{"id":36585,"date":"2017-01-12T08:45:25","date_gmt":"2017-01-12T07:45:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585"},"modified":"2017-01-12T08:45:25","modified_gmt":"2017-01-12T07:45:25","slug":"hinweise-des-tages-2790","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h01\">Sicherheit geht vor!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h02\">Starker schwacher Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h03\">Minijobs 2016 wieder auf dem Vormarsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h04\">Lidl lohnt sich &ndash; f&uuml;r einen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h05\">Nehmen uns die Ausl&auml;nder die Arbeitspl&auml;tze weg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h06\">Das Grundeinkommen verst&ouml;&szlig;t gegen die Menschenw&uuml;rde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h07\">Bundesrechnungshof kritisiert undurchsichtige Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h08\">Ein globaler &bdquo;Krieg gegen das Bargeld&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h09\">Corbyn calls for wage cap on bosses at government contractors<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h10\">Li Baodong: Erste Teilnahme des chinesischen Staatspr&auml;sidenten am Weltwirtschaftsforum von historischer Bedeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h11\">Proteste in Mexiko &ndash; Wut auf die Eliten, Angst vor der Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h12\">Schweiz: Muslimische M&auml;dchen m&uuml;ssen an koedukativem Schwimmunterricht teilnehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h13\">Nachwuchssorgen: Neue Zielgruppen f&uuml;r die Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h14\">Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik: Verdr&auml;ngte Vergangenheit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h15\">Das braune Netzwerk<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h16\">Mehr Mut zur Unbequemlichkeit h&auml;tte nicht geschadet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h17\">SPD entdeckt Ungleichheit als Wahlkampfthema<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36585#h18\">Trump, die Russen und &ldquo;goldene Duschen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sicherheit geht vor!<\/strong><br>\nDas Thema ist gesetzt &ndash; und die Begleitmusik gleich mit dazu: Deutschland debattiert &uuml;ber seine Sicherheit, und wehe dem, der da nicht den richtigen Ton trifft. Selbst die Gr&uuml;nen gehen in Deckung: Sich blo&szlig; nicht in die Tabuzone eines Rechtsstaats vorwagen, in dem die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der staatlichen Mittel immerhin Verfassungsrang hat. Wer in diesen Tagen Polizei-Eins&auml;tze kritisch hinterfragt, hat schon verloren. Wer &bdquo;Racial profiling&ldquo; kritisiert, gilt als nationales Sicherheitsrisiko.<br>\nDagegen lassen sich die harten Hunde der Innenpolitik als verst&auml;ndige Bes&auml;nftiger einer aufgebrachten Volksseele feiern, die offenbar immer noch glaubt, mit elektronischen Fu&szlig;fesseln lasse sich Terrorismus, mit Abschiebekn&auml;sten Gewalt bek&auml;mpfen. Die Rituale der Terrorismus-Angst-Versch&auml;rfung-Spirale scheinen immer noch zu greifen. Dabei geht es nicht um L&ouml;sungen, sondern um fixe Wahlerfolge. Die Hardliner der Sicherheitspolitik, in Wirklichkeit sind sie deren gr&ouml;&szlig;te Weicheier; hilflos Getriebene eines auch medial aufgeheizten Vorwahlwinters, in dem die realen Ursachen von Terror und Gewalt schlicht ausgeblendet werden.<br>\nDabei sind die klar zu benennen: Wer minderj&auml;hrige Fl&uuml;chtlinge plan- und betreuungslos vor sich hinvegetieren l&auml;sst, wer R&uuml;stungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete f&uuml;r verantwortungsvolle Au&szlig;enpolitik h&auml;lt, und Handelsabkommen zulasten der &auml;rmsten Staaten f&uuml;r zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik; der darf sich nicht wundern, wenn die Saat des Terrors auch bei uns aufgeht.<br>\nWer also wirklich mehr Sicherheit will, hier und anderswo, der muss seine Politik ganz grunds&auml;tzlich &auml;ndern. Mit forsch formulierten Schnellsch&uuml;ssen ist niemandem geholfen. Und wer immer noch daran glaubt, mit einem im Inneren aufger&uuml;steten Staat lasse sich Terrorismus wirksam bek&auml;mpfen, sollte in diesen Tagen auf die T&uuml;rkei schauen. Keine guten Aussichten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/monitor.wdr\/posts\/1275032652535672\">Georg Restle via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Respekt f&uuml;r Georg Restle von Monitor.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Sahra Wagenknecht &uuml;ber das Ablenkungsman&ouml;ver durch Maas und de Maizi&egrave;re<\/strong><br>\nMit Politikern wie Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re und Justizminister Heiko Maas wird Deutschland nicht sicherer. Im Gegenteil: Wer noch nicht einmal in der Lage ist, die bestehenden Gesetze und Verordnungen anzuwenden, sollte nicht lauthals mit immer neuen Vorschl&auml;gen f&uuml;r Gesetzesversch&auml;rfungen den &bdquo;Law and order&ldquo;-Mann mimen. Das ist ein durchsichtiges Ablenkungsman&ouml;ver. Denn bereits auf Basis der bestehenden Gesetze h&auml;tte der Innenminister sich darum bem&uuml;hen k&ouml;nnen, Amri noch vor seiner Tat bis zu sechs Monate in Sicherungshaft zu nehmen. Diese M&ouml;glichkeit bietet das bestehende Aufenthaltsgesetz, wenn eine &bdquo;auf Tatsachen gest&uuml;tzten Prognose zur Abwehr einer besonderen Gefahr f&uuml;r die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder einer terroristischen Gefahr&ldquo; vorliegt. Amri bekundete den Willen zu Anschl&auml;gen, hatte Kontakt zum IS und zur gewaltbereiten Islamistenszene, warb &bdquo;offensiv&ldquo; bei anderen f&uuml;r gemeinsame Terroranschl&auml;ge, wollte sich Waffen besorgen und reiste mit gef&auml;lschten Papieren kreuz und quer durch Deutschland. All das war dem Innenminister vor dem Anschlag in Berlin bekannt. Seine Beamten nahmen beispielsweise an den Gespr&auml;chen im Gemeinsamen Terrorabwehrzentrum (GATZ) zu Amri teil. Trotzdem hat de Maizi&egrave;re wohl noch nicht einmal den Versuch unternommen, eine richterliche Genehmigung f&uuml;r eine Sicherungshaft zu bekommen. Ein Vers&auml;umnis, auf das auch der Deutsche Richterbund aufmerksam macht. De Maizi&egrave;re ist also selbst Teil des Sicherheitsproblems, das im Ergebnis einen der schwersten Terroranschl&auml;ge in Deutschland m&ouml;glich gemacht hat. Vollkommen unklar ist auch, weshalb Amri nach seiner Festnahme Ende Juli 2016 in Friedrichshafen, f&uuml;r die ein richterlicher Haftbefehl vorlag, auf Anordnung seiner zust&auml;ndigen Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde in Kleve\/NRW umgehend wieder freigelassen wurde. Und warum hat diese Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde nach all seinen Straftaten und unerlaubter Reiset&auml;tigkeit noch nicht einmal Meldeauflagen f&uuml;r Amri erteilt? Auch daf&uuml;r h&auml;tten die bestehenden Gesetzen ausgereicht. Diese Fragen sind nur die Spitze des Eisbergs und sie m&uuml;ssen alle gekl&auml;rt werden. Das sind wir nicht zuletzt auch den Opfern des Anschlags schuldig. Und erst mit diesen Erkenntnissen sind zielgerichtete Ma&szlig;nahmen m&ouml;glich, um die &ouml;ffentliche Sicherheit zu verbessern. Wir Linke fordern deshalb einen Untersuchungsausschuss zur Aufkl&auml;rung. Es ist traurig, dass die Gr&uuml;nen sich unserer Forderung noch nicht angeschlossen haben. Opposition sieht anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/?ref=py_c\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Neues Gesetz gegen Gef&auml;hrder: Vorwurf der &ldquo;Gesinnungsjustiz&rdquo;<\/strong><br>\nVon der Linken kommt harte Kritik. Der neue Haftgrund, den die Regierung f&uuml;r Gef&auml;hrder schaffen will, sei aus rechtsstaatlicher Sicht problematisch, hei&szlig;t es auch von anderer Seite<br>\nResidenzpflicht f&uuml;r Asylbewerber, deren Identit&auml;t nicht verl&auml;sslich feststeht, ein neuer Haftgrund f&uuml;r Gef&auml;hrder und ein verst&auml;rkter Einsatz von elektronischen Fu&szlig;fesseln sind die auff&auml;lligsten Ma&szlig;nahmen, die gestern von Innenminister de Maizi&egrave;re und Justizminister Maas vorgestellt wurden. Es sei kein Gesetzespaket, pr&auml;zisierte de Maizi&egrave;re bei der Pressekonferenz, sondern es handle sich um Neuregelungen unterschiedlicher Gesetze. Die beiden Minister trugen die Gesetzesvorhaben selbstgewiss vor. Zweifel daran, dass sie mit rechtsstaatlichen Vorgaben in Einklang zu bringen sind, wurden gestern von den beiden Kabinettsmitgliedern nicht ge&auml;u&szlig;ert. Einen Tag sp&auml;ter bieten Reaktionen das &uuml;bliche Rollenspiel. Aus der CSU kommt die Forderung, dass &ldquo;wir zweifellos noch mehr brauchen&rdquo; (Joachim Hermann), gr&uuml;ne Politiker gehen auf Abstand und betonen, dass bestehende Gesetze entschlossener umgesetzt werden sollten (Hofreiter). Der Linken-Parteichef Riexinger h&auml;lt der SPD vor, dass sie auf den Hardliner-Kurs der Union eingeschwenkt sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Neues-Gesetz-gegen-Gefaehrder-Vorwurf-der-Gesinnungsjustiz-3593976.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Starker schwacher Staat<\/strong><br>\nThomas de Maizi&egrave;re, lange angez&auml;hlt, ja f&uuml;r politisch halbtot erkl&auml;rt, ist wieder da. Seit dem Berliner Attentat sieht er sich best&auml;tigt und gibt den besonnenen harten Mann. Jetzt schl&auml;gt er vor, in der Terrorismusbek&auml;mpfung den L&auml;nderpolizeien Kompetenzen zu entziehen und an den Bund zu &uuml;bertragen. Ausdr&uuml;cklich spricht er vom &raquo;Starken Staat&laquo;, der jetzt n&ouml;tig sei. Den hat auch die Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsansprache ausgerufen, behauptete da aber, es gebe ihn schon. Trotz dieser kleinen Nuance darf de Maizi&egrave;re davon ausgehen, dass er &ndash; anders als zeitweilig in der Fl&uuml;chtlingsfrage &ndash; mit ihr eines Sinnes ist. (&hellip;)<br>\nNur scheinbar steht Merkels und de Maizi&egrave;res Parole im Gegensatz zu einem anderen Schlagwort: Schlanker Staat. Der war zun&auml;chst eine Lieblingsidee der FDP, aber die CDU hat sie der Sache nach gern &uuml;bernommen. Auf ihrem Leipziger Parteitag 2003 wurde der Sozialstaatler Norbert Bl&uuml;m abgemeiert und der weitgehende Abbau staatlicher Interventionen in die Wirtschaft verk&uuml;ndet. Damit hatte schon die Schr&ouml;der-Regierung begonnen, aber Merkel war das noch nicht genug. Ergebnis ist seitdem ein immer weiteres Auseinanderdriften der Gesellschaft, vor allem eine zunehmende Spaltung von Oben und Unten. Das so proklamierte und praktizierte Recht der wirtschaftlich St&auml;rkeren f&uuml;hrt zu einer Verrohung, in der der Rechtspopulismus gedeiht.<br>\nEntstaatlichung findet nicht nur im Innern, sondern auch im au&szlig;ereurop&auml;ischen S&uuml;den statt: Deutsche Unternehmen, beg&uuml;nstigt durch Lohn-, Steuer- und Abgabendumping, konkurrieren dort Industrien nieder oder lassen sie gar nicht erst entstehen. Staaten brechen zusammen. In ihren Ruinen werden B&uuml;rgerkriege gef&uuml;hrt, auch mit Hilfe deutscher Waffenexporte. Wenn die Opfer solcher Entstaatlichung nach Europa fliehen, erhebt sich der Ruf nach dem starken Staat. Dieser kann weitgehend rechtlose Gefl&uuml;chtete leichter unter Kontrolle halten als wahlberechtigte Einheimische, die gern nach unten treten. Er hat Schlagseite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1038181.starker-schwacher-staat.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Minijobs 2016 wieder auf dem Vormarsch<\/strong><br>\nDer Anfang 2015 eingef&uuml;hrte Mindestlohn hat Minijobs zu Niedrigstl&ouml;hnen einen Riegel vorgeschoben und damit zu einem R&uuml;ckgang der geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigung gef&uuml;hrt. Ein Teil dieser Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse ist verloren gegangen, etwa die H&auml;lfte aber ist in sozialversicherungspflichtige Arbeit umgewandelt worden. In Zahlen der Besch&auml;ftigungsstatistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ausgedr&uuml;ckt: Hatte die Zahl der Minijobbenden im Durchschnitt des Jahres 2014 noch bei gut 7,46 Millionen gelegen, so ging sie 2015, dem ersten Jahr mit gesetzlichem Mindestlohn, auf durchschnittlich etwa 7,35 Millionen zur&uuml;ck, ein eher geringes, nach Jahren des Wachstums aber sp&uuml;rbares Minus von 1,6 Prozent.<br>\nWie die jetzt bis Ende Juni 2016 vorliegenden Zahlen der BA zeigen, war der leichte Einbruch des Vorjahres offensichtlich kein Anzeichen f&uuml;r eine echte Trendwende bei den Minijobs. Die sind n&auml;mlich in den ersten Quartalen 2016 im Vergleich zu den Vorjahresquartalen wieder angestiegen. F&uuml;r Ende Juni 2016 weist die Besch&auml;ftigungsstatistik insgesamt 7,44 Millionen geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse aus. Im Vorjahresquartal waren es nur 7,38 Millionen, das ist mit 0,8 Prozent kein gro&szlig;es Plus, aber es ist ein Anstieg. Wie die folgende Grafik zeigt, hatten sich die Zahlen bereits im ersten Quartal 2016 wieder ins Plus gedreht. Schon Ende M&auml;rz verzeichnet die BA ein Wachstum von 0,8 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.miese-jobs.de\/chroniken\/10-01-17\/\">miese Jobs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lidl lohnt sich &ndash; f&uuml;r einen<\/strong><br>\nDer reichste Baden-W&uuml;rttemberger ist Dieter Schwarz. Dem gro&szlig;en Unbekannten geh&ouml;rt der Discounter Lidl, der Einzelhandel, Bauernh&ouml;fe und Innenst&auml;dte im Griff hat hat. Nun mischt der Milliard&auml;r aus Heilbronn die Hochschullandschaft auf. Unter tatkr&auml;ftiger Mithilfe von Ex-Politikern.<br>\nImmer weniger Menschen kaufen ihre Lebensmittel bei Metzger und B&auml;cker, auf Wochenm&auml;rkten oder direkt beim Bauern. Immer mehr Deutsche besorgen sich Fleisch, Milch und Brot in Superm&auml;rkten oder Discountern. Vor allem letztere boomen, sagt der Ern&auml;hrungsreport 2017 des Bundesministeriums f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft. Ein Ergebnis, das Dieter Schwarz freuen d&uuml;rfte. Dem 77-j&auml;hrigen Heilbronner geh&ouml;ren die Warenhaus-Kette Kaufland und der Discounter Lidl. Seine Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Handelskonzerne der Welt. [&hellip;]<br>\nSchwarz sichert seiner Heimatstadt Heilbronn &ndash; statistisch &ndash; das h&ouml;chste Pro-Kopf-Einkommen Deutschlands, noch vor den &ldquo;Reichen-Dom&auml;nen&rdquo; Starnberg, M&uuml;nchen und Hochtaunus. Obwohl die Schere zwischen Arm und Reich in der K&auml;thchenstadt so weit auseinanderklafft, wie sonst nirgendwo im Land, Schwarz hebt alle an. Dabei verdient der Kaufmann seine Milliarden, wie die Albrechts von Aldi auch, auch auf Kosten anderer. Denn gerade im Gesch&auml;ft mit Butter und Brot gilt: Je gr&ouml;&szlig;er die Handelskette, desto machtvoller kann sie Erzeugern den Preis diktieren. [&hellip;]<br>\nAllzu oft haben Kommunalpolitiker bedenkenlos den Ansiedlungspl&auml;nen der Discounter zugestimmt. Nur selten wehrten sich Verantwortliche gegen die Handelsriesen, wie etwa 2007 im Stuttgarter Westen, wo die Schwarz-Gruppe einen riesigen Kaufland-Markt an Stelle eines aufgelassenen Krankenhauses bauen wollte. &ldquo;Das bringt mehr Verkehr und macht Einzelhandel und Nahversorgung kaputt&rdquo;, schickte der Bezirksbeirat den Kaufland-Abgesandten mit leeren H&auml;nden nach Neckarsulm zur&uuml;ck. Eine Kombination aus Vollsortimenter und Wohnungsbau sei an dieser Stelle sinnvoll, hatte Stuttgarts damaliger Baub&uuml;rgermeister Matthias Hahn (SPD) die Pl&auml;ne zuvor noch goutiert.<br>\nWas hierzulande funktionierte, praktiziert die Schwarz-Gruppe nun im Ausland. Und das noch eine Spur dreister. In Rum&auml;nien kassierte Lidl einen Entwicklungshilfekredit &uuml;ber rund 67 Millionen US-Dollar, um neue Filialen zu er&ouml;ffnen. Um die Anzahl lokaler Zulieferer zu erh&ouml;hen und regionalen Lebensmittelproduzenten neue Vertriebswege zu er&ouml;ffnen. Genau das Gegenteil ist offenbar eingetreten, wie das &ldquo;Deutschlandradio&rdquo; vor kurzem berichtete. &ldquo;Lidl und Co. kommen hierhin mit Produkten ohne Qualit&auml;t, die billiger sind als die rum&auml;nischen. Es sind schlechte Produkte &ndash; stark konserviert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/302\/lidl-lohnt-sich-fuer-einen-4130.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Konzernatlas 2017<\/strong><br>\n&Uuml;bernahmen wie von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der M&auml;rkte von Kaiser&rsquo;s\/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bund.net\/service\/publikationen\/detail\/publication\/konzernatlas-2017\/\">Bund<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nehmen uns die Ausl&auml;nder die Arbeitspl&auml;tze weg?<\/strong><br>\nEin klassischer Fall einer falsch gestellten Frage! Denn im Kern geht es bei den Themen Migration und Asyl um eine Klassen-, nicht um eine Nationalit&auml;tenfrage! Angesichts einer v&ouml;llig verfehlten Wirtschaftspolitik gibt es nat&uuml;rlich auch bei der Zuwanderung, &auml;hnlich wie bei der Globalisierung, GewinnerInnen und VerliererInnen.<br>\nWer profitiert von der globalen und nationalen Ungleichheit? Wem n&uuml;tzen die EU-Handels&shy;politik und grunds&auml;tzlicher die gesamte Ausrichtung der EU-Wirtschaftspolitik? Wer zieht die Vorteile aus dem globalen Steuerwettbewerb? Wer profitiert vom weltweiten Waffenhandel? Wen stellt der Anstieg der Arbeitslosigkeit und der prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in den Verhandlungen der Sozialpartner besser? Wem n&uuml;tzt es, wenn die Sozialtransfers nach unten gefahren werden? Es sind immer die Unternehmen, die davon profitieren!<br>\nDas hei&szlig;t aber auch, dass &ndash; gegeben der gegenw&auml;rtigen &bdquo;Verfasstheit der Wirtschaft&ldquo; &ndash; Zuwanderung nicht nur positive Wirkungen entfaltet: In guten Konjunkturzeiten sind mit der Immigration &uuml;berwiegend positive Effekte auf Wachstum und Besch&auml;ftigung verbunden, in schlechten Zeiten treten vermehrt Verdr&auml;ngungseffekte bei Personengruppen auf, die unmittelbar mit den MigrantInnen in Konkurrenz stehen. Da Immigration also unter dem gegenw&auml;rtigen Regime zu erheblichen Verteilungseffekten f&uuml;hrt, sollten die von Verdr&auml;ngung betroffenen Gruppen von den GewinnerInnen der Migration &ndash; dies sind vor allem die Unternehmen &ndash; in der einen oder anderen Form entsch&auml;digt werden. Das w&auml;re die zweitbeste L&ouml;sung &ndash; die erstbeste w&uuml;rde befriedigende Antworten auf die oben gestellten Fragen geben &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/nehmen-uns-die-auslaender-die-arbeitsplaetze-weg\/#more-15876\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Beitrag k&ouml;nnte ebenso aus Deutschland stammen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Grundeinkommen verst&ouml;&szlig;t gegen die Menschenw&uuml;rde<\/strong><br>\nF&uuml;r Querdenker und Tagtr&auml;umer mag das Modell paradiesisch klingen. Doch das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Horrorvision.<br>\nDa soll noch einer behaupten, die Vorst&auml;nde deutscher Unternehmen h&auml;tten keine Ideen mehr. Gab es jahrelang nur einen exotischen Protagonisten aus der Wirtschaft (den Gr&uuml;nder der Drogeriekette dm, G&ouml;tz Werner), breitet sich die Idee gegenw&auml;rtig wie ein Virus aus, fast w&auml;re man versucht, mit Karl Marx zu sagen, ein Gespenst geht um in Europa: das bedingungslose Grundeinkommen. Die Vorst&auml;nde K&auml;ser (Siemens) und H&ouml;ttges (Telekom) haben sich geoutet, wie viele folgen noch?<br>\nHannah Arendt (1958) hat es schon geahnt, Ralf Dahrendorf (1982) war sich sicher: Der Arbeitsgesellschaft geht die Arbeit aus. Hintergrund der Sorge waren Innovationssch&uuml;be, verbunden mit einem Strukturwandel und der Bef&uuml;rchtung, Millionen wegrationalisierter Arbeitspl&auml;tze seien nicht zu kompensieren. Arbeit 4.0 ist jetzt die Chiffre, um das Thema wieder auf die B&uuml;hne zu ziehen. Digitalisierung und Automation werden die Produktion zumindest von Waren automatisch erledigen, die menschliche Arbeitskraft wird &uuml;berfl&uuml;ssig. Wir entledigen uns der Sorge, Menschen sinnstiftend zu besch&auml;ftigen, wir schenken ihnen, wovon schon Aristoteles geschw&auml;rmt hat: die vita contemplativa. [&hellip;]<br>\nHei&szlig;t Grundeinkommen letztlich nicht schlicht, dass sich die Wirtschaft jeder Verantwortung gegen&uuml;ber den Erwerbsf&auml;higen entledigt? Was ist mit denen, die sich nicht mit dem Grundeinkommen abfinden m&ouml;chten, aber keine Arbeit finden, weil sie weniger qualifiziert, weniger produktiv, behindert oder &auml;lter sind? Rufen wir ihnen zu: Ihr geh&ouml;rt leider zum &uuml;bersch&uuml;ssigen Arbeitsangebot, aber da ihr auf der Welt seid, lassen wir euch nicht verhungern. Ist das die humane Idee hinter dem Grundeinkommen? Meine Lebenserfahrung sagt mir, Arbeitslose leiden nicht darunter, wieder arbeiten zu m&uuml;ssen, sie leiden darunter, nicht arbeiten zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/aussenansicht-horrorvision-1.3327052\">Heinrich Alt auf S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bundesrechnungshof kritisiert undurchsichtige Energiewende<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof wirft der Bundesregierung eine mangelhafte Steuerung und schwerwiegende M&auml;ngel bei der Kontrolle der Energiewende vor. Im Zentrum der Kritik steht das von Sigmar Gabriel (SPD) geleitete Wirtschaftsministerium. &bdquo;Das BMWI hat keinen &Uuml;berblick &uuml;ber die finanziellen Auswirkungen der Energiewende&ldquo;, hei&szlig;t es im noch unver&ouml;ffentlichten Pr&uuml;fbericht des Rechnungshofes an den Haushaltsausschuss des Bundestages, der dieser Zeitung schon vorliegt. &bdquo;Elementare Fragen wie, Was kostet die Energiewende den Staat?&lsquo; oder ,Was soll die Energiewende den Staat kosten?&lsquo; werden nicht gestellt und bleiben unbeantwortet&ldquo;, schreiben die Pr&uuml;fer in dem Dokument. Ihre Kontrollen zeigten, dass die Frage nach der Bezahlbarkeit der Energiewende &bdquo;noch nicht den ihr zukommenden Stellenwert&ldquo; habe. Der Bundesrechnungshof sehe das Risiko, dass es immer teurer werde, die Energiewende nach vorne zu treiben.<br>\nWeder hausintern noch in der Regierung oder mit den Bundesl&auml;ndern f&auml;nden ausreichend koordinierte Absprachen zur Energiewende statt, bem&auml;ngeln die Pr&uuml;fer. Doppelarbeit und doppelte F&ouml;rderungen seien eine Folge. So gebe es auf diversen, von unterschiedlichen Ministerien gesponserten Internetseiten Stromspar-Tipps, obwohl &auml;hnliche Informationen auch von anderen Organisationen angeboten w&uuml;rden. Energieberatungen k&ouml;nnten auch ohne Staatszuschuss f&uuml;r Verbraucher wirtschaftlich und effizient sein, hei&szlig;t es. Dem Ministerium, das seit Amtsantritt Gabriels 2013 die Energiepolitik koordiniert, halten die Rechnungspr&uuml;fer schwerwiegende Organisationsm&auml;ngel vor. Die organisatorische Umsetzung der Energiewende sei &bdquo;nicht nachvollziehbar&ldquo;. Neue Stellen seien ohne Bedarfsermittlung und ausreichende Begr&uuml;ndung geschaffen worden. Es best&uuml;nden gro&szlig;e Zweifel, ob &bdquo;tats&auml;chlich 131 zus&auml;tzliche Stellen erforderlich gewesen w&auml;ren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/ruege-fuer-sigmar-gabriel-14621838.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ein globaler &bdquo;Krieg gegen das Bargeld&ldquo;<\/strong><br>\nDas Bargeld wird den B&uuml;rgern madig gemacht. Nicht nur in Indien, auch in anderen L&auml;ndern werden immer mehr H&uuml;rden aufgebaut. Wer hat eigentlich ein Interesse an weniger Geldscheinen? In verschiedenen L&auml;ndern h&auml;ufen sich Einschr&auml;nkungen f&uuml;r den Gebrauch von Bargeld. Der spektakul&auml;rste Fall ist das aktuelle indische Experiment der Regierung Modi. Anfang November erkl&auml;rte sie &uuml;berraschend alle 500- und 1000-Rupien-Scheine &ndash; mehr als 80 Prozent der Geldscheine &ndash; f&uuml;r ung&uuml;ltig. Die Inder mussten sie auf Konten einzahlen, damit sie umgetauscht werden. Das Problem: Ein Gro&szlig;teil der Inder hat kein Konto, in den l&auml;ndlichen Regionen existieren keine Banken. Und Smartphones f&uuml;r digitale Zahlungen, welche die Modi-Regierung f&ouml;rdern will, besitzen Hunderte Millionen Inder auch nicht. Kurzfristig hat die Bargeldreform Verwerfungen ausgel&ouml;st. Der Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Amartya Sen bezeichnete die Ma&szlig;nahme als &bdquo;despotisch und autorit&auml;r&ldquo;. Die meisten B&uuml;rger indes vertrauen Modi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/geldpolitik-ein-globaler-krieg-gegen-das-bargeld-14610127.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corbyn calls for wage cap on bosses at government contractors<\/strong><br>\nLabour leader says executives should not earn more than 20 times the wage of their lowest paid worker<br>\nJeremy Corbyn has promised Labour would introduce a maximum wage for executives at companies with government contracts, but backed away from proposing the nationwide pay cap he had mooted hours earlier in broadcast interviews.<br>\nKicking off a long-planned relaunch, the Labour leader said companies would have to stop executives earning more than 20 times the wage of their lowest paid worker if they wanted to bid for public sector work, which he calculated would set a salary limit at about &pound;350,000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/politics\/2017\/jan\/10\/corbyn-proposes-maximum-wage-for-all-government-contractors\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Li Baodong: Erste Teilnahme des chinesischen Staatspr&auml;sidenten am Weltwirtschaftsforum von historischer Bedeutung<\/strong><br>\nDie erste Teilnahme des chinesischen Staatspr&auml;sidenten am Weltwirtschaftsforum in Davos sei von historischer Bedeutung. Dies sagte der stellvertretende chinesische Au&szlig;enminister Li Baodong am Mittwoch im Vorfeld des Schweiz-Besuchs von Staatspr&auml;sident Xi Jinping vom 15. bis 18. Januar vor der Presse in Beijing.<br>\nLaut Li wird Xi sich w&auml;hrend seines Aufenthalts in der Schweiz in Bern mit dortigen Spitzenpolitikern &uuml;ber die bilateralen Beziehungen und &uuml;ber regionale und internationale Fragen von gemeinsamem Interesse austauschen. Er sei davon &uuml;berzeugt, dass Xis Schweiz-Besuch einen Meilenstein bei der Entwicklung der chinesisch-schweizerischen Beziehungen darstelle und zur F&ouml;rderung der chinesisch-europ&auml;ischen Zusammenarbeit und zu Frieden und Stabilit&auml;t der Welt beitragen werde.<br>\nAm 17. Januar wird Xi als erster chinesischer Staatspr&auml;sident am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen und dabei eine Rede halten. Laut Li wird Xi dabei die Position Chinas zur Wirtschaftsglobalisierung erl&auml;utern und zudem die Erfolge und Erfahrungen Chinas bei der Durchsetzung der Reform- und &Ouml;ffnungspolitik vorstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2017\/01\/11\/1s260229.htm\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Proteste in Mexiko &ndash; Wut auf die Eliten, Angst vor der Zukunft<\/strong><br>\nWenn sich ein Pr&auml;sident binnen weniger Tage zwei Mal in einer Fernsehansprache an sein Volk wendet, dann ist was faul im Staat. In Mexiko trat Staatschef Enrique Pe&ntilde;a Nieto am vierten und neunten Tag dieses noch jungen Jahres vor die Kameras. Er wollte den sozialen Protest beruhigen, der sich seit Neujahr &uuml;ber das ganze Land ausgedehnt hat. Mindestens sechs Menschen wurden get&ouml;tet und Dutzende verletzt. Hunderte Gesch&auml;fte wurden gepl&uuml;ndert, vor Tankstellen wurden Feuer gelegt und Stra&szlig;enbarrikaden errichtet. Mehr als 1500 Festnahmen meldet die Polizei. Den pl&ouml;tzlichen Aufruhr ausgel&ouml;st hat der &ldquo;Gasolinazo&rdquo;, so nennen die Mexikaner die Erh&ouml;hung der Benzinpreise um 20 Prozent zum Jahreswechsel. Der teurere Sprit zog weitere Preissch&uuml;be bei Strom, Gas und Nahverkehr nach sich. F&uuml;r viele der rund 50 Millionen Menschen im Land, die ohnehin schon an der Armutsgrenze leben, sind diese Erh&ouml;hungen der Lebenshaltungskosten existenziell bedrohlich.<br>\nDer &ldquo;Gasolinazo&rdquo;, so scheint es, war genau eine Zumutung zu viel f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, in der sich seit Langem schon &Auml;rger &uuml;ber die Regierung angesichts von Korruption, Inflation, Absturz der W&auml;hrung, fehlende Reformen und gleichzeitiger Arroganz der politischen Klasse angestaut hatte. Die Wut der Menschen erwischte die Machthaber v&ouml;llig unerwartet. Fast alle Minister waren noch im Weihnachtsurlaub, Pe&ntilde;a Nieto weilte auf einem Golf-Trip. Und wie &uuml;blich bei unerwarteten Ereignissen brauchte der Pr&auml;sident einige Tage, bis er reagierte.<br>\nDann lie&szlig; er sich in die Wohnzimmer der Mexikaner schalten, streckte w&auml;hrend seines achtmin&uuml;tigen Auftritts die Hand scheinbar Hilfe suchend in Richtung Kamera und fragte suggestiv: &ldquo;Was h&auml;tten Sie gemacht an meiner Stelle? Die Alternative zu Erh&ouml;hung der Benzinpreise w&auml;re gewesen, Schulen und Krankenh&auml;user zu schlie&szlig;en.&rdquo;<br>\nAuf die Frage des Pr&auml;sidenten reagierten die Mexikaner in den sozialen Netzwerken mit scharfen Antworten: &ldquo;Korruption und Straflosigkeit bek&auml;mpfen, Spritgutscheine f&uuml;r Regierungsbeamte abschaffen, multinationale Unternehmen h&ouml;her besteuern&rdquo;, lauteten die Empfehlungen. Oder auch: das brandneue Pr&auml;sidentenflugzeug verkaufen, das teurer war als die &ldquo;Air Force One&rdquo;, die Ausgaben f&uuml;r die Garderobe der First Lady Ang&eacute;lica Rivera k&uuml;rzen und zu guter Letzt &ndash; zur&uuml;cktreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/mexiko-proteste-gegen-regierung-wegen-preiserhoehungen-a-1129497.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schweiz: Muslimische M&auml;dchen m&uuml;ssen an koedukativem Schwimmunterricht teilnehmen<\/strong><br>\nDer Europ&auml;ische Menschenrechtsgerichtshof (ECHR) in Stra&szlig;burg hat heute in letzter Instanz entschieden, dass zwei muslimische M&auml;dchen aus Basel dem Schwimmunterricht mit Jungen nicht fernbleiben k&ouml;nnen. Eine entsprechende beh&ouml;rdliche Teilnahmeverpflichtung versto&szlig;e nicht gegen die individuelle Glaubens- und Religionsfreiheit. [&hellip;]<br>\nIn der Schweiz blieb das Urteil bislang unkommentiert, der Fall war aber bereits 2013 recht umstritten &ndash; auch unter t&uuml;rkeist&auml;mmigen Politikern, wie die die Basler Zeitung belegte. [&hellip;]<br>\nAuch in Deutschland wird vor dem Hintergrund der Religions- und Glaubensfreiheit einerseits und der Integrationsziele andererseits seit Jahren &uuml;ber den koedukativen Sport- und Schwimmunterricht diskutiert und prozessiert. Im Dezember ver&ouml;ffentlichte das Bundesverfassungsgericht erst eine Entscheidung vom 8. November, in der sie eine &auml;hnlich gelagerte Klage wie die, &uuml;ber die nun der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte entschied, abwies. Aus der Verfahrensdokumentation geht hervor, dass das Verfassungsgericht die Teilnahme am gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht f&uuml;r zumutbar h&auml;lt und in der Teilnahmeverpflichtung keine Verletzung der Religionsfreiheit erkennen kann (1 BvR 3237\/13). Bereits 2013 hatte das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass religi&ouml;s begr&uuml;ndete Unterrichtsbefreiungen nur in Ausnahmef&auml;llen erlaubt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/schweiz-muslimische-maedchen-muessen-an-koedukativem-schwimmunterricht-teilnehmen-13959\">hpd<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nachwuchssorgen: Neue Zielgruppen f&uuml;r die Bundeswehr<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Aufgaben der Bundeswehr immer gr&ouml;&szlig;er werden, klagt die Truppe &uuml;ber massiven Personalmangel. Mit einem ehrgeizigen Plan will Verteidigungsministerin von der Leyen die Probleme nun angehen. (&hellip;)<br>\nOffizielle Papiere beschreiben die Bundeswehr als attraktiven und wettbewerbsf&auml;higen Arbeitgeber, dessen Ziel es sei, &ldquo;die kl&uuml;gsten K&ouml;pfe und die geschicktesten H&auml;nde&rdquo; f&uuml;r den Dienst bei der Truppe zu gewinnen. Dagegen offenbart das vertrauliche &ldquo;Strategieprogramm 2025&rdquo;, das dieser Zeitung vorliegt, dass die Verteidigungsministerin dabei offenbar auch auf einige fast verzweifelt wirkende Ma&szlig;nahmen zur&uuml;ckgreifen muss. &ldquo;Es ist zu erwarten, dass bisherige Ans&auml;tze zur Personalgewinnung und- bindung k&uuml;nftig nicht ausreichend sein werden, um diese Herausforderungen sowohl f&uuml;r den milit&auml;rischen als auch f&uuml;r den zivilen Personalk&ouml;rper erfolgreich bew&auml;ltigen zu k&ouml;nnen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Papier. Im Klartext: So wie bisher geht&rsquo;s nicht weiter.<br>\nDeshalb setzt von der Leyen darauf, der Truppe neue Zielgruppen zu erschlie&szlig;en. Seit Beginn ihrer Amtszeit wirbt die Ministerin beispielsweise konsequent um Frauen als neues Personalreservoir. Bereits bekannt wurde, dass k&uuml;nftig auch EU-Ausl&auml;nder in Deutschland Soldat werden k&ouml;nnen sollen. Jedenfalls will von der Leyen dies pr&uuml;fen lassen. Dar&uuml;ber hinaus soll die Altersgrenze von drei&szlig;ig Jahren f&uuml;r Interessenten an einer milit&auml;rischen Laufbahn fallen. Auch beim Qualifikationsniveau will von der Leyen Abstriche machen und den Soldatenberuf f&uuml;r Schulabg&auml;nger ohne Hauptschulabschluss &ouml;ffnen. (&hellip;)<br>\nOffenbar betrachtet die Ministerin auch Behinderte und Schwerbehinderte als personelle Reserve f&uuml;r die Bundeswehr. Unter dem Stichwort Entwicklungsm&ouml;glichkeiten\/Karriereperspektiven wird jedenfalls eine &ldquo;bessere Potenzialaussch&ouml;pfung von behinderten und schwerbehinderten Menschen&rdquo; angestrebt. Dabei soll &ldquo;die chancengerechte Teilhabe an Karriere und Funktionen f&uuml;r jede und jeden Bundeswehrangeh&ouml;rigen unabh&auml;ngig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identit&auml;t und Orientierung&rdquo; sichergestellt sein. Die Inklusion von Behinderten in den Streitkr&auml;ften setzt die Ministerin dezidiert auf die Agenda.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/deutschland-1\/nachwuchssorgen-neue-zielgruppen-fuer-die-bundeswehr--132252167.html\">Badische Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik: Verdr&auml;ngte Vergangenheit?<\/strong><br>\nHepp-Kexel-Gruppe, Aktion Widerstand, Ekkehard Weil, &ldquo;Bombenhirn&rdquo; Naumann, &ndash; kaum jemand kennt diese Namen. Auch den verantwortlichen Politikern ging es wohl so, als 2011 der NSU aufflog. Dabei gab es in der Bundesrepublik seit den 1960er-Jahren Terrorakte von Rechtsextremisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/rechtsterrorismus-in-der-bundesrepublik-verdraengte.976.de.html?dram:article_id=375999\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das braune Netzwerk<\/strong><br>\nImmer entfesselter werden die Rufe auf den Stra&szlig;en. Hassgesteuert gegen Merkel, Fl&uuml;chtlinge, Demokratie und Rechtsstaat. Was mit Pegida begann, ist mit dem gigantischen Wahlerfolg der AfD zu einer neuen, w&uuml;tenden Bewegung geworden. Zumeist rechts und oftmals rassistisch. Strategen, intellektuelle Vordenker und eine ganz neue junge Generation von Rechtspopulisten versuchen, diese Bewegung zu beeinflussen und zu steuern: Neo-Nazis in Hinterzimmern mit tiefen Verbindungen in Wirtschaftskreise.<br>\nSie heizen die Menge an und sind die wahren Akteure hinten den Rufen von Volk und L&uuml;genpresse. Weltweit vernetzt verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: Der Aufbau einer au&szlig;erparlamentarischen Bewegung und die Abschaffung der Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/video\/sendungen\/die-story\/video-das-braune-netzwerk-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Leider ein sehr schlecht gemachtes St&uuml;ck.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mehr Mut zur Unbequemlichkeit h&auml;tte nicht geschadet<\/strong><br>\nMit &ldquo;Gauck. Der Pr&auml;sident&rdquo; beginnt der Reigen der Abschiedsportr&auml;ts vom Staatsoberhaupt. Der Film kommt nah ran an den Politiker und seine Anliegen. Manchmal etwas zu nah.<br>\nIrgendwann kommen Joachim Gauck und Daniela Schadt dann in Peru an. Eine Kapelle legt los, und die Soldaten stimmen wacker das Deutschlandlied an. In Text und Tonfolge ist die Hymne nur mit M&uuml;he zu erkennen, weshalb aus dem Bundespr&auml;sidenten ein eher unpr&auml;sidiales Lachen herausplatzt. Gauck, immerhin auf Staatsbesuch, b&auml;ndigt dann seine Mundwinkel irgendwie, stimmt in den schr&auml;gen Gesang ein und sucht, wie ein Hirte das eben so macht, die Misst&ouml;ne aus der Herde akustisch zu &uuml;berstrahlen.<br>\nEine ziemlich treffsichere Szene ist das aus der ARD-Dokumentation Gauck. Der Pr&auml;sident. Mit dem Film, f&uuml;r den Eva Lodde, Matthias Dei&szlig; und Robin Lautenbach den Bundespr&auml;sidenten f&uuml;nf Jahre lang begleitet haben, beginnt am Dienstag der Reigen der Abschiedsportr&auml;ts vom Bundespr&auml;sidenten Joachim Gauck und seiner Gef&auml;hrtin Daniela Schadt. Gauck h&ouml;rt bald auf, im Februar wird ein Nachfolger gew&auml;hlt. Und weil seine Pr&auml;sidentschaft keine durchschnittliche war, aber eben auch keine unumstrittene, verneigt sich die ARD mit einem Portr&auml;t, das Gauck-Freunden gefallen d&uuml;rfte. Weil es nah ran rankommt ans Staatsoberhaupt und seine Anliegen. Manchmal etwas zu nah.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/ard-doku-mehr-mut-zur-unbequemlichkeit-haette-nicht-geschadet-1.3325532\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Also, die ARD verneigt sich vor Herrn Gauck! Hier wird also jetzt schon an einer Apotheose (Verg&ouml;ttlichung, Anm. d. Red.) eines Mannes gearbeitet, die dazu dient, die Eitelkeit dieser alles anderen als r&uuml;hmlichen Person zu befriedigen. Man kann sich nur noch mit Abscheu abwenden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>SPD entdeckt Ungleichheit als Wahlkampfthema<\/strong><br>\nDie SPD will einige wirtschaftspolitische Altlasten entsorgen &ndash; und sich mit neuen Vorschl&auml;gen von CDU und CSU absetzen.<br>\nGanz oben auf der Agenda der &ldquo;Initiative 2017 f&uuml;r Steuergerechtigkeit&rdquo; steht die Forderung, die steuerliche Ungleichbehandlung von Einkommen aus Arbeit und Kapital zu beenden.<br>\n30 plus x. So selbstbewusst wie ehrgeizig hat Fraktionschef Thomas Oppermann das Ziel der SPD f&uuml;r die Bundestagswahl im September formuliert. Ende dieser Woche geht die Bundestagsfraktion in Klausur, um Wege zu ergr&uuml;nden, die wenigstens in die N&auml;he dieses angesichts der Umfragewerte wenig realistisch erscheinenden Ziels f&uuml;hren.<br>\nAus diversen vorbereiteten Beschlusspapieren geht hervor, dass die SPD einige wirtschaftspolitische Altlasten entsorgen &ndash; und sich mit neuen Vorschl&auml;gen von ihren jetzigen Koalitionspartnern und k&uuml;nftigen politischen Gegnern CDU und CSU absetzen will. Sie will Ma&szlig;nahmen und Gesetze beschlie&szlig;en, die, falls sie umgesetzt werden, tats&auml;chlich geeignet sind, der wachsenden Ungleichheit in Deutschland entgegen zu wirken. Die Sozialdemokraten konzentrieren sich auf Bereiche, in denen die Ungleichheit deutlich zu besichtigen ist: Mietpreise, Steuern, Boni-Zahlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/parteien-spd-entdeckt-ungleichheit-als-wahlkampfthema-1.3327084\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Anmerkung von Ulrich Schneider<\/strong><br>\nDas geht nach hinten los. Man kann nicht Ungleichheit zum Wahlkampfthema machen und gleichzeitig alles beim Alten lassen wollen. Da stellt sich zwangsl&auml;ufig die Glaubw&uuml;rdigkeitsfrage. Ohne Verm&ouml;gensteuer, ohne eine echte Besteuerung sehr gro&szlig;er Erbschaften und h&ouml;here Steuers&auml;tze f&uuml;r sehr hohe Einkommen lassen sich Ausgrenzung und Ungleichheit nun einmal nicht bek&auml;mpfen. Aber noch liegt das Wahlprogramm ja nicht vor &hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ulrich.schneider.79\/posts\/1261474243944702\">Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Trump, die Russen und &ldquo;goldene Duschen&rdquo;<\/strong><br>\nWie Leitmedien mit Geheimdienstger&uuml;chten und m&ouml;glichen 4chan-Scherzen umgehen<br>\nGestern berichteten CNN und mehrere andere US-&ldquo;Leitmedien&rdquo; dar&uuml;ber, dass der noch amtierende US-Pr&auml;sident Barack Obama und sein designierter Nachfolger Donald Trump von Geheimdienstmitarbeitern offiziell &uuml;ber Berichte informiert worden seien, dass Russland &ldquo;kompromittierende pers&ouml;nliche und finanzielle Informationen &uuml;ber Mr. Trump&rdquo; habe. Buzzfeed ver&ouml;ffentlichte dazu sogar eine 36-seitige Memosammlung, die angeblich von einem ehemaligen Agenten des britischen Auslandsgeheimdiensts MI6 stammt. [&hellip;]<br>\nNachdem die Meldung gestern dann doch noch die Leitmedien erreichte, freute man sich auf 4chan, dass diese Leitmedien auf einen Hoax hereingefallen seien, der auf dem Prankster-Portal seinen Ausgang genommen habe. [&hellip;]<br>\nAnalogo wollte den Namen des FAS-Informanten wissen. Der wurde ihm jedoch mit Verweis auf den Quellenschutz verweigert, worauf hin, das Portal befand: &ldquo;Sofern hinter der Desinformation tats&auml;chlich ein echter Informant steckte, lie&szlig; sich die Zeitung hier offensichtlich f&uuml;r propagandistische Zwecke missbrauchen.&rdquo; &Auml;hnliches wirft der Edward-Snowden-Medienpartner Glenn Greenwald der Washington Post vor, die sich seiner Ansicht nach immer wieder zum Sprachrohr &ldquo;professioneller L&uuml;gner&rdquo; aus den Geheimdiensten machen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trump-die-Russen-und-goldene-Duschen-3593633.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So langsam wird es unappetitlich und peinlich f&uuml;r die &bdquo;Leitmedien&ldquo;. Und auch der Pr&auml;sident in spe wird langsam richtig sauer:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170112%20Bild_01%20Trump.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Unertr&auml;glich unprofessionell&ldquo;: Hans-Hermann Tiedje &uuml;ber die Trump-Berichterstattung deutscher Medien<\/strong><br>\nHans-Hermann Tiedje, in den 90ern Bild-Chefredakteur und heute Aufsichtsrat des Beratungsuntermehmens WMP, gilt als Kenner der Medien und der politischen Szene. Im Gespr&auml;ch mit Christopher Lesko kritisiert der 67-J&auml;hrige die &bdquo;katastophale Berichterstattung deutscher Haltungsjournalisten&ldquo; &uuml;ber Donald Trump. Tiedje sieht den k&uuml;nftigen US-Pr&auml;sidenten als &bdquo;Deal-Maker&ldquo;, der &ldquo;die Welt ver&auml;ndern wird&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/01\/11\/unertraeglich-unprofessionell-hans-hermann-tiedje-ueber-die-trump-berichterstattung-deutscher-medien\/\">meedia<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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