{"id":36735,"date":"2017-01-24T08:36:39","date_gmt":"2017-01-24T07:36:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735"},"modified":"2017-01-24T09:09:46","modified_gmt":"2017-01-24T08:09:46","slug":"hinweise-des-tages-2798","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h01\">Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h02\">Germany first &ndash;  Wie man sich auf einen Handelskrieg vorbereitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h03\">Hamon und Valls m&uuml;ssen in die Stichwahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h04\">Erfolg von Populisten &ndash; &ldquo;Ein schrecklicher, aber erzwungener Reflex&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h05\">Milit&auml;rbischof sieht wachsende Verantwortung f&uuml;r die Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h06\">Goldgr&auml;berstimmung der Rechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h07\">Trump kippt TPP-Handelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h08\">Schwarze Null und schwarze Kunst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h09\">Kleine Gewerkschaften f&uuml;rchten um ihr Streikrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h10\">Deutsche R&uuml;stungsexporte: Rekordstand oder restriktiv?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h11\">Kampf gegen die &Uuml;bermacht der Chemiekonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h12\">100 % Erneuerbare Energien f&uuml;r Strom und W&auml;rme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h13\">Geheimdienste raten nur. Das sind Idioten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h14\">Xi Jinping: Schicksalsgemeinschaft der Menschheit soll etabliert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h15\">Keine Ordnungsmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36735#h16\">EU-Diplomaten warnen vor Putins Propaganda<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Trump<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nur gegen Trump zu sein, hilft nicht weiter<\/strong><br>\nF&uuml;r die selbstzufriedene H&auml;me, mit der Trumps Gegner auf die Gr&ouml;&szlig;e der Proteste hinweisen, gibt es freilich ebenso wenig Grund. Die Demonstrationen haben nur das belegt, was man ohnehin schon wusste: Es gibt sehr viele Amerikaner, die Donald Trump nicht m&ouml;gen. W&auml;re es anders, h&auml;tte Clinton nicht fast drei Millionen Stimmen mehr als ihr Gegner bekommen. Aber auch das &auml;ndert eben nichts an der Tatsache, dass Donald Trump in den richtigen Bundesstaaten gewonnen hat und deswegen Pr&auml;sident ist.<br>\nUnd Trump ist nicht zuf&auml;llig Pr&auml;sident geworden. Clintons Niederlage mag knapp gewesen sein, aber sie war beileibe nicht nur ein Betriebsunfall. Die Demokraten verlieren seit Langem im ganzen Land dramatisch an politischer Macht &ndash; in den acht Jahren, in denen Obama Pr&auml;sident war, haben sie mehr als 1000 Mandate in den Parlamenten der Bundesstaaten und in Washington eingeb&uuml;&szlig;t. Obama und Hillary Clinton &ndash; f&uuml;r die Partei war das ein desastr&ouml;ses F&uuml;hrungsduo. Trumps Einzug ins Wei&szlig;e Haus war insofern nur der logische Abschluss einer langen Entwicklung. Solange die Demokraten diesen Niedergang nicht stoppen, k&ouml;nnen auf der National Mall beliebig viele Menschen mit rosa Strickm&uuml;tzen herummarschiere<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/usa-nur-gegen-trump-zu-sein-hilft-nicht-weiter-1.3343779\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gl&uuml;cklicherweise gibt es nicht nur hysterische Kommentare zu Trump.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Keine Angst vor Trump<\/strong><br>\nIm Herzen Washingtons hat ein Mann Platz genommen, der aufr&auml;umen will mit eben jenem System Washington. Der eine neue Art von Politik beschw&ouml;rt, von der endlich alle profitieren sollen und nicht nur eine kleine Machtelite. Ein Mann, der ins Wei&szlig;e Haus getragen wurde nicht von einer Laune am Wahltag, sondern von einer Bewegung, die gro&szlig;e Teile des amerikanischen Volkes erfasst hat. Nun ist es zun&auml;chst wenig &uuml;berraschend, dass dieser Mann, von dem hier die Rede ist, Donald Trump hei&szlig;t. Allerdings gab es schon einmal einen Mann, auf dem obige Beschreibung genauso passte, einen Mann, der es damals ebenfalls bis ins Wei&szlig;e Haus schaffte. Acht Jahre ist es her. Dieser Mann hie&szlig; Barack Obama. Donald Trump und Barack Obama, zwei M&auml;nner vom gleichen Schlag? Das mag abwegig klingen, es ist ja auch abwegig, wenn man sich auf den Vergleich ihrer (diametral verschiedenen) Programme und Pers&ouml;nlichkeiten beschr&auml;nkt. Und doch haben sie dies eine gemeinsam: Sie inszenieren sich als Anti-Politiker au&szlig;erhalb des &ldquo;Establishments&rdquo;, als M&auml;nner des radikalen Wandels in einer Zeit des Auseinanderdriftens von Arm und Reich, von Chancenlosen und von Geburt an Beg&uuml;terten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nordbayern.de\/kommentar-keine-angst-vor-trump-1.5765715\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G. G.:<\/strong> Direkt wohltuend statt des &ldquo;Trump-Emp&ouml;rungs-Journalismus&rdquo; der Massen- und meisten Mainstream-Medien einen Journalismus, wie man sich ihn w&uuml;nscht, zu finden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Trump st&uuml;rzen mit Hilfe der ARD?<\/strong><br>\nMich wundert die Abf&auml;lligkeit, mit welcher die ARD-Korrespondentin aus Washington nach dem Amtsantritt von Trump &uuml;ber einen gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten berichtet . Er wird wie Jemand behandelt, der sich an die Macht geputscht hat.<br>\nDieser abf&auml;llige Ton erinnert mich an den Winter 2013\/14 als deutsche Medien den gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, als brutalen Diktator und angeblichen M&ouml;rder von 100 Demonstranten auf dem Maidan d&auml;monisierten. Janukowitsch wurde schlie&szlig;lich unter Gewaltandrohung des nationalistischen Maidan-Fl&uuml;gels in die Flucht geschlagen. Seine Schuld am Tod von 100 Demonstranten wurde bis heute von keinem ukrainischen Gericht best&auml;tigt.<br>\nEs w&auml;re gut, wenn sich die deutschen Korrespondenten in Washington nicht wieder als Propagandisten einer bestimmten politischen Linie bet&auml;tigen, sondern als Berichterstatter, welche das ganze Spektrum der politischen Meinungen und Stimmungen aus ihrem Berichtsland darstellen. Trump Unvers&ouml;hnlichkeit vorzuwerfen, ist zumindest heuchlerisch, wenn deutsche Korrespondenten selbst einseitig berichten.<br>\nAll das hatten wir schon mal, mit einem schlimmen Ausgang. W&auml;hrend des Maidan in Kiew wurde einseitig viel &uuml;ber die &ldquo;Guten&rdquo; (westlich orientierten Ukrainer) berichtet, aber so gut wie gar nicht &uuml;ber die &ldquo;zur&uuml;ckgebliebenen&rdquo; Ukrainer im S&uuml;dosten des Landes, die f&uuml;r freundschaftliche wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen mit Russland sind. Die gleiche Einseitigkeit erleben wir jetzt bei der Berichterstattung aus den USA. Ein Hype um den Women&rsquo;s March und geringe Berichterstattung &uuml;ber die Menschen, die Trump w&auml;hlten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trump-stuerzen-mit-Hilfe-der-ARD-3605239.html\">Ulrich Heyden auf Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten die hiesige Berichterstattung &uuml;ber die Ereignisse in Kiew kritisch begleitet &ndash; einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=20542\">Ukraine: Der Qualit&auml;tsjournalismus versagt<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21147\">Die neue Konfrontation West-Ost. Wie geht es vermutlich weiter? Gedanken zur Ukraine, zu Putins Rede vom Dienstag, zu unseren Medien, etc. (Teil I)<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25143\">An was gedenkt eigentlich Bundespr&auml;sident Gauck auf der Gedenkveranstaltung auf dem Maidan?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Verraten und verkauft<\/strong><br>\nWer um alles in der Welt hat warum ausgerechnet Donald Trump gew&auml;hlt? Diese Frage treibt seit dem November 2016 vor allem amerikanische Liberale um. Wie war es dem reichen Immobilienmakler ohne jede politische Erfahrung, der so unversch&auml;mt sein konnte und dessen wirtschaftliche Erfolge viele Schatten vor sich her warfen, gelungen, in Hillary Clinton eine Mitbewerberin zu bezwingen, die alle Tricks und Schliche der amerikanischen Politik an der Seite ihres Gatten von der Pike auf zu beherrschen gelernt hatte? Mit welchen Mitteln hatte er es geschafft, einfache Arbeiter und kleine Angestellte, Bauern und Menschen in prek&auml;ren Lebensverh&auml;ltnissen davon zu &uuml;berzeugen, dass ausgerechnet er, ein strammer Sozialdarwinist, der Kandidat des &bdquo;einfachen Mannes von der Stra&szlig;e&ldquo; war? Mit einem Wort: Was war schiefgelaufen?<br>\nDenn es war unwahrscheinlich, dass mehr als achtundvierzig Prozent der amerikanischen W&auml;hler einfach dumm, r&uuml;ckst&auml;ndig und von Wladimir Putin manipuliert waren. Und ja, Hillary Clinton war eine miserable Kandidatin. Das aber erkl&auml;rt nicht den Erfolg von Donald Trump. Etwas n&auml;her an den Kern der Sache f&uuml;hrten erste Formen liberaler Selbstkritik: Die progressiven akademischen Eliten des Landes hatten sich seit zwei Jahrzehnten mehr um Fragen kultureller Hegemonie und sexueller Identit&auml;t gek&uuml;mmert als um die Belange der Armen und sozial Benachteiligten, die objektiv unter den alternativlosen Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten des entfesselten und entgrenzten globalen Marktes litten.<br>\nDen &ouml;konomischen Eliten, den Profiteuren dieser Entwicklung, war es dadurch leichtgemacht worden, Akademiker, Intellektuelle und Medien zu verunglimpfen und zum Gegen&uuml;ber der Degradierten zu machen. Aber auch dieser Ansatz greift zu kurz, da er immer noch nicht plausibel machen kann, warum die sozial Marginalisierten sich in ihrer Hoffnungslosigkeit an einen wandten, der sie jenseits von Liberalismus und Konservatismus, jenseits aller etablierten Politik so offenkundig verachtet.<br>\nDiesem Problem wendet sich die renommierte Soziologin Arlie Russell Hochschild in ihrem j&uuml;ngsten Buch zu (&bdquo;Strangers in Their Own Land&ldquo;. Anger and Mourning on the American Right: A Journey to the Heart of Our Political Divide. New York, 2016). Dabei handelt es sich nicht um eine trockene sozialwissenschaftliche Analyse, sondern um eine anr&uuml;hrende, warmherzige und souver&auml;n geschriebene, ungemein gut lesbare teilnehmende Beobachtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/arlie-russell-hochschild-trump-waehler-in-louisiana-14697981-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Germany first &ndash;  Wie man sich auf einen Handelskrieg vorbereitet<\/strong><br>\nDonald Trump will deutsche Produkte mit horrenden Einfuhrz&ouml;llen belegen. Dagegen hilft nur eins: Wir m&uuml;ssen uns eingehend mit dem Gesch&auml;ftsgebaren von US-Konzernen wie Apple und Facebook besch&auml;ftigen. [&hellip;]<br>\nDie wertvollsten amerikanischen Unternehmen sind in dieser Reihenfolge: Apple, Google (das jetzt Alphabet hei&szlig;t) und Microsoft. Danach folgen, auf den Pl&auml;tzen f&uuml;nf und sechs, Amazon und Facebook. Allen Konzernen ist gemein, dass sie, anders als Chevrolet, die Zukunft der amerikanischen Wirtschaft verk&ouml;rpern, nicht deren verrostete Vergangenheit. Und anders als amerikanische Autofirmen sind sie in Deutschland und Europa sehr erfolgreich.<br>\nMan kann Trump nur zustimmen, wenn er sagt, dass Handel keine Einbahnstra&szlig;e sein sollte. Das gilt auch f&uuml;r Handelsdrohungen. Fangen wir mit Facebook an. Es braucht keine Strafz&ouml;lle, um das Unternehmen an die neue Wirklichkeit zu gew&ouml;hnen. Es reicht, dass man Facebook zwingt, den deutschen Jugendschutz zu beachten. Wer die Verherrlichung von Gewalt oder Volksverhetzung duldet, muss mit empfindlichen Bu&szlig;geldern rechnen. Notfalls wird das Angebot indiziert und aus dem Verkehr gezogen. So sieht es das geltende Recht vor, man muss es nur anwenden wollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Aktion&auml;re von Facebook unbeeindruckt lie&szlig;e, wenn der Dienst f&uuml;r ein oder zwei Wochen wegen einer Netzsperre nicht erreichbar w&auml;re.<br>\nNat&uuml;rlich m&uuml;ssen wir auch &uuml;ber Steuers&auml;tze reden. Apple zahlt bekanntlich auf die Produkte, die es in Europa vertreibt, weniger als zwei Prozent K&ouml;rperschaftsteuer. Im Jahr 2014 lag der effektive Steuersatz nach Berechnungen der EU-Kommission bei 0,005 Prozent, also au&szlig;erhalb des Messbaren. Es ist wunderbar, dass Apple in der irischen Gemeinde Cork Menschen besch&auml;ftigt, die vorher arbeitslos waren, wie es in den &ldquo;Nachrichten an die Apple-Gemeinde in Europa&rdquo; hei&szlig;t. Aber auch bei Unternehmen, die irischen Bauern zu Lohn und Brot helfen, sollte etwas f&uuml;r das Finanzamt abfallen. Es m&uuml;ssen ja nicht gleich 35 Prozent sein, wie Trump sie jetzt f&uuml;r BMWs aus Mexiko vorgeschlagen hat. 20 oder 25 Prozent w&uuml;rden schon reichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/donald-trump-wie-man-sich-auf-einen-handelskrieg-vorbereitet-kolumne-a-1131244.html\">Jan Fleischhauer auf SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist schon grotesk, dass ausgerechnet Jan Fleischhauer, der doch sonst immer sein Hohelied auf die M&auml;rkte und gegen Steuern singt, ausgerechnet jetzt die Steuerthematik ins Spiel bringt. Nat&uuml;rlich hat er in diesem Punkt Recht, aber da glasklar ist, dass es ihm nicht um Gerechtigkeit geht, sondern nur darum, dem b&ouml;sen Trump, der unseren BMW-Konzern h&ouml;her besteuern will, eins auszuwischen. Tit for tat. Fleischhauer verf&auml;llt in eine im konservativen Lager h&auml;ufiger anzutreffende kindische Trotzhaltung. Du willst meine Sandburg kaputtmachen? Dann mache ich deine kaputt. So haben (nicht nur) Handelskriege angefangen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hamon und Valls m&uuml;ssen in die Stichwahl<\/strong><br>\nVon einer &bdquo;Wahl der Chancenlosen&ldquo; ist in franz&ouml;sischen Medien die Rede, wenn es um die Vorwahlen f&uuml;r den sozialistischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten geht. Denn egal ob nun der fr&uuml;here Bildungsminister Beno&icirc;t Hamon oder der ehemalige Premier Manuel Valls am kommenden Sonntag aus der Stichwahl als Sieger hervorgeht, er kann laut Umfragen im ersten Wahlgang der Pr&auml;sidentschaftswahl am 23. April mit kaum mehr als zehn Prozent rechnen. Das w&uuml;rde nicht f&uuml;r die Stichwahl am 7. Mai reichen.<br>\nFran&ccedil;ois Hollande hat seine Partei nach seiner f&uuml;nfj&auml;hrigen Amtszeit in einem desolaten Zustand zur&uuml;ckgelassen. Mit seiner Entscheidung, f&uuml;r die n&auml;chste Pr&auml;sidentschaftswahl nicht mehr anzutreten, lie&szlig; er sich zudem lange Zeit. Nun muss ein Nachfolger f&uuml;r ihn gefunden werden, der die Sozialisten anf&uuml;hrt und auch die linke Mitte eint. Kein leichtes Unterfangen. Zum ersten Wahlgang am Sonntag waren insgesamt sieben Kandidaten angetreten, Hamon (36 Prozent) und Valls (31 Prozent) haben nach Ausz&auml;hlung eines Drittels der Stimmen die gr&ouml;&szlig;te Unterst&uuml;tzung erhalten und werden daher am 29. Januar in die Stichwahl gehen.<br>\nVor der Wahl waren der Ex-Premierminister Manuel Valls und der ehemalige Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg, der von Hollande und Valls aus dem Amt gedr&auml;ngt wurde, als aussichtsreichste Kandidaten genannt worden. Montebourg steht f&uuml;r den linken Rand und propagierte immer wirtschaftlichen Patriotismus. Die Arbeitsmarktreform von Hollande, die den Unternehmen etwas mehr Freiheit verschafft hat, will er zur&uuml;cknehmen. Doch der ehemalige Wirtschaftsminister erhielt nur rund 18 Prozent der Stimmen und k&uuml;ndigte bereits an, in der Stichwahl Ex-Bildungsminister Beno&icirc;t Hamon zu unterst&uuml;tzen, der ebenfalls dem linken Lager angeh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/praesidentschaftsvorwahl-bei-frankreichs-sozialisten-hamon-und-valls-setzen-sich-durch\/19288080.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Interessant ist, dass Beno&icirc;t Hamon als Kandidat, der dezidiert linke bzw. Positionen, die einmal sozialdemokratische waren, vertritt, in der Vorwahl vor dem neoliberalen Apologeten Valls liegt. F&uuml;r die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; ist Beno&icirc;t Hamon aber schlicht ein radikaler Abenteurer vom &bdquo;linken Rand&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Pyrrhussieg eines linken Reaktion&auml;rs &ndash; Frankreichs Linke am Abgrund<\/strong><br>\nIn den Vorwahlen der franz&ouml;sischen Sozialisten hat Beno&icirc;t Hamon einen Pyrrhussieg errungen. Mit ihm an der Spitze ist ein Debakel der Linken in den Pr&auml;sidentschaftswahlen erst recht vorprogrammiert.<br>\nAn die Spitze gesetzt hat sich nach den verf&uuml;gbaren Ergebnissen Beno&icirc;t Hamon, mit 49 Jahren ein relativ junger Politiker. Der fr&uuml;here Erziehungsminister ist jedoch kein Progressiver, der den Parti socialiste erneuern und zum Sieg in den Pr&auml;sidentschaftswahlen im Fr&uuml;hling f&uuml;hren k&ouml;nnte. Hamon ist ein linker Reaktion&auml;r, ein Idealist mit Hegelscher Verachtung der Realit&auml;t. Mit ihm an der Spitze drohte der Linken erst recht ein Wahldebakel, wie etwa der angesehene Politologe G&eacute;rard Grunberg meint.<br>\nHamon sei der &laquo;Kandidat f&uuml;r eine sichere Niederlage&raquo;, w&auml;hrend mit ihm selbst ein Sieg noch m&ouml;glich w&auml;re, sagte der ehemalige Premierminister Manuel Valls am Sonntagabend nach der ersten Runde der sozialistischen Vorwahlen. Doch Hamon hat gute Chancen, am n&auml;chsten Sonntag auch die Stichwahl gegen Valls zu gewinnen und damit zum Spitzenkandidaten des Parti socialiste gew&auml;hlt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/benoit-hamon-ein-linker-reaktionaer-ld.141302\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier. Wieder einmal kloppt das Establishment auf den &bdquo;linken Reaktion&auml;r&ldquo; ein und macht damit indirekt vorz&uuml;glichen Wahlkampf f&uuml;r die Populisten vom rechten Rand. Sollten die franz&ouml;sischen Medien &auml;hnlich abgehoben agieren wie die NZZ, kann sich Frau Le Pen freuen.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Benoit Hamon &ndash; the &lsquo;French Bernie Sanders&rsquo; &ndash; goes from underdog to Socialist favourite<\/strong><br>\nBenoit Hamon, who was a surprise winner of the first round of the French Socialists&rsquo; presidential primary on Sunday, was the furthest to the left of the top three contenders.<br>\nHamon, 49, whose signature proposal is the introduction of a universal basic income, shot up in voter surveys during a rushed campaign that saw three debates in little over a week in January.<br>\nHis key proposal, which would see unemployed and low-income workers receive a monthly payment of between 600 and 750 euros ($795) a month, would entail a costly and radical reform of state spending &mdash; some 300 billion euros a year, by Hamon&rsquo;s own estimates.<br>\nHe sees basic income as a response to the erosion of jobs caused by the digital revolution, proposing a tax on the wealth created by the use of robots to help underwrite the cost.<br>\n&ldquo;We need a tax system that is based not on the number of workers in our companies but on the wealth created by the company,&rdquo; Hamon has argued.<br>\nFormer prime minister Manuel Valls, who had been the frontrunner in the Socialist nominating contest but was beaten into second place on Sunday, has dismissed Hamon&rsquo;s proposal as unrealistic.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thelocal.fr\/20170122\/benoit-hamon-the-french-bernie-sanders-goes-from-underdog-to-socialist-favorite\">AFP via The Local<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erfolg von Populisten &ndash; &ldquo;Ein schrecklicher, aber erzwungener Reflex&rdquo;<\/strong><br>\nDen Kabarettisten Werner Schneyder wundert es nicht, dass sich viele Menschen von Populisten angezogen f&uuml;hlen. Wer das Gef&uuml;hl habe, vom System alleingelassen zu werden, suche Hilfe bei scheinbar starken Figuren. &ldquo;Man darf D&uuml;rstenden nicht b&ouml;s sein, wenn sie verschlammtes Wasser saufen&rdquo;, so Schneyder im DLF.<br>\nDer neue US-Pr&auml;sident Trump hat bereits f&uuml;r viele negative Schlagzeilen gesorgt. Zum Beispiel als er &uuml;ber einen behinderten Journalisten spottete oder dar&uuml;ber witzelte, Frauen in den Schritt zu greifen. Dieser Mann sei eine Tretmine, so der Kabarettist Werner Schneyder. &ldquo;Man kann den nicht mit einfachen Witzen abspeisen, dazu ist es viel zu gef&auml;hrlich. Was er Regierung nennt, ist ja ein elit&auml;res Gangster-Syndikat.&rdquo; Mafia-Bosse w&uuml;rden blass vor Neid, wenn sie &uuml;ber die einzelnen Regierungsmitglieder lesen w&uuml;rden. Den guten Satirikern w&uuml;rde gewiss viel zur Person Donald Trumps einfallen.<br>\nDoch nicht nur die Wahl Donald Trumps sei schlimm. &Uuml;berhaupt habe man das Gef&uuml;hl, die Welt sei momentan aus den Fugen geraten. &ldquo;Die Wachstumsideologie ist an die Wand gefahren. Ich definiere die globalisierte Weltwirtschaft als Pyramidenspiel.&rdquo; Diese Spiele br&auml;chten die Veranstalter normalerweise ins Gef&auml;ngnis. In der Welt&ouml;konomie sei sie aber straffrei. Das Platzen der Blase sei programmiert.<br>\n&ldquo;Eine Gesellschaft, die merkt, dass sie damit alleingelassen wird, dass das unterprivilegiert-sein, das Zur&uuml;ckbleiben so vieler Schichten und Leute, diese Zocker nicht st&ouml;rt, ihr Vernichtungswerk fortzusetzen, dass da jetzt die Extremen kommen, ist vollkommen nat&uuml;rlich.&rdquo; Da vor nicht allzu langer Zeit eine linke Weltrevolution gescheitert sei, k&auml;me die n&auml;chste nun von rechter Seite, so Schneyder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/erfolg-von-populisten-ein-schrecklicher-aber-erzwungener.911.de.html?dram:article_id=377013\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Milit&auml;rbischof sieht wachsende Verantwortung f&uuml;r die Bundeswehr<\/strong><br>\nMehr Auslandseins&auml;tze?<br>\nDer Essener Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck sieht auf Deutschland eine wachsende Verantwortung im milit&auml;rischen Bereich zukommen. In der Zukunft k&ouml;nnten mehr Auslandseins&auml;tze f&uuml;r die Soldaten anstehen.<br>\nBischof Overbeck &auml;u&szlig;erte sich in seiner Eigenschaft als katholischer Milit&auml;rbischof der Bundeswehr gegen&uuml;ber der Westdeutschen Zeitung. Deutschland sei ein Land in B&uuml;ndnisstrukturen, von denen wir selbst Nutznie&szlig;er seien. Das werde auf Dauer vermutlich mehr Auslandseins&auml;tze zur Folge haben, die gleichzeitig ein h&ouml;heres finanzielles Engagement der Bundesregierung erforderten, sagte der Milit&auml;rbischof und erkl&auml;rte: &ldquo;Unsere gesellschaftliche Verantwortung an unseren Landesgrenzen enden zu lassen, w&auml;re ein R&uuml;ckfall in Nationalstaatlichkeit, der der Wirklichkeit nicht gerecht&rdquo; w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nOverbeck sagte zudem, dass derzeit tiefgehende Ver&auml;nderungen &Auml;ngste in der Gesellschaft ausl&ouml;sten. &ldquo;Damit einher geht die Wahrnehmung, dass wir keine Insel der Gl&uuml;ckseligen sind, auf die wir uns durch Obergrenzen und Schlie&szlig;ung tats&auml;chlicher Grenzen meinen, wieder zur&uuml;ckziehen zu k&ouml;nnen&rdquo;, so der Ruhrbischof. Zudem sei sp&auml;testens seit der Attacke auf den Berliner Weihnachtsmarkt klar, dass es kein Sicherheitsversprechen gebe, &ldquo;das absolut eingel&ouml;st werden kann&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.domradio.de\/themen\/kirche-und-politik\/2017-01-23\/militaerbischof-sieht-wachsende-verantwortung-fuer-die-bundeswehr\">Domradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Interessantes &lsquo;Wording&rsquo; des Bischoffs. Neben der &uuml;blichen orwellschen Diktion, dass Verantwortung milit&auml;rische Intervention zu Deutschlands Nutzen (wir sind Nutznie&szlig;er) bedeutet, sind nun alle, die eine Bundeswehr zur Landesverteidigung w&uuml;nschen (gem.GG) mit Nationalisten gleichzusetzen.<\/em><br>\n<em>Das ganze Interview stand am Montag in der hiesigen WAZ (finde ich online aber nicht). Hierin bezeichnete er die falsch praktizierte, deutsche Vergangenheitsbew&auml;ltigung als hinderlich f&uuml;r die neue Verantwortung.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Ruhrbischof Overbeck: &ldquo;Wir sind keine Insel der Gl&uuml;ckseligen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Essener Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck ist auch katholischer Milit&auml;rbischof und spricht &uuml;ber Sicherheit und die neue Rolle der Bundeswehr.<br>\nAls Ruhrbischof hat es Franz-Josef Overbeck mit klar umrissenen Bistumsgrenzen zu tun. Sein Amt als katholischer Milit&auml;rbischof der Bundeswehr verlangt dem Essener Oberhirten dagegen den Blick auf eine Welt ab, die derzeit aus den Fugen zu geraten scheint.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.waz.de\/politik\/wir-sind-keine-insel-der-glueckseligen-id209357991.html\">WAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Goldgr&auml;berstimmung der Rechten<\/strong><br>\nLateinamerikas Rechte hat nach vielen Jahren der Opposition zum Gegenschlag ausgeholt und bedroht nun politische und soziale Errungenschaften: gerechtere Verteilung der Einkommen, besseres Bildungssystem, Aufarbeitung der Milit&auml;rdiktaturen und mehr Demokratie. F&uuml;r ihre restaurative Offensive nutzen sie die enger werdenden Verteilungs- und Handlungsm&ouml;glichkeiten der linken Regierungen.<br>\nErringt das b&uuml;rgerlich-konservative Lager die Macht nicht an der Wahlurne, greift es wie in Brasilien auch zu winkel-advokatischen Mitteln und &raquo;putscht&laquo; die demokratisch gew&auml;hlte Pr&auml;sidentin aus dem Amt.<br>\nBei der Stichwahl im Oktober 2014 hatte sich Dilma Rousseff, Kandidatin der linksorientierten Partido dos Trabalhadores (PT), mit 51,64% der Stimmen gegen den Kandidaten der Partido da Social Democracia Brasileira (PSDB), A&eacute;cio Neves, durchgesetzt. Die unterlegene Rechte war jedoch nach vier Niederlagen &ndash; seit 2002 &ndash; nicht bereit, die souver&auml;ne Entscheidung der Bev&ouml;lkerung zu akzeptieren. Der Koalitionspartner der PT, die Partido do Movimento Democr&aacute;tico Brasileiro (PMDB), k&uuml;ndigte im Fr&uuml;hjahr 2016 die Koalition auf und strengte gegen Rousseff ein Amtsenthebungsverfahren an.<br>\nDamit wurde vorerst auch ein Zyklus beendet, der mit dem Namen Luiz In&aacute;cio Lula da Silva[2] verbunden ist. In dessen achtj&auml;hriger Amtszeit vollzog sich in dem s&uuml;damerikanischen Land ein gewaltiger sozialer Wandel: Millionen Menschen stiegen aus Armut und Elend auf und erhielten erstmals Zugang zu Bildung. Der Mindestlohn erh&ouml;hte sich um 70%. Der Anteil der regul&auml;ren Jobs an der Gesamtbesch&auml;ftigung kletterte von 45 auf 60%. Arbeitsmarktreformen st&auml;rkten die Gewerkschaften und die damit verbesserte Verhandlungsposition f&uuml;hrte zu steigenden Reall&ouml;hnen, was die St&auml;rkung der Kaufkraft und eine Belebung der Wirtschaft nach sich zog. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs j&auml;hrlich um fast 3,5%. Rund 20 Millionen Arbeitspl&auml;tze entstanden neu, die Arbeitslosenquote sank auf ein historisches Tief.<br>\nDie &raquo;staatsstreichartige&laquo; &Uuml;bernahme des h&ouml;chsten Staatsamtes durch Michel Temer l&ouml;ste im bev&ouml;lkerungsreichsten Land auf dem s&uuml;damerikanischen Kontinent unter den Rechten eine Goldgr&auml;berstimmung aus. Das von der Regierung der wei&szlig;en Million&auml;re &ndash; Vertreter der alten Eliten, darunter viele, die selbst der Korruption beschuldigt werden &ndash; forcierte neoliberale Programm &raquo;Eine Br&uuml;cke in die Zukunft&laquo; setzt auf Einschr&auml;nkung der Rolle des Staates, also Privatisierungen, Vergabe von Konzessionen an internationale Unternehmen, die Abschaffung bestehender Arbeitsrechte sowie K&uuml;rzungen der Sozialprogramme und der Renten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/goldgraeberstimmung-der-rechten\/\">Sozialismus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trump kippt TPP-Handelsabkommen<\/strong><br>\nDer neue US-Pr&auml;sident Donald Trump regiert weiter per Erlass: Der Republikaner unterzeichnete ein Dekret, wonach sich die USA aus dem transpazifischen Handelsabkommen TPP zur&uuml;ckziehen. Das war ein zentrales Wahlkampfthema.<br>\nDer Schritt sei f&uuml;r die Arbeiter in den USA &ldquo;eine gro&szlig;artige Sache&rdquo;, erkl&auml;rte Trump. Schon die Ank&uuml;ndigung hatte bei den US-Handelspartnern in Asien starke Irritationen ausgel&ouml;st.<br>\nDas TPP-Abkommen ist von 12 Staaten einschlie&szlig;lich den USA unterzeichnet worden, aber noch nicht in Kraft getreten. Sein Abschluss war ein Herzst&uuml;ck der Agenda von US-Pr&auml;sident Barack Obama, der damit die wirtschaftlichen Verbindungen der USA zu Asien st&auml;rken wollte. TPP war ein Vorbild auch f&uuml;r das noch nicht fertig ausgehandelte Abkommen TTIP der USA mit Europa, dessen Abschluss ebenfalls sehr unwahrscheinlich geworden wird.<br>\nTrump macht globale Freihandelsabkommen f&uuml;r den Verlust von Jobs in den USA verantwortlich. Im November hatte er gesagt, an die Stelle von TPP sollten bilaterale Handelsabkommen treten. Mit welchen L&auml;ndern, sagte er nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/usa-trump-kippt-tpp-handelsabkommen.1818.de.html?dram:article_id=377116\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Trump macht offenbar ernst, damit d&uuml;rften die Tage des TTIP vermutlich ebenso gez&auml;hlt sein. Leider wird dies dadurch eingetr&uuml;bt, dass Sigmar Gabriel und Co. Ceta bereits und Dach und Fach gebracht haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schwarze Null und schwarze Kunst<\/strong><br>\nWolfgang Sch&auml;uble glaubt, Deutschland &bdquo;zahle&ldquo; f&uuml;r die W&auml;hrungsunion einen &bdquo;Preis&ldquo; in Form zu niedriger Zinsen und eines zu niedrigen Wechselkurses. Was der Bundesfinanzminister offenbar nicht verstehen kann: Der Preis ist negativ und die W&auml;hrungsunion ist mit solcher &bdquo;Logik&ldquo; am Ende!<br>\nIn einem der &bdquo;Gespr&auml;che mit Stichwortgebern&ldquo;, die unsere Zeitungen gemeinhin &bdquo;Interview&ldquo; nennen, hat Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble vergangene Woche zur Eurokrise tats&auml;chlich zwei bemerkenswerte Aussagen gemacht (in der Printversion der S&uuml;ddeutschen Zeitung am Freitag, 13.01.2017 auf Seite 2).<br>\nZur Kritik der Stichwortgeber an den niedrigen Zinsen und damit an der Zentralbank sagte er:<br>\n&raquo;Die Ursache f&uuml;r das Problem jetzt ist nicht die Zentralbank. Eine Reihe von Mitgliedsl&auml;ndern liefert nicht, zu was sie sich verpflichtet haben, n&auml;mlich eine Verbesserung ihrer Wettbewerbsf&auml;higkeit. Das Problem ist die Schw&auml;che der anderen Staaten, nicht die St&auml;rke Deutschlands.&laquo;<br>\nUnd wenig sp&auml;ter &bdquo;erkl&auml;rt&ldquo; er den deutschen B&uuml;rgern, dass sie f&uuml;r das Wohlergehen und f&uuml;r die Besch&auml;ftigung, die sie der W&auml;hrungsunion verdanken, einen &bdquo;gewissen Preis&ldquo; bezahlen m&uuml;ssen, n&auml;mlich, &bdquo; [&hellip;] dass der Wechselkurs und die Zinsen f&uuml;r uns ein bisschen zu niedrig sind und f&uuml;r die anderen ein bisschen zu hoch&ldquo; ist. Das, schlie&szlig;t er, sei aber in einer gemeinsamen W&auml;hrungsunion immer so.<br>\nDass der Bundesfinanzminister hinsichtlich der Ursachen der Eurokrise fundamental falsch liegt, muss ich nicht noch einmal erkl&auml;ren. Nur die Tatsache, dass er immer noch nicht verstanden hat (oder partout nicht verstehen will), dass die Verbesserung der Wettbewerbsf&auml;higkeit bei den L&auml;ndern, die es versucht haben, fundamental in die Hose gegangen ist, muss schon erschrecken. Sollen Italien und Frankreich wie Griechenland, Spanien und Portugal ihre L&ouml;hne um 20 bis 30 Prozent senken, um dann feststellen zu m&uuml;ssen, dass bei dieser Operation die Arbeitslosigkeit auf 20 oder 25 Prozent steigt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/01\/schwarze-null-und-schwarze-kunst\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kleine Gewerkschaften f&uuml;rchten um ihr Streikrecht<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht verhandelt in dieser Woche &uuml;ber die Beschwerde mehrerer Gewerkschaften gegen das Tarifeinheitsgesetz der Gro&szlig;en Koalition. Sie halten das Gesetz f&uuml;r verfassungswidrig und sehen sich in ihren Rechten eingeschr&auml;nkt.<br>\nWenn morgen die acht Richterinnen und Richter des 1. Senats des Bundesverfassungsgerichts den Gerichtssaal in Karlsruhe betreten, werden sie &uuml;ber f&uuml;nf Verfassungsbeschwerden gegen das Tarifeinheitsgesetz vom 3. Juli 2015 verhandeln. Etliche Gewerkschaften halten das Gesetz f&uuml;r verfassungswidrig. Mit dem Prinzip, dass nur der Tarifvertrag gelten solle, der in einem Betrieb von der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern ausgehandelt wurde, sehen sich vor allem Berufsgewerkschaften in ihren Rechten eingeschr&auml;nkt. Beschwerdef&uuml;hrer sind die Luftfahrtgewerkschaften UFO, Vertreter des Kabinenpersonals, die Piloten-Vereinigung Cockpit, au&szlig;erdem die Nahverkehrsgewerkschaft im Deutschen Beamtenbund und der Marburger Bund, der die angestellten Klinik&auml;rzte vertritt. Schlie&szlig;lich ist auch die Branchengewerkschaft Verdi dabei, in der zahlreiche Berufsgruppen aus dem &Ouml;ffentlichen Dienst organisiert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/beschwerde-gegen-tarifeinheitsgesetz-kleine-gewerkschaften.724.de.html?dram:article_id=377093\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche R&uuml;stungsexporte: Rekordstand oder restriktiv?<\/strong><br>\nInhaltlich hat sich Sigmar Gabriel als Wirtschaftsminister l&auml;ngst festgelegt: Wie kaum einer seiner Vorg&auml;nger hat sich der SPD-Politiker kritisch gegen&uuml;ber R&uuml;stungsexporten gezeigt. Eine &ldquo;Schande&rdquo; sei es, &ldquo;dass Deutschland zu den gr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteuren geh&ouml;rt&rdquo;, polterte er 2104 im Interview mit dem &ldquo;Stern&rdquo;. Als Faustregel f&uuml;r den Export von R&uuml;stungsg&uuml;tern gab er damals vor: &ldquo;Keine Waffen an L&auml;nder, in denen B&uuml;rgerkrieg herrscht. Auch Unrechtsregimen sollte man keine Waffen verkaufen.&rdquo;<br>\nIm selben Jahr forderte er, die deutschen R&uuml;stungskonzerne sollten ihre Produktion verst&auml;rkt auf zivile Produkte umstellen. Und vor Betriebsr&auml;ten deutscher R&uuml;stungsunternehmen erkl&auml;rte er, Arbeitspl&auml;tze d&uuml;rften bei R&uuml;stungsexporten niemals ausschlaggebend sein. (&hellip;)<br>\nDoch Gabriel beharrt darauf, dass seine R&uuml;stungsexportpolitik restriktiv ist. &ldquo;Die reinen Genehmigungswerte sind allerdings kein tauglicher Gradmesser f&uuml;r die Ausrichtung unserer Exportkontrollpolitik&rdquo;, sagte er. Zudem sollen neue Regelungen her: Der SPD-Verteidigungsexperte Thomas Hitschler soll laut Spiegel ein Positionspapier entworfen haben, das dem Bundestag eine Mitsprache bei R&uuml;stungsexporten einr&auml;umen soll. Demnach soll der Bundestag k&uuml;nftig eine Positivliste beschlie&szlig;en, die festlegt, welche L&auml;nder au&szlig;erhalb von EU und NATO &uuml;berhaupt mit R&uuml;stungsg&uuml;tern, Waffen und Munition beliefert werden d&uuml;rfen. Alle drei Jahre soll die Liste &uuml;berpr&uuml;ft werden m&uuml;ssen. R&uuml;stungsunternehmen m&uuml;ssen R&uuml;cklagen bilden, mit denen sie dann f&uuml;r Auftragsausf&auml;lle entsch&auml;digt werden, wenn der Bundestag ein Land von der Liste streicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Deutsche-Ruestungsexporte-Rekordstand-oder-restriktiv-3601357.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kampf gegen die &Uuml;bermacht der Chemiekonzerne<\/strong><br>\nBananen aus Ecuador sind h&auml;ufig mit Pestiziden verseucht. Der ehemalige Pestizidpilot Jorge Acosta Orellana litt selbst unter Vergiftungen. Nun k&auml;mpft er gegen Chemiekonzerne, die mit ihren Produkten die Gesundheit der Arbeiter ruinieren &ndash; aber auch die Verbraucher t&auml;uschen.<br>\n&ldquo;2007 ging es los mit den Gesundheitsproblemen: Ich konnte nicht mehr richtig sehen, litt unter Herzrasen, M&uuml;digkeit und Schwindelgef&uuml;hl. Ich habe mir Sorgen gemacht und gedacht, es w&auml;re was mit dem Herzen, also habe ich ein EKG machen lassen. Der Arzt hat mir dann gesagt, dass ich keine Herzprobleme, sondern Vergiftungserscheinungen habe.&rdquo;<br>\nAcosta spricht mit Kollegen &ndash; und merkt, dass auch andere gesundheitliche Probleme haben. Die Piloten sind den Pestiziden, die sie verspr&uuml;hen, oft direkt ausgesetzt &ndash; genauso wie die Arbeiter am Boden. Acosta wird klar: hier gibt es einen Zusammenhang. Er informiert sich. Das Pestizid, das am meisten benutzt wird, ist das Pflanzenschutzmittel Mancozeb. Er wendet sich an die ecuadorianische Ombudsstelle. Die pr&uuml;ft die Sache und stellt fest, dass neben den Pestiziden auch die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen krank machen: 14-Stunden-Schichten, sieben Tage die Woche, sind keine Seltenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/frueherer-pestizidpilot-jorge-acosta-kampf-gegen-die.2165.de.html?dram:article_id=377053\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>100 % Erneuerbare Energien f&uuml;r Strom und W&auml;rme<\/strong><br>\nMit der Studie legt das Institut erstmalig ein ganzheitliches Energiemodell f&uuml;r Deutschland vor, das vollst&auml;ndig auf erneuerbaren Energien basiert und den Strom- und W&auml;rmesektor, einschlie&szlig;lich der Reduktion des Energieverbrauchs durch energetische Geb&auml;udesanierung, betrachtet.<br>\nEine Energieversorgung Deutschlands f&uuml;r Strom und W&auml;rme ist mit 100 % erneuerbaren Energien m&ouml;glich, und zwar ohne jegliche Importe von Energie, also nur auf Basis von Ressourcen, die in Deutschland zur Verf&uuml;gung stehen. Wir sto&szlig;en nicht an technische Potenzialgrenzen und alle Techniken, die notwendig sind, sind grunds&auml;tzlich verf&uuml;gbar. Dies schlie&szlig;t nat&uuml;rlich nicht aus, dass an vielen Stellen teilweise erhebliche technische Verbesserungen und Weiterentwicklungen m&ouml;glich sind und stattfinden werden. Wir haben diese nach bestem Wissen und Gewissen in unser Bild f&uuml;r 2050 mit einbezogen.<br>\nDie Gesamtkosten f&uuml;r den Bau, den Erhalt und die Finanzierung f&uuml;r eine auf 100 % erneuerbaren Energien basierende Strom- und W&auml;rmeversorgung Deutschlands sind nicht h&ouml;her als die Kosten, die heute f&uuml;r die Versorgung (Bau, Erhalt, Brennstoffkosten und Finanzierung) mit Strom und W&auml;rme verwendet werden. Dabei sind noch keinerlei zuk&uuml;nftig zu erwartenden Preissteigerungen f&uuml;r fossile Energien ber&uuml;cksichtigt, sondern heutige Weltmarktpreise f&uuml;r fossile Energietr&auml;ger verwendet worden. Was sind die Gesamtkosten in einem solchen, zuk&uuml;nftigen Energiesystem? Brennstoffkosten fallen keine mehr an. Jedoch m&uuml;ssen s&auml;mtliche technische Anlagen nach Ablauf ihrer Lebensdauer ersetzt werden, es fallen also Re-Investitionen an. Und sie m&uuml;ssen betrieben und erhalten werden, es fallen also Wartungskosten an. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen die Anlagen (einschlie&szlig;lich der Netze) und ihr Erhalt finanziert werden, wof&uuml;r wir Kapitalkosten mit in unsere Rechnungen einbezogen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ise.fraunhofer.de\/de\/veroeffentlichungen\/studien-und-positionspapiere\/studie-100-erneuerbare-energien-fuer-strom-und-waerme-in-deutschland\">Fraunhofer-Institut f&uuml;r Solare Energiesysteme<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geheimdienste raten nur. Das sind Idioten<\/strong><br>\nWilliam Binney, ehemals Technischer Direktor der NSA, ist heute einer ihrer sch&auml;rfsten Kritiker. Auf einer Konferenz in M&uuml;nchen erkl&auml;rt er, warum er Massen&uuml;berwachung f&uuml;r sinnlos h&auml;lt.<br>\nWilliam Binney h&auml;lt wenig von Geheimdiensten. &ldquo;Die raten nur, immer. Das sind Idioten&rdquo;, sagt er. Nach den Skandalen der vergangenen Jahre ist der Ruf der NSA miserabel, insofern wirkt solche Kritik nicht ungew&ouml;hnlich &ndash; doch Binney arbeitete 37 Jahre lang f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten US-Auslandsgeheimdienst. Die Datensammelwut der USA brachte ihn nach dem 11. September dazu, seinen Job als Technischer Direktor zu k&uuml;ndigen. Jetzt sitzt er gemeinsam mit anderen &Uuml;berwachungsgegnern auf einem Podium in den M&uuml;nchner Kammerspielen.<br>\nWikileaks-Aktivistin Sarah Harrison und der Journalist Tobi M&uuml;ller haben dort die dreit&auml;gige Konferenz &ldquo;Sensible Daten &ndash; die Kunst der &Uuml;berwachung&rdquo; kuratiert. Binney diskutiert mit der Linken-Politikerin Martina Renner, dem Sicherheitsexperten Frank Rieger und dem Filmemacher Friedrich Moser &uuml;ber Deutschland, die NSA und den NSA-Untersuchungsausschuss im Bundestag. In diesem tritt Renner als Obfrau und Rieger als Sachverst&auml;ndiger auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/nsa-geheimdienste-raten-nur-das-sind-idioten-1.3344338\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Xi Jinping: Schicksalsgemeinschaft der Menschheit soll etabliert werden<\/strong><br>\nIn seiner Rede wies Xi darauf hin, China halte unbeirrt an der souver&auml;nen Gleichberechtigung aller Staaten fest und strebe nach wie vor f&uuml;r alle eine Gleichberechtigung der Rechte, Chancen und Pflichten an.<br>\n&bdquo;Erst durch den Zustrom vieler Fl&uuml;sse wird das Meer zu einem gro&szlig;en Gew&auml;sser. Durch Offenheit und Inklusion ist das gro&szlig;e, multilaterale, diplomatische Forum in Genf errichtet worden. Wir sollten die Demokratisierung der internationalen Beziehungen vorantreiben und d&uuml;rfen auf keinen Fall die &sbquo;Hegemonie eines einzelnen Staats&rsquo; oder eine &sbquo;gemeinsame Verwaltung durch einige Wenige&rsquo; zulassen. Das Schicksal der Welt soll von allen L&auml;ndern gemeinsam gelenkt werden. Die internationalen Regeln sollten von allen L&auml;ndern gemeinsam ausgearbeitet werden. Globale Angelegenheiten sollen von allen L&auml;ndern gemeinsam geregelt werden. Von Entwicklungserfolgen sollen alle L&auml;nder gemeinsam profitieren.&rdquo;<br>\nXi f&uuml;gte hinzu, die internationale Gemeinschaft sollte sich um einige Aspekte besonders bem&uuml;hen, darunter Partnerschaften, die Sicherheitslage, die Wirtschaftsentwicklung, den Kulturaustausch und den Aufbau einer &ouml;kologischen Gesellschaft:<br>\n&bdquo;Dialog und Konsultationen m&uuml;ssen aufrechterhalten werden, um eine Welt mit dauerhaftem Frieden aufzubauen. Alle sollen von einer umfassend sicheren Welt profitieren k&ouml;nnen. Durch Kooperationen soll der Welt gemeinsam der Aufschwung gelingen. Durch Austausch und Kontakte soll eine Welt der Offenheit und Inklusion aufgebaut werden. Und nicht zuletzt ist eine gr&uuml;ne, emissionsarme, saubere und sch&ouml;ne Welt das Ziel aller Bestrebungen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nXi betonte, auch in Zukunft werde China weiterhin die F&uuml;hrungsrolle der UNO in internationalen Angelegenheiten unterst&uuml;tzen:<br>\n&bdquo;China erkennt weiterhin das internationale System mit der UNO an der Spitze an. China wird die Grundregeln der internationalen Beziehungen auf der Basis der UN-Charta, die Autorit&auml;t und Position der UNO sowie ihre Leitfunktion in internationalen Angelegenheiten unbeirrt unterst&uuml;tzen. Der China-UNO-Fonds f&uuml;r Frieden und Entwicklung ist bereits etabliert worden. China wird bevorzugt Kapitalmittel f&uuml;r Friedens- und Entwicklungsprojekte der UN-Beh&ouml;rden sowie betreffenden internationalen Institutionen in Genf einsetzen. Mit Chinas kontinuierlicher Entwicklung wird China auch den Multilateralismus st&auml;rker unterst&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3071\/2017\/01\/19\/1s260586.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein klares Bekenntnis des chinesischen Pr&auml;sidenten Xi zum V&ouml;lkerrecht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Keine Ordnungsmacht<\/strong><br>\nVor den Friedensverhandlungen f&uuml;r Syrien am kommenden Montag in der kasachischen Hauptstadt Astana suchen deutsche Au&szlig;enpolitiker nach Wegen zur Einflussnahme auf die Neuordnung des Landes. Die Verhandlungen werden auf der Grundlage russisch-t&uuml;rkischer Absprachen und unter Einbeziehung Irans gef&uuml;hrt; westliche Staaten sind nicht vertreten. Einzige Ausnahme k&ouml;nnte der designierte US-Pr&auml;sident Donald Trump werden, den die russische Regierung nach Astana eingeladen hat. F&uuml;r Berlin ist die Tatsache, dass Moskau zum ersten Mal anstelle westlicher Staaten als ma&szlig;gebliche Ordnungsmacht in einem zentralen Konflikt des Nahen und Mittleren Ostens auftritt, ein schwerer machtpolitischer R&uuml;ckschlag &ndash; zumal Berlin noch vor wenigen Jahren gemeinsam mit Funktion&auml;ren der syrischen Exilopposition Umgestaltungspl&auml;ne f&uuml;r Syrien nach dem erhofften Umsturz in Damaskus erarbeitet hatte. Sp&uuml;rbarer Einfluss auf die Umsturzregierung w&auml;re Deutschland sicher gewesen. Nun muss die Bundesrepublik sich damit begn&uuml;gen, humanit&auml;re Hilfe als Hebel zu nutzen und auf einen einflussreichen Spitzenberater beim UN-Sondergesandten f&uuml;r Syrien, Staffan de Mistura, zu setzen. Bei dem Spitzenberater handelt es sich um den Direktor der vom Kanzleramt finanzierten Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59521\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>EU-Diplomaten warnen vor Putins Propaganda<\/strong><br>\nDer Ausw&auml;rtige Dienst der EU f&uuml;rchtet, dass der Kreml die anstehenden Wahlen in Europa beeinflussen k&ouml;nnte. Das Lieblingsziel: Kanzlerin Merkel.<br>\nDas &ldquo;Strategische Kommunikationsteam Ost&rdquo; des Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienstes (EEAS) warnt nun eindringlich vor der Einflussnahme Moskaus. Es sei hochwahrscheinlich, dass Russland versuchen werde, die Wahlen in Europa auf &auml;hnliche Weise zu beeinflussen wie die in den USA, sagte ein EEAS-Beamter, der mit den Erkenntnissen der &ldquo;East StratCom Taskforce&rdquo; vertraut ist.<br>\nDie Taskforce hat im September 2015 die Arbeit aufgenommen, ihre Gr&uuml;ndung ging auf einen Auftrag der EU-Staats- und Regierungschefs zur&uuml;ck. Zwar verf&uuml;gt das Team &uuml;ber lediglich elf Mitarbeiter und hat keinen eigenen Etat. Dennoch wurden bisher nach eigenen Angaben rund 2500 Beispiele f&uuml;r Desinformation dokumentiert. &ldquo;Es gibt eine enorm weitreichende, zumindest zum Teil organisierte Desinformationskampagne gegen die EU, ihre Politiker und ihre Prinzipien&rdquo;, lautet das Fazit des EEAS-Beamten. Die Lieblingszielperson sei Angela Merkel: Die Kanzlerin bekomme ein wahres &ldquo;Bombardement&rdquo; ab, etwa wegen ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik oder ihres Eintretens f&uuml;r Sanktionen gegen Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-warnt-vor-russischer-einmischung-in-wahlen-in-europa-a-1131336.html\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Marschrichtung der Kampagne ist klar: Da Merkel das &bdquo;Lieblingsziel&ldquo; des Kremls ist, ist Kritik an Merkel automatisch Einflussarbeit f&uuml;r den Kreml, wenn nicht gar &bdquo;Putins Propaganda&ldquo;. Na dann d&uuml;rfen sich aber im Wahljahr so einige warm anziehen &ndash; die Opposition, die CSU, drei Viertel der CDU. Und im EU-Rahmen erweitert sich der Kreis der &bdquo;Putin-Propagandisten&ldquo; noch weiter. Na denn.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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