{"id":36661,"date":"2017-01-18T08:30:23","date_gmt":"2017-01-18T07:30:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661"},"modified":"2017-01-18T08:30:23","modified_gmt":"2017-01-18T07:30:23","slug":"hinweise-des-tages-2794","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h01\">Davos-Bericht: &bdquo;Das kapitalistische Wirtschaftsmodell funktioniert nicht mehr&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h02\">Europa wird schwarz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h03\">Falschmeldungen in Serie zu angeblichem NPD-Verbot: Qualit&auml;tsmedien versagen bei Verfassungsgerichts-Verk&uuml;ndung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h04\">Obama gew&auml;hrt Whistleblowerin Manning einen Strafnachlass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h05\">Merkel fordert Anti-Brexit-Kampf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h06\">Vom Steinewerfer zum Kriegsverk&auml;ufer &ndash; Joschka Fischer und die Faszination der Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h07\">Auf Exporte fixiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h08\">Deutschland droht ein W&auml;hrungskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h09\">DGB: &bdquo;Der soziale Zusammenhalt steht auf dem Spiel&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h10\">Trumps Nato-Schelte: Europa alarmiert &ndash; Airbus hofft auf h&ouml;here R&uuml;stungsausgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h11\">Syrien: Waffen f&uuml;r Dschihadisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h12\">Nach Bootsungl&uuml;ck im Mittelmeer: Zahl der vermissten Fl&uuml;chtlinge steigt deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h13\">H&ouml;cke h&auml;lt Hetz-Rede in Dresden und will Geschichte umschreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h14\">Ramelow: Keine Stasi-belasteten Personen in Regierungs&auml;mter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36661#h15\">Trump-Interview: Eine Kreuzung aus Nero und Dagobert Duck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Davos-Bericht: &bdquo;Das kapitalistische Wirtschaftsmodell funktioniert nicht mehr&ldquo;<\/strong><br>\nDie Demokratie steckt in einer &bdquo;tiefen Krise&ldquo;, warnt eine Studie. Technologische Umbr&uuml;che versch&auml;rfen die Ungleichheiten weiter, darum m&uuml;sse man sich auf &bdquo;inklusives&ldquo; Wachstum konzentrieren. EurActiv Br&uuml;ssel berichtet.<br>\nAuch in diesem Jahr wird die Stimmung gedr&uuml;ckt sein, wenn sich n&auml;chste Woche, vom 17. bis 20. Januar, mindestens 50 Staats- und Regierungschefs sowie hunderte von f&uuml;hrenden Wirtschaftsvertretern in Davos treffen. Immer mehr deutet darauf hin, dass der weltweite Fortschritt vom Kurs abgekommen ist. In den USA und der EU stellt man die Globalisierung mehr denn je in Frage. Viele bekommen nichts mit vom Wirtschaftswachstum, w&auml;hrend sich die Schere zwischen armen und reichen L&auml;ndern immer weiter &ouml;ffnet.<br>\nDie Demokratie befinde sich in einer &bdquo;tiefen Krise, ausgel&ouml;st von den Folgen schneller wirtschaftlicher und technologischer Ver&auml;nderungen, von der tiefen sozialen und kulturellen Polarisierung und dem Erstarken post-faktischer politischer Debatten&ldquo;, betont das Forum in seinem Global Risk Report 2017. &bdquo;Die allgegenw&auml;rtige Korruption, kurzfristiges Denken und die ungleiche Verteilung der Wachstumsertr&auml;ge legen nahe, dass das kapitalistische Wirtschaftsmodell f&uuml;r die Menschen nicht mehr funktioniert&ldquo;, meint Klaus Schwab, Gr&uuml;nder und Leiter der Organisation.<br>\nVor diesem Hintergrund empfiehlt der Bericht, den Marktkapitalismus zu reformieren, damit die Fr&uuml;chte der Globalisierung besser verteilt werden k&ouml;nnen. Denn der Gro&szlig;teil der B&uuml;rger ist nicht l&auml;nger bereit, das aktuelle Modell zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/finanzen-und-wirtschaft\/news\/davos-bericht-das-kapitalistische-wirtschaftsmodell-funktioniert-nicht-mehr\/\">Euractiv<\/a>\n<p><strong>The Global Risks Report 2017<\/strong><br>\nThe Global Risks Report 2017 features perspectives from nearly 750 experts on the perceived impact and likelihood of 30 prevalent global risks as well as 13 underlying trends that could amplify them or alter the interconnections between them over a 10-year timeframe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/reports\/the-global-risks-report-2017\">WEForum<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Selbsternannte Weltelite warnt vor Risiken eigener Politik<\/strong><br>\nAttac begr&uuml;&szlig;t, dass beim heute beginnenden Weltwirtschaftsforum die zunehmende soziale Ungleichheit als eines der zentralen globalen Probleme gesehen wird. Das globalisierungskritische Netzwerk wirft den versammelten Topmanagern und Politikern aber vor, aus dieser Erkenntnis keine Konsequenzen zu ziehen. &ldquo;Wie jedes Jahr werden die in Davos Versammelten tief besorgt vor den Risiken ihrer eigenen Politik warnen, w&auml;hrend sie gleichzeitig den neoliberalen Umbau der Weltwirtschaft weiter vorantreiben&rdquo;, sagt Kerstin Sack vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Gesellschaftliche Polarisierung, Einkommens- und Verm&ouml;gensungleichheit und aufkommender Nationalprotektionismus seien nicht vom Himmel gefallen, sondern die Folge einer neoliberalen Wirtschaftspolitik, die auf Freihandel, unkontrollierte Finanzm&auml;rkte und Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und Reiche setzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/davos-selbsternannte-weltelite-warnt-vor-risiken-eigener-politik\/\">Attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europa wird schwarz<\/strong><br>\nPolitik kann ganz sch&ouml;n gemein sein. Wenige Tage vor der Amts&uuml;bernahme von Donald Trump in Washington w&auml;hlte das Europaparlament in Stra&szlig;burg am Dienstag den Berlusconi-Vertrauten Antonio Tajani zum neuen Pr&auml;sidenten. Der 63-j&auml;hrige Mitgr&uuml;nder der populistischen und mittlerweile abgewirtschafteten &ldquo;Forza Italia&rdquo; folgt auf den SPD-Politiker Martin Schulz, der durch einen offenen Schlagabtausch mit Berlusconi ber&uuml;hmt geworden war. Zum Wahlsieg verhalfen Tajani &ndash; neben den Liberalen &ndash; die Abgeordneten der rechten EKR-Fraktion, der neben fl&auml;mischen Separatisten und polnischen Nationalisten auch viele Mitglieder der britischen Tories angeh&ouml;ren. Und das Ganze passierte just an dem Tag, da die britische Premierministerin Theresa May den harten Brexit &ndash; also den vollst&auml;ndigen Bruch mit der EU &ndash; ank&uuml;ndigt. Das ist schon keine bittere Ironie der Geschichte mehr, sondern eine absurde Farce, die den Niedergang der Europ&auml;ischen Union wie im Brennglas zusammenfasst. (&hellip;) Die gro&szlig;en Verlierer sind die Sozialdemokraten, die nun nicht nur ihren gro&szlig;en Zampano Schulz, sondern auch die letzte Machtbastion in Br&uuml;ssel verloren haben. K&uuml;nftig werden alle drei gro&szlig;en EU-Institutionen &ndash; Parlament, Kommission und Rat &ndash; von Konservativen gef&uuml;hrt. Die EU wird schwarz, mit liberalen und nationalistischen Sprenkeln. Pessimisten m&ouml;gen darin ein Vorspiel f&uuml;r die Bundestagswahl sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Europa-wird-schwarz-3600005.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>passend dazu: EU-Abgeordnete fetzen sich um Schulz&rsquo; Erbe<\/strong><br>\nNach dem Abgang von Martin Schulz ist das EU-Parlament zutiefst zerstritten. Nun bestimmen die Abgeordneten einen neuen Pr&auml;sidenten. Der Wahl ging ein krimireifer Machtkampf voraus. Pr&auml;sidentschaftswahlen im Europ&auml;ischen Parlament sind f&uuml;r gew&ouml;hnlich eine wenig spannende Angelegenheit. Allzu oft einigen sich die gro&szlig;en Parteien bereits im Voraus darauf, wer k&uuml;nftig das EU-Organ f&uuml;hren soll. Doch diese Zeiten des Konsenses sind vorerst vorbei. Nach einem bisher beispiellosen Machtkampf findet heute in Stra&szlig;burg eine Kampfabstimmung &uuml;ber den Nachfolger des scheidenden Parlamentspr&auml;sidenten Martin Schulz statt. &ldquo;Die Zeit der Gro&szlig;en Koalition ist vor&uuml;ber&rdquo;, sagte Gianni Pittella k&uuml;rzlich bei einer Debatte. Der Vorsitzende der sozialdemokratischen S&amp;D-Fraktion will seinen Genossen Schulz beerben, der nach 22 Jahren im Europaparlament in die Bundespolitik wechselt. Das ist nicht verboten, hat aber einen Beigeschmack. Mit Pittellas Kandidatur k&uuml;ndigen die Sozialdemokraten das informelle B&uuml;ndnis mit der konservativen Europ&auml;ischen Volkspartei (EVP) auf &ndash; der Startschuss f&uuml;r einen nie zuvor da gewesenen Kleinkrieg. Die &uuml;berrumpelte EVP reagierte aufgebracht: &ldquo;Jene, die unsere Vereinbarung brechen, tragen die volle Verantwortung, sollten antieurop&auml;ische Kr&auml;fte Einfluss gewinnen&rdquo;, sagte Fraktionschef Manfred Weber. Die Vereinbarung, die der CSU-Politiker meint, wurde am 24. Juni 2016 zwischen ihm und Schulz getroffen. Darin sicherten sich die beiden damaligen Fraktionschefs zu, &ldquo;dass die S&amp;D-Gruppe den Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Parlaments in der ersten H&auml;lfte der Legislaturperiode bestimmt und die EVP in der zweiten H&auml;lfte&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-Abgeordnete-fetzen-sich-um-Schulz-Erbe-article19542926.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Was f&uuml;r eine Schlammschlacht! V&ouml;llig delegitimierend f&uuml;r die EU als Ganzes, wenn sich die Parteien jetzt &uuml;ber die eh schon unlautere, unw&uuml;rdige Postenverschacherung streiten. Selbst ich als Mensch, der auf diese Union als &ldquo;Friedensgarant&rdquo; gebaut hatte, wende mich langsam aber sicher angeekelt ab. Was wird denn da f&uuml;r ein Bild an uns B&uuml;rger vermittelt? Das stinkt ja f&ouml;rmlich nach einen Sumpf aus Korruption und Vetternwirtschaft. SO wird kein Vertrauen zur EU wieder aufgebaut.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Falschmeldungen in Serie zu angeblichem NPD-Verbot: Qualit&auml;tsmedien versagen bei Verfassungsgerichts-Verk&uuml;ndung<\/strong><br>\nDer heutige Dienstag, 17. Januar 2017, ist ein schwarzer Tag f&uuml;r die deutschen Medien im Allgemeinen und den Online-Journalismus im Besonderen. Zahlreiche Medien meldeten am Vormittag online, das Bundesverfassungsgericht habe die rechtsextreme Partei NPD verboten. Das war eine Falschmeldung. Wenige Minuten sp&auml;ter trudelten die Korrekturen ein und stifteten Verwirrung. Grund war offenbar ein Missverst&auml;ndnis, weil der Verbotsantrag vom Pr&auml;sidenten des Verfassungsgerichts, Andreas Vo&szlig;kuhle, zu Beginn nochmals verlesen wurde. (&hellip;) Dabei kam es zus&auml;tzlich zu einer leider &uuml;blichen Welle an Abschreibereien. So erkl&auml;rte beispielsweise die renommierte und eigentlich nicht f&uuml;r ihre Hastigkeit bekannte Neue Z&uuml;rcher Zeitung auf Twitter lapidar, man habe den Fehler gemacht, sich auf Spiegel Online zu verlassen. Das macht die Sache nicht besser.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/01\/17\/falschmeldungen-in-serie-zu-angeblichem-npd-verbot-qualitaetsmedien-versagen-bei-verfassungsgerichts-verkuendung\/\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Solche &bdquo;Abschreiberein&ldquo;, wie es im Artikel hei&szlig;t, sind der Standard bei vielen Leitmedien. Auch dadurch entsteht t&auml;glich aufs Neue medialer Gleichklang.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Nur um die &bdquo;Eilmeldung&ldquo; einige wenige Sekunden vorher zu bringen, h&ouml;rten die Kollegen nicht einmal richtig zu, was Herr Vo&szlig;kuhle eigentlich sagte. Und bei n&auml;chster Gelegenheit dozieren die Vertreter eben dieser Medien wieder &uuml;ber Fake-News und preisen sich als Qualit&auml;tsjournalisten. W&auml;re es nicht so traurig, man k&ouml;nnte herzhaft dar&uuml;ber lachen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Obama gew&auml;hrt Whistleblowerin Manning einen Strafnachlass<\/strong><br>\nKurz vor dem Ende seiner Amtszeit trifft Barack Obama noch eine wichtige Entscheidung. Die Whistleblowerin Chelsea Manning erh&auml;lt einen deutlichen Strafnachlass. (&hellip;) Der scheidende amerikanische Pr&auml;sident Barack Obama hat die 35 Jahre lange Haftstrafe f&uuml;r die Whistleblowerin Chelsea Manning deutlich verk&uuml;rzt. Die ehemalige Wikileaks-Informantin solle das Gef&auml;ngnis am 17. Mai 2017 verlassen d&uuml;rfen, teilte das Wei&szlig;e Haus am Dienstag mit. (&hellip;) Fraglich ist nun, welche Folgen die Freilassung Mannings auf Assange hat: Er hatte vor wenigen Tagen erkl&auml;rt, er sei bereit, sich an die Vereinigten Staaten ausliefern zu lassen, falls Manning begnadigt w&uuml;rde. Der 45-j&auml;hrige Australier war vor mehr als vier Jahren in die Botschaft Ecuadors in London gefl&uuml;chtet, um einer Festnahme zu entgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/obama-gewaehrt-whistleblowerin-manning-einen-strafnachlass-14682530.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man muss Obama auch loben, wenn er mal etwas Positives macht; das kommt ja selten genug vor. Nat&uuml;rlich kann man sich des Eindrucks nicht verwehren, dass Obama in letzter Sekunde vor Toresschluss noch fix wenigstens eine gute Tat begehen wollte, mit der er in die Geschichte eingehen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Merkel fordert Anti-Brexit-Kampf<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel hat einen engen Schulterschluss von Politik und Wirtschaft bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. Sicher sei man aus vielen Gr&uuml;nden weiter an einem guten Verh&auml;ltnis mit Gro&szlig;britannien interessiert, sagte sie beim Neujahresempfang der IHK K&ouml;ln. Aber wenn Gro&szlig;britannien die vier Grundfreiheiten des EU-Binnenmarktes nicht akzeptieren wolle, dann k&ouml;nne es keinen vollen Zugang mehr erhalten, sagte Merkel einen Tag bevor die britische Premierministerin Theresa May Grundlinien des britischen EU-Austrittskurses vorstellt. Die britische Regierung will die Freiz&uuml;gigkeit der Arbeitnehmer aus EU-Staaten einschr&auml;nken. &ldquo;Ich bitte Sie als Vertreter der Wirtschaft, dass wir da gemeinsam handeln&rdquo;, appellierte Merkel an die Unternehmen. &ldquo;Denn wenn sich einmal herausstellt, dass man den vollen Zugang zum Binnenmarkt auch bekommen kann, wenn man sich bestimmte Dinge aussucht, dann wird sehr schnell der Binnenmarkt als solcher (&hellip;) in Gefahr geraten, weil sich jedes Land dann seine Rosinen herauspickt&rdquo;, sagte sie mit Blick auf die anderen 27 EU-Staaten. Das m&uuml;sse verhindert werden. &ldquo;Deshalb m&uuml;ssen Politik und Wirtschaft hier sehr gemeinsam agieren und handeln.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merkel-fordert-Anti-Brexit-Kampf-article19566161.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Jetzt fliegt uns doch einiges um die Ohren. Was auch bedauerlich ist &ndash; zur&uuml;ckgehende Kommunikationsbereitschaft zwischen den Staaten. Auf den Vorwurf der &ldquo;Rosinenpickerei&rdquo; seitens Merkel kann ich nur lachen &ndash; das macht Deutschland seit &uuml;ber einem Jahrzehnt. Wer im Glashaus sitzt &hellip; Bedenklicher f&uuml;r mich als Geschichtsbelesenen ist der Konfrontationskurs, den hier langsam einzelne Staaten fahren. Ich komme mir vor, als w&auml;ren wir bald am Anfang des letzten Jahrhunderts, in dem jeder Staat f&uuml;r sich seine Suppe kocht &ndash; ohne R&uuml;cksicht auf Verluste &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vom Steinewerfer zum Kriegsverk&auml;ufer &ndash; Joschka Fischer und die Faszination der Gewalt<\/strong><br>\n&ldquo;Putztruppen-Joschka&rdquo; Fischer, einst J&auml;ger von Polizisten des &ldquo;deutschen Schweinestaates&rdquo;, richtet seine Gewaltfantasien mittlerweile gegen Russland. Gert Ewen-Ungar hat sich nun mit dessen j&uuml;ngsten Darlegungen in deutschsprachigen Medien besch&auml;ftigt.<br>\nAm 12.12. des vergangenen Jahres erschien in der S&uuml;ddeutschen ein bemerkenswerter Gastbeitrag des ehemaligen deutschen Au&szlig;enministers Joschka Fischer. Zuvor war dieser nahezu gleichlautend bereits am 6.12. im &ouml;sterreichischen Standard ver&ouml;ffentlicht worden. Der Artikel ist &uuml;berschrieben mit dem Titel &ldquo;Das Ende des Westens&rdquo; und in mehrerlei Hinsicht diskussionsw&uuml;rdig.<br>\nEs war zu erwarten und erscheint geradezu als selbstverst&auml;ndlich, dass das Apokalyptische und Mahnende, das sich als roter Faden durch den Artikel zieht, durch die Mainstreammedien gereicht w&uuml;rde. Focus und zahlreiche andere Medien weisen auf den Artikel hin und erheben den Zeigefinger. Die Frankfurter Allgemeine verlinkt ihn gar im Rahmen eines Appells, der zu einer &ldquo;abgestuften Schutzverantwortung&rdquo; Europas aufruft &ndash; mit anderen Worten: zu mehr Milit&auml;r und mehr Krieg.<br>\nInhaltlich, und das erstaunt, bleibt der Beitrag Fischers jedoch weitgehend unkommentiert. Dabei l&auml;dt der thesenreiche Text geradewegs dazu ein, einige Worte anzumerken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/45409-vom-steinewerfer-zum-kriegsverkaufer-joschka-fischer-gewalt\/\">Gert Ewen-Ungar<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch Albrecht M&uuml;llers Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36564\">Vom Pflasterstrand links unten &uuml;ber das Au&szlig;enministerium nach rechts oben bis zum R&uuml;stungslobbyisten: Joschka Fischer<\/a>&ldquo; auf den NachDenkSeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Auf Exporte fixiert<\/strong><br>\nBetrachten die USA Deutschland als Schurkenstaat? Die Frage haben kurz vor dem Amtsantritt des k&uuml;nftigen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump am 20. Januar einige Wirtschaftsredakteure gro&szlig;er deutscher Tageszeitungen seit Jahresbeginn provokant in den Raum gestellt. Schurkenstaat? Wie das? Nun, Trump habe bislang &raquo;vor allem China als den Schurken der Weltwirtschaft ausgemacht&laquo;, weil das Land gegen&uuml;ber den Vereinigten Staaten regelm&auml;&szlig;ig ein riesiges Au&szlig;enhandelsplus erziele, zuletzt 367 Milliarden US-Dollar im Jahr. Die FAZ schlussfolgerte daraus am 8. Januar, dass die Volksrepublik den USA Geld in rauhen Mengen aus der Tasche ziehe. Nun wisse man ja: Auch die Bundesrepublik exportiere deutlich mehr &uuml;ber den Atlantik, als sie von dort einf&uuml;hre. 2015 seien dadurch fast 54,5 Milliarden Euro aus den USA abgeflossen. Trumps Tiraden gegen China lie&szlig;en sich &raquo;mit etwas Phantasie&laquo; also &raquo;sehr leicht auch auf Deutschland umm&uuml;nzen&laquo;, warnte die FAZ. Und sie wollte erfahren haben, in Berlin stelle man sich im Finanz- und im Wirtschaftsministerium f&uuml;r die Zeit ab dem kommenden Freitag bereits &raquo;auf neue Konflikte ein&laquo;. (&hellip;) Klar scheint bei alledem: Mit ihren US-Exporten kann die deutsche Wirtschaft nicht spa&szlig;en. In den vergangenen Jahren trug vor allem die Ausfuhr in L&auml;nder au&szlig;erhalb der Euro-Zone zum deutschen Wachstum bei. W&auml;hrend dieser Anteil am deutschen Export von 46,5 Prozent im Jahr 1995 auf nur noch 36,5 Prozent im Jahr 2015 sank &ndash; nicht zuletzt, weil die Bundesrepublik mit ihren Ausfuhr&uuml;bersch&uuml;ssen die s&uuml;dlichen Euro-Staaten in die Krise exportiert hatte &ndash; boomten lange Zeit die Ausfuhren nach China und nach Russland. Der China-Export ist zuletzt zum Stillstand gekommen, weil die chinesische Wirtschaft sich im Umbruch befindet. Die Lieferungen nach Russland brachen aufgrund der Sanktionen um ann&auml;hernd die H&auml;lfte ein &ndash; Weltmachtpolitik hat eben ihren Preis. Aufgefangen wurden die deutschen Produzenten zuletzt vor allem durch die Vereinigten Staaten, die 2015 zum gr&ouml;&szlig;ten Abnehmer von Waren aus der BRD wurden, und Gro&szlig;britannien, Deutschlands Auslandskunde Nummer drei. Die Exporte ins Vereinigte K&ouml;nigreich sind nun allerdings in den ersten neun Monaten 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent geschrumpft &ndash; eine Vorahnung auf den britischen EU-Austritt, zu dessen Hauptverlierern wom&ouml;glich die hiesige Exportindustrie geh&ouml;rt. Bringt nun auch noch Trump die deutschen Ausfuhren in die USA ins Schlingern, dann w&auml;re das ein ernster D&auml;mpfer f&uuml;r das exportfixierte Berliner Wachstumsmodell.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/01-17\/014.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschland droht ein W&auml;hrungskrieg<\/strong><br>\nFassungslosigkeit herrscht hierzulande nach dem Trump-Interview der Bild-Zeitung. Ist man dar&uuml;ber erschrocken, dass der neue amerikanische Pr&auml;sident versteht, was im internationalen Handel schiefl&auml;uft?<br>\nAls Donald Trump zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt wurde, hatten wir bei Makroskop schon so eine Ahnung. Gleich zu Beginn des neuen Jahres drohte er China, Z&ouml;lle von 45 Prozent auf chinesische Importe zu erheben. Da war es klar, wohin die Reise gehen sollte. Kurz nach Trumps China-Verlautbarung, am 13. Januar, schrieb Heiner Flassbeck in dem Beitrag &bdquo;Trump und China &ndash; ein Vorgeschmack auf Trump und Deutschland&ldquo; w&ouml;rtlich:<br>\n&raquo;Deutschland sollte sehr genau hinsehen, wie Trump sich zu China verh&auml;lt, denn auch Deutschland, das G20 Land mit dem h&ouml;chsten &Uuml;berschuss der Exporte &uuml;ber die Importe (fast 9 % des BIP) hat einiges zu verlieren. Die USA sind f&uuml;r Deutschland der Handelspartner mit dem gr&ouml;&szlig;ten Defizit von etwa 60 Milliarden Euro pro Jahr. Das wird dem Pr&auml;sidenten Trump sp&auml;testens dann auffallen, wenn sein Finanzminister den j&auml;hrlichen Currency Report an den Kongress erstellt, in dem aus der Sicht der USA die gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nder im internationalen Handel angeprangert werden.&laquo;<br>\nTrump ist es aber viel schneller aufgefallen als von uns vermutet. Nur 2 Tage sp&auml;ter hat er nicht nur das gro&szlig;e Defizit gegen&uuml;ber Deutschland zur Kenntnis genommen, sondern k&uuml;ndigte in einem bemerkenswerten Interview mit der &bdquo;Bild&ldquo; und der &bdquo;Times&ldquo; auch die ersten Konsequenzen an. &Auml;hnlich wie den Chinesen droht der &bdquo;President-elect&ldquo; nun auch Deutschland, dass er die hohen Defizite im gegenseitigen Handel nicht weiter hinnehmen will. Handel sei keine Einbahnstra&szlig;e, so sein zentrales Argument. Zudem droht er deutschen Autoherstellern, namentlich BMW, mit Strafz&ouml;llen, sollten sie Fahrzeuge f&uuml;r den US-Markt in Mexiko bauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/01\/deutschland-droht-ein-waehrungskrieg\/\">Sebastian M&uuml;ller und Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>DGB: &bdquo;Der soziale Zusammenhalt steht auf dem Spiel&ldquo;<\/strong><br>\nDGB-Chef Reiner Hoffmann hat eine Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;genssteuer und h&ouml;here Steuern auf gro&szlig;e Einkommen gefordert. &ldquo;Arm bleibt arm, reich wird reicher&rdquo; &ndash; gegen diesen Trend m&uuml;sse etwas getan werden, sagte Hoffmann im Deutschlandfunk. Hoffmann forderte, dass die Spitzensatzbesteuerung nicht erst bei 250.000 Euro j&auml;hrlichem Bruttoeinkommen greife, sondern schon bei 125.000 Euro f&uuml;r Einzelpersonen. &ldquo;Wer starke Schultern hat, muss an der Finanzierung des staatlichen Gemeinwohls st&auml;rker beteiligt werden&rdquo;, sagte Hoffmann. Mittlere und geringe Einkommen sollten dagegen entlastet werden. Er habe sich mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 mit Vertretern von CDU und SPD getroffen. &ldquo;Dass wir mehr soziale Gerechtigkeit brauchen, um den Zusammenhalt in Deutschland und Europa zu st&auml;rken, ist beiden Parteien klar&rdquo;, sagte Hoffmann. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordere auch in der Rentenpolitik einen klaren Kurswechsel. &ldquo;Wir brauchen ein stabiles gesetzliches Rentenniveau&rdquo;, sagte Hoffmann. Dieses wolle er auf Dauer auf 50 Prozent anheben. &ldquo;Das sieht die CDU anders, die SPD geht in die gleiche Richtung&rdquo;, sagte er. Der DGB werde sich die Wahlprogramme genau ansehen und aufs Kleingedruckte achten, denn der soziale Zusammenhalt stehe auf dem Spiel. Nur mit einem Kurswechsel k&ouml;nne man Rechtspopulisten und Nationalisten in die Schranken weisen. &ldquo;Daran werden wir alle Parteien messen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/dgb-im-wahljahr-der-soziale-zusammenhalt-steht-auf-dem-spiel.694.de.html?dram:article_id=376459\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Alles sch&ouml;n und gut, nur, warum haben der DGB und die gro&szlig;en Industriegewerkschaften einst so wenig getan, um die Agenda 2010, Hartz-IV und den Ruin der gesetzlichen Rentenversicherung zu verhindern? Wenn der DGB es ernst meint mit seinen Forderungen, kann er, trotz aller Querelen und Ungereimtheiten in der Partei, eigentlich nur DIE LINKE empfehlen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Trumps Nato-Schelte: Europa alarmiert &ndash; Airbus hofft auf h&ouml;here R&uuml;stungsausgaben<\/strong><br>\nWeil Donald Trump die B&uuml;ndnistreue der USA in Frage stellt, rechnet der Luftfahrtkonzern Airbus mit mehr R&uuml;stungsausgaben der verunsicherten Europ&auml;er &ndash; und wirbt f&uuml;r ein neues Kampfflugzeug. (&hellip;) Die Aufstockung des Berliner Verteidigungsetats sei ein erstes Signal. &ldquo;In Deutschland will man Milliarden zus&auml;tzlich zum Verteidigungsbudget dazunehmen. Da ist ein erster Schritt gemacht, auch wenn man dort vom Ziel der zwei Prozent noch weit entfernt ist&rdquo;, sagte (Airbus-R&uuml;stungschef) Hoke. Allerdings r&auml;umt er ein: &ldquo;Haushaltsmilliarden hat noch keiner versprochen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/donald-trump-und-die-nato-schelte-airbus-hofft-auf-hoehere-ruestungsausgaben-a-1130344.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Dann ist doch alles gut, zumindest f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie. Der Witz: diese gewinnt auf jeden Fall. H&auml;tte eine Pr&auml;sidentin Clinton die aggressive Politik gegen Russland eskaliert, h&auml;tte man weiter aufr&uuml;sten m&uuml;ssen. Was im &uuml;brigen mit genau diesen Hintergrund bereits geschieht. Stellt nun ein Pr&auml;sident Trump die NATO rhetorisch in Frage, muss Europa nat&uuml;rlich aufr&uuml;sten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Syrien: Waffen f&uuml;r Dschihadisten<\/strong><br>\nEs ist still geworden um Aleppo. Deutsche Medien und die Bundesregierung schweigen dazu, wie es nach der Evakuierung von rund 35.000 Menschen im Osten der Stadt kurz vor Weihnachten weitergegangen ist. (&hellip;) Was die abziehenden K&auml;mpfer und ausl&auml;ndischen Offiziere zur&uuml;cklie&szlig;en, wird nun von russischen und syrischen Spezialkr&auml;ften dokumentiert. Mehr als 14.000 Minen und Sprengfallen wurden entsch&auml;rft, Tausende selbstgebaute Bomben zusammengetragen. Fundorte waren demnach unter anderem vier Schulen, ein Kindergarten und neun Moscheen. Pioniere der russischen und syrischen Armee fanden Waffenlager, die &raquo;randvoll&laquo; mit gro&szlig;kalibriger Munition f&uuml;r schwere Waffen &ndash; Gewehre, Raketen, Artillerie &ndash; gewesen seien. Als Herkunftsl&auml;nder des Kriegsger&auml;ts nannte der russische Major Iwan Gromow unter anderen die USA, Deutschland und Bulgarien. Au&szlig;erdem habe man nagelneue 122-mm-M&ouml;rsergranaten, Handgranaten und Granatwerfer sowie Raketen f&uuml;r Mehrfachraketenwerfer und Granaten f&uuml;r Haubitzen gefunden, sagte Gromow am 28. Dezember dem Sender Rossija 24. Bilder und Filmaufnahmen wurden verbreitet. Die Herkunft von vielen der Waffen in Originalkisten sei durch Aufkleber erkennbar gewesen, auf denen &raquo;Aus den USA f&uuml;r die gegenseitige Verteidigung&laquo; gestanden habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/01-03\/014.php\">Karin Leukefeld in Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nach Bootsungl&uuml;ck im Mittelmeer: Zahl der vermissten Fl&uuml;chtlinge steigt deutlich<\/strong><br>\nNach dem Kentern eines Fl&uuml;chtlingsbootes im Mittelmeer am Wochenende werden offenbar weitaus mehr Fl&uuml;chtlinge vermisst als bislang bekannt. Die UN sprechen von 180 Vermissten, zuvor war von 107 die Rede. Nur vier Menschen konnten gerettet werden. (&hellip;) Zwei der &Uuml;berlebenden stammen aus Eritrea, die beiden anderen aus &Auml;thiopien. Sie schilderten den Mitarbeitern des UNHCR und der IOM, dass ihr Schiff am Freitag mit mehr als 180 Insassen von Libyen Richtung Norden abfuhr. Das h&ouml;lzerne Schiff sei nach f&uuml;nf Stunden in Seenot geraten. Der Motor habe ausgesetzt, dann sei es leckgeschlagen, vollgelaufen und gesunken. Die Zahl der Bootsfl&uuml;chtlinge, die von der nordafrikanischen K&uuml;ste nach Italien kamen, hatte im vergangenen Jahr einen neuen H&ouml;chststand erreicht. Nach Angaben des italienischen Innenministeriums wurden 2016 mehr als 180.000 Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht. Am Freitag waren bei mehreren Eins&auml;tzen unter Leitung der italienischen K&uuml;stenwache 550 in Seenot geratene Fl&uuml;chtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/fluechtlingsboot-117.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>H&ouml;cke h&auml;lt Hetz-Rede in Dresden und will Geschichte umschreiben<\/strong>\n<ul>\n<li>H&ouml;cke spricht in Dresden bei der JA.<\/li>\n<li>Das Holocaust-Mahnmal ist  f&uuml;r ihn ein &ldquo;Denkmal der Schande&rdquo;<\/li>\n<li>Statt Juden soll nun den Deutschen gedacht werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>&ldquo;Ich m&ouml;chte euch als neue Preu&szlig;en&rdquo;, ruft der Th&uuml;ringer AfD-Fraktionsvorsitzende Bj&ouml;rn H&ouml;cke seinem Publikum in Dresden am Dienstagabend zu. Eingeladen hatte die Junge Alternative (JA), der Jugendverband der AfD. Im Ballsaal des Brauhauses Watzke ist H&ouml;cke der H&ouml;hepunkt des Abends. Frenetisch wird er empfangen und noch mehr umjubelt wird der 44-J&auml;hrige wieder vom Rednerpult entlassen. Statt den Juden und anderen Verfolgten des NS-Regimes soll, wenn es nach H&ouml;cke geht, endlich den deutschen Opfern des Zweiten Weltkrieges gedacht werden. [&hellip;]<br>\nSein Ton &auml;ndert sich erneut im dritten Teil der Rede. Hier wird der Th&uuml;ringer etwas leiser, aber sch&auml;rfer im Ton. Die Bombardierung Dresdens, f&uuml;hrt der 44-J&auml;hrige aus, sei ein Kriegsverbrechen, vergleichbar mit den Atombombenabw&uuml;rfen auf Hiroshima und Nagasaki. Seiner Meinung nach wollten die Alliierten &ldquo;mit der Bombardierung der deutschen St&auml;dte nichts anderes, als uns unsere kollektive Identit&auml;t rauben.&rdquo; Im vermeintlichen Bezug auf die Entnazifizierung sagt der AfD-Mann, der f&uuml;r den v&ouml;lkischen Fl&uuml;gel seiner Partei steht, dass man es &ldquo;mit der nach 1945 begonnenen Umerziehung&rdquo; auch fast geschafft h&auml;tte.<br>\n&ldquo;Bis heute sind wir nicht in der Lage, unsere eigenen Opfer zu betrauern&rdquo;, sagt H&ouml;cke. &ldquo;Die Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in seine Hauptstadt pflanzt&rdquo;, sagt der AfD-Mann ver&auml;chtlich &uuml;ber das Holocaust-Mahnmal im Zentrum von Berlin. F&uuml;r diesen Satz gibt es nur wenig Jubel, wie auf dem Video des rechten &ldquo;Compact&rdquo;-Magazins zu sehen ist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.thueringen24.de\/welt\/article209312329\/Hoecke-haelt-Hetz-Rede-in-Dresden-und-will-Geschichte-umschreiben.html\">Th&uuml;ringen24<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cGY80zpL1po\">H&ouml;ckes Rede auf YouTube<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ich hatte zu meinem gestrigen Artikel <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36654\">&uuml;ber das NPD-Verbotsverfahren<\/a> einige wenige erboste Zuschriften von Lesern bekommen, die meinten, man k&ouml;nne doch die NPD auch nicht indirekt mit der AfD vergleichen. Speziell diesen Lesern m&ouml;chte ich empfehlen, sich die j&uuml;ngste Rede von Bj&ouml;rn H&ouml;cke einmal anzuschauen. F&uuml;r mich gibt es da keinen nennenswerten Unterschied mehr zu Reden von NPD-Politikern. Aber vielleicht bin ich ja zu kritisch?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ramelow: Keine Stasi-belasteten Personen in Regierungs&auml;mter<\/strong><br>\nNach dem R&uuml;cktritt des umstrittenen Berliner Staatssekret&auml;rs Andrej Holm hat der Th&uuml;ringer Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow (beide Linke) daf&uuml;r pl&auml;diert, keine stasi-belasteten Personen in Regierungs&auml;mter zu berufen. Er habe bei der Regierungsbildung in Th&uuml;ringen 2014 &ldquo;darauf gedrungen, dass wir eindeutig sagen: Wir werden niemanden, der dem Apparat Staatssicherheit in irgendeiner Weise diente, in ein Regierungsamt berufen&ldquo;, sagte Ramelow der &ldquo;Th&uuml;ringer Allgemeinen&rdquo; (Dienstagsausgabe). Damit sei &ldquo;ausdr&uuml;cklich auch der Wehrdienst im Wachregiment der Staatssicherheit&rdquo; gemeint gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/newsticker\/news1\/article161242116\/Ramelow-Keine-Stasi-belasteten-Personen-in-Regierungsaemter.html\">Welt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.B.:<\/strong> Einmal mehr zeigen f&uuml;hrende Politiker der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; ihr wahres Gesicht. Im Ernstfall sind ihnen ihre Posten wichtiger, als die Erwartungen, die sie bei ihren W&auml;hlern geweckt haben. Sicherlich hat auch Herr Holm mit seinen Erinnerungsl&uuml;cken kein gutes Bild abgegeben aber genau darin h&auml;tte die Chance f&uuml;r die Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; gelegen. Sie h&auml;tte sich geschlossen hinter Herrn Holm stellen m&uuml;ssen und diesen dann aber um eine sachliche Aufarbeitung bitten sollen. Wenn wir uns einmal &uuml;berlegen, dass so viele Jahre nach dem Ende der DDR ein kleines Kreuz auf dem Bewerbungsbogen rein praktisch zu einem Berufsverbot f&uuml;hrt, dann ist das damalige Verhalten vom Herrn Holm doch nachvollziehbar. So aber hat die Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; Herrn Holm gehen lassen und mit ihm die Hoffnung auf wirkliche Ver&auml;nderungen. Damit wird deutlich, dass Herr Holm nur eine Schachfigur im Wahlkampf dieser Partei war, der es wohl darum ging, ihre Fehler der erste Regierungsbeteiligung m&ouml;glichst gut zu &uuml;bert&uuml;nchen. Wenn die Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; bereits bei einem so kleinen Gegenwind die Segel streicht, dann wird sie f&uuml;r viele ihrer W&auml;hler erheblich an Vertrauen verlieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Trump-Interview: Eine Kreuzung aus Nero und Dagobert Duck<\/strong><br>\nDie Vereidigung von Donald Trump r&uuml;ckt n&auml;her und mit jedem Tag scheint der Rest der Welt zu hoffen, dass er doch noch zur Vernunft kommt. Doch auch in seinem j&uuml;ngsten Interview zeigt er nur die Selbstverliebtheit eines Narzissten und Egomanen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/mikich-trump-101.html\">Sonia Mikich auf tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> An Trump kann (und muss) man vieles kritisieren. Doch der fortgesetzt aggressive, parteiliche und unsachliche Ton in den Medien ihm gegen&uuml;ber steht n&uuml;chternen Analysen eher im Weg.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36661","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36661","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36661"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36661\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36662,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36661\/revisions\/36662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36661"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36661"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36661"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}