{"id":36600,"date":"2017-01-13T08:33:10","date_gmt":"2017-01-13T07:33:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600"},"modified":"2017-01-13T08:33:10","modified_gmt":"2017-01-13T07:33:10","slug":"hinweise-des-tages-2791","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h01\">Sch&auml;uble macht plus in Milliardenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h02\">Deutschland &ndash; ein zweigeteiltes Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h03\">Solidarit&auml;t aus Eigennutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h04\">Bundesregierung will nach Griechenland abschieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h05\">Bamf besch&auml;ftigt zahlreiche unqualifizierte Mitarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h06\">Trotz Urteil noch viele offene Rechtsfragen zu CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h07\">Anonymous-Aktivist zu RT: US-Geheimdienste haben keine Ahnung vom Hacken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h08\">Gutachten f&uuml;r NSA-BND-Untersuchungsausschuss: BND-Operationsgebiet Inland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h09\">Raus aus der EU, rein in die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h10\">Angriffskrieger lassen sich straffrei stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h11\">Munition f&uuml;r Konfliktgebiete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h12\">China ver&ouml;ffentlicht erstes Wei&szlig;buch &uuml;ber Sicherheitspolitik im Asien-Pazifik-Raum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h13\">Intellektuelle bei Gr&uuml;nen und Linken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h14\">Am Sonntag live im Web &ndash; Snowden, Todenh&ouml;fer und Co. zum Thema &bdquo;Freiheit &amp; Demokratie &ndash; Globale Themen im Kontext&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36600#h15\">Mit der Bitte um ihre Aufmerksamkeit hier eine Anmerkung zur Auswahl und Kommentierung der Hinweise des Tages<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sch&auml;uble macht plus in Milliardenh&ouml;he<\/strong><br>\nFast 13 Milliarden Euro hat Bundesfinanzminister Sch&auml;uble bereits f&uuml;r die Finanzierung von Fl&uuml;chtlingskosten zur Seite gelegt &ndash; und das Finanzpolster k&ouml;nnte noch wachsen. Denn auch 2016 endet mit einem Etatplus. (&hellip;)<br>\nNach den gesetzlichen Vorgaben m&uuml;sste der &Uuml;berschuss eigentlich in die bereits gebildete R&uuml;cklage von fast 13 Milliarden Euro f&uuml;r die Finanzierung der Fl&uuml;chtlingskosten flie&szlig;en. Ende 2015 hatte sich Sch&auml;uble einen Haushalts&uuml;berschuss von 12,8 Milliarden Euro reserviert, um daraus 2016 und 2017 rund 6,1 Milliarden beziehungsweise 6,7 Milliarden Euro f&uuml;r die Integration der Fl&uuml;chtlinge zu zahlen. Die R&uuml;cklage musste gr&ouml;&szlig;tenteils nicht in Anspruch genommen werden &ndash; auch wegen der deutlich gesunkenen Fl&uuml;chtlingszahlen. (&hellip;)<br>\nDie Union pl&auml;diert daf&uuml;r, die &Uuml;bersch&uuml;sse auch zur Schuldentilgung zu verwenden. Ihr haushaltspolitischer Sprecher Eckhardt Rehberg (CDU) sagte, die Fl&uuml;chtlings-R&uuml;cklage sollte nicht zu hoch ausfallen. Er sprach sich daf&uuml;r aus, dar&uuml;ber hinaus Schulden zu tilgen: &bdquo;Nach dem neuverschuldungsfreien Haushalt w&auml;re das Tilgen von Altschulden ein weiterer haushaltspolitischer Meilenstein.&ldquo; In den parlamentarischen Beratungen werde die Union eine entsprechende &Auml;nderung des Haushaltsgesetzes 2016 pr&uuml;fen. &bdquo;F&uuml;r das Haushaltsjahr 2016 erwarte ich ein sehr gutes Ergebnis&ldquo;, sagte Rehberg.<br>\nZu ber&uuml;cksichtigen ist laut Rehberg aber auch, dass beispielsweise bei Verkehrsinvestitionen, dem Digitalen Ausbau, dem Kitaausbau und den Mitteln f&uuml;r Investitionen der finanzschwachen Kommunen die Gelder teilweise langsamer als geplant abflie&szlig;en und dann in den kommenden Jahren ausfinanziert werden m&uuml;ssten. Der SPD-Haushaltspolitiker Johannes Kahrs forderte nach Zeitungsangaben Steuersenkungen sowie mehr Mittel f&uuml;r Investitionen: &bdquo;Die R&uuml;cklage ist keine Spardose des Bundesfinanzministers.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bundeshaushalt-schaeuble-macht-plus-in-milliardenhoehe\/19238378.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;re es nicht sinnvoll, Herr Sch&auml;uble w&uuml;rde von seiner &ldquo;schwarzen Null&rdquo; abr&uuml;cken und endlich z.B. in die Infrastruktur und sozialen Wohnraum investieren? &Uuml;brigens: Dass die Union weiter Schulden tilgen m&ouml;chte, war zu erwarten. Wenn jedoch das SPD-Mitglied Kahrs weitere Steuersenkungen fordert, so k&ouml;nnte es darauf hindeuten, dass es ihm an &ouml;konomischen Sachverstand mangelt. Ein sozialdemokratisches Bewusstsein scheint er jedenfalls nicht zu haben.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Sch&auml;uble verspricht Steuersenkungen<\/strong><br>\nDer Bundesfinanzminister will Wirtschaft und private Haushalte um 15 Milliarden Euro j&auml;hrlich entlasten. Dies sei &ldquo;m&ouml;glich und notwendig&rdquo;, sagt er im SZ-Interview. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) will das deutsche Steuersystem grundlegend umbauen. Die n&auml;chste Bundesregierung m&uuml;sse &ldquo;sowohl an die Lohn- und Einkommensteuer als auch die Unternehmensteuer ran&rdquo;, sagte Sch&auml;uble der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Es sei &ldquo;m&ouml;glich und notwendig&rdquo;, die Steuern in der kommenden Legislaturperiode zu senken. Dar&uuml;ber hinaus solle die Regierung beginnen, den Solidarit&auml;tszuschlag abzuschaffen. Laut Sch&auml;uble hat sich die CDU auf steuerliche Entlastungen von &ldquo;rund 15 Milliarden Euro&rdquo; j&auml;hrlich verst&auml;ndigt. Der Soli-Zuschlag soll zus&auml;tzlich abgebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bundesfinanzminister-schaeuble-verspricht-steuersenkungen-1.3331148\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es wird weiter versucht, die neoliberale Agenda bedingungslos durchzusetzen. Angesichts des katastrophalen Zustandes der &ouml;ffentlichen Infrastruktur in Deutschland, seit dem Jahr 2000 hat deren Wert um fast 500 Milliarden Euro abgenommen, das sind 20 Prozent einer j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung, werden Schuldentilgung und Steuersenkungen propagiert, die in sp&uuml;rbaren Ausma&szlig; nur den Besserverdienern zugute kommen w&uuml;rden, die sich auch, und hier kommt man auf den Punkt, privatisierte Dienstleistungen leisten k&ouml;nnen. Das Ziel ist unschwer zu erkennen, die &ouml;ffentliche Infrastruktur soll weiter verfallen um dann mit dem Verweis auf zu wenig Ressourcen, diese hat man ja durch Steuersenkungen verpulvert, deren Privatisierung weiter vorantreiben zu k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschland &ndash; ein zweigeteiltes Land<\/strong><br>\n5,7 Billionen Euro haben die Deutschen an Privatverm&ouml;gen angeh&auml;uft &ndash; so viel wie noch nie. Doch wie ungleich der Reichtum verteilt ist, zeigt der neueste Armuts- und Reichtumsbericht. So besitzt das reichste Zehntel fast 60 Prozent der Verm&ouml;gen. Um diese Zweiteilung der Gesellschaft zu bek&auml;mpfen, muss die Politik die Reichen wieder st&auml;rker in die Pflicht nehmen, fordert der DGB-klartext. Gigantische Managergeh&auml;lter sind wieder in den Schlagzeilen. Forderungen nach einer st&auml;rkeren Begrenzung werden wieder lauter. Zu Recht! Denn Millionen-Boni bei der Deutschen Bank oder die Riesen-Rente f&uuml;r Ex-VW-Chef Martin Winterkorn zeigen, dass etwas schief l&auml;uft in Deutschland. Einerseits sind hierzulande mehrere Millionen Menschen arm oder von Armut bedroht. Andererseits werden in manchen Chefetagen Geh&auml;lter und Pensionen gezahlt, die fern jeder Realit&auml;t sind. (&hellip;)<br>\nInsgesamt wird Deutschland zwar reicher. So stiegen die privaten Geldverm&ouml;gen im letzten Jahr auf einen H&ouml;chststand von 5,7 Billionen Euro. Doch dieser Reichtum ist h&ouml;chst ungleich verteilt. Der deutlich gestiegene materielle Wohlstand der Gesellschaft wurde nicht genutzt, um den krassen Abstand der unteren Einkommen zur Mitte zu verkleinern. Das bittere Fazit: Deutschland ist ein zweigeteiltes Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++409b5364-d801-11e6-ad24-525400e5a74a\/\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Solidarit&auml;t aus Eigennutz<\/strong><br>\nNun also mal wieder der Mindestlohn. Besser gesagt geht es mal wieder um ein Hintert&uuml;rchen, um diesen zu umgehen. Ein neuer Versuch, ihn via Gefl&uuml;chtete wenigstens partiell auszuhebeln. Bei solchen Gefl&uuml;chteten n&auml;mlich, die sich in ihrer Qualifikation nachschulen lassen m&uuml;ssen. Weil ihnen eine gewisse Anerkennung fehlt, nicht unbedingt Geschick oder volle Einsatzbereitschaft. Ein Papier dreier Bundesministerien best&auml;tigte nun: Diesen Leuten muss man die ohnehin mageren 8,84 Euro in der Stunde nicht gew&auml;hren. Weil sie halt so eine spezielle Form von Praktikanten oder Azubis sind.<br>\nAber was soll das Gezeter an dieser Stelle eigentlich? Muss man als Fl&uuml;chtling denn nicht eigentlich froh sein, &uuml;berhaupt Arbeit zu bekommen? Fl&uuml;chtlingsjahre sind schlie&szlig;lich keine Herrenjahre. Wer da auch noch Anspr&uuml;che stellt, der verz&auml;rtelt diese Leute doch nur. Die B&uuml;rger sehen das nicht so viel anders. Zu viele Jahre hat man ihnen gesagt &raquo;Hauptsache Arbeit!&laquo;, als dass sie jetzt Loyalit&auml;t zu arbeitenden Asylbewerbern entwickeln k&ouml;nnten. Der Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt ist halt mal kein Zuckerschlecken. Ist er ja auch nicht f&uuml;r die Langzeitarbeitslosen. Die kriegen ja auch keinen Mindestlohn und sollten nach Jahren der Vakanz einfach nur froh sein, endlich wieder irgendwas tun zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1038330.solidaritaet-aus-eigennutz.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung will nach Griechenland abschieben<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will einem Bericht zufolge schon bald wieder Asylbewerber nach Griechenland abschieben. Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) habe das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) gebeten, die &Uuml;bernahmeersuchen an Athen nur noch bis zum 15. M&auml;rz auszusetzen, schrieb die &raquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&laquo; (FAZ). Damit folgt die Bundesregierung einer Empfehlung der EU-Kommission zur R&uuml;ckkehr zum sogenannten Dublin-System.<br>\nEr habe das BAMF auch darum gebeten, ihm einen Vorschlag zur Umsetzung der EU-Empfehlung zu erstellen, zitierte das Blatt aus einem Brief de Maizi&egrave;res an den Vorsitzenden des Innenausschusses des Bundestags, Ansgar Heveling (CDU). Die sogenannten Dublin-Regeln der EU sehen vor, dass Fl&uuml;chtlinge ihren Asylantrag grunds&auml;tzlich in dem Land stellen m&uuml;ssen, in dem sie zuerst europ&auml;ischen Boden betreten. Wegen M&auml;ngeln im griechischen Asylsystem hatte Deutschland Abschiebungen nach Griechenland 2011 ausgesetzt. Anfang Dezember hatte die EU-Kommission aber empfohlen, die Abschiebungen f&uuml;r Schutzsuchende wieder aufzunehmen, die nach dem 15. M&auml;rz in Griechenland ankommen und dann entgegen den EU-Asylregeln in andere Mitgliedstaaten weiterreisen. Sie begr&uuml;ndete dies mit Verbesserungen im griechischen Asyl- und Justizsystem.<br>\nPro Asyl &uuml;bte derweil scharfe Kritik an den Pl&auml;nen der Bundesregierung. &raquo;Statt Dublin-&Uuml;berstellungen zu forcieren, ist vielmehr notwendig, das Totalversagen bei der Unterbringung von Schutzsuchenden in Griechenland l&uuml;ckenlos zu untersuchen und die Fl&uuml;chtlinge sofort menschenw&uuml;rdig unterzubringen&laquo;, erkl&auml;rte die Fl&uuml;chtlingsorganisation. Seit Monaten fordern Menschenrechtsaktivisten, die Gefl&uuml;chteten aus den Zelten und Elendslagern herauszuholen. &raquo;Bis jetzt ist das nicht geschehen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1038314.bundesregierung-will-nach-griechenland-abschieben.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Griechenland: Tausende Fl&uuml;chtlinge schutzlos in der K&auml;lte &ndash; und bald endet der Abschiebestopp<\/strong><br>\nIn Griechenland leiden Tausende Fl&uuml;chtlinge bei klirrender K&auml;lte in unbeheizten Zelten und prek&auml;ren Behausungen. Trotzdem will das BMI ab dem 15. M&auml;rz wieder dorthin abschieben. PRO ASYL fordert stattdessen z&uuml;gige Rettungsma&szlig;nahmen f&uuml;r die Schutzsuchenden und eine l&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung dieses lebensgef&auml;hrdenden Unterbringungsmanagements.<br>\nDie Empfehlung der EU-Kommission und die Mitteilung des BMI (die PRO ASYL vorliegen), nach dem 15. M&auml;rz wieder mit Dublin-&Uuml;berstellungen nach Griechenland zu beginnen, blenden bewusst die dramatische Situation der &uuml;ber 60.000 gestrandeten Schutzsuchen in Griechenland aus, um das unmenschliche Zust&auml;ndigkeitssystem zu retten.<br>\nW&auml;hrend Tausende Schutzsuchende ungesch&uuml;tzt der klirrende K&auml;lte ausgesetzt sind und K&auml;ltetote bef&uuml;rchtet werden m&uuml;ssen, reden die politisch Verantwortlichen die Situation in Griechenland auf zynische Weise sch&ouml;n.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/griechenland-tausende-fluechtlinge-schutzlos-in-der-kaelte-und-bald-endet-der-abschiebestopp\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bamf besch&auml;ftigt zahlreiche unqualifizierte Mitarbeiter<\/strong><br>\nUnangenehme Nachrichten f&uuml;r die frisch ins Amt eingef&uuml;hrte Pr&auml;sidentin des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (Bamf), Jutta Cordt: Einem Medienbericht zufolge sind in ihrer Beh&ouml;rde mehr als 100 Mitarbeiter besch&auml;ftigt, die nur unzureichende Qualifikationen haben. Das Amt best&auml;tigte dem MDR, dass 130 sogenannte Entscheider nicht &uuml;ber die n&ouml;tigen Studienabschl&uuml;sse verf&uuml;gen. Entscheider befinden dar&uuml;ber, ob ein Fl&uuml;chtling als Asylbewerber anerkannt wird oder nicht.<br>\nAuf dem H&ouml;hepunkt der Fl&uuml;chtlingsank&uuml;nfte im Jahr 2015 hatte die Beh&ouml;rde massiv Mitarbeiter eingestellt; die fehlende Qualifikation sei ihr allerdings erst jetzt aufgefallen &ndash; bei einer internen &Uuml;berpr&uuml;fung der Arbeitsvertr&auml;ge. Ein Bamf-Sprecher sagte dem Sender, bei der Anstellung sei &ldquo;aufgrund der hohen Zahl an Einstellungen&rdquo; nicht immer gepr&uuml;ft worden, ob ein &ldquo;verwaltungsnaher Abschluss&rdquo; vorliege. Die Vertr&auml;ge der betroffenen Mitarbeiter des gehobenen Dienstes sollen demnach nicht verl&auml;ngert werden. Laut Bamf klagt etwa die H&auml;lfte von ihnen gegen ihre drohende Entlassung.<br>\nDie Gr&uuml;nen-Bundestagsabgeordnete Luise Amtsberg kritisierte, das sei ein verheerendes Signal. Es k&ouml;nnten doch keine Grundrechtsentscheidungen zu Asylverfahren getroffen werden und gleichzeitig m&uuml;sse einger&auml;umt werden, dass die beteiligten Mitarbeiter in den Beh&ouml;rden daf&uuml;r nicht qualifiziert seien, zitiert der Sender die Abgeordnete. Die Organisation ProAsyl forderte eine erneute &Uuml;berpr&uuml;fung der betroffenen Asylverfahren. Sie werde betroffene Fl&uuml;chtlinge darin unterst&uuml;tzen, juristisch gegen das Bamf vorzugehen. Die Beh&ouml;rde selbst kann dem Sender zufolge bislang nicht absch&auml;tzen, ob die betroffenen Asyl-Entscheidungen rechtssicher sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-01\/asylverfahren-bamf-mitarbeiter-unqualifiziert-entscheider-jutta-cordt\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wieder einmal ist die CDU bzw. Herr&nbsp;de Maizi&egrave;re seit Jahren f&uuml;r das Bundesinnenministerium &ndash; zust&auml;ndig f&uuml;r das Bamf &ndash; verantwortlich. Und wieder einmal treten Pannen auf.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: BAMF-Asylentscheidungen und Asylantr&auml;ge bis Dezember 2016<\/strong><br>\n695.733 entschiedene Asylantr&auml;ge im Jahr 2016, darunter 433.920 positive Entscheidungen im Sinne der Asylgesch&auml;ftsstatistik des BAMF (Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge). Von den 433.920 positiven Entscheidungen entfielen 35,4 Prozent (153.700) auf den lediglich &bdquo;subsidi&auml;ren Schutz&ldquo;. (2015: 1,2 Prozent bzw. 1.707 der 140.915 positiven Entscheidungen)<br>\nDie Zahl der im Verlauf von 12 Monaten gestellten Asylantr&auml;ge sank auf 745.545 im Jahr 2016. (12-Monats-Maximum: 831.061 von Oktober 2015 bis September 2016) Noch 433.719 &bdquo;anh&auml;ngige Verfahren&ldquo; Ende Dezember 2016 (Maximum: 579.314 Ende September 2016). Die von BIAJ n&auml;herungsweise berechnete Bearbeitungsdauer betrug im Jahr 2016 durchschnittlich 7,87 Monate. (2015: 7,95 Monate)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/864-bamf-asylentscheidungen-und-asylantraege-bis-dezember-2016.html\">BIAJ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Trotz Urteil noch viele offene Rechtsfragen zu CETA<\/strong><br>\n&bdquo;Wir bedauern, dass das Bundesverfassungsgericht die drei Auflagen, die es der Bundesregierung zu CETA gemacht hat, als umgesetzt ansieht. Au&szlig;erdem bleiben viele Rechtsfragen weiter offen&ldquo;, kommentiert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die heutige Entscheidung des h&ouml;chsten deutschen Gerichts zu mehreren Eilantr&auml;gen zur vorl&auml;ufigen Anwendung von CETA. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Das Bundesverfassungsgericht sieht beispielsweise die M&ouml;glichkeit zur einseitigen Beendigung der vorl&auml;ufigen Anwendung durch einen einzelnen Mitgliedstaat als gegeben an. Damit setzt es eine wichtige Interpretationsvorgabe. Jedoch bestehen bei EU-Kommission und Juristischem Dienst des Europ&auml;ischen Parlaments gegens&auml;tzliche Rechtsauffassungen. Dort ist man der Ansicht, die letztendliche Entscheidung zur Beendigung der vorl&auml;ufigen Anwendung obliege dem Rat der EU. Auch die Frage der Rechtsverbindlichkeit der Protokollerkl&auml;rungen zu CETA ist nicht gekl&auml;rt. Dies ist aktuell Anlass f&uuml;r eine weitere Verschiebung der Abstimmung &uuml;ber CETA im Europ&auml;ischen Parlament. Die Karlsruher Richter sind darauf leider &uuml;berhaupt nicht eingegangen.<br>\nBevor inhaltlich &uuml;ber CETA entschieden werden kann, sollte zumindest rechtliche Klarheit herrschen. Dazu muss CETA auch vom Europ&auml;ischen Gerichtshof auf seine Vereinbarkeit mit EU-Recht hin gepr&uuml;ft werden. Wir werden einen entsprechenden Antrag einbringen und unseren Widerstand gegen CETA gemeinsam mit vielen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern forstsetzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/trotz-urteil-noch-viele-offene-rechtsfragen-zu-ceta\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Anonymous-Aktivist zu RT: US-Geheimdienste haben keine Ahnung vom Hacken<\/strong><br>\nEin Mitglied des Anonymous-Kollektivs &auml;u&szlig;ert sich gegen&uuml;ber RT zum Bericht der US-Geheimdienste &uuml;ber angebliche russischer Hacker-Attacken gegen das DNC. Sein Fazit: Der Bericht belegt vor allem die Unkenntnis der Dienste &uuml;ber die Arbeitsweise von Hackern.<br>\n&ldquo;Die Analyse des Direktors der nationalen Nachrichtendienste will den Leser glauben machen, russische Hacker seien in die Systeme des Democratic National Committees eingedrungen&rdquo;, beschreibt der Videojournalist und Anonymous-Aktivist Alex Poucher gegen&uuml;ber RT den Erkl&auml;rungsansatz. Damit mache er sich die Sache zu einfach:<br>\nDie Aussage basiert auf der Erkenntnis, die Methoden der Angriffe &auml;hneln jener von russischen Hackern. Aber so funktioniert Hacking nicht im Geringsten.<br>\nDer IT-Fachmann f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Hacker k&ouml;nnen entweder ihre eigenen Werkzeuge programmieren oder vorgefertigte Skripte downloaden, die leicht verf&uuml;gbar sind. Wenn zwei Akteure identische Skripte downloaden und diese f&uuml;r Angriffe nutzen, dann erscheinen auch die Muster der Angriffe in exakt der gleichen Weise.&rdquo;<br>\nPoucher f&uuml;hrte zudem aus, dass eine Person, die sich in den USA aufh&auml;lt, mit Leichtigkeit einen VPN-Tunnel verwenden kann, der nach Russland f&uuml;hrt, um so den Eindruck zu erwecken, die Attacke komme von dort. Doch im aktuellen Geheimdienstbericht &uuml;ber die vermuteten Cyberangriffe aus Russland werden selbst solche Details nicht genannt, was laut Poucher zeige, dass die Dienste letztendlich keine Ahnung haben, wie die Daten von den DNC-Servern zu WikiLeaks gelangt waren. Am Ende des Tages m&uuml;sse man sagen, dass der Bericht nicht die geringsten Beweise liefert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/45288-anonymous-aktivist-rt-hacker-wikileaks\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gutachten f&uuml;r NSA-BND-Untersuchungsausschuss: BND-Operationsgebiet Inland<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) kann bei seiner Massen&uuml;berwachung nicht sicher zwischen in- und ausl&auml;ndischen Datenverkehren unterscheiden, ohne detailliert Inhalte der Kommunikation zu analysieren. Das belegt ein vom Chaos Computer Club (CCC) im Auftrag des NSA-BND-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages angefertigtes Sachverst&auml;ndigengutachten.<br>\nDas Gutachten erl&auml;utert die heute typischen technischen Abl&auml;ufe bei paketvermittelter Daten&uuml;bertragung, um das Vorgehen der Geheimdienste bei der Internet-&Uuml;berwachung zu verdeutlichen. Bei der sogenannten strategischen Fernmeldeaufkl&auml;rung mu&szlig; der BND die Herkunft &uuml;berwachter Daten geographisch zuordnen k&ouml;nnen, um zwischen inl&auml;ndischen und Ausland-Ausland-Telekommunikationsverkehren zu unterscheiden. Dem BND ist das massenhafte inhaltliche Durchforsten deutscher Kommunikationsvorg&auml;nge verboten, daher hat er das Anzapfen solcher Verkehre zu vermeiden.<br>\nDas Gutachten offenbart eine Zwickm&uuml;hle, die der Auslandsgeheimdienst BND totzuschweigen bem&uuml;ht ist: Einerseits darf er inl&auml;ndische Kommunikationsinhalte nicht analysieren, andererseits kann er sie ohne eine tiefgehende Analyse nicht von ausl&auml;ndischen Datenpaketen unterscheiden.<br>\nDas Gutachten belegt, da&szlig; aufgrund der Struktur heutiger Netze eine sichere Zuordnung der geographischen Herkunft von abgeh&ouml;rten Daten ohne eine detaillierte Inhaltsauswertung nicht m&ouml;glich ist: Der Weg von Datenpaketen wird ad hoc und dynamisch bestimmt und kann sich auch in kurzen zeitlichen Abst&auml;nden &auml;ndern. Dadurch kann der Lauscher an der Leitung nicht zuverl&auml;ssig vorhersagen, woher und wohin die an einer Glasfaser abgefangenen Datenpakete tats&auml;chlich transportiert werden. Erst recht l&auml;&szlig;t sich nicht erkennen, ob die &uuml;bermittelten Inhalte von deutschen Grundrechtstr&auml;gern oder von zum Belauschen freigegebenen Ausl&auml;ndern stammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2016\/operationsgebiet-inland\">Chaos Computer Club<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das vollst&auml;ndige Gutachten kann <a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/system\/uploads\/220\/original\/beweisbeschluss-nsaua-ccc.pdf\">hier<\/a> gelesen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Raus aus der EU, rein in die Demokratie<\/strong><br>\nWahlbetrug um EU-Parlamentspr&auml;sident aufgeflogen<br>\nNiemand w&auml;re ein besserer k&uuml;nftiger EU-Parlamentspr&auml;sident gewesen als der belgische EU-Abgeordnete Guy Verhofstadt. Der Mann, der sich um die Nachfolge von Martin Schulz bewirbt, ist die Inkarnation des korrupten, antidemokratischen Dunkelmannes: Von der belgischen Investmentgesellschaft Sofina steckte er 130.500&nbsp;Euro zur linken Hand ein, von der belgischen Gastanker-Reederei Exmar bekam er 60.000 Euro f&uuml;rs Zuh&ouml;ren und Schweigen, von der niederl&auml;ndischen Versicherungsgesellschaft APG nahm er mit Vergn&uuml;gen 42.840 Euro, um sein schlechtes Gehalt aufzubessern. Denn von 8.000 Euro monatlich f&uuml;rs Absitzen &ndash; ausgepolstert nur durch eine unkontrollierte Kostenpauschale von 4299 Euro im Monat &ndash; kann so ein flotter Abgeordneter wie Verhofstadt nat&uuml;rlich nicht leben. In der Griechenlandkrise p&ouml;belte er den griechischen Ministerpr&auml;sidenten Tsipras sieben Minuten lang unqualifiziert an, warf ihm Klientelismus vor, sa&szlig; aber selbst gleichzeitig im Aufsichtsrat eines Unternehmens, das von den Privatisierungen in Griechenland profitierte. Nur so geht EU: Lobbyismus und Scheinparlamentarismus bestimmen den Gang des EU-Parlamentes. Das alles symbolisiert Guy Verhofstadt perfekt.<br>\nAber der hochgelobte &sbquo;Vollbluteurop&auml;er&lsquo; Verhofstadt machte bei seiner Bewerbung um den Job als Parlamentspr&auml;sident einen Fehler. Nicht, dass bei ihm noch mehr Geld aus dunklen Quellen aufgedeckt wurde, das h&auml;tte ja wie bisher eher seine Eignung bewiesen. Nein, er wollte, um seine Wahl nur ja abzusichern, einen Deal mit der italienischen 5-Sterne-Bewegung fingern. Aber die gelten nun mal als EU-kritisch. Das hat Manfred Weber aus Niederhatzkofen, den Fraktionsvorsitzenden der Fraktion der Europ&auml;ischen Volkspartei (EVP), nicht ruhen lassen: Um die Kandidatur des belgischen Liberalen zum Platzen zu bringen, zog er ein Geheimpapier aus der Tasche. Seit 2014 ist das Papier streng unter Verschluss&nbsp; -&ndash; obwohl jeder in Br&uuml;ssel wusste, was drin steht: Sozial- und Christdemokraten teilen sich den Pr&auml;sidentenposten, mit Zustimmung der Liberalen: Zweieinhalb Jahre machte Martin Schulz den Job, dann sollte ein Konservativer &uuml;bernehmen. So geht die spezielle EU-Demokratie. Nicht, dass die EU-Parlamentarier ernsthaft was zu sagen h&auml;tten: Entscheidungen fallen immer in der Europ&auml;ischen Kommission, bei den Vertretern der nationalen Regierungen. Nicht, dass die Bev&ouml;lkerung der EU jemals ernsthaft &uuml;ber die Verfassung der Union h&auml;tte entscheiden k&ouml;nnen. Aber das Dekorum, der demokratische Tarnanstrich, den h&auml;tte man doch gern gewahrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/raus-aus-der-eu-rein-in-die-demokratie.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Angriffskrieger lassen sich straffrei stellen<\/strong><br>\nMehrfach haben Personen aus der Friedensbewegung und auch aus dem Grundrechtekomitee Strafanzeigen gegen verschiedene Mitglieder von Bundesregierungen wegen des F&uuml;hrens von Angriffskriegen gestellt. V&ouml;lkerrechtswidrig waren u.a. die Kriege in Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen. Heute sind die Beteiligung am Syrienkrieg, ebenso wie die Beteiligung der Bundesregierung an den von Ramstein aus gesteuerten Drohnenmorden der USA v&ouml;lkerrechtswidrig. Die standardisierte Antwort des Generalbundesanwaltes auf Strafanzeigen lautete stets: Im Strafgesetzbuch (StGB &sect; 80) sei nur die Vorbereitung eines Angriffskrieges, nicht die F&uuml;hrung eines solchen unter Strafe gestellt. Das stimmt formal, aber nicht inhaltlich. In der Bundesdrucksache V\/2860 zum Strafrechts&auml;nderungsgesetz von 1968 hie&szlig; es: &bdquo;Paragraph 80 umfasst nicht nur, wie der Wortlaut etwa annehmen lassen k&ouml;nnte, den Fall der Vorbereitung eines Angriffskrieges, sondern erst recht den der Ausl&ouml;sung eines solchen Krieges.&ldquo;<br>\nSo fordert auch das Grundgesetz in Art. 26 Abs. 1 ausdr&uuml;cklich, friedenst&ouml;rende Handlungen generell unter Strafe zu stellen. Bislang wurde zwar von Juristen eine Strafbarkeitsl&uuml;cke darin gesehen, dass im StGB nur die Vorbereitung des Angriffskrieges ausdr&uuml;cklich unter Strafe gestellt war. Als Begr&uuml;ndung daf&uuml;r wurde angegeben, dass es bislang keine hinreichende v&ouml;lkerrechtliche Definition des Angriffskrieges gebe, um dessen F&uuml;hrung unter Strafe zu stellen.<br>\nNun trat zum 1. Januar 2017 ein Gesetz in Kraft, nach dem der Angriffskrieg strafrechtlich sanktioniert werden soll (Bundesgesetzblatt 3150 (link is external)). Artikel 80 StGB wird aufgehoben, daf&uuml;r wird im V&ouml;lkerstrafgesetzbuch ein neuer &sect; 13 eingef&uuml;gt, der in Anlehnung des in Kampala 2010 ge&auml;nderten Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) mit dem Titel &bdquo;Verbrechen der Aggression&ldquo;  &uuml;berschrieben ist. Auf den ersten Blick denkt man: endlich mal ein Fortschritt. Auf den zweiten Blick erkennt man allerdings, dass es eigentlich um eine umfassende Straffreistellung von Regierenden und Soldaten geht, die einen Angriffskrieg ausl&ouml;sen oder sich daran beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/831\">grundrechtekomitee<\/a>\n<p><strong>dazu: H&auml;lfte der Deutschen lehnen Deutschlands Beteiligung am US-Drohnenkrieg ab &ndash; J&amp;N fragt die Deutschen<\/strong><br>\n50 Prozent der Deutschen sagt NEIN zum US-Drohnenkrieg via Ramstein:<br>\nWir haben die Deutschen mit YouGov zur Rolle Ramsteins befragt und wollten wissen, ob die Bundesregierung den Amerikanern die Nutzung der US-Basis f&uuml;r den weltweiten Drohnenkrieg grunds&auml;tzlich erlauben sollte. Die H&auml;lfte der B&uuml;rger sagt Nein, 26% meinen Ja. Au&szlig;erdem wollten wir wissen, ob die Deutschen glauben, dass die Drohnenangriffe unter Trump noch zunehmen werden. 58% der B&uuml;rger meinen: Ja. Nur 18% glaubt das nicht. Wie Tilo diese Ergebnisse einordnet, erfahrt ihr im Video! (&hellip;)<br>\nZur Umfrage: 2038 deutsche B&uuml;rger ab 18 Jahren wurden im Auftrag von Jung &amp; Naiv von YouGov vom 27. &ndash; 29. Dezember 2016 befragt. Das Ergebnis ist repr&auml;sentativ f&uuml;r die deutsche Bev&ouml;lkerung. Im Laufe der Woche ver&ouml;ffentlichen wir unsere weiteren Fragen an die Deutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=quEKqNgphgw\">Tilo Jung via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Munition f&uuml;r Konfliktgebiete<\/strong><br>\nDie Ausfuhr deutscher R&uuml;stungsg&uuml;ter in Krisenregionen ist mittlerweile der Regelfall<br>\nBei den deutschen R&uuml;stungsexporten sind offensichtlich alle D&auml;mme gebrochen. Am 30. November 2016 wurde bekannt, dass der Bundessicherheitsrat in seiner letzten Sitzung R&uuml;stungsexporte in Krisengebiete in Milliardenh&ouml;he genehmigt hatte. Allein nach Algerien wurde ein umfangreiches Arsenal genehmigt: eine weitere Fregatte, 4 Bordhubschrauber, 234 Waffenstationen f&uuml;r schon zuvor geliefert Fuchspanzer sowie 474 Milit&auml;r-LKW. Dazu kommen hunderte von Maschinengewehren an Indonesien, mit im Paket: eine halbe Million Patronen. Es wurde Lieferungen an diverse Golfstaaten genehmigt, dazu geh&ouml;ren 41,644 &bdquo;Artilleriemultifunktionsz&uuml;nder&ldquo; die dann in Frankreich zum fertigen &bdquo;Produkt&ldquo; zusammengebaut und von dort exportiert werden. Diese Zusammenarbeit mehrerer europ&auml;ischer Staaten bei der R&uuml;stungsproduktion und beim Export senkt offensichtlich die H&uuml;rden in der Genehmigungspraxis deutlich.<br>\nDie R&uuml;stungsunternehmen, deren B&ouml;rsenkurse bereits nach der Wahl von Donald Trump nach oben schnellten, k&ouml;nnen sich auf kr&auml;ftige Gewinne freuen. Zu den j&uuml;ngsten Profiteuren geh&ouml;ren unter anderem ThyssenKrupp Marine Systems, Heckler&amp;Koch und Rheinmetall Defence.<br>\nDiese j&uuml;ngste Entscheidung ist Teil einer schon l&auml;nger anhaltenden Entwicklung in Richtung steigender Waffenproduktion und steigender Exporte. Bereits im Oktober 2016 legte das Bundeskabinett den Bericht &uuml;ber die R&uuml;stungsexporte im ersten Halbjahr 2016 vor. Wieder einmal verantwortet die deutsche Regierung dabei neue unr&uuml;hmliche Rekorde. Im Vorjahr wurden im selben Zeitraum bereits Ausfuhrgenehmigungen in H&ouml;he von 3,5 Milliarden Euro erteilt, nun stieg der Umfang auf 4,03 Milliarden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/01\/11\/munition-fuer-konfliktgebiete\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wollte insbesondere Herr Gabriel als zust&auml;ndiger Bundeswirtschaftsminister den Export deutscher R&uuml;stungsg&uuml;ter in Krisenregionen nicht unterbinden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>China ver&ouml;ffentlicht erstes Wei&szlig;buch &uuml;ber Sicherheitspolitik im Asien-Pazifik-Raum<\/strong><br>\nDas Presseb&uuml;ro des chinesischen Staatsrats hat am Mittwoch ein Wei&szlig;buch &uuml;ber &bdquo;Chinas Politik der Sicherheitskooperation im Asien-Pazifik-Raum&rdquo; ver&ouml;ffentlicht. Dabei handelt es sich um das erste Wei&szlig;buch der Volksrepublik bez&uuml;glich der Sicherheitspolitik in der Asien-Pazifik-Region.<br>\nIm Wei&szlig;buch werden sechs Aspekte erl&auml;utert, darunter Chinas politische Grunds&auml;tze der Sicherheitskooperation in der Asien-Pazifik-Region, die asiatisch-pazifische Sicherheitsidee der Volksrepublik, die Beziehungen zwischen China und anderen L&auml;ndern in der Region und Chinas Standpunkte in wichtigen regionalen Fragen.<br>\nDer stellvertretende chinesische Au&szlig;enminister Liu Zhenmin betonte, die chinesische Regierung habe dieses Wei&szlig;buch mit dem Ziel ver&ouml;ffentlicht, dass alle Seiten Chinas Politik zur Sicherheitskooperation im Asien-Pazifik-Raum umfassend zur Kenntnis nehmen k&ouml;nnten. Alle Beteiligten sollten mit einer positiven Haltung gemeinsam dauerhaft die regionale Sicherheitskooperation vorantreiben und noch st&auml;rker zu Frieden und Stabilit&auml;t in der Region beitragen.<br>\nLiu f&uuml;gte hinzu, die Kooperation zwischen China und den USA sei f&uuml;r die Sicherheit in der Asien-Pazifik-Region eine ausschlaggebende Bedeutung:<br>\n&bdquo;China setzt sich daf&uuml;r ein, mit den USA nicht in Konflikt zu geraten und es nicht zu Konfrontationen kommen zu lassen, sich gegenseitig zu respektieren und zum gemeinsamen Nutzen zu kooperieren, um ein gutes Miteinander und eine gleichberechtigte Zusammenarbeit im Asien-Pazifik-Raum zu verwirklichen. China bem&uuml;ht sich auch darum, die umfassende, strategische, kooperative Partnerschaft mit Ru&szlig;land zu festigen. China m&ouml;chte au&szlig;erdem auch mit Indien eine noch engere Entwicklungspartnerschaft aufbauen. China will mit zukunftsorientiertem Geist und klug aus den Lehren der Geschichte eine kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Beziehungen mit Japan erreichen. Gleichzeitig wird China weiterhin auf der Basis gutnachbarschaftlicher Beziehungen die gegenseitig nutzbringenden Kooperationen mit seinen weiteren Nachbarl&auml;ndern vertiefen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2017\/01\/12\/1s260270.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Klingt anders als die Stellungnahmen aus den USA mit einseitigen Schuldzuweisungen in Richtung Peking, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Intellektuelle bei Gr&uuml;nen und Linken<\/strong><br>\nZu meinen Lieblings-Intellektuellen geh&ouml;rt bekanntlich die Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen Katrin G&ouml;ring-Eckardt. Wenn Sie von den Springer-Medien interviewt wird, ist das besonders sichtbar. &bdquo;Die Welt&ldquo; stellte ihr die Frage: &bdquo;Unter Wahlkampf f&auml;llt wohl auch, dass Sahra Wagenknecht der Kanzlerin und ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik eine Mitverantwortung f&uuml;r den Berliner Terroranschlag gibt&ldquo;. Nat&uuml;rlich unterschl&auml;gt das Springer-Blatt, dass Sahra Wagenknecht die von Angela Merkel und Katrin G&ouml;ring-Eckardt unterst&uuml;tzten &Ouml;l- und Gas-Kriege im Nahen Osten und die von beiden Damen unterst&uuml;tzten Waffenlieferungen an islamistische Diktaturen als Hauptursache f&uuml;r die zunehmende Terroranschlags-Gefahr in Deutschland sieht. Aber da man davon ausgehen muss, dass die gr&uuml;ne Fraktionsvorsitzende das &bdquo;Stern&ldquo;-Interview von Sahra Wagenknecht gelesen hat, h&auml;tte sie als &bdquo;evangelische Christin&ldquo; antworten m&uuml;ssen: Mea culpa, auch ich habe Mitverantwortung, da ich diese &Ouml;l- und Gas-Kriege und Waffenlieferungen unterst&uuml;tzt habe und unterst&uuml;tze. Lieber aber sagt sie: &bdquo;Da ist sie (Sahra Wagenknecht) sich ja offenbar einig mit AfD-Chefin Frauke Petry.&rdquo; Auch das ist nachweislich falsch, denn die AfD unterst&uuml;tzt ebenfalls die Beteiligung der Bundeswehr an Interventionskriegen.<br>\nUnd Katrin G&ouml;ring-Eckardt sagt weiter: &bdquo;Mit solchen &Auml;u&szlig;erungen driftet Sahra Wagenknecht vom demokratischen Diskurs ab. Das ist f&uuml;r mich keine Grundlage f&uuml;r eine Zusammenarbeit.&ldquo;<br>\nDa sind wir uns wieder einig: Die Bef&uuml;rwortung von Interventionskriegen und Waffenlieferungen in Spannungsgebiete durch G&ouml;ring-Eckardt ist auch f&uuml;r DIE LINKE keine Grundlage f&uuml;r eine Zusammenarbeit.<br>\nAuch die weitere Feststellung der Gr&uuml;nen-Fraktionsvorsitzenden, &bdquo;von der F&uuml;hrung der Linkspartei habe ich zu diesen Ausf&auml;llen &uuml;ber Tage nichts geh&ouml;rt&ldquo;, sind widerlegt. Denn der Parteivorsitzende Bernd Riexinger hat sich von diesen &bdquo;Ausf&auml;llen&ldquo; im Sinne G&ouml;ring-Eckardts &bdquo;distanziert&ldquo;, handelt sich daf&uuml;r aber von zornigen Mitgliedern der Partei DIE LINKE den Vorwurf der Dummheit ein.<br>\n&Uuml;berhaupt ist das so eine Sache mit der Dummheit: Die Kritiker Sahra Wagenknechts werfen ihr vor, alle Fl&uuml;chtlinge in Deutschland unter Generalverdacht zu stellen, wenn sie sagt, zusammen mit den Fl&uuml;chtlingen seien auch einige Leute kommen, die Terroranschl&auml;ge planen. Nach dieser Logik stellt jemand, der sagt, unter den Deutschen gebe es auch M&ouml;rder, alle Deutschen unter Generalverdacht. Oder wer sagt, in der Partei DIE LINKE gebe es auch Dumme, stellt demnach alle Parteimitglieder unter Generalverdacht. Das ist aber ein offensichtlicher Fehlschluss. Wahr ist aber, dass diejenigen, die diesen Fehlschluss in der Fl&uuml;chtlingsdebatte zur Grundlage ihrer Polemiken gegen Sahra Wagenknecht machen, sich dem Verdacht aussetzen, zu den wenigen Dummen in der Partei DIE LINKE zu geh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1291536820907782?pnref=story\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Am Sonntag live im Web &ndash; Snowden, Todenh&ouml;fer und Co. zum Thema &bdquo;Freiheit &amp; Demokratie &ndash; Globale Themen im Kontext&ldquo;<\/strong><br>\nAm Sontag, den 15 Januar, findet in der M&uuml;nchner Muffathalle ein Event statt, das f&uuml;r NachDenkSeiten-Leser von besonderem Interesse sein d&uuml;rfte. Auf Einladung von acTVism Munich werden Sre&#263;ko Horvat, Paul Jay ,Richard D. Wolff, Jeremy Scahill, J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer und &ndash; live zugeschaltet aus Moskau &ndash; Edward Snowden &uuml;ber globale Themen im Kontext reden. Die <a href=\"http:\/\/www.actvism.org\/events\/event-freedom-and-democracy-snowden\/\">Veranstaltung<\/a> selbst ist ausverkauft, wird aber live im Netz gestreamt.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170113-hwt-bild_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\">\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mit der Bitte um ihre Aufmerksamkeit hier eine Anmerkung zur Auswahl und Kommentierung der Hinweise des Tages:<\/strong><br>\nDie Hinweise des Tages werden von einigen freien Mitarbeitern der NachDenkSeiten in einem festgelegten Rhythmus von Sonntagabend bis Freitag nachmittag gesammelt, ausgew&auml;hlt und notfalls kommentiert. Das geschieht oft morgens unter beachtlichen Stress. Unter Stress deshalb, weil wir Sie m&ouml;glichst noch vor 9:00 Uhr am Morgen bedienen wollen. Bei dieser Auswahl und Kommentierungsarbeit k&ouml;nnen Fehler gemacht werden. Zum Beispiel kann &uuml;bersehen werden, dass ein Artikel der Kommentierung bedarf. Oder es kann ein Artikel als lesenswert ausgew&auml;hlt werden, der es wirklich nicht ist.<br>\nSo ist es gestern zum Beispiel mit zwei Artikeln geschehen:\n<ul>\n<li>Den Beitrag &bdquo;Das Grundeinkommen verst&ouml;&szlig;t gegen die Menschenw&uuml;rde&ldquo; Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/aussenansicht-horrorvision-1.3327052\">Heinrich Alt auf S&uuml;ddeutsche<\/a> h&auml;tten wir nicht ohne Kommentierung oder besser gar nicht einstellen sollen. Wir halten zwar wenig von der Idee, aber haben uns eigentlich entschlossen, diese Debatte nicht weiter anzuheizen und auch jene zu respektieren, die im bedingungslosen Grundeinkommen einen Fortschritt sehen. Heinrich Alt wird dieser unserer Vorstellung nicht gerecht.<\/li>\n<li>Der Beitrag &sbquo;&bdquo;Unertr&auml;glich unprofessionell&ldquo;: Hans-Hermann Tiedje &uuml;ber die Trump-Berichterstattung deutscher Medien&lsquo; Quelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/01\/11\/unertraeglich-unprofessionell-hans-hermann-tiedje-ueber-die-trump-berichterstattung-deutscher-medien\/\">meedia<\/a> verdiente eigentlich auch keine Aufnahme in die Hinweise des Tages oder er h&auml;tte kommentiert werden m&uuml;ssen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir m&ouml;chten Sie herzlich bitten, solche Fehler, &uuml;ber die man auch streiten kann, nicht zu Grundsatzfragen zu erkl&auml;ren. Die NachDenkSeiten werden sich weiter bem&uuml;hen, Ihre verl&auml;ssliche Informationsquelle zu bleiben.<br>\nDie Redaktion und Albrecht M&uuml;ller, Herausgeber.\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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