{"id":37001,"date":"2017-02-14T08:32:29","date_gmt":"2017-02-14T07:32:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001"},"modified":"2017-02-14T08:32:29","modified_gmt":"2017-02-14T07:32:29","slug":"hinweise-des-tages-2813","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p><p><!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h01\">Steinmeier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h02\">Messias der Mitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h03\">Deutsche Befindlichkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h04\">Titanenk&auml;mpfe und Nebelw&auml;nde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h05\">How the Trump regime was manufactured by a war inside the Deep State<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h06\">Die Bilanz der Regierung im NSA-Skandal ist besch&auml;mend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h07\">Griechenland &ndash; Die Zukunft l&auml;uft davon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h08\">&raquo;Imperialismus pr&auml;gt weiter die US-&Ouml;konomie&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h09\">Das s&uuml;&szlig;e Gift der Export&uuml;bersch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h10\">EU-Parlament muss CETA ablehnen, wenn es eigene Ma&szlig;st&auml;be ernst nimmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h11\">Brexit &ndash; Britischen Firmen fehlen bereits jetzt EU-B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h12\">Inflation in China steigt auf h&ouml;chsten Stand seit 2014<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h13\">Donald Trump schmiedet gef&auml;hrliche Steuerpl&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h14\">Leben im Dunkeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h15\">Streit ums Feuerholz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h16\">Schulz&rsquo; Denkmal in W&uuml;rselen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h17\">F&uuml;r einen linken Populismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h18\">F&uuml;r eine neue Linke oder: Das Ende des progressiven Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37001#h19\">&bdquo;Das Allerletzte&ldquo; &ndash; Zum Gl&uuml;ck gibt es das Establishment<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Steinmeier<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steinmeier und Merkel &ndash; Politik gegen Europa<\/strong><br>\nNach der Wahl von Frank-Walter Steinmeier zum Bundespr&auml;sidenten herrscht die Meinung vor, dass &bdquo;ein &uuml;berzeugter Anh&auml;nger der europ&auml;ischen Einigung&ldquo; deutsches Staatsoberhaupt wurde. Das ist ein gro&szlig;er Irrtum. Die von Steinmeier bef&uuml;rwortete Agenda 2010 f&uuml;hrt in ganz Europa zu wirtschaftlichen Sch&auml;den und erschwert die europ&auml;ische Einigung immer mehr.<br>\nWenn Deutschland unter dem Dach einer Einheitsw&auml;hrung durch die Agenda 2010 Lohndumping betreibt, macht es Politik gegen die europ&auml;ischen Nachbarn und exportiert Arbeitslosigkeit.<br>\nDer neue Bundespr&auml;sident hat das bis zum heutigen Tage nicht verstanden und h&auml;lt diese f&uuml;r die europ&auml;ische Einheit verh&auml;ngnisvolle Politik nach wie vor f&uuml;r richtig.<br>\nMit Merkel ist es noch schlimmer. Selbstverst&auml;ndlich h&auml;lt sie nach wie vor das deutsche Lohndumping f&uuml;r richtig. Mit ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik hat sie alle europ&auml;ischen Staaten vor den Kopf gesto&szlig;en. Lange weigerte sie sich, den L&auml;ndern, die wie Italien und Griechenland die meisten Fl&uuml;chtlinge aufnahmen, durch eine europ&auml;ische Regelung zur Aufnahme und Finanzierung der Fl&uuml;chtlinge zu helfen. Gleichzeitig war sie auch mitverantwortlich daf&uuml;r, dass f&uuml;r Millionen Fl&uuml;chtlinge in den Fl&uuml;chtlingslagern statt einem Dollar nur noch 50 Cent am Tag zur Verf&uuml;gung standen. Als dann immer mehr Fl&uuml;chtlinge aufbrachen, um ein besseres Leben zu finden, entschied sie ohne Konsultation mit den europ&auml;ischen Nachbarn, die Grenzen zu &ouml;ffnen. Dann rief sie Erdogan zur Hilfe. Und jetzt gibt sie die eiserne Kanzlerin der Abschottung. In den europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten sch&uuml;ttelt man nur noch den Kopf.<br>\nZudem hat sie die Ostpolitik Brandts aufgegeben. Stattdessen sah sie dem Z&uuml;ndeln der USA in der Ukraine tatenlos zu und bef&uuml;rwortet die Stationierung von Soldaten der Bundeswehr an der russischen Grenze. De Gaulle tr&auml;umte von einem Europa vom Atlantik bis zum Ural. Gorbatschows Vision war das europ&auml;ische Haus unter Einbeziehung Russlands. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel ist daf&uuml;r verantwortlich, dass die europ&auml;ische Einigung in immer weitere Ferne r&uuml;ckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1323576151037182\/?type=3&amp;theater&amp;notif_t=notify_me_page&amp;notif_id=1486986108268962\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundespr&auml;sident Steinmeier muss unbequem sein<\/strong><br>\nDass sich die gro&szlig;en Parteien auf einen gemeinsamen Kandidaten verst&auml;ndigen konnten, ist eher erfreulich als kritikw&uuml;rdig. Zu oft musste der W&auml;hler erleben, wie &uuml;berzeugende Personalien am Ende kleinkr&auml;merisch am falschen oder mangelnden Parteibuch scheiterten. Beinahe w&auml;re es Joachim Gauck so gegangen, der in der Bundesversammlung zum Abschied fast wie ein Popstar gefeiert wurde und sogar mehr Applaus als der neue Bundespr&auml;sident erhielt.<br>\nDas Verbindliche, Nachdenkliche wird Steinmeier im neuen Amt helfen. Aber er wird erst dann ein gro&szlig;er Bundespr&auml;sident, wenn er die gro&szlig;e Freiheit des Amtes erkennt, politisch unbequem zu sein und Missst&auml;nde mutig zu benennen. Das ist n&ouml;tig, denn die Zeiten haben sich dramatisch ge&auml;ndert.<br>\nDeutschlands wichtigster Verb&uuml;ndeter wird von einem Pr&auml;sidenten regiert, der binnen drei Wochen fast alle gemeinsamen Grundwerte des Westens infrage gestellt hat. In Moskau residiert ein Pr&auml;sident, der das V&ouml;lkerrecht eher als Option sieht und bereit ist, Grenzen mit milit&auml;rischer Gewalt zu versetzen. Die Europ&auml;ische Union k&ouml;nnte nach einem Wahlsieg Marine Le Pens zerfallen, und in Deutschland erleben wir den Beginn eines politischen Grabenkrieges mit einer dramatischen Verschiebung nach rechts sowie &ndash; so muss man es leider angesichts der unkontrollierten Zuwanderung sagen &ndash; Teilaufl&ouml;sung staatlicher Ordnungsprinzipien.<br>\nHier ist genug Raum f&uuml;r klare Worte und moralische Leitplanken, die ein Bundespr&auml;sident setzen muss. Nur mit Freundlichkeit und Empathie wird Steinmeier dabei keine Wirkung erzielen k&ouml;nnen.<br>\nDass der neue Bundespr&auml;sident das verstanden hat, konnte man aus seiner Antrittsrede heraush&ouml;ren. Frank-Walter Steinmeier will Mutmacher f&uuml;r Deutschland sein. Der Bundespr&auml;sident und wir alle werden diesen Mut in den n&auml;chsten Monaten dringend brauchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/meinung\/article209589599\/Er-muss-unbequem-sein.html\">Hamburger Abendblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nur ein Beispiel von vielen f&uuml;r das unertr&auml;glich verlogene Geschw&auml;tz der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo;. Steinmeier soll unbequem sein? So wie Gauck es war? Steinmeier ist ein lupenreiner Angeh&ouml;riger der deutschen Politelite, der als Architekt der Agenda 2010, als, die Kriegspolitik der USA nie anzweifelnder Au&szlig;enminister, immer die Interessen der Herrschenden bedient hat.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Messias der Mitte<\/strong><br>\nMit Charisma und Optimismus begeistert Emmanuel Macron in Frankreichs Wahlkampf. F&uuml;r seine Anh&auml;nger ist er ein Revolution&auml;r &ndash; f&uuml;r Kritiker nur Utopist ohne Programm. Doch er hat die beste Chance, Marine Le Pen zu schlagen.<br>\nParis, Lille, Lyon: Wo immer der Shootingstar der franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftskampagne auftritt, wird er gefeiert, wie ein Profisportler eben, oder wie andere sagen: wie ein Messias.<br>\nDenn Macron, 39, verk&ouml;rpert Jugend, Charme, Charisma, Ideen von einer besseren Zukunft &ndash; eben all das, was dem Gros der herk&ouml;mmlichen Politiker fehlt. Bewusst will er sich mit seiner Bewegung &ldquo;En Marche&rdquo; (etwa: Auf dem Vormarsch) von den Traditionsparteien absetzen. Er verortet sich in der politischen Mitte. &ldquo;Die Alternative rechts oder links ist &uuml;berholt&rdquo;, t&ouml;nt er, &ldquo;unsere Bewegung ist vor allem eins &ndash; progressiv&rdquo;.<br>\nEr erz&auml;hlt von seiner Gro&szlig;mutter, die sein Interesse an Geschichte und Literatur weckte, von der Jugend auf dem Land, nennt sich ein &ldquo;Kind der Provinz&rdquo;. Er will das Frankreich der Metropolen und der Regionen auss&ouml;hnen, verspricht die &Uuml;berwindung sozialer Br&uuml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/emmanuel-macron-in-frankreich-messias-der-mitte-a-1134289.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier sollte wieder einmal klar werden, dass die &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; von SPIEGEL Online keine seri&ouml;se Berichterstattung betreiben sondern Kampagnenjournalismus. Es ist nicht einmal ein halbes Jahr her, da wurde Fran&ccedil;ois Fillon als konservativer Saubermann und neuer Heilsbringer gefeiert. Warum, war unschwer zu erraten, trat dieser doch mit einem explizit neoliberalen Wirtschaftsprogramm an, um endlich den &ldquo;Reformstau&rdquo; in Frankreich aufzul&ouml;sen. Nachdem Fillon sich als selbstbereichernder Angeh&ouml;riger der Politelite desavouiert hat, wird nun der nicht minder neoliberale Macron, bereits als der zuk&uuml;nftige Pr&auml;sident der Republik pr&auml;sentiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36769\">Vorwahlen der franz&ouml;sischen Sozialisten &ndash; Bonjour Tristesse<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Befindlichkeiten<\/strong><br>\nWie eine vorgebliche Antisemitismusbek&auml;mpfung zur ideologischen Farce ger&auml;t<br>\nIrgendwann in der ersten H&auml;lfte des vorigen Jahrzehnts widerfuhr mir in Deutschland etwas, das ich im nachhinein als eine Art Zeitenwende begreife. Am Ende einer von einer renommierten deutschen Stiftung veranstalteten Konferenz, zu der ich eingeladen worden war, meldete sich ein Stiftungsstipendiat zur Wort und beschied mir (ich habe den Wortlaut noch im Ohr), dass &raquo;wir schon seit einiger Zeit vorhaben, Sie in Deutschland zu erledigen, und es freut uns zu sehen, dass es uns auch gelingt&laquo;. Der harsche Ton des jungen Mannes zeugte von einer Aggression, die mich in jenem Moment &uuml;berraschte, da ich sie nicht einzuordnen verstand. Zwar hatte ich mich in meinem gerade vorgetragenen Referat mit einem Thema befasst, das auch eine gewisse Kritik an Israel zum Inhalt hatte, aber die Reaktion darauf und die mit ihr einhergehende Drohung &uuml;berschritt die legitime Grenze g&auml;ngiger akademischer Debatten. Verst&ouml;rend wirkte auf mich auch der Beifall f&uuml;r die ausformulierte Aggression des Studenten bei einem Teil des Publikums. Es gab da offenbar in der Tat ein &raquo;Wir&laquo;, das mich zum Feind erkoren und sich gegen mich organisiert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/m\/artikel\/304364.deutsche-befindlichkeiten.html\">Moshe Zuckermann in der Jungen Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Titanenk&auml;mpfe und Nebelw&auml;nde<\/strong><br>\nSeit Donald Trump es ernst meint damit, an der Grenze zu Mexiko eine Mauer errichten zu lassen, und dekretierte, B&uuml;rger aus sieben islamischen Staaten nicht in die USA einreisen zu lassen, wogen Gro&szlig;demonstrationen gegen Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und Rassismus durch die USA und andere L&auml;nder. Europ&auml;ische Staatsm&auml;nner und -frauen und die b&uuml;rgerliche Medienwelt &uuml;berbieten sich im Wettlauf um gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Trump-Verteufelung. Solch Gleichklang der Medien in Deutschland von Frankfurter Allgemeiner Zeitung, S&uuml;ddeutscher, Spiegel und TAZ bis zum Neuen Deutschland ist ungew&ouml;hnlich. Zwischen den Herrschenden und weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung waltet Einm&uuml;tigkeit: Alle gegen Trump!<br>\nF&uuml;r die Herrschenden eine &auml;u&szlig;erst bequeme Situation: Die Demonstrierer in den EU-L&auml;ndern haben einen Feind weitab. Derweil halten sich Proteste gegen den Beschluss des EU-Gipfels, Fl&uuml;chtlinge, die aus Nordafrika &uuml;ber das Mittelmeer kommen, wieder dorthin zur&uuml;ckzuschaffen und nicht mehr nach Europa zu bringen, in engen Grenzen. Dass die deutsche Exportindustrie bef&uuml;rchtet, durch Trumps &bdquo;America First&ldquo;-Politik Einbu&szlig;en zu erleiden, wird von deren Vertretern und der Bundesregierung immer lautst&auml;rker betont. Auch dies scheint in die Anti-Trump-Str&ouml;mung zu passen und etliche Linke vergessen ihre Kapitalismus-Kritik. Die EU soll gegen Trumps &bdquo;Nationalismus&ldquo; gest&auml;rkt werden. Dass dies ein eigenes imperialistisches Projekt ist, verschwindet ebenfalls in dem Furor gegen Trump. Auch, dass Angela Merkel und Wolfgang Sch&auml;uble mittels EU die rechtm&auml;&szlig;ige griechische Regierung faktisch gest&uuml;rzt und in ihre Kolonialverwaltung verwandelt haben, wird davon &uuml;berdeckt.<br>\nTrumps innenpolitische Positionen verk&ouml;rpern ein reaktion&auml;res Programm. Seine Umsetzung w&uuml;rde vieles schleifen, was w&auml;hrend der vergangenen Jahrzehnte erreicht wurde. Die Bewegungen f&uuml;r Frauenrechte und B&uuml;rgerrechte in den USA wissen, wof&uuml;r sie aus Anlass von Trumps Amtseinf&uuml;hrung demonstriert haben. Gleichzeitig wurde zu Anti-Trump-Demonstrationen in Europa aufgerufen, unter der Losung: &bdquo;Nein zum globalen Trumpismus!&ldquo; Ein Komitee: &bdquo;No to war &ndash; No to Nato&ldquo; aus Italien wandte jedoch ein, &bdquo;eine Demo am 21. Januar gegen den neugew&auml;hlten US-Pr&auml;sidenten entspricht de facto einer Unterst&uuml;tzung derjenigen Politik Obamas, die Europa in die Frontlinie der nuklearen Konfrontation zwischen Nato und Russland umgewandelt hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2017\/02\/titanenkaempfe-und-nebelwaende-38945.html\">Bernhard Romeike im Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>How the Trump regime was manufactured by a war inside the Deep State<\/strong><br>\nA systemic crisis in the global Deep System has driven the violent radicalization of a Deep State faction<br>\nPresident Donald Trump is not fighting a war on the establishment: he&rsquo;s fighting a war to protect the establishment from itself, and the rest of us.<br>\nAt first glance, this isn&rsquo;t obvious. Among his first actions upon taking office, Trump vetoed the Trans Pacific Partnership, the controversial free trade agreement which critics rightly said would lead to US job losses while giving transnational corporations massive power over national state policies on health, education and other issues.<br>\nTrump further plans to ditch the Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) between the EU and US, which would have diluted key state regulations on the activities of transnational corporates on issues like food safety, the environment and banking; and to renegotiate NAFTA, potentially heightening tensions with Canada.<br>\nTrump appears to be in conflict with the bulk of the US intelligence community, and is actively seeking to restructure the government to minimize checks and balances, and thus consolidate his executive power.<br>\nHis White House chief strategist, Steve Bannon, has restructured the National Security Council, granting himself and Trump&rsquo;s Chief of Staff Richard &lsquo;Reince&rsquo; Priebus permanent seats on the NSC&rsquo;s Principals&rsquo; Committee &ndash; opening the door to the White House politicization of the government&rsquo;s highest national security body.<br>\nTrump&rsquo;s White House has purged almost the entire senior staff of the State Department, and tested the loyalty of the Department of Homeland Security with its new &lsquo;Muslim ban&rsquo; order.<br>\nSo what is going on? One approach to framing the Trump movement comes from Jordan Greenhall, who sees it as a conservative (&ldquo;Red Religion&rdquo;) Insurgency against the liberal (&ldquo;Blue Church&rdquo;) Globalist establishment (the &ldquo;Deep State&rdquo;). Greenhall suggests, essentially, that Trump is leading a nationalist coup against corporate neoliberal globalization using new tactics of &ldquo;collective intelligence&rdquo; by which to outsmart and outspeed his liberal establishment opponents.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/medium.com\/insurge-intelligence\/how-the-trump-regime-was-manufactured-by-a-war-inside-the-deep-state-f9e757071c70#.34wlluf8j\">Nafeez Ahmed bei InsuegeIntelligence<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Bilanz der Regierung im NSA-Skandal ist besch&auml;mend<\/strong><br>\nF&uuml;r den kommenden Donnerstag ist Dr. Merkel, Angela, als Zeugin vor den NSA-Untersuchungsausschuss geladen. Es ist die voraussichtlich letzte Sitzung, das Finale eines Gremiums, das nach den Enth&uuml;llungen des Whistleblowers Edward Snowden eingesetzt wurde und eigentlich herausfinden sollte, was und wen ausl&auml;ndische Geheimdienste in Deutschland abh&ouml;ren. Nach 130 Sitzungen ist man, was das angeht, nicht entscheidend schlauer, als man bereits zu Beginn der Aff&auml;re im Sommer 2013 war. Snowden etwa sagte nie aus. Und dennoch hat dieser Ausschuss Chancen, als einer der erfolgreichsten in die Parlamentsgeschichte einzugehen. Denn er legte offen, wie die Regierung nach Beginn der NSA-Aff&auml;re &Ouml;ffentlichkeit und Parlament t&auml;uschte, die eigene Rolle des BND im weltweiten Abh&ouml;rgesch&auml;ft mal verschwieg, gezielt falsch darstellte oder auch gar nicht so genau darum wissen wollte. Die Liste der Irref&uuml;hrungen ist so lang wie die bis heute im Parlamentsarchiv einzusehenden falsch oder unvollst&auml;ndig beantworteten Kleinen und Gro&szlig;en Anfragen, die Bundestagsabgeordnete seit Beginn der Aff&auml;re an die Regierung richteten.<br>\nEs ist, man kann es nicht anders sagen, eine besch&auml;mende Bilanz f&uuml;r Merkels Regierung.<br>\nWie wenig das moralische Diktum, dass sich Abh&ouml;ren unter Freunden nicht geh&ouml;rt, in ihrer eigenen Regierung galt, wird sich die Kanzlerin zumindest nicht in &ouml;ffentlicher Sitzung vorhalten lassen m&uuml;ssen. Denn wen und was der BND alles bespitzelte, ist noch immer als streng-geheim eingestuft, das Kanzleramt f&uuml;rchtet Proteste und diplomatische Verwicklungen, wenn die mehr als 1000 Seiten umfassende Zielliste bekannt w&uuml;rde. Staatswohl. Das sch&uuml;tzt zudem vor einer ziemlichen Blamage. Die Abgeordneten des Untersuchungs-Ausschusses d&uuml;rfen die Liste deshalb nur im BND-Neubau am Rande des Regierungsviertels einsehen, selbst ihre Notizen bleiben unter Verschluss. Ein einziger, vom Internet getrennter Computer mit deaktivierter Kamera steht bei der Einsicht in die Liste f&uuml;r Recherchen zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/geheimdienste-die-bilanz-der-regierung-im-nsa-skandal-ist-beschaemend-1.3375209\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland &ndash; Die Zukunft l&auml;uft davon<\/strong><br>\nGriechenlands Professoren versuchen, ihre Universit&auml;ten zu retten. Doch f&uuml;r das marode System gibt es keine Hilfe. Viele Studenten sehen ihre letzte Chance im Ausland.<br>\nDie 29-j&auml;hrige Kelly Fanarioti verlor den Glauben an das griechische Bildungssystem, als eigentlich ein Erfolg ihrer Universit&auml;t gefeiert werden sollte: Vier Jura-Studenten aus Athen hatten den ersten Preis eines europ&auml;ischen Wettbewerbs gewonnen. In Belgrad sollten die jungen Griechen f&uuml;r ihre Leistung ausgezeichnet werden. Doch die griechische Universit&auml;t konnte sich die Fahrt f&uuml;r die Sieger nicht leisten.<br>\nDabei sind die Fahrtkosten noch das kleinste Problem der Bildungseinrichtungen: Seit der Finanzkrise k&uuml;rzte die Regierung die &ouml;ffentlichen Bildungsmittel um rund 60 Prozent. Immer wieder suchen die Universit&auml;ten nach L&ouml;sungen, um das marode System zu retten. Langzeitstudenten sollten exmatrikuliert, weniger Erasmus-Studenten aufgenommen werden und Studenten mehr an der Hochschulpolitik mitwirken &ndash; genutzt hat das nichts.<br>\nEinen neuen Versuch starteten die vier gr&ouml;&szlig;ten Universit&auml;ten des Landes in der vorigen Woche. Sie forderten das Bildungsministerium in einem offenen Brief auf, die Studentenzahl im Jahr 2018 um die H&auml;lfte zu reduzieren. Anders als in Deutschland sind die griechischen Bildungsinstitute stark zentralisiert und &ouml;ffentlich finanziert. W&auml;hrend Universit&auml;ten hierzulande weitgehend selbst entscheiden k&ouml;nnen, wohin ihre &ouml;ffentlichen Mittel flie&szlig;en, trifft das griechische Bildungsministerium die wichtigen Entscheidungen f&uuml;r die Hochschulen. Die Universit&auml;ten k&ouml;nnen weder beeinflussen, wie viel Mittel sie erhalten, noch welche Stellen neu besetzt werden oder wie viele Studenten sie betreuen m&uuml;ssen.<br>\nDabei h&auml;tten die Universit&auml;ten eine Ver&auml;nderung bitter n&ouml;tig. Viele Universit&auml;tsmitarbeiter verloren im Zuge der Krise ihren Job. Wer ihn noch hat, arbeitet nun mehr Stunden in der Woche f&uuml;r weniger Geld. Griechische Zeitungen sch&auml;tzen, dass rund 11.000 Stellen nicht besetzt sind. Griechen, die in Elternzeit sind oder kurzfristig an einer ausl&auml;ndischen Universit&auml;t arbeiten, sind nicht eingerechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-02\/griechenland-universitaeten-hochschulen-schuldenkrise-brain-drain\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was soll das eigentlich hei&szlig;en, &ldquo;das marode System&rdquo;? Wahrscheinlich gibt es an griechischen Hochschulen viel B&uuml;rokratie, wie in den meisten L&auml;ndern, und hier und da systemische Probleme. Im Wesentlichen sind die Universit&auml;ten von Dr. Sch&auml;uble und dem IWF kaputtgespart worden, wie es auch der Artikel beschreibt (kein Geld f&uuml;r Professoren und Mitarbeiter, kein Geld f&uuml;r Unterrichtung und Forschung). &ldquo;Kollateralsch&auml;den&rdquo; einer wahnsinnigen Politik.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu, durch die katastrophale &ouml;konomische Lage in Griechenland, im Wesentlichen verursacht durch das deutsche Austerit&auml;tsdiktat, sind gut ausgebildete junge Menschen, gezwungen ihr Gl&uuml;ck im Ausland zu versuchen.  Gerade auch die deutsche Wirtschaft freut sich sicher &uuml;ber billige, auf Kosten der griechischen Steuerzahler ausgebildete Arbeitskr&auml;fte. Ganz nebenbei ist es ersch&uuml;tternd zu lesen, wie durch den Fanatismus, etwa eines Wolfgang Sch&auml;uble, ein ganzes Land zerst&ouml;rt und jeder Hoffnung beraubt wird. Und dann, dieser Satz muss sein, schwadroniert der neue Bundespr&auml;sident Steinmeier davon er wolle Signale f&uuml;r den Zusammenhalt Europas aussenden.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Griechenland wird weiter erpresst<\/strong><br>\nDas im Sommer 2015 in einer konfrontativen Auseinandersetzung zwischen den europ&auml;ischen Gl&auml;ubigerstaaten sowie den europ&auml;ischen Institutionen und der griechischen Linkskoalition beschlossene dritte Hilfsprogramm f&uuml;r Griechenland l&auml;uft bis zum August 2018. Es legt sogenannte Strukturreformen (Arbeitsmarkt, Besteuerung, &ouml;ffentliche Ausgaben, Verkauf von &ouml;ffentlichem Eigentum) fest und sieht Kredithilfen von bis zu 86 Mrd. &euro; vor.<br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) fungiert bislang eher als Kontrolleur und nicht als Kreditgeber. Die neuen Kredite werden ausschlie&szlig;lich &uuml;ber den Euro-Krisenfonds ESM und damit von den Europ&auml;ern finanziert. Eine Beteiligung des IWF wie bei den ersten beiden Programmen war zwar stets vorgesehen. Doch der Fonds macht seinen Einstieg von Bedingungen abh&auml;ngig, die immer wieder zu Friktionen unter den Gl&auml;ubigern gef&uuml;hrt haben. Zugleich ist er an einer Fortsetzung des Programms interessiert, da dieses auch die R&uuml;ckzahlung fr&uuml;herer IWF-Kredite durch Athen erm&ouml;glicht.<br>\nDie Gl&auml;ubiger sind sich letztlich immer noch nicht einig. Die Differenzen beziehen sich auf die Bewertung der von der griechischen Regierung implementierten Spar- und Reformpl&auml;ne sowie auf die Einsch&auml;tzung der weiteren Entwicklung. Faktisch ist die seit l&auml;ngerem f&auml;llig zweite &Uuml;berpr&uuml;fung des 3. Hilfsprogramms noch nicht abgeschlossen. Die Verst&auml;ndigung &uuml;ber diese Pr&uuml;fung ist eine der Bedingungen des IWF f&uuml;r eine erneute Teilnahme.<br>\nSeit Wochen stocken die Verhandlungen. Die internationale &Ouml;ffentlichkeit wird mit der Botschaft vertr&ouml;stet: Man stehe kurz vor der Vereinbarung einer gemeinsamen Position. Bei dem Treffen der Euro-Finanzminister am 20. Februar soll ein Abschluss erreicht werden, so dass Vertreter der Pr&uuml;f-Institutionen von EU-Kommission, Europ&auml;ischer Zentralbank und Euro-Rettungsschirm ESM ihre Arbeit fortsetzen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/griechenland-wird-weiter-erpresst\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Imperialismus pr&auml;gt weiter die US-&Ouml;konomie&laquo;<\/strong><br>\nDonald Trump scheint mit seinem Protektionismus das Finanzkapital zu verschrecken. Ein Gespr&auml;ch mit Rudolf Hickel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-14\/061.php\">junge welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das s&uuml;&szlig;e Gift der Export&uuml;bersch&uuml;sse<\/strong><br>\nDeutschland ist 2016 mal wieder Export&uuml;berschuss-Weltmeister geworden. Freuen sollte man sich dar&uuml;ber aber nicht &ndash; denn der Welthandel ist leider keine Fu&szlig;ball-WM. Langfristig fallen die &Uuml;bersch&uuml;sse Deutschland und der Weltwirtschaft auf die F&uuml;&szlig;e.<br>\nIm letzten Jahr hat Deutschland Waren im Wert von 1,2 Billionen Euro exportiert &ndash; so viel wie noch nie zuvor binnen eines Jahres. Da die Importe 2016 etwas weniger stark stiegen als die Exporte, wuchs der Au&szlig;enhandels&uuml;berschuss auf 253 Milliarden Euro an, was 8,0% des BIP entspricht &ndash; auch das ist ein neuer Rekord. Deutschland ist Export&uuml;berschuss-Weltmeister geworden, ebenso bei der Leistungsbilanz (+9,0%).<br>\nEs ist schon erstaunlich (bzw. erschreckend), mit welchem Enthusiasmus in Teilen der deutschen Medien, aber auch unter &Ouml;konomen die deutschen Export- bzw. Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse immer wieder gefeiert werden &ndash; als w&auml;re der Welthandel eine Fu&szlig;ball-WM, bei der das Land mit den gr&ouml;&szlig;ten &Uuml;bersch&uuml;ssen gewinnt.<br>\nDabei m&uuml;sste selbst der gl&uuml;hendste Verfechter hoher &Uuml;bersch&uuml;sse zugeben, dass er gleichzeitig ein gl&uuml;hender Verfechter von Defiziten ist: es geh&ouml;rt zum &ouml;konomischen Einmaleins, dass die &Uuml;bersch&uuml;sse des Einen immer auch die Defizite des Anderen sind. Wer im deutschen Export-Weltmeister-Trikot vor der Tastatur sitzt und suggeriert, dass dies lediglich ein Problem der Defizitl&auml;nder w&auml;re, denkt nicht global. Und in einer globalisierten Welt nicht global zu denken ist &ndash; so hart es sich anh&ouml;ren mag &ndash; leider in etwa so, als w&uuml;rde man gar nicht denken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/das-suesse-gift-der-exportueberschuesse-19403\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU-Parlament muss CETA ablehnen, wenn es eigene Ma&szlig;st&auml;be ernst nimmt<\/strong><br>\nAttac fordert die EU-Abgeordneten auf, am Mittwoch das geplante Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU abzulehnen. &ldquo;Nimmt das Europ&auml;ische Parlament seine eigenen Ma&szlig;st&auml;be ernst, muss es gegen CETA stimmen&rdquo;, stellt Roland S&uuml;&szlig;, Freihandelsexperte bei Attac, fest. &ldquo;Mit CETA k&ouml;nnen ausl&auml;ndische Investoren nationale Gerichte umgehen. Damit erhalten sie eindeutig Rechtsprivilegien, die inl&auml;ndischen Investoren nicht gew&auml;hrt werden. Genau das hat das EU-Parlament bei TTIP aber abgelehnt.&rdquo;<br>\nIn einer Entschlie&szlig;ung zu TTIP, dem geplanten Abkommen zwischen der EU und den USA, vom 8. Juli 2015 fordert das EU-Parlament von der EU-Kommission sicherzustellen, dass &ldquo;ausl&auml;ndische Investoren nicht diskriminierend behandelt werden, ohne dass sie dabei &uuml;ber gr&ouml;&szlig;ere Rechte als inl&auml;ndische Investoren verf&uuml;gen.&rdquo;<br>\nRechtsgutachten best&auml;tigen zudem, dass die in CETA gew&auml;hrten Schutzstandards &ldquo;der gerechten und billigen Behandlung&rdquo; und &ldquo;indirekten Enteignung&rdquo; &uuml;ber das Niveau einer &ldquo;Inl&auml;nderbehandlung&rdquo; hinausgehen &ndash; obwohl die Auslegungserkl&auml;rung zu CETA Gegenteiliges behauptet. Auch eine Stellungnahme von 101 EU-Rechtsprofessorinnen und -professoren kommt zum Schluss, dass internationale Konzerne ihre Interessen so wie alle anderen vor ordentlichen Gerichten vertreten sollen und eine privilegierte Sonderjustiz f&uuml;r Konzerne unn&ouml;tig und gef&auml;hrlich ist.<br>\nAttac warnt erneut eindringlich vor den zahlreichen Gefahren des Abkommens: &ldquo;CETA gef&auml;hrdet die heimische Landwirtschaft, &ouml;ffentliche Dienstleistungen sowie Arbeitnehmerrechte, es bedroht Umwelt-, Sozial- und Lebensmittelstandards. Zudem sieht es die Einrichtung von demokratisch nicht kontrollierten neuen Institutionen wie dem gemeinsamen CETA-Ausschuss vor. Damit beschneidet CETA die parlamentarische Souver&auml;nit&auml;t und schw&auml;cht die Demokratie&rdquo;, sagt Roland S&uuml;&szlig;.<br>\n(Siehe dazu <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/ceta-lesen\">&ldquo;CETA &ndash; Lesen und Verstehen&rdquo; &ndash; die umfassendste internationale Analyse von CETA aus der Zivilgesellschaft<\/a>)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/eu-parlament-muss-ceta-ablehnen-wenn-es-eigene-massstaebe-ernst-nimmt\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brexit &ndash; Britischen Firmen fehlen bereits jetzt EU-B&uuml;rger<\/strong><br>\nDie britische Wirtschaft zieht bereits jetzt zu wenig EU-Ausl&auml;nder an, um offene Stellen zu besetzen. Dabei hat das Land den Austritt aus der Europ&auml;ischen Union offiziell noch gar nicht beantragt.<br>\nViele britische Firmen haben einer Studie zufolge wegen der sinkenden Attraktivit&auml;t des Landes f&uuml;r EU-Ausl&auml;nder Probleme bei der Besetzung offener Stellen. Die Zahl der in Gro&szlig;britannien besch&auml;ftigten EU-B&uuml;rger sei im vierten Quartal 2016 um lediglich 30.000 gestiegen &ndash; damit habe sich der Zuwachs fast halbiert, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut CIPD am Montag mit. Die Entwicklung &ldquo;k&ouml;nnte dieses Jahr die Probleme bei der Stellenbesetzung verschlimmern&rdquo;, erkl&auml;rten die Wirtschaftsforscher.<br>\nIn Gro&szlig;britannien sind derzeit im langj&auml;hrigen Vergleich besonders viele Arbeitspl&auml;tze unbesetzt. Die sinkende Zahl der EU-Ausl&auml;nder d&uuml;rfte der Studie zufolge das Problem f&uuml;r bestimmte Branchen besonders versch&auml;rfen. Das betrifft Bereiche mit vielen gering qualifizierten Jobs wie der Gro&szlig;- und Einzelhandel, die Hotellerie und die Gastronomie. Zudem arbeiten auch viele EU-Ausl&auml;nder im Gesundheits- und im Sozialwesen.<br>\nF&uuml;r die Studie hatte das CIPD mehr als tausend Arbeitgeber befragt. Fast jedes dritte Unternehmen gab an, Hinweise daf&uuml;r zu haben, dass seine aus dem EU-Ausland stammenden Mitarbeiter dieses Jahr die Firma oder auch gleich das Land verlassen wollten.<br>\nDie britische Premierministerin Theresa May hat zwar versichert, dass EU-B&uuml;rger, die bereits im Land leben, ihre bisherigen Rechte auch nach dem britischen EU-Austritt behalten sollen. Ob und wie dies umgesetzt werden kann, ist aber unklar. Zuletzt arbeiteten etwa 2,26 Millionen Menschen aus anderen EU-Staaten in Gro&szlig;britannien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/brexit-firmen-in-grossbritannien-fehlen-bereits-jetzt-eu-auslaender-a-1134359.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das &uuml;bliche Gejammer der Arbeitgeberlobby. Erwartet man nach den ersten Zeilen des Artikels noch den ber&uuml;hmten Mythos vom &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo;, weil angeblich Computerspezialisten oder Chef&auml;rzte fehlen, erf&auml;hrt man kurz darauf, da&szlig; &ldquo;Bereiche mit vielen gering qualifizierten Jobs wie der Gro&szlig;- und Einzelhandel, die Hotellerie und die Gastronomie&rdquo; betroffen sind, d. h. die Branchen mit den schlechtesten Arbeitsbedingungen und den niedrigsten L&ouml;hnen. Angesichts einer offiziellen Arbeitslosenquote von aktuell 5,4 Prozent (realistisch eher 8 oder 10 Prozent) ist Gro&szlig;britannien noch weit von Vollbesch&auml;ftigung entfernt. F&uuml;r angeblich &ldquo;gering qualifizierte&rdquo; Jobs kann die Wirtschaft also gen&uuml;gend Leute finden, sp&auml;testens auf marktwirtschaftliche Weise, indem die Bezahlung angehoben wird. Und das, der Wunsch nach h&ouml;heren L&ouml;hnen, war f&uuml;r viele Menschen der Grund, den Brexit zu w&auml;hlen. Diese Menschen h&auml;tten dann ihr Ziel erreicht; klar, da&szlig; die Unternehmen wegen der vielleicht sinkenden Gewinne jammern. Im &Uuml;brigen pa&szlig;t ein (angeblicher) Arbeitskr&auml;ftemangel auch nicht zur Drohung vor einem wirtschaftlichen Absturz durch den Brexit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Inflation in China steigt auf h&ouml;chsten Stand seit 2014<\/strong><br>\nDie Inflation in China ist zu Jahresbeginn so stark gestiegen wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Im Januar zogen die Verbraucherpreise &uuml;berraschend kr&auml;ftig um 2,5 Prozent im Vergleich zum Januar 2016 an, wie das Statistikamt in Peking am Dienstag mitteilte. Das ist der h&ouml;chste Zuwachs seit Mai 2014. Vor allem h&ouml;here Preise f&uuml;r Lebensmittel und f&uuml;r Bus- und Bahnfahrkarten sowie Flugtickets vor dem chinesischen Neujahrsfest d&uuml;rften dazu beigetragen haben. [&hellip;]<br>\nSteigende Staatsausgaben und der boomende Immobilienmarkt sorgten zudem f&uuml;r eine weiter wachsende Nachfrage nach Stahl und anderen Rohstoffen. Dies d&uuml;rfte die Gewinne der Unternehmen st&auml;rken und ihnen mehr Mittel zum Abbau ihres hohen Schuldenbergs geben. Allerdings wuchs zuletzt auch die Furcht vor spekulativen Preisblasen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/inflation-in-china-steigt-auf-hoechsten-stand-seit-2014-a-1134457.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bei einer absolut normalen Preissteigerungsrate von 2,5 Prozent macht der SPIEGEL sich also schon Sorgen um &bdquo;spekulative Preisblasen&ldquo;. Das muss man sich schon mal auf der Zunge zergehen lassen. Die Inkompetenz der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; bei volkswirtschaftlichen Themen ist wahrlich erschreckend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Donald Trump schmiedet gef&auml;hrliche Steuerpl&auml;ne<\/strong><br>\nUS-Unternehmen zahlen vergleichsweise hohe Steuern. Donald Trump plant nun eine Reform, die diese radikal senken soll. Das k&ouml;nnte Amerikas Wirtschaft erst befl&uuml;geln &ndash; und dann in ein Desaster st&uuml;rzen. [&hellip;]<br>\nSo liegen etwa die S&auml;tze f&uuml;r Unternehmen derzeit bei 35 Prozent &ndash; h&ouml;her als in allen anderen entwickelten Volkswirtschaften. Der Durchschnitt in den wichtigsten Industriel&auml;ndern der Welt liegt bei 24 Prozent. [&hellip;] Auch die B&uuml;rger sollen in Zukunft mehr Geld zur Verf&uuml;gung haben und auch noch weniger B&uuml;rokratie bew&auml;ltigen m&uuml;ssen: F&uuml;r sie soll die Rate je nach Einkommen zw&ouml;lf, 25 oder 33 Prozent betragen. &Ouml;konomen gehen davon aus, dass die Steuerpl&auml;ne, die Trumps Finanzminister Steven Mnuchin umsetzen soll, positive Auswirkungen haben werden &ndash; wenigstens anfangs.<br>\nViele w&uuml;rde profitieren: zun&auml;chst die Aktion&auml;re der Unternehmen, etwas l&auml;ngerfristig auch der Arbeitsmarkt und die gesamte Volkswirtschaft. [&hellip;]<br>\nEs gibt aber auch eine Kehrseite. Trump plant nicht nur, die Steuern zu senken &ndash; sondern auch, die Ausgaben zu erh&ouml;hen. Und zwar ebenso radikal. So will er ein milliardenteures Infrastrukturprogramm auflegen, mit dem im ganzen Land neue Highways, Schienenwege, H&auml;fen gebaut werden sollen.<br>\nWeniger Einnahmen, mehr Ausgaben &ndash; es w&auml;re ein Harakiri-Programm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article162055061\/Donald-Trump-schmiedet-gefaehrliche-Steuerplaene.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ich war schon positiv &uuml;berrascht. Sollte denn tats&auml;chlich der inkompetenteste aller inkompetenten Wirtschaftsteile im deutschen Bl&auml;tterwald Donald Trumps <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34548\">idiotische Steuerpolitik<\/a> kritisierten? Aber nicht doch! Die WELT findet die idiotischen Steuersenkungen nat&uuml;rlich ganz wunderbar. Stattdessen kritisieren die Springer-Schreiberlinge die angek&uuml;ndigten und sicherlich n&ouml;tigen Investitionsprogramme. Verkehrte Welt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Leben im Dunkeln<\/strong><br>\nMehr als 350.000 Haushalte waren laut der Bundesnetzagentur im Jahr 2014 vor&uuml;bergehend ohne Strom, sechs Millionen waren von einer Sperrung bedroht. Betroffen sind oft Empf&auml;nger von Sozialleistungen. Ein Grund: Die Regels&auml;tze f&uuml;r Stromkosten sind in vielen F&auml;llen zu gering angesetzt. Zwischen dem tats&auml;chlichen und dem vom Staat bemessenen Strom-Bedarf klafft somit eine L&uuml;cke.<br>\nMartina Wagner ist Energieberaterin in Aachen, graue mittellange Haare, Brille, sie sitzt an einem ovalen Tisch, vor ihr zwei roten St&uuml;hle, auf einem hat ein Kunde Platz genommen. Er ist Anfang vierzig, dunklerer Hauttyp, schwarze, kurz geschnittene Haare, ein halbes Jahr hat er ohne Strom gelebt:<br>\n&ldquo;Die letzten Monate haben mir doch stark zugesetzt, man kann sich nicht waschen, duschen, pflegen, kochen. Man ist psychisch sehr belastet in dem Zustand dann auch. Also, man sieht keine Auswege, man wei&szlig; nicht, wo man hingehen soll.&rdquo;<br>\nKaum ein Betroffener mag &ouml;ffentlich erz&auml;hlen, wie es ist ohne Strom, zu gro&szlig; die Scham. Auch er m&ouml;chte seinen richtigen Namen nicht im Radio h&ouml;ren. Aber immerhin ist er bereit zu erz&auml;hlen: Er lebt getrennt, hat zwei Kinder, die ihn eigentlich an den Wochenenden besuchen kommen. Eigentlich &ndash; in Zeiten der Stromsperre war auch das ein Problem:<br>\n&ldquo;Ich meine, ich kann das wahrscheinlich ein bisschen aushalten, aber die Kinder, die sind halt eben jung &ndash; eine ist vier und der andere ist neun und da kann man das nicht zumuten ohne Strom oder Warmwasser. Das ist nicht machbar.&rdquo;<br>\nDer Strom flie&szlig;t inzwischen wieder, auch Dank der Vermittlung von Monika Wagner. Sie spricht auf ein Grundproblem an: Vor allem Empf&auml;nger von Sozialleistungen sind es, die irgendwann die Rechnung nicht mehr bezahlen k&ouml;nnen. Seit diesem Jahr betr&auml;gt der Regelsatz f&uuml;r Arbeitslosengeld-II-Empf&auml;nger monatlich 409 Euro, darin einkalkuliert auch ein Betrag, mit dem die Stromrechnung bezahlt werden soll. Der allerdings, auch nach Berechnung der Verbraucherzentrale, zu niedrig angesetzt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/stromsperrung-leben-im-dunkeln.1769.de.html?dram:article_id=378840\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Streit ums Feuerholz<\/strong><br>\nProbleme zwischen Einheimischen und Fl&uuml;chtlingen sind auch in Afrika ein Thema &ndash; wie Kenia mit der Herausforderung umgeht<br>\nNur eine kurze Sandpiste trennt das gleichnamige Fl&uuml;chtlingslager von der Kleinstadt Kakuma, und doch liegen zwischen beiden Orten Welten. Das Camp ist die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Siedlung der Region Turkana im regenarmen Nordwesten Kenias. Eine Art Satellitenstadt mit 190.000 Fl&uuml;chtlingen, die meisten aus dem S&uuml;dsudan oder Somalia. Internationale Helfer haben f&uuml;r sie Schulen gebaut, Brunnen gebohrt, und regelm&auml;&szlig;ig verteilen sie Lebensmittel. Von so viel Hilfe k&ouml;nnen die Turkana in Kakuma Ort nur tr&auml;umen. Seit 25 Jahren sehen die kenianischen Anwohner genervt zu, wie Monat f&uuml;r Monat die Hilfskonvois an ihnen vorbei rollen.<br>\nHeute kam die letzte Lieferung des Jahres an. Vor der Lebensmittelausgabe von World Vision hat sich eine lange Schlange gebildet, ein gro&szlig;es Hallendach sch&uuml;tzt die Wartenden vor der glei&szlig;enden Mittagssonne. Die Fl&uuml;chtlinge registrieren sich per Fingerabdruck und bekommen ihre Rationen Getreide, Bohnen, Speise&ouml;l und Seife. Viel ist es nicht. Aber es ist mehr als das, womit die meisten Turkana auskommen m&uuml;ssen, die als mittellose Viehhirten in der Halbw&uuml;ste ums &Uuml;berleben k&auml;mpfen. Der Maschendraht um die Halle soll deshalb nicht nur die dr&auml;ngenden Fl&uuml;chtlinge im Zaum halten. Immer wieder versuchen Einheimische sich Zugang zur Verteilung zu verschaffen oder betteln bei den Fl&uuml;chtlingen um etwas Essen. Auf den vermeintlichen Luxus des Lagerlebens blicken die Turkana mit Neid.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aussengedanken.de\/streit-ums-feuerholz\/\">Aussengedanken<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schulz&rsquo; Denkmal in W&uuml;rselen<\/strong><br>\nAls B&uuml;rgermeister lie&szlig; der SPD-Kanzlerkandidat einen Investor ein Spa&szlig;bad errichten, das die Stadt heute schwer belastet<br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Plus des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz &ndash; so ist derzeit oft auf Twitter zu lesen &ndash; sei, dass er nicht Angela Merkel ist: Deshalb sprechen sich in Umfragen nicht nur Sozialdemokraten f&uuml;r ihn aus, die traditionell nichts anderes w&auml;hlen, sondern auch CDU-W&auml;hler, die die einzige M&ouml;glichkeit, Merkel loszuwerden, in einem Wahlergebnis sehen, in dem die SPD vor der Union liegt und Anspruch auf den Kanzlerposten erheben kann. Danach m&uuml;sste sich Merkel wahrscheinlich auch vom CDU-Vorsitz verabschieden &ndash; und Jens Spahn k&ouml;nnte &uuml;bernehmen und eine Neuauflage der Gro&szlig;en Koalition verweigern, was Anfang 2018 Neuwahlen ohne Merkel zur Folge haben k&ouml;nnte.<br>\nDavor steht allerdings noch das gr&ouml;&szlig;te Minus von Martin Schulz: Dass er Martin Schulz ist, der langj&auml;hrige Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Europaparlament, dem er sp&auml;ter als Pr&auml;sident vorsa&szlig;. Manche Ma&szlig;nahmen, die er auf diesen Posten verantwortete, k&ouml;nnten seiner relativen Beliebtheit im Vergleich zu Merkel schaden, wenn sie breiter debattiert werden: Zum Beispiel Ungereimtheiten bei Reisekosten oder dass er verhinderte, dass sich ein Untersuchungsausschuss mit Jean-Claude Junckers &ldquo;In-Luxemburg-zahlt-ihr-einfach-so-viel-Steuer-wie-ihr-wollt&rdquo;-Angeboten an die EU-Niederlassungen gro&szlig;er Konzerne besch&auml;ftigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Schulz-Denkmal-in-Wuerselen-3623204.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Sie bewerfen Martin Schulz mit Dreck<\/strong><br>\nDer Aufschwung von Martin Schulz f&uuml;hrt zu einer Schlammschlacht zwischen Union und SPD. In CDU-Dossiers wird der Kanzlerkandidat diffamiert und sein &bdquo;Lebensstil der Oberklasse&ldquo; angeprangert. Die Genossen keilen zur&uuml;ck.<br>\nPapiere aus den Reihen der Union mit teils pers&ouml;nlichen Vorw&uuml;rfen gegen den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz f&uuml;hren bei den Sozialdemokraten zu Emp&ouml;rung. Parteivize Ralf Stegner sagte der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;: &bdquo;Wir kennen es aus den Barschel-Jahren, dass die CDU, wenn es f&uuml;r sie eng wird, zu solchen Methoden greift: Haltlose Ger&uuml;chte verbreiten in der Hoffnung, dass was h&auml;ngen bleibt.&ldquo; Ein Referent des damaligen Kieler Ministerpr&auml;sidenten Uwe Barschel (CDU) hatte den SPD-Oppositionsf&uuml;hrer Bj&ouml;rn Engholm seinerzeit bespitzeln lassen und ihn mit &uuml;blen Tricks unter Druck gesetzt. Barschel musste deshalb 1987 zur&uuml;cktreten.<br>\nIn einem der Anti-Schulz-Papiere wird vor allem dessen Amtsf&uuml;hrung als Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments kritisiert. Dem Blatt zufolge wird Schulz in dem achtseitigen Dokument unter anderem vorgeworfen, daf&uuml;r gesorgt zu haben, dass mehrere Vertraute in einflussreiche EU-Positionen kamen. Auch habe er nicht sauber zwischen Parteipolitik und seinem Amt als Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Parlaments unterschieden. Verfasser der Zusammenstellung seien mehrere Mitarbeiter der CDU\/CSU-Gruppe im Europaparlament.<br>\nDer Vorsitzende der CDU\/CSU-Gruppe, Herbert Reul, verteidigt das Schreiben in der Zeitung. &bdquo;Das Papier wurde gemacht im Streit um den EU-Parlamentspr&auml;sidenten&ldquo;, sagte der CDU-Politiker. &bdquo;Wir haben es dann, als klar war, dass Martin Schulz neue Aufgaben bekommt, nur noch etwas aktualisiert.&ldquo; Er habe &bdquo;selbst als Abgeordneter erlebt, wie Herr Schulz sein Amt ausgenutzt hat.&ldquo;<br>\nDer &bdquo;Rhein-Neckar-Zeitung&ldquo; zufolge gibt es noch ein zweites Papier gegen Schulz, das in der Parteispitze der Union und in der Bundestagsfraktion kursiert. Es soll sehr viel pers&ouml;nlichere Angriffe enthalten. Unionsstrategen listen darin dem Blatt zufolge m&ouml;gliche Schwachstellen und Angriffspunkte des SPD-Kanzlerkandidaten auf. Unter anderem w&uuml;rden dem SPD-Politiker darin eine &bdquo;skrupellose Personalpolitik&ldquo; in seiner Zeit als EU-Parlamentspr&auml;sident, ein &bdquo;Lebensstil der Oberklasse&ldquo; sowie ein Hang zu Populismus vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/spd-ueber-cdu-sie-bewerfen-schulz-mit-dreck-14874166.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In den Angriffen der CDU auf Schulz lassen sich sehr sch&ouml;n die Mechanismen der Meinungsmache studieren. Erst werden durch gezielte Kampagnen der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; Begriffe, Personen oder politische Positionen negativ besetzt. Sind die Begriffe in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung erst negativ besetzt, reicht es diese ohne jede inhaltliche Auseinandersetzung zusammen mit dem politischen Gegner zu nennen, wie etwa Trump oder Populismus, um diesen zu desavouieren. <\/em><br>\n<em>Es w&auml;re schlauer von der SPD &uuml;ber diese Mechanismen und die Parteinahme der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; letztendlich f&uuml;r Merkel aufzukl&auml;ren, anstatt einen fairen Wahlkampf anzumahnen. Wie sich jetzt bereits abzeichnet wird es diesen nicht geben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>F&uuml;r einen linken Populismus<\/strong><br>\nDie derzeit popul&auml;rste Sichtweise von Populismus meint, dass ein geschickter F&uuml;hrer den Massen, die immer rassistischer werden, nur nach dem Maul zu reden braucht und dies ihm allein seinen Erfolg garantiert. Brexit, Trump, Hofer und die kommenden Wahlen in Europa werden im selben Licht interpretiert. Aber diese Analyse kann den Aufstieg &bdquo;rechtspopulistischer&ldquo; Kr&auml;fte wie der FP&Ouml; nicht erkl&auml;ren, sie versucht nur die Idee eines linken Populismus diskreditieren.<br>\nDie Wut auf das Establishment, das hei&szlig;t auf die etablierte Politik, die gro&szlig;en Banken, Konzerne und Medien, hat in den letzten Jahren politischen Ausdruck in neuen linken Parteien gefunden &ndash; &shy;Syriza in Griechenland, Podemos in Spanien oder DIE LINKE in Deutschland. Wir konnten sogar das neuere Ph&auml;nomen beobachten, dass sich dieser Zorn in bestehenden Parteien formiert &ndash; Jeremy Corbyn in der britischen Labour-Party und Bernie Sanders bei den US-Demokraten. Populismus spielte in all diesen Ph&auml;nomenen eine herausragende Rolle. Linker Populismus kann den berechtigten Klassenhass auf die Regierenden und den liberalen Konsens der letzten Jahrzehnte &ndash; oder allgemeiner die Massen f&uuml;r ihre eigenen objektiven Klasseninteressen &ndash; mobilisieren.<br>\nBernie Sanders&rsquo; gewaltiger Verdienst im US-Wahlkampf war es, Begriffe wie &bdquo;Sozialismus&ldquo; und &shy;&bdquo;politische Revolution&ldquo; wieder popul&auml;r zu machen und hunderttausende Arbeiter auf Massenversammlungen zu motivieren und mit Bewegungen wie Black Lives Matter und Standing Rock zu verbinden. &bdquo;Wir m&uuml;ssen die st&auml;rkste Grassroots-Bewegung in der modernen Geschichte unseres Landes aufbauen, in der Millionen Menschen eine Stimme haben&ldquo;, sagte Sanders in einer Diskussion 2015. &bdquo;Immer mehr Menschen sagen Es reicht!, verlangen nach grundlegenden Ver&auml;nderungen und meinen, dass das Establishment &ndash; egal ob es das wirtschaftliche, politische oder Medien-Establishment ist &ndash; die Amerikaner im Stich l&auml;sst.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/fuer-einen-linken-populismus\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>F&uuml;r eine neue Linke oder: Das Ende des progressiven Neoliberalismus<\/strong><br>\nDie Wahl Donald Trumps ist einer von vielen dramatischen Akten politischen Aufruhrs, die zusammengenommen einen Kollaps der neoliberalen Hegemonie anzeigen. Zu diesen Akten z&auml;hlen das Brexit-Votum in Gro&szlig;britannien, die Zur&uuml;ckweisung der Renzi-Reformen in Italien, die Kampagne zur Nominierung von Bernie Sanders als Pr&auml;sidentschaftskandidat der US-Demokraten und der zunehmende R&uuml;ckhalt f&uuml;r den Front National in Frankreich. Die Reihe lie&szlig;e sich fortsetzen. So sehr sie sich weltanschaulich und in ihren Zielen unterscheiden m&ouml;gen, haben diese Meutereien des Wahlvolks doch eines miteinander gemein: In allen F&auml;llen handelt es sich um Absagen an die wirtschafts- und finanzgesteuerte Globalisierung, den Neoliberalismus und die politischen Establishments, die beides f&ouml;rderten. Jedes Mal haben wir es mit einem Nein der W&auml;hler zur t&ouml;dlichen Kombination von Austerit&auml;tspolitik, Freihandel, ausbeuterischen Kredit- und Verschuldungspraktiken sowie den prek&auml;ren, schlecht bezahlten Arbeitsverh&auml;ltnissen zu tun, die den finanzialisierten Kapitalismus unserer Tage kennzeichnen. Ihre Stimmen sind so etwas wie das subjektive politische Gegenst&uuml;ck zur objektiven Strukturkrise, in der diese Form des Kapitalismus steckt.<br>\nBis vor kurzem allerdings bestand die Antwort auf die Krise vor allem in sozialem Protest &ndash; lebhaft, ja dramatisch, gewiss, aber letztlich doch randst&auml;ndig. Die politischen Systeme hingegen schienen relativ immun und &ndash; zumindest in den m&auml;chtigsten Staaten der kapitalistischen Kernzone wie den USA, Gro&szlig;britannien und Deutschland &ndash; weiter unter der Kontrolle von Parteifunktion&auml;ren und etablierten Eliten zu sein. Jetzt aber erfassen Wahlschockwellen alle Welt, bis in die Zitadellen des globalen Finanzwesens hinein. Wer Trump w&auml;hlte, f&uuml;r den Brexit oder gegen die Renzi-Reformen stimmte, hat sich gegen seine politischen Herren erhoben. Indem die W&auml;hler den Parteiestablishments die kalte Schulter zeigten, wiesen sie die Arrangements zur&uuml;ck, die seit nunmehr drei&szlig;ig Jahren ihre Lebensbedingungen zerst&ouml;ren. &Uuml;berraschend ist nicht, dass sie das taten, sondern vielmehr, wie sp&auml;t diese Erhebung kommt.<br>\nTrump verdankt seinen Sieg allerdings nicht allein einer Revolte gegen das globale Finanzwesen. Was seine W&auml;hler verwarfen, war nicht einfach der Neoliberalismus im Allgemeinen, sondern der progressive Neoliberalismus. In manchen Ohren mag das nach einem Oxymoron klingen. Tats&auml;chlich aber handelt es sich um eine real existierende, wenngleich perverse politische Konfiguration, in welcher der Schl&uuml;ssel zum Verst&auml;ndnis des US-Wahlausgangs liegt &ndash; und vielleicht auch mancher Entwicklungen andernorts. In seiner US-amerikanischen Form ist der progressive Neoliberalismus eine Allianz zwischen einerseits tonangebenden Str&ouml;mungen der neuen sozialen Bewegungen (Feminismus, Antirassismus, Multikulturalismus und den Verfechtern von LGBTQ-Rechten) und andererseits kommerziellen, oft dienstleistungsbasierten Sektoren von hohem Symbolgehalt (Wall Street, Silicon Valley und Hollywood). Hier stehen progressive Kr&auml;fte faktisch im B&uuml;ndnis mit den Kr&auml;ften des kognitiven Kapitals, insbesondere der Finanzialisierung. Erstere borgen dabei, ob unbewusst oder auch nicht, den Letzteren ihr Charisma. Grunds&auml;tzlich f&uuml;r ganz unterschiedliche Zwecke nutzbare Ideale wie Vielfalt und Empowerment dienen jetzt der Verkl&auml;rung politischer Entwicklungen, die zur Zerst&ouml;rung des produzierenden Sektors und der Lebensverh&auml;ltnisse der Mittelschicht gef&uuml;hrt haben, an denen die darin Besch&auml;ftigten einst teilhaben konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2017\/februar\/fuer-eine-neue-linke-oder-das-ende-des-progressiven-neoliberalismus\">Nancy Fraser in Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&bdquo;Das Allerletzte&ldquo; &ndash; Zum Gl&uuml;ck gibt es das Establishment<\/strong><br>\nPopulisten wie Donald Trump schimpfen &uuml;ber die politischen Eliten. Dabei ist das Establishment unverzichtbar &ndash; wie das Beispiel Frank-Walter Steinmeier zeigt. &hellip;<br>\nDie Wahl von Frank-Walter Steinmeier, des Mister Establishment schlechthin, zum neuen Bundespr&auml;sidenten bietet dazu einen guten Anlass. Zum Gl&uuml;ck gibt es Leute wie Steinmeier. Zum Gl&uuml;ck gibt es das Establishment. Zum Gl&uuml;ck gibt es Politiker, die wissen, was unsere westliche Welt im Inneren zusammenh&auml;lt &ndash; und im Auftrag der W&auml;hler einigerma&szlig;en verl&auml;sslich so handeln, damit sie m&ouml;glichst nicht auseinanderfliegt.<br>\nEs ist zu einfach, immer nur zu sagen, das Establishment habe dies und jenes vers&auml;umt und deshalb seien die Populisten auf dem Vormarsch. Denn es gibt auch eine Verantwortung der W&auml;hler, sich politisch zu informieren und auf billige Populistentricks nicht hereinzufallen. &hellip;<br>\nLeute wie Frauke Petry, Nigel Farage, Alexander Gauland, sie alle sind seit vielen Jahren Outsider, ihre intellektuellen Kapazit&auml;ten, Netzwerke, ja, vielleicht auch ihr Gl&uuml;ck, reichten nicht aus, um es im politischen Betrieb ganz nach oben in die Entscheiderebene zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundespraesidenten-wahl-zum-glueck-gibt-es-das-establishment-kommentar-a-1133976.html\">Spiegel online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> So stellt man sich in der Chefredaktion des Spiegel offenbar Demokratie vor: Eine &uuml;ber jeden Zweifel erhabene Herrschaft g&uuml;tiger Eliten &uuml;ber die, die geistig nicht in der Lage sind, die Weisheit der M&auml;chtigen zu erkennen.<\/em><br>\n<em>Man erwartet von Nelles sicher keine tiefgr&uuml;ndigen Analysen, aber der aktuelle Kommentar legt doch nahe, dass Nelles es  beim Spiegel entweder mit Gl&uuml;ck oder dank seiner Netzwerke in die Entscheiderebene geschafft hat.<\/em><br>\n<em>Jegliche intellektuellen Kapazit&auml;ten l&auml;sst das St&uuml;ck jedenfalls vermissen, es zeugt im Gegenteil von einer Arroganz und &Uuml;berheblichkeit, die ihresgleichen suchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37001","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37001"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37004,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37001\/revisions\/37004"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}