{"id":3671,"date":"2008-12-18T09:34:26","date_gmt":"2008-12-18T08:34:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3671"},"modified":"2008-12-18T09:35:25","modified_gmt":"2008-12-18T08:35:25","slug":"hinweise-des-tages-799","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3671","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>&Ouml;konom Flassbeck &uuml;ber Leitzinssenkung: &ldquo;Die Geldmenge ist uninteressant&rdquo;<\/li>\n<li>Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; In der Weimar-Falle<\/li>\n<li>Hans Eichel der Zweite<\/li>\n<li>ver.di fordert einen grundlegenden Politikwechsel &ndash; hierzulande und weltweit<\/li>\n<li>Banken-Studie: 180 000 Jobs bedroht<\/li>\n<li>Kritische Masse, regionale Klasse<\/li>\n<li>SEC ignorierte Hinweise zu Madoffs Machenschaften<\/li>\n<li>IWF  Brandstifter als Feuerwehr<\/li>\n<li>Milliard&auml;re verlieren relativ wenig Geld<\/li>\n<li>ver.di fordert acht Prozent mehr Einkommen &ndash; Mindestens 200 Euro<\/li>\n<li>&bdquo;Zackiges Tempo&ldquo; in Helios-Kliniken<\/li>\n<li>DGB zum Urteil &uuml;ber &bdquo;Ein-Euro-Jobs&ldquo;: Unvereinbar mit internationalen Arbeitsnormen<\/li>\n<li>Krankenversicherung &ndash; Einsparungen bei Hilfsmitteln auf Kosten der Patienten<\/li>\n<li>Wer fr&uuml;her stirbt &hellip; Pech f&uuml;r Riesterversicherte<\/li>\n<li>BGH-Entscheidung best&auml;tigt Protestkunden von Gasanbietern<\/li>\n<li>BKA-Gesetz: Kosmetische Korrekturen<\/li>\n<li>Zumwinkel-Ankl&auml;gerin kapituliert<\/li>\n<li>Datenklau: Die verlorene Ehre des Klaus Dold<\/li>\n<li>Im Talkessel: F&uuml;r das vereinte Europa versch&auml;rft sich die Legitimationskrise<\/li>\n<li>Porsche-Erbe bekommt Agrarhilfen aus Br&uuml;ssel<\/li>\n<li>EU-Parlament: Nein zur 60-Stunden-Woche<\/li>\n<li>US-General Franks lobt BND-Hilfe als &ldquo;unbezahlbar&rdquo;<\/li>\n<li>Oberschichtenfernsehen<\/li>\n<li>Tipps<\/li>\n<li>Stauffenberg: Ein b&uuml;rgerlicher Held<\/li>\n<li>Privatuni Witten\/Herdecke droht die Pleite<\/li>\n<li>Wenn die Uni fremdes Terrain ist<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3671&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>&Ouml;konom Flassbeck &uuml;ber Leitzinssenkung: &ldquo;Die Geldmenge ist uninteressant&rdquo;<\/strong><br>\nDie US-Amerikaner werden als Erste die Krise &uuml;berwinden, erwartet der &Ouml;konom Heiner Flassbeck: &bdquo;Gef&auml;hrlich ist im Moment in expansiver Richtung gar nichts. Die Geldmenge ist vollkommen uninteressant. Es besteht das Risiko einer Deflation. Dann investiert oder kauft niemand mehr, weil alle hoffen, dass es bald noch billiger wird. Auch die Europ&auml;ische Zentralbank muss die Zinsen schleunigst reduzieren. Meine Prognose: Bis zum Fr&uuml;hjahr senkt sie den Leitzins wiederum in Panik auf 1,0 Prozent&hellip;.<br>\nGeldpolitik allein reicht nat&uuml;rlich nicht; man muss sie um gro&szlig;e fiskalische Investitionsprogramme erg&auml;nzen. Aber genau das hat ja der k&uuml;nftige US-Pr&auml;sident Barack Obama schon angek&uuml;ndigt. Am Ende werden die USA als Erste aus der Krise herauskommen &ndash; w&auml;hrend die Europ&auml;er viel zu lange gez&ouml;gert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/%5Cdie-geldmenge-ist-uninteressant%5C\/?type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; In der Weimar-Falle<\/strong><br>\nDer kommende amerikanische Pr&auml;sident plant ein Konjunkturprogramm im Umfang von nahezu zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Bei uns sind es gerade einmal 0,5 Prozent. W&auml;hrend sich Barack Obama mit Larry Summers und Christina Romer einige der besten &Ouml;konomen der Welt an Bord holt, spielen Volkswirte in der jetzigen Krise bei uns keine wichtige politische Rolle. Wenn die Kanzlerin einen Krisengipfel im Kanzleramt abh&auml;lt, dann ist jeder drittrangige Lobbyist dabei, sogar Josef Ackermann, aber nicht ein einziger hochkar&auml;tiger &Ouml;konom.<br>\nDer internationale Ruf Deutschlands verschlechtert sich gerade dramatisch. Das liegt vor allem daran, dass &ouml;konomischer Sachverstand in der deutschen Politik so gut wie keine Rolle spielt. In normalen Zeiten mag das funktionieren &ndash; und kommt auch in anderen L&auml;ndern vor. Zum Problem wird es in Zeiten einer sich anbahnenden Depression. Dann sollte der Rat von Makro&ouml;konomen und Wirtschaftshistorikern wichtiger sein als der von Lobbyisten. Wenn eine globale Depression naht, m&uuml;ssen zwei Dinge geschehen. Man muss international koordinieren, und man muss alles daransetzen, den Absturz der Konjunktur zu verhindern. Es ist keine Zeit f&uuml;r Sonntagsreden und Durchhalteparolen. Die B&uuml;rger erwarten von ihrer Regierung in solchen Zeiten F&uuml;hrungsst&auml;rke und nicht das, was der Berliner Zirkus momentan bietet.<br>\nWenn diese F&uuml;hrungsst&auml;rke nicht da ist, treten nicht nur wirtschaftliche Verwerfungen auf, sondern auch politische.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Wolfgang-M%FCnchau-In-der-Weimar-Falle\/452468.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Lesenswert bis auf zwei Dinge: Die Linkspartei als extremistisch zu bezeichnen sagt mehr &uuml;ber M&uuml;nchau als &uuml;ber diese Partei aus. Und wenn er nach &ouml;konomischem Sachverstand ruft, w&uuml;sste man schon gerne, wen genau er meint.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hans Eichel der Zweite<\/strong><br>\nEs war das gro&szlig;e Ziel von Peer Steinbr&uuml;ck, nicht als Hans Eichel II. zu enden. Nun droht ihm genau das, weil er vers&auml;umt hat, in der Krise den Schalter umzulegen. Mit dem Zusammenbruch des Aufschwungs hat sich alles ge&auml;ndert, nur nicht das Denken des Finanzministers. Nicht die bescheidenen Konjunkturpakete sind der Hauptgrund f&uuml;r die Riesenl&ouml;cher im Haushalt, sondern der dramatische wirtschaftliche Verfall. F&uuml;r den kann der Finanzminister nichts. Aber er h&auml;tte die Regierung in die Offensive f&uuml;hren k&ouml;nnen und m&uuml;ssen mit der klaren Ansage: Nichts ist teurer als das Nichtstun. Stattdessen sperrt sich Steinbr&uuml;ck. Nicht mehr viel fehlt, bis er sich den gleichen Spruch wie Hans, der Erste, anh&ouml;ren muss: Lass mal gut sein, Peer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1647416&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentar\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>ver.di fordert einen grundlegenden Politikwechsel &ndash; hierzulande und weltweit<\/strong><br>\nBeim Krisengipfel am dritten Advent berieten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr Stellvertreter Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit den Spitzen der Wirtschaft und der Gewerkschaften &uuml;ber die Folgen der Finanzkrise. Das erste Ergebnis, das als Geschenk der Wirtschaft die Runde machte, entpuppte sich als leeres K&auml;stchen: Lediglich zwei Unternehmen, Siemens und Schott, haben angek&uuml;ndigt, 2009 auf betriebsbedingte K&uuml;ndigungen zu verzichten, und nicht, wie die Medien berichteten, die deutsche Wirtschaft allgemein.<br>\nAusgenommen von dem K&uuml;ndigungsverzicht sind ohnehin die Leiharbeitnehmer\/innen. F&uuml;r viele von ihnen wird Weihnachten kein Fest der Freude. Rund 15 Prozent m&uuml;ssen bis zum Jahresende mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes rechnen, sch&auml;tzt Gerd Denzel, beim ver.di-Bundesvorstand f&uuml;r die Leiharbeit zust&auml;ndig. Das sind rund 120000 Betroffene. Dass die Branche Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen kann, h&auml;lt Denzel f&uuml;r einen schwachen Trost. Er rechnet damit, dass die Firmen lieber entlassen, weil sie ansonsten zumindest die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge zahlen m&uuml;ssten.<br>\n&ldquo;Der DGB erwartet, dass die Regierung jetzt schnell und konsequent handelt. Andernfalls m&uuml;sste sie sp&auml;ter doppelt teuer bezahlen.&rdquo; Auch der Gewerkschaftsrat von ver.di hat schon seine Gru&szlig;botschaft abgegeben: &ldquo;ver.di tritt gemeinsam mit anderen Gewerkschaften, sozialen Kr&auml;ften und Bewegungen f&uuml;r einen grundlegenden Politikwechsel ein &ndash; in Deutschland und im Weltma&szlig;stab. Der Neoliberalismus muss auch in der politischen Praxis und den Strukturen der Staaten, der EU und der internationalen Institutionen &uuml;berwunden werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">ver.di News<\/a><\/li>\n<li><strong>Banken-Studie: 180 000 Jobs bedroht<\/strong><br>\nDie Finanzkrise wird nicht schon im n&auml;chsten Jahr ausgestanden sein, sondern sie dauert mindestens bis 2010 an. In ihrem Verlauf werden in Deutschland bis zu 180 000 Jobs in der Branche zur Disposition stehen.<br>\nNachhaltig zu l&ouml;sen sein wird die Krise nur, wenn problematische Papiere in einer sogenannten &bdquo;Bad Bank&ldquo; geb&uuml;ndelt werden, f&uuml;r die letztlich der Steuerzahler geradestehen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/banken-studie-180-000-jobs-bedroht;2110928;0\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Mit der Drohung, fast 200.000 Entlassungen vorzunehmen, wollen die Banken Geld vom Steuerzahler erpressen, um die Verluste aus ihren Zockergesch&auml;ften auszugleichen. Dieses Gl&uuml;cksspiel h&auml;tte nicht sein m&uuml;ssen; Grund war blanke Gier, der Versuch Eigenkapitalrenditen von 25% zu erreichen, wie sie von einem Herrn Ackermann als Zielvorgaben genannt wurden. Der Steuerzahler tr&auml;gt daran aber keine Schuld. Dem Verursacherprinzip folgend sollten die Verluste von Banken auch von Banken ausgeglichen werden (<a href=\"?p=3662\">siehe z.B. hier<\/a>).<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kritische Masse, regionale Klasse<\/strong><br>\nSt&uuml;tzpfeiler Industriepolitik: Bei den angeschlagenen Landesbanken ist weit mehr in Gefahr als ein paar tausend Arbeitspl&auml;tze&hellip;<br>\nN&ouml;tig ist ein funktionierender &ouml;ffentlicher Bankensektor als Gegenmacht, und dazu geh&ouml;ren zu einem wesentlichen Teil auch die Landesbanken. In denen bedarf es endlich Transparenz, funktionierender politischer Kontrollen und einer Abkehr von dem Ziel der Gewinnmaximierung. Dieser Dreier-Mix war es, der die Landesbanken in spekulative Abenteuer getrieben hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/51\/08510401.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>SEC ignorierte Hinweise zu Madoffs Machenschaften<\/strong><br>\nDie amerikanische B&ouml;rsenaufsicht SEC hat offenbar jahrelang Warnungen zu den Machenschaften von Bernard Madoff ignoriert. Wie SEC-Vorsitzender Christopher Cox einr&auml;umte, erhielten Mitarbeiter der Beh&ouml;rde seit mindestens 1999 wiederholt &bdquo;glaubw&uuml;rdige und konkrete&ldquo; Hinweise auf Unregelm&auml;&szlig;igkeiten. Madoff wird beschuldigt, Anleger mit einem Schneeballsystem um bis zu 50 Milliarden Dollar (34 Milliarden Euro) geprellt zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~E98472353E2544AD28EB30D1E50CE9944~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>IWF &ndash; Brandstifter als Feuerwehr<\/strong><br>\nBei der &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung im Bundestag wurde neben der Rolle des IWF auch ein Gesetzesentwurf vorgestellt, mit dem die Bundesregierung Ver&auml;nderungen bei den Stimmrechten des IWF umsetzen will. Statt sich also endlich f&uuml;r eine Abkehr des IWF von seinem neoliberalen Leitbild einzusetzen, schl&auml;gt die Regierung kosmetische &Auml;nderungen der Quoten vor. Offenbar hat sie kaum aus den verheerenden Folgen der neoliberalen Strukturanpassungsprogramme des IWF in den vergangenen Jahrzehnten gelernt. Auch in den vergangenen Wochen verteilte der IWF Kredite an Ungarn, die Ukraine und Pakistan und verabreichte damit die gleiche Giftmedizin, die schon zuvor vielen L&auml;ndern geschadet und die Finanzkrise mit heraufbeschworen hat. Den IWF als Manager der Finanzkrise zu st&auml;rken, macht den Brandstifter zum Feuerwehrmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac-netzwerk.de\/ag-finanzmarkt-steuern\/mitmachen\/detailansicht\/datum\/2008\/12\/17\/iwf-brandstifter-als-feuerwehr\/?cHash=c4a0dc50d6\">attac<\/a><\/li>\n<li><strong>Milliard&auml;re verlieren relativ wenig Geld<\/strong><br>\n20 deutsche Aktion&auml;rsfamilien verlieren in diesem Jahr zusammen mehr als 39 Milliarden Euro. Im Verh&auml;ltnis leiden sie jedoch weniger unter dem B&ouml;rsenabsturz als Kleinanleger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1647272&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das war ja klar, dass die Schwerstreichen besser beraten wurden.&nbsp; Dennoch werden von interessierter Seite (schlage INSM vor) sicherlich bald einige Analysen propagiert, in denen die Verluste der oberen 50 Prozent der Haushalte in das Verh&auml;ltnis zu den unteren 50 Prozent gesetzt werden und eine Abnahme der Ungleichheit in der Gesellschaft konstatiert wird. Besonders sch&ouml;n wird dann der Vergleich der Verm&ouml;genspositionen der oberen 10 Prozent mit den unteren 10 Prozent ausfallen, die gar kein Verm&ouml;gen haben. Diese ganz besonders schlauen Analytiker werden dann eine dramatische Ann&auml;herung ausmachen. Der Verm&ouml;gensabstand des Million&auml;rs, der einige 100.000 verloren hat, wird rein statistisch gegen&uuml;ber dem Niedrigl&ouml;hner, der jetzt nur noch ALG II empf&auml;ngt, geringer.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>ver.di fordert acht Prozent mehr Einkommen &ndash; Mindestens 200 Euro<\/strong><br>\nUm acht Prozent h&ouml;here Einkommen, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat fordert ver.di f&uuml;r die Besch&auml;ftigten der L&auml;nder. Die Auszubildenden sollen 120 Euro mehr bekommen, ihre &Uuml;bernahme soll garantiert werden. Zudem m&uuml;sse das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamt\/innen und Versorgungsempf&auml;nger\/innen der L&auml;nder und Kommunen &uuml;bertragen werden. Das &Uuml;bergangsrecht soll verl&auml;ngert werden, um beispielsweise Anspr&uuml;che auf Zeit- und Bew&auml;hrungsaufstiege zu wahren, solange noch keine neue Entgeltordnung gilt. Angestrebt wird auch eine Vereinbarung &uuml;ber gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll zw&ouml;lf Monate betragen.<br>\nDiese Forderungen hat die ver.di-Bundestarifkommission f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst am 9. Dezember 2008 in Berlin einstimmig beschlossen. Denn h&ouml;here Einkommen, so ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske, st&auml;rken die Binnennachfrage, st&uuml;tzen die Konjunktur und sichern Arbeitspl&auml;tze. Gleiche Ziele in der Einkommensrunde 2009 verfolgen auch der Beamtenbund sowie die DGB-Gewerkschaften GEW und GdP.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">ver.di News<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Zackiges Tempo&ldquo; in Helios-Kliniken<\/strong><br>\nHelios-Chef Francesco De Meo hat die Besch&auml;ftigten der bundesweit 33 Kliniken des privaten Konzerns gegen sich aufgebracht. Ausl&ouml;ser ist ein Zitat, mit dem Redakteure des S&uuml;dwestrundfunks den Manager via Internet in der Talkshow &bdquo;Nachtcaf&eacute;&ldquo; am 7. November ank&uuml;ndigten: &bdquo;Manchmal leiden Pflegekr&auml;fte darunter, statt anderthalb Stunden Mittagspause nur noch eine halbe zu machen, aber das Personal muss sich an ein zackigeres Tempo gew&ouml;hnen&ldquo; stand dort zu lesen.<br>\n&bdquo;Bei unseren Besch&auml;ftigten hat diese zynische &Auml;u&szlig;erung Betroffenheit und Wut ausgel&ouml;st. Die Pflegekr&auml;fte k&ouml;nnen aufgrund ihrer &Uuml;berlastung h&auml;ufig &uuml;berhaupt keine Pause machen&ldquo;, sagte gestern Lutz Fischer, der Betriebsratsvorsitzende des Helios-Klinikums Emil von Behring in Zehlendorf. Er hat De Meo einen offenen Brief geschrieben, in dem er ihn auffordert, diese &Auml;u&szlig;erung zur&uuml;ckzunehmen und sich zu entschuldigen. Das verlangt auch der Konzernbetriebsrat in einem weiteren offenen Brief.<br>\nUnter Renditedruck stehen auch die Helios-Besch&auml;ftigten in Zehlendorf. 49 Arbeiter sollen dort k&uuml;nftig in einer Tochterfirma von Helios besch&auml;ftigt werden. Die meisten von ihnen haben nach Angaben von Betriebsrat Fischer vor dem Arbeitsgericht auf Weiterbesch&auml;ftigung geklagt und werden nun von der Tochterfirma zu &auml;hnlichen Konditionen wie bisher angestellt. Mitarbeiter, die neu eingestellt w&uuml;rden, sollen jedoch gem&auml;&szlig; Tarifvertrag in der untersten Lohngruppe nur noch einen Stundenlohn von 6,50 Euro brutto erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/berlin\/116961\/index.php\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>DGB zum Urteil &uuml;ber &bdquo;Ein-Euro-Jobs&ldquo;: Unvereinbar mit internationalen Arbeitsnormen<\/strong><br>\nDGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach: &bdquo;Ein-Euro-Jobs geh&ouml;ren auf den Pr&uuml;fstand.&ldquo; Wenn Arbeitslose unter Androhung von Existenz gef&auml;hrdenden Sanktionen gezwungen werden, Ein-Euro-Jobs anzunehmen, steht dies zudem im Widerspruch zu den Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/2008\/12\/16_ein_euro_jobs.htm\/\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Art. 12 Abs. 2 des Grundgesetzes besagt: &bdquo;Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, au&szlig;er im Rahmen einer herk&ouml;mmlichen allgemeinen, f&uuml;r alle gleichen Dienstleistungspflicht.&ldquo;<br>\nArt. 12 Abs. 3 f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zul&auml;ssig.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>&raquo;Mit dem Urteil tun sich Abgr&uuml;nde auf&laquo;<\/strong><br>\nHeftige Kritik an Bundessozialgericht wegen Spruch zur Zwangsbesch&auml;ftigung in Ein-Euro-Jobs. Ein Gespr&auml;ch mit Wolfgang Radner, der in einer Hartz-IV-Beratung in Gelsenkirchen arbeitet: &bdquo;Mit solchen Urteilen tun sich Abgr&uuml;nde auf. Der Akademiker z. B. wird keine Zeit mehr haben, sich auf eine seiner Ausbildung angemessene Arbeit zu bewerben &ndash; so wird er unfreiwillig anderen Konkurrenz machen und sie um ihre Arbeitsm&ouml;glichkeiten bringen. In diesem Zusammenhang ist auf ein weiteres Urteil des Bundessozialgerichts hinzuweisen: Kosten f&uuml;r &ouml;ffentliche Verkehrsmittel, die durch die Fahrt zu Ein-Euro-Jobs entstehen, m&uuml;ssen Betroffene neuerdings selber tragen. Auch das wird zugemutet. Beispiel: Ein Ein-Euro-Jobber aus Offenbach wird zu einem Job in Frankfurt am Main verdonnert &ndash; die Monatskarte von 110 Euro muss er selber zahlen. Von den 150 durch den Job erworbenen Euro bleiben nur 40 &uuml;brig! Erh&auml;lt er nicht 1,50, sondern nur einen Euro, zahlt er noch zehn Euro von seinem Regelsatz drauf. Solche h&ouml;chstrichterlichen Fehlurteile sind weltfremd und dreist. Ein-Euro-Jobber liegen mit allem, was sie erhalten &ndash; Kosten der Unterkunft, Regelsatz plus Job &ndash; bei etwa 6,50 Euro Stundenlohn. Also unter dem von der SPD geforderten Mindestlohn von 7,50 Euro. Das ist Armut per Gesetz.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-18\/060.php\">Junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Ein-Euro-Jobs bieten keine Perspektive<\/strong><br>\n&ldquo;Das Urteil des Bundessozialgerichts ist ein Schlag f&uuml;r die Betroffenen. Es st&uuml;tzt die bei Einf&uuml;hrung von Hartz IV vertretene Auffassung, dass Langzeitarbeitslose nahezu jede Zumutung zu schlucken haben. Inzwischen zeigen die Erfahrungen mit diesen Ein-Euro-Jobs, dass sie in den meisten F&auml;llen f&uuml;r Langzeitarbeitslose keine Perspektive f&uuml;r einen &Uuml;bergang in den ersten Arbeitsmarkt bieten.&rdquo; Das erkl&auml;rte der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Volkssolidarit&auml;t, Dr. Bernd Niederland, am Mittwoch zum Urteil des Bundessozialgerichts, mit dem eine w&ouml;chentliche Arbeitszeit von 30 Stunden in einem Ein-Euro-Job als grunds&auml;tzlich zumutbar bewertet wird (Aktenzeichen: B 4 AS 60\/07 R). &ldquo;Das Bundessozialgericht setzt mit diesem Urteil seine in wesentlichen Bereichen unsoziale Rechtssprechung der zur&uuml;ckliegenden Monate fort&rdquo;, betonte Niederland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/Presse+_+Medien-p-4363\/Presse+aktuell-p-1951\/Ein_Euro_Jobs+bieten+keine+Perspektive-p-13297.html\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Krankenversicherung &ndash; Einsparungen bei Hilfsmitteln auf Kosten der Patienten<\/strong><br>\nImmer mehr Krankenkassen schlie&szlig;en eigene Vertr&auml;ge mit Lieferanten oder Herstellern von Hilfsmitteln. Dabei spielt vor allem der Preis eine wesentliche Rolle, die Kassen erhoffen sich Einsparungen von vielen Millionen Euro. F&uuml;r die Versicherten bedeuten diese Vertr&auml;ge, dass sie nicht mehr selbst ausw&auml;hlen k&ouml;nnen, woher sie ihre Hilfsmittel beziehen &ndash; und nicht immer stimmt die Qualit&auml;t.<br>\nSparen auf Kosten der Patienten: Betroffene berichten &uuml;ber lange Wartezeiten, Falschlieferung und schlechte Qualit&auml;t.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,2ponnsc6rncozxsl~cm.asp\">ARD-Plusminus (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/1221682?pageId=487872&amp;moduleId=432744&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=\">ARD-Pluminus (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Es wird nicht nur am falschen Ende gespart. Im schlimmsten Fall drohen h&ouml;here Kosten durch Folgeerkrankungen und Unf&auml;lle. Ein Fall wird geschildert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wer fr&uuml;her stirbt &hellip; Pech f&uuml;r Riesterversicherte<\/strong><br>\nLaut statistischem Bundesamt werden die heute 35-j&auml;hrigen im Schnitt 82,3 Jahre alt. Die Rentenversicherer kalkulieren ihre Beitragss&auml;tze dagegen mit einer Lebenserwartung von 92,9 Jahren. &Uuml;ber zehn Jahre Unterschied also &ndash; da werden nicht nur professionelle Verbrauchersch&uuml;tzer stutzig. Wie kommt es zu dieser Diskrepanz?<br>\nEigentlich m&uuml;ssten f&uuml;r die Berechnung der Riesterrenten andere Ma&szlig;st&auml;be angelegt werden. Doch daran d&uuml;rfte kaum eine Versicherung Interesse haben.<br>\nUnd so werden auch in Zukunft viele Riestersparer die Auszahlung ihrer Zulagen nicht erleben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/1068893.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>BGH-Entscheidung best&auml;tigt Protestkunden von Gasanbietern<\/strong><br>\nDer Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass eine Preiserh&ouml;hung f&uuml;r Sondervertragskunden ung&uuml;ltig ist, soweit sie sich nur auf die &Auml;nderung der Tarifpreise bezieht (Aktenzeichen VIII ZR 274\/06).<br>\nDamit wurde der Klage eines Verbrauchers Recht gegeben, der gegen die Preiserh&ouml;hung der Regionalgas Euskirchen geklagt hatte.<br>\nGasverbraucher sollten, soweit sie Sondervertragskunden sind, k&uuml;nftig nur den vom Verbraucherverein als &ldquo;fair&rdquo; bezeichneten Preis bezahlen &ndash; also den bei Vertragsschluss geltenden Preis, soweit keine g&uuml;ltige Preiserh&ouml;hung vereinbart wurde.&nbsp;<br>\n&ldquo;Wir stehen vor der Tatsache, dass Millionen Gasverbraucher in den vergangenen Jahre zuviel f&uuml;rs Gas bezahlt haben, weil der Gasversorger zur Preiserh&ouml;hung nicht berechtigt war&rdquo;, so Peters. Verbraucher k&ouml;nnen den zuviel bezahlten Betrag zur&uuml;ckfordern oder notfalls sogar auch vor Gericht einklagen. Einfacher ist es jedoch, die laufende Rechnung soweit zu k&uuml;rzen, sofern man den Versorger nicht gewechselt hat. Den Gasversorgern ist diese Tatsache sehr wohl bekannt und sie haben bereits entsprechende R&uuml;ckstellungen gebildet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.energienetz.de\/index.php?itid=1700&amp;content_news_detail=7574&amp;back_cont_id=4044\">Bund der Energieverbraucher<\/a><\/li>\n<li><strong>Kosmetische Korrekturen<\/strong><br>\nDer Vermittlungsausschuss hat das BKA-Gesetz durchgewunken. Er nahm nur einige kleine &Auml;nderungen vor. Es bleibt dabei, dass das Gesetz wichtige Grundrechte aushebelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/52\/bka-gesetz-vermittlungsausschuss?page=all\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Zumwinkel-Ankl&auml;gerin kapituliert<\/strong><br>\nStaatsanw&auml;ltin Margrit Lichtinghagen kapituliert in der Schlammschlacht um ihre Person und wird auf eigenen Wunsch Amtsrichterin. Die leitende Ermittlerin der Liechtensteiner Steueraff&auml;re wird damit die noch ausstehenden Verfahren und den Prozess gegen den ehemaligen Post-Chef Klaus Zumwinkel nicht weiterf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/koepfe\/:Streit-um-Strafzahlungen-Zumwinkel-Ankl%E4gerin-kapituliert\/452487.html\">FTD<\/a>\n<p><em>Statt einer Anmerkung:<\/em><\/p>\n<p><strong>Jens Brambusch:<\/strong><br>\nVerloren haben alle Beteiligten in dieser Aff&auml;re: Lichtinghagen ihren Job, den sie mit Verve und Hingabe ausge&uuml;bt hat. Die Landesjustizministerin an Ansehen, weil sie ihre Juristen nicht im Griff zu haben scheint. Die Staatsanwaltschaft Bochum, weil der Ruf der ehemaligen Vorzeigebeh&ouml;rde ruiniert ist. Neid, Missgunst, Mobbing schweben &uuml;ber dem tristen Hochhaus in der Bochumer Innenstadt. Und der schwelende Verdacht, dass f&uuml;r dieses Schmierenst&uuml;ck der wahre Grund noch l&auml;ngst nicht bekannt ist. Verloren aber hat der Glaube an den Rechtsstaat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Kommentar-Lichtinghagen-Opfer-einer-Schlammschlacht\/452936.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p>\n<p><strong>Zum Fall der Staatsanw&auml;ltin Lichtinghagen:<\/strong><br>\nDie deutsche Staatsanwaltschaft: Marionette der Politik? Unabh&auml;ngigkeit muss sein!<br>\nVortrag von Oberstaatsanwalt K. P., Klaus Pf&ouml;rtner, Frankfurt am Main, bei der Neuen Richtervereinigung.<br>\n&ldquo;&hellip;. Die Staatsanwaltschaft ist in Deutschland nicht eingef&uuml;hrt worden als &ldquo;H&uuml;ter des Gesetzes&rdquo;.<br>\nDas wird immer nur so behauptet. Die Staatsanwaltschaft ist als Organ zur Durchsetzung des<br>\nMachtwillens des Staates (der politischen Parteien) eingef&uuml;hrt worden, gegen aufm&uuml;pfige<br>\nunabh&auml;ngige Richter, um der Exekutive mehr Einfluss auf die Durchf&uuml;hrung der Verfahren zu geben, die Rechtsmittel im Verfahren zu beherrschen u.&auml;.m. Also, die Staatsanwaltschaft ist in ihrer  Grundkonzeption nicht H&uuml;ter des Rechts, sondern Organ zur Durchsetzung des Machtwillens des Staates.<br>\nDeshalb will die Politik keine unabh&auml;ngige Staatanwaltschaft! &hellip;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrv-net.de\/main.php?id=151&amp;vo_id=409\">Neue Richtervereinigung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Datenklau: Die verlorene Ehre des Klaus Dold<\/strong><br>\nWie einem Gesch&auml;ftsmann die Kontrolle &uuml;ber die Kreditkarten abhanden kam und dabei fast seine Existenz zerst&ouml;rt wurde<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1646894&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Im Talkessel: F&uuml;r das vereinte Europa versch&auml;rft sich die Legitimationskrise<\/strong><br>\nInzwischen m&uuml;ndet die innere Erosion der Union mehr und mehr in eine massive Legitimationskrise, die verschiedene Komponenten hat. Beim Ersatz f&uuml;r die EU-Verfassung, dem Lissabonner Vertrag, achtete die politische Klasse aller Mitgliedstaaten kollektiv darauf, dass er weder &ouml;ffentlich diskutiert noch gar plebiszit&auml;r legitimiert werden musste. Allein Irland kam nicht umhin, &uuml;ber den Vertrag vom Volk abstimmen zu lassen &ndash; mit dem bekannten Ergebnis.<br>\nNun haben die Regierungschefs beim Europ&auml;ischen Rat in Br&uuml;ssel vereinbart, dass in Irland ein erneutes Votum &uuml;ber den gleichen Vertrag stattfinden soll. Das Volk darf solange abstimmen, bis das Ergebnis passt. Das ist mehr als nur ein Indiz f&uuml;r die schrumpfende demokratische Substanz der EU.<br>\nDie Legitimationsdefizite d&uuml;rften 2009 noch sichtbarer werden, wenn die Europ&auml;ische Union auf die Weltwirtschaftskrise reagiert. Ihr fehlen die Steuerungsmittel, um in einer solchen Lage angemessen zu handeln. Drastischer formuliert: Die EU ist auf eine Politik festgelegt, die Ursache der Krise war, und kann jetzt nur &uuml;ber Ausnahmevorschriften gegensteuern, wie die bisherigen Antworten auf die Finanzkrise zeigen. So wird auf eine Re-Regulierung der Finanzm&auml;rkte verzichtet und weiter dem Wunderglauben an die Selbstheilungskr&auml;fte des Marktes vertraut. F&uuml;r eine antizyklische Konjunkturpolitik fehlen der EU schlicht die finanziellen Mittel und rechtlichen Kompetenzen. Die Konjunkturprogramme der Mitgliedsstaaten werden unter diesen Umst&auml;nden als europ&auml;isches Programm verkauft und f&uuml;r alle Verst&ouml;&szlig;e gegen die marktradikalen Vorgaben geltender EU-Vertr&auml;ge (wie das Beihilfeverbot) Ausnahmen beschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/51\/08510101.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Porsche-Erbe bekommt Agrarhilfen aus Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nDie Liste ist ein buntes Sammelsurium: Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die Empf&auml;nger der milliardenschweren EU-Agrarhilfen in Deutschland ver&ouml;ffentlicht. Neben Ski- und Reitclubs findet sich da auch der Sportwagenerbe Wolfgang Porsche.<br>\nEs ist das erste Mal, dass die Liste mit den Empf&auml;ngern &ouml;ffentlich gemacht wird &ndash; und somit klar ist, wer die Milliarden aus Br&uuml;ssel bekommt: Nach den am Mittwoch ins Internet gestellten Angaben profitierten im vergangenen Jahr unter anderem der Sportwagenerbe Wolfgang Porsche sowie deutsche Ski- und Reitclubs von Subventionen aus Br&uuml;ssel. Mit Abstand gr&ouml;&szlig;ter Empf&auml;nger ist nach den bisher bekannt gewordenen Zahlen das Land Schleswig-Holstein mit mehr als zw&ouml;lf Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,597095,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Parlament: Nein zur 60-Stunden-Woche<\/strong><br>\nDie Gewerkschaften erringen einen Sieg in Br&uuml;ssel: Das EU-Parlament begrenzt die Arbeitszeit zwischen dem Nord- und dem Mittelmeer auf maximal 48 Stunden pro Woche. In der Vermittlung sieht die deutsche Sozialdemokratin Karin J&ouml;ns &ldquo;schwierige Zeiten auf das Parlament zukommen&rdquo;, weil die EU-Staaten bislang wenig Kompromissbereitschaft signalisierten. Sie beharren darauf, dass, wer immer es wolle, in seinem Staat die 60-Stunden-Woche einf&uuml;hren k&ouml;nne. Ohne Einigung gilt in der Union die bestehende Arbeitszeitrichtlinie weiter. Sie regelt das Thema Bereitschaftsdienste nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1647347&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>US-General Franks lobt BND-Hilfe als &ldquo;unbezahlbar&rdquo;<\/strong><br>\nNeue Aussagen aus den USA bringen Frank-Walter Steinmeier in Bedr&auml;ngnis: Ex-General Tommy Franks, 2003 Oberbefehlshaber der Invasion im Irak, best&auml;tigte dem SPIEGEL, dass deutsche Spione wichtige Informationen f&uuml;r die Kriegf&uuml;hrung lieferten. Am Donnerstag muss sich der SPD-Kanzlerkandidat dem BND-Untersuchungsausschuss stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-596969,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Oberschichtenfernsehen<\/strong><br>\nDas Aush&auml;ngeschild des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens, Thomas Gottschalk, mitsamt seiner Samstagabendsendung, &ldquo;Wetten, dass&hellip;&rdquo;, zeichnen ein treffendes Bild der Gesamtgesellschaft. Freilich gleicht die soziale K&auml;lte, die dieses St&uuml;ck Oberschichtenfernsehen ergriffen hat, nicht jener aus den Unterschichtenprogrammen, kommt sie doch eloquenter und b&uuml;rgerlicher daher, aber am Ende geht auch dort die Rechnung auf, m&ouml;glichst d&uuml;mmliche Unterhaltung als vermeintliches TV-Spitzenprogramm zu verkaufen. Und nachher &uuml;berschlagen sich die Vertreter des guten b&uuml;rgerlichen Geschmackes mit Lob, glauben im antiquierten, oft peinlich anmutenden Sendekonzept, Deutschlands Fernsehmeisterst&uuml;ck zu erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2008\/12\/oberschichtenfernsehen.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>Neu eingestellt auf Sozialpolitik aktuell: <\/strong><br>\nUnter anderem:\n<ul>\n<li>Lohnnebenkosten als Dreh- und Angelpunkt f&uuml;r den Arbeitsmarkt? Ein sozialpolitisches Dogma auf dem Pr&uuml;fstand (Universit&auml;t Duisburg-Essen)<\/li>\n<li>Pflegestatistik 2007 &ndash; Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung (Statistisches Bundesamt)<\/li>\n<li>Sozialreport 2008: Sozialreform und soziale Sicherungsziele. Bewertungen und Vorstellungen der B&uuml;rger der neuen Bundesl&auml;nder im Jahre 2008 (Volkssolidarit&auml;t)<\/li>\n<li>Geburten und Kinderlosigkeit in Deutschland. Bericht &uuml;ber die Sondererhebung 2006 &ldquo;Geburten in Deutschland&rdquo; (Statistisches Bundesamt)<\/li>\n<li>Sozialpolitische Chronik (Stand Dezember 2008) (Arbeitnehmerkammer Bremen)<\/li>\n<li>Anhaltende Verteilungsdramatik &ndash; WSI-Verteilungsbericht 2008 (WSI)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/finanzierung-berichte.html#berichte-von-forschungsinstituten\">Sozialpolitik aktuell<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Tipp: &bdquo;Wirtschaftsdemokratie und expansive Lohnpolitik &ndash; Zur Aktualit&auml;t von Viktor Agartz&rdquo;<\/strong><br>\nViktor Agartz (1897-1964) geh&ouml;rte in der Nachkriegszeit zu den wichtigsten und einflussreichsten Pers&ouml;nlichkeiten innerhalb der deutschen Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. Von 1948 bis 1955 war er Direktor des Wirtschaftswissenschaftlichen Institutes (WWI) des DGB. Seine Karriere endete jedoch abrupt, als er 1957 aufgrund von Kontakten zur DDR wegen &ldquo;Landesverrats&rdquo; angeklagt wurde. Trotz seines Freispruchs galt er fortan f&uuml;r lange Zeit auch innerhalb der Gewerkschaften als &ldquo;Persona non grata&rdquo;.<br>\nDieser Band enth&auml;lt eine Auswahl zentraler Texte von Viktor Agartz sowie Beitr&auml;ge von Reinhard Bispinck (WSI), Herbert Ehrenberg (Bundesarbeitsminister a.D.), Christoph J&uuml;nke (Bochum), Franz Kersjes (K&ouml;ln), Michael R. Kr&auml;tke (Universit&auml;t Amsterdam), Peeter Raane (Rosa-Luxemburg-Stiftung), Thorsten Schulten (WSI), Hans-J&uuml;rgen Urban (IG Metall). Neben der biografischen Erinnerung geht es vor allem um eine kritische W&uuml;rdigung von zwei f&uuml;r Agartz zentralen, bis heute brisanten Themenstellungen, die mit den Begriffen &ldquo;Wirtschaftsdemokratie&rdquo; und &ldquo;expansive Lohnpolitik&rdquo; umschrieben sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vsa-verlag.de\/books.php?kat=gewerk&amp;isbn=978-3-89965-282-6\">VSA Verlag<\/a><\/li>\n<li><strong>Lobby Planet Berlin<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/download\/Cover_LobbyPlanet-Berlin_web.jpg\" alt=\"Cover des Lobby Planet Berlin\" width=\"120\" style=\"float:right\" border=\"1\"><br>\nSch&auml;tzungsweise 5.000 Lobbyisten tummeln sich in Berlin. Sie nehmen Einfluss auf Entscheidungen, die jeden und jede betreffen. Ob es um die Finanzm&auml;rkte geht, um Klimaschutz oder die Lebensmittel, die wir essen &ndash; &uuml;berall hinterlassen Lobbyisten ihre Spuren, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.<br>\nDer Lobby Planet Berlin f&uuml;hrt anhand von 55 Stationen anschaulich in den Berliner Lobbydschungel ein. Er stellt Ihnen zahlreiche Lobbyorganisationen, Kampagnen und Netzwerke vor und erl&auml;utert ihre Methoden und Tricks.<br>\nDabei geht es nicht immer zimperlich zu. Zahlreiche Beispiele von der Finanzlobby &uuml;ber die Tabakindustrie bis zur Klimapolitik machen anschaulich, wie unethische Lobbypraktiken, privilegierte Zug&auml;nge und Machtungleichgewichte demokratische Prozesse untergraben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/lobbyplanet-berlin\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Stauffenberg: Ein b&uuml;rgerlicher Held<\/strong><br>\nDer deutsche Held schlechthin, der gr&ouml;&szlig;te deutsche Freiheitsk&auml;mpfer des 20. Jahrhunderts, hat nun seinen Platz in der Welt eingenommen, hatte k&uuml;rzlich Weltpremiere. Somit wird das Heldenepos, welches die Deutschen ja schon kennen &ndash; Orginalton Tom Cruise -, nun auch Millionen anderen zug&auml;nglich &ndash; Stauffenberg wird zum Weltstar, zur Ikone, sein Konterfei k&ouml;nnte den Verkaufsschlager &ldquo;Che Guevara-Konterfei&rdquo; &ndash; jenes von Alberto Korda mit den Namen &ldquo;guerrillero heroico&rdquo; &ndash; den Rang streitig machen. So &auml;hnlich jedenfalls malt es sich die BILD-Zeitung aus, die ja schon vor Monaten enthusiastisch &uuml;ber den Hollywood-Film &ldquo;Operation Walk&uuml;re&rdquo; berichtete und nun der Weltpremiere einen kleinen, daf&uuml;r aber h&ouml;chst &uuml;berschw&auml;nglichen Artikel widmet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2008\/12\/ein-brgerlicher-held.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>Privatuni Witten\/Herdecke droht die Pleite<\/strong><br>\nV&ouml;llig &uuml;berraschend entzieht Nordrhein-Westfalen der Universit&auml;t Witten\/Herdecke den Landeszuschuss. Deutschlands gr&ouml;&szlig;te Privathochschule muss sogar bereits erhaltenes Geld zur&uuml;ckzahlen. Insgesamt geht es um 7,5 Millionen Euro &ndash; es k&ouml;nnte der Uni den Todessto&szlig; versetzen.<br>\nDie Privatuniversit&auml;t erf&uuml;lle die &ldquo;rechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r die Gew&auml;hrung von Landeszuwendungen nicht&rdquo;, teilte NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart am Mittwochmorgen mit. Sie habe keine &ldquo;ordnungsgem&auml;&szlig;e Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung&rdquo; nachweisen und auch keinen &ldquo;verl&auml;sslichen, testierten Wirtschaftsplan vorlegen k&ouml;nnen &ndash; weder f&uuml;r 2009 noch f&uuml;r die n&auml;chsten beiden Jahre&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,596981,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auch die private Universit&auml;t Witten-Herdecke wurde jahrelang als &bdquo;Stachel im Fleisch&ldquo; der maroden staatlichen Universit&auml;ten gefeiert. Die Universit&auml;t Witten-Herdecke, war &uuml;brigens die einzige private Hochschule in Deutschland, die au&szlig;er den &bdquo;billigen&ldquo; Buchwissenschaften wie Business Administration, Marketing oder Jura einen &bdquo;teuren&ldquo; Studiengang, wie etwa Medizin, angeboten hat, und steht jetzt vor Pleite.<br>\nEs scheint also doch nicht alles besser zu werden, wenn man nur &ouml;ffentlich verantwortete Aufgabenwahrnehmung privatisiert oder den Marktgesetzen ausliefert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenn die Uni fremdes Terrain ist<\/strong><br>\nStudieren ist f&uuml;r viele Abiturienten selbstverst&auml;ndlich &ndash; f&uuml;r Arbeiter- oder Migrantenkinder nicht. Sie m&uuml;ssen sich oft ohne Unterst&uuml;tzung der Eltern durchbei&szlig;en und auf eigene Faust eine neue Welt erobern. Spezielle Programme geben Geld, Informationen, Selbstvertrauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,595053,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><em>Zu guter letzt:<\/em><br>\n<strong>Daran sollten Sie sich erinnern, wenn Sie mal wieder eine Wirtschaftsprognose lesen:<\/strong><br>\nWegen der zusehends schlechter werdenden Vorhersagen zur Wirtschaftsentwicklung pl&auml;diert der Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, f&uuml;r einen vor&uuml;bergehenden Prognosestopp.<br>\n&ldquo;In den meisten Modellen, die wir f&uuml;r unsere Vorhersagen nutzen, kommen keine Finanzkrisen vor. Und wenn sie vorkommen, dann ist diese Krise so spezifisch, dass wir sie nicht erfassen k&ouml;nnen. Wir k&ouml;nnen sagen, da passiert was Schlimmes, aber wie schlimm es wird, k&ouml;nnen wir nicht sagen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/d\/invest\/meldung.aspx?id=92110082\">FAZ<\/a>\n<p><strong>&ldquo;Das f&auml;llt so senkrecht runter&rdquo;<\/strong>, Bert R&uuml;rup zeigt mit der Hand nach unten. Seit September geht die Konjunktur dramatisch zur&uuml;ck &ndash; so schnell wie noch nie. &ldquo;Das kann man so richtig &ouml;konomisch nicht erkl&auml;ren&rdquo;, sagt der Wirtschaftswissenschaftler am Dienstag vor Studenten der Uni Kiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-596909,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>&Ouml;konom Flassbeck &uuml;ber Leitzinssenkung: &ldquo;Die Geldmenge ist uninteressant&rdquo;<\/li>\n<li>Wolfgang M&uuml;nchau &ndash; In der Weimar-Falle<\/li>\n<li>Hans Eichel der Zweite<\/li>\n<li>ver.di fordert einen grundlegenden Politikwechsel &ndash; hierzulande und weltweit<\/li>\n<li>Banken-Studie: 180 000 Jobs bedroht<\/li>\n<li>Kritische Masse, regionale Klasse<\/li>\n<li>SEC ignorierte Hinweise zu Madoffs Machenschaften<\/li>\n<li>IWF Brandstifter als Feuerwehr<\/li>\n<li>Milliard&auml;re verlieren<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3671\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3671","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3671"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3671\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}