{"id":3657,"date":"2008-12-11T09:23:11","date_gmt":"2008-12-11T08:23:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3657"},"modified":"2008-12-11T16:48:49","modified_gmt":"2008-12-11T15:48:49","slug":"hinweise-des-tages-794","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3657","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Heiner Flassbeck: Der Konsum, die ewige Schw&auml;che<\/li>\n<li> 60 Milliarden gegen die Krise<\/li>\n<li>Paul Krugman: The German problem<\/li>\n<li>Lehman-Opfer: Kaum Entsch&auml;digungsangebote<\/li>\n<li>Autozulieferer betteln Staat um Hilfe an<\/li>\n<li>Demn&auml;chst: Arbeitsrecht nach Gutsherrenart &ndash; CDU will ins 18. Jahrhundert<\/li>\n<li>Sportschuhe kommen nicht in die T&uuml;te<\/li>\n<li>Veolia piesackt die Bahn<\/li>\n<li>Arbeitsminister Scholz l&auml;sst eigene Praktikanten unbezahlt<\/li>\n<li>EU-Geschenk f&uuml;r Pharmabranche<\/li>\n<li>Fortsetzung Ypsilanti<\/li>\n<li>Worst EU Lobbying Awards 2008<\/li>\n<li>Vereinigung zur Aufdeckung von Populismus, e.V.<\/li>\n<li>60 Jahre Menschenrechte: Der Pharis&auml;er in uns<\/li>\n<li>Wir testen, ohne zu wissen, was<\/li>\n<li>Milzbrandbriefe von der Army<\/li>\n<li>Nochmals zum dju-Bundesvorsitzenden Malte Hinz<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3657&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Heiner Flassbeck: Der Konsum, die ewige Schw&auml;che<\/strong><br>\nDeutschland droht eine Mischung aus Depression und Deflation &ndash; doch Regierung und Sachverst&auml;ndigenrat haben keinen Plan f&uuml;r die Krise.<br>\nSeit Jahren setzen die &ldquo;Weisen&rdquo; alles daran, normale Lohnzuw&auml;chse zu verhindern. F&uuml;r die Bundesregierung und Sachverst&auml;ndige waren die Lohnmoderation das Herzst&uuml;ck der Wirtschaftspolitik. Sie verwiesen auf die Erfolge, die diese auf au&szlig;enwirtschaftlichem Gebiet gebracht habe &ndash; abzulesen an dem 2007 fast 180 Milliarden schweren &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz. Deutschland feierte sich als Exportweltmeister.\n<p>Doch dieser Titel ist nicht viel wert. So ist der gesamte Auftragseingang der deutschen Industrie im Oktober drastisch eingebrochen. Es w&auml;re nun an der Zeit zu erkennen, dass sich die Erfolge im Ausland, die durch Lohndumping erzielt wurde, nicht ohne weiteres in ein von der inl&auml;ndischen Nachfrage getragenes Wachstum &uuml;berf&uuml;hren lassen.<\/p>\n<p>Wenn die Bundesregierung allein darauf setzt, die Nachfrage, die woanders geschaffen wird, nach Deutschland zu lenken, dann wird sie kl&auml;glich scheitern. Die L&auml;nder, die einen flexiblen Wechselkurs haben, werden sich wehren ihre W&auml;hrung drastisch abwerten; andere werden auf Protektionismus setzen. Das gilt vor allem f&uuml;r die USA oder Gro&szlig;britannien. Auch die anderen Euro-L&auml;nder werden nicht weiter bluten wollen. Wenn sie auch darauf setzen, die Kosten zu senken, wird das ganz Europa in den Abgrund ziehen &ndash; und die Deflation beschleunigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/284\/451000\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>60 Milliarden gegen die Krise<\/strong><br>\nDeutschland sollte rasch, wie andere Staaten auch, die Staatsausgaben erh&ouml;hen. Eine Spritze von 60 Milliarden Euro ist m&ouml;glich. Von Hubert Gabrisch, Forschungsdirektor des Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/353\/451068\/text\/print.html\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung der NachDenkSeiten-Unterst&uuml;tzerin H.K.:<\/strong> &bdquo;Es macht wenig Sinn, das Einkommen jener zu erh&ouml;hen, die kein Vertrauen in die M&auml;rkte besitzen. Denn Mehreinkommen wird nicht ausgegeben, sondern gehalten.&ldquo; Das trifft so undifferenziert nicht zu. Denn bei mittleren und unteren Einkommensgruppen flie&szlig;en Mehreinkommen &uuml;berwiegend oder ganz in den Konsum.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Diese S&auml;tze sind bemerkenswert:<\/em> <\/p>\n<blockquote><p>Ein zus&auml;tzliches Defizit (gemeint ist das Staatsdefizit, KR) von einem Prozentpunkt des Sozialprodukts schafft mehr Liquidit&auml;t, wenn die Staatsquote 45 Prozent statt 20 Prozent betr&auml;gt. Wir k&ouml;nnen froh sein, dass die Staatsquote in allen wichtigen Industriel&auml;ndern zwischen 35 Prozent und 50 Prozent liegt, und dass auch die deutsche Staatsquote in den vergangenen Jahren nicht weiter abgesenkt wurde.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Paul Krugman: The German problem<\/strong><br>\nA brief note on real economic issues. Everyone here seems to be talking about two things: the fate of the auto industry, which is in almost as much trouble in Sweden as it is in the United States, and the German problem. At a time when expansionary policies are desperately needed, the leaders of Europe&rsquo;s largest economy seem to have their heads in the sand. This is a huge problem: there are large spillovers in fiscal policy among EU nations &mdash; that is, a significant fraction of, say, French fiscal expansion ends up promoting employment in Germany or Italy rather than France. So there&rsquo;s a crying need for a coordinated policy. But the Germans aren&rsquo;t participating.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2008\/12\/10\/the-german-problem\/\">The New York Times<\/a><\/li>\n<li><strong>Lehman-Opfer: Kaum Entsch&auml;digungsangebote<\/strong><br>\nDie Pleite der US-Bank Lehman hat 40.000 Anleger in Deutschland um ihr Erspartes gebracht. Auf Entsch&auml;digung warten sie fast immer vergeblich. Die Gesch&auml;digten sind den Angaben zufolge in der gro&szlig;en Mehrheit der F&auml;lle &auml;ltere Menschen. Das Durchschnittsalter der befragten Kunden lag bei 64, der &auml;lteste Betroffene war &auml;lter als 90. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale bestehen gute Aussichten f&uuml;r eine Entsch&auml;digung der Opfer, auch wenn es zu Gerichtsprozessen k&auml;me. &ldquo;Gesch&auml;digte haben Anspruch auf Entsch&auml;digung&rdquo;, sagte H&ouml;rmann. Finanzexpertin Edda Castello f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Bei der Beratung sind schwerwiegende Fehler gemacht worden.&rdquo; So h&auml;tten viele Berater etwa verschwiegen, dass sie f&uuml;r den Verkauf Provisionen erhielten. Auch seien die Produkte, also die Zertifikate, nicht ordentlich erl&auml;utert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1643663&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Autozulieferer betteln Staat um Hilfe an<\/strong><br>\nDie Bundesl&auml;nder stehen vor einer gro&szlig;en Hilfsaktion f&uuml;r Autozulieferer. Mehrere angeschlagene Unternehmen haben bei Landesregierungen bereits dringlich um B&uuml;rgschaften gebeten. Mit Tedrive strauchelte jetzt ein weiterer Zulieferer.\n<p>Um die unter Nachfrageeinbr&uuml;chen leidende Branche zu stabilisieren, stocken viele L&auml;nder ihre B&uuml;rgschaftsrahmen jetzt weiter auf. So habe Hessen das Hilfspaket von zuletzt 300 Mio. Euro um weitere 500 Mio. Euro erh&ouml;ht (&hellip;)<\/p>\n<p>Brandenburg stelle Kredite und B&uuml;rgschaften in H&ouml;he von insgesamt 400 Mio. Euro bereit. Auch Bayern habe sein B&uuml;rgschaftspaket von 80 Mio. Euro pro Jahr auf 180 Mio. Euro erh&ouml;ht.<\/p>\n<p>Experten rechnen mit einer weiteren Welle hilfsbed&uuml;rftiger Zulieferer und zugleich einer drastischen Konsolidierung in der Branche. L&auml;ndern und Bund drohen daher weitere Hilfsanforderungen. Betroffen sind vor allem Baden-W&uuml;rttemberg, Nordrhein-Westfalen oder Bayern, wo viele Zulieferer ihren Sitz haben. In Nordrhein-Westfalen haben bereits 15 Firmen um konkrete Hilfe ersucht. 900 Mio. Euro sind in Form von B&uuml;rgschaften in Anspruch genommen worden, 1,1 Mrd. Euro stehen noch bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:L%E4nderhilfe-f%FCr-Schl%FCsselindustrie-Autozulieferer-betteln-Staat-um-Hilfe-an\/450052.html\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Glaubt man wirklich, dass man auf Dauer mit solchen Staatshilfen die Nachfrage nach Autos erh&ouml;hen kann?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Demn&auml;chst: Arbeitsrecht nach Gutsherrenart &ndash; CDU will ins 18. Jahrhundert<\/strong><br>\nBevor alle wieder alles ins Nirwana der Vergesslichkeit verschwinden lassen, lohnt sich ein Blick zur&uuml;ck auf den CDU-Parteitag vor zwei Wochen. Endlich solle wieder &bdquo;Gerechtigkeit&ldquo; einkehren, hie&szlig; es. Der Begriff &bdquo;Flexibilisierung&ldquo; wurde bewusst vermieden. NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) verk&uuml;ndete gar das Ende des neoliberalen Ausflugs. Dem k&ouml;nnten allerdings Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schnell auf den Leim gehen, wie sich herausstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=13228\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Sportschuhe kommen nicht in die T&uuml;te<\/strong><br>\nDie Armutsforscherin Irene Becker &uuml;ber Aufstocker, die Folgen von Hartz IV und Familien, bei denen das Geld hinten und vorne nicht reicht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/50\/08500401.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Veolia piesackt die Bahn<\/strong><br>\nVeolia Verkehr, der wichtigste Konkurrent der Deutschen Bahn im Regionalverkehr, will eine st&auml;rkere Rolle spielen. Der Markt ist umk&auml;mpft &ndash; auch Veolia verlor nun die Strecke Cottbus-G&ouml;rlitz-Zittau an den Konkurrenten Odeg, der planen soll, seine Zugschaffner auf dem Niveau von Putzkr&auml;ften zu bezahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/;art271,2681974?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitsminister Scholz l&auml;sst eigene Praktikanten unbezahlt<\/strong><br>\nAls Vork&auml;mpfer f&uuml;r die Rechte von Praktikanten gibt sich Bundesarbeitsminister Olaf Scholz. Doch in seinem Ministerium sieht es f&uuml;r die j&auml;hrlich hundert Praktikanten finster aus &ndash; sie erhalten kein Geld. Die Opposition wirft dem SPD-Politiker &ldquo;Heuchelei&rdquo; vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,druck-595299,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Geschenk f&uuml;r Pharmabranche<\/strong><br>\nDie Pharmaindustrie soll nach dem Willen der EU-Kommission Produktinformationen &uuml;ber verschreibungspflichtige Medikamente in Printmedien platzieren d&uuml;rfen. EU-Industriekommissar G&uuml;nter Verheugen schlug am Mittwoch in Br&uuml;ssel vor, solche Ver&ouml;ffentlichungen in Tageszeitungen, Zeitschriften und im Internet zu erlauben. Der EU-Kommissar sieht darin keine Lockerung des Werbeverbots f&uuml;r rezeptpflichtige Arzneien: &raquo;Es bleibt selbstverst&auml;ndlich dabei, dass Werbung f&uuml;r verschreibungspflichtige Medikamente verboten ist.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-11\/024.php\">jungewelt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Unterst&uuml;tzers K.F.:<\/strong> Herr Verheugen sollte sich den Bericht von Frontal21 vom 10.12.08 zu Gem&uuml;te f&uuml;hren. Dann w&uuml;sste er, dass die Pharmaindustrie auf keine zus&auml;tzlichen Publikationen in diversen Medien angewiesen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fortsetzung Ypsilanti <\/strong><br>\nSelbst Spiegel Online hat es inzwischen bemerkt: Es ist nur ein Ger&uuml;cht.\n<ul>\n<li>Das Blog &ldquo;Kritik und Kunst&rdquo; gratuliert zu dieser Einsicht! Und?<\/li>\n<li>Wie reagiert SpON auf diese zweifellos zutreffenden Bemerkungen? Mit einer Richtigstellung? <\/li>\n<li>Auf eine Entschuldigung f&uuml;r Andrea Ypsilanti wagen wir ja gar nicht zu hoffen, aber eine Richtigstellung, die k&ouml;nnte doch drin sein, oder?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nat&uuml;rlich nicht. SpON war neben BILD, FAZ und FOKUS eine der Angriffsspitzen der Anti-Ypsilanti-Armee. Und wie immer, wenn Mobbing-T&auml;ter die Verleumdungen nicht mehr aufrecht erhalten k&ouml;nnen, muss der Spie&szlig; umgedreht werden &ndash; denn eines kann der Mobber nie: dem Verleumdeten die Verleumdung verzeihen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kritik-und-kunst.blog.de\/2008\/12\/09\/fortsetzung-ypsilanti-5194479\">kritik-und-kunst<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Vereinigung zur Aufdeckung von Populismus, e.V.<\/strong><br>\nDie S&uuml;ddeutsche Zeitung hat sich dazu herabgelassen, den LINKE-Spitzenkandidaten von Hessen, Willi van Ooyen, zu interviewen. Das Interview ist dergestalt typisch in dem Umgang der Massenmedien mit der LINKEn, dass sich hier eine genauere Betrachtung lohnt, um die &uuml;blichen Versatzst&uuml;cke einmal genauer zu untersuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oeffingerfreidenker.blogspot.com\/2008\/12\/vereinigung-zur-aufdeckung-von.html\">Oeffinger Freidenker<\/a><\/li>\n<li><strong>Agrosprit-Lobby und finnische Europaabgeordnete gewinnen die Worst EU Lobbying Awards 2008<\/strong>\n<p>Heute wurden die Gewinner der Worst EU Lobbying Awards 2008 in Br&uuml;ssel gek&uuml;rt &ndash; und hier sind sie: <\/p>\n<p><strong>Worst Lobbying Award <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Agrosprit-Lobby (MPOC, Unica und Abengoa), 52% <\/li>\n<li>International Air Transport Association (IATA), 14% <\/li>\n<li>Gplus und Aspect Consulting, 13% <\/li>\n<li>European Alliance for Access to Safe Medicines (EAASM), 12% <\/li>\n<li>European Business and Parliament Scheme (EBPS), 10% <\/li>\n<li>Abgegebene Stimmen in dieser Kategorie: 8643<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Worst Conflict of Interest Award<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Piia-Noora Kauppi MdEP, 26% <\/li>\n<li>Dr. Caroline Jackson MdEP, 23% <\/li>\n<li>Klaus-Heiner Lehne MdEP, 22% <\/li>\n<li>Die Ex-EU-Kommissionsbeamten Petite, Klotz and Kj&oslash;lbye, 14% <\/li>\n<li>Fritz-Harald Wenig, 14% <\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2008\/12\/agrosprit-lobby-und-finnische-europaabgeordnete-gewinnen-die-worst-eu-lobbying-awards-2008\/\">LobbyControl<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2008\/12\/fotos-und-medienecho-zu-den-worst-eu-lobbying-awards-2008\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>60 Jahre Menschenrechte: Der Pharis&auml;er in uns<\/strong><br>\nAm 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte verk&uuml;ndet. Die Schriftform der Menschenrechte ist vorz&uuml;glich. Doch wie ist die Realit&auml;t?\n<p>Ein Essay von <em>Heribert Prantl<\/em>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/298\/451014\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bildungsforscher Br&uuml;gelmann: Wir testen, ohne zu wissen, was<\/strong><br>\nMan kann aus diesen Daten offensichtlich keine einfachen Schl&uuml;sse ziehen. Die Untersuchungseinheiten sind zu global. Wir m&uuml;ssen uns damit abfinden, dass solche Studien nur eine sehr begrenzte Aussagekraft besitzen. Wir wissen einfach nicht genau, warum bestimmte L&auml;nder besser abschneiden als andere. Kaum wird eine Studie ver&ouml;ffentlicht, vereinnahmen die verschiedenen Lobbygruppen einzelne Zahlen f&uuml;r sich und setzen sie mit anderen Werten in Verbindung, ohne den Zusammenhang beweisen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,ra7l1\/jobkarriere\/159\/450876\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wenn es w&uuml;tet in mir<\/strong><br>\nUSA: Die t&ouml;dlichen Milzbrand-Briefe vom Herbst 2001 kamen aus einem Forschungslabor der Army. Verschickt hat sie ein Angestellter<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/50\/08500801.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Nochmals zu &bdquo;dju Berlin-Brandenburg fordert den sofortigen R&uuml;cktritt von Malte Hinz als dju-Bundesvorsitzenden&ldquo;:<\/strong>\n<p><strong>Der ver.di-Bundesvorstand gratuliert dem dju-Vorsitzenden Malte Hinz zur Berufung als Chefredakteur der Westf&auml;lischen Rundschau<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dju.verdi.de\/aktuell\/themen\/waz\">ver.di Deutsche Journalistinnen und Journalisten-Union<\/a> <\/p>\n<blockquote><p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,<br>\nich nutze einige freie Minuten, um mich kurz einmal einzuklinken in die laufende, mich zum Teil erheblich irritierende und bisweilen verletzende Debatte. <\/p>\n<p>Ich danke all denjenigen, die mir mit Anrufen, per SMS oder Mail gratuliert und vor allem viel Gl&uuml;ck bei der Bew&auml;ltigung der bei der WR anstehenden redaktionellen Aufgaben gew&uuml;nscht haben. Denjenigen, die seit meiner Ernennung zum Chefredakteur dieser nach wie vor gro&szlig;en, traditionsreichen, aktuell in wirtschaftlich schweres Wetter geratenen Zeitung mit ihren engagiert und k&uuml;nftig sicher auch wieder au&szlig;erordentlich motiviert arbeitenden 240 Redakteurinnen und Redakteuren in fast 30 Redaktionen und Ressorts mit b&ouml;swilligen Einsch&auml;tzungen und Unterstellungen, mit bitteren Verschw&ouml;rungstheorien unterwegs sind und sich sogar dazu versteigen, meinen R&uuml;cktritt von Ehren&auml;mtern und Rausschmiss aus der Gewerkschaft zu fordern, sage ich: Ihr werdet es mir bestimmt nicht &uuml;bel nehmen, dass mir die breite und zum Teil &uuml;berschw&auml;ngliche Reaktion der Rundschau-Belegschaft wichtiger ist, als eine Interessen geleitete Debatte, die offenkundig vor allem spalten soll. Und noch eines: Wer mich so charakterisiert und absichtlich beleidigen will, wie dies der Vorstand der dju Berlin-Brandenburg tut, der kennt mich nicht, der hat au&szlig;erdem an mir oder meinen Beweggr&uuml;nden, diesen tats&auml;chlich nicht ganz einfachen Job zu machen, keinerlei Interesse. Sie haben es im &uuml;brigen zu keinem Zeitpunkt versucht, bei mir nachzufragen, oder gar mit mir pers&ouml;nlich in Kontakt zu treten. Das ist ganz offenbar deren Verst&auml;ndnis von solidarischem Verhalten gegen&uuml;ber einem seit &uuml;ber 30 Jahren gewerkschaftlich durchaus ein wenig aktiven Redakteur und Betriebsrat. Respekt!<\/p>\n<p>So, nun noch kurz zu den Beweggr&uuml;nden, die neue Aufgabe als CR der Westf&auml;lischen Rundschau zu &uuml;bernehmen:<\/p>\n<ol>\n<li>Ich bin gefragt worden, ob ich mir vorstellen k&ouml;nne, die Redaktionsleitung der WR zu &uuml;bernehmen.<\/li>\n<li>Ich habe erkl&auml;rt, dass ich mir dies durchaus vorstellen k&ouml;nne, meine Bereitschaft allerdings an einige Voraussetzungen kn&uuml;pfe.<\/li>\n<li>Diese Voraussetzungen\/Bedingungen haben &ndash; ich will es gleich vorweg sagen, damit dies nicht wieder zu Spekulationen f&uuml;hrt &ndash; nichts mit der finanziellen Ausstattung meines Vertrages und auch nicht mit dem Hubraum eines Dienstwagens zu tun. Es geht dabei vielmehr um das, wor&uuml;ber ich mit den Betriebsr&auml;ten aller vier NRW-Titel der WAZ-Gruppe in den zur&uuml;ckliegenden Wochen pausenlos verhandelt habe &ndash; n&auml;mlich um den Erhalt einer wichtigen Zeitung (die gibt es auch au&szlig;erhalb Berlins!), und es geht darum, dass die WR eine reale Chance braucht, das Sparprogramm des Verlages ohne Entlassungen zu &uuml;berstehen, gleichzeitig vorhandene Medienvielfalt im Lande zu sichern etc. etc.. Begriffen?\n<\/li>\n<li>Nach verschiedenen Gespr&auml;chsserien in den vergangenen Tagen ist meine Berufung zum CR am Donnerstagabend, 5. Dezember, &ouml;ffentlich gemacht worden. Ich war zu diesem Zeitpunkt noch auf dem R&uuml;ckflug von Berlin nach D&uuml;sseldorf. Danach bin ich zu einer lange geplanten Verabschiedungsfeier f&uuml;r einen Kollegen nach Dortmund gefahren, bin dort nat&uuml;rlich auch in Lokal- und Mantelredaktionen der WR gegangen, habe mit KollegInnen gesprochen. Und ich hatte dort ein emotionales Erlebnis besonderer Art: Die KollegInnen der WR haben die gerade bekannt gegebene Personalie &uuml;berschw&auml;nglich gefeiert.\n<\/li>\n<li>Am Nachmittag des Vortages habe ich meine engsten Kolleginnen und Kollegen aus den Betriebsr&auml;ten (u.a. Sise Krause, J&ouml;rg Tuschhoff, Volker D&ouml;rken, K.G. L&uuml;tzenberger) vorgewarnt, dass ich auf der f&uuml;r Freitag terminierten Betriebsversammlung wegen der sich abzeichnenden Personalentscheidung des Verlages vermutlich keine aktive Betriebsratsrolle mehr spielen k&ouml;nne. Reaktion: Ausnahmslos gro&szlig;es Verst&auml;ndnis, breite Zustimmung zu meiner Entscheidung, die Aufgabe zu &uuml;bernehmen.\n<\/li>\n<li>Eine Zustimmung, die dann auch auf der von fast 900 KollegInnen besuchten Betriebsversammlung deutlich zu sp&uuml;ren war.<\/li>\n<li>Direkt nach der Betriebsversammlung habe ich dann unter anderem mit Uli Maercks-Franzen gesprochen und ihr die Situation erl&auml;utert. In diesem Gespr&auml;ch informierte sie mich auch &uuml;ber die Kampagne der Berlin-Brandenburger.\n<\/li>\n<li>Die aktuell gemachten Erfahrungen mit manchen KollegInnen aus Berlin-Brandenburg und anderswo best&auml;rken mich nachtr&auml;glich in meiner Entscheidung, auch intern solange mit Informationen &uuml;ber meine berufliche Entwicklung zur&uuml;ckhaltend zu sein, bis die tats&auml;chlich in trockenen T&uuml;chern ist. Alles andere w&auml;re bezogen auf die Entwicklungsm&ouml;glichkeiten der Zeitung, die Arbeitsplatzsicherheit von gut 240 KollegInnen und auch f&uuml;r mich selbst viel zu riskant gewesen.\n<\/li>\n<li>Aus dem WR-Betriebsrat werde ich &uuml;brigens aus rein rechtlichen Gr&uuml;nden ausscheiden m&uuml;ssen &ndash; das tue ich schweren Herzens.<\/li>\n<li>Niemand hat von mir verlangt, mit der &Uuml;bernahme der Chefredaktion der WR den dju-Vorsitz aufzugeben. Man wird mir angesichts der angesprochenen Beitr&auml;ge auch in dieser Liste nicht &uuml;bel nehmen, wenn ich jetzt ernsthaft dar&uuml;ber nachdenke, ob ich nun eine weitere pers&ouml;nliche Entscheidung zu treffen habe. Ich will dar&uuml;ber allerdings zun&auml;chst mit mir wichtigen Menschen sprechen.\n<\/li>\n<li>Ich werde im &uuml;brigen nicht hinnehmen, dass f&uuml;hrende Menschen in der dju und vor allem im Fachbereich sich nicht h&ouml;r- und lesbar zur der &ouml;ffentlichen Kampagne des LBZ Berlin-Brandenburg verhalten. Da reicht mir der Hinweis auf die politische Selbst- und Eigenst&auml;ndigkeit dieser Gruppe nicht.\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>&Uuml;ber die Tatsache, dass ich einen solchen Debattenbeitrag schreiben muss, bin ich ma&szlig;los entt&auml;uscht.<\/p>\n<p>Malte Hinz\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir hoffen und w&uuml;nschen, dass Malte Hinz nicht nur deshalb zum Chefredakteur ernannt wird, damit die Personalabbaupl&auml;ne der WAZ-Konzernleitung reibungsloser durchgesetzt werden k&ouml;nnen. Wir w&uuml;nschen ihm im Interesse der Meinungsvielfalt und des Qualit&auml;tsjournalismus viel Kraft und Mut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zu guter letzt:<\/strong>\n<p>Bei dieser Zusammensetzung der Diskussionsteilnehmer zu diesem Thema im Deutschlandfunk fehlen einem die Worte: <\/p>\n<p><em>19.15 Uhr<\/em><\/p>\n<p><strong>Zur Diskussion: Keine Abstriche wegen der Konjunktur &ndash; Verdi und DBB fordern 8 Prozent f&uuml;r Landesbedienstete<\/strong><\/p>\n<p>Diskussionsteilnehmer:<\/p>\n<ul>\n<li>Ruth Berschens, Handelsblatt, Br&uuml;ssel<\/li>\n<li>Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts<\/li>\n<li>Roland Tichy, Chefredakteur&acute;der Wirtschaftswoche<\/li>\n<li>Diskussionsleitung: Ursula Welter<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/vorschau\/20081210\/%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zum Ende: <\/strong><br>\nVolker Pispers &uuml;ber Frau Merkel und das Klima<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=493439\">WDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Heiner Flassbeck: Der Konsum, die ewige Schw&auml;che<\/li>\n<li> 60 Milliarden gegen die Krise<\/li>\n<li>Paul Krugman: The German problem<\/li>\n<li>Lehman-Opfer: Kaum Entsch&auml;digungsangebote<\/li>\n<li>Autozulieferer betteln Staat um Hilfe an<\/li>\n<li>Demn&auml;chst: Arbeitsrecht nach Gutsherrenart &ndash; CDU will ins 18. 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