{"id":3651,"date":"2008-12-10T09:31:56","date_gmt":"2008-12-10T08:31:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3651"},"modified":"2008-12-10T16:27:02","modified_gmt":"2008-12-10T15:27:02","slug":"hinweise-des-tages-793","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3651","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Pendlerpauschale<\/li>\n<li>Wissenschaftlicher Beirat hat Probleme mit dem Forschungsstand zur Konjunkturtheorie<\/li>\n<li>Verpuffen die teuren Konjunkturprogramme?<\/li>\n<li>GEW: &ldquo;Acht Prozent mehr Gehalt f&uuml;r Besch&auml;ftigte im &ouml;ffentlichen Dienst!&rdquo;<\/li>\n<li>Tarifabschl&uuml;sse verbessert &ndash; Inflation frisst Lohnzuwachs &ndash; Finanzkrise verschlechtert Rahmenbedingungen<\/li>\n<li>Geringster Anstieg der Arbeitskosten in Europa<\/li>\n<li>Riester wegen der Provision<\/li>\n<li>Beraten, aber verspekuliert<\/li>\n<li>Wie Patienten betrogen werden<\/li>\n<li>Lobby-Kritiker k&uuml;ren Europas schlimmste Strippenzieher<\/li>\n<li>Ypsilanti: Das Mobbing geht weiter<\/li>\n<li>Wahlkampfmotto der SPD<\/li>\n<li>Zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte<\/li>\n<li>Die Suche nach dem Recht auf Arbeit<\/li>\n<li>Griechenlands verlorene Generation <\/li>\n<li>Obama treibt USA in Billionendefizit<\/li>\n<li>Gesine Schwan kritisiert Konzentration auf Eliten<\/li>\n<li>Medienpreis der AachenM&uuml;nchener<\/li>\n<li>Thomas Pla&szlig;mann karikiert die Krise<\/li>\n<\/ul><p>Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\n<!--more--><br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3651&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Pendlerpauschale<\/strong><br>\nMerkel wertet Pendlerpauschale-Urteil als Konjunkturprogramm<br>\nSo verkauft man Niederlagen: Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts muss die Bundesregierung Millionen Pendlern Steuern erstatten. Kanzlerin Merkel deutet den Richterspruch deshalb zum Konjunkturprogramm um. Doch Experten sind skeptisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-595389,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung M.P.:<\/strong> das Ganze tr&auml;gt mittlerweile kafkaeske Z&uuml;ge. Ich denke, wir werden vom Quatsch Comedy Club regiert. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Heribert Prantl: Aus f&uuml;r die Willk&uuml;r<\/strong><br>\nAuch wenn der Staat nicht verpflichtet ist, dem Arbeitnehmer ein Kilometergeld zu gew&auml;hren &ndash; wenn er es tut, dann muss es dabei gerecht zugehen. Das sieht auch Karlsruhe so. Doch die vern&uuml;nftigste L&ouml;sung w&auml;re, die Pauschale ganz abzuschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/180\/450896\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Wissenschaftlicher Beirat hat Probleme mit dem Forschungsstand<\/strong><br>\nIm M&auml;rz 2008 forderte der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums in einem Gutachten, dem Staat die M&ouml;glichkeit der Kreditaufnahme massiv zu erschweren. Er begr&uuml;nde dies mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Unwirksamkeit von Fiskalpolitik. \n<p>Der Beirat stellt den Forschungsstand so dar, als herrsche wissenschaftlicher Konsens zu diesem Thema. Wer f&uuml;r aktive Fiskalpolitik pl&auml;diere, k&ouml;nne &bdquo;sich auf Einsichten und &Uuml;berzeugungen, die in der National&ouml;konomie vorherrschen, nicht mehr berufen&ldquo;. Zahlreiche Studien aus den letzten Jahren, die diese Aussage infrage stellt, werden nicht erw&auml;hnt. &bdquo;Das ist unverantwortlich&ldquo;, sagte ein in der Konjunkturtheorie aktiver Makro-&Ouml;konom, der nicht dem Beitrat angeh&ouml;rt, dem Handelsblatt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/_b=2104018,_p=30,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Das Handelsblatt bem&uuml;ht sich um ein bisschen Aufkl&auml;rung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Verpuffen die teuren Konjunkturprogramme?<\/strong><br>\n&ldquo;W&auml;hrend man in Deutschland &uuml;ber ein zweites Konjunkturprogramm mit  Investitionen, Konsumgutscheinen oder Steuersenkungen nachdenkt, scheint die Mehrwertsteuersenkung in Gro&szlig;britannien nichts zu bewirken&rdquo;\n<p>Weiter unten: &ldquo;Allerdings k&ouml;nnte ein Blick nach Gro&szlig;britannien, wo die Regierung schnell handelte und zur Wirtschaftsf&ouml;rderung vor allem die Mehrwertsteuer vor&uuml;bergehend von 17,5 auf 15 Prozent ab dem 1. Dezember zur Stimulierung der Weihnachtseink&auml;ufe gesenkt hat, f&uuml;r eine gewisse Ern&uuml;chterung sorgen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29293\/1.html\">Heise<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung LGH:<\/strong> Man achte auf das Datum des Artikels: 8.12.08. Wie komplett &bdquo;enthirnt&ldquo; muss man eigentlich sein, um zu glauben, die Wirkung einer Mehrwertsteuersenkung lie&szlig;e sich innerhalb einer Woche beurteilen? Unfassbar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>GEW: &ldquo;Acht Prozent mehr Gehalt f&uuml;r Besch&auml;ftigte im &ouml;ffentlichen Dienst!&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gewerkschaften fordern f&uuml;r die Tarif- und Besoldungsrunde 2009 im &ouml;ffentlichen Dienst\/L&auml;nder acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro. Der Tarifvertrag soll zw&ouml;lf Monate laufen. Referendarinnen und Referendare sollen 120 Euro mehr erhalten. Zudem verlangen die Gewerkschaften die zeit- und inhaltsgleiche &Uuml;bertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten, die bei den L&auml;ndern und Kommunen besch&auml;ftigt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/GEW_Acht_Prozent_mehr_Gehalt_fuer_Beschaeftigte_im_oeffentlichen_Dienst_2.html\">GEW<\/a>\n<p>Siehe auch das Konzept der GEW f&uuml;r die Ausgestaltung der Entgeltordnung f&uuml;r den Wissenschaftsbereich ist in der Brosch&uuml;re &ldquo;Was sind Forschung und Lehre wert?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Binaries\/Binary37822\/07_10_22_GEW_Forschung_Lehre_Freigabe.pdf\">GEW [PDF &ndash; 2,1 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Tarifabschl&uuml;sse verbessert &ndash; Inflation frisst Lohnzuwachs &ndash; Finanzkrise verschlechtert Rahmenbedingungen<\/strong><br>\nDie Tarifabschl&uuml;sse des Jahres 2008 sind in vielen Branchen erneut deutlich h&ouml;her ausgefallen als im Vorjahr. &ldquo;Wegen der stark gestiegenen Verbraucherpreise hielt sich jedoch das reale Tarifplus in engen Grenzen&rdquo;, stellt Dr. Reinhard Bispinck, Tarifexperte des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung fest. &ldquo;Mit dem Ausbruch der Finanzmarktkrise haben sich die Rahmenbedingungen f&uuml;r die Tarifpolitik zudem erheblich verschlechtert. Dabei sind kr&auml;ftige Reallohnsteigerungen n&ouml;tiger denn je.&rdquo; Die Tarifverhandlungen wurden in vielen Branchen von zum Teil massiven Warnstreiks und auch regul&auml;ren Streiks begleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/547_93498.html\">WSI Tarifarchiv<\/a><\/li>\n<li><strong>Geringster Anstieg der Arbeitskosten in Europa<\/strong><br>\nNach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zahlten Arbeitgeber im dritten Quartal 2008 im Produzierenden Gewerbe und im gesamten Dienstleistungsbereich kalenderbereinigt + 2,0% mehr f&uuml;r eine geleistete Arbeitsstunde als in dem entsprechenden Vorjahresquartal. Dies ist der h&ouml;chste Anstieg seit dem dritten Quartal 2003. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Arbeitskosten saison- und kalenderbereinigt um 1,1%. \n<p>Ein Hauptgrund f&uuml;r dieses Wachstum der Arbeitskosten sind Tarifabschl&uuml;sse im Einzelhandel, die neben einer Erh&ouml;hung der Verg&uuml;tung auch hohe tarifliche Einmalzahlungen vorsahen. Die Arbeitskosten im Wirtschaftsabschnitt &bdquo;Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und Gebrauchsg&uuml;tern&ldquo; stiegen im dritten Quartal 2008 gegen&uuml;ber dem Vorjahresquartal kalenderbereinigt um 6,7%. Dieser Wirtschaftsabschnitt flie&szlig;t mit gut 12% in die Berechnungen des Arbeits&shy;kostenindex f&uuml;r das Produzierende Gewerbe und den gesamten Dienstleistungsbereich ein. Ohne diesen Wirtschaftsabschnitt lag der Anstieg der Arbeitskosten im dritten Quartal 2008 bei 1,3% und damit in etwa auf dem gleichen Niveau wie im zweiten Quartal 2008. <\/p>\n<p>Europaweit liegen Ver&auml;nderungsraten der Arbeitskosten in der Privatwirtschaft f&uuml;r das zweite Quartal 2008 vor. Nach diesen Ergebnissen verteuerte sich in Deutschland eine Stunde Arbeit im Vergleich zum zweiten Quartal 2007 kalenderbereinigt um 0,7%. Damit wies Deutschland mit deutlichem Abstand die niedrigste Wachstumsrate innerhalb der Europ&auml;ischen Union auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/12\/PD08__469__624,templateId=renderPrint.psml\">destatis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Riester wegen der Provision<\/strong><br>\nDie staatlich gef&ouml;rderte Riester Rente gibt es erst seit einigen Jahren. Dennoch wurde bis Ende vergangenen Jahres jede zehnte Rentenversicherung wieder gek&uuml;ndigt, gewechselt oder ruhen gelassen. Dabei scheinen vor allem zwei Ursachen verantwortlich zu sein: Verbraucher stellen angesichts der hohen Kosten die Attraktivit&auml;t der Rente in Frage. Eine zweite Ursache scheint bei den Finanzvertrieben zu liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1643164_Riester-wegen-der-Provision.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Beraten, aber verspekuliert<\/strong><br>\nEr geh&ouml;rt zu Europas gr&ouml;&szlig;ten Finanzdienstleistern: AWD mit Sitz in Hannover. Rund 6.000 Mitarbeiter vertreiben Lebensversicherungen oder Geldanlagen zur Altersvorsorge. Doch die Praktiken des AWDs sind umstritten: Verbrauchersch&uuml;tzer warnen vor aufdringlichen Verkaufsmethoden. Dass dahinter noch ein anderes System steckt, berichten ehemalige Mitarbeiter. Der AWD h&auml;tte sie in die Schuldenfalle getrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,lzc4xzic7nbqzhd1~cm.asp\">Das Erste Plusminus<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie Patienten betrogen werden<\/strong><br>\nPharmaunternehmen k&ouml;nnen in Deutschland nach Einsch&auml;tzung verschiedener Experten fast ungest&ouml;rt ihre Profitinteressen verfolgen. Das geht zu Lasten der Patienten, wenn dabei Nebenwirkungen verschwiegen, Selbsthilfegruppen instrumentalisiert oder Politiker, &Auml;rzte und Heilberufe mit Gef&auml;lligkeiten umworben werden. Christian Esser und Astrid Randerath decken in der Frontal21-Dokumentation &ldquo;Das Pharma-Kartell&rdquo; auf, wie dieses System funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/0\/0,1872,7488768,00.html\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><strong>Lobby-Kritiker k&uuml;ren Europas schlimmste Strippenzieher<\/strong><br>\nSie sollen Kriegspropaganda verbreitet und Umweltfolgen verschwiegen haben: Zum vierten Mal hat LobbyControl die &ldquo;schlimmsten Lobbyisten der EU&rdquo; gek&uuml;rt. Eine von ihnen ist die finnische EU-Abgeordnete Kauppi, die f&uuml;r schwache Bankenregulierung wirbt &ndash; ganz im Sinne ihres baldigen Arbeitgebers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,594695,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Ypsilanti: Das Mobbing geht weiter<\/strong><br>\nNehmen Sie bitte diesen FAZ-Bericht. Selbst die 4 Edelhessen (edit: 3 von ihnen, Dagmar Metzgers Stellungnahme fehlt noch) r&auml;umen inzwischen ein, dass selbstverst&auml;ndlich kein Druck ausge&uuml;bt worden ist, sondern es sich wohl im Wesentlichen um Scherze beim Mittagessen handelte. Mit anderen Worten: Es existiert &uuml;berhaupt kein Skandal. Aber schon wird, wie immer, wenn man mobbt, das Ger&uuml;cht als Tatsache gehandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kritik-und-kunst.blog.de\/2008\/12\/08\/ypsilanti-update-5183148\">Kritik und Kunst<\/a><\/li>\n<li><strong>Gewonnen!<\/strong><br>\nDie SPD hat ihr Wahlkampfmotto f&uuml;r 2009 gefunden. Der Bundestagswahlkampf 2009 kann ausfallen. Man muss die Gr&ouml;&szlig;e haben, sich eine verlorene Schlacht einzugestehen. Daher w&auml;re es im Sinne aller, wenn die Parteien den Sieg gleich der SPD zuspr&auml;chen. Denn diese hat unter der F&uuml;hrung von Kajo Wasserh&ouml;vel einen gewaltigen Think Tank von 120 spin doctors und creative leaders aufgeboten, dem niemand etwas entgegenzusetzen haben wird. Das Wahlkampfmotto steht und wird die politischen Gegner wie eine gewaltige Flutwelle hinwegsp&uuml;len: &ldquo;SPD: Lebendig. Einig. Mutig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/49\/31707.html\">jungle world<\/a><\/li>\n<li><strong>Zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte: Universell g&uuml;ltig?<\/strong><br>\nEine l&auml;ngst &uuml;berwunden geglaubte Kontroverse pr&auml;gt den internationalen Diskurs &uuml;ber Menschenrechte: Sie seien nicht mehr unteilbar, hei&szlig;t es aus Afrika und Asien. Mitschuld daran tr&auml;gt der Westen, weil er seit Jahren die Normen des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts untergr&auml;bt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F12%2F10%2Fa0119&amp;cHash=49761ab0b4&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Suche nach dem Recht auf Arbeit<\/strong><br>\nDas Menschenrecht auf Arbeit fristet in Deutschland ein Schattendasein, in der &ouml;ffentlichen Debatte spielt es kaum eine Rolle. H&ouml;chste Zeit nachzuschauen: Was bedeutet dieser Anspruch und wie sieht es mit der Umsetzung aus?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1643244&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Niels Kadritzke: Griechenlands verlorene Generation <\/strong><br>\nDie Ursachen f&uuml;r die Proteste lieben tiefer &ndash; eine akademische Mittelschichts-Generation, die sich um s&auml;mtliche Perspektiven beraubt sieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/griechenlands-verlorene-generation\/?type=98\">taz<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Verletzte Demokratie<\/strong><br>\nDie Unruhen in Griechenland haben soziale und politische Ursachen. Deswegen sind sie ein Warnsignal f&uuml;r andere EU-Staaten.<br>\nEs ist die soziale und politische Ausweglosigkeit, die Griechenland nicht zur Ruhe kommen l&auml;sst. Die Krawall-Berichterstattung der vergangenen Tage blendet diese Hintergr&uuml;nde aber meist aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29310\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Obama treibt USA in Billionendefizit<\/strong><br>\nMilliarden f&uuml;r die Banken, Milliarden f&uuml;r die Autokonzerne und Milliarden f&uuml;r die H&auml;uslebauer: Die Verschuldung der USA steigt. Goldman Sachs sch&auml;tzt, dass im kommenden Jahr das Defizit auf 1000 Mrd. $ steigt. Die Zahl sei sogar optimistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Schuldenfinanziertes-Konjunkturprogramm-Obama-treibt-USA-in-Billionendefizit\/449142.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein nicht nur irref&uuml;hrender, sondern infamer Titel! Nicht Obama, sondern die Regierung Busch hat das Defizit zu verantworten. Nach Berechnungen des Nobelpreistr&auml;gers, Joseph Stiglitz, hat anfang dieses Jahres allein der Irakkrieg drei Billionen Dollar gekostet. Auch ist es &auml;rgerlich, wenn Journalisten h&auml;ufig mit sensationellen absoluten Zahlen den Leser k&ouml;dern wollen. Die Haushaltsdefizit wird etwa bei  9-!0 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen. Allerdings wird die gesamte Staatsverschuldung der USA anteilig am BIP immer noch weit unter derjenigen Japans liegen oder auch Italiens, eher etwas &uuml;ber derjenigen der Eurozone.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gesine Schwan kritisiert Konzentration auf Eliten &ndash; &ldquo;Bildung ist keine Ware, die wir kaufen k&ouml;nnen&rdquo;<\/strong><br>\nDie SPD-Kandidatin f&uuml;r das Amt der Bundespr&auml;sidentin, Gesine Schwan, hat ein Umdenken in der Bildungspolitik gefordert. Bildung d&uuml;rfe sich  nicht nur auf eine &ldquo;zehnprozentige Elite&rdquo; konzentrieren, sondern m&uuml;sse den Einzelnen mit seinen unterschiedlichen M&ouml;glichkeiten f&ouml;rdern. Das &ldquo;Elitengerede&rdquo; der vergangenen zehn Jahre werde &ldquo;nicht zu einer gemeinschaftlichen Gesellschaft f&uuml;hren&rdquo;, so Schwan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/888624\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>dju Berlin-Brandenburg fordert den sofortigen R&uuml;cktritt von Malte Hinz als dju-Bundesvorsitzenden sowie von allen Gewerkschafts&auml;mtern<\/strong><br>\n&bdquo;Der Landesvorstand der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten Union (dju) Berlin-Brandenburg in ver.di fordert den sofortigen R&uuml;cktritt des dju-Bundesvorsitzenden Malte Hinz. Hinz war bisher Betriebsratsvorsitzender der Westf&auml;lischen Rundschau (WR) und Sprecher der Betriebsr&auml;te der WAZ-Titel in NRW. Gestern wurde er zum WR-Chefredakteur ernannt, nachdem die Chefredakteurin Katrin Lenzer gek&uuml;ndigt hatte. Die WR ist Teil der WAZ-Gruppe, die u.a. bei ihren Titeln in NRW rund ein Drittel der 900 Redakteursstellen streichen will. dju-Landesvorsitzender Matthias Gottwald: &bdquo;Wer sich an der Umsetzung des Kahlschlagkonzepts von WAZ-Superchefredakteur Reitz auch noch beteiligt, kann als dju-Bundesvorsitzender nicht mehr die Interessen der von K&uuml;ndigung bedrohten Kolleginnen und Kollegen vertreten &ndash; auch nicht der Kollegen von S&uuml;ddeutscher Zeitung, von G+J, vom Berliner Verlag, vom Handelsblatt oder anderswo.&ldquo; Hinz solle auch umgehend alle weiteren &Auml;mter in der Gewerkschaft niederlegen&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dju-berlinbb.verdi.de\/\">dju Berlin<\/a><\/li>\n<li><strong>Ausgezeichnet<\/strong><br>\nFOCUS erh&auml;lt einen Medienpreis 2008 der Versicherungsgesellschaft AachenM&uuml;nchener. Die FOCUS-Wirtschaftsredakteure Alexandra Kusitzky, 35, und Matthias Kowalski, 42, werden f&uuml;r die Titelgeschichte &bdquo;40 Prozent mehr Rente &ndash; FOCUS erkl&auml;rt Riester in 4 Schritten&ldquo; (FOCUS 47\/2007) ausgezeichnet. Nach Ansicht der Preisstifter &uuml;berzeugte die Geschichte, weil &bdquo;die Autoren damit einen wichtigen Beitrag f&uuml;r die Anerkennung der privaten Altersvorsorge in der Gesellschaft leisten&ldquo;. Den Hauptpreis erh&auml;lt Stefan Ruhkamp von der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/kultur\/medien\/focus-ausgezeichnet_aid_347150.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Statt &bdquo;wichtigen Beitrag f&uuml;r die Anerkennung der privaten Altersvorsorge&ldquo; m&uuml;sste die Laudatio hei&szlig;en: Die Autoren haben die beste journalistische Propaganda f&uuml;r die private Altersvorsorge gemacht.<\/em><\/p>\n<p><strong>Thomas Pla&szlig;mann karikiert die Krise<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_multifunktion\/index.php?em_client=fr&amp;em_art=galery&amp;em_loc=3279&amp;em_cnt=1628911&amp;em_page=1\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Pendlerpauschale<\/li>\n<li>Wissenschaftlicher Beirat hat Probleme mit dem Forschungsstand zur Konjunkturtheorie<\/li>\n<li>Verpuffen die teuren Konjunkturprogramme?<\/li>\n<li>GEW: &ldquo;Acht Prozent mehr Gehalt f&uuml;r Besch&auml;ftigte im &ouml;ffentlichen Dienst!&rdquo;<\/li>\n<li>Tarifabschl&uuml;sse verbessert &ndash; Inflation frisst Lohnzuwachs &ndash; Finanzkrise verschlechtert Rahmenbedingungen<\/li>\n<li>Geringster Anstieg der Arbeitskosten in Europa<\/li>\n<li>Riester wegen der Provision<\/li>\n<li>Beraten,<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3651\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3651","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3651","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3651"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3651\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3651"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3651"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3651"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}