{"id":3673,"date":"2008-12-19T09:18:43","date_gmt":"2008-12-19T08:18:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3673"},"modified":"2008-12-19T09:20:52","modified_gmt":"2008-12-19T08:20:52","slug":"hinweise-des-tages-800","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3673","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen<\/p><ul>\n<li>Am Rande des Abgrunds &ndash; Prognosen der wirtschaftlichen Lage 2009<\/li>\n<li>Wahrheit scheibchenweise<\/li>\n<li>Bund muss sich 323 Milliarden Euro leihen<\/li>\n<li>F&uuml;nf Prozent der Besch&auml;ftigten trifft 50 Prozent der Arbeitslosigkeit<\/li>\n<li>1-Euro-Jobs: Nicht auf die Stundenzahl kommt es an<\/li>\n<li>Brieftr&auml;ger-Mindestlohn ist rechtswidrig<\/li>\n<li>Laumann verteidigt Leiharbeit <\/li>\n<li>Praktikanten schauen in die R&ouml;hre<\/li>\n<li>Arbeitgebervertreter bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit pl&auml;diert f&uuml;r Entlastung der Wirtschaft <\/li>\n<li>Notenbank bangt um den Euro<\/li>\n<li>3000 klagen gegen AWD<\/li>\n<li>In der Lobby brennt noch Licht<\/li>\n<li>4. Bertelsmann-kritische Tagung<\/li>\n<li>Brockhaus knickt vor Wikipedia und Google ein<\/li>\n<li>Frontex ist ein Beispiel f&uuml;r die Heuchelei der EU<\/li>\n<li>Piratenjagd auch auf dem Land<\/li>\n<li>Kein guter Tag f&uuml;r die Nutzer des &ouml;ffentlich-rechtlichen Programmangebots<\/li>\n<li>Armen wird der Weg zum Abi erschwert<\/li>\n<\/ul><p>Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\n<!--more--><br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,<a href=\"?p=3673&amp;email=1\"> dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>IMK: Am Rande des Abgrunds &ndash; Prognose der wirtschaftlichen Lage 2009<\/strong><br>\nDie Konjunktur befindet sich weltweit im freien Fall. Dabei verst&auml;rken sich die Finanzmarktkrise und der Konjunktureinbruch wechselseitig. Im Gleichschritt mit der Weltwirtschaft befindet sich Deutschland auf dem Weg in eine tiefe Krise. 2009 kommt es sowohl zu einem Einbruch der Exporte als auch der Ausr&uuml;stungsinvestitionen. Die schon lag anhaltende Konsumschw&auml;che wird sich fortsetzen. Insgesamt betr&auml;gt der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Aktivit&auml;t in diesem Jahr noch 1,6%, im Jahr 2009 kommt es zu einem R&uuml;ckgang um 1,8%. Die Lage am Arbeitsmarkt wird sich massiv verschlechtern.\n<p>Das IMK empfiehlt folgende wirtschaftspolitische Ma&szlig;nahmen:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Bundesregierung sollte schnellstens den Schutzschirm f&uuml;r Banken verbessern, indem sie eine Mindesteigenkapitalquote festlegt. Bei Unterschreitung muss das Rettungspaket in Anspruch genommen werden.\n<\/li>\n<li>Die EZB sollte den Leitzins z&uuml;gig auf 1 % senken.<\/li>\n<li>Die Bundesregierung sollte &uuml;ber die bisherigen Ma&szlig;nahmen hinaus ein Konjunkturprogramm in H&ouml;he von 2 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP) f&uuml;r 2009 beschlie&szlig;en. Dabei sollten die &ouml;ffentlichen Investitionen um rund 25 Mrd. Euro und der Staatskonsum um rund 5 Mrd. angehoben werden. Um schnelle Impulse zu setzen, sollten Konsumgutscheine mit dreimonatiger G&uuml;ltigkeit in zwei aufeinander folgenden Quartalen in H&ouml;he von jeweils 125 Euro pro Kopf ausgegeben werden<br>\n(rund 20 Mrd. Euro).\n<\/li>\n<li>Die Bundesregierung sollte die europ&auml;ische Koordinierung von Konjunkturprogrammen vorantreiben statt sie zu bremsen.<\/li>\n<li>Die Lohnpolitik sollte ihren zuletzt eingeschlagenen Kurs hin zu produktivit&auml;tsorientierten Lohnzuw&auml;chsen fortsetzen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_35_2008.pdf\">IMK Report Nr. 35 [PDF &ndash; 652 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir haben zwar dieser Tage davor gewarnt, Wirtschaftsprognosen all zu ernst zu nehmen. Aber immerhin hat das IMK die wirtschaftliche Entwicklung am treffsichersten vorhergesagt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>IWH: Deutsche Wirtschaftsleistung sinkt 2009 um 1,9 Prozent<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft wird im kommenden Jahr nach Einsch&auml;tzung des IWH von der weltweiten Rezession nach unten gezogen.<\/p>\n<p>Das Bruttoinlandsprodukt werde vermutlich um 1,9 Prozent schrumpfen, teilte das Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Donnerstag mit. Das w&auml;re das st&auml;rkste Minus in der Geschichte der Bundesrepublik. &ldquo;Die Konjunktur- und Finanzkrise trifft Deutschland besonders hart, weil weltweit der Investitionsaufschwung gestoppt und die deutsche Wirtschaft damit trotz hoher Wettbewerbsf&auml;higkeit an ihrer exponiertesten Stelle getroffen wird&rdquo;, schrieben die Experten. F&uuml;r die ostdeutsche Wirtschaft sagt das Institut ein Minus von 1,5 Prozent voraus.<\/p>\n<p>Die Exporte d&uuml;rften im kommenden Jahr um 2,9 Prozent zur&uuml;ckgehen, die Investitionen um 4,5 Prozent. Der Konsum werde sich dagegen stabilisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/topNews\/idDEBEE4BH08720081218\">Reuters<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wahrheit scheibchenweise<\/strong><br>\nZur Wahrheit geh&ouml;rt, dass gro&szlig;e Teile der Politik und der Medien die pseudoreligi&ouml;se Illusion vom freien Finanzmarkt gen&auml;hrt haben und die Kleinsparer in aller Welt versuchten, ein wenig vom gro&szlig;en Gewinn abzubekommen. Wie schon in Zeiten der Interneteuphorie wurde eine Art neue Stufe des Kapitalismus beschworen, und am Ende kam eine ganz normale Blase heraus. Leute wie der heutige Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler haben das Tierchen freigelassen, in dem sie sp&auml;ter erschrocken ein &ldquo;Monster&rdquo; erkannten. Menschen wie Angela Merkel haben nicht bemerkt, dass im Kapitalismus kurz vor dem Zusammenbruch einer Illusion genauso heftig gelogen wird wie im Sozialismus. Manager wie Ackermann glauben immer noch, dass Renditen von 25 Prozent und mehr eigentlich Standard sein sollten.\n<p>Es w&auml;re besser, wenn mehr Manager, Politiker und &Ouml;konomen zugeben w&uuml;rden, dass sie Fehler gemacht haben, Entwicklungen falsch eingesch&auml;tzt haben, zu sehr auf ein instabiles und nicht nachhaltiges System vertraut haben. Auf dem H&ouml;hepunkt der Bankenkrise im Oktober hie&szlig; es noch, es gehe vor allem um Vertrauen. Die Finanzinstitute vertrauten sich untereinander nicht, weil ein Blick in die eigenen Giftschr&auml;nke vermuten lie&szlig;, was die Nachbarbank so alles an toxischen Assets &ndash; um mit Ackermann zu sprechen &ndash; im Keller hat. Die Gemeinschaft musste das ausb&uuml;geln. Allein f&uuml;r die Operation &ldquo;Vertrauen&rdquo;, den Rettungsschirm f&uuml;r die Banken, b&uuml;rgt der deutsche Steuerzahler mit 500 Mrd. Euro. F&uuml;r diesen Preis k&ouml;nnten die B&uuml;rger wesentlich mehr Offenheit und Transparenz erwarten. Aber wo sind die Bankmanager, die sich ernsthaft selbstkritisch zum System &auml;u&szlig;ern? Warum berufen sich die Politiker immer noch auf &ldquo;die Finanzkrise&rdquo; als alleinige Ursache der Wirtschaftskrise, obwohl der Abschwung der Weltwirtschaft schon vor einem Jahr begonnen hat? Warum gibt die Kanzlerin nicht zu, dass sie sich nicht sicher ist, welche Ma&szlig;nahmen zur Wiederbelebung der Konjunktur die richtigen sind?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Peter-Ehrlich-Wahrheit-scheibchenweise\/453017.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bund muss sich 323 Milliarden Euro leihen<\/strong><br>\nDer Bund muss sich im n&auml;chsten Jahr voraussichtlich so viel Geld leihen wie noch nie. Zur Finanzierung des Bundeshaushalts und der Banken-Rettungshilfen ist 2009 ein Anleihevolumen von 323 Milliarden Euro vorgesehen, teilte die f&uuml;r das Schuldenmanagement des Bundes zust&auml;ndige Finanzagentur mit. Im laufenden Jahr liegt das Volumen bei 213 Milliarden Euro.<br>\n(&hellip;)<br>\nDie Rekordsumme von 323 Milliarden enth&auml;lt sowohl Tilgungszahlungen als auch die Nettokreditaufnahme. Das Tilgungsvolumen werde 2009 bei 251,6 Milliarden Euro, die Zinszahlungen bei 40,4 Milliarden Euro liegen. 60 Milliarden Euro seien zur Finanzierung von Ma&szlig;nahmen des Banken-Rettungsschirms vorgesehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-597396,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> 60 Milliarden f&uuml;r den Banken-Rettungsschirm. Das Geld wird offenbar eingesammelt, und es soll in &bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo; flie&szlig;en, also den Banken zuflie&szlig;en. Erinnern Sie sich, wie sich Steinbr&uuml;ck noch vor wenigen Tagen als Sparkommissar aufspielte, als 20 oder 30 Milliarden zu Gunsten der Besch&auml;ftigung von Menschen gefordert wurden? Und viele Menschen finden diesen Interessenvertreter der Finanzindustrie auch noch gut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>F&uuml;nf Prozent der Besch&auml;ftigten trifft 50 Prozent der Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nDie H&auml;lfte des Arbeitslosigkeitsvolumens konzentriert sich auf f&uuml;nf Prozent der Besch&auml;ftigten. Dagegen waren mehr als 60 Prozent der zwischen 1950 und 1954 Geborenen im Alter von 25 bis 50 Jahren nie arbeitslos. Das zeigt eine am Donnerstag ver&ouml;ffentlichte Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Besonders h&auml;ufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind Ausl&auml;nder und Personen ohne Berufsausbildung.\n<p>Bei einer Betrachtung im Zeitverlauf f&auml;llt auf, dass ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil der Besch&auml;ftigten Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit macht. Bei den 1960 Geborenen ist der Anteil der Besch&auml;ftigten, die zwischen dem 25. und dem 43. Lebensjahr mindestens einmal arbeitslos geworden sind, mit rund 50 Prozent erheblich h&ouml;her als bei den 1950 Geborenen (28 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2008\/kb2408.pdf\">IAB [PDF &ndash; 720 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Warum die Autoren der Studie meinen, dass ihre Beobachtungen die These des Soziologen Ulrich Beck zur &bdquo;Risikogesellschaft&ldquo; st&uuml;tzen bleibt mir unerfindlich: <\/em><\/p>\n<p>Ulrich Beck sprach in seinem 1986 erschienenen Buch &ldquo;Risikogesellschaft&rdquo; von einem sozialen &ldquo;Fahrstuhl-Effekt&rdquo;, der alle Klassen und Schichten gemeinsam nach oben bef&ouml;rdert habe. Betrachtet man die j&uuml;ngste Gesellschaftsentwicklung, kann jedoch eher von einem Paternoster-Effekt die Rede sein: In demselben Ma&szlig;e, wie die einen nach oben gelangen, geht es f&uuml;r die anderen nach unten. Mehr denn je gibt es ein soziales Auf und Ab, das Unsicherheit und Existenzangst f&uuml;r eine wachsende Zahl von Menschen mit sich bringt.<\/p><\/li>\n<li><strong>1-Euro-Jobs: Nicht auf die Stundenzahl kommt es an<\/strong><br>\nDas Urteil des Bundessozialgerichtes in Kassel l&auml;sst viele Fragen zum 1-Euro-Job unbeantwortet, daf&uuml;r erleichtert es den Ausbau des 3. Arbeitsmarktes\n<p>Anfangs h&ouml;rte sich die Idee des 1-Euro-&ldquo;Jobs&ldquo; (1EJ) ja noch entfernt vern&uuml;nftig an. Zus&auml;tzliche, gemeinn&uuml;tzige und &ouml;ffentliche Arbeiten sollten von ALGII-Empf&auml;ngern erledigt werden, wenn diverse Anforderungen erf&uuml;llt w&auml;ren. Insbesondere sollten keine regul&auml;ren Arbeitspl&auml;tze verdr&auml;ngt und eine w&ouml;chentliche H&ouml;chststundenzahl nicht &uuml;berschritten werden. Zudem sollte die Annahme dieser &bdquo;Jobs&ldquo; freiwillig sein.<\/p>\n<p>Die Bezeichnung &bdquo;Job&ldquo; allein ist schon irref&uuml;hrend, denn der in einem solchen &bdquo;Job&ldquo; arbeitende ALGII-Empf&auml;nger darf zwar oftmals die regul&auml;re Arbeit eines zuvor entlassenen Menschen verrichten, daf&uuml;r fehlt es ihm aber an dessen Arbeitnehmerrechten. K&uuml;ndigungsschutz, Mitbestimmung und auch arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen sind Dinge, von denen ALGII-Empf&auml;nger in den &bdquo;Jobs&ldquo; des 3. Arbeitsmarktes oft nur tr&auml;umen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29378\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Es geh&ouml;ren vier Jahre nach Einf&uuml;hrung der neuen Sozialgesetzgebung schon eine Menge Wohlwollen und auch etwas Naivit&auml;t dazu, um der Idee der 1-Euro-Jobs etwas entfernt Vern&uuml;nftiges abgewinnen zu k&ouml;nnen. Die Entrechtung und Enteignung der Langzeitarbeitslosen und die daraus resultierende Verunsicherung der noch arbeitenden Bev&ouml;lkerung waren doch genau so politisch gewollt wie die Abw&auml;rtsspirale bei der Einkommensentwicklung und den Arbeitsbedingungen sowie die Erosion der gesetzlichen Sozialversicherung.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Ein-Euro-Jobs in der Kritik &ndash; Die einstige Wunderwaffe der Hartzreformen ist entzaubert<\/strong><br>\nEin-Euro-Jobs verdr&auml;ngen sozialversicherungspflichtige Arbeitspl&auml;tze, sagt der Bundesrechnungshof. Immer mehr Menschen mit Ein-Euro-Jobs bleiben sogar l&auml;nger arbeitslos als ohne. Trotzdem steigt die Anzahl dieser Jobs in NRW unver&auml;ndert an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/westpol\/beitrag\/2008\/12\/20081207_ein_euro_jobs.jhtml;jsessionid=1A44G3BQHKLKACQKYXFETIQ\">wdr Westpol<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Brieftr&auml;ger-Mindestlohn ist rechtswidrig<\/strong><br>\nMit ihrer Vereinbarung &uuml;ber Mindestl&ouml;hne und ihrer anschlie&szlig;enden Allgemeinverbindlichkeitserkl&auml;rung hatte die Post gegen Konkurrenten gepunktet, die ihren Zustellern weniger als 8 Euro bezahlten. Doch ihr Coup ist nach Auffassung des OVG Berlin-Brandenburg nicht legal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel_dienstleister\/:R%FCckschlag-f%FCr-Post-und-Verdi-Brieftr%E4ger-Mindestlohn-ist-rechtswidrig\/453422.html\">Financial Times Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass nur der gesetzliche Mindestlohn ein sicherer Weg ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Laumann verteidigt Leiharbeit <\/strong><br>\nDer D&uuml;sseldorfer Landtag hat am Donnerstag &uuml;ber die SPD-Forderung nach einem &ldquo;Schutzschirm&rdquo; f&uuml;r Leiharbeiter debattiert. Dabei k&uuml;ndigte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) f&uuml;r das kommende Jahr weitere Gespr&auml;che mit den Zeitarbeitsfirmen an. SPD und DGB hatten einen sogenannten Besch&auml;ftigungspool f&uuml;r Leiharbeiter in NRW gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hagalil.com\/tinc?key=Fx15Q5PD&amp;id=7215404&amp;design-output-mode=js&amp;design-css-mode=standard\">hagalil e.V.<\/a><\/li>\n<li><strong>Praktikanten schauen in die R&ouml;hre<\/strong><br>\nMonatelang rangelten Arbeits- und Bildungsministerium um eine Initiative f&uuml;r fairere Praktika. Das Ergebnis: kein Ergebnis. CDU-Politikerin Schavan stemmt sich gegen jede Form von Regulierung &ndash; ein herber R&uuml;ckschlag f&uuml;r die &ldquo;Generation Praktikum&rdquo;.\n<p>Sie sind in einer Gro&szlig;en Koalition, doch bei Praktikantenrechten sprechen sie zwei Sprachen: SPD-Arbeitsminister Olaf Scholz und CDU-Bildungsministerin Annette Schavan. Im Petitionsausschuss des Bundestags kamen ihre Parteien nicht weiter und verwiesen den Gesetzesvorschlag des Arbeitsministeriums in die Fachaussch&uuml;sse &ndash; und vielleicht aufs endg&uuml;ltige Abstellgleis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,597313,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Bundesarbeitsminister Olaf Scholz kann ja zun&auml;chst mit gutem Beispiel vorangehen und daf&uuml;r sorgen, dass die Praktikantinnen und Praktikanten im eigenen Ministerium anst&auml;ndig verg&uuml;tet werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Lohnzusatzkosten deutlich runterfahren&rdquo; &ndash; Arbeitgebervertreter bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit pl&auml;diert f&uuml;r Entlastung der Wirtschaft<\/strong><br>\nDer stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrates der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Peter Clever, hat angesichts der Weltkonjunkturkrise gefordert, die Lohnnebenkosten deutlich zu senken. Der Arbeitnehmeranteil solle durch die &ouml;ffentliche Hand getragen werden, sagte Clever. Nur durch eine solche Entlastung der Unternehmen sei ein massiver Arbeitsplatzabbau zu verhindern. \n<p>&bdquo;Wir k&ouml;nnen noch mal die Lohnzusatzkosten deutlich runterfahren. Die Bundesagentur k&ouml;nnte bei Abschaffung des Eingliederungsbeitrages den Beitrag noch mal um 0,6 Prozentpunkte senken. In der Rentenversicherung leisten wir uns im Moment den Luxus, durch den Beitrag von 19,9 Prozent noch R&uuml;cklagen aufzubauen, was nat&uuml;rlich in einer Krisensituation verr&uuml;ckt ist, noch zu sparen und f&uuml;rs Sparen den Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen. Hier sind Handlungsfelder, die die Arbeitgeber klar markiert haben, und hier kann die Politik handeln. Und das dritte sind Investitionen. Dar&uuml;ber soll ja gesprochen werden. Die Kanzlerin hat das entschieden und ich rate sehr dazu, dass Kommunen und L&auml;nder insbesondere jetzt die Zeit um den Jahreswechsel nutzen, vor Ort zu sehen, welche Investitionen in Schulen, Kinderg&auml;rten, in Universit&auml;ten, auch im Stra&szlig;enbau k&ouml;nnen vorgezogen werden, und die Ausschreibungen, die dazu erforderlich sind, schon vorzubereiten, damit wenn die Bundesregierung dann ihre Beschl&uuml;sse fasst auch sofort gehandelt werden kann. &hellip; Bei der Senkung der Lohnzusatzkosten handelt es sich um ein Volumen von zus&auml;tzlich gut sieben Milliarden Euro, das aktiviert werden kann und auch aktiviert werden muss. Wenn wir die kalte Progression angreifen, die ja den Arbeitnehmern insbesondere im unteren Bereich von Lohnerh&ouml;hungen &uuml;berproportional viel wegnimmt, dann reden wir sicherlich auch &uuml;ber einen niedrigen zweistelligen Milliardenbetrag. Und im Bereich der Investitionen, glaube ich, m&uuml;ssen L&auml;nder und Bund jetzt ganz schnell rechnen und schauen, was sie vorziehen k&ouml;nnen an Investitionen. Hier m&ouml;chte ich gar keine Zahl nennen.&ldquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/892587\/\">Deutschlandradio (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2008\/12\/17\/dlf_20081217_0812_4a5e0796.mp3\">Deutschlandradio (Audio-Podcast)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Der Moderator macht sich &uuml;berfl&uuml;ssig. Die Aussagen des Arbeitgebervertreters sind ihm keine Nachfrage wert. Senkung der Lohnnebenkosten &ndash; wieviel f&uuml;r wen? (&hellip;) es handelt sich um ein Volumen von sieben Milliarden &ndash; innerhalb welcher Zeit? Bei welchen Leistungen soll gespart werden? Wer soll die Differenz zahlen? Die originellste Frage ist da so etwas wie &bdquo;Aber 50 Milliarden w&auml;ren schon nicht schlecht?&ldquo; Wenn ich es nicht besser w&uuml;sste, hielte ich das f&uuml;r eine Satiresendung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Notenbank bangt um den Euro<\/strong><br>\nDeutliche Worte von der Zentralbank: EZB-Chefvolkswirt J&uuml;rgen Stark warnt die EU-Regierungen, immer neue Milliarden in die Wirtschaft zu pumpen &ndash; und sieht schon die Stabilit&auml;t des Euro in Gefahr. Deutsche Exporteure f&uuml;rchten dagegen, dass das aktuelle Dollar-Tief ihnen das Gesch&auml;ft kaputtmacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,597242,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Wieder ein Beleg daf&uuml;r, dass die neoliberale Ideologie auf alle wichtigen Jobs unqualifizierte Personen gesp&uuml;lt hat. Stark ist ein besonderes Exemplar. Stabilit&auml;t durch Deflation, das ist das Konzept. Und dass es nicht hilft, wenn der Euro weiter gegen&uuml;ber dem US-Dollar aufgewertet w&uuml;rde, wird auch nicht gesehen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>30 Mio. Euro-Schaden: Hundstorfer l&auml;sst AWD klagen (beklagen, AM)<\/strong><br>\nDer Druck auf den Finanzdienstleister AWD wegen des Vorwurfs mangelhafter Beratung erh&ouml;ht sich. Bereits 3.000 Kunden f&uuml;hlen sich beim Kauf von Immofinanz-Aktien durch den AWD falsch oder unzureichend informiert. Nachdem Gespr&auml;che mit dem Verein f&uuml;r Konsumenteninformation &uuml;ber au&szlig;ergerichtliche L&ouml;sungen gescheitert sind, werden im Auftrag von Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer eine Verbandsklage und drei Musterprozesse eingebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oe24.at\/wirtschaft\/article406615.ece\">OE 24<\/a>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Schlechtes Ergebnis: Gesch&auml;ft beim Finanzdienstleister AWD eingebrochen<\/strong><br>\nDie ersten drei Quartale sind f&uuml;r den Finanzdienstleister AWD in der Region &Ouml;sterreich &amp; CEE nicht gut gelaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oe24.at\/wirtschaft\/Geschaeft_beim_Finanzdienstleister_AWD_eingebrochen_391920.ece\">OE 24<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Zwei interessante Nachrichten zu R&uuml;rups neuem Arbeitgeber &ndash; aus &Ouml;sterreich. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>In der Lobby brennt noch Licht<\/strong><br>\nDie Rolle der Lobbyisten in der parlamentarischen Praxis wurde lange  Zeit untersch&auml;tzt. &ldquo;Lobbyisten sind nicht nur H&auml;ndler von Informationen,  sondern auch Vordenker, Mahner, Rohstofflieferanten und Servicekraft in  einer Person. Der rasante Wechsel zum Teil prominenter Politiker in  f&uuml;hrende Lobbypositionen hat die Aufmerksamkeitsschwelle im Parlament  noch erh&ouml;ht&rdquo;, sagt Thomas Leif. Die Liste der Namen ist lang. Laut einer  Studie von &ldquo;Lobby Control&rdquo; arbeiten 15 von 63 Ministern und  Staatssekret&auml;ren aus der fr&uuml;heren rot-gr&uuml;nen Koalition heute in  Positionen mit &ldquo;starkem Lobbybezug.&rdquo;\n<p> Diese ehemaligen Parlamentarier verkaufen ihr Insiderwissen, ihre alten  Verbindungen und ihren Zugang zu ihren fr&uuml;heren Mitarbeitern in der  Ministerialb&uuml;rokratie. Neben der personellen Verflechtung sind die  subtilen Methoden der Lobbyisten kennzeichnend, analysiert die  Bundesverfassungsrichterin Dr. Christine Hohmann-Dennhardt: Sich die  Gunst von Politikern und Journalisten zu kaufen, geh&ouml;rt genauso dazu,  wie Fachleute, Berater, Expertenrunden oder ganze Kommissionen &ndash; ganz im  Sinne eines &ldquo;schlanken Staates&rdquo; &ndash; zu stellen, die den Abgeordneten bei  der Bewertung der Themen helfen. &ldquo;Dabei nimmt man stillschweigend in  Kauf, dass der eingekaufte Sachverstand von Eigeninteressen geleitet  ist, oder man setzt das staatliche Interesse mit den privaten  Interessen, die hinter dem eingeholten externen Rat stehen, einfach  gleich&rdquo;, kritisiert die Bundesverfassungsrichterin. So werde immer  undurchsichtiger, &ldquo;wer eigentlich Urheber f&uuml;r welche Vorlagen oder  Gesetzesentw&uuml;rfe ist&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzwerkrecherche.de\/docs\/nr-werkstatt12-Lobbyismus-als-Schatten-Management-in-Politik-und-Medien.pdf\">Netzwerk Recherche [PDF &ndash; 2,7 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Armut herrscht an jeder Ecke <\/strong><br>\nVielen Menschen in diesem Land drohen arme Weihnachten. Das ist an sich nichts Neues, gab es in irgendeiner Weise immer schon, und in versch&auml;rfter Variante seit einigen Jahren immer &ouml;fter. Aber dass es nun selbst besserverdienende Edelgem&uuml;ter wie Franz-Josef Wagner erwischt, dies ersch&uuml;ttert uns nat&uuml;rlich bis ins Mark. Er habe sich entschlossen arme Weihnachten zu feiern, verk&uuml;ndet er mit selbstaufopferndem Stolz, und f&uuml;gt dann hinzu, dass er seiner Tochter lediglich 500 Euro schenken werde &ndash; zwar nur, damit diese die Kindertagesst&auml;tte bezahlen k&ouml;nne, aber immerhin, es bleiben, wie man es dreht oder wendet, eben nur 500 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2008\/12\/armut-herrscht-jeder-ecke.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>4. Bertelsmann-kritische Tagung<\/strong><br>\nSamstag und Sonntag, 24. \/25. Januar 2009 in G&uuml;tersloh<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.anti-bertelsmann.de\/\">Anti-Bertelsmann<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.anti-bertelsmann.de\/2008\/Vierte_Anti-B_Tagung.pdf\">Anti-Bertelsmann (Programm) [PDF &ndash; 280 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Brockhaus knickt vor Wikipedia und Google ein<\/strong><br>\nNach hohen Verlusten wechselt die legend&auml;re Brockhaus-Enzyklop&auml;die mit 200-j&auml;hriger Tradition den Besitzer und erscheint k&uuml;nftig bei Europas gr&ouml;&szlig;tem Medienkonzern Bertelsmann. Das Bibliographische Institut als bisheriger Verlag wolle sich auf Gesch&auml;ftsfelder unter der Marke Duden und das Kalendergesch&auml;ft konzentrieren, teilte das Mannheimer Unternehmen mit. Auch das geplante kostenlose Brockhaus-Internet-Angebot werde nicht umgesetzt. Nach Angaben des Verlags werden die traditionsreiche Marke und alle Brockhaus-Werke an die Bertelsmann-Dienstleistungstochter Arvato verkauft. &Uuml;ber den Preis wurde nichts bekannt. Die Wettbewerbsbeh&ouml;rden m&uuml;ssen noch zustimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article2893879\/Brockhaus-knickt-vor-Wikipedia-und-Google-ein.html?print=yes\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung H.M.:<\/strong> Die Krake Bertelsmann hat mal wieder zugeschlagen. Oft sind es die kleinen, unspektakul&auml;ren Meldungen, hinter denen sich eine gro&szlig;e Brisanz verbirgt wie bei der geplanten &Uuml;bernahme des renommierten Brockhaus- Verlages durch Arvato. Falls dieser Verkauf tats&auml;chlich gelingen sollte, so konnte sich der Krake Bertelsmann einen gro&szlig;en Vorteil bei der Manipulation von Informationen verschaffen, denn im Gegensatz zu der in die Jahre gekommenen Brockhaus-Edition darf man wohl davon ausgehen, dass der Bertelsmann Medienkonzern sich nicht sonderlich um ausgewogene, m&ouml;glichst vorurteilsfreie Informationen bem&uuml;hen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Frontex ist ein Beispiel f&uuml;r die Heuchelei der EU <\/strong><br>\nWas hat die Agentur Frontex mit Entwicklung zu tun? Sehr viel. Jean Ziegler, der ehemalige UN-Sonderbeauftragte f&uuml;r das Recht auf Nahrung, hat den Zusammenhang in der Zeitschrift le monde diplomatique im M&auml;rz dieses Jahres klar beschrieben. Er sagt: &ldquo;Damit sind wir wieder bei Frontex und der Heuchelei der Br&uuml;sseler Kommissare, die auf der einen Seite die Hungersnot in Afrika organisieren und auf der anderen Seite die Opfer ihrer Politik, die Hungerfl&uuml;chtlinge, kriminalisieren.&rdquo;\n<p>Konkrete Beispiele: Die EU betreibt ein Agrardumping und vernichtet damit den afrikanischen Nahrungsmittelanbau und damit ist es mehr und mehr so, dass Menschen fliehen m&uuml;ssen. Es werden insbesondere auch durch Fischfabrikschiffe aus der EU Fischgr&uuml;nde abgefischt &ndash; innerhalb der verschiedenen Meilenzonen afrikanischer Staaten und es gibt eine rapide Zerst&ouml;rung traditioneller Fischereid&ouml;rfer zum Beispiel in der Sahel-Zone, aber auch Mali und Guinea Bissau sind da Beispiele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2008.php3?id=1863\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Piratenjagd auch auf dem Land<\/strong><br>\nDer Bundestag entscheidet &uuml;ber die Beteiligung der Bundeswehr an der EU-Operation Atalanta und damit an der Teilnahme an einem neuen milit&auml;rischen Abenteuer nach Afghanistan\n<p>Am Freitag wird der Bundestag dar&uuml;ber entscheiden, ob die Bundeswehr sich an der EU-Operation Atalanta beteiligen soll, mit der Piraten in Somalia milit&auml;risch bek&auml;mpft werden sollen. Als Kosten f&uuml;r eine einj&auml;hrige Beteiligung werden 45 Millionen Euro genannt. Die Bundesregierung will an der Operation mit einer Fregatte und bis zu 1400 Soldaten teilnehmen. Neu ist nun allerdings, dass Piraten nicht nur auf der See, sondern nach einem US-Sicherheitsratsbeschluss auf Dr&auml;ngen der USA auch auf somalischen Territorium gejagt werden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29395\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Ministerpr&auml;sidenten schaffen Verfallsdatum f&uuml;r Online-Angebote: Kein guter Tag f&uuml;r die Nutzer des &ouml;ffentlich-rechtlichen Programmangebots<\/strong><br>\nAls herben Schlag f&uuml;r die Geb&uuml;hrenzahler bezeichnet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) den heute von den Ministerpr&auml;sidenten zum 12. Rundfunk&auml;nderungsstaatsvertrag. Die Verbrauchersch&uuml;tzer sehen das Online-Angebot und damit auch die Zukunftsf&auml;higkeit des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks bedroht. K&uuml;nftig sollen textbasierte Online-Informationen der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen nur noch zul&auml;ssig sein, soweit sie an Sendungen gekoppelt sind. Die Verweildauer soll pauschal auf sieben Tage begrenzt werden. Ein kompliziertes Verfahren (Drei-Stufen-Test) soll au&szlig;erdem dar&uuml;ber entscheiden, welche Online-Angebote &uuml;berhaupt im Netz verf&uuml;gbar sein d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/go\/presse\/1100\/index.html?ref_presseinfo=true\">Verbraucherzentrale Bundesverband<\/a><\/li>\n<li><strong>Weg zum Abi erschwert<\/strong><br>\nDas so genannte Schulstarterpaket in H&ouml;he von j&auml;hrlich 100 Euro f&uuml;r sozial bed&uuml;rftige Kinder wird es nur bis zur 10. Klasse geben. Darauf verst&auml;ndigte sich am Mittwoch der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat im Streit um das am heutigen Freitag von der L&auml;nderkammer zu beschlie&szlig;ende Familienleistungsgesetz. Tats&auml;chlich bringt das Familienleistungsgesetz ausgerechnet den Besserverdienern die gr&ouml;&szlig;ten &raquo;Wohltaten&laquo;. Diese d&uuml;rfen k&uuml;nftig 20 Prozent der Ausgaben f&uuml;r Putzhilfen und Kinderbetreuung als &raquo;haushaltsnahe Dienstleistungen&laquo; bis zu 20000 Euro von der Steuer absetzen. Maximal 4000 Euro k&ouml;nnen so dem Zugriff des Fiskus entzogen werden. Daneben wird das Kindergeld um zehn Euro f&uuml;r die ersten beiden Kinder auf je 164 Euro angehoben. F&uuml;r das dritte Kind gibt es 170, f&uuml;r jedes weitere 195 Euro monatlich. Der steuerliche Kinderfreibetrag wird zudem um 200 auf j&auml;hrlich gut 6000 Euro aufgestockt, wovon allerdings nur Eltern mit einem gemeinsamen Bruttoeinkommen &uuml;ber 67000 Euro profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/12-19\/049.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zu guter letzt:<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.dauerfeuerverarsche.de\/bigthree-small.jpg\" alt=\"Chrysler Verarsche\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dauerfeuerverarsche.de\/%20\">Dauerfeuer Verarsche.de<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(MB\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen<\/p>\n<ul>\n<li>Am Rande des Abgrunds &ndash; Prognosen der wirtschaftlichen Lage 2009<\/li>\n<li>Wahrheit scheibchenweise<\/li>\n<li>Bund muss sich 323 Milliarden Euro leihen<\/li>\n<li>F&uuml;nf Prozent der Besch&auml;ftigten trifft 50 Prozent der Arbeitslosigkeit<\/li>\n<li>1-Euro-Jobs: Nicht auf die Stundenzahl kommt es an<\/li>\n<li>Brieftr&auml;ger-Mindestlohn ist rechtswidrig<\/li>\n<li>Laumann verteidigt Leiharbeit <\/li>\n<li>Praktikanten schauen in die R&ouml;hre<\/li>\n<li>Arbeitgebervertreter<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3673\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3673","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3673","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3673"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3673\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3673"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3673"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3673"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}