{"id":36426,"date":"2017-01-02T09:09:02","date_gmt":"2017-01-02T08:09:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36426"},"modified":"2017-01-02T13:51:31","modified_gmt":"2017-01-02T12:51:31","slug":"hinweise-des-tages-2782","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36426","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Fake News: Innenministerium will Abwehrzentrum gegen Falschmeldungen einrichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Terrorfinanzierung: EU l&auml;sst Geldfl&uuml;sse in IS-Gebiete zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Cyberangriffe auf Wahlen &ndash; Moskau? &macr;\\_(&#12483;)_\/&macr;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Liberale L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Die Elite verschlie&szlig;t die Augen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Es gibt keine m&auml;chtige globale Elite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Das Schattensystem der Reichen und M&auml;chtigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Ex-HRE-Banker kommen um Prozess herum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">The ECB is Preparing for the end of the Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Finnland testet bedingungsloses Grundeinkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Neun-Monats-Ergebnis &ndash; Deutsche Gro&szlig;konzerne erzielen Rekordgewinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Jeder Zweite im Alter von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Bundesagentur erwirtschaftet 2016 Milliarden-&Uuml;berschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Gesundheitspolitische Glaubensbekenntnisse &ndash; Gesundheits-Check<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Andrej Holm: &ldquo;H&auml;tte ich das geahnt, h&auml;tte ich mir &uuml;berlegt, ob ich den Job mache&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Nationalsozial in den Wahlkampf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Die ARD, dein Wahrheitssender<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Zu guter Letzt: Urban Priol: Tilt! &ndash; Tsch&uuml;ssikowski 2016<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fake News: Innenministerium will Abwehrzentrum gegen Falschmeldungen einrichten<\/strong><br>\nIn der Debatte &uuml;ber Falschmeldungen im Internet prescht das Innenministerium vor: Nach SPIEGEL-Informationen will man eine Einrichtung im Kanzleramt aufbauen, die Desinformationskampagnen bek&auml;mpft. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Mit Blick auf die Bundestagswahl sollte sehr schnell gehandelt werden&rdquo;, schreiben die Beamten von Minister de Maizi&egrave;re in einem aktuellen Vermerk, der dem SPIEGEL vorliegt. Darin hei&szlig;t es weiter: &ldquo;Da der Schwerpunkt bei der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit liegt, sollte die Federf&uuml;hrung f&uuml;r diese zu schaffende B&uuml;ndelungseinheit beim Bundeskanzleramt (Bundespresseamt) angesiedelt werden&rdquo;, also der mehr als 500 Mitarbeiter gro&szlig;en Beh&ouml;rde von Angela Merkels Sprecher Steffen Seibert.<br>\nQuelle: Spiegel Online<br>\nhttp:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/fake-news-bundesinnenministerium-will-abwehrzentrum-einrichten-a-1127174.html\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das muss man sich mal vorstellen. Der Minister, der mit erfundenen Zahlen zur <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article156299953\/De-Maizieres-Fluechtlingsstatistik-war-einfach-ausgedacht.html\">Fl&uuml;chtlingsstatistik<\/a> Schlagzeilen gemacht hat, m&ouml;chte eine Bundeszentrale f&uuml;r beh&ouml;rdliche Wahrheit einf&uuml;hren.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Das riecht nach Zensur&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant im Kampf gegen gezielte Falschmeldungen ein &bdquo;Abwehrzentrum gegen Desinformation&ldquo;. Nur ein Ablenkungsman&ouml;ver, kritisieren Gr&uuml;ne. Auch ein Journalistenverband &uuml;bt scharfe Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/fake-news--das-riecht-nach-zensur-,1472596,35034608.html\">FR Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Berlin<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Beh&ouml;rden kannten Amris Anschlagspl&auml;ne<\/strong><br>\nSchon vor Monaten sprach der Hauptverd&auml;chtige des Berliner Anschlags, Amri, von &auml;hnlichen Pl&auml;nen: Nach Informationen von NDR, WDR und SZ wussten das offenbar die Beh&ouml;rden. Akten zeigen zudem, dass er seit L&auml;ngerem im Umfeld des Predigers Abu Walaa verkehrte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/ermittlungen-berlin-anschlag-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>V-Mann als Chauffeur<\/strong><br>\nAttent&auml;ter Amri soll &raquo;geheimem Informanten&laquo; Terrorpl&auml;ne offenbart haben<br>\nNach dem Tod des mutma&szlig;lichen Attent&auml;ters Anis Amri durch italienische Polizeikugeln hat Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) sch&auml;rfere Gesetze und Abschieberegeln gefordert. Politiker der Linksfraktion im Bundestag betonen dagegen, bestehende Gesetze und die Erkenntnisse der Beh&ouml;rden h&auml;tten ausgereicht, um den Tunesier festzusetzen, bevor er am 19. Dezember in Berlin zw&ouml;lf Menschen mit einem Lkw t&ouml;ten konnte.<br>\nAmri war 2015 nach Deutschland gekommen und von M&auml;rz bis September 2016 observiert worden, da er als islamistischer Gef&auml;hrder galt. Nach Recherchen von &raquo;Report M&uuml;nchen&laquo; waren mindestens zwei V-M&auml;nner in dem Netzwerk aktiv, dem er zugeordnet wurde. Der ARD-&raquo;Brennpunkt&laquo; zitierte dazu am Freitag abend aus Aktenvermerken, eine &raquo;Vertrauensperson&laquo; (VP) des nordrhein-westf&auml;lischen Landeskriminalamts habe Kontakt zu Amri hergestellt &ndash; laut Aktenvermerk bereits Ende 2015: &raquo;Im Verlauf der n&auml;chsten Tage erkl&auml;rte Amri, mittels Kriegswaffen (AK 47, Sprengstoff) Anschl&auml;ge in Deutschland begehen zu wollen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-27\/007.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Terror ist Resultat einer bankrotten Politik<\/strong><br>\nWer finanziert Terroristen? Wer liefert ihnen Waffen? Wer kauft ihnen Erd&ouml;l ab?<br>\nIn seinem autobiographischen Roman &laquo;La Tregua&raquo; &ndash; auf Deutsch &uuml;bersetzt &laquo;Der Waffenstillstand&raquo; &ndash; einem Werk, das zwischen Trag&ouml;die und Hoffnung oszilliert, schildert Primo Levi die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die russischen Truppen im Jahr 1944 und die Irrfahrt einer Gruppe italienischer &Uuml;berlebender quer durch Zentraleuropa zur&uuml;ck nach Italien.<br>\nDie Wahl des Titels &laquo;Der Waffenstillstand&raquo; legt den Gedanken nahe, dass das Ende des Zweiten Weltkrieges in den Augen des Schriftstellers nur eine Pause gewesen sei zwischen zwei Formen der Barbarei, die eine durch die Nazis begangen, sowie eine andere, von ihm nicht n&auml;her bezeichnete. Diese Pause w&auml;re um ein Haar von kurzer Dauer gewesen, da der europ&auml;ische Kontinent als Folge des Kalten Krieges zum Schauplatz eines atomaren Konfliktes h&auml;tte werden k&ouml;nnen, und weil das Gespenst eines solchen Krieges weiterhin umhergeht.<br>\nDie Anschl&auml;ge, die Europa, k&uuml;rzlich auch Berlin, in den Jahren 2015 und 2016 getroffen haben, erlauben es eine weitere Form der Barbarei auszumachen, diejenige des islamistischen Terrors. Jetzt ist es soweit, dass der Terror im Herzen Europas wieder aufersteht, namentlich in Frankreich, Deutschland und Belgien. Kinder, Passanten, Touristen werden wahllos aus dem Leben gerissen, durch einen im Zickzack fahrenden Lastwagen, eine Maschinengewehrsalve, einen Messerstich oder die Bombe eines Selbstmordattent&auml;ters.<br>\nWas tun die Verantwortlichen der betroffenen L&auml;nder? Sie wenden weiterhin Rezepte an, die bis jetzt nicht funktioniert haben. Reden ohne Substanz folgen aufeinander. Sie schaffen es nicht! Auch wenn die Attentate die Folge eines Versagens des Sicherheitsapparates sind, worauf die Medien oft verweisen, so sind sie doch vor allem dem Bankrott einer Politik zuzuschreiben.<br>\nFran&ccedil;ois Hollande hat im Juli 2016 den Ausnahmezustand verl&auml;ngert, eine Massnahme, die bis zu diesem Datum die Massaker nicht verhindern konnte. Ausserdem hat er sich einmal mehr zum Ziel gesetzt, die Terroristen in Syrien &laquo;in ihrem Schlupfwinkel&raquo; zu bombardieren. Sollte man ihn vielleicht daran erinnern, dass die Terroristen, die f&uuml;r die Attentate in Frankreich verantwortlich waren, zum Grossteil franz&ouml;sische oder belgische Staatsb&uuml;rger waren, und dass ihre Schlupfwinkel in den Banlieues von Paris, Br&uuml;ssel oder Nizza zu finden sind?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Terroranschlage-Berlin-ist-Resultat-einer-bankrotten-Politik\/&amp;g=ad\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wagenknecht gibt Regierung Mitschuld am Erstarken des Terrors<\/strong><br>\nDie Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht wirft der Bundesregierung vor, das Erstarken terroristischer Gruppen mitverantwortet zu haben. &ldquo;Wir m&uuml;ssen dar&uuml;ber sprechen, warum es &uuml;berhaupt eine solche H&auml;ufung islamistischer Terroranschl&auml;ge gibt &ndash; in Deutschland, Europa, im Nahen Osten&rdquo;, sagte die Linksfraktionschefin der Nachrichtenagentur dpa. Es stelle sich die Frage: &ldquo;Welche Mitverantwortung hat die westliche, insbesondere die amerikanische, aber auch die deutsche Au&szlig;enpolitik f&uuml;r das Erstarken des &lsquo;Islamischen Staats&rsquo; (IS) und anderer Terrorbanden?&rdquo;<br>\nSeit 15 Jahren werde ein sogenannter Krieg gegen den Terror gef&uuml;hrt, zuerst in Afghanistan, dann auch im Irak, in Libyen und in Syrien, sagte Wagenknecht. &ldquo;Und die Bilanz all dieser Kriege ist, dass der islamistische Terrorismus nicht geschw&auml;cht, sondern massiv verst&auml;rkt wurde.&rdquo; Durch die Kriegsbeteiligung der Bundeswehr sei Deutschland inzwischen selbst zur Zielscheibe geworden. &ldquo;Wir m&uuml;ssen diese Politik ver&auml;ndern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-12\/sahra-wagenknecht-linke-andere-sicherheitspolitik-bundesregierung-mitschuld-terrorismus\">Zeit Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Begriff &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo;: Sprachliche Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\n&bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; ist ein Neusprech-Neologismus von Innenministern. De facto handelt es sich aber um Unschuldige. [&hellip;]<br>\nBekannt wurde er 2007 durch den ehemaligen Innenminister Wolfgang Sch&auml;uble, der gegen&uuml;ber dem Spiegel vorschlug, &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; wie Kombattanten nach dem Kriegsrecht zu behandeln und zu internieren, auch die Verh&auml;ngung eines Kommunikationsverbotes per Internet und Handy sei f&uuml;r &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; denkbar.<br>\nEine offizielle Definition von &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; gibt es nicht, der ehemalige Innenminister Hans-Peter Friedrich bezeichnete &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; als &bdquo;Personen, bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie erhebliche Straftaten begehen k&ouml;nnten&ldquo;. Im juristischen Sinn hat der Begriff jedoch keinerlei Bedeutung, denn gegen einen &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; liegen keine konkreten Hinweise vor, die f&uuml;r eine Anklage ausreichen. Es handelt sich also nicht einmal um Verd&auml;chtige, kurz gesagt: Es geht um Unschuldige.<br>\n&bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; ist ein Neusprech-Neologismus von Innenministern, die gerne eines unserer wichtigsten rechtsstaatlichen Prinzipien unterh&ouml;hlen w&uuml;rden: Die Unschuldsvermutung. Der Begriff soll es m&ouml;glich machen, Menschen, die nichts Strafbares getan haben, wie Kriminelle zu behandeln, und ist damit Teil einer sprachlichen Aufr&uuml;stung, die von Medienschaffenden nicht undifferenziert nachgeplappert werden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Der-Begriff-Gefaehrder\/!5369501\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gef&auml;hrder<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neusprech.org\/gefaehrder\/\">neusprech.org<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ermittler stellen Amris Handy sicher<\/strong><br>\nBei einer neuerlichen Untersuchung des Tat-Lkw vom Berliner Breitscheidplatz sind Ermittler nach SPIEGEL-Informationen nun auch auf das Handy des Terrorverd&auml;chtigen Amri gesto&szlig;en.<br>\nNeben der Geldb&ouml;rse hat die Polizei auch das Handy des mutma&szlig;lichen Berlin-Attent&auml;ters Anis Amri gefunden. Nach SPIEGEL-Informationen konnte am Lkw, der am Montagabend in einen Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz raste, ein Mobiltelefon der Marke HTC sichergestellt werden. Das Telefon wird Amri zugeordnet.<br>\nOffenbar wurde das Beweisst&uuml;ck &ndash; genau wie die Geldb&ouml;rse Amris &ndash; erst viele Stunden nach dem Anschlag gefunden, n&auml;mlich am Dienstag bei einer erneuten Untersuchung des Lastwagens durch die Spurensicherung in einer Halle auf dem Gel&auml;nde der Berliner Julius-Leber-Kaserne.<br>\nDer sp&auml;te Fund, so hei&szlig;t es aus Berliner Polizeikreisen, sei der &ldquo;Akribie der Tatortarbeit&rdquo; geschuldet. Man habe nach dem Prinzip Gr&uuml;ndlichkeit vor Schnelligkeit gearbeitet. Die Auswertung des Mobiltelefons durch Spezialisten der Kriminaltechnik, so erfuhr der SPIEGEL aus Sicherheitskreisen, laufe derzeit auf Hochtouren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ermittler-stellen-handy-von-terrorverdaechtigem-amri-sicher-a-1127408.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Soll man das glauben? F&uuml;r wie bl&ouml;d h&auml;lt man das Publikum eigentlich? Andererseits w&auml;re es geradezu ungeheuerlich daran zu denken, man habe den Anschlag vielleicht einfach geschehen lassen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Genau so unglaubw&uuml;rdig klingt die Erkl&auml;rung, man habe die Ausweispapiere erst rund 24 Stunden nach dem Anschlag gefunden, da diese &bdquo;unter dem Fahrersitz&ldquo; gerutscht seien. Nun haben moderne LKWs aber vollhydraulische Sitzanlagen, die fest mit dem Fahrerhaus verbunden sind und bei denen gar nichts &bdquo;unter den Sitz&ldquo; rutschen kann. Dazu folgender Beitrag eines LKW-Fahrers auf Facebook:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170102_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><\/li>\n<li><strong>Man wrongly arrested over Berlin attack says he fears for his life<\/strong><br>\nExclusive: Naveed Baloch says he was tied up, blindfolded and slapped by police after being held &lsquo;because he ran across road&rsquo;<br>\nNaveed Baloch was crossing a road in central Berlin on the evening of 19 December, having just left a friend&rsquo;s house. He was halfway over it when, seeing a car heading towards him, he increased his speed. &ldquo;I then realised it was a police car. I stopped when they beckoned to me, and showed them all the ID I had on me.&rdquo;<br>\nThey let him go but within seconds had called him back. Before he knew it he was in the back of the car, its lights flashing as it sped through Berlin. His hands were bound behind his back. Later that night, he said, he was blindfolded and taken from &ldquo;one police station to another place&rdquo; about 10 minutes away. He recalls two police officers &ldquo;digging the heels of their shoes into my feet&rdquo;, and one of the men &ldquo;putting great pressure on my neck with his hand&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2016\/dec\/29\/naveed-baloch-man-wrongly-arrested-berlin-attack-fears-for-his-life\">The Guardian<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das Versagen der kritischen &Ouml;ffentlichkeit im Fall Navid B.<\/strong><br>\nDass ein Gefl&uuml;chteter aus Pakistan f&uuml;r zweieinhalb Tage zum Terrorverd&auml;chtigten wurde und er nach seiner Freilassung wegen erwiesener Unschuld erst einmal untertauchte, interessierte in Deutschland kaum jemand<br>\nDie politische Klasse und die meisten Medien haben sich in den letzten Tagen selber kr&auml;ftig auf die Schulter geklopft f&uuml;r die Besonnenheit, mit der die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung in Deutschland auf den islamistischen Anschlag reagiert habe. Tats&auml;chlich blieben die Stimmen derjenigen, die sich mit dem Terroristen im Krieg w&auml;hnten, in der Minderheit. Einige vorlaute CDU-Politiker aus der dritten Reihe wurden schnell auf Linie gebracht.<br>\nDass die CSU weitere Versch&auml;rfungen von Migranten gefordert hat, ist kein Zeichen mangelnder Besonnenheit. Schlie&szlig;lich nutzt sie jede Gelegenheit, um die Versch&auml;rfung der Fl&uuml;chtlingsrechte zu propagieren. Auch dass manche Politiker eine neue Debatte &uuml;ber die deutsche Leitkultur anfeuern wollten, obwohl diese Islamfaschisten bestimmt nicht von ihrem Tun abh&auml;lt, ist Normalit&auml;t in Vorwahlkampfzeiten &ndash; und die gibt es in Deutschland irgendwo fast immer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Versagen-der-kritischen-Oeffentlichkeit-im-Fall-Navid-B-3583198.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Terroranschlag auf Weihnachtsmarkt: &ldquo;Super-GAU f&uuml;r die beteiligten deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden&rdquo;<\/strong><br>\nBundesrichter a.D. Dieter Deiseroth &uuml;ber das merkw&uuml;rdige Vorgehen der Sicherheitsbeh&ouml;rden im Fall Anis Amri<br>\n&ldquo;Das ist ein offensichtliches Desaster, ein Super-GAU der beteiligten deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden.&rdquo; Das sagt der ehemalige Richter am Bundesverwaltungsgericht, Dieter Deiseroth, im Interview mit Telepolis zum Verhalten der Beh&ouml;rden im Hinblick auf den Attent&auml;ter, der am 19. Dezember mutma&szlig;lich einen Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt ver&uuml;bt hat.<br>\nIm Zentrum des Interviews stehen mehrere brisante Aktenvermerke, die die Beh&ouml;rden im Zusammenhang mit Anis Amri angefertigt haben. Aus ihnen geht hervor: Amri erkl&auml;rte gegen&uuml;ber einem V-Mann, dass er vorhatte, Anschl&auml;ge in Deutschland zu ver&uuml;ben (ab 1:30).<br>\nF&uuml;r Deiseroth ist es ein &ldquo;schlimmer Fall von Staatsversagen&rdquo;, dass trotz derartig klarer Ank&uuml;ndigungen die Sicherheitsbeh&ouml;rden keine wirksamen Ma&szlig;nahmen zur Gefahrenabwehr gegen Amri angeordnet haben. Er wirft die Frage auf: &ldquo;Wer hat entschieden und zu verantworten, dass in der Zeit von September 2016 bis zum Anschlag am 19.12.2016 diese Gefahrenabwehraufgabe der Polizei nicht effektiv wahrgenommen und nicht einmal die erforderlichen sach- und personenbezogenen Ausk&uuml;nfte, Nachrichten und Unterlagen von den Verfassungsschutzbeh&ouml;rden des Bundes und der betroffenen L&auml;nder weiter beschafft und ausgewertet wurden?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Terroranschlag-auf-Weihnachtsmarkt-Super-GAU-fuer-die-beteiligten-deutschen-Sicherheitsbehoerden-3582949.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Der Skandal reiht sich nahtlos in die Ereignisse zum &ldquo;Oktober-Fest Attentat&rdquo; und den skandal&ouml;sen Ereignis um die &ldquo;NSU-Morde&rdquo; ein. Seitens der betroffenen Minister auf Bundes- und Landesebene werden nach bekannter Art, die Verantwortung weitergereicht und noch mehr pers&ouml;nliche &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen gefordert. Es w&auml;re nicht &uuml;berraschend, wenn auf Grund der vorliegenden Aktennotizen dreistellige Schadensersatzklagen auf den Steuerzahler zukommen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Bleibt die Frage, was es bringt, permanent die Versch&auml;rfung von Sicherheits- und Asylgesetzen zu fordern, wenn doch die Anwendung von vorhandenen Gesetzen nicht richtig zu funktionieren scheint.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Terrorfinanzierung: EU l&auml;sst Geldfl&uuml;sse in IS-Gebiete zu<\/strong><br>\nDie EU k&ouml;nnte Geldfl&uuml;sse des &ldquo;Islamischen Staats&rdquo; effektiv unterbinden &ndash; das geht aus Gutachten des Bundestages hervor, die dem SPIEGEL vorliegen. Doch geschehen ist bisher wenig.<br>\nDer Kampf gegen den Terror wird von der Europ&auml;ischen Union offenbar nur halbherzig gef&uuml;hrt. So k&ouml;nnte die EU mehr daf&uuml;r tun, die Geldfl&uuml;sse der Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) zu stoppen &ndash; zu diesem Schluss kommen die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages. Dies sei &ldquo;aus technischer Sicht keine Schwierigkeit&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Gutachten, das bereits im M&auml;rz entstanden ist. In einer zweiten Expertise, die dem SPIEGEL ebenfalls vorliegt, schreiben die Fachleute, dass es daf&uuml;r auch eine rechtliche Grundlage gebe: Die Regierungen der EU-Staaten k&ouml;nnten beschlie&szlig;en, &ldquo;dass Banken in vom IS besetzten Gebieten vom Zahlungsverkehr mit Banken au&szlig;erhalb dieser Gebiete isoliert werden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/islamischer-staat-eu-laesst-unnoetigerweise-geldfluesse-zu-a-1127953.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Cyberangriffe auf Wahlen &ndash; Moskau? &macr;\\_(&#12483;)_\/&macr;<\/strong><br>\nIn der Politik grassiert die Angst vor russischen Hackern. Sie sollen die US-Wahl manipuliert haben und jetzt auf die Bundestagswahl zielen. Computerexperten blicken ganz anders auf das Thema. (&hellip;)<br>\nAuf dem Treffen im Hamburger Congress Centrum l&ouml;st ein solch direktes Zuschreiben konkreter Angriffe maximale Skepsis aus. In Hackerkreisen wei&szlig; man, wie schwer es ist, den Nachweis zu f&uuml;hren, dass ein Angriff aus jenem Land von jener Gruppe ausgef&uuml;hrt worden ist &ndash; auch wenn wohl jeder Gespr&auml;chspartner dem russischen Staat solche Aktionen technisch zutraut.<br>\nIm Falle von Fancy Bear kann man sich bislang etwa darauf st&uuml;tzen, dass sich kyrillische Schriftzeichen im Code finden, dass die Angreifer vor allem zu Moskauer B&uuml;rozeiten aktiv waren und dass die sehr gezielt angegriffenen Opfer oft im Konflikt mit Russlands Interessen stehen. Aber ist das ein Beweis? Hacker wissen, dass Hacker gern den Anschein erwecken, andere Hacker h&auml;tten etwas zu verantworten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/russland-und-die-hackerangriffe-hacker-zweifeln-auf-dem-33c3-a-1127943.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Cyberb&auml;renopfer des Tages: Marieluise Beck<\/strong><br>\nMan konnte es ahnen: Der Cyberrusse ist ein B&auml;r. Aber ein gem&uuml;tlicher. Jedenfalls ist &raquo;Cozy Bear&laquo; der Name eines Schadstoffprogramms, das Furchtbares auf den Computern deutschen Spitzenpersonals anrichtet: Es greift dort Daten ab. Macht also das, wof&uuml;r Google, Yahoo, Apple und andere Milliard&auml;rsvereinigungen gegr&uuml;ndet wurden. Zu den deutschen Fach- und F&uuml;hrungskr&auml;ften z&auml;hlt seit langem Marieluise Beck von den Gr&uuml;nen. Das Handheben f&uuml;r den Krieg mit linkem Antikommunismus zu kombinieren, ist das Markenzeichen der Bremerin. Nun beging ihr Landesverband einen schweren politischen Fehler und stellte sie f&uuml;r die kommende Bundestagswahl nicht wieder auf. Jedenfalls berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) unter der &Uuml;berschrift &raquo;H&auml;ck auf Beck&laquo;: Die erstmals 1983 ins Parlament gew&auml;hlte Politikerin sei schon 2014 Ziel eines Hackerangriffs gewesen. Nun habe sie erfahren, welcher B&auml;r sie heimgesucht habe. 2014 war der Cyberrusse noch so gut getarnt, dass fast niemand vom Schicksal der verfolgten deutschen Frau Notiz nahm. Aber jetzt ist alles anders: Das sibirische Zottelvieh wird sichtbar. Daf&uuml;r hat Bundesverfassungsschutzchef Hans-Georg Maa&szlig;en selbst gesorgt, der Mann vom Schredderamt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/12-27\/037.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Liberale L&uuml;gen<\/strong><br>\nDie Rechtspopulisten haben geschafft, was linken Politikern und Publizisten seit Jahren nicht gelungen ist: Die Elite debattiert &uuml;ber Ungleichheit. Nicht aus Anstand &ndash; sondern aus Angst.<br>\nEs hei&szlig;t, 2016 sei das Jahr der Katastrophen gewesen. Das stimmt nicht. 2016 war das Jahr der Wahrheit. Wir haben etwas &uuml;ber unsere Eliten gelernt. Seit Trump, Brexit, der AfD und Konsorten f&uuml;rchten sie um die liberale Gesellschaft. Aber nicht, weil sie liberal sind. Sondern weil sie Angst haben. Das ist ein Unterschied. Auf einmal wird deutlich: Wenn es ihnen um das Recht ging, dann war ihr Recht gemeint. Und wenn sie f&uuml;r Gleichberechtigung k&auml;mpften, dann war ihnen die Gerechtigkeit gleichg&uuml;ltig. Es macht keinen Spa&szlig;, es zuzugeben: dass jetzt &uuml;berhaupt &uuml;ber Gerechtigkeit geredet wird, verdanken wir den Rechten.<br>\nDeutschland hat Angst. Nicht vor dem Waldsterben, dem Atomkrieg oder dem Klimawandel. Sondern vor der rechten Gefahr. Jedenfalls der Teil Deutschlands, der etwas zu verlieren hat. Es geht nicht ums Geld. Was das Geld angeht, muss keiner Angst vor den Rechten haben. Denn was das Geld angeht, sind die Rechten genauso neoliberal wie beinahe alle anderen Parteien: Sie finden auch, dass es in den Taschen der Reichen am besten aufgehoben ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ungleichheit-das-thema-macht-der-elite-angst-kolumne-a-1127877.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Elite verschlie&szlig;t die Augen<\/strong><br>\n&ldquo;Das Volk versteht das meiste falsch; aber es f&uuml;hlt das meiste richtig,&rdquo; schrieb Kurt Tucholsky 1931 mit einem Schuss Ironie &uuml;ber die Manipulation der B&uuml;rger durch die Politik. Das Zitat trifft auch heute noch zu. Viele Menschen in Deutschland klagen &uuml;ber eine zu hohe soziale Ungleichheit. Sie f&uuml;hlen sich abgeh&auml;ngt und sorgen sich um ihre Zukunft. Die Elite dagegen klagt, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger verkennten die Realit&auml;t. Es ginge Deutschland doch eigentlich gut. Die soziale Marktwirtschaft sei lebendig, und es gehe in unserem Land gerecht zu. Damit erhebt die Elite Anspruch auf die Deutungshoheit &uuml;ber die Fakten, &uuml;ber die Wahrheit. Aber kann es sein, dass es nicht die Menschen sind, die das meiste falsch verstehen, sondern die kleine Gruppe von Entscheidern in Politik, Wirtschaft und Medien?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2016-12\/soziale-ungleichheit-elite-bildung-arbeitsmarkt-fratzschers-verteilungsfragen\/komplettansicht\">Marcel Fratzscher auf Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Vom eher wirtschaftsliberalen Fratzscher eine Steilvorlage f&uuml;r den roten Teil der Bundesregierung, ihre sozialdemokratischen Wurzeln f&uuml;r den Bundestag zu entdecken. Hoffentlich verstehen die SPD-Eliten dies &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Es gibt keine m&auml;chtige globale Elite<\/strong><br>\nWirtschaftspolitische Entscheidungen seien alternativlos, lautet oft die Begr&uuml;ndung, wenn Eliten beg&uuml;nstigt werden. Denn Kapital sei scheu wie ein Reh. Der Soziologe Michael Hartmann erforscht diese Elite seit vielen Jahren, hat aber dabei keine Strippenzieher gefunden, sondern vor allem eine Politik, die sich blo&szlig; mehr zutrauen m&uuml;sste. [&hellip;]<br>\nDoch wenn es diese m&auml;chtige, globale Elite gar nicht gibt, dann hat das politische Konsequenzen: Die Handlungsspielr&auml;ume nationaler Politik sind weit gr&ouml;&szlig;er, als seit Jahren mantraartig verk&uuml;ndet wird. Das zeigt beispielsweise der Brexit: Im Vergleich geh&ouml;rt die britische Wirtschaftselite zu den am st&auml;rksten internationalisierten der Welt. Doch sie konnte den Ausgang des Referendums nicht verhindern. Sie muss das politische Votum der britischen Bev&ouml;lkerung anerkennen &ndash; und alle gravierenden Folgen. Auch die Auseinandersetzungen um das Freihandelsabkommen CETA entlarven die angeblich m&auml;chtige globale Elite als Schim&auml;re. Das wallonische Regionalparlament bewies die Handlungsf&auml;higkeit von Politik und Bev&ouml;lkerung. Diesmal von links, nicht von rechts wie beim Brexit.<br>\nPolitik kann also, wenn sie will, den Interessen der Wirtschaft durchaus etwas entgegensetzen. Sie sollte aufh&ouml;ren, Entscheidungen mit einer m&auml;chtigen globalen Wirtschaftselite zu begr&uuml;nden, die es so gar nicht gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/manager-und-milliardaere-es-gibt-keine-maechtige-globale.1005.de.html?dram:article_id=374859\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Schattensystem der Reichen und M&auml;chtigen<\/strong><br>\nWann immer ein Fall von eklatanter Steuervermeidung publik wird, beteuern die Politiker, das nicht zu dulden und rufen nach Transparenz. Das ist alles, was passiert. Und das hat nicht nur finanzielle<br>\nZuletzt traf es die Gro&szlig;verdiener der Fu&szlig;ballwelt. Superstar Cristiano Ronaldo wurde erwischt mit 65 Millionen Euro, die er &uuml;ber Irland und die Karibik verschieben und dann steuersparend in der Schweiz bunkern lie&szlig;. Erfolgstrainer Jos&eacute; Mourinho operierte mit drei Briefkastenfirmen bis nach Neuseeland, um sein Geld zu verstecken. Und genauso hielten es weitere Fu&szlig;ballgr&ouml;&szlig;en, wie Insider &uuml;ber die Plattform &bdquo;Football Leaks&ldquo; enth&uuml;llten.<br>\nSo richtig &uuml;berraschend ist das allerdings nicht. Warum sollten die vergoldeten Rasenhelden es nicht genauso halten wie all die anderen Superreichen, die sich der Steuerpflicht entziehen? Oder die Steuerstrategen der transnationalen Konzerne? Oder deren Komplizen bei den Banken? Erinnert sei an die im April ver&ouml;ffentlichten Panama Papers, mit denen die Eigent&uuml;mer von rund 300 000 Briefkastenfirmen in karibischen Operettenstaaten bekannt wurden, darunter mehr als 1000 Deutsche, denen 28 hierzulande t&auml;tige Banken zur Seite standen. Oder an die Feststellung der EU-Kommission, wonach Apple, der wertvollste Konzern der Welt, auf seine Gewinne in Europa nur 0,0005 Prozent Steuern zahlte. Oder an den BASF-Konzern, der mit Hilfe der Beh&ouml;rden in den Niederlanden, Belgien und Malta von 2011 bis 2014 fast eine Milliarde Euro an Steuern sparte, wie die Gr&uuml;nen im Europaparlament aufdeckten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/steuervermeidung-das-schattensystem-der-reichen-und-maechtigen\/19177502.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ex-HRE-Banker kommen um Prozess herum<\/strong><br>\nVor mehr als acht Jahren wurde der Zusammenbruch der Hypo Real Estate mit M&uuml;he abgewendet. Die juristische Aufarbeitung dauert an. Allerdings soll es einen Prozess nur noch gegen zwei der acht angeklagten Ex-Vorst&auml;nde geben. Im Strafverfahren um die Beinahe-Pleite der Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) in der Finanzkrise schmelzen die Vorw&uuml;rfe gegen das fr&uuml;here Management weiter zusammen. Sechs der insgesamt acht angeklagten Ex-Vorstandsmitglieder m&uuml;ssen sich voraussichtlich nicht vor Gericht verantworten, wie mehrere Insider sagten. Das Landgericht M&uuml;nchen plane eine Einstellung des Verfahrens gegen diese sechs Banker noch vor Prozessbeginn.<br>\nVorgesehen sei lediglich ein Gerichtsverfahren gegen Ex-Vorstandschef Georg Funke und den fr&uuml;heren Finanzvorstand Markus Fell. Sie sollen die Lage der HRE besch&ouml;nigt haben, bevor die Bank 2008 in einer dramatischen Rettungsaktion verstaatlicht wurde. Der Prozess solle am 20. M&auml;rz beginnen, hie&szlig; in Kreisen der Beteiligten weiter.<br>\nFunkes Verteidiger Wolfgang Kreuzer hatte bereits im November erkl&auml;rt, er werde sich f&uuml;r einen Freispruch einsetzen, da die Vorw&uuml;rfe haltlos seien. Er best&auml;tigte, dass das Gericht die Anklage gegen seinen Mandanten wie erwartet zugelassen hat. Dar&uuml;ber hinaus &auml;u&szlig;erten sich das Gericht und die Verteidiger von Funke und Fell nicht zu dem Verfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Ex-HRE-Banker-kommen-um-Prozess-herum-article19435251.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>The ECB is Preparing for the end of the Eurozone<\/strong><br>\nA break-up of the eurozone is not a science-fiction scenario anymore, thanks to the European Central Bank and its Public Sector Purchase Programme (PSPP). The more government bonds the ECB buys, the smaller becomes the problem of a country&rsquo;s insolvency and debt conversion into French francs or Greek drachmas. Eventually, who cares if all the bonds are kept by the institution that cannot go bankrupt and that is out of the financial market?<br>\nLet us recall: the exclusion of Greece from the Euro Area was impossible in 2012 due to a large amount of Greek debt held by foreign banks, which were rescued by the ECB, the European Union and the International Monetary Fund. These institutions, called Troika, saved banks and private creditors, not the Greeks: 95% of the bailout money went to banks, as a study of the European School of Management and Technology proved.1)<br>\nFor Greece the the problem is solved now and Grexit has become possible as more than three-quarters of the Greek debt is in the hands of international bailout funds.2) In the case of Grexit, the financial system will not collapse because the burden has been imposed on the German, French and Italian taxpayers and the international institutions that can afford to sustain losses made from the Greek debt because their solvency depends on governments, i.e. taxpayers again.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gefira.org\/en\/2016\/12\/21\/ecb-makes-the-end-of-the-eurozone-more-possible\/\">GEFIRA<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wir Pharis&auml;er<\/strong><br>\nFinanzminister Sch&auml;uble warnt vor einem Auseinanderbrechen der W&auml;hrungsunion. &ldquo;Wenn wir die Regeln nicht einhalten, fliegt uns die Euro-Zone auseinander&rdquo;, sagte er der &ldquo;Zeit&rdquo;. Dabei h&auml;lt er sich selbst nicht daran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/wir-pharisaer\/\">Lost in Europe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Finnland testet bedingungsloses Grundeinkommen<\/strong><br>\nWas tun Arbeitslose, wenn sie Monat f&uuml;r Monat 560 Euro aufs Konto bekommen und daf&uuml;r keinerlei Bedingungen erf&uuml;llen f&uuml;llen? Finnland will das in einem gro&szlig;en Versuch herausfinden. Die Leiterin der Studie hat gro&szlig;e Hoffnungen.<br>\nFinnland will herausfinden, ob ein Grundeinkommen das soziale System des Landes vereinfachen und mehr Menschen in Jobs bringen kann. 2000 zuf&auml;llig ausgew&auml;hlte Arbeitslose sollen von Januar an anstelle von Arbeitslosengeld 560 Euro im Monat bekommen, ohne dass daran Bedingungen gekn&uuml;pft sind. Das Geld muss nicht versteuert werden und man kann ohne finanzielle Nachteile etwas dazuverdienen. Mit diesem Testballon auf nationaler Ebene sei Finnland weltweit das erste Land, das ein bedingungsloses Grundeinkommen auszahlt, sagt Marjukka Turunen vom finnischen Sozialversicherungsinstitut Kela, das das Experiment begleitet. Die Probanden erfahren erst kurz vor Silvester, dass sie Teil des Tests sind. Ablehnen k&ouml;nnen sie nicht. Sie wurden unter allen Personen zwischen 25 und 58 Jahren, die im November 2016 Arbeitslosengeld oder -unterst&uuml;tzung bekommen haben, ausgelost.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/finnland-testet-ein-bedingungsloses-grundeinkommen-14594377.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein echter &bdquo;Test&ldquo; ist dies freilich nicht, da man sich bei der Betrachtung offenbar einzig und allein auf die Bezieher beschr&auml;nkt. Und um ein &bdquo;bedinungsloses&ldquo; Grundeinkommen geht es hier auch nicht, da es a) nicht bedingungslos ist (die Bezieher m&uuml;ssen erwerbslos sein) und b) mit einer H&ouml;he von 560 Euro zu gering bemessen ist. Dieses Experiment mag zwar soziologisch interessant sein, ist aber f&uuml;r die Frage, ob ein bedingungsloses Grundeinkommen umsetzbar ist, ziemlich irrelevant. Und das geht weit &uuml;ber den falschen Ansatz hinaus. Ein kleines Beispiel gef&auml;llig? In Helsinki kostet ein Kindergartenplatz schon mal 1.300 Euro pro Monat und Kind, der Staat subventioniert diese Kosten jedoch bis auf einen maximalen Eigenanteil von 283 Euro pro Monat und Kind. Nach dem Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens w&uuml;rde diese Subventionierung nat&uuml;rlich wegfallen. Und dann? Die Bezieher eines Grundeinkommens, die keiner bezahlten T&auml;tigkeit nachgehen, k&ouml;nnten sich ohne Subventionen den Kindergarten nicht mehr leisten und w&auml;ren daher &ndash; ein &auml;rgerlicher Nebeneffekt &ndash; auch nicht mehr in Vollzeit erwerbsf&auml;hig. Solch kritische Erw&auml;gungen wollen die Unterst&uuml;tzer eines bedingungslosen Grundeinkommens jedoch nicht wahrnehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neun-Monats-Ergebnis &ndash; Deutsche Gro&szlig;konzerne erzielen Rekordgewinn<\/strong><br>\nSinkende Ums&auml;tze, steigender Gewinn: Laut Berechnung des Beratungsunternehmens EY erwirtschafteten die 100 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Unternehmen 2016 fast 90 Milliarden Euro.<br>\nDeutschlands f&uuml;hrende Unternehmen haben ihre Gewinne in den ersten neun Monaten des Jahres trotz Umsatzeinbu&szlig;en auf einen neuen H&ouml;chststand steigern k&ouml;nnen.<br>\nDie 100 umsatzst&auml;rksten b&ouml;rsennotierten Firmen steigerten ihren operativen Gewinn (Earnings before interest and taxes = Ebit) gemessen am Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf insgesamt 89,5 Milliarden Euro, teilte das Beratungsunternehmen EY (Ernst &amp; Young) mit. Das sei ein Rekord f&uuml;r die ersten drei Quartale eines Jahres.<br>\nZwar fielen die Gesamtums&auml;tze laut der Analyse um 2,7 Prozent auf 1,2 Billionen Euro. Doch dank Effizienzzuw&auml;chsen blieb davon mehr Gewinn f&uuml;r die Firmen &uuml;brig. So kletterte die durchschnittliche Umsatzrendite von 5,9 auf 7,4 Prozent. Verantwortlich f&uuml;r das starke Gewinnplus seien ferner Ergebnisspr&uuml;nge bei Gro&szlig;konzernen, sagte Mathieu Meyer, Mitglied der EY-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. Zudem hatte es im Vorjahr einen Gewinnr&uuml;ckgang gegeben, daher lag die Messlatte f&uuml;r die Firmen nun niedriger. Banken, Versicherungen und Beteiligungsgesellschaften wurden in der Studie nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutschlands-fuehrende-unternehmen-erzielen-absoluten-rekordgewinn-a-1127523.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dieselben Unternehmen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit &uuml;ber die viel zu hohen L&ouml;hne und Steuern in Deutschland jammern, und vor dem Risiko warnen, Wettbewerbsf&auml;higkeit zu verlieren; die sich &uuml;ber die schlechte Infrastruktur beschweren, Steuervermeidung betreiben und noch niedrigere Steuern fordern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jeder Zweite im Alter von Armut bedroht<\/strong><br>\nMillionen Arbeitnehmer in Deutschland sind von Altersarmut bedroht. Mehr als die H&auml;lfte kann nur mit einer gesetzlichen Rente unter Grundsicherungsniveau rechnen, also weniger als 795 Euro. Das berichtet die &ldquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&rdquo; und beruft sich auf Zahlen der Bundesregierung.<br>\nJeder zweite Besch&auml;ftigte in Deutschland verdient offenbar so wenig, dass er im Alter mit einer Rente unter Grundsicherungsniveau rechnen muss. Das berichtet die &ldquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&rdquo; und beruft sich dabei auf aktuelle Daten der Bundesregierung und des statistischen Bundesamtes. Demnach droht Millionen Menschen Altersarmut. Den Zahlen zufolge muss ein Arbeitnehmer heute monatlich 2330 Euro brutto verdienen, um im Laufe eines durchschnittlich langen Arbeitslebens von 38 Jahren eine Rente in H&ouml;he der staatlichen Grundsicherung im Alter zu erzielen. Doch 19,5 Millionen der rund 37 Millionen Besch&auml;ftigten, die in der aktuellen Verdienststrukturerhebung des Statistikamts erfasst sind, verdienen weniger. Damit bek&auml;men 52 Prozent der Besch&auml;ftigten im Alter eine Rente unter dem durchschnittlichen Grundsicherungsbedarf von 795 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rente-armut-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin H.K.:<\/strong> Durchschnittliche Berechnungen sind wenig aussagekr&auml;ftig. Ein realistischeres Bild erfordert zumindest Erhebungen zum Median-Nettoeinkommen, eines Ehepaars bzw. Alleinlebenden ab 65 Jahren. Noch aussagef&auml;higer w&auml;re eine Darstellung nach Einkommensdezilen. Dass derzeit nur 3 % der Rentner Grundsicherung im Alter beziehen, l&auml;sst keine R&uuml;ckschl&uuml;sse auf k&uuml;nftige Entwicklungen zu. Wenn mehr als die H&auml;lfte der Arbeitnehmer eine Rente unter dem Grundsicherungsniveau zu erwarten hat, ist dies ein unhaltbarer Sachverhalt, der zeigt, wie dringend der Handlungsbedarf ist, um armutsfeste Renten aus der GRV zu erm&ouml;glichen. Was in A oder CH m&ouml;glich ist, muss auch in D m&ouml;glich sein. Nachhaltige Modelle stehen mit der Erwerbst&auml;tigenversicherung und der B&uuml;rgerversicherung zur Verf&uuml;gung. Die Teilprivatisierung des SV-Systems ist ein unsicherer, &uuml;berteuerter und unsolidarischer Irrweg, an dem private Versicherungen verdienen und der nicht auch noch staatlich subventioniert werden sollte. Wer sich trotzdem zus&auml;tzlich privat versichern kann und will, ist daran nicht gehindert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bundesagentur erwirtschaftet 2016 Milliarden-&Uuml;berschuss<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) kann mit einem unerwartet hohen Milliarden-&Uuml;berschuss 2016 ihr f&uuml;r Krisenzeiten angelegtes Finanzpolster weiter auff&uuml;llen. Der &Uuml;berschuss f&uuml;r das abgeschlossene Jahr liege bei 4,9 Milliarden Euro, sagte BA-Chef Frank-J&uuml;rgen Weise der dpa. Die N&uuml;rnberger Bundesbeh&ouml;rde hatte urspr&uuml;nglich nur mit 1,8 Milliarden Euro gerechnet. [&hellip;]<br>\n&laquo;Die Zahlen zeigen, dass wir gut gewirtschaftet haben&raquo;, meinte Weise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/agenturmeldungen\/dpa\/bundesagentur-erwirtschaftet-2016-milliarden-ueberschuss-14598785.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Schon die Wortwahl &bdquo;Erwirtschaften&ldquo; ist bezeichnend. Bei der Beh&ouml;rde geht es schon lange nicht mehr darum, Menschen in Jobs zu bringen oder sie entsprechend weiterzubilden, um eine Arbeitslosigkeit rasch zu beenden. Es geht nur noch darum, ein gutes Bilanzergebnis zu erzielen und dann wie der Vorstand eines Dax-Unternehmens ganz euphorisch zu tun, wenn der &Uuml;berschuss noch h&ouml;her ausgefallen ist, als urspr&uuml;nglich erwartet. Dass sich der &Uuml;berschuss auch aus rigorosen Leistungsk&uuml;rzungen und erteilten Sanktionen sowie eingedampften Programmen speist, die der Qualifizierung etwa von Langzeitarbeitslosen dienen, interessiert nicht weiter, Hauptsache der &Uuml;berschuss ist gro&szlig;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gesundheitspolitische Glaubensbekenntnisse &ndash; Gesundheits-Check<\/strong><br>\nDie private Krankenversicherung (erst k&uuml;rzlich war sie hier auf Gesundheits-Check Thema) schaut derzeit etwas betr&uuml;bt in die Zukunft. Die Niedrigzinspolitik dr&uuml;ckt auf die Gewinne, die die Versicherungsunternehmen z.B. f&uuml;r die Altersr&uuml;ckstellungen am Finanzmarkt erwirtschaften k&ouml;nnen, es fehlen wirksame Instrumente zur Steuerung der Leistungsausgaben, die Versicherten werden &auml;lter und teurer und seit 2012 wechseln auch noch mehr Versicherte von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung als umgekehrt.<br>\nManche bef&uuml;rchten, dass das in der Gesundheitspolitik wieder vermehrt Zweifel am dualen System aus privater und gesetzlicher Krankenversicherung hervorrufen k&ouml;nnte, diesem deutschen Sonderweg beim Gesch&auml;ft mit der Krankheit. Wenn man die private Krankenversicherung aber als Ausdruck einer freiheitlichen Gesellschaft sieht und in dieser quasi religi&ouml;sen &Uuml;berh&ouml;hung als &uuml;ber jeden Zweifel erhaben, dann ist jetzt wohl der richtige Zeitpunkt f&uuml;r Glaubensbekenntnisse zur PKV. [&hellip;]<br>\nGlauben muss man auch, dass die PKV f&uuml;r Wettbewerb im Versicherungsmarkt steht. Vielleicht f&uuml;r den Wettbewerb der Unternehmen darum, Kunden einzufangen und dann mit dem ganzen Marktgerede aufzuh&ouml;ren. Sobald man n&auml;mlich den Vertrag unterschrieben und ein paar Jahre Altersr&uuml;ckstellungen angesammelt hat, wird der Wechsel zu einem anderen Versicherungsunternehmen zu einem Vabanque-Spiel, auch wenn man inzwischen &ndash; im Prinzip &ndash; die Altersr&uuml;ckstellungen mitnehmen kann. Aber einfach ist das nicht, man verliert Geld und wehe, wenn man zwischenzeitlich &auml;lter und kr&auml;nker geworden ist. Wenig vom Wettbewerb haben auch die Beamten, die fast 50 % der Versicherten der PKV ausmachen. Sie sind dort quasi zwangsversichert, es sei denn, sie zahlen in der GKV sowohl den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag. Beihilfetarife darf die GKV nicht anbieten, ein staatlicher Schutzzaun um die PKV.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scienceblogs.de\/gesundheits-check\/2016\/12\/29\/gesundheitspolitische-glaubensbekenntnisse\/?all=1\">ScienceBlogs<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bundeswehr<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Truppenbesuch in Afghanistan: &ldquo;Wir lassen uns nicht unterkriegen&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland wird laut Verteidigungsministerin von der Leyen &ndash; auch nach dem Anschlag in Berlin &ndash; nicht im Anti-Terrorkampf nachlassen. &ldquo;Sie stehen daf&uuml;r ein, dass wir uns nicht unterkriegen lassen&rdquo;, sagte die Ministerin der Truppe in Afghanistan. Seit etwa 15 Jahren besuchen deutsche Politiker Bundeswehrsoldaten in Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/von-der-leyen-afghanistan-105.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Seit 15 Jahren besuchen deutsche Politiker Bundeswehrsoldaten in Afghanistan und man m&uuml;sste hinzuf&uuml;gen, die Abteilung &Ouml;ffentlichkeitsarbeit ist immer mit dabei, um Botschaften wie die Fortsetzung des weltweiten Kampfes gegen den Terror nach Hause zu senden. Nur wie passt das eigentlich zum Besuch der Ministerin beim strategischen, aber den Terror unterst&uuml;tzenden Partner Saudi-Arabien, der erst k&uuml;rzlich stattgefunden hat.<\/em><\/p>\n<p>Dazu (Vorsicht Satire!): <strong>Von der Leyen erleichtert, dass jetzt niemand Deutschlands Kriegsbeteiligungen hinterfragt<\/strong><br>\nBerlin, Incirlik, Kundus, Ramstein (dpo) &ndash; Das ist ja gerade noch einmal gutgegangen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist nach eigenen Angaben froh, dass nach dem Terror-Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin niemand den Sinn und Zweck der deutschen Kriegsbeteiligungen im Nahen Osten hinterfragt. [&hellip;]<br>\nImmerhin, so von der Leyen, h&auml;tte man doch wirklich einmal fragen k&ouml;nnen, wie das zusammenpasst, sehr viele Fl&uuml;chtlinge aufzunehmen und sich gleichzeitig durch eine Kriegsbeteiligung ins Fadenkreuz des IS zu begeben. &ldquo;Aber zum Gl&uuml;ck hinterfragen alle immer nur den Teil mit der Fl&uuml;chtlingsaufnahme&rdquo;, lacht die 58-J&auml;hrige erleichtert. &ldquo;Nie den mit der deutschen Kriegsbeteiligung und dem Sinn dahinter.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2016\/12\/krieg.html\">Eine Glosse auf Der Postillon<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Will von der Leyen die Bundeswehr zum Schweigen bringen?<\/strong><br>\nAus einem Ratschlag gegen Korruption macht Ursula von der Leyen (CDU) einen Verhaltenskodex f&uuml;r die Truppe.<br>\nDie neuen Regeln greifen mit Kontaktverboten zu Parlament und Presse massiv in Grundrechte der Besch&auml;ftigten ein. So bringt von der Leyen die Bundeswehr zum Schweigen. Dabei sind Regeln l&auml;ngst in Gesetzen und Verordnungen verankert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article160697984\/Will-von-der-Leyen-die-Bundeswehr-zum-Schweigen-bringen.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche R&uuml;stungsindustrie: Ein stummes Idyll<\/strong><br>\nAuch wenn Saudi-Arabien den Jemen bombardiert, liefert Deutschland weiter Waffen dorthin. Dort, wo sie gebaut werden, scheint der Krieg fern.<br>\nNicht einmal einen leichten Windhauch versp&uuml;rt, wer an diesem Tag bei strahlendem Sonnenschein den Uferweg des Bodensees in Friedrichshafen-Manzell entlangl&auml;uft. Nur das Schnattern der Schw&auml;ne durchbricht die Stille auf dem ruhig daliegenden Wasser. Lange graue Fabrikhallen stehen hier, daneben erhebt sich ein dunkelgelber Kastenbau, nur durch einen Zaun vom See getrennt. Auf dem Dach glitzert ein Daimler-Stern in der Sonne. Ein Relikt aus alten Zeiten; seit 2014 geh&ouml;rt die MTU Friedrichshafen GmbH dem Rolls-Royce-Konzern.<br>\nAnderthalb Jahre zuvor, am 12. April 2015, blockiert die saudi-arabische Armee mit Schiffen den Zugang zu allen jeminitischen H&auml;fen. Neben dem Import von Lebensmitteln verhindert die Seeblockade den Zugang zu Treibstoff, der im Jemen Pumpen antreibt, um die Bev&ouml;lkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Nach einem Bericht der Hilfsorganisation Oxfam hungern in der Folge 13 Millionen Jemeniten. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate k&auml;mpfen an der Seite der Saudis und t&ouml;ten zahlreiche Zivilisten. Was der Krieg im Jemen mit dem Bodensee zu tun hat? In elf saudischen Kriegsschiffen brummen die Motoren der MTU, 33 weitere sind auf dem Weg. Von 1994 bis 2006 lieferte Frankreich 390 Panzer des Typs &bdquo;Leclerc&ldquo; in die Emirate &ndash; ausger&uuml;stet mit MTU-Motoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Deutsche-Ruestungsindustrie\/%215365041\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Andrej Holm: &ldquo;H&auml;tte ich das geahnt, h&auml;tte ich mir &uuml;berlegt, ob ich den Job mache&rdquo;<\/strong><br>\nWeil Andrej Holm mit 18 zur Stasi ging, halten manche den Staatssekret&auml;r im rot-rot-gr&uuml;nen Berliner Senat f&uuml;r untragbar. Gespr&auml;ch &uuml;ber die Vergangenheit und Immobilien<br>\nZEIT ONLINE: Herr Holm, bei Twitter haben Sie geschrieben: &ldquo;Ich kann meine Biografie nicht nachtr&auml;glich ver&auml;ndern, nur daraus lernen und einen offenen Umgang damit anbieten.&rdquo; Was haben Sie denn gelernt?<br>\nAndrej Holm: Ich habe gelernt, dass ein Land, das sehr autorit&auml;r und nur mit Druck und Hierarchien funktioniert, die schlechteste L&ouml;sung ist, Gesellschaft zu organisieren. Die Lehre aus meinen Jugendjahren in der DDR ist: Ich will nicht in einem autorit&auml;ren, repressiven System leben.<br>\nZEIT ONLINE: In Ihrer Stasiakte lobt das MfS den gefestigten Klassenstandpunkt: &ldquo;Als Agitator genoss er Achtung und Anerkennung.&rdquo; Wie waren Sie damals drauf?<br>\nHolm: Die Formulierungen sind teilweise meinem Schulzeugnis entnommen. Ich war aufgewachsen in einem SED-Haushalt: Vater bei der Stasi, Mutter in der Partei. Meine Urgro&szlig;eltern, die ich noch erlebt habe, waren Verfolgte des Naziregimes. Mein Opa hat das KZ Sachsenhausen &uuml;berlebt. F&uuml;r mich war der Antifaschismus keine hohle Phrase, sondern Familienrealit&auml;t &ndash; in diesem Sinne war ich &uuml;berzeugter Sozialist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-12\/andrej-holm-berlin-senat-stasi-interview\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p>dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36344\">Causa Andrej Holm &ndash; Staatssekret&auml;r, Linksextremist und\/oder Stasi-Mitarbeiter?<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nationalsozial in den Wahlkampf?<\/strong><br>\nDie Frontfrau der Linkspartei provoziert weiterhin mit rechtspopulistischen Spr&uuml;chen. Linkspartei droht, zu einem politischen Oxymoron zu verkommen<br>\nSahra Wagenknecht, Spitzenkandidatin der Linkspartei im langsam aufziehenden Bundestagswahlkampf, kann das Fischen im braunen Sumpf einfach nicht lassen. Die rechtspopulistischen Spr&uuml;che der &ldquo;linken&rdquo; Spitzenpolitikerin die eindeutig die Ressentiments der aufsteigenden deutschen Rechten bedienen, sorgten bereits im vergangenen Sommer f&uuml;r heftige Auseinandersetzungen in der Linkspartei.<br>\nNach den massiven Konflikten Mitte 2016 herrschte eine Zeit lang Funkstille im national-sozialen Fl&uuml;gel der &ldquo;Linkspartei&rdquo;. Nachdem sich Sahra Wagenknecht, gemeinsam mit dem Realo Dietmar Bartsch, die Spitzenkandidatur sichern konnte, wagt sie sich wieder &ndash; im Rahmen der bew&auml;hrten Salamitaktik &ndash; mit mitunter an ordin&auml;r nationalsozialistische Ideologie ankn&uuml;pfenden Bemerkungen aus der nationalen Deckung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nationalsozial-in-den-Wahlkampf-3580672.html\">Tomasz Konicz bei Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist mir komplett unverst&auml;ndlich, wie der uns&auml;gliche Tomasz Konicz es immer wieder schafft, bei Telepolis ver&ouml;ffentlicht zu werden. Dieser Artikel ist weder links, noch intellektuell, noch anspruchsvoll, noch kritisch, noch ein Teil des politischen Diskurses, sondern ganz einfach dumme und zudem im Kern reaktion&auml;re Trollerei. Reaktion&auml;r? Warum das denn? Weil Agitatoren wie Tomasz Konicz wirklich alles dran setzen, jede linke Alternative bereits im Keim zu ersticken. So gesehen ist Konicz eigentlich auch nur eine St&uuml;tze des Systems &hellip; auch wenn er das in seinem Elfenbeinturm nie verstehen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Die ARD, dein Wahrheitssender<\/strong><br>\nEs gibt fast keinen journalistischen Grundsatz, den die Macher der beitragsfinanzierten ARD-Sendung Plusminus mit ihrer Sendung vom 14.12. nicht gebrochen h&auml;tten. Es handelt sich inhaltlich um ein Mashup einer uns&auml;glichen &bdquo;Studie&ldquo; des Br&uuml;sseler Lobbyinstituts ECIPE. Nur der Vorwurf, der Kreml stecke hinter Campact und anderen Anti-TTIP-Aktivisten fehlt. Doch die antidemokratische Kernforderung ist dieselbe.Man muss dieses nur gut siebenmin&uuml;tige Machwerk mit dem Titel &bdquo;Freihandel: So sch&uuml;ren Gegner &Auml;ngste&ldquo; anschauen, um die ganze antidemokratische, regierungsh&ouml;rige und meinungsmanipulative Perfidie dahinter w&uuml;rdigen zu k&ouml;nnen. Sprecher: &bdquo;Schulter an Schulter gegen TTIP und Ceta. Nichts eint links und rechts 2016 so sehr wie das Feindbild Freihandel. (&hellip;) &bdquo;Campact ist derzeit einer der schlagkr&auml;ftigsten Akteure in der Anti-Freihandelsbewegung.&ldquo; Im ganzen Beitrag kommen sp&auml;ter keine &bdquo;rechten&ldquo; Argumente oder Akteure vor. Aber die Querfront von links und rechts ist schon fast im ersten Satz eingef&uuml;hrt und die Organisationen, denen man sich zuwendet, sind in ein schmuddeliges AfD-nahes Licht ger&uuml;ckt. Dann erkl&auml;rt eine Isabell Hoffmann von der Bertelsmann-Stiftung, dass links und rechts eh keine Rolle mehr spielten und das Ganze als unpolitische Marketingkampagne betrieben werde. (&hellip;)  Eine Kampagne zur Herstellung von &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r ein Thema wirksam und professionell auf die Beine zu stellen, wird in dem Beitrag durchg&auml;ngig als unanst&auml;ndig dargestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/741-plusminus-vs-campact#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Urban Priol: Tilt! &ndash; Tsch&uuml;ssikowski 2016<\/strong><br>\nZum Jahresausklang 2016 pr&auml;sentiert Urban Priol mit seinem pointierten Jahresr&uuml;ckblick noch einmal ein absolutes Kabarett-Highlight.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=63509\">3Sat<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36426","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36426","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36426"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36426\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36449,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36426\/revisions\/36449"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36426"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36426"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36426"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}