{"id":36673,"date":"2017-01-19T08:43:58","date_gmt":"2017-01-19T07:43:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673"},"modified":"2017-01-19T11:27:08","modified_gmt":"2017-01-19T10:27:08","slug":"hinweise-des-tages-2795","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h01\">Gr&uuml;nen-Urwahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h02\">Im befreiten Aleppo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h03\">Realit&auml;tsschub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h04\">Es wird eng<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h05\">Unsere Antwort auf den Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h06\">Die Stunde der Europ&auml;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h07\">Breites B&uuml;ndnis kritisiert &ldquo;obsz&ouml;ne&rdquo; Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland und k&uuml;ndigt Aktionsplan zum Bundestagswahlkampf an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h08\">Jeder Zehnte am Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h09\">Negativzinsen bringen Sozialkassen in Schwierigkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h10\">Marshallplan&rdquo; mit vier Mal &ldquo;K<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h11\">Weltwirtschaftsforum: Xi Jinping h&auml;lt Rede &uuml;ber wirtschaftliche Globalisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h12\">Marshallplan mit Afrika geht in die richtige Richtung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h13\">AfD-Politiker H&ouml;cke schockt mit Nazi-Jargon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h14\">Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch stellen Strafanzeige gegen Bj&ouml;rn H&ouml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h15\">&ldquo;The Deep State&rdquo; and The Clash of Powerful Corporate Interests<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h16\">Meinungsfreiheit an Berliner Universit&auml;t &ndash; Peinliche Posse bei den Politologen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h17\">Facebook, &ldquo;Fake News&rdquo; und die Privatisierung der Zensur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36673#h18\">Mainstream-Bashing langweilt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gr&uuml;nen-Urwahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&Ouml;zdemir ist der Richtige f&uuml;r ein Deutschland der Mitte<\/strong><br>\nDass ein deutschlandweit bekannter Realo den Wahlkampf anf&uuml;hrt, ist eine deutliche Richtungsentscheidung. Die Gr&uuml;nen sind nun reif f&uuml;r ein progressiv-liberales Profil. Trittin kann sich warm anziehen. [&hellip;]<br>\nIm Tandem mit der weitgehend gleichgesinnten G&ouml;ring-Eckardt kann &Ouml;zdemir nun darangehen, der zuletzt wie ein wild durcheinandergackernder H&uuml;hnerhaufen wirkenden &Ouml;kopartei ein erkennbares progressiv-b&uuml;rgerliches Profil zu verpassen. [&hellip;]<br>\nDie wahlstrategische Rationalit&auml;t ist auf seiner Seite. W&auml;hrend eine Mehrheit f&uuml;r ein Linksb&uuml;ndnis bei der kommenden Bundestagswahl eher utopisch ist, &ouml;ffnen sich den Gr&uuml;nen im b&uuml;rgerlichen Milieu lukrative M&ouml;glichkeiten.<br>\nDenn weil die Union unter dem Druck der AfD ein St&uuml;ck nach rechts r&uuml;cken muss, werden in der Mitte f&uuml;r eine gr&uuml;ne Partei mit b&uuml;rgerlichem Antlitz Potenziale frei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article161286229\/Oezdemir-ist-der-Richtige-fuer-ein-Deutschland-der-Mitte.html\">Richard Herzinger in der WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dieses Ergebnis ist eine Weichenstellung f&uuml;r Schwarz-Gr&uuml;n bzw- &bdquo;Jamaika&ldquo;. Es ist nat&uuml;rlich schade, dass die Gr&uuml;nen ihren Rechtsruck nun vollzogen und sich wohl endg&uuml;ltig ins b&uuml;rgerliche Lager verabschiedet haben. Wer immer noch von Rot-Rot-Gr&uuml;n getr&auml;umt hat, d&uuml;rfte sp&auml;testens gestern ausgetr&auml;umt haben. Nun findet zusammen, was wohl auch zusammen geh&ouml;rt und da passt es dann auch ins Bild &uuml;ber den gr&uuml;nen Klee vom obersten kalten Krieger <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36470#h03\">Richard Herzinger<\/a> gelobt zu werden. Um es mit <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18804\">Oswald Metzger zu sagen<\/a>: Die Gr&uuml;nen haben sich habituell ihren Herkunftsfamilien angen&auml;hert. <\/em><br>\n<em>Und f&uuml;r Alle, die es bereits vergessen oder nie mitbekommen haben: Nachdem &Ouml;zdemir 2002 in Folge einer Steueraff&auml;re und dem Privatdarlehen eines Lobbyisten zur&uuml;cktreten musste, war es die transatlantische Lobbyorganisation German Marshall Fund, die &Ouml;zdemir unter ihre Fittiche nahm und ihm in Washington einen Job gab, durch den er seine hohen Schulden offenbar abbezahlen konnte. Ein derartiges Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnis hat mehr als ein G&acute;schm&auml;ckle.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kleine Partei spielt Gigant<\/strong><br>\nSie sprechen von einer &Ouml;ko-Weltbewegung und werfen Sahra Wagenknecht &ldquo;National-Chauvinismus&rdquo; vor: Die neuen Spitzenkandidaten der Gr&uuml;nen geben sich sehr selbstsicher<br>\nWer gerade &uuml;ber die Probleme der Menschheit gr&uuml;belt, wird sich von den Gr&uuml;nen verstanden f&uuml;hlen. Ein &ldquo;gutes Klima f&uuml;r die Natur und f&uuml;r die Gesellschaft&rdquo;, w&uuml;nscht sich Katrin G&ouml;ring-Eckardt, frisch gew&auml;hlte Spitzenkandidatin.<br>\n&ldquo;Vielleicht wird irgendwann ein Kind syrischer Fl&uuml;chtlinge Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin&rdquo;, f&auml;hrt sie fort, und nennt ihre Partei die &ldquo;weltweit gr&ouml;&szlig;te gr&uuml;ne Bewegung&rdquo;, w&auml;hrend Donald Trump in den USA eine &ldquo;Zeitenwende&rdquo; einl&auml;utet.<br>\nCem &Ouml;zdemir, ebenfalls neuer Spitzenkandidat der Gr&uuml;nen, setzt nicht weniger auf Pathos: &ldquo;Wir wissen, welche Hoffnungen auf uns projiziert werden. Dass wir diesen Planeten unseren Kindern in einem besseren Zustand &uuml;bergeben werden, als wir ihn vorgefunden haben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gruene-wer-ist-das-neue-spitzenduo-was-wollen-goering-eckardt-und-oezdemir-a-1130591-amp.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Gr&uuml;nen sind endg&uuml;ltig angekommen, eine echter Quell der Freude f&uuml;r die herrschenden Eliten. Die Gr&uuml;nen sind die Partei des probiotisch angehauchten Besitzb&uuml;rgertums ohne die r&uuml;de neoliberale Rhetorik der FDP. Eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition wird es mit diesem Spitzenduo aus den beiden f&uuml;hrenden Bellizisten der Gr&uuml;nen nicht geben. Die Option hei&szlig;t eindeutig schwarz-gr&uuml;n. <\/em><\/p>\n<p><em>Zur Erinnerung:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35444#h01\">Die Gr&uuml;nen als Kriegstreiber &ndash; &bdquo;Assad und Putin bomben Syrien zur&uuml;ck in die Steinzeit&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35418#h03\">Der Druck auf Assad und Putin muss wachsen<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=35360#h01\">Die Freundschaftsbesuche bei Putin m&uuml;ssen aufh&ouml;ren<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Kein &bdquo;Spitzenkandidat&ldquo;<\/strong><br>\nDas knappe Ergebnis zwischen &Ouml;zdemir und Habeck zeigt: Die Urwahl ist falsch konzipiert. Bei einem derart engen Ausgang ist eine Stichwahl n&ouml;tig.<br>\nCem &Ouml;zdemir hat zwar die Urwahl der Gr&uuml;nen gewonnen &ndash; aber die Partei hat er nicht hinter sich. Er hat nur 75 Stimmen mehr bekommen als Robert Habeck. Das ist zu wenig, um sich mit dem Titel &bdquo;Spitzenkandidat&ldquo; zu schm&uuml;cken.<br>\nEindeutig ist nur, wer diese Urwahl verloren hat: Toni Hofreiter. Er liegt mit 26,19 Prozent weit abgeschlagen hinter &Ouml;zdemir und Habeck, die 35,96 und 35,74 Prozent erhalten haben.<br>\nDas knappe Ergebnis zwischen &Ouml;zdemir und Habeck zeigt: Die gr&uuml;ne Urwahl ist falsch konzipiert. Ein Wahlgang reicht nicht, sondern bei einem derart engen Ausgang w&auml;re eine Stichwahl angezeigt. Sie ist aber nicht vorgesehen. [&hellip;]<br>\nEin starker m&auml;nnlicher Kandidat w&auml;re schon deswegen wichtig, weil die gr&uuml;ne Spitzenkandidatin G&ouml;ring-Eckardt angeschlagen ist. Sie hat zwar 70,63 Prozent der Stimmen erhalten &ndash; aber ohne Gegenkandidatin. Rund 30 Prozent der Gr&uuml;nen k&ouml;nnen sich also absolut nicht mit ihr identifizieren und haben den Zettel lieber blank gelassen, als f&uuml;r G&ouml;ring-Eckhardt zu stimmen. Viele Mitglieder k&ouml;nnen nicht vergessen, dass sie so zentrale Fehler wie die Agenda 2010 zu verantworten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Urwahl-der-Gruenen\/!5376050\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Im befreiten Aleppo<\/strong><br>\nSyrien: Wo sind jetzt die westlichen Medienkonzerne und Hilfsorganisationen?<br>\nIch habe keine &raquo;Wei&szlig;helme&laquo; getroffen, Angeh&ouml;rige dieser angeblich humanit&auml;ren Organisation. Ich traf auch niemanden, der sie in Aleppo gesehen hat oder dem von ihnen geholfen wurde. Doch wo waren sie wenn nicht hier in Ostaleppo, um Zehntausenden nach der Befreiung aus vier Jahren H&ouml;lle Hilfe zu leisten? Man fragt sich, warum eine gutherzige humanit&auml;re Organisation, die mehr als 100 Millionen Dollar Unterst&uuml;tzung aus den USA und anderen NATO-Mitgliedsstaaten plus Japan erhielt und angeblich Zehntausende Syrer aus Ruinen rettete, genau zu der Zeit die Flucht ergreift, als auch die abhauen, die die Leute hier Terroristen nennen.<br>\nIch sah w&auml;hrend meiner Tage in Aleppo auch keine der f&uuml;hrenden internationalen humanit&auml;ren Organisationen. Auf der Stra&szlig;e zwischen Damaskus und Aleppo waren die einzigen humanit&auml;ren Transporte, die ich sah, russische und syrische. Ich sah keinen der gro&szlig;en internationalen Konvois, auf deren Durchlass die westliche Regierungen immer bestanden hatten. Auch die gro&szlig;en westlichen Medien sind weggeblieben. Sie konnten &uuml;ber die Befreiung Aleppos nicht so berichten, wie sie es einheitlich f&uuml;nf Jahre lang gemacht haben, als sie monoton vereinfachende Geschichten, wenn nicht gar Propaganda, der gro&szlig;en westlichen und US-Medienkonzerne wiederholten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/01-19\/012.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar unseres Lesers RS:<\/strong> Wie gut, da&szlig; unser k&uuml;nftiger Bundespr&auml;sident zu den &ldquo;Freunden Syriens&rdquo; geh&ouml;rt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzender Kommentar Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> in der Tat ein erstaunlicher Vorgang. Vor der Befreiung war Aleppo jeden zweiten Tag die erste Meldung von heute oder der Tagesschau. Und jetzt nichts. Ganz und gar nichts. Auch keine syrische Meldestelle aus Gro&szlig;britannien mit dem immer wiederkehrenden Alibispr&uuml;chschen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Realit&auml;tsschub<\/strong><br>\nDonald Trump h&auml;lt die NATO f&uuml;r wichtig, aber f&uuml;r &uuml;berbezahlt. Die EU ist ihm ein deutsches Instrument zur Beherrschung Westeuropas. Beides ist rational, beides enth&auml;lt eine Kampfansage. Die europ&auml;ischen Mitglieder der Milit&auml;rallianz sollen mehr zahlen, vor allem aber die Konfrontation mit Russland reduzieren &ndash; was wiederum Spareffekte haben k&ouml;nnte. Die Bundesrepublik soll ebenfalls mehr in die Kriegskasse geben, ihre neue F&uuml;hrungsrolle in der EU, die durch den Brexit einen Schub erhielt, wird anders als bisher kontrolliert. (&hellip;)<br>\nEntgegen den verblendeten, sich auf die vermeintlich ewige Weltgendarmenrolle der USA st&uuml;tzenden Bellizisten, denen hierzulande etablierte Politik und Medien seit dem Ende der Sowjetunion folgen, wurde aus der &raquo;einzigen Weltmacht&laquo; USA in den 90er Jahren eine Gro&szlig;macht in einer multipolaren Welt. Die Strategie, Russland zu isolieren und Chinas Entwicklung zu bremsen, ist gescheitert, auf dem syrischen Schlachtfeld nun auch milit&auml;risch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/01-18\/040.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Es wird eng<\/strong><br>\nVor der f&uuml;r heute angek&uuml;ndigten Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May halten die Spekulationen &uuml;ber einen m&ouml;glichen &ldquo;harten Brexit&rdquo; an. Dieser w&auml;re mit einem Austritt auch aus dem europ&auml;ischen Binnenmarkt verbunden &ndash; und h&auml;tte insbesondere f&uuml;r deutsche Unternehmen wom&ouml;glich weit reichende Konsequenzen. Deutsche Firmen konnten ihre Ausfuhr auf die britischen Inseln in den vergangenen Jahren stark ausbauen und im England-Gesch&auml;ft immense Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse erzielen &ndash; im Jahr 2015 in H&ouml;he von 50,5 Milliarden Euro. Ein &ldquo;harter Brexit&rdquo;, der wohl neue Handelshemmnisse br&auml;chte, k&ouml;nnte den Boom der Ausfuhr in das Vereinigte K&ouml;nigreich rasch bremsen. Das schadete vor allem der deutschen Automobil- und der Pharmabranche, die in besonderem Ma&szlig; vom Gro&szlig;britannien-Gesch&auml;ft profitieren. Dieses ger&auml;t zu einem Zeitpunkt in Gefahr, zu dem die deutsche Exportwirschaft vor einer wachsenden Zahl an Problemen steht; nicht zuletzt droht der Absatz in den Vereinigten Staaten nach einer etwaigen Einf&uuml;hrung von Strafz&ouml;llen durch den k&uuml;nftigen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump einzubrechen. (&hellip;)<br>\nDas Gro&szlig;britannien-Gesch&auml;ft ger&auml;t zu einem Zeitpunkt in Gefahr, zu dem deutsche Exportfirmen vor einer Vielzahl von Problemen stehen. So stagniert die Ausfuhr nach China, weil die dortige Wirtschaft sich in einem Umstrukturierungsprozess befindet. Die Lieferungen nach Russland sind wegen der politisch motivierten Sanktionen um fast die H&auml;lfte geschrumpft. Auch die Zukunft der Exporte in die T&uuml;rkei ist wegen des Umbaus des Landes in einen autorit&auml;ren Staat h&ouml;chst unklar. Zudem droht der k&uuml;nftige US-Pr&auml;sident Donald Trump weiterhin, Exporte in die Vereinigten Staaten mit harten Strafz&ouml;llen zu belegen. Mit der Zunahme der &ndash; unterschiedlich bedingten &ndash; Absatzkrisen in Europa, Asien und Amerika nehmen die Exportspielr&auml;ume der deutschen Industrie langsam ab: Es droht f&uuml;r die deutsche Wirtschaft eng zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59519\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Unsere Antwort auf den Brexit<\/strong><br>\nDer Brexit wird kommen &ndash; aber wie? Mit robusten Arbeitnehmerrechten, anst&auml;ndigen Jobs und guten L&ouml;hnen &ndash; Frances O&rsquo;Grady, Generalsekret&auml;rin des britischen Gewerkschaftsbundes TUC, skizziert, welche Anforderungen die britische Regierung erf&uuml;llen muss, um die Menschen in Gro&szlig;britannien und Europa voranzubringen. (&hellip;)<br>\nGewerkschaftliche Leitlinien f&uuml;r die Brexit-Verhandlungen<br>\nDie Regierung muss jetzt ihre Leitlinien f&uuml;r die Verhandlung festsetzen. Der TUC ist der Meinung, dass die Regierung Folgendes umsetzen sollte:\n<ul>\n<li>Gute Arbeitspl&auml;tze f&ouml;rdern, indem die EU als unserer gr&ouml;&szlig;ter Handelspartner erhalten bleibt; unsere G&uuml;ter zollfrei und ohne umst&auml;ndliche Ursprungsregeln und andere nichttarif&auml;re Handelshemmnisse in die EU exportieren; Dienstleistungen ohne Beschr&auml;nkungen in anderen EU-Staaten bereitstellen<\/li>\n<li>Arbeitnehmerrechte sch&uuml;tzen, indem die h&ouml;chsten gesetzlichen Standards in Europa durchgesetzt werden, besonders bei Arbeitsverh&auml;ltnissen, aber auch im Verbraucher- und Umweltschutz<\/li>\n<li>Migration besser managen[2], indem den Menschen vor Ort bessere Job- und Ausbildungschancen garantiert werden, n&auml;her am Wohnort, vor allem in St&auml;dten und Gemeinden, die von den letzten Konjunkturschw&auml;chen hart getroffen wurden; bei schlechten Arbeitgebern, die Migranten zu Niedrigl&ouml;hnen besch&auml;ftigen, hart durchgreifen; Druck auf die Bereiche Wohnungsbau, Schulen, Krankenh&auml;user und andere &ouml;ffentlichen Dienstleistungen senken, indem diese besser mit Steuermitteln versorgt werden[3] (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Teilnahme am Binnenmarkt w&uuml;rde uns nicht nur die Vorteile f&uuml;r Wirtschaft und Handel bringen, die wir anstreben, sondern auch weiterhin die Einhaltung der Arbeitnehmerrechte garantieren, die eines der am meisten gesch&auml;tzten Elemente der EU-Mitgliedschaft sind. Die Regierung hat uns versichert, dass sie unsere bestehenden Rechte nicht untergraben wird, wobei hier noch Garantien statt Versprechungen n&ouml;tig sind. Wir wollen jedoch auch sicherstellen, dass Gro&szlig;britannien nicht hinter den Rest der EU zur&uuml;ckf&auml;llt, wenn neue Rechte festgeschrieben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++2fea017e-dcd3-11e6-adfc-525400e5a74a\">Gegenblende<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Stunde der Europ&auml;er<\/strong><br>\nBerliner Spitzenpolitiker rufen zum Schulterschluss der EU hinter der europ&auml;ischen &ldquo;Zentralmacht&rdquo; Deutschland auf. Anlass sind die j&uuml;ngsten Interview-&Auml;u&szlig;erungen des designierten US-Pr&auml;sidenten Donald Trump, der &ldquo;Deals&rdquo; mit Russland in Aussicht gestellt, den weiteren Zerfall der EU vorausgesagt und auf die dominante Rolle Deutschlands in der Union hingewiesen hat. Es drohe eine neue russisch-amerikanische Weltordnung, behauptet Elmar Brok (CDU), Vorsitzender des Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Europaparlament; dagegen m&uuml;sse die EU nun unbedingt &ldquo;zusammenstehen&rdquo;. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;ert sich Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier. Gleichzeitig ruft der Vorsitzende der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, zur Abr&uuml;stung Russlands und der USA sowie zur verst&auml;rkten Militarisierung der EU auf. Von einer Debatte &uuml;ber die &ldquo;nukleare Bewaffnung Deutschlands&rdquo; r&auml;t Ischinger ab &ndash; allerdings nur &ldquo;im Moment&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59520\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Breites B&uuml;ndnis kritisiert &ldquo;obsz&ouml;ne&rdquo; Verm&ouml;gensverteilung in Deutschland und k&uuml;ndigt Aktionsplan zum Bundestagswahlkampf an<\/strong><br>\nEntschlossene Ma&szlig;nahmen gegen Ausgrenzung, mehr soziale Sicherheit und mehr Investitionen f&uuml;r Soziales, Bildung, Pflege, Kultur und Jugend<br>\nZum B&uuml;ndnis geh&ouml;ren neben Attac, OXFAM, ver.di, GEW, Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband auch die Nationale Armutskonferenz und der Deutsche Mieterbund sowie &uuml;ber 20 weitere bundesweit aktive Organisationen und Initiativen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen. Das B&uuml;ndnis wirbt f&uuml;r eine &ldquo;neue, gerechtere Politik&rdquo; und fordert die st&auml;rkere Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen, Einkommen und Erbschaften zur Finanzierung des vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmenpaketes. Das B&uuml;ndnis k&uuml;ndigt an, bis Mitte Februar einen Aktionsplan zur Bundestagswahl vorzulegen. (&hellip;)<br>\nDie ungleiche Verm&ouml;gensverteilung geht einher mit ungleichen Machtverh&auml;ltnissen und ist damit auch eine ernstzunehmende Bedrohung f&uuml;r den gesellschaftlichen Zusammenhalt, warnt das B&uuml;ndnis in seinem Aufruf: &ldquo;Viele gro&szlig;e Konzerne dr&uuml;cken sich notorisch vor der Steuer. Reichtum und Macht konzentrieren sich in immer weniger H&auml;nden. In der Politik dominieren die Interessen der wirtschaftlich M&auml;chtigen. Hier liegen die Ursachen der sozialen und politischen Spaltungen und Probleme.&rdquo; Das B&uuml;ndnis weist in diesem Zusammenhang auch auf die im urspr&uuml;nglichen Entwurf zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung enthaltenen Befunde zur mangelnden politischen Repr&auml;sentation der Interessen einkommensarmer Bev&ouml;lkerungsgruppen hin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/breites-buendnis-kritisiert-obszoene-vermoegensverteilung-in-deutschland-und-kuendigt-aktionsplan-zum\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jeder Zehnte am Abgrund<\/strong><br>\nArm und Reich driften immer mehr auseinander. Dabei sind die &Auml;rmsten so wenig sichtbar wie die ganz Reichen. Mehr als jeder zehnte Stuttgarter ist &uuml;berschuldet. Bei der Caritas ist Manfred Blocher f&uuml;r die Armen und Wohnungslosen zust&auml;ndig.<br>\nNicht nur die Superreichen, auch die Mittellosen scheuen die &Ouml;ffentlichkeit, sagt Manfred Blocher, der bei der Caritas in Stuttgart den Bereich Armut, Wohnungsnot und Schulden (AWS) leitet. Sie verstecken sich: aus Scham und Schuldgef&uuml;hlen, aus Angst vor Diskriminierung. Gerade f&uuml;r Kinder, mahnt Blocher, ist es ganz schlimm, wenn sie von ihren Klassenkameraden als &ldquo;Hartzer&rdquo; ausgegrenzt werden oder an Ausfl&uuml;gen nicht teilnehmen k&ouml;nnen, weil ihre Eltern die Kosten daf&uuml;r einfach nicht aufbringen k&ouml;nnen.<br>\nBlocher hat rund 160 hauptberufliche und 50 bis 80 ehrenamtliche Mitarbeiter, die in verschiedenen H&auml;usern in der Stadt t&auml;tig sind. In der Olgastra&szlig;e 46 zum Beispiel. Dorthin kann jeder kommen. Es ist ein offenes Angebot, &ldquo;eine Art W&auml;rmestube&rdquo;, sagt Blocher, es gibt Fr&uuml;hst&uuml;ck und Mittagessen, Duschm&ouml;glichkeiten, Waschmaschinen, eine Beratungsstelle. Und abschlie&szlig;bare Boxen, um das eigene Hab und Gut sicher zu verwahren: f&uuml;r jeden, der keine eigene Wohnung hat, ein essentielles Anliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/303\/jeder-zehnte-am-abgrund-4145.html\">Kontext:Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Negativzinsen bringen Sozialkassen in Schwierigkeiten<\/strong><br>\nDie Niedrig-Zinspolitik der EZB freut Immobilienk&auml;ufer. Doch sie hat einen Preis, den alle bezahlen &ndash; &uuml;ber die deutschen Sozialkassen, die mit ihren Milliarden-R&uuml;cklagen inzwischen kaum noch Rendite erwirtschaften. [&hellip;]<br>\nDer Gesundheitsfonds legt laut &ldquo;SZ&rdquo; monatlich zwischen 4,7 und neun Milliarden Euro maximal f&uuml;r gut zwei Wochen als Termingeld an. Mit so kurzen Laufzeiten lie&szlig;en sich aber keine positiven Ertr&auml;ge mehr erzielen.<br>\nEtwas besser sehe es bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) aus, die ihre Beitr&auml;ge und Steuerzusch&uuml;sse sofort an die 20,8 Millionen Rentner ausgibt, aber auch &uuml;ber eine Reserve verf&uuml;gt. Diese R&uuml;cklage belief sich Ende 2016 auf 32,4 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/negativzinsen-bringen-sozialkassen-in-schwierigkeiten-a-1130641.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was f&uuml;r eine krude Argumentation des SPIEGEL. Umlagesysteme sind ja gerade eben dadurch, dass sie die Ausgaben mit den Einnahmen des gleichen Zeitraums decken, bestm&ouml;glich vor Zinsschwankungen gesch&uuml;tzt. Dass die &bdquo;Sozialkassen&ldquo; derart hohe Reserven angeh&auml;uft haben, w&auml;re ein weiteres Thema f&uuml;r sich. Diese Reserven sind jedoch nicht daf&uuml;r da, &bdquo;Renditen zu erwirtschaften&ldquo;, wie der SPIEGEL f&auml;lschlicherweise schreibt, sondern sollen gew&auml;hrleisten, dass die Kassen auch bei kurzfristigen Konjunkturdellen zahlungsf&auml;hig bleiben; also eine Art &bdquo;Notgroschen&ldquo;. Richtige Probleme mit dem Niedrigzins haben nicht die &bdquo;Sozialkassen&ldquo;, sondern privatwirtschaftliche Produkte zur Altersvorsorge und die privaten Krankenkassen, da diese System zwingend auf Zinsen angewiesen sind, die deutlich &uuml;ber der allgemeinen Preissteigerung liegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Marshallplan&rdquo; mit vier Mal &ldquo;K<\/strong><br>\nMit einem &ldquo;Marshallplan&rdquo; will Entwicklungsminister M&uuml;ller die Zusammenarbeit mit Afrika umkrempeln. Im Kern geht es darum, nur reformbereite Staaten zu unterst&uuml;tzen. M&uuml;llers Idee fu&szlig;t auf vier Mal &ldquo;K&rdquo;. Sein Konzept ist aber umstritten. [&hellip;]<br>\nM&uuml;ller will weg vom Gie&szlig;kannenprinzip &ldquo;F&uuml;r jeden ein bisschen was&rdquo;. Er will die Afrika-Hilfe konzentrieren auf Staaten, die hoffen lassen, die nachweislich reformbereit sind, gute Regierungsf&uuml;hrung zeigen, Korruption bek&auml;mpfen. M&uuml;ller nennt Ruanda als Vorbild: &ldquo;Der Grundsatz lautet: Afrika muss selbst mehr leisten.&rdquo;<br>\nAber dabei soll Afrika endlich auch die Unterst&uuml;tzung bekommen, die es braucht. Zum Beispiel durch eine faire globale Handelspolitik, die die afrikanische Wirtschaft nicht mehr ausbremst, durch mehr internationales Mitspracherecht unter anderem mit einem st&auml;ndigen Sitz im Weltsicherheitsrat und durch mehr Geld, das auf den Kontinent flie&szlig;t. [&hellip;]<br>\nWomit wir wieder bei Sascha Raabe von der SPD w&auml;ren, der findet, dass von einem wirklichen Plan keine Rede sein kann. Aber selbst wenn es anders w&auml;re: Raabe glaubt sowieso nicht daran, dass M&uuml;llers Ideen in die Tat umgesetzt w&uuml;rden: &ldquo;Herr M&uuml;ller redet sehr sch&ouml;n und richtig vom fairen Handel. Aber er tut leider als federf&uuml;hrender Minister bei den Handelsabkommen mit Afrika das Gegenteil.&rdquo;<br>\nDem Minister fehle politische R&uuml;ckendeckung im Kabinett und bei internationalen Partnern, wenn es etwa um eine Neuordnung der globalen Agrarpolitik gehe, sagt Uwe Kekeritz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/mueller-afrika-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist in der Tat fraglich, ob M&uuml;ller &uuml;berhaupt die Kompetenzen hat, die Rahmenbedingungen zu &auml;ndern.  GATT, WTO und Co. lassen sich doch nicht von einem deutschen Entwicklungshilfeminister mal eben aushebeln. Hinzu kommt, dass die ma&szlig;geblichen Handelsregeln f&uuml;r Deutschland nicht in Berlin, sondern in Br&uuml;ssel verwaltet werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Weltwirtschaftsforum: Xi Jinping h&auml;lt Rede &uuml;ber wirtschaftliche Globalisierung<\/strong><br>\nDie dauerhafte Wirtschaftsdepression sei auf fehlende Wachstumsf&auml;higkeit, r&uuml;ckst&auml;ndige globale Administration und ein Ungleichgewicht der globalen Entwicklung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, so Xi weiter.<br>\nChinas Entwicklung diene als Chance f&uuml;r die ganze Welt. Die Volksrepublik habe von der Wirtschaftsglobalisierung profitiert und eigene Beitr&auml;ge geleistet. Die rasante Wirtschaftsentwicklung Chinas habe f&uuml;r die Stabilit&auml;t und das st&auml;ndige Wachstum der Weltwirtschaft starke Impulse gegeben.<br>\nVor drei Jahren habe China die Seidenstra&szlig;en-Initiative gestartet, die von &uuml;ber 100 Staaten und internationalen Organisationen unterst&uuml;tzt werde. 40 dieser Staaten und Organisationen h&auml;tten Kooperationsabkommen mit China unterzeichnet. Die Errungenschaften der Initiative k&ouml;nnten der ganzen Welt Verg&uuml;nstigungen bieten. Im Mai werde ein internationales Kooperationsforum der Seidenstra&szlig;en-Initiative in Beijing veranstaltet, auf dem &uuml;ber L&ouml;sungen f&uuml;r globale und regionale Wirtschaftsprobleme diskutiert werde, so der chinesische Staatspr&auml;sident weiter.<br>\nIn den kommenden f&uuml;nf Jahren werde China Waren im Wert von acht Billionen US-Dollar importieren und Auslandsinvestitionen von 600 Billiarden US-Dollar annehmen. China werde im Ausland 750 Billiarden US-Dollar investieren. Die Zahl der chinesischen Touristen im Ausland werde 700 Millionen erreichen. China biete der Welt einen gr&ouml;&szlig;eren Markt, steigende Investitionen, vielf&auml;ltigere Produkte und Kooperationsm&ouml;glichkeiten. Die Volksrepublik w&uuml;nsche sich von anderen Staaten ebenfalls eine offene T&uuml;r f&uuml;r chinesische Investoren, so Xi Jinping.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2017\/01\/17\/1s260489.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die vollst&auml;ndige Rede &ndash; in englischer Sprache &ndash; ist <a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/agenda\/2017\/01\/full-text-of-xi-jinping-keynote-at-the-world-economic-forum\">hier<\/a> nachlesbar.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Leider hat CRI die Zahlenangaben falsch aus dem Englischen &uuml;bersetzt. Dort war von &bdquo;Billiarden&ldquo; die Rede ist, muss es &bdquo;Billionen&ldquo; hei&szlig;en und dort wo &bdquo;Billionen&ldquo; genannt sind, muss es &bdquo;Milliarden&ldquo; hei&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Marshallplan mit Afrika geht in die richtige Richtung<\/strong><br>\nDie Welthungerhilfe begr&uuml;&szlig;t grunds&auml;tzlich viele der Aussagen des neuen Plans, mit dem Bundesminister M&uuml;ller die Partnerschaft von Europa mit Afrika erneuern m&ouml;chte. &bdquo;Wir begr&uuml;&szlig;en au&szlig;erordentlich, dass in dem Papier endlich Herausforderungen wie fehlende politische Teilhabe, Steuerflucht aber auch Handelshindernisse, die durch Europa erzeugt werden, offen beschrieben werden. Viele dieser Umst&auml;nde erleben wir t&auml;glich in unserer Arbeit. Das Papier ist gepr&auml;gt von einem ehrlichen Willen zur Zusammenarbeit. Die brauchen wir, denn die Mehrzahl der L&auml;nder mit einer ernsten Hungersituation liegen in Afrika s&uuml;dlich der Sahara&ldquo;, sagt B&auml;rbel Dieckmann, Pr&auml;sidentin der Welthungerhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welthungerhilfe.de\/pm-marshallplan\/\">Welthungerhilfe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>AfD-Politiker H&ouml;cke schockt mit Nazi-Jargon<\/strong><br>\nEine Rede von Bj&ouml;rn H&ouml;cke k&ouml;nnte sowohl politisch als auch juristisch ein Nachspiel haben: Th&uuml;ringens AfD-Landeschef kritisiert darin das Holocaust-Gedenken und bedient neonazistisches Gedankengut. Nun muss die Parteispitze reagieren. [&hellip;] Auf Protest aus den eigenen Reihen wartet die &Ouml;ffentlichkeit bisher allerdings vergeblich. Es w&auml;re nicht das erste Mal, dass die offen rechtsextreme Rhetorik H&ouml;ckes ein innerparteiliches Nachspiel hat. Schon nachdem er im Dezember 2015 seine wirren pseudowissenschaftlichen Ansichten &uuml;ber die &ldquo;Reproduktionsstrategie&rdquo; von &ldquo;Afrikanern&rdquo; referiert hatte, wollte ihn die AfD-Spitze am liebsten schnell loswerden. Damals hie&szlig; es noch, der th&uuml;ringische Landes- und Fraktionschef m&ouml;ge doch bitte selbst einmal &uuml;berpr&uuml;fen, ob er noch in der richtigen Partei ist. Doch H&ouml;cke lie&szlig; sich nicht rausekeln. Und so d&uuml;rfen sich die Bundesvorsitzenden nun erneut mit der Frage auseinandersetzen, wie sie mit Radikalen in der AfD umgehen wollen. Ein juristisches Nachspiel gibt es in jedem Fall: Der Linken-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm hat bereits Strafanzeige gegen H&ouml;cke gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/AfD-Politiker-Hoecke-schockt-mit-Nazi-Jargon-article19580502.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch stellen Strafanzeige gegen Bj&ouml;rn H&ouml;cke<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch stellen Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen den Th&uuml;ringer AfD-Landtagsabgeordneten H&ouml;cke, der gestern in Dresden sagte: &bdquo;Die Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.&rdquo; Dazu erkl&auml;ren die beiden Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE: &bdquo;Dieser Satz ist nicht nur geschichtlich und politisch widerlich. Das ist schlicht Nazi-Diktion. Nie war das Holocaust-Mahnmal wichtiger als heute.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/2482.sahra-wagenknecht-und-dietmar-bartsch-stellen-strafanzeige-gegen-bj%C3%B6rn-h%C3%B6cke.html\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;The Deep State&rdquo; and The Clash of Powerful Corporate Interests<\/strong><br>\nGlobal capitalism is by no means monolithic. What is at stake are fundamental rivalries within the US establishment marked by the clash between competing corporate factions, each of which is intent upon exerting control over the incoming US presidency. In this regard,  Trump is not entirely in the pocket of the lobby groups. As a member of the establishment, he has his own corporate sponsors and fund raisers. His stated foreign policy agenda including his commitment to revise Washington&rsquo;s relationship with Moscow does not fully conform with the interests of the defence contractors, which supported Clinton&rsquo;s candidacy. There are powerful corporate interests on both sides, which are now clashing. There are also overlapping allegiances and &ldquo;cross-cutting alliances&rdquo; within the corporate establishment. What we are witnessing are &rdquo;inter-capitalist rivalries&rdquo; within the spheres of banking, oil and energy, the military industrial complex, etc. Is &ldquo;The Deep State&rdquo; divided? These corporate rivalries are also characterized by strategic divisions and clashes within several agencies of the US State apparatus including the intelligence community and the military.  In this regard, the CIA is deeply embedded in the corporate media (CNN, NBC, NYT, WP, etc) which is waging a relentless smear campaign against Trump and his alleged links to Moscow. But there is also a  countervailing campaign within the intelligence community against the dominant Neocon faction.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.globalresearch.ca\/u-s-foreign-policy-and-the-campaign-to-destabilize-the-trump-presidency\/5565825\">Michel Chossudovsky bei Globalresearch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Meinungsfreiheit an Berliner Universit&auml;t &ndash; Peinliche Posse bei den Politologen<\/strong><br>\nDas Otto-Suhr-Institut scheint auf eine Schmutzkampagne rechter, proisraelischer Kreise hereingefallen zu sein. Es gibt Protest.<br>\nDie Stellungnahme hat es in sich. Man werde der Dozentin Eleonora Rold&aacute;n Mendiv&iacute;l vorerst keine weiteren Lehrauftr&auml;ge erteilen, verk&uuml;ndete die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des renommierten Otto-Suhr-Instituts (OSI) der Freien Universit&auml;t Berlin im Januar auf dessen Webseite. Weil gegen Rold&aacute;n Mendiv&iacute;l &bdquo;schwere Vorw&uuml;rfe&ldquo; erhoben worden seien, habe man sich dazu entschieden, diese erst einmal durch eine wissenschaftliche Untersuchung pr&uuml;fen zu lassen. Angeblich habe Rold&aacute;n Mendiv&iacute;l auf ihrem privaten Internetblog den Staat Israel &bdquo;verunglimpft&ldquo; und dessen Existenzrecht &bdquo;de facto&ldquo; bestritten. Als Beleg bezieht sich die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Instituts auf Anschuldigungen einer studentischen Hochschulgruppe sowie der J&uuml;dischen Rundschau. [&hellip;]<br>\nUnklar ist, warum das OSI die Anschuldigungen gegen sie jetzt so ernst nimmt. Denn die anonyme Hochschulgruppe &bdquo;Gegen jeden Antisemitismus an der Freien Universit&auml;t&ldquo;, auf die sich das OSI dabei beruft, wirkt wenig seri&ouml;s. Ein Blick auf deren Facebook-Seite zeigt, dass es sich um eine kleine Politsekte handelt, die jede Kritik an Israel de facto als &bdquo;Antisemitismus&ldquo; wertet. Und die J&uuml;dische Rundschau ist ein marginales, rechtes Blatt. Ihr Herausgeber, der Berliner Unternehmer Rafael Korenzecher, hetzte dort in seiner Kolumne zuletzt gegen die deutsche Fl&uuml;chtlingspolitik, gegen &bdquo;&ouml;ffentlich-rechtliche Pseudo-Gutmensch- und Nachrichten-Filter-Medien&ldquo; und gegen Muslime. Das Attentat auf den Weihnachtsmarkt nennt er ein &bdquo;islam-generiertes Massaker&ldquo;, und er schw&auml;rmt f&uuml;r Donald Trump. Es scheint so, als sei das OSI auf die Schmutzkampagne rechter, prosiraelischer Kreise herein gefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Meinungsfreiheit-an-Berliner-Universitaet\/!5372052\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Facebook, &ldquo;Fake News&rdquo; und die Privatisierung der Zensur<\/strong><br>\nAuf Druck der Politik will Facebook zuk&uuml;nftig Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt pr&uuml;fen lassen und gegebenenfalls deren &ldquo;Sichtbarkeit reduzieren&rdquo;. Entsteht nun ein privates Wahrheitsministerium?<br>\nNach der Wahl von Donald Trump zum Pr&auml;sidenten der USA hat sich in Politik und Leitmedien der Blickwinkel verfestigt, &ldquo;Fake News&rdquo;, also Falschmeldungen, w&uuml;rden die Wahlentscheidung der B&uuml;rger massiv beeinflussen und seien daher zu bek&auml;mpfen. Problematisch daran ist vielerlei.<br>\nZun&auml;chst ist der behauptete Zusammenhang zwischen Falschmeldungen und Wahlergebnissen nicht belegt. Zum Zweiten ist unklar, wie &ldquo;Fake News&rdquo; in ihrer Definition abgegrenzt werden sollen von spekulativen und unbelegten Berichten, wie sie in den Leitmedien selbst h&auml;ufig auftauchen. Schlie&szlig;lich und wohl am wichtigsten: Das zentrale Ausfiltern von Nachrichten auf einer quasi monopolistischen Plattform, die von einem Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung genutzt wird, ist nichts anderes als Zensur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Facebook-Fake-News-und-die-Privatisierung-der-Zensur-3599878.html\">Paul Schreyer auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Mainstream-Bashing langweilt<\/strong><br>\nNichts ist langweiliger als Mainstream-Bashing von Sahra Wagenknecht. Schon wenn man die &Uuml;berschriften liest, braucht man die Artikel nicht mehr lesen. Zitate verk&uuml;rzt, aus dem Zusammenhang gerissen, &auml;hnliche AfD-Quotes gesucht, Lob von einem rechten Spinner, Kritik von den &uuml;blichen lieben &bdquo;Parteifreunden&ldquo; und nat&uuml;rlich auch noch SPD-Barley und CDU-Taubert. Die Wagenknecht-Berichterstattung der taz gleicht der von Bild, SPON und Co. Als ob es keine Diskussion &uuml;ber Brexit, Trump und Front-National-Erfolge gebe, keine kluge Analyse eines Didier Eribon. Die Rassismuskeule und die Querfrontdiffamierung muss das abgehobene linksliberale Wohlf&uuml;hlmilieu vor der harten sozialen Wirklichkeit sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5370751&amp;s=Leserbriefe&amp;SuchRahmen=Print\/\">ein Leserbrief an die taz<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36673","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36673","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36673"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36673\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36677,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36673\/revisions\/36677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36673"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36673"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36673"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}