{"id":36604,"date":"2017-01-13T12:53:58","date_gmt":"2017-01-13T11:53:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36604"},"modified":"2018-12-30T18:49:48","modified_gmt":"2018-12-30T17:49:48","slug":"brasilien-alle-eineinhalb-stunden-ein-frauenmord","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36604","title":{"rendered":"Brasilien \u2013 Alle eineinhalb Stunden ein Frauenmord"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170113_brasilien-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Die Zahl der in Brasilien get&ouml;teten Frauen ist elfmal so hoch wie im vom Krieg zerr&uuml;tteten Syrien. Gewalt gegen Frauen ist ein globales Problem, das vor allem in lateinamerikanischen L&auml;ndern wie Brasilien dramatisch zugenommen hat, wie unser S&uuml;damerika-Korrespondent <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong> zu berichten wei&szlig;.<\/p><div style=\"clear:right;\"><\/div><p><!--more--><\/p><p>Silvesternacht in Campinas, eine Gro&szlig;stadt im brasilianischen S&uuml;dosten, eine Autostunde von S&atilde;o Paulo entfernt. Ein mit zehn selbstgebastelten Bomben am G&uuml;rtel und einer Pistole in der Hand, bewaffneter Mann springt in den ersten Minuten des Neuen Jahres &uuml;ber die Mauer eines Hauses, mitten in eine Gartenparty, und er&ouml;ffnet das Feuer. Er erschie&szlig;t die von ihm getrennt lebende, ehemalige Ehefrau &ndash; die 41j&auml;hrige Isamara Filier &ndash; ihren gemeinsamen, 8j&auml;hrigen Sohn und zehn Familienangeh&ouml;rige der Gastgeber, darunter neun Frauen. Anschlie&szlig;end jagt sich der M&ouml;rder selbst eine t&ouml;dliche Kugel in den Kopf. Das Gemetzel war kein Produkt eines Amoklaufs, sondern ein von langer Hand vorbereitetes und schriftlich angek&uuml;ndigtes Attentat. <\/p><p>In Kurzbotschaften an Freunde, insbesondere jedoch in einem von Gewaltbereitschaft und Todesdrohungen strotzenden Brief an den von ihm umgebrachten, 8j&auml;hrigen Sohn, begr&uuml;ndete der 46j&auml;hrige Sidnei Ramis de Araujo, bereits Tage zuvor die Tatplanung mit betonter Feindseligkeit. Als einer jener, die sich als &ldquo;K&auml;mpfer wider die Korruption&rdquo; an Aufm&auml;rschen gegen Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff feierten, schrieb der Laborangestellte: &ldquo;Ich hasse die Schlampen, deren Zahl von Tag zu Tag zunimmt und die sich Vorteile holen vom Schlampen-Gesetz&hellip; Ich f&uuml;hle mich l&auml;ngst tot, weil ich Dich nicht in der N&auml;he haben und das Leben genie&szlig;en darf &ndash; alles nur wegen eines feministischen Systems und irren Weibern&rdquo;.<\/p><p>Araujos Jargon ist ein unverkennbares Echo aus der rechtsradikalen Szene Brasiliens. Sein besonderer Hass galt der gest&uuml;rzten und von ihm im Brief als &ldquo;Oberschlampe&rdquo; beschimpften Pr&auml;sidentin. <\/p><p>Seine Wut auf Rousseff richtet sich gegen die von ihr erwirkten Strafma&szlig;-Versch&auml;rfungen des im Jahr 2006 von ihrem Vorg&auml;nger, Pr&auml;sident Luis In&aacute;cio Lula da Silva, erlassenen, sogenannten &ldquo;Maria da Penha-Gesetzes&rdquo; zur Ahndung von Gewaltverbrechen gegen Frauen. Der Gesetzesname ehrte die Brasilianerin Maria da Penha M. Fernandes, die 23 Jahre lang, bis zur Querschnittsl&auml;hmung, das Opfer von Gewalttaten ihres Ehemannes war, bis sie Mut fasste und Anzeige erstattete.<\/p><p><strong>Die politische Dimension des &ldquo;Feminizids&rdquo;<\/strong><\/p><p>Unter dem Eindruck der sich wenige Tage sp&auml;ter ereigneten Gef&auml;ngnis-Aufst&auml;nde in Manaus und Roraima, mit der wortw&ouml;rtlichen Abschlachtung von 81 Insassen, fand der Feminizid von Campinas kaum Beachtung in den internationalen Medien.<\/p><p>Der Begriff <em>Feminic&iacute;dio<\/em> wurde zum ersten Mal 1976 von der s&uuml;dafrikanischen Frauenrechtlerin Diana Russel vor dem Br&uuml;sseler Internationalen Tribunal zur Bek&auml;mpfung von Verbrechen gegen Frauen verwendet. <\/p><p>Jedoch nach Meinung der mexikanischen Ethnologin und Schriftstellerin, Marcela Lagarde, beschr&auml;nke sich <em>Feminic&iacute;dio<\/em> nicht nur auf den m&auml;nnlichen T&ouml;tungsakt im l&auml;ngst &uuml;berschrittenen, innerfamili&auml;ren Bereich. Vielmehr hafte ihm eine zutiefst politische Dimension an: Regierungen und Justiz bagatellisierten und ermutigten die massenhafte Hinrichtung von Frauen, die dem Genozid vergleichbar sei. <\/p><p>Hintergrund bilden Lagardes private Recherchen der entsetzlichen Sch&auml;ndung, Hinschlachtung und Verst&uuml;mmelung von 800 jungen Frauen, deren t&ouml;dliche Reste in den 1990er Jahren in Abwasserkan&auml;len, M&uuml;llkippen und der Sandw&uuml;ste bei Ciudad Ju&aacute;rez, an der Grenze zu den USA, gefunden, deren T&auml;ter jedoch niemals angeklagt wurden. <em>Feminic&iacute;dio<\/em> sei also auch die bewusste Verschleppung gerichtlicher Untersuchungen, die Straflosigkeit der T&auml;ter und die daraus folgende Mitverantwortung des Staates.<\/p><p><strong>Brasilien: Elfmal mehr tote Frauen als im Krieg in Syrien<\/strong><\/p><p>Dem Jahresbericht 2015 (<a href=\"http:\/\/www.unwomen.org\/es\/digital-library\/publications\/2015\/6\/annual-report-2014-2015\">Informe anual 2014&ndash;2015 | ONU Mujeres &ndash; Sede &ndash; UN Women<\/a>) der UN-Frauenorganisation zufolge befinden sich 14 der 25 gegen Frauen gewaltt&auml;tigsten L&auml;nder der Welt im lateinamerikanischen und karibischen Raum. Die Liste wird angef&uuml;hrt von Honduras, El Salvador und Guatemala, bis vor kurzem noch gefolgt von der Russischen F&ouml;deration auf Rang Nummer 4.<\/p><p>Nach Untersuchungen der Lateinamerikanischen Fakult&auml;t f&uuml;r Sozialstudien (Flacso) vom November 2015 (&ldquo;Mapa da Viol&ecirc;ncia 2015 &ndash; Homic&iacute;dios de Mulheres no Brasil &ndash; Landkarte der Gewalt 2015 &ndash; T&ouml;tung von Frauen in Brasilien&rdquo;) nimmt das s&uuml;damerikanische Land den f&uuml;nften Rang in der Welt bei der gewaltsamen T&ouml;tung von Frauen ein.<\/p><p>Mit Blick auf Brasilien ist <em>Massenhinrichtung<\/em> von Frauen kein &uuml;bertriebenes Wort, ebenso trifft die juristische und politische Mitverantwortung des Staates zu. Die Lage der Frauen, insbesondere armer Afro-Brasilianerinnen, erlaubt gar die Analogie mit einem <em>Kriegszustand<\/em>.<\/p><p>In Gegen&uuml;berstellung mit dem von tats&auml;chlicher und entsetzlicher Kriegsgewalt gesch&uuml;ttelten Syrien verbleicht selbst die Zahl der dort get&ouml;teten Frauen &ndash; 0,4 Tote je 100.000 Einwohner &ndash; gegen&uuml;ber dem 11fachen der brasilianischen Statistik: 4,4 Tote auf die gleiche Einwohnerzahl.<\/p><p><strong>Rasanter Anstieg von Morden an Afro-Brasilianerinnen<\/strong><\/p><p>Alle eineinhalb Stunden wird in Brasilien eine Frau von ihrem Ehemann, Freund oder verlassenen Liebhaber ermordet. Im ersten Jahrzehnt des neuen Millenniums wurden 45.000 Frauen und M&auml;dchen umgebracht. Erschossen, erstochen, totgeschlagen &ndash; die Population einer mittelgro&szlig;en Stadt im Blutrausch ausradiert. <\/p><p>Doch w&auml;hrend die Morde an wei&szlig;en Frauen in den vergangenen Jahren um 10 Prozent zur&uuml;ckgingen, nahm die Zahl get&ouml;teter schwarzer Brasilianerinnen um 54 Prozent zu &ndash; eine alarmierende Best&auml;tigung daf&uuml;r, dass afrobrasilianische Jugendliche und Frauen im ersten Jahrzehnt des neuen Millenniums die &uuml;berwiegende Mehrheit der Gewaltopfer ausmachten; Erstere durch selektive Polizeigewalt, Letztere als Opfer von Gewalt in der Ehe. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170113_brasilien-04.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Dramatische Zunahme von Kriminalit&auml;t und Gewalt: Erkl&auml;rungsversuche <\/strong><\/p><p>&bdquo;Egal von welchem Standpunkt aus betrachtet, das Land verwandelte sich in ein Paradoxon&rdquo;, kommentierte die progressive Wochenzeitschrift Carta Capital bereits Mitte 2014 (&ldquo;A ta&ccedil;a de assassinatos &eacute; nossa &ndash; Das Mord-Pokal geh&ouml;rt uns&rdquo;, 03.07.2014). <\/p><p>Mit dem Satz thematisierte die Zeitschrift einen scheinbaren Widerspruch. Damals regierte noch Dilma Rousseff, die zusammen mit ihrem Vorg&auml;nger Luis In&aacute;cio Lula da Silva immerhin Brasilien zu einer erheblichen und weltweit anerkannten Verbesserung seiner Sozialindikatoren verholfen hatte.<\/p><p>Wenn also, wie herk&ouml;mmlich erkl&auml;rt, Armut der N&auml;hrboden von Gewalt und Kriminalit&auml;t ist, wie vertrug sich die Befreiung von beachtlichen 40 Millionen Brasilianern aus der Armut mit dem gleichzeitigen und blitzartigen Anstieg der Gewalt-und Mordstatistik? Wie ist die schauderhafte Zahl von 600.000 Morden in einem einzigen Jahrzehnt zu deuten, wenn die L&ouml;hne h&ouml;her als die Inflationsrate und die Arbeitslosigkeit niedriger wie nie zuvor war?<\/p><p>Eine generelle, zul&auml;ssige Erkl&auml;rung ist, dass die Regierungen der Arbeiterpartei (2003-2016) im Sicherheitsbereich nicht prospektiv geplant und investiert hatten; vor allem jedoch eine demokratische, b&uuml;rgerfreundliche Ausbildung der Polizeikr&auml;fte vernachl&auml;ssigten, die nach wie vor von der aus den USA in den 1960er Jahren importierten, milit&auml;rischen Doktrin der &ldquo;nationalen Sicherheit&rdquo; beeinflusst sind. Afrobrasilianer und Millionen Slumbewohner, zum Beispiel, gelten im Polizeijargon grunds&auml;tzlich als &ldquo;verd&auml;chtige Beobachtungsobjekte&rdquo;.<\/p><p>Wiederum, gegen jede fortschrittliche Gesetzesinitiative der PT-Regierung zum Schutz von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Afro-Brasilianern &ndash; so die empfohlene, humanistische Gender-Aufkl&auml;rung &ndash;  erhob sich im Parlament eine militante Abgeordneten-Front aus Evangelikalen und ehemaligen Polizeiangeh&ouml;rigen gegen die Ausweitung der Sozialrechte. Hasspredigten wie &ldquo;ein guter Krimineller ist ein toter Krimineller!&rdquo; oder &ldquo;Frauenrechtlerinnen sind Schlampen!&rdquo; machten die Runde, fra&szlig;en sich quer durch die sozialen Klassen und nisten im &ouml;ffentlichen Bewusstsein als Freibrief f&uuml;r den systematischen Angriff auf besonders verletzliche Bev&ouml;lkerungsgruppen.<\/p><p>Schlie&szlig;lich f&uuml;hlte sich der jahrhundertealte und l&auml;ngst totgeglaubte Machismo &ndash; die ibero-amerikanische Variante der Frauenfeindlichkeit &ndash; von der neokonservativen Welle wieder ermuntert. <\/p><p>Selbst die vergleichsweise bescheidenen Fortschritte der Frauen wurden als Bedrohung empfunden, diesmal vor allem in den &auml;rmeren Schichten. Zum Bespiel sind inzwischen 61 Prozent der erwerbst&auml;tigen Brasilianerinnen nach 11 Jahren Schulunterricht f&uuml;r die Aufnahme in einer Universit&auml;t qualifiziert, hingegen bei den M&auml;nnern nur 53 Prozent. Rund 45 Prozent&nbsp;der Arbeitspl&auml;tze in Brasilien sind mit Frauen besetzt, 21 Prozent der Unternehmensvorst&auml;nde werden von Frauen mit Hochschulabschluss angef&uuml;hrt, jedoch nur von 14 Prozent der M&auml;nner; <\/p><p>&ldquo;Selbstverst&auml;ndlich&rdquo; werden die Frauen zu niedrigeren L&ouml;hnen als die M&auml;nner gen&ouml;tigt. Doch die Erwerbst&auml;tigkeit au&szlig;er Haus, die finanzielle Unabh&auml;ngigkeit, ja die leiseste Andeutung selbstst&auml;ndigen Handels der Frauen st&uuml;rzte die patriarchalische Rollen-Missdeutung in die Krise. Und es tobt die Gewalt.<\/p><p><strong>&bdquo;Verteidigung der m&auml;nnlichen Ehre&ldquo;<\/strong><\/p><p>Frida Kahlo, die ber&uuml;hmte und mit einer Querschnittsl&auml;hmung gehandicapte, mexikanische Kunstmalerin, schuf 1935 ein denkw&uuml;rdiges Bild mit dem makabren Titel &ldquo;Unos cuantos piquetitos &ndash; Nur ein paar Piekser&rdquo;. Es zeigt eine nackt auf einem Bett liegende, blut&uuml;berstr&ouml;mte, mit Messerstichen ermordete Frau. Danebenstehend ein Mann mit der Mordwaffe in der Hand und leerem Gesichtsausdruck.<\/p><p>Anlass f&uuml;r das Motiv war Kahlos tiefe Trauer &uuml;ber die Aff&auml;ren ihres Ehemannes, Diego Rivera. Ihren Schmerz &uuml;berspielte sie mit einer Zeitungsmeldung: Ein eifers&uuml;chtiger Mexikaner hatte seine Frau erstochen und sich vor Gericht damit herausgeredet, er habe seinem Opfer doch &bdquo;nur ein paar Piekser&ldquo; zugemutet. <\/p><p>Mit ihrem Bild veranschaulichte die weltweit beachtete K&uuml;nstlerin ihre Abscheu der selbst von Richtern kleingeredeten Gewaltverbrechen, die aus so vielen lateinamerikanischen Familien ein Schlachthaus gemacht hatte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170113_brasilien-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div>\n<p>Die Zahl der in Brasilien get&ouml;teten Frauen ist elfmal so hoch wie im vom Krieg zerr&uuml;tteten Syrien. Gewalt gegen Frauen ist ein globales Problem, das vor allem in lateinamerikanischen L&auml;ndern wie Brasilien dramatisch zugenommen hat, wie unser S&uuml;damerika-Korrespondent <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong> zu berichten wei&szlig;.<\/p>\n<div style=\"clear:right;\"><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[168,60,20,125],"tags":[1276,1613,1760,2056,421,1943],"class_list":["post-36604","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gleichstellung","category-innere-sicherheit","category-landerberichte","category-rechte-gefahr","tag-attentat","tag-brasilien","tag-kriminalitaet","tag-lula-da-silva-luiz-inacio","tag-polizei","tag-rousseff-dilma"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36604"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36604\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48152,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36604\/revisions\/48152"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}