{"id":36842,"date":"2017-02-02T08:45:04","date_gmt":"2017-02-02T07:45:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842"},"modified":"2017-02-02T08:45:04","modified_gmt":"2017-02-02T07:45:04","slug":"hinweise-des-tages-2805","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h01\">Martin Schulz will h&ouml;here L&ouml;hne in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h02\">Zahl der Leiharbeiter &uuml;berschreitet Millionenmarke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h03\">Warum die Minijobs abgeschafft werden sollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h04\">Azubi-Mangel? Gibt es nicht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h05\">Endlich, die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse werden politisiert!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h06\">Sieben Tods&uuml;nden des Herrn G.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h07\">Frauen liegen bei den Renten weit zur&uuml;ck &ndash; Angleichung in Zukunft vor allem durch sinkende Rentenanspr&uuml;che bei M&auml;nnern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h08\">Die Demografie-Krise f&auml;llt aus, aber die Probleme wachsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h09\">Deutsche R&uuml;stungsexporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h10\">CSU-Forderung nach Bundeswehreins&auml;tzen demontiert Grundgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h11\">Kiews Kalk&uuml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h12\">Obdachlose z&auml;hlen nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h13\">De Maizi&egrave;res Datenschutzreform: Zeugnis der Verantwortungslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h14\">Strengere Auflagen beim Seitenwechsel gefordert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h15\">Parteienfinanzierung: Lammert fordert Licht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h16\">Elegant oder Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36842#h17\">Merkel leistet Erdogan Wahlkampfhilfe<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Martin Schulz will h&ouml;here L&ouml;hne in Deutschland<\/strong><br>\nDie enormen Gewinne in Deutschland h&auml;tten die Arbeitnehmer erwirtschaftet, sagt der designierte SPD-Chef. Sie sollten mehr davon bekommen. Auch zu Trump macht er eine klare Ansage.<br>\n Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert h&ouml;here L&ouml;hne in Deutschland. &bdquo;Wir haben erheblichen Nachholbedarf bei den Einkommen&ldquo;, sagte er der Funke Mediengruppe. Die enormen wirtschaftlichen Gewinne, die in Deutschland erzielt w&uuml;rden, h&auml;tten die Arbeitnehmer erarbeitet. In den vergangenen Jahrzehnten seien die Gewinne der Unternehmen allerdings deutlich st&auml;rker gewachsen als die L&ouml;hne. &bdquo;Das sollten die Tarifpartner bei ihren n&auml;chsten Verhandlungen ber&uuml;cksichtigen&ldquo;, forderte der fr&uuml;here Pr&auml;sident des Europaparlaments.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/martin-schulz-ist-fuer-hoehere-loehne-und-gegen-trump-politik-14813473.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Schulz kann f&uuml;r h&ouml;here L&ouml;hne pl&auml;dieren &ndash; umsetzen m&uuml;ssen es eh andere. Oder m&ouml;chte er die Zust&auml;ndigkeit der Tarifpartner aush&ouml;hlen? Aber weshalb hat sich seine Parteifreundin, Bundesministerin Nahles, f&uuml;r so eine geringe Erh&ouml;hung des ohnehin l&ouml;chrigen, mit zahlreichen Ausnahmen versehenen Mindestlohns eingesetzt? Das w&auml;re eine M&ouml;glichkeit f&uuml;r eine Lohnerh&ouml;hung gewesen. Fazit: Diese Forderung von Herrn Schulz wirkt ziemlich unglaubw&uuml;rdig.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: H&ouml;here L&ouml;hne!<\/strong><br>\nSchulz macht es sich zu einfach, wenn er die Aufgabe, h&ouml;here L&ouml;hne durchzusetzen, den Tarifpartnern zuweist. Warum haben wir keinen Mindestlohn wie in Frankreich (9,67 Euro pro Stunde, in Deutschland 8,84 Euro)? Die SPD ist f&uuml;r dieses schlechte Gesetz verantwortlich. Warum sind die L&ouml;hne in Deutschland seit Jahren weniger gestiegen als in anderen Industriestaaten? Wegen der Agenda 2010! Die sogenannte Zumutbarkeitsklausel verpflichtet Arbeitslose, eine Arbeit anzunehmen, unabh&auml;ngig von ihrer Qualifikation und der Bezahlung. Das war fr&uuml;her anders. Wir k&ouml;nnen im Bundestag sofort die alte Zumutbarkeitsklausel wiederherstellen. Das ist eine Forderung des leider verstorbenen SPD-Sozialpolitikers und langj&auml;hrigen Vorsitzenden der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft f&uuml;r Arbeitnehmerfragen (AfA) Ottmar Schreiner.<br>\nDie enorme Zunahme prek&auml;rer Arbeitsverh&auml;ltnisse, insbesondere die M&ouml;glichkeit sachgrundloser Befristung von Arbeitsvertr&auml;gen, hat die Verhandlungsmacht der Gewerkschaften enorm geschw&auml;cht. Verantwortlich: die SPD! Im Bundestag kann sofort das Gesetz, das sachgrundlose Befristungen zul&auml;sst, gestrichen werden.<br>\nWenn Schulz eine Chance haben will, muss er sich von der Agenda 2010 verabschieden. Sie ist eine Anleitung zur Lohndr&uuml;ckerei, zur Rentenk&uuml;rzung und zur K&uuml;rzung von sozialen Leistungen. Wann begreift die SPD das endlich.<br>\nDer &bdquo;Spiegel&ldquo; nannte den SPD-Kanzlerkandidaten schon &bdquo;Sankt Martin&ldquo;. Wunderbar. Nur: Der heilige Martin hat dem Frierenden die H&auml;lfte seines Mantels gegeben, nicht nur warme Worte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1312525995475531\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das komplette Interview der Funke Medien Gruppe mit Martin Schulz ist <a href=\"http:\/\/www.wr.de\/politik\/martin-schulz-nicht-ich-die-kanzlerin-hat-es-schwer-id209461895.html\">auf der Seite der Westf&auml;lischen Rundschau<\/a> abrufbar. Darin offenbart Schulz auch, dass es bei der Bundestagswahl nicht um Schulz gegen Merkel gehe, sondern um einen Wettbewerb von Parteien und Programmen. Wobei nach Auffassung von Schulz, die Kanzlerin als &bdquo;gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Vorsitzende einer stark sozialdemokratisch gepr&auml;gten Bundesregierung&ldquo; ohnehin sozialdemokratische Politik betreibe. Diese Verdrehung der Rollen ist wohl n&ouml;tig, um die absehbare Niederlage den Anh&auml;ngern besser verkaufen zu k&ouml;nnen. Denn eigentlich ist es ja andersrum. Die SPD hat sich zum blo&szlig;en Anh&auml;ngsel der CDU gemacht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zahl der Leiharbeiter &uuml;berschreitet Millionenmarke<\/strong><br>\nDie Zahl der Leiharbeitnehmer hat im vorigen Jahr erstmals die Marke von einer Million &uuml;berschritten. Im Juni 2016 waren 1,006 Millionen Leiharbeiter sozialversicherungspflichtig oder als haupterwerbliche Minijobber besch&auml;ftigt, wie aus einer Bilanz der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) hervorgeht.<br>\nDas waren 45.000 mehr als ein Jahr zuvor. Drei Prozent der mehr als 31 Millionen sozialabgabenpflichtig Besch&auml;ftigten hatten damit einen Job in der Zeitarbeit. Union und SPD stritten 2016 lange &uuml;ber eine sch&auml;rfere Regulierung der Leiharbeit, die dann zum Jahresende verabschiedet wurde.<br>\nDie neuen Bestimmungen treten Anfang April in Kraft. Leiharbeiter sollen nach neun Monaten im selben Betrieb die gleiche Entlohnung erhalten wie die Stammbelegschaft. Sie d&uuml;rfen zudem h&ouml;chstens 18 Monate an denselben Betrieb verliehen werden oder m&uuml;ssen danach von diesem fest eingestellt werden. Von diesen Grundregeln d&uuml;rfen Arbeitgeber und Gewerkschaften aber gemeinsam abweichen, wenn die Tarifpartner dies vereinbaren.<br>\nAus der BA-Studie zur Leiharbeit geht hervor, dass nur 15 Prozent aller Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in der Leiharbeit l&auml;nger als 18 Monate dauerten. Knapp drei von zehn dieser Jobs waren nach weniger als einem Monat beendet. Mehr als jeder Zweite &uuml;bte eine Helfert&auml;tigkeit aus. Gut jeder f&uuml;nfte neue Leiharbeitnehmer war zuvor ein Jahr oder l&auml;nger ohne Arbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/nuernberg-erstmals-mehr-als-eine-million-leiharbeiter-a-1132589.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei an das Lob der Arbeitgeberseite &uuml;ber die neuen Vorschriften. Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33333#h01\">Leiharbeit: Unternehmer freuen sich &uuml;ber Nahles&rsquo; Gesetz<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Hohe Langzeitarbeitslosigkeit, schlechte Jobs: Zeit f&uuml;r eine aktive Arbeitsmarktpolitik<\/strong><br>\n&bdquo;Weiterhin sind fast eine Million Menschen in Deutschland langzeiterwerbslos. Viele Menschen m&uuml;hen sich jahrelang vergeblich um eine Arbeitsstelle. Die tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit liegt mit 3,7 Millionen Menschen, von denen &uuml;ber 900.000 nicht mehr in der offiziellen Statistik gez&auml;hlt werden, so hoch, dass man von einer dauerhaften Krise am Arbeitsmarkt sprechen muss&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zur heutigen Vorstellung des Monatsberichts der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170102-hwt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170102-hwt-01-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/hohe-langzeitarbeitslosigkeit-schlechte-jobs-zeit-fuer-eine-aktive-arbeitsmarktpolitik\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warum die Minijobs abgeschafft werden sollten<\/strong><br>\nEine neue Studie hat die Debatten um Mindestlohn und Minijobs wiederaufleben lassen. Zwar sollten die vermeintlich skandal&ouml;sen Ergebnisse der Untersuchung mit einiger Vorsicht interpretiert werden &ndash; das &auml;ndert jedoch nichts daran, dass es sich bei den Minijobs um eine Besch&auml;ftigungsform handelt, die v&ouml;llig zu Recht seit Jahren immer wieder grunds&auml;tzlich kritisiert wird. Ein Kommentar von Stefan Sell.<br>\nDie Debatten um den gesetzlichen Mindestlohn waren in den letzten Monaten aus dem Fokus der &Ouml;ffentlichkeit verschwunden. Die vielen Kritiker der Lohnuntergrenze sind angesichts der vorhergesagten, aber nicht eingetretenen Besch&auml;ftigungskatastrophe ziemlich still geworden. Auf der anderen Seite hat das in die Mindestlohn-Kommission ausgelagerte Verfahren zur Anpassung des Mindestlohns politischen Forderungen nach einer deutlichen Anhebung der Lohnuntergrenze etwas den Wind aus den Segeln genommen.<br>\nIn dieser Woche ist das Thema allerdings wieder in den Strom der &ouml;ffentlichen Aufmerksamkeit geschwappt. Ausl&ouml;ser war eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Das WSI hat unter anderem untersucht, wie viele geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte &ndash; sprich: Minijobber &ndash; 2015 tats&auml;chlich den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn erhalten haben. Ergebnis: In diesem Jahr h&auml;tte knapp die H&auml;lfte der Minijobber weniger als die damals geltenden 8,50 Euro brutto pro Stunde bezahlt bekommen.<br>\nDie medialen Reaktionen auf die Studie lie&szlig;en nicht lange auf sich warten. In der S&uuml;ddeutschen Zeitung hie&szlig; es beispielsweise: &bdquo;Viele Minijobber erhalten nicht den gesetzlichen Mindestlohn, obwohl er ihnen zusteht.&ldquo; Diese Aussage ist allerdings nicht unproblematisch, verleitet sie doch viele Leser nach der ersten, fl&uuml;chtigen Kenntnisnahme zu dem Eindruck, dass das heute, also im Januar 2017, so sei. Tats&auml;chlich bezieht sich die Studie aber auf das Jahr 2015.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/warum-die-minijobs-abgeschafft-werden-sollten-19173\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Azubi-Mangel? Gibt es nicht!<\/strong><br>\nStudie: &ldquo;Der gespaltene Ausbildungsmarkt&rdquo;<br>\nUnternehmen klagen &uuml;ber mangelnde Bewerber &ndash; doch ein Drittel der Jugendlichen, die sich ernsthaft f&uuml;r eine Ausbildung interessieren, findet keine Stelle. &ldquo;Das birgt sozialen Sprengstoff&rdquo;, sagt DGB-Vize Elke Hannack. In einer Kurzstudie hat der DGB die Ausbildungschancen von jungen Menschen analysiert.<br>\nWie stehen die Chancen von jungen Menschen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen? Das hat der DGB in einer Kurzstudie analysiert. Ein Ergebnis: Auch im Ausbildungsjahr 2016 haben insgesamt 283.281 junge Menschen, die ein ernsthaftes Interesse an einer Ausbildung hatten &ndash; und von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) als &bdquo;ausbildungsreif&ldquo; deklariert wurden &ndash; keinen Ausbildungsplatz gefunden. Viele von ihnen wurden in Ersatzma&szlig;nahmen geparkt. Diesen Jugendlichen stehen nur 43.478 offene Ausbildungspl&auml;tze gegen&uuml;ber. Die hohe Zahl an ausbildungsinteressierten Jugendlichen zeigt die Attraktivit&auml;t der dualen Berufsausbildung. Hier liegt auch enormes Potenzial f&uuml;r die Betriebe, um hochqualifizierte Fachkr&auml;fte auszubilden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8eb76bdc-e7a6-11e6-ad3a-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Endlich, die deutschen Export&uuml;bersch&uuml;sse werden politisiert!<\/strong><br>\nDeutschland, so der Au&szlig;enseiter, habe einen &bdquo;extrem unterbewerteten&ldquo; Euro dazu benutzt, die USA und ihre EU-Partner &bdquo;auszubeuten&ldquo;. F&uuml;r Makroskop-Leser sind die Aussagen Navarros wahrlich nichts Neues. Wer aber allen Ernstes geglaubt hat, dass der &bdquo;wirtschaftliche Erfolg&ldquo; Deutschlands in erster Linie auf der &uuml;berragenden Leistungsf&auml;higkeit der deutschen Wirtschaft beruht, der kann freilich nicht fassen, warum er, der &bdquo;Mustersch&uuml;ler&ldquo;, nun pl&ouml;tzlich &bdquo;Ausbeuter&ldquo; gescholten wird.<br>\nUnser Verdacht, dass ein Gro&szlig;teil der &Ouml;konomenzunft schlicht keine Ahnung von der Funktionsweise moderner Geldwirtschaften hat und daher auf deren Rat unsere sogenannte politische Elite eine katastrophale Wirtschaftspolitik betreibt, best&auml;tigt eindrucksvoll Angela Merkel. Sie hat, so berichtet die FAZ, die Kritik unseres Au&szlig;enseiters wie folgt &bdquo;gekontert&ldquo;:\n<blockquote><p>\n&raquo;Deutschland ist ein Land, das immer daf&uuml;r geworben hat, dass die Europ&auml;ische Zentralbank eine unabh&auml;ngige Politik macht, so wie das auch die Bundesbank gemacht hat, als es noch keinen Euro gab.&laquo;(hier)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Frau Merkel sollte unbedingt nach neuen wirtschaftlichen Beratern Ausschau halten, denn der &bdquo;Au&szlig;enseiter&ldquo;, der nun &bdquo;ranghoher Berater&ldquo; Trumps ist, wird zu einem solchen Unsinn nicht nur nicken und sich vielleicht noch denken, so sind sie halt die Deutschen, sondern sie mit Fakten konfrontieren. Und Fakt ist, dass Deutschland durch seine Lohndumping-Strategie unter dem Deckmantel des Euro real abgewertet hat. Es hat, wie wir hier immer und immer wieder geschrieben haben, anders als etwa Frankreich, eine Lohnentwicklung weit unterhalb des Produktivit&auml;tsfortschritts verzeichnet und sich dadurch unlautere Wettbewerbsvorteile verschafft. Ohne den Euro, also mit der Mark, w&auml;re der sch&ouml;ne Wettbewerbsvorteil durch eine Aufwertung ziemlich schnell zunichte gemacht worden.<br>\nDie Zeiten, in denen man andere an die Einhaltung von Regeln mahnen konnte und ein Spiel spielte, das alle Regeln einer vern&uuml;nftigen internationalen Wirtschaftsordnung missachtete, scheint endg&uuml;ltig ausgespielt. Dass es dazu einer Figur wie Donald Trump bedurfte, nennt man wohl Ironie des Schicksals.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/02\/endlich-die-deutschen-exportueberschuesse-werden-politisiert\/\">Makroskop<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Gauck &uuml;ber Trump: &ldquo;Dann ist die Welt, wie wir sie kennen, bedroht&ldquo;<\/strong><br>\nUnter dem Eindruck der Politik von US-Pr&auml;sident Donald Trump hat der scheidende Bundespr&auml;sident Joachim Gauck Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft aufgefordert, f&uuml;r offene Grenzen und freien Handel zu k&auml;mpfen. &bdquo;Mit dem Amtsantritt des neuen amerikanischen Pr&auml;sidenten steht zu bef&uuml;rchten, dass gerade jenes Land, das den wichtigsten Absatzmarkt f&uuml;r deutsche Exporte darstellt, sich von den Prinzipien des Freihandels entfernen k&ouml;nnte&ldquo;, sagte Gauck laut Redemanuskript am Dienstagabend bei einer Feierstunde zum F&uuml;hrungswechsel beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in Berlin.<br>\n&bdquo;Wird die Freiheit des Handels eingeschr&auml;nkt, dann steht auch unser Wohlstand in Frage&ldquo;. W&uuml;rden neue Mauern errichtet statt alte zu schleifen, z&ouml;gen sich Gesellschaften, die von Technologie, Innovation und Austausch &bdquo;in unvorstellbarem Ma&szlig;e&rdquo; profitiert haben, &bdquo;ins nationale Schneckenhaus&ldquo; zur&uuml;ck, statt die Zusammenarbeit zum Wohle aller zu suchen, sagte Gauck. &bdquo;Dann ist die Welt, wie wir sie kennen und wie wir sie sch&auml;tzen, bedroht. Lassen Sie uns diesen Kr&auml;ften der Abschottung entschlossen und gemeinsam gegen&uuml;bertreten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gauck-ueber-trump-dann-ist-die-welt-wie-wir-sie-kennen-bedroht\/19330252.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die deutsche Oligarchie wei&szlig; sicher was sie an Gauck hatte. Es &uuml;berrascht aber, dass Gauck so ungeschminkt formuliert um was es geht: &ldquo;&hellip;. dass gerade jenes Land, das den wichtigsten Absatzmarkt f&uuml;r deutsche Exporte darstellt, sich von den Prinzipien des Freihandels entfernen k&ouml;nnte&ldquo;. Das ist es, die USA sollen ihre Grenzen weiter f&uuml;r den ungebremsten Export aus Deutschland offen halten. Dass Trump dies nun kritisiert ist das Problem, das die deutsche Oligarchie prim&auml;r mit ihm hat. Es w&auml;re allerdings illusorisch zu glauben, dass ein Bundespr&auml;sident Steinmeier, einer der Architekten der Agenda 2010, welche die Grundlage des deutschen Lohndumpings ist, das anders sehen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sieben Tods&uuml;nden des Herrn G.<\/strong><br>\nKaum hat sich R&uuml;diger Grube vom Acker gemacht, wird er mit Elogen &uuml;berh&auml;uft. Der Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn, Utz-Helmuth Felcht, spricht von &ldquo;bleibenden Verdiensten&rdquo; f&uuml;r die Zukunftssicherung des Konzerns. Unser Autor ist ganz anderer Meinung.<br>\nHalten wir fest: W&uuml;rde ein Lokf&uuml;hrer, ein Stellwerker oder irgendein Bahner, der Verantwortung tr&auml;gt, auf vergleichbare Art und Weise &ndash; beim Poker um eine Vertragsverl&auml;ngerung mit l&auml;ngerer Laufzeit beziehungsweise mit h&ouml;herer Verg&uuml;tung &ndash; die Brocken hinschmei&szlig;en, dann w&uuml;rde das zu Recht als verantwortungslos gebrandmarkt werden. W&uuml;rde ein solches Verhalten im Bahnkonzern Schule machen, dann w&uuml;rde der Schienenverkehr schlicht kollabieren.<br>\nEs ist auch nicht zu erkennen, wof&uuml;r Grube zu danken ist. Er hat nur das Zerst&ouml;rungswerk der vorausgegangenen Konzernchefs der Deutschen Bahn, Heinz D&uuml;rr und Hartmut Mehdorn, fortgesetzt. Was einer gewissen Logik nicht entbehrt, stammen sie doch alle drei aus der Daimler-Kaderschmiede. Richtig ist, dass dies bei Grube meist mit einem L&auml;cheln begleitet war, was ihn von seinem grimmgesichtigen Vorg&auml;nger unterschied. Grube war schlicht die bislang beste Bahn-Abrissbirne. Diese Bilanz l&auml;sst sich in den &ldquo;Sieben Tods&uuml;nden des Herrn G.&rdquo; wie folgt zusammenfassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/305\/sieben-todsuenden-des-herrn-g-4178.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Frauen liegen bei den Renten weit zur&uuml;ck &ndash; Angleichung in Zukunft vor allem durch sinkende Rentenanspr&uuml;che bei M&auml;nnern <\/strong><br>\nBei der Altersversorgung ist die Kluft zwischen M&auml;nnern und Frauen in Deutschland noch deutlich gr&ouml;&szlig;er als bei den L&ouml;hnen. In Westdeutschland f&auml;llt der so genannte Gender Pension Gap zudem fast doppelt so hoch aus wie im Osten. In Zukunft wird der Abstand zwar schrumpfen. Doch das hat nur zum kleineren Teil mit einer besseren Altersversorgung von Frauen zu tun. Vor allem liegt es daran, dass k&uuml;nftig die durchschnittliche gesetzliche Rente von M&auml;nnern im Vergleich zu heutigen Rentnern geringer sein wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Studie. Eine Forschergruppe des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) um den &Ouml;konomen Dr. Markus Grabka hat daf&uuml;r geschlechtsspezifische Unterschiede bei der gesetzlichen Rente analysiert. Die Untersuchung basiert auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels und der Rentenversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_107123.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><strong>dazu: Berichte &uuml;ber Rentenstudie mit &ldquo;alternativer Mathematik&rdquo; zum M&auml;nner-Frauen-Vergleich<\/strong><br>\nAm 1. Februar 2017 melden diverse Online-Medien (u.a. ZDFtext 137) &uuml;ber eine Rentenstudie: &ldquo;Der Studie zufolge erhielten westdeutsche M&auml;nner 2014 im Schnitt monatlich 994 Euro und damit 418 Euro oder 42 Prozent mehr aus der Gesetzlichen Rentenversicherung als die Rentenempf&auml;ngerinnen.&rdquo; (Hervorhebung durch BaSta) Eine seltsame Berechnung: Wenn westdeutsche M&auml;nner eine durchschnittliche Rente in H&ouml;he von 994 Euro erhalten und westdeutsche Frauen eine um 418 Euro geringere Rente, dann erhielten Frauen eine durchschnittliche Rente in H&ouml;he von 576 Euro (994 Euro minus 418 Euro). Wenn dies zutreffen sollte, dann erhielten westdeutsche M&auml;nner nicht &bdquo;42 Prozent mehr .. als die Rentenempf&auml;ngerinnen&ldquo; wie es in diversen Online-Meldungen hei&szlig;t, sondern etwa 73 Prozent mehr als westdeutsche Frauen. (418 mal 100 dividiert durch 576 = etwa 73) Oder gibt es inzwischen auch schon eine &bdquo;alternative Mathematik&ldquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/buero-fuer-absurde-statistik\/876-berichte-ueber-rentenstudie-mit-alternativer-mathematik-zum-maenner-frauen-vergleich.html\">B&uuml;ro f&uuml;r absurde Statistik (BIAJ)<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Demografie-Krise f&auml;llt aus, aber die Probleme wachsen<\/strong><br>\n&bdquo;Die gute Nachricht ist, dass sich die Prognose vom absehbar alternden, schrumpfenden und schw&auml;chelnden Deutschland wohl doch nicht bewahrheitet. Jedenfalls nicht so drastisch, wie es die Schreckensbilder vom Demografie-Kollaps mit immer mehr Alten auf den Schultern von immer weniger Jungen ahnen lie&szlig;en. Das geht aus der demografiepolitischen Bilanz der Bundesregierung hervor, die das Kabinett heute beschlie&szlig;en will und die unserer Redaktion vorliegt.&ldquo; Und weiter unten: Fr&uuml;here Prognosen gingen davon aus, dass Deutschlands Bev&ouml;lkerung bis zum Jahr 2060 von derzeit 82 Millionen auf 73 Millionen zur&uuml;ckgehen, im ung&uuml;nstigsten Fall sogar auf 67,6 Millionen schrumpfen k&ouml;nnte. In ihrer j&uuml;ngsten Bilanz wagt die Regierung eine Neuberechnung mit den aktuellen Vorhersagen zur Zuwanderung, Geburtenrate und Lebenserwartung und kommt zu dem Schluss, dass &ldquo;die Einwohnerzahl in Deutschland bis 2060 ungef&auml;hr auf dem heutigen Stand stabil bleiben&rdquo; w&uuml;rde.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/die-demografie-krise-faellt-aus-aber-die-probleme-wachsen-aid-1.6574588\">RP online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W:<\/strong> Was denn nun? Ist die demografische Vorhersageglaskugel kaputt? Seitenlang haben uns Bundesregierung und die Hofberichterstattung das alternde Deutschland unter die Nase gerieben und ganz genau gewusst wie man das Renteneintrittsalter erh&ouml;hen und die Renten k&uuml;rzen m&uuml;sse, um der Demografiefalle zu entgehen und nun alles zur&uuml;ck? Darf sich der Bundesb&uuml;rger nun auf sinkendes Rentenalter und k&uuml;rzere Arbeitszeiten gefasst machen? Doch gemach, etwas sp&auml;ter erf&auml;hrt man schon &bdquo;die Probleme werden dadurch jedoch nicht kleiner.&ldquo;<\/em><br>\n<em>Das l&auml;sst hoffen, dass der Abbau von sozialen Errungenschaften weitergehen kann. Nur die Begr&uuml;ndungen k&ouml;nnten sich leicht &auml;ndern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche R&uuml;stungsexporte<\/strong><br>\nBrandbeschleuniger f&uuml;r Konfliktgebiete<br>\nBei den deutschen R&uuml;stungsexporten sind offensichtlich alle D&auml;mme gebrochen. Am 30. November 2016 wurde bekannt, dass der Bundessicherheitsrat in seiner letzten Sitzung R&uuml;stungsexporte in Krisengebiete in Milliardenh&ouml;he genehmigt hatte. Allein nach Algerien wurde ein umfangreiches Arsenal genehmigt: eine weitere Fregatte, 4 Bordhubschrauber, 234 Waffenstationen f&uuml;r schon zuvor gelieferte Fuchspanzer sowie 474 Milit&auml;r-LKW. Dazu kommen hunderte von Maschinengewehren an Indonesien, mit im Paket: eine halbe Million Patronen. Es wurde Lieferungen an diverse Golfstaaten genehmigt, dazu geh&ouml;ren 41.644 &bdquo;Artilleriemultifunktionsz&uuml;nder&ldquo;, die dann in Frankreich zum fertigen &bdquo;Produkt&ldquo; zusammengebaut und von dort exportiert werden. Diese Zusammenarbeit mehrerer europ&auml;ischer Staaten bei der R&uuml;stungsproduktion und beim Export senkt offensichtlich in der Praxis die H&uuml;rden in der Genehmigungspraxis deutlich.<br>\nDie R&uuml;stungsunternehmen, deren B&ouml;rsenkurse bereits nach der Wahl von Donald Trump nach oben schnellten, k&ouml;nnen sich auf kr&auml;ftige Gewinne freuen. Zu den j&uuml;ngsten Profiteuren geh&ouml;ren unter anderem ThyssenKrupp Marine Systems, Heckler&amp;Koch und Rheinmetall Defence.<br>\nDiese Entscheidung ist Teil einer schon l&auml;nger anhaltenden Entwicklung in Richtung steigender Waffenproduktion und steigender Exporte. Die Anfang des Jahres bekannt gegebenen Werte f&uuml;r das Jahr 2016 ergaben den zweith&ouml;chsten Stand an Einzelgenehmigungen aller Zeiten: 6,88 Mrd. Euro. Auch bei den Genehmigungen f&uuml;r Kleinwaffenexporte gibt es keinen Lichtblick: Sie stiegen von 32 Millionen Euro 2015 auf 47 Millionen 2016 deutlich an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/02\/01\/deutsche-ruestungsexporte\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>CSU-Forderung nach Bundeswehreins&auml;tzen demontiert Grundgesetz<\/strong><br>\n&bdquo;Mitten in Deutschland die Panzer auffahren zu lassen, erh&ouml;ht unsere Sicherheit ganz bestimmt nicht&ldquo;, erkl&auml;rt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, zur Ank&uuml;ndigung der bayerischen Staatsregierung, im Bundesrat eine Grundgesetz&auml;nderung zu beantragen, um Bundeswehreins&auml;tze im Inland zu erm&ouml;glichen. Jelpke weiter:<br>\n&bdquo;Die CSU glaubt offenbar, durch die Terroranschl&auml;ge der letzten Monate R&uuml;ckenwind f&uuml;r ihre Tr&auml;ume von einem militarisierten Staat zu erhalten. Diese Instrumentalisierung der Toten ist nicht nur politisch die falsche Konsequenz, es ist auch moralisch nur emp&ouml;rend.<br>\nF&uuml;r die Terrorbek&auml;mpfung ist die Polizei zust&auml;ndig, nicht das Milit&auml;r. Die Bundeswehr ist f&uuml;r die Bek&auml;mpfung von Kriminellen weder n&ouml;tig noch daf&uuml;r ausgebildet.<br>\nWenn die CSU die Gegner der von ihr geforderten Grundgesetz&auml;nderung ideologischer Blockaden bezichtigt, muss sie sich vorhalten lassen: Die Trennung von Polizei und Milit&auml;r ist eine direkte Konsequenz aus den grausamen Erfahrungen der Vergangenheit. Mit dieser Zivilisierung der Innenpolitik will die CSU nun also aufr&auml;umen. Vor einer solchen angeblichen Terrorbek&auml;mpfung kann es einem nur bange sein. Sie l&auml;sst keinen Stein auf dem anderen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/csu-forderung-nach-bundeswehreinsaetzen-demontiert-grundgesetz\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36796#h12\">&bdquo;Ordnung und Vernichtung&ldquo;: Ausstellung zur Polizei im NS-Staat im Deutschen Historischen Museum Vorbeugende Verbrechensbek&auml;mpfung<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kiews Kalk&uuml;l<\/strong><br>\nNach Berliner Informationen, die sich unter anderem auf Berichte der OSZE-Mission in der Ostukraine st&uuml;tzen, versuchen derzeit vor allem ukrainische Milit&auml;rs, den Frontverlauf zu ihren Gunsten zu verschieben. Offenbar nehmen sie dabei auch in Kauf, dass sich die Spannungen erh&ouml;hen, hei&szlig;t es in Berliner Regierungskreisen. Dahinter, so vermutet es mancher in der deutschen Administration, k&ouml;nnte auch das Kalk&uuml;l stecken, die Lage so zu versch&auml;rfen, dass Pl&auml;ne von US-Pr&auml;sident Donald Trump zur Lockerung der Sanktionen noch gestoppt werden k&ouml;nnten. Nach Berliner Lesart will Poroschenko so ziemlich alles versuchen, um ein Ende der Sanktionen gegen Russland zu verhindern.<br>\nIn der Bundesregierung w&auml;chst freilich die Sorge, dass Kiews Kalk&uuml;l kontraproduktiv sein k&ouml;nnte. So k&ouml;nnte Trump die Sanktionen unabh&auml;ngig von der Lage an der Kontaktlinie lockern. Und dann h&auml;tte Kiew doppelt den Schaden: eine Lageverbesserung f&uuml;r Russland bei gleichzeitiger Versch&auml;rfung des Konflikts in der Ostukraine. Ob es gelingt, Kiew angesichts dessen von seinen eigenen Provokationen abzubringen, traut sich in Berlin niemand vorherzusagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ostukraine-kiews-kalkuel-1.3356319\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Obdachlose z&auml;hlen nicht<\/strong><br>\nObdachlosigkeit ist nichts, wovon die Regierenden etwas wissen wollen. Sie machen das, was so viele machen, wenn ihnen ein Bettler begegnet: Sie gucken weg. Entsprechend kommt das Problem in der offiziellen Statistik gar nicht erst vor. Bis heute existiert dazu keine bundeseinheitliche Berichterstattung auf gesetzlicher Grundlage, lediglich Nordrhein-Westfalen erhebt von Amts wegen Daten. Allein an Rhein und Ruhr lebten demnach 2015 mehr als 20.000 wohnungslose Personen. Deutschlandweit sind es nach Sch&auml;tzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) &uuml;ber 335.000. Und es werden immer mehr. Bis 2018 rechnet der Verband mit 536.000 Betroffenen.<br>\nBerlin gilt gemeinhin als &raquo;Hauptstadt der Obdachlosen&laquo;. Das Thema kocht dort seit Jahren immer dann hoch, wenn es bitterkalt ist. Aktuell &uuml;ben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Druck auf den Senat aus, ausreichend Notquartiere f&uuml;r Menschen einzurichten, die vor dem Frost Schutz suchen. Im Rahmen der &raquo;Berliner K&auml;ltehilfe&laquo;, eines von Wohlfahrtsverb&auml;nden, Kirchen und Landesregierung getragenen Programms, werden derzeit rund 800 Schlafpl&auml;tze angeboten, im Februar sollen rund 100 dazukommen. Den Bedarf deckt das nicht ann&auml;hernd. In der Hauptstadt k&ouml;nnten bis zu 20.000 Menschen ohne festen Wohnsitz leben. Nach Angaben des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) fristeten davon 3.000 dauerhaft ein Dasein auf der Stra&szlig;e.<br>\nAm Montag schlug die BVG Alarm, weil immer mehr Zufluchtsuchende in den U-Bahn-Stationen n&auml;chtigen w&uuml;rden. In den Wintermonaten bleiben daf&uuml;r grunds&auml;tzlich zwei Bahnh&ouml;fe auch nachts ge&ouml;ffnet, in Notzeiten werden behelfsm&auml;&szlig;ig weitere Stationen offengelassen. Allerdings fehlten dort Toiletten und sanit&auml;re Einrichtungen, monierte BVG-Sprecherin Petra Reetz gegen&uuml;ber der Berliner Morgenpost. Dazu k&auml;men Verst&auml;ndigungsprobleme, weil viele G&auml;ste aus Osteuropa stammten. Vor allem f&uuml;r diese Menschen m&uuml;ssten andere L&ouml;sungen gefunden werden, so Reetz. Ihr Appell: &raquo;Bahnh&ouml;fe sind eine Notl&ouml;sung und kein w&uuml;rdiges Quartier, auch nicht f&uuml;r Obdachlose.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-01\/095.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>De Maizi&egrave;res Datenschutzreform: Zeugnis der Verantwortungslosigkeit<\/strong><br>\nMehr Video&uuml;berwachung, weniger Selbstbestimmung und Aufsicht: Die Bundesregierung hat heute einen Entwurf der umstrittenen Datenschutznovelle beschlossen. Sie verst&ouml;&szlig;t damit gegen europ&auml;ische Standards, an die das deutsche Recht eigentlich angepasst werden sollte.<br>\nAllen Diskussionen um mitgeschnittenes Surfverhalten durch Browser-Erweiterungen, das Manipulationspotenzial von Big Data im Wahlkampf oder die intransparente Datenweitergabe zwischen WhatsApp und Facebook zum Trotz: Die Bundesregierung betreibt weiterhin einen Datenschutzabbau. Kaum von der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommen, hat das Kabinett heute den umstrittenen Entwurf f&uuml;r eine &Uuml;berarbeitung der deutschen Datenschutzgesetzgebung beschlossen.<br>\nDatensammlungen und darauf basierende Verhaltensanalysen durch Unternehmen und Beh&ouml;rden sind in der digital vernetzten Gesellschaft allgegenw&auml;rtig. Wenn die Bundesregierung nun plant, Auskunfts- und auch Widerspruchsrechte der Verbraucher zu schw&auml;chen, ist das ein direkter Angriff auf die informationelle Selbstbestimmung der Menschen in Deutschland. Dar&uuml;ber hinaus soll das Gesetz einen massiven Ausbau der Video&uuml;berwachung in Kaufh&auml;usern und Gastst&auml;tten erm&ouml;glichen und die Kontrolle &ouml;ffentlicher Stellen durch die Datenschutzbeh&ouml;rden einschr&auml;nken. So sollen die unabh&auml;ngigen Aufsichtsbeh&ouml;rden Datenschutzverst&ouml;&szlig;e im Bereich von Polizei und Justiz lediglich unverbindlich beanstanden k&ouml;nnen, statt sie vor Gericht zu bringen. Auch soll eine aktive Unterrichtung des Bundestages durch die Bundesdatenschutzbeauftragte &uuml;ber Kontrollen beim BND nicht mehr m&ouml;glich sein.<br>\nDie Regierung bleibt damit der von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re vorgegebenen Linie treu, Datenschutz aus falsch verstandener Wirtschaftsfreundlichkeit und fehlgeleiteter Sicherheitspolitik weiter zu schw&auml;chen &ndash; auch wenn Deutschland damit gegen EU-Recht verst&ouml;&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/\/2017\/de-maizieres-datenschutzreform-zeugnis-der-verantwortungslosigkeit\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Strengere Auflagen beim Seitenwechsel gefordert<\/strong><br>\n&Uuml;ber die H&auml;lfte der ehemaligen EU-Kommissare seien sp&auml;ter als Lobbyisten f&uuml;r Wirtschaftsunternehmen aktiv. F&uuml;r EU-Parlamentarier sei der Wechsel in die freie Wirtschaft sogar ohne Karenzzeit m&ouml;glich. Die Nichtregierungsorganisation Transparency International fordert strengere Regeln und verweist auf das Vorbild Frankreich.<br>\nEs sind gefragte Experten, die nicht nur viel Fachwissen, sondern auch die richtigen Kontakte mitbringen. Ehemalige Abgeordnete des EU-Parlaments, Kommissare oder Mitarbeiter der EU-Institutionen. Das hat auch Google erkannt: &Uuml;ber die H&auml;lfte der EU-Lobbyisten des Konzerns haben dem Bericht von Transparency International zufolge zuvor f&uuml;r eine der EU-Institutionen gearbeitet.<br>\nDrei&szlig;ig Prozent der untersuchten Abgeordneten w&uuml;rden nach ihrer Zeit als Abgeordnete f&uuml;r Lobbyorganisationen arbeiten. Und sogar &uuml;ber die H&auml;lfte der ehemaligen EU-Kommissare seien sp&auml;ter f&uuml;r Unternehmen aktiv, die im EU-Lobbyistenregister aufgef&uuml;hrt sind. Die meisten davon im Auftrag der Wirtschaft, deutlich weniger f&uuml;r NGOs, Universit&auml;ten oder Think Tanks. Das k&ouml;nne schnell zu Interessenkonflikten f&uuml;hren, kritisiert Daniel Freund von Transparency International.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/transparency-international-strengere-auflagen-beim.769.de.html?dram:article_id=377786\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Parteienfinanzierung: Lammert fordert Licht<\/strong><br>\nGest&uuml;ckelte Gro&szlig;spenden, verdecktes Sponsoring, anonyme Kreditgeber: Bundestagspr&auml;sident Lammert greift in seinem aktuellen Bericht zur Parteienfinanzierung einige fragw&uuml;rdige Methoden auf, mit denen die Parteien in Deutschland zum Teil an ihr Geld kommen. Vor allem Lammerts eigene Partei sollte sich seine Kritik zu Herzen nehmen. Denn bislang str&auml;ubt sich die CDU gegen mehr Transparenz bei der Parteienfinanzierung.<br>\nAlle Jahre wieder erscheint der Bericht des Bundestagspr&auml;sidenten zur Parteienfinanzierung &ndash; wie stets auf Basis einer schon angestaubten Datengrundlage und voller Mahnbescheide an den Gesetzgeber. Im aktuellen Bericht (seit 17.1.2017 online) geht es um die Parteifinanzen der Jahre 2012 bis 2014 &ndash; also &uuml;berwiegend um Geldfl&uuml;sse vor der letzten Bundestagswahl. Bundestagspr&auml;sident Lammert (CDU) greift darin jedoch auch aktuelle Vorg&auml;nge auf &ndash; etwa die &bdquo;Rent-a-Sozi&ldquo;-Sponsoringaff&auml;re oder die undurchsichtige Wahlkampfhilfe f&uuml;r die AfD bei den letzten vier Landtagswahlen. Und er tr&auml;gt erneut diplomatisch als &bdquo;Anregungen&ldquo; formulierte, verfassungsrechtlich fundierte Forderungen vor, die aus Sicht des obersten W&auml;chters &uuml;ber die Parteifinanzen endlich in Reformen umgesetzt werden sollten. Ironischerweise ist es allerdings vor allem Lammerts eigene Partei, die Fortschritte in seinem Sinne blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2017\/02\/lammerts-mahnbescheid-an-die-groko\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><strong>dazu: CDU-Gro&szlig;spende gest&uuml;ckelt &ndash; 100.000 Euro blieben wochenlang im Dunkeln<\/strong><br>\nMitte letzter Woche wurde auf der Bundestagswebseite weitgehend unbemerkt eine 100.000 Euro-Zuwendung an die CDU nachgetragen &ndash; ganze zwei Monate nach ihrem Eingang am 25. November 2016. Das Geld stammt von dem Unternehmer Christoph Alexander Kahl. Kahl ist Chef der Immobilien-Investmentfirma Jamestown und hat der CDU allein seit 2009 mehr als eine halbe Million Euro gespendet.<br>\nNach abgeordnetenwatch.de-Informationen blieben die 100.000 Euro deshalb so lange vor der &Ouml;ffentlichkeit verborgen, weil der Betrag aufgeteilt worden war: In einem zeitlichen Abstand von elf Tagen erhielten der CDU-Bundes- und der nordrhein-westf&auml;lische Landesverband jeweils genau 50.000 Euro. Dies best&auml;tigen sowohl die CDU-Parteizentrale als auch die Bundestagsverwaltung. Damit lagen beide Zuwendungen jeweils 1 Cent unter der Grenze, ab der eine Spende umgehend zu ver&ouml;ffentlichen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/2017-02-01\/cdu-grossspende-gestuckelt-100000-euro-blieben-wochenlang-im-dunkeln\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Elegant oder Trump<\/strong><br>\nDie Abschottung der EU ist keinen Deut besser als die Mauer, die US-Pr&auml;sident Trump an der Grenze zu Mexiko errichten will &ndash; Gastkommentar<br>\nTrumps Beschluss, eine 1.600 Kilometer lange und 15 Meter hohe Mauer an der Grenze der USA zu Mexiko zu bauen und die Einreise von Staatsangeh&ouml;rigen aus Jemen, Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien und Irak f&uuml;r 90 Tage zu verbieten, hat zurecht weltweit f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt.<br>\nDass nun aber ausgerechnet Angela Merkel US-Pr&auml;sident Trump in einem Telefonat &uuml;ber die Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention aufkl&auml;rt, verwundert doch. Hat die deutsche Bundeskanzlerin doch ma&szlig;geblich zum Fl&uuml;chtlingsdeal mit der T&uuml;rkei beigetragen und damit ein Land zum &ldquo;sicheren Drittstaat&rdquo; erkl&auml;rt, das die Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention (GFK) nur mit &ldquo;geographischem Vorbehalt&rdquo; unterzeichnet hat. Das bedeutet, dass in der T&uuml;rkei der Schutz nach der GFK nur f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aus Europa gilt und nicht f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten dieser Tage. Au&szlig;erdem beachtet die T&uuml;rkei das in der GFK festgeschriebene sogenannte Refoulementverbot nicht, das Abschiebungen und Zur&uuml;ckschiebungen von Schutzsuchenden an der Grenze verbietet.<br>\nUngeachtet der fortgesetzten Missachtung internationaler Schutzstandards f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und der Erpressbarkeit der EU durch das Regime von Erdogan, wird der im M&auml;rz 2016 in Kraft getretene Deal mit der T&uuml;rkei hierzulande als Erfolg gefeiert, da die Zahl der &Auml;g&auml;is-&Uuml;berquerungen von Fl&uuml;chtlingen stark gesunken ist, auch wenn sich an ihrer verzweifelten Situation kaum etwas ge&auml;ndert hat. Gleichzeitig ist die Zahl derer gestiegen, die versuchen, &uuml;ber das zentrale Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Darunter auch Fl&uuml;chtlinge, die es aufgrund der mehr oder weniger geschlossenen Route &uuml;ber die T&uuml;rkei nun &uuml;ber Nordafrika versuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Elegant-oder-Trump-3614541.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Merkel leistet Erdogan Wahlkampfhilfe<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundeskanzlerin reist in die T&uuml;rkei &ndash; wieder einmal. Ihr Besuch wird von Pr&auml;sident Erdogan als Unterst&uuml;tzung seiner Politik gewertet, die von einem Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung bis zu staatlichen S&auml;uberungen reicht. Das alles wei&szlig; Angela Merkel, doch offenbar besteht eine Abh&auml;ngigkeit seitens der Bundesregierung von der Gnade des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten&ldquo;, erkl&auml;rt Bernd Riexinger der Vorsitzende der Partei DIE LINKE.<br>\nRiexinger weiter: &bdquo;Es ist nicht das erste Mal, dass Angela Merkel sich medienwirksam an die Seite Erdogans stellt.  Diesmal stellt sie sich damit jedoch als Wahlkampfhilfe f&uuml;r dessen Feldzug gegen die Demokratie zur Verf&uuml;gung: Am 2. April entscheidet ein Referendum &uuml;ber die Zukunft des Landes. Setzen sich Erdogans Anh&auml;nger durch, kann dieser k&uuml;nftig  seine Allmachtsphantasien ausleben. Der Rechtsstaat und die Demokratie w&auml;ren de facto nur noch Staffage. Die Bundeskanzlerin l&auml;sst sich f&uuml;r den Wahlkampf eines anti-demokratischen Despoten instrumentalisieren, statt ihren W&auml;hlern und W&auml;hlerinnen zu Hause ein klares Bekenntnis zu Demokratie und offener Gesellschaft zu vermitteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/aktuell\/artikel\/merkel-leistet-erdogan-wahlkampfhilfe\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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