{"id":3669,"date":"2008-12-17T08:36:52","date_gmt":"2008-12-17T07:36:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3669"},"modified":"2008-12-17T08:36:52","modified_gmt":"2008-12-17T07:36:52","slug":"hinweise-des-tages-798","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3669","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Zweites Konjunkturpaket: Merkels Milliardennachschlag reicht Experten nicht aus<\/li>\n<li>Urteil Bundessozialgericht<\/li>\n<li>Nicht in einem Boot<\/li>\n<li>Machtlos sind Notenbanken nie<\/li>\n<li>Die Rentenversicherung lohnt sich auch f&uuml;r Selbstst&auml;ndige<\/li>\n<li>Humane Arbeitszeiten f&uuml;r Europas &Auml;rztinnen und &Auml;rzte &ndash; Nein zur &ldquo;Liberalisierung&rdquo; der europ&auml;ischen Arbeitszeitrichtlinie!<\/li>\n<li>Zug Richtung Konfrontation<\/li>\n<li>Wie Neonazis ihre Kritiker jagen<\/li>\n<li>Franz&ouml;sische Sch&uuml;ler bremsen Sarkozy<\/li>\n<li>Zug Richtung Konfrontation<\/li>\n<li>Fabrik ohne Welt &ndash; China am Scheideweg<\/li>\n<li>Resilienz in der Wirtschaftskrise<\/li>\n<li>!!! Der satirische Jahresr&uuml;ckblick 2008<\/li>\n<li>Volker Pispers<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3669&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Zweites Konjunkturpaket: Merkels Milliardennachschlag reicht Experten nicht aus<\/strong><br>\nAngela Merkel legt nach, k&uuml;ndigt ein neues Milliardenprogramm f&uuml;r die Konjunktur an &ndash; aber Top-&Ouml;konomen kritisieren, der Plan wirke nicht schnell genug. Ihr Tenor: Au&szlig;er neuen Stra&szlig;en, wie die Kanzlerin sie plant, braucht Deutschlands Wirtschaft dringend deutliche Steuersenkungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-596815,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p>\t<em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Eine der typischen Spiegel Online-Meldungen. Kein eigenes kritisches Wort, keine Frage danach, warum die Kanzlerin damit nicht gleich kam, warum sie nicht versteht, dass konjunkturpolitische Ma&szlig;nahmen Zeit brauchen, dass man die Zeichen der Rezession schon seit langem erkennen konnte, wenn man wollte, usw.. Nichts an kritischen Nachfragen.<br>\nUnd dann die f&uuml;r ein nicht selbst denkendes Organ typische Berufung auf &bdquo;Experten&ldquo;. Achten Sie mal drauf, das kommt alle paar Tage vor. Professoren, die sich rundum kr&auml;ftig get&auml;uscht haben, und Analysten und Bank-Chefvolkswirte, die unser Land in die Finanzkrise laufen lie&szlig;en, werden immer wieder von neuem als &bdquo;Experten&ldquo; pr&auml;sentiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Urteil Bundessozialgericht<\/strong><br>\n30 Stunden Arbeit f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger zumutbar<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article2885604\/30-Stunden-Arbeit-fuer-Hartz-IV-Empfaenger-zumutbar.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines NachDenkSeiten-Lesers:<\/strong> 30 Wochenstunden Arbeit &ndash; warum bekommen die Leute nicht gleich einen regul&auml;ren Job, von dem sie leben k&ouml;nnen?&nbsp;Und wie war das noch mit dem Ingenieur-Mangel?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nicht in einem Boot<\/strong><br>\nNicht umsonst wird in den Medien von einer Neuauflage der &raquo;Konzertierten Aktion&laquo; der 1960er Jahre gesprochen, bei der die Gewerkschaften unter der damaligen gro&szlig;en Koalition in die Regierungspolitik eingebunden und zu Zugest&auml;ndnissen bewegt wurden. &Auml;hnliches hatte Kanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) 1998 mit dem &raquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit und Wettbewerbsf&auml;higkeit&laquo; erreicht, worin die Gewerkschaften zur Lohnzur&uuml;ckhaltung verpflichtet wurden. Die Folge war nicht nur die jahrelange Stagnation der Reall&ouml;hne, sondern auch die Zerfaserung der Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge durch die in der Folge geschlossenen &raquo;betrieblichen B&uuml;ndnisse&laquo;. In seiner l&auml;ngerfristigen Wirkung hatte das &raquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit&laquo; erheblichen Anteil daran, da&szlig; die Arbeitseinkommen zuletzt erstmals auch w&auml;hrend eines Booms real zur&uuml;ckgingen.<br>\nDoch jetzt &ndash; in Zeiten der Krise &ndash;geht es um viel mehr. Den Besch&auml;ftigten sollen die Folgen des Desasters aufgeb&uuml;rdet werden, und zwar auf zwei Wegen: Erstens sollen sie als Steuerzahler &ndash; der Gro&szlig;teil der Staatseinnahmen stammt aus L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern &ndash; f&uuml;r die Programme zur Rettung notleidender Bankiers und Spekulanten aufkommen. Zweitens m&uuml;ssen sie mit Lohnverzicht und wom&ouml;glich Arbeitsplatzverlust die Krise ausbaden.<br>\nDa hilft auch die Ank&uuml;ndigung der Wirtschaftsbosse vom Wochenende nicht, 2009 vielleicht auf betriebsbedingte K&uuml;ndigungen verzichten zu wollen. Nicht nur, dass diese Aussage ausgerechnet von Siemens-Vorstand Peter L&ouml;scher kommt, dessen Konzern im Sommer die Vernichtung 15 000 zus&auml;tzlicher Stellen bekanntgegeben hat und dessen Praxis, Betriebsteile per Ausgliederung und Verkauf loszuwerden, notorisch ist &ndash; siehe BenQ. Auch ist die &raquo;Garantie&laquo; selbst nicht viel wert. Zum einen sind Leiharbeiter, die bereits zu Tausenden &raquo;freigesetzt&laquo; werden, davon ebenso ausgenommen wie befristet Besch&auml;ftigte, die ohne Komplikationen auf die Stra&szlig;e gesetzt werden k&ouml;nnen. Zum anderen ist der Ausschluss von Entlassungen ohnehin in fast allen Gro&szlig;konzernen per Besch&auml;ftigungssicherungstarifvertrag festgeschrieben, f&uuml;r die die Belegschaften im Regelfall empfindliche Zugest&auml;ndnisse gemacht haben. Auch das auf 18 Monate verl&auml;ngerte Kurzarbeitergeld macht Entlassungen f&uuml;r die Unternehmer vorl&auml;ufig unn&ouml;tig &ndash; die Kosten &uuml;bernehmen die Beitragszahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-16\/043.php\">jungeWelt<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Dass sich die Gewerkschaften oder zumindest Teile der Gewerkschaften wie die IGBCE auf Lohnsenkungen einlassen k&ouml;nnten, ist in der Tat problematisch. Aber um dies problematisch zu finden, muss man ja nicht Falsches &uuml;ber fr&uuml;here Konzertierte Aktionen berichten. Dieser Satz im zweiten Absatz des Artikels:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Nicht umsonst wird in den Medien von einer Neuauflage der &raquo;Konzertierten Aktion&laquo; der 1960er Jahre gesprochen, bei der die Gewerkschaften unter der damaligen gro&szlig;en Koalition in die Regierungspolitik eingebunden und zu Zugest&auml;ndnissen bewegt wurden.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>ist allenfalls die halbe Wahrheit. <\/em><\/p>\n<p><em>Es folgt hier eine Darstellung der Entwicklung der Lohnquote:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"img_border\" src=\"upload\/bilder\/081217.jpg\" alt=\"Entwicklung der Lohnquote\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Der steile Anstieg der Lohnquote von 1968 an deutet ja nicht unbedingt darauf hin, dass die Arbeitnehmer in dieser Phase &uuml;ber den Tisch der Konzertierten Aktion gezogen worden sind. Ich war damals (August 1968 bis November 1969) Redenschreiber des f&uuml;r die Konzertierte Aktion zust&auml;ndigen Bundeswirtschaftsministers Karl Schiller. In nahezu jeder seiner Reden vor Arbeitnehmern und Gewerkschaften des Jahres 1968 und 1969 warb er &ouml;ffentlich darum, dass es jetzt an der Zeit sei, dass die L&ouml;hne steigen. Also, bei aller Bereitschaft zur Kritik, man sollte das Brett der Vorurteile gelegentlich weglassen. Nie wieder hatten die Arbeitnehmer ein so gro&szlig;es St&uuml;ck vom Kuchen ergattert wie in der Zeit nach Beginn der Konzertierten Aktion &ndash; zwischen 1968 und dem Jahr 1980. Da sind die oft geschm&auml;hten siebziger Jahren mit dabei. Aus Sicht der Arbeitnehmer waren es die Goldenen Siebzigerjahre. Sie waren es, weil die Konjunktur ansprang und Arbeitnehmer endlich auch mal Nein sagen konnten, weil sie Alternativen hatten. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Machtlos sind Notenbanken nie<\/strong><br>\nDas Pulver ist verschossen, die Geldpolitik am Ende, mag sich so mancher denken. Die US-Notenbank hat ihren Leitzins auf eine Zinspanne zwischen 0,0 und 0,25 Prozent gesenkt. Da geht dann nichts mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1646967&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Rentenversicherung lohnt sich auch f&uuml;r Selbstst&auml;ndige<\/strong><br>\nTrotz gegenteiliger Ger&uuml;chte: Die gesetzliche Rente rechnet sich auch f&uuml;r Menschen, die beruflich auf eigenen Beinen stehen.<br>\nKnapp 370.000 Frauen und M&auml;nner in Deutschland waren zum Jahreswechsel 2006\/2007 in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert &ndash; vor allem Handwerker, Publizisten, selbstst&auml;ndige Lehrer, aber auch K&uuml;nstler und Existenzgr&uuml;nder. Auch wenn manche von ihnen &uuml;ber eine scheinbar hohe Beitragsbelastung klagen: Sie alle profitieren von dem umfangreichen Leistungspaket der Rentenversicherung. Dazu z&auml;hlt neben der Altersrente bei Bedarf auch eine medizinische oder berufliche Rehabilitation, im Falle eines Falles eine Erwerbsminderungsrente und im Todesfall der Schutz der Familie. Zudem werden selbstst&auml;ndigen M&uuml;ttern und V&auml;tern bei der Erziehung von Nachwuchs &ndash; wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auch &ndash; Kindererziehungszeiten gutgeschrieben.<br>\nAuch wer nicht nur auf das Leistungspaket, sondern auch auf die Verzinsung seiner Beitr&auml;ge schaut, f&auml;hrt mit der gesetzlichen Rente gut: W&auml;hrend die Garantieverzinsung f&uuml;r Neuvertr&auml;ge bei privaten Lebensversicherungen seit Anfang 2007 nur noch 2,25 Prozent betr&auml;gt, erwarten Berechnungen der Stiftung Warentest, aber auch der &ldquo;F&uuml;nf Weisen&rdquo; und der Deutschen Rentenversicherung auch langfristig eine Rentenrendite von etwa 2,5 bis 3,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Rentenversicherung-fuer-Selbststaendige.html?session=3d42496161a2e104a684f848c63c1fd5\">ihre-Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Das musste mal wieder gesagt werden. Wir werden dennoch nicht aufh&ouml;ren, die irref&uuml;hrende und deplazierte Werbung f&uuml;r die Riesterrente auf derselben Seite zu kritisieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Humane Arbeitszeiten f&uuml;r Europas &Auml;rztinnen und &Auml;rzte &ndash; Nein zur &ldquo;Liberalisierung&rdquo; der europ&auml;ischen Arbeitszeitrichtlinie!<\/strong><br>\n2004 hat der EuGH eine lang dauernde Auseinandersetzung um humanere Arbeitszeiten f&uuml;r &Auml;rztinnen und &Auml;rzte beendet: im Urteil festgeschrieben wurde die Bewertung des &auml;rztlichen Bereitschaftsdienstes als Arbeitszeit. So wurde eine arbeitnehmerfreundliche Novelle des deutschen Arbeitszeitgesetzes erzwungen. Jetzt soll die Uhr wieder zur&uuml;ckgedreht werden. Im Juni 2008 hat der Rat der EU-Arbeits- und Sozialminister folgende &Auml;nderungen beschlossen, &uuml;ber die das EU-Parlament am 16. Dezember abstimmen wird: \n<ul>\n<li>Der inaktive Teil des Bereitschaftsdienstes soll in Zukunft nicht mehr als Arbeitszeit gewertet werden.<\/li>\n<li>Der inaktive Teil des Bereitschaftsdienstes soll nicht mehr auf die t&auml;gliche oder w&ouml;chentliche Arbeitszeit angerechnet werden.<\/li>\n<li>Eine Ausnahme besteht nur noch, wenn in Landesgesetzen wie derzeit in Deutschland der Bereitschaftsdienst vollst&auml;ndig als Arbeitszeit gewertet wird (&sect; 7 Arbeitszeitgesetz).<\/li>\n<li>Opt-out Regelungen mit oftmals extremen Wochenarbeitszeiten sollen dauerhaft zul&auml;ssig sein.<\/li>\n<li>Der Ausgleichszeitraum f&uuml;r die Berechnung der Arbeitszeit soll von derzeit 4 Monate auf 12 Monate angehoben werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.vdaeae.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=223&amp;Itemid=1\">Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte e.V.<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie Neonazis ihre Kritiker jagen<\/strong><br>\nHetzvideos im Internet, Morddrohungen, Messerattacke: Das beinahe t&ouml;dliche Attentat auf den Passauer Polizeidirektor steht f&uuml;r eine neue Qualit&auml;t rechtsextremer Gewalt. Bundesweit attackieren Neonazis ihre Kritiker &ndash; mit immer brutaleren Mitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,596510,00.html\">Spiegel-online<\/a><\/li>\n<li><strong>Franz&ouml;sische Sch&uuml;ler bremsen Sarkozy<\/strong><br>\nSteine, brennende M&uuml;lltonnen, zertr&uuml;mmerte Autos: Nicht nur in Athen, auch in Frankreichs St&auml;dten toben Proteste. Jugendliche rebellieren gegen eine Schulreform &ndash; mit Erfolg. Aus Furcht vor weiteren Krawallen lenkten Pr&auml;sident Sarkozy und sein Bildungsminister ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/ausland\/0,1518,596637,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Zug Richtung Konfrontation<\/strong><br>\nDer einflussreiche demokratische Senator John Kerry setzte in der georgischen Hauptstadt Tbilissi daf&uuml;r ein, dass die &raquo;Integrit&auml;t Georgiens als ein souver&auml;nes Land aufrechterhalten und respektiert&laquo; werden m&uuml;sste, ein Euphemismus f&uuml;r die Forderung, die nach dem milit&auml;rischen &Uuml;berfall durch die georgische Armee von Russland ausgesprochene Anerkennung von S&uuml;dossetien und Abchasien wieder r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, stellte sich der demokratische Senator ostentativ hinter die Unterst&uuml;tzung, die Georgien von der scheidenden, republikanischen Bush-Administration zuteil geworden ist. Das geschieht zu einem Zeitpunkt, zu dem der Kreml seine Hoffnungen auf eine Verbesserung der Beziehungen auf den neu gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Barack Obama setzt. Eine Illusion, denn die Wahl Obamas f&uuml;r die beiden au&szlig;enpolitischen Schl&uuml;sselpositionen, Hillary Clinton als Au&szlig;enministerin und Robert Gates als Verteidigungsminister, garantiert eine Fortf&uuml;hrung der US-Konfrontationspolitik gegen Russland.<br>\nHier sei daran erinnert, dass die Initiative zur NATO-Expansion von Pr&auml;sident William Clinton ausging. W&auml;hrend die Politik der Bush-Senior-Administration noch von R&uuml;cksicht auf russische Interessen gepr&auml;gt war, verfolgte die Clinton-Administration ab 1994 eine schnelle Ausweitung des B&uuml;ndnisses bis an die Grenzen Russlands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-16\/036.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Fabrik ohne Welt &ndash; China am Scheideweg<\/strong><br>\nLange galt das aufstrebende Reich der Mitte in Zeiten der Finanzkrise als Fels in der Brandung. Chinas Finanzinstitute haben nur geringf&uuml;gige &Uuml;berschneidungen mit den kriselnden Finanzinnovationen des Westens, und dank hoher Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;sse sind die Reserven der Volksrepublik so gro&szlig;, dass sie sich gut gegen Turbulenzen an den Finanzm&auml;rkten absichern kann. Doch die Auswirkungen der Finanzkrise greifen nun auch auf China &uuml;ber und der rasante Absturz der volkswirtschaftlichen Kennzahlen im November &uuml;berrascht sogar Experten. F&uuml;r das n&auml;chste Jahr prognostiziert die Weltbank f&uuml;r China nur noch ein Wirtschaftswachstum von 7,5% &ndash; verglichen mit den OECD-Staaten ist dies zwar sehr viel, aber die chinesische Staatsf&uuml;hrung wei&szlig;, dass das Land mindestens 8% Wachstum ben&ouml;tigt, um j&auml;hrlich 20 Millionen Schulabg&auml;nger und Universit&auml;tsabsolventen in Lohn und Brot zu bringen. Angesichts r&uuml;ckl&auml;ufiger Exportzahlen stemmt sich China nun durch ein massives Konjunkturprogramm gegen die Krise, um der Binnennachfrage auf die Beine zu helfen. Schafft China die Quadratur des Kreises nicht, k&ouml;nnten der kommunistischen F&uuml;hrung unruhige Zeiten drohen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29349\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Resilienz in der Wirtschaftskrise<\/strong><br>\nResilienz hei&szlig;t Widerstandsf&auml;higkeit und ist in Krisenzeiten besonders wichtig. Seine individuelle Resilienz kann man in Seminaren steigern. In solchen Seminaren sitzt eine Schar von flei&szlig;igen, aber unzufriedenen Teilnehmern und lernt von einer Trainerin. Die muntere Dame erl&auml;utert, dass Glaubenss&auml;tze, die seit der Kindheit in Jedem d&uuml;mpeln, den beruflichen Erfolg und das sch&ouml;ne Leben sehr beintr&auml;chtigen k&ouml;nnen. Von Sibylle Hoffmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/891352\/\">DRadio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Sch&ouml;n gemacht, auch der  Bezug auf die NDS.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>!!! Der satirische Jahresr&uuml;ckblick 2008<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/14\/0,1872,7393198,00.html\">ZDF<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/content\/653316?inPopup=true\">ZDF\/Video<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Lohnt sich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><em>Zu guter letzt: <\/em><br>\n<strong>Volker Pispers am 16.12.08: Negatives Wachstum<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=493439\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Wie immer prima &ndash; bis auf den Punkt, dass auch Volker Pispers nicht sieht, dass man &ndash; in seinen Worten &ndash; unseren Kindern noch mehr Schuldscheine unter den Weihnachtsbaum wird legen m&uuml;ssen, wenn jetzt nicht endlich unsere Volkswirtschaft massiv angeschoben wird; vermeintlich, indem wir mehr Schulden machen, tats&auml;chlich, indem wir mit der Absicht, Schulden zu machen, am Ende weniger Schulden machen, als wir h&auml;tten, wenn wir nichts tun. &ndash; Es w&auml;re echt sch&ouml;n, wenn wir Volker Pispers nicht mit Peer Steinbr&uuml;ck in einem Topf verr&uuml;hren m&uuml;ssten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Zweites Konjunkturpaket: Merkels Milliardennachschlag reicht Experten nicht aus<\/li>\n<li>Urteil Bundessozialgericht<\/li>\n<li>Nicht in einem Boot<\/li>\n<li>Machtlos sind Notenbanken nie<\/li>\n<li>Die Rentenversicherung lohnt sich auch f&uuml;r Selbstst&auml;ndige<\/li>\n<li>Humane Arbeitszeiten f&uuml;r Europas &Auml;rztinnen und &Auml;rzte &ndash; Nein zur &ldquo;Liberalisierung&rdquo; der europ&auml;ischen Arbeitszeitrichtlinie!<\/li>\n<li>Zug Richtung Konfrontation<\/li>\n<li>Wie Neonazis ihre Kritiker jagen<\/li>\n<li>Franz&ouml;sische<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3669\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3669","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3669","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3669"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3669\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3669"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3669"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3669"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}