{"id":37165,"date":"2017-02-24T16:02:21","date_gmt":"2017-02-24T15:02:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165"},"modified":"2017-02-24T16:02:21","modified_gmt":"2017-02-24T15:02:21","slug":"hinweise-des-tages-ii-285","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h01\">Hilfsgelder f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h02\">&ldquo;Das Gesch&auml;ft mit Bankenrettungen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h03\">FEATURE-Nach sieben Jahren Rettung versinkt Griechenland in Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h04\">Agenda 2010: Korrekturen &uuml;berf&auml;llig!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h05\">Ein Gesetzentwurf ohne gro&szlig;e Chancen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h06\">Die verd&auml;chtige Eile des Alexander Dobrindt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h07\">Dobrindt will zehn Millionen Euro f&uuml;r Maut-Berater ausgeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h08\">Deutschlands Sozialdemokraten kritisieren Trumps Abschottungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h09\">Von Amts wegen Asylbewerber t&auml;uschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h10\">Petzen f&uuml;r den Sultan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h11\">Folgen des Putschversuchs: Mehr t&uuml;rkische Diplomaten bitten um Asyl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h12\">Eine vermeidbare Trag&ouml;die<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h13\">Herero und Nama verlangen Entsch&auml;digungen f&uuml;r Kolonialverbrechen im heutigen Namibia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h14\">Die wirkliche Schande f&uuml;r die Bundesrepublik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h15\">Gefangen im Flaschenhals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h16\">Schulz stand im EU-Parlament f&uuml;r Neoliberalismus pur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h17\">Bosnien und Kosovo &ndash; Europas vergessene Protektorate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37165#h18\">Polizei fasst mutma&szlig;lichen Telekom-Hacker<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hilfsgelder f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie<\/strong><br>\nNeue Prozesse gegen deutsche R&uuml;stungsmanager wegen gravierender Korruption bei Waffenexporten nach Griechenland haben begonnen. Die Staatsanwaltschaften in M&uuml;nchen und Bremen haben Anklage gegen ehemalige F&uuml;hrungsfunktion&auml;re der R&uuml;stungsfirmen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) erhoben; ihnen wird vorgeworfen, pers&ouml;nlich f&uuml;r die Zahlung von Bestechungsgeld f&uuml;r profitable Auftr&auml;ge zur Lieferung von Panzern und einem Luftabwehrsystem verantwortlich zu sein. Einige der Auftr&auml;ge besa&szlig;en f&uuml;r die deutschen Waffenschmieden hohe Bedeutung, weil sie halfen, Finanzierungsl&uuml;cken zu decken. In Griechenland hingegen haben sie immensen Schaden angerichtet, weil sie vor und w&auml;hrend der Kriseneskalation den Staatshaushalt mit betr&auml;chtlichen Summen belasteten; letztlich mussten sie mit sogenannten Hilfsgeldern bezahlt werden. Von den neuen Prozessen ist wom&ouml;glich Aufkl&auml;rung, aber keine Entlastung f&uuml;r Griechenland zu erwarten: Zwar ermittelt auch die griechische Justiz; doch werden etwaige Bu&szlig;gelder bei Verurteilungen in M&uuml;nchen und Bremen nicht in die griechische, sondern in die deutsche Justizkasse gezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59547\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Die deutsche Bombe<\/strong><br>\nTrump wackelt, Putin droht. Mancher fragt bang: Wer sch&uuml;tzt uns, wenn die Russen kommen? Die gef&auml;hrliche Logik der Abschreckung ist zur&uuml;ck. Aber diesmal k&ouml;nnte es richtig irre werden: Bekommt Deutschland eine eigene Atombombe? [&hellip;]<br>\nDie Deutschen sollen bis zum Jahr 2024 zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r Verteidigung ausgeben. Das w&auml;ren heute 65 Milliarden Dollar. Im Vergleich zu den gegenw&auml;rtigen 39 Milliarden. Die Zahlen stammen nicht aus einem Tweet von Trump und sind auch keine Fake News. Der Irrsinn ist ganz unsererseits. Es war die Bundeskanzlerin pers&ouml;nlich, die den Amerikanern versprochen hat, die deutschen Verteidigungsausgaben derart drastisch zu erh&ouml;hen. Was sie sich dabei gedacht hat? Nichts. Nur dass das Versprechen niemals eingel&ouml;st werden m&ouml;ge. Sie hat sich geirrt.<br>\nPr&auml;sident Donald ist vielleicht ein Trumpeltier im Wei&szlig;en Haus &ndash; aber er kann rechnen. 65 Milliarden Dollar. Die Zahl ist wahnwitzig. Die Russen &ndash; gegen die sich das alles ja richtet &ndash; sollen 2015 angeblich 66 Milliarden ausgegeben haben. Wenn Deutschland seinen vertraglichen Verpflichtungen in vollem Umfang nachk&auml;me, k&ouml;nnte man praktisch den ganzen Rest der Nato stilllegen. Wof&uuml;r das ganze Geld?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/aufruestung-die-deutsche-bombe-kolumne-von-jakob-augstein-a-1135917.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Das Gesch&auml;ft mit Bankenrettungen&rdquo;<\/strong><br>\nDas Transnational Institute beziffert die Kosten auf mindestens 747 Milliarden Euro und kritisiert, dass die Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften f&uuml;r ihre fr&uuml;heren Fehler noch belohnt werden<br>\nDass Bankenrettungen teuer sind, die weiter in Europa als &ldquo;alternativlos&rdquo; dargestellt werden, d&uuml;rfte eigentlich (fast) allen klar sein. Das Transnational Institute (TNI) hat am Mittwoch eine Studie vorgestellt, in der Kosten f&uuml;r die europ&auml;ischen Steuerzahler auch einmal klar beziffert werden. Der Think Tank aus Amsterdam stellt fest, dass allein zwischen den Jahren &ldquo;2008 und 2015 die Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union mit Zustimmung und auf Anregung der europ&auml;ischen Institutionen 747 Milliarden Euro&rdquo; f&uuml;r Bankenrettungen mit diversen Geldspritzen und Rettungspl&auml;nen ausgegeben haben.<br>\nDoch das ist l&auml;ngst noch nicht alles, denn dazu k&auml;men noch fast 1,2 Billionen Euro &ldquo;f&uuml;r B&uuml;rgschaften und Garantien&rdquo; hinzu. Und neuere Rettungen wie im Fall der italienischen Monte de Paschi sind ebenfalls noch nicht einmal ber&uuml;cksichtigt. Zudem sch&auml;lt sich nicht nur heraus, dass die Verluste bei der Bank wachsen, sondern auch noch andere italienische Institute werden Staatshilfen bekommen m&uuml;ssen, obwohl eigentlich Banken nach den neuen Richtlinien abgewickelt werden sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Geschaeft-mit-Bankenrettungen-3633767.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>FEATURE-Nach sieben Jahren Rettung versinkt Griechenland in Armut<\/strong><br>\nIn ihrem Arbeitsleben hat die griechische Rentnerin Dimitra Nahrungsmittel im Auftrag des Roten Kreuzes verteilt.<br>\nHeute ist sie selbst auf Lebensmittelspenden angewiesen: Etwas Reis, zwei Packungen Nudeln, Kichererbsen, einige Datteln und eine Dose Milch &ndash; das ist ihre Ration f&uuml;r diesen Monat, die sie an einer Athener Tafel f&uuml;r Bed&uuml;rftige abholt. Die 73-j&auml;hrige, die ihren Nachnamen aus Scham nicht nennen will, h&auml;tte sich nie vorstellen k&ouml;nnen, einmal selbst auf Hilfe f&uuml;r Bed&uuml;rftige angewiesen zu sein: &ldquo;Ich habe sparsam gelebt, war nie im Urlaub. Nichts, nichts, nichts&rdquo;. Von den 332 Euro Rente, die sie im Monat zur Verf&uuml;gung hat, braucht sie die H&auml;lfte f&uuml;r die Miete ihrer winzigen Athener Wohnung. Von dem Rest muss sie Rechnungen bezahlen.<br>\nDie milliardenschweren Rettungspakete der Europ&auml;ischen Union (EU) und des Internationalen W&auml;hrungsfonds haben das Land zwar vor dem Staatsbankrott bewahrt. Allerdings bedeutete dies meist neue Schulden zur Tilgung alter. Vor allem aber hat das den Griechen von den Geldgebern auferlegte Sparprogramm dazu beigetragen, das Land von einer Rezession in eine Depression hinabzudr&auml;ngen. Die Linksregierung von Ministerpr&auml;sident Alexis Tsipras hat versucht, die soziale Notlage in den j&uuml;ngsten Verhandlungen mit den Geldgebern als Argument ins Spiel zu bringen. &ldquo;Wir m&uuml;ssen alle sorgsam mit einem Land umgehen, das ausgepl&uuml;ndert wurde und dessen Volk weiterhin so gro&szlig;e Opfer im Namen Europas bringt&rdquo;, sagte Tsipras k&uuml;rzlich.<br>\nNach sieben Jahren Reformen hat sich die soziale Lage in Griechenland nicht gebessert &ndash; im Gegenteil. Die Armut w&auml;chst derzeit wie in kaum einem anderen EU-Land. Nur in Bulgarien und Rum&auml;nien ist die Armutsquote h&ouml;her. Statistische EU-Daten zeigen, dass sich 22,2 Prozent der griechischen Bev&ouml;lkerung in einer &ldquo;schweren materiellen Notlage&rdquo; befinden. W&auml;hrend die Armutsquote in der gesamten EU leicht r&uuml;ckl&auml;ufig war &ndash; in den postkommunistischen Balkanstaaten fiel sie sogar stark &ndash; hat sie sich in Griechenland seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 fast verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/griechenland-armut-idDEKBN1611I0\">Reuters<\/a>\n<p><strong>dazu: Gl&auml;ubiger umgehen EU-Recht<\/strong><br>\nBei ihrem neuen Spar- und Reformdiktat in Griechenland &uuml;bergehen die Gl&auml;ubiger offenbar EU-Recht. Denn sie fordern eine Aufweichung des K&uuml;ndigungsschutzes &ndash; und hebeln damit die EU-Sozialcharta aus. [&hellip;]<br>\nUnd wie begr&uuml;ndet das die EU-Kommission? Ganz einfach: Der Sozialabbau sei sozial, denn andernfalls w&uuml;rde Griechenland endg&uuml;ltig untergehen. Neoliberal ist jetzt sozial.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/glaeubiger-umgehen-eu-recht\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Agenda 2010: Korrekturen &uuml;berf&auml;llig!<\/strong><br>\nVertreter der Wirtschaft kritisieren die Ank&uuml;ndigung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, Teile der Agenda 2010 korrigieren zu wollen. Der DGB-klartext begr&uuml;&szlig;t die Pl&auml;ne: Schulz&lsquo; Vorschl&auml;ge k&ouml;nnten die Binnennachfrage in Deutschland weiter st&auml;rken. Diese hat aufgrund guter Lohnabschl&uuml;sse und der Einf&uuml;hrung des Mindestlohns wieder an Fahrt aufgenommen. [&hellip;]<br>\nVor dem Hintergrund der guten Umfragewerte der SPD ist es kein Wunder, dass das neoliberale Lager Angst bekommt und Schulz&lsquo; Vorschl&auml;ge attackiert: Der Chef des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sieht bereits &bdquo;Gefahren f&uuml;r das Wirtschaftswachstum in Deutschland&ldquo;. Dabei ist das Gegenteil richtig: Eine Korrektur der Agenda 2010 ist nicht nur sozial- und arbeitsmarktpolitisch, sondern auch wirtschaftspolitisch notwendig. Die meisten der damaligen Reformen beruhen auf falschen &ouml;konomischen Theorien und hatten entsprechend negative Auswirkungen f&uuml;r Wachstum und Stabilit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++cd6988e8-f9cf-11e6-852b-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Im Text wird die Einf&uuml;hrung von &ldquo;Hartz IV&rdquo; als Verh&auml;ngnis f&uuml;r die SPD beschrieben. Es ist aber erst Recht ein &ldquo;Verh&auml;ngnis&rdquo; f&uuml;r die Menschen, die von &ldquo;Hartz IV&rdquo; leben m&uuml;ssen. Warum fordert der\/die Autor\/-in nicht die Abschaffung von &ldquo;Hartz IV&rdquo;, wenn es ein Verh&auml;ngnis ist? Und die Lohnabschl&uuml;sse der letzten Verhandlungsrunden als &ldquo;gut&rdquo; zu bewerten, ist f&uuml;r viele der Betroffenen in der Realit&auml;t und gedanklich schwer nachvollziehbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ein Gesetzentwurf ohne gro&szlig;e Chancen<\/strong><br>\nKlappe, Korruptionsregister die Dritte. So m&uuml;sste ein Making off f&uuml;r die neue Folge &ldquo;Die unendliche Geschichte des Korruptionsregisters&rdquo; beginnen, die Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries mit dem neuen Referentenentwurf  zur Einf&uuml;hrung des Wettbewerbsregisters in dieser Woche eingeleitet hat.  Aber man muss gar kein Hellseher sein, um zu erahnen, dass auch die vierte Folge mit dem Ende der der Legislaturperiode wieder einmal im Nirwana verschwinden wird, wie wir das bislang schon dreimal mit Abspann erleben konnten.<br>\n2002 hatte die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung einen entsprechenden Gesetzentwurf eingebracht. Der scheiterte an der Mehrheit der unionsgef&uuml;hrten Bundesl&auml;nder im Bundesrat. Ein weiterer Versuch konnte wegen des vorzeitigen Endes der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung und dem Wechsel zur ersten Gro&szlig;en Koalition nicht zu Ende gebracht werden. Das erste Merkel-Kabinett hat trotz Beteiligung der SPD das Thema nicht mehr ernsthaft weiter verfolgt und Antr&auml;ge der Gr&uuml;nen, die sich ein solches Register schon seit &uuml;ber einen Jahrzehnt fordern, abblitzen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/korruptionsregister-ein-gesetzentwurf-ohne-grosse-chancen.720.de.html?dram:article_id=379712\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die verd&auml;chtige Eile des Alexander Dobrindt<\/strong><br>\nQuasi &uuml;ber Nacht hatte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die Zulassung f&uuml;r Gigaliner auf deutschen Stra&szlig;en zum 1. Januar erteilt. Mit einer L&auml;nge von bis zu 25,25 Metern sind diese fast sieben Meter l&auml;nger als normale Gespanne. Das Umweltministerium von Barbara Hendricks (SPD) zeigte sich &raquo;&uuml;berrascht&laquo; und kritisierte die Entscheidung als &raquo;Alleingang&laquo;. Das Verkehrsministerium wies die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck: Man habe die Stra&szlig;entauglichkeit &raquo;in einem gro&szlig;en Feldversuch &uuml;ber f&uuml;nf Jahre hin untersucht&laquo; und wissenschaftlich dokumentiert. Zudem sei die Bundesanstalt f&uuml;r Stra&szlig;enbau (BASt) in ihrer Auswertung des Tests zu dem Schluss gekommen, dass die Fahrzeuge zuzulassen seien, zitierte die &raquo;Zeit&laquo; sp&auml;ter eine Ministeriumssprecherin.<br>\nOffenbar hatte Dobrindt es mit der Zulassung der Gigaliner so eilig, dass er nicht alle Testergebnisse abwartete und zudem die Empfehlung des Bundesrechnungshofes (BRH) ignorierte. Dieser hatte nach Informationen der &raquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&laquo; gegen&uuml;ber dem Ministerium &raquo;deutliche Kritik am schnellen &Uuml;bergang aus der Testphase in den Regelbetrieb ge&uuml;bt&laquo;. Und das schon vor der Verabschiedung der Verordnung im Dezember. &raquo;Aufgrund der bisherigen Pr&uuml;fungsergebnisse halten wir die &Uuml;berf&uuml;hrung der Lang-Lkw der Typen 3 bis 5 in den Regelbetrieb f&uuml;r verfr&uuml;ht&laquo;, zitierte die &raquo;S&uuml;ddeutsche&laquo; am Donnerstag aus einem Brief der Beh&ouml;rde an das Ministerium. Der BRH verwies auch auf Erkenntnisse der Bundesanstalt f&uuml;r Stra&szlig;enwesen, wonach es &raquo;ungekl&auml;rte Problemfelder f&uuml;r den dauerhaften Einsatz&laquo; gebe. Die noch laufenden Feldversuche sollten so lange fortgesetzt werden, bis auch die &raquo;fehlenden Regelungen (&hellip;) sorgf&auml;ltig in einer neuen Ausnahmeverordnung erg&auml;nzt sind&laquo;. Die Beh&ouml;rde empfahl unmissverst&auml;ndlich, die Verordnung zu verschieben und nicht &uuml;berst&uuml;rzt Fakten zu schaffen. &raquo;W&uuml;rde der Regelbetrieb erst sp&auml;ter erlaubt, k&ouml;nnten auch noch die Erkenntnisse des Rechnungshofs einflie&szlig;en&laquo;. Auch m&ouml;gliche Probleme f&uuml;r die Infrastruktur durch die schweren Lang-Lkw lie&szlig;en sich durch &raquo;Beobachtung&laquo; besser absch&auml;tzen, hei&szlig;t es in dem der &raquo;S&uuml;ddeutschen&laquo; vorliegenden Papier.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1042856.die-verdaechtige-eile-des-alexander-dobrindt.html\">Neues Deutschland<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/auto\/lang-lkw-bundesrechnungshof-wollte-gigaliner-verhindern-1.3390278\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Gigaliner<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170224-hdt2-Bild_02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6262\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Dobrindt will zehn Millionen Euro f&uuml;r Maut-Berater ausgeben<\/strong><br>\nOb die Pkw-Maut dem Staat hinreichende Einnahmen beschert, ist umstritten. Sicher aber ist, dass das Projekt von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) den Staat eine Stange Geld kostet. Pro Jahr gut 200 Millionen Euro werden f&uuml;r laufende Betriebsausgaben anfallen, zudem einmalig 380 Millionen f&uuml;r die Einf&uuml;hrung im Jahr 2019. Und bereits jetzt muss der Staat f&uuml;r die allgemeine Vorbereitung der Pkw-Maut (&bdquo;Infrastrukturabgabe&ldquo;) Millionen bereitstellen.<br>\nF&uuml;r diese Vorbereitungsarbeiten, deren Kosten in den Bundeshaushalten 2015 bis 2017 schon mit insgesamt gut 26 Millionen Euro veranschlagt wurden, will Dobrindt jetzt noch einmal zehn Millionen Euro mehr haben. Das geht aus einem Brief hervor, den der Parlamentarische Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium, Jens Spahn (CDU), in dieser Woche an den Haushaltsausschuss des Bundestages geschickt hat. In dem Schreiben, das der &bdquo;Welt&ldquo; vorliegt, wird bei den Parlamentariern die &bdquo;Einwilligung in eine &uuml;berplanm&auml;&szlig;ige Ausgabe&ldquo; bis zur H&ouml;he von zehn Millionen Euro im laufenden Haushalt des Verkehrsministeriums f&uuml;r 2017 beantragt.<br>\nSpahn begr&uuml;ndet dies damit, dass bei der Maut ganz rasch &bdquo;eine kurzfristige fundierte juristische, technische und wirtschaftliche Beratung zwingend erforderlich&ldquo; sei. Diese Beratung k&ouml;nnten nur externe Experten leisten. Denn &bdquo;die personellen Ressourcen des Bundes und das vorhandene Fachwissen&ldquo; seien &bdquo;nicht ausreichend, um den angestrebten Startzeitpunkt des Infrastrukturabgabesystems im Jahr 2019 gew&auml;hrleisten zu k&ouml;nnen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article162354195\/Dobrindt-will-zehn-Millionen-Euro-fuer-Maut-Berater-ausgeben.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das ist dann wohl die &bdquo;Grundlage unseres Wohlstandes&ldquo;, die Jens Spahn durch linke Putschgel&uuml;ste neuerdings <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37144#h16\">bedroht sieht<\/a>. Zur Wohlstandsgrundlage z&auml;hlt dann offenbar auch die Versorgung von externen Beratern mit Steuergeld, damit die sich mit einer Pkw-Maut besch&auml;ftigen, die weder die erhofften Einnahmen verspricht, noch mit dem EU-Recht vereinbar ist. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschlands Sozialdemokraten kritisieren Trumps Abschottungspolitik<\/strong><br>\nEine Mauer will er bauen gegen Armutsfl&uuml;chtlinge, f&uuml;r sieben L&auml;nder keine Visa mehr ausgeben! Trump setzt auf Abschottung und diskriminiert dabei vor allem Muslime. Die Kritik von Deutschlands Sozialdemokraten an Trump ist eindeutig. Doch was tut Deutschland? Aufnahmelager in Afrika, geschlossene Botschaften, Familiennachzug f&uuml;r Syrien-Fl&uuml;chtlinge fast unm&ouml;glich. Alles gebilligt oder gefordert von der SPD. Menschenrechtler werfen den Sozialdemokraten Heuchelei vor.<br>\nAnmoderation: US-Pr&auml;sident Trump will jetzt offenbar mit einem erneuten Erlass versuchen, sein umstrittenes Einreiseverbot f&uuml;r Muslime durchzukriegen. Zu Recht ist er f&uuml;r diese Abriegelungspolitik massiv kritisiert worden, auch von der deutschen Regierung. Gleichwohl muss sie sich fragen lassen, ob ihre Fl&uuml;chtlingspolitik auch den eigenen Anspr&uuml;chen gen&uuml;gt! Meine Kollegen Chris Humbs und Axel Svehla haben vor allem bei der SPD Widerspr&uuml;che entdeckt. W&auml;hrend die Partei einerseits die Abschottung Europas mittr&auml;gt, kritisiert sie gleichzeitig den Einreisestopp von US-Pr&auml;sident Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rbb-online.de\/kontraste\/archiv\/kontraste-vom-23-02-2017\/heuchelei-deutschlands-sozialdemokraten-kritisieren-trumps-abschottungspolitik.html\">Kontraste<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Von Amts wegen Asylbewerber t&auml;uschen<\/strong><br>\nIn Frankreich oder der T&uuml;rkei gibt es bessere Chancen auf Asyl: Durch solche falschen Versprechen entledigt sich das Bamf afghanischer Fl&uuml;chtlinge.<br>\nBeinahe h&auml;tte Atikullah Farmani in jenem Abschiebungsflugzeug gesessen, das am Mittwoch abgelehnte Asylbewerber von M&uuml;nchen zur&uuml;ck nach Afghanistan brachte. Beinahe h&auml;tte der junge Sunnit zur&uuml;ckgemusst in die Provinz Kundus, wo er 1990 geboren wurde und wo er ab 2008 sechs Jahre lang in einem milit&auml;rischen Wiederaufbauteam der internationalen Isaf-Truppen Geld verdiente: Zuerst als K&uuml;chenhelfer, zuletzt als Bewacher eines Hochsicherheitstraktes. Und wo ihn die Taliban bedrohten, weil er f&uuml;r deren Feinde arbeitete. Im Fr&uuml;hjahr 2014 floh Farmani, zun&auml;chst in den Iran, zwei Jahre sp&auml;ter nach Europa. In der T&uuml;rkei zahlte er einem Schleuser 1.500 Dollar f&uuml;r den Transfer nach Griechenland, im April 2016 erreichte er Deutschland, beantragte Asyl. Doch am 2. November 2016 nahm er den Antrag in der Au&szlig;enstelle des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (Bamf) in Frankfurt an der Oder wieder zur&uuml;ck. Der Mitarbeiter des Bamf habe ihn in die Irre gef&uuml;hrt, schreibt Farmani in einer eidesstattlichen Erkl&auml;rung, die ZEIT ONLINE vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2017-02\/fluechtlinge-asylverfahren-bamf-taeuschung-afghanistan\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Petzen f&uuml;r den Sultan<\/strong><br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan will im M&auml;rz nach Nordrhein-Westfalen kommen, um unter t&uuml;rkischen Landsleuten f&uuml;r deren Zustimmung zur Pr&auml;sidialdiktatur zu werben. Das will Bild aus diplomatischen Kreisen in Ankara am Mittwoch erfahren haben. W&auml;hrend eine offizielle Best&auml;tigung aus Ankara noch nicht vorliegt, appellierte NRW-Innenminister Ralf J&auml;ger (SPD) an die Bundesregierung, einen Erdogan-Auftritt zu verhindern. &raquo;Die Freiheit der Meinungs&auml;u&szlig;erung hier darf nicht missbraucht werden, um f&uuml;r eine Verfassungs&auml;nderung in der T&uuml;rkei zu werben, mit der Grundrechte eingeschr&auml;nkt und die Todesstrafe wieder eingef&uuml;hrt werden sollen&laquo;, erkl&auml;rte J&auml;ger gegen&uuml;ber dem K&ouml;lner Stadtanzeiger vom Donnerstag. 1,4 Millionen t&uuml;rkische Staatsb&uuml;rger in der Bundesrepublik sind bei dem Referendum am 16. April abstimmungsberechtigt.<br>\nGeht es nach der t&uuml;rkischen Regierung, sollen sich die Deutscht&uuml;rken auch als Spitzel bet&auml;tigen. Die Mitglieder von Eltern- und Lehrervereinen seien Ende Januar bei Informationsveranstaltungen in t&uuml;rkischen Konsulaten in D&uuml;sseldorf, Essen, K&ouml;ln und M&uuml;nster dazu angehalten worden, jede Kritik an der t&uuml;rkischen Regierung, die sie in deutschen Schulen beobachten, zu melden. Dies berichtete die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) jetzt gegen&uuml;ber der Funke-Mediengruppe. &raquo;Sch&uuml;ler sollen sogar ihre Lehrer filmen und die Aufnahmen an t&uuml;rkische Beh&ouml;rden weiterleiten&laquo;, erkl&auml;rte der GEW-Landesvorsitzende Sebastian Krebs. Zumindest in D&uuml;sseldorf h&auml;tten sich die t&uuml;rkischen Lehrer geweigert, ihre Kollegen auszuspionieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-24\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: T&uuml;rkische Konsulate weisen Vorwurf zur&uuml;ck<\/strong><br>\nNach dem t&uuml;rkisch-islamischen Dachverband Ditib gibt es nun auch Spitzel-Vorw&uuml;rfe gegen Konsulate in NRW. Sie sollen Sch&uuml;ler und Eltern zu Spionage im Klassenzimmer aufrufen. Die diplomatischen Vertretungen weisen den Vorwurf jedoch vehement von sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Tuerkische-Konsulate-weisen-Vorwurf-zurueck-article19717581.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Folgen des Putschversuchs: Mehr t&uuml;rkische Diplomaten bitten um Asyl<\/strong><br>\nSeit dem Putschversuch in der T&uuml;rkei beantragen immer mehr t&uuml;rkische Diplomaten Asyl in Deutschland. In sechs Monaten gingen 136 Antr&auml;ge ein, wie Recherchen von WDR, NDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; ergaben.<br>\n136 Personen mit t&uuml;rkischen Diplomatenp&auml;ssen haben im Zeitraum von August 2016 bis Januar 2017 Asyl in Deutschland beantragt. Das best&auml;tigte das Bundesinnenministerium auf Anfrage von WDR, NDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo;. Darunter sollen auch Familienangeh&ouml;rige t&uuml;rkischer Diplomaten sein. Wie viele der Antragsteller t&uuml;rkische Soldaten sind, wollte das Ministerium nicht kommentieren. Auch eine Aufschl&uuml;sselung nach Bundesl&auml;ndern k&ouml;nne nicht vorgenommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/tuerkei-diplomaten-asyl-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eine vermeidbare Trag&ouml;die<\/strong><br>\nSyrien-Konflikt Wie aus den demokratischen Protesten ein gnadenloser Krieg werden konnte, in dem jeder gegen jeden k&auml;mpft<br>\nIrgendwann wird die Geschichte des Syrien-Krieges neu geschrieben werden. Und nicht mehr viel mit der heutigen Berichterstattung gemein haben. Das syrische Drama lief in drei Akten ab. Der erste Akt spielte im Fr&uuml;hjahr 2011. Junge Syrer demonstrierten monatelang gegen die Regierung. Das war legitim. Ich habe in Homs selbst an Demonstrationen teilgenommen. Die Reaktion der syrischen Sicherheitskr&auml;fte war unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig und kontraproduktiv.<br>\nIm zweiten Akt dr&auml;ngten die geostrategischen Feinde des Assad-Regimes nach vorn: Saudi-Arabien, Katar, die USA. Sie wollten Baschar al-Assad schon lange ausschalten. Weil er Verb&uuml;ndeter des schiitischen Iran war. Der war ihnen durch den t&ouml;richten Krieg von George W. Bush gegen den sunnitischen Irak zu stark geworden. Nach dem Sturz Saddam Husseins hatte die schiitische Bev&ouml;lkerungsmehrheit des Irak die Macht &uuml;bernommen und ihr Land an die Seite des Iran gef&uuml;hrt. Der Irak fiel damit als strategisches Gegengewicht zum Iran aus. Teheran konnte sich nun auf einen &bdquo;schiitischem Halbmond&ldquo; st&uuml;tzen, der &uuml;ber den Irak und Syrien bis in den Libanon reichte. [&hellip;]<br>\nIm dritten Akt betraten die Hinterm&auml;nner des Stellvertreterkrieges die B&uuml;hne. W&auml;hrend die USA und Saudi-Arabien immer unverbl&uuml;mter extremistische Rebellen, ja selbst Al Kaida-Terroristen, in ihrem Kampf gegen Assad unterst&uuml;tzten, k&auml;mpften Russland, Iran, die libanesische Hisbollah und sogar afghanische Schiitenmilizen offen an der Seite des Regimes. Inzwischen waren 50 Prozent der in Syrien k&auml;mpfenden Rebellen Ausl&auml;nder. F&uuml;r Demokratie k&auml;mpfte keiner von ihnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/eine-vermeidbare-tragoedie\/\">J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer auf der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Herero und Nama verlangen Entsch&auml;digungen f&uuml;r Kolonialverbrechen im heutigen Namibia<\/strong><br>\nEntsch&auml;digungen und eine Entschuldigung &ndash; das fordern Vertreter der Herero und Nama von der Bundesregierung wegen des Genozids in der fr&uuml;heren Kolonie Deutsch-S&uuml;dwestafrika, heute Namibia. Jetzt legen sie noch mal nach.<br>\nDie Klage gegen die Bundesregierung sei gerechtfertigt, sagte Esther Muinjangue, Vorsitzende der Ovaherero Genocide Foundation. Die Nama-Vertreterin ist mit anderen Aktivisten derzeit in Deutschland. &ldquo;Wenn die Regierungen Deutschlands und Namibias uns in ihre Verhandlungen einbezogen h&auml;tten, dann h&auml;tten wir keine Anw&auml;lte konsultieren m&uuml;ssen&rdquo;, so Muinjangue.<br>\nVerschiedene Organisationen der Herero und Nama hatten die Klage gegen die Bundesregierung Anfang Januar in einem Gericht in New York eingereicht. Deutschland und Namibia verhandeln seit 2014 &uuml;ber die Aufarbeitung des V&ouml;lkermords. Anfang des 20. Jahrhunderts ermordeten deutsche Soldaten in der ehemaligen Kolonie mehr als 75.000 Herero und Nama. Vertreter der beiden Volksgruppen sprechen sogar von mehr als 100.000 Opfern. Die Bundesregierung r&auml;umte 2016 ein, dass es sich bei den Verbrechen um V&ouml;lkermord gehandelt habe. Eine offizielle Entschuldigung steht jedoch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/herero-und-nama-verlangen-entsch%C3%A4digungen-f%C3%BCr-kolonialverbrechen-im-heutigen-namibia\/a-37694039\">Deutsche Welle<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die wirkliche Schande f&uuml;r die Bundesrepublik<\/strong><br>\n134.390 Sanktionen sprachen die Jobcenter 2016 monatlich aus. Das ergab eine Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der LINKEN. Im Vergleich zu 2015 stellt die Zahl einen Anstieg dar. Den H&ouml;chststand hatte man allerdings 2012 notiert. Damals waren es monatlich 149.708 Sanktionen. Hochgerechnet auf das gesamte Jahr und verglichen mit etwa 4,3 Millionen Leistungsberechtigten im Jahresdurchschnitt, erg&auml;be das eine frappierende Quote. Die w&auml;re nur nicht ganz belastbar, weil manche Leistungsberechtigte ja mehrfach sanktioniert werden. Eine Tendenz l&auml;sst sich damit dennoch ablesen: Die Beh&ouml;rden verfolgungsbetreuen weiterhin im gro&szlig;en Stil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1042772.die-wirkliche-schande-fuer-die-bundesrepublik.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gefangen im Flaschenhals<\/strong><br>\nImmer mehr wissenschaftliche Mitarbeiter sind prek&auml;r besch&auml;ftigt<br>\nDie Bildungsministerin fand eine aparte &Uuml;berschrift: &bdquo;Wissenschaftliche Karrieren werden immer attraktiver&ldquo;. So steht es in der Pressemitteilung Johanna Wankas (CDU) &uuml;ber den sogenannten Mittelbau der Hochschulen. Dabei ist das Gegenteil richtig. Die Karrieren in der Wissenschaft werden immer prek&auml;rer, anstrengender &ndash; und kinderloser.<br>\nDas einzig Positive in dem &bdquo;Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs&ldquo;, der von diversen Hochschulforschern erstellt wird, ist der Zuwachs: vom Jahr 2000 bis 2014 stieg die Zahl der Nachwuchswissenschaftler um 76 Prozent, von 82.400 auf nahezu 145.000 &ndash; eine gigantische und erfreuliche Ausweitung. Zu den Nachwuchsforschern z&auml;hlt, wer promoviert oder als &bdquo;Postdoc&ldquo; hauptberuflich wissenschaftlich an der Hochschule oder einer au&szlig;eruniversit&auml;ren Forschungseinrichtung arbeitet.<br>\nEine zweite Zahl verdeutlicht, warum es mit der Attraktivit&auml;t nicht so weit her ist: Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der Professuren um ganze 21 Prozent. Das bedeutet: Der Ansturm auf die Hochschulen wird auf dem R&uuml;cken befristet Besch&auml;ftigter ausgetragen. Diese &bdquo;Flaschenhalsproblematik&ldquo; &ndash; immer mehr Nachwuchsforscher stehen einer relativ abnehmenden Zahl an Professuren gegen&uuml;ber &ndash; hat sich nun also weiter versch&auml;rft.<br>\nDamit geht eine gef&auml;hrliche Prekarisierung junger Wissenschaftler einher. 93 Prozent befinden sich in einem befristeten Arbeitsverh&auml;ltnis. &Uuml;ber die H&auml;lfte dieser Vertr&auml;ge haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Und diese Zahl steigt dauernd.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lfb\/gefangen-im-flaschenhals\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schulz stand im EU-Parlament f&uuml;r Neoliberalismus pur<\/strong><br>\nDie Vorsitzende der Linksfraktion im Europaparlament, Gabriele Zimmer, &uuml;bt heftige Kritik am ehemaligen Parlamentspr&auml;sidenten Martin Schulz (SPD). &raquo;Ich kenne keine eigenen Initiativen zur Durchsetzung sozialer Gerechtigkeit, die von Martin Schulz als EP-Pr&auml;sident ausgingen oder demonstrativ von ihm unterst&uuml;tzt wurden&laquo;, so Zimmer im Interview mit &raquo;neues deutschland&laquo;. Die LINKE-Politikerin, die der Fraktion Vereinte Europ&auml;ische Linke\/Nordische Gr&uuml;ne Linke (GUE\/NGL) vorsteht, verwies zudem auf den &raquo;F&uuml;nf-Pr&auml;sidenten-Bericht&laquo;, in dem Schulz gemeinsam mit den Chefs der anderen EU-Institutionen eine &raquo;Vertiefung der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion&laquo; vorgeschlagen hatte, die auf eine &raquo;Troika f&uuml;r alle&laquo; hinauslaufen sollte. Das war &raquo;Neoliberalismus pur&laquo;, so Zimmer.<br>\nSchulz sei &raquo;der Spiritus Rector der Gro&szlig;en Koalition im EU-Parlament gewesen und habe stets die Fraktionsdisziplin der Sozialdemokraten eingefordert. Martin Schulz hat daf&uuml;r gesorgt, dass die sozialdemokratische Fraktion auf der Linie blieb, die er zuvor mit den Christdemokraten, teilweise den Liberalen und dem Kommissionspr&auml;sidenten festgelegt hatte&laquo;. Das sei auch bei den Freihandelsabkommen CETA und TTIP der Fall gewesen. &raquo;Da hat er die Kommission gest&uuml;tzt. Mit Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat er einen Deal geschlossen und die Mehrheit im Parlament so organisiert, dass die Kommission mit ihren Positionen im Wesentlichen durchkam.&laquo; Es sei zudem kein Geheimnis, &raquo;dass er Juncker schon den Allerwertesten rettete, indem er Einfluss auf einen Misstrauensantrag gegen Juncker wegen der Luxleaks-Affaire nahm, so dass der Antrag scheiterte&laquo;, erkl&auml;rte Zimmer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1042778.schulz-stand-im-eu-parlament-fuer-neoliberalismus-pur.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bosnien und Kosovo &ndash; Europas vergessene Protektorate<\/strong><br>\nNach den Kriegen in Bosnien und im Kosovo hat die EU Milliarden in den beiden L&auml;ndern investiert, um dort Rechtsstaatlichkeit aufzubauen und Marktwirtschaft zu etablieren. Doch die Bilanz f&auml;llt verheerend aus: Korruption und Arbeitslosigkeit pr&auml;gen den Alltag, der islamische Fundamentalismus wird immer st&auml;rker, und immer mehr junge, gut ausgebildete B&uuml;rger wandern aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/063686-000-A\/bosnien-und-kosovo-europas-vergessene-protektorate\">arte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Polizei fasst mutma&szlig;lichen Telekom-Hacker<\/strong><br>\nIm November legt ein Hacker-Angriff die Router von mehr als einer Million Telekom-Kunden lahm. Nun fasst die Polizei in London einen verd&auml;chtigen Briten. Wegen besonders schwerer Computersabotage droht ihm eine hohe Haftstrafe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/technik\/Polizei-fasst-mutmasslichen-Telekom-Hacker-article19715610.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.G.:<\/strong> Diese Nachricht sucht man in den meisten Medien vergebens. Wo doch nicht nur der BND-Chef &uuml;berzeugt von der Schuld der Russen war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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