{"id":36815,"date":"2017-01-31T10:24:42","date_gmt":"2017-01-31T09:24:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36815"},"modified":"2017-02-01T14:31:35","modified_gmt":"2017-02-01T13:31:35","slug":"frueher-loewenthal-heute-staeck-die-russenfeindlichkeit-erreicht-das-ehemals-linke-lager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36815","title":{"rendered":"Fr\u00fcher L\u00f6wenthal, heute Staeck \u2013 die Russenfeindlichkeit erreicht das ehemals linke Lager"},"content":{"rendered":"<p>Die &Auml;lteren von Ihnen werden sich erinnern: In den 70ern und 80ern war Gerhard L&ouml;wenthal in den deutschen Medien f&uuml;r Russenfeindlichkeit zust&auml;ndig. Der reaktion&auml;re Chef des ZDF-Magazins hetzte bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen &bdquo;den Russen&ldquo; und brandmarkte Kritiker sowie Anh&auml;nger der Entspannungspolitik gerne als &bdquo;Moskaus n&uuml;tzliche Idioten&ldquo;. Einer dieser &bdquo;Idioten&ldquo; war damals der K&uuml;nstler Klaus Staeck, der auf einem seiner ber&uuml;hmten <a href=\"http:\/\/www.bild-video-ton.ch\/suche\/in\/dcCR_crea\/Staeck,%20Klaus\/\">politischen Plakate<\/a> auch L&ouml;wenthal aufs Korn nahm. Wer h&auml;tte damals ahnen k&ouml;nnen, dass Staeck heute selbst &uuml;ber die ehemals linke Frankfurter Rundschau propagandistische Schauerm&auml;rchen im Stile eines L&ouml;wenthal f&uuml;r ein linksliberales Publikum verbreitet? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3345\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-36815-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170131_Frueher_Loewenthal_heute_Staeck_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170131_Frueher_Loewenthal_heute_Staeck_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170131_Frueher_Loewenthal_heute_Staeck_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170131_Frueher_Loewenthal_heute_Staeck_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=36815-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170131_Frueher_Loewenthal_heute_Staeck_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170131_Frueher_Loewenthal_heute_Staeck_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wenn man Klaus Staecks Kolumne &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/kolumnen\/kolumne--russland-finanziert-afd-propaganda-,29976192,35109282.html\">Russland finanziert AfD-Propaganda<\/a>&ldquo; (im Print &bdquo;Propagandagr&uuml;&szlig;e aus Moskau&ldquo;) in der Rundschau durchliest, muss man sich erst einmal verwundert die Augen reiben. Zun&auml;chst versucht Staeck anhand einer sorgf&auml;ltig herausgepickten Stichprobe zu belegen, dass der in einigen Regionen Deutschlands &uuml;ber DAB+ ausgestrahlte Radiosender &bdquo;Megaradio SNA&ldquo; ein Sprachrohr der AfD sei. Dann kl&auml;rt Staeck den Leser auf, dass SNA als Tochter der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik ein &bdquo;Propagandawerkzeug&ldquo; der russischen Regierung sei. Und damit sei bewiesen &ndash; Russland finanziert AfD-Propaganda! &bdquo;Gut&ldquo;, dass Staeck am Ende seiner Kolumne noch mahnend darauf hinweist, dass ja bald die Pr&uuml;fung neuer Antr&auml;ge f&uuml;r Sendelizenzen im digitalen Rundfunk ansteht. Nicht auszudenken, was passieren k&ouml;nnte, wenn noch mehr Menschen diese Propaganda im Radio zu h&ouml;ren bekommen.<\/p><p>Was der ehemalige Pr&auml;sident der Akademie der K&uuml;nste da als Kolumne abgeliefert hat, erinnert frappierend an die reaktion&auml;re Meinungsmache, die er fr&uuml;her selbst scharf kritisiert hat. Fangen wir mit Staecks erster Behauptung an:<\/p><p><strong>Betreibt Sputnik AfD-Propaganda&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Interviews mit AfD-Politikern sind in deutschen Medien Alltag. Gauland, Petry, von Storch auf allen Kan&auml;len und in allen Zeitungen &hellip; und sogar Partei-enfant-terrible Bj&ouml;rn H&ouml;cke hat es schon bis auf die Sessel von Jauch und Maischberger geschafft. Umso erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet Sputnik und RT Deutsch sich immer wieder daf&uuml;r rechtfertigen m&uuml;ssen, wenn sie mal einen AfD-Politiker interviewen.  Zwischen Interviews und der von Staeck unterstellten &bdquo;Propaganda&ldquo; besteht jedoch ein gro&szlig;er Unterschied. <\/p><p>Um zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob Sputnik und der dazugeh&ouml;rige Radiosender SNA wirklich &bdquo;AfD-Propaganda&ldquo; betreiben, rufe ich die <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\">deutsche Seite von Sputnik<\/a> auf und scrolle ein wenig herunter, bis ich zur Kategorie &bdquo;Meinungen &amp; Interviews&ldquo; komme. Dort springt mir zu allererst ausgerechnet ein Interview mit Gregor Gysi in die Augen, der nicht unbedingt verd&auml;chtig ist, auch nur in der N&auml;he der AfD zu stehen. Um die AfD geht es auch in diesem <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20170124314244197-gysi-neustart-eu\/\">Interview<\/a>; nur halt nicht um Propaganda, sondern um die Frage, wie man die AfD stoppen kann. Weiter geht es mit einem Interview mit dem Sprecher der Schweriner Polizei, dann trifft man tats&auml;chlich auf die AfD und zwar auf ein l&auml;ngeres Zitat von AfD-Mann Pretzell. Dieses Zitat bildet jedoch nur den Rahmen f&uuml;r ein Exklusivinterview mit SPD-Generalsekret&auml;rin Barley, in dem sie unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Gegen Intoleranz und Engstirnigkeit&ldquo; Bezug auf das Treffen der Rechtsnationalen in Koblenz Stellung nimmt &ndash; ein Termin, der laut Staeck von Sputnik zu unkritisch begleitet wurde. Seltsam, Barleys &Auml;u&szlig;erungen w&uuml;rden eigentlich auch sehr gut in die Frankfurter Rundschau passen.<\/p><p>Innerhalb des Barley-Interviews strahlt uns dann in einem Teaser jedoch AfD-Hardliner Bj&ouml;rn H&ouml;cke an. Kommt nun die AfD-Propaganda? Ein Klick auf sein Bild liefert keinen Beleg f&uuml;r Staecks Vorw&uuml;rfe.  Denn dort findet man nicht etwa ein Interview mit H&ouml;cke, sondern ein <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20170119314184778-hoecke-dehm-afd\/\">Interview<\/a> mit Linken-Politiker Dieter Dehm &uuml;ber Bj&ouml;rn H&ouml;cke und dessen &bdquo;chauvinistische&ldquo; Spr&uuml;che. Und so geht es weiter.<\/p><p>Selbst wenn man sich die Inhalte von Sputnik ausf&uuml;hrlich anschaut, kommt man nicht eben zu dem Eindruck, hier w&uuml;rde AfD-Propaganda betrieben. Ja, bei gesellschaftspolitischen Themen scheint Sputnik in der Tat einer eher konservative Linie zu haben und beim Thema &bdquo;Fl&uuml;chtlinge&ldquo; ist ein deutlicher Unterschied zum medialen Konsens festzustellen. Sympathisch ist das nicht, aber schlimmer als etablierte Medien wie der Bayerische Rundfunk, Focus oder die WELT ist Sputnik auf diesen Themenfeldern ganz sicher nicht. Mehr noch: Dezidiert rechte und fremdenfeindliche &Auml;u&szlig;erungen, wie sie in den WELT-Kolumnen von Henry M. Broder beispielsweise tagt&auml;glich sind, findet man bei Sputnik nicht. <\/p><p>Der Vorwurf, ausgerechnet ein kleiner DAB-Radiosender, der &uuml;ber den Daumen gepeilt von einer kleinen vierstelligen H&ouml;rerzahl verfolgt wird, w&uuml;rde nun &bdquo;AfD-Propaganda&ldquo; betreiben, ist &uuml;brigens ziemlich seltsam, wenn man bedenkt, dass gerade die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sich gegenseitig darin <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36515\">&uuml;berbieten<\/a>, der AfD eine Plattform zu bieten. Aber selbst wenn Klaus Staeck mit seinen Vorw&uuml;rfen zur AfD-N&auml;he Recht h&auml;tte &hellip; Staecks Kolumne erscheint im Blatt, das bis vor wenigen Jahren noch mehrheitlich der SPD geh&ouml;rt hat. Nun sag, wie hast du&rsquo;s mit der Unabh&auml;ngigkeit?<\/p><p>Und wo wir schon bei fehlender Distanz sind; Staeck lobt in seiner Kolumne ja ausdr&uuml;cklich das Land Bayern, das dem Sputnik-Radiosender SNA die Lizenz verweigert hat. Es gibt wohl keine Sendeanstalt in Deutschland, die politisch derart abh&auml;ngig ist wie der Bayerische Rundfunk, dessen Intendant vorher Pressesprecher der Bayerischen Staatsregierung und Sprecher der Bundesregierung war. Wenn Staeck also in einem Atemzug Sputnik &bdquo;AfD-N&auml;he&ldquo; vorwirft und den Freistaat Bayern lobt, so erkennt man gleich, worum es ihm geht und worum nicht.<\/p><p><strong>Von der AfD zur Russenfeindlichkeit<\/strong><\/p><p>Ginge es wirklich &bdquo;nur&ldquo; um eine vermeintliche N&auml;he zur AfD, w&uuml;rde ein Kolumnist wie Klaus Staeck einem kleinen Digitalsender wie SNA sicherlich keine Sekunde seiner wertvollen Zeit widmen. Interessant scheint f&uuml;r ihn vielmehr zu sein, dass es ein russischer Staatssender ist, den er durch derlei Vorw&uuml;rfe meint, diskreditieren zu k&ouml;nnen. Russland, so schallt es ja fast t&auml;glich aus dem Bl&auml;tterwald, unterst&uuml;tzt Europas Rechtspopulisten! Hinterfragt wird diese Meldung nie. Belege oder gar Beweise scheint es daf&uuml;r auch keine zu geben. Worum geht es dann aber?<\/p><p>Wladimir Putin und dem Sputnik-Chef Dmitri Kisseljow ist es sicherlich herzlich egal, dass sie von einem Kolumnisten der Frankfurter Rundschau indirekt als AfD-Unterst&uuml;tzer bezeichnet werden und die Journalisten von Sputnik werden derlei immer wiederkehrende Dummheiten wohl &auml;hnlich wie ihre Kollegen von RT Deutsch nur noch mit einem Augenrollen quittieren. Wer wissen will, warum Kolumnisten wie Staeck die AfD-Keule auspacken, muss wissen, dass es bei derlei Hetzartikel gar nicht um die AfD geht, sondern darum, kritische Menschen aus dem linksliberalen Lager zu erreichen und sie zu einer neuen Konfrontationspolitik zu bewegen.<\/p><p>Dem alten Reaktion&auml;r L&ouml;wenthal waren die APO-Studenten auch herzlich egal. Ihm ging es darum, die Ostpolitik der SPD, die er als &bdquo;Wandel durch Anbiederung&ldquo; bezeichnete, in der Breite zu diskreditieren und den in der Mitte und rechts davon stehenden Zuschauern seiner Sendung die Entspannungspolitik madig zu machen und sie auf eine Konfrontationspolitik gegen die Sowjetunion zu mobilisieren. Genau darum geht es &ndash; bewusst oder unterbewusst &ndash; Agitatoren wie Klaus Staeck 45 Jahre sp&auml;ter auch. Staecks Wirkungsfeld ist das linksliberale B&uuml;rgertum, die Sympathisanten von Rot-Gr&uuml;n, die auch seine Kolumne in der Frankfurter Rundschau regelm&auml;&szlig;ig verfolgen.  Und genau bei diesen Lesern wirkt die angestrebte Gleichsetzung &bdquo;Russland = AfD-Partner&ldquo; und &bdquo;russische Medien = AfD-freundlich&ldquo; nat&uuml;rlich in ganz besonderer Weise. Ja, wenn denn der gute Klaus Staeck das sagt, dann muss das auch sein. Nein, muss es nicht. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170131_staeck-02-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n1971<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170131_staeck-03-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n2017<\/p><p><strong>Warum diese Aufregung?<\/strong><\/p><p>Es ist ohnehin nur schwer verst&auml;ndlich, mit welcher Brachialgewalt die Massenmedien immer wieder auf publizistische Zwerge wie RT Deutsch oder Sputnik einpr&uuml;geln. Man muss ja nicht alles gut finden, was dort geschrieben oder gesendet wird und es ist vollkommen klar, dass diese Sender nicht neutral sind, auch nicht die reine Wahrheit, sondern zuallererst ihre Perspektive unter die Leute bringen wollen. Das ist aber legitim. Nur wenn man beide Seiten einer Geschichte kennt, kann man sich selbst ein Bild machen. Und genau hiermit haben &bdquo;unsere&ldquo; Medien, &bdquo;unsere&ldquo; Politik und &bdquo;unsere&ldquo; Meinungsmacher ja auch ein echtes Problem. <\/p><p>Es ist ja bezeichnend, dass Klaus Staeck aus einer SNA-M&uuml;cke einen AfD-Elefanten macht. Ihm geht es um die Sendelizenzen, die offenbar nicht f&uuml;r &bdquo;Staatspropaganda&ldquo; vergeben werden sollen. Nun gut, wie sieht es mit den zahlreichen terrestrischen UKW-Lizenzen f&uuml;r die Sender des AFN (American Forces Network) aus? Kein Mensch k&auml;me auf die Idee, das AFN ein freier oder gar unabh&auml;ngiger journalistischer Sender sei. Dennoch hat AFN in Mannheim seine Europa-Zentrale und besitzt in Berlin, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-W&uuml;rttemberg und nat&uuml;rlich im vorbildlichen Bayern UKW-Lizenzen. &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit dem britischen Pendant BFBS. Und wie sieht es eigentlich mit den amerikanischen Propagandasendern  aus? Die gigantischen Kurzwellensendeanlagen in Biblis und Lampertheim in Hessen haben doch sicher auch eine Lizenz. Von dort aus wird mit den Radiosendern  Voice of America (f&uuml;r Afrika und Osteuropa), Radio Free Europe und Radio Liberty (beide f&uuml;r osteurop&auml;ische und zentralasiatische Staaten) sowie Radio Farda (f&uuml;r den Iran) massiv Propaganda betrieben. Hat sich ein Kolumnist der Frankfurter Rundschau eigentlich schon mal &uuml;ber diese Propagandasender direkt vor seiner Haust&uuml;r Gedanken gemacht?<\/p><p>Nein. Es geht nicht um Propaganda. Es geht um russische Propaganda. Die russische Sicht der Dinge scheint unerw&uuml;nscht zu sein. Warum? Wir alle kennen die amerikanische Sicht der Dinge ja schlie&szlig;lich auch in allen ihren Facetten. Daf&uuml;r sorgen alleine schon die zahlreichen in die deutschen Medien eingebetteten Vertreter transatlantischer Denkfabriken. Warum soll es dem Publikum nicht zumutbar sein, auch einmal die russische Sicht der Dinge kennenzulernen? <\/p><p>Gerade was den Ost-West-Konflikt angeht, aber auch bei den Themenschwerpunkten Ukraine und Syrien berichten die deutschen Medien nun einmal leider nicht umfassend. Es mag ja sein, dass man mit dem transatlantischen Auge einzigartige Dinge sieht &hellip; am besten sieht man aber immer mit zwei Augen und genau daf&uuml;r kann es durchaus sinnvoll sein, sich die Welt auch einmal mit dem russischen Auge anzuschauen. Probieren Sie es doch mal, Herr Staeck.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/10e4530e05944519a4e06203798914cb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &Auml;lteren von Ihnen werden sich erinnern: In den 70ern und 80ern war Gerhard L&ouml;wenthal in den deutschen Medien f&uuml;r Russenfeindlichkeit zust&auml;ndig. 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