{"id":36689,"date":"2017-01-20T08:43:42","date_gmt":"2017-01-20T07:43:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689"},"modified":"2017-01-20T10:23:31","modified_gmt":"2017-01-20T09:23:31","slug":"hinweise-des-tages-2796","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h01\">Talkshows: B&uuml;hne frei f&uuml;r Populisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h02\">Das Trump-Kabinett: Milliard&auml;re, Generale &ndash; der Ausschuss des 1%<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h03\">Markus Lanz-Markus Lanz vom 19. Januar 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h04\">A Demand for Russian &lsquo;Hacking&rsquo; Proof<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h05\">Causa Holm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h06\">&ldquo;Dazu kann ich nichts sagen&rdquo; &ndash; Winterkorn windet sich aus der Diesel-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h07\">J&uuml;dische Organisationen verklagen Deutsche Bank auf drei Milliarden Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h08\">&Uuml;bernahme von Flugh&auml;fen &ndash; EU-Kommission findet Fraport-Deal in Griechenland okay<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h09\">Ausrichtung der europ&auml;ischen Wirtschaftspolitik: Anker oder M&uuml;hlstein f&uuml;r mehr Wohlstand?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h10\">Arbeitnehmerbeteiligung in Boards und Aufsichtsr&auml;ten: Kein Konflikt mit Europarecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h11\">Eigentlich darf es die doch gar nicht mehr geben. Menschen ohne Krankenversicherungsschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h12\">Deutschland steigert R&uuml;stungsausgaben um mehr als zehn Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h13\">Abschiebung von afghanischem K&uuml;nstler &ndash; Integrierter geht&rsquo;s nimmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h14\">Obamas t&ouml;dliches Erbe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h15\">Erdogans Pr&auml;sidialsystem w&auml;re &raquo;Sultanat&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h16\">Die Einstufung nach &raquo;Bleibeperspektive&laquo; ist bewusste Integrationsverhinderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h17\">Die Wahrheit &uuml;ber die L&uuml;genpresse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36689#h18\">Wie Marx das Ph&auml;nomen Trump erkl&auml;ren w&uuml;rde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Talkshows: B&uuml;hne frei f&uuml;r Populisten<\/strong><br>\nDas Wahljahr 2017 ist auch eine Herausforderung f&uuml;r uns Journalisten: Insbesondere die Debatte um die Fl&uuml;chtlingspolitik hat die Gesellschaft polarisiert und den rechten politischen Rand gest&auml;rkt. Der Wahlkampf d&uuml;rfte diese Entwicklung eher verst&auml;rken. Die Erfahrung des vergangenen Jahres hat gezeigt, wie geschickt gerade rechte Vereinfacher die mediale B&uuml;hne f&uuml;r ihr Agenda-Setting nutzen. Eine besondere Rolle spielen dabei die Fernseh-Talkshows, die w&ouml;chentlich von Millionen Zuschauern gesehen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-talkshows-buehne-frei-fuer-populisten-100.html\">WDR Monitor<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch unseren Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36515\">Die AfD und unsere lieben Medien &ndash; ziemlich beste Freunde<\/a>&ldquo;, den man als Vorlage f&uuml;r den Monitor-Beitrag sehen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das Trump-Kabinett: Milliard&auml;re, Generale &ndash; der Ausschuss des 1%<\/strong><br>\nIn &bdquo;Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats&ldquo; schreibt Friedrich Engels, der Staat &bdquo;ist in der Regel Staat der m&auml;chtigsten, &ouml;konomisch herrschenden Klasse, die vermittelst seiner auch politisch herrschende Klasse wird und so neue Mittel erwirbt zur Niederhaltung und Ausbeutung der unterdr&uuml;ckten Klasse&ldquo;. Danach hat in den USA mit dem Trump-Triumph das superreiche 1% der Bev&ouml;lkerung die Macht in Washington &uuml;bernommen. Und im Gegensatz zu den Beschw&ouml;rungen der Medien, nun m&uuml;sse man erstmal sehen, wohin die Reise Trumps und der Seinen gehe, hat die Kabinettsriege l&auml;ngst kundgetan, dass es im Kern darum geht, die &bdquo;Niederhaltung und Ausbeutung der unterdr&uuml;ckten Klasse&ldquo; noch zu versch&auml;rfen, sowohl im nationalen wie im globalen Ma&szlig;stab.<br>\nDie Washingtoner Insider-Zeitung &bdquo;Politico&ldquo; rechnet vor, dass an Trumps Kabinettstisch rund 35 Milliarden Dollar Privatverm&ouml;gen sitzen. Dazu z&auml;hlt in erster Linie die Trump-Familie selbst. Ob der neue Pr&auml;sident, wie er selbst behauptet, 10 Milliarden US-Dollar schwer ist, wird von manchen bezweifelt. Aber auch Skeptiker sch&auml;tzen sein Verm&ouml;gen auf 2 bis 3 Milliarden US-Dollar. Sein Schwiegersohn Jared Kushner, der zusammen mit seiner Frau Ivanka zum engsten Beraterkreis Trumps geh&ouml;rt, hat ein Immobilienverm&ouml;gen von mindestens 7 Milliarden US-Dollar aufzuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/isw-muenchen.de\/2016\/12\/das-trump-kabinett-milliardaere-generaele-der-ausschuss-des-1\/\">Conrad Schuhler auf den Seiten des ISW<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Donald Trump: Pr&auml;sident der Banken<\/strong><br>\nEr ist angetreten mit markigen Spr&uuml;chen: Er wolle den Wall-Street-Sumpf trockenlegen. Jetzt beruft Trump einen Investmentbanker nach dem anderen in sein Team, Manager aus einer Branche, die die Finanzmarktkrise von 2008 haupts&auml;chlich verschuldet hat. Die B&ouml;rsen reagieren begeistert, die Bankenkurse sind seit Trumps Wahl steil nach oben gegangen. Besonders eine Bank k&ouml;nnte Hilfe von Trump besonders gut gebrauchen: die Deutsche Bank. Sie war &uuml;ber Jahre Trumps wichtigster Kreditgeber. Von einer Deregulierung k&ouml;nnte sie besonders profitieren. Experten warnen schon vor einer neuen Finanzmarktkrise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-donald-trump-praesident-der-banken-100.html\">WDR Monitor<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Markus Lanz-Markus Lanz vom 19. Januar 2017<\/strong><br>\nZu Gast sind Politikerin Sahra Wagenknecht, Manager Martin Richenhagen, Schauspieler Henry H&uuml;bchen sowie Myriam von M., die &uuml;ber ihre Krebserkrankung spricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/gesellschaft\/markus-lanz\/markus-lanz-vom-19-januar-2017-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Dazu schreibt uns unser Leser M.H.:<\/strong> Sie war brillant und der Lanz hat erfolglos versucht, sie in AfD-N&auml;he zu r&uuml;cken, sozusagen der alte Querfrontmist. Der hat keinen Stich gemacht und es war ihm eindeutig zu politisch. Das Publikum da beklatscht ja normalerweise jede Plattit&uuml;de, diesmal hat es aus sehr gutem Grund applaudiert. Hat mir gut getan, sollten Sie sich ansehen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Habe ich getan. Lohnt sich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>A Demand for Russian &lsquo;Hacking&rsquo; Proof<\/strong><br>\nMore than 20 U.S. intelligence, military and diplomatic veterans are calling on President Obama to release the evidence backing up allegations that Russia aided the Trump campaign &ndash; or admit that the proof is lacking.<br>\nMEMORANDUM FOR: President Barack Obama<br>\nFROM: Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)<br>\nSUBJECT: A Key Issue That Still Needs to be Resolved<br>\nAs President-elect Donald Trump prepares to take the oath of office Friday, a pall hangs over his upcoming presidency amid an unprecedentedly concerted campaign to delegitimize it. Unconfirmed accusations continue to swirl alleging that Russian President Vladimir Putin authorized &ldquo;Russian hacking&rdquo; that helped put Mr. Trump in the White House.<br>\nAs President for a few more days, you have the power to demand concrete evidence of a link between the Russians and WikiLeaks, which published the bulk of the information in question. Lacking that evidence, the American people should be told that there is no fire under the smoke and mirrors of recent weeks.<br>\nWe urge you to authorize public release of any tangible evidence that takes us beyond the unsubstantiated, &ldquo;we-assess&rdquo; judgments by the intelligence agencies. Otherwise, we &ndash; as well as other skeptical Americans &ndash; will be left with the corrosive suspicion that the intense campaign of accusations is part of a wider attempt to discredit the Russians and those &ndash; like Mr. Trump &ndash; who wish to deal constructively with them.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2017\/01\/17\/a-demand-for-russian-hacking-proof\/\">Consortiumnews<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Am 17.1.2017 ver&ouml;ffentlichte Consortiumnews ein an Pr&auml;sident Obama gerichtetes &bdquo;Memorandum&ldquo; der VIPS (&bdquo;Veteran Intelligence Professionals for Sanity&ldquo;, &bdquo;Nachrichtendienstveteranen f&uuml;r die Vernunft&ldquo;). <\/em><br>\n<em>Die Gruppe fordert Pr&auml;sident Obama auf, Beweise f&uuml;r die Anschuldigung vorzulegen, Pr&auml;sident Putin habe die Wahlkampagne von Donald Trump unterst&uuml;tzt. Anderenfalls solle Pr&auml;sident Obama zugeben, dass es keine Beweise gebe. <\/em><br>\n<em>Die Stellungnahme wurde von zwanzig ehemals hochrangigen US-Diplomaten, sowie US-Nachrichtendienst- und Milit&auml;rangeh&ouml;rigen, u. a. aus den Bereichen Spionageabwehr und elektronische &Uuml;berwachung, unterzeichnet. Zu den Unterzeichner geh&ouml;rt William Binney, ehem. Technical Director NSA, welcher im NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags ausgesagt hat.<\/em><br>\n<em>Ein vorangegangenes VIPS-Memorandum zum selben Thema <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36395\">finden Sie in deutscher &Uuml;bersetzung auf den NachDenkSeiten<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Causa Holm<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Studenten-Aufstand an Humboldt-Universit&auml;t wegen Entlassung von Stadtsoziologen Holm<\/strong><br>\nDutzende von Studenten haben gestern ein Geb&auml;ude der Humboldt-Universit&auml;t in Berlin besetzt, nachdem das Pr&auml;sidium bekannt gab, Andrej Holm als wissenschaftlichen Mitarbeiter entlassen zu wollen. Ihm wird vorgeworfen, dass er &uuml;ber seine Vergangenheit in der DDR gelogen h&auml;tte. Die Studenten k&uuml;ndigten an, auch &uuml;ber Nacht zu bleiben.<br>\nEine von ihnen, Zoe Geiselmann, &uuml;bte Kritik am Pr&auml;sidium der Universit&auml;t, das behaupte, dass Holms Entlassung rechtlich unumg&auml;nglich sei. &bdquo;Das ist falsch, denn nicht nur wir, sondern auch Juristen sagen, dass es andere M&ouml;glichkeiten gegeben h&auml;tte&ldquo;, so die Studentin. Andrej Holm soll hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter gewesen sein, was er in einem Personalfragebogen an der Humboldt-Universit&auml;t verneinte. Holm erkl&auml;rte seine falsche Antwort damit, dass er Erinnerungsl&uuml;cken gehabt habe und keine wissenschaftlich falschen Angaben gemacht h&auml;tte. Er habe vor, gegen seine Entlassung zu klagen.<br>\nEr war erst vor wenigen Wochen zum Staatssekret&auml;r f&uuml;r Wohnen unter der rot-rot-gr&uuml;nen Landesregierung in Berlin ernannt worden. Als seine Ernennung wegen seiner DDR-Vergangenheit breit kritisiert wurde, k&uuml;ndigte Berlins regierender B&uuml;rgermeister, Michael M&uuml;ller, seine Entlassung wegen mangelnder Vergangenheitsbew&auml;ltigung an. Holm entging der Entlassung, indem er vorher zur&uuml;cktrat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/kurzclips\/45503-berlin-studenten-aufstand-humboldt-uni-holm\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<li><strong>Humboldt-Universit&auml;t Berlin: Kritische Wissenschaft unerw&uuml;nscht?<\/strong><br>\nDie Entlassung von Andrej Holm erinnert an den Fall Heiner Fink. In beiden F&auml;llen sind Menschen betroffen, die f&uuml;r Kritik an allen Systemen stehen<br>\nEs ist schon einige Jahre her, dass Studierende in Berlin Universit&auml;tsr&auml;ume besetzt haben, um f&uuml;r Verbesserungen ihrer Studienbedingungen einzutreten. Seit dem 17. Januar sind in Berlin allerdings wieder R&auml;ume des Instituts f&uuml;r Sozialwissenschaft in Berlin besetzt. Sie protestieren damit gegen die Entlassung des Stadtsoziologen Andrej Holm, der am Montag nach einer Kampagne nach wenigen Wochen als Staatssekret&auml;r zur&uuml;cktreten musste. Die Pr&auml;sidentin der Humboldt-Universit&auml;t Sabine Kunst erkl&auml;rte, dass nicht die kurzzeitige Stasi-Mitgliedschaft von Holm der Grund f&uuml;r die Entlassung sei, sondern Falschangaben:<br>\nDie K&uuml;ndigung beruht nicht auf der T&auml;tigkeit von Herrn Dr. Holm f&uuml;r das Ministerium f&uuml;r Staatssicherheit (MfS), sondern einzig darauf, dass Herr Dr. Holm die HU hinsichtlich seiner Biographie get&auml;uscht und auch an dem wiederholt vorgebrachten Argument der Erinnerungsl&uuml;cken festgehalten hat. Sabine Kunst<br>\nWarum werden Erinnerungsl&uuml;cken ausgeschlossen?<br>\nDiese Erkl&auml;rung ist aber selber ein Beispiel f&uuml;r b&uuml;rokratische Willk&uuml;r, an der die Stasi wie alle Geheimdienste dieser Welt ihre Freude h&auml;tten. Das beginnt schon mit dem Vorwurf an Holm, er habe an dem Argument der Erinnerungsl&uuml;cken festgehalten. Wie wurde festgestellt, dass Holm diese Erinnerungsl&uuml;cken nicht tats&auml;chlich hatte. Er erkl&auml;rte wiederholt, er habe erst nach den ersten Vorw&uuml;rfen und nach dem die Akte &ouml;ffentlich bekannt wurde, registriert, dass er bereits beim MFS angestellt war, wo er noch dachte, er sei Mitglied des Wachregiments &ldquo;Feliks Dzierzynski&rdquo; gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Humboldt-Universitaet-Berlin-Kritische-Wissenschaft-unerwuenscht-3603293.html?wt_mc=nl.tp-aktuell.taeglich\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Holm ist weg, jetzt kommen die Koalitionsprobleme<\/strong><br>\nEs war ein Akt der politischen Hygiene unseres Berlins. Der verhinderte Stasi-Offizier Andrej Holm ist vom Amt des Staatssekret&auml;rs zur&uuml;ckgetreten. Lange genug hat es ja gedauert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/buschkowsky-kolumne\/holm-weg-koalitionsproleme-da-49818572.bild.html#fromWall\">BILD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &bdquo;Politische Hygiene&ldquo;? Das ist Nazi-Jargon! Wie auch der Rausschmiss durch die Humboldt Universit&auml;t zeigen, wer sich offen gegen die finanziellen Interessen der herrschenden Eliten stellt, muss mit seiner kompletten beruflichen Vernichtung rechnen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Dazu kann ich nichts sagen&rdquo; &ndash; Winterkorn windet sich aus der Diesel-Aff&auml;re<\/strong><br>\nDer Auftritt des Ex-VW-Chefs vor dem Bundestag ist symptomatisch f&uuml;r den Diesel-Skandal: Das Versprechen &ldquo;l&uuml;ckenloser Aufkl&auml;rung&rdquo; ist hei&szlig;e Luft. Medien und Ermittler treiben Winterkorn und VW weiter vor sich her. [&hellip;]<br>\nWinterkorn nutzt die gro&szlig;e B&uuml;hne zun&auml;chst, um sich dem&uuml;tig zu geben. Er bittet &ldquo;in aller Form um Entschuldigung&rdquo; f&uuml;r den Abgas-Betrug. Er bekennt: &ldquo;L&uuml;ckenlose Aufkl&auml;rung ist das Gebot der Stunde&rdquo;. Er habe vollstes Verst&auml;ndnis, dass Medien und Ermittler seine Rolle hinterfragten. Er sei immer geradlinig gewesen, jede Form der T&auml;uschung liege ihm fern.<br>\nDoch schon nach wenigen Minuten wird klar, dass dieses Versprechen nur hei&szlig;e Luft ist. Zur Aufkl&auml;rung tr&auml;gt Winterkorn nichts bei. Vielleicht habe er &ldquo;einzelne Signale &uuml;bersehen&rdquo;, das ist auch schon das ganze Ausma&szlig; der Selbstkritik des einst wichtigsten deutschen Managers. Er und sein Team h&auml;tten zehntausende neue Jobs geschaffen, &ldquo;nicht durch Betrug, sondern harte Arbeit&rdquo;.<br>\nSeine wichtigste Botschaft: Er sei nicht fr&uuml;hzeitig &uuml;ber den Skandal informiert gewesen, auch wenn Medienberichte das suggerierten. Winterkorn nennt die Liebe zum Detail sein &ldquo;Markenzeichen&rdquo;, will aber trotzdem vom jahrelangen Betrug mit illegaler Motor-Software bei VW nichts gewusst haben. Schuld seien seine Mitarbeiter: &ldquo;Es ist nicht zu verstehen, warum ich nicht fr&uuml;hzeitig und eindeutig &uuml;ber die US-Probleme aufgekl&auml;rt worden bin.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Winterkorn-windet-sich-aus-der-Diesel-Affaere-article19594667.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> War was anderes zu erwarten? Das sind unsere Vorbilder von heute &ndash; verantwortungslos,  egoistisch, gierig. Daf&uuml;r zahlen dann Tausende Mitarbeiter mit ihrer Existenz. Die Politik muss sich auch nicht echauffieren &ndash; immerhin hat das Land Niedersachsen im Konzern eine Sperrminorit&auml;t! Aber wie so oft: niemand wusste was. Wer&acute;s glaubt, der glaubt auch an den Osterhasen&hellip; <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>J&uuml;dische Organisationen verklagen Deutsche Bank auf drei Milliarden Dollar<\/strong><br>\nNeue Milliardenklage gegen die Deutsche Bank in den USA: J&uuml;dische Wohlfahrtsinstitutionen erheben Anspruch auf das Milliardenerbe der Unternehmerfamilie Wertheim.<br>\nDie Deutsche Bank Chart zeigen sieht sich mit einer neuen Milliardenklage in den USA konfrontiert: J&uuml;dische Wohlfahrtsorganisationen beanspruchen das Erbe der Frankfurter Unternehmerfamilie Wertheim und haben vor einem Gericht in Florida Klage eingereicht. Sie verlangen die R&uuml;ckerstattung von drei Milliarden Dollar und Herausgabe von Kontounterlagen. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 20. Januar).<br>\nL&auml;sst der District Court die Klage, die manager magazin vorliegt, zu, k&ouml;nnte es bitter werden f&uuml;r den Konzern: US-Gerichte gelten als sehr kl&auml;gerfreundlich.<br>\nDer Fall, der auch deutsche Gerichte besch&auml;ftigt, ist komplex. Die j&uuml;dischen Wertheims, deren Berliner Verwandte als Kaufhausgr&uuml;nder (&ldquo;KaDeWe&rdquo;) bekannt sind, wurden im 19. Jahrhundert mit dem Verkauf von N&auml;hmaschinen reich und siedelten rechtzeitig vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten nach Spanien &uuml;ber. Ihre Hausbank war laut Klageschrift die Credit Suisse Chart zeigen, gegen die ebenfalls Klage eingereicht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-neue-milliardenklage-in-den-usa-a-1130727.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;bernahme von Flugh&auml;fen &ndash; EU-Kommission findet Fraport-Deal in Griechenland okay<\/strong><br>\nErbittert k&auml;mpft die griechische Luftfahrt-Gewerkschaft gegen die &Uuml;bernahme 14 griechischer Flugh&auml;fen durch Fraport &ndash; und hofft auf Hilfe von der EU. Doch die Kommission versteht die Aufregung nicht.<br>\nIn wenigen Wochen &uuml;bernimmt Fraport die Kontrolle &uuml;ber 14 griechische Flugh&auml;fen &ndash; sehr zur Emp&ouml;rung der griechischen Luftfahrt-Gewerkschaft. Sie hatte gegen die Privatisierung gek&auml;mpft und sie als &ldquo;deutsche Kolonialisierung&rdquo; bezeichnet.<br>\nJetzt hat die EU-Kommission die &Uuml;bernahmen f&uuml;r rechtens erkl&auml;rt. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager teilte mit, dass die &Uuml;bernahme nicht gegen EU-Recht verst&ouml;&szlig;t. Denn die Konzession sei in einer gew&ouml;hnlichen privaten Ausschreibung vergeben worden. Und die dominante Marktstellung der Flughafengesellschaft Fraport in Griechenland verletze keine EU-Regeln.<br>\nZuvor hatte die Gewerkschaft argumentiert, das Gesch&auml;ft versto&szlig;e gegen Artikel 106 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union. Denn Fraport erlange durch die Konzession &ldquo;eine Monopolstellung in fast allen Flugh&auml;fen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/fraport-in-griechenland-eu-kommission-winkt-flughafenuebernahmen-durch-a-1130761.html#spRedirectedFrom=www&amp;referrrer=https:\/\/www.google.de\/\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ausrichtung der europ&auml;ischen Wirtschaftspolitik: Anker oder M&uuml;hlstein f&uuml;r mehr Wohlstand?<\/strong><br>\nDas Regelwerk der europ&auml;ischen Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion (WWU) ist wesentlich von der Sorge der wirtschaftlich st&auml;rkeren Mitgliedstaaten (MS) gepr&auml;gt, von &ouml;konomischen Problemen anderer Teilnehmer belastet zu werden. Die daraus resultierende Fokussierung auf einzelstaatliche &bdquo;Disziplin&ldquo; hatte eine restriktive Grundausrichtung der europ&auml;ischen Wirtschaftspolitik zur Folge. W&auml;hrend sich diese Ausrichtung im Wachstumsumfeld des ersten Jahrzehnts bew&auml;hrt hat, hat sie seit Ausbruch der Finanzkrise die wirtschaftliche Erholung nachhaltig behindert und zur politischen Polarisierung beigetragen. Ein Ausbrechen aus diesem Korsett ist daher dringend erforderlich. M&ouml;gliche Ans&auml;tze sind die Einrichtung oder Ausweitung gemeinsamer konjunkturst&uuml;tzender Instrumente oder die Schaffung von Spielr&auml;umen f&uuml;r entsprechende Ma&szlig;nahmen auf Ebene der Mitgliedsstaaten. (&hellip;)<br>\nDie Frage, welche Konsequenzen die weitgehende Zentralisierung der wesentlichsten makropolitischen Steuerungshebel hinsichtlich der Verfolgung der Ziele Wirtschaftswachstum, Vollbesch&auml;ftigung und breiter Wohlstand hat, fand keinen vertraglichen Niederschlag. Damit blieben bei Einrichtung der WWU Zust&auml;ndigkeiten und Instrumente zur Erreichung der &bdquo;expansiven&ldquo; Vertragsziele offen.<br>\nNach dem Grad der rechtlichen Verbindlichkeit ergibt sich folgende Zielhierarchie:\n<ol>\n<li>Haushaltsdisziplin (hohe rechtliche Verbindlichkeit; Sanktionsm&ouml;glichkeit bei &Uuml;berschreitung von Defizit- und\/oder Schuldenplafonds; hohes politisches Augenmerk; zentrale Kondition bei Hilfskrediten);<\/li>\n<li>Au&szlig;engleichgewicht (rechtlich verbindlich, aber weniger griffig; Sanktionsm&ouml;glichkeit; Kondition bei Hilfskrediten);<\/li>\n<li>Preisstabilit&auml;t (EZB-Inflationsziel von knapp 2 % f&uuml;r L&auml;nderdurchschnitt; f&uuml;r MS rechtliche Bedeutung nur hinsichtlich WWU-Beitritt; doch keine direkten wirtschaftspolitischen Instrumente);<\/li>\n<li>Besch&auml;ftigung (Koordination von &bdquo;Besch&auml;ftigungsstrategien&ldquo; der MS; Zusch&uuml;sse aus EU-Haushalt);<\/li>\n<li>Wachstum (strukturpolitische Initiativen, z. B. Binnenmarkt oder Forschung);<\/li>\n<li>Einkommenskonvergenz zwischen reicheren und &auml;rmeren MS (Koh&auml;sionspolitik im Rahmen des EU-Haushalts);<\/li>\n<li>breiter Wohlstand (keine direkten Initiativen, doch punktuell rechtlich nicht bindende Ziele, z.B. in EU-2020).<\/li>\n<\/ol>\n<p>Es sind also jene makro&ouml;konomischen Ziele am verbindlichsten und wirksamsten verankert, welche grunds&auml;tzlich restriktiv angelegt sind oder wirken.<br>\nIn allen EU-Grundsatzdokumenten findet sich aber weiterhin die breitere Zielpalette der Eingangskapitel der Grundvertr&auml;ge, wobei die Bedeutung von Wirtschaftswachstum, Vollbesch&auml;ftigung und breiterem Wohlstand gerade in den letzten Jahren besonders betont wurde. (&hellip;)<br>\nNach acht Jahren Quasi-Stagnation, regelm&auml;&szlig;ig nach unten revidierten Prognosen und ausgereizter Geldpolitik wird offensichtlich, dass sich die europ&auml;ische Wirtschaftspolitik in einem Dilemma befindet. Dieses besteht darin, dass ein Instrument fehlt, um aus dem Teufelskreis &bdquo;Stagnation &ndash; neuerliches Konsolidierungserfordernis&ldquo; auszubrechen.<br>\nEs erscheint daher &ouml;konomisch sinnvoll, Instrumente zu schaffen, welche einen entsprechenden Nachfrageschub erlauben. Ein m&ouml;glicher Ansatz ist die Einrichtung neuer Steuerungsinstrumente auf Ebene der Union. Ein zweiter &ndash; und vermutlich zielf&uuml;hrenderer &ndash; Ansatz w&auml;re, den budget&auml;ren Man&ouml;vrierspielraum der MS auszudehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/ausrichtung-der-europaeischen-wirtschaftspolitik-anker-oder-muehlstein-fuer-mehr-wohlstand\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitnehmerbeteiligung in Boards und Aufsichtsr&auml;ten: Kein Konflikt mit Europarecht<\/strong><br>\nVerst&ouml;&szlig;t die Unternehmensmitbestimmung gegen Europarecht? Dar&uuml;ber entscheidet bald der Europ&auml;ische Gerichtshof. Ein neues Rechtsgutachten h&auml;lt die Argumente des Kl&auml;gers f&uuml;r wenig stichhaltig.<br>\nDie deutsche Mitbestimmung kann nicht durch europ&auml;isches Recht ausgehebelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Johann Mulder, Rechtswissenschaftler an der Universit&auml;t Oslo. In seinem Gutachten bezieht er sich auf einen Fall, der aktuell durch den Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) gepr&uuml;ft wird: Ein Kleinaktion&auml;r des Reisekonzerns TUI hatte geklagt, die Beteiligung von Arbeitnehmern im Aufsichtsrat versto&szlig;e gegen den Grundsatz der Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit. Sein Argument: Ein deutscher Arbeitnehmer mit Sitz im Aufsichtsrat k&ouml;nne nicht zu einer Auslandstochter seines Arbeitgebers wechseln, ohne sein Mandat zu verlieren. Dadurch sei er in der Wahl seines Arbeitsplatzes eingeschr&auml;nkt. Au&szlig;erdem w&uuml;rden Auslandsbesch&auml;ftigte deutscher Unternehmen diskriminiert, weil sie bei den Wahlen f&uuml;r den Aufsichtsrat weder mitw&auml;hlen noch selbst gew&auml;hlt werden d&uuml;rfen.<br>\nNach Mulders Analyse sind diese Behauptungen nicht stichhaltig. Dass sich bestimmte Rechtsanspr&uuml;che ver&auml;ndern, wenn Besch&auml;ftigte zu einem Betrieb in einem anderen Land wechseln, sei rechtm&auml;&szlig;ig und v&ouml;llig normal. &bdquo;Es kann nicht als Diskriminierung angesehen werden, wenn ein Arbeitnehmer, der ins Ausland wechselt, nicht mehr unter die Gesetzgebung seines Heimatlandes f&auml;llt&ldquo;, so der Jurist in seiner von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Expertise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/106575_106913.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eigentlich darf es die doch gar nicht mehr geben. Menschen ohne Krankenversicherungsschutz<\/strong><br>\nW&auml;hrend in den USA derzeit die nach langen Widerst&auml;nden unter dem Namen &ldquo;Obamacare&rdquo; eingef&uuml;hrte M&ouml;glichkeit einer Krankenversicherungspflicht f&uuml;r Millionen armer B&uuml;rger wieder vor der Zerschlagung steht, ohne dass klar ist, ob &uuml;berhaupt und wenn ja welche Alternative f&uuml;r die betroffenen Menschen von der neuen Trump-Administration ins Leben gerufen wird (immerhin geht es um 20 Mio. Menschen in den USA, die unter den Affordable Care Act (ACA) fallen), kann sich Deutschland im Bereich der Absicherung der Krankheitsrisiken eines umfassenden und auch Menschen mit niedrigen oder gar kein Einkommen einbeziehenden Schutzssystems r&uuml;hmen. Hier bei uns sind ausnahmslos alle Menschen in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder unter bestimmten Voraussetzungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) abgesichert &ndash; wobei &ldquo;ausnahmslos&rdquo; im Sinne der Rechtslage gilt. Denn immer wieder gab es in der Vergangenheit Berichte, dass es Menschen gab ohne irgendeinen Krankenversicherungsschutz. Die Berichte haben dazu gef&uuml;hrt, dass man durch das Gesetz zur St&auml;rkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung seit dem 1.4.2007 alle im Inland wohnenden Personen in die Versicherungspflicht einbezogen hat (&sect; 5 SGB V Versicherungspflicht). Die Krankenkassen sprechen hier von einer im &sect; 5 Abs. 1 Nr. 13 SGB V normierten &ldquo;Auffangversicherungspflicht&rdquo; der GKV. Seit 2009 gibt es auch f&uuml;r die PKV eine Versicherungspflicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2017\/01\/eigentlich-darf-es-die-doch-gar-nicht.html\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschland steigert R&uuml;stungsausgaben um mehr als zehn Prozent<\/strong><br>\nDie Bundeswehr investierte im vergangenen Jahr 5,1 Milliarden Euro &ndash; eine Steigerung um mehr als zehn Prozent. Vom gemeinsamen Nato-Ziel ist sie aber noch weit entfernt. (&hellip;)<br>\nIn diesem Jahr sollen die Ausgaben f&uuml;r die Bundeswehr sogar noch einmal erh&ouml;ht werden: Der Haushalt 2017 sieht Investitionen von 37 Milliarden Euro in die Armee vor, knapp zwei Milliarden mehr als im vergangenen Jahr.<br>\nMit einer Steigerung von 5,4 Prozent legt der Wehretat damit wesentlich st&auml;rker zu als der Gesamthaushalt des Bundes. Deutschland verfehlt so zwar immer noch das gemeinsame Ziel der Nato-Staaten, zwei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes (BIP) f&uuml;r die Verteidigung auszugeben. Es r&uuml;ckt aber n&auml;her: Der Anteil am BIP w&auml;chst 2017 auf 1,22 Prozent nach 1,19 Prozent im vergangenen Jahr. Der deutsche Wehretat soll bis 2020 gegen&uuml;ber fr&uuml;heren Planungen um insgesamt 10,6 Milliarden Euro auf dann 39,2 Milliarden Euro wachsen.<br>\nDen k&uuml;nftigen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump d&uuml;rfte die Nachricht freuen. Er hat Grundpfeiler der Milit&auml;rallianz wie die gegenseitige Beistandsverpflichtung infrage gestellt, falls die B&uuml;ndnispartner nicht mehr f&uuml;r ihre Verteidigung ausgeben. Die USA selbst wollten nach Nato-Angaben im vergangenen Jahr 3,6 Prozent ihres BIP f&uuml;r Verteidigung ausgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-deutschland-steigert-ruestungsausgaben-a-1130582.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auch den Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36679\">H&ouml;here R&uuml;stungsausgaben wegen Trump? Es ist an der Zeit, die Weichen neu zu stellen<\/a>&ldquo; auf den NachDenkSeiten<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Abschiebung von afghanischem K&uuml;nstler &ndash; Integrierter geht&rsquo;s nimmer<\/strong><br>\nDa hat ein aus Afghanistan geflohener K&uuml;nstler sich so integriert, wie es die CSU will. Trotzdem schickt Bayern Ahmad Shakib Pouya zur&uuml;ck nach Kabul.<br>\nOb doch noch ein Wunder passiert? Nat&uuml;rlich hofft Ahmad Shakib Pouya. Aber die Hoffnung schwindet immer mehr, je n&auml;her der Termin r&uuml;ckt. Heute Abend, um 18.30 Uhr, wird das Flugzeug Richtung Kabul abheben. Und wenn es nicht passiert, das Wunder, dann wird auch er darin sitzen. Pouya hat sich schon ein Ticket gekauft, seine Ausreise ist freiwillig. Freiwillig &ndash; was f&uuml;r ein t&uuml;ckischer Begriff, denn es gibt eine Sache, die der 33-j&auml;hrige Afghane auf gar keinen Fall will &ndash; nach Kabul fliegen. Er macht es trotzdem. Nur indem er seiner Abschiebung zuvorkommt, kann er ein Wiedereinreiseverbot vermeiden. Und Bayerns Beh&ouml;rden sind fest entschlossen, den Afghanen abzuschieben, falls er nicht freiwillig geht.<br>\nAhmad Shakib Pouya ist das Paradebeispiel eines erfolgreich integrierten Fl&uuml;chtlings. Er spricht Deutsch, er arbeitet als Dolmetscher. Pouya engagiert sich in kulturellen Projekten, tritt als Schauspieler und S&auml;nger auf. Und Pouya hat in Deutschland geheiratet &ndash; wenn auch nur vor einem islamischen Geistlichen, f&uuml;r eine standesamtliche Trauung, so sagt er, habe ein Papier gefehlt. Bei Markus Lanz sa&szlig; er in der Talkshow, in Schloss Bellevue trat er vor Bundespr&auml;sident Joachim Gauck auf. Integrierter als Pouya &ndash; das geht nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Abschiebung-von-afghanischem-Kuenstler\/!5376183\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Obamas t&ouml;dliches Erbe<\/strong><br>\nAm 7. September 2013 hat Aisha alles verloren, was ein Kind verlieren kann. Nachdem eine US-Drohne den Pick-Up von Aishas Familie im ostafghanischen Kunar anvisiert hat, brach das Feuer einer Hellfire-Rakete &uuml;ber sie herein. Vierzehn Menschen, die meisten Frauen und Kinder, wurden get&ouml;tet. Die damals vierj&auml;hrige Aisha &uuml;berlebte, doch sie verlor bei dem Angriff ihre gesamte Familie &ndash; und ihr Gesicht. Der Drohnenangriff hatte es zerfetzt, bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Sp&auml;ter traf der damalige afghanische Pr&auml;sident Hamid Karzai Aisha in einem Krankenhaus in Kabul. Ihm kamen die Tr&auml;nen, als er das erblickte, was einst Aishas Gesicht darstellte.<br>\nAfghanistan ist das am meisten von Drohnen bombardierte Land der Welt. Unz&auml;hlige Menschen wurden bei diesen Angriffen get&ouml;tet oder verloren ihre Liebsten. Aisha ist nur eine von ihnen. Doch im Gegensatz zu den Geschichten anderer Opfer fand ihre Geschichte den Weg in die &Ouml;ffentlichkeit. Aisha wurde damit zum entstellten Gesicht des US-amerikanischen Drohnenkrieges. Ein Krieg, der w&auml;hrend der Pr&auml;sidentschaft Barack Obamas seinen bisherigen H&ouml;hepunkt erreicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/drohnenkrieg-obamas-toedliches-erbe.1005.de.html?dram:article_id=376686%20\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erdogans Pr&auml;sidialsystem w&auml;re &raquo;Sultanat&laquo;<\/strong><br>\nDer Chef der t&uuml;rkischen Anwaltskammer bef&uuml;rchtet unter dem von Staatschef Recep Tayyip Erdogan angestrebten Pr&auml;sidialsystem ein Ende der Demokratie in dem Land. &raquo;Die T&uuml;rkei wurde fast 600 Jahre lang mit solch einem System regiert&laquo;, sagte der Jurist Metin Feyzioglu am Mittwochabend in Ankara. &raquo;Wir haben in unserer Literatur einen Fachbegriff daf&uuml;r: Das nennt sich Sultanat.&laquo; Feyzioglu zeigte sich allerdings zuversichtlich, dass die Verfassungs&auml;nderungen bei einem Referendum keine Mehrheit erhalten w&uuml;rden. &raquo;Dieses Volk wird keinen Selbstmord begehen&laquo;, sagte er.<br>\nSeit Mittwoch stimmt das Parlament in Ankara in zweiter Lesung &uuml;ber die insgesamt 18 &Auml;nderungs-Artikel ab, die Erdogan mit deutlich mehr Macht ausstatten w&uuml;rden. Die ersten sieben Artikel erhielten in der Nacht zu Donnerstag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu jeweils die notwendige Dreif&uuml;nftelmehrheit. In Artikel sieben wird unter anderem festgelegt, dass der Pr&auml;sident k&uuml;nftig einer Partei angeh&ouml;ren kann.<br>\n&Uuml;ber das Gesamtpaket soll voraussichtlich in der Nacht zum Samstag abgestimmt werden. Auch daf&uuml;r ist die Zustimmung von mindestens 330 der 550 Abgeordneten notwendig. Sollten die jeweiligen Mehrheiten erzielt werden, soll es im Fr&uuml;hjahr zu einem Referendum kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1039074.erdogans-praesidialsystem-waere-sultanat.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Einstufung nach &raquo;Bleibeperspektive&laquo; ist bewusste Integrationsverhinderung<\/strong><br>\nZugang zu Integrationskursen w&auml;hrend des laufenden Asylverfahrens erhalten nur Fl&uuml;chtlinge mit &raquo;guter Bleibeperspektive&laquo;. Diese Sortierung sorgt in vielen F&auml;llen daf&uuml;r, dass die Integration von Menschen, die dauerhaft in Deutschland bleiben werden, unn&ouml;tig verschleppt wird. Das kann man auch an den k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Asylzahlen 2016 sehen.<br>\nOb ein Fl&uuml;chtling in Deutschland eine &raquo;gute&laquo; oder &raquo;schlechte&laquo; Bleibeperspektive hat, h&auml;ngt nach Ansicht des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) erstmal nur vom Herkunftsland ab. Das ist allein deshalb unsinnig, weil der Kern des Asylsystems eine individuelle Pr&uuml;fung von Fluchtgr&uuml;nden vorsieht, keine pauschale anhand des Herkunftslandes. An einigen Beispielen wird aber besonders deutlich, warum diese Vorsortierung falsch ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/die-einstufung-nach-bleibeperspektive-ist-bewusste-integrationsverhinderung\/\">Pro Asyl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Wahrheit &uuml;ber die L&uuml;genpresse<\/strong><br>\nLauterecken ist ein Dorf bei Kaiserslautern. Mehrere Tage hatten die Einsatzkr&auml;fte dort zu tun. Die Polizei hatte entdeckt, dass zwei junge M&auml;nner Explosivstoffe eingelagert hatten. Zeitweise mussten die Anwohner aus Sicherheitsgr&uuml;nden w&auml;hrend der Aufr&auml;umarbeiten ihre H&auml;user verlassen. Unklar ist das Motiv. Aber selbst wenn &ndash; es interessiert sich eh nur die Regionalpresse daf&uuml;r. W&auml;ren die beiden M&auml;nner nicht Deutsche, k&auml;men sie stattdessen aus Tunesien oder Syrien, h&auml;tten wir schon lange das Motiv im Mainstream pr&auml;sentiert bekommen. Dann w&auml;re auch ein Reporter vor Ort und w&uuml;rde ins Mikrofon stammeln: &raquo;Noch wissen wir nichts Genaues, aber es wird vermutet, dass die beiden M&auml;nner einen Sprengstoffanschlag planten. Die Polizei ermittelt noch.&laquo; So aber thematisiert man das nur im Fl&uuml;sterton und erw&auml;hnt nebenbei, dass es vielleicht einen rechten Hintergrund g&auml;be. F&uuml;r eine &uuml;berregionale Verbreitung reicht es nicht mal daf&uuml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1039096.die-wahrheit-ueber-die-luegenpresse.html%20\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wie Marx das Ph&auml;nomen Trump erkl&auml;ren w&uuml;rde<\/strong><br>\nKarl Marx war nicht nur ein Kenner der amerikanischen Politik, sondern auch gl&uuml;hender Anh&auml;nger Abraham Lincolns und der Republikanischen Partei. Wie Tausende Deutsche &uuml;brigens, die sogenannten Forty-Eighters &ndash; jene &ldquo;Achtundvierziger&rdquo;, die nach dem Scheitern der Deutschen Revolution 1848\/49 nach Amerika geflohen waren und sich dort sp&auml;ter, im B&uuml;rgerkrieg, auf die Seite der Partei der Sklavenbefreiung und ihres Pr&auml;sidenten stellten.<br>\n&ldquo;Die Arbeit in wei&szlig;er Haut kann sich nicht dort emanzipieren, wo sie in schwarzer Haut gebrandmarkt wird,&rdquo; schrieb Marx an Lincoln.<br>\nDiese Begeisterung w&uuml;rde heute dem Entsetzen weichen. Denn aus der Partei der Sklavenbefreiung, in der sich einst deutsche Sozialisten engagierten, ist l&auml;ngst die Partei der ehemaligen Sklavenhalter geworden, in der auch Rassisten eine politische Heimat gefunden haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/geschichtliche-dimension-des-machtwechsels-in-den-usa-wie.976.de.html?dram:article_id=376623%20\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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