{"id":3713,"date":"2009-01-19T20:37:11","date_gmt":"2009-01-19T19:37:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3713"},"modified":"2018-06-19T15:20:12","modified_gmt":"2018-06-19T13:20:12","slug":"die-spd-fuehrung-steht-vor-dem-strategischen-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3713","title":{"rendered":"Die SPD-F\u00fchrung steht vor dem strategischen Nichts"},"content":{"rendered":"<p>Das k&ouml;nnte einem egal sein, wenn unser Land nicht dringend einer politischen Alternative bed&uuml;rfte. Wenn gerade in einer so kritischen Situation wie der Finanzkrise Sanktionen gegen&uuml;ber den Hauptverantwortlichen wie gestern in Hessen ausbleiben, weil es keine erkennbare Alternative gibt, dann geht uns das alle an. Deshalb ist es nicht nur eine Angelegenheit der SPD-F&uuml;hrung, &uuml;ber das Scheitern ihrer bisherigen Strategie Rechenschaft abzulegen. Wir hocken nolens volens mit im Boot. Eine ehrliche Analyse ist die erste Voraussetzung f&uuml;r eine Korrektur. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die Strategie der SPD, soweit eine erkennbar war, ist gescheitert.<\/strong><\/p><p>Nach der Zerst&ouml;rung der Option auf die politische F&uuml;hrung schwindet jetzt auch die Chance auf weitere Beteiligung an der politischen Macht:<\/p><ol>\n<li>Ihre Koalitionsstrategie ist gescheitert.<\/li>\n<li>Ihre Personalstrategie zieht nicht.<\/li>\n<li>Ihre Pr&auml;sentation als breite linke Volkspartei gibt es nicht mehr.<\/li>\n<li>Die negative Haltung der SPD-F&uuml;hrung zu einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei verschlie&szlig;t ihr die notwendige Option f&uuml;r eine andere Macht-Alternative und erweist sich noch dazu immer mehr als absolut unglaubw&uuml;rdig.<\/li>\n<li>Sie l&auml;sst ihre potentiellen Partner stigmatisieren beziehungsweise macht beim Diffamieren selbst mit. Und die politischen Gegner f&ouml;rdert sie.<\/li>\n<li>Die SPD F&uuml;hrung nutzt die sich bietenden Gelegenheiten zur Profilierung und zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit CDU\/CSU und FDP nicht &ndash; im konkreten Fall nicht die Finanzkrise, die eigentlich zu einer vernichtenden Niederlage der neoliberal gepr&auml;gten Parteien f&uuml;hren m&uuml;sste.<\/li>\n<li>Ihr Versuch, sich wenigstens einen Teil der Medien geneigt zu machen, ist kl&auml;glich gescheitert.<\/li>\n<\/ol><p>Im Einzelnen:<\/p><p><strong>Zu 1. Ihre Koalitionsstrategie ist gescheitert.<\/strong><br>\nSchon seit l&auml;ngerem zeichnet sich ab, dass zumindest M&uuml;ntefering, Steinmeier und Steinbr&uuml;ck auf die Fortsetzung der gro&szlig;en Koalition unter der F&uuml;hrung von Angela Merkel setzen. Darauf wiesen wir in den NachDenkSeiten schon mehrmals und mit Belegen versehen hin. Zum Beispiel hier: <a href=\"?p=3367\">&ldquo;Warum sollte man Mitglied einer fremdbestimmten Partei sein, die obendrein kein Interesse an der Macht hat?&rdquo;<\/a><br>\nDiese Strategie wurde in den vergangenen Monaten schon durch Umfragen immer wieder als illusion&auml;r best&auml;tigt, &uuml;brigens auch deshalb, weil eine gro&szlig;e Volkspartei wie die SPD an Image gewaltig verliert, wenn sie nur auf den zweiten Platz setzt. Die Umfragen sind durch das hessische Landtagswahlergebnis als einigerma&szlig;en verl&auml;sslich best&auml;tigt worden. Schwarz-Gelb wird aller Voraussicht nach, wenn die SPD sich keine andere Strategie ausdenkt, die Wahl im September gewinnen.<br>\nDie SPD hat selbst in vielerlei Hinsicht zu diesem Niedergang beigetragen, unter anderem eben mit ihrer Strategie, auf die Fortsetzung der gro&szlig;en Koalition zu setzen. In den Augen der meisten W&auml;hlerinnen und W&auml;hler d&uuml;rfte das als Eingest&auml;ndnis gewertet worden sein, sich mit der Rolle des Juniorpartners der Union zufrieden zu geben.<\/p><p><strong>Zu 2. Ihre Personalstrategie ist gescheitert.<\/strong><br>\nJeder Wahlkampfplaner wei&szlig;, dass bei Wahlentscheidungen Personen und an Personen fest zu machende Emotionen eine wichtige Rolle spielen. Die Spitzenkandidaten m&uuml;ssen interessant sein, sie sollten wenigstens ein bisschen Sexappeal haben, sie sollten etwas ausstrahlen, sie sollten die Menschen interessieren, sie zur Kommunikation auch &uuml;ber diese Personen animieren. Eine einigerma&szlig;en gute Parteif&uuml;hrung denkt auch an diese Qualit&auml;ten, wenn sie sich f&uuml;r ein Personaltableau entscheidet.<br>\nDiese banale Erkenntnis scheint der in der SPD herrschenden Gruppe v&ouml;llig fern zu liegen. Steinmeier erscheint als tr&ouml;ge, genauso M&uuml;ntefering und Steinbr&uuml;ck. Dass diese Menschen Interesse ausl&ouml;sen, dass man &uuml;ber sie positiv kommunizieren k&ouml;nnte, das ist eher unvorstellbar.<br>\nNun kann man einwenden, daf&uuml;r k&ouml;nnten diese Personen nichts. Das ist richtig. Aber eine Parteif&uuml;hrung, die gewinnen will, muss ihre Verantwortung dann eben wahrnehmen und ein anderes Tableau zusammenstellen. Oder sie muss, wenn sie diese Voraussetzungen nicht schaffen kann, hilfsweise zumindest soviel interessanten Stoff anbieten, dass die Nachteile der Personen und ihrer Ausstrahlung so weit es geht ausgeglichen werden. &ndash; Die Finanzkrise w&uuml;rde sehr viel Stoff f&uuml;r einen solchen thematischen Ausgleich f&uuml;r personale Schw&auml;chen bieten. Man hat den Eindruck, dass die handelnden Personen danach nicht einmal suchen.<\/p><p><strong>Zu 3. Ihre Pr&auml;sentation als breite linke Volkspartei gibt es nicht mehr.<\/strong><br>\nDer sozialdemokratische Spitzenkandidat Sch&auml;fer-G&uuml;mbel sprach am Wahlabend von der Zerrissenheit seiner Partei. Das m&uuml;sste doch auch f&uuml;r die Berliner Spitze der SPD ein Fingerzeig auf die alte Erkenntnis sein, dass die SPD wie auch die andere Volkspartei Wahlen nur gewinnen kann, wenn sie in einer breiten Formation antritt, personell und vor allem inhaltlich. Sie muss verschiedene Gruppen binden und motivieren.<br>\nMit der Kritik und letztendlich der publizistischen und personellen Vernichtung der &uuml;berdurchschnittlich erfolgreichen Wahlk&auml;mpferin Andrea Ypsilanti haben die SPD-F&uuml;hrung und die dort offenbar bestimmenden Seeheimer Kreise die SPD auf einen rechten Kern eingedampft. Mit dieser personellen und inhaltlichen Ver&auml;nderung wird die SPD nicht mehr das f&uuml;r die politische F&uuml;hrung notwendige breite W&auml;hlerpotenzial mobilisieren k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Zu 4.: Die negative Haltung der SPD-F&uuml;hrung zu einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei verschlie&szlig;t ihr die notwendige Option f&uuml;r eine andere Macht-Alternative und erweist sich noch dazu immer mehr als absolut unglaubw&uuml;rdig.<\/strong><br>\nWenn die CDU\/CSU und auch die FDP die SPD nicht brauchen, dann hat die SPD keine Option, weil sie zumindest auf Bundesebene die Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgeschlossen hat. Immer mehr wird zudem deutlich, was man sich eigentlich auch schon an allen f&uuml;nf Fingern einer Hand abz&auml;hlen konnte, dass die SPD F&uuml;hrung mit dem Spagat &bdquo;In Gemeinden und L&auml;ndern Zusammenarbeit mit der Linkspartei Ja, im Bund Nein&ldquo; nicht durchkommen wird. Das glauben der SPD-F&uuml;hrung die anderen Parteien und die Medien nicht, und es glauben ihr auch die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler nicht. Wie kann man eine so groteske Strategie dennoch fortf&uuml;hren?<\/p><p><strong>Zu 5.: Die SPD l&auml;sst ihre potentiellen Partner stigmatisieren beziehungsweise macht beim Diffamieren selbst mit. Und die politischen Gegner f&ouml;rdert sie.<\/strong><br>\nMit der Ablehnung der Zusammenarbeit mit der Linkspartei (auf Bundesebene) verbunden ist, dass die SPD dies irgendwie begr&uuml;nden muss. Sie begr&uuml;ndet es nunmehr seit Existenz der Linkspartei mit den gleichen Argumenten wie das die konservativen Parteien auch tun: kein Programm, Populisten, alte Kommunisten, nicht verl&auml;sslich in der Au&szlig;enpolitik, usw. Einmal abgesehen davon, dass diese Vorw&uuml;rfe nicht stimmen, &uuml;bersieht die SPD F&uuml;hrung, dass sie mit dieser Taktik das linke Lager insgesamt schw&auml;cht und damit auf lange Sicht auch ihre M&ouml;glichkeiten, sp&auml;ter oder heute schon auf Landesebene Koalitionen links von der Mitte zu schmieden.<br>\nSo zu verfahren widerspricht auch jeder historischen Erfahrung. F&uuml;r Willy Brandt war es v&ouml;llig klar, dass er trotz manchen Widerwillens z.B. gegen die Nazivergangenheit einiger Freien Demokraten und trotz ihrer Interessenverflechtung mit der Wirtschaft die sozialliberale Koalition und damit auch den Partner FDP 1969 ff. pflegen und auch loben muss. Und umgekehrt haben manche Freidemokraten damals verstanden, dass sie die Zusammenarbeit mit der SPD loben m&uuml;ssen, wenn das gemeinsame B&uuml;ndnis Boden gewinnen sollte.<br>\nNichts davon hat die jetzige SPD F&uuml;hrung begriffen oder nichts davon will sie begreifen. Sie schm&auml;lert durch ihre &ouml;ffentliche Agitation die eigenen Koalitionsm&ouml;glichkeiten und erweitert jene ihrer politischen Gegner auf der rechten.<br>\nDie Avancen f&uuml;r und das Werben der SPD F&uuml;hrung um die Zusammenarbeit mit CDU\/CSU und FDP st&auml;rken deren Image und deren W&auml;hlerpotenzial.<\/p><p><strong>Zu 6.: Die SPD F&uuml;hrung nutzt die sich bietenden Gelegenheiten zur Profilierung und zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit CDU\/CSU und FDP nicht &ndash; im konkreten Fall nicht die Finanzkrise, die eigentlich zu einer vernichtenden Niederlage der neoliberal gepr&auml;gten Parteien f&uuml;hren m&uuml;sste.<\/strong><br>\nEs ist offensichtlich, dass die gro&szlig;z&uuml;gige Hilfe f&uuml;r die Banken und Versicherungen die besondere Klientel von CDU\/CSU und FDP bedient, w&auml;hrend gleichzeitig die typischen sozialdemokratischen W&auml;hler einerseits als Steuerzahler geschr&ouml;pft werden und andererseits durch die Zur&uuml;ckhaltung in der Besch&auml;ftigungspolitik mit ihren Sorgen um den Arbeitsplatz ziemlich alleingelassen werden.<br>\nInsbesondere die sichtbare Pl&uuml;nderung der &ouml;ffentlichen Kassen und die hohe Verschuldung zu Gunsten der Klientel der konservativen Parteien w&auml;ren ein fantastisches Thema, wenn es volksnah erkl&auml;rt w&uuml;rde und die notwendigen Entscheidungen gefordert w&uuml;rden. Die SPD m&uuml;sste wie die Linkspartei offensiv mit diesem Thema und mit den konservativen Parteien umgehen.<br>\nDas tut sie nicht, vermutlich deshalb nicht, weil ihr eigenes F&uuml;hrungspersonal ebenfalls mit der Finanzindustrie verflochten ist, und weil die SPD selbst an der neoliberalen Umgestaltung unseres Landes in den letzten Jahren ma&szlig;geblich mitgewirkt hat.<br>\nDas ist ein Riesenproblem und verlangte eigentlich dringend, dass einige Personen an der Spitze ausgewechselt werden.<\/p><p><strong>Zu 7.: Der Versuch der SPD, sich wenigstens einen Teil der Medien geneigt zu machen beziehungsweise zu halten, ist kl&auml;glich gescheitert.<\/strong><br>\nAm Wahlabend (Landtagswahl in Hessen) und bei der Lekt&uuml;re der Medien am folgenden Morgen konnte man beobachten, dass quasi die gesamte Medienwelt mit den gleichen zurechtgelegten &bdquo;Argumenten&ldquo; operiert und nahezu vollst&auml;ndig in vorgefertigte Kampagnen eingebaut ist: gegen die SPD wegen des &bdquo;Wortbruchs&ldquo;, gegen die Linken in der SPD in der Person Ypsilantis wie gegen die Linkspartei, f&uuml;r die Union, f&uuml;r die FDP, schon deutlich weniger f&uuml;r die Gr&uuml;nen, seit die Option Schwarz-Gr&uuml;n nicht mehr so wichtig ist, f&uuml;r die Abweichler der hessischen SPD, usw. Die Medien lie&szlig;en der SPD keine Schonung angedeihen. Auch der Verlust der Glaubw&uuml;rdigkeit ihrer Strategie der Zusammenarbeit mit der Linkspartei &ndash; Landtagswahlen Ja, Bundespr&auml;sidentenwahl ja, aber Bundestagswahlen nein &ndash; wurde breit ausgew&auml;lzt. Der Opportunismus der FDP, ihre Interessenverfilzung &ndash; kein Thema. Stattdessen bis in die Einzelheiten Einf&uuml;gung der Interviews, der Berichte, und der Analysen der Medien in die konservative\/neoliberale Strategie. Dem haben sich im Anschluss an die hessische Landtagswahl auch Journalisten angeschlossen, die vorher noch etwas z&ouml;gerlich gewesen waren.<br>\nDie SPD wird sich auf diesen Opportunismus und auch auf die grunds&auml;tzlich konservative Ausrichtung der Medienschaffenden einstellen m&uuml;ssen. Sie muss diese Entwicklung endlich zum gro&szlig;en Thema machen. Wer sonst sollte es tun, wenn nicht die davon betroffene gro&szlig;e Partei.<\/p><p><strong>Wegen der Fremdbestimmtheit der SPD-F&uuml;hrung wird man vermutlich damit rechnen m&uuml;ssen, dass sie keine ehrliche Analyse und so weiter macht wie bisher. Es w&auml;re sch&ouml;n, ich w&uuml;rde mich t&auml;uschen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das k&ouml;nnte einem egal sein, wenn unser Land nicht dringend einer politischen Alternative bed&uuml;rfte. Wenn gerade in einer so kritischen Situation wie der Finanzkrise Sanktionen gegen&uuml;ber den Hauptverantwortlichen wie gestern in Hessen ausbleiben, weil es keine erkennbare Alternative gibt, dann geht uns das alle an. Deshalb ist es nicht nur eine Angelegenheit der SPD-F&uuml;hrung, &uuml;ber<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3713\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[191,11,190],"tags":[489,250,246,251,254,253,252],"class_list":["post-3713","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-spd","category-strategien-der-meinungsmache","category-wahlen","tag-fremdbestimmung","tag-hessen","tag-linke-mehrheit","tag-muentefering-franz","tag-schaefer-guembel-thorsten","tag-steinbrueck-peer","tag-steinmeier-frank-walter"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3713","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3713"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3713\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20029,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3713\/revisions\/20029"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3713"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3713"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3713"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}