{"id":37038,"date":"2017-02-16T08:33:07","date_gmt":"2017-02-16T07:33:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038"},"modified":"2017-02-16T08:33:07","modified_gmt":"2017-02-16T07:33:07","slug":"hinweise-des-tages-2815","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h01\">CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h02\">Starke Politik statt Waffenst&auml;rke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h03\">NSA-Untersuchungsausschuss: Merkel und die Sp&auml;haff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h04\">Viel Kritik an Reformvorschl&auml;gen von Andrea Nahles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h05\">&Uuml;ber &Ouml;ffentlichkeit, Staat und &bdquo;privat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h06\">Aktion &ldquo;Einst&uuml;rzende Schulbauten&rdquo;: Tagebuch &uuml;ber marode Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h07\">LiMux-Aus in M&uuml;nchen: Opposition wettert gegen &ldquo;katastrophale Fehlentscheidung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h08\">Jetzt hei&szlig;t es Haltung zeigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h09\">Wie der &laquo;Gef&auml;hrder&raquo; sich ins Recht schleicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h10\">Union kippt Bundeswehr-Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h11\">USA r&auml;umen Einsatz von Uranmunition in Syrien ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h12\">Nahost-Konflikt Trump verabschiedet sich von der Zwei-Staaten-L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h13\">Willy Wimmer: Man will Trump vernichten, weil er die Hand austreckt nach Moskau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h14\">&ldquo;Geheimhaltung war oberstes Gebot&rdquo; &ndash; Wie US-Strategen Boris Jelzin zum Wahlsieg verhalfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h15\">SPD-Linke will Sozialreform statt Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37038#h16\">Raffkes mit Mandat<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>CETA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>EU-Parlament winkt Globalisierung im Konzerninteresse durch<\/strong><br>\nDas Europaparlament hat dem geplanten EU-Kanada-Freihandelsabkommen CETA am heutigen Mittwoch mehrheitlich zugestimmt. Damit haben die Abgeordneten indirekt auch den Startschuss gegeben daf&uuml;r, dass Teile des Abkommens bereits vor der Ratifizierung durch die nationalen Parlamente vorl&auml;ufig angewendet werden.<br>\nDazu sagt Roland S&uuml;&szlig;, Handelsexperte von Attac Deutschland und derzeit in Stra&szlig;burg:<br>\n&ldquo;Die Mehrheit im EU-Parlament hat es vers&auml;umt, aus der breiten &ouml;ffentlichen Kritik an CETA die notwendige Konsequenz zu ziehen. Es w&auml;re an der Zeit gewesen, einen Kurswechsel in der internationalen Handelspolitik einzuleiten. Stattdessen sollen mit CETA Regeln festgeschrieben werden, die die Globalisierung weiterhin im alleinigen Interesse internationaler Konzerne regeln. Einen wirksamen Schutz von Arbeits- Sozial- und Umweltrechten wird es mit CETA nicht geben. Mit der vorl&auml;ufigen Anwendung werden Fakten geschaffen und die Entscheidungsbefugnis der nationalen Parlamente massiv behindert.<br>\nEin solches Abkommen hat in der Bev&ouml;lkerung keine Mehrheit. Zusammen mit gro&szlig;en Teilen der Zivilgesellschaft werden wir weiterhin den Widerstand organisieren. CETA wird im weiteren Ratifizierungsprozess scheitern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/eu-parlament-winkt-globalisierung-im-konzerninteresse-durch\/\">attac<\/a><\/li>\n<li><strong>CETA: Ein schwarzer Tag f&uuml;r Europa<\/strong><br>\n&bdquo;Die Gro&szlig;e Koalition steht noch und hat das Konzernschutzabkommen mit Kanada durchgewinkt. Das ist ein schlechter Deal und ein schwarzer Tag f&uuml;r Europa. Aber CETA kann noch in den EU-Staaten verhindert werden&ldquo;, kommentiert der Europaabgeordnete f&uuml;r Hamburg Fabio De Masi (DIE LINKE.) das heutige Votum des Plenums des Europaparlament f&uuml;r das Handels- und Investitionsabkommen der EU mit Kanada (CETA).<br>\nDe Masi weiter: &bdquo;Wer mit Abkommen wie CETA versucht, die Interessen gro&szlig;er Konzerne dies- und jenseits des Atlantiks &uuml;ber die Interessen der Bev&ouml;lkerungsmehrheit zu stellen, erntet zu Recht Ablehnung &ndash; und macht die Trumps und Le Pens stark. CETA bedroht Jobs, Arbeitsrechte, Umwelt und Verbraucherschutz, &ouml;ffentliches Eigentum und entmachtet &uuml;ber die regulatorische Kooperation die Demokratie. CETA ist zudem TTIP durch die Hintert&uuml;r, denn fast alle gro&szlig;en US-Konzerne haben Niederlassungen in Kanada und k&ouml;nnen die Rechte, die CETA ihnen einr&auml;umt, so nutzen. Und dies, ohne dass die USA selbst Zugest&auml;ndnisse an die EU h&auml;tte machen m&uuml;ssen. Die reformierten Schiedsgerichte entsprechen immer noch nicht rechtsstaatlichen Prinzipien und werden vom Deutschen Richterbund abgelehnt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/1413.ceta-ein-schwarzer-tag-f%C3%BCr-europa.html\">Fabio De Masi<\/a><\/li>\n<li><strong>CETA ist doch noch zu stoppen<\/strong><br>\nAls sich der Umweltausschuss des EU-Parlaments im Januar f&uuml;r CETA aussprach und das Bundesverfassungsgericht am selben Tag einen Eilantrag gegen die deutsche Zustimmung zu CETA im Europ&auml;ischen Rat ablehnte, titelte das &raquo;nd&laquo;: &raquo;Herbe R&uuml;ckschl&auml;ge f&uuml;r CETA-Gegner&laquo;. Andere Bl&auml;tter kommentierten die Ereignisse &auml;hnlich. Vergleichbare Reaktionen d&uuml;rfte es auch geben, nachdem an diesem Mittwoch voraussichtlich das EU-Parlament CETA absegnen wird. Aber: Diese Bewertungen sind durchaus zu hinterfragen.<br>\nDie besten Chancen f&uuml;r den Widerstand gegen CETA lagen nie auf der europ&auml;ischen, sondern auf der nationalen und regionalen Ebene, weswegen CETA-Gegner*innen sich fr&uuml;hzeitig darum bem&uuml;ht hatten, politisch und juristisch klarstellen zu lassen, dass auch die Mitgliedsstaaten CETA ratifizieren m&uuml;ssen.<br>\nMit der absehbaren Entscheidung im EU-Parlament gelten zwar vorl&auml;ufig jene Teile, f&uuml;r die die EU allein zust&auml;ndig ist. Bevor CETA aber endg&uuml;ltig in Kraft treten kann, braucht es die Zustimmung aller EU-Mitgliedsstaaten. In f&ouml;deralen Staaten bedeutet das, dass auch die Regionen (Stichwort Wallonie) oder im deutschen Fall die L&auml;nder CETA verhindern k&ouml;nnen. Kippt der Bundesrat oder ein anderes nationales Parlament CETA, ist das unselige Abkommen Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1041878.ceta-ist-doch-noch-zu-stoppen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Starke Politik statt Waffenst&auml;rke<\/strong><br>\n&bdquo;Kriegsministerin von der Leyen will mit allem Einfluss die R&uuml;stungsausgaben auf &uuml;ber zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes erh&ouml;hen. Gleichzeitig will von der Leyen Formationen der Armeen aus Rum&auml;nien und Tschechien sowie Freiwillige aus anderen ost- und mitteleurop&auml;ischen L&auml;ndern in die Bundeswehr integrieren. Die Armeen aus den baltischen L&auml;ndern sollen waffentechnisch modernisiert und auf &sbquo;EU-Standard&lsquo; umgestellt werden. Damit versucht von der Leyen die USA, deren Verteidigungsminister James Mattis und Pr&auml;sident Trump, zufriedenzustellen&ldquo;, erkl&auml;rt Wolfgang Gehrcke, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die NATO-Verteidigungsministertagung in Br&uuml;ssel. &bdquo;Mattis und von der Leyen wollen gemeinsam an der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz teilnehmen und dort f&uuml;r die NATO werben.&ldquo; Gehrcke weiter:<br>\n&bdquo;Die SPD als Juniorpartner der Gro&szlig;en Koalition hatte einen selbstst&auml;ndigen Kurs in der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik angek&uuml;ndigt. Man mault zwar &uuml;ber Trump, marschiert aber, wenn es drauf ankommt, in der NATO ohne Widerspruch mit. DIE LINKE lehnt ein solches Verhalten ab. Wir werden weder einer Erh&ouml;hung der Milit&auml;rausgaben zustimmen noch uns in das aggressive NATO-Konzept an den russischen Grenzen integrieren. Bei Altkanzler Helmut Kohl galt noch &sbquo;Frieden schaffen mit immer weniger Waffen&lsquo;. Jetzt gilt mit Zustimmung des k&uuml;nftigen Bundespr&auml;sidenten Frank-Walter Steinmeier und des neuen Au&szlig;enministers Sigmar Gabriel, dass Waffenst&auml;rke demonstriert werden muss, um die USA in Europa zu halten. Nein, danke! DIE LINKE ist f&uuml;r eine starke Politik, aber nicht f&uuml;r die St&auml;rke der Waffen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/starke-politik-statt-waffenstaerke\/\">Die Linke. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>Dazu: Neue Kriegsherrn stellen sich vor &ndash; Die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2017<\/strong><br>\nTraditionell findet an einem der ersten Wochenenden des Februar die so genannte Sicherheitskonferenz in M&uuml;nchen statt. Die Sicherheitskonferenz hat sich aus der Wehrkundetagung entwickelt und ist zum Stelldichein der M&auml;chtigen und Regierenden dieser Welt geworden. Dort wird &ndash; schwerpunktm&auml;&szlig;ig aus der Sicht der westlichen Regierungen &ndash; Geo- und Milit&auml;rpolitik diskutiert.<br>\nDie Sicherheitskonferenz 2017, diesmal am Wochenende vom 17. Bis 19. Februar, steht ganz im Zeichen der neuen US-Administration von Donald Trump. &bdquo;Die neue US-Regierung wird auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz ihren ersten gro&szlig;en Auftritt in Europa haben&ldquo;, schreibt die S&uuml;ddeutsche Zeitung. In M&uuml;nchen werden der neue Verteidigungsminister General James Mattis und der Heimatschutzminister General John Kelly aufschlagen, und es kommt vor allem der neue Vizepr&auml;sident der USA Mike Pence. Die Delegation des US-Kongresses wird von den Senatoren John McCain und Sheldon Whitehouse angef&uuml;hrt und umfasst ca. ein Dutzend Personen. Damit ist die US-Delegation recht hochrangig besetzt. [&hellip;]<br>\nUnd, da die Sicherheitskonferenz zu Beginn des Wahljahres 2017 stattfinden wird, wird auch der neue hochgejubelte SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gleich am Er&ouml;ffnungstag &bdquo;eine gro&szlig;e B&uuml;hne erhalten&ldquo;, wie die Wirtschaftswoche s&uuml;ffisant schreibt. Er soll sich mit dem derzeit aussichtsreichsten franz&ouml;sischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten Emmanuel Macron (neben Marie Le Pen) &uuml;ber die Politik- und Milit&auml;rachse Deutschland &ndash; Frankreich unterhalten. Vielleicht wird Martin Schulz dann mal konkreter. Seine bisherige Position im Europ&auml;ischen Parlament war die, die auch die gro&szlig;e Koalition aus CDU\/CSU und SPD in Berlin nach dem Brexit-Votum und der Wahl Trumps nun noch verst&auml;rkter vertritt: Einen erheblichen Ausbau der Milit&auml;rmacht Europ&auml;ische Union unter deutsch-franz&ouml;sischer F&uuml;hrung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/02\/10\/neue-kriegsherrn-stellen-sich-vor-die-muenchner-sicherheitskonferenz-2017\/\">IMI Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>NSA-Untersuchungsausschuss: Merkel und die Sp&auml;haff&auml;re<\/strong><br>\nSeit drei Jahren tagt der Untersuchungsausschuss des Bundestags zur sogenannten NSA-Sp&auml;haff&auml;re. Bisherige Erkenntnis: Der BND spioniert in gro&szlig;en Teilen f&uuml;r die NSA und er verwendet Suchkriterien, die nicht vom Gesetz gedeckt sind. Was Kanzlerin Angela Merkel konkret davon wusste, wird sie am Donnerstag vor dem Ausschuss erl&auml;utern. [&hellip;]<br>\nDer Ausschuss braucht eine Weile, um sich zu sortieren. Doch im Februar 2015 gelingt es den Parlamentariern, Widerspr&uuml;che in Zeugenaussagen herauszuarbeiten und damit das Kanzleramt erneut in hektische Betriebsamkeit zu versetzen. Im Kern geht es darum, dass pl&ouml;tzlich deutlich wird, dass der BND die Suchkriterien, mit denen er die Datenstr&ouml;me filtert, nicht im Griff hat.<br>\nEs ist die Abteilung Technische Aufkl&auml;rung der Pullacher BND-Zentrale, die nun auch im Kanzleramt ins Blickfeld r&uuml;ckt. Kanzleramtsminister Peter Altmaier besucht diese Abteilung im M&auml;rz 2015. Etwas sp&auml;ter attestiert die Bundesregierung dem Auslandsnachrichtendienst &ouml;ffentlich, dass es in der Abteilung &ldquo;technische und organisatorische Defizite&rdquo; gebe. Ein so noch nie zuvor dagewesener Vorgang. Pikant auch der letzte Satz der d&uuml;rren Mitteilung: Das Kanzleramt pr&uuml;fe, &ldquo;ob die Antworten auf die zu diesem Sachverhalt gestellten parlamentarischen Fragen weiterhin uneingeschr&auml;nkt Bestand haben&rdquo;. Hei&szlig;t: Die Bundesregierung hat dem Parlament falsche Antworten gegeben &ndash; nach Fehlinformationen durch den BND. Die Pressemitteilung betrifft die Selektoren, die der BND f&uuml;r die NSA einsetzt. Ausschussmitglied Martina Renner von der Linksfraktion erkl&auml;rt:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Wir reden hier von Millionen von Selektoren, das k&ouml;nnte auch &uuml;berhaupt vom Aufwand her der Bundesnachrichtendienst gar nicht leisten, hier hinterherzukontrollieren. Der Bundesnachrichtendienst setzt weitaus weniger Selektoren ein als die NSA &ndash; in Deutschland, muss man sagen. Im Kern l&auml;uft das System zu einem hohen Teil mehr f&uuml;r die NSA als f&uuml;r den Bundesnachrichtendienst selbst.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/nsa-untersuchungsausschuss-merkel-und-die-spaehaffaere.724.de.html?dram:article_id=378975\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu: Angela Merkel und das Kartell der Ahnungslosen<\/strong><br>\nFreunde d&uuml;rfe man nicht ausspionieren, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor und nach der Bundestagswahl 2013 klar gesagt. Geheimdienste sollten keine befreundeten Regierungen abh&ouml;ren. Doch genau das hat der Bundesnachrichtendienst &uuml;ber Jahre gemacht. An diesem Donnerstag muss sich Merkel als vorerst letzte Zeugin vor dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages erkl&auml;ren. Der Ausschuss untersucht seit Fr&uuml;hjahr 2014 die deutsche Rolle in der weltweiten Aff&auml;re um die massenhafte Daten&uuml;berwachung durch die National Security Agency (NSA), den gr&ouml;&szlig;ten Auslandsgeheimdienst der USA. Antworten auf die wichtigsten Fragen:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kanzlerin-vor-nsa-ausschuss-angela-merkel-und-das-kartell-der-ahnungslosen-1.3380771\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Viel Kritik an Reformvorschl&auml;gen von Andrea Nahles<\/strong><br>\nDas Kabinett ber&auml;t heute &uuml;ber Gesetzesvorschl&auml;ge zur Erwerbsminderungsrente und zur Angleichung der Ost-West-Renten. Sozialverb&auml;nde und Opposition kritisieren die Pl&auml;ne.<br>\nDie Gesetzesvorschl&auml;ge von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD), die heute im Bundeskabinett beraten werden sollen, sto&szlig;en auf Kritik bei Verb&auml;nden, Opposition und L&auml;ndern. Der Sozialverband VdK weist die Pl&auml;ne f&uuml;r die Erwerbsminderungsrente als unzureichend zur&uuml;ck. F&uuml;r die &uuml;ber 1,7 Millionen bereits heute Betroffenen sei es entt&auml;uschend, dass die Anhebung nur f&uuml;r Neurentner gelte, so VdK-Pr&auml;sidentin Ulrike Mascher.<br>\nDer Gesetzentwurf von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) sieht h&ouml;here Rentenbez&uuml;ge f&uuml;r diejenigen vor, die aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden nicht mehr oder nicht mehr voll arbeiten k&ouml;nnen. Bessergestellt werden sollen aber nur jene Menschen, die ab dem 1. Januar 2018 neu in eine Erwerbsminderungsrente gehen.<br>\n&ldquo;Das neue Gesetz zur Erwerbsminderungsrente bietet viel zu wenig und greift f&uuml;r kommende Generationen zu kurz&rdquo;, kommentiert Linken-Rentenexperte Matthias Birkwald gegen&uuml;ber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &ldquo;2018 liegt das Plus bei gerade einmal 4,50 Euro im Monat, 2025 sind es 50 Euro. Die gro&szlig;e Mehrheit der k&uuml;nftig kranken Rentner wird weiter auf Grundsicherung angewiesen bleiben&rdquo;, so Birkwald.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-02\/rentenpolitik-andrea-nahles-kabinett-erwerbsminderungsrente-ost-west-angleichung\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Nahles&lsquo; Rentenreformen &ndash; zu wenig und zu langsam<\/strong><br>\n&bdquo;Die Reform der Erwerbsminderungsrente ist vom Ansatz her richtig, greift aber viel zu kurz. Was die Koalition k&uuml;nftigen Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentnern anbietet, ist viel zu wenig. Wer heute schon eine Erwerbsminderungsrente bezieht, geht sogar komplett leer aus. Die Angleichung der Ostrenten in sage und schreibe sieben Schritten vorzunehmen, ist eine Verh&ouml;hnung der Betroffenen. Das dauert viel zu lange&ldquo;, kommentiert Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, die heutigen rentenpolitischen Beschl&uuml;sse des Bundeskabinetts.<br>\nBartsch weiter: &bdquo;Die ostdeutschen Rentnerinnen und Rentner werden von Union und SPD bis Juli 2025 vertr&ouml;stet, w&auml;hrend die ostdeutschen Besch&auml;ftigten durch den Wegfall der Umrechnung bald drastische reale K&uuml;rzungen werden hinnehmen m&uuml;ssen. Es darf nicht dazu kommen, dass k&uuml;nftige Rentnerinnen und Rentner im Osten f&uuml;r die katastrophale Lohnentwicklung bestraft werden. Nach wie vor liegen die L&ouml;hne und Geh&auml;lter von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbesch&auml;ftigten dort im Schnitt 24 Prozent unter denen im Westen. Deshalb fordern wir eine sofortige Angleichung der Rentenwerte und ein Festhalten an der Umrechnung der ostdeutschen L&ouml;hne &ndash; bis wir endlich gleichwertige Lebensverh&auml;ltnisse hergestellt haben.&ldquo;<br>\nMatthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion, erg&auml;nzt: &bdquo;Die durchschnittliche volle Erwerbsminderungsrente liegt heute bei 717 Euro, der anerkannte Grundsicherungsbedarf der Betroffenen jedoch bei 769 Euro. Im kommenden Jahr bekommen Neurentnerinnen und -rentner gerade einmal 4,50 Euro mehr. Erst im Jahr 2025 werden 50 Euro mehr im Monat erreicht und selbst dann werden die Wenigsten real davon profitieren. Die gro&szlig;e Mehrheit der zuk&uuml;nftigen kranken Rentnerinnen und Rentner wird weiter auf die Grundsicherung angewiesen bleiben und von dem Geld nichts sehen, w&auml;hrend die heutigen komplett leer ausgehen. DIE LINKE fordert deshalb die Abschaffung der Abschl&auml;ge von durchschnittlich 85 Euro, und zwar auch f&uuml;r die heutigen Rentnerinnen und Rentner. Dann w&auml;ren die Erwerbsminderungsrenten zwar immer noch nicht armutsfest, aber viele Betroffene w&auml;ren nicht mehr auf die Grundsicherung angewiesen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/nahles-rentenreformen-zu-wenig-und-zu-langsam\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Uuml;ber &Ouml;ffentlichkeit, Staat und &bdquo;privat&ldquo;<\/strong><br>\nDer Widerspruch lautet nicht &bdquo;Staat versus privat&ldquo;. Politisch w&auml;re das Gegenteil von privat. Anmerkungen zur Geschichte von politischer &Ouml;ffentlichkeit.<br>\n&Ouml;ffentlich oder privat &ndash; die Frage hat je nach dem Ort, an dem sie gestellt wird, eine andere F&auml;rbung. In &Ouml;sterreich klingt einem sogleich das Kampfwort des neueren Austrokonservativismus im Ohr. &bdquo;Weniger Staat, mehr privat&ldquo; lautete der Titel eines Buchs von Wolfgang Sch&uuml;ssel und Johannes Hawlik aus dem Jahr 1983.<br>\nSelten wurde ein derart schlecht formulierter Slogan so popul&auml;r. Man kann ein Eigenschaftswort nicht mit einem Hauptwort kontrastieren. &bdquo;Weniger Bier &ndash; mehr Durst&ldquo; w&uuml;rde gehen, &bdquo;Weniger Bier &ndash; mehr durstig&ldquo; geht keinesfalls. Aber wer hat schon Ohren, wenn der Augenschein tr&uuml;gt und die Ohren von einem Reim umschmeichelt werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/ueber-oeffentlichkeit-staat-und-privat\/\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Aktion &ldquo;Einst&uuml;rzende Schulbauten&rdquo;: Tagebuch &uuml;ber marode Schulen<\/strong><br>\n33,7 Milliarden Euro werden ben&ouml;tigt, um alle deutschen Schulen zu sanieren. Die Stiftung Bildung &ndash; ein Dachverband der schulischen F&ouml;rdervereine &ndash; m&ouml;chte darauf aufmerksam machen und startet deshalb die Kampagne &ldquo;Einst&uuml;rzende Schulbauten&rdquo;. Bis zur Bundestagswahl stellt sie jeden Tag eine marode Schule vor.<br>\nHinab in den Keller des Andreas-Gymnasiums geht es. Hier findet sich etwas, was in Schulgeb&auml;uden durchaus selten ist: Das Gymnasium verf&uuml;gt &uuml;ber eine eigene Quelle, die Andreas-Quelle. Momentan ist sie allerdings versiegt, weil auf dem Nachbargrundst&uuml;ck gebaut und das Grundwasser deshalb abgepumpt wird, erz&auml;hlt Elternsprecher Johannes Schwarz.<br>\n&ldquo;Man riecht aber ganz deutlich, hier ist Schimmel, sieht man auch hier, wie so langsam die Pilze wuchern.&rdquo; &ndash; &ldquo;K&ouml;nnen wir da mal weiter runtergehen?&rdquo; &ndash; &ldquo;Ja, gerne. Hier oben sind wir auf dem Trockenen. Einmal w&auml;re Weihnachten das Wasser fast bis zu den Treppen gestanden, h&auml;tte alles &uuml;berflutet, wenn unser Schulleiter nicht gekommen w&auml;re und alles gerettet h&auml;tte. Hier ist der B&uuml;cherkeller gleich um die Ecke und fr&uuml;her war hier das Schularchiv, das konnte zum Gl&uuml;ck gerettet werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aktion-einstuerzende-schulbauten-tagebuch-ueber-marode.680.de.html?dram:article_id=378930\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>LiMux-Aus in M&uuml;nchen: Opposition wettert gegen &ldquo;katastrophale Fehlentscheidung&rdquo;<\/strong><br>\nGr&uuml;ne und Piraten sprechen angesichts des Vorhabens der schwarz-roten Koalition in M&uuml;nchen, die Open-Source-Strategie der Stadt quasi nebenbei zu beerdigen, von einem fatalen und millionenschweren Schildb&uuml;rgerstreich. [&hellip;]<br>\nDie schwarz-rote Entscheidung sei offenbar aus dem Bauch heraus ohne Begr&uuml;ndung und Ausschreibungen, also &ldquo;post-faktisch&rdquo; gefallen, beklagt Matthias Kirschner, Pr&auml;sident der Free Software Foundation Europe (FSFE). An der eingesetzten Open-Source-Technik habe sich das Schlamassel mit der M&uuml;nchner IT nicht verorten lassen: &ldquo;Unz&auml;hlige Unternehmen zeigen, dass es geht.&rdquo; Auch in anderen europ&auml;ischen St&auml;dten laufe es mit Linux rund. Die Kompetenzen im Bereich Hard- und Software seien in der Landeshauptstadt derart zerst&uuml;ckelt, dass es die Verwaltung dort auch mit Microsoft &ldquo;nicht gebacken kriegt&rdquo;. Arbeitspl&auml;tze rund um LiMux bei Kolab oder mehreren kleineren Anbietern st&auml;nden derweil vor dem Aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/LiMux-Aus-in-Muenchen-Opposition-wettert-gegen-katastrophale-Fehlentscheidung-3622848.html\">Heise Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.K.:<\/strong> Ich habe als Linux-Entwickler (Debian) das LiMux-Project intensiv begleitet und in Vortr&auml;gen der Entwickler die technischen Herausforderungen und L&ouml;sungen aus erster Hand geh&ouml;rt. LiMux ist ein beispielhafter Erfolg der dem Steuerzahler viel Geld spart und daher eine Gefahr f&uuml;r Microsoft. Ein &auml;hnlicher Fall ereignete sich vor Jahren im Ausw&auml;rtigen Amt als Minister Westerwelle eine Linux Migration r&uuml;ckabwickelte.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Von Linux zur&uuml;ck zu Microsoft: Schwarz-Rot in M&uuml;nchen will LiMux rauswerfen<\/strong><br>\nDie Koalition in M&uuml;nchen hat einen Antrag eingebracht, wonach die Verwaltung unverz&uuml;glich ein Konzept erstellen soll, um bis Ende 2020 einen neuen Windows-Basis-Client zu entwickeln und &ldquo;markt&uuml;bliche Standardprodukte&rdquo; einzusetzen. (&hellip;)<br>\nDamit w&auml;re ein langj&auml;hriges Prestigeprojekt f&uuml;r Linux und freie Software in der Verwaltung endg&uuml;ltig beendet. 2003 hatte sich der Stadtrat mit einem weltweit beachteten Beschluss mit den Stimmen der damaligen Koalitionsmehrheit von SPD und Gr&uuml;nen sowie mehrerer kleiner Fraktion nach einem heftigen Lobbystreit f&uuml;r die Open-Source-Migration entschieden. Die M&uuml;nchner wollten damit ein Zeichen setzen f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Herstellerunabh&auml;ngigkeit bei ihrer IT-Infrastruktur sowie mehr Wettbewerb im Software-Markt. Derzeit laufen rund 15.000 Rechner in der Verwaltung unter LiMux und zugeh&ouml;riger freier Software, knapp 5000 werden mit Windows und Microsoft Office betrieben.<br>\nSeit 2014 hat der Pinguin mit dem Machtwechsel in der Ratshausspitze aber keine Freunde mehr, auch der Frust vieler Mitarbeiter rund um die IT generell fokussierte sich immer wieder auf die Open-Source-Applikationen. Das Beratungshaus Accenture empfahl im Herbst in einem Gutachten zur IT-Leistungsf&auml;higkeit, auf Raten aus LiMux auszusteigen und in die Microsoft-Welt zur&uuml;ckzukehren. (&hellip;)<br>\nDie Experten wollten es gr&ouml;&szlig;eren Verwaltungseinheit aber zun&auml;chst selbst &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum hinweg &uuml;berlassen, ob sie Windows und Co. oder Open-Source-Produkte verwenden m&ouml;chten. Erst sp&auml;ter sollten die Volksvertreter pr&uuml;fen, &ldquo;ob der Einsatz von Linux als Client-Betriebssystem weiterhin wirtschaftlich sinnvoll ist&rdquo;. Von einer derartigen Pr&uuml;fung ist nun aber keine Rede mehr, die drohenden hohen Kosten von voraussichtlich mehreren Millionen Euro f&uuml;r eine R&uuml;ckmigration spricht Schwarz-Rot mit keinem Wort an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Von-Linux-zurueck-zu-Microsoft-Schwarz-Rot-in-Muenchen-will-LiMux-rauswerfen-3621178.html\">Heise Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.B.:<\/strong> Nachdem Microsoft Deutschland seine Hauptzentrale nach M&uuml;nchen verlegt hat, geschieht dies.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jetzt hei&szlig;t es Haltung zeigen<\/strong><br>\nLangsam wird auch sichtbar, was der Preis f&uuml;r die so verkrampft demonstrierte Einheit der Union aus CDU und CSU wohl gewesen sein mag. Klar, die CSU bleibt bei der &bdquo;Obergrenze&ldquo; f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und nimmt hin, dass die CDU-Vorsitzende davon scheinbar nichts wissen will. Da Dank des Ablasshandels mit der T&uuml;rkei sehr viel weniger Fl&uuml;chtlinge nach Deutschland kommen, als die von der CSU gesetzte H&ouml;chstmarke von 200 000 Menschen, braucht es dazu kein gro&szlig;es Gewese zu geben. Daf&uuml;r bekommen die in der CSU versammelten Christenmenschen endlich das, was sie ihren W&auml;hlern als gro&szlig;en Erfolg verkaufen: die schnelle Abschiebung in sogenannten sichere Herkunftsl&auml;nder und den Plan in Afrika Sammellager einzurichten, in den sowohl &uuml;ber Asylberechtigung entschieden wird als auch &uuml;ber sofortige R&uuml;ckf&uuml;hrung in die Herkunftsl&auml;nder, wenn weder Asyl noch Fl&uuml;chtlingsstatus gew&auml;hrleistet wird. Das dazu auch Afghanistan geh&ouml;ren soll, ist ein Skandal.<br>\nAusgerechnet Libyen, das Land, das als Transitland f&uuml;r die Mehrzahl der aus Afrika stammenden Fl&uuml;chtlinge gilt, soll bei Auffanglagern den Anfang machen. Libyen, das von Clans und zerstrittenen Parteien gef&uuml;hrt wird und das von jeder Rechtsstaatlichkeit fern, auch noch f&uuml;r Sammellager Verantwortung &uuml;bernehmen soll, zeigt die Entfernung von einer verantwortlichen, geschweige humanen Fl&uuml;chtlingspolitik der Union. Dass der SPD-Fraktionsvorsitzenden Oppermann diese Politik auch noch mit dem Hinweis unterst&uuml;tzt, dass es doch darum gehe, den organisierten Schleppern das Handwerk zu legen, zeigt nur wie weit weg mancher Sozialdemokrat vom Werteger&uuml;st seiner Partei geraten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blog-der-republik.de\/jetzt-heisst-es-haltung-zeigen\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Union kippt Bundeswehr-Gesetz<\/strong><br>\nEigentlich wollte die Gro&szlig;e Koalition die Parlamentsrechte bei Bundeswehr-Auslandseins&auml;tzen reformieren. Doch nach ARD-Informationen hat die Union das Gesetz gekippt. Die SPD ist so emp&ouml;rt, dass sie einen hoch dotierten Beratervertrag blockiert.<br>\nDie Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseins&auml;tzen der Bundeswehr ist gescheitert. F&uuml;hrende Vertreter aus Union und SPD best&auml;tigten dem ARD-Hauptstadtstudio, dass Unionsfraktionschef Volker Kauder dem Koalitionspartner am gestrigen Mittwoch offiziell mitgeteilt hat, dass es bis zur Bundestagswahl kein gemeinsames Gesetz mehr geben wird. [&hellip;]<br>\nAuch in Teilen der Unionsfraktion ist die Ver&auml;rgerung gro&szlig;. &ldquo;Die Union hat leider den Koalitionsvertrag gebrochen&rdquo;, r&auml;umt ein entt&auml;uschter Fachpolitiker offen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/auslandseinsatz-bundeswehr-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Da es bis zur Bundestagswahl kein gemeinsames Gesetz mehr geben wird und sogar von einem Bruch des Koalitionsvertrages die Rede ist, k&ouml;nnte die SPD ihre Zusammenarbeit mit der Union doch auch beenden, um sich voll und ganz auf den Politikwechsel zu konzentrieren, den ihr Spitzenkandidat verspricht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie der &laquo;Gef&auml;hrder&raquo; sich ins Recht schleicht<\/strong><br>\nRechtlich gesehen, k&uuml;mmerte sich die Polizei traditionell um zwei Gruppen von Personen: Die einen waren Verd&auml;chtige oder gar Beschuldigte einer Straftat. Die Ermittlungsbefugnisse, die den Strafverfolgungsbeh&ouml;rden und damit auch der Polizei dabei zur Verf&uuml;gung stehen, fanden und finden sich in der Strafprozessordnung. Die andere Gruppe waren die St&ouml;rer, die man heute meist etwas weniger martialisch als Verantwortliche einer Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Sicherheit (und Ordnung) bezeichnet, wobei es sich in aller Regel um eine &laquo;konkrete Gefahr&raquo; handeln musste, also um &laquo;eine Sachlage, die bei ungehindertem Ablauf des objektiv zu erwartenden Geschehens im Einzelfall in absehbarer Zeit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu einer Verletzung eines polizeilichen Schutzguts f&uuml;hrt.&raquo; Was die Polizei gegen St&ouml;rer unternehmen konnte, stand in den Polizeigesetzen. Die Bindung polizeilichen Handelns an den (konkreten) Verdacht und die konkrete Gefahr sollte verhindern, dass die Polizei x-beliebige Personen ins Visier nehmen k&ouml;nnte.<br>\nSeit einigen Jahrzehnten hat sich jedoch eine neue Gruppe von polizeilichen Adressaten herangeschlichen: die &laquo;Gef&auml;hrder&raquo;. Notorisch wurden sie zun&auml;chst da, wo die Polizei gegen Fu&szlig;ballfans vorging. Fans, von denen die Polizei annahm, dass sie &Auml;rger machen k&ouml;nnten, erhielten vor bedeutenden Fu&szlig;ballspielen Besuch. Polizeibeamt*innen tauchten zu Hause oder an der Arbeitsstelle auf und teilten den Betroffenen mit, dass sie sich das Spiel doch besser am Fernsehen und nicht im Stadion anschauen sollten. Diese Art unerw&uuml;nschter Besuche nannte sich &laquo;Gef&auml;hrderansprache&raquo; und um in ihren Genuss zu kommen, reichten h&auml;ufig die &laquo;Erkenntnisse&raquo; szenekundiger Beamter.<br>\nDass die &laquo;Gef&auml;hrder&raquo; auch im Staatsschutzbereich auftauchen w&uuml;rden, war nur eine Frage der Zeit. 2004 beschloss die AG Kripo, also die Leiter des Bundeskriminalamts und der Landeskriminal&auml;mter, eine Definition: &laquo;Ein Gef&auml;hrder ist eine Person, bei der bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung, insbesondere solche im Sinne des &sect; 100a der Strafprozessordnung (StPO), begehen wird.&raquo; Mit dem Verweis auf den &sect; 100a StPO (Telekommunikations&uuml;berwachung) war der ganze Rattenschwanz des politischen Strafrechts erfasst. Wichtiger noch war jedoch, dass es sich um blo&szlig; m&ouml;gliche Straftaten handelte, von denen die Polizei aufgrund ihrer Prognose annimmt, dass die &laquo;Gef&auml;hrder&raquo; sie begehen k&ouml;nnten. Als der Abgeordnete Wolfgang Neskovic 2006 nach der Rechtsgrundlage dieser Definition fragte, teilte man ihm mit, dass es die nicht brauche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/837\">Grundrechtekomitee<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA r&auml;umen Einsatz von Uranmunition in Syrien ein<\/strong><br>\n&ldquo;Die Flugzeuge der USA und ihre Verb&uuml;ndeten haben keine Uranmunition eingesetzt und werden w&auml;hrend der Operation Inherent Resolve keine Uranmunition im Irak und in Syrien einsetzen.&rdquo; Das sicherte das Zentralkommando der Vereinigten Staaten (Centcom) im M&auml;rz 2015 zu. Diese Munition sei entwickelt worden, um Panzer auf dem konventionellen Schlachtfeld zu zerst&ouml;ren. &ldquo;Der IS besitzt aber nicht viele Panzer&rdquo;, begr&uuml;ndete das US-Milit&auml;r seine Entscheidung.<br>\nNun, knapp zwei Jahre sp&auml;ter, hat das Pentagon einger&auml;umt, doch zweimal Uranmunition in Syrien eingesetzt zu haben. Bei zwei Luftangriffen gegen &Ouml;l-Lastwagen der Terrormiliz &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; (IS) in Syrien beschossen US-Kampfjets ihre Ziele mit panzerbrechender Munition, deren Projektile abgereichertes Uran enthielten, teilte das Centcom &ldquo;Foreign Policy&rdquo; und &ldquo;Airwars&rdquo; mit. Bei den Luftschl&auml;gen am 16. und 22. November 2015 seien etwa 350 Fahrzeuge zerst&ouml;rt worden. Die Angriffe ereigneten sich im Osten Syriens, in der N&auml;he der syrisch-irakischen Grenzstadt Abu Kamal beziehungsweise in der N&auml;he der Gro&szlig;stadt Deir al-Sor.<br>\nNach Angaben von Centcom-Sprecher Josh Jacques feuerten die Jets vom Typ A-10, Spitzname &ldquo;Warzenschwein&rdquo;, aus ihren Maschinenkanonen insgesamt 5265 30-Millimeter-Patronen auf die IS-Fahrzeuge ab. Das entspricht einer Menge von rund 1,5 Tonnen Munition. (&hellip;)<br>\nEs ist der erste best&auml;tigte Einsatz von Uranmunition durch das US-Milit&auml;r seit der Irak-Invasion 2003. Damals verschossen Amerikaner und Briten Hunderte Tonnen dieser radioaktiven Munition. Die gesundheitlichen Sp&auml;tfolgen sind bis heute nicht abschlie&szlig;end erforscht. Mediziner bef&uuml;rchten aber, dass die Uranpartikel eingeatmet werden k&ouml;nnen, sich in der Lunge aufl&ouml;sen und so in die Blutbahn und ins Gewebe gelangen. Auch &uuml;ber Wunden k&ouml;nne die Substanz in den K&ouml;rper eindringen und Vergiftungen oder Krebs ausl&ouml;sen. (&hellip;)<br>\nV&ouml;lkerrechtlich betreten die USA mit den Einsatz von Uranmunition eine Grauzone. Die Genfer Konventionen verbieten die Verwendung der Munition nicht explizit. Gleichwohl verweisen einige V&ouml;lkerrechtler darauf, dass es sich bei Uran um einen giftigen Stoff handelt, dessen Einsatz laut Genfer Protokoll im Krieg verboten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/syrien-usa-raeumen-einsatz-von-uranmunition-ein-a-1134694.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aber, wir sind die Guten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nahost-Konflikt Trump verabschiedet sich von der Zwei-Staaten-L&ouml;sung<\/strong><br>\nKurz vor dem Besuch des israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanyahu in Washington deutet sich eine Abkehr der US-Regierung von der Zwei-Staaten-L&ouml;sung an. Der Nahost-Experte Michael L&uuml;ders erwartet eine Zunahme der Gewalt. &ldquo;Es ist zumindest sehr unklug, dass Pr&auml;sident Trump, der f&uuml;r viele &Uuml;berraschungen gut ist, diese Entscheidung gef&auml;llt hat&rdquo;, sagt der Nahost-Experte Michael L&uuml;ders im Deutschlandradio Kultur &uuml;ber die Entscheidung der US-Regierung, an einer Zweistaaten-L&ouml;sung f&uuml;r Israel und Pal&auml;stinenser nicht mehr festzuhalten. &ldquo;Es zeichnet sich eine v&ouml;llige Neuorientierung amerikanischer Politik im Nahen Osten ab&rdquo;, so L&uuml;ders vor dem Besuch von Israels Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanyahu in Washington.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/nahost-konflikt-trump-verabschiedet-sich-von-der-zwei.1008.de.html?dram:article_id=379037\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Willy Wimmer: Man will Trump vernichten, weil er die Hand austreckt nach Moskau<\/strong><br>\nIn dieser Woche besuchen Verteidigungsminister, Au&szlig;enminister und Vizepr&auml;sident der neuen US-Regierung Europa. Willi Wimmer, ehemaliger Vizepr&auml;sident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, denkt, dass nichts wieder sein wird wie zuvor im transatlantischen Verh&auml;ltnis. Der eigentliche Kampf findet jedoch gerade in Washington statt. [&hellip;]<br>\nDas Verh&auml;ltnis der USA zu Russland hat in den letzten Tagen und Wochen viel Raum f&uuml;r Spekulationen gegeben. Die Aussagen Trumps sind nach wie vor widerspr&uuml;chlich. Er soll Russland aufgefordert haben, die Krim zur&uuml;ckzugeben, aber betont gleichzeitig wieder, dass er gute Beziehungen zu Russland will. Wie soll das gehen?<br>\nZum Gl&uuml;ck hat ja der russische Pr&auml;sident nun nicht als Antwort seinerseits die R&uuml;ckgabe von Alaska gefordert. Wir sehen doch derzeit in Washington, dass wir es nicht mit einem normalen Regierungswechsel zu tun haben, sondern hier sto&szlig;en Kriegsparteien aufeinander. Der Fall Flynn zeigt doch, wie die McCains dieser Welt sicher stellen wollen, dass es ja nicht zu einem &ldquo;shake hands&rdquo; zwischen Putin und Trump mit einer m&ouml;glichen L&ouml;sung der nah&ouml;stlichen und europ&auml;ischen Probleme kommt. Hier geht es um einen Krieg, der derzeit in Washington ausgetragen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20170215314558512-wimmer-trump-vernichten\/\">Sputnik News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Geheimhaltung war oberstes Gebot&rdquo; &ndash; Wie US-Strategen Boris Jelzin zum Wahlsieg verhalfen<\/strong><br>\nImmer noch ist in Westmedien von &ldquo;russischen Hackern&rdquo; die Rede, die im Auftrag Putins die US-Wahlen zugunsten Donald Trumps manipuliert haben sollen. Beweis gibt es daf&uuml;r keinen &ndash; anders als f&uuml;r die US-Einflussnahme auf die russischen Pr&auml;sidentenwahlen 1996.<br>\nIm Jahr 1996 stellte sich Boris Jelzin zum zweiten Mal der Wahl zum Pr&auml;sidenten der Russischen F&ouml;deration. Im Unterschied zu seiner ersten Kandidatur im Jahr 1991 galt dabei keineswegs als gesichert, dass er das Rennen machen w&uuml;rde. Sein Rivale Gennadi Sjuganow, seit 1993 Vorsitzender der Kommunistischen Partei der Russischen F&ouml;deration, sa&szlig; ihm ebenso im Nacken wie der popul&auml;re General Alexander Lebed, der im ersten Wahlgang immerhin auf knapp 15 Prozent kam. Wenige Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der von Jelzin verordneten wirtschaftlichen &ldquo;Schocktherapie&rdquo; k&auml;mpften Millionen Russen um das wirtschaftliche und soziale &Uuml;berleben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/45284-russland-boris-jelzin-manipulation-usa\/\">RT deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.E.:<\/strong> In einem Beitrag der letzten Ausgabe der Sendung &lsquo;Die Anstalt&rsquo; wurde Bezug auf die Manipulation der US-Wahlen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=m4wHDLsiVe8\">durch russische Hacker genommen<\/a>. Zu diesem Thema ver&ouml;ffentlichte der &lsquo;Propagandasender&rsquo; Russia Today eine durch und durch unglaubhafte (-liche) Story. Bl&ouml;d daran ist nur, dass die Trolle von RT eigentlich nur <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-8947088.html\">einen Beitrag<\/a> des seinerzeit noch f&uuml;r Investigativ-Journalismus ber&uuml;chtigten Nachrichtenmagazins &lsquo;Der Spiegel&rsquo; nacherz&auml;hlt haben (Ausgabe 29\/1996). Es ist eben doch irgendwie doof, wenn das Medium Internet derzeit noch jedermann f&uuml;r Recherchen zur Verf&uuml;gung steht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>SPD-Linke will Sozialreform statt Revolution<\/strong><br>\nForum Demokratische Linke (DL) 21 stellt Forderungen f&uuml;rs Wahlprogramm der Sozialdemokraten auf (&hellip;)<br>\nIm Gesundheitswesen soll etwa eine parit&auml;tische B&uuml;rgerversicherung eingef&uuml;hrt werden. Die DL 21 will zudem Waffenexporte stoppen. Wenn dies nicht gelingt, soll wenigstens der Bundestag letztlich &uuml;ber die Ausfuhren entscheiden und nicht mehr der geheim tagende Bundessicherheitsrat mit Vertretern der Ministerien und des Kanzleramts. Auf Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr will der linke SPD-Verein nicht grunds&auml;tzlich verzichten. Das Milit&auml;r soll aber nur noch dann eingesetzt werden, wenn ein Mandat der UNO vorliegt. In der Steuerpolitik ist eine st&auml;rkere Belastung von Gro&szlig;verdienern vorgesehen, aber unter dem Niveau zu Helmut Kohls Zeiten, als der Spitzensteuersatz zwischen 53 und 56 Prozent lag. Die DL 21 fordert eine Anhebung auf 49 Prozent, die Wiederbelebung der Verm&ouml;gensteuer und Entlastungen f&uuml;r Geringverdiener.<br>\nDer SPD-F&uuml;hrung gingen die meisten dieser Reformvorschl&auml;ge, die zum Teil noch im Wahlprogramm 2013 standen, bislang zu weit. Die DL 21 hatte seit einiger Zeit ohnehin einen schweren Stand in der Partei. Nachdem ihre Vorsitzende, die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis, im Jahr 2014 den Kompromiss der Gro&szlig;en Koalition zum Mindestlohn kritisiert hatte, verlie&szlig;en Spitzenfunktion&auml;re wie Arbeitsministerin Andrea Nahles und Bayerns Parteichef Florian Pronold das Forum.<br>\nInzwischen habe sich die DL 21 erholt und nach der Austrittswelle etwas mehr Mitglieder als noch vor zwei Jahren, erkl&auml;rte Mattheis am Mittwoch bei einem Pressefr&uuml;hst&uuml;ck in Berlin. Einst als Plattform f&uuml;r die Koordination des linken Fl&uuml;gels gedacht, hat sich die DL 21 zu einem Verein entwickelt, in dem sich vor allem mit der Parteif&uuml;hrung unzufriedene Basisgenossen tummeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1041932.spd-linke-will-sozialreform-statt-revolution.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Weshalb glaubt die DL 21 eigentlich, diese Forderungen mit dem Kanzlerkandidaten Martin Schulz umsetzen zu k&ouml;nnen? Selbst wenn sie im Wahlprogramm aufgenommen werden, w&uuml;rde das nicht bedeuten, dass sie nach einem Wahlsieg realisiert werden &ndash; erinnert sei an das Berliner Grundsatzprogramm mit gutem Inhalt, an das sich die Schr&ouml;der-Regierung eben nicht gehalten hatte.<\/em><br>\n<em>Bei Schulz deutet &ndash; zumindest bisher &ndash; gar nichts darauf hin, dass er ein ernsthaftes Interesse an sozialer Gerechtigkeit hat. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37023#h04\">Wof&uuml;r stand Martin Schulz als Pr&auml;sident des EU-Parlamentes?<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Raffkes mit Mandat<\/strong><br>\n&Auml;nderungen an Di&auml;ten und Altersversorgung von Abgeordneten sind stets ein Aufreger. Warum sich Gr&uuml;ne, CDU und SPD dennoch in eine Reform gest&uuml;rzt haben, die sie als nimmersatte Materialisten in eigener Sache dastehen l&auml;sst, bleibt unerkl&auml;rlich. Erst recht angesichts der halbherzigen R&uuml;ckruder-Aktion.<br>\nDer Ministerpr&auml;sident war nicht da, die Parlamentspr&auml;sidentin hatte anderes zu tun, die Wissenschaftsministerin ebenfalls. Dabei w&auml;ren Sachverstand und Fingerspitzengef&uuml;hl dringend vonn&ouml;ten gewesen, als die Gr&uuml;nen-Fraktion vor einer Woche &uuml;ber jenen Gesetzesentwurf abstimmte, der einem Teil der Abgeordneten die R&uuml;ckkehr zur staatlichen Pension erm&ouml;glicht. Die war, als sich der Landtag 2008 vom Teilzeit- in ein Vollzeitparlament umwandelte, abgeschafft worden. Und f&uuml;r den neuen Zwang zur privaten Vorsorge gab es das satte Plus einer Di&auml;tenerh&ouml;hung um etwa ein Drittel auf aktuell rund 7600 Euro pro Monat.<br>\nDamit liegen Schwaben, Badener und Kurpf&auml;lzer in der Spitzengruppe der bundesdeutschen Volksvertreter. Und weil der jetzige Wechsel &ndash; in Zeiten der Zinsflaute &ndash; unters warme Dach der staatlichen Versorgung nur st&uuml;mperhaft erkl&auml;rt wurde, ist die Aufregung riesig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/307\/raffkes-mit-mandat-4198.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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