{"id":36791,"date":"2017-01-27T16:39:31","date_gmt":"2017-01-27T15:39:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791"},"modified":"2017-01-27T16:39:31","modified_gmt":"2017-01-27T15:39:31","slug":"hinweise-des-tages-ii-281","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h01\">Das sind wir den Ermordeten schuldig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h02\">Jetzt NPD-Mitglied werden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h03\">Eurogruppe: Kafka in Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h04\">Globale Ungleichheit versch&auml;rft sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h05\">Wenn der Faktencheck einem Faktencheck nicht standh&auml;lt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h06\">Kein hinreichender Whistleblowerschutz in Deutschland &ndash; Bundesregierung missachtet internationale Vorgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h07\">Ghetto-Rentengesetz: Ein Lehrst&uuml;ck in deutscher B&uuml;rokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h08\">Bundesregierung hat keine Kenntnisse &uuml;ber Verbleib von Waffen im Nord-Irak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h09\">Wolfgang Ne&scaron;kovi&#263; &uuml;ber Folter: &ldquo;Im Rechtsstaat heiligt der Zweck nicht die Mittel&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h10\">Bombardierung soll Kontaktmann von Amri gegolten haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h11\">Unsicherheit durch Trump &ndash; Dem Weltuntergang 30 Sekunden n&auml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h12\">Ohne Reagan und Thatcher h&auml;tte es Trump und Brexit nie gegeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h13\">In eigener Sache: Paul Schreyer, Ken Jebsen, J&uuml;rgen Els&auml;sser, Compact und die Querfront<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h14\">Was der SPD wirklich fehlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36791#h15\">Das Letzte: Kann er das, gerade jetzt?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das sind wir den Ermordeten schuldig<\/strong><br>\nDass eine Partei wie die AfD in Baden-W&uuml;rttemberg jetzt Reisen von Kindern und Jugendlichen in solche Gedenkst&auml;tten einschr&auml;nken will, weil hier kein positives Bild von Deutschland vermittelt werde, dass sie F&ouml;rdermittel f&uuml;r eine NS-Gedenkst&auml;tte im Ausland streichen will, weil dies nicht zu den &ldquo;Kernaufgaben&rdquo; eines Landes geh&ouml;re &ndash; all das zeigt: Diese Partei will, dass die Erinnerung an das schlimmste Kapitel der deutschen Geschichte in unseren K&ouml;pfen verblasst.<br>\nMan mag &uuml;ber die AfD denken, was man will. Man kann ihre Vorstellungen zur Fl&uuml;chtlingspolitik gut oder schlecht finden. Aber eine Partei, die f&uuml;r eine solche Politik steht und die einen Mann in ihrer F&uuml;hrungsriege duldet, der die Erinnerung an den Holocaust als l&auml;stig und l&auml;cherlich empfindet, eine solche Partei darf in diesem Land keinen Erfolg haben. Das sind wir &ndash; jeder einzelne von uns &ndash; den Millionen Ermordeten von Auschwitz oder Treblinka, von Sobibor oder Majdanek schuldig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/restle-103.html\">Georg Restle auf Tagesschau.de<\/a>\n<p><strong>dazu: Sabine L&ouml;sing (MdEP): Nie wieder Faschismus: &bdquo;Wehret den Anf&auml;ngen&ldquo; ist l&auml;ngst &uuml;berholt<\/strong><br>\n&bdquo;In diesen Tagen darf Auschwitz als Symbol der millionenfachen systematischen Ermordung der J&uuml;dinnen und Juden, Sinti und Roma und vieler anderer durch das nationalsozialistische Deutschland nicht in Vergessenheit geraten. In einer Zeit, in der rechte Parteien &uuml;berall in Europa auf dem Vormarsch sind und in Deutschland erstmals seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik der Einzug einer rechten Partei in den Bundestag droht, ist die Erinnerung und die Aufkl&auml;rung &uuml;ber die NS-Verbrechen wichtiger denn je.<br>\n&bdquo;Wehret den Anf&auml;ngen&ldquo; ist l&auml;ngst &uuml;berholt. Offen und ungestraft k&ouml;nnen Vertreter der AfD heute das Gedenken an die schrecklichen Verbrechen des Holocaust durch ein angebliches &bdquo;Mahnmal der Schande&ldquo; &ouml;ffentlich verunglimpfen, kann eine Vertreterin dieser Partei die Umwandlung des Grundrechts auf Asyl in ein &bdquo;Gnadenrecht&ldquo; fordern und damit die verfassungsm&auml;&szlig;igen Lehren aus dem Nationalsozialismus in Frage stellen. Immer noch sind fremdenfeindliche &Uuml;bergriffe auf Unterk&uuml;nfte von Gefl&uuml;chteten und auch auf Gefl&uuml;chtete selbst permanent auf der Tagesordnung. In &Ouml;sterreich konnte die Wahl eines rechten Staatsoberhauptes im vergangenen Jahr noch knapp verhindert werden, in Frankreich kann sich mit Marine Le Pen eine rechte Kandidatin Hoffnung auf das Pr&auml;sidentInnenamt machen und erst vor einer Woche wurde in den USA ein Pr&auml;sident vereidigt, der im Wahlkampf vor allem mit Rassismus und Frauenfeindlichkeit auf sich aufmerksam gemacht hat. Entsprechend muss man leider konstatieren: Wir sind mittendrin!&ldquo;<br>\nSabine L&ouml;sing abschlie&szlig;end: &bdquo;Im Superwahljahr 2017 muss der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz Mahnung sein, endlich den N&auml;hrboden f&uuml;r Faschismus auszutrocknen. Wer meint, in den kommenden Wahlk&auml;mpfen mit Ann&auml;herung an rechte Positionen punkten zu k&ouml;nnen, handelt verantwortungslos und gie&szlig;t &Ouml;l in das von Rechten entfachte Feuer. Wir m&uuml;ssen der neoliberalen Politik Einhalt gebieten: So sind beispielsweise Menschen, die auf Hartz IV angewiesen sind oder Menschen, die vor Krieg und Armut gefl&uuml;chtet sind, Opfer des gleichen kriegerischen und ausbeuterischen Systems. Wir brauchen Eindeutigkeit und Aufkl&auml;rung und nicht Ambivalenz und Nebelkerzen um der postfaktischen Demagogie Einhalt zu gebieten. Nur so kann die Verwirklichung des Schwurs von Buchenwald gelingen, den Faschismus &lsquo;mit seinen Wurzeln&rsquo; zu vernichten und eine &lsquo;Welt des Friedens und der Freiheit&rsquo; aufzubauen!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/11038.nie-wieder-faschismus-wehret-den-anfaengen-ist-laengst-ueberholt.html\">Die Linke Europa<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jetzt NPD-Mitglied werden! <\/strong><br>\nAndere Instanzen h&auml;tten nun zu beurteilen, ob man die NPD nicht trotzdem von der Parteienfinanzierung ausschlie&szlig;en k&ouml;nne. Und das, obwohl man gerade noch h&ouml;chstrichterlich attestiert bekam, dass man weiterhin als Partei existieren darf. Eigentlich vollzieht sich hier die Arbeitsverweigerung der Karlsruher Richter. Nun soll die Politik einen Sonderstatus schaffen, in dem es gelingt, einer Partei die geistige Grundlage ihrer Organisation zu genehmigen, gleichzeitig aber die materielle Basis zu entziehen. Damit beginnen die Probleme. Denn die Regierung m&uuml;sste nun einen Vorschlag vorlegen, wie man k&uuml;nftig Parteien, die zwar erlaubt, wegen ihres schlechten Standes zur Verfassung aber nicht geduldet sind, von der Finanzierung abkapselt. Sie muss eine etwaige Gesetzesvorlage dann aber so ausformulieren lassen, dass sie nicht nur auf die NPD anwendbar ist, sondern einen generellen Anspruch erf&uuml;llt. Sodass die Regelung anwendbar auf alle ist, die tats&auml;chlich oder vielleicht auch nur eventuell mit der Verfassung auf Kriegsfu&szlig; stehen. [&hellip;]<br>\nEs entscheidet also zum Beispiel genau jene Union &uuml;ber Ausschlusskriterien, die mit ihrer Kanzlerin in der europ&auml;ischen Rettungspolitik st&auml;ndig die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit umging, indem sie das Parlament entweder gar nicht erst fragte oder nur unter Zeitdruck zu einem gew&uuml;nschten Ergebnis dr&auml;ngte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1039834.jetzt-npd-mitglied-werden.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eurogruppe: Kafka in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\n&ldquo;Griechenland braucht endlich Investitionen und eine Umschuldung, damit kein neues &sbquo;Rettungsprogramm&lsquo; droht. Doch Bundesfinanzminister Sch&auml;uble will die &Ouml;ffentlichkeit vor den Bundestagswahlen weiter t&auml;uschen&rdquo;, kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) die Beratungen in der Eurogruppe zum Griechenlandprogramm. Das Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Wirtschaft und W&auml;hrung (ECON) sowie der Financial Assistance Working Group des Europ&auml;ischen Parlaments weiter:<br>\n&ldquo;Weil man also nicht &uuml;ber die wichtigen Themen sprechen darf, streiten sich Eurogruppe und Internationaler W&auml;hrungsfonds (IWF) &uuml;ber &Uuml;berschussziele und K&uuml;rzungsma&szlig;nahmen &uuml;ber 2018 hinaus. Die griechische Regierung sitzt dabei in der Zwickm&uuml;hle: Der IWF bef&uuml;rwortet zwar einen Schuldenschnitt, fordert aber daf&uuml;r noch st&auml;rkere K&uuml;rzungen. Sch&auml;uble hingegen w&uuml;rde Athen den Wunsch erf&uuml;llen, ohne IWF weiterzumachen. Dann m&uuml;sste man aber ein neues Programm und noch mehr K&uuml;rzungen und Privatisierungen verhandeln. Ein perfides Spiel auf dem R&uuml;cken der Griechen, die bald ein Jahrzehnt unter der Dauerkrise leiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/11036.eurogruppe-kafka-in-bruessel.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Das sprengt den Rahmen der Demokratie&ldquo;<\/strong><br>\nWie &uuml;blich macht Finanzminister Sch&auml;uble den gr&ouml;&szlig;ten Druck. Dabei ist er auch der gr&ouml;&szlig;te Bremser, was Schuldenerleichterungen betrifft, die der IWF seit Jahren fordert. Doch auch die EU-Kommission stellt sich &uuml;berraschend gegen Athen. Neue Hilfskredite soll es erst geben, wenn die Linksregierung einlenkt. Doch die Zeit wird knapp. Wenn es nicht bis zum M&auml;rz zu einer Einigung kommt, droht der Streit zum Wahlkampf-Thema in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland zu werden. Im Sommer werden jedoch neue R&uuml;ckzahlungen aus Athen f&auml;llig. Ohne frische Kredite k&ouml;nnte Griechenland dann erneut die Zahlungsunf&auml;higkeit drohen &ndash; wie zuletzt 2015. Das wissen Sch&auml;uble und die &uuml;brigen Gl&auml;ubiger nat&uuml;rlich nur zu gut. Sie dr&auml;ngen Griechenland wieder einmal bewu&szlig;t an den Rand des Abgrunds.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/das-sprengt-den-rahmen-der-demokratie\/\">Eric Bonse<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Globale Ungleichheit versch&auml;rft sich<\/strong><br>\nDie weltweit zunehmende Ungleichheit bei Einkommen und Verm&ouml;gen war Hauptthema beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Das Problem ist dr&auml;ngender denn je: 2016 besa&szlig;en nur 8 Personen mehr Verm&ouml;gen als die H&auml;lfte der Weltbev&ouml;lkerung. Der DGB-klartext zeigt, wie die Kluft zwischen Reichen und Armen auch in Deutschland weiter w&auml;chst.<br>\nJahr f&uuml;r Jahr versammelt sich die selbsternannte Wirtschaftselite im Schweizer Kurort Davos, um &uuml;ber aktuelle Probleme der Weltwirtschaft zu diskutieren. Ein wichtiges Thema in diesem Jahr: die weltweit zunehmende Ungleichheit bei Einkommen und Verm&ouml;gen. Anscheinend haben auch die topverdienenden Teilnehmer des Weltwirtschaftsgipfels mittlerweile erkannt, dass das Problem der sozialen Schieflage dr&auml;ngender denn je ist. Kein Wunder, schlie&szlig;lich gef&auml;hrdet die Ungleichheit mittlerweile auch die Struktur der Weltwirtschaft. Denn der neue US-Pr&auml;sident Trump, die britischen Brexit-Bef&uuml;rworter und rechtspopulistische Parteien weltweit machen nicht nur gegen die wirtschaftliche Globalisierung mobil und f&ouml;rdern Nationalismus und Protektionismus. Ihre Wahlerfolge sind auch Ausdruck dessen, dass sich ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil der Bev&ouml;lkerung zu recht finanziell abgeh&auml;ngt f&uuml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++cb5619ca-e473-11e6-af1a-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wenn der Faktencheck einem Faktencheck nicht standh&auml;lt<\/strong><br>\nDie Arbeitgeber-Lobby-Organisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft versucht, &bdquo;zehn Klischees &uuml;ber den deutschen Arbeitsmarkt&ldquo; zu widerlegen. &Uuml;berzeugen k&ouml;nnen die INSM-Argumente nicht.<br>\nIm Dezember 2016 hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) auf ihrer Webseite einen Beitrag mit dem Titel &bdquo;Zehn Klischees &uuml;ber den deutschen Arbeitsmarkt &ndash; und ihre Widerlegung&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. In dem als Faktencheck aufgemachten Beitrag behauptet die INSM, g&auml;ngige Arbeitsmarkt-Klischees mit Zahlen und Fakten zu widerlegen. Diesem Anspruch wird die Arbeitgeber-Lobby-Organisation allerdings nicht gerecht, wie der folgende Faktencheck zum INSM-Faktencheck zeigt. Die Zwischen&uuml;berschriften geben jeweils die von der INSM formulierten (angeblichen) Klischees wider.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/wenn-der-faktencheck-einem-faktencheck-nicht-standhaelt-19085\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kein hinreichender Whistleblowerschutz in Deutschland &ndash; Bundesregierung missachtet internationale Vorgaben<\/strong><br>\nDas Whistleblower-Netzwerk fordert die Bundesregierung auf, noch vor dem Ende der Legislaturperiode f&uuml;r einen wirksamen Schutz von Whistleblowern in Deutschland zu sorgen. Statt die Menschen zu sch&uuml;tzen, die mit ihrem Mut die Allgemeinheit auf Missst&auml;nde wie Gesundheits-, Umwelt- oder Sicherheitsrisiken aufmerksam machen, hat sie mit neuen &Uuml;berwachungsgesetzen die Rechtsunsicherheit f&uuml;r Whistleblower noch vergr&ouml;&szlig;ert.<br>\nIm Koalitionsvertrag haben CDU\/CSU und SPD 2013 zugesichert zu pr&uuml;fen, ob die internationalen Vorgaben zum Whistleblowerschutz hinreichend umgesetzt sind. Eine solche Pr&uuml;fung wurde nicht vorgenommen. Internationale Vorgaben und Vertr&auml;ge (G20, Europarat, OECD-Konvention zur Bestechungsbek&auml;mpfung, Zivil- und Strafrecht&uuml;bereinkommen gegen Korruption, Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention) verlangen wirksamen Hinweisgeberschutz. Das deutsche Recht entspricht n i c h t den internationalen Vorgaben.<br>\nAnnegret Falter, Vorsitzende von Whistleblower-Netzwerk: &bdquo;Eine offene Gesellschaft braucht heute mehr denn je Zivilcourage und zutreffende Information. Mit ihrer Unt&auml;tigkeit in Sachen Whistleblowerschutz bestraft die Bundesregierung genau diejenigen, die sich f&uuml;r das Allgemeinwohl einsetzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.whistleblower-net.de\/blog\/2017\/01\/27\/kein-hinreichender-whistleblowerschutz-in-deutschland-bundesregierung-missachtet-internationale-vorgaben\/\">whistleblower-net<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ghetto-Rentengesetz: Ein Lehrst&uuml;ck in deutscher B&uuml;rokratie<\/strong><br>\nWas wie ein b&ouml;ser Witz klingt, der Streit um Rentenanwartschaft f&uuml;r Zwangsarbeit im Ghetto, ist doch fast schon symptomatisch. Seit Jahren ist der Umgang der deutschen Rentenkassen mit dem Thema Ghetto-Renten ein Lehrst&uuml;ck in B&uuml;rokratie. 2002 erst schloss der Bundestag die bis dahin noch immer klaffende L&uuml;cke in der deutschen Entsch&auml;digungspolitik und erkannte den Ghetto-&Uuml;berlebenden eine Entsch&auml;digung zu. Und zwar in Form einer Rentenzahlung &ndash; so hatte es das Bundessozialgericht bereits 1997 in einem Urteil festgehalten. Herbert Heu&szlig;:<br>\nWeil eben klar war, dass jeder der im Ghetto &uuml;berleben wollte, musste arbeiten. Und f&uuml;r alle diese Menschen sind ja Sozialabgaben gezahlt worden in die Deutsche Rentenversicherung damals. Das ist ja das Perfide in der ganzen Geschichte, dass jeder, der irgendwo als KZ-Insasse f&uuml;r Zwangsarbeit ausgeliehen wurde oder in einem Ghetto gearbeitet hat, f&uuml;r den wurden die Sozialabgaben bezahlt von den einzelnen Unternehmen.<br>\nDoch 2014 musste das Gesetz nachgebessert werden, nachdem deutlich wurde, dass die Rentenversicherungen 90 Prozent der Antr&auml;ge der Ghetto-&Uuml;berlebenden mit Hinweis auf das deutsche Sozialgesetz abgelehnt hatten. Begr&uuml;ndung: Rentenzahlung gebe es nur f&uuml;r freiwillige Arbeit. Und Kinder unter 14 Jahren k&ouml;nnten gar keine Rentenanspr&uuml;che erworben haben, weil diese ja auch gar nicht arbeiten d&uuml;rften.<br>\nDas wurde 2014 zwar korrigiert, den Kindern ein eigener Rentenanspruch ausdr&uuml;cklich zuerkannt. Doch vers&auml;umt wurde, auch die Anwartschaften entsprechend anzupassen. So warten die Opfer bis heute. Diese L&uuml;cke m&uuml;sse endlich geschlossen werden, fordern die letzten &Uuml;berlebenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ghetto-rentengesetz-ein-lehrstueck-in-deutscher-buerokratie.1766.de.html?dram:article_id=377466\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesregierung hat keine Kenntnisse &uuml;ber Verbleib von Waffen im Nord-Irak<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat keine Kenntnisse dar&uuml;ber, wie Waffen und Munition eingesetzt werden, die Deutschland an die Kurden im Nord-Irak geliefert hat. Dies geht aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/gruenen-anfrage-bundesregierung-hat-keine-kenntnisse-ueber.447.de.html?drn:news_id=704103\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> In diesem Wissen nichts zu wissen sagte Frank-Walter Steinmeier in seiner letzten Rede als Au&szlig;enminister, f&uuml;r die er am Ende mit stehendem Applaus zahlreicher Abgeordneter, auch bei den Gr&uuml;nen, bedacht wurde: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Das Mandat und das Engagement im Irak, &uuml;ber das wir reden, steht geradezu beispielhaft f&uuml;r das, was ich meine: f&uuml;r die gewachsene Verantwortung deutscher Au&szlig;enpolitik.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wolfgang Ne&scaron;kovi&#263; &uuml;ber Folter: &ldquo;Im Rechtsstaat heiligt der Zweck nicht die Mittel&rdquo;<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump ist &uuml;berzeugt: Folter funktioniert. Der parteilose Politiker Wolfgang Ne&scaron;kovi&#263; erkl&auml;rt, warum der CIA-Folterbericht zu einem anderen Ergebnis kommt.<br>\n&ldquo;Folter funktioniert&rdquo;, davon zeigt sich US-Pr&auml;sident Donald Trump j&uuml;ngst in einem Interview &uuml;berzeugt: Sollten seine Berater Foltermethoden wie Waterboarding wiedereinf&uuml;hren wollen, st&uuml;nde er ihnen nicht im Weg. Der parteilose Politiker Wolfgang Ne&scaron;kovi&#263; hat die deutsche Ausgabe des CIA-Folterberichts herausgegeben. Aus ihr zitiert Ne&scaron;kovi&#263; im Gespr&auml;ch mit uns: &ldquo;Die Anwendung versch&auml;rfter Verh&ouml;rmethoden durch die CIA war kein wirksames Mittel um geheimdienstliche Informationen zu gewinnen oder die Inhaftierten zur Kooperation zu bewegen.&rdquo; Ne&scaron;kovi&#263; selbst ist &uuml;berzeugt: &ldquo;Im Rechtsstaat heiligt der Zweck nicht die Mittel, das gilt nur im Reich des Terrors.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/wolfgang-neskovic-ueber-folter-im-rechtsstaat-heiligt-der.1008.de.html?dram:article_id=377415\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bombardierung soll Kontaktmann von Amri gegolten haben<\/strong><br>\nDer Angriff in der Nacht vom 18. zum 19. Januar galt mehreren St&uuml;tzpunkten der Terrororganisation &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) s&uuml;dwestlich von Sirt. Das Pentagon sch&auml;tzt, dass mehr als 80-IS-K&auml;mpfer bei dem Luftschlag get&ouml;tet wurden. Nun werden weitere Erkenntnisse zu den Hintergr&uuml;nden des Angriffs bekannt: Der Nachrichtensender CNN berichtet unter Berufung auf US-Beamte und libysche Geheimdienstkreise, dass das Bombardement einem Kontaktmann des Berlin-Attent&auml;ters Anis Amri gegolten habe. Demnach sollen eine oder mehrere Personen in dem IS-Lager in direktem Kontakt mit Amri gestanden haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/us-luftangriff-in-libyen-soll-kontaktmann-von-anis-amri-gegolten-haben-a-1131390.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Anscheinend scheint kaum jemand diese Meldung wahrgenommen haben: unsere amerikanischen &ldquo;Freunde&rdquo; haben anscheinend f&uuml;r Deutschland eine Strafexpedition in Libyen durchgef&uuml;hrt, und dort mal 80 Menschen in den Tod gebombt. Gibt es dar&uuml;ber irgendwelche Diskussionen? Etwa: wurde das und falls ja, mit wem, in Deutschland abgesprochen? Ist dies dann konform mit dem deutschen GG oder der UN-Charta?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: US bombing in Libya was linked to Berlin truck attack<\/strong><br>\nIntelligence indicating the possible presence of terrorists linked to the Berlin truck attack contributed to the decision to strike Libyan camps 28 miles southwest of Sirte last week, a US official and a source close to Libyan intelligence told CNN.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/edition.cnn.com\/2017\/01\/23\/politics\/us-libya-bombing-isis-berlin-attack\/index.html\">CNN<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Unsicherheit durch Trump &ndash; Dem Weltuntergang 30 Sekunden n&auml;her<\/strong><br>\nMit dem Amtsantritt von US-Pr&auml;sident Trump sehen f&uuml;hrende Atomwissenschaftler die Welt so nahe an der Selbstvernichtung wie seit 1953 nicht mehr. Um zu verdeutlichen, wie nahe die Menschheit der Zerst&ouml;rung des Planeten gekommen ist, stellten sie die symbolische Weltuntergangsuhr, die &ldquo;Doomsday Clock&rdquo;, um 30 Sekunden vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/weltuntergangsuhr-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Das Bulletin of Atomic Scientists (BoAS) ver&ouml;ffentlicht jedes Jahr Ende Januar ihre aktuelle Einsch&auml;tzung der Zeigerstellung der Weltuntergangsuhr, der &lsquo;Doomsday Clock&rsquo;. Aus dem Artikel klingt es so, als ob der Amtsantritt Trumps das Voranstellen der Uhr jetzt verursacht habe. Liest man aber die Stellungnahme der Wissenschaftler, so ist das Ganze schon wesentlich differenzierter: Klar werden die widerspr&uuml;chlichen und verst&auml;ndlicherweise verunsichernden Aussagen Trumps miteinbezogen, denn schlie&szlig;lich ist Verl&auml;sslichkeit auch ein wichtiger Punkt bei Atomwaffenstaaten. Ebenso wird die Infragestellung des Iran-Deals miteinbezogen, und einen weiteren Ausschlag gibt auch die Politik zum Klimawandel. Aber es werden auch die Zunahme der Konfrontation zwischen den USA und Russland vor allem in Syrien, in der Ukraine und an der russischen Grenze, das von Obama angeschobene Modernisierungsprogramm der US-Atomwaffentriade, etc. ebenso erw&auml;hnt wie die Entwicklungen in den anderen Atomwaffenstaaten wie Russland, China, Pakistan, Nordkorea usw. Die Unsicherheit ist also nicht alleine durch Trump gewachsen. [&hellip;]<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: It is 30 seconds closer to midnight<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/thebulletin.org\/it-30-seconds-closer-midnight10431\">Bulletin of the Atomic Scientists <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ohne Reagan und Thatcher h&auml;tte es Trump und Brexit nie gegeben<\/strong><br>\nDenn die Gleichzeitigkeit der politischen Erdbeben dies- und jenseits des Atlantiks, denen Trump und May ihren Aufstieg zu verdanken haben, ist kein Zufall. Sowohl die Brexit-Entscheidung in Gro&szlig;britannien als auch Trumps Wahl in den USA waren Revolten gegen den herrschenden Status Quo. Trump ist sich dessen genauso bewusst wie May, wenn er bei jeder Gelegenheit die &bdquo;vergessenen M&auml;nnern und Frauen von Amerika&ldquo; zu beschwichtigen sucht und May die &bdquo;Menschen, die nicht l&auml;nger ignoriert werden wollen&ldquo;.<br>\nDie Wut dieser Leute, die in Brexit und Trump ihren Ausdruck gefunden hat, ist den vergangenen drei&szlig;ig Jahren entstanden, in denen ihr Einkommen stagniert oder geschrumpft ist, und das der Reichen und Superreichen regelrecht explodiert. Sie sind die Verlierer jenes Turbo- und Raubtierkapitalismus, den Reagan und Thatcher mit dem &bdquo;Big Bang&ldquo; in den 80er Jahren begr&uuml;ndeten. So gesehen ist Trumps unfassbarer Erfolg und Mays &uuml;berst&uuml;rzte Ernennung zur Premierministerin unmittelbar auf das politische Werk von &bdquo;Ronnie&ldquo; und &bdquo;Maggie&ldquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. H&auml;tten Reagan und Thatcher ihre M&auml;rkte nicht so bedingungslos dereguliert und globalisiert, h&auml;tte es Trump und Brexit nie gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article161566457\/Ohne-Reagan-und-Thatcher-haette-es-Trump-und-Brexit-nie-gegeben.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Richtig, Trump und Brexit sind die unmittelbare Folge der Durchsetzung der neoliberalen Ideologie. Im Springerblatt &ldquo;Die Welt&rdquo; reifen Erkenntnisse, die man in der SPD bislang vergebens sucht, wie die Nominierung des Herren Schulz, einem treuen Exekutoren der neoliberalen Agenda, zum Kanzlerkandidaten zeigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>In eigener Sache: Paul Schreyer, Ken Jebsen, J&uuml;rgen Els&auml;sser, Compact und die Querfront<\/strong><br>\nEin beliebtes Mittel der Kritik besteht darin, jemanden mit Personen zu verkn&uuml;pfen, die in schlechtem Ruf stehen. Wissenschaftlich nennt man das &bdquo;Assoziationst&auml;uschung&ldquo; oder einfacher gesagt: &bdquo;Kontaktschuld&ldquo;. Auf Wikipedia hei&szlig;t es dazu: &bdquo;Statt den Diffamierten selbst zu zitieren, sein Handeln zu charakterisieren, seine Beweggr&uuml;nde zu nennen, werden Orte, an denen er sich aufgehalten oder Personen, mit denen er gesprochen hat, (&hellip;) politisch verd&auml;chtigt und sodann ein R&uuml;ckschluss auf die politische Einstellung des Angegriffenen selbst gezogen.&ldquo; In der Debatte rund um alternative Medien und im Kampf um die Deutungshoheit der etablierten Zeitungen und Sender wird mittlerweile h&auml;ufiger versucht, Kritiker mittels Kontaktschuld auszugrenzen. (&hellip;) Das Kontaktschuld-System ist ein Schneeballsystem. Es lebt davon, dass andere die Empfehlung zum Ausgrenzen unkritisch befolgen und damit weiter verbreiten. Das System selbst wird selten &ouml;ffentlich reflektiert und hinterfragt. Im Kern ist es eine Anleitung zum Konformismus. In letzter Zeit ist hin und wieder zu lesen, ich sei Teil einer Querfront. (&hellip;) Was hat es damit nun auf sich?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/paulschreyer.wordpress.com\/2017\/01\/26\/in-eigener-sache-paul-schreyer-ken-jebsen-juergen-elsaesser-compact-und-die-querfront\/\">Paul Schreyer<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Bildblog hat mittlerweile reagiert, ich habe am Ende des Artikels einen Nachtrag angef&uuml;gt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Was der SPD wirklich fehlt<\/strong><br>\nDie SPD hofft, dass ihr neuer Kanzlerkandidat Martin Schulz die Wahl gewinnt. Doch neues Personal allein wird das Umfragetief nicht beenden. [&hellip;]<br>\nBei den Sozialdemokraten klingt die knackige Botschaft etwas verk&uuml;rzt in etwa so: Wir stehen nat&uuml;rlich zur Agenda 2010, zu den harten Reformen, mit denen wir Deutschland wirtschaftlich aus dem Elend &uuml;berhaupt erst gerettet haben, nur, naja, war jetzt vielleicht nicht alles so gut, und ein bisschen sozialer muss das alles nat&uuml;rlich auch sein, klar, auch viel gerechter, vor allem wegen dieser schlimmen Globalisierung, die im Grunde ja gut ist, wobei wir nat&uuml;rlich auch immer noch &uuml;berzeugt sind, dass zu viel Soziales auch wieder nicht gut ist, weil, &auml;h, ja. Mach du mal, Schulz.<br>\nDas ist als Botschaft nicht ganz optimal. Wobei es nat&uuml;rlich auch gar nicht so einfach ist, eine knackige Botschaft zu formulieren. Das T&uuml;ckische an der Agenda 2010 ist ja, dass sie erst v&ouml;llig &uuml;bersteigert gelobt wurde &ndash; und es dann nat&uuml;rlich nicht ganz leicht ist, sie als irgendwie dann doch nicht so toll umzuerkl&auml;ren, wenn man merkt, dass die eigene (fr&uuml;here) W&auml;hlerschaft zu einem Gutteil messbar zu den Verlierern z&auml;hlt. Wie neue Sch&auml;tzungen des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) ergaben, liegen die realen Einkommen der unteren zehn Prozent in Deutschland heute mehr als sage und schreibe zehn Prozent niedriger als bei Antritt von Rot-Gr&uuml;n Ende der Neunziger. Noch Fragen an die Sozialdemokratie?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/martin-schulz-und-die-spd-die-sozialdemokratie-braucht-eine-neue-erfolgsstory-a-1131919.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Kann er das, gerade jetzt?<\/strong><br>\nSigmar Gabriel will Au&szlig;enminister sein. Insbesondere sein Auftreten gegen&uuml;ber Russland l&auml;sst zweifeln, ob er f&uuml;r dieses Amt die n&ouml;tige Haltung und die F&auml;higkeiten hat. [&hellip;]<br>\nAm problematischsten d&uuml;rfte jedoch das Auftreten Gabriels gegen&uuml;ber Russland sein. Bei einem offiziellen Besuch in Moskau im Herbst 2015 distanzierte er sich ostentativ von der Haltung der Bundesregierung und der Europ&auml;ischen Union. Wirtschaftsminister Gabriel erkl&auml;rte, er sei &ldquo;privat&rdquo; f&uuml;r bessere Beziehungen. Er k&ouml;nne, sagte Gabriel in Moskau, nicht verstehen, warum sich &ldquo;unsere beiden L&auml;nder in komplett andere Richtungen entwickelten&rdquo;. Am Ende seiner Audienz bei Pr&auml;sident Putin bat er dann noch wie ein Schuljunge um ein Autogramm des russischen Machthabers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2017-01\/sigmar-gabriel-aussenminister-russland\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Bei allen Gr&uuml;nden die gegen Gabriel als Au&szlig;enminister sprechen, geh&ouml;rt dessen Einsatz f&uuml;r bessere Beziehungen zwischen Deutschland und Russland, sofern sie denn ernst gemeint sind, sicherlich nicht. Doch nach Auffassung des Zeit-Autors lasse sich der Frieden offenbar nur durch eine Fortsetzung der Konfrontation bewahren. Wie einf&auml;ltig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36791","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36791","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36791"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36791\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36794,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36791\/revisions\/36794"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36791"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36791"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36791"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}