{"id":3690,"date":"2009-01-08T09:08:07","date_gmt":"2009-01-08T08:08:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3690"},"modified":"2009-01-08T09:49:16","modified_gmt":"2009-01-08T08:49:16","slug":"hinweise-des-tages-805","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3690","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>HSH Nordbank &uuml;berweist trotz Milliardenverlust Dividende<\/li>\n<li>Konjunkturprogramm : &ldquo;Die Koalition hoffte auf ein Wunder&rdquo;<\/li>\n<li>EU-Staaten drohen soziale Spannungen<\/li>\n<li>Banken knausern mit Firmenkrediten<\/li>\n<li>Europa guckt in die R&ouml;hre<\/li>\n<li>Der Russe l&uuml;gt!<\/li>\n<li>Deregulierer soll internationales Gremium zur Regulierung der Banken leiten<\/li>\n<li>Sebastian Dullien: Nutzlose Prognosen<\/li>\n<li>Pro &amp; Contra: Jobwunder durch Reformen?<\/li>\n<li>Im Kraftfeld zwischen Krieg und Rezession<\/li>\n<li>Montgomery beendet Deutschland-Abenteuer <\/li>\n<li>Wie Jakob Augstein die Berliner Wochenzeitung &ldquo;Freitag&rdquo; runderneuern will<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3690&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>HSH Nordbank &uuml;berweist trotz Milliardenverlust Dividende<\/strong><br>\nDie HSH Nordbank will trotz eines erwarteten Milliardenverlusts Aussch&uuml;ttungen an institutionelle Investoren auszahlen. Die Landesbank hatte in Folge der Finanzkrise staatliche Hilfe beansprucht. Die Eigner h&auml;tten zugestimmt, etwa 70 Millionen Euro an institutionelle Anleger auszugeben, sagte ein Sprecher der Landesbank f&uuml;r Hamburg und Schleswig-Holstein am Mittwoch. Grund seien Bef&uuml;rchtungen, dass die Anleger Gelder abziehen k&ouml;nnten und sich f&uuml;r die Bank damit die Refinanzierungsschwierigkeiten versch&auml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,600013,00.html\">Spiegel-online<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die Koalition hoffte auf ein Wunder&rdquo;<\/strong><br>\nDas Konjunkturprogramm der Regierung kommt unn&ouml;tig sp&auml;t, sagt Wirtschaftsforscher Ullrich Heilemann. Und: Neue Steuersenkungen bringen nichts. Die Bau-Auftr&auml;ge m&uuml;ssen auch bew&auml;ltigt werden k&ouml;nnen.<br>\ntaz: Herr Heilemann, ist das jetzt ein Konjunkturpaket nach dem Herzen eines Wissenschaftlers, was die gro&szlig;e Koalition am Montag vorlegen will?<br>\nUllrich Heilemann: Nur sehr eingeschr&auml;nkt &ndash; abgesehen davon, dass offen ist, was von den Vorschl&auml;gen schlie&szlig;lich im Gesetzblatt steht. Fest steht, dass sie unn&ouml;tig sp&auml;t kommen. Die Infrastrukturprojekte werden helfen &ndash; wenn es schnell geht. Die geplanten Steuersenkungen dagegen wenig. Sie d&uuml;rften teils gespart, teils f&uuml;r importierte G&uuml;ter ausgegeben werden. Gro&szlig;e Spr&uuml;nge lassen sich mit den Entlastungen sowieso nicht machen. Prim&auml;r ist ihr Charme politischer Natur: ihre Sichtbarkeit und dass sie 2011 ohnehin f&auml;llig gewesen w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/die-koalition-hoffte-auf-ein-wunder\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Staaten drohen soziale Spannungen<\/strong><br>\nBesorgniserregendes Ergebnis einer EU-Studie: Wachsende Unterschiede in der Wettbewerbsf&auml;higkeit der einzelnen Euro-Staaten provozieren gef&auml;hrliche Spannungen. Die &Ouml;konomen bescheinigen Deutschland dabei nur wenige Probleme &ndash; im Gegensatz zu Frankreich, Spanien und Italien.<br>\n&ldquo;Die anhaltenden Unterschiede bei der Wettbewerbsf&auml;higkeit unter den Mitgliedsl&auml;ndern bei Preisen und Kosten ist zusammen mit dem Entstehen von Leistungsbilanzdefiziten in einigen L&auml;ndern ein Anlass zur Sorge&rdquo;, hei&szlig;t es in einer vertraulichen Studie f&uuml;r die Euro-Finanzminister, berichtet die &ldquo;Financial Times Deutschland&rdquo; (FTD). Die Entwicklung sei &ldquo;nicht nachhaltig&rdquo;, warnen die &Ouml;konomen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,599912,00.html\">Spiegel-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Deutschland liegt auf den vordersten Pl&auml;tzen &ndash; bei einem Wettlauf nach unten. Das ist allerdings keine Neuigkeit. Was der SPIEGEL als neue Erkenntnis pr&auml;sentiert, konnte man u.a. bei Heiner Flassbeck schon vor &uuml;ber drei Jahren nachlesen (<a href=\"upload\/pdf\/090108.pdf\">&bdquo;Die deutsche Lohnpolitik sprengt die Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion&ldquo; [PDF &ndash; 224 KB]<\/a>).<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Eurozone driftet auseinander<\/strong><br>\nWachsende Unterschiede bei der Wettbewerbsf&auml;higkeit der einzelnen Euro-Staaten provozieren gef&auml;hrliche Spannungen in der W&auml;hrungsunion. Zu diesem Ergebnis kommen die Volkswirte der EU-Kommission in einer vertraulichen Studie f&uuml;r die Euro-Finanzminister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:EU-Wirtschaftspolitik-Eurozone-driftet-auseinander\/457611.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Dass mit dieser Entwicklung zu rechnen war, ist eigentlich f&uuml;r NDS-Leser ein alter Hut. W&auml;hrend die Lohnst&uuml;ckkosten bei fast allen Teilnehmerstaaten an der Eurozone durchaus stabilit&auml;tskonform, d.h. produktivit&auml;tsorientiert, steigen, bleibt die deutsche Lohnentwicklung seit langem deutlich hinter der Produktivit&auml;tsentwicklung und Inflation zur&uuml;ck. In einer W&auml;hrungsunion m&uuml;ssen sich die eng miteinander verflochtenen Handelspartner an den Lohnst&uuml;ckkostensteigerungen des st&auml;rksten Handelspartners ausrichten, eine Politik der Lohnm&auml;&szlig;igung (reale Abwertung) allerdings, wie sie Deutschland seit langem betreibt, hat in einer W&auml;hrungsunion nichts zu suchen.&nbsp; Dies ist keine &bdquo;moderate Lohnpolitik&ldquo;, sondern macht sowohl uns wie auch &sbquo;unsere Nachbarn zum Bettler&lsquo;. Inzwischen wird selbst in so hochproduktiven L&auml;ndern wie der Schweiz die deutsche Lohm&auml;&szlig;igung, dazu kommt die Ausweitung des Niedriglohnsektors, von Ein-Euro-Jobs und Leiharbeit,&nbsp; als Bedrohung diskutiert.<br>\nEs soll aber nicht verschwiegen werden, dass die Bedingungen einer Teilnahme an der W&auml;hrungsunion mit sog. nominalen Konvergenzkriterien (Konvergenz des Preis- und Zinsniveaus, die Einhaltung einer Neuverschuldung von 3% des BIP und eines bestimmten Schuldenstandes sowie der Wechselkursstabilit&auml;t) einseitig ausgerichtet waren. H&auml;tte man reale Konvergenzkriterien wie Produktivit&auml;t bzw. Lohnst&uuml;ckkosten einbezogen, h&auml;tten eben diejenigen L&auml;nder (Italien, Spanien, Portugal und Griechenland), die heute Schwierigkeiten haben, bereits 1999 mangels Wettbewerbsf&auml;higkeit nicht dabeisein d&uuml;rfen. &ndash;&nbsp; Sollte sich die Situation noch versch&auml;rfen,&nbsp; ist sogar ein Austritt als &lsquo;ultima ratio&rsquo; nicht auszuschlie&szlig;en, mit katastrophalen Auswirkungen f&uuml;r das europ&auml;ische Projekt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Banken knausern mit Firmenkrediten<\/strong><br>\nIn Deutschland mehren sich die Anzeichen einer Kreditklemme. Die Banken seien bei der Kreditvergabe an Unternehmen mittlerweile deutlich restriktiver als noch vor einem Jahr, ergibt sich aus aktuellen Daten des M&uuml;nchner Ifo-Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung und der Europ&auml;ischen Zentralbank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Logik-von-Basel-II-Banken-knausern-mit-Firmenkrediten\/457182.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es schon paradox, da verantwortet ein allen Regeln sich entziehender Finanzsektor den Abschwung der Weltwirtschaft, und jetzt wird wegen dieses Abschwungs die Kreditvergabe an die Unternehmen mit dem Hinweis auf internationales Regelwerk (Basel II) eingeschr&auml;nkt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europa guckt in die R&ouml;hre<\/strong><br>\nDeutschland fr&ouml;stelt sich durch den Winter und vernimmt mit Sorge bedrohliche Nachrichten aus der fernen Ukraine. Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine ist seit Neujahr eskaliert &ndash; heute versiegte erstmals die Gaslieferung in einigen osteurop&auml;ischen L&auml;ndern komplett und auch in Deutschland kommt bereits weniger Gas aus Russland an.<br>\nDie Ukraine k&ouml;nnte dank ihrer gigantischen Gasreserven ohne Probleme &uuml;ber l&auml;ngere Zeit ohne russische Gaslieferungen auskommen. Der Umstand, dass sie dennoch t&auml;glich gro&szlig;e Mengen aus dem Transitnetz entnimmt, hat also weniger etwas mit der eigenen Versorgungssicherheit zu tun, sondern eher etwas mit der beabsichtigen Wirkung auf den Westen. Der Westen &uuml;bernimmt die Schulden der Ukraine um so eher, je gr&ouml;&szlig;er die eigenen Sorgen sind, Opfer des Gasstreits zu werden. Diese Strategie scheint auch voll aufzugehen.<br>\nDie Spitzen der EU verurteilten zwar beide Staaten f&uuml;r ihre sture Haltung im Gasstreit, machten aber auch klar, dass man in Br&uuml;ssel nicht tatenlos die H&auml;nde in den Scho&szlig; legen wird, sondern aktiv an einer L&ouml;sung des Konfliktes mitarbeiten will. Wenn man die leeren Devisenkassen der Ukraine betrachtet, kann die L&ouml;sung nur in einer teilweisen oder kompletten &Uuml;bernahme der ukrainischen Gasschulden bestehen. Man k&ouml;nnte die ukrainische Strategie daher durchaus als Erpressung verstehen &ndash; wenn man in Br&uuml;ssel &uuml;ber Energiesicherheit debattiert, sollte man fortan auch dem Risikotransitland Ukraine eine besondere Aufmerksamkeit zugute kommen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/29\/29486\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Russe l&uuml;gt!<\/strong><br>\nMan kennt es bereits aus dem Georgien-Krieg. Wenn es zwei unterschiedliche Versionen von einem Ereignis gibt und eine davon aus Russland stammt, wird in einigen Presseh&auml;usern die russische Version als falsch, die gegenteilige Version als korrekt dargestellt. Warum sollte dies im Gasstreit anders sein?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/461\/der-russe-lugt\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><strong>Deregulierer soll internationales Gremium zur Regulierung der Banken leiten<\/strong><br>\nAngesichts des bef&uuml;rchteten Einbruchs der Wirtschaft ist die Ursache der Misere, die Finanzkrise, schon beinahe in Vergessenheit geraten. Von der &Ouml;ffentlichkeit weitgehend unbeobachtet arbeiten die Regierungen daran, das Finanzsystem und die Banken besser zu regulieren. So bem&uuml;ht sich eine vom deutschen Finanzstaatssekret&auml;r J&ouml;rg Asmussen geleitete internationale Arbeitsgruppe darum, neue Aufsichtsorgane f&uuml;r Geldinstitute zu konstruieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/regulierung-der-banken-geplant\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die &Uuml;berschrift stammt von uns. Der TAZ-Autor Hannes Koch wei&szlig; offenbar nicht, dass J&ouml;rg Asmussen zum Kreis der Mitverantwortlichen f&uuml;r die Finanzkrise geh&ouml;rt. Auf den NachDenkSeiten h&auml;tte er das z.B. in diesem Beitrag nachlesen k&ouml;nnen: <a href=\"?p=3127\">&bdquo;Weitere harte Belege f&uuml;r die Mitwirkung des Bundesfinanzministeriums am Casinobetrieb zu unseren Lasten. Betr.: TSI&ldquo;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sebastian Dullien: Nutzlose Prognosen<\/strong><br>\nIn der Finanz- und Wirtschaftskrise versagen die g&auml;ngigen Prognosemodelle der akademischen Makro&ouml;konomie.<br>\nWie sehr diese Modelle danebenliegen, musste vor allem das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) in den vergangenen Monaten b&ouml;se feststellen. Wie viele Institute stellte das Institut mehrere Wissenschaftler in seiner Konjunkturabteilung ein, die mit DSGE-Modellen arbeiten. Weit st&auml;rker als die anderen Institute machten sich die DIW-&Ouml;konomen aber deren Ergebnisse zueigen. Das d&uuml;rfte auch dazu beigetragen haben, dass das DIW bei seinen Prognosen zuletzt so spektakul&auml;r danebenlag und Institutschef Klaus Zimmermann noch vor wenigen Wochen leugnete, dass Deutschland vor einer schweren Rezession steht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Gastkommentar-Sebastian-Dullien-Nutzlose-Prognosen\/457126.html?p=1\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Pro &amp; Contra: Jobwunder durch Reformen?<\/strong><br>\n2008: So viele Jobs wie noch nie, ein Drittel weniger Arbeitslose als 2005. Die FR hat zwei ausgewiesene Fachleute nach ihrer Meinung gefragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1655922&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Im Kraftfeld zwischen Krieg und Rezession<\/strong><br>\nWiderspr&uuml;chliche Thesen zur Entwicklung des Erd&ouml;lpreises.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/boersen_und_maerkte\/im_kraftfeld_zwischen_krieg_und_rezession_1.1647206.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Montgomery beendet Deutschland-Abenteuer<\/strong><br>\nAlles deutet darauf hin, dass bald drei der f&uuml;hrenden Regionalzeitungen Deutschlands in einem einzigen Verlag erscheinen &ndash; und ein von Medienkritikern gern als &ldquo;Heuschrecke&rdquo; titulierter, ausl&auml;ndischer Finanzinvestor sich mit mehr als nur einem blauen Auge aus dem deutschen Pressegesch&auml;ft zur&uuml;ckziehen muss.<br>\nWie der Berliner &ldquo;Tagesspiegel&rdquo; und das Branchenblatt &ldquo;Werben &amp; Verkaufen&rdquo; &uuml;bereinstimmend berichten, steht das K&ouml;lner Verlagshaus DuMont Schauberg offenbar kurz vor der &Uuml;bernahme der BV Deutsche Zeitungsholding des &auml;u&szlig;erst umstrittenen Investors David Montgomery.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,600003,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> DuMont hat schon der Frankfurter Rundschau ihren linksliberalen Biss genommen, und jetzt m&uuml;ssen eben drei Berliner Titel und die Hamburger Morgenpost dran glauben.<br>\nDie Pressekonzentration in Deutschland nimmt mehr und mehr zu. Wo wird das noch thematisiert?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie Jakob Augstein die Berliner Wochenzeitung &ldquo;Freitag&rdquo; runderneuern will<\/strong><br>\nIm Mai hat der Journalist das Wochenblatt &uuml;bernommen. Es w&auml;re &uuml;bertrieben zu behaupten, dass Augstein mit der Zeitung seither schon viele Mitglieder seiner Zielgruppe erreicht. Die Auflage des &ldquo;Freitag&rdquo; liegt nach wie vor bei 12 000 verkauften Exemplaren. Seine Leser sind eher &auml;ltere Angeh&ouml;rige des linksliberalen B&uuml;rgertums. Zuletzt war der Titel ein Nischenblatt, das im Zweifel ziemlich weit links stand. &ldquo;Der ,Freitag&rsquo; war manchmal ganz sch&ouml;n weit drau&szlig;en&rdquo;, sagt Augstein. &ldquo;Jetzt kreuzt er wieder in Sichtweite der K&uuml;ste.&rdquo;<br>\nUm eine Zeitung wie den &ldquo;Freitag&rdquo; umzupositionieren, braucht man Zeit. Augstein will zur&uuml;ck zu den Anf&auml;ngen des Blatts, das 1990 aus der Fusion des Ost-Berliner &ldquo;Sonntag&rdquo; und der westdeutschen &ldquo;Volkszeitung&rdquo; entstand. &ldquo;Damals unter dem Herausgeber G&uuml;nter Gaus war der ,Freitag&rsquo; das Diskussionsforum der Linksliberalen im zusammenwachsenden Deutschland&rdquo;, sagt der 41-J&auml;hrige. Danach habe das Blatt diesen Weg verlassen. Nun will Augstein &ldquo;an diese Tradition wieder ankn&uuml;pfen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article2943802\/Zurueck-zu-den-Wurzeln.html?print=yes\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Und was d&uuml;rfte &bdquo;die K&uuml;ste&ldquo; anderes sein als der Mainstream.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>HSH Nordbank &uuml;berweist trotz Milliardenverlust Dividende<\/li>\n<li>Konjunkturprogramm : &ldquo;Die Koalition hoffte auf ein Wunder&rdquo;<\/li>\n<li>EU-Staaten drohen soziale Spannungen<\/li>\n<li>Banken knausern mit Firmenkrediten<\/li>\n<li>Europa guckt in die R&ouml;hre<\/li>\n<li>Der Russe l&uuml;gt!<\/li>\n<li>Deregulierer soll internationales Gremium zur Regulierung der Banken leiten<\/li>\n<li>Sebastian Dullien: Nutzlose Prognosen<\/li>\n<li>Pro &amp; Contra: Jobwunder durch<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3690\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[1,19],"tags":[],"class_list":["post-3690","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-das-kritische-tagebuch","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3690"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3690\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}