{"id":36452,"date":"2017-01-03T09:22:33","date_gmt":"2017-01-03T08:22:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452"},"modified":"2017-01-03T09:22:33","modified_gmt":"2017-01-03T08:22:33","slug":"hinweise-des-tages-2783","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h01\">1. Juncker-Administration blockierte Bem&uuml;hungen gegen Steuergeschenke an gro&szlig;e Unternehmen auf EU-Ebene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h02\">Der Polizeieinsatz in K&ouml;ln war verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h03\">Why don&rsquo;t we stand with Turkey, like we did with Paris and Orlando?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h04\">The Perils of Russophobia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h05\">Gabriel legt Fokus auf Innere Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h06\">Die meisten Deutschen besitzen weniger als andere Europ&auml;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h07\">Das deutsche Job-M&auml;rchen erreicht historische Ausma&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h08\">Dreyer will &auml;ltere Hartz-IV-Empf&auml;nger schonen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h09\">&bdquo;Es gibt zu wenig Leute auf dem Arbeitsmarkt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h10\">&bdquo;Wer faul ist, muss bestraft werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h11\">Unerwartete Ausgaben &uuml;berfordern: Jeder Dritte ist arm trotz Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h12\">Weihnachtsgesch&auml;ft &ndash; Paketdienste suchen Personal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h13\">Gesamtmetall will Abkehr vom Achtstundentag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h14\">Vetternwirtschaft: Eine Politikerhand w&auml;scht die andere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h15\">Bundesregierung plant Ausnahmen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge beim Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h16\">Im Panoptikum des Datenkapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h17\">Schwesig: Die Frauenquote wirkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36452#h18\">Sigmar Gabriel scheint alternativlos<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Juncker-Administration blockierte Bem&uuml;hungen gegen Steuergeschenke an gro&szlig;e Unternehmen auf EU-Ebene<\/strong><br>\n1998 verabschiedete die EU einen Verhaltenskodex zur Unternehmensbesteuerung, der verhindern sollte, dass sich die Mitgliedsl&auml;nder des gemeinsamen europ&auml;ischen Marktes mit immer niedrigeren Steuern gegeneinander ausspielen, wenn es darum geht, europaweit aktive Konzerne anzusiedeln. &Uuml;ber das Komitee, das die Anwendung dieses Verhaltenskodexes regeln sollte, war bislang recht wenig bekannt.<br>\nDas hat sich ge&auml;ndert, nachdem dem Guardian diplomatische Dokumente zugespielt wurden, die zeigen, dass einige Akteure in diesem Komitee best&auml;ndig verhinderten, dass es seine Aufgabe zur Wahrung eines Steuerwettbewerbs in den angek&uuml;ndigten Fairnessbahnen effektiv wahrnimmt:<br>\nDurch Verhinderung, Verz&ouml;gerung, Verw&auml;sserung und anscheinend absichtlich dysfunktionale Gestaltung.<br>\nSo wurde beispielsweise nichts aus dem Vorhaben, den Umgang der Besteuerung multinationaler Konzerne gegenseitig in einem Peer-Review-Verfahren zu &uuml;berpr&uuml;fen, Cross-Border-Steuervermeidungsstrategien zu untersuchen oder sich gegenseitig &uuml;ber Steuerdeals zu informieren.<br>\nDie leitende Rolle bei dieser Blockade, von der die &Ouml;ffentlichkeit nichts mitbekam, nahm regelm&auml;&szlig;ig der Zwergstaat Luxemburg ein, der Konzernen wie McDonald&rsquo;s, Fiat und Amazon unter seinem damaligen Ministerpr&auml;sidenten und personalunierten Finanzminister Jean-Claude Juncker die M&ouml;glichkeit gab, teilweise mit weniger als einem Prozent Steuern davonzukommen.<br>\nDas luxemburgische Finanzministerium lehnt Stellungnahmen dazu heute mit dem Hinweis ab, dass man keine Kenntnisse &uuml;ber die Kommunikation vorheriger Luxemburger Regierungen in dieser Sache habe. Eine eingebrachte Regel&auml;nderung des Komitees, die auch nicht einstimmige Entscheidungen erm&ouml;glicht h&auml;tte, blockierte Luxemburg allerdings noch 2016 &ndash; also drei Jahre nach dem Regierungswechsel &ndash; mit der Begr&uuml;ndung, daf&uuml;r g&auml;be es keine Notwendigkeit.<br>\nAus der EU-Kommission, der Juncker seit 2014 vorsteht, hie&szlig; es, f&uuml;r die Positionen einzelner Mitgliedsl&auml;ndern in den Gremien sei man nicht zust&auml;ndig &ndash; weder f&uuml;r die Gegenwart noch f&uuml;r die Vergangenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/-3584185\">Heise online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Jean-Claude Juncker blocked EU curbs on tax avoidance, cables show<\/strong><br>\nLeaked papers reveal that as Luxembourg&rsquo;s PM, the European commission president obstructed the bloc&rsquo;s tax reforms efforts.<br>\nThe president of the European commission, Jean-Claude Juncker, spent years in his previous role as Luxembourg&rsquo;s prime minister secretly blocking EU efforts to tackle tax avoidance by multinational corporations, leaked documents reveal.<br>\nYears&rsquo; worth of confidential German diplomatic cables provide a candid account of Luxembourg&rsquo;s obstructive manoeuvres inside one of Brussels&rsquo; most secretive committees.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/business\/2017\/jan\/01\/jean-claude-juncker-blocked-eu-curbs-on-tax-avoidance-cables-show\">The Guardien<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Juncker soll abtreten!<\/strong><br>\nDer Europaabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Untersuchungsausschusses des Europ&auml;ischen Parlaments zu Geldw&auml;sche, Steuerhinterziehung und -vermeidung (PANA), Fabio De Masi (DIE LINKE) kommentiert die Enth&uuml;llungen des Konsortiums investigativer Journalisten &uuml;ber die Rolle des EU-Kommissionspr&auml;sidenten und fr&uuml;heren Luxemburger Premiers und Finanzministers Jean-Claude Juncker in der Code of Conduct Group zur Unternehmensbesteuerung. Die Enth&uuml;llungen des Konsortiums basieren auf Dokumenten, die De Masi gemeinsam mit dem Gr&uuml;nen Europaabgeordneten Sven Giegold ausgewertet hat.<br>\n&ldquo;Juncker sollte den Jahreswechsel f&uuml;r gute Vors&auml;tze nutzen und Europa einen Dienst erweisen: Er muss abtreten.&rdquo;<br>\nDe Masi weiter: &ldquo;Die &lsquo;Juncker-Leaks&rsquo; beweisen nun erneut, dass der EU-Kommissionspr&auml;sident Fortschritte beim Kampf gegen Steuertricks der Konzerne in der EU sabotierte. Juncker ist daher nicht Teil der L&ouml;sung, sondern des Problems. Es ist nicht &uuml;berzeugend, dass Millionen Europ&auml;erinnen und Europ&auml;er unter der K&uuml;rzungspolitik sowie der sozialen Spaltung &auml;chzen und der Steuerkartell-Pate der Konzerne die EU aus der Krise f&uuml;hren soll. Die Staatshaushalte der EU-Staaten verlieren j&auml;hrlich hunderte Milliarden Euro durch Steuertricks der Konzerne, die nicht erst seit der Fl&uuml;chtlingskrise dringend f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen ben&ouml;tigt werden.&rdquo;<br>\nDe Masi abschlie&szlig;end: &ldquo;Die Linksfraktion wird eine Plenardebatte zu den &sbquo;Juncker-Leaks&lsquo; beantragen. Wir haben den anderen Fraktionen bereits die Vorladung Junckers vor den PANA-Untersuchungsausschuss vorgeschlagen. Die EU-Kommission muss sich vom Schatten Junckers befreien. Der Elchtest hierf&uuml;r ist brutale Transparenz bei der l&auml;nderspezifischen Berichterstattung von Konzernen sowie eine Reform der K&ouml;rperschaftsbesteuerung (CCCTB), die aggressiven Steuerwettbewerb einschr&auml;nkt statt die effektive Besteuerung von Konzernen weiter zu verringern.&rdquo;<br>\nHintergrund: De Masi hatte Juncker bereits zur Ver&ouml;ffentlichung einer Seite des Kreck&eacute; Reports zur Luxemburger Praxis bei Steuervorbescheiden gezwungen und ihn unrichtiger Angaben vor dem Europ&auml;ischen Parlament &uuml;berf&uuml;hrt. Dar&uuml;ber hinaus hat er die EU-Kommission vor dem Gericht der Europ&auml;ischen Union verklagt, um die Ver&ouml;ffentlichung von Protokollen aus der bei den &sbquo;Juncker-Leaks&lsquo; einschl&auml;gigen Code of Conduct Group zur Unternehmensbesteuerung zu zwingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1338.juncker-leaks-juncker-sollte-abtreten.html\">Fabio de Masi<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist bezeichnend f&uuml;r den Zustand der EU, wenn eine korrupte Figur wie Juncker deren oberster Repr&auml;sentant ist.<\/em><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Polizeieinsatz in K&ouml;ln war verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Kritik am Einsatz der Polizei in der letzten Silvesternacht erhebt den Vorwurf der beabsichtigten Diskriminierung. Der Polizeieinsatz sei unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gewesen, er habe nordafrikanische M&auml;nner zu Hunderten rassistisch behandelt. Das ist falsch. Der Polizeieinsatz an Silvester in K&ouml;ln war verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, die Debatte dar&uuml;ber ist es allerdings nicht. Es ist eine Debatte am falschen Ort zur falschen Zeit und zum falschen Anlass. Wann je sollen intensive Kontrollen notwendig sein, wenn nicht hier und aus diesem Anlass, ein Jahr nach den Ausschreitungen auf der Domplatte?<br>\nEs ist in K&ouml;ln gerade nicht ohne Sinn, Verstand und Verdacht kontrolliert worden &ndash; die Kontrollen galten der Durchsetzung des B&ouml;ller- und Knallk&ouml;rperverbots, sie galten der Verhinderung von Massen-Situationen, aus denen heraus im vergangenen Jahr Gewalttaten ver&uuml;bt wurden. Wer diese Gewalttaten freilich nun zur &ldquo;Leitkultur nordafrikanischer Pr&auml;gung&rdquo; erkl&auml;rt, wie dies ein kommentierender Kollege getan hat, sollte sich fragen, ob er sich wirklich auf diese Weise an die Volksverhetzung heranwanzen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/racial-profiling-der-polizeieinsatz-in-koeln-war-verhaeltnismaessig-1.3317884\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der zitierte Kollege ist &uuml;brigens Jasper von Altenbockum von der <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/koelner-silvesternacht-zeigt-interkulturelle-konflikte-14600591.html\">FAZ<\/a> dessen Gerede von einer &bdquo;Leitkultur nordafrikanischer Pr&auml;gung&ldquo; tats&auml;chlich so auch auf Wahlplakaten der NPD stehen k&ouml;nnte. Da trifft sein Kollege Frank L&uuml;bbering den Ton schon wesentlich besser &hellip;<\/em><\/p>\n<p><strong>Kritik an K&ouml;lner Polizei &ndash; Substanzlose Polemik<\/strong><br>\nWer der richtig und entschlossen handelnden K&ouml;lner Polizei Rassismus vorwirft, setzt die Handlungsf&auml;higkeit des Staates aufs Spiel. Und das wegen ein paar haltloser Tweets. [&hellip;]<br>\nWie diese Debatte ihre eigene Wirklichkeit erzeugt, und damit zugleich die Politik beeinflusst, ist jetzt zu erleben. Erstaunlicherweise wollten sich abermals hunderte junge M&auml;nner aus Nordafrika zu Silvester am K&ouml;lner Hauptbahnhof versammeln. Es waren somit Angeh&ouml;rige der gleichen Gruppe, die f&uuml;r die Straftaten im vergangenen Jahr verantwortlich war. Im Rahmen der Gefahrenabwehr handelte die Polizei konsequent: Sie kesselte diese Gruppe ein, &uuml;berpr&uuml;fte Identit&auml;ten, sprach Platzverweise aus.<br>\nDieselben Leute, die vor einem Jahr noch nicht einmal &uuml;ber die T&auml;tergruppe am K&ouml;lner Hauptbahnhof diskutieren wollten, sehen das jetzt anders. Schnell wird in den sozialen Netzwerken der Vorwurf des &bdquo;racial profiling&ldquo; formuliert: Die Polizei habe die Nordafrikaner rassistisch diskriminiert. So mutiert das urspr&uuml;nglich analytische &bdquo;racial profiling&ldquo; zum politischen Kampfbegriff. Welche Gruppe sollte die Polizei an Silvester sonst in den Blick nehmen als die, die vor einem Jahr f&uuml;r die Straftaten verantwortlich gewesen war?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/silvester-in-koeln-das-profil-der-taeter-14601512.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Why don&rsquo;t we stand with Turkey, like we did with Paris and Orlando?<\/strong><br>\nWe are conditioned to feel content with a tepid reaction from our political leaders to atrocities in Turkey and the Middle East<br>\nNight was coming on as I arrived in Heathrow airport on Tuesday. In a waiting lounge at the airport&rsquo;s central bus station, the urgent and meretricious tones of the television news could be heard. A gang of homicidal thugs had massacred 41 innocent people and injured 239 at Turkey&rsquo;s Ataturk airport.<br>\nBut then, right there, the media fanfare stopped. Unlike the recent attack in Orlando, or the terrorist assault on the streets of Paris last November, terrorism in Turkey isn&rsquo;t deemed worthy of a week-long investigation.<br>\nBritish Prime Minister David Cameron hoisted the Belgian flag above Downing Street following the Brussels attacks earlier this year, but we won&rsquo;t see the same treatment for Turkey. So far, solidarity is yet to exceed hackneyed diplo-speak and statements of the obvious; Cameron described the attack as &ldquo;hideous&rdquo;, as if anyone needed telling.<br>\nWhy do we feel content with such a tepid reaction? After all, we would be expecting much more from our political leaders if it were in Europe or the US.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/voices\/turkey-airport-attacks-stand-with-orlando-nightclub-shootings-paris-attacks-isis-terrorism-a7111076.html\">The Independent<\/a>\n<p><strong>passend dazu ein NachDenkSeiten-Artikel vom 16. Juni 2016: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33825\">Je suis heuchlerisch &hellip; warum z&auml;hlen f&uuml;r uns nur &bdquo;unsere&ldquo; Toten?<\/a><\/strong><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h04\"><\/a><strong>The Perils of Russophobia<\/strong><br>\nWe are besieged, readers. As the archives of this magazine make perfectly plain, the spasm of Russophobia now threatening to overcome us is but a variant of the anti-Soviet paranoia that defined the 1950s and early 1960s. &ldquo;We&rsquo;re in the most dangerous confrontation with Russia since the Cuban missile crisis,&rdquo; Stephen Cohen, the noted Russianist (and Nation contributor), said on Amy Goodman&rsquo;s Democracy Now! earlier this month. This is just the point&mdash;the reality we must now consider with utmost seriousness.<br>\nThe ever-greater risk of open conflict between nuclear powers that Cohen referred to is the most evident danger confronting us, but there are others requiring attention-paying people to bolt upright. Senator John McCain, oozing that faux-gravitas he likes to affect, asserts that anyone objecting to the anti-Russian orthodoxy is &ldquo;lying,&rdquo; and he wants a select committee to open hearings to investigate the CIA&rsquo;s recent conclusion that Russia tampered with the US elections last month. The corporate press, from the government-supervised New York Times on over, now hastens to obscure the same shameful collaboration with power that it displayed in the Cold War&rsquo;s depths. On a shocking website called PropOrNot.com, Salem witch-hunters who refuse to identify themselves list hundreds of media that they assert are manipulated by the Kremlin.<br>\nRead these, too, as danger signs. Anyone too young to remember the House Un-American Activities Committee and Red Channels and all the destruction they wrought ought to study up: We are a few short steps away from both. Russia is not destroying (what remains of) American democracy. &ldquo;Patriotic Americans&rdquo; are.<br>\nIt is essential, as I suggest, to understand our moment in historical context. Then each of us must decide, just as those called before the HUAC had to: Do I acquiesce or participate in this freakish exercise in crowd control and fear-mongering, or do I repudiate a propaganda campaign as irrational and morally wrong as any concocted during the McCarthy years? At last the question confronts us, and it is especially acute this time for those self-described as progressives: Is one a descendant of that muddled, gutless lot known as Cold War liberals, or does one insist on clear sight and principle even in the face of the ideological blasts our corporate media deliver daily?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thenation.com\/article\/the-perils-of-russophobia\/\">The Nation<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gabriel legt Fokus auf Innere Sicherheit<\/strong><br>\nEin Dreivierteljahr vor der Bundestagswahl entdeckt Sigmar Gabriel ein &ldquo;ursozialdemokratisches&rdquo; Thema wieder: die Innere Sicherheit. In einem Papier spricht sich der SPD-Chef unter anderem f&uuml;r mehr Video&uuml;berwachung aus &ndash; und grenzt sich zugleich von der Union ab.<br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel ist offensichtlich bereit, Forderungen nach mehr Video&uuml;berwachung und nach Abschiebehaft f&uuml;r ausreisepflichtige sogenannte Gef&auml;hrder mitzutragen. Das geht einem Bericht der ARD zufolge aus einem Papier Gabriels zum Thema Innere Sicherheit hervor. Darin grenzt sich der SPD-Chef demnach aber auch von einigen Forderungen der CDU\/CSU ab und wendet sich gegen &ldquo;Scheinl&ouml;sungen&rdquo;.<br>\nIn dem Papier mit dem Titel &ldquo;Zeit f&uuml;r mehr Sicherheit in Zeiten wachsender Unsicherheit&rdquo; reklamiert Gabriel den Bereich laut ARD als &ldquo;ursozialdemokratisches Thema&rdquo; f&uuml;r seine Partei, denn &ldquo;innere Sicherheit&rdquo; und &ldquo;soziale Sicherheit&rdquo; hingen miteinander zusammen. &ldquo;Nur sehr reiche Menschen k&ouml;nnen sich einen schwachen Staat leisten&rdquo;, argumentiert demnach der SPD-Chef. Zugleich warne er den linken Fl&uuml;gel seiner Partei davor, Gesetzesversch&auml;rfungen aus rein ideologischen Gr&uuml;nden zu blockieren.<br>\nOffen zeigt sich Gabriel in dem Papier f&uuml;r eine Ausweitung der Video&uuml;berwachung &ouml;ffentlicher R&auml;ume oder f&uuml;r eine st&auml;rkere Nutzung elektronischer Fu&szlig;fesseln zur &Uuml;berwachung verurteilter Straft&auml;ter. Er wende sich jedoch erneut gegen die Unionsforderung nach Transitzonen, in denen Asylbewerber an den Grenzen zun&auml;chst festgehalten w&uuml;rden.<br>\nKampfansage an radikale Islamisten<br>\nGabriel wirft der Union laut ARD au&szlig;erdem vor, sich in ihren Konzepten einseitig auf Gesetzesversch&auml;rfungen zu konzentrieren. Dagegen wolle die SPD in der Sicherheitsdebatte auch die Pr&auml;vention st&auml;rker betonen. So pl&auml;diert Gabriel demnach daf&uuml;r, islamistischen Terror nicht nur mit Polizei und Nachrichtendiensten zu bek&auml;mpfen, sondern auch kulturell.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/19454851\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das versteht vermutlich nur Gabriel selbst, weshalb mehr &Uuml;berwachung der B&uuml;rger ein &ldquo;ursozialdemokratisches&rdquo; Thema sein soll? Innere und soziale Sicherheit sind bestenfalls negativ korreliert, wenn die soziale Sicherheit abnimmt, wenn die sozialen Unterschiede sich versch&auml;rfen, dann hat das durchaus auch Auswirkungen auf die innere Sicherheit. Meint Gabriel das? Dann kann er sich gleich an die eigene sozialdemokratische Nase fassen. Zur zunehmenden sozialen Polarisierung mit allen ihren negativen Folgen hat die SPD mit der Agenda 2010 und Hartz-IV entscheidend mit beigetragen.<\/em><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die meisten Deutschen besitzen weniger als andere Europ&auml;er<\/strong><br>\nNirgendwo in der Euro-Zone verteilt sich der Wohlstand so ungleich wie in Deutschland. Das k&ouml;nnte noch scharfe Kontroversen ausl&ouml;sen.<br>\nDie meisten Bundesb&uuml;rger besitzen deutlich weniger als andere Europ&auml;er. Das geht aus einer Studie der europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) hervor. Danach sammelt der mittlere deutsche Haushalt ein Nettoverm&ouml;gen von 60 000 Euro an, die B&uuml;rger im Schnitt von 18 Euro-Staaten dagegen mehr als 100 000 Euro. Weil das mittlere Verm&ouml;gen unter anderem in allen Euro-Krisenstaaten h&ouml;her ausf&auml;llt als in Deutschland, k&ouml;nnten die Ergebnisse vor der Bundestagswahl 2017 scharfe Kontroversen ausl&ouml;sen.<br>\nDie Daten best&auml;tigen die Tendenz einer EZB-Studie von 2013. Somit ist die Bundesrepublik zwar seit Langem Europas wirtschaftlicher Motor. Bei einem Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung kommt davon aber wenig an. Die H&auml;lfte der deutschen Haushalte besitzt nach Abzug von Schulden null bis h&ouml;chstens 60 000 Euro. In den Euro-Krisenstaaten Zypern und Italien, das gerade wegen Bankenproblemen im Fokus steht, liegt das mittlere Verm&ouml;gen bei 170 000 beziehungsweise knapp 150 000 Euro. Franzosen kommen auf knapp doppelt so viel wie die Deutschen. Selbst Portugal und Griechenland weisen einen h&ouml;heren Wert auf als die Bundesrepublik.<br>\nDas mittlere Verm&ouml;gen bezeichnet den Betrag, bei dem genau die H&auml;lfte der Haushalte eines Landes mehr besitzt und die andere H&auml;lfte weniger. Statistiker halten diesen Wert f&uuml;r genauer als Durchschnitte, weil es den Durchschnitt nach oben treibt, wenn ein Land sehr viele Reiche hat. In der Bundesrepublik klafft das Verm&ouml;gen von Armen und Reichen nach Angaben des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung so stark auseinander wie nirgends sonst in der Euro-Zone. Es gibt viele Firmen in Familienbesitz. Die reichsten zehn Prozent der Deutschen vereinen mehr als 60 Prozent des ganzen Verm&ouml;gens auf sich. Betrachtet man bei der EZB-Studie die Durchschnitte, f&auml;llt die Bilanz der Deutschen besser aus. Sie liegen dennoch hinter Italienern, Franzosen, Spaniern und vielen kleinen Nationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/studie-der-ezb-die-meisten-deutschen-besitzen-weniger-als-andere-europaeer-1.3308252\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das operieren mit dem mittleren Verm&ouml;gen gibt die realen Besitzverh&auml;ltnisse verzerrt wieder und sagt nichts &uuml;ber die Verm&ouml;gensverteilung aus. Wer in den genannten L&auml;ndern wirklich &uuml;ber die angegebenen Verm&ouml;gen verf&uuml;gt d&uuml;rfte bereits zur oberen Mittelschicht geh&ouml;ren. Ein Indikator, dass in Deutschland die neoliberale Politik besonders erfolgreich umgesetzt wurde sind die Zahlen dennoch. Wie sagte Gerhard Schr&ouml;der (SPD) auf dem Weltwirtschaftsforum 2005 in Davos: &bdquo; &hellip; wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt.&ldquo; <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist immer wieder das gleiche &Auml;rgernis. Die EZB weist in ihrer PHF-Studie ganz explizit darauf hin, dass die Daten nicht daf&uuml;r gedacht sind, Verm&ouml;genswerte unterschiedlicher Nationen zu vergleichen und f&uuml;r diesen Zweck auch gar nicht geeignet sind. Hauptgrund daf&uuml;r sind vor allem die komplett unterschiedlichen Bewertungsmethoden. So gehen beispielsweise Immobilien aus S&uuml;deuropa generell mit Werten in die Statistik ein, die unrealistisch hoch sind und weit &uuml;ber den erzielbaren Marktwerten liegen, w&auml;hrend deutsche Immobilien zu niedrig bewertet sind. Ein zweiter Punkt ist die Struktur der Sozialsysteme. Hier haben wir dann das Paradoxon, dass gute Umverteilungssysteme die Menschen rein rechnerisch &auml;rmer machen als private Vorsorgesysteme, da Anspr&uuml;che an Systeme wie die gesetzliche Rente in solche Statistiken nicht eingehen, Anspr&uuml;che an private Versicherungen aber schon.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Dazu (bereits aus dem Jahre 2013, aber exakt zum SZ-Artikel passend) von den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16819\">Arme Deutsche? Wie eine Statistik zur Meinungsmache verbogen wird<\/a><\/strong> <\/p>\n<\/li><li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das deutsche Job-M&auml;rchen erreicht historische Ausma&szlig;e<\/strong><br>\nDeutschlands Arbeitnehmer haben gute Chancen, 2017 zu ihrem Jahr zu machen. Der Boom am Jobmarkt geht in sein zweites Jahrzehnt, und immer mehr Branchen macht der Kr&auml;ftemangel zu schaffen.<br>\nEine Studie der Beratungsgesellschaft EY, die der &bdquo;Welt&ldquo; exklusiv vorliegt, zeigt nun, in welch positivem Umfeld sich Arbeitnehmer in Deutschland 2017 bewegen. Laut EY &ndash; auch als Ernst &amp; Young bekannt &ndash; ist im neuen Jahr ein Besch&auml;ftigungsrekord in Sicht. Noch nie in der Geschichte gab es in Deutschland f&uuml;r so viele Menschen Arbeit. [&hellip;]<br>\nDie g&uuml;nstige Entwicklung in der Bundesrepublik ist aus Sicht von EY nicht auf einen einzigen Faktor wie zum Beispiel die Hartz-IV-Reformen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Ein Grund ist zum Beispiel der Erfolg unserer Konzerne auf den Weltm&auml;rkten. &bdquo;Die deutschen Unternehmen haben in den vergangenen Jahren kr&auml;ftig von der Nachfrage auf ausl&auml;ndischen M&auml;rkten profitiert &ndash; steigende Exporte sorgen f&uuml;r eine hohe Auslastung und sichern somit Arbeitspl&auml;tze in Deutschland&ldquo;, lobt Lorentz.<br>\nInzwischen ist jedoch die positive Jobentwicklung selbst zu einem Wirtschaftsfaktor geworden, der wiederum den Arbeitsmarkt antreibt: Die sehr positive Besch&auml;ftigungslage wird zu einem wichtigen Treiber der Konjunktur. &bdquo;Die gute Arbeitsmarktlage, steigende L&ouml;hne und die niedrige Inflation sorgen f&uuml;r ein positives Konsumklima &ndash; und tragen so kr&auml;ftig zur guten Konjunkturentwicklung in Deutschland bei&ldquo;, hei&szlig;t es in der EY-Studie, die der &bdquo;Welt&ldquo; vorliegt.<br>\nDoch nicht alles in Deutschland ist rosig. Der Mangel an jungen, gut ausgebildeten Menschen fordert seinen Tribut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article160704675\/Das-deutsche-Job-Maerchen-erreicht-historische-Ausmasse.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Geniale Satire, &hellip;.. Denn Arbeit mag da sein, aber die ordentliche Entlohnung daf&uuml;r fehlt (fast 25% im Niedriglohnbereich usw.). Auch die Propaganda vom Fachkr&auml;ftemangel (bei realistisch 5 Millionen Arbeitslosen) wird geschickt desavouiert: die genannte Lohnsteigerung von 2,3 Prozent im Jahr 2015, klar unterhalb der Summe von Zielinflationsrate der EZB und Produktivit&auml;tssteigerung und weit unterhalb des kumulierten Lohnr&uuml;ckstands der letzten 20 Jahre (etwa 20 Prozent), ist nat&uuml;rlich typisch f&uuml;r die schwache Verhandlungsposition der Arbeitnehmer in einer Quasi-Rezession. &ldquo;Der Mangel an jungen, gut ausgebildeten Menschen fordert seinen Tribut.&rdquo; &ndash; eine sch&ouml;ne Parodie auf das Arbeitgeber-Gejammere, die den &ldquo;jungen, gut ausgebildeten Menschen&rdquo; nur noch unterbezahlte, zeitlich befristete Jobs geben. Noch ein sarkastischer Scherz: Deutschland, das die eigene Nachfrage ruiniert hat und fast nur von der Verschuldung und der Nachfrage des Auslands lebt, also eine Konjunkturbremse sondergleichen, wird als &ldquo;Konjunkturlokomotive&rdquo; bezeichnet&hellip; Hmm&hellip; bizarrerweise meint der Autor sein Geschreibsel ernst&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Obigen Artikel kann man in der Tat nur als Satire betrachten. &bdquo;W&auml;hrend viele Europ&auml;er damit ringen, &uuml;berhaupt eine Stelle zu finden, &hellip;.&ldquo; Schon einmal dar&uuml;ber nachgedacht warum das so ist? Deutschlands Exportboom ist nichts anderes als der Export von Arbeitslosigkeit.<\/em><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Dreyer will &auml;ltere Hartz-IV-Empf&auml;nger schonen<\/strong><br>\nIm Alter arbeitslos zu werden und pl&ouml;tzlich vor dem finanziellen Nichts zu stehen: Die rheinland-pf&auml;lzische Ministerpr&auml;sidentin Malu Dreyer (SPD) will das k&uuml;nftig verhindern. Sie fordert eine Korrektur der Hartz-IV-Gesetzgebung zugunsten &auml;lterer Menschen. Das Schonverm&ouml;gen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger m&uuml;sse in Zukunft st&auml;rker an die Lebensarbeitszeit gekoppelt werden, sagte sie dem Tagesspiegel.<br>\nViele Menschen h&auml;tten Angst, &ldquo;vor dem finanziellen Absturz zu stehen, obwohl man ein Leben lang in die sozialen Sicherungssysteme eingezahlt hat&rdquo;, sagte Dreyer. Man d&uuml;rfte deshalb Menschen, die 30 Jahre lang f&uuml;r ihr Erspartes gearbeitet h&auml;tten, nicht mit 20-J&auml;hrigen gleichstellen, die noch am Anfang ihres Berufslebens st&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeitslosengeld-dreyer-will-aeltere-hartz-iv-empfaenger-schonen-1.3310829\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;Es sei klar, dass viele Menschen den Verlust ihrer Ersparnisse als Abstieg und Bedrohung s&auml;hen, so die Ministerpr&auml;sidentin.&ldquo; Ach ja, ist das so? Kommt die SPD auch langsam darauf. Aber leider ist die &Uuml;berlegung von Dreyer viel zu kurz gegriffen. Das repressive Hartz-IV System muss abgeschafft werden.<\/em><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Es gibt zu wenig Leute auf dem Arbeitsmarkt&ldquo;<\/strong><br>\nDer hessische Arbeitsmarkt zeigt sich in Topform, sagt Frank Martin, der Leiter der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit: 2017 wird die Arbeitslosigkeit wohl weiter sinken.<br>\nWagen Sie eine Prognose: Wie wird es im n&auml;chsten Jahr auf dem hessischen Arbeitsmarkt aussehen?<br>\nWir gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit in Hessen im n&auml;chsten Jahr signifikant f&auml;llt. [&hellip;]<br>\nDie Digitalisierung wird vor allem in der Produktion weiter f&uuml;r Ver&auml;nderungen sorgen. Aber es ist ein Irrtum anzunehmen, dass vor allem ungelernte Kr&auml;fte in Gefahr seien. Dem ist nicht so.<br>\nK&ouml;nnen Sie das erl&auml;utern?<br>\nWenn Sie die Mitarbeiter einteilen in vier Gruppen &ndash; die ungelernten Helfer, die Fachkr&auml;fte, die Experten und das Management &ndash; dann werden die beiden unteren Gruppen am ehesten von der Digitalisierung erfasst. Es ist sogar denkbar, dass die Fachkr&auml;fte noch mehr betroffen sein k&ouml;nnten als die Helfer. So kommt die Untersuchung des IAB zu dem Schluss, dass bei den Helfern langfristig 43 Prozent der Mitarbeiter im Zuge der Digitalisierung ersetzt werden k&ouml;nnten, bei den Fachkr&auml;ften sogar 45 Prozent. Es ist also definitiv nicht so, dass nur die ungelernten Helfer davon tangiert werden k&ouml;nnen. Es werden gerade auch Fachkr&auml;fte betroffen sein. [&hellip;]<br>\nUnd trotzdem sind die Chancen auch f&uuml;r qualifizierte Leute jenseits der 50, die ihre Arbeit verloren haben, fast gleich null. So weit ist es mit dem Fachkr&auml;ftebedarf dann wohl doch nicht her?<br>\nEs gibt nach wie vor Personengruppen, &Auml;ltere und Schwerbehinderte, die profitieren im Moment von der Situation nicht oder nur sehr gering. Trotz hoher Qualifikation, Weiterbildung und dergleichen. Die Not ist noch nicht so gro&szlig;, dass Unternehmen auf alle M&ouml;glichkeiten der Rekrutierung zur&uuml;ckgreifen. Es gibt noch zu viele Ausweichoptionen.<br>\nEine andere Gruppe mit Problemen am Arbeitsmarkt sind Frauen, die ihre Teilzeit wieder aufstocken wollen, warum?<br>\nMan muss genau hinschauen: Untersuchungen zeigen, dass teilzeitbesch&auml;ftigte Frauen, die erh&ouml;hen wollen, im Schnitt gerne von 19 auf 32 Stunden erh&ouml;hen m&ouml;chten, aber nicht auf Vollzeit. Und ich gehe davon aus, dass das gerade f&uuml;r kleine Unternehmen nicht einfach oder unm&ouml;glich ist, solche Teilzeitw&uuml;nsche in die Tat umzusetzen. Das ist die einzige Erkl&auml;rung, die ich erkenne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/es-gibt-zu-wenig-leute-auf-dem-arbeitsmarkt-14592701.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Werden solche Interviews eigentlich nicht mehr gegengelesen? Am Anfang des Artikels wird ein Arbeitskr&auml;ftemangel behauptet, am Ende des Artikels festgestellt, da&szlig; Arbeitslose &uuml;ber 50 praktisch keine Chance mehr haben, und es hei&szlig;t: &rdquo; Die Not ist noch nicht so gro&szlig;, dass Unternehmen auf alle M&ouml;glichkeiten der Rekrutierung zur&uuml;ckgreifen. Es gibt noch zu viele Ausweichoptionen.&rdquo; Zwischendurch wird noch darauf hingewiesen, da&szlig; &uuml;ber 40 Prozent der Fachkr&auml;fte durch die Digitialisierung der Produktion ihren Job verlieren k&ouml;nnen. Mit anderen Worten, die Arbeitslosigkeit ist hoch und wird eher steigen, aber der Leiter der hessischen Agentur f&uuml;r Arbeit schwafelt vom Arbeitskr&auml;ftemangel&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Zu erg&auml;nzen w&auml;re noch, wie das mit der Rente mit 67 funktionieren soll, wenn hier klar zugegeben wird, dass &bdquo;auch f&uuml;r qualifizierte Leute jenseits der 50&ldquo; bei Arbeitslosigkeit faktische keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt bestehen?<\/em><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Wer faul ist, muss bestraft werden&ldquo;<\/strong><br>\nM&uuml;&szlig;igg&auml;nger gesellschaftlich zu &auml;chten, hat eine lange Tradition. Der Mensch soll Abscheu vor staatlicher Hilfe entwickeln. Heute mehr denn je.<br>\ntaz: Herr Wulf, neue Strafma&szlig;nahmen gegen ALG-II-Empf&auml;ngerInnen stehen immer wieder zur Debatte: Erzwingungshaft, Bu&szlig;gelder, Sanktionen. Sind die widerspenstigen Arbeitslosen die Faulen unserer Zeit?<br>\nHans-Albert Wulf: Ja, zumindest nach dem Verst&auml;ndnis derer, die sie ma&szlig;regeln. 2001 hat Gerhard Schr&ouml;der sein ber&uuml;hmtes Interview gegeben: &bdquo;Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft.&ldquo; Das war einige Jahre vor der Agenda 2010 und der Einf&uuml;hrung von Hartz IV. Seither haben diese negativen Bilder vom Faulen und Faulenzer einen festen Platz in der Gesellschaft.<br>\nWir kennen die faulen Arbeitslosen aus dem Fernsehen, wo sie dick und dumm auf der Couch fl&auml;zen, oder aus der Bild-Zeitung, in der &bdquo;Florida-Rolf&ldquo; oder &bdquo;Karibik-Klaus&ldquo; zum Inventar geh&ouml;ren. Wozu diese Bilder?<br>\nSie dienen der Abschreckung. Aber die Botschaft geht weniger an die Hartz-IV-Empf&auml;nger als an jene, die arbeiten. Im 16. Jahrhundert waren Teufelsb&uuml;cher sehr popul&auml;r, in ihnen gab es Faulteufel. Und der war der Mensch selbst. Vom Faulteufel zu &bdquo;Florida-Rolf&ldquo; gibt es eine direkte Linie. Er ist eine Warnung. So &auml;hnlich wie das neue Arbeitslosengeld.<br>\nWegen der vielen Strafma&szlig;nahmen?<br>\nEs geht immer auch um Dem&uuml;tigung. Wer faul ist, der muss eben bestraft werden. Verbl&uuml;ffend ist die historische Kontinuit&auml;t. In meinem Buch zitiere ich eine Vorschrift von 1772: &bdquo;Die Notd&uuml;rftigen, die der Staat unterh&auml;lt, m&uuml;ssen ein schlechteres und beschwerlicheres Leben f&uuml;hren als der gro&szlig;e Tagel&ouml;hner-Haufen, der, der nicht bed&uuml;rftig ist. Denn sonst w&uuml;rde sich niemand scheuen, bald oder sp&auml;t dem Staat zur Last zu fallen.&ldquo; Der notleidende Mensch soll Abscheu vor staatlicher Hilfe entwickeln. Das ist sehr aktuell.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Soziologe-Hans-Albert-Wulf-zum-Nichtstun\/!5362228\/\">taz<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Unerwartete Ausgaben &uuml;berfordern: Jeder Dritte ist arm trotz Arbeit<\/strong><br>\nArbeit macht nicht reich. Das wissen vor allem diejenigen, bei denen das Geld aus einer Erwerbst&auml;tigkeit kaum f&uuml;r die allt&auml;glichen Dinge ausreicht. Bei jedem dritten Besch&auml;ftigten d&uuml;rfen keine unerwartete Ausgaben dazwischenkommen.<br>\nTrotz Arbeitsstelle reicht das Geld f&uuml;r viele Besch&auml;ftigte kaum aus: Rund 10,6 Millionen Erwerbst&auml;tigen in Deutschland fehlt das Geld f&uuml;r unerwartete Ausgaben in H&ouml;he von tausend Euro. Dies geht aus einer Statistik zur sogenannten materiellen Entbehrung des Statistischen Bundesamts vor, die die Linksfraktion im Bundestag ausgewertet hat und &uuml;ber welche die Dortmunder &ldquo;Ruhr Nachrichten&rdquo; berichteten. Die 10,6 Millionen Betroffenen entspr&auml;chen knapp 30 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen, hei&szlig;t es in dem Bericht. 5,7 Millionen von ihnen k&ouml;nnten es sich nicht leisten, mindestens ein Mal im Jahr eine Woche Urlaub au&szlig;erhalb der eigenen vier W&auml;nde zu machen. Dies ist ein Anteil von 15,5 Prozent aller Besch&auml;ftigten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Jeder-Dritte-ist-arm-trotz-Arbeit-article19416091.html\">n-tv<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weihnachtsgesch&auml;ft &ndash; Paketdienste suchen Personal<\/strong><br>\nPost &amp; Co. experimentieren flei&szlig;ig mit Drohnen. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Im aktuellen Weihnachtsgesch&auml;ft gehen der Branche die Zusteller aus.<br>\nBei den deutschen Lieferdiensten mangelt es vor allem im Weihnachtsgesch&auml;ft zunehmend an Personal f&uuml;r die Zustellung. In den kommenden Jahren k&ouml;nnten der Branche Tausende Arbeitnehmer fehlen, um den stetig wachsenden Paketstrom bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen, sagte Martin Frommhold, Sprecher von Hermes Europe. &bdquo;Der Arbeitsmarkt ist ziemlich abgegrast. Wenn sich jemand aussuchen kann, ob er f&uuml;r knapp 9 Euro Pakete ausf&auml;hrt, oder f&uuml;r ein Sicherheitsunternehmen nachts ein Kaufhaus bewacht, dem f&auml;llt die Wahl nicht schwer.&ldquo;<br>\nBesser Bezahlung n&ouml;tig<br>\n&bdquo;In der Branche herrscht jetzt zum Weihnachtsgesch&auml;ft in ganz Deutschland ein Riesenpersonalmangel&ldquo;, sagt auch der Sekret&auml;r f&uuml;r den Bereich Post und Logistik bei der Gewerkschaft Verdi Niedersachsen\/Bremen, Thomas Warner. &bdquo;Selbst die Zeitarbeit-Firmen haben kaum noch Leute, um den Bedarf zu decken.&ldquo; F&uuml;r viele Werkvertragsarbeiter bedeute das h&auml;ufig einen Zehn-Stunden-Tag bei sechs Tagen die Woche.<br>\nEine Strategie gibt es laut Hermes-Sprecher Frommhold nicht. &bdquo;Auf lange Sicht br&auml;uchte es wohl eine bessere Bezahlung.&ldquo; Das sei jedoch angesichts der niedrigen Preise in der Branche kaum m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/paketdienste-suchen-zusteller-14587906.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was ist hier eigentlich am unglaublichsten und dreistesten: den Angestellten f&uuml;r diese harte Arbeit (&ldquo;h&auml;ufig [&hellip;] Zehn-Stunden-Tag bei sechs Tagen die Woche&rdquo;) nur 9 Euro pro Stunde zu zahlen und nicht darauf hinzuweisen, da&szlig; der Lohn die Existenz nicht sichert; angesicht dieses Dumpinglohns einen Personalmangel zu konstatieren (gemeint ist: ein Mangel an Sklaven), oder erst ganz am Schlu&szlig; zaghaft &ldquo;eine bessere Bezahlung&rdquo; ins Auge zu fassen und die Idee sofort wegzudiskutieren?? Richtig hie&szlig;e die &Uuml;berschrift, &ldquo;Paketdienste suchen billigstes Personal&rdquo;. Die marktwirtschaftliche L&ouml;sung f&uuml;r dieses Pseudoproblem ist offensichtlich: f&uuml;r einen Stundenlohn von 15 Euro st&uuml;nden die Bewerber Schlange. Jammern in der arbeitgeberfreundlichen FAZ ist nat&uuml;rlich billiger.<\/em><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gesamtmetall will Abkehr vom Achtstundentag<\/strong><br>\nDie Metall-Arbeitgeber wollen eine Experimentierphase nutzen, die Arbeitsministerin Nahles vorschl&auml;gt. Der Achtstundentag m&uuml;sse verl&auml;ngert werden k&ouml;nnen, die Wochenarbeitszeit in einer bestimmten Lebensphase auch.<br>\nDer Arbeitgeberverband Gesamtmetall spricht sich f&uuml;r eine Abkehr vom Achtstundentag aus. &ldquo;Wir m&uuml;ssen das flexibilisieren. Der Achtstundentag kann nicht mehr so starr sein wie bisher&rdquo;, sagte Verbandspr&auml;sident Rainer Dulger der dpa in Berlin. &ldquo;Es muss einfach m&ouml;glich sein, dass ein Mitarbeiter nachmittags um vier heimgeht, das Kind aus der Kita abholt, abends um 21 Uhr ins Bett bringt und sich dann noch mal zwei Stunden an die Arbeit setzt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Gesamtmetall-will-Abkehr-vom-Achtstundentag-3581390.html?wt_mc=nl.ho.2016-12-24\">Heise Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nein, das muss nicht m&ouml;glich sein! Die v&ouml;llige zeitliche und &ouml;rtliche Entgrenzung der Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft ist der Wunsch der &ouml;konomischen Eliten. Auch wenn es heute durch Computerisierung und Digitalisierung in vielen Bereichen in der Tat nur noch wenige r&auml;umliche und zeitliche Schranken der Arbeit gibt, ist und bleibt der Achtstundentag eine der &auml;ltesten Forderungen der Arbeiterbewegung, die dem Kapital in langen K&auml;mpfen abgetrotzt wurde. Man sollte sich nicht davon t&auml;uschen lassen, wenn die prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnisse von Freelancern und Cloudworkern als neues, vermeintlich mehr Freiheiten versprechendes, Arbeitsmodell verkauft werden. Wie kann es zu dem sein, dass fast jeder Dritte Arbeitnehmer in Teilzeit, befristet oder in einem Minijob besch&auml;ftigt ist, auf der anderen Seite aber die massive Ausweitung der Arbeitszeit gefordert wird?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vetternwirtschaft: Eine Politikerhand w&auml;scht die andere<\/strong><br>\nManchmal sind Beamte so gut wie gezwungen, gegen das Recht zu versto&szlig;en. Zum Beispiel, wenn ihre vorgesetzten Minister und Staatssekret&auml;re ein Projekt gegen alle Vorschriften durchsetzen wollen. So war es im Jahr 2012 im Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unter FDP-Minister Dirk Niebel. Es ist eine Geschichte, die zeigt, wie Vetternwirtschaft in Ministerien m&ouml;glich ist.<br>\nMit der sogenannten Afrika-Initiative wollte Niebel den Dialog Deutschlands mit Afrika f&ouml;rdern und ein differenziertes Bild des s&uuml;dlichen Kontinents vermitteln. Die Kontakte der Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf beiden Kontinenten sollten gest&auml;rkt werden, so das offizielle Ziel. Doch gef&ouml;rdert wurden dabei vor allem auch Personen, die Niebel und seinem Staatssekret&auml;r Hans-J&uuml;rgen Beerfeltz (FDP) nahestanden. Interne Akten des Ministeriums, die der FR vorliegen, belegen rechtswidrige Zahlungen an eine Stiftung und Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei einer wichtigen Stellenbesetzung.<br>\nDen Auftrag f&uuml;r die Umsetzung der Afrika-Initiative erhielt eine bis dahin in der Entwicklungshilfe unbekannte Organisation: die Stiftung Partnerschaft mit Afrika aus Potsdam. Sie hatte nicht nur wenig Erfahrung mit Entwicklungshilfeprojekten, sondern auch nur eine Handvoll Mitarbeiter. Deshalb meldeten die Beamten des Ministeriums fr&uuml;h Zweifel. In einem Vermerk im August 2012 hielten sie fest, dass die Stiftung &bdquo;nicht &uuml;ber eigene Verwaltungsstrukturen verf&uuml;gt&ldquo;. Das Fazit: Die Stiftung k&ouml;nne das Programm nicht als Tr&auml;ger selbstst&auml;ndig umsetzen. Doch die politische Spitze hatte sich bereits auf die Stiftung festgelegt. Kein Wunder also, dass diese schon einen Monat sp&auml;ter rund 893 019 Euro bewilligt bekam.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/vetternwirtschaft-eine-politikerhand-waescht-die-andere,1472596,35047670.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bundesregierung plant Ausnahmen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge beim Mindestlohn<\/strong><br>\nF&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Zuwanderer, die sich f&uuml;r die Anerkennung ihres ausl&auml;ndisches Berufsabschlusses in Deutschland nachqualifizieren, soll in dieser Zeit kein Mindestlohn gelten. Dies geht aus einem gemeinsamen Papier des Bundesarbeits-, Bundesfinanz- und Bundesbildungsministeriums hervor, das der S&uuml;ddeutschen Zeitung  vorliegt.<br>\nM&uuml;sse ein Gefl&uuml;chteter mit einem Ausbildungsberuf noch praktische Kenntnisse in einem Betrieb erwerben, damit sein ausl&auml;ndischer Abschluss als gleichwertig gilt, sei dies wie ein Pflichtpraktikum zu werten. Dies &ldquo;f&auml;llt damit nicht unter die Mindestlohnpflicht. In diesen F&auml;llen kann eine Ausbildungsverg&uuml;tung gezahlt werden&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Diese Auslegung der Bundesregierung d&uuml;rfte die Diskussion um Ausnahmen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge beim Mindestlohn neu anheizen. Dieser wurde Anfang 2017 von 8,50 auf 8,84 Euro die Stunde erh&ouml;ht.<br>\nDie Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA) ist gegen Sonderregeln f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge. Die BDA hat aber stets daf&uuml;r pl&auml;diert, Einheimische genauso wie Zuwanderer in Ausnahmef&auml;llen vom Mindestlohn auszunehmen, zum Beispiel bei l&auml;ngeren Praktika, die notwendig sind, um fit f&uuml;r eine Ausbildung zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/migranten-bundesregierung-plant-ausnahmen-fuer-fluechtlinge-beim-mindestlohn-1.3317242\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier gilt es wieder einmal zu erw&auml;hnen, dass das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales von Andrea Nahles (SPD) geleitet wird.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Wagenknecht &ndash; Ausnahmen vom Mindestlohn sch&uuml;ren Fremdenfeindlichkeit<\/strong><br>\nOppositionspolitiker und Gewerkschafter kritisieren die Auslegung der Bundesregierung zum Mindestlohn bei Fl&uuml;chtlingen und Zuwanderern. Diese m&uuml;ssen demnach keinen Mindestlohn bekommen, wenn sie f&uuml;r die Anerkennung ihres Berufsabschlusses noch Praxiserfahrung oder andere Qualifikationen brauchen.<br>\nHier gehe es nicht um eine Ausnahme vom Mindestlohngesetz, sondern darum, Menschen bestm&ouml;glich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, sagte ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums. Es sei ein neues Ph&auml;nomen, &bdquo;dass viele Menschen zu uns kommen&ldquo; mit einer im Herkunftsland erworbenen Berufsausbildung. Ihnen fehlten zum Teil F&auml;higkeiten f&uuml;r die Anerkennung eines Abschlusses, etwa Praxiserfahrung. Die Zeit, in der sie dies nachholen, sei &bdquo;mindestlohnfrei&ldquo; zu stellen. Es sei nie umstritten gewesen, dass Ausbildungsg&auml;nge mindestlohnfrei seien, fuhr der Sprecher fort. Insofern werde es auch keine &Auml;nderungen am Mindestlohngesetz geben, sondern &bdquo;Klarstellungen&ldquo;.<br>\nAngaben, wie viele Fl&uuml;chtlinge und Zuwanderer betroffen sind, kann die Regierung laut dem Ministeriumssprecher nicht machen. Die Gr&uuml;nen-Sprecherin f&uuml;r Arbeitsmarktpolitik, Brigitte Pothmer, k&uuml;ndigte eine juristische &Uuml;berpr&uuml;fung dazu an, ob die &bdquo;Interpretationen&ldquo; der Bundesregierung tats&auml;chlich vom Mindestlohngesetz gedeckt seien. Sonderauslegungen des Mindestlohngesetzes f&uuml;r Zuwanderer und Gefl&uuml;chtete d&uuml;rfe es nicht geben, erkl&auml;rte sie.<br>\nDie Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, sagte unserer Redaktion: &bdquo;Wer Unternehmen dazu einl&auml;dt, Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r Lohndumping zu missbrauchen und so gegen die hiesigen Arbeitnehmer auszuspielen, sch&uuml;rt auf unverantwortliche Weise Ressentiments und Fremdenfeindlichkeit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/politik\/artikel\/829396\/wagenknecht-ausnahmen-vom-mindestlohn-schueren-fremdenfeindlichkeit?piano_d=1\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/p>\n<\/li><li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Im Panoptikum des Datenkapitalismus<\/strong><br>\nW&uuml;rden alle Bundesb&uuml;rger t&auml;glich beim Nachhause kommen ihren Briefkasten aufgebrochen, die Post ge&ouml;ffnet, in die Wohnung eingebrochen und alle Sachen durchw&uuml;hlt vorfinden, es g&auml;be sofort einen gewaltigen (medialen) Aufschrei und massive Proteste. Im Reich des Digitalen ist Vergleichbares g&auml;ngige Praxis, doch es regt sich so gut wie kein Widerstand. Denn das Eindringen staatlicher und privater Akteure in die Intim- und Privatsph&auml;re geschieht dort unf&uuml;hlbar und ungreifbar. Von wem man wie und warum gelesen, gespeichert, berechnet und gehandelt wird, bleibt im Ungef&auml;hren und Fernen.<br>\nEiner der gr&ouml;&szlig;ten Datenh&auml;ndler Deutschlands ist die Firma Schober. In der Datenbank von Schober sind 50 Millionen Privatadressen mit jeweils hunderten Zusatzmerkmalen zu Konsumverhalten, der Wohn- und Lebenssituation und weiteren soziodemographischen Faktoren gespeichert. Mit diesen Daten wird der &ldquo;Customer Lifetime Value&rdquo; einer Person bestimmt, sprich deren Kreditw&uuml;rdigkeit und Kaufkraft. Diese Kategorisierung nennt sich &ldquo;Scoring&rdquo; und ist mittlerweile ein Milliardengesch&auml;ft &ndash; allerdings ohne dass die Betroffenen daran mitverdienen w&uuml;rden beziehungsweise &uuml;berhaupt nur eine Ahnung davon haben, dass dem so ist. Wie der Bundestagsabgeordnete der Gr&uuml;nen, Malte Spitz, in seinem Buch zum privaten wie staatlichen &ldquo;Data-Mining&rdquo; ausf&uuml;hrt:<br>\n &bdquo; Jeder von uns hat einen solchen Score, ohne es zu wissen. Die Rechenverfahren dazu sind ein Gesch&auml;ftsgeheimnis, das die Firmen f&uuml;r sich behalten d&uuml;rfen, wie der Bundesgerichtshof im Januar 2014 geurteilt hat. Dabei entscheidet dieser Score-Wert wesentlich &uuml;ber unser Leben. Nicht etwa nur, wenn wir ein Haus oder ein Auto kaufen wollen. Schon wenn man bei einem Versandhaus bestellt oder einen Handyvertrag abschlie&szlig;en will, fragt die Gegenseite den Score ab.&ldquo;<br>\nDer Score h&auml;ngt zudem nicht nur von der eigenen Bezahl- und Kredithistorie ab, sondern auch davon, wo man wohnt. Dieses Verfahren hei&szlig;t &ldquo;Geo-Scoring&rdquo; und hat erhebliche Konsequenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Im-Panoptikum-des-Datenkapitalismus-3574113.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schwesig: Die Frauenquote wirkt<\/strong><br>\nDie gesetzliche Frauenquote hat im ersten Jahr die erhoffte Wirkung gezeigt. Seit Januar 2016 stieg der Frauenanteil in Aufsichtsr&auml;ten der zur Quote verpflichteten Unternehmen von 23,3 auf 27,5 Prozent. Dabei handelt es sich um Firmen, die sowohl b&ouml;rsennotiert als auch mitbestimmungspflichtig sind &ndash; insgesamt 106 Betriebe.<br>\nBei Neubesetzungen in ihren Aufsichtsgremien m&uuml;ssen diese Unternehmen darauf achten, dass Frauen zum Zuge kommen; ihr Anteil soll wachsen und der Zielgr&ouml;&szlig;e von letztlich mindestens 30 Prozent n&auml;herkommen.<br>\nWie aus dem ersten Regierungsbericht zu Frauen in F&uuml;hrungspositionen hervorgeht, strahlt die Quote h&auml;ufig auch in das gesamte Unternehmen hinein. Denn: Rund 97 Prozent der Firmen setzten sich auch Zielgr&ouml;&szlig;en f&uuml;r den Frauenanteil in der ersten F&uuml;hrungsebene unterhalb des Vorstands.<br>\nVon einem &ldquo;Kulturwandel&rdquo; spricht Frauenministerin Manuela Schwesig. &ldquo;Es tut sich was, es hat sich etwas bewegt&rdquo;, sagte die SPD-Politikerin unserer Redaktion, &ldquo;wir haben mehr Frauen in F&uuml;hrungspositionen&rdquo;. Schwesig ist &uuml;berzeugt: &ldquo;Die Quote wirkt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abendblatt.de\/wirtschaft\/article209109615\/Schwesig-Die-Frauenquote-wirkt.html\">Hamburger Abendblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nur, weil der Frauenanteil in den Aufsichtsr&auml;ten der zur Quote verpflichteten Unternehmen von 23,3 auf 27,5 Prozent gestiegen ist, &auml;ndern sich die Verh&auml;ltnisse f&uuml;r die Frauen, die unter prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen leben m&uuml;ssen, noch lange nicht. Denn auf der anderen Seite versch&auml;rfte Schwesigs Parteigenossin Nahles die Hartz-IV Regelungen. Nun f&uuml;hrt bereits sogenanntes &bdquo;sozialwidriges Verhalten&ldquo; zu Sanktionen und Leistungsk&uuml;rzungen. Die Weigerung der Mutter eines nichtehelichen Kindes, den Vater zu benennen, gilt als sozialwidrig. Eine klare Repression gegen alleinerziehende Frauen.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Denn, die gesellschaftliche Realit&auml;t sieht so aus:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alleinerziehende beziehen h&auml;ufiger Hartz IV als der Bundesdurchschnitt<\/strong><br>\nFast jeder zweite Alleinerziehende in Sachsen-Anhalt ist auf Hartz IV angewiesen. So waren nach Angaben der Landesarbeitsagentur im Jahr 2015 knapp 48 Prozent aller Familien mit nur einem Elternteil abh&auml;ngig von staatlicher Unterst&uuml;tzung. Bundesweit liege der Anteil bei 38 Prozent.<br>\nTrotz leichter Verbesserung ist laut neuesten Auswertungen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit damit knapp die H&auml;lfte der insgesamt rund 27.200 Alleinerziehenden mit minderj&auml;hrigen Kindern in Sachsen-Anhalt arbeitslos. Die andere H&auml;lfte arbeite zwar, doch auch hier reiche oftmals das Einkommen nicht. Als sogenannte Aufstocker seien sie vor allem im Niedriglohnsektor oder als Teilzeitkraft t&auml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/sachsen-anhalt\/alleinerziehende-sachsen-anhalts-haeufiger-hartz-vier-abhaengig-100.html\">MDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel scheint alternativlos<\/strong><br>\nMartin Schulz ist wohl aus dem Rennen. Er wollte seinen Hut nie gegen Gabriel in den Ring werfen. Ob er stattdessen Au&szlig;enminister wird?<br>\nNoch l&auml;sst sich Sigmar Gabriel nicht in die Karten schauen. Doch die Hinweise verdichten sich, dass der SPD-Chef seine Partei als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl 2017 f&uuml;hren wird. So soll der bislang als Alternative gehandelte EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz inzwischen die Hoffnung auf seine Nominierung aufgegeben haben.<br>\nSchulz hatte Ende November seinen Wechsel in die Bundespolitik angek&uuml;ndigt. Er wird als hei&szlig;er Anw&auml;rter auf die Nachfolge Frank-Walter Steinmeiers als Au&szlig;enminister gehandelt. Angesichts der desastr&ouml;sen Popularit&auml;tswerte f&uuml;r Gabriel w&uuml;rden jedoch nicht wenige SozialdemokratInnen auch gern mit Schulz an der Spitze in den Wahlkampf ziehen. Allerdings hat Schulz stets parteiintern klargestellt, nicht gegen Gabriel seinen Hut in den Ring werfen zu wollen und damit einen Mitgliederentscheid zu erzwingen.<br>\nNun scheint Schulz, der mit Gabriel befreundet ist, seine Ambitionen endg&uuml;ltig begraben zu haben. Laut Informationen des Spiegels soll der 61-J&auml;hrige bereits vor Weihnachten gegen&uuml;ber Genossen angedeutet haben, dass er nicht mehr mit der SPD-Kanzlerkandidatur rechne. Schulz wollte die Spiegel-Meldung allerdings weder best&auml;tigen noch dementieren. &bdquo;Die SPD hat einen Fahrplan, und deshalb &auml;u&szlig;ert sich Martin Schulz nicht zu Spekulationen in der Kanzlerkandidatur-Frage&ldquo;, lie&szlig; er &uuml;ber seinen Sprecher mitteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kanzlerkandidat-der-SPD\/!5366418\/\">taz<\/a>\n<p><strong>Und: SPD-Seeheimer f&uuml;r Gabriel als Kanzlerkandidat<\/strong><br>\nDer im &ldquo;Seeheimer Kreis&rdquo; organisierte rechte SPD-Fl&uuml;gel pl&auml;diert f&uuml;r Parteichef Sigmar Gabriel als Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr.<br>\n&ldquo;Wir brauchen als Kanzlerkandidaten eine K&auml;mpfernatur wie Gabriel, der die Unterschiede zwischen SPD und Union klar herausarbeitet&rdquo;, sagte &ldquo;Seeheimer&rdquo;-Sprecher Johannes Kahrs dem &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; laut Vorabbericht vom Donnerstag. &ldquo;Deshalb bin ich daf&uuml;r, dass er antritt.&rdquo;<br>\nKahrs hatte sich schon im November f&uuml;r den SPD-Chef als Kanzlerkandidat ausgesprochen. &ldquo;Gabriel hat die Qualit&auml;ten, um die SPD bei der Bundestagswahl auf deutlich &uuml;ber 30 Prozent zu bringen&rdquo;, sagte Kahrs damals der Funke-Mediengruppe. Aktuelle Umfragen siedeln die SPD bei 20 bis 22 Prozent an. Bei der Bundestagswahl 2013 war sie auf 25,7 Prozent gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/deutschland-spd-idDEKBN14I129?utm_source=34553&amp;utm_medium=partner\">reuters.com<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man darf sich entspannt zur&uuml;cklehnen, die Bundestagswahl 2017 ist damit eigentlich (f&uuml;r die SPD) schon gelaufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36452","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36452","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36452"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36452\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36455,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36452\/revisions\/36455"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36452"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36452"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36452"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}