{"id":36531,"date":"2017-01-09T08:47:36","date_gmt":"2017-01-09T07:47:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531"},"modified":"2017-01-09T08:47:36","modified_gmt":"2017-01-09T07:47:36","slug":"hinweise-des-tages-2787","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h01\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h02\">&sect; 80 StGB &ldquo;Vorbereitung eines Angriffskriegs&rdquo; ist seit 1. Januar 2017 gestrichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h03\">Jeffrey Sachs: Die multipolare Welt lieben lernen, Mr. Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h04\">Trump nennt Russland-Kritiker &ldquo;Dummk&ouml;pfe&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h05\">Thilo Sarrazin war &ldquo;T&uuml;r&ouml;ffner&rdquo; f&uuml;r neu-rechte Bewegungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h06\">Das grobe Foul der CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h07\">Trumps Blick nach Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h08\">China: Der Crash blieb mal wieder aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h09\">Das Krankenhaus als Fabrik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h10\">Zu uns kommen Menschen mit eingewachsenen Socken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h11\">Martin Schulz erh&auml;lt Europ&auml;ische Toleranz-Medaille<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h12\">Rot-Rot-Gr&uuml;n nicht einzige Option &ndash; Gabriel hat auch Ampel im Blick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h13\">AfD will mit Stiftung an Steuergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h14\">&raquo;Juncker sitzt weiter fest im Sattel&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h15\">Neoliberalism &ndash; the ideology at the root of all our problems<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h16\">Programmbeschwerde: Gesiebte Information<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h17\">Fake News<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36531#h18\">Die leisen Vordenker<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&ldquo;Wir wollen Menschen erreichen, die unzufrieden sind&rdquo;<\/strong><br>\nWenn Populismus bedeute, dass man mit L&uuml;gen arbeite, dann lehnten sie und ihre Partei das ab, sagte die Linke-Chefin Sahra Wagenknecht im DLF. Verst&auml;ndlich argumentieren und die Menschen ernst nehmen, sei &ldquo;der Anspruch demokratischer Politik&rdquo;. Ihre Hoffnung im Wahljahr 2017 sei es, Protestw&auml;hler zu gewinnen. (&hellip;)<br>\nSteiner: Dann machen wir das doch mal etwas konkreter. Was w&auml;re denn f&uuml;r Sie ein wirklich gutes Ergebnis f&uuml;r die Linkspartei bei der Bundestagswahl?<br>\nWagenknecht: Ja, das hie&szlig;e, dass wir deutlich zweistellig werden. Also, wir sind ja jetzt schon in den meisten Umfragen eigentlich so um die 10 Prozent. Es gibt eine nette Umfrage, da sind wir bei 11,5. Das ist alles noch ausbaubar. Ich meine, wenn ich mir ansehe, 80 Prozent der Bundesb&uuml;rger geben nach einer Umfrage an, dass sie sich mehr soziale Gerechtigkeit w&uuml;nschen &ndash; und das ist nun wirklich unser Kernthema und unser Kernprogramm, da sind wir zurzeit die einzige Partei. Also, wenn wir von diesen 80 Prozent einen Gutteil erreichen und damit ein starkes Ergebnis bekommen, dann w&auml;re das nat&uuml;rlich schon ein sehr wichtiges Signal.<br>\nWeil, ich glaube, das wird auch im Wahlkampf sicherlich nochmal deutlicher werden: Wenn die AfD stark wird, wo ja auch zum Teil Protestw&auml;hler sagen: &lsquo;Wir wollen, dass sich was &auml;ndert und deswegen w&auml;hlen wir AfD&rsquo;, ein starkes AfD-Ergebnis hei&szlig;t, die Wahrscheinlichkeit einer neuen Gro&szlig;en Koalition steigt. Und die AfD hat ja auch kein soziales Programm. Und deswegen hoffe ich, dass wir auch viele von denen erreichen, die zurzeit aus Frust, aus Ver&auml;rgerung &uuml;ber die bisherige Politik dar&uuml;ber nachdenken, AfD zu w&auml;hlen, aber nicht, weil sie deren Parolen unbedingt gut finden, sondern wirklich nur, weil sie sagen: &lsquo;Ich will deutlich machen, dass sich was &auml;ndern muss&rsquo;. Und da werden wir versuchen, diesen Menschen zu signalisieren: Wenn ihr wirklich wollt, dass sich dieses Land sozial ver&auml;ndert, dann ist die Linke die einzige Option.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/populismus-und-protestwaehler-wir-wollen-menschen-erreichen.868.de.html?dram:article_id=375800\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Merkels Politik hat die AfD gro&szlig; gemacht&laquo;<\/strong><br>\nIm Wortlaut von Sahra Wagenknecht, stern, 05. Januar 2017 (&hellip;)<br>\nStern: Sie haben Merkels Satz &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; als &bdquo;leichtfertig&ldquo; bezeichnet und der Kanzlerin vorgeworfen, viele Fl&uuml;chtlinge erst ins Land gelockt zu haben. Das ist populistisch.<br>\nSW: Nein, das ist die Wahrheit. Nat&uuml;rlich waren die unkontrolliert offenen Grenzen damals ein Anreiz.<br>\nStern: Nein, das ist infam.<br>\nSW: Ich habe in Fl&uuml;chtlingsheimen mit Syrern gesprochen, sie waren tief frustriert, weil sie nach Monaten immer noch dort sa&szlig;en und teilweise noch nicht mal einen Deutschkurs machen konnten. Sie haben mich gefragt: Warum hat Frau Merkel uns eingeladen? Merkel hatte keinen Plan und kein Konzept, das war letztlich schlimmer als nur leichtfertig. Ihre Politik hat viel Unsicherheit und &auml;ngste erzeugt und die AfD gro&szlig; gemacht.<br>\nStern: Von den Rechten ist Ihr Satz richtig verstanden worden. &bdquo;Frau Wagenknecht, kommen Sie zur AfD!&ldquo;, twitterte Andr&eacute; Poggenburg, Wortf&uuml;hrer des v&ouml;lkisch &shy;nationalen Fl&uuml;gels.<br>\nSW: Sollen wir der AfD die Hoheit &uuml;ber unsere Positionen geben? Alles, wo irgendein Poggenburg aufjodeln k&ouml;nnte, darf nicht mehr gesagt werden, egal, ob es richtig oder falsch ist? Das ist absurd. Wir k&ouml;nnen doch nicht so tun, als sei es einfach, eine Million Menschen zu integrieren. Wenn wir die Benennung von Problemen der AfD &uuml;berlassen, dann Gute Nacht!<br>\nStern: Mit Ihrer Kritik an Merkel unterstellen Sie, es seien zu viele Fl&uuml;chtlinge im Land. Dann m&uuml;ssten Sie konsequenterweise auch sagen, wie viele gehen sollen.<br>\nSW: Es geht um die unkontrollierte Grenz&ouml;ffnung, die in ganz Europa kritisiert wurde. Es gibt in Deutschland ein Grundrecht auf Asyl. Aber es war unverantwortlich, eine Situation zuzulassen, in der wir noch nicht mal mehr wussten, wer ins Land kommt. Und nat&uuml;rlich ist Integration nur m&ouml;glich, wenn es gen&uuml;gend Arbeitspl&auml;tze, gen&uuml;gend Wohnraum gibt. Merkel hat sich um all das kaum gek&uuml;mmert. Au&szlig;erdem: Wer tr&auml;gt die Kosten? Werden sie auf Mittel- und Geringverdiener abgew&auml;lzt, f&uuml;hrt das zu gro&szlig;er Abwehr, die sich dann von rechts instrumentalisieren l&auml;sst.<br>\nStern: Ist nach Ihrer Logik Angela Merkel etwa auch f&uuml;r den j&uuml;ngsten Terroranschlag in Berlin verantwortlich? Der T&auml;ter war ein Fl&uuml;chtling aus Tunesien, der zwar schon im Juli 2015 nach Deutschland kam, aber die &Uuml;berforderung der Beh&ouml;rden infolge des Massenansturms im vergangenen Jahr ausgenutzt hat.<br>\nSW: Es gibt eine Mitverantwortung, aber sie ist vielschichtiger. Neben der unkontrollierten Grenz&ouml;ffnung ist da die kaputtgesparte Polizei, die weder personell noch technisch so ausgestattet ist, wie es der Gefahrenlage angemessen w&auml;re. Ebenso fatal ist die Au&szlig;enpolitik: die von Merkel unterst&uuml;tzten &Ouml;lkriege der USA und ihrer Verb&uuml;ndeten, denen der &bdquo;Islamische Staat&ldquo; erst seine Existenz und St&auml;rke verdankt.<br>\nDas klingt nach: Alles h&auml;ngt mit allem zusammen.<br>\nSW: Seit 15 Jahren wird ein sogenannter Krieg gegen den Terror gef&uuml;hrt, zuerst in Afghanistan, dann im Irak, in Libyen, in Syrien. Was ist die Bilanz all dieser Kriege, die mittlerweile 1,5 Millionen Menschenleben gekostet haben? Der islamistische Terror ist nicht schw&auml;cher, sondern sehr viel st&auml;rker geworden. Der IS ist ein Produkt des Irak-Kriegs von Bush und Blair. Und durch die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen in der islamischen Welt sind auch wir zur Zielschreibe des Terrors geworden.<br>\nStern: Sie glauben im Ernst, wenn Deutschland sich international raushielte, blieben wir vom Terror verschont?<br>\nSW: Glauben Sie im Ernst, wir k&ouml;nnen dort bomben und morden &ndash; denken Sie an Kunduz &ndash; und bei uns geschieht nichts?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/merkels-politik-hat-die-afd-gross-gemacht\/\">Stern via Fraktion der Linkspartei im Bundestag<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sahra Wagenknecht wegen dieser &Auml;u&szlig;erungen eine AfD-N&auml;he zu unterstellen, wie es <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-01\/sahra-wagenknecht-angela-merkel-fluechtlingskrise-berlin-anschlag-kritik\">zahlreiche Medien<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/spd-attackiert-wagenknecht-so-viel-afd-naehe-ist-unertraeglich\/19220642.html\">der rechte SPD-Fl&uuml;gel<\/a> getan haben, ist schon ziemlich abstrus und auch brandgef&auml;hrlich. Denn wenn die Menschen, die Wagenknechts &Auml;u&szlig;erungen nachvollziehen k&ouml;nnen und teilen, permanent h&ouml;ren, sie seien rechts und AfD-nahe, k&ouml;nnten sie es vielleicht auch irgendwann glauben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine LINKE mit Sahra Wagenknecht kann ich nicht w&auml;hlen<\/strong><br>\nJan-Ole Arps sieht in der Rhetorik der Spitzenkandidatin das populistische Strickmuster der Rechten<br>\nAnfang Dezember hat die Linkspartei ihre Spitzenkandidat_innen f&uuml;r die Bundestagswahl 2017 gek&uuml;rt. Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sind es geworden. Ich geh&ouml;re zu den W&auml;hlern, die die Linkspartei damit verliert.<br>\nSahra Wagenknecht bedient systematisch rassistische Ressentiments in der Bev&ouml;lkerung, und das nicht erst seit gestern. Kritik prallt an ihr ab. Im Anschluss an die massive Gewalt gegen Frauen in der K&ouml;lner Silvesternacht 2015\/2016 sagte sie inmitten einer von rassistischen Bildern bestimmten Debatte ihren inzwischen ber&uuml;hmten Satz: &raquo;Wer sein Gastrecht missbraucht, der hat sein Gastrecht eben auch verwirkt.&laquo; Beifall von der AfD kam sofort. Einen Tag sp&auml;ter bekr&auml;ftigte Wagenknecht ihre Aussage. Wenn nochmal eine Million Fl&uuml;chtlinge k&auml;men, w&uuml;rde &raquo;Deutschland zerrei&szlig;en&laquo;. Besser als Milliarden f&uuml;r Integration auszugeben w&auml;re es, Deutschland w&uuml;rde f&uuml;nf oder zehn Milliarden Euro f&uuml;r Fl&uuml;chtlingslager in der Region zahlen.<br>\nUnd: &raquo;Nat&uuml;rlich gibt es Kapazit&auml;tsgrenzen, wer das leugnet, ist doch weltfremd.&laquo; Das wiederholte sie im M&auml;rz. Im Sommer boten ihr dann die Anschl&auml;ge von Ansbach und W&uuml;rzburg Anlass, um einmal mehr gefl&uuml;chtete Menschen als Sicherheitsproblem darzustellen. Nun m&uuml;sse der Staat alles tun, &raquo;dass sich die Menschen in unserem Land wieder sicher f&uuml;hlen k&ouml;nnen.&laquo; Und so ging es weiter, bis zum j&uuml;ngsten Interview im &raquo;Stern&laquo;, das ihr erneut Applaus von ganz weit rechts einbrachte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1037745.eine-linke-mit-sahra-wagenknecht-kann-ich-nicht-waehlen.html%20\">neues deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.B.:<\/strong> Ich fasse es nicht. Das soll ein &ldquo;Debattenbeitrag&rdquo; sein. Wie kann die Redaktion vom ND so eine Hetze ver&ouml;ffentlichten. Ein paar &Auml;u&szlig;erungen von Sahra Wagenknecht werden hier aus dem Zusammenhang gerissen. Alle &Auml;u&szlig;erungen, in denen sie ihre Solidarit&auml;t mit den Gefl&uuml;chteten bekundet, werden weggelassen. Solche Halbwahrheiten sind schlimmer als L&uuml;gen. V&ouml;llig unsinnig ist die Behauptung, der Nationalismus sei im Sozialstaat verankert, weil er Nichtdeutsche davon ausschlie&szlig;e. Im Gegenteil: Jeder ist unabh&auml;ngig von seiner Herkunft arbeitslos-, kranken-, renten- und pflegeversichert, wenn er in die Sozialkassen eingezahlt hat.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JK:<\/strong> Die Zeitung &ldquo;Neues Deutschland&rdquo; nennt sich im Untertitel &ldquo;Sozialistische Tageszeitung&rdquo;, betreibt aber mit solchen Kommentaren die Gesch&auml;fte der herrschenden Eliten, wenn darin Sahra Wagenknecht so undifferenziert niedergemacht wird. Alle &Auml;u&szlig;erungen, in denen sie ihre Solidarit&auml;t mit den Gefl&uuml;chteten bekundet und sich zu den Fluchtursachen &auml;u&szlig;ert, werden weggelassen, &Auml;u&szlig;erungen aus dem Zusammenhang gerissen, Halbwahrheiten verbreitet. Die &ouml;konomische Fundierung von Sahra Wagenknechts Kritik an Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik, die deutlich macht, dass das &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; eigentlich nur meint, dass eben die sozial Schwachen, etwa durch eine von den Arbeitgebern freudig begr&uuml;&szlig;te Lohnkonkurrenz, wieder einmal die Folgen der hohen Fl&uuml;chtlingszahlen auszubaden haben, ist f&uuml;r den Autor vermutlich zu hoch.<\/em><br>\n<em>Der Tenor l&auml;sst darauf schlie&szlig;en, dass der Autor dem Lager der sogenannten Antideutschen zu zuordnen ist. Deren neuste Leier ist die Kritik des Sozialstaates als im Kern rassistisch und nationalistisch. Klingelt es? Hier wird der Sozialstaat attackiert und madig gemacht, der den Neoliberalen ebenfalls seit jeher ein Dorn im Auge. Was an Instrumentarien zum Schutz der Arbeitnehmer und sozial Schwachen erk&auml;mpft wurde, wird nun nicht nur von Neoliberalen, sondern auch von vermeintlichen Linken desavouiert, im ND wird neoliberale Propaganda verbreitet. Wer ein wahrer Linker sein will muss heute also gegen den Sozialstaat sein! <\/em><br>\n<em>Erstaunlich zu dem, dass sich ein vorgeblich linker Autor gerade auf eine &ldquo;Analyse&rdquo; des Bayerischen Rundfunks beruft, aber im gleichen Atemzug RT Deutsch als russischen Propagandasender kritisiert und ein Interview Sahra Wagenknechts mit diesem als weiteren Beleg f&uuml;r ihren angeblichen Rechtspopulismus aufbl&auml;st. Der mediale Mainstream argumentiert nicht anders (siehe unten). Es sei der LINKEN (diese h&auml;lt &uuml;ber eine Treuhandgesellschaft 50 Prozent der Verlags GmbH) dringend geraten in ihrem eigenen Haus aufzur&auml;umen und die Antideutschen schleunigst loszuwerden.<\/em><br>\n<em>Man vergleiche dazu den Kommentar aus dem &ldquo;Qualit&auml;tsblatt&rdquo; Berliner Zeitung oder die &Auml;u&szlig;erungen des CDU-Generalsekret&auml;r Peter Tauber. Wo ist da noch ein Unterschied?<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht passt besser zur AfD als zu den Linken<\/strong><br>\nGer&uuml;chten zufolge wird Sahra Wagenknecht zur Bundestagswahl als Spitzenkandidatin der Links-Partei antreten &ndash; nicht der AfD. Aber es handelt sich nur um Ger&uuml;chte, die mit jedem Tag unwahrscheinlicher klingen, an dem Wagenknecht sich mit Bemerkungen &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge und AfD-Funktion&auml;re mit Bemerkungen &uuml;ber Wagenknecht zu Wort melden.<br>\nF&uuml;r ihre Kritik an der Fl&uuml;chtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Wagenknecht schon bisher euphorischen Applaus einschl&auml;gig ber&uuml;chtigter AfD-Politiker erhalten, unter anderen von dem Vorsitzenden der AfD-Landtagsfraktion im Magdeburger Landtag, Andr&eacute; Poggenburg, der sie folgerichtig eingeladen hatte, in seine Partei zu wechseln. Soweit bekannt, hat sie das Angebot nicht angenommen. Immerhin aber hat sie mit ihrer j&uuml;ngsten Bemerkung ihre Attraktivit&auml;t f&uuml;r alle Xenophoben im Land noch einmal best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/meinung\/kommentar-sahra-wagenknecht-passt-besser-zur-afd-als-zu-den-linken-25487610\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>CDU-Generalsekret&auml;r vergleicht Lindner mit AfD-Vize Gauland<\/strong><br>\nDas Wahljahr 2017 nimmt Fahrt auf. In einem Gespr&auml;ch mit der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; (BamS) macht CDU-Generalsekret&auml;r Peter Tauber Christian Lindner schwere Vorw&uuml;rfe. Den Parteichef der FDP vergleicht Tauber mit dem Vize-Vorsitzenden der rechtspopulistischen Alternative f&uuml;r Deutschland, Alexander Gauland.<br>\nTauber kritisiert im selben Gespr&auml;ch auch die Linkspartei und setzt sie mit der AfD gleich. SPD und Gr&uuml;ne forderte er in der &bdquo;BamS&ldquo; auf, eine Koalition mit den Linken auszuschlie&szlig;en.<br>\nDie Aussage von Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sei mitverantwortlich f&uuml;r den Anschlag in Berlin, mache &bdquo;wieder mal deutlich, dass die Linkspartei eine rote AfD ist&ldquo;, sagte Tauber. &bdquo;Sahra Wagenknecht und Frauke Petry sind das doppelte Lottchen des Populismus in Deutschland.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article160964898\/CDU-Generalsekretaer-vergleicht-Lindner-mit-AfD-Vize-Gauland.html\">welt.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<p><strong>Dazu: Sahra Wagenknecht &uuml;ber Mainstream-Politiker und die AfD<\/strong><br>\nJeden Tag trommeln Mainstream-Politiker verschiedener Parteien f&uuml;r die AfD. Heute CDU-Generalsekret&auml;r Tauber, bekannterma&szlig;en kein allzu gro&szlig;es Licht. Als ich k&uuml;rzlich den linken franz&ouml;sischen Bestseller-Autor Didier Eribon im Bundestag zitierte, rief Tauber: &ldquo;Klingt wie einer von der AfD&rdquo;. Von gleichem Niveau ist seine heutige Einlassung bei BILD. Er nennt dort die AfD-Vorsitzende Petry und mich das &bdquo;doppelte Lottchen des Populismus&ldquo;. Aber auch der FDP Vorsitzende Lindner rede wie Alexander Gauland. Dass diese Kampagne, die die AfD faktisch zum Referenzpunkt der gesamten Politik erkl&auml;rt, am Ende nur die Rechten stark macht, versteht sich. Erreichen wollen die AfD-Trottel in den etablierten Parteien damit offenbar dreierlei: Sie wollen davon ablenken, dass die AfD wie CDU\/CSU, SPD, FDP und Gr&uuml;ne f&uuml;r unsoziale Politik, also f&uuml;r den Abbau des Sozialstaates, f&uuml;r Lohndr&uuml;ckerei durch Leiharbeit und Werkvertr&auml;ge und gegen eine Erbschafts- oder Verm&ouml;genssteuer f&uuml;r Million&auml;re steht und wie die etablierten Parteien milit&auml;rische Aufr&uuml;stung und Interventionskriege bef&uuml;rwortet. Obwohl gerade die Kriege und Waffenexporte Hauptursache der Fl&uuml;chtlingskrise sind. Zweitens soll verschleiert werden, dass es niemand anders als Angela Merkel und ihre Gro&szlig;e Koalition war, die die AfD gro&szlig; gemacht haben. Drittens schlie&szlig;lich soll die einzige soziale Opposition zu diesem neoliberalen Parteienkartell, die Linke, diffamiert werden. Nun kann man verstehen, dass der eifrige CDU-Generalsekret&auml;r die Linke nicht mag. Nicht nachvollziehbar aber ist, wenn Politiker unserer Partei sich an dieser Kampagne beteiligen. Als ich Merkel f&uuml;r die zunehmende Terrorgefahr in Deutschland mitverantwortlich machte, weil sie die &Ouml;l- und Gaskriege der USA unterst&uuml;tzt, die Bundesl&auml;nder mit ihrem steuerpolitischen Wohlf&uuml;hlprogramm f&uuml;r Konzerne und Superreiche zu Ausgabenk&uuml;rzungen zwingt, was nicht zuletzt zu einem Kaputtsparen der Polizei gef&uuml;hrt hat, und weil sie &uuml;ber mehrere Monate eine Situation zugelassen hat, in der wir noch nicht einmal wussten, wer ins Land kommt, meldeten sich leider auch aus meiner Partei die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen zu Wort, um mich vehement zu kritisieren. Diesen Kollegen, die gl&uuml;cklicherweise nur eine verschwindende Minderheit in unserer Partei repr&auml;sentieren, ist eine gewisse CSU-n&auml;he nicht abzusprechen, denn bei den Seehofers und S&ouml;ders gilt seit langem: Feind, Erzfeind, Parteifreund&hellip; Ein Erfolgsrezept f&uuml;r eine linke Partei d&uuml;rfte das allerdings nicht sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/posts\/1558453020838756?pnref=story\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><\/p><\/ol><\/li>\n<\/ol><li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&sect; 80 StGB &ldquo;Vorbereitung eines Angriffskriegs&rdquo; ist seit 1. Januar 2017 gestrichen<\/strong><br>\nIm Netz gibt es Aufregung, nachdem Meldungen umging, dass ab 1. Januar 2017 der &sect; 80 StGB gestrichen wurde, wor&uuml;ber aber kaum berichtet worden sei. Das war der Paragraf, der die &ldquo;Vorbereitung eines Angriffskrieges&rdquo; unter Strafe stellte.<br>\nDas regt, wenn man dies nur oberfl&auml;chlich zur Kenntnis nimmt, angesichts der Bestrebungen der deutschen Regierung, mehr milit&auml;rische &ldquo;Verantwortung&rdquo; &uuml;bernehmen zu wollen, wom&ouml;glich zu einem Verdacht an, dass die Bundesregierung vielleicht den rechtlichen Raum f&uuml;r milit&auml;rische Interventionen und etwaige Angriffskriege schaffen will. Im Bayerischen Rundfunk versuchte man die Gem&uuml;ter zu beruhigen und die Sachlage &ldquo;richtig&rdquo; zu stellen, mit dem Titel &ldquo;Verschw&ouml;rung um &sect; 80 &ndash; Halbe Wahrheiten zum &lsquo;Angriffskrieg'&rdquo; goss man allerdings im &ldquo;Staatsfunk&rdquo; eher Wasser auf die M&uuml;hlen. Zudem hei&szlig;t es lediglich, dass &ldquo;das Delikt nur das Gesetz gewechselt&rdquo; habe, auf die damit eingehenden Ver&auml;nderungen wird aber nicht eingegangen.<br>\nWer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland herbeif&uuml;hrt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.<br>\nDer gestrichene &sect; 80 StGB<br>\nDer Bundestag hat am 1. Dezember 2016 das entsprechende Gesetz zur &Auml;nderung des V&ouml;lkerstrafgesetzbuches angenommen &ndash; dagegen stimmte nur die Linksfraktion. Der &sect; 80 wurde nicht ersatzlos gestrichen, sondern in einer ver&auml;nderten Form in das seit 2002 im Rahmen des Beitritts zum R&ouml;mischen Statut und damit zum Internationalen Strafgerichtshof seit 2002 in Deutschland geltende V&ouml;lkerstrafgesetzbuch (VStGB) als &sect; 13 aufgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/80-StGB-Vorbereitung-eines-Angriffskriegs-ist-seit-1-Januar-2017-gestrichen-3590763.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jeffrey Sachs: Die multipolare Welt lieben lernen, Mr. Trump<\/strong><br>\nF&uuml;r die USA w&auml;re es hoch an der Zeit, von einer hegemonialen Weltsicht auf eine partnerschaftliche umzuschwenken.<br>\nDie US-Au&szlig;enpolitik steht am Scheideweg. Amerika war seit 1789 eine expandierende Macht. In der zweiten H&auml;lfte des 20. Jahrhunderts erreichte es globale Vorherrschaft. Doch nun st&ouml;&szlig;t seine Macht an Grenzen angesichts des Aufstiegs Chinas, der Dynamik Indiens, des steilen Bev&ouml;lkerungsanstiegs und der wirtschaftlichen Regungen in Afrika, der Weigerung Russlands, sich seinem Willen zu unterwerfen, seiner Unf&auml;higkeit, die Ereignisse im Nahen Osten zu kontrollieren, und der Entschlossenheit Lateinamerikas, sich seiner faktischen Hegemonie zu entledigen.<br>\nEin Weg, den die USA einschlagen k&ouml;nnen, ist der globaler Zusammenarbeit. Der andere ist ein militaristischer Schub in Reaktion auf ihr Scheitern beim Erreichen ihrer Ziele. Die Zukunft Amerikas und der Welt h&auml;ngt davon ab, wie die USA sich entscheiden.<br>\nGlobale Zusammenarbeit ist in zweifacher Hinsicht lebenswichtig. Nur sie kann f&uuml;r Frieden sorgen und ein nutzloses, gef&auml;hrliches und letztlich in die Pleite f&uuml;hrendes Wettr&uuml;sten verhindern, das diesmal Cyberwaffen, Weltraumwaffen und die n&auml;chste Generation von Nuklearwaffen umfasst. Und nur sie erm&ouml;glicht es der Menschheit, sich den dringenden Herausforderungen zu stellen, vor denen unser Planet steht: der Vernichtung der Artenvielfalt, der Vergiftung der Meere und der globalen Erw&auml;rmung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000050326273\/Die-multipolare-Welt-lieben-lernen-Mr-Trump\">derStandard.at<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trump nennt Russland-Kritiker &ldquo;Dummk&ouml;pfe&rdquo;<\/strong><br>\nWenn er erst Pr&auml;sident ist, wird Russland die USA viel mehr respektieren, prophezeit Donald Trump. Nur &ldquo;Idioten&rdquo; w&uuml;rden ein gutes Verh&auml;ltnis zu Russland schlecht finden.<br>\nEinen Tag nach der Ver&ouml;ffentlichung eines US-Geheimdienstberichtes zu den russischen Hackerangriffen im Pr&auml;sidentschaftswahlkampf hat der designierte US-Pr&auml;sident Donald Trump Russland-Kritiker als &ldquo;Dummk&ouml;pfe&rdquo; (fools) bezeichnet. &ldquo;Wir haben gen&uuml;gend Probleme rund um die Welt.&rdquo;<br>\n&ldquo;Ein gutes Verh&auml;ltnis zu Russland ist eine gute Sache, nicht eine schlechte Sache&rdquo;, schrieb Trump auf Twitter. &ldquo;Nur &lsquo;dumme&rsquo; Leute oder Idioten k&ouml;nnen glauben, dass das schlecht ist!&rdquo;<br>\nWenn er erst Pr&auml;sident sei, &ldquo;wird Russland uns sehr viel mehr respektieren, als sie es jetzt tun, und beide L&auml;nder werden &ndash; vielleicht &ndash; zusammenarbeiten, um einige der gro&szlig;en und dr&auml;ngenden Probleme der WELT zu l&ouml;sen!&rdquo;, erg&auml;nzte Trump, der am 20. Januar sein Amt antritt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-01\/donald-trump-usa-russland-putin\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Zu k&ouml;stlich, die Transatlantiker werden toben. Aber wo Trump recht hat, hat er recht. Eine Konfrontation mit der Atommacht Russland ohne jede Not ist v&ouml;llig idiotisch.<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Thilo Sarrazin war &ldquo;T&uuml;r&ouml;ffner&rdquo; f&uuml;r neu-rechte Bewegungen<\/strong><br>\nDer Rechtspopulismus sei kein &ldquo;Jungbrunnen der Demokratie&rdquo;, sagt der Buchautor Andreas Speit. Die Folge neu-rechter Str&ouml;mungen sei vielmehr, dass sie eine antidemokratische und antiemanzipatorische Politik vorantrieben, die dann von anderen Parteien umgesetzt werde. (&hellip;)<br>\nAlbath: Wer sind denn die Vordenker der Neuen Rechten?<br>\nSpeit: Ja, wir m&uuml;ssen leider feststellen, dass genau diese Vordenker in der Mitte der Gesellschaft in Medien und Politik kaum beachtet werden und man deswegen so unglaublich &uuml;berrascht ist von dem, was wir in den letzten Jahren erleben konnten. Diese Vordenker der Neuen Rechten sind organisiert in Zeitungen, in Instituten und kleineren Zirkeln. Das Institut f&uuml;r Staatspolitik ist mittlerweile eines der zentralen Orte, wo die rechte Ideologie gebildet wird, Personen geschult werden und man auch ganz gezielt versucht, Einfluss auf die AfD zu nehmen.<br>\nAlbath: Jemand, der dort sehr entscheidend war, ist G&ouml;tz Kubitschek, das ist auch f&uuml;r Sie eine zentrale Figur &ndash; warum?<br>\nSpeit: G&ouml;tz Kubitschek ist einer der zentralen Vordenker, der in den letzten Jahren es wirklich geschafft hat, ein Netzwerk aufzubauen, wobei man auch eindeutig betonen muss, dass in diesem Netzwerk eben verschiedene Akteure zusammengekommen sind, die sonst nicht zusammengearbeitet haben, und das ist auch die neue Qualit&auml;t. (&hellip;)<br>\nAlbath: Sie erw&auml;hnen, Andreas Speit, auch eine Studie, die sehr bekannt geworden ist, des Soziologen Heitmeyer &uuml;ber Menschenfeindlichkeit, der auch von einer Entkultivierung des B&uuml;rgertums spricht. Teilen Sie diese Einsch&auml;tzung des Soziologen? (&hellip;)<br>\nSpeit: Ja, die teile ich. Die Studie lief &uuml;ber zehn Jahre, und wir m&uuml;ssen leider feststellen, dass die Daten, die dort &uuml;ber die Jahre erhoben worden sind, mehr und mehr auch wirklich zutreffend sich in der Politik widergespiegelt haben. Wir wussten quasi schon immer, dass es rechte Ressentiments in der Mitte der Gesellschaft gibt, es war nur eine Frage der Zeit, wann es vielleicht ein Angebot geben wird, eine Partei oder eine Bewegung, die es schafft, einerseits das als parlamentarische Option zu pr&auml;sentieren oder eben als Kraft auf der Stra&szlig;e. Und genau diese Phase erleben wir in den letzten drei, vier Jahren mit dem Aufkommen der AfD.<br>\nDie Studie belegt auch das, was die Neue Rechte selbst eigentlich offen zugibt. G&ouml;tz Kubitschek sagt n&auml;mlich selber, sie selbst als Neue Rechte, zu der ja auch die &ldquo;Junge Freiheit&rdquo; und die &ldquo;Blaue Narzisse&rdquo; geh&ouml;ren, haben gar nicht so in der Mitte der Gesellschaft diesen gro&szlig;en Schlag geschafft. Der ist gekommen von Personen aus der Mitte der Gesellschaft wie Thilo Sarrazin. Das waren f&uuml;r sie T&uuml;r&ouml;ffner, wie sie selbst sagen, Rammb&ouml;cke, und in diesem Fahrwasser der politischen Debatte, die diese Personen losgetreten haben, schwimmen sie sehr gut mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/andreas-speit-buergerliche-scharfmacher-thilo-sarrazin-war.1270.de.html?dram:article_id=375796\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36515\">Die AfD und unsere lieben Medien &ndash; ziemlich beste Freunde<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das grobe Foul der CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer<\/strong><br>\nIn einem Interview behauptet die CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer (Ministerpr&auml;sidentin des Saarlandes), manche Forderungen der AfD und der Partei DIE LINKE seien sich verbl&uuml;ffend &auml;hnlich. Annegret Kramp-Karrenbauer t&auml;uscht die &Ouml;ffentlichkeit. Das ist unfairer Wahlkampf. Dabei hatte sie gerade noch zu einem fairen Wahlkampf aufgerufen. Ein Blick auf die Programme zeigt vielmehr eine gro&szlig;e programmatische &Uuml;berschneidung zwischen CDU und der AfD.<br>\nIn der Sozialpolitik (Rentenk&uuml;rzung, K&uuml;rzung des Arbeitslosengeldes, Bef&uuml;rwortung prek&auml;rer Besch&auml;ftigung), in der Wirtschaftspolitik (Lohndr&uuml;ckerei, Niedriglohnsektor), in der Steuerpolitik (Ablehnung von Verm&ouml;gens- und Erbschaftssteuer f&uuml;r Million&auml;re), sowie in der Au&szlig;enpolitik (Bef&uuml;rwortung von Interventionskriegen) gibt es tats&auml;chlich eine verbl&uuml;ffende &Auml;hnlichkeit zwischen CDU und AfD, die von den Christdemokraten und den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; kampagenartig geleugnet wird. Und auch in der Fl&uuml;chtlingspolitik &uuml;bernimmt die CDU nach der unkontrollierten Grenz&ouml;ffnung und den mit den europ&auml;ischen Nachbarn nicht abgestimmten Entscheidungen Angela Merkels jetzt AfD-Forderungen.<br>\nUnd das Wichtigste: Wie die AfD und im krassen Gegensatz zur Politik der Partei DIE LINKE t&auml;uscht die CDU die W&auml;hler dar&uuml;ber hinweg, dass die Kriege im Vorderen Orient, die Angela Merkel unterst&uuml;tzt, Millionen Menschen in die Flucht treiben und die Terroranschlags-Gefahr in Deutschland erh&ouml;hen. Angesichts dieser zahlreichen &Uuml;berschneidungen sitzt die CDU-Politikerin und gelehrige Sch&uuml;lerin Angela Merkels Annegret Kramp-Karrenbauer im Glashaus und wirft mit Steinen.<br>\nLeider gibt es auch in der Partei DIE LINKE Dumpfbacken, die auf die Kampagne von Medien und etablierten Parteien, uns in die rechte Ecke zu stellen, hereinfallen und auch noch die Stichworte liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1288159417912189\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trumps Blick nach Deutschland<\/strong><br>\nDonald Trump prangert die Chinesen wegen ihrer Exportst&auml;rke an. Das sollte uns alarmieren: Denn als N&auml;chstes k&ouml;nnte Deutschland dran sein &ndash; der Exportweltmeister. [&hellip;]<br>\nChina hat gro&szlig;e Mengen Geld und Verm&ouml;gen aus den Vereinigten Staaten herausgenommen, in einem total einseitigen Handel&ldquo;, twitterte Trump erst vor wenigen Tagen wieder. Mit etwas Phantasie l&auml;sst sich das sehr leicht auch auf Deutschland umm&uuml;nzen. Immerhin hat die Bundesrepublik die Volksrepublik China sogar gerade wieder als Exportweltmeister abgel&ouml;st. Und der deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss, also die Differenz von Aus- und Einfuhren, lag 2016 nach vorl&auml;ufigen Zahlen bei 8,6 Prozent der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung. Das ist nicht nur ein Rekord f&uuml;r Deutschland &ndash; es ist auch viel mehr als die mickrigen 2,4 Prozent der Chinesen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Man kann sich das so vorstellen: Ein Land wie Deutschland, das Maschinen ins Ausland liefert, gew&auml;hrt im selben Zug auch noch einen Kredit zu deren Finanzierung. Wo nun ist das Problem? Lange Zeit hatte man mit diesen Ungleichgewichten halbwegs gelebt. Mit der Finanzkrise aber wurden sie als ein Risiko f&uuml;r die Stabilit&auml;t des Weltfinanzsystems identifiziert. Da exportschwache L&auml;nder ihre Importe &uuml;ber Kredite finanzieren m&uuml;ssen, kann das die Schuldenberge gef&auml;hrlich in die H&ouml;he treiben. Gewaltige globale Ungleichgewichte, die sich nicht langsam abbauen, sondern schlagartig verschieben, k&ouml;nnen im schlimmsten Fall das ganze Wirtschaftssystem ins Wanken bringen oder zumindest eine Krise verst&auml;rken. [&hellip;]<br>\nTrotzdem muss man auf den Titel Exportweltmeister nicht ebenso stolz sein wie auf den des Fu&szlig;ballweltmeisters. Der fr&uuml;here Chef des M&uuml;nchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, verweist auf die Kehrseite des Leistungsbilanz&uuml;berschusses: den &Uuml;berschuss in der Kapitalbilanz. Es flie&szlig;t mehr Kapital aus Deutschland ab als hinein. [&hellip;]<br>\nDie Deutschen k&ouml;nnen nur hoffen, dass es Trump mit ihnen nicht so genau nimmt wie mit den Chinesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/trumps-wirtschaftsplaene-wird-deutschland-das-naechste-opfer-14609309-p4.html?printPagedArticle=true#pageIndex_4\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.C.:<\/strong> Anlass zu verhaltener Freude: In einem Artikel zu Trumps Wirtschaftspolitik r&auml;umt die FAZ-Wirtschaftsredaktion erstmals Probleme der deutschen &ldquo;Exportweltmeister&rdquo;-Rhetorik ein.<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h08\"><\/a><strong>China: Der Crash blieb mal wieder aus<\/strong><br>\nKaum ein Jahr ist seit der gro&szlig;en Asien-Krise 1997\/98 vergangen, in dem Chinas Wirtschaft nicht der gro&szlig;e Crash vorhergesagt worden w&auml;re. Im vergangenen Jahr war dieser Sport besonders beliebt. Doch wieder einmal lagen die Krisen-Propheten deutlich daneben. Wie zuvor schon einige seiner ost- und s&uuml;dostasiatischen Nachbarn vollbringt China das Kunstst&uuml;ck eines lange anhaltenden Booms, der, sollte er noch ein paar Jahre so weiter gehen, das Land aus dem Status eines Entwicklungslandes herausheben wird.<br>\nDerzeit sieht es ganz danach aus, als k&ouml;nnte dies gelingen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf die chinesische Wirtschaftszeitung Caixin von einer deutlichen Zunahme der Aktivit&auml;ten im verarbeitenden Gewerbe. Der von der Zeitung erhobene Verkaufsmanagerindex liege seit sechs Monaten in Folge in einem Bereich, der Expansion signalisiere. Auch der Auftragseingang habe zugenommen. 2016 sei die Wirtschaft vermutlich im geplanten Bereich zwischen 6,5 und 7 Prozent gewachsen.<br>\nUnd profitabel scheint es auch zu sein: Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet von einem Anstieg der Gewinne der gro&szlig;en Industriebetriebe. Im Oktober h&auml;tten diese 9,8 Prozent &uuml;ber dem Vorjahresniveau gelegen und im November bereits 14,5 Prozent, so die Agentur unter Berufung auf das Nationale B&uuml;ro f&uuml;r Statistik in Beijing (Peking).<br>\nDie st&auml;rkere Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe &ndash; in den Vorjahren war das chinesische Wirtschaftswachstum vor allem vom rasch expandierenden Dienstleistungssektor getragen worden &ndash; wird &uuml;berwiegend vom Binnenmarkt befeuert. Reger Wohnungsbau und staatliche Ausgaben f&uuml;r Infrastrukturprojekte trugen ma&szlig;geblich zur gesteigerten Nachfrage bei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/China-Der-Crash-blieb-mal-wieder-aus-3590498.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass entscheidende Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas mehr &uuml;ber das Funktionieren einer Marktwirtschaft gelernt haben als z.B. die hiesige Entscheidungstr&auml;gerschaft?<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Krankenhaus als Fabrik<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung der Fallpauschalen erm&ouml;glichte den Zugriff des Kapitals auf die Kliniken &ndash; mit gravierenden Folgen f&uuml;r Personal und Patienten<br>\nMit der Einf&uuml;hrung der Fallpauschalen, den sogenannten Diagnosis Related Groups (DRG), im Jahr 2004 wurde in der Bundesrepublik ein Paradigmenwechsel in der station&auml;ren Versorgung und damit einem Teil der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge vollzogen. Urspr&uuml;nglich zur Bek&auml;mpfung von tats&auml;chlich oder vermeintlich bestehenden Fehlanreizen der Finanzierung &uuml;ber tagesgleiche Pfleges&auml;tze eingef&uuml;hrt, hat sich im Zuge der DRG-Einf&uuml;hrung eine &ouml;konomische Dynamik entfaltet, die alle Ebenen der station&auml;ren Versorgung gleicherma&szlig;en durchdringt: Krankenh&auml;user wurden zu Fabriken getrimmt, so dass &ouml;konomische Interessen in inakzeptabler Weise mit medizinischen Entscheidungen verbunden wurden.<br>\nDie betriebswirtschaftliche Ideologie bestimmt seitdem nicht nur das Leben und Arbeiten in den Kliniken egal welcher Tr&auml;gerschaft. Sie ist auch zur zentralen Perspektive der Gesundheitspolitik geworden. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf das &ouml;ffentliche Gesundheitssystem, das als &ouml;ffentliche, d. h. solidarische und demokratische Aufgabe in die Hand der Lohnabh&auml;ngigen geh&ouml;rt, die es mit ihren Geldern in Form von Kassenbeitr&auml;gen und Steuern finanzieren<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/01-09\/055.php\">Junge Welt<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zu uns kommen Menschen mit eingewachsenen Socken<\/strong><br>\nSo etwas gibt es nur ein einziges Mal im reichen Deutschland: Eine Krankenstube, in der sich Obdachlose &ndash; auch ohne Versicherung &ndash; station&auml;r pflegen lassen k&ouml;nnen &ndash; teilweise monatelang. Offene Beine, abgestorbene Zehen, faule Z&auml;hne: Die Mitarbeiter haben schon einiges gesehen. Oft geht die Hilfe &uuml;ber das Medizinische hinaus.<br>\n&ldquo;Das sind so schmerzhafte Wunden. Es brennt wie Feuer.&rdquo; &ndash; &ldquo;Das tut den ganzen Tag weh. Von morgens bis abends. Ich tue jetzt diese spezielle Wundauflage drauf, das ist speziell f&uuml;r Infektionen.&rdquo;<br>\nDer ganze Unterschenkel von Georg besteht aus einer einzigen, rosa fleischigen, sehr tiefen Wunde. Seit zwei Monaten ist Georg schon Patient in der Krankenstube der Caritas Hamburg.<br>\nEin Team aus sechs Pflegern und einem ehrenamtlich arbeitenden Arzt betreut hier rund um die Uhr die Patienten. Georgs eitrige Beine seien eine typische Wunde f&uuml;r Menschen, die auf der Stra&szlig;e leben, erkl&auml;rt die Sozial- und Gesundheitsmanagerin der Krankenstube, Ingrid Kieninger.<br>\n&ldquo;Die Menschen, die haben oft monatelang ihre Schuhe an, die Menschen, die zu uns kommen, die haben eingewachsene Socken, die haben schwerst entz&uuml;ndete Beine. &rdquo;<br>\nDie blonde, 50-j&auml;hrige Frau leitet seit drei Jahren die Krankenstube, ein in dieser Form einmaliges Projekt in Deutschland. Hier werden die Menschen medizinisch versorgt, die ohne Papiere leben, die keine Krankenversicherung haben. Georg ist einer von 18 Patienten. Sein Gesicht ist zerfurcht, seine Kleidung sauber und ordentlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/einzige-pflegestation-fuer-obdachlose-zu-uns-kommen.1769.de.html?dram:article_id=375689\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Aber unsere Bundeskanzlerin wird nicht m&uuml;de in ihrer Betonung, dass es uns allen so gut wie niemals zuvor gehe. Angesichts solcher Berichte m&uuml;sste Frau Merkel ein Gef&uuml;hl der Peinlichkeit oder Scham bekommen und sich f&uuml;r derartige &Auml;u&szlig;erungen entschuldigen.<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Martin Schulz erh&auml;lt Europ&auml;ische Toleranz-Medaille<\/strong><br>\nDer scheidende EU-Parlamentspr&auml;sident Schulz erh&auml;lt die Europ&auml;ische Toleranz-Medaille 2016.<br>\nDie Organisation teilte in Br&uuml;ssel mit, der SPD-Politiker werde f&uuml;r seinen pers&ouml;nlichen Beitrag zum Kampf gegen Fremdenhass und Intoleranz in Europa ausgezeichnet. Eines seiner gr&ouml;&szlig;ten Verdienste sei die Einf&uuml;hrung des j&auml;hrlichen Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust im Europ&auml;ischen Parlament. Schulz soll die Auszeichnung in diesem Monat erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/auszeichnung-martin-schulz-erhaelt-europaeische-toleranz.447.de.html?drn:news_id=696446\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Was werden viele Menschen in Griechenland dar&uuml;ber denken, wenn ihnen noch in den Ohren klingt, wie ihre Regierung im Jahr 2015 verbal von Martin Schulz zurechtgewiesen wurde?<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rot-Rot-Gr&uuml;n nicht einzige Option &ndash; Gabriel hat auch Ampel im Blick<\/strong><br>\nSigmar Gabriel will eine Neuauflage der Gro&szlig;en Koalition vermeiden. Der SPD-Vorsitzende kann sich eine Koalition mit Gr&uuml;nen und FDP vorstellen. Auch Rot-Rot-Gr&uuml;n hat er noch nicht abgeschrieben.<br>\nNach der Bundestagswahl im Herbst kann sich SPD-Chef Sigmar Gabriel auch eine Koalition mit den Gr&uuml;nen und der FDP vorstellen. Das bislang vor allem diskutierte B&uuml;ndnis aus SPD, Linken und Gr&uuml;nen sei &ldquo;keinesfalls die einzige Konstellation, die denkbar ist&rdquo;, sagte Gabriel dem &ldquo;Spiegel&rdquo;. Er verwies auf das Beispiel Rheinland-Pfalz, wo die SPD eine Ampelkoalition anf&uuml;hre, also &ldquo;letztlich mit zwei liberalen Parteien&rdquo; regiere.<br>\nGabriel f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Aber nat&uuml;rlich kann ich mir auch eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition vorstellen, wenn sich daraus eine stabile Regierung formen l&auml;sst.&rdquo; Das liege aber &ldquo;ausschlie&szlig;lich an der Linkspartei&rdquo;: Ein Austritt aus dem Euro oder die Weigerung, an UN-mandatierten Eins&auml;tzen gegen V&ouml;lkermord teilzunehmen, seien &ldquo;mit der SPD nicht zu machen&rdquo;.<br>\nEine Neuauflage der Gro&szlig;en Koalition will Gabriel vermeiden. &ldquo;Wir werden alles tun, um das zu verhindern&rdquo;, sagte er dem Nachrichtenmagazin. Auszuschlie&szlig;en sei ein solches B&uuml;ndnis aber nicht, weil es sein k&ouml;nne, dass nur Union und SPD eine regierungsf&auml;hige Mehrheit im neuen Bundestag erreichen. Momentanen Umfragewerten zufolge h&auml;tten allerdings sowohl eine Ampelkoalition als auch Rot-Rot-Gr&uuml;n keine Mehrheit im Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Gabriel-hat-auch-Ampel-im-Blick-article19496306.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bei Gabriel f&auml;llt einem irgendwann nichts mehr ein. Sicher sind Umfragen keine Wahlen, aber wo nach den aktuellen Umfragewerten eine SPD-Gr&uuml;ne-Linke-Koalition mit ca. 42 % der W&auml;hlerstimmen deutlich von einer absoluten Mehrheit entfernt ist, ist eine SPD-FDP-Gr&uuml;ne-Koalition auf der Basis von 37 % der W&auml;hlerstimmen schon mathematisch quasi ausgeschlossen. Wenn Gabriel mit diesen Fiktionen den Preis f&uuml;r die quasi unabwendbare Gro&szlig;e Koalition ab 2017 hochtreiben will, ist das verr&uuml;ckt. Noch verr&uuml;ckter ist die politische Betrachtung: die neue FDP ist ganz die alte, neoliberal, feudalistisch, f&uuml;r noch mehr (!!) Steuersenkungen f&uuml;r Reichen. Eine solche Koalition &ndash; auch zusammen mit den konservativ-liberalen Gr&uuml;nen, die au&szlig;er allen anderen Schweinereien (Hartz IV, Rentenk&uuml;rzungen&hellip;) u. a. die Abschaffung der Erbschaftsteuer f&uuml;r Millionenerben bef&uuml;rworten &ndash; st&uuml;nde exakt gegen die letzten Reste an sozialer Gerechtigkeit und alles, f&uuml;r das die SPD offiziell antritt. Interessanterweise werden an die FDP nicht einmal Forderungen gestellt, w&auml;hrend f&uuml;r die erw&auml;hnte Rot-Rot-Gr&uuml;ne Koalition im Grunde SPD-Positionen 1:1 &uuml;bernehmen m&uuml;&szlig;te. Wobei die Forderung nach dem Austritt aus dem Euro und die Verweigerung der Teilnahme an Blauhelm-Eins&auml;tzen Minderheitenpositionen in der Partei DIE LINKE. sind, Gabriel also ein Strohmann-Argument vorbringt. Gabriels Interview-Aussagen sind insgesamt ein v&ouml;llig sinnloses Selbstgespr&auml;ch im luftleeren Raum. Ehrlich gesagt, hoffe ich, da&szlig; die sinnlosen Diskussionen &uuml;ber die Schim&auml;re R2G in der Linken aufh&ouml;ren: egal, was die Partei tut, ohne vollst&auml;ndige Selbstaufgabe ist R2G nicht zu haben, und Gabriel schl&auml;gt noch die letzte T&uuml;r zu, wenn er die FDP als eher bevorzugten Partner erw&auml;hnt.<\/em>\n<\/p><\/li><li><a name=\"h13\"><\/a><strong>AfD will mit Stiftung an Steuergeld<\/strong><br>\nDie AfD hat seit jeher das deutsche Parteiensystem und die Finanzierung &uuml;ber politische Stiftungen kritisiert. Nun will sie selbst die staatlichen Zusch&uuml;sse kassieren.<br>\nDie AfD hat ihre seit Jahren geplante Parteistiftung im dritten Anlauf erfolgreich gegr&uuml;ndet. Am 10. Dezember h&auml;tten die 34 Gr&uuml;ndungsmitglieder in Frankfurt am Main &uuml;ber die Satzung abgestimmt und den fr&uuml;heren Co-Sprecher der AfD, Konrad Adam, zum Vorsitzenden gew&auml;hlt, berichtete der Spiegel. Adam best&auml;tigte ZEIT ONLINE seine Wahl.<br>\nDie Neugr&uuml;ndung tr&auml;gt den Namen Desiderius-Erasmus-Stiftung. Sie soll sich zum gro&szlig;en Teil aus Zusch&uuml;ssen des Staats finanzieren, wie das auch bei den meisten anderen Parteistiftungen der Fall ist. Die Partei erhofft sich aus der staatlichen Finanzierung f&uuml;r Parteistiftungen bis zu 80 Millionen Euro im Jahr. Nach Angaben aus der AfD stehen auf Bundesebene etwa 450 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung.<br>\nDie Stiftung hat laut Adam die Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Damit ist sie eine privatrechtliche Institution und soll &uuml;ber das Amtsgericht Bonn ins Vereinsregister eingetragen werden. Ob die Stiftung ein festes Kapital erhalten soll, steht noch nicht fest. Ein &ldquo;niedriger f&uuml;nfstelliger Betrag&rdquo; soll nach Angaben Adams aus dem Verm&ouml;gen des aufgel&ouml;sten AfD-Gr&uuml;ndungsvereines Wahlalternative 2013 an die Stiftung flie&szlig;en. Der Verein habe beim zust&auml;ndigen Finanzamt beantragt, als gemeinn&uuml;tzig anerkannt zu werden. Spenden w&auml;ren dann steuerlich abzugsf&auml;hig.<br>\nZiele sind laut der Satzung die F&ouml;rderung der &ldquo;demokratischen und staatsb&uuml;rgerlichen Bildung des deutschen Volkes&rdquo;, die F&ouml;rderung der Wissenschaft, der europ&auml;ischen und internationalen Verst&auml;ndigung, der Entwicklungshilfe, von Begabten und der Kunst und Kultur sowie die Unterst&uuml;tzung des zivilgesellschaftlichen Engagements.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-01\/afd-parteistiftung-geld-zuschuesse-staat-konrad-adam\">Zeit Online<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Juncker sitzt weiter fest im Sattel&laquo;<\/strong><br>\nDer derzeitige EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker soll w&auml;hrend seiner Zeit als Premierminister Luxemburgs Anstrengungen der EU blockiert haben, Steuerschlupfl&ouml;cher f&uuml;r Konzerne zu schlie&szlig;en. Das geht aus einem Enth&uuml;llungsbericht der britischen Zeitung The Guardian vom Sonntag hervor. Bevor wir &uuml;ber die Rolle Junckers reden: Bitte f&uuml;hren Sie aus, welche Tricks von den Unternehmen angewandt wurden.<br>\nEs wurden etwa Deals von Staaten mit Konzernen gemacht, sogenannte Steuervorbescheide. Mit ihnen konnten sich Konzerne bestimmte Steuertricks vorab absegnen lassen. Luxemburg hat den Austausch dieser Deals zwischen Steuerbeh&ouml;rden blockiert. Im Ergebnis haben Konzerne weniger als ein Prozent an Steuern auf ihre Gewinne in der EU gezahlt. Es geht auch auch um &raquo;hybride Steuertricks&laquo;: In Deutschland verbuchte der Konzern fiktive Zinsen an eine Briefkastenfirma in Luxemburg als Verlust. In Luxemburg wurden die Zinseinnahmen aber nicht versteuert, weil sie dort als Dividenden behandelt wurden. Gezielt wurden hier Unterschiede in den nationalen Rechtssystemen genutzt.<br>\nWie hat Jean Claude Claude Juncker den Kampf gegen diese Betr&uuml;gereien behindert?<br>\nZusammen mit Sven Giegold, einem EU-Parlamentsabgeordneten der Gr&uuml;nen, habe ich die Dokumente um die es im Guardian-Artikel geht ausgewertet. Das ist alles nicht neu. Aus ihnen geht hervor, dass Luxemburg zu der Zeit, da Juncker Premier und Finanzminister war, immer wieder Versuche abwehrte, die &uuml;belsten Steuertricks der gro&szlig;en Konzerne einzuschr&auml;nken. &Uuml;ber die Tricks wurde in einer der &raquo;Gruppe Verhaltenskodex&laquo; diskutiert. Aber immer wenn die Schlupfl&ouml;cher auf die Tagesordnung gesetzt wurden, hat Luxemburg verhindert, dass dar&uuml;ber gesprochen wurde. Denn in der Gruppe gilt das Prinzip der Einstimmigkeit. Juncker hatte damals die Weisungsbefugnis in Luxemburg. Er kann sich also nicht hinstellen und sagen, er habe mit allem nichts zu tun gehabt.<br>\nIst der EU-Kommissionspr&auml;sident also der alleinige Schuldige f&uuml;r das mangelhafte Vorgehen des Staatenbunds gegen die Konzernmachenschaften?<br>\nJuncker hat in einem Punkt recht: Es geht nicht nur um Luxemburg. Der Steuerwettbewerb der Staaten ist gewollt und im EU Binnenmarkt angelegt. Es ist aber nicht hinnehmbar, dass Millionen von Europ&auml;ern unter der K&uuml;rzungspolitik leiden, w&auml;hrend gleichzeitig den &ouml;ffentlichen Kassen jedes Jahr hunderte Milliarden Euro durch Steuertricks der Konzerne entgehenm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1341.juncker-sitzt-weiter-fest-im-sattel.html\">Die Linke. im Europaparlament<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Neoliberalism &ndash; the ideology at the root of all our problems<\/strong><br>\nFinancial meltdown, environmental disaster and even the rise of Donald Trump &ndash; neoliberalism has played its part in them all. Why has the left failed to come up with an alternative? Imagine if the people of the Soviet Union had never heard of communism. The ideology that dominates our lives has, for most of us, no name. Mention it in conversation and you&rsquo;ll be rewarded with a shrug. Even if your listeners have heard the term before, they will struggle to define it. Neoliberalism: do you know what it is? Its anonymity is both a symptom and cause of its power. It has played a major role in a remarkable variety of crises: the financial meltdown of 2007&#8209;8, the offshoring of wealth and power, of which the Panama Papers offer us merely a glimpse, the slow collapse of public health and education, resurgent child poverty, the epidemic of loneliness, the collapse of ecosystems, the rise of Donald Trump. But we respond to these crises as if they emerge in isolation, apparently unaware that they have all been either catalysed or exacerbated by the same coherent philosophy; a philosophy that has &ndash; or had &ndash; a name. What greater power can there be than to operate namelessly?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/books\/2016\/apr\/15\/neoliberalism-ideology-problem-george-monbiot\">The Guardian<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Programmbeschwerde: Gesiebte Information<\/strong><br>\nTageschaus 5.1.17, 20 Uhr, tagesschau.de vom 5.1.17<br>\nSehr geehrte NDR Rundfunkr&auml;te, sehr geehrter Herr Intendant,<br>\nStudio-Antext unter dem Fakten behauptenden Titel &bdquo;Hackerangriffe im US-Wahlkampf&ldquo;:<br>\n&bdquo;Die US-Geheimdienste bleiben bei ihrem Vorwurf, Russland stecke hinter den Hacker-Angriffen im US-Wahlkampf. Nur h&ouml;chste Stellen in Moskau k&ouml;nnten f&uuml;r den Diebstahl von Daten und deren Ver&ouml;ffentlichung verantwortlich sein, erkl&auml;rten die Chefs der Dienste bei der Anh&ouml;rung im Senat. Sie sprachen von einer wachsenden Gefahr f&uuml;r die USA. Pr&auml;sident Obama erhielt heute einen vertraulichen Bericht von den Vorw&uuml;rfen gegen Moskau. Sein Nachfolger Trump wird morgen informiert.&rdquo;<br>\nWir &uuml;bergehen eine Er&ouml;rterung, warum es &bdquo;&hellip; Bericht &uuml;ber die Vorw&uuml;rfe&hellip;&ldquo; h&auml;tte hei&szlig;en m&uuml;ssen. Richtiges Deutsch k&ouml;nnen eben nicht alle ARD-aktuell &ndash;Redakteure, das wissen wir l&auml;ngst. Die Frage ist vielmehr, ob in diesem Laden die Rechte wei&szlig;, was die Linke tut, oder ob schon alle Sicherungen durchgeknallt sind.<br>\nZum &bdquo;Hacken&rdquo; hei&szlig;t es n&auml;mlich auf der Internet-Seite tagesschau.de:<br>\n(Der Direktor der US-Geheimdienste)&hellip;&ldquo; Clapper betonte, dass es keine Anzeichen daf&uuml;r gebe, dass Russland aktiv in den Wahlvorgang in den USA eingegriffen habe. &ldquo;Sie habe nicht die Stimmabgabe manipuliert oder so etwas&rdquo;, sagte Clapper.<br>\nDie Anh&ouml;rung erfolgte nicht &bdquo;im Senat&ldquo; (wie im Studio-Antext behauptet), sondern im Verteidigungsausschuss des Senats unter Vorsitz des Russland-Hassers McCain. Sie diente ersichtlich dem Versuch der Obama-Gefolgschaft, dem k&uuml;nftigen Pr&auml;sidenten D. Trump noch einen gro&szlig;en Stein in den Weg zu einer Verst&auml;ndigung mit Moskau zu rollen.<br>\nDie Redaktion unternahm keinen Versuch der Gegenrecherche bez&uuml;glich der beweislosen Beschuldigung, Russland habe sich in den US-Wahlkampf eingehackt. Sie bleibt beim Obama-gef&uuml;gigen Verlautbarungsjournalismus. Russland wird, getreu auch der Berliner Regierungslinie, als aggressiver Feind in einem nicht erkl&auml;rten Cyber-Krieg abgemalt, &bdquo;eine wachsende Gefahr f&uuml;r die USA&ldquo; (Antext-Formulierung). Welch peinliche US-H&ouml;rigkeit; nichts wird hinterfragt, wesentliche Informationen\/&Uuml;berlegungen werden weggelassen, obwohl sie Voraussetzung f&uuml;r eine sachgerechte Einordnung der Story sind:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/de\/1002\">Seniora.org<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Fake News<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gro&szlig;e Koalition gegen Fake News: Globales B&uuml;ndnis von &uuml;ber 40 Medien und Web-Konzernen geht an den Start<\/strong><br>\nDas Netzwerk soll die Kr&auml;fte der Partner b&uuml;ndeln, um in der Recherche und Verifikation von Geschichten aus dem Netz effizienter arbeiten zu k&ouml;nnen. So wollen sich die Partner &uuml;ber einen virtuellen Newsroom &uuml;ber Fake News austauschen, ihre Ergebnisse auch mit der &Ouml;ffentlichkeit teilen und gemeinsame Standards f&uuml;r den Umgang mit Fake News erarbeiten. Daf&uuml;r sollen &uuml;ber die Koalition beispielsweise Mitarbeiter-Schulungen organisiert werden, hei&szlig;t es.<br>\nZum Jahreswechsel w&auml;chst das im vergangenen Jahr gegr&uuml;ndete Netzwerk um rund 40 Medienpartner. Aus Deutschland engagieren sich beispielsweise die dpa sowie Zeit Online, auch internationale Medien wie die Associated Press, Reuters, AFP, Bloomberg, BBC, NBC, ABC, der Guardian oder Trinity Mirror steigen ein.<br>\nIn der First Draft Coalition sind nicht nur klassische Medienh&auml;user organisiert, sondern auch Distributoren Google, Facebook oder Twitter. Vor allem die Social Networks werden oft f&uuml;r die Weiterverbreitung von falschen Nachrichten kritisiert. Gegr&uuml;ndet wurde die Coalition unter anderem vom Google News Lab, storyful dem Eyewitness Media Hub.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/01\/05\/grosse-koalition-gegen-fake-news-globales-buendnis-von-40-medien-und-web-konzernen-geht-an-den-start\/\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Fake News&rdquo; vom Entwicklungsminister?<\/strong><br>\nGerd M&uuml;ller (CSU) sprach heute davon, dass es &ldquo;Zehntausende F&auml;lle&rdquo; von Sozialmissbrauch durch Asylbewerber geben w&uuml;rde. Interessante Zahlen, wenn sie denn stimmen w&uuml;rden. Nur konnte sein Ministerium heute &uuml;berhaupt nicht erkl&auml;ren, wie der Entwicklungsminister auf diese Zahlen kommt&hellip; Vielleicht hat M&uuml;ller die sich schlicht ausgedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/jungundnaiv\/videos\/1553387864673156\/?pnref=story%20\">Jung &amp; Naiv via Facebook<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li><li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Die leisen Vordenker<\/strong><br>\nDie neue Liste unserer wichtigsten Intellektuellen stellt auch die Frage, welche Bedeutung die Mahner hierzulande noch haben. Ihre heroische Epoche, in der sie privilegierte Meinungsf&uuml;hrer waren, scheint beendet zu sein.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170109_hwt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170109_hwt-01-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/die-leisen-vordenker-aid-1.6508927\">Rheinische Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ist das Satire und keiner merkt es? Wenn das unsere zehn &bdquo;wichtigsten Intellektuellen&ldquo; sind, steht es um das Land wirklich schlecht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36531","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36531","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36531"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36531\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36534,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36531\/revisions\/36534"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}