{"id":36763,"date":"2017-01-26T08:51:43","date_gmt":"2017-01-26T07:51:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763"},"modified":"2017-01-26T08:51:43","modified_gmt":"2017-01-26T07:51:43","slug":"hinweise-des-tages-2800","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h01\">&bdquo;Virenverdacht&ldquo; bei nachdenkseiten.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h02\">H&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine entschiedene St&auml;rkung der Binnennachfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h03\">SPD-Kanzlerkandidat: &ldquo;Bisher kein politisches Argument f&uuml;r Schulz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h04\">Im Keller sprudelt das Grundwasser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h05\">Jobcenter m&uuml;ssen PC und Abi-Feier bezahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h06\">In Sachen Rente steht es zwischen &Ouml;sterreich &ndash; Deutschland: 4:0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h07\">F&uuml;r eine solidarische Gesellschaft! F&uuml;r einen Bundespr&auml;sidenten mit sozialer Agenda!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h08\">Freihandel bremst Wirtschaftswachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h09\">EU attackiert Mitbestimmung in Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h10\">Filou Fillon?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h11\">An &ouml;stlichen EU-Au&szlig;engrenzen: Immer wieder rechtswidrige Zur&uuml;ckweisungen von Schutzsuchenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h12\">Erdogan, G&uuml;len und der Putsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h13\">EUropas &bdquo;Brexit-Dividende&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h14\">Erkl&auml;rung zum Syrienkrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h15\">Strahlendes Erbe, teuer bezahlt &ndash; Wie Atomkonzerne den Staat schr&ouml;pfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h16\">Regulierungsdauerfeuer gegen Fake News und Social Bots ohne empirische Grundlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36763#h17\">Zu guter Letzt: Exklusiv-Interview: So erkl&auml;rt Sigmar Gabriel seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Virenverdacht&ldquo; bei nachdenkseiten.de<\/strong><br>\nEinige unserer Leserinnen und Leser haben seit gestern Vormittag Probleme, unsere Website aufzurufen. Alle Betroffene bekommen eine Warnung von ihrer Antiviren-Software &bdquo;ESET NOD32 Antivirus&ldquo; und k&ouml;nnen die NachDenkSeiten nicht aufrufen. Nachdem sich herausstellte, dass mit unserer Website alles in bester Ordnung ist, haben wir uns mit dem Hersteller dieser Software in Verbindung gesetzt und erfahren, dass es sich &bdquo;wahrscheinlich um einen falschen Positivbefund&ldquo; handelt. Das Problem wird wohl mit dem n&auml;chsten Update der Antiviren-Software behoben sein.\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>H&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine entschiedene St&auml;rkung der Binnennachfrage<\/strong><br>\n&bdquo;Schon die Ver&auml;nderung des urspr&uuml;ngliches Titels des Jahreswirtschaftsberichts spricht B&auml;nde: Sollte er erst &sbquo;F&uuml;r inklusives Wachstum und mehr soziale Teilhabe in Deutschland und Europa&rsquo; hei&szlig;en, wurde auf Dr&auml;ngen des Finanzministeriums die ,soziale Teilhabe&rsquo; gestrichen. Dass von der wirtschaftlichen Entwicklung die gesamte Bev&ouml;lkerung und nicht nur die Unternehmen profitieren m&uuml;ssen, ist als Ziel in der Koalition nicht mehrheitsf&auml;hig&ldquo;, kommentiert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, den heute ver&ouml;ffentlichten Jahreswirtschaftsbericht 2017. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Trotz positiver Entwicklung der L&ouml;hne in den letzten beiden Jahren sind die nicht-tarifgebundenen L&ouml;hne von 2000 bis 2015 um 17 Prozent gesunken, w&auml;hrend die Unternehmens- und Gewinneinkommen im selben Zeitraum real um 30,6 Prozent zunahmen. Diese Gewinne werden aber immer weniger investiert und tragen damit nicht zu Wachstum und Besch&auml;ftigung bei. Die Reinvestitionsquote der Gewinne deutscher Industrieunternehmen lag 2000 bei 33,6 Prozent, 2015 erreichte sie nur noch 4,3 Prozent. Auch am Anteil der staatlichen Investitionen zum BIP hat sich in den letzten Jahren nichts getan. Statt gegenzusteuern ergeht sich die Gro&szlig;e Koalition in Selbstbeweihr&auml;ucherung.<br>\nEs ist h&ouml;chste Zeit f&uuml;r eine entschiedene St&auml;rkung der Binnennachfrage &ndash; nicht zuletzt weil die deutsche Exportstrategie, die mit strukturellen Export&uuml;bersch&uuml;ssen und Kapitalexporten in Milliardenh&ouml;he einhergeht, schon weit vor Trump ein Problem darstellte. Seit Jahren weisen Institutionen wie der IWF, die OECD und die EU-Kommission darauf hin. Notwendig sind eine weitere kr&auml;ftige Erh&ouml;hung der L&ouml;hne, auch durch einen h&ouml;heren Mindestlohn und die drastische Einschr&auml;nkung von Leiharbeit und befristeter Besch&auml;ftigung. Ebenso brauchen wir eine massive Ausweitung &ouml;ffentlicher Investitionen statt Schuldenabbaus und einer schwarzen Null im Haushalt. Wird der bisherige Kurs in der Verteilung der Verm&ouml;gen beibehalten und ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung von der wirtschaftlichen Entwicklung abgeh&auml;ngt, st&auml;rkt das den Aufstieg rechter Parteien in Deutschland.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/hoechste-zeit-fuer-eine-entschiedene-staerkung-der-binnennachfrage\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD-Kanzlerkandidat: &ldquo;Bisher kein politisches Argument f&uuml;r Schulz&rdquo;<\/strong><br>\nDer Soziologe Armin Nassehi ist skeptisch, ob Martin Schulz wirklich der beste Kanzlerkandidat f&uuml;r die SPD ist. [&hellip;]<br>\nBisher habe er noch kein politisches Argument f&uuml;r Schulz geh&ouml;rt, sondern lediglich ein demoskopisches: dass ein Kandidat Schulz offenbar besser ankomme als Sigmar Gabriel. &ldquo;Daran zeigt sich vielleicht die ganze Not, in der gerade die sozialdemokratische Partei zurzeit ist, gar nicht so genau zu wissen, an welcher Front man eigentlich gewinnen muss, wen man eigentlich repr&auml;sentiert.&rdquo; Angesichts der Tatsache, dass die SPD ohnehin nur geringe Chancen habe, die Wahl zu gewinnen, h&auml;tte man auch riskanter operieren und wirklich etwas Neues ausprobieren k&ouml;nnen, so Nassehi. &ldquo;Und nicht auch schon vom Habitus jemanden zu nehmen, der sich nicht &uuml;bertrieben unterscheidet von den sozialdemokratischen Eliten, die vorher am Ruder waren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/spd-kanzlerkandidat-bisher-kein-politisches-argument-fuer.1008.de.html?dram:article_id=377233\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Europ&auml;er auf Abruf<\/strong><br>\nEr startete als Provinzpolitiker. Martin Schulz&rsquo; europ&auml;ische Karriere endete als machtbewusster Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments. [&hellip;]<br>\nUnter Schulz&rsquo; &Auml;gide zogen Br&uuml;ssel, Berlin und Stra&szlig;burg an einem Strang. Doch Gr&uuml;ne und Linke, die nicht in die Gro&szlig;e Koalition eingebunden waren, hatten dabei nichts zu lachen. Selbst die Sozialdemokraten mussten zur&uuml;ckstecken. Unter der F&uuml;hrung ihres machtbewussten Genossen konnten sie kaum eigene Akzente setzen. Im Schuldendrama um Griechenland 2015 ging die sozialdemokratische Handschrift v&ouml;llig unter. Im Wahlkampf hatte die SPD noch einen &bdquo;Marshallplan f&uuml;r Griechenland&ldquo; gefordert. Nun trat Schulz in deutschen Talkshows auf und forderte, Premierminister Alexis Tsipras zu entmachten und eine Technokratenregierung einzusetzen. Hinterher lud Schulz Tsipras zwar zur Aussprache ein. Doch der Bruch mit der Linken ist bis heute nicht gekittet. Profitiert hat davon ausgerechnet die EU-feindliche Rechte. Nigel Farage und Marine Le Pen haben das Parlament als B&uuml;hne genutzt &ndash; und einen Erfolg nach dem anderen eingefahren.<br>\nGenau das hat Schulz eigentlich verhindern wollen. Und dass am Ende auch noch ausgerechnet mit dem Italiener Antonio Tajani ein Berlusconi-Buddy seine Nachfolge antritt, d&uuml;rfte ihn zus&auml;tzlich wurmen. Tajani wurde mit den Stimmen von Konservativen, Liberalen und EU-Skeptikern zum neuen Parlamentspr&auml;sidenten gew&auml;hlt. Die Sozialdemokraten finden sich nach Schulz&rsquo; Abgang allein und machtlos wieder. Ein bitteres Erbe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Archiv-Suche\/!5375128&amp;s=Bonse\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Im Keller sprudelt das Grundwasser<\/strong><br>\nBerlins Schulen br&ouml;ckeln: Klassenr&auml;ume sind gesperrt und Toiletten nicht benutzbar. [&hellip;]<br>\nGemeinsames Lernen entspricht dem Credo der Schule. Damit alles noch besser gelingt, w&uuml;nscht sich Birgit Habermann kleinere Klassen. Derzeit haben in den ersten drei Jahrgangsstufen etwa 25 Sch&uuml;ler gemeinsam Unterricht. Doch in Berlin sind Lehrer Mangelware. Sie werden dringend gesucht. Die Erika-Mann-Grundschule wird Geduld haben m&uuml;ssen. Auch der in Berliner Schulen ber&uuml;chtigte Sanierungsstau wird in dieser Grundschule nicht auf den ersten Blick deutlich. Zwischen den doppelt verglasten Holzfenstern im Sekretariat stecken Putzlappen in den Ritzen. Heizungsluft zieht ungehindert nach drau&szlig;en. Im ersten Stock fehlt der Internetanschluss. Die Mensar&auml;ume br&auml;uchten dringend eine L&auml;rmisolierung. Am schlimmsten aber sind die Toiletten, sagt Birgit Habermann:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die sind, ich wei&szlig; nicht wie alt und es riecht aus allen Rohren und es ist wirklich unangenehm. Vor allem weil manche Kinder es sich verkneifen auf die Toilette zu gehen, weil sie das hier nicht m&ouml;gen und das k&ouml;nnen wir nicht verantworten, das ist so unser Hauptproblem.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Gemessen an den Zust&auml;nden in anderen Berliner Schulen, steht dieses Geb&auml;ude noch gut da. Laut Senatsverwaltung liegt der Sanierungsbedarf an allen Berliner Schulen bei etwa vier Milliarden Euro. Glaubt man dem Wahlversprechen des Berliner SPD-B&uuml;rgermeisters Michael M&uuml;ller, dann sollen in den n&auml;chsten zehn Jahren alle Schulen, die es n&ouml;tig haben, saniert werden. Bisher wurden zugige Fenster und &uuml;bler Toilettengeruch an der Erika-Mann-Grundschule nicht als dringend sanierungsw&uuml;rdig eingestuft. Schulleiterin Habermann hofft, dass sie mithilfe einer starken Elternvertretung bald mehr Geh&ouml;r findet:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/marode-schulgebaeude-in-berlin-im-keller-sprudelt-das.1001.de.html?dram:article_id=377289\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/p>\n<p>dazu: Sch&auml;ubles schwarze Null<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170126-Bild_Stuttmann.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6276\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jobcenter m&uuml;ssen PC und Abi-Feier bezahlen<\/strong><br>\nIm ersten Fall lehnte das Jobcenter Cottbus es ab, die Kosten f&uuml;r den Kauf eines Computers einer Gymnasiastin in H&ouml;he von 350 Euro zu &uuml;bernehmen. Die Mutter, die seit Jahren Hartz IV bezieht, zog deshalb vor Gericht. Dort machte sie geltend, dass ihre Tochter wie alle Sch&uuml;ler Hausaufgaben &uuml;ber das Internet herunterladen und das Ergebnis wieder auf den Seiten der Schule hochladen m&uuml;sste. Die Abgabe einer handschriftlichen Arbeit anstelle einer geforderten Computer-Pr&auml;sentation w&uuml;rde zu einer erheblich schlechteren Benotung f&uuml;hren. Ein PC sei f&uuml;r das Erreichen des Abiturs deshalb extrem wichtig. (&hellip;)<br>\nDas Sozialgericht Cottbus gab der Kl&auml;gerin recht und erinnerte an das Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Danach seien mit der pauschalierten Regelleistung nicht alle &ldquo;vorkommenden Bedarfslagen und Sondersituationen erfasst&rdquo;. Dies gelte auch f&uuml;r den Kauf des Computers. Hier handele es sich um einen &ldquo;Mehrbedarf&rdquo; im Sinne des Sozialgesetzbuches II. Dieser falle nicht unter den Schulbedarf, f&uuml;r den es vom Staat 100 Euro im Jahr extra gibt (Az.: S 42 AS 1914\/13).<br>\nIm zweiten Fall klagte die Mutter eines Abiturienten, weil das Jobcenter die Kosten f&uuml;r die von der Schule ausgerichtete Abi-Feier in H&ouml;he von 100 Euro nicht &uuml;bernehmen wollte. Auch hier gab das Sozialgericht Saarland der von Hartz IV abh&auml;ngigen Mutter recht. Es handele sich um eine Leistung, die aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu bezahlen sei. Der Gesetzgeber habe zwar vers&auml;umt, solche Abi-Feiern beim Bildungspaket zu ber&uuml;cksichtigen. In diesem Fall seien die einschl&auml;gigen Artikel aber extensiv auszulegen, da &ldquo;das Fernbleiben von schulischen Gemeinschaftsveranstaltungen Jugendliche in ihrer Entwicklung negativ beeinflussen kann&rdquo; (Az: S 12 AS 421\/14). In beiden F&auml;llen lie&szlig;en die Gerichte keine Berufung zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/hartz-iv-geld-fuer-pc-und-abi-feier-1.3347378\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass zumindest manche Richter die Probleme seit der Einf&uuml;hrung von &ldquo;Hartz IV&rdquo; besser erkannt haben als die derzeit zust&auml;ndige Bundesministerin Nahles?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>In Sachen Rente steht es zwischen &Ouml;sterreich &ndash; Deutschland: 4:0<\/strong><br>\nDer Vergleich zwischen den Altersversorgungssystem Deutschlands und &Ouml;sterreichs f&uuml;hrt zu eindeutigen Ergebnissen. Sportlich ausgedr&uuml;ckt:\n<ul>\n<li>Das Rentenniveau in &Ouml;sterreich ist deutlich h&ouml;her (70 bis 100 %): 1:0<\/li>\n<li>Das Rentensystem ist deutlich gerechter (ein System f&uuml;r alle): 2:0<\/li>\n<li>Das Rentensystem ist deutlich armutsfester (Mindestrente): 3:0<\/li>\n<li>Die Renten sind deutlich zukunftssicherer (reine Umlage): 4:0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dabei waren die Ausgangsbedingungen vor 20 Jahren nahezu gleich: Anfang der 2000er Jahre sollten in beiden L&auml;ndern die umlagebasierten &ouml;ffentlichen Rentenversicherungssysteme zugunsten der Privatversicherung abgebaut werden. In &Ouml;sterreich wollte die konservative Sch&uuml;ssel-Regierung die &bdquo;Reform&ldquo; durchsetzen und bekam sehr schnell heftigen Widerstand aus der Gesellschaft &ndash; Gewerkschaften f&uuml;hrten dazu Warnstreiks durch. Das Privatisierungsprojekt scheiterte, stattdessen wurden Reformschritte zur Festigung und zum Ausbau der Umlagefinanzierung eingeleitet&hellip;<br>\nIn Deutschland wurde die Riester-\/R&uuml;rup-Reform von Rot-Gr&uuml;n mit Unterst&uuml;tzung von CDU\/CSU und FDP durchgef&uuml;hrt. Der schwache Protest blieb fast ungeh&ouml;rt, die Gewerkschaften kooperierten von Anfang an. Seitdem entfalten die Gesetzes&auml;nderungen ihre fatalen Folgen&hellip;<br>\nNach den letzten OECD-Untersuchungen (2015) zum Versorgungsniveau der &ouml;ffentlichen Rentensysteme f&uuml;r zuk&uuml;nftige Rentner in der EU befindet sich &Ouml;sterreich in der Champions-Liga, Deutschland hingegen ist auf dem Weg in die Kreisklasse.<br>\nIn Zahlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Nettoersatzquote der Rente bei Durchschnittsverdienst in &Ouml;sterreich: 91,6%<\/li>\n<li>Nettoersatzquote der Rente bei Durchschnittsverdienst in Deutschland: 50,0%<\/li>\n<li>Nettoersatzquote der Rente bei Durchschnittsverdienst im EU28 Durchschnitt: 70,9%<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/in-sachen-rente-steht-es-zwischen-oesterreich-deutschland-40\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>F&uuml;r eine solidarische Gesellschaft! F&uuml;r einen Bundespr&auml;sidenten mit sozialer Agenda!<\/strong><br>\nAppell an die gewerkschaftlich organisierten Mitglieder der Bundesversammlung<br>\nAm 12. Februar 2017 w&auml;hlt die Bundesversammlung einen neuen Bundespr&auml;sidenten. Eine ganz gro&szlig;e Koalition hat sich im Hinterzimmer auf den derzeitigen Bundesau&szlig;enminister F.W. Steinmeier verst&auml;ndigt. Dies in einer Situation, in der die gesellschaftliche Spaltung weltweit, aber auch in Deutschland ebenso zunimmt wie der Rechtspopulismus st&auml;rker wird.<br>\nF.W. Steinmeier geh&ouml;rte zu den Architekten der Agenda 2010. Die Agenda 2010 hat die soziale Spaltung in der Bundesrepublik Deutschland massiv bef&ouml;rdert und die Gewerkschaften erheblich geschw&auml;cht.<br>\nMit der Fortf&uuml;hrung der Agenda 2010-Politik droht Schaden f&uuml;r die gesellschaftliche Entwicklung und die Form seiner Nominierung steigert unsere Sorge um die politische Demokratie.<br>\nWir, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, teils in unterschiedlichen Parteien organisiert, teils parteilos, appellieren an die gewerkschaftlich organisierten Mitglieder der Bundesversammlung:<br>\nWir brauchen eine Alternative zur Agenda 2010-Politik! Unterst&uuml;tzt Prof. Dr. Christoph Butterwegge! Der renommierte parteilose Armutsforscher steht profiliert und glaubw&uuml;rdig f&uuml;r den Ausbau des Sozialstaats, gegen soziale Spaltung und Rassismus und f&uuml;r die St&auml;rkung der Gewerkschaften!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/nc\/die-linke\/nachrichten\/detail\/zurueck\/nachrichten\/artikel\/fuer-eine-solidarische-gesellschaft-fuer-einen-bundespraesidenten-mit-sozialer-agenda\/\">Die Linke.<\/a>\n<p><strong>dazu: Der Agenda-Pr&auml;sident<\/strong><br>\nDie SPD im Land ist im st&auml;ndigen Formtief. Da kann ein wichtiger Sympathietr&auml;ger wie Frank-Walter Steinmeier nur helfen. Der k&uuml;nftige Bundespr&auml;sident beschwor dieser Tage in Stuttgart den sozialen Kitt in der Gesellschaft. Doch den hat er einst selbst aus den Fugen gekratzt. Ein Mutmacher will er sein, der nette Herr mit dem sonoren Gerhard-Schr&ouml;der-Bariton, kein Vereinfacher. Er will &ldquo;die Kr&auml;fte wecken, die in dieser Gesellschaft stecken, ich will sie wertsch&auml;tzen und f&ouml;rdern&rdquo;. Etwas Anderes will der Tischlersohn leider nicht: ehrlich jene Hinterlassenschaft ansprechen, die mitverantwortlich daf&uuml;r ist, dass seine SPD inzwischen bundesweit gerade noch oberhalb der 20-Prozent-Schwelle liegt. [&hellip;]<br>\nEin Blick in die Zeitungsarchive w&uuml;rde schon reichen, um sich der Krisen in zehntausenden Familien zu erinnern, die er einst mit ausgel&ouml;st hat und die bis heute fortbestehen. Ein paar Tage vor Weihnachten 2002 wurde dem Berliner &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; ein sogenanntes &ldquo;Kanzleramtspapier&rdquo; zugespielt, das nichts Anderes enthielt als ein Sammelsurium neoliberaler Folterwerkzeuge. Drei Monate sp&auml;ter folgte Schr&ouml;ders Agenda-Rede im Bundestag. &ldquo;Er hat damit ein politisches Erdbeben ausgel&ouml;st&rdquo;, schrieb wiederum der &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; 2013 zur zehnj&auml;hrigen Wiederkehr. Denn: &ldquo;Die SPD st&uuml;rzte in eine Existenzkrise, verlor die Macht und ertr&auml;gt die Agenda-Politik bis heute mehr, als dass sie sie vertritt. (&hellip;) Die Agenda hat die Gesellschaft ver&auml;ndert, gilt als Chiffre f&uuml;r Druck, Angst und Ungerechtigkeit.&rdquo; [&hellip;]<br>\nSteinmeier k&ouml;nnte sich auch erinnern. Etwa an seine eigene Doktorarbeit, die er, der linksliberale Jurastudent, einst &uuml;ber Obdachlosigkeit verfasste. Juristen, mokierte er sich, definierten sie blo&szlig; als St&ouml;rung der &ouml;ffentlichen Sicherheit, &ldquo;was der sozialen Wirklichkeit mittlerweile v&ouml;llig hinterher hinkt&rdquo;. Also pl&auml;diert er, der damals 35-J&auml;hrige, f&uuml;r ein Grundrecht auf Wohnen. In der Nach-Agenda-Realit&auml;t des Jahres 2017 beziehen fast eine Million Menschen in der Republik Wohngeld, weil sie sich ihre vier W&auml;nde nicht leisten k&ouml;nnen. Hartz-IV-Empf&auml;nger &uuml;brigens nicht. Der Regelsatz muss die Unterkunft abdecken. Aber eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, im Full-Time-Job, mit einem Einkommen von 1400 und einer Kaltmiete von 520 Euro, bekommt 187 Euro Wohngeld. Ob sie als Wahlfrau am 12. Februar in Berlin wohl Steinmeier w&auml;hlen w&uuml;rde?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/304\/der-agenda-praesident-4155.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Freihandel bremst Wirtschaftswachstum<\/strong><br>\nGeht es nach neoklassischen &Ouml;konomInnen, hat die zunehmende internationale Handelsliberalisierung zu mehr Wachstum, Jobs und Wohlstand gef&uuml;hrt. Der Wiener &Ouml;konom Leon Podkaminer zieht aus den Globalisierungserfahrungen der letzten Jahrzehnte aber andere Schl&uuml;sse. Seiner Meinung nach hat sie nichts zum Wohlstand der Menschen beigetragen. Folglich seien auch Handels- und Investitionsabkommen wie CETA, TTIP und TiSA nicht das, was wir in Zukunft brauchen. (&hellip;)<br>\nIm Rahmen einer Analyse der verf&uuml;gbaren statistischen Daten kommt Leon Podkaminer in seiner Arbeit mit dem Titel &bdquo;Has Trade Been Driving Global Economic Growth?&ldquo; zu dem Schluss, dass die fortschreitende Globalisierung mit einem abnehmenden und immer instabileren Weltwirtschaftswachstum einhergeht. Seinen Untersuchungen zufolge hat die Globalisierung nichts dazu beigetragen, die Menschen rund um den Globus wohlhabender zu machen.<br>\nEr begr&uuml;ndet dies einerseits mit der Aufl&ouml;sung des Bretton-Woods-Systems in den fr&uuml;hen 70er Jahren, das bis dahin f&uuml;r einen Ausgleich der Handelsungleichgewichte sorgte. Noch in den 60er Jahren war das Wirtschaftswachstum recht kr&auml;ftig gewesen und h&ouml;chstwahrscheinlich auch in den 1950er Jahren, f&uuml;r die allerdings keine zuverl&auml;ssigen Daten vorliegen. Eine Liberalisierungs&auml;ra, die schlie&szlig;lich in die neoliberale Globalisierung m&uuml;ndete, wurde eingeleitet.<br>\nDer zweite Grund h&auml;ngt mit den &bdquo;race to the bottom&ldquo;-Tendenzen bei den L&ouml;hnen zusammen. Die Lohnquote am Volkseinkommen ist zunehmend zur&uuml;ckgegangen, w&auml;hrend der Anteil der Unternehmensgewinne gestiegen ist. Diese Tendenzen waren auch f&uuml;r die anhaltend niedrige aggregierte globale Nachfrage verantwortlich, die in der Folge das globale Produktionswachstum gebremst hat. (&hellip;)<br>\nWenn sich die Fakten erh&auml;rten, wonach Wachstum vorrangig von der Lohnentwicklung abh&auml;ngt (wage-led growth) &ndash; und nicht von Profiten (profit led growth) -, dann ist es naheliegend, dass Globalisierung mit seinen Lohndruck verst&auml;rkenden Tendenzen Mitschuld an der schleppenden globalen Wirtschaftsentwicklung tr&auml;gt. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r eine neuausgerichtete wachstumsf&ouml;rdernde Weltwirtschaftsordnung muss daher die extreme Exportorientierung &uuml;berdacht und ausgewogene Handelsbeziehungen zwischen den Staaten angestrebt werden. Eine Best&auml;tigung der Aussage, wonach Handelsliberalisierung die globale wirtschaftliche Entwicklung gar nicht unterst&uuml;tzt, sondern diese bremst, w&uuml;rde das gesamte Handelsparadigma jedenfalls auf den Kopf stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/handelsliberalisierung-freihandel-bremst-wirtschaftsachstum\/#more-15952\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU attackiert Mitbestimmung in Unternehmen<\/strong><br>\nDen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern droht Ungemach aus Luxemburg. Der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) soll auf Antrag des Berliner Kammergerichtes &uuml;ber die Vereinbarkeit des deutschen Mitbestimmungsgesetzes von 1976 &ndash; der Vertretung von Besch&auml;ftigten in Aufsichtsr&auml;ten &ndash; mit dem Europarecht befinden (Fall Erzberger).<br>\nGeklagt hat ein Kleinaktion&auml;r des Touristik-Konzerns TUI. Ihm k&ouml;nnte gelingen, woran die deutschen Arbeitgeber in einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einst scheiterten: Die Entsorgung der Mitbestimmung in der Bundesrepublik Deutschland. Es geht aber nicht nur um Deutschland, sondern um 18 EU-Mitgliedsstaaten, in denen Besch&auml;ftigte Vertreter in Aufsichts- bzw. Verwaltungsr&auml;te entsenden k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1370.eu-attackiert-wirtschaftsdemokratie.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Filou Fillon?<\/strong><br>\nAusgerechnet Fran&ccedil;ois Fillon, der konservative Hoffnungstr&auml;ger gegen die aufstrebende Marine LePen, soll seiner Frau jahrelang einen gut bezahlten Job auf Staatskosten zugeschanzt haben. Der &bdquo;Front National&ldquo; reibt sich die H&auml;nde.<br>\nDie franz&ouml;sische Presse spricht schon von einem &bdquo;Penelopegate&ldquo;: Francois Fillon steht nach Enth&uuml;llungen der satirischen Wochenzeitung &bdquo;Le Canard Enchain&eacute;&ldquo; unter Rechtfertigungsdruck. Der 62 Jahre alte Pr&auml;sidentschaftskandidat soll als Abgeordneter jahrelang auf Staatskosten seiner Ehefrau Penelope ein Monatsgehalt zugeschanzt haben &ndash; ohne dass diese in der Nationalversammlung t&auml;tig wurde. Der Wochenzeitung liegen die Gehaltsabrechnungen der aus Wales stammenden Ehefrau Fillons vor. Demnach wurde sie zwischen 1998 und 2002 als parlamentarische Mitarbeiterin im Abgeordnetenb&uuml;ro ihres Mannes gef&uuml;hrt. Sie erhielt im Jahr 2001 monatlich 3900 Euro, im Jahr 2002 4600 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/penelopegate-in-frankreich-filou-fillon-14752006.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder ein sch&ouml;nes Beispiel f&uuml;r die Arroganz und Abgehobenheit der Polit-Elite nicht nur in Frankreich. Ein dezidiert linker Kandidat m&uuml;sste alle Chancen der Welt haben, wenn die Sozialdemokratie nicht in v&ouml;lliger geistiger Umnachtung weiter der neoliberalen Ideologie hinterher laufen w&uuml;rde. So gesehen braucht Le Pen in der Tat eigentlich gar keinen Wahlkampf zu machen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>An &ouml;stlichen EU-Au&szlig;engrenzen: Immer wieder rechtswidrige Zur&uuml;ckweisungen von Schutzsuchenden<\/strong><br>\nVerschiedene Organisationen aus Zentraleuropa, die im Europ&auml;ischen Fl&uuml;chtlingsrat ECRE zusammengeschlossen sind, ver&ouml;ffentlichen heute (25.01.17) in Prag einen Bericht &uuml;ber die erschreckende Realit&auml;t an den &ouml;stlichen EU-Au&szlig;engrenzen. Dort kommt es immer wieder zu rechtswidrigen Zur&uuml;ckweisungen von Schutzsuchenden.<br>\nDer Bericht &raquo;Pushed Back at the Door&laquo; behandelt die steigende Anzahl illegaler Push Backs an Europas Au&szlig;engrenzen in Bulgarien, Tschechien (Flughafen), Ungarn und Polen. Zudem gibt er einen &Uuml;berblick &uuml;ber besorgniserregende Tendenzen in der slowenischen Politik und Gesetzgebung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/an-oestlichen-eu-aussengrenzen-immer-wieder-rechtswidrige-zurueckweisungen-von-schutzsuchenden\/\">Pro Asyl<\/a>\n<p><strong>dazu: Petry will Grundrecht auf Asyl abschaffen<\/strong><br>\nDie Vorsitzende der Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD), Frauke Petry, will das Grundrecht auf Asyl abschaffen. &ldquo;Wir sind daf&uuml;r, dass das Asylrecht nach Artikel 16a ge&auml;ndert wird und dass es in ein Gnadenrecht des Staates umgewandelt werden muss&rdquo;, sagt Petry in einem Streitgespr&auml;ch mit der Gr&uuml;nen-Vorsitzenden Katrin G&ouml;ring-Eckardt in der ZEIT.<br>\nDie AfD-Politikerin begr&uuml;ndet dies mit dem historischen Schutzzweck, der dem Asylrecht zugrunde liegt: &ldquo;Den vielen V&auml;tern und wenigen M&uuml;ttern des Grundgesetzes ging es um eine sehr kleine Zahl an Personen, denen aus Verantwortung f&uuml;r die Gr&auml;ueltaten im Zweiten Weltkrieg im Nachkriegsdeutschland Aufnahme gew&auml;hrt werden sollte.&rdquo; Heute hingegen bestehe die historische Verantwortung darin, &ldquo;vor allen Dingen einen freiheitlichen Rechtsstaat ohne diktatorische Anwandlungen zu erhalten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-01\/alternative-fuer-deutschland-asylrecht-frauke-petry\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erdogan, G&uuml;len und der Putsch<\/strong><br>\nIn den letzten Jahren fand die Radikalisierung des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan schrittweise statt. Erst versch&auml;rfte er die Rhetorik, dann griff er in B&uuml;rgerrechte ein, schuf schlie&szlig;lich einen Polizeistaat und weichte die Gewaltenteilung auf. Am Ende ging alles ganz schnell.<br>\nNach dem gescheiterten Putschversuch vom Sommer 2016 brauchte Erdogan nur noch ein knappes halbes Jahr, um eine angeschlagene Demokratie zu einer lupenreinen Diktatur umzubauen. Und nachdem in der vergangenen Woche seine Partei AKP mit Unterst&uuml;tzung der rechtsnationalistischen MHP alle Punkte der geplanten Verfassungsreform durchs Parlament gepaukt hat, ist nun der Weg f&uuml;r das Referendum frei, das Erdogan uneingeschr&auml;nkte Macht einr&auml;umen soll. Anfang April sollen die t&uuml;rkischen B&uuml;rger im In- und Ausland mit ihren Stimmen die Demokratie ganz offiziell abschaffen. (&hellip;)<br>\nNun hofft Ankara auf den neuen US-Pr&auml;sidenten Donald Trump. Am Tag von dessen Amtseinf&uuml;hrung bekr&auml;ftigte der t&uuml;rkische Ministerpr&auml;sident Binali Yildirim die &ldquo;hohen Erwartungen&rdquo; und erneuerte die Aufforderung, G&uuml;len auszuliefern. Ob Trump dem nachkommen wird, ist freilich v&ouml;llig offen. Bislang deutet nichts darauf hin, dass Washington seine Haltung &auml;ndert. Zuletzt hatte die AKP die USA immer wieder heftig f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung kurdischer Gruppen in Syrien angegriffen und die NATO in die N&auml;he von Terrororganisationen ger&uuml;ckt. (&hellip;)<br>\nDer Haltung der USA zu G&uuml;len schloss sich im Januar auch der Ausw&auml;rtige Dienst der EU (EUINTCEN) an, wenn auch nur inoffiziell. Laut Die Presse geht ein internes Papier der EU-Beh&ouml;rde davon aus, dass G&uuml;len nichts mit dem Putschversuch zu tun hatte. Demnach sei der Putschversuch von &ldquo;G&uuml;lenisten, Kemalisten, Opportunisten sowie generell Gegnern der Regierungspartei AKP&rdquo; ausgegangen &ndash; eine Theorie, die schon unmittelbar nach der Putschnacht von Beobachtern ge&auml;u&szlig;ert worden war.<br>\nSchon wenige Tage danach war offensichtlich geworden, dass S&auml;uberungen und Massenverhaftungen nicht als spontane Reaktion kamen, sondern bereits lange zuvor geplant waren. Es gilt als wahrscheinlich, dass die am Putschversuch beteiligten Gener&auml;le wussten, dass ihre Namen auf den Verhaftungslisten standen und dem zuvorkommen wollten. Das sieht laut Presse auch die EU so: &ldquo;Der Umsturzversuch war nur der Ausl&ouml;ser einer S&auml;uberungswelle, die lange im Voraus vorbereitet wurde.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Erdogan-Guelen-und-der-Putsch-3606530.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EUropas &bdquo;Brexit-Dividende&ldquo;<\/strong><br>\nMilitarisierung-Aktionsplan und R&uuml;stungshaushalt<br>\nWas die au&szlig;en- und sicherheitspolitischen Schlussfolgerungen aus den Gro&szlig;ereignissen Brexit (23.6.2016) und US-Wahl (8.11.2016) anbelangt, singen derzeit fast alle politischen Entscheidungstr&auml;ger von demselben Blatt. Mit dem bevorstehenden Austritt Gro&szlig;britanniens verlasse ein milit&auml;rpolitischer &bdquo;Blockierer&ldquo; in K&uuml;rze die Union, weshalb in der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik durchaus eine &bdquo;Brexit-Dividende&ldquo; zu erwarten sei, so etwa die Meinung von Uwe Optenh&ouml;gel, dem Direktor des Europa-B&uuml;ros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Br&uuml;ssel, die aber derzeit unisono zu vernehmen ist.[1]Tats&auml;chlich lie&szlig; man nicht viel Zeit verstreichen, um schnell N&auml;gel mit K&ouml;pfen zu machen: Bereits einen Tag nach dem britischen Referendum, am 24. Juni 2016, gaben die Au&szlig;enminister Deutschlands und Frankreichs, Frank-Walter Steinmeier und Jean-Marc Ayrault, mit ihrem Ruf nach einer massiven Militarisierung der Europ&auml;ischen Union die Richtung vor. Nun k&ouml;nnten und m&uuml;ssten endlich lange geplante, bislang aber von Gro&szlig;britannien blockierte Vorhaben in die Praxis umgesetzt werden. Diese Kernforderung wurde in der Folge dann auch von der EU-Globalstrategie (28.6.2016), dem zweiten deutsch-franz&ouml;sischen Papier, diesmal der Verteidigungsminister Ursula von der Leyen und Jean-Yves Le Drian (12.9.2016), und von Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker in seiner Rede zur Lage der Europ&auml;ischen Union (14.9.2016) erhoben. Schlie&szlig;lich trafen sich die Staats- und Regierungschefs auf ihrem &ndash; informellen, weil Gro&szlig;britannien nicht eingeladen wurde &ndash; Ratstreffen in der slowakischen Hauptstadt, wo sie sich mit der sogenannten Bratislava-Agenda darauf verst&auml;ndigten, bis zum 60j&auml;hrigen Jubil&auml;um der Unterzeichnung der R&ouml;mischen Vertr&auml;ge im M&auml;rz 2017 einen detaillierten Plan zur Militarisierung der Europ&auml;ischen Union vorzulegen.[2]<br>\nDie Wahl Donald Trumps verleiht diesen Ambitionen zus&auml;tzlichen R&uuml;ckenwind: Seine Drohung, die Verb&uuml;ndeten sicherheitspolitisch im Regen stehen zu lassen, sollten sie nicht mehr Geld in den R&uuml;stungssektor pumpen, dient hierzulande als willkommener Anlass, den Ausbau des Milit&auml;rapparats als regelrechten Sachzwang darzustellen. Auf dieser Grundlage legte die EU-Au&szlig;enbeauftragte Federica Mogherini Mitte November 2016 einen Implementierungsplan f&uuml;r die EU-Globalstrategie vor, der ein ambitioniertes Einsatzspektrum und daraus abgeleitet ein gr&ouml;&szlig;eres milit&auml;risches Anforderungsprofil und die Forderung nach einer &bdquo;besseren&ldquo; Finanzierung des EU-Milit&auml;rapparates enthielt. Diese &ndash; noch relativ vagen &ndash; Vorschl&auml;ge wurden anschlie&szlig;end vom EU-Rat gebilligt, woraufhin die EU-Kommission Ende November 2016 einen &bdquo;Europ&auml;ischen Verteidigungs-Aktionsplan&ldquo; vorlegte, den sie nicht unbescheiden, aber leider wohl zutreffend, als &bdquo;bahnbrechend&ldquo; bezeichnete. Dies gilt vor allem f&uuml;r den von der Kommission vorgeschlagenen &bdquo;Europ&auml;ischen Verteidigungsfonds&ldquo;, der aus zwei Komponenten bestehen soll: Einem schon l&auml;nger ins Auge gefassten R&uuml;stungsforschungshaushalt sowie dem &bdquo;Kronjuwel&ldquo; des Aktionsplanes, einer Art EU-Beschaffungshaushalt. Noch in diesem Jahr sollen die Modalit&auml;ten des Fonds vollst&auml;ndig ausgearbeitet werden, mit dem die R&uuml;stungsfinanzierung auf EU-Ebene in eine v&ouml;llig neue Dimension vorsto&szlig;en w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/01\/24\/europas-brexit-dividende\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erkl&auml;rung zum Syrienkrieg<\/strong><br>\nWir m&ouml;chten vorausschicken: Erstens ist uns nicht verborgen geblieben, dass Russland und Iran, die auf der Seite des Assad-Regimes in den Krieg eingetreten sind, ihre eigenen Interessen und strategischen Ziele verfolgen. Zweitens haben wir den Gewalteinsatz und die fr&uuml;hzeitige Einmischung ausl&auml;ndischer Staaten in den innersyrischen Konflikt von Beginn an f&uuml;r falsch gehalten und kritisiert: den Gewalteinsatz von Assad gegen die friedlichen Demonstranten, die gegen die Diktatur auf die Stra&szlig;e gegangen waren, ebenso wie gegen die Waffenlieferungen des Westens an die angeblich moderaten Rebellen und alle darauf folgenden Kriegshandlungen.<br>\nEntgegen der im Westen herrschenden Mainstream-Meinung stellen wir jedoch fest: Russland und Iran haben zun&auml;chst alle M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine diplomatische und friedliche L&ouml;sung des Konfliktes ausgesch&ouml;pft; erst als sich dieser Versuch als aussichtlos erwies, haben sie milit&auml;risch eingegriffen und den Krieg in Aleppo vorerst beendet. Daf&uuml;r Russland nun zu verurteilen, wie es die westlichen Mainstream-Medien fast einhellig tun, halten wir f&uuml;r absurd, genauso wie die einseitige Schuldzuweisung jener Gruppe von Prominenten aus Kultur und Politik, die am 7.Dezember 2016 vor der russischen Botschaft in Berlin unter dem Motto &bdquo;Aleppo-Putins Schande!&ldquo; demonstriert haben. Wir fordern die Initiatoren und UnterzeichnerInnen des betreffenden Aufrufs zu einer &ouml;ffentlichen Debatte &uuml;ber den tats&auml;chlichen Hergang des Syrienkonflikts auf. Zu diesem Zweck rufen wir einige Fakten in Erinnerung:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/170126-erklaerung-wiss-Beirat-zu-syrien-3Fassung.pdf\">Aus dem wiss. Beirat von attac Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Who supplies the news?<\/strong><br>\nAll wars always produce phony atrocity stories &ndash; along with real atrocities. But in the Syrian case fabricated news and one-sided reporting have taken over the news agenda to a degree probably not seen since the First World War. The ease with which propaganda can now be disseminated is frequently attributed to modern information technology: YouTube, smartphones, Facebook, Twitter. But this is to let mainstream media off the hook: it&rsquo;s hardly surprising that in a civil war each side will use whatever means are available to publicise and exaggerate the crimes of the other, while denying or concealing similar actions by their own forces. The real reason that reporting of the Syrian conflict has been so inadequate is that Western news organisations have almost entirely outsourced their coverage to the rebel side.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lrb.co.uk\/v39\/n03\/patrick-cockburn\/who-supplies-the-news#\">London Review of Books<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Strahlendes Erbe, teuer bezahlt &ndash; Wie Atomkonzerne den Staat schr&ouml;pfen<\/strong><br>\nEs geht um mindestens 169 Milliarden Euro: Im Dezember hat der Bundestag entschieden, wer die Kosten des Atomzeitalters in Deutschland tr&auml;gt, f&uuml;r den R&uuml;ckbau der 27 deutschen Atomstandorte und f&uuml;r die Endlagerung des Atomm&uuml;lls. Eigentlich m&uuml;ssten diese Kosten ausschlie&szlig;lich die Konzerne &uuml;bernehmen, so gibt es das Atomgesetz klar vor. Doch Bundesregierung und Bundestag bef&uuml;rchten, dass die wirtschaftlich angeschlagenen Energiekonzerne dadurch pleite gehen k&ouml;nnten &ndash; und der Staat dann auf den kompletten Kosten des Atomzeitalters sitzenbleiben w&uuml;rde. Um das zu verhindern, werden die Konzerne nun entlastet. Und ein gro&szlig;er Teil des Kostenrisikos wird von vorneherein auf den Steuerzahler &uuml;bertragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/programmvorschau\/wdrfernsehen\/sendung\/2017-01-25\/41790245\/strahlendes-erbe-teuer-bezahlt-wie-atomkonzerne-den-staat-schroepfen.html\">die story im Ersten via WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Regulierungsdauerfeuer gegen Fake News und Social Bots ohne empirische Grundlage<\/strong><br>\nAls w&uuml;rden Falschmeldungen und Meinungsroboter die Demokratie im Wahljahr 2017 umst&uuml;rzen, &uuml;berschl&auml;gt sich die Bundespolitik mit immer neuen Vorschl&auml;gen. Dabei k&ouml;nnte die Regulierung selbst mehr Schaden an Grundrechten anrichten als die Ph&auml;nomene, die bek&auml;mpft werden sollen. Ein Kommentar.<br>\nEs vergeht momentan kein Tag ohne neue Vorschl&auml;ge gegen Fake News und Social Bots. Gestern forderten die Gr&uuml;nen eine Kennzeichnungspflicht f&uuml;r Social Bots, heute fordert die Union eine Gegendarstellungspflicht bei Fake News in sozialen Netzwerken. Obwohl es sehr wenig bis keine empirischen Erkenntnisse zum Themenfeld gibt. Das best&auml;tigt auch das 16-seitige Thesenpapier des B&uuml;ros f&uuml;r Technikfolgen-Absch&auml;tzung. Dort hei&szlig;t es zum Thema Social Bots:\n<blockquote><p>\nEs gibt lediglich eine begrenzte Anzahl prominenter Beispiele der Einflussnahme durch Social Bots, auf die sowohl in der Presse als auch in wissenschaftlichen Artikeln immer wieder Bezug genommen wird. Der in den Artikeln beschriebene Wirkungsraum ist an erster Stelle Twitter und schon seltener Facebook. Das Ausma&szlig; der tats&auml;chlichen Einflussnahme ist allerdings noch kaum belegt.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch sind die Beispiele von Fake News in Deutschland relativ d&uuml;rftig. Die meisten Falschmeldungen hierzulande kommen aus dem fremdenfeindlichen Spektrum und sind Versuche, Ausl&auml;nder und Gefl&uuml;chtete als Kriminelle darzustellen. Gesammelt werden sie unter anderem von einer Initiative, die auf Hoaxmap.org diese Fake News dekonstruiert.<\/p>\n<p>In der teilweise hysterisch gef&uuml;hrten Diskussion kommt erschwerend hinzu, dass der Begriff der Fake News mittlerweile zum Kampfbegriff mutiert ist, den alle Seiten benutzen, um ihnen nicht genehme Nachrichten zu diskreditieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2017\/regulierungsdauerfeuer-gegen-fake-news-und-social-bots-ohne-empirische-grundlage\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Exklusiv-Interview: So erkl&auml;rt Sigmar Gabriel seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur<\/strong><br>\nMit seiner Ank&uuml;ndigung, auf die Kanzlerkandidatur sowie den Parteivorsitz der SPD zu verzichten, hat Sigmar Gabriel heute das Land &uuml;berrascht. Im exklusiven Gespr&auml;ch mit dem Postillon erkl&auml;rt er die Beweggr&uuml;nde hinter seinem Entschluss und wirft einen Blick auf das Wahlkampfjahr 2017: [&hellip;]<br>\nPostillon: Und dann dachten Sie sofort an Martin Schulz als Kanzlerkandidat?<br>\nGabriel: Nee, Schulz war nicht meine erste Wahl. Ich dachte ja eigentlich, wir lassen mal wieder einen richtigen Sozialdemokraten antreten, der den W&auml;hlern vermitteln kann, dass er f&uuml;r ihre Interessen k&auml;mpft. Aber dann musste ich diese Woche feststellen, dass der letzte Sozialdemokrat in der SPD bereits 2013 verstorben ist. Ein gewisser Ottmar Schreiner war das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/01\/interview-gabriel.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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