{"id":37043,"date":"2017-02-16T09:12:27","date_gmt":"2017-02-16T08:12:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37043"},"modified":"2019-03-11T07:26:40","modified_gmt":"2019-03-11T06:26:40","slug":"wohlstand-fuer-alle-mit-dem-leistungsbegriff-beluegen-wir-uns-gleich-doppelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37043","title":{"rendered":"Wohlstand f\u00fcr alle? Mit dem Leistungsbegriff bel\u00fcgen wir uns gleich doppelt"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Gerechtigkeitsbegriff ist es eigent&uuml;mlich. Gerechtigkeit ist kein Wert aus sich heraus, sondern sie wird vollzogen. Gerechtigkeit definiert sich vor allem ex negativo, wie der Lateiner sagt, also aus seinem Gegenteil heraus: Die Gerechtigkeit braucht die Ungerechtigkeit. Gerechtigkeit scheint im Alltag nicht mehr als die Abwesenheit von Ungerechtigkeit zu sein. Gerechtigkeit scheint bereits dann zu herrschen, wenn sich niemand unterprivilegiert f&uuml;hlt, oder noch genauer: wenn sich niemand beklagt. Gerechtigkeit scheint zu herrschen, wenn Ruhe herrscht &ndash; und ruhig ist es fast immer. Wo Ungerechtigkeiten Alltag sind und im System liegen &ndash; von ungerechtfertigter Lohnungleichheit bis hin zur Frage ungleicher Bildungschancen &ndash;, wo wir in sie &bdquo;hineingewachsen&ldquo; sind, reicht es meist nur noch f&uuml;r ein Schulterzucken. Man kann es ja eh nicht &auml;ndern, sagen sich viele dann. Doch bleibt bei aller Lethargie ein schlechtes Gef&uuml;hl. Vers&ouml;hnt sind wir nicht. Von <strong>Ulrich Schneider<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37043#foot_0\" name=\"note_0\">*<\/a>].<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9808\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-37043-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170216_Kein_Wohlstand_fuer_alle_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170216_Kein_Wohlstand_fuer_alle_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170216_Kein_Wohlstand_fuer_alle_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170216_Kein_Wohlstand_fuer_alle_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=37043-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170216_Kein_Wohlstand_fuer_alle_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170216_Kein_Wohlstand_fuer_alle_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wie funktioniert Gerechtigkeit? Und wie viel hat sie mit Gleichheit zu tun? Das k&ouml;nnen wir an unseren Kindern beobachten, bei denen noch keine Lethargie platzgegriffen und erst wenige Arrangements stattgefunden haben. Kinder sind Experten in Sachen Gerechtigkeit, haben ein untr&uuml;gliches Gesp&uuml;r f&uuml;r Ungerechtigkeiten. Niemand fordert so h&auml;ufig Gerechtigkeit ein wie sie. &bdquo;Das ist ungerecht&ldquo; ist ein Kampfruf, den man mehr als einmal am Tag zu h&ouml;ren bekommen kann, und zwar immer dann, wenn nicht v&ouml;llige Gleichheit herrscht. Ob das Geschwisterchen ein gr&ouml;&szlig;eres St&uuml;ck Kuchen abbekommt oder ob der &auml;ltere Bruder abends etwas l&auml;nger aufbleiben darf, stets folgen lange Debatten &uuml;ber das, was gerecht ist oder nicht. Dass der Bruder schon vierzehn Jahre alt ist, die Beschwerdef&uuml;hrerin aber erst zehn, spielt f&uuml;r diese keine Rolle. Dass sie vielleicht beim letzten Mal das gr&ouml;&szlig;ere St&uuml;ck bekommen hat, spielt auch keine Rolle. Es z&auml;hlt nur das Hier und Jetzt, und zwar bedingungslos. Nur die Gleichheit z&auml;hlt. Niemand darf &uuml;ber irgendwelche Privilegien verf&uuml;gen.<\/p><p>Und so besteht ein Gro&szlig;teil der Erziehung unserer Kinder in nichts anderem, als Ungleichheit f&uuml;r sie akzeptabel zu machen. Ob wir darauf hinweisen, dass der Bruder ja schon &auml;lter sei und deshalb etwas l&auml;nger aufbleiben d&uuml;rfe, oder dass er aus dem gleichen Grund etwas mehr Taschengeld bekommt: Im Grunde sind derlei Erkl&auml;rungen nichts anderes als die Rechtfertigung von Vorteilen und Privilegien anderer. Wie weit es gelingt, Ruhe einkehren zu lassen, h&auml;ngt sehr von der G&uuml;te der Erkl&auml;rung, aber auch von der Gelassenheit oder auch Gro&szlig;z&uuml;gigkeit des Beschwerdef&uuml;hrers ab. Letztlich spielt aber die entscheidende Rolle, wer am l&auml;ngeren Hebel sitzt. Merkt das Kind, dass es sich ohnehin nicht durchsetzen wird, stellt es irgendwann &ndash; auch ohne von den Argumenten der Eltern &uuml;berzeugt zu sein &ndash; seine Gerechtigkeitsbem&uuml;hungen, sprich seine Versuche um Gleichheit, ein, beugt sich den Machtverh&auml;ltnissen, um sich Freudvollerem zuzuwenden als einem &auml;rgerlichen und aussichtslosen Kampf.<\/p><p>Was sich im Kleinen abspielt, wiederholt sich im Gro&szlig;en: In einer Gesellschaft, die durch &auml;u&szlig;erst ungleiche Verteilungs- und Wohlstandspositionen gepr&auml;gt ist, wird viel M&uuml;he darauf verwandt, Privilegien zu begr&uuml;nden und Ungleichheiten duldbar zu machen. Das Schl&uuml;sselwort hei&szlig;t &bdquo;Leistungsgerechtigkeit&ldquo;. Es vollbringt das Kuriosum, Leistung zur moralischen Gr&ouml;&szlig;e zu erheben: Wer etwas leistet, verdient eine Belohnung. Die Solidargemeinschaft ist eine Gemeinschaft von Leistungserbringern. Wer hingegen nichts leistet, schlie&szlig;t sich selbst aus. Unverhohlen wertend sprechen wir von &bdquo;Leistungswilligen&ldquo;, &bdquo;Leistungstr&auml;gern&ldquo; oder &bdquo;Leistungsverweigerern&ldquo;. Wer guten (Leistungs-)Willens ist, bekommt sogar sozialen Schutz und Rente &ndash; allerdings nur nach seiner Leistung und nach seinen ( Versicherungs- )Beitr&auml;gen. F&uuml;r unsere Neoliberalen ist diese Ungleichheit enorm bedeutsam. F&uuml;r sie ist materielle Ungleichheit nicht nur gut, sondern zwingend notwendig. Erst die materielle Ungleichheit sorge daf&uuml;r, dass sich Menschen anstrengen. Materielle Ungleichheit sei das Ergebnis von mehr oder weniger Anstrengung. Reichtum motiviere, sporne an, Armut schrecke ab, sch&uuml;tze vor Faulheit und die gesamte Gesellschaft vor Taugenichtsen, die nur auf ihre Kosten leben wollen.<\/p><p>Fatal ist nur, dass wir uns mit dem Leistungsbegriff gleich doppelt bel&uuml;gen. Denn sagen wir Leistung, meinen wir eigentlich Erfolg. Und sagen wir Erfolg, meinen wir in Wirklichkeit Geld. Das wiederum f&uuml;hrt zu dem eigent&uuml;mlichen Zirkelschluss, dass Geld als Ergebnis und Ausdruck erbrachter Leistung sich selbst begr&uuml;ndet.<\/p><p>Der Leistungsbegriff bleibt, was die Legitimation von Ungleichheit anbelangt, deshalb immer nur eine Kr&uuml;cke. Auch er kann den Neoliberalismus letztlich nicht mit unserem Gerechtigkeitsempfinden vers&ouml;hnen, wie abgestumpft und abgeschliffen es auch bereits sei. Es bleibt einfach zu viel Unerkl&auml;rbares, zu viel nicht entschuldbare Ungleichheit und zu viel offensichtliche Leistungsl&uuml;ge, in einer Gesellschaft, in der die Herkunft wieder immer wichtiger wird.<\/p><p>Die Anerkenntnis, dass alle Menschen bei aller Ungleichheit auch irgendwie gleich sind, ist eine der gro&szlig;en Errungenschaften der Aufkl&auml;rung: gleich in ihren Rechten, gleich in ihrer W&uuml;rde. Die Anerkenntnis der Gleichheit des Anderen ist Voraussetzung einer jeden demokratischen Gesellschaft. Die Anerkennung des Anderen als Seinesgleichen ist in einer aufgekl&auml;rten und demokratischen Gesellschaft auch f&uuml;r den Gleichheitsbegriff zwingend. Es geht darum, &bdquo;dass die Mitglieder einer egalit&auml;ren Gesellschaft sich wechselseitig das gleiche Recht zugestehen, als Gleiche anerkannt und behandelt zu werden&ldquo;, wie der renommierte fr&uuml;here Leiter des Nell-Breuning-Instituts, der Jesuit und Wirtschaftsethiker Friedhelm Hengsbach, unl&auml;ngst formulierte.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p>Es geht letztlich um die &bdquo;Gleichw&uuml;rdigkeit&ldquo; der Menschen, um einen Begriff Jesper Juuls aufzugreifen. &bdquo;Menschenw&uuml;rde&ldquo; geht uns als Begriff ziemlich schnell &uuml;ber die Lippen. Immerhin sei die W&uuml;rde des Menschen doch unantastbar. Ganz praktisch jedoch geht es fast immer um irgendwelche Mindeststandards, wenn wir von Menschenw&uuml;rde sprechen, das absolut Notwendigste an gesundheitlicher Versorgung etwa, die wir einem Fl&uuml;chtling zukommen lassen m&uuml;ssen, oder den Wohnraum, den wir einem Bewohner eines Pflegeheims mindestens zubilligen. Bei Hartz IV haben wir es sogar geschafft, die Menschenw&uuml;rde zu beziffern: 409 Euro plus Wohnkosten. Die meisten Menschen leben nach dieser verqueren Logik weit &uuml;ber ihrer W&uuml;rde. <\/p><p>Der Begriff der Gleichw&uuml;rdigkeit meint dagegen deutlich mehr; er meint vielleicht sogar etwas v&ouml;llig anderes. Er unterstellt zu recht, dass wir bei der W&uuml;rde mit mindestens zweierlei Ma&szlig; messen. Was dem einen recht ist, ist dem anderen l&auml;ngst nicht billig. Bei einem Obdachlosen oder bei Menschen, die sich ohne gebilligten Aufenthaltsstatus in Deutschland befinden, ist die Menschenw&uuml;rde offensichtlich sehr viel geringer als bei unsereins.<\/p><p>Wenn ein &bdquo;modernes&ldquo; egalit&auml;res Menschen- und Gesellschaftsbild Gleichwertigkeit und Gleichw&uuml;rdigkeit jedoch zum Ma&szlig;stab der Gerechtigkeit machen, bedarf dieser Umstand der besonderen Rechtfertigung. Es geht um das &bdquo;Recht auf Rechtfertigung&ldquo; (Hengsbach), und zwar f&uuml;r diejenigen, die unterprivilegiert sind, denen weniger zuteil wird, die ausgegrenzt sind. Die einfache Feststellung &bdquo;Ist halt schon immer so&ldquo; reicht dann nicht mehr aus. Zu rechtfertigen haben sich die Privilegierten, die, die mehr haben, denen alles offensteht. Sie haben zu begr&uuml;nden, weshalb dies so ist, obwohl doch alle die gleiche W&uuml;rde haben und alle das gleiche Anrecht.<\/p><p>Es geht dann pl&ouml;tzlich nicht mehr darum, dass hilfebed&uuml;rftige Personen und Unterprivilegierte sich bedanken m&uuml;ssen f&uuml;r das, was wir ihnen zukommen lassen. Es geht pl&ouml;tzlich darum, dass wir uns zu rechtfertigen haben, wenn und weshalb es uns besser geht. Es ist die Mehrheitsgesellschaft, die zu begr&uuml;nden hat, wenn sie Menschen mit Behinderung ein System der Inklusion vorenth&auml;lt. Es ist die Mehrheitsgesellschaft der nicht Unterprivilegierten, die sich zu rechtfertigen hat, wenn sie 1,7 Millionen Kinder und Jugendliche in Hartz IV bel&auml;sst und sie ihrer Bildungschancen beraubt, weil sie nicht genug f&uuml;r sie tut. Es ist die Mehrheitsgesellschaft, die sich zu erkl&auml;ren hat, wenn sie langzeitarbeitslosen Menschen Besch&auml;ftigung vorenth&auml;lt oder pflegebed&uuml;rftigen Menschen Personalschl&uuml;ssel, bei denen man tats&auml;chlich von gleicher W&uuml;rde unter Gleichen sprechen kann. Und es sind die Reichen, die ihren Reichtum begr&uuml;nden m&uuml;ssen, es sind die Topmanager, die sich &ndash; auch moralisch &ndash; zu rechtfertigen haben f&uuml;r ihre Supergeh&auml;lter gegen&uuml;ber ihren Arbeitern, die mit einem kleinen Bruchteil deren Gehalts nach Hause gehen m&uuml;ssen. Es sind die Erben, die sich rechtfertigen m&uuml;ssen daf&uuml;r, dass sie das Privileg des Erbes genie&szlig;en, und daf&uuml;r nicht einmal ernsthaft Steuern zahlen m&uuml;ssen. Gerechtigkeit ist das Recht auf Rechtfertigung.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_0\" name=\"foot_0\">&laquo;*<\/a>] <strong>Ulrich Schneider<\/strong> ist Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes in Berlin. Gerade ist im Westend Verlag sein neues Buch <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/kein-wohlstand-fuer-alle\/\">Kein Wohlstand f&uuml;r alle!?<\/a> erschienen.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] &bdquo;Zur Ethik freier Wohlfahrtsverb&auml;nde in einer gespaltenen Gesellschaft&ldquo;. unv. Man. 2016<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Gerechtigkeitsbegriff ist es eigent&uuml;mlich. Gerechtigkeit ist kein Wert aus sich heraus, sondern sie wird vollzogen. Gerechtigkeit definiert sich vor allem ex negativo, wie der Lateiner sagt, also aus seinem Gegenteil heraus: Die Gerechtigkeit braucht die Ungerechtigkeit. 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