{"id":36978,"date":"2017-02-10T16:45:22","date_gmt":"2017-02-10T15:45:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978"},"modified":"2017-02-10T16:45:22","modified_gmt":"2017-02-10T15:45:22","slug":"hinweise-des-tages-ii-283","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h01\">Oberhaupt der M&auml;chtigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h02\">Steinmeier als Bundespr&auml;sident: Deutschland zuerst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h03\">Es kann der Fr&ouml;mmste nicht in Frieden leben, wenn es dem b&ouml;sen Nachbarn nicht gef&auml;llt &ndash; Herrschaft des Unrechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h04\">&raquo;Unerw&uuml;nschte Nebenwirkungen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h05\">Was tun gegen die Prekarit&auml;t des Kleinunternehmertums?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h06\">Schichtarbeit bis zur Pension &ndash; geht das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h07\">Kein Applaus f&uuml;r die Europ&auml;ische Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h08\">Warum die Bundesbank nicht mehr Gold aus New York abziehen darf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h09\">Die Pkw-Maut wird zum Verlustgesch&auml;ft f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h10\">Weitere NSU-Zeugin stirbt kurz vor Anh&ouml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h11\">Bundeswehr will &bdquo;Ankerarmee&ldquo; f&uuml;r kleine Nato-Partner werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h12\">Podemos zerlegt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h13\">Wieder nichts passiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h14\">Von Kuba lernen, hei&szlig;t &uuml;berleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36978#h15\">Trumps Muslim Ban und Europas Scheinheiligkeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Oberhaupt der M&auml;chtigen<\/strong><br>\nDie Politiker fast aller Parteien sind sich einig: Joachim Gauck hat dem Amt des Bundespr&auml;sidenten wieder W&uuml;rde gegeben. Auch die lobhudelnden Medien blieben nicht ohne Wirkung und brachten ihm, laut Umfragen, hohe Sympathiewerte bei den Leuten. Liest man allerdings die Chats zu der Berichterstattung in den Leitmedien, so ergibt sich ein anderes Bild. Dort &auml;u&szlig;ert die gro&szlig;e Mehrheit Verdruss &uuml;ber Gaucks permanente Ma&szlig;regelungen, man solle sich an die Zielvorgaben der Eliten halten. Wie etwa: &bdquo;Dieses Land verdient das Vertrauen seiner B&uuml;rger.&ldquo; Und nicht: Die Repr&auml;sentanten dieses Landes m&uuml;ssen sich das Vertrauen der B&uuml;rger verdienen.<br>\nVon Volksentscheiden h&auml;lt er nichts. Sein &bdquo;Wir&ldquo; hat etwas Vereinnahmendes. Es sei, &bdquo;das beste, das demokratischste Deutschland, das wir jemals hatten&ldquo;, schw&auml;rmte er immer wieder. Auch, dass &bdquo;wir uns das Vertrauen zu unserer Demokratie nicht nehmen lassen&ldquo;. Vertrauen ist gut, Kontrolle bekanntlich besser. Sicher kann ein Bundespr&auml;sident angesichts von Milliardenhilfen f&uuml;r Banken, erwirtschaftet durch staatliche Einsparungen bei Normalb&uuml;rgern, nicht wie St&eacute;phane Hessel sagen: Emp&ouml;rt euch! Aber das Predigen einer &bdquo;Kultur der Zuversicht&ldquo; war ein allzu schwaches Signal f&uuml;r einen Freiheitsapostel. Viele Leser finden sein Verst&auml;ndnis von Verantwortung, n&auml;mlich den Status quo der Macht zu bewahren, nervig. &bdquo;Anpassung ist seine Lieblingsdisziplin&ldquo;, hei&szlig;t es in der FAZ-Community.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/daniela-dahn\/oberhaupt-der-maechtigen\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das war der Pr&auml;sident<\/strong><br>\n&Uuml;bermorgen hat Gauck seine erste und einzige Amtszeit hinter sich gebracht. Eine Betrachtung.<br>\nSein Amtsantritt war verbunden mit dem Lob fast aller Medien. Hier komme ein B&uuml;rgerpr&auml;sident, erkl&auml;rten sie den Menschen. Einer, der Finger in Wunden lege, die Sorgen der Leute kenne und frisch und unverbraucht sei, weil er dem Politbetrieb nicht sehr nahe stehe. Nichts davon hat sich dann verwirklicht. Die Erwartungen verpufften wenig &uuml;berraschend. Kritiker haben vorher schon darauf hingewiesen, wie der Mann funktioniert. Und so redete er an vielem vorbei und schw&auml;tzte meist nur die politische Agenda der Regierungsparteien nach. Sprachlich hat er das Amt auf einen H&ouml;hepunkt gef&uuml;hrt. Inhaltlich war dieser Pr&auml;sident fast immer ein Tiefpunkt.<br>\nDas Thema seiner Pr&auml;sidentschaft, so hie&szlig; es von Anbeginn an, sei wohl die Freiheit. Er selber sprach gerne von der &raquo;Freiheit in Verantwortung&laquo;. Und das tat er h&auml;ufig. Aber die Leitlinie seiner Amtszeit war sie bestenfalls sekund&auml;r. Das prim&auml;re Thema seiner &Auml;ra stellte eher so ein Cocktail aus &ouml;konomischer Ahnungslosigkeit, allt&auml;glichem Unwissen und multilateraler Einf&auml;ltigkeit dar. Wenn man ihm schon Freiheit als Thema unterstellen wollte, dann h&ouml;chstens die Freiheit, die er sich nahm, die Nation mit seinem fesch phrasierten Halbwissen zu begl&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/02\/das-war-der-praesident\/\">neulandrebellen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steinmeier als Bundespr&auml;sident: Deutschland zuerst<\/strong><br>\nAm Sonntag w&auml;hlt die Bundesversammlung einen neuen Bundespr&auml;sidenten &ndash; der wird wohl Frank-Walter Steinmeier hei&szlig;en. Wen bringt er mit ins Schloss Bellevue? Und was hat er vor?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/frank-walter-steinmeier-als-bundespraesident-deutschland-zuerst-a-1133549.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es folgt eine ausf&uuml;hrliche Diskussion der Qualit&auml;ten von Frank-Walter Steinmeier, eine Aufz&auml;hlung seines Stabs und eine Spekulation &uuml;ber sein m&ouml;gliches Programm. Kein einziges Wort zu Murat Kurnaz, und auch die ma&szlig;gebliche Rolle von Steinmeier bei der Vorbereitung und der Einf&uuml;hrung des Agenda 2010 wird nicht erw&auml;hnt. &ldquo;[Seehofer] habe &ndash; und das klang dann auch nach ein bisschen Eigenlob &ndash; in der Bev&ouml;lkerung &ldquo;kein einziges kritisches Wort&rdquo; gegen dessen Nominierung geh&ouml;rt.&rdquo; &ndash; Es gab eine Menge kritische Worte, aber so geht beim SPIEGEL Hofberichterstattung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Es kann der Fr&ouml;mmste nicht in Frieden leben, wenn es dem b&ouml;sen Nachbarn nicht gef&auml;llt &ndash; Herrschaft des Unrechts<\/strong><br>\nHurra, wir sind wieder Export-Weltmeister. Die Bundesregierung und die meisten &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; sind gl&uuml;cklich. Das zeigt doch, wie gut unsere Autos und Maschinen sind. Die Vorherrschaft der neoliberalen Wirtschafslehre hat in Deutschland dazu gef&uuml;hrt, dass die einfachsten wirtschaftlichen Zusammenh&auml;nge nicht mehr bekannt sind:<br>\nDeutschland ist nicht allein auf der Welt. Wenn es die Anderen nicht so sch&auml;digen w&uuml;rde, dann k&ouml;nnten wir uns freuen, dass wir Export-Weltmeister sind. Weil es aber die Anderen sch&auml;digt, etwa die europ&auml;ischen L&auml;nder, k&ouml;nnen nur Nationalisten sich freuen, wenn wir denen mehr verkaufen als sie uns verkaufen. Weil wir unseren europ&auml;ischen Nachbarn schon seit vielen Jahren mehr verkaufen (exportieren) als sie uns verkaufen (importieren), m&uuml;ssen sich die anderen L&auml;nder verschulden. Und dann kommen Merkel und Sch&auml;uble und beschimpfen diese L&auml;nder, weil sie das machen, was die deutsche Exportwirtschaft will, das hei&szlig;t: unsere Waren auf Kredit kaufen. Dabei m&uuml;sste wenigstens Sch&auml;uble wissen: Dass wir den Anderen nicht mehr verkaufen sollen, als wir von ihnen kaufen, steht im deutschen Gesetz zur F&ouml;rderung der Stabilit&auml;t und des Wachstums der Wirtschaft (Au&szlig;enwirtschaftliches Gleichgewicht!).<br>\nAber Gesetze beachten wir in letzter Zeit nicht mehr so. Wie sagte ein gewisser Horst Seehofer: Wir leben in einer &bdquo;Herrschaft des Unrechts&ldquo;. Zumindest in der Au&szlig;enhandelspolitik hat er Recht.<br>\nGibt es eine L&ouml;sung? Ja! Wir m&uuml;ssen unsere L&ouml;hne anheben, wie China. Dann k&ouml;nnen die europ&auml;ischen Nachbarn uns Deutschen mehr verkaufen, die Inlands-Nachfrage steigt und es entstehen neue Arbeitspl&auml;tze. Und weil unsere Autos und Maschinen so gut sind, der Lohnkosten-Anteil in diesen Branchen gering und die Produktivit&auml;t hoch ist, werden wir weiter Export-Weltmeister sein, aber unseren Nachbarn geht es besser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&amp;fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p>dazu: <strong>2016 &ndash; Rekord&uuml;bersch&uuml;sse und Reallohnzuw&auml;chse<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft hat auch 2016 wieder enorme Export&uuml;bersch&uuml;sse erzielt. Der DGB-klartext warnt vor dauerhaften &Uuml;bersch&uuml;ssen und fordert vor allem, die Binnennachfrage weiter zu st&auml;rken.<br>\nNun ist es amtlich: 2016 konnten sich Deutschlands Besch&auml;ftigte &uuml;ber ein solides Lohnplus freuen. Im letzten Jahr stiegen die L&ouml;hne um 2,3 Prozent, die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent. Die Reall&ouml;hne, also die Nominall&ouml;hne abz&uuml;glich der Inflation, stiegen folglich um 1,8 Prozent. Dies ist der dritth&ouml;chste Wert seit dem Jahr 2008 (siehe Abbildung). Vor allem entwickelten sich die Tarifl&ouml;hne, also die von den Gewerkschaften mit den Arbeitgebern ausgehandelten L&ouml;hne gut. 1,8 Prozent mehr Geld tut den Besch&auml;ftigten, dem privaten Konsum und dem Bundesfinanzminister gut, der &uuml;ber die Einkommensteuer auch seinen Anteil bekommt. Das ist auch volkswirtschaftlich sinnvoll: H&ouml;here Einkommen st&auml;rken die Kaufkraft, befl&uuml;geln den heimischen Konsum und sorgen somit auch f&uuml;r gute Auftr&auml;ge bei Unternehmen. Ber&uuml;cksichtigt man, dass vier von f&uuml;nf Arbeitspl&auml;tze vom Binnenmarkt abh&auml;ngen, l&auml;sst sich daran die Bedeutung einer robusten Binnennachfrage f&uuml;r die deutsche Wirtschaft ablesen. [&hellip;]<br>\n2016 erreichten die Export&uuml;bersch&uuml;sse trotz Reallohnzuw&auml;chsen erneut Rekordst&auml;nde. Allein gute Lohnzuw&auml;chse scheinen die Export&uuml;bersch&uuml;sse nicht aufzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++222c8328-ef74-11e6-98f6-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Hier werden die Reallohnzuw&auml;chse deutlich &uuml;berbewertet. Der Autor ahnt es mit der Feststellung, dass allein gute Lohnzuw&auml;chse die Export&uuml;bersch&uuml;sse nicht aufzuhalten scheinen. Eben, weil die Reallohnzuw&auml;chse viel zu niedrig sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&raquo;Unerw&uuml;nschte Nebenwirkungen&laquo;<\/strong><br>\nIAB-Studie belegt, dass Jugendliche durch Hartz-IV-Sanktionen vom Arbeitsmarkt vertrieben werden<br>\nAm Mittwoch hat das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, seine Studie &raquo;Wirkungen von Sanktionen f&uuml;r junge ALG-II-Bezieher&laquo; vorgestellt. Das Fazit: Leistungsk&uuml;rzungen f&uuml;r unter 25j&auml;hrige f&uuml;hren zwar bei einem Teil der Betroffenen zu schnellerer Arbeitsaufnahme, sie wirken bei anderen jedoch destruktiv.<br>\nEs geht um junge Hartz-IV-Bezieher zwischen 15 und 24 Jahren. Seit einer Gesetzesversch&auml;rfung 2007 werden sie noch h&auml;rter drangsaliert als &auml;ltere. Brechen sie eine Ausbildung ab, ignorieren sie ein Stellenangebot oder weisen sie zu wenige Bewerbungen nach, kann ihnen vom Jobcenter f&uuml;r drei Monate der komplette Regelsatz gestrichen werden. Versto&szlig;en sie ein zweites Mal innerhalb eines Jahres gegen eine Auflage, f&auml;llt wom&ouml;glich die gesamte Leistung weg, also auch Mietzuschuss und Krankenversicherung. Bei &auml;lteren f&uuml;hrt die dritte Pflichtverletzung zu einer Totalsanktion, vorher gibt es K&uuml;rzungen von 30 und 60 Prozent. Sozialverb&auml;nde kritisieren die rigide Praxis als existenzgef&auml;hrdend und menschenunw&uuml;rdig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-10\/021.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Was tun gegen die Prekarit&auml;t des Kleinunternehmertums?<\/strong><br>\nF&uuml;nf Euro netto pro Stunde, mehr war 2009 f&uuml;r fast jeden f&uuml;nften Solo-Selbstst&auml;ndigen nicht zu verdienen. Einem aktuellen Zeitungsbericht zufolge leben viele der 2,3 Mio. Solopreneure immer noch in prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen. Offensichtlich hat sich wenig ge&auml;ndert, aber was muss sich &auml;ndern, damit auch EinzelunternehmerInnen ihre Existenz langfristig sichern k&ouml;nnen?<br>\nSolo-Selbstst&auml;ndige sind Personen, die in eigener Regie und auf eigenes Risiko eine Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit ganz ohne weitere Angestellte aus&uuml;ben, man k&ouml;nnte auch sagen, dass sie ausschlie&szlig;lich ihre eigene Arbeitskraft vermarkten. Im Vergleich zu abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten werden ihnen eine h&ouml;here Unabh&auml;ngigkeit, Flexibilit&auml;t und Entscheidungsfreiheit sowie die Chance auf einen durch hohe Gewinne erreichbaren besseren Lebensstandard zugeschrieben. Und es klingt ja auch verlockend. Als &bdquo;Unternehmer in eigener Sache&rdquo; sein eigener Chef sein, neue Ideen umsetzen und dabei mehr Geld verdienen. Das jedenfalls waren drei der vier wichtigsten Motive, die Solo-Selbstst&auml;ndige 2010 f&uuml;r ihre Existenzgr&uuml;ndung anf&uuml;hrten.<br>\nIhnen zur Seite steht aber noch eine weitere Gruppe Existenzgr&uuml;nder. Sie schlugen den Weg in die Selbstst&auml;ndigkeit ein, weil sie nicht mehr arbeitslos sein wollten, ihnen die Besch&auml;ftigungsalternativen fehlten, oder weil sie auf diesem Wege Problemen am vorherigen Arbeitsplatz entgehen wollten. Daf&uuml;r nahmen sie, wie die andere Gruppe auch, ein h&ouml;heres Verdienstrisiko und Mehrarbeit in Kauf, oft auch ohne die Frage der sozialen Absicherung im Vorfeld gen&uuml;gend gekl&auml;rt zu haben.<br>\nOb von Optimismus getrieben oder eher aus der Not heraus, Fakt ist, dass die Zahl der Einzelunternehmer\/innen seit etwa Mitte der 1990er Jahre stark angestiegen ist und seit 2003 die Zahl der Selbstst&auml;ndigen mit Besch&auml;ftigten &uuml;bersteigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1997\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schichtarbeit bis zur Pension &ndash; geht das?<\/strong><br>\nDie &ouml;sterreichische Erwerbsbev&ouml;lkerung wird &auml;lter, was Betroffene und Betriebe durchaus vor gro&szlig;e Herausforderungen stellt. Dies gilt insbesondere dann, wenn Besch&auml;ftigte belastenden Arbeitsbedingungen wie etwa Schichtarbeit ausgesetzt sind. Auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen ist allerdings eine alternsgerechte Gestaltung von Schichtarbeit m&ouml;glich.<br>\nDie Erwerbsbev&ouml;lkerung wird nicht nur &auml;lter, sie soll auch l&auml;nger in Besch&auml;ftigung bleiben. Gleichzeitig steigen die Arbeitsbelastungen und Anforderungen. Ein Verbleib im Erwerbsleben bis zum Regelpensionsalter ist f&uuml;r viele unter solchen Umst&auml;nden nicht vorstellbar. Eine besondere Herausforderung stellt der Schichtbetrieb dar. Doch sind Schichtarbeit und Alter tats&auml;chlich unvereinbar? Werden Betriebe mit Schichtdienst in Zukunft noch ausreichend Arbeitskr&auml;fte finden? Anhand arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse werden im folgenden Beitrag Herausforderungen und m&ouml;gliche L&ouml;sungsans&auml;tze aufgezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/schichtarbeit-bis-zur-pension-geht-das\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das d&uuml;rfte auf Deutschland &uuml;bertragbar sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kein Applaus f&uuml;r die Europ&auml;ische Kommission<\/strong><br>\nDer Fall TUI zeigt, was von den mitgliedsstaatlichen Sozialordnungen &uuml;brig bliebe, w&uuml;rde man die Kommission dort hinlassen, wo sie mit Gewalt hindr&auml;ngt. H&ouml;chste Zeit, sich der Erz&auml;hlung vom &bdquo;Sozialen Europa&ldquo; zu entledigen.<br>\nAm 24. Januar 2017 fand vor der Gro&szlig;en Kammer des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) die mit Spannung erwartete Anh&ouml;rung zur Konzernmitbestimmung (Erzberger vs. TUI, C-566\/15) statt. Die Leserinnen und Leser von Makroskop sind im Bilde (siehe zuletzt hier): Der Kl&auml;ger im Ausgangsverfahren, Herr Erzberger, h&auml;lt TUI-Aktien im Wert von 130 Euro und verklagte &bdquo;sein&ldquo; Unternehmen wegen der seiner Ansicht nach falschen Zusammensetzung des Aufsichtsrats. Die Mitbestimmung, so der Kl&auml;ger, beschr&auml;nke die europ&auml;ische Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit.<br>\nUnd zwar wie folgt: Die deutschen Mitbestimmungsgesetze gelten nur innerhalb der deutschen Landesgrenzen. Wer in ein ausl&auml;ndisches Unternehmen desselben Konzerns wechseln m&ouml;chte, verliert sein Wahlrecht f&uuml;r die Arbeitnehmerbank im Aufsichtsrat. Das macht den transnationalen Arbeitsplatzwechsel weniger attraktiv. Solche Attraktivit&auml;tsminderungen sind im Europarecht Binnenmarktbeschr&auml;nkungen. Inl&auml;nderbeschr&auml;nkung durch Ausl&auml;nderdiskriminierung, so lie&szlig;e sich die Argumentationsfigur zusammenfassen. Die Absurdit&auml;t des Ganzen ist mit H&auml;nden zu greifen &ndash; gleichwohl schlug sich die Europ&auml;ische Kommission in ihrer vom 9. Februar 2016 datierenden schriftlichen Eingabe an den EuGH auf die Seite des Kl&auml;gers und vertrat also die Rechtsauffassung, die Mitbestimmung versto&szlig;e gegen das Unionsrecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/02\/kein-applaus-fuer-die-europaeische-kommission\/\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1370.eu-attackiert-wirtschaftsdemokratie.html\">EU attackiert Mitbestimmung in Unternehmen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Warum die Bundesbank nicht mehr Gold aus New York abziehen darf<\/strong><br>\nDie Bundesbank hat am 9. Februar mit gro&szlig;er Fanfare verk&uuml;ndet, dass sie ihre geplanten Goldverlagerungen von 300 Tonnen aus New York nach Frankfurt 2016 bereits abgeschlossen hat. Die Erfolgsmeldung lenkt davon ab, dass nun entgegen deutschem Interesse dauerhaft ein sehr gro&szlig;er Teil des deutschen Goldes in New York bleiben wird, verwahrt von einer Organisation, die den Wall-Street-Banken geh&ouml;rt, in einem Land, dessen Pr&auml;sident rechtsstaatliche Grunds&auml;tze f&uuml;r eine Zumutung h&auml;lt. Weshalb das so ist, ist nicht allzu schwer zu erraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/781-bundesbankgold-2017\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Pkw-Maut wird zum Verlustgesch&auml;ft f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nDie von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) auf den Weg gebrachte Pkw-Maut wird nach einer Studie im Auftrag des Verkehrsclubs ADAC zu einem Minusgesch&auml;ft. Statt der vom Ministerium angepeilten j&auml;hrlichen Nettoeinnahmen in H&ouml;he von rund 500 Millionen Euro wird der Bundeshaushalt im Jahr 2019 mit 147 Millionen Euro belastet, im Jahr 2023 steigt die Belastung auf 251 Millionen Euro, wie es in dem 29-seitigen Papier hei&szlig;t, das der &bdquo;Welt&ldquo; vorliegt.<br>\nDie Zahlen bergen enormen politischen Sprengstoff, weil sie Zweifel am Sinn der Maut aufkommen lassen. In der Regierungskoalition war immer wieder Kritik laut geworden, die Maut schaffe vor allem B&uuml;rokratie. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) hatte mehrfach klargestellt, dass die Maut zu Einnahmen f&uuml;hren m&uuml;sse. Das darf nun bezweifelt werden. &bdquo;Die Sch&auml;tzung des Bundesverkehrsministeriums ist deutlich zu hoch&ldquo;, sagte der M&uuml;nchner Verkehrsexperte Ralf Ratzenberger der &bdquo;Welt&ldquo;.<br>\nDer Experte hat die Studie im Auftrag des ADAC erstellt. Er rechnet damit, dass 2019 nur 276 Millionen Euro an Geb&uuml;hren anfallen anstatt der veranschlagten 878 Millionen Euro. Wegen der Kosten f&uuml;r Betrieb und Einf&uuml;hrung des Systems sowie der Entlastung &uuml;ber die Kfz-Steuer werde die Maut zum Verlustgesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article161959817\/Die-Pkw-Maut-wird-zum-Verlustgeschaeft-fuer-Deutschland.html\">Welt Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Weitere NSU-Zeugin stirbt kurz vor Anh&ouml;rung<\/strong><br>\nDer NSU-Komplex hat einen weiteren Todesfall. Eine 46-j&auml;hrige NSU-Zeugin ist Anfang Februar verstorben. Die Ermittlung der Todesursache d&uuml;rfte schwierig werden. Der Leichnam sei bereits einge&auml;schert worden.<br>\nEine fr&uuml;here Rechtsextremistin und Freundin des mutma&szlig;lichen NSU-Mitglieds Beate Zsch&auml;pe ist Anfang Februar gestorben. Sie sollte vor dem baden-w&uuml;rttembergischen NSU-Untersuchungsausschuss als Zeugin geladen werden. Ausschusschef Wolfgang Drexler (SPD) teilte am Donnerstag in Stuttgart mit, das Gremium habe das Justizministerium um Auskunft &uuml;ber den Tod der Frau gebeten.\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">6 tote <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/NSU?src=hash\">#NSU<\/a>-Zeugen &amp; ihre Todesursachen<a href=\"https:\/\/t.co\/ilaEn2oMkP\">https:\/\/t.co\/ilaEn2oMkP<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/hMN119OrwW\">pic.twitter.com\/hMN119OrwW<\/a><\/p>\n<p>&mdash; MiGAZIN (@MiGAZIN) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MiGAZIN\/status\/829985183294246914\">10. Februar 2017<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/02\/09\/leichnam-weitere-nsu-zeugin-anhoerung\/\">Migazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundeswehr will &bdquo;Ankerarmee&ldquo; f&uuml;r kleine Nato-Partner werden<\/strong><br>\nDeutschlands Streitkr&auml;fte sollen zum zentralen Bezugspunkt f&uuml;r kleinere Partner werden. Rum&auml;nien und die Tschechische Republik wollen Teile ihrer Heerestruppen in die Kommandostruktur der Bundeswehr einbinden.<br>\nDie Bundeswehr entwickelt sich zur f&uuml;hrenden Nato-Armee in Europa. Neue Vereinbarungen, die am n&auml;chsten Mittwoch auf dem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Br&uuml;ssel unterzeichnet werden sollen, ordnen je eine tschechische und eine rum&auml;nische Brigade deutschen Divisionskommandos zu und regeln k&uuml;nftige gemeinsame Ausbildung und &Uuml;bung dieser Truppen, die damit ihre gemeinsame Kampfkraft (Interoperabilit&auml;t) steigern sollen. Die niederl&auml;ndischen Streitkr&auml;fte sind mit dem Beispiel einer solchen Kooperation vorangegangen, sie haben faktisch zwei Drittel ihrer Heeresverb&auml;nde mittlerweile in deutsche Kommandostrukturen eingegliedert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/sicherheitskonferenz\/f-a-z-exklusiv-bundeswehr-will-ankerarmee-fuer-kleine-nato-partner-werden-14869905.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Podemos zerlegt sich<\/strong><br>\nSpanische Linkspartei kommt zu Kongress zusammen. Mehrere Fl&uuml;gel ringen um die Vorherrschaft<br>\nDie spanische Linkspartei Podemos (Wir k&ouml;nnen), die sich 2014 als parlamentarischer Arm der Bewegung der &raquo;Emp&ouml;rten&laquo; gegr&uuml;ndet hatte, ist in eine interne Krise geschlittert. Insgesamt drei Fl&uuml;gel streiten sich, f&uuml;hrende Protagonisten fallen &ouml;ffentlich &uuml;bereinander her.<br>\nDer erbittert gef&uuml;hrte Streit zwischen den verschiedenen Lagern forderte bereits erste Opfer. In der vergangenen Woche trat Carolina Bescansa, die als &raquo;Nummer drei&laquo; von Podemos galt, von allen &Auml;mtern zur&uuml;ck und will nur noch einfache Parlamentsabgeordnete bleiben. Sie verband ihre Demission mit scharfer Kritik am Debattenstil ihrer Partei. Sie spreche f&uuml;r die Mehrheit von Podemos, wenn sie feststelle, dass die Konfrontation der Partei schade. Auch ihr Fraktionskollege Nacho &Aacute;lvarez, bisher wirtschaftspolitischer Sprecher von Podemos, k&uuml;ndigte seinen R&uuml;ckzug an.<br>\nIm Kern geht es bei den Auseinandersetzungen darum, ob sich Podemos weiter als Partei der Bewegungen oder mehr als parlamentarische Kraft verstehen soll. Der Fl&uuml;gel um Pablo Iglesias, Generalsekret&auml;r und bekanntestes Gesicht von Podemos, m&ouml;chte mehr Mobilisierungen auf der Stra&szlig;e. Die Str&ouml;mung um &Iacute;&ntilde;igo Errej&oacute;n, den Sprecher der Podemos-Fraktion im spanischen Parlament, setzt dagegen auf die Arbeit in den Institutionen. Ein Streitpunkt ist zudem das Verh&auml;ltnis zur Vereinten Linken (IU), mit der Podemos bei den letzten Wahlen eine Allianz eingegangen war. W&auml;hrend Iglesias f&uuml;r eine Fortsetzung der Zusammenarbeit eintritt, will Errej&oacute;n die Partei f&uuml;r eine Koalition mit den Sozialdemokraten &ouml;ffnen. Er hofft immer noch darauf, mit der PSOE (Spanische Sozialistische Arbeiterpartei) eine Mehrheit im Parlament gegen die Regierung von Ministerpr&auml;sident Mariano Rajoy schmieden zu k&ouml;nnen. Aktuell fungiert die PSOE allerdings als Mehrheitsbeschaffer f&uuml;r Rajoys Volkspartei (PP).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-10\/025.php?\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wieder nichts passiert<\/strong><br>\nExplosion in franz&ouml;sischem Atomkraftwerk Flamanville. Beh&ouml;rden wiegeln ab<br>\nEs ist mal wieder &raquo;nichts passiert&laquo;. Kein Problem, kein Unfall im &raquo;Nuklearbereich&laquo;, versicherten am Donnerstag die Pr&auml;fektur Manche (&Auml;rmelkanal) und die franz&ouml;sische Energiebeh&ouml;rde, nachdem am Morgen eine Explosion im Atomkraftwerk Flamanville die Bewohner des gleichnamigen normannischen Dorfes aufgeschreckt hatte. F&uuml;nf Arbeiter h&auml;tten bei dem Vorfall, der sich angeblich im Maschinenraum des Reaktors I ereignete, leichte Rauchvergiftungen erlitten. Das AKW hat zwei Reaktoren in Betrieb, von denen einer nun abgeschaltet ist. Ein dritter Reaktor ist im Bau. Sprecher der Umweltpartei EELV (Europe &Eacute;cologie &ndash; Les Verts) sahen in dem Unfall einen &raquo;neuerlichen Beweis daf&uuml;r, dass Atomenergie nicht sicher ist und durch umweltfreundliche Energie ersetzt werden muss&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-10\/001.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Von Kuba lernen, hei&szlig;t &uuml;berleben<\/strong><br>\nHurrikan &ldquo;Matthew&rdquo; forderte 2016 zahlreiche Tote. Allein auf Haiti starben mehr als 1000 Menschen &ndash; im Nachbarland Kuba kein einziger. Wie ist das m&ouml;glich?<br>\nAls &bdquo;Matthew&ldquo; vergangenen Oktober eine Spur der Verw&uuml;stung in der Karibik hinterlie&szlig;, kam Kuba glimpflich davon. W&auml;hrend der Hurrikan in den USA und Haiti hunderte Menschen das Leben kostete, hatte der Karibikstaat kein einziges Todesopfer zu beklagen. Als 2004 Hurrikan &bdquo;Ivan&ldquo;, einer der schwersten Tropenst&uuml;rme des vergangenen Jahrhunderts, &uuml;ber Kuba hinwegzog, gab es trotz immenser Sachsch&auml;den ebenfalls keine Toten. Und als Hurrikan &bdquo;Sandy&ldquo; 2012 die zweitgr&ouml;&szlig;te Stadt des Landes, Santiago de Cuba, praktisch dem Erdboden gleichmachte, kamen trotz der immensen Sachsch&auml;den lediglich elf Menschen ums Leben. In anderen L&auml;ndern verloren mehr als 100 Menschen ihr Leben. Wie kann das sein?<br>\n&bdquo;Alle, die in diesem Geb&auml;ude wohnen, m&uuml;ssen raus!&ldquo;, ruft Saili Cisneros. Cisneros, normalerweise nur eine gew&ouml;hnliche B&uuml;rgerin, verwandelt sich in Zeiten des Sturms zur Vizepr&auml;sidentin der Verteidigungszone ihres Stadtteils. Bereits Tage bevor ein Sturm das Land erreicht, wird auf Kuba der eingespielte Mechanismus des Zivilschutzes aktiv. Wenn die ununterbrochenen Wetterbeobachtungen durch das nationale meteorologische Institut Anlass zur Sorge geben und sich ein extremes Tiefdruckgebiet dem Staatsgebiet n&auml;hert, ist es sp&auml;testens drei Tage vor Eintreffen des Sturms an der Zeit, das mehrphasige System des Katastrophenschutzes anlaufen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/sonntag\/katastrophenschutz-von-kuba-lernen-heisst-ueberleben\/19282290.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Trumps Muslim Ban und Europas Scheinheiligkeit<\/strong><br>\nDonald Trump setzt seinen lange angek&uuml;ndigten Muslim Ban um. Es gibt einen Aufschrei und massenhafte Emp&ouml;rung. Zu Recht. Doch die Emp&ouml;rung hat auch etwas scheinheiliges. Denn in Europa wird &ndash; teilweise hinter den Kulissen, teilweise in aller &Ouml;ffentlichkeit &ndash; eine &bdquo;Fl&uuml;chtlingspolitik&ldquo; verfolgt, die Trumps ausgrenzender Politik gef&auml;hrlich nahe kommt. (&hellip;) Auch innerhalb Europas werden die Menschenrechte der Gefl&uuml;chteten mit F&uuml;&szlig;en getreten. So werden Gefl&uuml;chtete an der bulgarischen Grenze erniedrigt und misshandelt. Der Kirchenasyl-Koordinator der evangelischen Landeskirche in Bayern, Stefan Reichel, hat die Berichte von &uuml;ber Bulgarien Gefl&uuml;chteten zusammengefasst. Sie berichten immer wieder dasselbe: &uuml;berf&uuml;llte, dreckige Schlafr&auml;ume; Kr&auml;tze und Wanzen; Tritte und Schl&auml;ge durch Gef&auml;ngnisw&auml;rter oder Polizisten; Trinkwasser aus der Toilette; bei&szlig;ende Hunde; Erniedrigungen, wenn sich Fl&uuml;chtlinge vor Fremden nackt ausziehen m&uuml;ssen; schlechte medizinische Versorgung. Viele seien durch das in Bulgarien Erlebte st&auml;rker traumatisiert als durch das im Heimatland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2017\/02\/09\/trumps-muslim-ban-und-europas-scheinheiligkeit\/\">Zebralogs<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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