{"id":37144,"date":"2017-02-24T08:42:37","date_gmt":"2017-02-24T07:42:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144"},"modified":"2017-02-24T08:42:37","modified_gmt":"2017-02-24T07:42:37","slug":"hinweise-des-tages-2821","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h01\">Kommt der Mustersch&uuml;ler auf die Anklagebank?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h02\">Es geht auch anders: Portugal zahlt erneut Schulden an IWF vorzeitig zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h03\">Rekord-Anerkennungsquoten und Verfahrensstau bei Gerichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h04\">Der Abschiebestaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h05\">Bund schl&auml;gt Alarm wegen fehlender Sozialwohnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h06\">GfK-Marktforscher: Trump tr&uuml;bt Verbraucherstimmung in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h07\">Greuelgeschichte &uuml;ber Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h08\">&ldquo;Die Machtverh&auml;ltnisse haben sich deutlich ge&auml;ndert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h09\">EU-Sicherheitsforschung: Milliarden ausgegeben &ndash; ohne Ergebnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h10\">Wehrpflicht: Reaktivierung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h11\">Geb&uuml;hrenfreies Studium gibt&rsquo;s fast nur noch in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h12\">Zusammenarbeit mit Bertelsmann &ndash; Kritik an Landesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h13\">Pegida mischt sich in Polizeiarbeit ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h14\">Die franz&ouml;sische Sozialdemokratie zwischen Neuanfang und Spaltung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h15\">Der gef&uuml;hlte Schulz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h16\">Das Letzte: Linke wollen gegen die Grundlage unseres Wohlstandes putschen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kommt der Mustersch&uuml;ler auf die Anklagebank?<\/strong><br>\nAls das Statistische Bundesamt bekanntgab, dass der deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss 2016 auf ein neues Rekordniveau gestiegen ist, waren die Reaktionen hierzulande ungew&ouml;hnlich verhalten. Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es so auf Dauer nicht weitergehen kann.<br>\nNach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrug der Leistungsbilanz&uuml;berschuss Deutschlands im Jahr 2016 266,0 Milliarden Euro (nach 252,6 Milliarden Euro im Jahr 2015). Dies entspricht einem Wert von 8,5 Prozent des BIP f&uuml;r 2016. Doch anders als in fr&uuml;heren Jahren, als solche Ergebnisse von den Medien noch als gro&szlig;er Erfolg verk&uuml;ndet wurden und es hie&szlig;, dass &bdquo;wir [&hellip;] auf unsere Export&uuml;bersch&uuml;sse stolz sein&ldquo; k&ouml;nnten (hier) und dass die internationale Kritik daran nichts als purer Neid sei (&bdquo;Erfolg schafft Neider&ldquo;, hier), ist diesmal Zur&uuml;ckhaltung angesagt.<br>\n&bdquo;Dass die deutsche Wirtschaft sehr viel mehr exportiert als importiert, ist Anlass zur Sorge und kein Grund, stolz zu sein. Der Rekord&uuml;berschuss wird den Konflikt mit den USA und innerhalb der EU weiter anfachen&ldquo;, so zitiert die &bdquo;Frankfurter Rundschau&ldquo; den Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW, Marcel Fratzscher (FR, 10.02.2017). In den deutschen Medien wird vor allem bef&uuml;rchtet, dass die neuen Zahlen Wasser auf die M&uuml;hlen des US-Pr&auml;sidenten Donald Trump sind (hier, hier oder hier), dessen Chef-Wirtschaftsberater Peter Navarro Deutschland erst k&uuml;rzlich unfaire Handelspraktiken vorgeworfen hat (wir haben hier dar&uuml;ber berichtet).<br>\nDie Begeisterung &uuml;ber den neuen deutschen Rekordwert 2016 f&auml;llt vermutlich allein deshalb inzwischen &bdquo;bescheidener&ldquo; aus, weil die internationale Kritik an den permanenten deutschen Handels- und Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen in den letzten Jahren stark zugenommen hat, wie selbst z.B. die &bdquo;Welt&ldquo; eingestehen muss:<br>\n&raquo;Die Exportst&auml;rke der deutschen Wirtschaft wird von Handelspartnern, &Ouml;konomen und Institutionen wie beispielsweise dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) seit Jahren kritisiert. Sie werfen Deutschland vor, zu viel aus- und zu wenig einzuf&uuml;hren, zulasten der eigenen Handelspartner.&laquo; (hier)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/02\/kommt-der-musterschueler-auf-die-anklagebank\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Es geht auch anders: Portugal zahlt erneut Schulden an IWF vorzeitig zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas Land ist unter der Linksregierung und der Abkehr von der Austerit&auml;t auch erfolgreich beim Abbau des Defizits und Arbeitslosigkeit<br>\nGegen alle Kritiker, die vor allem im deutschen Finanzministerium zu finden sind, zeigt die Linksregierung in Portugal seit 15 Monaten, wie man ein Land unter Abkehr vom Austerit&auml;tskurs aus der Misere f&uuml;hrt und dabei internationale Verpflichtungen einhalten kann. Anders als mit Griechenland, dessen Schulden l&auml;ngst untragbar sind, m&uuml;sste sich mit Portugal in Br&uuml;ssel eigentlich niemand mehr besch&auml;ftigen.<br>\nDas wurde m&ouml;glich, weil auch gegen den massiven Druck aus Br&uuml;ssel und Berlin die Sozialisten (PS), die von dem marxistischen Linksblock (BE) und der gr&uuml;n-kommunistischen CDU gest&uuml;tzt werden, den Austerit&auml;tskurs aufgek&uuml;ndigt und mit leisen Reformschritten vor allem auf Wachstum und Konjunkturf&ouml;rderung gesetzt haben. Daf&uuml;r wurden auch die von den konservativen Vorg&auml;ngern gek&uuml;rzten L&ouml;hne und Renten wieder erh&ouml;ht und eingef&uuml;hrte Sondersteuern gesenkt oder abgeschafft.<br>\nAnders als Griechenland w&auml;chst das Land nun nachhaltig. Da auch die Binnennachfrage gest&auml;rkt wurde und es politisch stabil ist, wird es auch zunehmend f&uuml;r Investoren interessanter. Im vierten Quartal wuchs die Wirtschaft gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum nach Angaben der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde Eurostat um 1,9%, w&auml;hrend es in Griechenland nur 0,3% waren. Der Vergleich zum Vorquartal bringt zudem Aufschluss, weil der boomende Tourismus von Oktober bis Dezember kaum eine Rolle spielte. W&auml;hrend die Wirtschaft Portugals weiter um 0,6% wuchs, schrumpfte sie in Griechenland um 0,4%. Nur im Tourismussommer verzeichnete Griechenland ein Wachstum.<br>\nAnders als Griechenland kommt die Linksregierung in Portugal deshalb auch beim Abbau der Arbeitslosigkeit voran. Die Quote liegt in Griechenland bei 23% und in Portugal bei etwa 10%. Und statt dar&uuml;ber zu streiten, ob der Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) am dritten &ldquo;Rettungspaket&rdquo; f&uuml;r Griechenland doch noch beteiligt wird, wie es Berlin fordert, konnte Portugal erneut einen Teil seiner IWF-Schulden vorzeitig tilgen.<br>\nEs w&auml;re sicher keine schlechte Idee, den IWF besser auch aus Griechenland herauszuhalten, denn erst in der Abkehr von seinen Rezepten, die er gebetsm&uuml;hlenartig auch f&uuml;r Portugal fordert, konnte das Land stabilisiert werden. Der hatte sogar einger&auml;umt, dass seine Politik in Portugal nur &ldquo;bedingt&rdquo; erfolgreich war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Es-geht-auch-anders-Portugal-zahlt-erneut-Schulden-an-IWF-vorzeitig-zurueck-3633072.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rekord-Anerkennungsquoten und Verfahrensstau bei Gerichten<\/strong><br>\n&bdquo;Immer mehr Asylantr&auml;ge werden anerkannt. Statt ihre Kraft in immer h&auml;rten Abschieberegelungen zu vergeuden, muss die Bundesregierung endlich an einer Integrationspolitik arbeiten, die ihren Namen auch verdient&ldquo;, so die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke, mit Blick auf die erg&auml;nzenden Informationen zur Asylstatistik, die die Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion vorgelegt hat. Jelpke weiter: &bdquo;Die Anerkennungsquote ist so hoch wie noch nie. In 71,4 Prozent aller inhaltlichen Asylentscheidungen wurde im vergangenen Jahr den Fl&uuml;chtlingen ein Schutzstatus erteilt. Hinzu kommen weitere Anerkennungen durch die Gerichte. Das zeigt eindr&uuml;cklich: Die lautstarken Lamentos &uuml;ber angeblichen Missbrauch des Asylrechts sind verlogen, und die aktuellen Herausforderungen liegen nicht im Bereich von Abschiebungen, sondern von Integrationsma&szlig;nahmen und Unterst&uuml;tzungsangeboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ulla-jelpke.de\/2017\/02\/rekord-anerkennungsquoten-und-verfahrensstau-bei-gerichten\/\">Ulla Jelpke (MdB, die Linke)<\/a>\n<p><strong>dazu: 30 % &bdquo;Falsche Syrer&ldquo;???<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170224-hwt-01_.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Erinnert ihr Euch noch daran, wie Innenminister de Maizi&egrave;re behauptete, 30% der syrischen Fl&uuml;chtlinge seien &raquo;falsche Syrer&laquo;? Das BMI hat nun auf eine Anfrage im Bundestag geantwortet &ndash; die Zahl der gef&auml;lschten syrischen Dokumente betrug rund 3%. Da hat sich der Innenminister wohl ein bisschen vertan. Aber das kann ja mal passieren &ndash; zum Gl&uuml;ck tragen solche Behauptungen ja nicht dazu bei, dass Hetze und Ressentiments gegen Fl&uuml;chtlinge zunehmen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/proasyl\/photos\/a.123111447734522.10568.123103607735306\/1320307041348284\/?type=3&amp;theater\">Pro Asyl via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Abschiebestaat<\/strong><br>\nDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International &uuml;bt scharfe Kritik an der deutschen Fl&uuml;chtlingspolitik. Wie die Organisation in ihrem neuen, gestern publizierten Jahresbericht konstatiert, hat Berlin nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r Asylsuchende in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten erheblich verschlechtert. Als besorgniserregend stuft Amnesty insbesondere die beginnenden Abschiebungen nach Afghanistan ein. Am gestrigen Mittwoch wurde bereits die dritte Sammelabschiebung an den Hindukusch durchgef&uuml;hrt, obwohl Experten und UN-Organisationen dringend davor warnen und vor kurzem ein erster aus Deutschland nach Kabul verbrachter Fl&uuml;chtling dort Opfer eines Anschlags geworden ist. Wie die Bundesregierung ank&uuml;ndigt, will sie dieses Jahr die Zahl der Abschiebungen und der angeblich freiwilligen Ausreisen deutlich steigern; vergangenes Jahr belief sie sich bereits auf rund 80.000 Personen. Auch Razzien gegen Migranten, wie sie US-Pr&auml;sident Donald Trump mittlerweile durchf&uuml;hren l&auml;sst, sind in Deutschland nicht unbekannt; Amnesty kritisiert das ihnen zugrunde liegende &ldquo;racial profiling&rdquo; scharf. Zudem prangert die Organisation die zahlreichen Angriffe auf Fl&uuml;chtlinge und Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte in der Bundesrepublik an, die 2016 im Durchschnitt zwei Brandanschl&auml;ge pro Woche beinhalteten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59546\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bund schl&auml;gt Alarm wegen fehlender Sozialwohnungen<\/strong><br>\nDas Angebot an g&uuml;nstigen gef&ouml;rderten Wohnungen schrumpft. In Berlin ist die Lage besonders prek&auml;r. Staatssekret&auml;r Pronold sagt, die &ldquo;brutale Ver&auml;nderung am Wohnungsmarkt&rdquo; belaste auch die Mittelschicht. (&hellip;)<br>\nObwohl der Bund rund 1,5 Milliarden Euro f&uuml;r den Sozialen Wohnungsbau an die L&auml;nder &uuml;berweist, schrumpft das Angebot an diesen besonders g&uuml;nstigen gef&ouml;rderten Mietobjekten weiter. Die Koalition ist alarmiert, zumal der starke Zuzug von Gefl&uuml;chteten die Nachfrage nach g&uuml;nstigem Wohnraum zus&auml;tzlich erh&ouml;ht. Von einer &ldquo;brutalen Ver&auml;nderung auf dem Wohnungsmarkt&rdquo; sprach der Staatssekret&auml;r aus dem Bundesbauministerium, Florian Pronold (SPD), am Mittwoch. Besonders in Ballungsr&auml;umen sei die Versorgung der Bev&ouml;lkerung mit Wohnraum nicht l&auml;nger eine Frage &ldquo;der Armutsbek&auml;mpfung&rdquo;, das Problem reiche &ldquo;bis hinein in die Mittelschicht&rdquo;.<br>\nBesonders prek&auml;r ist die Lage in Berlin: Zwei Drittel der Sozialwohnungen verloren seit 1989 ihre Bindung, knapp 117.000 gibt es noch. Zuletzt wurden gut 1000 neue Sozialwohnungen im Jahr fertig, aber 2800 verlieren dieses Jahr ihren Sozialstatus. Hinzu kommt: Viele gef&ouml;rderte Sozialwohnungen stehen Menschen mit geringen Eink&uuml;nften &uuml;berhaupt nicht zur Verf&uuml;gung &ndash; jede dritte Sozialwohnung ist &ldquo;fehlbelegt&rdquo; von Berlinern, die eigentlich zu viel verdienen. Im Jahr 2014 stieg der Senat wieder in den Sozialen Wohnungsbau ein und bewilligte seitdem 3500 Sozialwohnungen, 200 Millionen Euro flie&szlig;en daf&uuml;r in diesem Jahr, hie&szlig; es aus dem Senat<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berlin-besonders-betroffen-bund-schlaegt-alarm-wegen-fehlender-sozialwohnungen\/19430452.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: #Mietwucher stoppen!<\/strong><br>\nDie Bundesregierung schl&auml;gt Alarm. Auf eine Anfrage der LINKEN r&auml;umt sie ein, dass sich der Bestand an Sozialwohnungen in Deutschland in den letzten 12 Jahren halbiert habe. Mehr Wohnungen fallen aus der Sozialbindung als neue Sozialwohnungen gebaut werden. Dies treffe mittlerweile auch die Mittelschicht.<br>\nEs ist gerade angesichts niedriger Zinsen und Zuwanderung absurd nicht massiv in den Wohnungsbau zu investieren. Allein in Hamburg fehlen bis zu 270 000 Sozialwohnungen. Dies war &uuml;brigens auch schon vor der Fl&uuml;chtlingskrise ein Mega-Problem. Wir brauchen neben sozialen Wohnungsbau statt Betongold u.a. einen Erh&auml;lt der Sozialbindung, einen starken Mix mit &ouml;ffentlichen und genossenschaftlichen Wohnungen &amp; Fl&auml;chen &ndash; die nicht weiter an private Renditehaien ver&auml;u&szlig;ert werden d&uuml;rfen &ndash; sowie eine echte Mietpreisbremse, die wirkt. DIE LINKE wird die Wohnungspolitik weiter zum Schwerpunkt machen &ndash; nicht nur im Wahlkampf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/posts\/602680856598284\">Fabio de Masi via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>GfK-Marktforscher: Trump tr&uuml;bt Verbraucherstimmung in Deutschland<\/strong><br>\nZuletzt lie&szlig; das Konsumklima in Deutschland kaum zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Nun d&auml;mpfen Preissch&uuml;be und der Protektionismus des US-Pr&auml;sidenten Donald Trump die Stimmung der Verbraucher, zeigt eine GfK-Umfrage. (&hellip;)<br>\nSteigende Preise und protektionistische T&ouml;ne aus den USA belasten einer Umfrage zufolge das Konsumklima in Deutschland. Die Marktforscher der N&uuml;rnberger GfK sagen f&uuml;r M&auml;rz eine Eintr&uuml;bung ihres Stimmungsbarometers um 0,2 auf 10,0 Punkte voraus. Dies ist der erste R&uuml;ckgang nach zuletzt drei Anstiegen.<br>\n&ldquo;Der Regierungswechsel in den USA und die zuletzt deutlich gestiegene Inflation haben der &uuml;beraus guten Konsumstimmung im Februar einen D&auml;mpfer versetzt&rdquo;, sagte Gfk-Experte Rolf B&uuml;rkl zu der monatlichen Befragung unter rund 2000 B&uuml;rgern im Auftrag der EU-Kommission: Die Neigung, teure G&uuml;ter wie M&ouml;bel oder Autos zu kaufen, ging ebenso zur&uuml;ck wie die Erwartungen an die eigenen Finanzen.<br>\n&ldquo;Offenbar sorgt die Politik des neuen US-Pr&auml;sidenten f&uuml;r Verunsicherung und leichte Konjunktursorgen bei den Konsumenten&rdquo;, sagte B&uuml;rkl. Die Pl&auml;ne der US-Regierung, den US-Markt abzuschotten, lasse vor allem bei Besch&auml;ftigten stark exportorientierter Industrien Zweifel an der Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes aufkommen. Das M&uuml;nchner Ifo-Institut hat in seiner Umfrage zum Gesch&auml;ftsklima bei Unternehmen allerdings keinen negativen &ldquo;Trump-Effekt&rdquo; feststellen k&ouml;nnen.<br>\nAls Stimmungsbremse f&uuml;r die Verbraucher erwies sich laut GfK auch die anziehende Inflation, die zuletzt auf 1,9 Prozent nach oben geschnellt ist. Gestiegene Preise f&uuml;r &Ouml;l und Nahrungsmittel sorgen daf&uuml;r, dass die B&uuml;rger weniger Geld f&uuml;r andere Ausgaben in der Tasche haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/trump-truebt-laut-gfk-verbraucherstimmung-in-deutschland-a-1135911.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die unsinnige Kaffeesatzleserei bzw. Propaganda geht ungebremst weiter. Ist denn nicht alles bestens, die Arbeitslosigkeit niedrig, die L&ouml;hne hoch, und der Staat erzielt <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/staat-erzielt-hoechsten-ueberschuss-seit-der-wiedervereinigung-a-1135910.html\">hohe &Uuml;bersch&uuml;sse<\/a>? Zun&auml;chst einmal bedeutet ein Konsumklimaindex von 10,0 immer noch eine (gering) positive Verbraucherstimmung. Dann soll pl&ouml;tzlich die angezogene Inflation die Stimmung tr&uuml;ben: interessant, demnach w&auml;re eine Deflation besonders gut f&uuml;r die Verbraucher, erkennbar an geringeren Ausgaben. Und nat&uuml;rlich muss Trump f&uuml;r alles herhalten: schon die Ank&uuml;ndigung m&ouml;glicher protektionistischer Ma&szlig;nahmen kann die Verbraucher verunsichern, den ifo-Index f&uuml;r das Gesch&auml;ftsklima komischerweise nicht. Man k&ouml;nnte auch ganz simpel mal darauf verweisen, dass die L&ouml;hne der meisten Menschen viel zu niedrig sind, die F&uuml;rsorgeleistungen sowieso, und die Angst vor Altersarmut gro&szlig;. Angesichts all dieser *Fakten* finde ich es erstaunlich, dass sich &uuml;berhaupt ein positiver Konsumklimaindex ergibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Greuelgeschichte &uuml;ber Syrien<\/strong><br>\nDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International legt einen Bericht zu Massenhinrichtungen vor &ndash; und missachtet dabei ihre eigenen Grunds&auml;tze<br>\nIm syrischen Milit&auml;rgef&auml;ngnis Saidnaja seien &raquo;zwischen 5.000 und 13.000 Menschen au&szlig;ergerichtlich hingerichtet&laquo; worden, meldete die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) am 7. Februar. Westliche Medien gingen noch &uuml;ber diese grobe Angabe hinaus und sprachen gleich von &raquo;&uuml;ber 13.000&laquo; Hingerichteten. Die fast zeitgleiche Ank&uuml;ndigung der Wiederaufnahme innersyrischer Gespr&auml;che in Genf unter der Schirmherrschaft der UNO ging dabei unter.<br>\nDer Amnesty-Bericht, auf dem die Meldungen beruhen, bringt jedoch keine &uuml;berpr&uuml;fbaren Fakten, sondern nur Aussagen einer Reihe von Syrern, die offensichtlich der Opposition nahestehen. Viele der Aussagen erscheinen schon beim ersten Lesen und auch ohne genauere Kenntnisse der Gegebenheiten fragw&uuml;rdig. Experten best&auml;tigen diesen Eindruck. Der Organisation geht es mit dem Report nicht um eine juristisch belastbare Untersuchung, sondern &ndash; nach eigenen Worten &ndash; um das Anfeuern einer Kampagne gegen die syrische Regierung. Entsprechend werbewirksam, Emotionen weckend, ist er aufgebaut. Fotos suggerieren Glaubw&uuml;rdigkeit, so z.&thinsp;B. Satellitenaufnahmen der sternf&ouml;rmig angeordneten Geb&auml;ude und eines Friedhofs. Gekennzeichnet ist auf einem Bild auch die &raquo;T&uuml;r zum Hinrichtungsraum&laquo;. Andere zeigen das Wachstum des Friedhofs von 2009 &uuml;ber 2014 und 2016 durch neue Gr&auml;ber.<br>\nUm die Stimmung f&uuml;r ihren Aufruf zu einer &raquo;gemeinschaftlichen Aktion&laquo; gegen die syrische Regierung zu sch&uuml;ren, werden schreckliche Details aus dem &raquo;menschlichen Schlachthaus&laquo; beschrieben, in dem 10.000 oder vielleicht auch doppelt so viele M&auml;nner inhaftiert sein sollen. In einer Filmanimation erz&auml;hlt ein Gefangener &ndash; scheinbar stellvertretend f&uuml;r die anderen 5.000 bis 13.000 &ndash; seinen Weg bis zur Hinrichtung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-23\/012.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=36975\">Wie glaubw&uuml;rdig sind die Massenmord-Vorw&uuml;rfe von Amnesty International?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Die Machtverh&auml;ltnisse haben sich deutlich ge&auml;ndert&rdquo;<\/strong><br>\nMeyer betonte, das Regime habe mit der Unterst&uuml;tzung Russlands und des Irans seine Position deutlich gest&auml;rkt. Insbesondere die R&uuml;ckeroberung von Ostaleppo sei ein gro&szlig;er Erfolg. Ein Syrien mit Machthaber Baschar al-Assad an der Spitze sei deshalb das wahrscheinlichste Szenario.<br>\nNun sei entscheidend, ob der neue US-Pr&auml;sident Donald Trump sein Wort halte. W&uuml;rden die USA wie im Wahlkampf angek&uuml;ndigt gemeinsam mit Russland den IS bek&auml;mpfen und einen Pr&auml;sidenten Assad bef&uuml;rworten, dann seien die Aussichten relativ gut, dass das Regime an der Macht bleibe.<br>\nDie Alternative dazu seien ultrakonservative Dschihadisten. Meyer betonte, der Mythos von moderaten Rebellen sei l&auml;ngst widerlegt. In Ostaleppo und anderen Regionen h&auml;tten die Nusra-Front und andere Dschihadisten die Menschen als Schutzschilde missbraucht und ihre Lebensgrundlagen zerst&ouml;rt. &ldquo;F&uuml;r die Menschen war es tats&auml;chlich eine Befreiung&rdquo;, sagte der Politologe mit Blick auf die R&uuml;ckeroberung durch das Regime. Die Mehrheit der syrischen Bev&ouml;lkerung wolle lieber einen Pr&auml;sidenten Assad.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/syrien-gespraeche-die-machtverhaeltnisse-haben-sich.694.de.html?dram:article_id=379678\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-Sicherheitsforschung: Milliarden ausgegeben &ndash; ohne Ergebnis<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union f&ouml;rdert regelm&auml;&szlig;ig Forschungsvorhaben, die mehr &ouml;ffentliche Sicherheit versprechen. Dabei kommt aber nur selten wirklich Verwertbares heraus, haben mehrere Journalisten nun ermittelt.<br>\nKeines der zehn teuersten EU-Forschungsprojekte f&uuml;r mehr Sicherheit hat in den vergangenen zehn Jahren zu einem Produkt gef&uuml;hrt, das auch tats&auml;chlich eingesetzt wird. Zu diesem Ergebnis kommen Journalisten aus verschiedenen europ&auml;ischen L&auml;ndern, die die zugeh&ouml;rige EU-Datenbank analysiert haben, wie die daran beteiligte Zeit berichtet. Demnach h&auml;tten es die Industrie und Forschungsinstitute wie die Fraunhofer-Gesellschaft geschickt verstanden, sich millionenschwere Forschungsprojekte zu sichern. Wirklich einsetzbare Produkte k&auml;men dabei aber selten heraus, obwohl mehrere Milliarden Euro investiert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/EU-Sicherheitsforschung-Milliarden-ausgegeben-ohne-Ergebnis-3633504.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wehrpflicht: Reaktivierung?<\/strong><br>\nAngesichts der Pl&auml;ne, die Bundeswehr wieder auf 200.000 Soldaten aufzustocken (siehe IMI-Aktuell 2017\/111) und vor dem Hintergrund der massiven Rekrutierungsprobleme (siehe IMI-Studie 2017\/01) bringt der Reservistenverband laut Bild eine Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht ins Spiel: &bdquo;Verbandspr&auml;sident Oswin Veith (55) sprach sich gegen&uuml;ber der &sbquo;Heilbronner Stimme&lsquo; f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer allgemeinen Dienstpflicht aus. Dabei k&ouml;nnten junge Menschen zwischen Wehr- und Ersatzdienst &ndash; etwa in der Entwicklungsarbeit oder bei der Feuerwehr &ndash; w&auml;hlen. &sbquo;Was uns dabei wichtig ist: Es muss ein Modell sein, das f&uuml;r Frauen und M&auml;nner s&auml;mtlicher Gesellschaftsschichten gilt. Alles andere w&auml;re nicht gerecht&lsquo;, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2017\/02\/23\/wehrpflicht-reaktivierung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geb&uuml;hrenfreies Studium gibt&rsquo;s fast nur noch in Deutschland<\/strong><br>\nHierzulande erhebe &ldquo;nur eine verschwindend kleine Zahl privater Bildungsinstitute Geb&uuml;hren&rdquo;. Der Privathochschulsektor dagegen boome &ldquo;vor allem in den L&auml;ndern, in denen es nicht gelingt, die Nachfrage durch &ouml;ffentliche Hochschulen und andere staatliche Bildungseinrichtungen zu decken&rdquo;, schreiben die Autoren der Studie. &ldquo;Private Anbieter f&uuml;llen die L&uuml;cken schnell. Die Qualit&auml;t und der Nutzen ihrer Angebote variieren dabei stark.&rdquo; Viele private Einrichtungen arbeiten gewinnorientiert, was besonders kostspielige Studieng&auml;nge oft ausschlie&szlig;t.<br>\nInfolge dieser Entwicklung schwinde der staatliche Einfluss. &ldquo;In den meisten F&auml;llen haben sich die Regierungen von einer Politik, die auf die Steuerung der Immatrikulationen und der Bildungschancen ausgelegt war, wieder verabschiedet und Marktkr&auml;ften und internationalen Trends nachgegeben&rdquo;, sagte Philip Altbach vom Boston College als Leiter der Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/lebenundlernen\/uni\/hochschulen-gebuehrenfreies-studium-ist-eine-deutsche-spezialitaet-a-1135912.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> Ein vordergr&uuml;ndig v&ouml;llig sinnfreier Artikel mit interessantem Doppelsprech (1984) im Detail. Ziel ist es, dass sich die vermeintlich positiven neoliberalen Botschaften (&ldquo;Boom, private f&uuml;llen L&uuml;cken schnell, schwindender staatlicher Einfluss, Deutschland verpasst einen internationalen Trend&rdquo;) h&auml;ngen bleiben und die danach erw&auml;hnten Probleme &uuml;berlesen werden. Kaum repr&auml;sentativ ist die Auswahl der L&auml;nder. So fehlen unsere Nachbarn in Skandinavien, die Benelux, Schweiz und &Ouml;sterreich ganz. Besonders perfide wird es am Ende bei Pudels Kern. In Indien studieren mehr als 35 Millionen (bei 1.1 Milliarden (!) Einwohnern). Ergo, es wird zu viel studiert! Ab in den Arbeitsmarkt und das Studium nebenher &ndash; und das als &ldquo;Kunde&rdquo; bei Privaten. Geist, Kultur und Wissenschaft bleiben so aber garantiert auf der Strecke! <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zusammenarbeit mit Bertelsmann &ndash; Kritik an Landesregierung<\/strong><br>\n&ldquo;Die Landesregierung muss ihre Kooperation mit Bertelsmann generell &uuml;berdenken&rdquo;, forderte der Staats- und Verwaltungsrechtler Christoph Degenhart nach Durchsicht einer knapp 50-seitigen Antwort der Landesregierung auf eine gro&szlig;e Anfrage der Piraten-Fraktion. Im vorliegenden Fall werde nicht ausreichend deutlich, wer jeweils die Verantwortung trage. &ldquo;Es besteht das Risiko, dass partikulare Interessen &uuml;ber das Gemeinwohl siegen&rdquo;, sagte Degenhart.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/nrw\/landespolitik\/zusammenarbeit-mit-bertelsmann-juristen-kritisieren-nrw-regierung-aid-1.6626627\">RP Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Bertelsmann: Juristen und NRW-Lokalpresse nehmen Piraten-Kritik auf<\/strong><br>\n&ldquo;Gefahr, dass Einzelinteressen &uuml;ber das Gemeinwohl siegen&rdquo; &ndash; Juristen kritisieren Zusammenarbeit der Landesregierung mit Bertelsmann<br>\nIm Dezember debattierte das NRW-Parlament eine Gro&szlig;e Anfrage der Piraten-Fraktion zu Lobbyismus von Bertelsmann-Konzern und -Stiftung: Die Landeshauptstadt D&uuml;sseldorf wurde Schauplatz der mit 55 Minuten hierzulande vermutlich bislang l&auml;ngsten parlamentarischen Redeschlacht &uuml;ber den Einfluss eines Lobbyisten. Telepolis berichtete dar&uuml;ber: Lobbyismus: K&ouml;nig Bertelsmann.<br>\nKritikpunkt war, dass die Bertelsmann-Tochter Arvato, das ServiceCenter der Landesregierung &ldquo;technisch betreut&rdquo; und dabei tief in hoheitliche Aufgaben hinein t&auml;tig zu sein scheint: Sie verwaltet den Kontakt zum B&uuml;rger. Die Piraten sahen dies in der Debatte als b&uuml;rgerferne Politik des Abwimmelns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bertelsmann-Juristen-und-NRW-Lokalpresse-nehmen-Piraten-Kritik-auf-3633597.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pegida mischt sich in Polizeiarbeit ein <\/strong><br>\nPegida-Anh&auml;nger haben Montagabend in Dresden offensichtlich Polizisten geholfen, eine Sitzblockade von Gegendemonstranten aufzul&ouml;sen. Um wie viele F&auml;lle es geht, ist unklar, aber die Polizeidirektion Dresden best&auml;tigte derlei Vorkommnisse grunds&auml;tzlich. Polizeisprecher Mario Laske nannte das Handeln der Kollegen von der s&auml;chsischen Bereitschaftspolizei &bdquo;ungl&uuml;cklich&ldquo;.<br>\nNun wird die Angelegenheit rechtlich gepr&uuml;ft. &bdquo;Wenn es keine Polizisten sind, h&auml;tte die Polizei dies unterbinden m&uuml;ssen&ldquo;, sagte bereits am Dienstag der Gr&uuml;nen-Landtagsabgeordnete Valentin Lippmann, als noch unklar war, ob es sich bei den Personen um Pegidisten oder vielleicht Polizisten in Zivil gehandelt haben k&ouml;nnte.<br>\nIm Einzelnen ist ein Vorfall belegt, er soll so abgelaufen sein: Montagabend trafen sich rund 2000 Pegida-Anh&auml;nger in der Dresdner Innenstadt zur &uuml;blichen Kundgebung nebst &bdquo;Spaziergang&ldquo;. Es gab eine gr&ouml;&szlig;ere Sitzblockade von Gegendemonstranten und eine kleinere mit nur drei Personen. Es gibt einen Videomitschnitt von &bdquo;Streetcoverage&ldquo;, auf dem zwei Pegida-Anh&auml;nger zu sehen sind.<br>\nEiner in wei&szlig;er Jacke zerrt einen Sitzblockierer von der Stra&szlig;e, w&auml;hrend ein Polizist mit der Hand in der Tasche direkt daneben steht und sich das Spektakel anschaut. Das dauert nur wenige Augenblicke, dann kommen mehrere Polizisten dazu und bef&ouml;rdern die anderen Blockierer auch aus dem Weg.<br>\nIn sozialen Netzwerken wollen Leute den Mann in der wei&szlig;en Jacke eindeutig erkannt haben. Es soll ein bekennender Pegida-Anh&auml;nger sein, der dort auch als Ordner aufgetreten sein soll. Auf Facebook soll es Bilder geben, die ihn neben Pegida-Vize Sigfried D&auml;britz zeigen.<br>\nDie Pressestelle der Polizei hatte zu dem Vorfall weiter erkl&auml;rt, &bdquo;Einsatzlagen&ldquo; wie bei der Demonstration am Montag w&uuml;rden &bdquo;sehr dynamisch&ldquo; verlaufen und Polizisten m&uuml;ssten oft sehr schnell Entscheidungen treffen. &bdquo;Es war nicht sofort zu erkennen, dass sie unterschiedlichen politischen Lagern angeh&ouml;rten&ldquo;, so Polizeisprecher Laske.<br>\nDie Beamten h&auml;tten die St&ouml;rung so schnell wie m&ouml;glich beseitigen wollen. &bdquo;Im Nachgang betrachtet, stellt sich das Handeln der Einsatzbeamten als ungl&uuml;cklich dar und wird mit ihnen nachbereitet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/sitzblockade-in-dresden-aufgeloest-pegida-mischt-sich-in-polizeiarbeit-ein-25789756\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die franz&ouml;sische Sozialdemokratie zwischen Neuanfang und Spaltung<\/strong><br>\nBei den sozialistischen Vorwahlen zur Pr&auml;sidentschaftswahl in Frankreich hat sich mit Beno&icirc;t Hamon der linke Fl&uuml;gel durchgesetzt. Felix Syrovatka analysiert, warum die Partei vor einer Zerrei&szlig;probe steht und was es jetzt braucht, um seine Forderungen nach bedingungslosem Grundeinkommen und Verm&ouml;genssteuern auch umzusetzen.<br>\nDie Wahl von Beno&icirc;t Hamon zum Pr&auml;sidentschaftskandidaten der Sozialistischen Partei (PS) zeigte die Niederlage des rechten Parteifl&uuml;gels im Kampf um die Zukunft der Partei. W&auml;hrend der ehemalige Premierminister Manuel Valls ein Weiter-So des rechten Parteifl&uuml;gels repr&auml;sentierte, stand Hamon f&uuml;r einen Bruch mit der Regierungspolitik von Francois Hollande. Dass Valls in der Stichwahl so deutlich gegen Hamon verlor (42:58 Prozent), kann daher auch als Linksrutsch innerhalb der PS verstanden werden. Seine Wahl ist eine Absage an die neoliberale Reformpolitik der letzten f&uuml;nf Jahre, f&uuml;r die Valls wie kein zweiter in der Regierung stand. Sie ist gleichzeitig aber auch Ausdruck einer tiefen Spaltung der Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mosaik-blog.at\/die-franzoesische-sozialdemokratie-zwischen-neuanfang-und-spaltung\/\">mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der gef&uuml;hlte Schulz<\/strong><br>\nGlaubt man den deutschen Medien, dann ist Martin Schulz der Neue, der frische Wind im Berliner Parlamentsbetrieb, der &Uuml;berraschungskandidat aus der sozialdemokratischen Wundert&uuml;te. Und dieser Wunderglaube hat unseren Martin aus dem Europaparlament auf die ersten Umfragepl&auml;tze zur Kanzlerkandidatur katapultiert. Denn Martin ist anders, ganz anders als diese Berufspolitiker in Berlin. (&hellip;)<br>\nAber jetzt wird bald Schulz sein, mit der Unterdr&uuml;ckung der Hartzer und der Martinschen Leisetreterei. Denn der Erl&ouml;ser der SPD aus allem &Uuml;bel hat es durchgerechnet: Rein faktisch gibt es eine Mehrheit f&uuml;r SPD, Gr&uuml;ne und Linkspartei. Zusammen k&auml;men sie nach derzeitigem Stand auf 327 Bundestags-Sitze &ndash; ein fettes Polster &uuml;ber der absoluten Mehrheit von 307 Sitzen. Das wird unser Martin bald gnadenlos in die Schale der sozialen Gerechtigkeit werfen. Warum bis zur Wahl am 24. September warten, sagt sich der Wohlt&auml;ter aller Geknechteten, Martin der Faltige. Keinen Tag l&auml;nger sollen die Hartz-Vier-Sklaven mit ihren Ketten klirren m&uuml;ssen. Martin kommt! Der knackfrische Kanzlerkandidat, der den deutschen Fr&uuml;hling ank&uuml;ndigt.<br>\nIn den Wetterberichten kommt h&auml;ufig die &bdquo;gef&uuml;hlte&ldquo; Temperatur vor. W&auml;ren die Wetterfr&ouml;sche unh&ouml;flich, dann k&ouml;nnten Sie auch von der eingebildeten Temperatur sprechen. Denn gemessen ist da nichts. So &auml;hnlich ist es zur Zeit auch mit Martin dem Wundert&auml;ter. Seine Wunder sind eher gef&uuml;hlt. Aber bald, wenn er den Gesetzesantrag zur Revision der Agenda 2010 in den Bundestag eingebracht hat, dann werden wir uns alle vor dem dann gemessenen Schulz angemessen verneigen, dem Mann, der die Agenda 2010 liquidiert hat und uns alle zu herrlichen Zeiten f&uuml;hren wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/der-gefuehlte-schulz.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><strong>dazu: Martin Schulz und sein rotes Bobby-Car<\/strong><br>\nKlar wie Klo&szlig;br&uuml;he: Erst wird mit dem Hype Aufmerksamkeit gesch&uuml;rt, dann mit der Demontage. Der Schulzeffekt war nie etwas anderes als Medienrealit&auml;t. Das einzig Neue ist die Beschleunigung. Die Zeit zwischen dem massenmedial inszenierten Aufstieg und der journalistischen Arbeit am anschlie&szlig;enden Fall wird k&uuml;rzer. [&hellip;]<br>\nWeil so viele, nicht nur innerhalb der SPD, die Medienrealit&auml;t offenbar ernst nahmen, brauchte der SPIEGEL nicht lange zu warten mit einer ersten Ver&ouml;ffentlichung, die nach bew&auml;hrtem Rezept Aufmerksamkeit mit dem Gegenteil zu erreichen versucht, also mit dem Thema Niedergang und Fall. Die aktuelle Ausgabe (Heft 07\/ 2017) zelebriert die hohe Kunst der Aufmerksamkeits&ouml;konomie: Der Titel fragt noch auf der Linie der Leuchtrakete Schulz &bdquo;Merkeld&auml;mmerung. Kippt sie?&ldquo;. Zeitgleich wird eine Enth&uuml;llungsstory mit geliefert, die das Thema &bdquo;Schulzd&auml;mmerung&ldquo; er&ouml;ffnet und die Frage (noch unausgesprochen) in den Raum stellt &bdquo;Kippt er&ldquo;?<br>\nUnd jetzt greift das gro&szlig;e Buddeln um sich. Jedes Medium, das auf sich h&auml;lt, wird in Stra&szlig;burg und Br&uuml;ssel jemanden finden und exklusiv pr&auml;sentieren, der oder die es schon immer gewusst und gesehen hat, wie Martin Schulz&hellip; Und der Boulevard wird sich auf den Weg nach W&uuml;rselen machen, wo Schulz zehn Jahre lang B&uuml;rgermeister war, und ein rotes Bobby-Car entdecken, das seine Kinder vom &ouml;rtlichen Autoh&auml;ndler &ndash; auf Druck des Vaters &ndash; geschenkt bekamen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/84654\/martin-schulz-und-sein-rotes-bobby-car\/\">Hans-J&uuml;rgen Arlt auf Carta<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Schon etwas &auml;lter, aber der Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf. Erst wird Schulz hoch geschrieben, dann, wenn es passt, wieder runter. Der Katzenjammer bei der SPD wird gewaltig sein. Aber, selber schuld, wenn man wirklich glaubt man k&ouml;nne den W&auml;hlern etwas vorgaukeln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Linke wollen gegen die Grundlage unseres Wohlstandes putschen<\/strong><br>\nJens Spahn, Parlamentarischer Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium und CDU-Pr&auml;sidiumsmitglied, schie&szlig;t scharf gegen eine m&ouml;gliche rot-rot-gr&uuml;ne Koalition nach der Bundestagswahl.<br>\n&bdquo;Die Linken sind einfach Sozialisten, das steht in ihrem Wahlprogramm. Sie wollen schlicht eine andere Gesellschaft&ldquo;, sagte er der WirtschaftsWoche. &bdquo;Sie wollen gegen die Grundlage unseres Wohlstandes putschen: Mehr Regulierung f&uuml;r B&uuml;rger und Unternehmen, h&ouml;here Steuern, insbesondere eine Verm&ouml;genssteuer, die diejenigen aus dem Land triebe, die hier Arbeitspl&auml;tze schaffen. Rot-Rot-Gr&uuml;n bedeutete weniger Freiheit und weniger Sicherheit f&uuml;r jeden Einzelnen. Insbesondere f&uuml;r Menschen, die heute Arbeit haben oder suchen, steht da viel auf dem Spiel.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/jens-spahn-linke-wollen-gegen-die-grundlage-unseres-wohlstandes-putschen\/19429556.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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