{"id":3687,"date":"2009-01-07T09:33:55","date_gmt":"2009-01-07T08:33:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3687"},"modified":"2009-01-07T10:02:38","modified_gmt":"2009-01-07T09:02:38","slug":"hinweise-des-tages-804","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3687","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Wie die Koalition &uuml;ber das Konjunkturpaket diskutierte<\/li>\n<li>WISO: Stichprobe Bankberatung &ndash; Eigene Produkte bevorzugt<\/li>\n<li>Spekulanten treiben sich selber aus dem Gesch&auml;ft<\/li>\n<li>Mit der Staatsbank ins Steuerparadies<\/li>\n<li>Koalition will Schuldenbremse im Grundgesetz verankern<\/li>\n<li>&ldquo;Es muss strengere Regeln geben&rdquo;<\/li>\n<li>Durchschnittssteuerbelastung seit 1998 stark gesunken<\/li>\n<li>Neues Elterngeld: Vor allem Besserverdienende profitieren<\/li>\n<li>Juristischer Teilerfolg gegen den Arbeitszwang in den Niederlanden<\/li>\n<li>Praktikant erh&auml;lt 10.000 Euro Nachzahlung<\/li>\n<li>Rentenexperte: &ldquo;Es gibt keinen Weg zur&uuml;ck&rdquo;?<\/li>\n<li>Versicherer zahlen &Uuml;bersch&uuml;sse nicht an Kunden aus<\/li>\n<li>Praktikant erh&auml;lt 10.000 Euro Nachzahlung<\/li>\n<li>Der unvermeidliche Herr Sinn<\/li>\n<li>Medienkampagnen f&uuml;r Koch<\/li>\n<li>Vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft: Kostenlose Unterrichtsmaterialien<\/li>\n<li>Belohnung f&uuml;r Tbilissi: Nach Krieg gegen S&uuml;dossetien wird Georgien &raquo;strategischer Partner&laquo; der USA<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3687&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Wie die Koalition &uuml;ber das Konjunkturpaket diskutierte<\/strong><br>\nDie SPD-Leute waren noch am Dienstag voller Stolz dar&uuml;ber, dass sie damit die Tagesordnung und die Diskussion bestimmten. Denn die CDU hatte nichts dergleichen, der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer habe, so berichten Teilnehmer, aus &ldquo;alten, allseits bekannten Vorlagen&rdquo; zitiert.\n<p>Kapitel f&uuml;r Kapitel sei man die SPD-Vorlage dann durchgegangen. So gut wie unumstritten sei das Infrastrukturprogramm gewesen, bis hin zu der Erkenntnis, dass zehn bis 15 Milliarden Euro daf&uuml;r flie&szlig;en sollen. Die Nachfrage allerdings ist weit gr&ouml;&szlig;er. Kanzleramtsminister de Maizi&egrave;re habe in der Runde kund getan, dass er inzwischen eine Bau-Wunschliste in H&ouml;he von 40 Milliarden Euro habe. Das wiederum weckte bei dem einen oder anderen Teilnehmer &uuml;ble Vorahnungen. Seehofer meldete sich mit der Warnung zu Wort, man k&ouml;nne keinesfalls aus dem Investitionstopf feierliche Einweihungen frisch renovierter Rath&auml;user bezahlen.<\/p>\n<p>Bei anderen Fragen ging es weniger friedlich zu. Dem Vorschlag eines Kinderbonus von 200 Euro je Kind etwa konnten Kauder und CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer wenig abgewinnen. &ldquo;Von dem Geld kaufen die Leute dann Flachbildschirme aus Japan&rdquo;, wird Kauder zitiert. Ramsauer hielt Steinmeier sogar vor, sich zu widersprechen. Noch vor wenigen Monaten habe er direkte Zahlungen an Familien mit der Begr&uuml;ndung abgelehnt, dieses Geld w&uuml;rden die Eltern nur f&uuml;r Bier und Zigaretten nutzen. <\/p>\n<p>Und dann waren da nat&uuml;rlich die Steuererleichterungen. Dass die SPD nichts davon h&auml;lt, eine kleinere Senkung aber mittragen wird, soll Steinmeier in der Runde deutlich gemacht haben. Schlie&szlig;lich pocht die CSU nicht mehr auf eine gro&szlig;e Entlastung in zweistelliger Milliardenh&ouml;he. Seitenhiebe verkniffen sich die Sozialdemokraten jedoch nicht: Struck etwa verlangte von der Union ein schriftliches Konzept, was denn nun genau passieren solle. Das aber gab es nicht. De Maizi&egrave;re versprach, es nachzuliefern. <\/p>\n<p>H&ouml;here Steuern f&uuml;r Spitzenverdiener bef&uuml;rworten die Sozialdemokraten dem Vernehmen nach allenfalls verhalten. &ldquo;Kommt nicht in Frage&rdquo;, soll Merkel gesagt haben. Und was sagte Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck, der &ouml;ffentlich ein zweites Konjunkturpaket als Geldverschwendung abgelehnt hatte? Fundamentalkritik habe er nicht mehr ge&uuml;bt, hei&szlig;t es, aber heftig f&uuml;r eine im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse geworben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/792\/453482\/text\/print.html\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung M.B.:<\/strong> Wenn die Wiedergab in der SZ zutrifft und wenn alle Spitzengespr&auml;che der Koalition in dieser Form ablaufen, bleibt die einzige Schlussfolgerung: Deutschland ist eine Bananenrepublik.<\/em><\/p>\n<p>Allein schon die Art, wie die SPD in das Gespr&auml;ch hineingeht, sollte ein einfaches Parteimitglied aufschrecken lassen. Steinmeier hat eigenm&auml;chtig ein Konzept (&bdquo;Wachstums- und Stabilit&auml;tspakt&ldquo;) erarbeitet (wahrscheinlicher: erarbeiten lassen), mit dem Deutschland aus der Rezession gef&uuml;hrt werden soll. Eine One-Man-Show also, bei der nicht mal der Parteivorsitzende M&uuml;ntefering oder das SPD-Pr&auml;sidium ein W&ouml;rtchen mitzureden haben (&hellip;)<\/p>\n<p>Kernst&uuml;ck des Konzepts ist &uuml;brigens ein &bdquo;Deutschlandfonds&ldquo;. Komisch, der Begriff war doch schon von der SPD f&uuml;r den geplanten Fonds zur Mitarbeiterbeteiligung an Unternehmen vorgesehen. Vielleicht hat Steinmeier das ja schon vergessen.<\/p>\n<p>Also, da geht Steinmeier in die Koalitionsrunde hinein mit einem eigenen Konzept und was ist mit der Union? Sie hat gar keines. Wie auf einem Basar werden dort die Vorschl&auml;ge aufget&uuml;rmt und versteigert. Da ein Investitionspaket mit Bildung und Infrastruktur, dort die Sozialabgaben senken und dann noch irgendwo die Steuersenkungen unterbringen. Was konjunkturpolitisch erforderlich w&auml;re, und hier m&uuml;ssen die Ma&szlig;nahmen aus einem Guss sein, interessiert anscheinend weniger.<\/p>\n<p>&bdquo;Wie fangen wir an?&ldquo;, fragt Steinmeier. Keine Tagesordnung, es muss sich also um einen gem&uuml;tlichen Gespr&auml;chsabend handeln. Steinmeier geht sein Konzept Punkt f&uuml;r Punkt durch, die Gegenseite (also die Union) sagt hier und da &bdquo;B&auml;&ldquo; und &bdquo;Kommt nicht in Frage.&ldquo; Wie reagiert die Union auf die Vorschl&auml;ge konkret? Schl&auml;gt die SPD einen einmaligen Kinderbonus vor, handelt sie sich von Volker Kauder (CDU) nur Widerspruch in der Form &bdquo;Von dem Geld kaufen die Leute dann Flachbildschirme aus Japan&ldquo; ein.<br>\nNach konkreten Zahlen fragt keiner. Dann h&auml;tte der gute Herr n&auml;mlich erfahren, dass die Importquote f&uuml;r den privaten Konsum unter 20 % liegt, der Wirkungsgrad mithin sehr hoch ist&hellip;<\/p>\n<p>Der Steinmeiersche Vorschlag einer befristeten Steuererh&ouml;hung, nachzulesen in seinem Konzept, war noch nicht einmal ernst gemeint: H&ouml;here Steuern f&uuml;r Spitzenverdiener bef&uuml;rworten die Sozialdemokraten dem Vernehmen nach allenfalls verhalten. Eine Partei, die von ihrer eigenen Meinung noch nicht einmal selbst &uuml;berzeugt ist. War also alles reine populistische PR, f&uuml;r die Au&szlig;endarstellung.<\/p>\n<p>Ein Au&szlig;enbetrachter k&ouml;nnte ja wenigstens hoffen, dass da irgendwie ein paar konjunkturwirksame Milliarden zusammendestilliert werden. Doch jetzt kommt noch eine weitere Einschr&auml;nkung: &uuml;ber die Maastricht-Grenze hinaus will man nicht gehen. Was hei&szlig;t: Mehr als 3 % Staatsverschuldung will man nicht hinnehmen, daran haben sich die Ma&szlig;nahmen des Konjunkturprogramms auszurichten. Dies zeigt ein merkw&uuml;rdiges Regelverst&auml;ndnis der SPD- und Unionsspitzen&hellip;<\/p>\n<p>Wir erinnern uns: Die 3%-Grenze hat keine in sich stimmige &ouml;konomische Begr&uuml;ndung, sondern errechnete sich aus der Durchschnittsverschuldung und dem Wirtschaftswachstum der EU-Staaten im Jahre 1990. Wo eine Grenze ist, muss sie also auch eingehalten werden, es k&ouml;nnte ja sonst etwas Schlimmes passieren.<\/p>\n<p>Eine ernstzunehmende fachliche Diskussion hat also am Montag nicht stattgefunden. Die ideologischen Vorverst&auml;ndnisse und Begriffsassoziationen der beiden Parteien werden also das Gebr&auml;u sein, aus dem das Konjunkturpaket II der Bundesregierung entsteht. Wo die Leute keine Ahnung haben, besteht die gro&szlig;e Gefahr der Fremdbeeinflussung mit Personen, die vorgeben, mehr Ahnung zu haben. Das k&ouml;nnen zum Beispiel Vertreter aus der Wirtschaft sein. Dem Lobbyismus ist damit T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet.<\/p><\/li>\n<li><strong>Stichprobe Bankberatung &ndash; Eigene Produkte bevorzugt<\/strong><br>\nKompetent, freundlich und vor allem im Sinne des Kunden &ndash; so sollten Bankmitarbeiter beraten. WISO war in f&uuml;nf Braunschweiger Filialen verschiedener Banken und hat den Beratern auf den Zahn gef&uuml;hlt. Was haben sie aus der Finanzkrise gelernt und wie treffsicher sind ihre Anlagetipps? (&hellip;)\n<p>Insgesamt aber trotzdem ein &auml;u&szlig;erst durchwachsenes Ergebnis f&uuml;r die Finanzberatung der Banken in Zeiten der Finanzkrise. Wirklich risikoarm waren l&auml;ngst nicht alle Angebote, meint Finanzfachmann Nauhauser: &ldquo;Nach unserer Erfahrung hat sich das Beratungsverhalten nicht wirklich ge&auml;ndert. Leider. Man sollte meinen, die Banken h&auml;tten gelernt, dass man den Kunden nicht allzu riskante Produkte verkaufen darf, zumindest wenn sie nicht so riskant investieren wollen, aber nach wie vor tun sie das, wie dieser Beratungstest gezeigt hat.&rdquo;<br>\nMehr Verk&auml;ufer als Berater.<\/p>\n<p>Und noch eines hat die WISO-Stichprobe gezeigt: Sehr gerne bieten die Bankmitarbeiter Produkte ihrer eigenen Institute an. Sie sind eben nicht nur Berater ihrer Kunden, sondern zuallererst auch Verk&auml;ufer ihrer Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wiso.zdf.de\/ZDFde\/druckansicht\/10\/0,6911,7499370,00.html\">wiso zdf<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das ist auch eine Folge des gro&szlig;z&uuml;gigen Rettungsschirms; die Banken machen weiter wie bisher. Sie haben noch nicht realisiert, dass sie aufh&ouml;ren sollten, ihren Kunden Spekulationspapiere anzubieten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Spekulanten treiben sich selber aus dem Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nHedge-Funds als Ursache und Opfer der schlechten Aktien-Performance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/startseite\/spekulanten_treiben_sich_selber_aus_dem_geschaeft_1.1647046.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Mit der Staatsbank ins Steuerparadies<\/strong><br>\nDie norddeutsche Landesbank HSH unterhielt 200 Beteiligungen, anscheinend um deutschen Steuerdeserteuren die Flucht zu erm&ouml;glichen. \n<p>Die staatliche HSH Nordbank der Bundesl&auml;nder Hamburg und Schleswig-Holstein unterh&auml;lt weltweit &uuml;ber 160 Beteiligungen f&uuml;r hohe Renditen. Darunter befinden sich Niederlassungen auf den karibischen Cayman Islands, der britischen Kanalinsel Guernsey und den Marshallinseln im Pazifik. Offensichtlich bietet die Staatsbank ihren Anlegern hohe Renditen in Steuerparadiesen an. Weitere 40 Tochtergesellschaften wurden erst in j&uuml;ngerer Zeit geschlossen. <\/p>\n<p>Mehrheitseigent&uuml;mer sind die L&auml;nder Hamburg und Schleswig-Holstein, dessen Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) ebenso im Aufsichtsrat den Steuersparkurs mitgefahren ist wie Finanzsenator und CDU-Vorsitzender Michael Freytag. <\/p>\n<p>Schon ihre roten SPD-Vorg&auml;nger haben die Nordbank auf diesen riskanten Kurs gedr&auml;ngt, indem sie immer h&ouml;here Dividendenzahlungen erwarteten. 2006 sollte dann die erste private Beteiligung bei einer deutschen Landesbank noch zus&auml;tzlich die Rendite in die H&ouml;he puschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/mit-der-staatsbank-ins-steuerparadies\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Koalition will Schuldenbremse im Grundgesetz verankern<\/strong><br>\nDas 50-Milliarden-Euro-Konjunkturpaket wird Deutschlands Verschuldung drastisch steigern. Um einen Kollaps der Finanzplanung zu verhindern, will die Gro&szlig;e Koalition jetzt &uuml;berraschend eine Schuldenbremse ins Grundgesetz einbauen &ndash; nach jahrelanger Diskussion. (&hellip;)\n<p>Struck verteidigte die h&ouml;heren Schulden durch das Konjunkturpaket: &ldquo;Wir werden neue Schulden machen m&uuml;ssen, h&ouml;here als bisher geplant. Aber es sind Investitionen in die Zukunft.&rdquo; Er ging davon aus, dass Deutschland gleichwohl in diesem Jahr die Verschuldungsgrenze von Maastricht einhalten wird. &ldquo;2010 k&ouml;nnen wir an die Grenze schrammen&rdquo;, gab er zu. Eine &ldquo;Schuldenbegrenzungsregel&rdquo; habe er schon lange zusammen mit dem baden-w&uuml;rttembergischen Ministerpr&auml;sidenten G&uuml;nther Oettinger (CDU) in der F&ouml;deralismus-Kommission vorgeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,599759,00.html\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Es muss strengere Regeln geben&rdquo;<\/strong><br>\nDen Traum vom ausgeglichenen Haushalt 2011 hat die Gro&szlig;e Koalition schon begraben. Mehr noch: Wenn ihre Spitzen heute &uuml;ber weitere Ma&szlig;nahmen gegen die Finanzkrise beraten und diese in der n&auml;chsten Woche beschlie&szlig;en, dann machen sie gleichzeitig auch neue Schulden &ndash; eventuell in verfassungswidriger H&ouml;he. Im Interview mit tagesschau.de dringt der Berliner Verfassungsrechtler Ulrich Battis auf sch&auml;rfere Verschuldungsgrenzen: &ldquo;Es wird allerh&ouml;chste Eisenbahn.&rdquo;<\/p>\n<blockquote><p>tagesschau.de: Der Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-J&uuml;rgen Papier, hat j&uuml;ngst in einem Interview mit Blick auf das zweite Konjunkturprogramm der Regierung noch einmal eine gesetzlich verankerte Verschuldungsgrenze angemahnt. Teilen Sie diese Forderung?\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Ulrich Battis: Durchaus. Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner j&uuml;ngeren Rechtsprechung sehr deutlich festgestellt, dass die Verschuldung inzwischen einen Umfang angenommen hat, der die Grundfesten der Verfassung in Zweifel zieht. Hier besteht unbedingt Handlungsbedarf. In den letzten Wochen sah es ja eher so aus, als wenn nun angesichts der internationalen Finanzkrise alle guten Vors&auml;tze vom Tisch sind und dass man jetzt st&auml;ndig neue Programme und Schattenhaushalte entwirft. Deshalb hat Herr Papier sich wohl so deutlich ge&auml;u&szlig;ert\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>tagesschau.de: Die Verfassungsgrundlage f&uuml;r neue Schulden ist der Artikel 115 im Grundgesetz: Er schreibt dem Bund vor, dass dessen Schulden die Netto-Investitionen nicht &uuml;berschreiten d&uuml;rfen. Ist das nicht eindeutig?\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Ulrich Battis: Nein, der Artikel 115 ist &uuml;berhaupt nicht eindeutig. Da gibt es keine Kriterien, nur sehr schwammige Formulierungen. Das Herzst&uuml;ck der F&ouml;deralismusreform II geht &uuml;ber diesen Artikel hinaus. Ich hoffe, dass sie noch rechtzeitig beschlossen wird.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn der Koalitionsausschuss diese Woche entscheidet, eine Neuverschuldung einzugehen, wird es allerh&ouml;chste Eisenbahn. Sonst sind die Umsetzung und damit die Versch&auml;rfung des Artikels 115 bis zum Ende der Legislaturperiode nicht mehr zu schaffen. Wenn man jetzt nicht aufs Tempo dr&uuml;ckt, w&uuml;rde man mitten im Wahlkampf &uuml;ber dieses Thema entscheiden. Dann gibt es die politische Kraft daf&uuml;r aber nicht mehr, die wird anderswo gebraucht. Und das Thema w&uuml;rde im Wahlkampf missbraucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/neuverschuldung106.html\">ARD Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Diese verantwortlichen Person haben Sorgen, die gerne viele Menschen in Deutschland teilen w&uuml;rden. Es ist das alte Lied. Unsere F&uuml;hrungspersonen haben nicht verstanden, dass sie noch mehr Schulden machen werden, wenn unsere Volkswirtschaft in eine tiefe Rezession f&auml;llt. Die Schuldengrenze ist &auml;hnlich wie das Maastricht-Kriterium ein b&uuml;rokratisches Monstrum, das der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit und der Selbstdarstellung dient aber nicht dem Wohlergehen der Menschen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Das Thema &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; sollte man nicht untersch&auml;tzen, schlie&szlig;lich ist die nationale Fiskalpolitik derzeit das wichtigste Instrument, um national unterschiedliche Wirkungen von Konjunkturschocks zu kompensieren. <\/em><\/p>\n<p>Wie immer eine Schuldenbremse konstruiert sein mag, bezieht sie ihre Problematik daraus, dass sie einer prozyklischen Finanzpolitik Vorschub leisten wird. Voraussetzung f&uuml;r eine Konsolidierung des Haushalts ist nicht eine Schuldenbremse, sondern ein Konjunkturaufschwung.<\/p><\/li>\n<li><strong>Durchschnittssteuerbelastung seit 1998 stark gesunken<\/strong><br>\nDer &Uuml;bergang zu einem linear-progressiven Steuertarif w&uuml;rde zu Mindereinnahmen von 25 Milliarden Euro bei der Einkommensteuer und dem Solidarit&auml;tszuschlag f&uuml;hren. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16\/11158) auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16\/10935) mit. Der dieser Berechnung zu Grunde liegende Tarif w&uuml;rde eine linear gestaltete Progressionszone von 7.665 bis 52.151 Euro bei einem Eingangssteuersatz von 15 und einem Grenzsteuersatz der ersten oberen Proportionalzone von 42 Prozent ab 52.151 Euro enthalten. Ab einem zu versteuernden Einkommen von 250.000 Euro w&uuml;rde der Grenzsteuersatz 45 Prozent betragen, schreibt die Regierung auf die Frage der FDP-Fraktion, wo sich der so genannte &ldquo;Mittelstandsbauch&rdquo; bei der Steuer auswirke. \n<p>Nah Angaben der Regierung ist die Durchschnittssteuerbelastung unter Verteilungsgesichtspunkten jedoch von gr&ouml;&szlig;erer Bedeutung als die Grenzsteuerbelastung. Die Durchschnittssteuerbelastung sei der Indikator f&uuml;r eine gerechte Besteuerung. Diese Belastung sei bei einem zu versteuernden Einkommen von 15.000 Euro (Grundtabelle) von 15,9 Prozent im Jahre 1998 auf 10,3 Prozent nach dem geltenden Tarif gesunken. Die Durchschnittsbelastung nach der Splittingtabelle sei von 4,1 Prozent auf null gefallen. <\/p>\n<p>Die 2007 erfolgte Absenkung des Sparerfreibetrages von 1.370 auf 750 Euro habe zu Steuermehreinnahmen in H&ouml;he von 735 Millionen Euro gef&uuml;hrt, teilt die Regierung mit. Die Zahl der Steuerpflichtigen, deren Kapitalertr&auml;ge erst durch die Absenkung des Sparerfreibetrages steuerlich belastet werden, sch&auml;tzt die Regierung auf 610.000. Das durchschnittliche Sparverm&ouml;gen pro Haushalt sei von 52.200 Euro (1998) auf 75.800 Euro (2007) gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/aktuell\/hib\/2009\/2009_002\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>Weitere interessante Details aus der Antwort der Bundesregierung:<\/strong><br>\nIm Jahr 1998 betrug die <strong>H&ouml;he des Sparverm&ouml;gens<\/strong> (&bdquo;Nettogeldverm&ouml;gen&ldquo;) gem&auml;&szlig; den Zahlen der Deutschen Bundesbank 52 200 pro Haushalt. Zwischen 2000 und 2002 stagnierte das Sparverm&ouml;gen pro Haushalt. Seit 2003 stieg das durchschnittliche Sparverm&ouml;gen deutlich an, mit Wachstumsraten zwischen 6 Prozent und 10 Prozent pro Jahr. Im Jahr 2007 betrug das Sparverm&ouml;gen pro Haushalt 75 800. F&uuml;r 2008 liegen noch keine Daten vor.<\/p>\n<p>Die aktuellen Daten (erhoben im Jahr 2003) zeigen, dass <strong>Haushalte mit niedrigem Einkommen eine negative Sparquote<\/strong> haben. Mit steigendem Einkommen steigt die Sparquote kontinuierlich an. W&auml;hrend die Sparquote bei Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von unter 900  minus 11,8 Prozent betr&auml;gt, liegt sie bei Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 900  &ndash; 1 300 bei  minus 0,5 Prozent. Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 1 300 &ndash; 1 500, 1 500 &ndash; 2 000, 2 000 &ndash; 2 600 haben Sparquoten von jeweils zwischen (plus) 0,5 Prozent und 4,4 Prozent. Bei Haushalten mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 2 600 &ndash; 3 600, 3 600 &ndash; 5 000, 5 000 &ndash; 18 000 betragen die Sparquoten jeweils zwischen 9,0 Prozent und 21,8 Prozent.<\/p>\n<blockquote><p>Frage FDP: Wie w&uuml;rde sich nach Ansicht der Bundesregierung ein gleichm&auml;&szlig;ig linearer Tarif der Einkommensteuer im Vergleich zu dem aktuellen Verlauf auf die Steuereinnahmen des Bundes auswirken?\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Antwort BuReg: Der &Uuml;bergang zu einem Tarif mit einer Progressionszone von 7 665 bis 250 000, einem Eingangssatz von 15 Prozent, einem Spitzensteuersatz von 45 Prozent und einem linearen Verlauf der Grenzsteuers&auml;tze f&uuml;hrt im Jahr 2008 zu Steuermindereinnahmen von gut 82 Mrd. (ESt und SolZ).\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Der &Uuml;bergang zu einem Tarif mit einer linear gestalteten Progressionszone von 7 665 bis 52 151, einem Eingangssatz von 15 Prozent, einem Grenzsteuersatz der ersten oberen Proportionalzone von 42 Prozent ab 52 151 und einem Grenzsteuersatz von 45 Prozent ab 250 000 w&uuml;rde im Jahr 2008 zu Steuermindereinnahmen von etwa 25 Mrd. f&uuml;hren (ESt und SolZ).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/16\/111\/1611158.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 112 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Neues Elterngeld: Vor allem Besserverdienende profitieren<\/strong><br>\nVom Elterngeld profitieren vor allem erwerbst&auml;tige Eltern mit mittleren und h&ouml;heren Einkommen, die bisher nicht anspruchsberechtigt waren, nun aber bis zu 1.800 Euro pro Monat erhalten. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes f&uuml;r das Jahr 2007 bekamen jedoch nur 5,8% aller Eltern im Elterngeldbezug 1.500 Euro oder mehr im Monat. Eltern, die zuvor ein hohes Einkommen hatten und daher Anspruch auf ein hohes Elterngeld haben, sind also eine vergleichsweise kleine Gruppe (&hellip;)\n<p>&Uuml;ber die H&auml;lfte der ElterngeldbezieherInnen (56%) bekam 2007 nur 500 Euro und weniger pro Monat. Hierbei handelt es sich um Eltern, die vor der Geburt kein oder nur ein niedriges Einkommen hatten &ndash; h&auml;ufig Geringqualifizierte. Sie sind die VerliererInnen der Reform, da sie durch die Verk&uuml;rzung der Bezugsdauer von bisher 24 auf 12 (maximal 14 Monate) in der Summe weniger Geld erhalten. Als besonders vertrackt erweist sich ein Detail der neuen Elternzeitregel: Eltern, die beide nicht erwerbst&auml;tig sind, etwa weil sie studieren oder arbeitslos sind, haben keinen Anspruch auf die Partnermonate. Mit der Verk&uuml;rzung der Bezugsdauer wird zwar der Anreiz &ndash; bei Eltern mit geringeren Einkommen der Zwang &ndash; erh&ouml;ht, m&ouml;glichst schnell wieder erwerbst&auml;tig zu sein. Es werden aber auch die Wahlm&ouml;glichkeiten in der Familienphase eingeschr&auml;nkt (&hellip;)<\/p>\n<p>2007 stieg der Anteil von V&auml;tern beim Elterngeldbezug auf 10,5%; nach Angaben des Bundesfamilienministeriums haben in den Jahren zuvor 3,3% der V&auml;ter Elternzeit genommen. Dies ist sicherlich ein begr&uuml;&szlig;enswertes Novum &ndash; doch der Anstieg ist vor allem auf die Nutzung der beiden zus&auml;tzlichen Partnermonate zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Von den V&auml;tern, die Elterngeld beziehen, nehmen 60% zwei Monate, aber nur 17% zw&ouml;lf Monate in Anspruch. Anders gesagt: Nur 2% aller Eltern im Elterngeldbezug sind V&auml;ter, die eine Auszeit von zw&ouml;lf Monaten nehmen (bei den M&uuml;ttern sind dies 78%).<\/p>\n<p>Ob das dritte Ziel, die Geburtenrate zu steigern, erreicht wird, ist offen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Geburtenziffer von 1,33 im Jahr 2006 auf 1,37 im Jahr 2007. Das Bundesfamilienministerium wertet dies als einen Erfolg des Elterngeldes. Allerdings liegt dieser Anstieg im Bereich der normalen Schwankungen in den Vorjahren; abzuwarten w&auml;re also, ob sich der Trend best&auml;tigt und fortsetzt (&hellip;)<\/p>\n<p>Offenkundig ist allerdings, dass sich die H&ouml;he des Elterngeldes f&uuml;r verschiedene Gruppen unterscheidet und es f&uuml;r Frauen mit h&ouml;herem Einkommen und damit meist h&ouml;herer Qualifikation am attraktivsten ist. Damit ermutigt das Elterngeld vor allem hochqualifizierte Frauen, sowohl erwerbst&auml;tig zu sein als auch Kinder zu kriegen. Weniger qualifizierte Frauen werden zwar ebenfalls zum Arbeitengehen aktiviert, um unabh&auml;ngig von sozialstaatlichen Leistungen zu sein. Bei der Geburt eines Kindes werden sie dann aber finanziell schlechter gestellt (&hellip;)<\/p>\n<p>Mit diesem Paradigmenwechsel in der Familienpolitik geht auch eine spezifische Gerechtigkeitsvorstellung einher: eine Abkehr vom Prinzip der Bed&uuml;rfnisgerechtigkeit, nach der gerade die Kinder weniger gebildeter und finanziell schlechter gestellter Eltern besonderer F&ouml;rderung bed&uuml;rften. Auch das Prinzip absoluter Gleichheit, nach der jedes Kind gleich viel (Geld) wert ist, wird nicht verfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bdwi.de\/forum\/archiv\/archiv\/2040039.html\">bdwi-forum<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Juristischer Teilerfolg gegen den Arbeitszwang in den Niederlanden<\/strong><br>\nEin vom staatlichen Arbeitszwang (Work First-Programm) betroffener Arnheimer hat vor dem &ouml;rtlichen Gericht mit seiner Klage gegen die Gemeinde Arnheim teilweise Recht bekommen. \n<p>Den Niederl&auml;ndern war ihr &ldquo;Hartz IV&rdquo; noch ein Jahr fr&uuml;her als uns beschert worden. Das niederl&auml;ndische &ldquo;SGB II&rdquo;  hei&szlig;t Wet Werk en Bijstand (WWB).<\/p>\n<p>Das Gericht kritisierte die gel&auml;ufige Praxis, mit der Hilfebed&uuml;rftige nach dem Gie&szlig;kannenprinzip beliebigen Ma&szlig;nahmen zugewiesen werden und fordert stattdessen eine individuell auf den Betroffenen zugeschnittene Strategie zur Integration in den Arbeitsmarkt. Immerhin 80% der niederl&auml;ndischen Gemeinden nutzen das Work First-Programm.<\/p>\n<p>Bennie Beck war mehr als 20 Jahre im Gastronomie-Gewerbe t&auml;tig gewesen, bevor er lohnarbeitslos wurde. Als er dann Unterst&uuml;tzung bei der Stadt Arnheim beantragte, musste er sich umgehend beim &ouml;rtlichen Arbeits-Trainings-Zentrum melden, wo man ihm einen Vertrag &uuml;ber die Teilnahme am Work First-Programm vorlegte. Er k&ouml;nnte schon am n&auml;chsten Tage mit einer Ma&szlig;nahme beginnen: Kleiderhaken sortieren, Parkanlagen s&auml;ubern oder Stra&szlig;enabf&auml;lle beseitigen.<\/p>\n<p>Sein Anwalt Arno van Deuzen von der Gewerkschaft Abva-Kabo FNV machte einen Versto&szlig; gegen das Verbot von Zwangs- und Pflichtarbeit geltend. Dieser Auffassung wollte das Gericht in seinem Urteil zwar nicht explizit folgen, kritisierte jedoch die massenhafte Zuweisung in Ma&szlig;nahmen im Work First-Programm. Es h&auml;tte zuvor ein auf die individuelle Situation des Kl&auml;gers ma&szlig;geschneiderter Job gefunden werden m&uuml;ssen. Weil dies nicht geschehen war, sei Beck der Abbruch der Ma&szlig;nahme auch nicht zur Last zu legen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forced-labour.de\/archives\/1020\">forced labour<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Praktikant erh&auml;lt 10.000 Euro Nachzahlung<\/strong><br>\nEin Jahr lang schuftete ein Jugendlicher im Altenheim, um eine Lehrstelle als Pfleger zu ergattern &ndash; und bekam sie nicht. Daf&uuml;r bekommt er jetzt eine saftige Nachzahlung. Arbeitsrichter urteilten: Das Praktikum war keins, der Stundenlohn betrug sittenwidrige 1,30 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/schulspiegel\/leben\/0,1518,599680,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Rentenexperte: &ldquo;Es gibt keinen Weg zur&uuml;ck&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r einen entscheidenden Schritt zu einer armutsfesten Alterssicherung h&auml;lt der Jenaer Rentenexperte dagegen eine ausreichend bezahlte Erwerbsarbeit m&ouml;glichst breiter Bev&ouml;lkerungsschichten. Eine faire Tarifpolitik &ldquo;tr&uuml;ge nicht nur zu mehr Verteilungsgerechtigkeit bei&rdquo;, sondern erwiese sich geradezu als ein &ldquo;rentenpolitisches Elixier&rdquo;, so Eichenhofer. F&uuml;r einen ausreichenden Schutz vor Altersarmut seien dar&uuml;ber hinaus die Einbeziehung von Selbstst&auml;ndigen ohne obligatorische Altersvorsorge in die gesetzliche Rentenversicherung sowie h&ouml;here Beitragszahlungen f&uuml;r Langzeitarbeitslose notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Eichenhofer-zur-Armutsdiskussion.html?session=3d42496161a2e104a684f848c63c1fd5\">Ihre-Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Zum gr&ouml;&szlig;ten Teil zutreffend und lesenswert. Allerdings irritiert sehr, dass es nach Ansicht von Eberhard Eichenhofer nicht m&ouml;glich sein soll, die gesetzliche Rente wieder armutsfest zu machen. Welche Gr&uuml;nde nennt er f&uuml;r diese Behauptung?<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>&bdquo;Einerseits w&uuml;rde damit der staatlich gef&ouml;rderten betrieblichen und privaten Altersvorsorge &ldquo;die Grundlage entzogen&rdquo;.&ldquo;<br>\nMerkw&uuml;rdig. Warum macht ein Sozialrechtler und Rentenexperte sich Sorgen um den Erhalt einer staatlich subventionierten Provisionsquelle f&uuml;r die Verk&auml;ufer von &bdquo;Produkten&ldquo; der Finanzwirtschaft?\n<\/li>\n<li>&bdquo;Zudem sei &uuml;berall in Europa ein &ldquo;Umbau der Alterssicherung&rdquo; hin zu einer Altersvorsorge aus mehreren Einkunftsquellen und einer St&auml;rkung der einkommensbezogenen Rentenversicherung zu beobachten.&ldquo;\n<p>Was ist das f&uuml;r ein Argument? Weil alle in Europa etwas falsch machen, m&uuml;ssen wir den Fehler auch in Deutschland machen?\n<\/p><\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<p><strong>F&uuml;r an dem Thema Interessierte ein Blick nach Italien:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Italienischen Pensionen geschw&auml;cht von privaten Fonds<\/strong><br>\nItalien tat bei der Finanzierung der Altersvorsorge das, was Pr&auml;sident Bush in den USA nicht tun konnte: Es privatisierte Teile seines sozialen Sicherungssystems. Der Zeitpunkt konnte nicht schlechter sein.<\/p>\n<p>Der globale Marktzusammenbruch hat Verluste f&uuml;r diejenigen gebracht, die einwilligten ihre Beitr&auml;ge von einer staatlichen Abfindung auf private Fonds zu verlagern, in der Absicht h&ouml;here Gewinne zu erzielen (&hellip;)<\/p>\n<p>Die Regierung Berlusconi sucht nun nach Wegen f&uuml;r einen Ausgleich, da viele der etwa 1,2 Millionen Menschen, die umgestiegen sind und eine gesicherte Zahlung zugunsten von privaten Anlagen, die an die Finanzm&auml;rkte gebunden sind, aufgegeben haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/apps\/news?pid=newsarchive&amp;sid=aty4gEh9wups\">Bloomberg.com<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Rest des Beitrags ist ziemlich zwiesp&auml;ltig und geht von der Annahme aus, dass die kapitalgedeckte Altersvorsorge die demografische Entwicklung besser kompensieren k&ouml;nne.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Versicherer zahlen &Uuml;bersch&uuml;sse nicht an Kunden aus<\/strong><br>\nVersicherungsgesellschaften verweigern Millionen Kunden von Renten- und Lebensversicherungen die Aussch&uuml;ttung der versprochenen &Uuml;berschussbeteiligungen. Diese werden nach Angaben der Verbraucherzentrale Bremen nur teilweise oder gar nicht ausgezahlt. Plusminus zeigt den Fall eines Privatrentenbeziehers, der statt der versprochenen &Uuml;berschussbeteiligung in H&ouml;he von 447 Euro im Monat lediglich zwei Euro bekommt. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung w&auml;ren das insgesamt rund 100.000 Euro weniger als angek&uuml;ndigt. &Auml;hnlich d&uuml;rfte es zahlreichen anderen Versicherten in Deutschland ergangen sein. \n<p>Das Versicherungsvertragsgesetz und die Mindestzuf&uuml;hrungsverordnung regelt zwar, dass die Kunden an den &Uuml;bersch&uuml;ssen beteiligt werden m&uuml;ssen, jedoch nicht, in welcher H&ouml;he und vor allem nicht zu welchem Zeitpunkt. <\/p>\n<p>Arno Gottschalk von der Verbraucherzentrale Bremen: <\/p>\n<blockquote><p>Die Versicherten haben nur ein begrenztes Leben. Sie k&ouml;nnen nicht endlos warten, bis sie an den &Uuml;bersch&uuml;ssen, die sie mit ihren Einzahlungen erst erm&ouml;glicht haben, beteiligt werden.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,bdfvgzrn0rcpwc3z~cm.asp\">ARD-Plusminus<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der unvermeidliche Herr Sinn<\/strong><br>\nDas Regierungsprogramm von Union und SPD &ldquo;wird die Konjunktur eher d&auml;mpfen und vorl&auml;ufig kaum neue Arbeitspl&auml;tze schaffen&rdquo;, prophezeite Hans-Werner Sinn, der Pr&auml;sident des ifo-Instituts, Ende 2005. [Quelle: Berliner Morgenpost vom 15.11.2005] Es kam bekanntlich anders. &ldquo;Die Konjunktur in Deutschland steht auf einem soliden Fundament. Der Arbeitsmarkt profitiert von der guten Konjunktur&rdquo;, r&uuml;hmte sich die Bundesregierung im August 2007. [Quelle: Bundesregierung vom 28.08.2007] Sinn widersprach nicht, obgleich er gut eineinhalb Jahre zuvor genau das Gegenteil vorhergesagt hatte. &ldquo;Was k&uuml;mmert mich mein Geschw&auml;tz von gestern&rdquo;, mag er wohl gedacht haben.\n<p>&ldquo;Wir sind in einer fantastischen, tollen Situation, in der die gro&szlig;en Kontinente gleichzeitig im Aufschwung sind. Das hat man selten&rdquo;, frohlockte Sinn nun ebenfalls. Der Aufschwung sei robust, werde sich &uuml;ber 2008 hinaus fortsetzen und mit etwas Gl&uuml;ck sogar bis zum Ende des Jahrzehnts andauern, urteilte er enthusiastisch. [Quelle: Der Tagesspiegel vom 25.06.2007] Sein Pech: Inzwischen ist abermals genau das Gegenteil eingetreten, alle gro&szlig;en Volkswirtschaften befinden sich gleichzeitig im Abschwung. Das hat man selten, in der Tat: Zweimal voll daneben. Doch f&uuml;r unzutreffende Prognosen ist der ifo-Chef bekannt. Nur die Presse hat das offenbar noch nicht bemerkt, sie bezeichnet ihn nach wie vor als einen &ldquo;der renommiertesten &Ouml;konomen des Landes&rdquo; (WirtschaftsWoche) oder gar als &ldquo;kl&uuml;gsten Wirtschaftsprofessor Deutschlands&rdquo; (BILD). Immer wieder darf er dort seine &ldquo;Weisheiten&rdquo; an den Mann respektive die Frau bringen.<\/p>\n<p>Man k&ouml;nnte die Aufz&auml;hlung von Beispielen &uuml;ber die Irrt&uuml;mer des Hans-Werner Sinn gewiss noch lange fortsetzen, doch das w&uuml;rde jeden vertretbaren Rahmen sprengen. Um nicht missverstanden zu werden: Irren ist menschlich. Und es gibt niemanden, den Autor dieser Zeilen inbegriffen, der frei von Irrt&uuml;mern w&auml;re. Was mich am Pr&auml;sident des ifo-Institutes st&ouml;rt, ist seine Neigung, in jeder beliebigen Situation mit dem vollen Brustton der &Uuml;berzeugung &ndash; so, als habe er es schon immer gesagt &ndash; eine geschickt der jeweiligen Lage angepasste Erkl&auml;rung abzugeben und mit provozierender Nonchalance &uuml;ber seine fr&uuml;heren Fehlleistungen hinwegzugehen. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte er uns alles n&auml;her erl&auml;utern.<br>\nWahrscheinlich liegt es daran, dass wir einfach zu wenig Durchblick haben. &ldquo;Ich kenne das Argument. Es ist &ouml;konomisch nicht haltbar und beruht auf einer Unkenntnis &ouml;konomischer Wirkungsmechanismen&rdquo;, h&auml;lt er anderen gerne entgegen. [Quelle: vdi-Nachrichten vom 19.12.2008] Tja, zur unbestrittenen Sachkenntnis gesellt sich bei Herrn Sinn halt auch noch die ihm wesenseigene Bescheidenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schoefer.de\/artikel\/ms0631.html\">Michael Schoefer<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die st&auml;ndigen &bdquo;Sinnkrisen&ldquo; des Herrn Sinn hinderten den MDR in der gestrigen Sendung Plusminus jedoch nicht, hin wieder als Experten gegen Konjunkturprogramme auftreten zu lassen, und zur Ausgewogenheit wurde dann gleich noch der Chef des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, H&uuml;ther, dazugenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,hglafdqesiyav834~cm.a\">Das Erste.de plusminus<\/a><br>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Dass nun gerade der Pr&auml;sident des Ifo-Instituts gegen Konjunkturprogramme polemisiert, ist wirklich apart. Denn sein Institut hat einem Konjunkturprogramm der Regierung Helmut Schmidt, dem so genannten ZIP, dem Zukunftsinvestitionsprogramm, 1978 bescheinigt, es habe den Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert. Wenn Sie sich n&auml;her informieren wollen, dann finden Sie einschl&auml;gige Beitr&auml;ge am 21. Oktober 2008 und am 13. November 2008 in den NachDenkSeiten oder auf den Seiten 123-128 des Kritischen Jahrbuchs 2008\/2009.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Cuv&eacute;e der hessischen SPD<\/strong><br>\nEs tut sich was in der hessischen SPD. Wo Sch&auml;fer-G&uuml;mbel draufsteht, ist zwar immer noch reichlich Ypsilanti in der Flasche, um ein Bonmot aus der CDU aufzunehmen, aber die j&uuml;ngere Abf&uuml;llung enth&auml;lt nicht mehr nur die Rebsorte Andrea, sondern einen Verschnitt, so eine Art Riesling-Silvaner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubAB001F8C99BB43319228DCC26EF52B47\/Doc~E3C6B03951C5346089C6DDD73972E00B4~ATpl~Ecommon~Scontent.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><strong>Und: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Abschied auf Raten<\/strong><br>\nRelativ schnell hatte der Spitzenkandidat der hessischen SPD den &bdquo;Solarpapst&ldquo; Scheer abgewickelt; jetzt hat Norbert Schmitt, der Generalsekret&auml;r der Partei, seinen R&uuml;cktritt angek&uuml;ndigt. Die beiden waren die wichtigsten Berater der Noch-Parteivorsitzenden Andrea Ypsilanti, und der Abschied von ihnen signalisiert &ndash; da braucht die CDU gar nichts mehr zu fordern -, dass es auch mit der gef&uuml;hlten Siegerin der Januarwahl des Jahres 2008 nicht mehr lange gehen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubAB001F8C99BB43319228DCC26EF52B47\/Doc~E976A39A126DB4383BF5E9D976F8C954F~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung T.M.:<\/strong> Heute erschienen zwei Kommentare in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), die den Abgang von Ypsilanti fordern und prophezeien. Der Zeitung scheint das Thema so wichtig zu sein, dass an einem einzigen Tag nicht nur zwei Beitr&auml;ge zum selben Thema verfasst werden, sondern darauf auch noch die Herausgeber der Zeitung losgelassen werden (Werner D&rsquo;Inka, G&uuml;nther Nonnenmacher). F&uuml;r mich beweist dies, dass es sich dabei um eine systematische Kampagne handelt.<\/em><\/p>\n<p>Eigentlich d&uuml;rfte die &bdquo;rote Gefahr&ldquo; in Hessen sp&auml;testens seit Ypsilantis Abgang Anfang November gebannt sein. Aber die konservativen Medien scheinen wohl Spa&szlig; daran zu finden, die Frau bis zu ihrem endg&uuml;ltigen R&uuml;ckgang fertigzumachen.<\/p>\n<p><strong>Siehe zur Medienkampagne f&uuml;r Koch auch:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bild kocht<\/strong><br>\nWas die BILD-Zeitung dem Leser pr&auml;sentiert, ist ein weiteres Meisterwerk politischer Verdummung. Das Interview ist ein Aneinanderreihen von Plattit&uuml;den, bohrendes Nachfragen findet gar nicht statt, schon die Grundfragen sind uninspiriert gestellt (&hellip;)<\/p>\n<p>BILD liefert Hofberichterstattung, die nicht in die Substanz gehen, sondern einfach nur einem Wahlsieg Kochs dienlich sein soll. Blo&szlig; kein neues 2008 mehr in Hessen, so lautet die nicht genannte Devise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/01\/bild-kocht.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft: Kostenlose Unterrichtsmaterialien zum Thema Energie<\/strong><br>\nDer Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stellt kostenlose Unterrichtsmaterialien f&uuml;r Lehrerinnen und Lehrer zum Thema Energie f&uuml;r die Grundschule, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II zur Verf&uuml;gung.\n<p>Quelle 1:  <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundschule.de\/WUS\/homepage\/Aktuell\/Neue_Materialien\/Kostenlose_Unterrichtsmaterialien_zum_Thema_Energie.html%20\">Wirtschaft und Schule (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Damit die Gehirnw&auml;sche bereits in der Grundschule beginnt. Zu den so genannten unabh&auml;ngigen Experten geh&ouml;rt auch Rolf Linkohr, ehemaliger Abgeordneter des Europ&auml;ischen Parlaments. Rolf Linkohr war parallel Leiter des &lsquo;Centre for European Energy Strategy&rsquo; (C.E.R.E.S.), das gro&szlig;e Energieunternehmen in Lobbyfragen ber&auml;t, und Sonderberater des EU-Kommissars f&uuml;r Energie, Andreas Piebalgs. Au&szlig;erdem ist er Mitglied des Beirats bzw. Aufsichtsrates der Energieversorgungsunternehmen EnBW und Vattenfall, sowie Ehrenmitglied der Kerntechnischen Gesellschaft.<br>\n<\/em><\/p>\n<p>Quelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bdew.de\/bdew.nsf\/id\/DE_BDEW\">Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)<\/a><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.energie-fakten.de\/html\/unsere-autoren.html%20\">Energie-Fakten<\/a><\/p>\n<p>Quelle 4: <a href=\"http:\/\/www.linkohr.de\/seite_11.htm\">Homepage von Rolf Linkohr<br>\n<\/a><\/p>\n<p>Quelle 5: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/01\/die-interessenkonflikte-von-ex-mep-linkohr-spd\/\">LobbyControl<\/a><\/p>\n<p>Quelle 6: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2007\/01\/die-interessenkonflikte-von-ex-mep-linkohr-spd\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Belohnung f&uuml;r Tbilissi: Nach Krieg gegen S&uuml;dossetien wird Georgien &raquo;strategischer Partner&laquo; der USA<\/strong><br>\nDie US-Regierung setzt ihre Linie fort, in den allerletzten Tagen der Amtszeit von Pr&auml;sident George W. Bush au&szlig;enpolitische Fakten zu schaffen, die den Handlungsspielraum seines Nachfolgers Barack Obama einengen. Am 9. Januar soll ein offenbar schon ausgehandeltes amerikanisch-georgisches Abkommen &uuml;ber &raquo;strategische Partnerschaft&laquo; unterzeichnet werden. Das gab das Au&szlig;enministerium in Tbilissi am Montag bekannt. Im Dezember war zun&auml;chst der 4. Januar als Datum genannt worden. Es hei&szlig;t, da&szlig; der diplomatische Akt verschoben worden sei, weil US-Au&szlig;enministerin Condoleezza Rice ihren Terminkalender aufgrund des israelischen Krieges gegen die Bev&ouml;lkerung des Gazastreifens v&ouml;llig umwerfen mu&szlig;te. \n<p>Der Inhalt des Vertrags ist bisher nicht bekannt. Aus einer Erkl&auml;rung, die das State Department am 23. Dezember abgab, geht aber hervor, da&szlig; sich das Abkommen weitgehend mit der Charta &uuml;ber Strategische Partnerschaft decken wird, die am 19. Dezember zwischen den USA und der Ukraine vereinbart wurde. <\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/01-06\/020.php\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie die Koalition &uuml;ber das Konjunkturpaket diskutierte<\/li>\n<li>WISO: Stichprobe Bankberatung &ndash; Eigene Produkte bevorzugt<\/li>\n<li>Spekulanten treiben sich selber aus dem Gesch&auml;ft<\/li>\n<li>Mit der Staatsbank ins Steuerparadies<\/li>\n<li>Koalition will Schuldenbremse im Grundgesetz verankern<\/li>\n<li>&ldquo;Es muss strengere Regeln geben&rdquo;<\/li>\n<li>Durchschnittssteuerbelastung seit 1998 stark gesunken<\/li>\n<li>Neues Elterngeld: Vor allem Besserverdienende profitieren<\/li>\n<li>Juristischer<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3687\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3687","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3687"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3687\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}