{"id":36711,"date":"2017-01-23T08:33:37","date_gmt":"2017-01-23T07:33:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711"},"modified":"2017-01-23T08:33:37","modified_gmt":"2017-01-23T07:33:37","slug":"hinweise-des-tages-2797","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h01\">Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h02\">&raquo;Thema innere Sicherheit nicht AfD &uuml;berlassen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h03\">Pl&ouml;tzliche Neubelebung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h04\">EU muss investieren statt aufru&#776;sten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h05\">Die Group of Thirty beendet vielleicht bald ihre skandal&ouml;se Existenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h06\">Die Revolution wird nicht live gestreamt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h07\">Wirtschaftliche Stagnation und ihre &Uuml;berwindung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h08\">Die Rechnung wird immer h&ouml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h09\">Ronald Pofalla wird laut Bahnchef Grube zust&auml;ndig f&uuml;r Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h10\">Der Untergang der israelischen Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h11\">Gestern &ldquo;NSU&rdquo; &ndash; heute &ldquo;Amri&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h12\">Der Ernstfall wird geprobt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h13\">Bereiten die deutschen Bisch&ouml;fe der katholischen Friedensbewegung den &ldquo;Garaus&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h14\">Im Umgang mit Holm ging jedes Ma&szlig; verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h15\">SPD will auf Verm&ouml;gensteuer verzichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h16\">Pr&auml;sident Trump beendet die staatliche F&ouml;rderung der Geisteswissenschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h17\">Bedrohliche Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36711#h18\">Veranstaltung in Berlin: Kein Wohlstand f&uuml;r alle!? Wie sich Deutschland selber zerlegt und was wir dagegen tun k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trump<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Trump und andere Dumpfbacken<\/strong><br>\nIn seiner Antrittsrede sagte der irrlichterne US-Pr&auml;sident: &bdquo;Wir haben die Grenzen anderer L&auml;nder verteidigt, w&auml;hrend wir uns weigerten, unsere eigenen zu verteidigen. Wir haben Billionen &uuml;ber Billionen in &Uuml;bersee ausgegeben, w&auml;hrend unsere Infrastruktur verwahrloste.&ldquo;<br>\nOffensichtlich wei&szlig; der m&auml;chtigste Mann der Welt nicht, was die USA in vielen L&auml;ndern der Erde machen. Sie haben etwa 1000 Milit&auml;rstationen, um das US-Einflussgebiet und den Zugang zu Rohstoffen und Absatzm&auml;rkten zu sichern. Sie f&uuml;hren &Ouml;l- und Gaskriege in Afghanistan, im Irak, in Syrien, in Libyen usw, weil sie der Meinung sind, dass die &bdquo;unverzichtbare Nation&ldquo; einen Anspruch auf alle Rohstoffe dieser Erde hat.<br>\nIch stelle mit die Frage, was Afghanen, Iraker, Syrer oder Libyer wohl denken, wenn sie lesen, dass der US-Pr&auml;sident meint, die USA h&auml;tten ihre Grenzen verteidigt.<br>\nWer aber glaubt, Dumpfbacken g&auml;be es vor allem in der US-Elite, zu der Trump selbstverst&auml;ndlich geh&ouml;rt, der lese den Kommentar der Bild zu dieser Aussage Donald Trumps:<br>\n&bdquo;Erneut unterstrich Donald Trump, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Amerika die Rolle des Polizisten der Welt &uuml;bernimmt.&ldquo;<br>\nDas ist ein klassisches Beispiel f&uuml;r die Dumpfbackigkeit, mit der in vielen Medien bei uns die Au&szlig;enpolitik kommentiert wird. Einen Staat, der &Ouml;l- und Gaskriege f&uuml;hrt, der raubt und pl&uuml;ndert und von Vietnam angefangen bis zum Irak verantwortlich ist f&uuml;r den Tod von Millionen Menschen, darunter auch US-Soldaten, &bdquo;Weltpolizisten&ldquo; zu nennen, zeigt drastischerweise die Blindheit und ideologische Voreinigenommenheit vieler Kommentatoren in Deutschland, wenn es um die US-Politik geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&amp;fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Trumpf des kleinen Mannes?<\/strong><br>\nDer neu gew&auml;hlte amerikanische Pr&auml;sident hat mit seiner ersten Rede die Welt geschockt. Doch geschockt ist vor allem das neoliberale Establishment, weil es f&uuml;rchtet, die heile neoliberale Welt werde in Frage gestellt.<br>\nDer meint vielleicht wirklich, was er sagt! Nach der Abfolge von Tweets, die sich vergangenen Freitag zur Inaugurationsrede des neuen amerikanischen Pr&auml;sidenten zusammensetzten, gehen politische Schockwellen rund um die Welt. Wir sind kollektiv schockiert, wir sind entsetzt, dass sich da einer aufschwingt, alles in Frage zu stellen, was uns in den vierzig Jahren Neoliberalismus und Globalisierung heilig und teuer geworden ist. Die deutschen Medien lassen ausf&uuml;hrlich jeden einzelnen Amerikaner zu Wort kommen, der gegen Trump ist und selbst die gr&ouml;&szlig;ten Anti-Revolution&auml;re (die WELT, die ZEIT und Spiegel-Online) hoffen, dass es schon &uuml;bermorgen eine Revolution in den USA gibt, die den Spuk beendet und das Establishment wieder etabliert.<br>\nNimmt man das ernst, was der Mann in seinen ersten Worten als US-Pr&auml;sident den einfachen B&uuml;rgern sagte, kann einem wirklich angst und bange werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/01\/der-trumpf-des-kleinen-mannes\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a><\/li>\n<li><strong>USA: Rabiate Streichungswelle staatlicher F&ouml;rderungen<\/strong><br>\n[&hellip;] Steve Bannon, dem Chefberater im Wei&szlig;en Haus, schreibt man gro&szlig;en Einfluss auf den neuen Pr&auml;sidenten zu. Auch in der gestrigen Antrittsrede Trumps soll dies deutlich wiederzuerkennen sein.<br>\nIn einem Vortrag aus dem Jahr 2011, im Wahlkampf vor der zweiten Amtszeit Obamas, erkl&auml;rt Bannon die Grundz&uuml;ge seiner politischen Auffassung. Es geht ihm um eine &ldquo;konservative Revolution&rdquo;, die an Erfolge der Tea Party ankn&uuml;pft und die nach Einsch&auml;tzung Bannons nicht aufzuhalten sei. Das Spannungsfeld, das er zeichnet, liegt zwischen zwei Polen: dem Sozialismus, verk&ouml;rpert durch Obama, und dem entfesselten globalen Kapitalismus, der &uuml;ber nicht zuletzt &uuml;ber christlich-j&uuml;dische vermittelte Grundwerte gez&uuml;gelt werden soll.<br>\nBemerkenswert ist eine Grundangst von Eliten, die Bannon in seinem Vortrag anspricht: die Angst vor einem Mob, der die Grenzen des Privateigentums nicht achtet. [&hellip;]<br>\nDie Richtung ist klar: Steuererleichterungen und K&uuml;rzungen in den Staatsausgaben. F&uuml;r die K&uuml;rzungen bei den Staatsausgaben liegen bereits gro&szlig;e Pl&auml;ne bereit, wie die US-Publikation The Hill berichtet. Dort ist von ungeheuren Summen die Rede. So sollen die Staatsausgaben f&uuml;r die n&auml;chsten zehn Jahre(!), man plant anscheinend weit im Voraus, um 10,5 Billionen Dollar schrumpfen.<br>\nEin Think Tank, die Heritage Foundation soll ma&szlig;geblich an der Ausarbeitung des Planes mitgewirkt haben, der an &ldquo;heilige K&uuml;he&rdquo; herangeht wie die Kulturf&ouml;rderung des National Endowment for the Arts and National Endowment for the Humanities, vor dessen Streichung auch Reagan zur&uuml;ckscheute.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-Rabiate-Streichungswelle-staatlicher-Foerderungen-3604135.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump-Rede im Wortlaut: &bdquo;Dieses Massaker Amerikas endet hier und jetzt&ldquo;<\/strong><br>\nIn seiner Antrittsrede hat Donald Trump den amerikanischen Patriotismus beschworen und einen radikalen Kurswechsel angek&uuml;ndigt. FAZ.NET dokumentiert die Rede im Wortlaut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/trumps-praesidentschaft\/trump-rede-im-wortlaut-dieses-massaker-amerikas-endet-hier-und-jetzt-14709309.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Thema innere Sicherheit nicht AfD &uuml;berlassen&laquo;<\/strong><br>\nGespr&auml;ch mit Sahra Wagenknecht. &Uuml;ber die Rolle Russlands in Syrien, eine Koalition mit SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und Kritikf&auml;higkeit innerhalb ihrer eigenen Partei<br>\nFr&uuml;her wurde Ihnen oft vorgeworfen, sich kritiklos auf die Seite Russlands zu stellen. Diese Stimmen sind verstummt, was mich nicht &uuml;berrascht: Sie sprechen mittlerweile davon, dass das Land, ebenso wie die USA, eine imperialistische Politik betreibe. Mehr noch: In Syrien habe sich die Situation erst durch das Eingreifen Moskaus verschlimmert. Woher kommt diese neue &Auml;quidistanz? Ich habe keine &Auml;quidistanz. Aber unsere klare Position ist: Unter Bombenteppichen w&auml;chst kein Frieden. Auch die russischen Bomben haben vor allem Zivilisten getroffen. Und nat&uuml;rlich geht es auch beim russischen Eingreifen in Syrien nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um die Verteidigung von Einflusssph&auml;ren. Ich habe immer darauf hingewiesen, dass es ein erheblicher Unterschied ist, ob ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis, also in dem Fall die NATO, sich &uuml;ber Jahre immer weiter ausbreitet und schlie&szlig;lich an den russischen Grenzen steht, oder ob ein Land irgendwann klarmacht: Bis hierhin und nicht weiter. Aber die Linke w&uuml;rde jede Glaubw&uuml;rdigkeit verlieren, wenn wir russischen Bomben pl&ouml;tzlich etwas abgewinnen k&ouml;nnten, nachdem wir die der USA und des Westens immer konsequent verurteilt haben.<br>\nTrotzdem relativieren Sie mit Ihrer Kritik die Rolle des Westens, der den Krieg doch befeuert hat. Russlands Armee ist immerhin die einzige, die auf Bitten der syrischen Regierung die Souver&auml;nit&auml;t des Landes verteidigt.<br>\nDer russische Einsatz, das stimmt, ist formal nicht v&ouml;lkerrechtswidrig. Aber ich war immer der Meinung, dass wir Kriegseins&auml;tze auch dann ablehnen sollten, wenn sie ein UN-Mandat haben und damit auch nicht v&ouml;lkerrechtswidrig sind. Das ist die Position der Linken und muss es bleiben. Alle Kriegsteilnehmer tragen &uuml;brigens dazu bei, dass in der islamischen Welt der Hass auf diejenigen w&auml;chst, die dort bomben und morden &ndash; und dieser Hass treibt dem islamistischen Terrorismus immer neue K&auml;mpfer und Unterst&uuml;tzer zu<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/m\/artikel\/303501.thema-innere-sicherheit-nicht-afd-%C3%BCberlassen.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Pl&ouml;tzliche Neubelebung<\/strong><br>\nIm Mai 2009 sendete der Deutschlandfunk ein Interview mit Michail Gorbatschow. Knapp acht Jahre sp&auml;ter wird die Verschriftlichung des Gespr&auml;chs auf unserer Internetseite auff&auml;llig h&auml;ufig aufgerufen. Versuch einer Erkl&auml;rung.<br>\nDas Angebot des Deutschlandfunks an Online-Texten ist gro&szlig; &ndash; unser Archiv reicht &uuml;ber zehn Jahre in die Vergangenheit. Und so kommt es hin und wieder vor, dass auch &auml;ltere Beitr&auml;ge viel gelesen werden, obwohl sie von uns nicht erneut verbreitet wurden. So war es auch in den letzten Tagen: Ein Interview, das der Deutschlandfunk im Mai 2009 mit dem letzten Staatspr&auml;sidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, gef&uuml;hrt hatte, steht seit einigen Tagen auf den ersten Pl&auml;tzen unserer Liste der meistgelesenen Online-Beitr&auml;ge. Wie kommt es dazu? (&hellip;)<br>\nGorbatschow sprach mit unserer damaligen Russland-Korrespondentin Sabine Adler unter anderem &uuml;ber die deutsche Presse. Er sagte:<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen uns daf&uuml;r einsetzen, dass Europa beginnt, Russland zu verstehen. Das verhindern &uuml;brigens Sie und Ihre Kollegen. Die deutsche Presse ist die b&ouml;sartigste &uuml;berhaupt. Als Pr&auml;sident Putin in M&uuml;nchen auftrat, hat er nichts Neues verk&uuml;ndet. Dass er das aber mit ziemlich vielen Emotionen verband, war vielleicht das einzig Neue. Und wie empfindlich haben darauf die Politiker reagiert. Russland will niemanden bek&auml;mpfen. Wozu auch? Russland hat alles, was es braucht.&rdquo;<br>\nIn den vergangenen Monaten und Jahren gab es immer wieder Kritik an der Berichterstattung &uuml;ber Russland &ndash; nicht nur der des Deutschlandfunks, sondern auch der vieler anderer Medien. Zudem sprechen viele Leute den Medien insgesamt eine Glaubw&uuml;rdigkeit ab. In Zeiten von &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo;-Vorw&uuml;rfen und &ldquo;Fake News&rdquo; verkauft sich das damals von uns f&uuml;r die Schlagzeile gew&auml;hlte Zitat aus dem Interview, &ldquo;Die deutsche Presse ist die b&ouml;sartigste &uuml;berhaupt&rdquo;, offenbar sehr gut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gorbatschow-interview-von-2009-ploetzliche-neubelebung.2897.de.html?dram:article_id=376863\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Die Redaktion des DLF kann es offenbar nicht fassen: Ein altes Interview des Deutschlandfunks mit Gorbatschow aus dem Jahre 2009 wird zum Renner im Netz. Und da die &Uuml;berschrift des Textes lautet &bdquo;Die deutsche Presse ist die b&ouml;sartigste &uuml;berhaupt&ldquo; muss das nat&uuml;rlich vom DLF erstmal erkl&auml;rt und bewertet werden, damit die H&ouml;rer und Leser des DLF nicht auf kritische Gedanken kommen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> H&auml;tte Frau Adler bei Ihren nachfolgenden Kommentaren aus der Ukraine sich dieses Interview in Erinnerung gerufen, vielleicht h&auml;tte Sie dann auch die &bdquo;R&uuml;ckseite der Ukraine-Medaille&ldquo; beachtet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU muss investieren statt aufru&#776;sten<\/strong><br>\nDie Union will mit viel Geld milita&#776;rische Ordnungsmacht werden. Dafu&#776;r werden erhebliche Mittel bereitgestellt.<br>\nDie EU-Kommission ru&#776;stet auf: Nach dem Referendum fu&#776;r einen Austritt des Vereinigten Ko&#776;nigreichs aus der EU (Brexit) und der Wahl Donald Trumps zum US-Pra&#776;sidenten will Bru&#776;ssel mit Deutschland und Frankreich an der Spitze die Verteidigungsunion vertiefen. Die Europa&#776;ische Union (EU) will endlich als eigensta&#776;ndige und einheitliche Ordnungsmacht in Nordafrika und Osteuropa auftreten<br>\nDazu sollen gema&#776;&szlig; den Lissabon-Vertra&#776;gen etwa nationale Parlamentsvorbehalte bei Milita&#776;reinsa&#776;tzen angepasst werden. So wa&#776;re denkbar, dass der Deutsche Bundestag im Rahmen der Beteiligung an den schnellen Eingreiftruppen (EU-BattleGroups) erst nach Entsendung von Soldaten hieru&#776;ber entscheidet. Die Hu&#776;rde fu&#776;r Parlamente, Milita&#776;reinsa&#776;tze abzulehnen, la&#776;ge somit ho&#776;her.<br>\nWie flexibel die Union sein kann, wenn es um Aufru&#776;stung oder den &bdquo;milita&#776;risch-industriellen Komplex&ldquo; geht, zeigen Pla&#776;ne zur Ru&#776;stungsfinanzierung. Rund 90 Millionen Euro sollen fu&#776;r die Ru&#776;stungsforschung bis 2020 in einen Verteidigungsfonds flie&szlig;en. Danach soll der Fonds ja&#776;hrlich mit 500 Millionen Euro gefu&#776;llt werden.<br>\nFederfu&#776;hrend ist ein Mann, der nicht gerade dafu&#776;r bekannt ist, die Spendierhosen anzuhaben, der finnische Vizepra&#776;sident der Europa&#776;ischen Kommission, Jyrki Katainen. Der Kommissar fu&#776;r Jobs, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfa&#776;higkeit gilt als eiserner Verfechter des Stabilita&#776;tsund Wachstumspaktes, der EU-Staaten rigoros auf Etatziele verpflichtet.<br>\nKatainen will vor allem Ru&#776;stungsvorhaben im Bereich Drohnen, Kriegsschiffe und Cybertechnologie sowie Terrorabwehr und Grenzsicherung vor Flu&#776;chtlingen ansto&szlig;en. Er betont dabei, dass es bei der Verteidigungsunion um die Prinzipien der Einheitswa&#776;hrung, der Freizu&#776;gigkeit und der liberalen Demokratie ginge. Der Euro wird nun offenbar bereits am Hindukusch verteidigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1366.fr-gastbeitrag-eu-muss-investieren-statt-aufru-sten.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Group of Thirty beendet vielleicht bald ihre skandal&ouml;se Existenz<\/strong><br>\nDie B&uuml;rgerbeauftragte der EU hat angek&uuml;ndigt, die Mitgliedschaft des Pr&auml;sidenten der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, in der Group of Thirty zu untersuchen. Die G30 sind eine zwielichtige Gruppe, die Top-Manager gro&szlig;er internationaler Banken und wichtiger Zentralbanken zusammenf&uuml;hrt. Sie treffen sich unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit. Einige der Teilnehmerbanken werden von der EZB beaufsichtigt. Wenn die EU-B&uuml;rgerbeauftragte in Draghi&rsquo;s treffen mit den G30-Bankern ein Problem sieht, k&ouml;nnte die Gruppe ihre skandal&ouml;se Existenz bald beenden.<br>\nDie G30 wurde 1978 auf Initiative der Rockefeller-Stiftung gegr&uuml;ndet. Sie hat etwas mehr als 30, zumeist rein m&auml;nnliche Mitglieder. Es sind &uuml;berweigend aktive oder fr&uuml;here Zentralbanker und Spitzenmanager von gro&szlig;en internationalen Finanzh&auml;usern. Knapp ein Drittel der Mitglieder vertreten US-Institutionen. Hauptzweck ist das Zusammenbringen von Zentralbankern und Gesch&auml;ftsbankern. Die Zentralbanker haben f&uuml;r Treffen untereinander ihre Gremien in Basel. Die Gesch&auml;ftsbanker haben Gremien wie das Institute of International Finance, wo sie wichtige Themen besprechen und Berichte erstellen. Die Group of Thirty ist die einzige gemischte Gruppe, und die Zentralbanker, die dort hingehen, lassen ihre &uuml;blichen Regeln zu Transparenz und Korruptionsvermeidung zuhause, die ansonsten f&uuml;r den Umgang mit Vertretern der privaten Finanzbranche gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/764-g30-ombudsfrau-untersuchung\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Revolution wird nicht live gestreamt<\/strong><br>\nDas WEF ist eine Schweizer Stiftung. Aber es ignoriert das Erfolgsprinzip der Schweiz. Ein kritischer R&uuml;ckblick auf Davos.<br>\nDie B&uuml;ndner Justiz ist mit ihrer Abschottungshaltung gegen&uuml;ber den Medien nicht allein. Der kantonale Wildwuchs im Umgang mit den Medien ist gross und es ist an der Zeit, dass die Justiz-Verantwortlichen aller Kantone sich endlich zusammenraufen und eine schweizweit einheitliche Information der &Ouml;ffentlichkeit durch die regionalen und kantonalen Gerichte an die Hand nehmen, die dem &Ouml;ffentlichkeitsprinzip Rechnung tr&auml;gt.<br>\nMan hat diese Entwicklung als WEF nicht voraussehen m&uuml;ssen. Aber man h&auml;tte es vorausahnen k&ouml;nnen: Dass die Stimmb&uuml;rger irgendwann Stopp sagen zu einer Globalisierung, die ihre zentralen Versprechen &ndash; mehr Wohlstand f&uuml;r alle im Gegenzug f&uuml;r wirtschaftliche Grenz&ouml;ffnungen &ndash; nicht oder nur teilweise eingehalten hat. Wenn man sich wirklich M&uuml;he gegeben h&auml;tte in Davos, dann h&auml;tte man sich denken k&ouml;nnen, dass entwurzelte Menschen in der Provinz, die sich von der rasanten Entwicklung in den Metropolen abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen, irgendwann zum Gegenschlag ausholen. Diese Gefahr eines Backlash war nie v&ouml;llig abwegig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Die-Revolution-wird-nicht-live-gestreamt\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wirtschaftliche Stagnation und ihre &Uuml;berwindung<\/strong><br>\nSeit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 stagniert die Wirtschaftsleistung in &Ouml;sterreich und der Eurozone. Wirtschaftswissenschafter von Paul Krugman &uuml;ber Richard Koo bis Larry Summers bieten aktuell wesentliche Einsichten zu den Ursachen der s&auml;kularen Stagnation (Zustand ohne wirtschaftliches Wachstum). Aber auch historisch hat die &Ouml;konomie &ndash; allen voran der &Ouml;sterreicher Josef Steindl &ndash; viel Erhellendes beizutragen. Die L&ouml;sungsvorschl&auml;ge liegen auf der Hand: Ein Impuls durch &ouml;ffentliche Investitionen, die Priorisierung der Realwirtschaft gegen&uuml;ber der Finanzwirtschaft, Umverteilung zu den konsumfreudigen unteren Einkommensgruppen, technologische und soziale Innovationen, aber auch eine Debatte um die Ziele des Wirtschaftens.<br>\nIn &Ouml;sterreich belebt sich derzeit die Konjunktur, was sich seit zwei Monaten auch im R&uuml;ckgang der Arbeitslosigkeit niederschl&auml;gt. Trotz dieser konjunkturellen Erholung deutet wenig auf einen traditionellen Aufschwung mit kr&auml;ftigen Wachstumsraten des BIP hin. Im Gegenteil, seit dem tiefen Einbruch in der Rezession 2008\/09 verharrt die Wirtschaftsleistung weit unter ihrem Potential. Die Unterauslastung betr&auml;gt gegen&uuml;ber einer hypothetischen Fortschreibung des Wachstumstrends 1988-2008 mehr als 20%. Die Quellen eines Impulses, der die expansiven Konjunkturkr&auml;fte mit einem Schlag freisetzen w&uuml;rde, sind nirgendwo sichtbar. Dies ist ein in den meisten Industriel&auml;ndern zu beobachtendes Ph&auml;nomen, das zunehmend auch von der Wirtschaftswissenschaft wahrgenommen und unter dem Schlagwort der s&auml;kularen Stagnation diskutiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/16028-2\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Rechnung wird immer h&ouml;her<\/strong><br>\nAlle reden &uuml;ber die italienische Bank Monte dei Paschi. Dabei werden derzeit auch in Deutschland wieder groteske Milliardenbetr&auml;ge f&uuml;r die Rettung von Banken aufgerufen. Warum regt sich dar&uuml;ber eigentlich niemand mehr auf?<br>\nFormal gesehen handelt es sich bei Paul Achleitner blo&szlig; um den Aufsichtsratschef der Deutschen Bank. In Wirklichkeit will der 60-j&auml;hrige &Ouml;sterreicher allerdings mehr sein &ndash; n&auml;mlich eine Art Grandseigneur der hiesigen Finanzszene. Einer, dessen Wort Gewicht hat, weil er nicht nur auf das eigene Institut schaut, sondern immer auch gro&szlig;e Ganze in den Blick nimmt.<br>\nEntsprechend h&auml;ufig wurde ein Satz zitiert, den Achleitner zum Jahreswechsel in einem Interview mit der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo; gesagt hat. Da n&auml;mlich meinte der Starbanker, angesprochen auf die kurz zuvor gew&auml;hrten Milliardenhilfen f&uuml;r das italienische Kriseninstitut Monte dei Paschi: &ldquo;In Deutschland muss sich niemand dar&uuml;ber Gedanken machen, Banken zu retten.&rdquo;<br>\nEin starkes Statement war das. Ein Satz, wie gemei&szlig;elt. Die Sache hatte nur einen Haken: Selten ist etwas derart Falsches behauptet worden. Denn auch hierzulande geht es dieser Tage wieder um groteske Summen, die f&uuml;r die St&uuml;tzung vor allem staatlicher Geldinstitute aufgerufen werden. Doch w&auml;hrend das Drama um die Monte dei Paschi wochenlang die Wirtschaftsteile deutscher Zeitungen f&uuml;llte, hat es fast den Eindruck, als verk&auml;men die eigenen Bankenrettungen zu Randnotizen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/bankenrettung-deutschland-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Der Autor der Tagesschau hat hiermit eine sehr gute Analyse vor gelegt. Dies anmerken zu k&ouml;nnen freut mich, denn mit wirklichem Vergn&uuml;gen berichten wir &uuml;ber gute Produkte der Mainstream-Medien.<\/em><br>\n<em>Es wird in dieser Analyse &uuml;brigens auch sichtbar, dass die Norddeutschen L&auml;nder bedenkenlos ihre Reedereien gef&ouml;rdert haben. Da gab es offensichtlich keine sachlichen Pr&uuml;fungen. Die hohen Investitionen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Ergebnis eines Filzes zwischen Wirtschaft, Finanzen und Politik.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auf den NachDenkSeiten: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36482\">Bis zu 30 Milliarden Euro Schaden f&uuml;r den Steuerzahler &ndash; warum berichtet eigentlich niemand mehr &uuml;ber die HSH Nordbank?<\/a>&ldquo; und &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18132\">HSH-Nordbank-Prozess &ndash; nur die Spitze des Eisbergs<\/a>&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ronald Pofalla wird laut Bahnchef Grube zust&auml;ndig f&uuml;r Stuttgart 21<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Kanzleramtsminister Ronald Pofalla und neue Infrastrukturvorstand der Bahn wird f&uuml;r das Projekt Stuttgart 21 verantwortlich. &bdquo;Er wird von April an den Lenkungskreis leiten&ldquo;, sagte Bahnchef R&uuml;diger Grube der &bdquo;E&szlig;linger Zeitung&ldquo;. Damit wird er den langj&auml;hrigen Bahnmanager Volker Kefer abl&ouml;sen, der das Unternehmen Ende vergangenen Jahres verlassen hatte. Am 1. Februar ist ein Sonderlenkungskreis zum Thema Tunnelbau im quellf&auml;higen Anhydrit terminiert.<br>\nDer Bahnchef kritisierte das aus seiner Sicht nicht schl&uuml;ssige Gutachten des Bundesrechnungshofes, das erhebliche Mehrkosten f&uuml;r Stuttgart 21 prognostiziert hatte. Statt 6,5 Milliarden Euro, wie von der Bahn kalkuliert, hatten die Finanzkontrolleure bis zu neun Milliarden Euro vorausgesagt. Grube: &bdquo;Der Bundesrechnungshof hat ganz anders gerechnet und Positionen miteinbezogen, die eindeutig au&szlig;erhalb des Finanzierungsvertrags liegen, wie die Kosten f&uuml;r Bauzeitzinsen oder den R&uuml;ckbau des Gleisfelds.&ldquo; Er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Hier wurden &Auml;pfel mit Birnen verglichen.&ldquo; Nach Einsch&auml;tzung Grubes werden die Stuttgarter sehr stolz auf den fertigen Tiefbahnhof sein, dessen Bau der Stadt 130 Fu&szlig;ballfelder Fl&auml;che schenke. &bdquo;Angesichts dessen wird all das, was es da an Kritik an dem Projekt gab, rasch vergessen sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.suedkurier.de\/nachrichten\/baden-wuerttemberg\/Ronald-Pofalla-wird-laut-Bahnchef-Grube-zustaendig-fuer-Stuttgart-21;art417930,9095239\">S&uuml;dkurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Oh mein Gott, das k&ouml;nnen nur Fake News sein! Kann irgendjemand erkl&auml;ren welche fachliche Expertise Pofalla f&uuml;r diese Aufgabe bef&auml;higt?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nicht ausgeschlossen werden kann, dass Herr Pofalla den Konflikt um das Projekt Stuttgart 21 f&uuml;r beendet erkl&auml;rt &ndash; in enger Anlehnung zu seiner damaligen Erkl&auml;rung zum NSA-Skandal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Untergang der israelischen Gesellschaft<\/strong><br>\nAuf welchen Tiefpunkt muss eine Gesellschaft gesunken sein, wenn eine Mehr- heit von ihr die offene Hinrichtung eines verletzt und wehrlos auf der Stra&szlig;e liegenden Menschen &ndash; sei es auch ein Attenta&#776;ter &ndash; bejubelt und den Schu&#776;tzen als Helden verehrt? Zwar war das Video von der Exekution so eindeutig, dass das Gericht nicht um einen Schuldspruch wegen Totschlags herumkommen konnte, dennoch solidarisierte sich die politische Fu&#776;hrung dieser Gesellschaft, Parlamentarier, Minister und der Ministerpra&#776;sident, nach anfa&#776;nglichem Zo&#776;gern mit dem erst 19-ja&#776;hrigen Soldaten. Sie fordern noch vor Verku&#776;ndung des Strafma&szlig;es die Amnestierung des Ta&#776;ters, wa&#776;hrend die Vorsitzende des Milita&#776;rgerichts Morddrohungen erha&#776;lt. Was geht in dieser Gesellschaft vor? Und Moshe Zuckermann fragt, &bdquo;welche Ra&#776;son ein Staat noch beanspruchen darf, der eine Politik betreibt, die sich in pseudodemokratischem Gestus immer mehr von Impulsen der &sbquo;Volksseele&lsquo; leiten la&#776;sst&ldquo;. Einen Teil der Antwort gibt er selbst, wenn er da- rauf hinweist, dass diese &bdquo;Volksseele&ldquo;, &bdquo;von eben dieser Politik mitgeformt und angeheizt, [sich] zunehmend in alltagsrassistischem und nationalistischem Gedro&#776;hn suhlt&ldquo; (junge Welt, 5.1.2017).<br>\nWie das geschieht, wird uns von der Spitze der Staatsfu&#776;hrung seit Jahren vor- gefu&#776;hrt, ohne dass von den &bdquo;unverbru&#776;chlichen Freunden&ldquo; dieses Staates eine an- gemessene Reaktion auf die massive Verletzung ihrer pausenlos verku&#776;ndeten &bdquo;Werte&ldquo; erfolgte. Die Wut, mit der das Jerusalemer Kabinett auf die Verurtei- lung seiner Siedlungspolitik durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen reagierte, und der Hohn, den es u&#776;ber die Rede von John Kerry und seine abgewo- genen Vorschla&#776;ge ausgoss, zeigen den Fiebergrad ihrer Erregung. Aber vor kurzem lieferte Ministerpra&#776;sident Netanjahu einen tieferen Einblick in die &bdquo;Volksseele&ldquo; als jede Statistik der UNO oder der israelischen Menschenrechtsorganisa- tion Bet&rsquo;selem u&#776;ber den allta&#776;glichen Krieg in den besetzten Gebieten uns vermitteln kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170123_Untergang-der-israelischen-Gesellschaft-final.pdf\">Norman Paech<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gestern &ldquo;NSU&rdquo; &ndash; heute &ldquo;Amri&rdquo;?<\/strong><br>\nErstaunliche Parallelen in zwei Mordkomplexen: Untersuchungsausschuss des Bundestages st&ouml;&szlig;t im NSU-Skandal auf weitere R&auml;tsel um V-Leute und V-Leute-F&uuml;hrer<br>\nGestern &ldquo;NSU&rdquo; &ndash; heute &ldquo;Amri&rdquo;? Erstaunlich am Fall des mutma&szlig;lichen Attent&auml;ters auf den Weihnachtsmarkt in Berlin, Anis Amri, sind die sichtbar werdenden Parallelen zur Mordserie des &ldquo;NSU&rdquo;.<br>\nHier wie dort: Beh&ouml;rden mit Tuchf&uuml;hlung zu den sp&auml;teren T&auml;tern; V-Leute des Verfassungsschutzes mit Kontakt zu den T&auml;tern; T&auml;ter, die sich in der &Ouml;ffentlichkeit bewegen und dann pl&ouml;tzlich verschwinden. Wie beim NSU ist auch bei Amri wieder vom offenkundigen Beh&ouml;rdenversagen die Rede, wieder ergeben sich Fragen aus der Fahndung und den Ermittlungen nach dem Anschlag.<br>\nTerror, der die deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden &uuml;berfordert &ndash; oder in den sie verstrickt sind? Das Verd&auml;chtige ist ihre Erfolgslosigkeit.<br>\nNach dem NSU-Desaster ist es den Geheimdiensten trotz der begr&uuml;ndeten Kritik an ihnen gelungen, sich zu restaurieren und ihre M&ouml;glichkeiten sogar zu erweitern. Zu mehr Sicherheit hat das nicht gef&uuml;hrt. Auf dem Breitscheidplatz von Berlin starben noch mehr Menschen als durch den &ldquo;NSU&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gestern-NSU-heute-Amri-3604524.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Ernstfall wird geprobt<\/strong><br>\nBundeswehr und Polizei werden Anfang M&auml;rz gemeinsam den Ernstfall eines Terroranschlags in mehreren L&auml;ndern &uuml;ben. Beteiligt sind sechs Bundesl&auml;nder. Darunter auch Baden-W&uuml;rttemberg. Die Kritik am gemeinsamen Planspiel ist inzwischen verstummt.<br>\nJetzt wird es ernst mit der gemeinsamen &Uuml;bung von Bundeswehr und Polizei. Baden-W&uuml;rttemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, das Saarland und Bremen werden nach Auskunft des baden-w&uuml;rttembergischen Innenministeriums im Zeitraum vom 7. bis 9. M&auml;rz die erste gemeinsame Anti-Terror-&Uuml;bung absolvieren. angenommen werden gleichzeitige Terroranschl&auml;ge in den verschiedenen L&auml;ndern, sodass gegenseitige Polizeiabordnungen nicht m&ouml;glich seien und die Bundeswehr zu Hilfe gerufen werden m&uuml;sse, schildert ein Sprecher von Innenminister Thomas Strobl (CDU) das grundlegende Szenario. Vieles solle bewusst im Vagen bleiben.<br>\nSo sei noch nicht klar, ob die &Uuml;bung nur einen oder alle drei Tage dauern werde. Auch was genau ge&uuml;bt werde, sei eigentlich geheim. Meldungen, wonach zu &Uuml;bungszwecken in Stuttgart ein Anschlag auf ein Konsulat angenommen werden solle, wollte der Sprecher nicht best&auml;tigen. Die &Uuml;benden sollten sich schlie&szlig;lich nicht vorbereiten k&ouml;nnen. Zw&ouml;lf Mitarbeiter bereiten im Stuttgarter Innenministerium derzeit den baden-w&uuml;rttembergischen Part der &Uuml;bung vor. Die F&auml;den werden den Informationen zufolge im Bundesinnenministerium und im Verteidigungsministerium zusammen laufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.uebung-von-polizei-und-bundeswehr-der-ernstfall-wird-geprobt.986060c6-fa6e-4309-b7d5-2259d69107ef.html\">Stuttgarter Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf diesem Feld wirkt offenbar &ndash; l&auml;nder- und partei&uuml;bergreifend &ndash; eine ganz gro&szlig;e Koalition.<\/em><\/p>\n<p><em>Die NachDenkSeiten haben das Zusammenwirken von Bundeswehr und Polizei im Inneren mehrfach kritisch begleitet &ndash; u.a. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h09\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34604#h02\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bereiten die deutschen Bisch&ouml;fe der katholischen Friedensbewegung den &ldquo;Garaus&rdquo;?<\/strong><br>\nEin Wirtschaftsberatungsunternehmen hat dem Verband der Di&ouml;zesen empfohlen, alle Gelder f&uuml;r die Bundesebene der internationalen pax christi-Bewegung zu streichen<br>\nIn diesen Tagen verzweifeln hierzulande die Mitglieder der Internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi, darunter der Verfasser, an den deutschen Bisch&ouml;fen. Seit Jahren schweigen sich die vom Staat besoldeten Oberhirten mehrheitlich aus &uuml;ber die rasant ablaufende Remilitarisierung der deutschen Politik.<br>\nDiese bisch&ouml;fliche Mehrheit agiert daf&uuml;r nun auf einem anderen Schauplatz. Sie scheint gewillt zu sein, der katholischen Friedensbewegung auf Bundesebene vollst&auml;ndig den Geldhahn zuzudrehen. Die Entscheidung der 27 Di&ouml;zesanbisch&ouml;fe dar&uuml;ber wird voraussichtlich zwischen dem 22. und 24. Januar in W&uuml;rzburg fallen.<br>\nKritik findet man auch in der Bistumspresse. Es handelt sich um j&auml;hrlich 60.000 Euro, mit denen bislang &uuml;ber den Verband der Di&ouml;zesen Deutschlands (VDD) die pax-christi-Arbeit auf Bundesebene gef&ouml;rdert wird. Das ist ein F&uuml;nftel des ansonsten aus Mitgliedsbeitr&auml;gen und Spenden bestrittenen Budgets.<br>\nDer Kahlschlag w&uuml;rde nach Angaben der Vorsitzenden Wiltrud R&ouml;sch-Metzler die &uuml;berregionale Arbeitsf&auml;higkeit der deutschen Sektion infrage stellen. Der hauptamtliche Anteil ist ohnehin schon so gering, dass er wohl von keinem anderen kirchlichen Verband unterboten wird. Was sich milliardenschwere Bist&uuml;mer davon versprechen, j&auml;hrlich 2.000 oder 3.000 Euro pax-christi-Bundeszuschuss einzusparen, ist bislang nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bereiten-die-deutschen-Bischoefe-der-katholischen-Friedensbewegung-den-Garaus-3604163.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Im Umgang mit Holm ging jedes Ma&szlig; verloren<\/strong><br>\nEnttarnt als L&uuml;gner, Betr&uuml;ger, nun alle Jobs los &ndash; und auch noch selbst schuld, oder? Nein. Der Senat h&auml;tte Andrej Holm entweder nicht ernennen oder nicht entlassen sollen. (&hellip;)<br>\nEs h&auml;tte, schlimmstenfalls, interessant werden k&ouml;nnen mit Baustaatssekret&auml;r Andrej Holm, der ehedem einzigen schillernden Personalentscheidung im neuen Regierungsb&uuml;ndnis der Stadt. In seiner Funktion w&auml;re er bedingungslos der Frau Senatorin untertan gewesen, die als erfahrene Sachwalterin &uuml;berschie&szlig;ende Theorie-Tendenzen ihres Haussoziologen in den Griff bekommen h&auml;tte. Vielleicht w&auml;re mal eine neue Idee dabei gewesen.<br>\nStattdessen wurde etwas gezeigt, das einige Politik nennen m&ouml;gen und das zur vollst&auml;ndigen beruflich-pers&ouml;nlichen Dekonstruktion des Kurzzeit-Beamten gef&uuml;hrt hat. Der Hoffnungsvolle ist erledigt, ein L&uuml;gner, Betr&uuml;ger, und danach auch aus seinem alten Uni-Job Rausgeworfener. &Uuml;bler noch, ein Unt&auml;ter: Die &bdquo;FAZ&ldquo; h&auml;lt fest, Holm sei sogar in derselben Stasi-&bdquo;Spezialabteilung&ldquo; t&auml;tig gewesen, welche die &bdquo;Kerzenkinder von der Gethsemanekirche&ldquo; zu ihren &bdquo;Pr&uuml;gelopfern&ldquo; gemacht h&auml;tte.<br>\nSchuld ist nat&uuml;rlich: Holm. Weniger wegen seine Pr&uuml;gelopfer oder seiner Vergangenheit als Stasiz&ouml;gling. Sondern wegen seines Umgangs damit. Dass er nicht sagte, was war, sondern tarnte, trickste, t&auml;uschte. Zur Selbstpr&uuml;fung und den dazugeh&ouml;rigen R&uuml;ckschl&uuml;ssen sei er nicht in der Lage, urteilte der Regierende Michael M&uuml;ller. &Auml;hnlich die Pr&auml;sidentin der Humboldt-Universit&auml;t Sabine Kunst, die Holms K&uuml;ndigung damit begr&uuml;ndete, er h&auml;tte sich von seinen Falschangaben aus der Fr&uuml;hzeit seiner Vita distanzieren m&uuml;ssen.<br>\nSo klingt es, wenn ein Schuldiger gefunden werden muss, wo es keine Schuld gibt. Denn im Grunde wissen die Beteiligten, dass Holm nach bisherigem Stand kein Vorwurf zu machen ist. Soweit bekannt, hat er weder Kerzenkinder verpr&uuml;gelt noch Republikfl&uuml;chtlinge verraten. Ein Stasi-J&uuml;ngling mit Stasi-Eltern, der f&uuml;r gutes Stasi-Ausbildungsgeld eine Stasi-Karriere anstrebte, ehe mit der Mauer sein mutma&szlig;lich ungereiftes Weltbild zusammenbrach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/berliner-ex-staatssekretaer-im-umgang-mit-holm-ging-jedes-mass-verloren\/19286156.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>SPD will auf Verm&ouml;gensteuer verzichten<\/strong><br>\nDie SPD setzt im Wahlkampf auf das Thema Gerechtigkeit &ndash; eine Verm&ouml;gensteuer fordert sie nicht. Wichtiger sei die Besteuerung gro&szlig;er Erbschaften, so Parteivize Sch&auml;fer-G&uuml;mbel im SPIEGEL.<br>\nDie Verm&ouml;gensteuer hat viele Fans in der SPD &ndash; doch im kommenden Bundestagswahlkampf will die Partei auf eine entsprechende Forderung verzichten. &ldquo;Ich empfehle meiner Partei, keine Forderung nach einer Verm&ouml;gensteuer ins Programm zu nehmen&rdquo;, sagte SPD-Vize Thorsten Sch&auml;fer-G&uuml;mbel dem SPIEGEL. &ldquo;Stattdessen wollen wir eine bessere Erbschaftsteuer.&rdquo; Sch&auml;fer-G&uuml;mbel hat im Auftrag der Parteigremien das Steuerkonzept f&uuml;r den Wahlkampf erarbeitet. (&hellip;)<br>\nDie Verm&ouml;gensteuer sei zwar &ldquo;verfassungsrechtlich machbar und b&uuml;rokratisch &uuml;berschaubar&rdquo;, sagte der stellvertretende SPD-Vorsitzende. &ldquo;Aber Firmen in wirtschaftlicher Schieflage k&ouml;nnen durch die Verm&ouml;gensteuer existenziell belastet werden.&rdquo; Sch&auml;fer-G&uuml;mbel zufolge ist der &ldquo;K&ouml;nigsweg zur Wiederherstellung von mehr Gerechtigkeit bei den Verm&ouml;gen&rdquo; die Besteuerung gro&szlig;er Erbschaften. Dabei lege die SPD &ldquo;so hohe Freibetr&auml;ge fest, dass Omas H&auml;uschen nicht betroffen ist&rdquo;.<br>\nDer Verzicht auf die Verm&ouml;gensteuer ist mit Blick auf die Bundestagswahl im kommenden Herbst auch deshalb interessant, weil die potenziellen SPD-Koalitionspartner Gr&uuml;ne und Linkspartei dieses Instrument fordern. Sch&auml;fer-G&uuml;mbel sagte zu dieser Frage: &ldquo;Wir machen einen praktikablen Vorschlag, wie sich mehr Gerechtigkeit schaffen l&auml;sst. Das ist das Thema der SPD.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-will-auf-vermoegensteuer-verzichten-a-1130927.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ohne erkennbare Not erschwert Herr Sch&auml;fer-G&uuml;mbel ein Zustandekommen von Rot-Rot-Gr&uuml;n und damit einen echten inhaltlichen Politikwechsel, der mit dieser SPD-Spitze ohnehin kaum vorstellbar ist. Soll z.B. auf diese Weise die SPD als Juniorpartner der Unionsparteien dauerhaft erhalten bleiben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pr&auml;sident Trump beendet die staatliche F&ouml;rderung der Geisteswissenschaften<\/strong><br>\nP&uuml;nktlich zur Vereidigung von Donald Trump zum 45. amerikanischen Pr&auml;sidenten wurde bekannt, dass seine Regierung beabsichtigt, den National Endowment for the Humanities (NEH) aufzul&ouml;sen. Der NEH hat seit 1965 j&auml;hrlich zuletzt 148 Mio. Dollar an Mitteln f&uuml;r Forschungsprojekte in den Geisteswissenschaften vergeben, aber auch f&uuml;r Stipendien und Fellowships, die F&ouml;rderung von indigener Kultur, zur Bewahrung kulturellen Erbes, f&uuml;r Digital Humanities und Medienproduktionen zur kulturellen Bildung. Damit &auml;hnelt die NEH der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), geht aber in seiner F&ouml;rderung &uuml;ber die Programme der DFG hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scilogs.spektrum.de\/engelbart-galaxis\/praesident-trump-beendet-die-staatliche-foerderung-der-geisteswissenschaften\/\">Spektrum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bedrohliche Sicherheit<\/strong><br>\nBundesinnenminister de Maizi&egrave;re verk&uuml;ndete vor knapp zwei Jahren in der Bild-Zeitung: &raquo;Ich mache Deutschland sicherer!&laquo; Er setzt dabei auf Predictive Policing, die Vorhersage von Tatmustern auf der Grundlage der Auswertung von Massendaten. Auch nach Ansicht der Landeskriminal&auml;mter ist die Zukunft der Sicherheit digital. Solang es um Aufkl&auml;rung und Verhinderung von Wohnungseinbr&uuml;chen geht, wird kaum jemand Einw&auml;nde erheben: Statt farbiger Stecknadeln auf gro&szlig;en Wandkarten der Polizei erzeugen Computer aus Daten &uuml;ber Ort, Zeit, Art der Beute und Einbruchsmerkmale tatspezifische Muster, die den Beamten die Arbeit erleichtern k&ouml;nnen. Die Methode des Predictive Policing ist zwar nicht besonders effizient, wie Statistiken zeigen, aber die Pr&auml;kogs, Mutanten aus dem Science-Fiction-Klassiker &raquo;Minority Report&laquo;, die Verbrechen vorherzusagen imstande sind, k&ouml;nnen nun real durch Algorithmen abgel&ouml;st werden.<br>\nBei der Aufkl&auml;rung von Wohnungseinbr&uuml;chen wird es mit Sicherheit nicht bleiben. Die Entwicklung neuer Software zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit zuk&uuml;nftiger Straftaten schreitet ebenso voran, wie die Zahl privater Sicherheitsfirmen zunimmt, die sie nutzen oder verkaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/1-2017&amp;textfile=3786\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Veranstaltung in Berlin: Kein Wohlstand f&uuml;r alle!? Wie sich Deutschland selber zerlegt und was wir dagegen tun k&ouml;nnen<\/strong><br>\nDr. Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes und Autor des Buches<br>\nProf. Dr. Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Armutsforscher<br>\nMontag, 23.1.2017, 17&ndash;18.30 Uhr<br>\nBuchh&auml;ndlerkeller Berlin<br>\nCarmerstra&szlig;e 1, 10623 Berlin<br>\n&bdquo;Wohlstand f&uuml;r alle&ldquo; lautet seit Ludwig Erhard das zentrale Versprechen aller Regierungen. Tats&auml;chlich jedoch werden seit Jahrzehnten Reiche immer reicher, w&auml;hrend immer gr&ouml;&szlig;ere Teile der Mittelschicht abgeh&auml;ngt werden und von der Hand in den Mund leben m&uuml;ssen. Das ist weder Zufall noch Schicksal, sondern das Ergebnis einer Politik, die sich immer st&auml;rker einem modernen Neoliberalismus verpflichtet sieht.<br>\nSchonungslos dokumentiert Ulrich Schneider, wie es um die soziale Einheit Deutschlands wirklich bestellt ist. Er geht der Frage nach, wie es m&ouml;glich ist, dass in einer Demokratieeine Politik Mehrheiten finden konnte, die wenige Reiche privilegiert, aber breite Bev&ouml;lkerungsschichten benachteiligt. Schneider zeigt, wie es anders gehen kann.<br>\nEintritt frei<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.buchhaendlerkeller-berlin.de\/index.php\/eventreader\/events\/gastveranstaltung-des-westend-verlags-buchvorstellung-und-diskussion-kein-wohlstand-fuer-alle-wie-sich-deutschland-selber-zerleg.html\">Buchh&auml;ndlerkeller<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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