{"id":37106,"date":"2017-02-21T12:44:07","date_gmt":"2017-02-21T11:44:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37106"},"modified":"2018-12-30T18:47:56","modified_gmt":"2018-12-30T17:47:56","slug":"ecuador-stichwahl-im-april-entscheidet-ueber-correas-nachfolger-und-setzt-polarisiertes-lateinamerika-unter-spannung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37106","title":{"rendered":"Ecuador \u2013 Stichwahl im April entscheidet \u00fcber Correas Nachfolger und setzt polarisiertes Lateinamerika unter Spannung"},"content":{"rendered":"<p>Im 16 Millionen Einwohner z&auml;hlenden, s&uuml;damerikanischen Ecuador gingen am 19. Februar 13 Millionen Stimmberechtigte zur Pr&auml;sidentschaftswahl. Nach Ausz&auml;hlung von rund 80 Prozent der Wahlurnen lag am Montag, 20. Februar, der Kandidat des Regierungsb&uuml;ndnisses Alianza Pa&iacute;s (&ldquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r das Land&rdquo;), Lenin Moreno, mit 39 Prozent in F&uuml;hrung. Mit einem 11-prozentigen Vorsprung gegen&uuml;ber dem konservativen Guillermo Lasso verfehlte Moreno mit einer hauchd&uuml;nnen Differenz von weniger als 1 Prozent die 40-Prozent-H&uuml;rde als gesetzliche Voraussetzung f&uuml;r einen Wahlsieg im ersten Durchgang. Somit muss Moreno am kommenden 2. April zur Stichwahl gegen Lasso neu antreten. Von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nGekoppelt mit der Wahl des Nachfolgers des seit 2007 amtierenden Pr&auml;sidenten Rafael Correa stimmten die W&auml;hler auch in einem Referendum &uuml;ber die Frage ab, ob sie damit einverstanden seien, &ldquo;dass als Voraussetzung f&uuml;r die Aufstellung zu einer w&uuml;rdevollen Wahl, beziehungswiese zur Aus&uuml;bung eines &ouml;ffentlichen Amtes, der Besitz von G&uuml;tern und  Kapital jedweder Art in sogenannten Steueroasen zu verbieten ist&rdquo;. Hintergrund des vom Obersten Gerichtshof genehmigten Referendums bildet der weltweite Skandal um die sogenannten &ldquo;Panama Papers&rdquo; und die enorme Steuerflucht aus Ecuador, die mindestens 30 Prozent der Steuereinnahmen des Landes hintertreibt.<\/p><p><strong>Riskante Stichwahl<\/strong><\/p><p>Mit der Aura des Helden der Entrechteten besa&szlig; Lenin Moreno von Anbeginn die Sympathien eines Gro&szlig;teils der Ecuadorianer.<\/p><p>Als Opfer eines Raub&uuml;berfalls mit einem Schuss in den R&uuml;cken, der seine Beine l&auml;hmte, bewegt sich der Fachmann f&uuml;r &ouml;ffentliche Verwaltung seit 1998 im Rollstuhl fort. Gezeichnet vom eigenen Handicap entdeckte er die Welt der Behinderten, f&uuml;r deren Rechte er sich seit 2012 als Vorsitzender des Komitees zur Bek&auml;mpfung der Diskriminierung Behinderter der Organisation der Amerikanischen Staaten (OEA) einsetzte. Als treuer Weggef&auml;hrte Rafael Correas schied er 2013 als dessen Vizepr&auml;sident aus und folgte dem Ruf des Generalsekret&auml;rs der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, der ihn zum UN-Beauftragten f&uuml;r k&ouml;rperliche Behinderung und Zug&auml;nglichkeit nominierte; eine Aufgabe, in der sich Moreno als Preistr&auml;ger vielf&auml;ltiger, internationaler Auszeichnungen einen Namen machte.<\/p><p>An zweiter und dritter Stelle traten der Bankier Guillermo Lasso (28 Prozent der Stimmen) und die Abgeordnete der Christlich-Sozialen Partei, Cynthia Viteri (16,4 Prozent), als sch&auml;rfste Herausforderer Morenos zur Wahl an. Nach Bekanntgabe des Ergebnisses versprach Viteri sofort die Unterst&uuml;tzung ihrer Partei f&uuml;r Lasso in der bevorstehenden Stichwahl. <\/p><p>Ein Wahlb&uuml;ndnis der Konservativen ist eine riskante Herausforderung f&uuml;r Moreno, der auf die Unterst&uuml;tzung kleinerer Parteien angewiesen ist, wie die Demokratische Linke des ehemaligen Oberbefehlshabers der ecuadorianischen Streitkr&auml;fte, General Paco Moncayo, der selbst als Pr&auml;sidentschaftskandidat auftrat und 6,83% der Stimmen erzielte.<\/p><p><strong>Ecuadors &ldquo;B&uuml;rger-Revolution&rdquo; in Zahlen<\/strong><\/p><p>Sowohl Lasso als auch Viteri traten mit einem Flickwerk loser, umso mehr aggressiver Programmforderungen zur Wahl an, die auf die Aush&ouml;hlung und Zerst&ouml;rung der von Rafael Correa entfalteten, sogenannten &ldquo;B&uuml;rger-Revolution&rdquo; abzielten. <\/p><p>Diese begann 2007 mit Unterst&uuml;tzung von 81,5 Prozent der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine verfassungsgebende Versammlung, mit der Schaffung rechtlicher Grundlagen zur Festigung staatlicher Institutionen und dem Ausbau der von der langandauernden politischen Krise der 1990er Jahre eingeschr&auml;nkten B&uuml;rgerrechte. <\/p><p>Generelle Ziele von Correas Programm waren die Ablehnung eines als sch&auml;dlich erkannten Freihandelsabkommens mit den USA, die Arbeitsplatzbeschaffung durch &ouml;ffentliche Bauauftr&auml;ge, die Erh&ouml;hung der Sozialausgaben an die von extremer Armut betroffenen rund 30 Prozent der Bev&ouml;lkerung und die subventionierte Kreditvergabe an produktive Betriebe und Eigenheim-Bewerber. Die erfolgreiche, sinnbildliche Umkrempelung Ecuadors zum modernen, souver&auml;nen und sozialen Umverteilungsstaat erkl&auml;rt die zweimalige Wiederwahl des im November 2006 erstmals gew&auml;hlten, jungen Volkswirts, Rafael Correa.<\/p><p>Zur zehnj&auml;hrigen Bilanz des von Correa begonnenen Programms der Armutsbek&auml;mpfung geh&ouml;ren:<\/p><ul>\n<li>nachhaltiges Wachstum um 4,3 Prozent trotz der seit 2008 anhaltenden, weltweiten Wirtschaftskrise <\/li>\n<li>Ausgaben von 9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) f&uuml;r &ouml;ffentliche Investitionen<\/li>\n<li>Abbau der Arbeitslosigkeit auf 4,3 Prozent, eine der niedrigsten der Welt<\/li>\n<li>Stetige Erh&ouml;hung des Mindestlohns von 160 Dollar (2007) auf 366 Dollar (2015)<\/li>\n<li>Abbau der Armut von 36,7 Prozent auf 23,3 Prozent der Bev&ouml;lkerung, im l&auml;ndlichen Sektor gar von 61,3 auf 35,3 Prozent<\/li>\n<li>Reduzierung der sozialen Schere zwischen Reichen und Armen vom 42-fachen auf das 25-fache<\/li>\n<li>Nachhaltige Ausgaben von 2 Prozent des BIP f&uuml;r den Bildungsbereich und 13,5 Milliarden Dollar schwere Investition in das &ouml;ffentliche Gesundheitssystem.<\/li>\n<\/ul><p>Doch wie alle rohstoffexportierenden L&auml;nder wurde das Erd&ouml;l-F&ouml;rderland vom seit 2014 anhaltenden Preisverfall des fossilen Brennstoffs hart betroffen und erlitt &ndash; nach Angaben der Weltbank vom September 2016 (<a href=\"http:\/\/www.bancomundial.org\/es\/country\/ecuador\/overview\">Ecuador: panorama general &ndash; Banco Mundial<\/a>)- mit den Folgen des verheerenden Erdbebens vom April 2016 einen 3-prozentigen Einbruch seines BIP.<\/p><p><strong>Neoliberaler Ansturm gegen Sozialstaat und Medien-Demokratie<\/strong><\/p><p>Den wirtschaftlichen Abschwung nahm Pr&auml;sidentschaftskandidat Guillermo Lasso &ndash; ehemaliger Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Coca-Cola in Ecuador, ein politischer Freund des spanischen Konservativen Jos&eacute; Mar&iacute;a Aznar und Vorsitzender der Banco Guayaquil &ndash; zum Anlass f&uuml;r die Ank&uuml;ndigung eines neoliberalen Rundumschlags gegen den sozialdemokratischen Umverteilungs- und den au&szlig;enpolitischen Integrationskurs der Correa-Jahre. Er fordert den Austritt aus dem ALBA-B&uuml;ndnis mit Venezuela und Bolivien und den Beitritt zur Freihandels-Organisation &ldquo;Pazifische Allianz&rdquo;.<\/p><p>&ldquo;Die Ecuadorianer wollen nichts geschenkt haben, sondern einen Arbeitsplatz. Die beste Gesundheitsministerin ist jede Mutter und der beste Bildungsminister jeder Vater&rdquo;, waren plumpe Wahlkampfspr&uuml;che Lassos, die das Ziel verfolgten, im Fall seiner Wahl, die W&auml;hler auf die Notwendigkeit einer radikalen Beschneidung der Sozialausgaben einzustimmen &ndash; ein Coup, den Lasso gern mit einem ebenso kompromisslosen Erlass und der Abschaffung von Steuern landen w&uuml;rde.<\/p><p>Seine B&uuml;ndnispartnerin f&uuml;r die Stichwahl, Cynthia Viteri &ndash; ehemalige Ansagerin privater TV-Sender, Verb&uuml;ndete der rechten Opposition in Venezuela und aggressive Gegenspielerin Correas &ndash; fordert nicht nur radikale Steuersenkungen und die K&uuml;rzung von Sozialprogrammen, sondern ein neues Referendum &uuml;ber die Annullierung wesentlicher Bestimmungen der Verfassung von 2007 und die Versch&auml;rfung der Zuwanderer-Bestimmungen; nach Donald Trumps Androhung des Mauerbaus an der Grenze zu Mexiko der neue &ldquo;Hit&rdquo; der lateinamerikanischen Rechten. <\/p><p><strong>Angriff auf Mediengesetz<\/strong><\/p><p>Lasso und Viteri fordern beide die ersatzlose Abschaffung des seit 2013 in Kraft befindlichen Gesetzes (&ldquo;Ley Org&aacute;nica de Comunicaci&oacute;n&rdquo;) zur Regulierung des Medienmarktes und der journalistischen Sorgfaltspflicht, das seit Anbeginn nicht nur vom konservativen Lager Ecuadors, sondern auch von deutschen Leitmedien wie der ARD als &ldquo;Staatszensur&rdquo; und Mittel zur Beschr&auml;nkung der Meinungs- und Pressefreiheit kolportiert wird. <\/p><p>Der Anlauf gegen das Mediengesetz ist eine Reaktion auf vielf&auml;ltige &Uuml;bergriffe der vorwiegend konservativen Medien gegen Correa, seinen politischen Kurs, aber auch gegen seinen pers&ouml;nlichen Stil, Ausschreitungen mit Konfrontationen zu beantworten.<\/p><p>Dazu folgendes Beispiel. Im Februar 2012 verurteilte der Oberste Gerichtshof Ecuadors die Tageszeitung El Universo zu einer Geldstrafe von 40,0 Millionen US-Dollar und ihren Redakteur Emilio Palacio zu einer dreij&auml;hrigen Haftstrafe wegen &uuml;bler Verleumdung.<\/p><p>Als Autor eines infamen Leitartikels&nbsp;(&ldquo;No a las mentiras&ldquo; \/ &bdquo;Nein zu den L&uuml;gen&rdquo;, El Universo, 06.02.2011) &uuml;ber den Putschversuch vom 30. September 2010 gegen Correa behauptete Palacio, der selbst einem Feuerhagel putschender Polizisten entkommene Pr&auml;sident habe ihm loyalen Milit&auml;rs den Befehl erteilt, das Feuer gegen ein komplett mit Zivilisten gef&uuml;lltes Krankenhaus zu er&ouml;ffnen.<\/p><p>Mit einer halbherzigen Entschuldigung f&uuml;r die unversch&auml;mte L&uuml;ge versuchten das Blatt und Leitartikler Palacio mildernde Umst&auml;nde zu erheischen. W&auml;hrend jedoch Correa gro&szlig;z&uuml;gigerweise auf die Geldentsch&auml;digung und die Verhaftung des Journalisten verzichtete, stellte Palacio Antrag auf &ldquo;politisches Asyl&rdquo; und wanderte in die USA aus, wo er seine Verleumdungen gegen die ecuadorianische Regierung ungehindert fortsetzte.<\/p><p>Als nun Correas Mediengesetz 2013 in Kraft trat und die Beteiligung von Banken oder gar deren Besitz privater Medien verbot, lief der Mainstream abermals Sturm: &bdquo;Rafael Correa auf Deutschlandbesuch: Gr&ouml;&szlig;ter Feind der Pressefreiheit in Ecuador&ldquo;, hie&szlig; es in der von Privatunternehmen finanzierten, rechtsradikalen, deutschen Internet-Plattform Latina Press vom 9. April 2013.<\/p><p>Seitdem wurden mehrere hundert Verfahren &ndash; darunter 185 Geldstrafen &ndash; gegen ecuadorianische Medien wegen falscher Tatsachenbehauptung und Diffamierungen eingeleitet, die Pressefreiheit und Meinungsvielfalt jedoch in keiner Weise beeintr&auml;chtigt. <\/p><p>Wie anders sollen sich B&uuml;rger und Politiker gegen Rufmord sch&uuml;tzen?<\/p><p><strong>Epilog: das Ecuador-Bild in den &ldquo;&Ouml;ffentlich-Rechtlichen&rdquo;<\/strong><\/p><p>Das Gegenteil behauptet jedoch der neu in Rio de Janeiro gelandete ARD-Radio-Korrespondent Ivo Marusczyk in seinem bangemachend betitelten Beitrag &ldquo;Ecuador am Scheideweg&rdquo; vom 18.02.2017: &ldquo;Die Pressefreiheit wurde eingeschr&auml;nkt und die Justiz wurde zum politisch willf&auml;hrigen Instrument eines Pr&auml;sidenten, der keinen Widerspruch duldet. Selbst sein Wunschnachfolger Len&iacute;n Moreno ist im Wahlkampf auf Distanz zu Correa gegangen&rdquo;. Woher Marusczyk seine Informationen bezieht, ist schleierhaft. Sein Fazit ist denn auch auf das peinlichste identisch mit Bankier Lassos politischem Credo: &ldquo;Sicher ist nur, dass schwierige Zeiten auf Ecuador zukommen. Denn egal wer die Wahlen gewinnt, den Wohlfahrtsstaat Correas wird er nicht mehr weiter finanzieren k&ouml;nnen&rdquo;.<\/p><p>Als Zugabe orakelte Astrid Prange auf der spanischen Ausgabe von Deutsche Welle Online das &ldquo;Ende der &Auml;ra Correa&rdquo; in die Hirne ihrer Leser (&ldquo;El fin de la era Correa en Ecuador&rdquo;, 19.02.2917). <\/p><p>Nach &ldquo;Berichten einheimischer Medien&rdquo; (<em>sic!<\/em>), so Prange, habe ein Bruder Correas behauptet, dass dessen Wahlkampagne von 2006 vom skandalumrankten brasilianischen Baukonzern Odebrecht finanziert worden sei.<\/p><p>&ldquo;Damit verl&auml;sst Correa den Pr&auml;sidentenpalast nicht nur als Held, sondern als Staatsoberhaupt mit einer dunklen Seite&rdquo;, lautet das Werturteil Pranges.<\/p><p>So kann man ungestraft den Ruf von Staaten und ihren Regierungschefs ruinieren, so entstehen Legenden von &ldquo;Schurkenstaaten&rdquo; und politisch unliebsamen &ldquo;Diktatoren&rdquo;.<\/p><p>Als eine der letzten Bastionen des zw&ouml;lfj&auml;hrigen, sozialen Umverteilungszyklus&acute; in Lateinamerika soll nun auch Ecuador auf die neoliberale Regression eingeschworen werden, die bereits Argentinien, Brasilien und Peru &uuml;berfallen hat und auf eine Gelegenheit zum Schlag gegen Bolivien, Venezuela und Uruguay lauert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im 16 Millionen Einwohner z&auml;hlenden, s&uuml;damerikanischen Ecuador gingen am 19. Februar 13 Millionen Stimmberechtigte zur Pr&auml;sidentschaftswahl. Nach Ausz&auml;hlung von rund 80 Prozent der Wahlurnen lag am Montag, 20. Februar, der Kandidat des Regierungsb&uuml;ndnisses Alianza Pa&iacute;s (&ldquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r das Land&rdquo;), Lenin Moreno, mit 39 Prozent in F&uuml;hrung. Mit einem 11-prozentigen Vorsprung gegen&uuml;ber dem konservativen Guillermo Lasso<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37106\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,183,145,190],"tags":[1546,530,1112,2057,1334,895,2209,1907,1415,291,340],"class_list":["post-37106","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-landerberichte","category-medienkritik","category-sozialstaat","category-wahlen","tag-ard","tag-buergerentscheid","tag-buergerrechte","tag-ecuador","tag-erdoel","tag-freihandel","tag-moreno-lenin","tag-panama-papers","tag-pressefreiheit","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-zuwanderung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37106"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37106\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48149,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37106\/revisions\/48149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}