{"id":36368,"date":"2016-12-21T08:47:37","date_gmt":"2016-12-21T07:47:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368"},"modified":"2016-12-21T09:53:58","modified_gmt":"2016-12-21T08:53:58","slug":"hinweise-des-tages-2779","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h01\">Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h02\">Aleppo, Mossul und die Hegemonie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h03\">Attac: CDU-Vorsto&szlig;, CETA-Kritikern Geld zu streichen, zutiefst undemokratisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h04\">Emp&ouml;rendes Urteil gegen IWF-Chefin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h05\">Gabriels Beirat warnt vor gro&szlig;en Risiken im Finanzsystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h06\">Italien plant milliardenschweres Banken-Rettungsprogramm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h07\">Deutsche Gro&szlig;banken k&uuml;ndigen Konten von Juden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h08\">Krankenh&auml;user: Die CDU hat Hamburgs Verm&ouml;gen veruntreut!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h09\">Gespr&auml;ch von Baschar el-Assad mit France2-TV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h10\">Ein Dammbruch: Abschiebungen in Einsatzgebiete der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h11\">Von der Leyen findet einfach nicht genug Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h12\">Ukraine: Korruptionsvorw&uuml;rfe gegen Pr&auml;sident Poroschenko<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36368#h13\">Fl&uuml;chtlinge auf der Reise: Endstation Serbien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Berlin<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Stunde der Scharfmacher<\/strong><br>\nGanz in Schwarz tritt Angela Merkel am Vormittag im Kanzleramt vor die Kameras. &bdquo;Das ist ein sehr schwerer Tag&ldquo;, sagt sie. F&uuml;r sie ist er das in mehrerer Hinsicht. Denn es ist klar, dass der politische Druck auf sie massiv steigen wird. Eine Reise in ihren Wahlkreis hat sie abgesagt. &bdquo;Entsetzt, ersch&uuml;ttert und tieftraurig&ldquo; sei sie &uuml;ber die Tat, sagt sie nun. Sie spricht Opfern und deren Angeh&ouml;rigen ihr Mitgef&uuml;hl aus, w&uuml;rdigt die Rettungskr&auml;fte und Ermittler, spricht von einer &bdquo;grausamen, letztlich unbegreiflichen Tat&ldquo;. Dann ringt sie sich zu einer Bewertung durch. Zwar sei vieles ungewiss. Aber: &bdquo;Wir m&uuml;ssen nach jetzigem Stand von einem terroristischen Anschlag ausgehen.&ldquo;<br>\nDie Kanzlerin selbst hatte von der Attacke bei einer Feierstunde f&uuml;r jugendliche Integrationshelfer erfahren. Mit den ersten Meldungen &uuml;ber den Anschlag kam sofort der von ihren Gegnern immer wieder erhobene Vorwurf zur&uuml;ck, sie habe Unsicherheit und Probleme ins Land geholt. Die AfD erhob den Vorwurf schon am Montagabend, bevor Details bekannt waren. Der AfD-Landeschef von NRW, Marcus Pretzell, twittert: &bdquo;Es sind Merkels Tote!&ldquo;<br>\nAls am Dienstagvormittag erste Spuren auf einen Verd&auml;chtigen aus einem Fl&uuml;chtlingsheim weisen, kommen auch aus der Union scharfe T&ouml;ne. Der Chef der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon (CDU), sagt im Radio: &bdquo;Wir sind in einem Kriegszustand, obwohl das einige Leute, die immer nur das Gute sehen, nicht sehen m&ouml;chten.&ldquo; Sp&auml;ter rudert Bouillon zur&uuml;ck, aber gesagt ist gesagt. CSU-Chef Horst Seehofer findet, man sei es den Opfern schuldig, &bdquo;die gesamte Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik zu &uuml;berdenken und neu zu justieren&ldquo;.<br>\nDas CSU-Pr&auml;sidium stellte laut dpa sogar das f&uuml;r Anfang Februar geplante Spitzentreffen mit der CDU in M&uuml;nchen unter Vorbehalt. Es m&uuml;ssten vorher entscheidende Fragen gekl&auml;rt werden, sonst mache das Treffen keinen Sinn, hie&szlig; es in einer Telefonschalte des CSU-Pr&auml;sidiums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/anschlag-in-berlin--die-stunde-der-scharfmacher-,1472596,35027512.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ist es nun post- oder doch eher pr&auml;faktisch, wenn Horst Seehofer im Namen der Opfer von Berlin eine &bdquo;Neujustierung&ldquo; (auch so ein sch&ouml;nes Wort) der Fl&uuml;chtlingspolitik fordert? Immerhin gibt es ja keinen erkennbaren faktischen Zusammenhang zwischen dem Anschlag und der Fl&uuml;chtlingsthematik. Aber klar &ndash; Populisten sind immer die anderen, vor allem dann, wenn es um &bdquo;Linkspopulisten&ldquo; geht. <\/em><br>\n<em>Es sind jedoch nicht nur die offenen Fremdenfeinde aus CSU und AfD, deren &Auml;u&szlig;erungen zum Kopfsch&uuml;tteln einladen. Man muss sich gestern nur die Pressekonferenzen der Kanzlerin, des Innenministers und des Generalstaatsanwalts anschauen, die kurz hintereinander auf Phoenix ausgestrahlt wurden. Zuerst geht die Kanzlerin felsenfest von einem &bdquo;terroristischen Hintergrund&ldquo; aus, von dem Innenminister de Maiziere jedoch nicht sprechen will (&ldquo;Das sind nicht meine Worte&ldquo;). Derweil tappt die Bundesanwaltschaft komplett im Dunkeln, geht jedoch auch von einem Terroranschlag aus, ohne dies auf Nachfrage argumentativ begr&uuml;nden zu k&ouml;nnen. Und dabei wissen alle Beteiligten doch offenbar nichts. Zum Zeitpunkt der Pressekonferenzen implodierte gerade eben der Tatverdacht gegen den inhaftierten Pakistani und niemand hatte eine Ahnung, wer denn &uuml;berhaupt der T&auml;ter sein k&ouml;nnte und schon gar nicht, welches Motiv der oder die T&auml;ter haben k&ouml;nnten. Aber das Motiv ist doch entscheidend f&uuml;r die Frage, ob es sich um Terrorismus handelt oder um einen Amoklauf. Was ist denn nun, wenn herauskommen sollte, dass der T&auml;ter schlicht verr&uuml;ckt war und gar kein politisches Motiv hatte? Nach allen Lehrb&uuml;chern m&uuml;sste man den Anschlag dann als Amoklauf und nicht als Terroranschlag einstufen. So gesehen geht selbst die Kanzlerin mit diesem Begriff aktiv und ohne Wimperzucken populistisch in Stellung und instrumentalisiert die Opfer.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Sie wollen aus Angst Profit schlagen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Anschlag in Berlin droht das politische Klima zu ver&auml;ndern, warnt der Gr&uuml;ne Konstantin von Notz. Rechte und Islamisten k&ouml;nnten die Tat instrumentalisieren. (&hellip;) &bdquo;Diejenigen, die unsere liberale und offene Gesellschaft spalten und den Rechtsstaat besch&auml;digen wollen, werden versuchen, den Anschlag zu instrumentalisieren. Sie versuchen es jetzt schon. Islamisten und Rechtsextreme kochen dabei &uuml;brigens dieselbe Suppe. Sie versuchen, aus Angst Profit zu schlagen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Konstantin-von-Notz-zum-Lkw-Anschlag\/!5368172\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Wenn Herr von Notz sich da mal nicht irrt. In Frankreich hat der &ldquo;sozialistische&rdquo; Pr&auml;sident die Terroranschl&auml;ge f&uuml;r seinen ganz pers&ouml;nlichen Amoklauf (Ausnahmezustand, Krieg im Nahen Osten) genutzt. Wer sch&uuml;tzt uns jetzt vor de Maizi&egrave;re und von der Leyen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland ist nicht im Krieg<\/strong><br>\nAm Breitscheidplatz hat ein M&ouml;rder gew&uuml;tet, kein Gotteskrieger, Freiheitsk&auml;mpfer oder Widerst&auml;ndler gegen das System. Wer dennoch vom &ldquo;Kriegszustand&rdquo; faselt, der folgt der Logik der Terroristen. [&hellip;]<br>\nAber es sind eben auch Leute wie der saarl&auml;ndische CDU-Innenminister Klaus Bouillon, der erst mal vom &ldquo;Kriegszustand&rdquo; faselt, bevor er selbst erkennt, dass es zwischen dem Terrorismus in Berlin und dem Massent&ouml;ten in Aleppo Unterschiede gibt.<br>\nTerroristen sind &uuml;ble Verbrecher, aber das Land ist nicht im Krieg<br>\nGerade das Verwischen dieser Unterschiede kommt den Terroristen zupass. Sie n&auml;mlich, zumeist narzisstische Einzelt&auml;ter oder Angeh&ouml;rige von parallelweltlichen Kleinstgruppen, w&auml;hnen sich in einem Krieg gegen den Westen oder, im Falle der Nazi-Terroristen vom NSU, gegen die &Uuml;berfremdung. Sie versuchen mit solchen Hirngespinsten ihr blutiges Tun zu legitimieren, das nichts weiter ist als eine Ansammlung schwerster Verbrechen. [&hellip;]<br>\nTerrorismus ist keine Ideologie, keine Weltanschauung und nichts, was f&uuml;r eine bestimmte Religion oder Volksgruppe &ldquo;typisch&rdquo; w&auml;re. Terrorismus ist eine Form des Kampfes, die von Einzelt&auml;tern, aber auch von organisierten Gruppen ausge&uuml;bt wird und wurde. Er zielt darauf ab, durch die skrupellose Anwendung m&ouml;rderischer Gewalt einzusch&uuml;chtern und so Verhaltens&auml;nderung herbeizuf&uuml;hren.<br>\nTerrorismus gedeiht da, wo Hass st&auml;rker ist als Vernunft. Sehr deutlich wird das bei Taten des selbstm&ouml;rderischen Massenmordes, bei denen der Hass des T&auml;ters auf die anderen st&auml;rker ist als die Liebe zum eigenen Leben. Menschsein definiert sich nicht im Tod, sondern im Leben. Wer so sehr hasst, dass er Mord und Tod dem Leben vorzieht, der hat die Sph&auml;re der Humanit&auml;t verlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/terror-in-berlin-hass-auf-das-leben-1.3302838\">Kurt Kister<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Argumentation des SZ-Chefredakteurs l&auml;sst den Leser wirklich w&uuml;tend und sprachlos zur&uuml;ck. Terroristen sind &bdquo;&uuml;ble Verbrecher&ldquo;, die sich &bdquo;in einem Krieg gegen den Westen w&auml;hnen&ldquo;, man soll aber die &bdquo;Unterschiede nicht verwischen&ldquo;. So, so. Dann sind westliche Soldaten, die Krieg in Nah- und Mittelost f&uuml;hren also keinen &bdquo;&uuml;blen Verbrecher&ldquo;. Nat&uuml;rlich wird dies in Deutschland mehrheitlich so gesehen, aber die Sichtweise der Deutschen ist herzlich egal, wenn es um die Frage geht, warum &bdquo;unsere Kriegsgegner&ldquo; zur Waffe greifen. Obgleich dies f&uuml;r Kister sicher auch ein falscher Begriff ist. Deutschland sei ja &bdquo;nicht im Krieg&ldquo;. F&uuml;r den Transatlantiker Kister ist es nat&uuml;rlich kein Krieg, wenn man Menschen in anderen L&auml;ndern Bomben auf den Kopf wirft. Das sehen aber die Gegner ein wenig anders und Kurt Kister soll erst einmal einem jungen Afghanen, dessen Familie von einem deutschen Oberst <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36036\">ausgel&ouml;scht wurde<\/a>, erkl&auml;ren, warum es kein Krieg ist, wenn schwere milit&auml;rische Verb&auml;nde auf beiden Seiten sich mit Waffengewalt bek&auml;mpfen. Da war ja sogar der Baron zu Guttenberg weiter, als er als Verteidigungsminister erstmals von einem &bdquo;Krieg&ldquo; in Afghanistan sprach. Und dass auch in Syrien zur Zeit Krieg herrscht, sollte selbst Herrn Kister klar sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>IS erkl&auml;rt den Berliner Attent&auml;ter zum &ldquo;Soldaten des Islamischen Staats&rdquo;<\/strong><br>\nUnbekannt ist, ob er mit dem IS in Verbindung stand oder ob sich die in Bedr&auml;ngnis befindende Terrororganisation nur an die Aufmerksamkeit zu Propagandazwecken h&auml;ngen will. Die &ldquo;Nachrichtenagentur&rdquo; Amaq des Islamischen Staats hat den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz f&uuml;r sich beansprucht. Ein &ldquo;Soldat des Islamischen Staats&rdquo; habe ihn ausgef&uuml;hrt. Die Rede ist davon, dass dies eine Reaktion auf die Bombardierungen der internationalen Koalition sei. Das Bekennerschreiben sagt allerdings noch nichts dar&uuml;ber aus, ob der T&auml;ter tats&auml;chlich in Verbindung mit dem IS stand oder dies in seinem Auftrag geschehen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/IS-erklaert-den-Berliner-Attentaeter-zum-Soldaten-des-Islamischen-Staats-3578469.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Das sogenannte &bdquo;Bekennerschreiben&ldquo; des IS kommt, wie eigentlich in den letzten Jahren immer nach einem Terroranschlag, aus zweiter Hand, n&auml;mlich lanciert &uuml;ber eine US-Organisation namens &bdquo;<a href=\"https:\/\/news.siteintelgroup.com\/Jihadist-News\/amaq-reports-attack-in-berlin-carried-out-by-a-soldier-of-the-islamic-state.html\">Site Intel Group<\/a>&ldquo;, zu deren dubiosen Hintergr&uuml;nden und Geheimdienstverwicklungen auf den NachDenkSeiten in diesem Jahr schon <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32760\">berichtet<\/a> wurde. Die Leitmedien verbreiten nach jedem Terroranschlag stets aufs Neue weitgehend unkritisch die entsprechenden Infos von &bdquo;Site&ldquo; &ndash; oft, ohne diese Organisation, geschweige denn deren undurchsichtige Rolle, dabei auch nur zu nennen. Hier ein kurzer Auszug aus dem erw&auml;hnten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32760\">NachDenkSeiten-Artikel<\/a>: <\/em><br>\n<em>&bdquo;Die Geheimdienste sind allerdings nicht nur Empf&auml;nger des Unternehmens, sondern offenbar selbst Lieferanten. So steuerte nach Recherchen des ZDF &ndash; selbst ein Kunde von SITE &ndash; der Verfassungsschutz &uuml;ber einen V-Mann die deutsche Sektion der sogenannten &sbquo;Globalen Islamischen Medienfront&rsquo; (GIMF), die islamistische Propaganda im Netz verbreitete, welche dort dann von SITE aufgesammelt und an die Medien weitergeleitet wurde. Bis heute listet SITE die GIMF offiziell als eine ihrer Quellen. Auch US-Geheimdienste spielen im SITE-Umfeld eine Rolle. W&auml;re es nicht so ernst und t&ouml;dlich, k&ouml;nnte man das Ganze als bizarren Zirkus bel&auml;cheln. Doch noch immer wird mit diesen Netzwerken offenbar erfolgreich manipulative Propaganda betrieben und letztlich Politik gemacht.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Aleppo, Mossul und die Hegemonie<\/strong><br>\nAngesichts eines m&ouml;glichen massiven Einflussverlusts der westlichen M&auml;chte im Nahen Osten versch&auml;rfen deutsche Au&szlig;enpolitiker ihre Sanktionsdrohungen gegen Moskau. Mit wirtschaftlichen Strafma&szlig;nahmen m&uuml;ssten angebliche oder tats&auml;chliche Kriegsverbrechen russischer Milit&auml;rs in Ost-Aleppo geahndet werden, fordert der Vorsitzende des Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert R&ouml;ttgen (CDU). Harte Kritik an der auch in Deutschland tobenden Propagandakampagne zu der brutal gef&uuml;hrten Schlacht um Ost-Aleppo &uuml;bt der renommierte britische Nahostkorrespondent Robert Fisk. Fisk konstatiert, es sei bemerkenswert, dass die Milizen in Ost-Aleppo als &ldquo;Rebellen&rdquo;bezeichnet w&uuml;rden; da unter ihnen eine der st&auml;rksten ein Al Qaida-Ableger sei, werde damit immerhin die Organisation aufgewertet und in Schutz genommen, die f&uuml;r die Anschl&auml;ge vom 11. September Verantwortung trage. Davon abgesehen werden die zahlreichen zivilen Todesopfer westlicher Luftangriffe im Krieg gegen den IS beschwiegen; eine bekannte US-NGO beziffert sie auf bislang mehr als 2.000. Die ber&uuml;chtigten doppelten Standards der westlichen Propaganda begleiten vergebliche Bem&uuml;hungen europ&auml;ischer M&auml;chte und der USA, russische Einflussgewinne in Nah- und Mittelost zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59507\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Attac: CDU-Vorsto&szlig;, CETA-Kritikern Geld zu streichen, zutiefst undemokratisch<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/cdu-keine-eu-foerdermittel-mehr-fuer-ttip-gegner\/-\/id=396\/did=18689556\/nid=396\/1134wdc\/\">Medienberichten<\/a> zufolge fordern CDU-Abgeordnete im Europaparlament sowie im Bundestag, dass Nichtregierungsorganisationen, die sich gegen die geplanten Freihandelsabkommen der Europ&auml;ischen Union engagieren, keine EU-F&ouml;rdermittel mehr erhalten  sollen. Dieser Versuch, die von den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern breit geteilte Kritik an der neoliberalen Handelspolitik der EU unh&ouml;rbar zu machen, muss von der Zivilgesellschaft entschieden zur&uuml;ckgewiesen werden! Roland S&uuml;&szlig; vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis: &ldquo;Offenbar verwechselt die CDU Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre einseitig auf Unternehmensinteressen ausgerichtete Handelspolitik mit Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Europ&auml;ische Union. Das ist ein fataler Fehlschluss. Kritik an der Freihandelspolitik der EU-Kommission ist nicht gleichzusetzen mit Ablehnung der EU.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/cdu-vorstoss-ceta-kritikern-geld-zu-streichen-zutiefst-undemokratisch\/\">Attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Emp&ouml;rendes Urteil gegen IWF-Chefin<\/strong><br>\nChristine Lagarde wurde zwar schuldig gesprochen, dass wegen ihrer Nachl&auml;ssigkeit ein Unternehmer Hunderte Millionen aus der Staatskasse erhalten hat, doch bestraft wird sie daf&uuml;r nicht. (&hellip;) Das Ganze begann schon damit, dass der Generalstaatsanwalt mehrfach die Einstellung des Verfahrens gegen Christine Lagarde gefordert und schlie&szlig;lich auf Freispruch pl&auml;diert hatte. Insofern ist es fast schon erstaunlich, dass der f&uuml;r Regierungsmitglieder zust&auml;ndige Gerichtshof sie tats&auml;chlich noch daf&uuml;r schuldig befunden hat, dass wegen ihrer Nachl&auml;ssigkeit 400 Millionen Euro an den Unternehmer Bernard Tapie flie&szlig;en sollten. Sie habe fahrl&auml;ssig im Amt gehandelt, wurde sie am Montag vom Cour de Justice de la R&eacute;publique schuldig gesprochen, doch der Gerichtshof sah trotz allem von einer Strafe gegen sie ab! Tapie war ein Wahlkampfhelfer des abgest&uuml;rzten Ex-Pr&auml;sidenten Nicolas Sarkozy, in dessen Regierung Lagarde Wirtschaftsministerin war. In dieser Funktion akzeptierte sie einen Vergleich, den sie &ndash; auch dem Urteil des Gerichtshofs zufolge &ndash; h&auml;tte ablehnen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Empoerendes-Urteil-gegen-IWF-Chefin-3577805.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.K.:<\/strong> Das Kapital sch&uuml;tzt seine Kinder &hellip; So entspannt kann ein Schuldspruch aussehen. IWF-Chefin Christine Lagarde ist in einem Strafprozess f&uuml;r schuldig befunden worden, erh&auml;lt aber wegen ihrer &ldquo;Pers&ouml;nlichkeit&rdquo; keine Strafe. Hier wird der Gleichheitsgrundsatz mit F&uuml;&szlig;en getreten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gabriels Beirat warnt vor gro&szlig;en Risiken im Finanzsystem<\/strong><br>\nDie Berater des Wirtschaftsministers warnen vor Krisen wie in den fr&uuml;hen 1990er Jahren: Knapp 40 renommierte &Ouml;konomen fordern die Bundesregierung eindringlich auf, ihren Widerstand gegen sch&auml;rfere Vorschriften f&uuml;r Banken aufzugeben. Die wissenschaftlichen Berater von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) schlagen Alarm: Die Regeln f&uuml;r Banken weisen nach ihrer Analyse wichtige L&uuml;cken auf. &bdquo;Es ist zu bef&uuml;rchten, dass in absehbarer Zeit erhebliche neue Lasten auf das Finanzsystem beziehungsweise den Steuerzahler zukommen&ldquo;, warnen sie. &bdquo;Aufgrund dieser L&uuml;cken ist die Finanzstabilit&auml;t gef&auml;hrdet&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Brandbrief des Beirats an Gabriel. Dem Gremium geh&ouml;ren knapp vierzig renommierte &Ouml;konomen an. Die als Brief versandte Stellungnahme hat Martin Hellwig vom Max-Planck-Institut in Bonn federf&uuml;hrend erarbeitet, verschickt hat sie der Vorsitzende Hans Gersbach von der ETH Z&uuml;rich. In dem Papier, das der F.A.Z. vorliegt, geht es um die Vorschl&auml;ge des Basler Ausschusses f&uuml;r Bankenaufsicht zur Eigenkapitalregulierung. Die Wissenschaftler emp&ouml;rt der Widerstand von Deutschland und anderen EU-Staaten sowie der Europ&auml;ischen Kommission. Die Argumente, die gegen die Basler Vorschl&auml;ge vorgebracht w&uuml;rden, k&ouml;nnten nicht &uuml;berzeugen. &bdquo;Sie sind gepr&auml;gt von den Interessen der Banken und vernachl&auml;ssigen die Risiken f&uuml;r die Steuerzahler. Sie vernachl&auml;ssigen auch die Erfahrungen des vergangenen Jahrzehnts&ldquo;, hei&szlig;t es mahnend. Der Konflikt dreht sich darum, ob den Banken weiterhin zugestanden werden soll, mit eigenen Modellen das Risiko ihrer Gesch&auml;fte zu ermitteln und damit &uuml;ber das notwendige Eigenkapital zu bestimmen. (&hellip;) Die vieldiskutierte Frage, ob eine bessere Ber&uuml;cksichtigung der Risiken von Immobilienkrediten die europ&auml;ischen Finanzinstitute st&auml;rker treffen w&uuml;rde als die amerikanischen, h&auml;lt der Beirat nicht f&uuml;r zielf&uuml;hrend: &bdquo;Der typische Immobilienfinanzierer in Deutschland steht nicht im Wettbewerb mit einem amerikanischen Immobilienfinanzierer.&ldquo; Er geht auch auf das Argument der Banken ein, Eigenkapital sei besonders teuer. &bdquo;Aus ihrer privatwirtschaftlichen Sicht mag das zutreffen, aus Sicht der Volkswirtschaft insgesamt aber nicht.&ldquo; Den Kosten f&uuml;r die Aktion&auml;re stehe ein Gewinn der Steuerzahler oder der Bankgl&auml;ubiger gegen&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/f-a-z-exklusiv-gabriels-beirat-warnt-vor-grossen-risiken-im-finanzsystem-14584608.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;[D]as Argument der Banken[:] Eigenkapital sei besonders teuer. [&hellip;] Den Kosten f&uuml;r die Aktion&auml;re stehe ein Gewinn der Steuerzahler oder der Bankgl&auml;ubiger gegen&uuml;ber.&rdquo; M. a. W., die &Ouml;konomen warnen vor einer neuen Bankenkrise und wenden sich gleichzeitig dagegen, im Bankenbereich Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren. Sehr lobenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Italien plant milliardenschweres Banken-Rettungsprogramm<\/strong><br>\nDie italienische Regierung erw&auml;gt bis zu 20 Milliarden Euro an neuen Schulden aufzunehmen, um im Notfall angeschlagene Banken retten zu k&ouml;nnen. Ein entsprechender Vorschlag des Kabinetts muss nun vom Parlament abgesegnet werden, wie die Regierung am Montagabend mitteilte. Es handele sich dabei um eine Vorsichtsma&szlig;nahme, betonte Ministerpr&auml;sident Paolo Gentiloni in Rom. &bdquo;Wir werden sehen, ob es n&ouml;tig wird.&ldquo; Er rief alle Oppositionsparteien zur Zusammenarbeit auf. Die Staatsverschuldung zu erh&ouml;hen k&ouml;nnte notwendig werden, um Ma&szlig;nahmen umzusetzen, die auf den Schutz von Sparern abzielten, sollten sich Risiken im Finanzsektor verwirklichen, hie&szlig; es in der Mitteilung der Regierung. Der italienische Bankensektor ist schwer angeschlagen, die Geldh&auml;user &auml;chzen unter einem Berg fauler Kredite. Besonders kritisch ist die Lage der Bank Monte dei Paschi di Siena, die gerade eine Kapitalerh&ouml;hung versucht, um Verluste bei der Auslagerung fauler Kredite ausgleichen zu k&ouml;nnen. Bis Ende des Jahres muss sie den im Sommer vereinbarten Rettungsplan erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/wegen-angeschlagener-banken-italien-plant-milliardenschweres-rettungsprogramm-14583852.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenig &uuml;berraschend, und doch ist die Dreistigkeit immer wieder aufs Neue unerh&ouml;rt: weil angeblich kein Geld da ist, wird die Bildung zusammengespart und zur Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen nichts getan; aber Banken, die auch durch eigene Fehlspekulationen vor dem Bankrott stehen, werden mit enormen Betr&auml;gen gerettet.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Mal ganz abgesehen von der fragw&uuml;rdigen &bdquo;Selbstverst&auml;ndlichkeit&ldquo;, dass gr&ouml;&szlig;ere Banken heute quasi nicht mehr konkurs gehen d&uuml;rfen, ist auch die Methode interessant: Das Geld f&uuml;r die Bankenrettung wird &uuml;ber neue Staatsschulden besorgt, also bei reichen Investoren geliehen. Dabei m&uuml;sste sich ein souver&auml;ner Staat neues Geld, ob nun f&uuml;r Bankenrettungen oder ganz andere Zwecke, nicht zwingend bei Wohlhabenden leihen &ndash; wie es heute normal ist &ndash;, sondern k&ouml;nnte es stattdessen auch mittels seiner Zentralbank selbst erzeugen. In der EU ist das laut Lissabon-Vertrag verboten (Artikel 123). Durch diese Klausel werden Staaten systemisch abh&auml;ngig gemacht von privaten Banken, denen eine solche <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31761\">Geldsch&ouml;pfung<\/a> groteskerweise erlaubt ist. N&auml;heres dazu auch <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Geschaeft-mit-den-Staatsschulden-3378594.html\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Gro&szlig;banken k&uuml;ndigen Konten von Juden!<\/strong><br>\nEs ist wieder so weit. Deutsche Gro&szlig;banken ma&szlig;en sich an zu bestimmen, wer ein &bdquo;guter&ldquo; und wer ein &bdquo;schlechter&ldquo; Jude ist, frei nach dem Motto des Nazi-Verbrechers Hermann G&ouml;ring: &bdquo;Wer Jude ist, bestimme ich.&ldquo; Diese Vorf&auml;lle sind alarmierend und sie h&auml;ufen sich.<br>\n&bdquo;Die J&uuml;dische Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost e. V.&ldquo; erhielt Anfang November 2016 von der Bank f&uuml;r Sozialwirtschaft AG (BFS) ein Schreiben, in dem ohne Angaben von Gr&uuml;nden, die K&uuml;ndigung ihres Kontos zum Ende des Jahres ausgesprochen wurde. Auf &ouml;ffentlichen Druck hat die Bank die politisch motivierte K&uuml;ndigung eingestanden. Die Unterst&uuml;tzung der BDS-Bewegung (Sanktionen, Desinvestition und Boykott) durch die &bdquo;J&uuml;dische Stimme&ldquo; schien die Bank zu st&ouml;ren. Auf diesen Sachverhalt wurde die Bank durch einen uns&auml;glichen Journalisten der rechtsextremen &bdquo;Jerusalem Post&ldquo; aufmerksam gemacht, sprich die &bdquo;J&uuml;dische Stimme&ldquo; wurde denunziert. Die Bank entschied nun willk&uuml;rlich und wider das Grundgesetz, welcher Jude der Bank als Kontoinhaber genehm ist und welcher nicht. Die BFS &uuml;bte nicht nur politische Zensur aus, sondern informierte auch den Denunzianten in der &bdquo;JPost&ldquo; &uuml;ber die K&uuml;ndigung des Kontos, was eine Verletzung des Bankgeheimnisses darstellt.<br>\nDem j&uuml;dischen Verleger und Publizisten Abraham Melzer ist &auml;hnliches widerfahren.  Sein Fall ist noch bizarrer. Aus einem Artikel in der &bdquo;JPost&ldquo; erfuhr Melzer, dass er ein BDS-Unterst&uuml;tzer sei und dass die Commerzbank, bei der er schon seit 40 Jahren sein Privatkonto unterhielt, ihm dieses gek&uuml;ndigt hatte. Die Bank war nicht bereit, die Gr&uuml;nde f&uuml;r die K&uuml;ndigung zu nennen. Wie kommt es, dass der Schreiberling der &bdquo;JPost&ldquo; vor dem Betroffenen wusste, dass dessen Konto gek&uuml;ndigt worden war? Wie eng ist die F&uuml;hrung der Bank mit der zionistischen Israellobby verbandelt? Wer hat Melzer bei der Bank denunziert? Hat die F&uuml;hrung der Bank vielleicht im Auftrag Dritter gehandelt, denen Melzers politische Meinung nicht passt? Ein kurzer Blick in die Geschichte der Commerzbank im Dritten Reich erkl&auml;rt einiges, wenn nicht alles.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/der-semit.de\/deutsche-grossbanken-kuendigen-konnten-von-juden\/\">Der Semit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Krankenh&auml;user: Die CDU hat Hamburgs Verm&ouml;gen veruntreut!<\/strong><br>\nIm Jahr 2004 stimmte die gro&szlig;e Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger gegen den Verkauf des gr&ouml;&szlig;ten Teils des Landesbetriebes Krankenh&auml;user an die Klinikkette Asklepios. Die CDU machte es trotzdem. Sie behauptete wahrheitswidrig, die Stadt w&uuml;rde mit den verbleibenden 25,1 Prozent der Anteile weiter die Kontrolle &uuml;ber die Gesundheitsversorgung sicherstellen, stimmte aber einer v&ouml;lligen Entrechtung der st&auml;dtischen Vertreter in den Aufsichtsgremien zu.Vor einigen Monaten traf sich Fabio De Masi mit &Auml;rzten und Pflegekr&auml;ften der Asklepios-Klinik Altona. Sie alle waren sich einig: Die Gesundheitseinrichtung geh&ouml;rt wieder in &ouml;ffentliche Hand, die Renditemedizin sei nicht mehr mit dem hippokratischen Eid vereinbar. Deren Folge: zu wenig Personal und zu viele Fehler bei Medizin und Pflege. (&hellip;) Die Fraktion der Partei Die Linke in der B&uuml;rgerschaft hat daher einen Untersuchungsausschuss zum Verkauf der Krankenh&auml;user angeregt und eine Debatte &uuml;ber die Rekommunalisierung der Krankenh&auml;user eingefordert. Ein wichtiger Schritt. Denn die niedrigen Zinsen helfen Kommunen beim R&uuml;ckkauf ihres Eigentums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1332.der-asklepios-deal-die-cdu-hat-hamburgs-verm%C3%B6gen-veruntreut.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gespr&auml;ch von Baschar el-Assad mit France2-TV<\/strong><br>\nHier ist das komplette Interview. France 2 hat beschlossen 14 Minuten von den 24 in ihrer 20Uhr-Nachrichtensendung auszustrahlen. Die Redaktion hat dem Video die offizielle franz&ouml;sische Version der Ereignisse vorangestellt, weit entfernt von der Realit&auml;t, aber sie hat nicht versucht, die Worte von Pr&auml;sident Al-Assad zu manipulieren und begn&uuml;gte sich einfach, die Themen ohne &Auml;nderung auszuw&auml;hlen. So entfernte sie die Kritik der aktuellen Stellung Frankreichs in der Welt oder die Erkl&auml;rungen &uuml;ber die syrisch-iranische milit&auml;rische Zusammenarbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.voltairenet.org\/article187398.html\">Voltairenet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Dammbruch: Abschiebungen in Einsatzgebiete der Bundeswehr<\/strong><br>\nMitte Dezember 2016 begannen die ersten Sammelabschiebungen nach Afghanistan. (&hellip;) Vielleicht war das der Moment, in dem das Asylrecht in Deutschland vollends seine Wirkung verloren hat. Denn in Afghanistan ist die Lage alles andere als sicher: Die Taliban erobern immer weitere Gebiete zur&uuml;ck, auch der IS\/Daesh macht sich breit. Bek&auml;mpft werden sie von den vom Ausland finanzierten Afghan National Security and Defence Forces (ANSDF), ausgebildet und koordiniert von westlichen Milit&auml;rs &ndash; darunter die Bundeswehr &ndash; und unterst&uuml;tzt von ausl&auml;ndischen Spezialeinheiten. Laut &uuml;bereinstimmender Einsch&auml;tzung von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International hat sich die Lage seit Anfang 2015 deutlich verschlechtert, nach Angaben der UN ist f&uuml;r 2016 mit mehr zivilen Opfern zu rechnen, als je zuvor. (&hellip;) Menschen in L&auml;nder abzuschieben, in denen Krieg herrscht und wo die Bundeswehr selbst mitk&auml;mpft, soll zuk&uuml;nftig offenbar zur Regel werden. Besonders offensichtlich wird das am Abkommen der EU mit Mali, das am 11. Dezember 2016 geschlossen wurde und das, neben einer verst&auml;rkten Bek&auml;mpfung des Schlepperwesens, vor allem die einfachere Abschiebung von Menschen nach Mali vorsieht. Quasi zeitgleich k&uuml;ndigte die Bundesregierung an, die bereits etwa eintausend deutschen Kr&auml;fte in Mali um etwa weitere 300 zu verst&auml;rken. (&hellip;) Dass just in diesem Moment ein R&uuml;cknahmeabkommen mit einer im Zuge der Milit&auml;rintervention eingesetzten Regierung in Bamako abgeschlossen wird, zeigt die Dimension des Paradigmenwandels in der Fl&uuml;chtlingspolitik. Wo fr&uuml;her kontrovers &uuml;ber die &bdquo;heimatnahe Unterbringung&ldquo; diskutiert wurde, werden heute offen und systematisch Menschen in Kriegsgebiete abgeschoben. (&hellip;) Und dieser Prozess ist absehbar auf Permanenz angelegt. Denn eine wahre &bdquo;Bek&auml;mpfung von Fluchtursachen&ldquo; findet nicht statt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/12\/20\/ein-dammbruch-abschiebungen-in-einsatzgebiete-der-bundeswehr\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><strong>Dazu: Von der Leyen stimmt Bundeswehr auf langen Mali-Einsatz ein<\/strong><br>\nVerteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat die deutschen Soldaten im gef&auml;hrlichen Norden des afrikanischen Krisenstaates Mali auf einen langen Einsatz eingestimmt. &laquo;Es gilt bei diesem Einsatz, dass wir Geduld haben m&uuml;ssen&raquo;, sagte sie bei einem Truppenbesuch bei den UN-Blauhelmsoldaten in der ehemaligen Rebellenhochburg Gao. Es brauche seine Zeit, bis Mali alleine f&uuml;r seine Sicherheit sorgen k&ouml;nne. In Gao sind rund 500 deutsche Blauhelmsoldaten stationiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/von-der-leyen-stimmt-bundeswehr-auf-langen-mali-einsatz-ein-7247780.html\">Stern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Von der Leyen findet einfach nicht genug Soldaten<\/strong><br>\nDie Bundeswehr will auch Schulabg&auml;ngern ohne Abschluss k&uuml;nftig besondere Anreize bieten. Den Abschluss sollen sie parallel nachholen k&ouml;nnen, wenn sie sich als Zeitsoldat verpflichten. Die Truppenst&auml;rke w&auml;chst langsamer, als es die Verteidigungsministerin fordert. Der Personalmangel bleibt dramatisch: Allein dem Heer fehlen 15.000 Soldaten oder 28,3 Millionen Arbeitsstunden im Jahr. (&hellip;) Immerhin hat das Ministerium &uuml;ber diese Einzelinitiativen hinaus mittlerweile eine grunds&auml;tzliche &bdquo;Personalstrategie der Bundeswehr&ldquo; vorgelegt. Darin werden Quereinsteiger, Schulabbrecher ohne Hauptschulabschluss und Ausl&auml;nder aus der Europ&auml;ischen Union als neue Zielgruppen der Personalwerbung ausgemacht. Au&szlig;erdem sollen mehr Frauen Soldatinnen werden, Zeitsoldaten sich f&uuml;r bis zu 25 Jahre verpflichten und Karrieren flexibler geplant werden k&ouml;nnen. Und in bestimmten Verwendungen wie dem IT-Sektor soll auf k&ouml;rperliche Fitness verzichtet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article160444489\/Von-der-Leyen-findet-einfach-nicht-genug-Soldaten.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ukraine: Korruptionsvorw&uuml;rfe gegen Pr&auml;sident Poroschenko<\/strong><br>\nDer Kampf gegen die Korruption in der Ukraine kommt voran &ndash; wenn auch sehr langsam. Die ersten Enth&uuml;llungen des neu gegr&uuml;ndeten Antikorruptionsb&uuml;ros offenbaren ein weit verzweigtes Netz in der Politik, in das auch Pr&auml;sident Poroschenko verstrickt sein k&ouml;nnte. (&hellip;) Ein Damoklesschwert h&auml;ngt &uuml;ber dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko. Tr&ouml;pfchenweise gibt ein gewisser Olexandr Onyschtschenko weitere Geheimnisse preis, die das Staatsoberhaupt schwer belasten. Zuletzt erz&auml;hlte er Journalisten, wie er bei der Parlamentswahl vor zwei Jahren einen Sitz ergatterte. Zun&auml;chst habe die Wahlkommission sich geweigert, ihn als Kandidaten zu registrieren, weil er zu lange im Ausland gelebt habe. Dann habe ihm Pr&auml;sident Poroschenko geholfen und ihn an seinen Vertrauten David Schwanja verwiesen. &ldquo;Schwanja hat sechs Millionen US-Dollar von mir genommen &ndash; f&uuml;r den Wahlkampf. Am n&auml;chsten Tag hat Poroschenko mich zu sich gerufen und gesagt: Gerade war der Vorsitzende der Wahlkommission bei mir. Er erwartet dich, geh zu ihm, er wird alles f&uuml;r dich erledigen. Ich wurde als Kandidat registriert, obwohl vorher zwei Gerichte meine Klage gegen die Wahlkommission abgewiesen hatten.&rdquo; Von Korruption habe er auch als Abgeordneter profitiert, sagt Onyschtschenko. Er habe im Auftrag von Poroschenko Schmiergeld verteilt &ndash; an Parlamentsabgeordnete. Besonders pikant: Das Schmiergeld habe teilweise aus Krediten des Internationalen W&auml;hrungsfonds gestammt, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-korruptionsvorwuerfe-gegen-praesident-poroschenko.795.de.html?dram:article_id=374390\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge auf der Reise: Endstation Serbien<\/strong><br>\n&Uuml;ber eine Million Fl&uuml;chtlinge und Migranten haben Serbien in den vergangenen zwei Jahren auf dem Weg nach Westeuropa durchquert. Seit die Balkanroute geschlossen ist, stecken Tausende in den Aufnahmelagern fest. Viele von ihnen w&uuml;rden gerne dauerhaft in Serbien bleiben &ndash; die serbische Regierung und Gesellschaft stellt das vor ungeahnte Herausforderungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlinge-auf-der-reise-endstation-serbien.795.de.html?dram:article_id=374385\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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