{"id":3708,"date":"2009-01-16T08:13:27","date_gmt":"2009-01-16T07:13:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3708"},"modified":"2009-01-16T08:13:27","modified_gmt":"2009-01-16T07:13:27","slug":"hinweise-des-tages-811","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3708","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Thomas Fricke &ndash; Jetzt nochmal, Frau Merkel<\/li>\n<li>verdi kommentiert das Konjunkturpaket II<\/li>\n<li>Programm f&uuml;r wahrhaft Bed&uuml;rftige<\/li>\n<li>Konjunkturpaket und Bankenhilfen: Obama k&auml;mpft um seinen Billionen-Plan<\/li>\n<li>Grabmal f&uuml;r die unbekannte Fehlprognose<\/li>\n<li>Ostblockstaaten: Massenprivatisierung verursachte Sterbewelle<\/li>\n<li>Fr&ouml;hliche Steuers&uuml;nder <\/li>\n<li>Immer mehr Firmen sponsern Schulen<\/li>\n<li>Transrapid &ndash; Neue Millionen f&uuml;r das Milliardengrab<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3708&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Thomas Fricke &ndash; Jetzt nochmal, Frau Merkel<\/strong><br>\nSelbst im zweiten Anlauf kriegt die Regierung kein Paket hin, das den gef&auml;hrlichen Konjunkturabsturz rechtzeitig bremst. Grund genug, einer drohenden Geldverschwendung schnell und radikal zu begegnen. Deutschland hat ein Konjunkturpaket, sogar ein relativ gro&szlig;es. Wer h&auml;tte das vor Kurzem gedacht? Der Haken ist nur, dass das Paket mit hoher Wahrscheinlichkeit relativ wenig an jenem dramatischen konjunkturellen Absturz &auml;ndert, den die Deutschen in diesen Tagen und Wochen erleben &ndash; und den es eigentlich bremsen oder stoppen soll. Das ist kein Sch&ouml;nheitsfehler, sondern droht eher zum Desaster zu werden. Denn daf&uuml;r, dass dieses Paket die akuten Absturzgefahren kaum verringert, ist es ziemlich teuer. Die Regierung sollte daraus rasch Konsequenzen ziehen. Gerade weil das Paket danebenzuzielen droht, ist das aktuelle Desaster noch lange nicht vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Thomas-Fricke--Jetzt-nochmal-Frau-Merkel\/461511.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>verdi kommentiert das Konjunkturpaket II<\/strong><br>\nDas Konjunkturpaket II zeigt, dass die Bundesregierung die zugespitzte Lage und die offensichtliche Notwendigkeit staatlicher Nachfragef&ouml;rderung grunds&auml;tzlich erkannt hat. Insofern hat der Druck der &Ouml;ffentlichkeit und der Gewerkschaften, aber auch der aus anderen L&auml;ndern, Wirkung gezeigt. Doch auch das zweite Konjunkturpaket ist unzureichend, verteilungspolitisch problematisch und verweigert den notwendigen Richtungswechsel. Stattdessen setzt es weiterhin auf angebotsorientierte Konzepte, um die Innovations- und Wettbewerbsf&auml;higkeit f&uuml;r neue Exportoffensiven zu st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090116%20verdi%20Konjunkturprogramm%20II.pdf\">verdi [PDF &ndash; 164 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Programm f&uuml;r wahrhaft Bed&uuml;rftige<\/strong><br>\nDas Konjunkturprogramm der Regierung ist ein Polster f&uuml;r die Privilegierten. Die Sozialwissenschaftler Peter Grottian (FU Berlin), Wolf-Dieter Narr (FU Berlin), Christoph Butterwegge (Universit&auml;t K&ouml;ln), Roland Roth (FH Magdeburg) und Mohssen Massarrat (Universit&auml;t Osnabr&uuml;ck) entwerfen in einem Gastbeitrag f&uuml;r die FR ein soziales Programm f&uuml;r die tats&auml;chlich Bed&uuml;rftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/1660258_Programm-fuer-wahrhaft-Beduerftige.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Konjunkturpaket und Bankenhilfen: Obama k&auml;mpft um seinen Billionen-Plan<\/strong><br>\nBarack Obama bekommt &Auml;rger mit dem Kongress: Seine Hilfspl&auml;ne f&uuml;r die Wirtschaft sto&szlig;en auf Widerstand, Abgeordnete kritisieren Aufsicht und Verteilung. Experten halten das Paket f&uuml;r zu klein &ndash; und noch dazu gibt es schlechte Nachrichten von den angeschlagenen US-Banken. Von Marc Pitzke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-601383,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Weitere bedenkliche Entwicklungen in den USA. Berichte von Marc Pitzke sind, anders als bei Spiegel online inzwischen leider &uuml;blich geworden, kein Kampagnenjournalismus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Konjunkturspritze wird verbuddelt<\/strong><br>\nDie Krise macht es m&ouml;glich: Der Bundesbauminister hat aus den beiden Konjunkturpaketen vier Milliarden Euro bekommen. Doch viele Projekte, die nun gebaut werden, machen verkehrspolitisch wenig Sinn. Wie bereits im Dezember werden die L&auml;nder nun erneut ihre Vertreter nach Berlin schicken, um Geld f&uuml;r ihre Lieblingsprojekte locker zu machen. &ldquo;Statt sich auf sinnvolle Ma&szlig;nahmen zu konzentrieren und zum Beispiel die Schienen im Seehafen-Hinterland auszubauen, kommt vermutlich erneut das Prinzip Gie&szlig;kanne zum Einsatz&rdquo;, vermutet Werner Reh vom Bund f&uuml;r Umwelt und Naturschutz (BUND). Schon beim ersten Konjunkturpaket lag der Schwerpunkt auf dem Bau neuer Stra&szlig;en. 700 Millionen wurden f&uuml;r 44 Projekte eingeplant, hinzu kamen 220 Millionen f&uuml;r Reparaturen und 30 Millionen f&uuml;r neue Lkw-Parkpl&auml;tze an Autobahnen. Summa summarum waren das 950 Millionen Euro mehr f&uuml;r Asphaltpisten, w&auml;hrend der Schienenverkehr ein Drittel weniger bekommt. Kritiker erwarten, dass viel Staatsgeld allein daf&uuml;r draufgehen wird, dass Baufirmen flugs die Preise erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2009%2F01%2F16%2Fa0106&amp;cHash=ccc4b1e1b1&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Gut, bis auf dieses hier: &bdquo;Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung wird sich wohl ebenfalls &uuml;ber einen weiteren warmen Geldregen freuen d&uuml;rfen. Bereits im Dezember wurden ihr 430 Millionen Euro zus&auml;tzlich versprochen, die sie in diesem und im kommenden Jahr auf den Kopf hauen kann. Eine stolze Summe angesichts der Tatsache, dass es in ganz Deutschland gerade noch 3.800 Binnenschiffe gibt, die 80 Prozent ihrer Transporte auf dem Rhein abwickeln. Doch die mit 13.500 Besch&auml;ftigten v&ouml;llig &uuml;berdimensionierte Wasser- und Schifffahrtsbeh&ouml;rde baut flei&szlig;ig weiter Wasserstra&szlig;en aus, auf denen fast nie ein Kahn f&auml;hrt.&ldquo; <\/em><\/p>\n<p>Das k&ouml;nnte man doch &auml;ndern &ndash; mit einem politischen Projekt, mehr G&uuml;terverkehr nicht nur auf die Schiene, sondern auch auf die Wasserwege zu verlagern.<\/p><\/li>\n<li><strong>In Deutschland z&auml;hlen f&uuml;nf Prozent der Vollzeit-Erwerbst&auml;tigen zu den &bdquo;Working Poor&ldquo;<\/strong><br>\nIn den Jahren 1999 bis 2005 verdoppelte sich der Anteil der Armutsgef&auml;hrdeten unter den Vollzeit-Erwerbst&auml;tigen von drei auf sechs Prozent. Das zeigt eine am Donnerstag ver&ouml;ffentlichte Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Jahr 2006 sank die Quote zwar wieder um einen Prozentpunkt auf f&uuml;nf Prozent. Durch die Folgen der Finanzkrise sei dieser R&uuml;ckgang aber wieder gef&auml;hrdet, bef&uuml;rchten die N&uuml;rnberger Arbeitsmarktforscher. W&auml;hrend 1994 erst 16 Prozent der Vollzeit-Besch&auml;ftigten weniger als zwei Drittel des mittleren Bruttoeinkommens verdienten, ist der Anteil bis 2004 auf 22 Prozent gestiegen und damit nur noch drei Prozentpunkte niedriger als in den USA.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb0109.aspx\">IAB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2009\/kb0109.pdf\">IAB [PDF &ndash; 1 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zun&auml;chst sollte man einfach zur Kenntnis nehmen, dass die Daten, die das IAQ im August ver&ouml;ffentlichte, sozusagen offiziell best&auml;tigt wurden. Fakten, die, wenn sie z.B. Oskar Lafontaine in einer Sendung wie &ldquo;hart aber fair&rdquo; vorstellt, reflexartig geleugnet werden. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. <\/em><\/p>\n<p>Eine zweite, nicht minder wichtige Frage betrifft die Begr&uuml;ndung. Das IAB sieht die Ursachen dieser Entwicklung in sinkender Tarifbindung, Globalisierung und dem Strukturwandel. Also der Friseur in Berlin konkurriert mit dem Friseur in Peking. Es ist schon sp&auml;t und ich bin zu m&uuml;de, um mich mit diesem Mantra auseinander zu setzen. Nur soviel, die Wirtschaftspolitik hat seit Rot-Gr&uuml;n bis heute ihre Stabilisierungs- und Umverteilungsfunktion immer weniger wahrgenommen. Im Gegenteil; mit Verabschiedung der Hartz-Gesetze, der Liberalisierung der Leiharbeit und den Minijobs wurden&nbsp;die Einkommensdiskrepanzen zugunsten der oberen Einkommensschichten laufend verst&auml;rkt. Ein weiteres Feld war eine das Kapital und die Besserverdienenden beg&uuml;nstigende Steuerpolitik. Auch die j&uuml;ngsten Steuersenkungsvorschl&auml;ge insbesondere der CSU gehen in diese Richtung. Auch die von der Politik zu verantwortende anhaltende Privatisierung von &ouml;ffentlichen Aufgaben und T&auml;tigkeiten w&auml;r zu nennen, die zu nie dagewesenen Gewinnexplosionen der Kapitalseite gef&uuml;hrt haben, aber Arbeitnehmer und B&uuml;rger im Regen stehen lie&szlig;. Usw..<\/p><\/li>\n<li><strong>Grabmal f&uuml;r die unbekannte Fehlprognose<\/strong><br>\nWahlprognosen haben hierzulande keinen schlechten Ruf. Abgesehen von gelegentlichen Pannen gelten sie als ziemlich treffsicher. Demnach sollten Fehlprognosen selten vorkommen. Die Realit&auml;t sieht anders aus. Seit dem Superwahljahr 2004\/5 jagt eine spektakul&auml;re Fehlprognose die n&auml;chste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wahlprognosen-info.de\/index2.htm?\/fehlprognosen.htm\">wahlprognosen-info.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der Text m&uuml;sste dringend korrekturgelesen werden, doch die Zahlen sind interessant und aussagekr&auml;ftig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ostblockstaaten: Massenprivatisierung verursachte Sterbewelle<\/strong><br>\nDer Kommunismus verschwand, Betriebe wurden privatisiert &ndash; und die M&auml;nner starben schneller. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie &uuml;ber die Ostblockstaaten w&auml;hrend der neunziger Jahre. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die stark erh&ouml;hte Sterberate waren vermutlich Arbeitslosigkeit und Alkohol.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/0,1518,601386,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> &Uuml;ber diese Begleiterscheinungen der &bdquo;Freiheit&ldquo; redet Guido Westerwelle nicht. Gibt es &uuml;brigens in Deutschland empirische Studien &uuml;ber &auml;hnliche Folgen von Hartz IV, Niedrigl&ouml;hnen, Leiharbeit und Arbeitslosigkeit? Auch &uuml;ber die Entwicklung der Suizidrate? Dann k&ouml;nnte die Redaktion von Anne Will bei n&auml;chster Gelegenheit dazu eine Sendung machen und z.B. betroffene Familienangeh&ouml;rige einladen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Fr&ouml;hliche Steuers&uuml;nder <\/strong><br>\nDie deutschen Rechnungsh&ouml;fe haben die EU-Staaten zum gemeinsamen Vorgehen gegen Steuers&uuml;nder aufgerufen und die mangelnde Zusammenarbeit angeprangert. Durch Mehrwertsteuerbetrug und Karussellgesch&auml;fte gingen den Staaten der Europ&auml;ischen Union deutlich mehr als 100 Milliarden Euro verloren, erkl&auml;ren die Kontrolleure von Bund und L&auml;ndern in ihrem erstmals erstellten EU-Report.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1660304&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Immer mehr Firmen sponsern Schulen<\/strong><br>\nWer die Landeshauptstadt mit Strom versorgt, erfahren Grundsch&uuml;ler in gef&auml;lligen Arbeitsbl&auml;ttern der Stadtwerke M&uuml;nchen. BMW informiert in einer 55-seitigen Materialsammlung f&uuml;r die Sekundarstufe &uuml;ber Wasserstoff als Antriebsform der Zukunft. Die Deutsche Bahn positioniert sich in ihrer Klimaschutz-Lernmappe als &ouml;kologisch korrekter Verkehrstr&auml;ger. &Uuml;ber den schonenden Umgang mit Ressourcen kl&auml;rt auch Fast-Food-Riese McDonald&rsquo;s auf &ndash; die Unterlagen werden dank gro&szlig;er Nachfrage gerade nachproduziert. Wollten sie, so k&ouml;nnten Bayerns Lehrer einen Gutteil ihres Unterrichts mit Lehrmaterialien von Unternehmen bestreiten. Oder sich selbst damit fortbilden: Allein Siemens verteilte in den vergangenen vier Jahren mehr als 60 000 digitale Mediensammlungen zu Themen wie Licht oder Wasser. Angesichts m&auml;&szlig;iger Pisa-Ergebnisse und einem drohenden Fachkr&auml;ftemangel ein zweifellos n&uuml;tzliches Unterfangen. Gegen&uuml;ber klassischem Schulsponsoring in Form von Geld- oder Sachspenden haben die &ndash; wenigstens mit einem Logo versehenen &ndash; Lernmaterialien noch einen positiven Nebeneffekt: Firmen k&ouml;nnen sich darin bei Sch&uuml;lern als besonders innovativ, attraktiv oder verantwortungsvoll positionieren. Klaus Wenzel, Pr&auml;sident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-Verbands (BLLV), sieht darin kein Problem, sofern die Materialien einen p&auml;dagogisch-didaktischen Mehrwert aufweisen und &ldquo;nicht vor Werbung triefen&rdquo;. Im Gegenteil: Die von Firmen entwickelten Unterlagen seien meist praxisn&auml;her als Schulb&uuml;cher, die nur alle f&uuml;nf bis zehn Jahre aktualisiert werden. &ldquo;Die meisten Lehrer nehmen das Angebot deshalb gerne an.&rdquo;\n<p>Im Rahmen des Projekts &ldquo;Gribs&rdquo; werden derzeit an bayernweit 16 Grundschulen Lehrer f&uuml;r einen handlungsorientierten naturwissenschaftlichen Unterricht qualifiziert. Hauptsponsor des auf vier Jahre angelegten Modellversuchs ist E.on. Mit der stattlichen F&ouml;rdersumme von j&auml;hrlich 330 000 Euro beweist der Energiekonzern gesellschaftliche Verantwortung. Als Bildungspartner darf er sich an den Schulen nebenbei als Experte f&uuml;r Energieeffizienz positionieren: mittels gut gemachter Unterrichtsbrosch&uuml;ren, Vortr&auml;gen von Mitarbeitern und dem Besuch seines &ldquo;Energie-Mobils&rdquo; &ndash; einem Truck, in dem Sch&uuml;ler Energiespartipps und &ldquo;sympathische Werbemittel&rdquo; erhalten. Reklame auf dem Pausenhof? &ldquo;Konkrete Produktwerbung findet nicht statt&rdquo;, beruhigt Ministeriumssprecher Unger. Ulrich M&uuml;ller von der Initiative LobbyControl h&auml;lt es dennoch f&uuml;r &ldquo;fragw&uuml;rdig&rdquo;, dass sich der wegen massiver Preissteigerungen in die Kritik geratene Konzern in Schulen als verbraucherfreundlich pr&auml;sentieren darf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wams_print\/article3005928\/Immer-mehr-Firmen-sponsern-Schulen.html?print=yes\">Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Transrapid &ndash; Neue Millionen f&uuml;r das Milliardengrab<\/strong><br>\nDer Traum vom Transrapid kostete den Steuerzahler bislang 1,4 Milliarden Euro &ndash; mehr als eine kurze Strecke in China ist jedoch nicht verwirklicht worden. Jetzt stellt das Konsortium von Krupp-Thyssen den weiteren Testbetrieb im Emsland ein. Obwohl die Teststrecke l&auml;ngst an private Investoren verkauft wurde, hat sich der Bund verpflichtet, weiterhin Millionenbetr&auml;ge zu investieren: Mindestens 40 Millionen Euro Steuergelder sollen jetzt auch noch f&uuml;r den Abriss der Strecke gezahlt werden, die Industrie bleibt ungeschoren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/_\/kontraste\/naechste_jsp.html\">RBB-kontraste<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Thomas Fricke &ndash; Jetzt nochmal, Frau Merkel<\/li>\n<li>verdi kommentiert das Konjunkturpaket II<\/li>\n<li>Programm f&uuml;r wahrhaft Bed&uuml;rftige<\/li>\n<li>Konjunkturpaket und Bankenhilfen: Obama k&auml;mpft um seinen Billionen-Plan<\/li>\n<li>Grabmal f&uuml;r die unbekannte Fehlprognose<\/li>\n<li>Ostblockstaaten: Massenprivatisierung verursachte Sterbewelle<\/li>\n<li>Fr&ouml;hliche Steuers&uuml;nder <\/li>\n<li>Immer mehr Firmen sponsern Schulen<\/li>\n<li>Transrapid &ndash; Neue Millionen f&uuml;r das Milliardengrab<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vorbemerkung:<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3708\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3708","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3708"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3708\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}