Mietvertr&auml;ge f&uuml;r Wohnungen vermitteln. In Dortmund koste es 900 Euro, in Hannover 1.000, in D&uuml;sseldorf 1.700 Euro. (&hellip;)<br>\nDer Ablauf sei so: Wohnungssuchende kontaktieren den Schwarzmakler und vereinbaren einen Besichtigungstermin, f&uuml;r den eine Anzahlung f&auml;llig wird. In der Regel kommen zu diesem Termin mehrere Interessenten, die alle eine Anzahlung geleistet haben.<br>\n&ldquo;Zuerst kommt derjenige in die Wohnung, der zuerst mit dem Schwarzmakler gesprochen hat. Wenn ihm die Wohnung nicht gef&auml;llt, kommt der N&auml;chste, und so weiter &ndash; bis jemand die Wohnung nimmt. Manchmal sagen auch alle, dass ihnen die Wohnung gef&auml;llt. Dann machen wir eine Auktion, und wer das Meiste zahlt, bekommt den Zuschlag. Das sind dann schon manchmal bis zu 3.500 Euro.&rdquo; (&hellip;)<br>\nViele Fl&uuml;chtlinge misstrauen den Beh&ouml;rden. Sie glauben, in Deutschland laufe es genauso wie in ihren Heimatl&auml;ndern, wo Korruption oft zum Alltag geh&ouml;rt, sagt Houssam Aldeen. Beim Deutschen Mieterbund ist bisher trotz erster Ans&auml;tze von Berichterstattung nicht bekannt, dass es Schwarzmakler gibt. Aber &uuml;berrascht sei er davon nicht, sagt Ulrich Ropertz, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Mieterbundes mit Sitz in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/das-geschaeft-der-schwarzmakler-wie-fluechtlinge-am.724.de.html?dram:article_id=374158\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zynisch k&ouml;nnte gefragt werden: &bdquo;Warum soll es den Fl&uuml;chtlingen besser gehen als den l&auml;nger hier lebenden Personen, die ebenfalls intensiv nach bezahlbaren Wohnungen suchen?&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das M&auml;rchen vom demographischen Wandel? &ndash; DIE LINKE kl&auml;rt auf<\/strong><br>\nDer in den Medien oft als Orkan bezeichnete demographische Wandel, wird von den regierenden Politikern als die eigentliche Herausforderung der Rentenpolitik dargestellt. &ldquo;Haneb&uuml;chener Unsinn&rdquo;, sagt der rentenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Matthias W. Birkwald, im Sputnik-Interview.<br>\nDie Menschen werden immer &auml;lter, dadurch beziehen sie immer l&auml;nger Rente. Die j&uuml;ngeren, die die Rente mit ihren Beitr&auml;gen bezahlen, werden immer weniger. Den demographischen Wandel beklagen immer wieder Arbeitgeber und viele Politiker der etablierten Parteien. Mathias W. Birkwald von der Partei DIE LINKE h&auml;lt das Demographie-Problem f&uuml;r ein M&auml;rchen der Arbeitgeber und erkl&auml;rt:<br>\n&bdquo;Es hat auch in den 60er, 70er und 80er Jahren die Entwicklung gegeben, dass es immer weniger Besch&auml;ftigte der mittleren Generation auf einen Rentner bzw. eine Rentnerin gab. Trotzdem ist der Sozialstaat in diesen Jahren ausgebaut und nicht abgebaut worden. Also ist der demographische Orkan ein M&auml;rchen der Arbeitgeber\/-innen, um sogenannte Lohnnebenkosten zu sparen oder, anders ausgedr&uuml;ckt, um ihre Profite zu erh&ouml;hen. Nichts anderes&ldquo;.<br>\n1891 war die gesetzliche Rentenversicherung durch Otto von Bismarck eingef&uuml;hrt worden. Damals finanzierten zehn B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen des deutschen Reiches einen Rentner\/-in. Als Konrad Adenauer im Jahr 1957 die Bundestagwahl mit einer absoluten Mehrheit gewann, waren es bereits f&uuml;nf Besch&auml;ftigte zwischen 20 und 65 Jahren, die f&uuml;r einen Rentner oder eine Rentnerin aufkommen mussten. Im Jahr 2013 waren es 2,9 und ab 2040 wird aller Voraussicht nach 1,8 Beitragszahlende auf einen Rentenbeziehenden kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20161215313785524-maerchen-vom-demographischen-wandel-in-deutschland\/\">Sputnik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gabriel will EU-Ausl&auml;ndern das Kindergeld k&uuml;rzen<\/strong><br>\nEU-Ausl&auml;nder haben in Deutschland Anspruch auf Kindergeld &ndash; auch wenn der Nachwuchs in einem anderen europ&auml;ischen Land lebt. Der Wirtschaftsminister sieht darin die Gefahr eines Missbrauchs. Nun fordert er Konsequenzen. (&hellip;)<br>\nGabriel sagte, es gebe in manchen deutschen Gro&szlig;st&auml;dten ganze Stra&szlig;enz&uuml;ge mit Schrottimmobilien, in denen Migranten nur aus einem Grund wohnten: &bdquo;Weil sie f&uuml;r ihre Kinder, die gar nicht in Deutschland leben, Kindergeld auf deutschem Niveau beziehen.&ldquo; Dies entspricht der derzeitigen Rechtslage. Gabriel pocht aber auf Korrekturen: &bdquo;Es gibt in Europa ein Recht auf Zuwanderung in Arbeit, aber kein Recht auf Zuwanderung in Sozialsysteme ohne Arbeit.&ldquo;<br>\nEU-Ausl&auml;nder haben f&uuml;r die Dauer ihres Arbeitsaufenthaltes in Deutschland Anspruch auf Kindergeld &ndash; auch wenn der Nachwuchs in einem anderen EU-Land lebt. Im Dezember 2015 erhielten laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit rund 120.000 im Ausland lebende Kinder, die nicht die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit hatten, Kindergeld aus Deutschland. Knapp zur H&auml;lfte waren dies Polen, gefolgt von Franzosen, Rum&auml;nen, Tschechen und Ungarn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/gabriel-will-kindergeld-fuer-eu-auslaender-kuerzen-14578847.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wir erinnern uns &ndash; die M&ouml;glichkeit, EU-Ausl&auml;ndern das Kindergeld zu k&uuml;rzen, war das letzte gro&szlig;e &bdquo;Entgegenkommen&ldquo; der EU an David Cameron vor dem Brexit-Votum. Es war absehbar, das ausgerechnet der SPD-Chef nun in Camerons Fu&szlig;stapfen tritt. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Es gibt sicher gute Gr&uuml;nde die nationalen sozialen Sicherungssysteme wirtschaftlich und legitimatorisch zu sch&uuml;tzen. Aber mu&szlig; man dazu gleich in die ausl&auml;nderfeindliche Trompete pusten? Und mu&szlig; es denn gleich wie eine Strafe aussehen, die man &ldquo;blutsaugenden EU-Ausl&auml;ndern&rdquo; auferlegt? Wann wird Gabriel denn einmal etwas Kluges zu den makro&ouml;konomischen Bedingungen und Spielregeln in der EU und EWU sagen, die zu einem &ldquo;Sozialtourismus&rdquo; &uuml;berhaupt erst Anlass geben?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Gr&uuml;nen-Chefin wirft Gabriel Stimmungsmache gegen Zuwanderer vor<\/strong><br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel will EU-Ausl&auml;ndern das Kindergeld k&uuml;rzen. Gr&uuml;nen-Chefin Simone Peter wirft ihm Stimmungsmache gegen Zuwanderer vor. Und die CSU freut sich. (&hellip;)<br>\nFreiz&uuml;gigkeit d&uuml;rfe nicht missbraucht werden, um in Sozialsysteme einzuwandern, sagte Gabriel den Zeitungen der Funke Mediengruppe. In manchen Gro&szlig;st&auml;dten Deutschlands gebe es bereits ganze Stra&szlig;enz&uuml;ge mit Schrottimmobilien, in denen Migranten nur aus einem Grunde wohnten: &bdquo;Weil sie f&uuml;r ihre Kinder, die gar nicht in Deutschland leben, Kindergeld auf deutschem Niveau beziehen.&ldquo;<br>\nEr fordere seit Monaten von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU), einen Vorschlag f&uuml;r eine solche K&uuml;rzung des Kindergeldes vorzulegen, so der Wirtschaftsminister. &bdquo;Es gibt in Europa ein Recht auf Zuwanderung in Arbeit, aber kein Recht auf Zuwanderung in Sozialsysteme ohne Arbeit&ldquo;.<br>\nGabriel wolle &bdquo;bei der Stimmungsmache gegen Zuwanderer offenbar nicht hinter der Union zur&uuml;ckstehen, die mit ihrem Parteitagsbeschluss zum Doppelpass den Wahlkampf um rechte Stimmen er&ouml;ffnet hat&ldquo;, sagte Gr&uuml;nen-Chefin Simone Peter dem Tagesspiegel am Sonntag. Wer   &ndash;  wie einst die CSU mit ihrer Kampagne &bdquo;Wer betr&uuml;gt, fliegt&ldquo; &ndash; ganze  Gruppen unter Generalverdacht des Missbrauchs der deutschen Sozialsysteme stelle, wolle &ldquo;ausschlie&szlig;lich Ressentiments sch&uuml;ren&ldquo;, so die Parteivorsitzende. &bdquo;Wir brauchen uns &uuml;ber Zulauf zur AfD nicht zu wundern, wenn sich die politische  Auseinandersetzung auf diesem Niveau einpendelt.&ldquo; (&hellip;)<br>\nAuch die Linkspartei reagierte emp&ouml;rt. Gabriels Forderung zeige &ldquo;mal wieder, dass es in Europa keine Sozialstandards gibt&rdquo;, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sabine Zimmermann. &ldquo;Dieses Problem auf dem R&uuml;cken der Kinder zu l&ouml;sen, ist unanst&auml;ndig.&rdquo; Und dass dieser Vorsto&szlig; ausgerechnet von Gabriel komme, mache deutlich, &ldquo;wie die SPD in der gro&szlig;en Koalition auf den Hund gekommen ist&rdquo;.<br>\nTats&auml;chlich begibt sich Gabriel mit seiner Forderung ganz auf die Linie von CDU und CSU.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/streit-ueber-kindergeld-fuer-eu-auslaender-gruenen-chefin-wirft-gabriel-stimmungsmache-gegen-zuwanderer-vor\/14992802.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.B.:<\/strong> Es besteht ein Rechtsanspruch auf Kindergeld f&uuml;r die Dauer des Arbeitsaufenthaltes und Gabriel spricht von Zuwanderung in Sozialsysteme ohne Arbeit.<\/em><br>\n<em>Gabriel bem&auml;ngelt, dass diese &ldquo;Migranten&rdquo; (arbeitende Polen, Franzosen, Rum&auml;nen, Tschechen und Ungarn) f&uuml;r die Dauer Ihres Arbeitsaufenthaltes in Schrottimmobilien wohnen, weil f&uuml;r Sie ein &ldquo;Kindergeldanspruch auf deutschem Niveau&rdquo; besteht. Damit unterstellt Gabriel, dass das Kindergeld nicht bei den Kindern ankommt, spricht die miserable Entlohnung bzw. prek&auml;re Besch&auml;ftigung nicht an und blendet die Folgen seiner Forderung nach einer Senkung des Kindergeldes v&ouml;llig aus.<\/em><br>\n<em>Laut der Bundesregierung (Drucksache 18\/9441 vom 22.08.2016) betrug 2015 das Auszahlungsvolumen f&uuml;r Kindergeld 39 Mrd. Euro. Im Artikel wird die H&ouml;he des Kindergeldes der betroffenen EU-B&uuml;rger auf 200 Mio. Euro beziffert, was einem Anteil von 0,513 Prozent entspricht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Weniger Sicherheit, mehr Profit<\/strong><br>\nWas bringt eine Privatisierung der Bahn? In Gro&szlig;britannien streiken die Zugf&uuml;hrer, weil ein privater Betreiber zur &ldquo;Kostenoptimierung&rdquo; Schaffner-Stellen streichen will. (&hellip;)<br>\nVordergr&uuml;ndig geht es bei dem Streit darum, dass die Betreiberfirma k&uuml;nftig in immer mehr Southern-Z&uuml;gen auf Schaffner verzichten m&ouml;chte. Die Zugf&uuml;hrer w&auml;ren dann f&uuml;r alles verantwortlich, was an Bord geschieht. Weil sie dann auch allein die T&uuml;ren der Wagen schlie&szlig;en m&uuml;ssten, bef&uuml;rchten viele Zugf&uuml;hrer, dass es zu schweren Unf&auml;llen kommen k&ouml;nnte. (&hellip;)<br>\nDie Gewerkschaft RMT wirft Southern vor, f&uuml;r die Profitmaximierung die Sicherheit der Fahrg&auml;ste zu gef&auml;hrden. Der Mutterkonzern GTR wolle mit der Streichung von Schaffnern langfristig Personal- und Ausbildungskosten einsparen und so seine Gewinne erh&ouml;hen. GTR weist diese Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck und verweist darauf, dass auf anderen Strecken in Gro&szlig;britannien schon seit vielen Jahren Z&uuml;ge unterwegs seien, bei denen keine Schaffner an Bord sind. (&hellip;)<br>\nDer &Auml;rger der Pendler wird erst recht verst&auml;ndlich, wenn man sich vor Augen f&uuml;hrt, wie immens teuer Zugtickets in Gro&szlig;britannien sind. So kostet bei Southern eine Jahreskarte f&uuml;r die Strecke zwischen Brighton, 75 Kilometer s&uuml;dlich von London, und der Victoria Station in der Hauptstadt 4.108 Pfund (rund 4.900 Euro). Der &ouml;ffentliche Nahverkehr ist nirgendwo sonst in Europa so teuer wie in Gro&szlig;britannien. Pendler, die in London arbeiten, m&uuml;ssen einen bis zu sechs Mal h&ouml;heren Anteil ihres Gehalts f&uuml;r Zugtickets ausgeben als Bewohner anderer europ&auml;ischer Gro&szlig;st&auml;dte, hat die Aktionsgruppe Action for Rail ausgerechnet.<br>\nDie konservative Regierung macht unterdessen allein die Zugf&uuml;hrer und die Gewerkschaften f&uuml;r die Ausf&auml;lle verantwortlich. Transportminister Grayling erkl&auml;rte, er werde sich &ldquo;ganz genau anschauen&rdquo;, was f&uuml;r Gesetze man erlassen k&ouml;nnte, um Streiks wie den von dieser Woche zu unterbinden. Den Ausstand bezeichnete er als &ldquo;gegenstandslos&rdquo;, er sei aber auch &ldquo;leider rechtm&auml;&szlig;ig&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-12\/grossbritannien-southern-railway-streik-bahnfuehrer\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gefl&uuml;chtete als Datenmasse: Riesiger Datenpool f&uuml;r viele Beh&ouml;rden<\/strong><br>\nWer darf auf welche Daten von Gefl&uuml;chteten zugreifen? Die Qualit&auml;t in der &bdquo;Verdatung&ldquo; dieser Menschen hat ein Niveau erreicht, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien. Erhoben werden l&auml;ngst nicht nur Name und Herkunft, sondern auch Gesundheitsinformationen und biometrische Daten f&uuml;r die Asyl-Fingerabdruckdatei des Bundeskriminalamts. Der Datenberg ist auch Geheimdiensten zug&auml;nglich.<br>\nEs existiere kein geregeltes Verfahren der Registrierung mehr, die Beh&ouml;rden w&uuml;ssten nicht mehr, wer sich in Deutschland aufhalte, die Innere Sicherheit sei gef&auml;hrdet. So lauteten die Klagen von OrdnungspolitikerInnen angesichts der ab Mitte 2015 stark gestiegenen Zahl von Asylsuchenden. Das &bdquo;Datenaustauschverbesserungsgesetz&ldquo; sollte deshalb die Verwaltung der Gefl&uuml;chteten optimieren und zugleich den datenm&auml;&szlig;igen Zugriff von Polizei und Geheimdiensten sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/gefluechtete-als-datenmasse-riesiger-datenpool-fuer-viele-behoerden\/\">Netzpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Blockupy-Polizeikessel vor dem Bundesverfassungsgericht: Mitgefangen, mitgehangen?<\/strong><br>\nAm 01. Juni 2013 gingen ca. 20.000 Menschen in Frankfurt am Main auf die Stra&szlig;e, um im Rahmen der Blockupy-Aktionstage gegen die europ&auml;ische Finanzpolitik zu demonstrieren. Weit kam die Versammlung damals nicht. Bereits nach einer halben Stunde wurde der vordere Demonstrationsteil mit fast 1.000 Personen durch die Polizei eingekesselt. Bis in den sp&auml;ten Abend, insgesamt &uuml;ber neun Stunden, wurden die Betroffenen festgesetzt, einzeln kontrolliert und erkennungsdienstlich behandelt, so dass die Versammlung ihre geplante Route nicht laufen konnte. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete damals von schwerverletzten Demonstrant*innen und Journalist*innen.<br>\nMit dem Frankfurter Blockupy-Kessel musste sich nun auch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) besch&auml;ftigen. Ein Versammlungsteilnehmer hatte Verfassungsbeschwerde eingelegt, weil er in seiner Einkesselung und der folgenden Identit&auml;tsfeststellung und Durchsuchung seiner Sachen nicht nur eine unzul&auml;ssige Freiheitsentziehung, sondern auch eine Verletzung seiner Versammlungsfreiheit sah (Art. 103 Abs. 1, Art. 8 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 2 S. 2 i.V.m. Art. 104 Abs. 2 GG). Die Polizei habe mit dem Kessel vorrangig pr&auml;ventiv gehandelt und daher ihr Vorgehen nicht auf &sect;&sect; 163b, 163c StPO st&uuml;tzen d&uuml;rfen. &sect;&sect; 163b, 163c StPO sehen Ma&szlig;nahmen zur Identit&auml;tsfeststellung und damit verbunden die Freiheitsentziehung vor, sofern ein Verdacht f&uuml;r eine Straftat gegeben ist. Der Beschwerdef&uuml;hrer argumentierte, dass seine reine Anwesenheit in dem eingekesselten Demonstrationsabschnitt nicht f&uuml;r einen Anfangsverdacht nach &sect; 163b Abs. 1 StPO ausreiche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/verfassungsblog.de\/der-blockupy-polizeikessel-vor-dem-bundesverfassungsgericht-mitgefangen-mitgehangen\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>IG Metall-Chef: AfD-Erfolg auch wegen Agenda 2010<\/strong><br>\nJ&ouml;rg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall, erkl&auml;rt den Erfolg der AfD auch mit der Ungleichheit und prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen. J&ouml;rg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall, erkl&auml;rt den Erfolg der AfD mit der zunehmenden Ungleichheit und prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen. Die &ldquo;Prekarisierung, die gerade einen Teil der Arbeiterschaft betrifft&rdquo;, sei mit urs&auml;chlich f&uuml;r die Attraktivit&auml;t der Rechtspopulisten. &ldquo;Digitalisierung, Globalisierung und demografischer Wandel treffen auf eine Gesellschaft, die von Unsicherheit und Ungleichheit gekennzeichnet ist. Das sind die Folgen der Agenda 2010&rdquo;, sagt Hofmann im Interview mit dem Tagesspiegel (Montagausgabe).<br>\nWenn Menschen nun Angst empfinden vor Globalisierung und Digitalisierung &ldquo;dann kn&uuml;pft dies an der Erfahrung an, dass es nicht gerecht zugeht&rdquo;. AfD und Pegida b&ouml;ten indes keine L&ouml;sungen, sondern nur &ldquo;Parolen&rdquo;. &ldquo;Da reicht nicht aus, nach oben zu schimpfen und schon gar nicht nach unten zu treten, sondern es verlangt, gemeinsam zu handeln&rdquo;, sagte der Chef der mit 2,3 Millionen Mitgliedern gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaft und appellierte an die Politik &ldquo;mehr Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen&rdquo;, wie das zuletzt mit der Regulierung der Leiharbeit versucht worden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/ungleichheit-und-prekarisierung-ig-metall-chef-afd-erfolg-auch-wegen-agenda-2010\/14994044.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nahles wieder<\/strong><br>\nAuf Welt Online ist zu lesen: Nahles warnt vor &bdquo;Refeudalisierung&ldquo; in Deutschland<br>\nVerantwortlich f&uuml;r die steigende Zahl sehr reicher Menschen hierzulande sei auch, dass immer h&auml;ufiger gro&szlig;e Summen vererbt w&uuml;rden. Diese gro&szlig;en Erbschaften fielen als &bdquo;quasi leistungslos erworbene Verm&ouml;gen&ldquo; an Menschen, &bdquo;die wie in einer eigenen Gesellschaft, wie in einer Kaste leben&ldquo;, sagte die SPD-Politikerin der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung.<br>\nDas ist ja ungeheuerlich. Gerade hat die Gro&szlig;e Koalition, also auch Andrea Nahles, ein Erbschaftssteuergesetz verabschiedet, das wiederum millionen- oder gar milliardenschwere Firmenerben weitgehend steuerfrei stellt und nun beklagt sie sich via Bild-Zeitung &uuml;ber &bdquo;quasi leistungslos erworbene Verm&ouml;gen&ldquo;. Das klingt nach der &uuml;blichen SPD-Mitleidsstory, wonach mit den Schwatten leider nicht mehr drin war, die Sozialdemokraten aber lieber einen schlechten Kompromiss mittragen als gar kein Gesetz. (&hellip;)<br>\nSo geht das vermutlich noch bis zur Bundestagswahl weiter. Die SPD beklagt Zust&auml;nde, an denen sie selbst mitgewirkt hat und stellt Forderungen auf, die sie nicht umsetzen kann und auch gar nicht will, solange sie freiwillig Teil einer Gro&szlig;en Koalition bleiben m&ouml;chte. Und so werden auch weiterhin zehn Prozent der Deutschen rund 60 Prozent des Gesamtverm&ouml;gens besitzen und die 500 reichsten Familien &uuml;ber ein Verm&ouml;gen von 732 Milliarden Euro.<br>\nSchwarz-Rot hat ein Herz f&uuml;r Superreiche und f&ouml;rdert die ungleiche Verm&ouml;gensverteilung, da kann die Scheinlinke Nahles so viele Interviews geben wie sie will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/161217nahles-wieder\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Innenseite des Klassenkampfes<\/strong><br>\nP&auml;dagogische Dressurakte k&ouml;nnen seelische Sch&auml;den erzeugen, von denen der Rechtspopulismus profitieren kann. Einige Anmerkungen zur Sozialpsychologie des Faschismus in Vergangenheit und Gegenwart<br>\nEines Tages erz&auml;hlte mir ein Gefangener, er versp&uuml;re gelegentlich Lust, einem Bettler den Hut wegzutreten. Ich war schockiert und begann mich zu fragen, wie es sein kann, dass angesichts der Not eines Mitmenschen der eine den Impuls versp&uuml;rt zu helfen, der andere aber Wut auf einen &raquo;Schmarotzer&laquo; entwickelt, der sein Brot nicht &raquo;im Schwei&szlig;e seines Angesichts&laquo; verdient. Wie kommt es zu derart unterschiedlichen Reaktionen? Die Fragestellung weitete sich im Laufe der Zeit aus: Warum tendieren manche Menschen nach links, werden zu libert&auml;ren Sozialisten, Kommunisten oder Anarchisten, und warum werden andere zu Rechten oder Faschisten? Ich bin im Kontext meiner Besch&auml;ftigung mit dem Spanischen B&uuml;rgerkrieg erneut auf dieses Problem gesto&szlig;en. Geht es lediglich um ideologische Pr&auml;gungen, die meist in der Pubert&auml;t erfolgen und Weichen f&uuml;r die Entwicklung in die eine oder andere Richtung stellen? Der eine trifft in der sensiblen Phase der Orientierungssuche auf eine Gruppe Linker, der andere ger&auml;t an Faschisten. Solche Zuf&auml;lle spielen sicher eine Rolle, aber ganz so einfach scheint es nicht zu sein. Die Entscheidung f&uuml;r die eine oder die andere Seite hat ihre triebm&auml;&szlig;ige Basis und wurzelt in psychischen Prozessen, die entweder lebendig m&auml;andern und pulsieren oder eingefroren und erstarrt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-19\/069.php\">G&ouml;tz Eisenberg in der Jungen Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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