{"id":36707,"date":"2017-01-20T16:20:34","date_gmt":"2017-01-20T15:20:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707"},"modified":"2017-01-20T16:20:34","modified_gmt":"2017-01-20T15:20:34","slug":"hinweise-des-tages-ii-280","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h01\">Genie&szlig;en Sie Ihre Amtseinf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h02\">Fake News<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h03\">Michail Gorbatschow: &ldquo;Die deutsche Presse ist die b&ouml;sartigste &uuml;berhaupt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h04\">Die Wirtschaftselite r&auml;tselt &uuml;ber die &Auml;ngste der Mittelschicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h05\">Arbeitsmarkt-Klischees: Gegen den Popanz der &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h06\">Die Parallelgesellschaft der Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h07\">Deutschland verdient 1,2 Milliarden Euro durch Negativzinsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h08\">Gesetz gegen &Auml;rztemangel l&auml;uft ins Leere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h09\">Gewinne f&uuml;r sich, Verluste f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h10\">Z&uuml;ndstoff im Bundestag: 4.000 US-Soldaten sind keine Bedrohung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h11\">Iceland knows how to stop teen substance abuse but the rest of the world isn&rsquo;t listening<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h12\">Fl&uuml;chtlingsdeal mit Libyen: Brutale Milizen als Partner Europas?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h13\">Studie kritisiert Bundeswehr-Werbekampagnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h14\">AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h15\">Ausgaben f&uuml;r Bildung von Fl&uuml;chtlingen lohnen sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h16\">Die Nebenjobs von ARD &amp; ZDF-Sportmoderatoren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h17\">Der Philosoph und der Stammtisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36707#h18\">Zu guter Letzt: Das verr&uuml;ckte Beh&ouml;rdenlabyrinth<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Genie&szlig;en Sie Ihre Amtseinf&uuml;hrung<\/strong><br>\nDas Verh&auml;ltnis zwischen dem n&auml;chsten Pr&auml;sidenten und den meisten Medien der USA k&ouml;nnte schlechter nicht sein. Der Chefredakteur des renommierten Magazins &ldquo;Columbia Journalism Review&rdquo; schreibt nun eine Kampfansage.<br>\n&ldquo;Genie&szlig;en Sie Ihre Amtseinf&uuml;hrung &ndash; Ihre Presse&rdquo;, so schlie&szlig;t Kyle Pope, Chefredakteur der &ldquo;Columbia Journalism Review&rdquo;, einen am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten offenen Brief an Donald Trump. Was scheinbar freundlich klingt, ist eine Drohung. Die Botschaft des Briefes: Nach der Amtseinf&uuml;hrung werden Sie keinen Spa&szlig; mit uns haben. Wir werden nicht klein beigeben. Wir werden k&auml;mpfen. Wir werden Ihnen ganz genau auf die Finger schauen.<br>\nPope schreibt den Brief &ldquo;im Namen der US-Presse&rdquo;. Die Beziehung zwischen gro&szlig;en Teilen der Medien und Donald Trump ist bekannterma&szlig;en schwierig, um es milde zu formulieren. Zuletzt hatte er die Hauptstadtkorrespondenten mit seinem Plan ver&auml;rgert, das White House Press Corps vor die T&uuml;r zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/donald-trump-us-presse-schickt-kampfansage-a-1130503.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man kann von Trump halten was man will, man sollte aber nicht vergessen, dass Trump in einer freien und demokratischen Abstimmung zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt wurde. Chefredakteur Pope scheint das relativ wenig zu interessieren. Ist das nackter Gr&ouml;&szlig;enwahn, wenn Pope behauptet, die US-&ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; bef&auml;nden sich im Besitz der &ldquo;objektive(n) Wahrheit&rdquo; und seien die wahren Verteidiger der Demokratie? Bei Trump f&auml;llt den amerikanischen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; pl&ouml;tzlich ihre Aufgabe in einer Demokratie wieder ein &ndash; das kritische Begleiten des Regierungshandelns. W&auml;re man mit Clinton genauso umgegangen, nachdem die gesamte US-Presse eine Pro-Clinton-Kampagne ohne gleichen veranstaltet hat? Wo blieb da die kritische Berichterstattung und hat man fair &uuml;ber Bernie Sanders berichtet? Dieser Gr&ouml;&szlig;enwahn grassiert allerdings genauso unter den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo;. Diese sehen sich klar in der Rolle derjenigen, die bestimmen wer der n&auml;chste Bundeskanzler bzw. die n&auml;chste Bundeskanzlerin wird.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: &bdquo;Ein Amtsenthebungsverfahren ist m&ouml;glich&ldquo; <\/strong><br>\n&ldquo;Schon vor Trumps Amtsantritt spekulieren einige Demokraten im US-Kongress &uuml;ber ein Amtsenthebungsverfahren. Unter welchen Voraussetzungen w&auml;re ein solches Impeachment m&ouml;glich?<br>\nEin Amtsenthebungsverfahren ist m&ouml;glich, wenn sich der Pr&auml;sident folgender Vergehen schuldig macht: des Landesverrats, der Bestechung oder anderer schwerer Verbrechen und Vergehen im Amt. Ein Amtsenthebungsverfahren aus politischen Gr&uuml;nden ist nicht m&ouml;glich. Ein solches Verfahren wird mit einer einfachen Mehrheit im Repr&auml;sentantenhaus eingeleitet und das eigentliche Amtsenthebungsverfahren wird dann vom Senat durchgef&uuml;hrt. In einem solchen Verfahren gegen den Pr&auml;sidenten w&uuml;rde der oberste Richter den Vorsitz f&uuml;hren. F&uuml;r einen Schuldspruch ist eine Zwei-Drittel Mehrheit des Senats notwendig. Das Verfahren ist zweistufig: In einem ersten Schritt wird &uuml;ber die Schuldfrage abgestimmt und anschlie&szlig;end dar&uuml;ber, ob der Pr&auml;sident aufgrund der Vergehen sein Amt r&auml;umen muss. Bislang wurde lediglich gegen zwei Pr&auml;sidenten ein solches Amtsenthebungsverfahren angestrengt und in beiden F&auml;llen kam es zu keiner Amtsenthebung: 1868 gegen Andrew Johnson und 1999 gegen Bill Clinton. Gegen Richard Nixon wurde wegen der Watergate-Aff&auml;re 1974 ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet, aber er kam der Anklageerhebung durch R&uuml;cktritt zuvor.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/interviews\/artikel\/ein-amtsenthebungsverfahren-ist-moeglich-1785\/\">IPG Journal<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.E.:<\/strong> Unglaublich. Das Organ der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung lotet schon vor der Amts&uuml;bergabe akribisch aus, unter welchen Voraussetzungen der designierte amerikanische Pr&auml;sident Trump gest&uuml;rzt werden kann und gibt gute Ratschl&auml;ge dazu. Ist es reine &Uuml;berheblichkeit oder ist es schon Gr&ouml;&szlig;enwahn, wenn ein deutscher Thinktank sich ernsthaft mit der Frage besch&auml;ftigt, wie man den angeblich m&auml;chtigsten Politiker der Welt (bis jetzt war das jedenfalls immer so) seines Amtes enthebt? Vielleicht sollten die Herrschaften wieder einmal kleinere Br&ouml;tchen backen und beispielsweise daran arbeiten, wie der Zusammenhalt der EU gew&auml;hrleistet oder auch blo&szlig; das soziale Gleichgewicht in Deutschland wieder hergestellt werden kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fake News<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Fake News sind ein Symptom des digitalen Kapitalismus<\/strong><br>\nDas Gerede der Eliten von Fake News ist selbst fake. Verblendete Politiker sehen nicht, was die Krise der westlichen Demokratie mit dem Silicon Valley zu tun hat.<br>\nDie Demokratie ertrinkt in Fake News. Das ist der beruhigende Schluss all jener, die im vergangenen Jahr auf der Verliererseite waren, ob beim Brexit, bei den amerikanischen Wahlen oder beim Referendum in Italien. Offenbar verlieren alle diese aufrichtigen und altmodisch-rationalen Erwachsenen Wahlen nur wegen einer Epidemie von gef&auml;lschten Nachrichten, Internet-Memen und lustigen Youtube-Videos.<br>\nF&uuml;r diese Leute ist das Problem nicht, dass die Titanic des demokratischen Kapitalismus in gef&auml;hrliche Gew&auml;sser segelt; &uuml;ber ihr m&ouml;gliches Sinken darf in der besseren Gesellschaft ohnehin nie gesprochen werden. Das Problem sind die vielen Berichte &uuml;ber riesige Eisberge am Horizont.<br>\nDaher die Schwemme an verfehlten Vorschl&auml;gen zur L&ouml;sung des Problems: Internet-Meme verbieten (eine Idee der spanischen Regierungspartei); Expertenkommissionen bilden, die &uuml;ber den Wahrheitsgehalt von Nachrichten urteilen (ein Vorschlag von Italiens oberstem Kartellw&auml;chter); Zentren zur Bek&auml;mpfung von Fake News einrichten und Twitter und Facebook bestrafen, wenn sie diese verbreiten (eine Idee von deutschen Beh&ouml;rden).<br>\nDieser letzte Vorschlag ist ein wunderbarer Anreiz f&uuml;r Facebook &ndash; das k&uuml;rzlich ein Foto der nackten Neptun-Statue in Bologna zensiert hat -, freie Meinungs&auml;u&szlig;erung zu f&ouml;rdern. Ein Tipp f&uuml;r autorit&auml;re Regime: Wenn ihr mit Online-Zensur durchkommen wollt, klassifiziert einfach alle Artikel, die euch nicht gefallen, als Fake News. Niemand im Westen wird sich je dar&uuml;ber beschweren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/facebook-und-google-fake-news-sind-ein-symptom-des-digitalen-kapitalismus-1.3337982\">Evgeny Morozov in der S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Woher die meisten &bdquo;Fake News&ldquo; kommen<\/strong><br>\nNun ist auch Kanzlerin Merkel &bdquo;alarmiert&ldquo; wegen der mutma&szlig;lichen Welle von &bdquo;Fake news&ldquo;. Doch ihre Sorgen gehen in die falsche Richtung. Die meisten Enten und Ger&uuml;chte kommen n&auml;mlich nicht aus Russland.<br>\nDas hat eine Auswertung des auf Quatsch-News spezialisierten Portals &bdquo;BuzzFeed&ldquo; ergeben. Die selbsternannten Experten fanden zwar heraus, dass viele Ger&uuml;chte und Falschmeldungen &uuml;ber Merkel im Umlauf sind.<br>\nDoch sie kommen nicht etwa aus Russland, noch weniger von den russischen Geheimdiensten oder gar von Pr&auml;sident Putin, wie neuerdings immer wieder behauptet wird &ndash; sogar von deutschen Politikern.<br>\nDie wildesten Stories kommen vielmehr aus den USA und UK. Die Huffington Post, Breitbart und vor allem britische Tabloids wie Daily Express und Daily Mail verbreiten die schlimmsten Ger&uuml;chte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/woher-die-meisten-fake-news-kommen\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wer sich einmal einen Eindruck von den Fake-News &aacute; la Breitbart machen will, kann sich folgenden faktenfreien Artikel &uuml;ber die Neujahrsnacht in Dortmund <a href=\"http:\/\/www.breitbart.com\/london\/2017\/01\/03\/dortmund-mob-attack-police-church-alight\/\">anschauen<\/a>. Bis vor kurzem wurde Breitbart &uuml;brigens von Steve Bannon geleitet. Seit heute ist Bannon Chefstratege und oberster Berater im Wei&szlig;en Haus &ndash; da sage niemand, Trumps Personal bringe nicht die n&ouml;tige Qualifikation mit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Viel L&auml;rm um Fake News<\/strong><br>\nErst wurde an der Recherche gespart, dann der Klick zum Ma&szlig; der Dinge erkl&auml;rt. Jetzt wird recherchiert, was keiner Ver&ouml;ffentlichung wert ist.<br>\nDer Branche wird oft Rudelverhalten vorgeworfen. In diesem Fall stimmt der Vorwurf. Nicht nur, dass pl&ouml;tzlich alles mit dem Schlagwort Fake-News versehen und als Neuerfindung verkauft wird, was fr&uuml;her Propaganda hie&szlig; und altbekannt ist. Medien, die etwas auf sich halten, &uuml;berbieten sich darin, alle Kr&auml;fte gegen Fake News zu mobilisieren. Sie schlie&szlig;en Kooperationen und gr&uuml;nden ganze Abteilungen, die letztlich nichts anderes tun, als das, was ureigenste Aufgabe von Journalismus ist oder jedenfalls sein sollte: wie und warum auch immer lancierte Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu pr&uuml;fen.<br>\nDa darf die ARD nicht fehlen. Sie bef&uuml;rchtet sonst, &bdquo;die Glaubw&uuml;rdigkeit unserer eigenen Berichterstattung&ldquo; zu gef&auml;hrden. So steht es in dem mir vorliegenden Papier. Darin geht es um &Uuml;berlegungen, bei ARD-aktuell in Hamburg, wo &bdquo;Tagesschau&ldquo; und &bdquo;Tagesthemen&ldquo; produziert werden, eine sogenannte &bdquo;Anti-Fake-News-Einheit&ldquo; aufzubauen, zentral und &uuml;ber alle Ausspielwege. Das vorl&auml;ufige Konzept listet auf, was es daf&uuml;r nach einer ersten Einsch&auml;tzung braucht: [&hellip;]<br>\nDas alles ist sicherlich gut gemeint, und es steht Medien gut an, die Initiative selbst zu ergreifen, bevor sich die Politik einmischt. Aber ist es auch gut, die Rechercheergebnisse zu solchen Fake-News auf einer zentralen Webseite zu ver&ouml;ffentlichen?<br>\nUnd w&auml;re damit das &Uuml;bel beseitigt, dass manche Online-Redaktionen jede Menge Quatsch ver&ouml;ffentlichen, selbst dann, wenn in derselben Meldung steht, dass es sich dabei wom&ouml;glich um Quatsch handelt?<br>\nIch habe mal gelernt, dass Nachrichten nicht ungepr&uuml;ft und Nachrichten, die sich als unwahr herausstellen, gar nicht ver&ouml;ffentlicht werden. Wie weit ist der Irrsinn gediehen, dass daf&uuml;r nun sogar eigens Plattformen geschaffen werden? Es dr&auml;ngt sich in meinen Augen zudem der Eindruck auf, in ihre Ver&ouml;ffentlichung w&uuml;rde bald mehr M&uuml;he gesteckt als in die Recherche echter, gehaltvoller Fakten. Und ist es nicht so, dass in sozialen Medien kursierender Quatsch erst dadurch relevant wird, dass klassische Medien diesen Quatsch aufgreifen? Diese bekannte Erkenntnis wiederholte Kai Gniffke zu Recht in diesen Tagen beim Deutschen Medienkongress in Frankfurt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rnd-news.de\/Blog\/DieMedienkolumne\/Medienkolumne2\">RND<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Michail Gorbatschow: &ldquo;Die deutsche Presse ist die b&ouml;sartigste &uuml;berhaupt&rdquo;<\/strong><br>\nNach Ansicht von Michail Gorbatschow verhindert vor allem die deutsche Presse einen gerechten Umgang mit Russland und seiner Politik. 20 Jahre nach dem Mauerfall m&uuml;sse in Europa jedoch alles getan werden, um Russland zu verstehen, sagte der ehemalige Pr&auml;sident der Sowjetunion.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/michail-gorbatschow-die-deutsche-presse-ist-die.694.de.html?dram:article_id=67142\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Wirtschaftselite r&auml;tselt &uuml;ber die &Auml;ngste der Mittelschicht<\/strong><br>\nDie Krise der Mittelschicht ist eines der beherrschenden Themen beim diesj&auml;hrigen Weltwirtschaftsforum in Davos. Manager, Politiker und &Ouml;konomen versuchen zu ergr&uuml;nden, warum die &Auml;ngste ausgerechnet in jener Schicht, die so sehr von der Globalisierung profitiert hat, derart gro&szlig; sind. Sie versuchen zu verstehen, warum sich derzeit so viele Menschen in den westlichen L&auml;ndern den Populisten zuwenden. Die Debatte ist gekennzeichnet von gro&szlig;er Ratlosigkeit, denn es gibt, das r&auml;umt auch Lagarde ein, &ldquo;keine silberne Kugel&rdquo;, mit der sich das Problem schnell l&ouml;sen l&auml;sst. Ja, schlimmer noch: Lagarde treibt die Sorge um, dass es den Parteien in Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden nicht gelingen wird, bis zu den Wahlen in wenigen Monaten jene Menschen zu erreichen, deren Vertrauen sie verloren haben.<br>\nEin Problem, das auch der italienische &Ouml;konom Pier Carlo Padoan sieht, der als Finanzminister der alten und nun auch der neuen Regierung in Rom angeh&ouml;rt: &ldquo;Es gibt in Europa praktisch kein Land, in dem nicht eine hohe Unzufriedenheit zu finden ist.&rdquo; Viele Menschen in der Mittelschicht seien &ldquo;desillusioniert &uuml;ber die Zukunft, &uuml;ber die Jobperspektiven f&uuml;r ihre Kinder und die Sicherheit&rdquo;. Das sei bitter, denn eigentlich habe Europas Integration ja mal als die richtige Antwort auf den entfesselten Kapitalismus gegolten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/europa-angst-vor-dem-anti-davos-1.3339376\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P. W.:<\/strong> Immer diese Krokodilstr&auml;nen! Wie kann die achso verw&ouml;hnte Mittelschicht nur wagen das Vertrauen in die Politik zu verlieren? Vielleicht weil die Mittelschicht in praktisch der gesamten &ldquo;westlichen&rdquo; Welt zunehmend unter Druck steht, vor allem seit 2008? Gerade in Deutschland ist die Angst vor dem sozialen Abstieg nat&uuml;rlich auch immer mit der Angst vor dem repressiven Hartz-System verbunden. Diese Erkenntnis kann doch eigentlich niemanden &uuml;berraschen, aber stattdessen wird die gro&szlig;e Ahnungslosigkeit vorgespielt und die Politik w&auml;scht ihre H&auml;nde in Unschuld, da sie ja angeblich f&uuml;r jeden k&auml;mpft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt-Klischees: Gegen den Popanz der &ldquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/strong><br>\nIm vergangenen Dezember hat die Arbeitgeber-Lobby-Organisation &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo; (INSM) auf ihrer Webseite eine Zusammenstellung mit dem Titel &bdquo;Zehn Klischees &uuml;ber den deutschen Arbeitsmarkt &ndash; und ihre Widerlegung&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. &Uuml;berzeugen k&ouml;nnen ihre Argumente nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1984?cm=ZV81H2779\">annotazioni.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Parallelgesellschaft der Reichen<\/strong><br>\nGeorge W. Bush studierte an der Yale University, ebenso wie zuvor schon sein Vater. Er schloss mit einem Master of Business Administration ab, ein Intellektueller war er eher nicht. Bill Clinton begann sein Studium immerhin im Georgetown University, nach einer Zeit an der Oxford University machte er seinen Abschluss eines Juris Doctor ebenfalls an der Yale University. Hillary Clinton studierte zun&auml;chst am Wellesley College Politikwissenschaft, um dann &ndash; gro&szlig;e &Uuml;berraschung &ndash; Rechtswissenschaft an der Yale University studierte, wo sie Bill kennelernte und wo sie ebenfalls den Abschluss als Juris Doctor macht.<br>\nBarack Obama begann sein Studium am Occidental College in Los Angeles, wechselte dann zur Columbia University, einer Ivy League-Uni, um dann Rechtswissenschaft an der Harvard University zu studieren, wo er Michelle kennenlernte. Beide schlossen ihr Studium mit einem Juris Doctor ab. In der Reihe fehlt noch Donald Trump, der Wirtschaftswissenschaften an der Wharton School of Business der University of Pennsylvania, die ebenfalls zur Ivy League geh&ouml;rt. Er schloss allerdings nur mit einem Bachelor ab. Als Intellektueller hat sich Trump nicht hervorgetan, er hat eher Aversionen gegen die &uuml;brige Schicht der Akademiker aus den Elite-Universit&auml;ten, obgleich er selbst auch dazu geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Parallelgesellschaft-der-Reichen-3601965.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland verdient 1,2 Milliarden Euro durch Negativzinsen<\/strong><br>\nWer Deutschland zehn Jahre Geld leiht, zahlt drauf. Denn Bundesanleihen werden inzwischen negativ verzinst. F&uuml;r den deutschen Staat erweist sich das als Milliardengesch&auml;ft. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Im Jahr 2016 ergab sich f&uuml;r das Schuldenwesen des Bundes und seine Sonderverm&ouml;gen eine Entlastung aus negativen Zinsen in H&ouml;he von knapp 1,2 Milliarden Euro&rdquo;, sagte ein Ministeriumssprecher der Zeitung. Demnach errechnete sich der Gewinn vor allem, weil Banken bei Anleihek&auml;ufen bereit waren, erh&ouml;hte Aufschl&auml;ge zu bezahlen.<br>\nDoch dem Finanzministerium zufolge m&uuml;ssen den Mehreinahmen neuer Anleihen die in den folgenden Jahren entstehenden Zinsausgaben gegen&uuml;bergestellt werden, die der Bund den Anleihek&auml;ufern bezahlen muss. &ldquo;In der Summe aller Jahre bis einschlie&szlig;lich 2046, in denen die im Jahr 2016 abgeschlossenen Transaktionen mit negativer Rendite Zahlungen nach sich ziehen, ergibt sich eine saldierte Entlastung von rund 66 Millionen Euro&rdquo;, sagte der Ministeriumssprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/staatsanleihen-deutscher-staat-verdient-1-2-milliarden-euro-durch-negativzinsen-a-1130837.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesetz gegen &Auml;rztemangel l&auml;uft ins Leere<\/strong><br>\nChristoph Lanzend&ouml;rfer ist Hausarzt in Bassum bei Bremen. Hier fehlen niedergelassene &Auml;rzte. Er selbst bekommt das zu sp&uuml;ren, indem er immer mehr Patienten versorgen muss. Etwa 100 am Tag. Er macht sich vor allem Sorgen um die Zukunft, denn im Nachbarort ist die H&auml;lfte der &Auml;rzte &uuml;ber 63 Jahre alt. &ldquo;Wenn die sagen w&uuml;rden, wir gehen heute in Rente, wird es f&uuml;r sie keine Nachfolge geben&rdquo;, sagt Lanzend&ouml;rfer. &ldquo;Da droht Unterversorgung.&rdquo;<br>\nIn solchen Gebieten sollte ein Gesetz von Bundesgesundheitsminister Hermann Gr&ouml;he Abhilfe schaffen. Danach sollten Kassenzulassungen in &uuml;berversorgten Gebieten (ab einem Versorgungsgrad von 110 Prozent) abgebaut werden. Dar&uuml;ber hinaus sollten zus&auml;tzliche Anreize daf&uuml;r sorgen, dass sich mehr &Auml;rzte in l&auml;ndlichen Gebieten niederlassen.<br>\nDer Abbau der Praxen sollte durchaus milde vonstattengehen. Der Entwurf sah vor: Nur wenn &Auml;rzte ihre Zulassung abgeben wollen, beispielsweise wenn sie in den Ruhestand gehen, und wenn zudem festgestellt wird, dass der Kassensitz entbehrlich ist, solle ein Sitz in einem &uuml;berversorgten Gebiet wegfallen. Der Arzt sollte zudem eine Entsch&auml;digung von seiner Kassen&auml;rztlichen Vereinigung erhalten. Finanziert gr&ouml;&szlig;tenteils aus den Beitr&auml;gen der gesetzlich Versicherten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/aerzte-ueberversorgung-101.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gewinne f&uuml;r sich, Verluste f&uuml;r alle<\/strong><br>\nDie Energieriesen werden von den Kosten f&uuml;r Atomendlager weitgehend befreit &ndash; eine politische Fehlentscheidung.<br>\nLange Zeit konnten die vier Energieriesen E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, die &bdquo;Big-4&ldquo;, in der Stromversorgung auf ein unterreguliertes System und ihre unertr&auml;gliche Marktmacht gegen&uuml;ber den Stromnachfragern bauen. Dies auch deshalb, weil selbst die Politik vor den Unternehmen kuschte und die staatlichen Preis- und Kostenkontrollen der als &bdquo;nat&uuml;rlich&ldquo; eingestuften Gebietsmonopolisten allenfalls suboptimal waren. Bis Ende des zur&uuml;ckliegenden Jahrzehnts liefen so &ndash; trotz der Strommarktliberalisierung ab 1998 &ndash; die Gesch&auml;fte blendend. Nicht zuletzt wegen des Atomstroms, dessen wahre Kosten immer h&ouml;her waren, als behauptet wurde.<br>\nDann forcierte wegen des Klimawandels die Politik erneuerbare Energien und in Japan kam es zum Atom-Gau, der in Deutschland endg&uuml;ltig den Atomaussteig bis 2022 besiegelte. Aus dieser neu entstandenen Gemengelage musste dann die Frage nach der Entsorgung und den Kosten des Atomm&uuml;lls beantwortet werden. So bescherte uns kurz vor Weihnachten die schwarz-rote Bundesregierung, mit Zustimmung der Gr&uuml;nen, ein unglaubliches Gesetz. Es wird den Steuerzahler Milliarden Euro kosten &ndash; und der Bundesrechnungshof schl&auml;ft bei der Finanzierung des Endlagers. Es war allen Beteiligten in Politik und Wirtschaft klar, dass der ewig strahlende Atomm&uuml;ll irgendwann endgelagert werden muss. Und es war auch klar, dass die &bdquo;Big-4&ldquo; daf&uuml;r in ihren Bilanzen Vorsorge treffen m&uuml;ssen. Dies haben sie auch mit gewinnreduzierenden Aufwandsr&uuml;ckstellungen getan und damit dem Staat j&auml;hrlich weniger Gewinnsteuern &uuml;berwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/atomenergie--gewinne-fuer-sich--verluste-fuer-alle,29976308,35091034.html\">Heinz-Josef Bontrup<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Z&uuml;ndstoff im Bundestag: 4.000 US-Soldaten sind keine Bedrohung<\/strong><br>\nDie Partei Die Linke hat zu einer aktuellen Stunde im Bundestag zu den US-Truppenverlegungen nach Osteuropa gebeten. Die Diskussion bot reichlich Z&uuml;ndstoff. Desinformation und neuer Kalter Krieg &ndash; die Abgeordneten waren nicht zimperlich mit Schuldzuweisungen.<br>\nIm RT Deutsch-Interview stehen Dr. Alexander Neu (Die Linke) und der ehemaligeBundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) Rede und Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/45540-zundstoff-im-bundestag-atlantic-resolve\/\">RT Deutsch<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Alexander Neu via <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/alexander.s.neu\/posts\/10154905355574350\">Facebook<\/a>:<\/strong> US-Truppenaufmarsch. Zur gestrigen Debatte im Bundestag auf Initiative der LINKEN. Interessant auch Trittins Aussage, demnach keine russische Bedrohung bestehe, die Truppenverlegung aber richtig sei, um die NATO zusammenzuhalten.<\/em><br>\n<em>Also mit anderen Worten: Die NATO braucht Russland als Feindbild h&auml;nderingend, um &uuml;berleben zu k&ouml;nnen. Diese Aussage schliesst an die Debatten Anfang\/Mitte der 1990er Jahre an. Seinerzeit sah sich die NATO als Siegerin des Kalten Krieges in einer Legitimations- und Existenzkrise.<\/em><br>\n<em>Zum Gl&uuml;ck kam da der serb. &ldquo;Despot&rdquo; Milosevic, der es wagte, den Staat Jugoslawien zusammenhalten zu wollen. Mit dem 77t&auml;gigen NATO-Bombenterror geg Jugoslawien zu Gunsten der UCK-Verbrecher hatte die NATO wieder eine Sinnstiftung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Iceland knows how to stop teen substance abuse but the rest of the world isn&rsquo;t listening<\/strong><br>\nIn Iceland, teenage smoking, drinking and drug use have been radically cut in the past 20 years. Emma Young finds out how they did it, and why other countries won&rsquo;t follow suit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaicscience.com\/story\/iceland-prevent-teen-substance-abuse\">mosaic<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.S.:<\/strong> Auf den ersten Blick gibt es keine direkte Verbindung zu den Hauptthemen der Nachdenkseiten. Schaut man sich jedoch die Erkenntnisse genauer an, so l&auml;sst sich vieles auf den Verfall sozialer und famili&auml;rer Strukturen und den R&uuml;ckzug staatlicher F&ouml;rderung zur&uuml;ckf&uuml;hren. Mehr noch, langfristige staatlich unterst&uuml;tzte Programme zur aktiven Freizeitgestaltung stellen einen funktionierenden Ansatz dar. Dort, wo nur kurzfristige und nicht dauerhafte Finanzierung erfolgt, bleiben nachhaltige Erfolge aus. Schlimmer noch: Island konnte sich den Austerit&auml;tsforderungen der internationalen Kreditgeber weitgehend entziehen. Schaut man nach Griechenland, so l&auml;sst das schlimmes f&uuml;r die kommenden Generationen f&uuml;rchten, und das nicht nur, weil es keine Arbeit gibt. Dabei machen sich die Investitionen in das isl&auml;ndische Jugendprogramm doppelt bezahlt: Die medizinischen Folgekosten durch Drogenkonsum sinken, und die sportliche Komponente d&uuml;rfte auch zu niedrigeren Gesundheitskosten f&uuml;hren. Also ein rundum sinnvoller Ansatz, der auch ohne die in Island umgesetzte n&auml;chtliche Ausgangssperre f&uuml;r Kinder funktionieren d&uuml;rfte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsdeal mit Libyen: Brutale Milizen als Partner Europas?<\/strong><br>\nB&uuml;rgerkrieg im S&uuml;den des Landes, S&auml;uberungsaktionen im Inneren gegen Oppositionelle, Menschenrechtsverletzungen und Foltervorw&uuml;rfe. Die Bilanz der Regierung Erdogan ist verheerend. Und trotzdem exportiert Deutschland ungebremst Waffen in dieses Land. Der Umfang der genehmigten Exporte ist in den letzten Jahren sogar wieder angestiegen. MONITOR-Recherchen zeigen, dass die Bundesregierung sogar nach dem Putsch im Juli weiter Exporte genehmigte. Hilft Deutschland damit Erdogan im Kampf gegen seine vermeintlichen Feinde?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-fluechtlingsdeal-mit-libyen-brutale-milizen-als-partner-europas-100.html\">WDR Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Studie kritisiert Bundeswehr-Werbekampagnen<\/strong><br>\nEine Analyse aktueller Bundeswehr-Werbekampagnen der &bdquo;Informationsstelle Militarisierung&ldquo; in Zusammenarbeit mit der &bdquo;Deutschen Friedensgesellschaft &ndash; Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen&ldquo; zeigt, wie skrupellos das Verteidigungsministerium bei seiner Nachwuchswerbung und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit vorgeht. Es wird getrickst, get&auml;uscht und gelogen.<br>\n&bdquo;Es bedarf dringend einer politischen Debatte &uuml;ber die Au&szlig;endarstellung der Bundeswehr&ldquo;, zu diesem Fazit kommt der Politikwissenschaftler Michael Schulze von Gla&szlig;er in einer gerade ver&ouml;ffentlichten Studie &uuml;ber die aktuellen Werbekampagnen der Bundeswehr. Seit November 2015 ist die Armee mit ihrer Kampagne unter dem Motto &bdquo;Mach, was wirklich z&auml;hlt&ldquo; im &ouml;ffentlichen Raum pr&auml;sent: &bdquo;Es wird ein Bild von der Bundeswehr pr&auml;sentiert, das nicht der Realit&auml;t entspricht&ldquo;, hei&szlig;t es in der bei der &bdquo;Informationsstelle Militarisierung&ldquo; (IMI) in T&uuml;bingen ver&ouml;ffentlichten Studie. Darin sind die verschiedenen Teile der &bdquo;Mach, was wirklich z&auml;hlt&ldquo;-Kampagne der Armee sowie die Bundeswehr-YouTube-Serie &bdquo;Die Rekruten&ldquo; detailliert beschrieben &ndash; und werden analysiert. &bdquo;In der Werbung wird das Soldatin- und Soldat-sein sehr unpolitisch, daf&uuml;r aber der pers&ouml;nlichen Entwicklung dienlich dargestellt&ldquo;, kritisiert Michael Schulze von Gla&szlig;er. Heikle Themen wie Auslandseins&auml;tze, Tod und Verwundung w&uuml;rden kaum oder nur oberfl&auml;chlich angesprochen. Teilweise werde gar versucht, den milit&auml;rischen Charakter der Bundeswehr herunterzuspielen. W&auml;hrend der letzten Olympischen Spiele warb die Bundeswehr beispielsweise mit ihren Sportsoldatinnen und -soldaten und dem Spruch &bdquo;Ausbilder von Vorbildern&ldquo; f&uuml;r den Dienst an der Waffe: &bdquo;Die Bundeswehr ist aber kein Sportverein&ldquo;, so Schulze von Gla&szlig;er: &bdquo;Die Bundeswehr versucht junge Leute mit Versprechungen zu sich zu locken, die sie dann nicht halten kann&ldquo;, fasst der Politikwissenschaftler zusammen.<br>\nRalf Buchterkirchen, Bundessprecher der &bdquo;Deutschen Friedensgesellschaft &ndash; Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen&ldquo; (DFG-VK) fordert nun Konsequenzen: &bdquo;Die T&auml;uschungs-Kampagnen der Bundeswehr m&uuml;ssen sofort eingestellt werden&ldquo;, so der Friedensaktivist. Die Organisation hat die Herausgabe der Studie unterst&uuml;tzt: &bdquo;Es muss Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber geleistet werden, wie die Armee versucht, auf junge Leute und auch die &ouml;ffentliche Meinungsbildung in Fragen der Sicherheitspolitik Einfluss zu nehmen&ldquo;, erkl&auml;rt Buchterkirchen dazu. Dem pflichtet J&uuml;rgen Wagner, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der &bdquo;Informationsstelle Militarisierung&ldquo; bei: &bdquo;Wir beobachten seit Jahren einen steigenden Werbeetat bei der Bundeswehr.&ldquo; Die Organisation k&uuml;ndigte an, die Armee-PR auch in Zukunft kritisch im Blick zu haben.<br>\nQuelle 1: PM Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/download\/IMI-Studie2017-1-Bundeswehrwerbung-web.pdf\">Bundeswehr: Der neue Werbefeldzug &ndash; Analyse der &bdquo;Mach, was wirklich za&#776;hlt&ldquo;-Kampagne und der YouTube-Doku-Serie &bdquo;Die Rekruten&ldquo; &ndash; IMI<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>AfD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das Jahr der Nationalisten<\/strong><br>\nDie Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD) k&uuml;ndigt f&uuml;r den morgigen Samstag in Koblenz ihre erste internationale Gro&szlig;veranstaltung an. Ziel ist eine engere Vernetzung mit f&uuml;hrenden Parteien der extremen Rechten in anderen EU-Staaten. Wie die Partei mitteilt, sollen auf dem Treffen, zu dem rund 1.000 Teilnehmer erwartet werden, unter anderem die Vorsitzende des franz&ouml;sischen Front National (FN), Marine Le Pen, sowie der niederl&auml;ndische Rassist Geert Wilders sprechen. St&auml;rkung erhoffen sich die involvierten Parteien nicht nur durch den Ausbau ihrer Kooperation, sondern auch durch den Wahlsieg des am heutigen Freitag in sein Amt eingef&uuml;hrten US-Pr&auml;sidenten Donald Trump. Zu dessen unmittelbarem Umfeld haben mehrere der in Koblenz vertretenen Parteien erste Beziehungen aufgebaut. Einige der AfD-Partnerorganisationen sehen sich in direkter Kontinuit&auml;t zur NS-Kollaboration; die Mehrzahl von ihnen kommt aus L&auml;ndern, die &ouml;konomisch &uuml;beraus stark auf Deutschland hin gravitieren. Eine Ausnahme bildet der FN. Einigkeit besteht jedoch im Ziel, antidemokratisch-rassistischer Politik in Europa auf breiter Front zum Durchbruch zu verhelfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59522\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Bj&ouml;rn H&ouml;cke in Dresden &ndash; Schauen Sie diese Rede<\/strong><br>\nWer meint, die AfD sei w&auml;hlbar, weil sie die Fl&uuml;chtlingspolitik der Regierung kritisiert, muss den Auftritt Bj&ouml;rn H&ouml;ckes in Dresden sehen. Danach kann keiner mehr sagen, er habe nicht gewusst, was H&ouml;cke mit der AfD vorhat.<br>\nSagen Sie nicht, man h&auml;tte es nicht wissen k&ouml;nnen. Denn Sie h&auml;tten. Die vielleicht gr&ouml;&szlig;te und zugleich dunkelste Eigenschaft des Internet ist die st&auml;ndige Archivierung des Jetzt. Gro&szlig; ist sie, weil die Milliarden Sensoren, Kameras, Mikrofone immer n&auml;her an die Allaufzeichnung herankommen. Und darin ist auch die dunkle Eigenschaft begr&uuml;ndet, denn das st&auml;ndige Archiv wird uns irgendwann mit dem konfrontieren, was wir h&auml;tten ahnen k&ouml;nnen und sehen sollen. Was Sie &ndash; genau Sie &ndash; h&auml;tten wissen k&ouml;nnen.<br>\nWeil es da war, die ganze Zeit, aufgezeichnet, zug&auml;nglich, analysierbar. In wenigen Tagen wird der erste Twitterpr&auml;sident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Wahrscheinlich. Und nat&uuml;rlich wird es schlimm, die Frage ist nur, wie schlimm. Und vor allem f&uuml;r wen. Der von Rach- wie Geltungssucht getriebene, sich permanent geringgesch&auml;tzt f&uuml;hlende Trump ist durch seinen Narzissmus der am leichtesten zu manipulierende US-Pr&auml;sident aller Zeiten. Und nat&uuml;rlich wird er manipuliert, schon jetzt und st&auml;rker noch in der Zukunft. Unter anderem von den reaktion&auml;ren, antigesellschaftlichen Kr&auml;ften, die er um sich geschart hat. Von Leuten, die verstanden haben, dass er f&uuml;r fahle Anerkennung &ndash; the best, the greatest, tremendous &ndash; jedes andere Interesse verkaufen wird. Das h&auml;tten Sie wissen k&ouml;nnen, weil es in den Tweets und Interviews von Trump ganz offen daliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/bjoern-hoecke-rede-offenbart-gesinnung-kolumne-von-sascha-lobo-a-1130551.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Nationale Erz&auml;hlungen und Parteienwettbewerb: Profillosigkeit, Heimatverlust, Verschw&ouml;rungsvorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nDie Diskussionen &uuml;ber den Zustand der Parteiendemokratie in Deutschland sind schon seit l&auml;ngerem in mehrfacher Hinsicht widerspr&uuml;chlich, daran hat auch der Aufstieg der AfD wenig ge&auml;ndert. Einerseits wird die Profillosigkeit der etablierten Parteien beklagt. Andererseits werden innerparteiliche Konflikte, die zu einer Profilbildung beitragen k&ouml;nnten, als Nachteil im politischen Wettbewerb angesehen. Zwischenparteiliche Konflikte, sofern sie sich auf politische Sachfragen beziehen, werden h&auml;ufig als unn&ouml;tiger Parteienstreit zur&uuml;ckgewiesen oder &ndash; seltener &ndash; als Inszenierungen gedeutet, die lediglich dazu dienten, Unterschiede zwischen den Parteien zu simulieren, die in deren politischem Handeln jedoch keine nennenswerte Rolle spielten.i<br>\nUnd in der Tat: Durch den konsensuellen Gleichklang der politischen, wirtschaftlichen und medialen Eliten in zentralen Bereichen der Politik entsteht der Eindruck, die W&uuml;rfel seien von vornherein gefallen. Man hat sich darauf verst&auml;ndigt, dass Deutschland in gesellschaftspolitischen Fragen offen, bunt und tolerant zu sein hat und dass alle bedeutenden &ouml;konomischen Fragen der Wettbewerbsf&auml;higkeit des Landes unterzuordnen sind. Wenn man so will, gibt es in gesellschaftspolitischen Fragen &ouml;ffentlich einen linksliberalen Konsens (wenn es konkret wird, stellt sich die Frage allerdings meist neu); in Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik scheint es dagegen einen rechtsliberalen Konsens zu geben (auch wenn vielfach das Gegenteil behauptet wird).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/le-bohemien.net\/2017\/01\/19\/profillosigkeit-heimatverlust-verschwoerungsvorwuerfe\/\">Le Bohemien<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ausgaben f&uuml;r Bildung von Fl&uuml;chtlingen lohnen sich<\/strong><br>\nDie Einwanderung von Fl&uuml;chtlingen verursacht zun&auml;chst Kosten. Mit zunehmender Integration in den Arbeitsmarkt verringern sich die Kosten und es entstehen zus&auml;tzliche Einnahmen f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie.<br>\nInvestitionen in die Integration von Gefl&uuml;chteten sind gut angelegtes Geld. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), die am Mittwoch vorgestellt wurde. Untersucht wurde die Wirkung von Ausgaben etwa f&uuml;r Sprachkurse. &bdquo;Investitionen von 3,3 Milliarden Euro in Sprachkenntnisse und Bildung der 2015 zugewanderten Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnen die fiskalischen Kosten bis zum Jahr 2030 um elf Milliarden Euro reduzieren&ldquo;, hei&szlig;t es in der Erhebung.<br>\nDank der Gelder, so die Autoren, verbessere sich nicht nur deren Integration in den hiesigen Arbeitsmarkt. Langfristig w&uuml;rden dadurch auch die &ouml;ffentlichen Haushalte entlastet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/01\/19\/studie-ausgaben-fuer-bildung-von-fluechtlingen-lohnen-sich\/\">Migazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die IAB-Studie k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2017\/kb0217.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Nebenjobs von ARD &amp; ZDF-Sportmoderatoren<\/strong><br>\nLange Zeit galt es als &ldquo;business as usual&rdquo;, dass Sportreporter gewisserma&szlig;en Fans sind, die es auf die andere Seite des Zauns geschafft haben. Kritische Distanz zum Objekt der Berichterstattung wurde von ihnen kaum abverlangt. In den letzten Jahren jedoch ist angesichts zahlreicher Doping- und Korruptionsskandale deutlich geworden, wie hoch die Notwendigkeit f&uuml;r einen kritischen Sportjournalismus ist. Doch Sportmoderatoren &ouml;ffentlich-rechtlicher Sender arbeiten nach wie vor auch direkt f&uuml;r Verb&auml;nde und Vereine &ndash; oder bieten sich offen als Werbepartner an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Die-Nebenjobs-von-ARD-ZDF-Sportmoderatoren,sportinvestigativ102.html\">Zapp<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der Philosoph und der Stammtisch<\/strong><br>\nHerrn Nida-R&uuml;melin der Dummheit zu beschuldigen und ihm fehlende moralische Integrit&auml;t vorzuwerfen, w&auml;re dann doch zu billig. Es geht vielmehr darum, zu verstehen, warum ein Intellektueller und Sozialdemokrat neoliberale Mythen verbreitet und eine darauf basierende Politik als alternativlos rechtfertigt.<br>\nEin Leser, Herr Arnold Weible, hat uns in einem Schreiben &uuml;ber seine Erfahrungen mit seinem Stammtisch berichtet. Dieser Erfahrungsbericht belegt zun&auml;chst einmal, dass Stammtische wichtige soziale Institutionen sind, in denen nicht nur Gemeinschaft erlebt und aufrechterhalten wird, sondern auch die f&uuml;r eine demokratische Gesellschaft unabdingbare Diskussion &uuml;ber politisch relevante Themen einen Ort finden.<br>\nHerr Weible hat uns geschrieben, weil er in dem von mir kritisierten FAZ-Beitrag (hier) des Philosophieprofessors Julian Nida-R&uuml;melin Argumentationsmuster entdeckt hat, die denen seiner &bdquo;Stammtischbr&uuml;der&ldquo; frappant &auml;hneln. Wenn er als volkswirtschaftlicher &bdquo;Amateur&ldquo; dort &uuml;ber gesamtwirtschaftliche Zusammenh&auml;nge referiere, sehe er sich fast immer mit der folgenden Reaktion konfrontiert:<br>\n&raquo;Die Leute geben offen zu, dass sie sich mit dem Thema noch nie auseinandergesetzt haben, aber was ich sage, das wissen sie, ist falsch.&laquo;<br>\nWie l&auml;sst sich aber erkl&auml;ren, so fragt sich Herr Weible, dass selbst oftmals kluge Menschen, die sogar zugeben, dass sie von einer Sache nichts verstehen, &bdquo;pl&ouml;tzlich genau &bdquo;wissen&ldquo;, was an fachlichen Aussagen falsch ist und fast schon beleidigt sind, wenn deren hemds&auml;rmelige Argumentation nicht akzeptiert wird&ldquo;?<br>\nNun mag jeder f&uuml;r sich selbst entscheiden, ob die Tatsache, dass Nida-R&uuml;melin keineswegs zugibt, dass er von der Sache, von der er redet, nichts versteht, sondern &ndash; im Gegenteil &ndash; versucht, diesen Eindruck zu erwecken, zu mehr oder weniger Verwunderung Anlass gibt. Die Frage, warum Nida-R&uuml;melin &uuml;ber etwas schreibt, wovon er nichts versteht, ist allerdings nur von sekund&auml;rem Interesse. Interessant sind seine Ausf&uuml;hrungen, weil sie am Beispiel der Frage nach den &ouml;konomischen und sozialen Folgen der Agend-Politik sehr sch&ouml;n zeigen, was Ideologie ist, wie sie funktioniert und warum sie so gef&auml;hrlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/01\/der-philosoph-und-der-stammtisch\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Das verr&uuml;ckte Beh&ouml;rdenlabyrinth<\/strong><br>\nDie Jagd kann beginnen! Wer ist schneller, die Beh&ouml;rden oder der Terrorist? Verhalte dich jahrelang so auff&auml;llig wie m&ouml;glich und versuche trotzdem den Sicherheitskr&auml;ften zu entkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/extra3\/sendungen\/Das-verrueckte-Behoerdenlabyrinth,extra12362.html\">extra 3<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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