{"id":37116,"date":"2017-02-22T08:32:25","date_gmt":"2017-02-22T07:32:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116"},"modified":"2017-02-22T08:32:25","modified_gmt":"2017-02-22T07:32:25","slug":"hinweise-des-tages-2819","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h01\">Lafontaine: Schulz soll Agenda 2010 jetzt zur&uuml;cknehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h02\">Arbeitgeberverb&auml;nde zerrei&szlig;en Schulz&rsquo; Reformvorst&ouml;&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h03\">Trump will nicht nur Geld von uns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h04\">Griechenland: Das Sparen am eigenen Leib sp&uuml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h05\">Wie Indien zum Versuchskaninchen von Bill Gates wurde &ndash; eine Verschw&ouml;rung beschrieben von den Hautpakteuren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h06\">Mehr als eine Million Stellen in Deutschland sind unbesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h07\">Donald Trump und die Panik der Eliten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h08\">Aus Privat mach &ouml;ffentlich! Wie das Internet demokratisiert werden kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h09\">Bayerisches Burka-Verbot soll kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h10\">Fl&uuml;chtlingslager in Libyen: &ldquo;Furchtbar, entsetzlich, grauenhaft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h11\">1,4 Millionen Kindern droht Hungertod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h12\">Brasilien: Das verwahrloste Erbe von Olympia 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h13\">Hirnforscher Gerald H&uuml;ther: Nur gemeinsam sind wir stark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h14\">Amnesty-Jahresbericht: Menschenrechte weltweit unter Beschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h15\">Das Unbehagen an der Kulturarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h16\">AfD f&auml;llt in Umfrage auf tiefsten Wert seit Ende 2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h17\">G+J will Facebook bei Fake News helfen, fordert aber &bdquo;Gesch&auml;ftsbeziehung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37116#h18\">SPD l&auml;utet traditionelles linkes Halbjahr vor wichtigen Wahlen ein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lafontaine: Schulz soll Agenda 2010 jetzt zur&uuml;cknehmen<\/strong><br>\nEine Verabschiedung der SPD von der Agenda 2010 ist eine linke Kernforderung f&uuml;r ein rot-rot-gr&uuml;nes Regierungsb&uuml;ndnis. Nun k&uuml;ndigte Schulz an, zumindest Teile des Prekarisierungsprojekts zur&uuml;ckzunehmen. Das freut den LINKE-Politiker Oskar Lafontaine. Jedoch h&auml;lt er nicht besonders viel von leeren Worten &ndash; und forderte den designierten SPD-Kanzlerkandidaten Schulz nun auf, die Agenda 2010 noch vor der Bundestagswahl zur&uuml;ckzunehmen. (&hellip;) Schulz solle damit aber nicht warten, sondern die jetzt vorhandene Mehrheit von SPD, Gr&uuml;nen und LINKEN Abgeordneten nutzen. &raquo;Man kann vor der Wahl die soziale Lage von Millionen Menschen verbessern.&laquo; Die Koalition mit der CDU drifte ohnehin bereits auseinander. Schulz m&uuml;sse sich jetzt die Frage stellen, was der Koalitionsfriede f&uuml;r die verbliebenen Monate wert sei gegen&uuml;ber der M&ouml;glichkeit, das Leben zu verbessern: &raquo;Ist man unzuverl&auml;ssig gegen&uuml;ber den W&auml;hlern &ndash; oder gegen&uuml;ber Frau Merkel?&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1042516.lafontaine-schulz-soll-agenda-jetzt-zuruecknehmen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Arbeitgeberverb&auml;nde zerrei&szlig;en Schulz&rsquo; Reformvorst&ouml;&szlig;e<\/strong><br>\nDeutschlands Arbeitgeber und Wirtschaftsexperten haben die Reformvorschl&auml;ge von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz f&uuml;r den Arbeitsmarkt auseinandergenommen. &bdquo;Viele Vorschl&auml;ge sind ohne pr&auml;zise Kenntnis der Zahlen oder der Rechtslage in Deutschland formuliert&ldquo;, hei&szlig;t es in einer Bewertung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA), aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) zitieren. Eine Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeld-I-Bezugs w&uuml;rde &bdquo;eine schnelle Wiederaufnahme von Arbeit erschweren&ldquo;. Zudem habe Schulz &bdquo;viel zu hohe Zahlen&ldquo; zu befristeten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen genannt, hie&szlig; es weiter. In der Altersgruppe zwischen 25 und 35 Jahren seien tats&auml;chlich gut zw&ouml;lf Prozent der Besch&auml;ftigten befristet t&auml;tig. Schulz hatte dagegen im Interview der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung von knapp 40 Prozent gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/vorschlaege-ohne-praezise-kenntnisse-arbeitgeberverbaende-zerreissen-schulz-reformvorstoesse\/19419592-all.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was hat Schulz eigentlich wirklich angek&uuml;ndigt? Doch nicht die Abkehr von der Agenda 2010. Er will die Bezugsdauer des Arbeitslosengeld f&uuml;r Arbeitnehmer ab 50 etwas erh&ouml;hen und fordert die Verringerung befristeter Arbeitsverh&auml;ltnisse. Wie das bewerkstelligt werden soll wird schon gar nicht mehr erkl&auml;rt. &Uuml;ber eines der zentralen und f&uuml;r die Arbeitgeber sicher wichtigstes Element der Agenda 2010, die Hartz-IV Gesetze, hat der Ex-B&uuml;rgermeister von W&uuml;rselen kein Wort verloren. Aber dies reicht aus und die Interessenvertreter des Kapitals stehen kurz vor dem Amoklauf. Nur als zynisch kann die Unterstellung bezeichnet werden, eine Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeld-I-Bezugs w&uuml;rde &bdquo;eine schnelle Wiederaufnahme von Arbeit erschweren&ldquo;. Nicht eine Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeld-I-Bezugs erschwert die Wiederaufnahme von Arbeit, sondern die Tatsache, dass die Unternehmen faktisch niemanden einstellen der 50 oder &auml;lter ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Trump will nicht nur Geld von uns<\/strong><br>\nBundesregierung und Bundeswehr stellen sich auf Forderungen der USA nach einem st&auml;rkeren, milit&auml;rischen Engagement Deutschlands ein. Diplomaten und Milit&auml;rs &auml;u&szlig;erten am Rande der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz die Erwartung, dass Washington unter dem neuen Pr&auml;sidenten Donald Trump nicht nur auf die Steigerung des deutschen Milit&auml;rbudgets, sondern auch auf eine aktivere Teilnahme der Bundeswehr an internationalen Milit&auml;rmissionen dr&auml;ngen werde. Die Sicherheitskonferenz war am Sonntag zu Ende gegangen. Als absehbare Beispiele wurden in M&uuml;nchen der Luftkrieg gegen den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS) in Syrien und im Irak, aber auch die Ausweitung des Afghanistaneinsatzes genannt. &ldquo;Trump will nicht nur mehr Geld von uns&rdquo;, sagte ein Bundeswehrgeneral, &ldquo;wir sollen endlich auch schie&szlig;en.&rdquo; Der General erinnerte daran, dass schon die Obama-Regierung wiederholt auf eine aktive Rolle der Nato im Krieg gegen den IS gepocht habe. &ldquo;Mit Trumps Truppe wird der Ton nun etwas sch&auml;rfer&rdquo;, glaubt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-bundeswehr-rechnet-mit-zusaetzlichen-forderungen-aus-usa-a-1135441.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &bdquo;Endlich auch schie&szlig;en&ldquo; &hellip; ja, das ist der Traum vieler Bundeswehrgener&auml;le, Journalisten und der Eisenhelmfraktion in der Politik rund um Ursula von der Leyen. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37048\">Ein Gl&uuml;ck, dass wir den Parlamentsvorbehalt noch haben<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland: Das Sparen am eigenen Leib sp&uuml;ren<\/strong><br>\nDie eigene Bettw&auml;sche ins Krankenhaus mitbringen, bis zu 80 Prozent des Gehalts f&uuml;r Steuern und Sozialabgaben abgeben: Die Sparma&szlig;nahmen, die Griechenland von der EU verordnet wurden, sind in jedem Bereich des &ouml;ffentlichen Lebens angekommen. Kritiker werfen der Regierung Tsipras vor, die Wirtschaft zu bremsen. (&hellip;) Tsipras habe ja beim Referendum im Juni 2015 ein klares &ldquo;Nein&rdquo; von der griechischen Bev&ouml;lkerung bekommen, was die Weiterf&uuml;hrung der Austerit&auml;tspolitik angeht, sagt Dimitris. Dass der griechische Premierminister trotzdem ein drittes Hilfspaket unterzeichnete und sich seit Monaten mit erfolglosen Verhandlungen herumschl&auml;gt, findet der Rentner erb&auml;rmlich: &ldquo;Irgendwann mal muss es auch gut sein. Wir m&uuml;ssen reagieren! Wollt ihr uns nicht? Okay, dann gehen wir halt! Tsipras h&auml;tte das schon l&auml;ngst machen m&uuml;ssen, das Volk stand ja hinter ihm!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/griechenland-beratungen-in-bruessel-das-sparen-am-eigenen.795.de.html?dram:article_id=379504\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Griechenland kann noch mehr sparen&ldquo;<\/strong><br>\nAlexis Tsipras will seiner Klientel keine weiteren K&uuml;rzungen zumuten. Kritiker aus Griechenland sehen allerdings noch Sparpotential im eigenen Land. (&hellip;) Der ehemalige konservative Vizefinanzminister Petros Doukas stellt sich dem Eindruck entgegen, dass die Staatsausgaben nicht mehr gek&uuml;rzt werden k&ouml;nnten: &bdquo;Es gibt noch die M&ouml;glichkeit von Einsparungen, beim &ouml;ffentlichen Dienst im weiteren Sinne, und bei Staatsunternehmen&ldquo;, sagt Doukas. (&hellip;) W&auml;hrend Tsipras zur Abschreckung das Gespenst neuer Steuererh&ouml;hungen und Rentenk&uuml;rzungen f&uuml;r die bisher schwer geschr&ouml;pfte gehobene Mittelklasse heraufbeschw&ouml;rt, sch&uuml;tzt er weiterhin seine eigene W&auml;hlerklientel. Mit einem Einkommensteuerfreibetrag von 8636 Euro, &auml;hnlich hoch wie in Deutschland, muss die H&auml;lfte der Griechen keine Steuern zahlen. Wer niedrige Einkommen bezieht, darf in Relation zu den Beitr&auml;gen weiter auf &uuml;ppige Renten hoffen. Gesch&uuml;tzt sind auch &uuml;berh&ouml;hte Einkommen und die personelle &Uuml;berbesetzung in Bastionen von Tsipras&rsquo; Linkspartei Syriza etwa im staatlichen Strommonopol, das bisher von der Regierung Tsipras in vielen kleinen Gefechten mit den Gl&auml;ubigern vor Liberalisierung und Aufteilung gesch&uuml;tzt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eurokrise\/griechenland\/opposition-kritisiert-tsipras-griechenland-kann-noch-mehr-sparen-14887566.html\">FAZ.net<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die Rolle der Konservativen in Griechenland, als, man kann es nicht anders ausdr&uuml;cken, Kollaborateure und Stiefellecker der Troika, ist einfach erb&auml;rmlich. Von der fortgesetzten Hetze der &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; gegen Griechenland, hier beispielhaft die FAZ, ganz abgesehen. Allein die Schlagzeile spricht f&uuml;r sich und was soll die Formulierung, Tsipras wolle seine &ldquo;Klientel&rdquo; sch&uuml;tzen? Was macht dann die CDU\/CSU, wenn sie eine wirkungsvolle Erbschaftsteuer verhindert? Was macht die schwarze Null Sch&auml;uble dann, wenn er nichts gegen die jahrelang bekannte Gesetzesl&uuml;cke bei den sogenannten Cum-Ex-Gesch&auml;ften unternimmt? Der Gipfel der Hinweis, dass bei einem Einkommensteuerfreibetrag von 8636 Euro, die H&auml;lfte der Griechen keine Steuern zahlen muss, was wohl die angeblich laxe Steuermoral anprangern soll, aber nur zeigt, dass die H&auml;lfte der griechischen Erwerbsbev&ouml;lkerung inzwischen so niedrige Einkommen bezieht, dass sie gar keine Steuern zahlen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie Indien zum Versuchskaninchen von Bill Gates wurde &ndash; eine Verschw&ouml;rung beschrieben von den Hautpakteuren<\/strong><br>\nAuf einer Tagung des US-Finanzministeriums zu &bdquo;Finanziellen Inklusion&ldquo; Ende 2015 hat Bill Gates verk&uuml;ndet, dass seine Stiftung bis Ende 2018 den Zahlungsverkehr in Indien, Pakistan und Nigeria komplett auf bargeldlos umgestellt haben will, und dass er daran gemeinsam mit der indischen Zentralbank bereits seit etwa 2012 arbeitet. Der CEO von Paypal definierte Finanzielle Inklusion als ein Buzzwort das bedeutet, die Leute in das System zu bringen. Im System k&ouml;nnen sie dann, wie Bill Gates es ausdr&uuml;ckte &bdquo;beobachtet und bedient&ldquo; werden, und zwar nicht nur von den privaten Unternehmen und den nationalen Regierungen, sondern auch von den US-Diensten, die tunlichst verhindern sollten, dass Finanzstr&ouml;me auf ein digitales System gehen, mit dem die USA nicht verbunden sind, weil es dann n&auml;mlich viel schwieriger w&uuml;rde, die Transaktionen zu verfolgen, die man kennen oder blockieren will. Entsprechend diesem Gedankengang hat der US-Pr&auml;sident bereits 2012 einen Globalen Entwicklungsrat eingesetzt, der ihn dabei beraten sollte, wie man per Entwicklungspolitik und F&ouml;rderung der Finanziellen Inklusion die &bdquo;vitalen Sicherheitsinteressen der USA&ldquo; verteidigen und &bdquo;die Macht der USA&ldquo; mehren kann. Eine Vertreterin der Bill &amp; Melinda Gates Stiftung war nat&uuml;rlich dabei. Das war auch das Jahr, in dem USAID, die Entwicklungshilfeorganisation der US-Regierung und die Gates Stiftung die Better Than Cash Alliance gr&uuml;ndeten. Zu dieser Zeit begann die Gates Stiftung nach den Worten von Bill Gates auch, eng mit der indischen Zentralbank zusammenzuarbeiten, mit dem Ziel, den indischen Zahlungsverkehr bis Ende 2018 komplett auf bargeldlos umzustellen. Der Chef des indischen Ablegers der Gates Stiftung ist im Vorstand der indischen Notenbank f&uuml;r Finanzaufsicht zust&auml;ndig. Ein wichtiges Ziel auf dem Weg zur weltweiten Abschaffung von Bargeld ist f&uuml;r Bill Gates die Schaffung einer global harmonisierten biometrischen digitalen Identifikationsnummer f&uuml;r alle Erdenbewohner. Der Milliard&auml;rs Club World Economic Forum, wo Gates ein sehr einflussreiches Mitglied ist und seine Better-Than-Cash-Freunde ebenfalls vielzahlende Mitglieder sind, hat diese Zielsetzung &uuml;bernommen und ein Programm dazu gestrickt. Praktischer Weise ist der Vorsitzende der IT-Branche auf dem World Economic Forum 2015 und 2016 ebenfalls im Vorstand der indischen Notenbank.Damit auch die vielen Millionen Habenichtse auf der Welt sich der einheitlichen biometrischen Identifikationsmethode unterwerfen und den damit verbundenen digitalen Zahlungsverkehr nutzen, vertritt Gates die Philosophie, dass alle, die etwas von der Regierung haben wollen, gezwungen werden sollen, dies auf digitalem Weg entgegen zu nehmen und sich der biometrischen Identifizierung zu unterziehen. In Indien passiert das gerade in sehr gro&szlig;em Stil mit dem sogenannten Aadhaar-System. Auf entgegenstehende Entscheidungen des dortigen Verfassungsgerichts wird dabei keine R&uuml;cksicht genommen. (&hellip;) Das mit der engen Verbindung von Sicherheitsinteressen (wessen?) und Finanzieller Inklusion sieht die Bundesregierung offenbar ebenso wie der ehemalige US-Pr&auml;sident und Bill Gates. Vor wenigen Tagen  hat Entwicklungshilfeminister Gerd M&uuml;ller auf der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz (!) mit Bill Gates ein Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit mit der Bill &amp; Melinda Gates Stiftung unterzeichnet. Darin geht es prominent auch um die F&ouml;rderung der Finanziellen Inklusion, die als Entwicklungspolitik deklarieret wird.  (&hellip;) M&uuml;ller versprach auch, dass Finanzielle Inklusion bei den anstehenden G20-Treffen in Deutschland im Sommer ein zentrales Thema sein werde. Eine vom US-Pr&auml;sidenten eingesetzte Kommission hatte dem Pr&auml;sidenten empfohlen, die Weltbank und die G20 noch st&auml;rker in die den US-Sicherheitsinteressen dienende Kampagne zur Digitalisierung des Zahlungsverkehrs in den Entwicklungsl&auml;ndern einzuspannen. Check.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/785-gates-indien\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mehr als eine Million Stellen in Deutschland sind unbesetzt<\/strong><br>\nIn Deutschland hat es nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern noch nie so viele freie Stellen gegeben wie im Schlussquartal 2016. Mit 1,044 Millionen habe die Zahl der freien Jobs sogar &uuml;ber dem bisherigen Rekordniveau von Ende 2015 gelegen, berichtet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungsinstitut der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Demnach sind 81 Prozent der freien Stellen sofort zu besetzen. Auch das sei ein neuer H&ouml;chststand, berichtet das IAB. &ldquo;Die Ergebnisse zeigen eine anhaltend gute und robuste Arbeitsmarktnachfrage in ganz Deutschland&rdquo;, sagte IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mehr-als-eine-million-stellen-in-deutschland-sind-unbesetzt-a-1135599.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Laut Arbeitgeberpropagandisten kann es keine unfreiwillige  Arbeitslosigkeit geben, weil ein Arbeitsloser nur seinen Anspruchslohn <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Arbeitslosigkeit#Neoklassischer_Erkl.C3.A4rungsansatz\">beliebig weit senken muss<\/a>. Nach der entsprechenden Logik, symmetrisch angewendet, kann es keinen l&auml;nger dauernden Mangel an der passenden Arbeitskraft geben, denn der Arbeitgeber muss nur einen ausreichend hohen Lohn bieten, um Arbeitnehmer woanders abzuwerben. Wenn die gemeldeten offenen Stellen also real sind (nicht selbstverst&auml;ndlich, weil viele identische Stellen bei Kunden von mehreren Leiharbeitsdienstleistern ausgeschrieben werden), dann ist der behauptete Arbeitskr&auml;ftemangel freiwillig. Mit anderen Worten, die gebotenen Arbeitsbedingungen und L&ouml;hne sind viel zu niedrig, q. e. d. Bei den in anderen L&auml;ndern (Schweiz, &Ouml;sterreich, Frankreich, Belgien&hellip;) gezahlten Geh&auml;ltern sind deutsche Arbeitgeber schon lange nicht mehr konkurrenzf&auml;hig. Eigentlich m&uuml;ssten die Arbeitgeber mit den Gewerkschaften schnell &uuml;bereinkommen, dass deutliche Lohnerh&ouml;hungen dringend notwendig sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Donald Trump und die Panik der Eliten<\/strong><br>\nEin seltsam frisierter, eitler und gr&ouml;&szlig;enwahnsinniger Milliard&auml;r ist US-Pr&auml;sident geworden &ndash; und polarisiert mit Entscheidungen von Mauerbau bis Einwanderungsstopp. Den etablierten Medien ruft er ein launiges &bdquo;Ihr seid Fake News&ldquo; entgegen, verbreitet aber selbst munter Halbwahrheiten. Soll man das hinnehmen? Nein, Widerstand ist B&uuml;rgerpflicht &ndash; so oder &auml;hnlich schallt es zumindest laut aus den Medien, auch hierzulande. (&hellip;) Der Grund f&uuml;r das Unbehagen einflussreicher Eliten l&auml;sst sich kaum ernsthaft mit Trumps R&uuml;pelhaftigkeit, Chauvinismus oder Muslimfeindlichkeit erkl&auml;ren. Zum Auss&auml;tzigen machen ihn vielmehr Positionen, in denen es um Macht und viel Geld geht: etwa seine teilweise Abkehr von der Idee des internationalen Freihandels, sein Unwillen, Russland weiterhin kategorisch als Feind zu betrachten, sowie sein eher l&auml;ssiges Verh&auml;ltnis zur Nato. (&hellip;) Der Erfolg von Trump l&auml;sst sich ganz allgemein als j&uuml;ngstes Symptom einer langsam scheiternden Weltanschauung deuten. Die Ideologie, derzufolge &bdquo;wir&ldquo; im Westen das &bdquo;gute System&ldquo; sind, das zum Nutzen aller arbeitet, und daher berechtigt ist, die USA und die Welt zu dominieren, hat tiefe Risse bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umatter.news\/artikel-trump-panik-der-eliten\">Paul Schreyer bei umatter.news<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Aus Privat mach &ouml;ffentlich! Wie das Internet demokratisiert werden kann<\/strong><br>\nAus Gr&uuml;nden demokratischer Kontrolle ist eine Medienstrategie erforderlich, welche die Eigentumsverh&auml;ltnisse zu ver&auml;ndern hilft. Nicht die Abschaffung des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks ist das Gebot der Stunde, sondern das Nachdenken &uuml;ber von Werbung befreite, durch Steuern und Geb&uuml;hren finanzierte &ouml;ffentlich-rechtliche Internetdienste. Gesucht wird eine demokratische Alternative, die kapitalistischen Konzernen Paroli bieten kann. (&hellip;) Bei der Einrichtung &ouml;ffentlich-  rechtlicher Medien m&uuml;sste selbstverst&auml;ndlich darauf geachtet werden, dass hinreichende Vorkehrungen zum Schutz gegen politische und privatwirtschaftliche Einflussnahme getroffen   werden. (&hellip;) Insofern ist es dringend geboten, von der in dieser Hinsicht fatalen Entwicklung des geb&uuml;hrenfinanzierten Fernsehens in Deutschland zu lernen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/interventionen\/grundrechte\/kommunikationsfreiheit\/netzzensur\/interventionen-kampf-um-grundrechte-kommunikationsfreiheit-und-datenschutz-ueberwachung-und-datenschutz-facebook-freunde-in-und-als-gefahr\/\">Thomas Wagner bei Labournet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bayerisches Burka-Verbot soll kommen<\/strong><br>\nDas bayerische Kabinett hat ein weitreichendes Verbot von Vollverschleierungen beschlossen. Es soll im &ouml;ffentlichen Dienst aber auch an Schulen oder in Wahllokalen gelten. Au&szlig;erdem soll es im Freistaat eine Fu&szlig;fessel f&uuml;r terroristische Gef&auml;hrder geben. Das Tragen von Burka und Niqab wird im &Ouml;ffentlichen Dienst, in Hochschulen, Schulen, Kinderg&auml;rten, im Bereich der allgemeinen Sicherheit und Ordnung, sowie bei Wahlen verboten. Der Ministerrat habe dieses Burka-Verbot f&uuml;r besonders sensible Bereiche des &ouml;ffentlichen Lebens und des Kindeswohls entschieden, um schnell und rechtssicher auch ein solches Verbot im Landesrecht zu verankern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/kabinett-burka-verbot-100.html\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Auf M&uuml;nchens Prachtmeile, der Maximilianstra&szlig;e, zeigen sich weitaus mehr Burkatr&auml;gerinnen als besorgte B&uuml;rger. Es sind Touristinnen aus den Golfstaaten. Ihr Ausbleiben aufgrund einer neuen Kleiderordnung w&uuml;rde manchem Nobelmarken-Gesch&auml;ft gr&ouml;&szlig;te Schmerzen bereiten. Tja, wenn verschleierten Frauen goldene Kreditkarten dabei haben, werden sie von CDU und CSU hofiert. Mehr Heuchelei geht wirklich nicht mehr!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingslager in Libyen: &ldquo;Furchtbar, entsetzlich, grauenhaft&rdquo;<\/strong><br>\nDer UNO-Koordinator f&uuml;r Libyen, Martin Kobler, hat davor gewarnt, aus dem Mittelmeer gerettete Bootsfl&uuml;chtlinge nach Libyen zur&uuml;ckzubringen. Die Lage vor Ort sei menschenunw&uuml;rdig, sagte Kobler der &ldquo;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&rdquo;. Die Zust&auml;nde in den 21 Lagern, in denen sich derzeit Fl&uuml;chtlinge bef&auml;nden, seien &ldquo;furchtbar, entsetzlich und grauenhaft&rdquo;. Die Menschen w&uuml;rden im Dunkeln eingepfercht, m&uuml;ssten in Schichten schlafen und litten an Unterern&auml;hrung. Dar&uuml;ber hinaus existierten Lager, die von Schleppern illegal betrieben w&uuml;rden und f&uuml;r UNO-Vertreter nicht zug&auml;nglich seien, sagte Kobler. Von Fl&uuml;chtlingen wisse er, dass dort gefoltert und vergewaltigt werde. Zum Teil gebe es sogar Erschie&szlig;ungen, um Platz f&uuml;r Neuank&ouml;mmlinge zu schaffen. Der UNO-Koordinator h&auml;lt das gesamte Vorhaben der Bundesregierung und der EU f&uuml;r unrealistisch, mit Libyen nach dem Vorbild des T&uuml;rkei-Deals einen Fl&uuml;chtlingspakt zu schlie&szlig;en. Libyen sei kein funktionierender Staat. &ldquo;Mit welcher Regierung will man einen solchen Pakt schmieden? Deutschland unterh&auml;lt bislang schlie&szlig;lich nicht einmal eine eigene Botschaft in dem Land.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlingslager-in-libyen-furchtbar-entsetzlich-grauenhaft.1818.de.html?dram:article_id=379493\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: Fl&uuml;chtlingstrag&ouml;die in Libyen: Helfer entdecken 74 ertrunkene Migranten<\/strong><br>\nVor der libyschen K&uuml;ste sind bei einer neuen Fl&uuml;chtlingstrag&ouml;die Dutzende Migranten ertrunken. 74 Leichen seien an der K&uuml;ste des B&uuml;rgerkriegslandes angesp&uuml;lt worden, sagte der regionale Sprecher der Internationalen F&ouml;deration der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, Stephen Ryan. Das Boot der Verungl&uuml;ckten habe am Samstag in der Stadt Sabrata etwa 70 Kilometer von Tripolis entfernt abgelegt, teilte der Sprecher der Internationalen Organisation f&uuml;r Migration, Flavio Di Giacomo, auf Twitter mit. Insgesamt seien 110 Menschen an Bord gewesen. Das Schicksal der noch nicht gefundenen Fl&uuml;chtlinge blieb zun&auml;chst unklar. Fotos zeigten Helfer beim Bergen der K&ouml;rper an einem Strand. Die Leichen sind in S&auml;cken auf dem Sand aufgereiht. In der N&auml;he wurde der IFRC zufolge ein zerrissenes Schlauchboot gefunden. Immer wieder sterben Migranten beim Versuch, Europa vom chaotischen Libyen aus in teils schrottreifen Booten zu erreichen.2016 wagten mehr als 180.000 Menschen die riskante &Uuml;berfahrt. &Uuml;ber 5.000 ertranken laut IOM im Mittelmeer &ndash; die h&ouml;chste je verzeichnete Opferzahl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Helfer-entdecken-74-ertrunkene-Migranten-article19712496.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>1,4 Millionen Kindern droht Hungertod<\/strong><br>\nUNICEF schl&auml;gt Alarm: Millionen Kinder in Nigeria, Sudan, S&uuml;dsudan und Jemen drohen zu verhungern. Besonders schlimm ist die Lage im B&uuml;rgerkriegsland Jemen. Das UN-Kinderhilfswerk appellierte an die Weltgemeinschaft, zu helfen. Wegen Mangelern&auml;hrung droht knapp 1,4 Millionen Kindern in den L&auml;ndern Nigeria, Somalia, S&uuml;dsudan und Jemen nach UNICEF-Angaben der Hungertod. Im Jemen, in dem seit zwei Jahren Krieg herrscht, litten rund 462.000 Kinder unter akuter Mangelern&auml;hrung &ndash; ein Anstieg von fast 200 Prozent seit 2014, teilte das Kinderhilfswerk mit. Im Nordosten Nigerias seien 450.000 Kinder betroffen. Im vom B&uuml;rgerkrieg zerrissenen S&uuml;dsudan litten mehr als 270.000 Kinder unter schwerer Mangelern&auml;hrung, in Somalia derzeit rund 185.000. Diese Zahl k&ouml;nne aber in den kommenden Monaten auf 270.000 steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/hungertod-kinder-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Brasilien: Das verwahrloste Erbe von Olympia 2016<\/strong><br>\nVor einem halben Jahr schaute die Sportwelt auf Rio. Nun geben die Olympia-St&auml;tten ein schlimmes Bild ab. Am gr&ouml;&szlig;ten ist das Drama um das ber&uuml;hmte Maracan&atilde;-Stadion. (&hellip;) Der Macher der ersten Olympischen Spiele in S&uuml;damerika, der inzwischen abgetretene B&uuml;rgermeister Eduardo Paes, hatte betont: &bdquo;Es wird keine wei&szlig;e Elefanten geben&ldquo;. Sprich Stadien, die nach Olympia vor sich hingammeln. Als abschreckende Beispiele zeigte er v&ouml;llig verwahrloste Stadien und die Kanustrecke in Athen. Er stellte schicke Powerpoint-Pr&auml;sentationen vor, was aus dem Olympiapark im Stadtteil Barra werden wird. Es sollten mehrere Beachvolleyballfelder auf dem gro&szlig;en Areal entstehen, die Arena Carioca 3 (hier fanden Fechten und Taekwondo statt) in eine Schule f&uuml;r 850 Sch&uuml;ler umgebaut werden &ndash; Arenen wie das Velodrome sollten als Leistungssportzentrum genutzt werden. Aber: Es fand sich kein Investor, die Sportst&auml;tten fristen ein ungenutztes Dasein, die Pl&auml;ne sind nur welche auf dem Papier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/sportpolitik\/maracana-olympia-stadien-vergammeln-nach-rio-2016-14886665.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man muss doch festhalten, dass an den Olympischen Spielen, gigantomanisch wie aktuell, nur das IOC verdient und die Ausrichter nicht nur wenig Nutzen haben, sondern durch die exorbitanten Ausgaben enormer Schaden entsteht und die weitere Entwicklung behindert wird. Das wird aber wohl zunehmend &uuml;berall eingesehen (in M&uuml;nchen, in Hamburg, in Budapest&hellip;) &ndash; und zum Gl&uuml;ck anscheinend auch in der FAZ.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hirnforscher Gerald H&uuml;ther: Nur gemeinsam sind wir stark<\/strong><br>\nDer Mensch kann seine Potenziale nur in Gemeinschaft mit anderen entfalten, meint der Hirnforscher Gerald H&uuml;ther. Daf&uuml;r m&uuml;ssten sich diese aber als Subjekte begegnen. Und das sei nur in nicht-hierarchischen Strukturen m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/hirnforscher-gerald-huether-nur-gemeinsam-sind-wir-stark.1008.de.html?dram:article_id=379479\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Amnesty-Jahresbericht: Menschenrechte weltweit unter Beschuss<\/strong><br>\nIn allen Regionen der Welt wurde 2016 versucht, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen, hei&szlig;t es in der j&auml;hrlichen Bilanz von Amnesty International<br>\nAuf den Schildern, die &auml;ltere Frauen mit Kopft&uuml;chern hochhalten, steht: &ldquo;Wir wollen die Todesstrafe&rdquo;. Die Anw&auml;lte, die als Pflichtverteidiger benannt wurden, weigern sich, ihre Aufgabe zu &uuml;bernehmen. Und im Grunde ist der Prozess gegen die 44 angeklagten Soldaten, der am Montag in der t&uuml;rkischen Stadt Mugla begann, schon gelaufen. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie Staatschef Tayyip Erdogan entf&uuml;hren oder gar umbringen wollten. Seit dem vereitelten Putsch des Milit&auml;rs im Sommer 2016 und dem sich abzeichnenden Gegenputsch durch den mit Notstandsdekreten regierenden Pr&auml;sidenten ist die T&uuml;rkei eines der gr&ouml;&szlig;ten Probleml&auml;nder der Menschenrechtsorganisation Amnesty International geworden. [&hellip;]<br>\nIn Europa werden nicht nur die strengen Gesetze der ehemaligen Staaten der Sowjetunion kritisiert, sondern allen voran Gro&szlig;britannien. Mit dem Investigatory Powers Act, der im November eingef&uuml;hrt wurde, h&auml;tte sich die Regierung die &ldquo;vielleicht umfangreichste und gezielteste &Uuml;berwachungsmacht&rdquo; verliehen. Dadurch werden Internet- und Telefonanbieter verpflichtet, Daten f&uuml;r zw&ouml;lf Monate zu speichern und den Beh&ouml;rden uneingeschr&auml;nkten Zugriff darauf zu geben<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000052967038\/Amnesty-Jahresbericht-Menschenrechte-unter-Beschuss\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Unbehagen an der Kulturarbeit<\/strong><br>\nEigentlich sollten soziale Rechte und kollektive Vereinbarungen vor Ausbeutung und Selbstausbeutung sch&uuml;tzen. Aber gerade im Kulturbetrieb sind zweifelhafte Entlohnungspraktiken an der Tagesordnung.<br>\nDie Kassen sind leer, die kreativen K&ouml;pfe voll mit spannenden, neuen, diskursiven Projekten, die sich in Lebensl&auml;ufen junger, aufstrebender K&uuml;nstler gut machen. Da holt sich ein gut subventioniertes Stadttheater mit Kost und Logis entlohnte, hoch qualifizierte Spezialisten f&uuml;r die Verwirklichung eines Prestigeprojektes und erkl&auml;rt die Ungleichheit zwischen den Akteuren zum Inhalt des Projektes.<br>\nSoziale Ungleichheit, Unsicherheit und Ausbeutung geschieht unter dem Deckmantel von Diskursen der Freiheit, Kreativit&auml;t, Selbstverwirklichung und Gesellschaftskritik. Sicherheit wird gegen vermeintliche Freiheit eingetauscht.<br>\nDas Unbehagen dar&uuml;ber, wie Kultur organisiert ist, w&auml;chst stetig. Das Kulturleben, das auf prek&auml;rer und schlecht bezahlter Arbeit sowie auf einer Machtungleichheit beruht, hat ein Systemproblem.<br>\nPrim&auml;r geht es aber nicht um gute oder schlechte Bezahlung, sondern vielmehr um Gleichheit, also um die Sicherung der Unabh&auml;ngigkeit kultureller Arbeit. Wer in einem sozialen Ungleichheitsverh&auml;ltnis lebt und arbeitet, bleibt oft allein. Die allgemeine Problematik wird verhandelt, die Thematisierung der Ungerechtigkeiten im eigenen Arbeitsbereich aber ger&auml;t ins Hintertreffen bzw. ist oft den Akteuren selbst nicht pr&auml;sent.<br>\nLow Budget wird zum Programm erkl&auml;rt. Sich damit abzufinden ist der falsche Ansatz. Ungleiche Arbeitsverh&auml;ltnisse sind nicht nur f&uuml;r die Betroffenen ungerecht, sondern untergraben gesellschaftliche Solidarit&auml;t und das soziale Klima insgesamt.<br>\n&ldquo;Forschungsf&ouml;rderung&rdquo; ist der offizielle Begriff f&uuml;r das Prinzip, Abh&auml;ngigkeit im universit&auml;ren System herzustellen. 90% der an Universit&auml;ten Lehrenden sind befristet besch&auml;ftigt. Dadurch, dass Forschungsprojekte benannt und beziffert werden m&uuml;ssen, ist Arbeiten nach eigenen Ma&szlig;st&auml;ben nicht m&ouml;glich. Hochschulprofessuren ohne Projektapparat und Forschen mit Freir&auml;umen gibt es nicht mehr. Dazu kommt, dass gleiche Arbeit nicht gleich bezahlt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/kultur\/nachtstudio\/kulturarbeit-lowbudget-ausbeutung-100.html\">BR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein sehr interessanter Beitrag, der belegt wie der Neoliberalismus alle gesellschaftlichen Bereiche, auch Kultur und Wissenschaft, unterminiert und zerfrisst. Gerade die Universit&auml;ten sind Orte schlimmster prek&auml;rer Arbeitsverh&auml;ltnisse. Umschrieben werden die Zust&auml;nde mit dem nicht minder b&ouml;sen Euphemismus der &ldquo;unternehmerischen Hochschule&rdquo;. Mit dem Kampf gegen den Neoliberalismus h&auml;tte etwa die SPD ein riesiges Themengebiet. Aber sie hat sich daf&uuml;r entschieden den B&uuml;rgern eine Variante der Geschichte von des Kaisers neue Kleider vorzuspielen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>AfD f&auml;llt in Umfrage auf tiefsten Wert seit Ende 2015<\/strong><br>\nDer Schulz-Effekt geht auch an der Alternative f&uuml;r Deutschland nicht vorbei: In einer neuen Umfrage verliert die Partei drei Prozentpunkte. Die SPD gewinnt im Vergleich zum Januar deutlich dazu &ndash; bleibt aber hinter der Union.<br>\nEs geht weiter aufw&auml;rts f&uuml;r die SPD: In der neuen Allensbach-Umfrage f&uuml;r die &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; kommt die Partei dank ihres neuen Kanzlerkandidaten Martin Schulz auf 30,5 Prozent. Das ist ein Zugewinn von 7,5 Prozentpunkten im Vergleich zur vorherigen Umfrage aus dem Vormonat. Die Union verliert und kommt auf 33 Prozent (minus drei). Damit schrumpft der Abstand innerhalb von einem Monat von 13 Punkten auf gerade mal zweieinhalb.<br>\nDie Sozialdemokraten befinden sich seit der Festlegung auf Schulz als Kanzlerkandidaten im Umfragehoch. Die Partei will den fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten des Europaparlamentes im M&auml;rz offiziell zum Spitzenkandidaten w&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article162277112\/AfD-faellt-in-Umfrage-auf-tiefsten-Wert-seit-Ende-2015.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Kaum berichten die gro&szlig;en Medien ein, zwei Wochen mal &uuml;ber etwas anderes als &bdquo;Fl&uuml;chtlinge, Terror, Islam&ldquo;, sinkt die AfD dramatisch in der W&auml;hlergunst. &Uuml;berraschend ist das nicht. Aber die AfD-Unterst&uuml;tzer in den Medienh&auml;usern werden sicher in der &bdquo;hei&szlig;en Phase&ldquo; des Wahlkampfs noch ein paar AfD-Leckerli in der Hinterhand haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>G+J will Facebook bei Fake News helfen, fordert aber &bdquo;Gesch&auml;ftsbeziehung&ldquo;<\/strong><br>\nFacebook hat eine ganze Reihe von deutschen Medien angesprochen, beim Kampf gegen so genannte Fake News mitzuhelfen. Das Journalismus B&uuml;ro Correctiv ist dabei, ARD und ZDF haben abgesagt, Focus Online pr&uuml;ft noch, ist aber &ldquo;grunds&auml;tzlich bereit&rdquo;. Auch Gruner + Jahr wurde von Facebook angefragt und zeigt sich grunds&auml;tzlich gespr&auml;chsbereit. &ldquo;Wenn wir dann sinnvoll daran mitwirken k&ouml;nnen, dass sich Falschmeldungen nicht weiter verbreiten, werden wir das tun. Wir freuen uns auf die Gespr&auml;che&rdquo;, so G+J-Chefin Julia J&auml;kel. Es gibt aber Bedingungen. (&hellip;) Im Zuge der &bdquo;Fact Checking Initiative&ldquo; sollen Facebook-Nutzer Inhalte als &bdquo;Fake News&ldquo; melden k&ouml;nnen. Dabei will Facebook Tools bereitstellen, mit denen Redaktionen von einem Algorithmus als zweifelhaft erkannte Nachrichten pr&uuml;fen und diese gegebenenfalls als umstritten markieren k&ouml;nnen. Um eine L&ouml;schung von Inhalten geht es zun&auml;chst nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/02\/21\/gruner-jahr-will-facebook-grundsaetzlich-beim-fake-news-problem-helfen-stellt-aber-bedingungen\/\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> &bdquo;Um eine L&ouml;schung von Inhalten geht es zun&auml;chst nicht.&ldquo; Aber vorsortieren will man schon mal &hellip; Wie praktisch, wenn die gr&ouml;&szlig;ten Medienh&auml;user selbst dann sp&auml;ter gegebenenfalls Nachrichten, etwa der unliebsamen Konkurrenz der Alternativmedien, als &bdquo;unseri&ouml;s&ldquo; und &bdquo;Fake&ldquo; aussortieren k&ouml;nnen. Die Strukturen f&uuml;r solche M&ouml;glichkeiten schafft man jedenfalls gerade. Die Medienmanagerin Julia J&auml;kel ist in Elitenkreisen sehr gut vernetzt, geh&ouml;rte 2015 und 2016 zur Handvoll deutscher Teilnehmer bei der Bilderberg-Konferenz. Das von ihr geleitete Verlagshaus Gruner + Jahr befindet sich im Besitz von Bertelsmann, dessen Tochter Arvato bereits <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/exklusive-sz-magazin-recherche-inside-facebook-1.3297138\">routinem&auml;&szlig;ig f&uuml;r Facebook Eintr&auml;ge von Nutzern l&ouml;scht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>SPD l&auml;utet traditionelles linkes Halbjahr vor wichtigen Wahlen ein<\/strong><br>\nEs ist wieder so weit: Die F&uuml;hrungsspitze der SPD hat heute Morgen bei einem Treffen im Willy-Brandt-Haus in Berlin den Beginn des traditionellen linken Halbjahres vor den n&auml;chsten Bundestagswahlen eingel&auml;utet. In dieser Zeit ist das Spitzenpersonal darum bem&uuml;ht, die SPD wie eine Partei wirken zu lassen, die Politik f&uuml;r Arbeiter und Geringverdiener macht. &ldquo;Liebe Genossinnen und Genossen, das traditionelle linke Halbjahr vor der Bundestagswahl ist hiermit feierlich er&ouml;ffnet&rdquo;, verk&uuml;ndete der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann und klingelte laut h&ouml;rbar mit der sogenannten &ldquo;Glocke des kleinen Mannes&rdquo;. Nachdem der Applaus abebbte, erkl&auml;rte er: &ldquo;Jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir uns f&uuml;r einige Monate auf unsere sozialdemokratischen Wurzeln zur&uuml;ckbesinnen.&rdquo; Ab sofort sei es SPD-Wahlk&auml;mpfern zur Sch&auml;rfung des linken Profils der Partei ausdr&uuml;cklich erlaubt, soziale Forderungen zugunsten der Arbeiterschaft zu formulieren: &ldquo;H&ouml;here L&ouml;hne, eine Abkehr von der Agenda 2010, Steuern runter, Steuern rauf f&uuml;r Reiche, h&ouml;here Renten &ndash; v&ouml;llig egal!&rdquo;, so Oppermann. &ldquo;Aber bitte beachtet, liebe Genossen: Am Montag nach der Wahl werde ich diese Glocke noch einmal l&auml;uten. Und ab diesem Zeitpunkt muss das alles wieder vergessen sein.&rdquo; Parteienforscher versuchen bis heute herauszufinden, warum es in Deutschland W&auml;hler gibt (immerhin 20 bis 30 Prozent), die immer noch auf das traditionelle linke Halbjahr der SPD hereinfallen. &ldquo;Hier scheinen &auml;hnliche psychische Prozesse abzulaufen wie bei einer vom Partner misshandelten Person&rdquo;, erkl&auml;rt Parteienforscher Walter Rebke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/02\/traditionelles-linkes-halbjahr.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37116","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37116"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37116\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37119,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37116\/revisions\/37119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37116"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}