{"id":3679,"date":"2009-01-05T09:12:22","date_gmt":"2009-01-05T08:12:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3679"},"modified":"2014-01-23T10:04:06","modified_gmt":"2014-01-23T09:04:06","slug":"aufruf-fuer-eine-tagung-oeffentlichkeit-und-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3679","title":{"rendered":"Aufruf: F\u00fcr eine Tagung &#8220;\u00d6ffentlichkeit und Demokratie&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Eine wache und kritische politische &Ouml;ffentlichkeit ist eine zentrale Voraussetzung f&uuml;r eine lebendige Demokratie. In welchem Zustand befindet sich die politische &Ouml;ffentlichkeit in Deutschland? Und falls dieser Zustand beklagenswert ist, wovon wir ausgehen &ndash; was kann dagegen getan werden? Dies sind die beiden Leitfragen f&uuml;r einen im Herbst 2009 geplanten Kongress in Berlin und damit in Verbindung stehenden weiteren Aktivit&auml;ten.<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li>\n<strong>&ldquo;Unterschlagene Wirklichkeit&rdquo;<\/strong>\n<p>In seinem &bdquo;Strukturwandel der &Ouml;ffentlichkeit&ldquo; hat J&uuml;rgen Habermas vor mehr als 40 Jahren demokratiebedrohende R&uuml;ckbildungen und Zerfallsprozesse einer freilich teilweise idealisierten &ldquo;b&uuml;rgerlichen&rdquo; &Ouml;ffentlichkeit konstatiert. Vieles spricht daf&uuml;r, dass dieser Strukturwandel &ndash; trotz mutmachender Gegenbewegungen &ndash; anh&auml;lt und neue Qualit&auml;ten gewonnen hat. Es mehren sich die Zeichen f&uuml;r eine Vergr&ouml;&szlig;erung des Raums &ldquo;unterschlagener Wirklichkeit&rdquo; (Oskar Negt).<\/p>\n<p>Ein Stichwort lautete Vermachtung der &Ouml;ffentlichkeit. Einflussreiche &ndash; vor allem kommerzielle Akteursgruppen, aber auch die gro&szlig;en Parteien und Verb&auml;nde &ndash; beherrschen das Feld der ver&ouml;ffentlichten Meinung und lassen abweichenden Sichtweisen wenig Raum. Selbst die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien folgen unter dem Druck der privaten Konkurrenz diesem macht- und prominenzgesteuerten Prozess. Dieser ist in einer Weise fortgeschritten, die man zu Zeiten der &bdquo;Enteignet Springer!&ldquo;- Kampagne im Jahr 1968 kaum vorhersehen konnte. Die auch via Medien betriebene Durchsetzung der Hartz-&bdquo;Reformen&ldquo; war ein eindrucksvolles Beispiel f&uuml;r das erreichbare Ausma&szlig; manipulativer Problemdeutungen. Ein weiteres ist die &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&ldquo;, die, obgleich von einem Unternehmerverband gesponsert, sich als zivilgesellschaftliches Engagement verkleidet. Das Gesch&auml;ft der professionellen Meinungsmache bl&uuml;ht. spin doctors und PR-Strategen arbeiten alerten Parteipolitikern zu, die sich r&uuml;hmen, beliebige  politische Inhalte verkaufen zu k&ouml;nnen. Dem entspricht ein wachsendes Defizit innerparteilicher Demokratie insbesondere bei den gro&szlig;en Parteien &ndash; auch hier war Schr&ouml;ders Agenda &auml;u&szlig;erst eindrucksvoll. Die Selbstrepr&auml;sentation der F&uuml;hrungsriegen soll nicht gest&ouml;rt werde. Berlusconi und Sarkozy sind bislang in Deutschland unerreichte Varianten der neofeudalen &ouml;ffentlichen Hofhaltung und medialen Narkotisierung des Publikums. Kriege mit deutscher Beteiligung belegen, wie mediale Legitimationsbeschaffung selbst gegen Mehrheiten funktioniert (die Ausgrenzung des kleinen &bdquo;linken&ldquo; H&auml;ufleins inklusive &ndash; von den notorischen Kriegsl&uuml;gen in den USA und hierzulande einmal abgesehen). <\/p>\n<p>Schien das System der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien in der Bundesrepublik einst ein zwar biederes, aber doch demokratisches Gegenwicht zu bilden, so mehren sich nach vielen Widerst&auml;nden (einst gegen das private &bdquo;Adenauer-Fernsehen&ldquo;) die Anzeichen, dass die &ouml;ffentliche Medienpolitik den beschriebenen Tendenzen st&auml;rker zuarbeitet, statt sie korrigieren. Wie sieht die deutsche Variante einer neoliberalen Medienpolitik &ndash; mit einem noch immer vergleichsweise gro&szlig;en &ouml;ffentlichen Sektor &ndash; eigentlich genau aus?<\/p>\n<p>Die demokratische Alternativen unsichtbar machende Abstimmung zwischen Medien und Politik wird beg&uuml;nstigt durch die enorme Ver&auml;nderung der medialen Produktionsverh&auml;ltnisse in den letzten Jahrzehnten. Die Globalisierung des Mediengeschehens mit weltweit operierenden Akteuren (wie CNN, Murdock) hat bislang kaum zur weltpolitischen Aufkl&auml;rung beigetragen, sondern eher Stereotypen und das Schreckgespenst von Kulturk&auml;mpfen bef&ouml;rdert. Die Machtansammlung der gro&szlig;en westlich gepr&auml;gten (Medien-)konzerne hat dabei ein Ausma&szlig; erreicht, dass z.B. UNEP auf Gefahren f&uuml;r die Demokratie durch diesen Konzentrationsprozess und seinen Einfluss auf Wahlen hervorhebt. So soll z.B. indisches Wahlkampfgeld &uuml;berwiegend von interessierten ausl&auml;ndischen Investoren kommen. <\/p>\n<p>Konzentrationsprozesse in den Medien schreiten voran; in vielen Regionen haben sich Monopole der Printpresse etabliert. Hinzu kommen das subtile oder auch offene politische Wirken von operativen Stiftungs-Konzernen wie Bertelsmann, der Druck von Anzeigenkunden auf die Redaktionen, die Unterwanderung redaktioneller Teile durch Werbebotschaften, die teilweise repressiver gewordenen Produktionsbedingungen, welche die innere Pressefreiheit einschr&auml;nken, die Zusammenfassung vormals unabh&auml;ngiger Redaktionen zu gr&ouml;&szlig;eren Einheiten, die Tendenz zu einem mit vorgefassten Meinungen operierenden Thesenjournalismus, die Verringerung der Kapazit&auml;ten f&uuml;r intensive Recherche, die wachsende &Uuml;bertragung von Aufgaben an freie Mitarbeiter, Volont&auml;re und Praktikanten, die prek&auml;ren Arbeitsbedingungen unterliegen.<\/p>\n<p>Eine weitere Tendenz, auf die bereits in den 1960er Jahren aufmerksam gemacht wurde, ist die der Intimisierung von &Ouml;ffentlichkeit, d.h. die Erweiterung und Zurschaustellung vormals privater und intimer Angelegenheiten. Politik wird personalisiert. Selbst das Sexualleben von Politikern wird &ouml;ffentlich abgehandelt. Talk Shows suggerieren, man sei ganz unter sich, um gleichzeitig quotengerecht aufbereitet und bei sinkender Quote flotter gestaltet zu werden. Infotainment ist angesagt; und auch innerhalb dieser Kategorie verschieben sich die Gewichte in Richtung Unterhaltung und Zerstreuung. Container-Shows und Dschungel-Camps sind Formate, die auch die politische Berichterstattung und mediale Inszenierung von Politik nicht unber&uuml;hrt lassen.<\/p>\n<p>Eine komplement&auml;re Entwicklung zur Intimisierung von &Ouml;ffentlichkeit ist die Ausbreitung von Geheimbereichen, die wachsende Datensammelwut staatlicher Organe und der extrem ungleiche Zugang zu Daten  &ndash; trotz informationellen Selbstbestimmungsrechts und Informationsfreiheitsgesetzen. Gerade an der damit verbundenen Praxis lie&szlig;e sich eine Verlustgeschichte an Publizit&auml;t bei einer zugleich wachsenden Informationsflut aufzeigen. <\/p>\n<p>In ihrer Summenwirkung f&uuml;hren diese Prozesse in Richtung einer gesteuerten Demokratie, die bereits Gegenstand eines eigenen Kongresses im Jahr 2004 war. Medienkritische Organisationen wie in den USA (z.B. Mediawatch) und Frankreich (z.B. Action Critique M&eacute;dias) sind in Deutschland kaum vorhanden. Wenngleich insgesamt zu Optimismus wenig Anlass zu besteht, so deutet doch nicht alles in Richtung eines Zerfallsgeschichte politischer &Ouml;ffentlichkeit.\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Wo bleibt das Positive?<\/strong>\n<p>Es ist wichtig, die vielf&auml;ltigen Gegenbewegungen einer &bdquo;alternativen&rdquo; &Ouml;ffentlichkeit zu erinnern und ihre heutigen &ndash; technologisch enorm erweiterten &ndash; M&ouml;glichkeiten und Grenzen zu bilanzieren. Sind sie Nachfolger der einstigen proletarischen &Ouml;ffentlichkeit? Sind sie ein Nischenph&auml;nomen, verbleiben sie in einer Parallelwelt? Wachsen oder schrumpfen sie? Passen sie sich der etablierten &Ouml;ffentlichkeit zunehmend an? Ist die Gegen&uuml;berstellung von Gegen&ouml;ffentlichkeit und b&uuml;rgerlicher bzw. etablierter &Ouml;ffentlichkeit zu schlicht? Sind wir nicht mit einem Plural von &Ouml;ffentlichkeiten und &ndash; damit verbunden &ndash; einer Fragmentierung von &Ouml;ffentlichkeit konfrontiert? <\/p>\n<p>Jedenfalls haben sich auch hier enorme Formwandlungen vollzogen &ndash; z.B. von den Alternativbl&auml;ttchen und &bdquo;Stattzeitungen&ldquo; zu den Stadtillustrierten. Eine schlichte Verlustanzeige, illustriert durch das Verschwinden des &ldquo;Informationsdienstes zur Verbreitung unterdr&uuml;ckter Nachrichten&rdquo; in Deutschland oder der US-Zeitschrift &ldquo;Lies of our times&rdquo; wird diesem Strukturwandel alternativer &Ouml;ffentlichkeit nicht gerecht. Gerade mit den globalisierungskritischen Bewegungen sind Ans&auml;tze zu transnationalen &Ouml;ffentlichkeiten entstanden. Zum Beispiel hat sich ein weltweites Netz von indymedia-Gruppen herausgebildet, sind Videokollektive und Freie Radios entstanden, welche kleine und gro&szlig;e Protestkampagnen begleiten und ein kritisches, wenngleich zumeist auf das linksalternative Milieu beschr&auml;nkt bleibendes Korrektiv zu den &ldquo;etablierten&rdquo; Massenmedien darstellen. <\/p>\n<p>Wie reagieren diese Gruppen und das weitere Feld von zivilgesellschaftlichen Akteuren auf die Mediatisierung von Politik? Entstehen mit dem Internet und damit verbundener Entwicklungen (z.B. Blogs und Massennewsletters von Organisationen wie avaaz, moveon, getup, campact) tats&auml;chlich neue M&ouml;glichkeiten selbst f&uuml;r marginale Akteure, mit ihren Positionen ein gro&szlig;es Publikum zu erreichen? Sind es prim&auml;r das Internet und insbesondere die angeblich revolution&auml;ren Entwicklungen von web 2.0, die transnationale Mobilisierungen der heutigen Gr&ouml;&szlig;enordnung erlauben? Immerhin sind auch in j&uuml;ngster Zeit neue &bdquo;Produktions&ouml;ffentlichkeiten&ldquo; wie z.B. die Sozialforen entstanden, die auch in der etablierten &Ouml;ffentlichkeit Spuren hinterlassen konnten. Zudem gibt es auch innerhalb der &ldquo;etablierten&rdquo; Medien Initiativen (z.B. die Journalistengewerkschaft dju, das Netzwerk Recherche), die kritische Positionen beziehen und Struktur- und Qualit&auml;tsverbesserungen im Sinne einer demokratischen &Ouml;ffentlichkeit anmahnen.\n<\/p><\/li>\n<li>\n<strong>Aufruf zum Engagement<\/strong>\n<p>Es gibt weitaus mehr Fragen als Gewissheiten. Welche Trends sich durchsetzen, ist immer auch eine Frage der Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse und somit auch des Engagements kritischer Einzelpersonen, Initiativen und Bewegungen. Was sie im Einzelnen auch vorbringen und fordern &ndash; ihre Chancen sind strukturell vom Zustand der herrschenden &Ouml;ffentlichkeit und dem Zustand autonomer &Ouml;ffentlichkeiten abh&auml;ngig. Die etablierte &Ouml;ffentlichkeit und insbesondere die kommerziell ausgerichteten Massenmedien tragen eher zur Apathie als zur Aktivierung gro&szlig;er Bev&ouml;lkerungsteile bei. Die dabei wirksamen Hintergrundfaktoren wie auch die konkreten Mechanismen der Nachrichtenselektion und Meinungsbildung gilt es aufzuhellen; die auf eine demokratische &Ouml;ffentlichkeit zielenden Strukturen und Initiativen gilt es zu st&auml;rken. Ein diesen Anliegen gewidmeter Kongress kann daf&uuml;r einen Impuls geben. Aber nur ein l&auml;ngerer, vielgestaltiger, in vielen Foren stattfindender und von vielen Akteuren getragener Prozess wird die Dinge zum Besseren wenden k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Alle Interessierten &ndash; politische Aktivisten, politische Organisationen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, Stiftungen, Fachverb&auml;nde, Medienschaffende, MedienwissenschaftlerInnen &ndash; sind aufgerufen, sich an der Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung des Kongresses &ldquo;&Ouml;ffentlichkeit und Demokratie&rdquo; und der ihn begleitenden Aktivit&auml;ten zu beteiligen. Die M&ouml;glichkeiten dazu sind vielf&auml;ltig. So k&ouml;nnen sich bereits im Vorfeld des Kongresses themen- oder medienspezifische Gruppen bilden, kann nach dem Vorbild von Wikipedia eine netzgest&uuml;tztes Informations- und Datenbank zum Themenbereich &ldquo;&Ouml;ffentlichkeit und Demokratie&rdquo; entstehen, k&ouml;nnen im Gefolge des Kongresses weiterf&uuml;hrende Aktivit&auml;ten zustande kommen&hellip;<\/p>\n<p><strong>An alle an einer demokratischen &Ouml;ffentlichkeit Interessierten,<\/strong><\/p>\n<p>im Herbst 2010 soll in Berlin ein Kongress zum Thema &ldquo;&Ouml;ffentlichkeit und Demokratie&rdquo; stattfinden, um die  Lage in der Bundesrepublik zu bilanzieren und M&ouml;glichkeiten ihrer Verbesserung auszuloten. Zu den ersten vorbereitenden Schritten hatte sich eine kleine informelle Gruppe mehrfach getroffen, Ideen zur Ausrichtung und Struktur des Kongresses gesammelt und den beiliegenden Aufruf entworfen und diskutiert.<\/p>\n<p>Im n&auml;chsten Schritt soll nun dieser Kreis weit ge&ouml;ffnet werden, um in gr&ouml;&szlig;erem Rahmen ein Konzept f&uuml;r den Kongress in Grundz&uuml;gen zu entwerfen, einen Koordinationskreis zu bilden und konkrete organisatorische Aufgaben abzusprechen. <\/p>\n<p>Zu diesem Zweck findet ein Treffen statt:<\/p>\n<p><strong>am Freitag, 9. Januar 2009 um 14:00 Uhr (bis ca. 16:30 Uhr)in Berlin<\/strong><\/p>\n<p>Haus der Demokratie und Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal)<\/p>\n<p>Greifswalder Stra&szlig;e 4<br>\n10405 Berlin<\/p>\n<p>Der im Wesentlichen deutschsprachige Kongress soll einerseits aus plenaren Veranstaltungen, andererseits aus parallel stattfindenden Workshops, Diskussionsforen, Vortr&auml;gen, Vorf&uuml;hrungen etc. bestehen. Die plenaren Veranstaltungen sollten durch einen Koordinationskreis bzw. Untergruppen vorbereitet werden. Die Ausrichtung der parallelen Aktivit&auml;ten kann nach Themen (z.B. Pressekonzentration), bestimmten Mediengattungen (z.B. Freie Radios), im Hinblick auf vorgesehene Kampagnen usw. erfolgen und sollte m&ouml;glichst dezentral geplant werden.<\/p>\n<p>Zu dem oben bezeichneten Vorbereitungstreffen laden wir alle Interessierten, seien es Einzelpersonen oder Vertreter von Gruppen bzw. Organisationen, herzlich ein. Jede Form von Anregung und Unterst&uuml;tzung ist willkommen. Dies gilt nicht zuletzt f&uuml;r die Weitergabe dieser Einladung an interessierte Personen, Organisationen und Initiativen. Gesucht werden in der jetzigen Phase insbesondere Personen und Organisationen, die sich an der generellen Vorbereitung des Kongresses bzw. an dem Kongress vorausgehenden oder nachfolgenden Aktivit&auml;ten beteiligen wollen und\/oder im Rahmen des Kongresses selbst&auml;ndig eine Veranstaltung organisieren wollen.<\/p>\n<p>Wir bitten um eine Anmeldung zum Vorbereitungstreffen bis zum 2. Januar 2009 (<a href=\"mailto:rucht@wzb.eu\">rucht@wzb.eu<\/a>). Auch schriftliche Anregungen bzw. Angebote zum Kongress sind willkommen.<\/p>\n<p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en,<\/p>\n<p>Dieter Rucht &amp; Roland Roth<\/p>\n<p>Kontakt: Dieter Rucht (<a href=\"mailto:rucht@wzb.eu\">rucht@wzb.eu<\/a>; Tel. 030\/25491-306)\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine wache und kritische politische &Ouml;ffentlichkeit ist eine zentrale Voraussetzung f&uuml;r eine lebendige Demokratie. In welchem Zustand befindet sich die politische &Ouml;ffentlichkeit in Deutschland? 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