{"id":36527,"date":"2017-01-06T16:37:36","date_gmt":"2017-01-06T15:37:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527"},"modified":"2017-01-06T16:37:36","modified_gmt":"2017-01-06T15:37:36","slug":"hinweise-des-tages-ii-278","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h01\">2017: Babylonische Sachverwirrung, Populismus und linke Konfusion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h02\">&ldquo;Die Angst wird parteipolitisch benutzt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h03\">Steuersystem gerecht machen, statt Sozialbeitra&#776;ge senken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h04\">Russland soll Mails an WikiLeaks weitergegeben haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h05\">Umweltsch&auml;dliche Subventionen in Deutschland 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h06\">Dem &ouml;ffentlichen Nahverkehr droht eine Privatisierungswelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h07\">Fatale Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h08\">Japans guter Vorsatz: EU-Freihandelsabkommen bis Ende 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h09\">Arbeitslosigkeit in Brasilien auf Rekordhoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h10\">Trump macht Wall-Street-Anwalt zum Chef der B&ouml;rsenaufsicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h11\">SPD gr&auml;bt Traumziel f&uuml;r 2017 aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h12\">Wer braucht denn noch die FDP?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h13\">Zu guter Letzt: Sigmund Gottlieb kommentiert sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36527#h14\">Das Letzte: Secret Millionaire: Sozialengagement statt Nobelkarossen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>2017: Babylonische Sachverwirrung, Populismus und linke Konfusion<\/strong><br>\nDie Informationsflut, der sich die Menschen gegen&uuml;bersehen, wird nur noch durch wenige Kan&auml;le geleitet. Der Mainstream dominiert die &ouml;ffentliche Diskussion, obwohl er offensichtlich in die falsche Richtung flie&szlig;t. Linke Intellektuelle aber blockieren jede Alternative zum Mainstream, weil sie zwar gro&szlig;e Ziele lieben, aber die Diskussion &uuml;ber den Weg dorthin hassen.<br>\nViele Menschen gehen in das neue Jahr mit der gleichen Unsicherheit hinein, mit der sie aus dem alten herausgegangen sind. Sie fragen sich, wie die Welt oder auch nur ihr Land die gewaltigen anstehenden Probleme l&ouml;sen soll, wenn es doch fast nicht mehr m&ouml;glich ist, auch nur eine kleine Frage vern&uuml;nftig zu diskutieren und zu einem guten Ende zu bringen, von den gro&szlig;en Fragen ganz zu schweigen.<br>\nEs war zu bef&uuml;rchten, dass es so kommt. Wir werden mit immer mehr Informationen geflutet, aber die Institutionen, die uns helfen k&ouml;nnten, diese Fluten so zu kanalisieren, dass wir etwas daraus lernen, werden immer schw&auml;cher. Fr&uuml;her hielt man sich vor allem an gedruckte Informationen, weil man vermutete, dass die M&uuml;he und die Kosten des Druckens schon daf&uuml;r sorgen w&uuml;rden, dass nicht alles und jedes verbreitet wird.<br>\nDas &bdquo;Netz&ldquo;, wo alle Informationen gleich wertvoll aussehen und wo jeder alles und jedes fast ohne Kosten &ouml;ffentlich machen und verewigen kann, wird mit seiner Informationsflut aus der Sicht vieler Beobachter zu einem unserer zentralen Probleme statt zum Probleml&ouml;ser. Doch der Unterschied zwischen den Foren des Netzes und den Stammtischen der letzten tausend Jahre liegt nur darin, dass Schallwellen schneller verschwinden als elektronische Aufzeichnungen und dass das beim Verzapfen des Bl&ouml;dsinns getrunkene Bier das Vergessen der Stammtischparolen leichter machte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/01\/2017-babylonische-sachverwirrung-populismus-und-linke-konfusion\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Die Angst wird parteipolitisch benutzt&rdquo;<\/strong><br>\nAnschlag in Berlin, Polizeieinsatz in K&ouml;ln &ndash; Deutschland brauche mehr Selbstbewusstsein, nicht neue Gesetze, sagt der ehemalige Innenminister Gerhart Baum.<br>\nZEIT ONLINE: Herr Baum, vor zwei Wochen der Anschlag in Berlin, im Anschluss an die Silvesternacht eine Debatte &uuml;ber die Arbeit der Polizei in K&ouml;ln. Das Jahr beginnt so hektisch, wie es aufh&ouml;rte. Verstehen Sie die aktuelle Debatte?<br>\nGerhart Baum: Nein. In K&ouml;ln hat die Polizei ihre Arbeit gemacht. Die Situation war nicht einfach. Was soll es da zu debattieren geben?<br>\nZEIT ONLINE: Scheinbar erregt selbst das viele B&uuml;rger in diesen hektischen Zeiten.<br>\nGerhart Baum: Das Land darf nicht die Fassung verlieren. Manchmal habe ich diesen Eindruck. Lassen Sie uns die Ma&szlig;st&auml;be zurechtr&uuml;cken. Auch wenn es Anschl&auml;ge gegeben hat und geben wird: Wir leben in einem im Gro&szlig;en und Ganzen sicheren Land, auch angesichts fortdauernder Bedrohung durch islamistischen Terror und fremdenfeindlichem Terror von rechts. Die Kriminalit&auml;tsrate sinkt sogar &ndash; aber trotzdem f&uuml;hlen viele Menschen das anders und haben Angst.<br>\nZweitens: Wir haben einen starken Staat, also einen Staat, der sich wehren kann. Er konnte das schon gegen die RAF-Bedrohung. In den vergangenen Jahrzehnten wurde st&auml;ndig sicherheitspolitisch aufger&uuml;stet, ein Sicherheitspaket folgt dem anderen. Wir brauchen aber vor allem eine starke Demokratie, die vor der Bedrohung nicht in die Knie geht. Und drittens: Der Anschlag in Berlin h&auml;tte, nachdem was wir heute wissen, ohne irgendeine Gesetzes&auml;nderung verhindert werden k&ouml;nnen. Der T&auml;ter h&auml;tte nicht mehr frei herumlaufen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2017-01\/sicherheitsdebatte-anschlaege-deutschland-wahljahr-thomas-de-maiziere\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Starker Staat<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Initiative des Bundesinnenministers zur Zentralisierung und Kompetenzerweiterung des staatlichen Repressionsapparates folgt bereits seit l&auml;ngerem erhobenen Forderungen aus den Reihen deutscher Sicherheitsbeh&ouml;rden. So sprach sich etwa der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, schon im August vergangenen Jahres f&uuml;r die Implementierung eines &ldquo;Nationalen Sicherheitsrates&rdquo; aus; das Gremium m&uuml;sse die T&auml;tigkeit von Polizei und Geheimdiensten koordinieren und f&uuml;r eine &ldquo;reibungslose Information und Kommunikation zwischen den Sicherheitsbeh&ouml;rden&rdquo; sorgen. In die engmaschige Vernetzung der Repressionsorgane sei zudem die Justiz einzubinden, erkl&auml;rte Wendt. Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re st&ouml;&szlig;t nun unter anderem mit der Forderung nach der Zentralisierung s&auml;mtlicher Inlandsgeheimdienste (&ldquo;Verfassungsschutz&rdquo;) auf Bundesebene nach und verlangt eine Ausweitung der Schleierfahndung der Bundespolizei von den Grenzregionen auf das gesamte Bundesgebiet. Analog zu de Maizi&egrave;re hatte bereits Wendt auch in Bezug auf Fl&uuml;chtlinge eine drastische Zentralisierung beh&ouml;rdlicher Zust&auml;ndigkeiten verlangt; ihm zufolge soll bei Abschiebungen der Bund die Federf&uuml;hrung &uuml;bernehmen, entsprechende &ldquo;Haftpl&auml;tze&rdquo; zur Verf&uuml;gung stellen und daf&uuml;r sorgen, dass abgelehnte Asylbewerber m&ouml;glichst schnell au&szlig;er Landes gebracht werden &ndash; &ldquo;falls n&ouml;tig fixiert&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59510\">German Foreign Policy<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuersystem gerecht machen, statt Sozialbeitr&auml;ge senken!<\/strong><br>\nKaum steigen dank guter Konjunktur die Einnahmen der Arbeitslosenversicherung, fordert der selbst ernannte Bund der Steuerzahler auch schon eine Senkung der Beitr&auml;ge. Dabei ist es wichtig, dass die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) mit guten Einnahmen R&uuml;cklagen bildet, damit sie in Krisenzeiten &uuml;ber ausreichenden Puffer verf&uuml;gt. Auch f&uuml;r neue Aufgaben muss die BA gewappnet sein. Schon aus diesen Gr&uuml;nden ist die Senkung der Abgaben abzulehnen. Wenn die Politik sich ernsthaft um eine faire Verteilung der Steuer- und Abgabenlast k&uuml;mmern will, sollte sie stattdessen endlich das Steuersystem gerechter machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++319c8904-d3fc-11e6-bbaa-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russland soll Mails an WikiLeaks weitergegeben haben<\/strong><br>\nDie US-Geheimdienste wissen nach eigenen Angaben, wer die E-Mails &uuml;ber die Demokraten an WikiLeaks weitergeleitet hat. Das geht aus einem von US-Pr&auml;sident Obama angeordneten Geheimbericht hervor. [&hellip;]<br>\nEs gebe mehrere Indizien, die daf&uuml;r spr&auml;chen. Darunter falle auch die Information, dass russische Regierungsmitglieder den Sieg Donald Trumps bei der US-Pr&auml;sidentschaftswahl als einen geopolitischen Erfolg f&uuml;r Moskau gefeiert h&auml;tten. Das soll aus abgefangener Kommunikation zwischen hohen russischen Beamten hervorgehen. Ebenso soll Russland mit deutlich mehr Aufwand versucht haben, an Daten der Demokraten zu kommen.<br>\nAllerdings soll es in dem Bericht nicht den einen eindeutigen Beweis geben, der den Vorwurf belegt, dass Russland Trump zum Wahlsieg verhelfen wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/geheimdienste-russland-gab-mails-an-wikileaks-weiter-a-1128805.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass &ldquo;russische Regierungsmitglieder&ldquo; den Sieg von Trump begr&uuml;&szlig;t haben, soll ein &bdquo;Indiz&ldquo; daf&uuml;r sein, dass &bdquo;Russland&ldquo; hinter den Hackerangriffen auf den Demokraten steht? Also das ist wirklich peinlich. Wenn die omnipotente NSA keine besseren &bdquo;Indizien&ldquo; vorweisen kann, sollten Obama und Co. besser schweigen<\/em>.<\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte noch einmal unsere &Uuml;bersetzung &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36395\">US-Nachrichtendienstveteranen bestreiten Behauptungen &uuml;ber Hackerangriffe aus Russland<\/a>&ldquo; <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Umweltsch&auml;dliche Subventionen in Deutschland 2016<\/strong><br>\nDie umweltsch&auml;dlichen Subventionen in Deutschland sind weiterhin viel zu hoch und liegen 2012 bei nunmehr 57 Milliarden Euro. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA).  &hellip;<br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Teil der umweltsch&auml;dlichen Subventionen entf&auml;llt mit 28,6 Milliarden Euro auf den Verkehrssektor. Auf Platz zwei folgt die Energiebereitstellung und -nutzung mit 20,3 Milliarden Euro. Subventionen im Verkehrs- und Energiebereich sind aus Klimasicht besonders problematisch: Der Verkehrssektor emittiert rund 18 Prozent aller Treibhausgase. Auf den Energiesektor entfallen mehr als ein Drittel. &hellip;<br>\nAuch die Landwirtschaft tr&auml;gt wesentlich zum Klimawandel bei. In Deutschland ist sie beispielsweise Hauptverursacher der Methan- und Lachgasemissionen. Das UBA hat daher die Mehrwertsteuerbeg&uuml;nstigungen f&uuml;r tierische Produkte erstmals in seinem Bericht als umweltsch&auml;dliche Subvention beziffert. Sie belaufen sich auf 5,2 Milliarden Euro.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170106-hdt2-Grafik_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170106-hdt2-Grafik_01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.umweltbundesamt.de\/presse\/presseinformationen\/abbau-umweltschaedlicher-subventionen-stockt-weiter\">Umweltbundesamt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> Sicher soll jede umweltsch&auml;dliche Subvention auf den Pr&uuml;fstand. Angesichts dieser Zahlenverh&auml;ltnisse fragt man sich aber schon, weshalb sich <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/mehrwertsteuer-milch-fleisch-103.html\">ARD Tagesschau<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/umweltbundesamt-fordert-fuer-klima-schutz-hoehere-mehrwerststeuer-fuer-tierprodukte-46254892.html\">ZDF heute<\/a> in der Berichterstattung ausgerechnet auf die Anhebung des Mehrwertsteuersatzes f&uuml;r tierische Produkte st&uuml;rzen? Ein schneller Blick in die Studie zeigt, dass z. B. die umweltsch&auml;dlichen Subventionen f&uuml;r Dieselkraftstoffe und die f&uuml;r Kerosin mit jeweils &uuml;ber 7 Milliarden Euro zu Buche schlagen, also deutlich mehr als die f&uuml;r die Landwirtschaft im gesamten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dem &ouml;ffentlichen Nahverkehr droht eine Privatisierungswelle<\/strong><br>\nDem &ouml;ffentlichen Nahverkehr in Deutschland drohen nach Einsch&auml;tzung mehrerer Bundesl&auml;nder und der Gewerkschaft Verdi Privatisierungen auf Kosten von Mitarbeitern und Qualit&auml;t. Verdi-Chef Frank Bsirske sagte der Deutschen Presse-Agentur, von der drohenden Privatisierungswelle k&ouml;nnten m&ouml;glicherweise mehr als 100.000 Besch&auml;ftigte betroffen sein. &raquo;Sie werden bei ihren Lohn- und Arbeitsbedingungen bedroht.&laquo; Vor allem kommunale Busunternehmen drohe die Privatisierung. Hintergrund ist eine Regelung im Personenbef&ouml;rderungsgesetz, die bei einer Novelle 2013 in Kraft trat. &raquo;Die damalige schwarz-gelbe Koalition &auml;nderte auf den letzten Dr&uuml;cker dieses Gesetz&laquo;, sagte Bsirske. Ein Unternehmen kann sich seither den Zuschlag f&uuml;r die Verkehrsdienstleistung sichern. Dazu muss es sich verpflichten, das Netz ohne Subventionen zu betreiben.<br>\nDie Kommunen schie&szlig;en heute beim &ouml;ffentlichen Personennahverkehr (&Ouml;PNV) kr&auml;ftig zu. Nach den j&uuml;ngsten Zahlen bezahlten sie 2015 daf&uuml;r 3,7 Milliarden Euro, davon 1,2 Milliarden als Erstattung f&uuml;r entgangene Einnahmen durch verg&uuml;nstigte Tickets etwa f&uuml;r Sch&uuml;ler, Schwerbehinderte und Auszubildende. Die &Ouml;PNV-Unternehmen kamen vom Ticketverkauf ohne den Erstattungsbetrag auf einen Nettoertrag von 10,5 Milliarden Euro. Bsirske kritisierte, Privatunternehmen k&ouml;nnten nur mit deutlich geringeren L&ouml;hnen auf Zusch&uuml;sse verzichten. &raquo;Es gab schon Beispiele daf&uuml;r, wie negativ sich das vor Ort auswirkt&laquo;, sagte Bsirske.<br>\nQuelle: <strong>Neues Deutschland<\/strong>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fatale Privatisierung<\/strong><br>\nLinke will Machenschaften rund um Hamburger Klinikkonzern Asklepios beleuchten. Untersuchungsausschuss und Rekommunalisierung gefordert<br>\nNach dem Bericht des Magazins Spiegel &uuml;ber die katastrophalen Zust&auml;nde in Hamburger Krankenh&auml;usern des Klinikkonzerns Asklepios macht die B&uuml;rgerschaftsfraktion der Linkspartei Druck. Sie pl&auml;diert f&uuml;r einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der die Umst&auml;nde der Privatisierung der ehemals kommunalen Krankenh&auml;user 2004 bis 2007 aufkl&auml;ren soll, und pr&uuml;ft die M&ouml;glichkeiten einer Rekommunalisierung der Kliniken. Seine Fraktion erw&auml;ge eine Volksinitiative, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Deniz Celik, der taz. Noch im Januar solle es Gespr&auml;che mit potentiellen B&uuml;ndnispartnern geben.<br>\nDer Spiegel hatte im Dezember die fatalen Folgen von Krankenhausprivatisierungen am Beispiel der Asklepios-Kliniken aufgezeigt. Um die &uuml;berh&ouml;hten Renditeerwartungen der Konzernleitung zu erf&uuml;llen, w&uuml;rden die Abteilungen der Krankenh&auml;user st&auml;ndig angetrieben, Kennzahlen zu erf&uuml;llen, zu Lasten von Patienten und Personal. Der CDU-Senat habe Asklepios die Hamburger H&auml;user zu einem Schn&auml;ppchenpreis &uuml;berlassen und Vertr&auml;ge ausgehandelt, die praktisch keinerlei Mitsprache der Stadt zulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/01-06\/016.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Japans guter Vorsatz: EU-Freihandelsabkommen bis Ende 2017<\/strong><br>\nAm Anfang eines neuen Jahres sind die Ambitionen bekannterma&szlig;en besonders gro&szlig;. Auch Japan hat sich viel vorgenommen. Sein Vorsatz: bis 2017 einen Freihandels-Deal mit der EU abschlie&szlig;en. Dies best&auml;tigten Vertreter Tokios im japanischen Fernsehsender NHK. Lange Zeit setzte die Regierung unter Premierminister Shinzo Abe gro&szlig;e Hoffnungen in die Transpazifische Partnerschaft (TTP) &ndash; ein Handelsabkommen zwischen den USA, Japan, Mexiko, Peru und Chile. Ziel war es, eine Freihandelszone zu schaffen, die 40 Prozent des weltweiten BIPs und ein Drittel des globalen Handels umfasst. Seit den US-Wahlen sieht die Zukunft des Deals jedoch d&uuml;ster aus. Donald Trump ist gegen TTP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-aussenpolitik\/news\/japans-guter-vorsatz-ein-eu-freihandelsabkommen-bis-ende-2017\/\">Euractiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit in Brasilien auf Rekordhoch<\/strong><br>\nZahl der Arbeitslosen auf H&ouml;chststand seit 2012. Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die De-facto-Regierung unter Michel Temer sinkt auf 20 Prozent<br>\nDie Deutung der Ursachen f&auml;llt sehr unterschiedlich aus. Unl&auml;ngst machte De-facto-Pr&auml;sident Michel Temer von der rechtskonservativen PMDB (Partido do Movimento Democr&aacute;tico Brasileiro) die Vorg&auml;ngerregierung unter der linksgerichteten Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei PT f&uuml;r die schwierige wirtschaftliche Situation verantwortlich. Gleichzeitig versprach er sieben Monat nach der Amts&uuml;bernahme eine Verbesserung der Lage f&uuml;r das zweite Quartal 2017. Noch im Mai 2016 hatte der damalige Minister f&uuml;r Arbeit, Ronaldo Nogueira (PTB), unter der Interimsregierung Temers einen R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit bis Ende des Jahres 2016 versprochen und damit um Zustimmung in Bev&ouml;lkerung und Parlament f&uuml;r die im August erfolgte Absetzung von Pr&auml;sidentin Rousseff geworben.<br>\nDagegen machen Gewerkschaften und linke Parteien die massiven Sparma&szlig;nahmen der aktuellen Regierung f&uuml;r die hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich. Die geringere Auftragslage und sinkende &ouml;ffentliche Investitionen tragen ma&szlig;geblich dazu bei, dass die Arbeitslosenquote stabil hoch bleibe, schrieb die Zeitung Carta Campinas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2017\/01\/166949\/brasilien-arbeitslosigkeit-rekord-michel-temer\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Trump macht Wall-Street-Anwalt zum Chef der B&ouml;rsenaufsicht<\/strong><br>\nSeinen Namen kannten bislang wohl nur Fachleute: Walter J. Clayton hei&szlig;t der Mann, der bald der wichtigste H&uuml;ter des amerikanischen B&ouml;rsenhandels werden soll. Die New York Times beschreibt ihn als &ldquo;Insider unter den Insidern&rdquo;, als einen &ldquo;Dealmaker&rdquo;. Clayton war bislang Partner in der Kanzlei Sullivan &amp; Cromwell, die sich auf Fusionen und B&ouml;rseng&auml;nge spezialisiert hat. Dort beriet er gro&szlig;e Banken wie Goldman Sachs und f&auml;delte Zusammenschl&uuml;sse von Unternehmen mit ein. Nun wechselt Clayton die Seite.<br>\nDer designierte US-Pr&auml;sident Donald Trump gab am Mittwochabend bekannt, dass er ihn f&uuml;r den Chefposten der B&ouml;rsenaufsicht SEC nominieren will. Die SEC &uuml;berwacht den Wertpapierhandel und die Einhaltung der Regeln an der US-B&ouml;rse. &ldquo;Jay Clayton ist ein hoch talentierter Experte in vielen Bereichen der Finanzmarktregulierung und wird unter gleichzeitiger Einhaltung der Regeln sicherstellen, dass unsere Finanzinstitutionen bl&uuml;hen und Jobs schaffen&rdquo;, teilte Trump mit.<br>\nDie Berufung Claytons ist ein Zeichen, dass Trump mit seiner Ank&uuml;ndigung Ernst macht, die Regulierung der Finanzm&auml;rkte zur&uuml;ckzuschrauben. Die Regierung unter Pr&auml;sident Obama hatte als Reaktion auf die Finanzkrise die Regeln f&uuml;r Banken versch&auml;rft. Als wichtigstes Element gilt der Dodd-Frank-Act, ein 2010 beschlossenes Reformpaket. Dieses m&ouml;chte Trump demontieren. Und Clayton k&ouml;nnte dabei nun sein wichtigster Verb&uuml;ndeter werden. Denn als Chef der B&ouml;rsenaufsicht w&uuml;rde er bei der Neugestaltung der Bankenregulierung eine Schl&uuml;sselrolle einnehmen.<br>\nAn den Finanzm&auml;rkten ist die Euphorie seit der Wahl Donald Trumps gro&szlig;. Der Dow Jones steht kurz davor, die Marke von 20 000 Punkten zu &uuml;bertreffen. Als Gewinner der Wahl sehen sich insbesondere auch die Banken. Papiere von Instituten wie Goldman Sachs oder der Bank of America haben seit der Wahl Trumps deutlich zugelegt. Die Banken erhoffen sich ein besseres Gesch&auml;ft, sobald der neue Pr&auml;sident die Regeln an den Finanzm&auml;rkten gelockert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/usa-trump-macht-wall-street-lobbyisten-zum-chef-der-boersenaufsicht-1.3322050\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nat&uuml;rlich ist und bleibt Trump ein Angeh&ouml;riger der US-Oligarchie und so handelt er auch. Man darf sich die herrschende Elite der USA aber nicht als homogene Gruppe vorstellen. Auch hier gibt es unterschiedliche Interessen. So hat die transatlantisch orientierte Fraktion ihre liebe Not mit Trumps Absicht den Konfrontationskurs mit Russland nicht fortzusetzen. Bei der Politik gegen die Interessen von 99 % der B&uuml;rger ist sich das oberste 1 % aber sicher einig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>SPD gr&auml;bt Traumziel f&uuml;r 2017 aus<\/strong><br>\nUm ihr soziales Profil zu sch&auml;rfen, hat die SPD im Wahljahr die Idee B&uuml;rgerversicherung wiederentdeckt. Gutverdienende Leistungstr&auml;ger und Steuerzahler werden dabei teils kr&auml;ftig zu Kasse gebeten. Die &ldquo;&Auml;rzte Zeitung&rdquo; zeigt, welche Probleme das Konzept hinter sich herzieht.<br>\nDie SPD will Gerechtigkeit und ihr soziales Profil zum Thema der anstehenden Wahlen machen. Dazu soll ein gesundheitspolitischer Wiederg&auml;nger reanimiert werden, der bislang noch bei jeder Koalitionsverhandlung in die Kryo-Konservierung verbannt worden war: die B&uuml;rgerversicherung mit einer Egalisierung von privater und gesetzlicher Krankenversicherung.<br>\nDazu soll die SPD-Bundestagsfraktion am Donnerstag und Freitag kommender Woche in einer Klausurtagung ein Positionspapier verabschieden, in dem erste Elemente eines komplexen und langwierigen Umgestaltungsprozesses festgeschrieben werden sollen.<br>\nDieses Papier basiert auf einem Stufenplan, der von der Friedrich-Ebert-Stiftung im Herbst publiziert worden war und in dem die Wege und enormen H&uuml;rden einer Egalisierung dezidiert beschrieben worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aerztezeitung.de\/politik_gesellschaft\/krankenkassen\/article\/926974\/buergerversicherung-reanimiert-spd-graebt-traumziel-2017.html\">&Auml;rzteZeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist in der Tat nicht das erste Mal, dass die SPD dieses Thema f&uuml;r den Wahlkampf nutzt. Auch wenn die &ldquo;&Auml;rzteZeitung&rdquo; Kritikpunkte gefunden hat, ist generell zu hoffen, dass die Partei nach der Wahl ernsthaft den Versuch unternimmt, die gesetzliche Krankenkasse zu st&auml;rken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wer braucht denn noch die FDP?<\/strong><br>\nDie FDP will zur&uuml;ck an die Macht. Doch um wieder zu erstarken, m&uuml;sste die Partei endlich eingestehen, dass die plumpen wirtschaftsliberalen Heilslehren der vergangenen Jahrzehnte ein Fehler waren. [&hellip;]<br>\nBisher lamentieren FDP und Freunde zur Begr&uuml;ndung gern, dass halt die anderen Schuld seien, es den Deutschen einfach an liberaler Begeisterung mangele &ndash; und wir, hach, stattdessen immer nach dem Staat riefen. Bl&ouml;des Volk. Selbstkritik? Ach, n&ouml;. Dabei k&ouml;nnte hier der tiefere Teil der Erkl&auml;rung liegen. Es ist ja wom&ouml;glich kein Zufall, dass Deutschlands Lobby f&uuml;rs Liberale zu einer Zeit abgest&uuml;rzt ist, in der weltweit jenes Dogma vom ach so sch&ouml;nen freien Wirtschaften in die Krise kippte, das die FDP hierzulande einst politisch eingef&uuml;hrt und dann &uuml;ber drei&szlig;ig Jahre eifrig propagiert hat. Vielleicht will das aus gutem Grund kein Mensch mehr.<br>\nWenn es in der bundesdeutschen Geschichte einen Wendepunkt gab, der mit einer Partei und einer Person verbunden ist, dann jener September 1982, in dem der damalige FDP-Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff sein sp&auml;ter legend&auml;res Wendepapier vorlegte &ndash; und damit das sofortige Ende der sozialliberalen &Auml;ra provozierte, Thatcher plus Reagan eindeutschte und die FDP von einer generalliberalen zur wirtschaftsliberalen Veranstaltung samt Lobbyanschluss und Reichen-AG werden lie&szlig;. [&hellip;]<br>\nNur das Versprechen, alle w&uuml;rden am Ende profitieren, das hat sich nicht eingel&ouml;st. Heute zahlen diejenigen, die am wenigsten profitieren, trotzdem mehr f&uuml;r Medikamente, m&uuml;ssen schlechtere Jobs f&uuml;r weniger Geld bei unregelm&auml;&szlig;igen Arbeitszeiten in unsicheren Vertr&auml;gen annehmen. Da kann schon mal die Begeisterung f&uuml;rs Liberale aus der Kurve fliegen. Wenn der aktuelle FDP-Chef Christian Lindner wehklagt, dass wir mehr Polizisten brauchen, hat das etwas ebenso Groteskes wie das Klagen &uuml;ber mangelnde staatliche Ausgaben f&uuml;r Bildung und Infrastruktur oder die Probleme mit osteurop&auml;ischen Banden. &Uuml;ber Jahre geh&ouml;rte es zum liberalen Mantra, alles privat machen zu lassen &ndash; auch die Investitionen, die dann nicht kamen. Und Grenzen zu &ouml;ffnen, weil die Billigkonkurrenz aus dem Osten die Besch&auml;ftigten hierzulande de facto gef&uuml;giger macht. Und es geh&ouml;rte zur liberalen Selbstverst&auml;ndlichkeit etlicher Regierungen, auf Dr&auml;ngen FDP-naher &Ouml;konomen jene &ldquo;konsumtiven&rdquo; Ausgaben zu k&uuml;rzen, zu denen nun einmal auch die Ausgaben f&uuml;rs Personal z&auml;hlen. Jetzt fehlt es an Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/fdp-und-die-krise-des-liberalismus-wer-braucht-noch-die-fdp-kolumne-a-1128780.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Sigmund Gottlieb kommentiert sich<\/strong><br>\nSigmund Gottlieb hat 2016 die meisten Kommentare in den &bdquo;Tagesthemen&ldquo; gesprochen. Dazu ein Kommentar von Sigmund Gottlieb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/uebermedien.de\/11446\/sigmund-gottlieb-kommentiert-sich\/\">&Uuml;bermedien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Secret Millionaire: Sozialengagement statt Nobelkarossen<\/strong><br>\nDer erfolgreiche Unternehmer Christoph Zitzmann tauscht in der vierten Folge der Real-Life-Doku &ldquo;Secret Millionaire&rdquo; seinen gewohnten Wohlstand gegen ein karges Leben am unteren Rand der Gesellschaft ein.<br>\nChristoph Zitzmann (44) wird in seiner Heimatstadt nur &ldquo;Autok&ouml;nig&rdquo; genannt. Und das hat einen Grund: Sein Unternehmen hat sich seit rund 20 Jahren auf Vermietung, Leasing und Verkauf von au&szlig;ergew&ouml;hnlichen, einzigartigen und insbesondere luxuri&ouml;sen Fahrzeugen spezialisiert. Christoph gilt inzwischen als der exklusivste Autoh&auml;ndler Deutschlands.<br>\nIn Deutschland klafft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Auf der einen Seite gibt es mittlerweile fast eine Million Million&auml;re, auf der anderen Seite gibt es jedoch unz&auml;hlige Menschen, die sozial abgeh&auml;ngt und scheinbar chancenlos sind. Der &ldquo;Secret Millionaire&rdquo; m&ouml;chte etwas zur&uuml;ckgeben an Menschen, die es dringend ben&ouml;tigen, und an Menschen, die f&uuml;r ihn eine Vorbildfunktion haben. Er gibt sich als Erwerbsloser aus, der &uuml;ber ehrenamtliche Arbeit in karitativen Organisationen und Projekten zur&uuml;ck ins Arbeitsleben finden m&ouml;chte und dabei von einem Kamerateam begleitet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rtl.de\/cms\/sendungen\/real-life\/secret-millionaire.html\">RTL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein weiterer Armutsporno auf RTL. In der sogenannten Real-Life-Doku &ldquo;Secret Millionaire&rdquo; darf je Folge ein Million&auml;r ein kleines Abenteuer erleben und sich inkognito eine Woche in die Sph&auml;ren des Prekariats hinabbegeben, um sich dann unter Tr&auml;nen und der Spende von ein paar Brosamen aus der Portokasse, die vermutlich gleich steuerlich abgesetzt werden, als Philanthrop zu offenbaren. Ja, g&auml;be es die Reichen nicht &ndash; ein widerliches Schmierentheater. Nach den &ouml;konomischen und politischen Ursachen von Armut und Not wird selbstverst&auml;ndlich nicht gefragt. Wie diese dauerhaft zu beseitigen w&auml;ren schon gar nicht. Die zum Bertelsmannkonzern geh&ouml;renden RTL-Sender erweisen sich so wieder als das Volksverdummungsinstrument Nr. 1. Nur nebenbei sei erw&auml;hnt, dass der Bertelsmannkonzern sich rechtlich unter dem Dach der Bertelsmann-Stiftung befindet, die als der einflussreichste neoliberale Think Tank Deutschlands, wesentlich an der Ausgestaltung und Einf&uuml;hrung der Agenda 2010 und der Hartz-IV Gesetze beteiligt war, und damit f&uuml;r die immer weiter fortschreitende soziale Polarisierung in Deutschland gesorgt hat. So schafft man sich seine TV-Themen gleich selbst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36527","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36527","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36527"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36527\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36529,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36527\/revisions\/36529"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36527"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36527"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36527"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}