{"id":36470,"date":"2017-01-04T09:38:16","date_gmt":"2017-01-04T08:38:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470"},"modified":"2017-01-04T09:38:16","modified_gmt":"2017-01-04T08:38:16","slug":"hinweise-des-tages-2784","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h01\">Das vermeintliche Jobwunder zieht an &Auml;lteren und Menschen mit Behinderungen vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h02\">DER BILD-DESPOTEN-CHECK: 7 Schurken, die uns 2017 versauen k&ouml;nnten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h03\">Putin greift nach Europa &ndash; und Europa schaut zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h04\">Russische Regierung wohl doch nicht hinter Hackerangriff auf US-Stromversorger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h05\">Assange: Russland hat mit geleakten Podesta- und DNC-Mails nichts zu tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h06\">Das Jahr der falschen Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h07\">Ein gut geh&uuml;tetes offenes Geheimnis: Washington steckt hinter Indiens brutalem Bargeld-Experiment<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h08\">DGB: Ausnahmen beim Mindestlohn nicht schaffen, sondern abbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h09\">Lebensversicherungen: Weniger Rente f&uuml;rs angesparte Verm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h10\">Die dunkle Seite der Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h11\">Dem Grundwasser geht es dreckig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h12\">Stripped of False Realities: Americans&rsquo; Political &ldquo;Psychotic Break&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h13\">Im Sumpf der Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h14\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h15\">Ein Leserbrief zu unserem Artikel &bdquo;Das Daten-Kartell &ndash; Warum fordert niemand eine Vergesellschaftung der Daten?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h16\">Zum Jahreswechsel: Plattit&uuml;den und hohle Worte. Aber Krieg und Elend lassen sich nicht totschweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h17\">Bildung: &ldquo;Es ist armselig, dass wir Menschen so auf ihre Herkunft reduzieren&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h18\">Zu guter Letzt: Konstantin Wecker: Mit Poesie und Widerstand<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das vermeintliche Jobwunder zieht an &Auml;lteren und Menschen mit Behinderungen vorbei<\/strong><br>\n&bdquo;Die Jubelstimmung der Bundesregierung darf nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass nur wenige Langzeiterwerbslose einen neuen Job finden. Besonders f&uuml;r &Auml;ltere und Menschen mit Behinderungen bleibt der Arbeitsmarkt in vielen F&auml;llen dauerhaft verschlossen und das vermeintliche Jobwunder zieht an ihnen vor&uuml;ber&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Arbeitsmarktbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;160.000 &uuml;ber 58-j&auml;hrige Hartz-IV-Beziehende werden alleine deshalb nicht als arbeitslos gez&auml;hlt, weil ihnen ein Jahr lang kein Jobangebot gemacht wurde. Auch Armut trotz Arbeit ist noch immer f&uuml;r viel zu viele Menschen an der Tagesordnung, sei es aufgrund niedriger L&ouml;hne oder unfreiwilliger Teilzeitbesch&auml;ftigung. Die Fehlentwicklungen am Arbeitsmarkt m&uuml;ssen endlich korrigiert werden.<br>\nDie arbeitsmarktpolitische Unt&auml;tigkeit der Gro&szlig;en Koalition muss beendet werden. Erwerbslose m&uuml;ssen besser unterst&uuml;tzt werden. Die Einf&uuml;hrung eines &ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Besch&auml;ftigungssektors zu existenzsichernden L&ouml;hnen ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig. Der Mindestlohn muss auf zw&ouml;lf Euro erh&ouml;ht werden und ohne Ausnahmen gelten. Leiharbeit muss verboten und Minijobs m&uuml;ssen in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung &uuml;berf&uuml;hrt werden.&ldquo;<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170104_csm_arbeitslosenzahlen_haupt_1996x2048_b22cb4c2c7.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170104_csm_arbeitslosenzahlen_haupt_1996x2048_b22cb4c2c7-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/das-vermeintliche-jobwunder-zieht-an-aelteren-und-menschen-mit-behinderungen-vorbei\/\">Sabine Zimmermann, MdB (Die Linke)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Hinzu kommt, dass s&auml;mtliche gemeldeten Daten zum SGB II (also Hartz IV) sich im Dezember, wie schon in den Vormonaten, negativ entwickelt haben. So hatten wir beispielsweise in diesem Dezember laut offiziellen Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit 113.000 mehr &bdquo;Regelleistungsberechtigte&ldquo; als im Vorjahr. Vor allem f&uuml;r diese Personen sind die Jubelmeldungen ein Schlag ins Gesicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>DER BILD-DESPOTEN-CHECK: 7 Schurken, die uns 2017 versauen k&ouml;nnten<\/strong><br>\nBrexit-Schock, T&uuml;rkei-Putsch, Berlin-Terror, Putins und Assads Bomben-Inferno in Aleppo. Kein Jahr der j&uuml;ngeren Geschichte hat uns so viele politische Tiefschl&auml;ge beschert wie 2016.<br>\nEingeschlichen in das Denken vieler Menschen hat sich ein Gef&uuml;hl, das nicht mit dem gewohnten Unbehagen gegen&uuml;ber den M&auml;chtigsten zu verwechseln ist: Angst.<br>\nDie Furcht, dass die Feinde Europas Erfolg haben mit ihrem Zersetzungswerk, die Europ&auml;ische Union samt Gemeinshaftsw&auml;hrung tats&auml;chlich zerf&auml;llt.<br>\nDie Furcht, dass ein erstarkter und inzwischen kriegserprobter Kreml-Herrscher selbst vor Nato- und EU-Grenzen (z.B. im Baltikum) nicht haltmachen k&ouml;nnte.<br>\nDazu ein unberechenbarer Hitzkopf in Ankara [&hellip;] Und der Despot in Damaskus, der in Aleppo Zivilisten einkesselt, [&hellip;] Dazu Atomtests in Nordkorea und staatlich gef&ouml;rderte Lynchjustiz auf den Philippinen. Dazu der ISIS-Terrorchef, der immer noch und immer wieder zu Anschl&auml;gen auf den freien Westen aufruft [&hellip;]<br>\nDie Welt &ndash; ger&auml;t sie 2017 v&ouml;llig aus den Fugen? 7 M&auml;chtige, auf die es in diesem Jahr ankommen wird, im BILD-Despoten-Check.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/politische-krisen\/despoten-check-wer-uns-2017-versauen-koennte-49564668.bild.html\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Jetzt ist die Bild-Zeitung vollends auf dem Niveau des St&uuml;rmer und bei seinen Methoden angekommen. Und das ganze Gerede der Qualit&auml;tsmedien, die Bild aus ihrer Kritik drau&szlig;en vor lassen, wird als Selbstbeweihr&auml;ucherung ohne kritischen Blick entlarvt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Putin greift nach Europa &ndash; und Europa schaut zu<\/strong><br>\nDas autorit&auml;re Russland nutzt die Schw&auml;che der westlichen Demokratien aus, um seinen Einfluss auszubauen. Doch die Gefahr wird weiter kleingeredet. F&uuml;r die liberale Demokratie k&ouml;nnte das t&ouml;dlich enden. [&hellip;]Keines dieser Argumente ist freilich neu. Wir h&ouml;ren sie immer wieder, seit Putin den Westen zum Feindbild erkl&auml;rt und mit der Annexion der Krim und der Invasion der Ostukraine den europ&auml;ischen Frieden gebrochen hat. Verbl&uuml;ffend ist allerdings, dass sie gerade jetzt so massiv wiederholt werden. Hat doch Putin gerade erst Aleppo in Schutt und Asche legen lassen und den Westen in Syrien zum Statisten degradiert. Jetzt schickt er sich an, im Verbund mit dem Iran und der T&uuml;rkei dort eine Ordnung nach seinen Vorgaben zu installieren. Des Weiteren haben die Desinformations- und Cyberkriegsspezialisten des Kreml j&uuml;ngst bewiesen, dass sie sogar den Pr&auml;sidentschaftswahlkampf der m&auml;chtigsten Nation der Welt manipulieren k&ouml;nnen. Und demn&auml;chst wird mit Donald Trump und seinen engsten Mitstreitern ein Klub von Bewunderern und Gesch&auml;ftspartnern Putins die Regierung der F&uuml;hrungsmacht der westlichen Welt &uuml;bernehmen. Bald k&ouml;nnte in den Niederlanden, Italien und Frankreich &Auml;hnliches geschehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article160759206\/Putin-greift-nach-Europa-und-Europa-schaut-zu.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_facebook\">Richard Herzinger in der WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ist es nicht erstaunlich, wie schnell bei Richard Herzinger aus Vermutungen und Spekulationen Fakten werden? Freilich nur dann, wenn es gegen &bdquo;den Russen&ldquo; geht. Herzinger ist einer der sch&auml;rfsten deutschen Kriegshetzer und ein <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34588\">waschechter kalter Krieger<\/a>. Das Medienmagazin &bdquo;Russia Insider&ldquo; bezeichnet Herzinger &uuml;brigens als einen der &bdquo;<a href=\"http:\/\/russia-insider.com\/en\/exposing-worst-german-media-liars-part-2-richard-herzinger\/ri8418\">schlimmsten L&uuml;gner in der deutschen Medienlandschaft<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russische Regierung wohl doch nicht hinter Hackerangriff auf US-Stromversorger<\/strong><br>\nKurz vor dem Jahreswechsel hatte es in den USA Berichte &uuml;ber einen vermeintlich von Russland koordinierten Hackerangriff auf einen Stromversorger gegeben. Die entpuppen sich nun aber offenbar als falsch [&hellip;] es w&uuml;rden immer mehr Hinweise daf&uuml;r gefunden, dass es bei dem Vorfall keine Verbindung zur russischen Regierung gebe, zitiert die Washington Post Beh&ouml;rdenvertreter, die mit der Untersuchung betraut seien. [&hellip;] Wie die Zeitung nun erkl&auml;rt, wurde der Alarm ausgel&ouml;st, als ein Mitarbeiter des Burlington Electric Departments seinen E-Mail-Account bei Yahoo ge&ouml;ffnet habe. Das sei im System als Zugriff auf eine verd&auml;chtige IP-Adresse gewertet worden, die in Verbindung mit dem mutma&szlig;lichen russischen Hackerangriff auf die Demokratische Partei stehe. Der Zugriff sei aber m&ouml;glicherweise nicht problematisch, weil diese IP-Adresse nicht durchgehend mit b&ouml;sartiger Aktivit&auml;t in Verbindung stehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Russische-Regierung-wohl-doch-nicht-hinter-Hackerangriff-auf-US-Stromversorger-3586133.html\">Heise Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das kann nat&uuml;rlich auch Taktik sein. Erst schiebt man jeden &bdquo;Hackerangriff&rdquo; auf die russische Regierung und entlastet diese dann in einem besonders eindeutigen Fall, der bei n&auml;herer Betrachtung &uuml;brigens &uuml;berhaupt kein &bdquo;Hackerangriff&ldquo; ist. Die Botschaft: Seht her, wir pr&uuml;fen genau und geben auch zu, wenn wir keine Beweis gegen Russland haben. Zwischen den Zeilen verst&auml;rkt dass jedoch die ebenfalls unhaltbaren restlichen Vorw&uuml;rfe, denen ja nicht widersprochen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Assange: Russland hat mit geleakten Podesta- und DNC-Mails nichts zu tun<\/strong><br>\nGegen&uuml;ber FoxNews sagte der WikiLeaks-Begr&uuml;nder, das Wei&szlig;e Haus wolle die Trump-Regierung mit der antirussischen Kampagne delegitmieren (&hellip;) Assange hat noch am 8. November erkl&auml;rt, dass WikiLeaks die Dokumente erhalten und f&uuml;r ver&ouml;ffentlichungswert gehalten habe, um die amerikanische &Ouml;ffentlichkeit zu informieren. (&hellip;) Im Dezember behauptete Assange erneut in einem Interview mit Sean Hannity von Foxnews, dass WikiLeaks die DNC- und Podesta-Dokumente nicht von einer russischen Quelle erhalten habe. Vom RNC (Republican National Committee) und von Trump habe man zwar 3 Seiten erhalten, aber die seien auch schon anderswo ver&ouml;ffentlicht worden. Hannity hat jetzt erneut mit Assange gesprochen, der weiterhin darauf beharrt, dass die DNC- und Podesta-Dokumente nicht von der russischen Regierung oder einer Partei stammen. (&hellip;) Die dramatische Reaktion des Wei&szlig;en Hauses habe einen offensichtlichen Grund: &ldquo;Sie versuchen, die Trump-Regierung zu delegitimieren, w&auml;hrend sie ins Wei&szlig;e Haus einziehen. Sie versuchen zu sagen, dass der designierte Pr&auml;sident Trump kein legitimer Pr&auml;sident ist.&rdquo; Er verweist darauf, dass die US-Regierung, also das Wei&szlig;e Haus, das Finanzministerium, das Heimatschutzministerium und das FBI, am 29. Dezember die Anklagen gegen&uuml;ber der russischen Regierung vorgelegt hat, um die Sanktionen und die Ausweisung der Diplomaten zu rechtfertigen: &ldquo;Was fehlte bei allen Statements? Das Wort WikiLeaks. Das ist sehr seltsam.&rdquo; Obama habe nie gesagt, dass WikiLeaks die Dokumente von russischer Seite erhalten hat. Er wisse nicht, ob die Emails die Wahl beeinflusst h&auml;tten. Wenn dies so war, dann seien es die darin enthaltenen &Auml;u&szlig;erungen von Clinton, Podesta und Debbie Wasserman Schultz gewesen. Diese waren &uuml;brigens authentisch und keine Fake-News.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Assange-Russland-hat-mit-geleakten-Podesta-und-DNC-Mails-nichts-zu-tun-3587057.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Jahr der falschen Nachrichten<\/strong><br>\nNicht nur das Internet gebiert &bdquo;Fake News&ldquo;: Sie kamen 2016 auch durch Pressemitteilungen der Polizei, Tageszeitungen und das Fernsehen in die Welt. Alles begann am 1. Januar.<br>\nDas Jahr begann mit einer Falschnachricht. Sie stammte von der K&ouml;lner Polizei und erschien am Morgen des 1. Januar. Von einer weitgehend entspannten Lage in der Silvesternacht war darin die Rede, die Beamten h&auml;tten alles im Griff gehabt. Nichts davon stimmte. Es war die Unwahrheit. &bdquo;Fake News&ldquo; w&uuml;rde man mit dem Modewort des Jahres sagen. Die &bdquo;Fake News&ldquo; setzte sich fort. Fortgeschrieben wurde sie von zwei Autorinnen im &bdquo;Tagesspiegel&ldquo;, die, als die Nachrichten &uuml;ber die massenhaften sexuellen &Uuml;bergriffe auf Frauen, begangen von einer gro&szlig;en Gruppe zumeist aus nordafrikanischen L&auml;ndern stammenden M&auml;nnern, die Runde machte, mutma&szlig;ten, das sei &uuml;bertrieben und werde instrumentalisiert, um Stimmung gegen Fl&uuml;chtlinge zu machen. Den Gipfel der Umdeutung erklomm der Publizist Jakob Augstein, der schrieb, die Opfer &ndash; die jungen Frauen also &ndash; seien den mutma&szlig;lichen T&auml;tern vor und nach der Tat sozial &uuml;berlegen gewesen. Eine solche Verharmlosung von Verbrechen d&uuml;rfte einzigartig sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/wo-2016-fake-news-zu-finden-waren-14598220.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein gut geh&uuml;tetes offenes Geheimnis: Washington steckt hinter Indiens brutalem Bargeld-Experiment<\/strong><br>\nMit einem Schlag erkl&auml;rte die indische Regierung am 8. November 2016 die beiden gr&ouml;&szlig;ten Geldscheine und damit &uuml;ber 80 Prozent des indischen Bargelds mit sofortiger Wirkung f&uuml;r ung&uuml;ltig. Wor&uuml;ber erstaunlicher Weise niemand zu reden oder zu schreiben scheint, ist die entscheidende Rolle, die Washington dabei spielte. Dabei wurde sie nur sehr oberfl&auml;chlich verborgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/746-washington-und-indiens-bargeld\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>DGB: Ausnahmen beim Mindestlohn nicht schaffen, sondern abbauen<\/strong><br>\nDie neuen Arbeitsmarktzahlen kommentiert DGB-Vorstandsmitglied Stefan K&ouml;rzell wie folgt: (&hellip;) &bdquo;Der Mindestlohn darf jedoch nicht durch weitere Ausnahmen ausgeh&ouml;hlt werden. Deshalb lehnen wir zus&auml;tzliche Ausnahmen vom Mindestlohn, beispielsweise f&uuml;r Gefl&uuml;chtete und Zuwanderer, strikt ab. Praxisphasen und Anpassungslehrg&auml;nge, die zur Anerkennung eines Berufsabschlusses ben&ouml;tigt werden, sind kein Grund, das Mindestlohngesetz aufzuweichen. Der DGB hat sich immer gegen Ausnahmen beim Mindestlohn eingesetzt. An dieser Position hat sich nichts ge&auml;ndert. Es gilt jetzt nicht, neue Ausnahmen zu schaffen, sondern bestehende abzubauen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++0bf72454-d1a7-11e6-b963-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lebensversicherungen: Weniger Rente f&uuml;rs angesparte Verm&ouml;gen<\/strong><br>\nDer Niedrigzins zwingt die Versicherer Allianz und Zurich, den Rentenfaktor zu senken. Das hat keine Folgen f&uuml;r die Ersparnisse, aber f&uuml;r die monatliche Rente, die sich daraus ergibt. Das neue Jahr geht f&uuml;r viele Versicherungskunden gleich mit einer folgenreichen Nachricht los: Hunderttausende Lebensversicherte werden in den kommenden zwei Wochen dar&uuml;ber informiert, dass ihre Versicherer die Formel &auml;ndern, mit der ein Euro angesammelten Kapitals f&uuml;r die Altersvorsorge in eine monatliche Rente umgerechnet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Echt super, so &lsquo;ne kapitalmarktgedeckte Altersvorsorge. &ldquo;Die kapitalmarktgedeckte Rente is sischer!&rdquo; Jedenfalls f&uuml;r die Versicherung, die immer ihren Schnitt macht. Der versicherte Rentner dagegen bekommt sicher weniger als gedacht. Ebenso sicher und nicht anders zu erwarten: von der FAZ keinerlei Kritik an dem Vorgehen (m. E. hart am Rande der Legalit&auml;t, weil Garantien einfach so gekippt werden), keinerlei Zweifel an den angeblichen Vorteilen der Kapitalmarktdeckung und keinerlei Hinweis auf bessere Alternativen (gesetzliche Rente im Umlageverfahren).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die dunkle Seite der Energiewende<\/strong><br>\nIn Deutschland wird die Steinkohleproduktion bald eingestellt, der Strom soll ja sauber werden. Doch die Kraftwerke sollen weiterlaufen &ndash; mit Importkohle. L&auml;nder wie Kolumbien baden die Energiewende aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutschland-und-die-energiewende-wie-laender-wie-kolumbien-dafuer-zahlen-a-1127332.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dem Grundwasser geht es dreckig<\/strong><br>\nG&uuml;lle wird in Deutschland immer noch als D&uuml;nger auf Feldern verspr&uuml;ht und belastet &ndash; wie auch Kunstd&uuml;nger &ndash; laut dem aktuellen Nitrat-Bericht der Bundesregierung weiter das Grundwasser. Eine Gesetzesreform soll das jetzt &auml;ndern. (&hellip;) In 28 Prozent der Messstellen fand sich zu viel Nitrat im Wasser, also mehr als die erlaubten 50 Milligramm pro Liter. &Uuml;berh&ouml;hte Nitratwerte finden sich vor allem in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, aber auch im Norden Sachsen-Anhalts und Sachsens und in Teilen Nordrhein-Westfalens. Besonders dort eben, wo intensiv Tiere gehalten werden, sagt Friedrich Ostendorff, Bio-Bauer und Abgeordneter der Gr&uuml;nen im Bundestag. Die betroffenen Kommunen m&uuml;ssten massiv Aktivkohle einsetzen, was die Trinkwasserproduktion der Wasserwerke verteuere: &ldquo;Letztlich muss der Steuerzahler als Wasserkunde daf&uuml;r zahlen, dass hier eine v&ouml;llig verfehlte agrarische Entwicklung gelaufen ist&rdquo;, sagt Ostendorff. (&hellip;) Seiner Erfahrung nach sind sch&auml;rfere Regeln zum Umgang mit G&uuml;lle bisher aber noch immer am einflussreichen Deutschen Bauernverband gescheitert, der wiederum gute Dr&auml;hte ins CSU-gef&uuml;hrte Landwirtschaftsministerium hat: &ldquo;Ich bin gespannt, wie sich das durchsetzt. Bisher war das Umweltministerium nicht in der Lage, dem Paroli zu bieten, wenn es aus dem Hause des Bauernverbandes massivsten Widerstand gab.&rdquo; Doch noch steht der Plan: Am 16. Januar ist zun&auml;chst eine Anh&ouml;rung des Agrarausschusses angesetzt. Am 19. Januar soll dann der Bundestag &uuml;ber die &Auml;nderung des D&uuml;ngegesetzes beschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/nitrat-111.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stripped of False Realities: Americans&rsquo; Political &ldquo;Psychotic Break&rdquo;<\/strong><br>\nStripped of the false realities of democracy, legitimate media authorities, and American exceptionalism, U.S. society is having a &ldquo;psychotic break&rdquo; of sorts. What many Americans have previously believed to be &ldquo;reality&rdquo; is disintegrating. Science provides us with no monolithic explanation for what is commonly called a psychotic break, but for some people who have lived this experience, they describe their sense of who they&rsquo;ve believed themselves to be as disintegrating in a massive way, a discovery that their sense of self is in some way false. This experience can be overwhelming, emotionally and cognitively, and can propel them into an altered state.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2017\/01\/03\/stripped-of-false-realities-americans-political-psychotic-break\/\">Counterpunch.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Im Sumpf der Lobbyisten<\/strong><br>\nAgrar- und Chemiefirmen geben Millionen aus, um ihre Interessen durchzusetzen. Sie beeinflussen staatliche Beh&ouml;rden und manipulieren Studien.<br>\nDie deutsche Chemieindustrie ist mit &uuml;ber 190 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2015 die gr&ouml;&szlig;te in Europa. BASF und Bayer geh&ouml;ren zu den f&uuml;nf weltgr&ouml;&szlig;ten Herstellern von Agrarchemikalien. Die Branche wei&szlig; ihre Interessen in Br&uuml;ssel und Berlin zu vertreten. Der &bdquo;European Chemical Industry Council&ldquo;, ihr europ&auml;ischer Spitzenverband, gibt mit Abstand das meiste Geld f&uuml;r Lobbyt&auml;tigkeit in Br&uuml;ssel aus. Im Jahr 2015 waren es 10,2 Millionen Euro. Die Verbandsfunktion&auml;re und -funktion&auml;rinnen hatten 37 Treffen mit der EU-Kommission und verf&uuml;gten &uuml;ber 25 Zugangsp&auml;sse, die einen Aufenthalt im Europ&auml;ischen Parlament ohne Einladung und Voranmeldung erm&ouml;glichen. Zum Vergleich: Die nach ihnen aktivste Lobbyorganisation, die vereinigten Industrie- und Handelskammern, gaben 2015 rund 7,6 Millionen Euro aus, trafen sich 33-mal mit hohen Kommissionsbeamten und -beamtinnen und kamen auf elf Zugangsp&auml;sse f&uuml;r das Europ&auml;ische Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Aus-Le-Monde-diplomatique\/!5369648\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>BKA-Statistik Mehr als 900 Angriffe auf Fl&uuml;chtlingsheime<\/strong><br>\nDie Zahl der Asylbewerber ist im Jahr 2016 deutlich zur&uuml;ckgegangen. Die Zahl der Angriffe auf Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte blieb trotzdem auf einem hohen Niveau: 921 Attacken z&auml;hlte das Bundeskriminalamt bis zum 27. Dezember. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat einem Zeitungsbericht zufolge bis zum 27. Dezember dieses Jahres bundesweit 921 Attacken auf Asylunterk&uuml;nfte verzeichnet. Davon hatten 857 einen rechtsradikalen Hintergrund. Das habe eine Anfrage beim BKA ergeben, berichtete die &ldquo;Welt&rdquo; online. Bei 152 der Attacken aus dem Jahr 2016 handelte es sich laut &ldquo;Welt&rdquo; um Gewaltdelikte, 66 davon waren Brandstiftungen. Allerdings seien die Zahlen f&uuml;r das Jahr 2016 noch nicht abschlie&szlig;end erfasst. Delikte k&ouml;nnten auch noch im Nachhinein registriert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/bka-fluechtlingsunterkuenfte-statistik-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum hilft man den Menschen erst hier?<\/strong><br>\nHeute verstehe ich nicht, was sich hier vor meinen Augen abspielt. Ich verstehe den Sinn dieser offenen Grenze nicht. Warum ermutigt man Menschen, dass sie aus ihren Heimatl&auml;ndern fliehen und somit entwurzelt in Deutschland ankommen? Warum hilft man den Menschen vor Ort nicht oder hat ihnen nicht rechtzeitig geholfen?<br>\nNehmen wir das Beispiel Syrien. Die Menschen sind entweder innerhalb Syriens oder in die Anrainerstaaten gefl&uuml;chtet. Sie waren stets im Blickkontakt mit ihrer Heimat. Wo waren die Humanisten unter uns, als das UN-Weltern&auml;hrungsprogramm die Gelder f&uuml;r die syrischen Fl&uuml;chtlinge in den bereits existierenden Unterk&uuml;nften k&uuml;rzte? Ein Bruchteil des Geldes, das heute f&uuml;r die Angekommenen ausgegeben wird, h&auml;tte gereicht. Warum erstellte das Bundesamt f&uuml;r Integration bereits im Jahre 2014 einen Anwerbefilm, damit die Fl&uuml;chtlinge ermutigt werden, nach Deutschland zu kommen? Und warum glaubt die Mehrheit der Gesellschaft, dass sie in der Lage ist, diese Millionen Menschen, deren Sozialisierung eigentlich bereits abgeschlossen ist, hier resozialisieren zu k&ouml;nnen? All das ist eine neue Form des Kulturkolonialismus &ndash; arrogant, ignorant, fahrl&auml;ssig und keinesfalls human.<br>\nMenschen aus Marokko, Nigeria, dem Irak oder Syrien laufen auf langen, beschwerlichen, gef&auml;hrlichen und regelm&auml;&szlig;ig t&ouml;dlich endenden Wegen nun um die Wette. Die Mehrheit von ihnen sind starke M&auml;nner im wehrf&auml;higen Alter, die den Mythos Einwanderer und Eroberer mit sich tragen. Wer es schafft, der bekommt Geld und Unterkunft von den Deutschen. Wer unterwegs umgefallen oder im Mittelmeer ertrunken ist, hat halt Pech gehabt. Das versuchen uns die Medien als Humanit&auml;t zu verkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cicero.de\/berliner-republik\/migrationspolitik-jedes-unrecht-beginnt-mit-einer-luege\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><strong>Familiennachzug von Fl&uuml;chtlingen: Das gebrochene Versprechen<\/strong><br>\nImmer seltener d&uuml;rfen minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge ihre Eltern nach Deutschland nachholen. Dabei hatte vor allem die SPD auf Einzelfallpr&uuml;fungen bestanden &ndash; &ldquo;aus N&auml;chstenliebe&rdquo;. Recherchen des ARD-Hauptstadtstudios zeigen aber: die Regelung wurde nie umgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/familiennachzug-131.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Europa verschiebt seine Au&szlig;engrenze nach Afrika<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel sucht auf dem Kontinent nach Partnern, die Fliehende stoppen. Dabei schreckt die EU auch vor Vereinbarungen mit Diktaturen nicht zur&uuml;ck. Die Fernsehbilder sollten f&uuml;r sich sprechen: Beim EU-Gipfel Mitte Dezember nahm sich Angela Merkel trotz ihres engen Terminplans Zeit f&uuml;r ein Treffen mit Nigers Pr&auml;sident Mahamadou Issoufou. Der Staatschef, mit dessen Namen bis vor Kurzem nur Spezialisten etwas anfangen konnten, eilte erfreut auf die Kanzlerin zu, die beiden begr&uuml;&szlig;ten sich vor den Kameras wie alte Bekannte &ndash; mit Wangenk&uuml;sschen.<br>\nNiger ist einer der wichtigsten Transitstaaten f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aus Afrika auf dem Weg nach Europa. Das Land steht f&uuml;r die Pl&auml;ne der EU, die Zahl der Fl&uuml;chtlinge zusammen mit mehreren afrikanischen Staaten zu verringern. Seit einem halben Jahr gilt eine sogenannte Migrationspartnerschaft mit dem westafrikanischen Staat. &ldquo;Es geht darum, Leben im Mittelmeer zu retten. Menschen ohne Bleiberecht sollen schneller zur&uuml;ckgef&uuml;hrt und Menschen sollen m&ouml;glichst in der N&auml;he ihrer Heimatl&auml;nder bleiben&rdquo;, sagte Vize-Kommissionspr&auml;sident Frans Timmermans zum Start der neuen Migrationspartnerschaften im Juni dieses Jahres.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/migrationspolitik-wie-europa-fluechtlinge-in-afrika-aufhalten-will-1.3314104\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein Leserbrief zu unserem Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36456\">Das Daten-Kartell &ndash; Warum fordert niemand eine Vergesellschaftung der Daten?<\/a>&ldquo;<\/strong><br>\nUnser Leser A.S. schreibt uns:\n<blockquote><p>\nEin L&auml;cheln, keine Kampfschrift   :-)<br>\nDaten? Ach Ihre Daten? Von meinen ist in dieser Diskussion nicht die Rede.<br>\nHaben Sie einen gmx &ndash; web.de &ndash; gmail account? Ich ja, klar, aber nur f&uuml;r das, was Google wissen soll. Adressbuch bei Facebook und Google? Ich nicht! Haben Sie ein iPhone? Ich nicht. Benutzen Sie MS Windows? Apple OS? Speichern Sie ihre pers&ouml;nlichen Daten in einer Cloud? Ich nicht. Sind Sie bei Facebook, WhatsApp, Twitter? Glauben Sie, Sie w&uuml;rden ohne diese Systeme etwas vers&auml;umen? Ich nicht! Halten Sie mich jetzt f&uuml;r einen Hinterw&auml;ldler? Glauben Sie, ich verstehe nichts von Computern? Glauben Sie, dass es alternativlos ist, die Software zu benutzen, die auf Ihrem neuen Ger&auml;t arglistig vorinstalliert wurde, um Ihre Bed&uuml;rfnisse auszuspionieren und unter anderem an gro&szlig;e Handelsh&auml;user weiter zu geben? Ich nicht.<\/p>\n<p>Gestatten: ich verdiene den Lebensunterhalt meiner Familie mit dem Bau, der Programmierung und dem Vertrieb von Mechatronik. Ich bin buchst&auml;blich von Computern umgeben, kann C, C++, Java, Python, SQL, verstehe Quelltexte in diversen anderen Computersprachen. Meine Daten halte ich auf meinem Hausserver, der im Bedarfsfall per verschl&uuml;sselter Verbindung &uuml;bers Internet zu erreichen ist. Google hat zumindest keinen legalen Zugriff. Mein Betriebssystem hei&szlig;t GNU\/Linux in einer seiner zahllosen Auspr&auml;gungen.<\/p>\n<p>Ich sehe es mit gr&ouml;&szlig;ter Besorgnis, dass die gesamte Jugend der reichen L&auml;nder fasziniert von PC, Laptop, Smartphone und Tablet ist, sehr viel Zeit damit verbringt, als Berufswunsch in nicht wenigen F&auml;llen Spiele-Programmierer oder &Auml;hnliches angibt, aber buchst&auml;blich &uuml;berhaupt nichts davon versteht. Dieses Unverst&auml;ndnis ist so prek&auml;r, dass man sich in Cambridge schon vor Jahren dazu aufgemacht hat, den sinkenden Studentenzahlen im Fach Informatik mit dem &ldquo;Raspberry Pi&rdquo; zu begegnen. Das ist ein Einplatinen-Billigcomputer zum Herumprobieren &ndash; vgl. Wikipedia. Modernes Lernspielzeug f&uuml;r kleines Geld. Keiner nutzt es, insbesondere auch nicht unsere Schulen. Dort handelt der EDV-Unterricht zumeist von einer Konzern-gesponserten Oberfl&auml;che (sic!) die keinen Blick hinter die Kulissen duldet.<\/p>\n<p>Kurz gesagt: wir sind im Mittel aus eigener Schuld zu doof, mit Daten umzugehen. Unsere Jugend verbl&ouml;det vor unseren sehenden Augen am Flachbildschirm, statt ihn, oft nur einen Mausklick weiter, zu verstehen. Das n&ouml;tige Wissen liegt buchst&auml;blich kostenlos auf der Stra&szlig;e, f&uuml;r jedermann zug&auml;nglich. Die handels&uuml;blichen Systeme der dominanten Konzerne halten den Nutzer &ldquo;by design&rdquo; von diesem Wissen fern. Ich halte diesen Umstand f&uuml;r ein Kapitalverbrechen in einer Zeit, in der Computer und Netzwerke unser Leben mit bestimmen.<\/p>\n<p>Wie kommen wir da raus? Seit vielen, vielen Jahren geht Richard Stallman, einer der produktivsten und vision&auml;rsten Programmierer aller Zeiten durch die Welt und warnt vor genau dem heutigen Zustand. Ein sch&ouml;ner Vortrag von ihm ist z.B. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Ag1AKIl_2GM\">dieser<\/a>.  Die Besch&auml;ftigung mit seinem Lebenswerk und seinen Thesen ist dar&uuml;ber hinaus sehr lohnend.<\/p>\n<p>Es gibt also freie Software. Es gibt auch bombige Datenverschl&uuml;sselung. Diese Systeme sind legal, komfortabel, kostenlos im Internet erh&auml;ltlich. Die F&auml;higkeit, solche Systeme zu nutzen, kann sich jeder, der einen Internetzugang hat, mit vergleichsweise wenig Aufwand aneignen. Man muss nur h&ouml;chst selbst damit beginnen.<\/p>\n<p>Ich kenne die Antworten auf diese bewusst provokativ formulierten Statements gut, weil ich sie oft geh&ouml;rt habe. Sie handeln von nichts anderem als Faulheit.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA. S.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ich danke Herrn S. f&uuml;r die kritische Antwort, die nat&uuml;rlich nicht unerwartet kommt. Es ist vor allem unter IT-Profis eine relativ weit verbreitete Ansicht, die Nutzer seien schlicht zu faul, um Alternativen zu der problematischen Software zu w&auml;hlen, die ich in meinem gestrigen Artikel kritisiert habe. Ich halte dies, mit Verlaub, f&uuml;r ein wenig betriebsblind. Der Gro&szlig;teil der Nutzer ist nun einmal &ndash; &uuml;ber die Gr&uuml;nde daf&uuml;r kann man sich ja vortrefflich streiten &ndash; technisch gar nicht in der Lage, Alternativen zu nutzen. Welcher normale Nutzer schafft es schon, Linux auf einem Rechner zu installieren, der frisch mit Windows 10 vom Aldi oder vom Media Markt kommt? Und sogar f&uuml;r fortgeschrittene Nutzer wird es schwer, unter Linux propriet&auml;re Software wie z.B. Adobe Photoshop zu nutzen, die nun einmal Branchenstandard ist, und nur in einer Windows- und in einer Mac-Version vertrieben wird. Hinzu kommt, dass jeder Hardware Software beigelegt wird, die immer auf Windows-, selten auch auf Mac- und so ziemlich nie auf Linus-Systemen l&auml;uft. Na klar &ndash; der Profi kennt Alternativen, aber was macht der Einsteiger?<\/em><\/p>\n<p><em>Und wie sieht es bei den Messengern, den Kurznachrichtendiensten und den Sozialen Netzwerken aus? Mir ist auch klar, dass es z.B. mit <a href=\"https:\/\/diasporafoundation.org\">diaspora<\/a> ein &bdquo;gutes Facebook&ldquo; gibt. Nur was nutzt mir ein Telefon, wenn ich der einzige Besitzer bin und niemanden anrufen kann? Was nutzt mir ein Soziales Netzwerk, das fast niemand nutzt? <\/em><\/p>\n<p><em>Nat&uuml;rlich spielt Faulheit, oder besser Bequemlichkeit, auch eine Rolle. Man sollte aber auch mal ganz einfach zugeben, dass die im Artikel beschriebene problematische Software der Monopolisten auch sehr gut und sehr einsteigerfreundlich ist. Das kann man von den Alternativen leider nicht immer sagen.<\/em> <\/p>\n<p><em>So wichtig es w&auml;re, die Kritikf&auml;higkeit der Nutzer zu erh&ouml;hen und sie zu Alternativen zu bringen &ndash; ich bin skeptisch, dass dies ausreicht, um den Monopolisten nennenswerte Marktanteile abzunehmen. Bei Cloud-Anwendungen im Hintergrund und\/oder K&uuml;nstlicher Intelligenz f&auml;llt dies ohnehin weg, da hier nicht der Nutzer die Entscheidung trifft. Auch die &ouml;konomischen und geopolitischen Probleme lassen sich durch derartige Alternativen nur in einem kleinen Rahmen l&ouml;sen. So lange die Monopole weiterhin bestehen, bleiben auch die Probleme erhalten.<\/em> <\/p>\n<p><em>Und last but not least: Im Artikel geht es auch um die Thematisierung dieser Probleme durch die (linke) Politik. So wichtig es ist, die Menschen aufzukl&auml;ren, so wichtig ist es doch auch, politische L&ouml;sungen anzustreben, die &uuml;ber pers&ouml;nliche Empfehlungen hinausgehen. Gegen Feinstaubbelastung hilft bekanntlich auch keine Aufkl&auml;rung; warum sollte dies bei Software anders sein? Wir nehmen jedoch momentan so ziemlich jedes Problem politisch ernster als die Monopole im Datenbereich. Das ist der Kern des Problems.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zum Jahreswechsel: Plattit&uuml;den und hohle Worte. Aber Krieg und Elend lassen sich nicht totschweigen<\/strong><br>\nWie es aussieht, wird Frau Merkel, die optimistisch in die Zukunft blickt, Bundeskanzlerin bleiben. Sie h&uuml;llt ihre &bdquo;lieben Mitb&uuml;rgerinnen und Mitb&uuml;rger&ldquo; in Watte, und offensichtlich wird das von vielen genossen, sie w&uuml;nschen es sich. In ihrer Neujahrsansprache ist diese Kanzlerin auf keines der wirklichen Probleme eingegangen. Sie hat nur Beschwichtigendes zum Auseinanderbrechen der EU gesagt, nichts zur erneuten Bankenkrise und zur Krise der europ&auml;ischen W&auml;hrung, nichts zu den Wirtschaftssanktionen und dem angespannten Verh&auml;ltnis zu Russland, kein Wort zur Armut im eigenen Land, nichts zu den Konflikten und Kriegen, die Deutschland zum Teil mit zu verantworten hat. Erst recht hat sie nichts zu den Hauptverursachern der Konflikte, zu den wahren Verantwortlichen f&uuml;r die existenzbedrohenden Gef&auml;hrdungen gesagt.<br>\nStattdessen ist die Rede von &bdquo;schweren Pr&uuml;fungen&ldquo;, von &bdquo;islamistischem Terrorismus&ldquo; und den &bdquo;M&ouml;rdern voller Hass&ldquo;. Dem h&auml;lt Angela Merkel &bdquo;die St&auml;rken unseres Landes und seiner Menschen&ldquo; entgegen und &bdquo;Zuversicht inmitten der tiefen Trauer um die Toten und Verletzten&ldquo;. Auch die &bdquo;feste Entschlossenheit, der Welt des Hasses und der Terroristen unsere Mitmenschlichkeit und unseren Zusammenhalt entgegenzusetzen&ldquo;. Dass manche von &bdquo;unserer parlamentarischen Demokratie&ldquo;, die sich &bdquo;angeblich nicht um die Interessen der B&uuml;rger k&uuml;mmere, sondern nur dem Nutzen einiger weniger diene&ldquo;, entt&auml;uscht sind, sei ein Zerrbild, sagt Merkel, und dass sie 2017 erneut f&uuml;r die Kanzlerschaft antreten wird &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/zum-jahreswechsel-plattitueden-und-hohle-worte\/\">Wolfgang Bittner auf KenFM<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bildung: &ldquo;Es ist armselig, dass wir Menschen so auf ihre Herkunft reduzieren&rdquo;<\/strong><br>\nDer Talentscout Suat Yilmaz sucht in nordrhein-westf&auml;lischen Schulen nach M&auml;dchen und Jungen, die von der Gesellschaft vergessen werden &ndash; um ihnen ein Studium zu erm&ouml;glichen. &Uuml;ber seine Erfahrungen hat er jetzt ein Buch geschrieben. In &ldquo;Die gro&szlig;e Aufstiegsl&uuml;ge&rdquo; ist er &uuml;berzeugt: Lebensl&auml;ufe k&ouml;nnen anders verlaufen &ndash; wenn man es nur will. (&hellip;) Immer wieder &ndash; das ist der rote Faden des Buches &ndash; demonstriert er, wie es gelingen kann, mit Empathie und Motivation junge Menschen aus einem Hartz-IV-Milieu f&uuml;r ein Studium zu begeistern. &ldquo;Es ist eine Armutsdebatte, die wir f&uuml;hren. Es ist eine Armseligkeit unserer Gesellschaft, dass wir Menschen in dem Bildungssystem so stark auf ihre Herkunft reduzieren, dass sie keine Chance haben. Und ich hab neulich wieder mit Leuten gesprochen, die da wieder ein Kulturthema draus machen wollen, die das ethnisieren, nein, es geht um arm und reich und nichts anderes.&rdquo; Die Zahlen in seinem Buch untermauern dies. Von 100 Kindern aus Akademikerfamilien gehen 77 an die Uni. Von 100 Arbeiterkindern sind es 23. Und er schreibt: &ldquo;Die Forderung nach echten Bildungschancen ist kein altruistischer Reflex, sondern strategisches Element einer gesellschaftlichen Entwicklungsplanung. Wenn wir es nicht schaffen, die jungen Menschen durch Bildung und Ausbildung an unsere Gesellschaft zu binden (&hellip;) wird die gesellschaftliche Ordnung wie wir sie bisher kennen, schwer aufrechtzuerhalten sein.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/integration-und-bildung-es-ist-armselig-dass-wir-menschen.1310.de.html?dram:article_id=374930\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Konstantin Wecker: Mit Poesie und Widerstand<\/strong><br>\nLiebe Freunde, all jenen, die abseits des Rampenlichts ihrem Herzen folgen und sich auch weiterhin auf den oft bel&auml;chelten Weg der Hilfsbereitschaft begeben, all den hunderttausenden Helferinnen und Helfern, all den engagierten und warmherzigen Mitmenschen, all den vom Hass des letzten Jahres Nichtinfizierten, m&ouml;chte ich einen Satz Martin Bubers mit auf ihren so wichtigen Weg geben, der mir mittlerweile ein Anker geworden ist im aufgepeitschten Meer: &bdquo;Erfolg ist kein Name Gottes&ldquo;. Wir m&uuml;ssen lernen, auch im eigenen Inneren den so genannten Werten einer konsum- und gewinnfixierten, den wirtschaftlichen Zugewinn wie einen G&ouml;tzen anbetenden erfolgsgeilen Gesellschaft zu widerstehen. (&hellip;) Um eine neue Welt zu erschaffen, brauchen wir auch ein neues Denken, und da die Worte dieselben bleiben, m&uuml;ssen wir den Mut haben, sie neu zu deuten, zu interpretieren, in neue Zusammenh&auml;nge zu stellen. Dorothee S&ouml;lle schreibt: &bdquo;Das letzte Kriterium der Beteiligung an widerst&auml;ndigem, solidarischen Verhalten kann nicht der Erfolg sein, das hie&szlig;e immer noch, nach der Melodie der Herren dieser Welt zu tanzen.&ldquo; Also, Freunde, lasst uns im neuen Jahr weiterhin unsere eigenen Melodien singen und pfeifen wir auf die Herren dieser Welt. Mit POESIE UND WIDERSTAND!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2017\/01\/01\/konstantin-wecker-mit-poesie-und-widerstand\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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