{"id":3632,"date":"2008-12-05T09:42:05","date_gmt":"2008-12-05T08:42:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3632"},"modified":"2008-12-05T09:43:50","modified_gmt":"2008-12-05T08:43:50","slug":"hinweise-des-tages-790","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3632","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>KR\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Heiner Flassbeck &ndash; Wann kommt die Konjunktur-Kavallerie?<\/li>\n<li>Thomas Fricke &ndash; Konsumschecks statt Provinzgezeter<\/li>\n<li>Der Abschwung ist schon da<\/li>\n<li>&ldquo;Steinbr&uuml;ck agiert zutiefst widerspr&uuml;chlich&rdquo;<\/li>\n<li>26 Milliarden Euro gegen die Rezession<\/li>\n<li>Finanzl&ouml;cher in der U-Bahn<\/li>\n<li>Bahn-Privatisierung fr&uuml;hestens 2010<\/li>\n<li>Klare Worte der Deutschen Studentenwerke<\/li>\n<li>Hartz IV-&Auml;mter betreiben Rechtsbruch auf Kosten von Kindern<\/li>\n<li>&ldquo;Kinder haften f&uuml;r Eltern&rdquo;<\/li>\n<li>Der Untergang des Sachverstands<\/li>\n<li>Wenn der Job nicht zum Leben reicht<\/li>\n<li>Die W&uuml;rde des G&uuml;mbel<\/li>\n<li>Kohlendioxidspeicherung: Energiebranche schreibt Gesetze selbst<\/li>\n<li>Stillschweigendes Abkommen zwischen UNO und Nato &ndash; neue Details<\/li>\n<li>Anti-Terror-Kampf: Wei&szlig;e Weste zum Abschied von Bush<\/li>\n<li>Ungarn: G&uuml;rtel enger<\/li>\n<li>Woran Pakistan krankt<\/li>\n<li>Maritimes S&auml;belrasseln<\/li>\n<li>USA: Eliteunis knapp bei Kasse<\/li>\n<li>Obamania? Ausgechanged<\/li>\n<li>Die Chef-Frage im Kosovo<\/li>\n<li>Simbabwe: Verzweiflung in Dorf Nr. 26<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3632&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Heiner Flassbeck &ndash; Wann kommt die Konjunktur-Kavallerie?<\/strong><br>\nEs ist Zeit f&uuml;r ein gro&szlig;es Konjunkturprogramm. Wenn Deutschland nicht gegensteuert, drohen Jahre der Stagnation und Deflation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Gastkommentar-Heiner-Flassbeck-Wann-kommt-die-Konjunktur-Kavallerie\/447358.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; Konsumschecks statt Provinzgezeter<\/strong><br>\nDie CDU entwickelt sich zur Sammelstelle f&uuml;r die weltweit d&uuml;mmsten Argumente gegen Konjunkturpolitik. Dabei dr&auml;ngt sich eine schnelle, gro&szlig;e und befristete Aktion auf &ndash; nicht die x-te mittelfristige Steuerreform.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Thomas-Fricke-Konsumschecks-statt-Provinzgezeter\/447556.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Abschwung ist schon da<\/strong><br>\nDie Zahl der Firmenpleiten steigt erstmals seit f&uuml;nf Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1640170_Der-Abschwung-ist-schon-da.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Steinbr&uuml;ck agiert zutiefst widerspr&uuml;chlich&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Das Konjunkturpaket der Bundesregierung ist ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein&rdquo;, sagt Dieter Sp&ouml;ri im stern.de-Interview. Der Sozialdemokrat und ehemalige Wirtschaftsminister von Baden-W&uuml;rttemberg wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck Taktiererei und Unentschlossenheit vor. Angela Merkel wird weithin kritisiert. Von &Ouml;konomen, Managern, europ&auml;ischen Staatsm&auml;nnern. Ihr Kurs in der globalen Wirtschaftskrise sei Aussitzerei. Das gilt, Herr Sp&ouml;ri, dann wohl auch f&uuml;r ihren Parteifreund, den Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck, denn der ist mit ihr voll einer Meinung?\n<p>Im Gegensatz zur Stabilisierung in der Bankenkrise agiert die Bundesregierung z&ouml;gerlich und widerspr&uuml;chlich. Steinbr&uuml;ck h&auml;lt nicht viel von antizyklischer Finanzpolitik, national schon gar nicht. Aber es ist heute Standard in der &Ouml;konomie, dass man versuchen muss, gegenzusteuern, um dadurch weltwirtschaftliche Abschw&uuml;nge zu mildern, die voll auf die Bundesrepublik durchschlagen. Das setzt ein konzertiertes Vorgehen auf europ&auml;ischer Ebene und den wichtigsten Staaten der Welt voraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Wirtschaftskrise-Steinbr%FCck\/647908.html\">Stern-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkungen KR:<\/strong> Bis auf die &Auml;u&szlig;erungen zu den Steuersenkungen und der &bdquo;Position Europas in der neuen Machtstruktur der Welt&ldquo; lesenswert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>AM:<\/strong> Zu betonen w&auml;re noch, dass eine verantwortliche Wirtschaftspolitik rechtzeitig (!) gegensteuern muss. Wir haben schon oft darauf hingewiesen. Sp&auml;testens im Fr&uuml;hjahr 2007 war zu erkennen, dass der Konsum einbricht. Damals schon h&auml;tten die Bundesregierung und die EZB gegensteuern m&uuml;ssen. F&uuml;r seine Fehlleistungen wird Steinbr&uuml;ck jetzt auch noch zum Mann des Jahres erkl&auml;rt. Dieser Vorgang zeigt beispielhaft den Niedergang der politischen Ratio.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bernanke f&uuml;r riesiges Aufkaufprogramm<\/strong><br>\n600 Mrd. $ hat die US-Notenbank bereits in den Immobilienmarkt gepumpt. Doch das k&ouml;nnte erst der Anfang sein. Fed-Chef Bernanke sprach sich daf&uuml;r aus, den amerikanischen Hausbesitzern st&auml;rker zu helfen als bisher. Bernanke sprach sich f&uuml;r ein Paket aus verschiedenen Ans&auml;tzen aus. Einmal unterst&uuml;tzte er die Vorschl&auml;ge der US-Einlagenversicherung FDIC und deren Chefin Sheila Bair. Sie schlug vor, problematische Hypotheken nach einem standardisierten Verfahren umzuschulden. Dabei solle das Vorgehen der FDIC beim inzwischen insolventen kalifornischen Hypothekenfinanzierer Indymac als Vorbild dienen. Auch m&ouml;glich sei, so Bernanke, dass die Regierung problematische Hypotheken gesammelt aufkauft und sie dann &uuml;ber die staatlichen Finanzierungsgesellschaften umschuldet. &ldquo;Wenn es uns gelingt, den Hausmarkt zu stabilisieren, stabilisieren wir auch die US-Wirtschaft&rdquo;, sagte Bernanke. Die Fed sprang den Hausbesitzern bereits bei. Vergangene Woche k&uuml;ndigte die Notenbank an, 500 Mrd. $ an hypothekenbesicherten Wertpapieren von staatlichen Finanzierungsgesellschaften und 100 Mrd. $ an Unternehmensanleihen der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac aufzukaufen. Dank der St&uuml;tzungsaktion gingen die Hypothekenzinsen zuletzt deutlich zur&uuml;ck. Die Rate f&uuml;r eine fest verszinsliche Hypothek mit einer Laufzeit von 30 Jahren fiel auf 5,47 Prozent. Das ist der tiefste Stand seit Juni 2005. Erste positive Folgen sind bereits zu beobachten: So h&auml;tten sich die Antr&auml;ge f&uuml;r neue Hypotheken gegen&uuml;ber der Vorwoche verdoppelt, teilte die Mortgage Bankers Association am Mittwoch mit. \n<p>Die Situation auf dem amerikanischen H&auml;usermarkt bleibt dennoch angespannt: Im September fielen die Hauspreise in den 20 gr&ouml;&szlig;ten Metropolen der USA um 17,4 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Preisdruck geht von einem steigenden Angebot aus: Die Zwangsvollstreckungen h&auml;ufen sich. Sie legten im Oktober um 25 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr zu, teilte der Datendienst Realtytrac mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/anleihen_devisen\/:Fallende-Hauspreise-Bernanke-f%FCr-riesiges-Aufkaufprogramm\/447414.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>26 Milliarden Euro gegen die Rezession<\/strong><br>\nFrankreich will ein Konjunkturprogramm in H&ouml;he von 26 Milliarden Euro auflegen, um die Wirtschaft vor der Rezession zu bewahren und Arbeitspl&auml;tze zu erhalten. Kern des Pakets, das Staatspr&auml;sident Nicolas Sarkozy am Donnerstag in der nordfranz&ouml;sischen Stadt Douai bekannt gab, sind &ouml;ffentliche Investitionen und Verwaltungsma&szlig;nahmen zur Verbesserung der Finanzlage der Unternehmen. Hinzu kommen Hilfen f&uuml;r die von der Krise besonders betroffenen Sektoren der Auto- und der Bauindustrie. Steuersenkungen sind nicht vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/;art771,2677029?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzl&ouml;cher in der U-Bahn<\/strong><br>\nHilflos in den USA: Warum die Pleite der deutschen Depfa-Bank f&uuml;r die New Yorker Verkehrsbetriebe eine Katastrophe ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/484\/450206\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Vorsto&szlig; der Regierungsfraktion zur&uuml;ckgezogen: S&ouml;ldner im Auftrag Deutschlands?<\/strong><br>\nKlammheimlich wollten die Regierungsfraktionen einen Antrag durch das Parlament bringen, der Kritikern zufolge dem S&ouml;ldnertum die T&uuml;r ge&ouml;ffnet h&auml;tte. Doch dann fiel das brisante Papier in den eigenen Reihen auf und wurde zur&uuml;ckgezogen. F&uuml;r immer?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/pmc100.html\">ARD\/Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Untergang des Sachverstands<\/strong><br>\nIn Berlin soll die einzige Professur f&uuml;r Rechtspsychologie abgeschafft werden &ndash; mit verheerenden Folgen f&uuml;r die Strafjustiz<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/49\/PS-Rechtspsychologie\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Klare Worte der Deutschen Studentenwerke<\/strong><br>\nDie Versammlung der Deutschen Studentenwerke fordert\n<ul>\n<li>die <a href=\"http:\/\/www.studentenwerke.de\/presse\/2008\/031208c.pdf\">Abschaffung von Studiengeb&uuml;hren [PDF &ndash; 80 KB]<\/a><\/li>\n<li>den Ausbau des BAf&ouml;G ohne Altersgrenze<\/li>\n<li>BAf&ouml;G f&uuml;r Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler<\/li>\n<li>mehr Studienpl&auml;tze<\/li>\n<li>Mittel zur <a href=\"http:\/\/www.studentenwerke.de\/presse\/2008\/031208d.pdf\">Sanierung der Infrastruktur [PDF &ndash; 60 KB]<\/a><\/li>\n<li>die <a href=\"http:\/\/www.studentenwerke.de\/presse\/2008\/031208b.pdf\">St&auml;rkung der soz. Dimension im Bologna-Prozess [PDF &ndash; 92 KB]<\/a> incl. Aktionspl&auml;nen\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Kommentar unseres Lesers J.W.:<\/strong> Die hatten offenbar eine produktive Jahresversammlung.<\/em><br>\n<em>P.S.: <a href=\"https:\/\/www-ec.destatis.de\/csp\/shop\/sfg\/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&amp;ID=1023152\">Den Bildungsfinanzbericht gibt&lsquo;s elektronisch beim Deutschen Statistischen Bundesamt<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hartz IV-&Auml;mter betreiben Rechtsbruch auf Kosten von Kindern<\/strong><br>\nEine Weihnachts-Sonderaktion der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit treibt Familien mit Kindern in die Auswegslosigkeit.<br>\nSeit September w&uuml;rden im Rahmen einer &ldquo;Sonderaktion&rdquo; der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit bundesweit Antr&auml;ge auf Arbeitslosengeld II (ALG II) abgelehnt und bereits bewilligte Leistungen mit dem Hinweis eingestellt, es k&ouml;nnten Wohngeld und der Kinderzuschlag beantragt werden. Wenn Hartz IV-Leistungen verweigert werden, stehen bed&uuml;rftige Familien lange Zeit ganz ohne oder mit erheblich gek&uuml;rzten Leistungen da, erl&auml;utern zwei Erwerbslosenverb&auml;nde. Denn bis &uuml;ber einen Antrag auf Wohngeld oder den Kinderzuschlag entschieden ist, vergehen mindestens sechs bis zw&ouml;lf Wochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scharf-links.de\/57.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=3117&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=a69a4ee8e1\">scharf-links<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Kinder haften f&uuml;r Eltern&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r &ldquo;verfassungswidrig&rdquo; h&auml;lt die Professorin f&uuml;r Sozialrecht an der Hochschule Darmstadt die Familienf&ouml;rderung der Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1640864_Kinder-haften-fuer-Eltern.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn der Job nicht zum Leben reicht<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen in Deutschland verdienen so wenig, dass sie ihren Lohn mit Hartz IV aufstocken m&uuml;ssen &ndash; sogar in Zeiten des Aufschwungs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/538\/450260\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Dazu schreibt unser Leserin H.S. aus M&uuml;nchen:<br>\n&bdquo;K&ouml;nnten Sie vielleicht darauf hinweisen, dass der &ldquo;Arbeitsmarktexperte des DGB&rdquo;, Herr Adamy, traurigerweise die Zusammenh&auml;nge nicht versteht oder aber bewusst die Statistikf&auml;lschung unterst&uuml;tzt.<\/em><\/p>\n<p>Adamy h&auml;lt es f&uuml;r einen Fortschritt, dass die Bundesregierung das Wohngeld und den Kinderzuschlag f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger erh&ouml;hen wird. Dies k&ouml;nne dazu beitragen, die Zahl der Aufstocker zu senken. <\/p>\n<ol>\n<li>Hartz-IV-Empf&auml;nger bekommen kein Wohngeld. Es werden jetzt einige zwar statt Hartz-IV Wohngeld beantragen k&ouml;nnen, das hei&szlig;t aber nicht, dass ihr Gehalt nun zum Leben reicht. Sie werden von den ARGE-n pl&ouml;tzlich auf das Wohngeld verwiesen, m&uuml;ssen sich mit einer anderen Beh&ouml;rde auseinandersetzen, wo die Bearbeitung ihres Antrags Monate hinziehen kann.\n<p>So berichtete eine allein erziehende Mutter, dass ihr kleiner Sohn, der vom Vater so viel Unterhalt bekommt, dass er dazu Wohngeld beantragen k&ouml;nne, von einem Tag auf den anderen aus der &ldquo;Bedarfsgemeinschaft&rdquo; herausgenommen und die Leistung f&uuml;r ihn eingestellt wurde. Die Mutter muss jetzt f&uuml;r sich und den anderen Sohn weiter Hartz-IV beantragen, f&uuml;r den anderen Sohn bei einer anderen Beh&ouml;rde Wohngeld. Sie muss nun mit zwei &Auml;mtern zurechtkommen und zusehen, wie sie die Zeit bis zur Genehmigung des Wohngeldes &uuml;berbr&uuml;ckt.<\/p>\n<p>Die neue Regelung mit dem Wohngeld bringt f&uuml;r die Betroffenen zum Teil mehr B&uuml;rokratie mit sich, verbessert ihre Lage nicht, nur die Hartz-IV-Statistik wird gesch&ouml;nt.\n<\/p><\/li>\n<li>Hartz-IV-Empf&auml;nger bekommen auch keinen Kinderzuschlag. Um den zu erhalten, muss man mit der &uuml;blichen Prozedur nachweisen, dass man ohne den Zuschlag auf Hartz-IV angewiesen w&auml;re. Den Betroffenen wird es finanziell auch damit nicht besser gehen, nur sie verschwinden wiederum aus der Hartz-IV-Statistik.\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Es ist sehr bedauerlich, dass diese Regelungen von den Gewerkschaften als &ldquo;Fortschritt&rdquo; beurteilt werden. An der Tatsache, dass Menschen mit Vollzeitarbeit aus ihrem Gehalt nicht leben k&ouml;nnen, &auml;ndert sie nichts. In einem hat Herr Adamy Recht: Die Zahl der Hartz-IV-Aufstocker wird &ndash; statistisch &ndash; gesenkt.&ldquo;<\/p><\/li>\n<li><strong>Die W&uuml;rde des G&uuml;mbel<\/strong><br>\nM&uuml;mpel, St&uuml;mpel, D&uuml;mpel, P&uuml;mpel, Gimpel, Simpel &ndash; nie zuvor ist ein bundesdeutscher Politiker wegen Namen und Aussehen derart mit Hohn, Hass und H&auml;me &uuml;bersch&uuml;ttet worden wie der neue Spitzenmann der SPD in Hessen. Thorsten Sch&auml;fer-G&uuml;mbel hat keine Chance &ndash; aber er nutzt sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-594456,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Es w&auml;re gut, der Autor w&uuml;rde sich mit dem gleichen Suchraster an den Umgang mit Andrea Ypsilanti im Spiegel beziehungsweise Spiegel Online machen. Mit dieser Anregung will ich das Verdienst dieser Analyse des Umgangs mit Thorsten Sch&auml;fer-G&uuml;mbel nicht schm&auml;lern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kohlendioxidspeicherung: Energiebranche schreibt Gesetze selbst<\/strong><br>\nDie Stromkonzerne sind frustriert &uuml;ber mangelnde Rechtssicherheit bei der Entwicklung des CO2-freien Kohlkraftwerks. Jetzt schreiten sie zur Tat: Mit einem eigenen Gesetzentwurf wollen sie die Regierung unter Druck setzen und Schwung in das Verfahren bringen. Doch die Politik ist skeptisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2103092,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Es scheint sich wirklich etwas ge&auml;ndert zu haben. Fr&uuml;her h&auml;tte das Handelsblatt wahrscheinlich gelobt, dass man sich bei der Gesetzgebung externes, praxisnahes Wissen zunutze mache. <\/em><\/p>\n<p>Zur Sache selbst: Die Kohlendioxidspeicherung hat ihre praktische Bew&auml;hrung erst noch vor sich. Was, wenn es doch nicht dauerhaft funktioniert?<\/p><\/li>\n<li><strong>Anti-Terror-Kampf: Wei&szlig;e Weste zum Abschied<\/strong><br>\nDie US-Geheimdienste f&uuml;rchten, von der k&uuml;nftigen Regierung f&uuml;r &uuml;belste Exzesse zur Verantwortung gezogen zu werden &ndash; und hoffen auf Begnadigungen von Noch-Pr&auml;sident Bush. Sollte Bush keine Begnadigung aussprechen, st&uuml;nde Nachfolger Barack Obama nach Amtsantritt am 20. Januar eine politisch heikle Entscheidung bevor. In Obamas Umfeld wird dem Vernehmen nach die Einrichtung einer &uuml;berparteilichen Untersuchungskommission zum bisherigen Anti-Terror-Kampf erwogen. Menschenrechtsorganisationen und linke Abgeordnete wie der Demokrat Jerrold Nadler gehen indes weiter: Sie fordern nicht nur r&uuml;ckhaltlose Aufkl&auml;rung, sondern gegebenenfalls Anklagen bis in h&ouml;chste Kreise der Bush-Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1640831&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Stillschweigendes Abkommen zwischen UNO und Nato &ndash; neue Details<\/strong><br>\nDas j&uuml;ngste Au&szlig;enministertreffen der NATO-Mitgliedstaaten stand noch im Schatten des V&ouml;lkermords in S&uuml;dossetien. Georgien und die Ukraine werden nicht im Eilverfahren in die NATO aufgenommen, das ist eine der Hauptbotschaften des Treffens. Eine weitere Botschaft findet sich im Abschlusskommunique. Die NATO bekr&auml;ftigt, die Zusammenarbeit mit der UNO ausbauen zu wollen. Die Rede ist von einem bereits unterzeichneten Kooperationsabkommen. Eine NATO-Sprecherin teilte Telepolis auf Anfrage mit, das Dokument existiere, sei aber nicht verf&uuml;gbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29273\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wird die NATO zum milit&auml;rischen Fl&uuml;gel der UN?<\/strong><br>\nDas neue Abkommen mit der NATO droht eine eingespielte Zusammenarbeit zwischen NATO, EU und UN weiter zu verfestigen: W&auml;hrend die UN selbst langfristige Eins&auml;tze in geopolitisch uninteressanten Regionen unter eigenem Kommando ausf&uuml;hrt, greift die NATO &ndash; mit oder ohne UN-Mandat &ndash; dort ein, wo sie eigene Interessen verfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2008.php3?id=1854\">Informationsstelle Militarisierung (IMI) e. V.<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ungarn: G&uuml;rtel enger<\/strong><br>\nDoch die Finanzhilfen der Kreditgeber &ndash; des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), der EU und der Weltbank &ndash; sind an strenge Auflagen gebunden, die Budapest vor allem zu umfangreichen Ausgabenk&uuml;rzungen verpflichten.\n<p>Dementsprechend sieht der vorl&auml;ufige Haushalt 2009 aus, auf den sich die eine Minderheitsregierung bildenden Sozialdemokraten (MSZP) mit der oppositionellen neoliberalen &raquo;Allianz der Freien Demokraten&laquo; (SZDSZ) verst&auml;ndigt haben. F&uuml;r das kommende Jahr wurden die Geh&auml;lter im gesamten &ouml;ffentlichen Dienst Ungarns eingefroren und auch das traditionelle &raquo;dreizehnte Monatsgehalt&laquo; gestrichen. Die ungarischen Rentner m&uuml;ssen mit einer Begrenzung der dreizehnten Monatszahlung ihrer Rente auf umgerechnet 308 Euro auskommen, die als eine Art &raquo;Weihnachtsgeld&laquo; fungiert. Ungarische Medien beeilten sich zu betonen, dass diese Ma&szlig;nahme nur die &raquo;bessergestellten&laquo; Pension&auml;re treffe, da viele ungarische Rentner von weit weniger als 308 Euro im Monat leben m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>Die eingefrorenen L&ouml;hne der Staatsangestellen inspirierten sogleich P&eacute;ter Fut&oacute;, den Pr&auml;sidenten der Konf&ouml;deration der Ungarischen Arbeitgeber und Industriellen (MGYOSZ), zu einer ganz besonderen Idee. In Anbetracht der Krise m&uuml;ssten auch die L&ouml;hne im privaten Sektor &raquo;eingefroren&laquo; werden, so Fut&oacute;, der zudem vor einer Erh&ouml;hung des Mindestentlohnung energisch warnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-05\/002.php\">Junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung K.F.:<\/strong> Der IWF macht weiter wie bisher. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Woran Pakistan krankt<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen von Mumbai heizt sich der Konflikt zwischen Indien und dem Rivalen im Westen wieder auf. Aber Pakistan ist nicht nur in Wortgefechte verwickelt. In der Islamischen Republik kriselt es an allen Ecken und Enden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Atomstaat-in-der-Krise-Woran-Pakistan-krankt\/447222.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Maritimes S&auml;belrasseln<\/strong><br>\nDie internationalen Fischfangflotten rauben am Horn von Afrika Milliardenwerte. Die daraus resultierende Piraterie wird von Industriestaaten mit Militarisierung der wichtigen Handelsroute beantwortet<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-05\/001.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Zusammenhang zwischen illegalem Fischfang und Piraterie mag etwas &uuml;berstrapaziert sein, dennoch ein informativer Artikel. Zu kurz kommt die Tatsache, dass die Europ&auml;ische Union den Bau immer gr&ouml;&szlig;erer Fischfangflotten subventioniert und seit den 80er Jahren Fangrechte vor den K&uuml;sten Afrikas aufkauft und ganz legal durch &Uuml;berfischung zum Niedergang der lokalen afrikanischen Fischereiindustrie beigetragen hat. Und nicht nur dies, denn die Fischerei stellte nicht nur den Haupterwerb der Menschen in vielen K&uuml;stenregionen Afrikas dar, sondern sorgte auch f&uuml;r Nahrungssicherheit. Wir brauchen uns dann nicht zu wundern, wenn dann z.B. v&ouml;llig verarmte Senegalesen auf maroden K&auml;hnen an die K&uuml;ste der kanarischen Inseln segeln und dort ihr Heil suchen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>USA: Eliteunis knapp bei Kasse<\/strong><br>\nAn der Wall Street haben Tausende Berufsanf&auml;nger ihre Jobs verloren. Vor der Krise fliehen sie zur&uuml;ck auf den Campus. Doch dort fehlt das Geld f&uuml;r ihr Studium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/jobkarriere\/545\/450267\/text\/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Ausgechanged<\/strong><br>\nZahlreiche linke Intellektuelle, Gewerkschafter und Basisaktivisten haben Barack Obama im Wahlkampf unterst&uuml;tzt. Inzwischen aber wachsen die Zweifel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/49\/31701.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Chef-Frage im Kosovo<\/strong><br>\nWie konnte man so ein Land blo&szlig; in die Unabh&auml;ngigkeit entlassen? Im Kosovo sieht es wieder b&ouml;se aus. Dort macht man nur zu gern die &ldquo;Vorgesetzten&rdquo; von EU bis UN f&uuml;r alles verantwortlich. Doch nur die Kosovaren k&ouml;nnen die Probleme l&ouml;sen. Ausl&auml;ndische Polizisten, Richter und Staatsanw&auml;lte hatten im Kosovo fast ein Jahrzehnt lang Gelegenheit zu beweisen, dass sie die Probleme des Landes l&ouml;sen k&ouml;nnen. Nicht ein einziges der gro&szlig;en Schmuggelgesch&auml;fte, keinen Korruptionsskandal haben sie ausjudiziert, von den anh&auml;ngigen Kriegsverbrechen ganz zu schweigen. Auch hochm&ouml;gende Sondergesandte haben es nicht geschafft, dem Land eine brauchbare Politik und Verwaltung zu spenden. Die politische Klasse des Landes mag weder f&auml;hig noch willens sein, die Probleme zu l&ouml;sen. Aber erziehen oder auswechseln m&uuml;ssen sie nicht ausl&auml;ndische Beamte, sondern das Volk. Wenn die Kosovaren mit der Instabilit&auml;t, der Korruption und dem organisierten Verbrechen nicht fertig werden, dann auch niemand anders. Eine internationale Mission kann vielleicht mit angeforderter Hilfe dienlich sein. Den Impuls der Kosovaren, ihre Verh&auml;ltnisse zu verbessern, k&ouml;nnen die Ausl&auml;nder nicht ersetzen. \n<p>Verantwortung m&uuml;ssen die Westm&auml;chte nur f&uuml;r die Folgen ihres eigenen Eingreifens &uuml;bernehmen. Das verpflichtet sie zum physischen Schutz der serbischen Minderheit, zur Bewachung der Br&uuml;cke von Mitrovica und der Enklaven im S&uuml;den, wie die Nato-gef&uuml;hrte Schutztruppe sie leistet. Diese Verantwortung werden die Westm&auml;chte auch dann nicht los, wenn sie ihren kosovarischen Sch&uuml;lern gute Zeugnisse ausstellen. L&ouml;sen aber werden die Ausl&auml;nder die Probleme zwischen Belgrad und Pristina, zwischen der albanischen und der serbischen Volksgruppe im Kosovo nicht. Abermals ist das Gegenteil richtig: Die Kosovo-Regierung, die so eifers&uuml;chtig auf ihre Unabh&auml;ngigkeit pocht, hat seit ihrem Bestehen keine einzige au&szlig;enpolitische Initiative ergriffen. Sie hat keine einzige Botschaft aufgebaut. Au&szlig;er ein paar symbolischen Gesten hat sie keine Politik gegen&uuml;ber der Minderheit entwickelt. Solange sie einen Chef hat, muss sie das auch nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1640824&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentar\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Simbabwe: Verzweiflung in Dorf Nr. 26<\/strong><br>\nDer s&uuml;dafrikanische Krisen-Staat Simbabwe steuert auf eine Hunger- und Seuchenkatastrophe zu. Schon heute sind nach Angaben der Vereinten Nationen fast vier Millionen Simbabwer auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, in den n&auml;chsten Wochen wird die Zahl auf weit &uuml;ber f&uuml;nf Millionen angeschwollen sein. Fr&uuml;her, sagt Dorfchef Makumbe, seien in mageren Jahren wenigstens Vertreter ausl&auml;ndischer Hilfsorganisationen in den nummerierten D&ouml;rfern aufgetaucht: Doch in diesem Jahr fehlt von den Helfern jede Spur. Denn die f&uuml;r den erb&auml;rmlichen Zustand des Landes verantwortliche Regierung unter Pr&auml;sident Robert Mugabe tut offenbar alles, um den Helfern ihre Arbeit so schwer wie m&ouml;glich zu machen. Sei es, indem ihnen der Zugriff auf ihr in Banken deponiertes Geld verwehrt oder ihnen schlicht keine Lizenz zum Helfen erteilt wird. Selbst wenn sie ungehindert t&auml;tig werden k&ouml;nnten, h&auml;tten die Helfer ein Problem &ndash; als die Weltern&auml;hrungsorganisation FAO k&uuml;rzlich f&uuml;r Simbabwe zus&auml;tzliche 180 Millionen Dollar lockermachen wollte, fand sich kein einziger Geber mehr. Offensichtlich ist die Welt m&uuml;de geworden, den mutwillig zerst&ouml;rten Tr&uuml;mmerstaat weiter &uuml;ber Wasser zu halten.\n<p>Dabei hat das gro&szlig;e Sterben schon begonnen. Laut Statistik sterben normalerweise h&ouml;chstens ein Prozent der Cholera-Infizierten &ndash; in Simbabwe sind es dagegen zehn Prozent. Das liegt einerseits am ohnehin geschw&auml;chten Zustand der Erkrankten und andererseits an den fehlenden Behandlungsm&ouml;glichkeiten. Denn so wie das Schulsystem und die Strom- und Wasserversorgung ist auch das Gesundheitssystem Simbabwes zusammengebrochen. Selbst gro&szlig;e Hospit&auml;ler haben angesichts des Personal- und Medikamentenmangels geschlossen. Auch die Holzt&uuml;r der kleinen Gesundheitsstation in Village 25 ist schon seit Wochen zu. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis die Cholera-Epidemie auch Village 26 erreicht haben wird. Weil die meisten Bohrloch-Pumpen kaputt sind, sch&ouml;pfen die Dorfbewohner ihr Trinkwasser aus einem seichten Erdloch &ndash; ein t&ouml;dliches Risiko.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1640760&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nachtrag zur &bdquo;Justizpanne&ldquo; im Falle Zumwinkel<\/strong><br>\nUnser Leser R.B. schickte uns diese Zeile: &bdquo;Als Anhang zwei Artikel &uuml;ber deutsches Recht, einer geht f&uuml;r (relativ) wenige Euros in den Knast, den anderen schont man.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"081205_13-monate-haft-wegen-leistungsbetru.pdf\">Sozialticker [PDF &ndash; 21 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"upload\/pdf\/081205_www.ftd.de_politik_deutschland.pdf\">FTD [PDF &ndash; 14 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachtrag zum gestrigen Hinweis Nr. 20 &uuml;ber das Verbot von Streubomben:<\/strong>\n<p>Dazu scheibt Leser V.L.:<\/p>\n<blockquote><p>Hier fehlt, denke ich, eine ganze Menge Hintergrund. Von einem Verbot einer ganzen Waffengattung kann gar keine Rede sein. Konkrete Ausnahmen f&uuml;r modernisierte Streubomben, smart bombs, wurden eingearbeitet.<\/p>\n<p>Und die Bundesrepublik hat nat&uuml;rlich an diesen Ausnahmen mitgewirkt. Vielleicht als kleines Konjunkturprogramm f&uuml;r die heimische R&uuml;stungsindustrie (\/ironie off\/)? Der Artikel in der FR deutet das nur in einem Nebensatz an und bringt keinerlei Details dazu.<\/p>\n<p>F&uuml;r mehr Hintergrund empfehle ich den <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/download\/1228329965\/radio\/politikum\/wdr5_politikum_20081203.mp3\">Beitrag im WDR5 Politikum vom 3.12.08 als Podcast.&rsquo;<\/a><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KR\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Heiner Flassbeck &ndash; Wann kommt die Konjunktur-Kavallerie?<\/li>\n<li>Thomas Fricke &ndash; Konsumschecks statt Provinzgezeter<\/li>\n<li>Der Abschwung ist schon da<\/li>\n<li>&ldquo;Steinbr&uuml;ck agiert zutiefst widerspr&uuml;chlich&rdquo;<\/li>\n<li>26 Milliarden Euro gegen die Rezession<\/li>\n<li>Finanzl&ouml;cher in der U-Bahn<\/li>\n<li>Bahn-Privatisierung fr&uuml;hestens 2010<\/li>\n<li>Klare Worte der Deutschen Studentenwerke<\/li>\n<li>Hartz IV-&Auml;mter betreiben Rechtsbruch auf Kosten von Kindern<\/li>\n<li>&ldquo;Kinder<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3632\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3632","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3632","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3632"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3632\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3632"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3632"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3632"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}