{"id":36855,"date":"2017-02-03T08:43:52","date_gmt":"2017-02-03T07:43:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855"},"modified":"2017-02-03T08:43:52","modified_gmt":"2017-02-03T07:43:52","slug":"hinweise-des-tages-2806","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h01\">Merkels Hilfe f&uuml;r Erdogan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h02\">Hartz-IV-Bezug dauert h&auml;ufig lange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h03\">Callcenter: Arbeiten in der Gro&szlig;raumh&ouml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h04\">Kein Plan f&uuml;r die Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h05\">Cayman Islands s&uuml;dlich des Main<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h06\">Der transatlantische Handelskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h07\">Handelspolitik: Kommission treibt Sonderjustizverfahren MIC f&uuml;r Konzerne voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h08\">Wenn Peking Sch&auml;tze hebt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h09\">Bundesregierung verteidigt Racial Profiling bei Polizeikontrollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h10\">So will Europa die Fluchtroute aus Afrika schlie&szlig;en <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h11\">Die geostrategische Bedeutung der Seidenstra&szlig;en-Initiative Chinas (OBOR)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h12\">Trumps Muslim Ban ist Teil der islamfeindlichen US-Agenda<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h13\">A &ldquo;color revolution&rdquo; is under way in the United States<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h14\">Ein Zensurmonster und ein dagegen harmloser George Orwell<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36855#h15\">Medienkritikerin zu &ldquo;Kontaktschuld&rdquo;: Es gibt richtige Denunziationsplattformen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkels Hilfe f&uuml;r Erdogan<\/strong><br>\nDie von Erdogan willk&uuml;rlich aus dem Staatsdienst Entlassenen werden nicht mehr gez&auml;hlt: Zuviel. Die Verhaftungen im Rahmen des t&uuml;rkischen Staatsstreichs von oben: Willk&uuml;rlich. So wie im Fall eines Kantinenwirts, der zu sagen gewagt hatte: &bdquo;Also wenn Erdogan kommt, kriegt der von mir keinen Tee&ldquo;. Die Ziffer der Gefolterten? Dunkel. Wie die Gef&auml;ngnisse des Erdogan-Reich. D&uuml;ster auch das Erdogan-Netzwerk in Deutschland: Andersdenkende werden bespitzelt und denunziert. Es ist das Diyanet &#304;&#351;leri Ba&#351;kanl&#305;&#287;&#305;, die staatliche Regierungsbeh&ouml;rde, dem Ministerpr&auml;sident unterstellt, die in den deutschen Moscheen Erdogan-Kritiker f&uuml;r das Gef&auml;ngnis reif macht. Diyanet-Chef Mehmet G&ouml;rmez nennt das Vorgehen der Religions-Polizei f&uuml;rsorglich &bdquo;Schutz&ldquo;. Mit 1,8 Milliarden Euro j&auml;hrlich aus Ankara ist die in Deutschland operierende Moscheevereinigung DITIB ausgestattet, um die Ziele des Erdogan-Staates umzusetzen. Zwar ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen die Vereinigung wegen Spionage, aber ernsthafte Schritte wurden bisher nicht unternommen<br>\nSchritt f&uuml;r Schritt geht Merkel weiter auf Erdogan zu. Ausgerechnet kurz vor der Volksabstimmung &uuml;ber die Einf&uuml;hrung eines von Erdogan gew&uuml;nschten Pr&auml;sidialsystems reist sie nach Ankara. Der Chef der t&uuml;rkischen Oppositions-Partei CHP, Kemal K&#305;l&#305;&ccedil;daroglu, nennt die Reise zu Recht &bdquo;Wahlkampfhilfe&ldquo;. Obwohl Erdogan in der gleichgeschalteten, ver&auml;ngstigten T&uuml;rkei nicht mehr viel Wahlkampfhilfe braucht. Merkels Reise ist eher ein internationales G&uuml;tesiegel: Seht her, wenn die deutsche Kanzlerin den gef&auml;hrlichen Mann vom Bosporus besucht, kann doch alles nicht so schlimm sein. Es handelt sich mehr noch um eine Wahlkampfhilfe von Erdogan f&uuml;r Merkel: H&auml;lt er ihr die Fl&uuml;chtlinge lange genug vom Hals, kann sie noch eine Runde Kanzler drehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/merkels-hilfe-fuer-erdogan.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hartz-IV-Bezug dauert h&auml;ufig lange<\/strong><br>\nVon den 6,2 Millionen Leistungsbeziehern bei der Einf&uuml;hrung von Hartz IV im Januar 2005 beendeten 1,5 Millionen den Bezug innerhalb eines Jahres. Innerhalb von f&uuml;nf Jahren ist dies vier Millionen gelungen. Eine Million Leistungsbezieher befand sich von Januar 2005 bis Dezember 2014 durchgehend in der Grundsicherung. Von den neu hinzukommenden Hartz-IV-Empf&auml;ngern beendet dagegen die H&auml;lfte den Leistungsbezug innerhalb eines Jahres &ndash; wenn auch nicht immer nachhaltig. Langer Leistungsbezug ist zudem nicht automatisch gleichzusetzen mit langer Arbeitslosigkeit: Rund 30 Prozent der erwerbsf&auml;higen Leistungsbezieher sind erwerbst&auml;tig. Das geht aus einer am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb0417.aspx\">IAB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die komplette Studie k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2017\/kb0417.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: IAB-Untersuchung beweist das v&ouml;llige Scheitern des Hartz IV-Systems<\/strong><br>\n&bdquo;Die Untersuchung des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) belegt, was am sogenannten Arbeitslosengeld II seit vielen Jahren kritisiert wird: Das Hartz IV-System hat versagt. Die Menschen werden abgeh&auml;ngt und sind im Hartz IV-System gefangen&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die heutige Vorstellung der Untersuchung des IAB zur Zahl der Menschen, die seit Einf&uuml;hrung des Arbeitslosengeldes II ohne Unterbrechung auf dessen Leistungen angewiesen sind. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Viel zu lange wurde ausschlie&szlig;lich aufs Fordern gesetzt und bei der F&ouml;rderung gespart. Wir brauchen einen Kurswechsel in der Arbeitsmarktpolitik. Notwendig sind ein &ouml;ffentlich gef&ouml;rderter Besch&auml;ftigungssektor und ein Recht auf Weiterbildung. Statt der G&auml;ngelung durch die Jobcenter m&uuml;ssen die Jobsuchenden ein Recht auf Vermittlung auf Augenh&ouml;he haben.<br>\nHartz IV war nie als Dauerl&ouml;sung angelegt. Wie das damalige Vorstandsmitglied der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit Heinrich Alt richtig sagte, ist ein Leben mit Hartz IV auf Dauer entw&uuml;rdigend. Gerade Heranwachsende, die auf SGB II-Leistungen angewiesen sind, werden in ihren Entwicklungschancen oft eingeschr&auml;nkt. Deshalb muss der Regelsatz auf 560 Euro erh&ouml;ht werden. Langfristig geh&ouml;rt Hartz IV abgeschafft und durch eine sanktionsfreie, bedarfsdeckende Mindestsicherung ersetzt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/iab-untersuchung-beweist-das-voellige-scheitern-des-hartz-iv-systems\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Callcenter: Arbeiten in der Gro&szlig;raumh&ouml;lle<\/strong><br>\nDie Callcenterbranche w&auml;chst und mit ihr die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen. Die L&ouml;hne sind mies, &Uuml;berwachung, L&auml;rm und Stress gibt es kostenlos dazu. [&hellip;]<br>\nSo oder &auml;hnlich sieht der Alltag von bundesweit 540.000 Callcenteragenten aus, die im Auftrag von gro&szlig;en Versicherungen, Warenh&auml;usern oder Reiseportalen Kunden betreuen. Kaum eine Branche ist so von permanentem Stress gekennzeichnet wie diese. Laut Depressionsatlas der Techniker Krankenkasse werden die allermeisten Krankheitstage hier wegen psychischer Belastung eingereicht. Hoher Stress, permanente &Uuml;berwachung und schlechte Bezahlung sind in der Branche &uuml;blich. Und vor allem ein Frauenproblem. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Von sonntags arbeiten wollen kann keine Rede sein. Aber ich verdiene so wenig, dass ich jeden Sonntag mitnehme, den ich kriegen kann. Die Zuschl&auml;ge bringen noch mal extra Geld&rdquo;, sagt Verena, die seit einem halben Jahr in Vollzeit dabei ist und bislang 8,50 Mindestlohn pro Stunde erhalten hat. Die gelernte Ergotherapeutin ist froh, &uuml;berhaupt eine Arbeit gefunden zu haben. Blo&szlig; nicht arbeitslos sein, Hauptsache kein Hartz IV. Sie lebt im Ruhrgebiet, an dem der Aufschwung spurlos vorbeigezogen ist. &ldquo;Ich habe fr&uuml;her schlecht verdient. Heute verdiene ich noch schlechter, obwohl der Job viel stressiger ist.&rdquo; Sie ist verheiratet, Mutter und froh, dass auch ihr Mann einen Job hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/2017-01\/callcenter-mitarbeiter-arbeitsbedingungen-lohn\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und diese grauenhaften Arbeitsbedingungen verdanken die Besch&auml;ftigen vor allem der Regierung Schr&ouml;der\/Fischer: &ldquo;Hauptsache kein Hartz IV&rdquo;, sonst w&uuml;rde sich kaum jemand f&uuml;r so etwas hergeben m&uuml;ssen. Die Branche wird dem Genossen der Bosse heute noch dankbar sein. Dennoch ein Dank an die eher liberal-konservative ZEIT, dass sie auch solche krassen Berichte abdruckt, die der Verh&ouml;hnung durch Merkel (&ldquo;Deutschland geht es gut&rdquo;) diametral widersprechen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kein Plan f&uuml;r die Bahn<\/strong><br>\nEs ist schon bemerkenswert, wie distanziert Alexander Dobrindt die j&uuml;ngsten Vorg&auml;nge bei der Deutschen Bahn kommentiert. Am Schluss habe es offensichtlich &ldquo;wenig Einigungsbereitschaft auf beiden Seiten gegeben&rdquo;, sagte der Verkehrsminister zu R&uuml;diger Grubes Entscheidung, als Bahnchef zur&uuml;ckzutreten. Aus der &Auml;u&szlig;erung ist eine merkw&uuml;rdige Distanz zu seiner eigenen Funktion herauszulesen. Als zust&auml;ndiger Minister ist der CSU-Politiker schlie&szlig;lich der oberste Vertreter einer der &ldquo;beiden Seiten&rdquo;. Dem Bund geh&ouml;rt die Deutsche Bahn.<br>\nDass Dobrindt mit seinem Satz so wenig involviert wirkt, verwundert nicht. Und es wirft ein Schlaglicht auf seine Rolle in der ganzen Misere, vor der die Bahn jetzt kopflos steht. &Uuml;ber die gesamte Legislaturperiode hat sich der Bundesverkehrsminister um die Pkw-Maut gek&uuml;mmert, um die F&ouml;rderung von Elektroautos und um Teststrecken f&uuml;r automatisiertes Autofahren &ndash; die Bahn ist aber selten von einer Bundesregierung so vernachl&auml;ssigt worden wie unter Alexander Dobrindt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2017-01\/deutsche-bahn-situation-schulden-bahnnetz-ruediger-grube-ruecktritt\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Cayman Islands s&uuml;dlich des Main<\/strong><br>\nMarkus S&ouml;der glaubt, dass h&ouml;here Steuern, so wie sie Wolfgang Sch&auml;uble ganz pauschal anmeldete, der falsche Weg seien. Und zwar ganz grunds&auml;tzlich. Immerhin g&auml;be es ja Haushalts&uuml;bersch&uuml;sse, da m&uuml;sse man nicht noch mehr einkassieren. Richtig ist: Es ist tragisch, dass trotz &Uuml;bersch&uuml;ssen die Sozialkassen k&uuml;nstlich leer gehalten werden und die Etats f&uuml;r die Instandhaltung der Infrastruktur chronisch unterfinanziert bleiben. Trotz der moderaten Besteuerung von Verm&ouml;genden &hellip; aber halt, an der Stelle sollte man den Gedankengang abbrechen. Sch&auml;uble ging es nicht um die h&ouml;here Besteuerung Reicher. Und S&ouml;der, als Christsozialer ohnehin politischer Schutzbeauftragter der bayerischen Plutokratie, wollte auch gar nicht den kleinen Mann vor h&ouml;heren Abgaben sch&uuml;tzen.<br>\nDem bayerischen Finanzminister ging es, wenn &uuml;berhaupt, nat&uuml;rlich um den Schutz des Verm&ouml;gens reicher Leute. Wobei seine Intervention als symbolpolitischer Eingriff zu verstehen ist. Denn wahr ist letztlich auch, dass man ab einem gewissen Reichtum in Bayern keine oder doch nur wenige Steuern zahlen muss. Seit Strau&szlig; l&auml;uft das so. Und der Strau&szlig;ismus ist noch immer aktiv im Freistaat. Der amtierende Ministerpr&auml;sident bekennt sich stets zu seinem gro&szlig;en politischen Vorbild und erlaubt keine Kritik am Stil dieses Urvaters der modernen CSU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1040588.cayman-islands-suedlich-des-main.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der transatlantische Handelskrieg<\/strong><br>\nIm heraufziehenden Handelskrieg zwischen der EU und den USA droht Br&uuml;ssel die Vereinigten Staaten mit einer offiziellen Einstufung als &ldquo;Steueroase&rdquo; zu brandmarken. Der Affront gegen&uuml;ber der Weltmacht wird derzeit von der EU-Kommission vorbereitet. Er folgt auf scharfe US-Kritik an den exzessiven deutschen Handels&uuml;bersch&uuml;ssen, die allein in den sechs Jahren von 2010 bis 2015 zum Abfluss von fast einer Viertelbillion Euro aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland gef&uuml;hrt haben. Ursache sei der &ldquo;krass unterbewertete&rdquo; Euro, erkl&auml;rt Trumps Handelsberater Peter Navarro dazu. Eine k&uuml;rzlich bekannt gewordene aktuelle Analyse der Bundesbank gibt ihm Recht. Demnach muss sich die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) nachsagen lassen, durch ihre Geldpolitik zur Unterbewertung des Euro beigetragen zu haben, die wiederum die deutschen Exportrekorde und das gro&szlig;e US-Defizit erst erm&ouml;glicht hat. Der Handelskonflikt wird von einer propagandistischen Offensive gegen die Trump-Administration begleitet, die sich die rassistisch-chauvinistische Politik des neuen US-Pr&auml;sidenten zur Gegnerbestimmung zunutze macht. Der Konflikt k&ouml;nnte sich zum ersten gr&ouml;&szlig;eren Machtkampf Deutschlands gegen die USA seit 1945 entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59531\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Handelspolitik: Kommission treibt Sonderjustizverfahren MIC f&uuml;r Konzerne voran<\/strong><br>\nDie Diskussion zu den hei&szlig; umstrittenen Investitionsschiedsgerichten in der europ&auml;ischen Handelspolitik geht in die n&auml;chste Runde. Die Europ&auml;ische Kommission hat eine &ouml;ffentliche Konsultation &uuml;ber eine multilaterale Reform des Investor-Staat-Streitbeilegungsverfahrens (ISDS) vorgelegt. Aber auch diesmal werden grunds&auml;tzliche Fragen nicht zugelassen: Brauchen wir ISDS &uuml;berhaupt? Oder anders gefragt: Welches internationale System braucht die globalisierte Welt von heute, um wirtschaftliche Interessen nicht weiterhin &uuml;ber Menschen-, Arbeits- und Umweltrechte zu stellen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/mic-sonderjustizverfahren-konzerne\/\">Blog Arbeit und Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn Peking Sch&auml;tze hebt<\/strong><br>\nDer Verkauf der deutschen Technologiefirma Aixtron an den chinesischen Konzern Fujian Grand Chip Investment (FGC) war so gut wie perfekt: Die Aixtron-Aktion&auml;re hatten mehrheitlich zugestimmt, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, Aufsichtsrat und Betriebsrat ebenso, sogar Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte seine Genehmigung erteilt. Dann intervenierten US-Geheimdienste. Die nationale Sicherheit der USA sei gef&auml;hrdet &ndash; wegen einer Aixtron-Filiale mit 100 Besch&auml;ftigten in Kalifornien. Gabriel zog seine Genehmigung zur&uuml;ck. Im Dezember 2016 verbot US-Pr&auml;sident Barack Obama den Verkauf endg&uuml;ltig, auf Grundlage des Defense-Production-Gesetzes von 1950, das die zivile und milit&auml;rische Produktion f&uuml;r den Koreakrieg sichern sollte.<br>\nDie 750 Besch&auml;ftigten von Aixtron im nordrhein-westf&auml;lischen Herzogenrath produzieren Anlagen f&uuml;r die Chip-Herstellung. Seit Jahren schreibt die Firma rote Zahlen. Die Arbeitspl&auml;tze sind bedroht. Die chinesische &Uuml;bernahme w&auml;re die Rettung gewesen. Nach dem Verkaufsverbot st&uuml;rzte die Aktie ab. Der Verkauf von Beteiligungen soll Geld in die Kasse bringen. Firmenchef Martin Goetzeler bettelt inzwischen bei der Bundesregierung um Hilfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wenn-peking-schaetze-hebt\">Werner R&uuml;gemer auf der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundesregierung verteidigt Racial Profiling bei Polizeikontrollen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung verteidigt die Praxis, Reisende auch aufgrund ihres &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbildes wie Hautfarbe und ethnischer Herkunft zu kontrollieren. Es sei keine unzul&auml;ssige Diskriminierung, &bdquo;wenn das &auml;u&szlig;ere Erscheinungsbild einer Person nur eines von mehreren Kriterien f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung einer konkreten polizeilichen Ma&szlig;nahmen ist&ldquo;, zitieren die Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion.<br>\nEine Entscheidung des Koblenzer Oberverwaltungsgerichts von April 2016, wonach Kontrollen allein aufgrund der Hautfarbe eine rechtswidrige Diskriminierung darstellen, bezeichnete die Regierung dem Bericht zufolge als &bdquo;Entscheidung im Einzelfall&ldquo;. Dabei ging es um die Kontrolle einer dunkelh&auml;utigen Familie in einem Regionalzug durch Beamte der Bundespolizei. Die Richter urteilten, in dem Fall sei die Hautfarbe das alleinige oder zumindest ausschlaggebende Kriterium f&uuml;r die Kontrolle gewesen.<br>\nWegen des Verdachts diskriminierender Kontrollen sind dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr 25 Beschwerden gegen Beamte der Bundespolizei erhoben worden. Zudem seien sieben Gerichtsverfahren anh&auml;ngig. (&hellip;)<br>\nDie innenpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, kritisierte, dass die Bundesregierung die Koblenzer Entscheidung als Einzelfallentscheidung bagatellisiere. &bdquo;Wer das Urteil ernst nimmt, muss die Polizei davon abhalten, die Hautfarbe als Kriterium f&uuml;r Polizeikontrollen heranzuziehen&ldquo;, sagte sie den Zeitungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/02\/02\/polizeikontrollen-aussehen-bundesregierung-racial-profiling\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>So will Europa die Fluchtroute aus Afrika schlie&szlig;en<\/strong><br>\nIn Libyen warten Hunderttausende Migranten auf die &Uuml;berfahrt nach Italien. Europas Staats- und Regierungschef wollen eine neue Fl&uuml;chtlingskrise verhindern. Das sind die wichtigsten Punkte ihres Plans. [&hellip;]<br>\nAm heutigen Freitag wollen die 28 EU-Staats- und Regierungschefs bei einem Fl&uuml;chtlings-Sondergipfel auf Malta neue Ma&szlig;nahmen zur Sicherung der EU-Au&szlig;engrenzen beschlie&szlig;en. Das Ziel: Die EU soll zum Bollwerk werden. Unerw&uuml;nschte Migranten sollen m&ouml;glichst gar nicht erst nach Europa kommen. 181.000 Menschen erreichten im vergangenen Jahr Italien &ndash; 90 Prozent davon &uuml;ber Libyen. Das sind die drei wichtigsten Bausteine im neuen EU-Konzept zur Sicherung der Au&szlig;engrenzen, die eine weitere Fl&uuml;chtlingskrise verhindern soll:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article161764307\/So-will-Europa-die-Fluchtroute-aus-Afrika-schliessen.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Neue Etappe in der EU-Fl&uuml;chtlingsabwehr: R&uuml;cktransport von Geretteten nach Libyen?<\/strong><br>\n200 Mio. Euro f&uuml;r Fl&uuml;chtlingsabwehr: Am 3. Februar finden sich die europ&auml;ischen Staats- &amp; Regierungschefs zu einem informellen Treffen auf Malta zusammen. Afrikanische Staaten sollen als Fluchtverhinderer eingekauft, im Mittelmeer gerettete Bootsfl&uuml;chtlinge nach Libyen ausgeschifft werden &ndash; ungeachtet von grausamen Menschenrechtsverletzungen dort.<br>\nBei dem Treffen wird die Situation im zentralen Mittelmeer im Fokus stehen. Unter der &Uuml;berschrift &raquo;Steuerung der Migrationsstr&ouml;me entlang der zentralen Mittelmeeroute&laquo; wird &uuml;ber einen Vorschlag der Kommission beraten, mit dem der Zugang zu Schutz in Europa weiter erschwert werden soll. Zentraler Punkt ist dabei der R&uuml;cktransport von im Mittelmeer Geretteten ins zerr&uuml;ttete Libyen.<br>\nDie EU setzt damit einmal mehr auf Libyen als Partner, wo es einem aktuellen Bericht des Ausw&auml;rtigen Amts zufolge zu &raquo;allerschwersten, systematischen Menschenrechtsverletzungen&laquo; kommt. Konkret: &raquo;Exekutionen nicht zahlungsf&auml;higer Migranten, Folter, Vergewaltigungen, Erpressungen sowie Aussetzungen in der W&uuml;ste sind dort an der Tagesordnung&laquo;.<br>\nEine am 25. Januar 2017 ver&ouml;ffentlichte Mitteilung der Kommission zeigt unverbl&uuml;mt, was die Sto&szlig;richtung der europ&auml;ischen Verantwortungstr&auml;ger*innen ist: Wenn keine weiteren Ma&szlig;nahmen ergriffen w&uuml;rden, drohten ab Fr&uuml;hling 2017 &raquo;unkontrollierte irregul&auml;re Migrationsstr&ouml;me &uuml;ber die zentrale Mittelmeerroute auf dem gleichen hohen Niveau wie 2016&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/neue-etappe-in-der-eu-fluechtlingsabwehr-ruecktransport-von-geretteten-nach-libyen\/\">Pro Asyl<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: EU-Libyen-Abkommen: Legal, illegal, schei&szlig;egal<\/strong><br>\nAuf ihrem informellen Gipfel in der maltesischen Hauptstadt Valletta wollen die Staats- und RegierungschefInnen der EU-Mitgliedstaaten ihre Pl&auml;ne f&uuml;r weitere anti-Migrations-Abkommen vorantreiben. Nun ist Libyen im Zentrum des EU-europ&auml;ischen Interesses. Das Land ist seit dem gewaltsamen Sturz Muammar Gaddafis ein Staatsgebiet ohne wirkliche Regierung. In dieser instabilen Gemengelage wollen die EU-Staats- und RegierungschefInnen nun mit milit&auml;rischer und logistischer Unterst&uuml;tzung Partei ergreifen, um die Verantwortung in der humanit&auml;ren Krise weiter auszugliedern. Dazu Cornelia Ernst, innenpolitische Sprecherin der Delegation DIE LINKE.:<br>\n&ldquo;Es ist eine Schande, dass die maltesische Ratspr&auml;sidentschaft nun Pl&auml;ne vorlegen will, wie in Zukunft intensiv mit Libyen zusammengearbeitet werden soll, um Fl&uuml;chtlinge in dem nordafrikanischen Land stranden zu lassen. Es herrschen dort Gewalt und Anarchie, Fl&uuml;chtlingen drohen Folter und Vergewaltigung. Dennoch sollen vermehrt Mittel eingesetzt werden, um die K&uuml;stenwache aufzur&uuml;sten, selbst biometrische Identifizierungssysteme soll sie bekommen.&rdquo;<br>\n&ldquo;&Uuml;ber die langfristigen Konsequenzen dieser opportunistischen Politik scheint sich niemand wirklich Gedanken zu machen. Als n&auml;chstes sollen &Auml;gypten und Algerien zu Partnern in der Fl&uuml;chtlingsabwehr gemacht werden. Die Zivilgesellschaften dieser nordafrikanischen Staaten h&auml;tten klare Unterst&uuml;tzung aus der EU gebraucht, als sie 2011 gegen ihre repressiven Machthaber aufbegehrten. Jetzt r&uuml;sten wir die Polizei und die Grenzbeh&ouml;rden eben dieser Machthaber auf, um uns Kriegsfl&uuml;chtlinge und die Reste der nordafrikanischen Zivilgesellschaften vom Hals zu halten.&rdquo;<br>\n&ldquo;Selbst eine &sbquo;kreative Interpretation&lsquo; des im V&ouml;lkerrecht verankerten refoulement-Verbots wird angeregt. Mit refoulement wird die pauschale Zur&uuml;ckweisung Asylsuchender bezeichnet, ohne dass irgendeine Pr&uuml;fung stattgefunden h&auml;tte. Ganz nach dem Prinzip legal, illegal, schei&szlig;egal will man sich hier um geltendes Recht herumdr&uuml;cken und das internationale Recht aushebeln.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/11042.eu-libyen-abkommen-legal-illegal-scheissegal.html\">Die Linke Europa<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die geostrategische Bedeutung der Seidenstra&szlig;en-Initiative Chinas (OBOR)<\/strong><br>\nChina hat seinen Aufstieg zur bald wieder gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsmacht der Welt nicht zuletzt der Globalisierung zu verdanken. Peking flankiere seine hohen Investitionen im Rahmen der sogenannten Seidenstra&szlig;en-Initiative aktiv mit einer auf Stabilit&auml;t ausgerichteten Au&szlig;enpolitik, analysiert Thomas Wrie&szlig;nig, Vizepr&auml;sident der BAKS, im neuen Arbeitspapier Sicherheitspolitik. Europa teile grunds&auml;tzlich das chinesische Stabilit&auml;tsinteresse und solle daher Projekte zur Verbesserung dort aufgreifen, wo sie den Vorgaben einer harmonisierten Infrastrukturpolitik, eines fairen Wettbewerbs und EU-weiten Standards entspr&auml;chen, so Wrie&szlig;nigs Schlussfolgerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.baks.bund.de\/de\/newsletter\/archive\/view\/956\">Bundesakademie f&uuml;r Sicherheitspolitik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.baks.bund.de\/sites\/baks010\/files\/arbeitspapier_sicherheitspolitik_2017_04.pdf\">Hier<\/a> k&ouml;nnen Sie das Arbeitspapier nachlesen. Kann es sein, dass die positive Wertung mit einem drohenden bzw. versch&auml;rfenden Konflikt mit den USA zu tun haben k&ouml;nnte?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Trumps Muslim Ban ist Teil der islamfeindlichen US-Agenda<\/strong><br>\nBei all der berechtigten Emp&ouml;rung, die Trump f&uuml;r seinen zutiefst rassistischen Erlass entgegenschl&auml;gt, wird gerne so getan, als w&auml;re der Muslim Ban ein pr&auml;zedenzlos grauenhafter Erlass, als w&auml;re der Hass auf den Islam erst mit Donald Trump ins White House eingezogen. Diese Darstellung ist grotesk falsch und ein sch&auml;ndliches Whitewashing der vorherigen US-Pr&auml;sidenten &ndash; insbesondere von Barack Obama. Trump ist nichts weiter als der n&auml;chste Pr&auml;sident, der den jahrzehntelangen Krieg der USA gegen muslimische L&auml;nder und deren Zivilisten fortf&uuml;hrt. Allein seit 1980 regneten auf mindestens 14 mehrheitlich muslimische L&auml;nder US-amerikanische Bomben nieder. Sieben der acht L&auml;nder, die Friedensnobelpreistr&auml;ger Obama bombardiert hat, waren muslimische L&auml;nder im Orient. Die abscheulichen Gr&auml;ueltaten der Bush-Administration und deren Entmenschlichung von Muslimen sind allseits bekannt. Kaum weniger bekannt ist der Umstand, dass Bill Clinton mithilfe von Knebelsanktionen einen erbarmungslosen Krieg gegen die irakische Zivilbev&ouml;lkerung f&uuml;hrte, und so indirekt 576.000 irakische Kleinkinder ermordete.<br>\nGlenn Greenwald von The Intercept bezeichnet Trumps Muslim Ban daher treffend als &bdquo;die Kr&ouml;nung der War on Terror-Mentalit&auml;t.&ldquo; Ohne den 15-j&auml;hrigen post-9\/11 Krieg gegen den Islam, w&auml;re der Muslim Ban heute unm&ouml;glich gewesen. Trumps islamfeindliche Politik wurde von Bush und Obama &bdquo;moralisch und rechtlich&ldquo; vorbereitet, die beiden legten &bdquo;das Fundament zur Normalisierung von Islamophobie,&ldquo; urteilt das linksprogressive Magazin The New Arab. Der von Falken in Washingtoner Neocon-Think Tanks herbeigesehnte Kampf der Kulturen ist lange Realit&auml;t, und jeder US-Pr&auml;sident der j&uuml;ngeren Geschichte leistete einen enormen Beitrag zu dessen Implementierung. Trump ist in dieser Hinsicht kein grunds&auml;tzlich neues Ph&auml;nomen, die Grundausrichtung seiner Politik ist vielmehr fest im US-Establishment verankert. Trump ist allein in der Ausf&uuml;hrung noch radikaler als seine Vorg&auml;nger und poltert wesentlich lauter bei allem, was er tut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/trumps-muslim-ban-als-teil-der-islamfeindlichen-us-agenda\/\">Justice Now!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>A &ldquo;color revolution&rdquo; is under way in the United States<\/strong><br>\nA Russian joke goes like this: &ldquo;Question: why can there be no color revolution in the United States? Answer: because there are not US Embassies in the United States.&rdquo; Funny, maybe, but factually wrong: I believe that a color revolution is being attempted in the USA right now. (&hellip;) It is now clear that the Neocons did declare war on Trump and some, like Paul Craig Roberts, believe that Trump has now returned them the favor.  I sure hope that he is right. Let&rsquo;s look at one telling example: US intelligence agencies are now investigating their own boss! Yes, according to recent reports, <a href=\"http:\/\/www.usnews.com\/news\/national-news\/articles\/2017-01-23\/fbi-law-enforcement-agencies-investigating-michael-flynns-russia-connections\">the FBI<\/a>, CIA, National Security Agency and Treasury Department are now investigating the telephone conversations between General Flynn and the Russian ambassador Sergey Kislyk. (&hellip;) This is all absolutely crazy because this is evidence that the US intelligence community as gone rogue and is now taking its orders from the Neocons and their deep state and not from the President and that these agencies are now acting against the interests of the new President.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/thesaker.is\/a-color-revolution-is-under-way-in-the-united-states\/\">The Saker<\/a>\n<p><strong>dazu: U.S. Eyes Michael Flynn&rsquo;s Links to Russia<\/strong><br>\nCounterintelligence agents have investigated communications by President Trump&rsquo;s national security adviser, including phone calls to Russian ambassador in late December<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/articles\/u-s-eyes-michael-flynns-links-to-russia-1485134942\">Wall Street Journal<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Trump Is Being Sabotaged by the Pentagon <\/strong><br>\nPresident Trump says he wants the US to have better relations with Russia and to halt military operations against Muslim countries. But he is being undermined by the Pentagon.<br>\nThe commander of US forces in Europe, General Ben Hodges, has lined up tanks on Poland&rsquo;s border with Russia and fired salvos that the general says are a message to Russia, not a training exercise.<br>\nHow is Trump going to normalize relations with Russia when the commander of US forces in Europe is threatening Russia with words and deeds?<br>\nThe Pentagon has also sent armored vehicles to &ldquo;moderate rebels&rdquo; in Syria, according to Penagon spokesman Col. John Dorrian. Unable to prevent Russia and Syria from winning the war against ISIS, the Pentagon is busy at work derailing the peace negotiations.<br>\nThe military\/security complex is using its puppets-on-a-string in the House and Senate to generate renewed conflict with Iran and to continue threats against China.<br>\nClearly, Trump is not in control of the most important part of his agenda&mdash;peace with the thermo-nuclear powers and cessation of interference in the affairs of other countries.<br>\nTrump cannot simultaneously make peace with Russia and make war on Iran and China. The Russian government is not stupid. It will not sell out China and Iran for a deal with the West. Iran is a buffer against jihadism spilling into Muslim populations in the Russian Federation. China is Russia&rsquo;s most important military and economic strategic ally against a renewal of US hostility toward Russia by Trump&rsquo;s successor, assuming Trump succeeds in reducing US\/Russian tensions. The neoconservatives with their agenda of US world hegemony and their alliance with the military-security complex will outlast the Trump administration.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2017\/02\/01\/trump-sabotaged-pentagon-paul-craig-roberts\/\">paulcraigroberts.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Zensurmonster und ein dagegen harmloser George Orwell<\/strong><br>\nAnfangs zeigten sich &uuml;ber den politischen Aktionismus gegen &ldquo;Fake News&rdquo; vor allem Nutzer Sozialer Medien besorgt &ndash; nun sprechen sich auch Vertreter von Verb&auml;nden und etablierten Medien dagegen aus. Besonders viel Aufmerksamkeit erregt Mathias D&ouml;pfner, der Pr&auml;sident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE. Er verlautbarte in einem Interview, er habe &ldquo;den Eindruck, dass gerade ein paar Grundprinzipien freiheitlicher Gesellschaftsordnung [&hellip;] im Namen der guten Absichten [&hellip;] mit F&uuml;&szlig;en getreten werden&rdquo; &ndash; und im Vergleich mit Justizminister Heiko Maas&rsquo; Bestrebungen zur Einrichtung staatlicher Wahrheitsstellen seien die dystopischen Entw&uuml;rfe des Schriftstellers George Orwell &ldquo;harmlos&rdquo;.<br>\nDass die Glaubw&uuml;rdigkeit etablierter Medien abgenommen hat, liegt D&ouml;pfners Worten nach nicht an Facebook, sondern daran, dass sie &ldquo;mittlerweile von vielen als Teil einer gro&szlig;en Eliten-Kungelei wahrgenommen&rdquo; werden: &ldquo;Vielleicht&rdquo;, so der Springer-Chef in seinem Erkl&auml;rungsversuch dazu, &ldquo;transportieren wir zu oft W&uuml;nsche, wie etwas sein m&uuml;sste und zu selten Fakten, Tatsachen, schonungslose Beobachtungen&rdquo;. Seinem Eindruck nach sind die &ldquo;eigentlichen Empf&auml;nger&rdquo; vieler Journalisten nicht mehr die Leser, &ldquo;sondern die Kollegen, Politiker, K&uuml;nstler oder Wirtschaftsf&uuml;hrer&rdquo;. (&hellip;)<br>\nOb es den Regierungsparteien gelingt, Vorschriften gegen Fake News vorzulegen, die einer gerichtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung standhalten, ist ohnehin offen: Sven Rebehn, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutsche Richterbunds, ist unter anderem deshalb skeptisch, weil der angek&uuml;ndigte &ldquo;ganz gro&szlig;en Wurf [&hellip;] ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl&rdquo; angek&uuml;ndigt wird &ndash; und zwar ohne &ldquo;klare Definition, was unter Fake News zu verstehen sei&rdquo;. M&ouml;glicherweise eignet sich der Begriff deshalb weniger f&uuml;r ein Gesetz, als f&uuml;r eine wohlfeile Erkl&auml;rung, woran es angeblich lag, dass man W&auml;hler verloren hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ein-Zensurmonster-und-ein-dagegen-harmloser-George-Orwell-3616016.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Medienkritikerin zu &ldquo;Kontaktschuld&rdquo;: Es gibt richtige Denunziationsplattformen<\/strong><br>\nMedienkritik ist wichtig, doch nicht jede Form erw&uuml;nscht. W&auml;hrend das Rechercheportal Correctiv von Staat, einflussreichen Konzernen und Stiftungen, wie auch von den etablierten Medien selbst gro&szlig;z&uuml;gig unterst&uuml;tzt wird, werden andere Medienkritiker und diejenigen, die Correctiv hinterfragen, als Verschw&ouml;rungstheoretiker und Rechte diffamiert. So geschehen im Fall des freien Journalisten Paul Schreyer, der durch seine kritische Berichterstattung und j&uuml;ngst durch einen Artikel &uuml;ber Correctiv in den Fokus der Denunzianten ger&uuml;ckt ist.<br>\nAuch Maren M&uuml;ller, die Vorsitzende des Vereins St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien e.V., setzt sich daf&uuml;r ein, dass Falschmeldungen in den Medien aufgedeckt und per Programmbeschwerde bei den Verantwortlichen angezeigt werden.<br>\n&bdquo;Wir machen seit zwei Jahren diese Programmbeobachtung und reichen Beschwerden ein, die bei uns &uuml;ber das Publikum eingehen. Es ist schon zu verzeichnen, dass da jeden Tag irgendetwas entweder nicht vollst&auml;ndig oder falsch dargestellt wird. Es ist krass, was an Desinformation auch &uuml;ber die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien verbreitet wird.&ldquo;<br>\nM&uuml;ller findet, tendenzi&ouml;se Berichterstattung hat in den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen nichts verloren, dennoch seien eben diese Tendenzen bei sensiblen Themen oft pr&auml;sent. In der Syrien-Berichterstattung w&uuml;rden die &bdquo;Rebellen&ldquo; mit Wohlwollen behandelt, die Regierung hingegen als &bdquo;Regime&ldquo; und Pr&auml;sident Assad als &bdquo;Machthaber&ldquo; bezeichnet. Das gleiche gelte auch f&uuml;r die Russland-Ukraine-Berichterstattung, so M&uuml;ller im Interview mit Ilona Pfeffer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/panorama\/20170202314373141-medienkritikerin-zu-kontaktschuld\/\">Sputnik News<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JW\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-36855","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36855"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36855\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36858,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36855\/revisions\/36858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}