{"id":36899,"date":"2017-02-07T08:43:25","date_gmt":"2017-02-07T07:43:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899"},"modified":"2017-02-07T11:12:26","modified_gmt":"2017-02-07T10:12:26","slug":"hinweise-des-tages-2808","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h01\">&bdquo;Mich st&ouml;rt schon die Bezeichnung Rot-Rot-Gr&uuml;n&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h02\">Die Angst vor dem langen Arm des Kreml<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h03\">SPD: Umkehren, Genossen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h04\">Sahra Wagenknecht bei Jung und Naiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h05\">Gr&uuml;ne positionieren sich wegen Trump neu zu Ceta<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h06\">Erbitterter Streit &uuml;ber Trumps Einreiseverbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h07\">More than 150 former Federal Prosecutors have denounced Trump&acute;s Muslim Ban<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h08\">Das Virus der totalit&auml;ren Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h09\">Todessto&szlig; f&uuml;r Finanzreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h10\">Finanzmarktrisiken 2017: Faule Kredite, d&uuml;nne Kapitaldecken und Deregulierung &agrave; la Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h11\">Armut bek&auml;mpfen, indem man den Reichtum antastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h12\">Drehzahl erh&ouml;ht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h13\">Studie wirft H&amp;M Kinderarbeit vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h14\">Auf- und absteigende M&auml;chte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h15\">Den Krieg &uuml;ben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36899#h16\">Butterwegge: Die Nato ist veraltet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Mich st&ouml;rt schon die Bezeichnung Rot-Rot-Gr&uuml;n&ldquo;<\/strong><br>\nOskar Lafontaine formuliert Forderungen an SPD und Gr&uuml;ne<br>\nOskar Lafontaine sucht den Konflikt &ndash; auch im Gespr&auml;ch mit der &bdquo;Welt&ldquo; im Saarl&auml;ndischen Landtag. In seiner Partei macht ihm eine &bdquo;nicht gekl&auml;rte Frage&ldquo; zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/welt_kompakt\/debatte\/article161832722\/Mich-stoert-schon-die-Bezeichnung-Rot-Rot-Gruen.html\">Oskar Lafontaine in der WELT<\/a>\n<p>dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36888\">Viel L&auml;rm um nichts &ndash; wie schnell sich Menschen, die sich selbst links verorten, aufwiegeln lassen<\/a><\/p>\n<p><em>Die Manipulationen gehen &uuml;brigens fr&ouml;hlich weiter. <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/oskar-lafontaine-fordert-mehr-abschiebungen-14857893.html\">Auch die FAZ<\/a> verdreht die Aussagen Lafontaines vors&auml;tzlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Angst vor dem langen Arm des Kreml<\/strong>\n<ul>\n<li>Die deutschen Geheimdiesnte gehen der Frage nach, ob die russische Regierung versucht, die &ouml;ffentliche Meinung in Deutschland zu manipulieren.<\/li>\n<li>Die Suche nach Beweisen f&uuml;r diese These ist jedoch schwierig und die Faktenlage d&uuml;nn.<\/li>\n<li>Kanzleramtschef Altmaier ist nicht &uuml;berzeugt von der russischen Spur, weshalb ein Geheimdienst-Bericht unter Verschluss bleibt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[&hellip;] Die Suche nach Beweisen f&uuml;r diese These allerdings ist schwierig, und sie ist aus Sicht des Kanzleramts nicht gerade erfolgreich verlaufen. Seit Monaten schon liegt die Bilanz der Geheimdienste auf dem Schreibtisch von Kanzleramtsminister Altmaier. Doch eindeutige Belege fehlen. [&hellip;]<br>\nDer Bericht der deutschen Dienste beschreibt einen Mittelweg. Demnach versucht der Kreml seit 2014 mit einem deutlich &ldquo;konfrontativeren Kurs&rdquo;, im Westen Unruhe zu stiften &ndash; ist aber zugleich sehr geschickt darin, sich nicht dabei erwischen zu lassen. Russische Geheimdienste treten der Studie zufolge nicht in Erscheinung, allerdings k&ouml;nnten diese Aktivit&auml;ten &ldquo;von Personen und Organisationen au&szlig;erhalb der Dienste durchgef&uuml;hrt werden&rdquo;. Noch spielten diese diversen Akteure &ldquo;keine herausragende Rolle bei der Gef&auml;hrdung deutscher Sicherheitsinteressen&rdquo;. Allerdings seien &ldquo;weitere Aufkl&auml;rungsbem&uuml;hungen&rdquo; notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/demonstrationen-und-hackerangriffe-spur-und-vorurteil-1.3366393\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist schon der Gipfel an Absurdit&auml;t. &bdquo;Keine Beweise&ldquo;, &bdquo;keine Belege&ldquo;, &bdquo;keine Indizien&ldquo; &hellip; aber dennoch soll laut SZ ein Geheimdienstbericht, der offenbar nur auf den Fantasien der Schlapph&uuml;te basiert und komplett faktenfrei ist, &bdquo;ein Mittelweg&ldquo; sein? Und vor allem dieses &bdquo;Argument&ldquo; sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen: Da man noch nicht einmal Indizien hat, m&uuml;ssen die russischen Dienste ganz offensichtlich &bdquo;sehr geschickt darin sein, sich nicht erwischen zu lassen&ldquo;. Derlei &bdquo;Beweisf&uuml;hrung&ldquo; kennt man ansonsten nur von den Hexenprozessen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD: Umkehren, Genossen!<\/strong><br>\nDie SPD kann nur AfD-W&auml;hler zur&uuml;ckgewinnen, wenn sie eingesteht, dass die Agenda 2010 in Teilen ein Irrweg war. Sie hat zu Ungerechtigkeit und Unsicherheit gef&uuml;hrt.<br>\nSeit 1945 vertraten in der Bundesrepublik und sp&auml;ter in ganz Deutschland immer zwischen 5 und 10 Prozent der Gesellschaft rechte, fremdenfeindliche und nationalistische Einstellungen. Die Anh&auml;nger der AfD sind derzeit mehr, und sie haben zum Teil andere Motivationen. Folgt man verschiedenen Analysen, sind dies die wesentlichen Gr&uuml;nde, die sie antreiben: Sie f&uuml;hlen sich nicht angemessen anerkannt und wertgesch&auml;tzt, empfinden einen massiven Macht-, Zugeh&ouml;rigkeits- und Kontrollverlust in ihrer Arbeits- und Lebenswelt, und sie haben Angst vor der Zukunft. Aus jahrelang angestauten Entt&auml;uschungen w&auml;chst das Bed&uuml;rfnis, die entstandene Wut durch Ressentiments gegen Schwache und S&uuml;ndenb&ouml;cke abzureagieren.<br>\nSozialdemokraten m&uuml;ssen prinzipiell gegen Macht- und Kontrollverlust, den Verlust pers&ouml;nlicher und politischer Freiheit, k&auml;mpfen. Das geh&ouml;rt zu ihrer Tradition. Aber sie k&ouml;nnen und d&uuml;rfen dabei nicht Wut, Hass und Ressentiments bedienen. Hier liegt ein unvermeidbares Hindernis f&uuml;r einen schnellen Wahlerfolg bei W&auml;hlern der Rechten. Denn wenn frustrierten B&uuml;rgern die M&ouml;glichkeit gegeben wird, ihre angesammelte Wut rasch an handfesten &ldquo;Feinden&rdquo; abzureagieren, wie es AfD und Pegida tun, dann f&uuml;hlen sie sich eher angesprochen, als wenn sie demokratisch-konstruktive, aber komplizierte Antworten erhalten.<br>\nIn den letzten Jahrzehnten sind die Wirtschaft und in ihr die Arbeitspl&auml;tze &ndash; ein zentraler Bereich f&uuml;r Kontrolle und Selbstwertgef&uuml;hl &ndash; dem Regulierungs- und Schutzbereich des Staates immer mehr entglitten. Politische Deregulierung und &ouml;konomische Globalisierung haben die nationale Politik &uuml;berall in der westlichen Welt sp&uuml;rbar entmachtet.<br>\nMit der Deregulierung ging eine Ideologie einher, der zufolge staatliche Politik weitgehend durch den Markt ersetzt werden sollte. &Ouml;ffentliche G&uuml;ter als institutionalisierte Solidarit&auml;t, R&uuml;ckversicherung und Grundlage f&uuml;r eine selbstbestimmte Lebensf&uuml;hrung gerade der weniger Betuchten wurden durch eine Welle der Privatisierung stark zur&uuml;ckgestutzt. Wettbewerb pr&auml;gte kulturell nicht nur in der Wirtschaft (wo er hingeh&ouml;rt), sondern in allen Gesellschaftsbereichen (z.B. Bildung, wo er destruktiv wirkt) den Alltag der Menschen, die sich einander infolgedessen gegenseitig prinzipiell als Bedrohung empfinden. Im individuellen Wettbewerb verlieren notgedrungen viele, w&auml;hrend es nur wenige Gewinner gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-02\/spd-analyse-sozialdemokratie-afd-rechte-waehler-zurueckgewinnen\">Gesine Schwan in der ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Leider kann ich das so nicht unterschreiben: die Agenda 2010 war nicht &ldquo;in Teilen&rdquo;, sondern grunds&auml;tzlich und vollst&auml;ndig ein Irrweg. Trotz alledem, und trotz aller besch&ouml;nigenden Tendenzen in diesem Text, wahrscheinlich die h&auml;rteste und fundiertest Kritik einer bedeutenden SPDlerin an diesem Irrsinn.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht bei Jung und Naiv<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht ist Fraktionsvorsitzende der Linken und tritt zusammen mit Dietmar Bartsch als Spitzenkandidatin f&uuml;r die Bundestagswahl 2017 an. Im zweiten Jung &amp; Naiv-Interview geht&rsquo;s zun&auml;chst darum: Warum ist sie nicht gleich Kanzlerkandidatin der Linken? Hat sie keine Ambitionen? Was w&uuml;rde sich ver&auml;ndern, wenn Sahras Partei nach der Wahl 51 Prozent der Stimmen h&auml;tte? Angenommen es kommt zum &bdquo;Sturz&ldquo; Merkels und einer rotrotgr&uuml;nen Regierung: Wird Sahra dann Entwicklungsministerin? Wie bewertet sie den SPD-Gottkanzlerkandidaten?<br>\nWird mit der AfD im Bundestag linke Politik leichter umzusetzen sein? &Auml;rgert es Sahra, dass viele AfD-W&auml;hler wie auch AfD-Politiker sie m&ouml;gen? Wie erkl&auml;rt sie sich das? Ist sie eine &bdquo;linke Populistin&ldquo;? Was wird Sahra von Donald Trumps Wahlerfolg lernen? Und warum misstrauen ihr so viele Deutsche?<br>\nDas und vieles mehr in Folge 295! Da Sahra viel zu sp&auml;t dran war, wurde es nix mit den geplanten 90 Minuten. Ergo auch keine Fragen von euch. Die holen wir beim n&auml;chsten Mal nach. Wir drehen erneut in zwei Wochen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2w5_fBne94w\">jung und naiv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne positionieren sich wegen Trump neu zu Ceta<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen &uuml;berdenken ihre Haltung gegen&uuml;ber dem europ&auml;isch-kanadischen Freihandelsabkommen. F&uuml;r eine Zustimmung braucht es aber Nachverhandlungen, sagt Gr&uuml;nen-Chef Cem &Ouml;zdemir.<br>\nDie Gr&uuml;nen beginnen, ihre Haltung gegen&uuml;ber dem Freihandelsabkommen Ceta zu &uuml;berdenken. &bdquo;Ein fairer Freihandel ist in Zeiten eines st&auml;rker werdenden Protektionismus, vor allem in den Vereinigten Staaten, wichtiger denn je&ldquo;, sagte Cem &Ouml;zdemir, Parteichef und Spitzenkandidat, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Vor allem die Gr&uuml;nen in Baden-W&uuml;rttemberg halten es angesichts des amerikanischen Isolationismus f&uuml;r falsch, Ceta zu blockieren.<br>\nGr&uuml;ne aus anderen Landesverb&auml;nden hingegen warnen vor einem Umfallen in der Frage. &Ouml;zdemir verlangt nun Nachverhandlungen zu Ceta, die seiner Ansicht nach immer noch m&ouml;glich sind. &bdquo;Dem Ceta-Abkommen werden wir in dieser Form zwar nicht zustimmen, aber klar ist auch, dass ein nachverhandeltes Ceta ein starkes Signal f&uuml;r freien und fairen Handel w&auml;re&ldquo;, sagte &Ouml;zdemir der F.A.S. Im Bundesrat k&ouml;nnten die Gr&uuml;nen, die in elf L&auml;ndern mitregieren, das Ratifikationsgesetz zu Ceta ablehnen und damit den Freihandelsvertrag zu Fall bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/gruene-positionieren-sich-wegen-trump-neu-zu-ceta-14842833.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dazu f&auml;llt mir nur noch dieses wunderbare Lied des Kabarettisten Marc-Uwe-Kling ein &hellip;<\/em><\/p>\n<p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"450\" height=\"253\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/SRZ7C01mDRI\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.songtexte.com\/songtext\/marc-uwe-kling\/zug-der-opportunisten-3bd8567.html\">Hier<\/a> finden Sie den Text.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Weil Trump gegen Freihandelsabkommen ist, muss man nun daf&uuml;r sein? Das ist politische Logik aus dem Kindergarten. Selbst &Ouml;zdemir sei so ein schlichtes politisches Verst&auml;ndnis nicht unterstellt. Die Aussage hat in eine andere Intention und ist ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung schwarz-gr&uuml;ner Koalition. Jeder wei&szlig;, dass Merkel eine gl&uuml;hende Bef&uuml;rworterin der Freihandelsabkommen TTIP und Ceta ist. Zugleich offenbart dies die Gr&uuml;nen als Anh&auml;nger der neoliberalen Freihandelsideologie und Interessenvertreter der deutschen Gro&szlig;konzerne. An anderer Stelle konnte man lesen, dass mit der Nominierung von &Ouml;zdemir und G&ouml;ring -Eckardt als Spitzenduo f&uuml;r die Bundestagswahl, die Gr&uuml;nen zu ihren Wurzeln, als Kinder des gehobenen B&uuml;rgertums, zur&uuml;ckkehren.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Ceta ist Klassenkampf von oben<\/strong><br>\nEin Freihandelsabkommen wie Ceta ist nicht die richtige Antwort auf Trump. Es verhindert sogar echte Alternativen und einen Paradigmenwechsel.<br>\nKurz vor der entscheidenden Abstimmung im Europaparlament beschw&ouml;ren Bef&uuml;rworter das EU-Kanada-Abkommen Ceta als &bdquo;fortschrittlich&ldquo;. Ceta sei die &bdquo;Blaupause einer fairen, sozialen und &ouml;kologischen Handelspolitik&ldquo; &ndash; und eine Art Bollwerk gegen ein unfaires TTIP zwischen der EU und den USA, das US-Pr&auml;sident Trump den Europ&auml;ern doch noch aufn&ouml;tigen k&ouml;nnte. Ein &bdquo;Ja&ldquo; zu Ceta sei zudem ein starkes Signal f&uuml;r eine &bdquo;regelbasierte Globalisierung&ldquo;, die mit Trump auf dem Spiel stehe.<br>\nDabei sind genau die in Ceta enthaltenen Regeln das Problem. Sie werden die Globalisierung weiter im alleinigen Interesse von Konzernen gestalten, ohne wirksamen Schutz f&uuml;r Arbeitnehmer und die Umwelt und unter massiver Beschneidung demokratischer Handlungsspielr&auml;ume.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/freihandelsabkommen-ceta-ist-klassenkampf-von-oben,29976308,35136388.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Erbitterter Streit &uuml;ber Trumps Einreiseverbot<\/strong><br>\nDie rechtliche Auseinandersetzung um den Einreisebann des Pr&auml;sidenten geht in die n&auml;chste Runde. Alle Augen richten sich nun auf eine Anh&ouml;rung vor dem Berufungsgericht in San Francisco.<br>\nDer Rechtsstreit um das von Donald Trump erlassene Einreiseverbot geht in die n&auml;chste Runde: Anw&auml;lte des amerikanischen Justizministeriums erkl&auml;rten, es liege in der Machtbefugnis des Pr&auml;sidenten, &uuml;ber die &bdquo;Einreise von Fremden in die Vereinigten Staaten und die Aufnahme von Fl&uuml;chtlingen&ldquo; zu entscheiden. Der entsprechende &bdquo;Durchf&uuml;hrungsbeschluss&ldquo; entspreche somit der Rechtspraxis. Der Erlass sei daher rechtm&auml;&szlig;ig, hei&szlig;t es in einer schriftlichen Begr&uuml;ndung, die das Ministerium am Montagabend bei einem Berufungsgericht in San Francisco vorlegte.<br>\nZugleich bezeichnete das Justizministerium in seiner Stellungnahme die landesweite Aufhebung des Einreiseverbots durch einen Bundesrichter am Freitag als &bdquo;verfehlt&ldquo; und &bdquo;&uuml;berzogen&ldquo;. Das Einreiseverbot m&uuml;sse wieder in Kraft gesetzt werden. Die Regierungsanw&auml;lte verteidigten das Dekret zudem gegen Vorw&uuml;rfe, es richte sich gegen Muslime. Das sei &bdquo;unzutreffend&ldquo;, hie&szlig; es in der Stellungnahme. Die Einreisebeschr&auml;nkungen seien unter religi&ouml;sen Gesichtspunkten &bdquo;neutral&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/anhoerung-vor-berufungsgericht-juristisches-tauziehen-um-trumps-einreiseverbot-14862691.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Vor allem zum Einreiseverbot gibt es leider in den Sozialen Netzwerken auch auf deutscher Sprache zahlreiche Falschmeldungen. Sehr popul&auml;r ist zum Beispiel folgende Grafik, die in den Netzen kursiert &hellip;<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170207_1.jpg\" alt=\"Einreiseverbot Trump vs Obama\" title=\"Einreiseverbot Trump vs Obama\"><\/p>\n<p><em>Diese Grafik nutzt jedoch letztendlich nur die sehr berechtigte Medienverdrossenheit, um Trump-Propaganda zu betreiben. Fakt ist: Die Regierung Obama hat kein Einreiseverbot verh&auml;ngt, sondern die &Uuml;berpr&uuml;fung von Einreisewilligen aus &bdquo;Risikol&auml;ndern&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.law.cornell.edu\/uscode\/text\/8\/1187\">versch&auml;rft<\/a>, was das Einreiseverfahren zwar verlangsamt, aber keinesfalls legalen Einwohnern der USA die Wiedereinreise und unbescholtenen Menschen die Einreise in die USA verboten hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>More than 150 former Federal Prosecutors have denounced Trump&acute;s Muslim Ban<\/strong><br>\nDONALD TRUMP&rsquo;S EXECUTIVE ORDER banning travel to the United States by the citizens of seven Muslim-majority countries and by refugees worldwide has been broadly rejected by the judiciary, with over a dozen federal court orders restricting or staying the travel ban.<br>\nNow, more than 150 former federal prosecutors have expressed their disapproval of Trump&rsquo;s overreach as well. On Monday, former Assistant United States Attorney Ellyn Marcus Lindsay provided The Intercept with a letter signed by herself and 53 other former AUSAs in California, which referred to the executive order as &ldquo;a thinly veiled attempt to exclude Muslims from certain countries based on their religion.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2017\/02\/06\/more-than-150-former-federal-prosecutors-have-denounced-trumps-muslim-ban\/\">The Intercept<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Virus der totalit&auml;ren Demokratie<\/strong><br>\nMarine Le Pen macht die Pr&auml;sidenten-Wahl in Frankreich zur Abstimmung &uuml;ber den &bdquo;Frexit&ldquo;. Ein Erfolg w&auml;re die Fortsetzung der Entwicklungen in Moskau und Washington. Europa w&uuml;rde das in eine Existenzkrise st&uuml;rzen.<br>\nZwar tragen alle westlichen Demokratien das Virus der &bdquo;totalit&auml;ren Demokratie&ldquo; in sich. In Amerika, in Frankreich und in Osteuropa ist es nun aber so ausgebrochen, dass Putin und Schirinowski wie die Vorbilder f&uuml;r einen Fanatismus wirken, der das liberal-demokratische &bdquo;System&ldquo; ersetzen will. Schirinowski stand einmal f&uuml;r das Fremde im Osten. Heute spricht er eine Sprache, die im Wei&szlig;en Haus so gut verstanden wird wie in Gaulands Jaguar und im Kreml &ndash; und bald auch im &Eacute;lys&eacute;e-Palast? Da l&auml;uft einem ein kalter Schauer &uuml;ber den R&uuml;cken.<br>\nDie viel gr&ouml;&szlig;ere Bedrohung aus europ&auml;ischer Sicht ist die franz&ouml;sische Wiederg&auml;ngerin des Wladimir Schirinowski. Durch ihre Rede in Lyon hat Marine Le Pen die Pr&auml;sidentenwahl zu einer Abstimmung &uuml;ber den &bdquo;Frexit&ldquo; gemacht. Das stand zwar schon vorher fest. Jetzt aber ist klar, dass die Vorsitzende des Front National einen Wahlerfolg als Mandat daf&uuml;r n&auml;hme, den Kontinent in eine Existenzkrise zu sto&szlig;en. Angesichts der Sympathien, die solchem politischen und kulturellen Aussteigertum entgegenschlagen, fragt es sich: Was treibt die Leute ins bodenlos Ungewisse, wo sie ihren Kindern angesichts so viel Unbekanntem doch das Gegenteil schuldig sind?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/populisten-in-europa-das-virus-der-totalitaeren-demokratie-14852366.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was soll diese Heuchelei und diese Krokodilstr&auml;nen? Gerade die FAZ propagiert nach wie vor die Durchsetzung der neoliberalen Agenda als alternativlos. Gerade die FAZ feiert nach wie vor das deutsche Austerit&auml;tsdiktat &uuml;ber Europa. Wie kann man nur glauben eine politische Ideologie, die nur die Interessen der herrschenden Eliten im Blick hat und die Lebensverh&auml;ltnisse der Mehrheit der B&uuml;rger best&auml;ndig verschlechtert, w&uuml;rde nicht irgendwann auf Widerstand sto&szlig;en?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Todessto&szlig; f&uuml;r Finanzreform<\/strong><br>\nDer Boss im Wei&szlig;en Haus kippt Regeln, die neue Finanzkrisen verhindern sollen: Trump erleichtert somit Spekulationsgesch&auml;fte der Banken.<br>\nDer neue US-Pr&auml;sident Donald Trump will die Bankenregulierung entsch&auml;rfen. Er werde dazu zwei Dekrete unterzeichnen, hie&szlig; es aus Washingtoner Regierungskreisen. Damit erf&uuml;llt Trump ein Wahlkampfversprechen. Immer wieder hatte er gegen die Bankenregulierung in den USA gewettert, den sogenannten Dodd-Frank Act.<br>\nDieses Gesetzespaket hatte Trumps Amtsvorg&auml;nger Barack Obama am 21. Juli 2010 unterschrieben und es damals als die &bdquo;ehrgeizigste Finanzreform seit der Weltwirtschaftskrise&ldquo; bezeichnet. Nie wieder sollte es zu einer Pleite wie der der US-Investmentbank Lehman &shy;Brothers kommen, die im Herbst 2008 das weltweite Finanzsystem ersch&uuml;ttert hatte.<br>\nDie Aktienm&auml;rkte reagierten am Freitag gelassen auf die Nachricht von Trumps neuen Dekreten. Der Deutsche Aktienindex (DAX) bewegte sich fast gar nicht, und auch die Finanztitel legten kaum zu. Denn die Anleger haben die geplante Finanzreform l&auml;ngst &bdquo;eingepreist&ldquo;. Sie wussten seit Monaten, dass Trump die Spekulation f&uuml;r die Banken wieder erleichtern w&uuml;rde.<br>\nWie ein Trump-Mitarbeiter am Freitag erl&auml;uterte, sei Obamas Gesetz &bdquo;in vielerlei Hinsicht weit &uuml;bers Ziel hinausgeschossen&ldquo;. Denn es habe &bdquo;Hunderte neue Regulierungsvorschriften&ldquo; geschaffen und den Banken &bdquo;riesige Mengen an Arbeit und Aufwand&ldquo; aufgeb&uuml;rdet.<br>\nDiese Darstellung ist nicht ganz falsch. Obamas Dodd-Frank Act ist recht chaotisch. Allein der reine Gesetzestext hat 849 Seiten. Hinzu kommen 398 Verordnungen, die die Aufsichtsbeh&ouml;rden erlassen sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Trump-entschaerft-Bankenregelungen\/%215377712\/\">Ulriker Herrmann in der taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Finanzmarktrisiken 2017: Faule Kredite, d&uuml;nne Kapitaldecken und Deregulierung &agrave; la Trump<\/strong><br>\nDie Finanzmarktrisiken in Deutschland sind zwischen Januar 2016 und Januar 2017 etwas gesunken. Allerdings bleiben sie im langfristigen Vergleich relativ hoch und k&ouml;nnten in diesem Jahr wieder steigen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Finanzmarktstabilit&auml;tsreport des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Das liegt weniger am deutschen Immobilienmarkt: Eine akute Blasenbildung bei den Preisen und insbesondere bei den Krediten sehen Dr. Thomas Theobald und Dr. Silke Tober vom IMK derzeit noch nicht. &bdquo;Bisher ist der Anstieg der Wohnungsbaukredite in Deutschland zwar nennenswert, aber Raten von knapp 4 Prozent f&uuml;r private Haushalte sollten lediglich Anlass zu erh&ouml;hter Wachsamkeit geben&ldquo;, lautet ihr Fazit f&uuml;r 2016. Zudem rechnen die Experten damit, dass ein Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums umgesetzt wird, der vorsieht, dass Immobilienkredite in Abh&auml;ngigkeit von Einkommen und Verm&ouml;gen der Kreditnehmer sowie dem Wert der Immobilie begrenzt werden k&ouml;nnen.<br>\nGr&ouml;&szlig;er sind laut IMK die Risiken im Bankensektor: Die Kapitaldecke wichtiger deutscher Geldh&auml;user ist nach wie vor d&uuml;nn. Um die Eigenkapitalbasis weiter zu st&auml;rken, empfehlen die Forscher betroffenen Banken, in den kommenden Jahren keine Dividenden auszusch&uuml;tten und die Geh&auml;lter f&uuml;r Management und handelsnahe Bereiche vorerst nicht weiter zu erh&ouml;hen. In europ&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern sitzen viele Banken auf faulen Krediten. Hinzu kommen eine Renaissance gef&auml;hrlicher Finanzinstrumente, hohe Unternehmensschulden in China und die Aussicht auf eine Deregulierung unter dem neuen US-Pr&auml;sidenten. Die aktuelle IMK-Analyse, die heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wird, zeigt, wo die gr&ouml;&szlig;ten Risiken f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte liegen. Besonders instabil ist danach weiterhin der Euroraum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/106575_107202.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die komplette IMK-Studie k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_imk_report_121_2017.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Armut bek&auml;mpfen, indem man den Reichtum antastet<\/strong><br>\nAm 12. Februar 2017 wird der Bundespr&auml;sident gew&auml;hlt &ndash; die Wahl des SPD-Kandidaten Frank Walter Steinmeier gilt als sicher. F&uuml;r die &ldquo;Linke&rdquo; geht der K&ouml;lner Armutsforscher Christoph Butterwegge ins Rennen &ndash; zwar ohne Wahlchance, daf&uuml;r aber mit umso mehr Sendungsbewusstsein.<br>\nIm Saal unterm Dach des Landtags begr&uuml;&szlig;t Linksfraktions-Chefin Janine Wissler Linken- und Gr&uuml;nen-Politiker aus ganz Hessen. Christoph Butterwegge selbst ist 2005 wegen der Hartz-Reformen  aus der SPD ausgetreten und parteilos, wird vom Publikum aber geduzt wie ein Genosse. Die &Auml;lteren kennen ihn noch pers&ouml;nlich aus drei Jahrzehnten Friedensbewegung, die J&uuml;ngeren zumindest aus den Medien: Zum Thema soziale Spaltung ist der K&ouml;lner Armutsforscher h&auml;ufiger Gast in Talkshows. Ein Outsider, aber kein Unbekannter.<br>\n&ldquo;Ich freue mich unheimlich, dass du kandidierst, das ist ganz gro&szlig;artig&rdquo;,<br>\nschw&auml;rmt Michael Erhardt, Vize-Landeschef der Linken in Hessen. Der  IG-Metaller sieht Gewerkschaftsforderungen nach sozialer Gerechtigkeit bei Butterwegge &ldquo;eins zu eins&rdquo; aufgehoben. Der Professor und Buchautor kreierte einst den Begriff &ldquo;Paternoster-Effekt&rdquo;, damit argumentierte er gegen die Hypothese an, dass der Aufschwung alle im Fahrstuhl nach oben mitnimmt. Arm und reich fahren getrennt, h&auml;lt Butterwegge dagegen.<br>\n&ldquo;Die einen fahren nach oben, und die anderen fahren nach unten, und zwar deshalb, weil arm und reich zwei Seiten derselben Medaille sind. Niedrige L&ouml;hne bedeuten hohe Gewinne. Und deshalb kann man durch Reichtums-F&ouml;rderung nicht die Armut bek&auml;mpfen.&rdquo;<br>\nGeradezu lieblos spricht der Armutsforscher &uuml;ber Reiche, namentlich BMW-Gro&szlig;aktion&auml;re &ndash;  gegen deren Dividende seien die Vorstandsgeh&auml;lter bei Banken oder der Autoindustrie &ldquo;Peanuts&rdquo;.<br>\n&ldquo;Sie sind zu wenig pr&auml;sent, auch in Bezug darauf, dass sie st&auml;rker besteuert geh&ouml;ren und dass auf diese Art und Weise der Staat in den Stand versetzt werden m&uuml;sste, soziale Probleme zu l&ouml;sen.&rdquo;<br>\nDie Antwort auf die soziale Frage sei also,<br>\n&ldquo;Man muss die Armut bek&auml;mpfen, indem man den Reichtum antastet.&rdquo;<br>\nBeim linken Publikum in Wiesbaden kommt das an. Der Polarisierer, der Bundespr&auml;sident werden will, gibt gern den St&ouml;renfried. Das war schon Anfang der 70er Jahre so, erz&auml;hlt er: damals als Jungsozialist in der Dortmunder SPD. Zwanzig Jahre sp&auml;ter erforschte der Sozialwissenschaftler, wie sich R&uuml;stungsfirmen in zivile Betriebe umwandeln lassen und welche Strategien der Rechtsextremismus nutzt. Schlie&szlig;lich landete er bei der Kinderarmut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/bundespraesidentschafts-kandidat-christoph-butterwegge.976.de.html?dram:article_id=378262\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Drehzahl erh&ouml;ht<\/strong><br>\nFolgen hatten die Manipulationen von Dieselfahrzeugen bei Volkswagen bisher nur f&uuml;r die Umwelt. Die Wolfsburger Pkw-Produzenten haben von den Betr&uuml;gereien sogar profitiert. Sie haben so viele Autos verkauft wie noch nie, Dauerkonkurrent Toyota wurde 2016 als Weltmarktf&uuml;hrer abgel&ouml;st. M&ouml;glich ist das, weil die Politik sich sch&uuml;tzend vor den Konzern stellt. W&auml;hrend VW in den USA bereits rund 22 Milliarden Euro zur Umr&uuml;stung von Fahrzeugen und zur Begleichung von Schadensersatzklagen in die Hand nehmen musste, kam VW hierzulande bislang ungestraft davon. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte im Dezember 2015 aus einem Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) handschriftlich das Kapitel zur &raquo;Pr&uuml;fung der Einf&uuml;hrung einer Musterfeststellungsklage&laquo; getilgt. &raquo;Lehnen wir ab!!! Komplett streichen&laquo;, hatte Dobrindt auf den Entwurf gekritzelt, berichtete die S&uuml;ddeutsche Zeitung am 18. Oktober 2016. Deshalb k&ouml;nnen K&auml;ufer der frisierten Diesel-Pkw im Gegensatz zu den USA nicht kollektiv klagen.<br>\nWehren k&ouml;nnen sich aber vor allem die Gro&szlig;en. Ein Unternehmen zieht nun gegen VW vor Gericht. Das Boulevardblatt Bild am Sonntag berichtete, dass die Fischmanufaktur Deutsche See Volkswagen wegen der Abgasmanipulationen offenbar Schadensersatz in H&ouml;he von 11,9 Millionen Euro in Anspruch nehmen will. Der Fischh&auml;ndler habe am Freitag eine entsprechende Klage gegen VW und seine Leasingtochter beim Landgericht Braunschweig eingereicht. Der Marktf&uuml;hrer f&uuml;r Frischfisch und Meeresfr&uuml;chte in Deutschland liefert seine Ware demnach mit 500 VW-Leasingfahrzeugen aus. Firmenchef Egbert Miebach hatte die Flotte im Jahr 2010 auf Fahrzeuge mit &raquo;Blue Motion&laquo;-Dieseltechnologie von VW umgestellt, um sie nachhaltiger zu machen. Nach Bekanntwerden der Manipulationen beim Stickoxidaussto&szlig; f&uuml;hle sich das Unternehmen &raquo;arglistig get&auml;uscht&laquo;. Deshalb fordere es eine R&uuml;ckabwicklung der Leasingvertr&auml;ge &ndash; weil die Fahrzeuge M&auml;ngel h&auml;tten, solle VW f&uuml;r Leasingraten und Wartungskosten aufkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-06\/021.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Studie wirft H&amp;M Kinderarbeit vor<\/strong><br>\nTextilkonzerne wie H&amp;M und Takko nutzen das vom Milit&auml;r kontrollierte Burma als Billigwerkbank. In den Fabriken arbeiten 14-J&auml;hrige, selbst der Mindestlohn von 2,48 Euro pro Tag wird oft nicht gezahlt.<br>\nKaum ein Land, res&uuml;miert die Studie, scheint derzeit vom unr&uuml;hmlichen Billigwettlauf im Textilsektor mehr zu profitieren als Burma. Nach Angaben des dortigen Textilproduzenten-Verbands machen die Exporte des schnell wachsenden Kleidungssektors mit 1,46 Milliarden Dollar bereits zehn Prozent der Gesamtexporte des Landes aus &ndash; ein Gro&szlig;teil davon im Umfang von 423 Millionen Euro geht nach Europa.<br>\nSeit die Sanktionen im Jahr 2013 aufgehoben wurden, boomen die Billigfabriken in Burma. Ihre Zahl wuchs von 130 auf rund 400. Konzerne wie das irische Unternehmen Primark und die schwedische Kette H&amp;M machen sich diese Entwicklung offenbar zunutze.<br>\nPrimark l&auml;sst zwar weiter in Burma fertigen, teilt aber mit, dass man die Zusammenarbeit mit den beiden im Bericht genannten Fabriken schon l&auml;nger beendet habe. Warum, wird nicht genau erl&auml;utert. Stattdessen bem&auml;ngelt Primark, dass der SOMO-Bericht sich &ldquo;nicht auf Fakten, sondern lediglich auf Gespr&auml;che mit Fabrikarbeitern&rdquo; st&uuml;tze.<br>\nH&amp;M war bereits im vergangenen Jahr von zwei schwedischen Autoren im Buch &ldquo;Modesklaven&rdquo; wegen Zust&auml;nden bei Zulieferern in Burma kritisiert worden. Die beiden Journalisten hatten recherchiert, wer tats&auml;chlich den Preis f&uuml;r die g&uuml;nstige Ware des Unternehmens zahlt: Burmesische M&auml;dchen n&auml;mlich, die bis zu 14 Stunden am Tag daf&uuml;r schuften mussten. H&amp;M berief sich damals darauf, dass es in Burma erlaubt sei, Kinder ab 14 Jahren in Fabriken arbeiten zu lassen.<br>\nNicht viel besser als bei den H&amp;M-Zulieferern sah es f&uuml;r die Arbeiter lange auch in der Takko-Fabrik aus. Hier sollen im Sommer sogar 13-J&auml;hrige als Hilfsarbeiter eingestellt gewesen sein. Erst durch ein Audit im August 2016 habe Takko Kenntnis &uuml;ber die Zust&auml;nde in der Fabrik erlangt, sagte eine Sprecherin der Kette im m&uuml;nsterl&auml;ndischen Telgte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/h-m-primark-takko-studie-wirft-modeketten-kinderarbeit-in-burma-vor-a-1133370.html\">SPON<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Auf- und absteigende M&auml;chte<\/strong><br>\nEskalierender Streit um den m&ouml;glichen k&uuml;nftigen Botschafter Washingtons bei der EU hat den Antrittsbesuch von Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel vergangene Woche in Washington begleitet. Ted Malloch, der Anw&auml;rter auf den Posten in Br&uuml;ssel, schlie&szlig;t den Kollaps des Euro in den kommenden 18 Monaten nicht aus; er h&auml;lt dar&uuml;ber hinaus einen R&uuml;ckbau oder gar das Zusammenbrechen der EU f&uuml;r denkbar. Zudem hat er angek&uuml;ndigt, Washington werde verst&auml;rkt nicht mehr mit Br&uuml;ssel, sondern mit den EU-Staaten einzeln verhandeln; das k&ouml;nnte die bestehenden Risse in der EU vertiefen. Berlin setzt daher alles daran, Mallochs Ernennung zu verhindern. Mehrere Fraktionsvorsitzende aus dem Europaparlament fordern, seine Akkreditierung zu verweigern &ndash; ein bislang kaum vorstellbarer Affront. Zugleich sucht Berlin sich im eskalierenden transatlantischen Machtkampf als ebenb&uuml;rtiges Korrektiv zu Washington unter Trump in Stellung zu bringen; Au&szlig;enminister Gabriel hat sich letzte Woche in einem beispiellosen Auftritt in Washington als Lehrmeister in Sachen Demokratie und Menschenrechte inszeniert. Manche im deutschen Establishment rechnen mit einem globalen Aufstieg der EU und dem parallelen Abstieg der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59533\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Den Krieg &uuml;ben<\/strong><br>\nDie Wahl und der nunmehr erfolgte Amtsantritt von Donald Trump als Pr&auml;sident der USA haben in allen westlichen Hauptst&auml;dten, darunter auch in Berlin, unverkennbare Irritationen hervorgerufen. Ja, auch bei den NATO-Verb&uuml;ndeten der USA in Westeuropa waren die Anzeichen f&uuml;r eine im Grundsatz strategische Ratlosigkeit in bezug auf das k&uuml;nftige Verh&auml;ltnis gegen&uuml;ber Russland nicht zu &uuml;bersehen. Die dort kaum ge&uuml;bte diplomatische Zur&uuml;ckhaltung angesichts einer klaren politischen Option zugunsten der von Hillary Clinton verk&ouml;rperten weiteren Zuspitzung der milit&auml;rischen Konfrontation zwingt die NATO vorerst zur Suche nach neu zu fixierenden Positionen. Und diese k&ouml;nnten den Absichten des k&uuml;rzlich inaugurierten US-amerikanischen Pr&auml;sidenten entgegenstehen &ndash; mit dann erwartbaren erheblichen b&uuml;ndnisinterne Friktionen. Trotz zum Teil recht widerspr&uuml;chlicher Ank&uuml;ndigungen Trumps zu verschiedenen Politikbereichen vor der &Uuml;bernahme des Pr&auml;sidentenamtes verdienen jedoch vor allem Anzeichen in Hinblick auf ein denkbar ver&auml;ndertes Verh&auml;ltnis zu Russland besondere Aufmerksamkeit. Von Seiten der russischen Staatsf&uuml;hrung wurden sie bisher positiv, zugleich allerdings mit sachlich gebotener Zur&uuml;ckhaltung aufgenommen.<br>\nDas Verh&auml;ltnis zwischen Russland und der NATO, der EU, ja, dem Westen insgesamt, hat in der j&uuml;ngeren Vergangenheit eine h&ouml;chst beunruhigende Zuspitzung erfahren. Ein Vergleich mit den Konfrontationen in der Systemauseinandersetzung w&auml;hrend des Kalten Krieges zwischen den Milit&auml;rbl&ouml;cken von Warschauer Vertrag und NATO dr&auml;ngt sich geradezu auf. Daher gebietet das objektive (&Uuml;berlebens-)Interesse der Menschheit an der Erhaltung des Friedens nicht minder nachdr&uuml;cklich als seinerzeit, den Kampf um eine sicherlich an heutige Verh&auml;ltnisse angepasste Form von friedlicher Koexistenz in den internationalen Beziehungen zu f&uuml;hren. Seine Dringlichkeit resultiert aus der gewachsenen Komplexit&auml;t. Die besteht nicht allein in den ver&auml;nderten geographischen Gegebenheiten einer wortbr&uuml;chig erfolgten Ausdehnung der NATO bis an die Grenzen Russlands. Vor allem die enorme Entwicklung und digitalisierte Perfektionierung der Milit&auml;rtechnik lassen es denkbar erscheinen, dass die unbeabsichtigte Ausl&ouml;sung eines kriegs&auml;hnlichen Konfliktes &uuml;ber eine nicht mehr aufhaltbare Eskalation zu einem Krieg globalen Ausma&szlig;es f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-03\/054.php\">junge welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Butterwegge: Die Nato ist veraltet<\/strong><br>\nDer Linken-Kandidat f&uuml;r das Bundespr&auml;sidentenamt &uuml;ber Antikommunismus, Armut und den Aufstieg der AfD<br>\nBei der Bundesversammlung am Sonntag tritt der K&ouml;lner Armutsforscher Christoph Butterwegge als Kandidat der Linken an. Alessandro Peduto sprach mit dem 66-j&auml;hrigen Politikwissenschaftler &uuml;ber dessen Vorstellungen vom Amt des Bundespr&auml;sidenten, &uuml;ber seine Chancenlosigkeit bei der Wahl sowie &uuml;ber eine inhaltliche &Uuml;bereinstimmung mit US-Pr&auml;sident Donald Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freiepresse.de\/NACHRICHTEN\/DEUTSCHLAND\/Butterwegge-Die-Nato-ist-veraltet-artikel9828207.php\">Freie Presse<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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