{"id":37193,"date":"2017-02-28T08:21:18","date_gmt":"2017-02-28T07:21:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193"},"modified":"2017-02-28T08:21:18","modified_gmt":"2017-02-28T07:21:18","slug":"hinweise-des-tages-2823","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h01\">Merkel verteidigt Agenda 2010 &ndash; und kritisiert Schulz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h02\">Ist Martin Schulz tats&auml;chlich eine Alternative?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h03\">Butterwegge fordert Politikwechsel von Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h04\">Bannon nennt R&uuml;ckbau des Staates als Ziel Nummer eins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h05\">Quellen des Reichtums &ndash; die Familie Albrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h06\">Knorr-Bremse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h07\">Jobcenter verheizen F&ouml;rdergeld f&uuml;r Arbeitslose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h08\">Entscheidung hinter verschlossenen T&uuml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h09\">B&uuml;rgerrechten eine Stimme geben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h10\">Gef&auml;hrder-Gesetz: Sorge um Freiheitsrechte von &ldquo;Normalb&uuml;rgern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h11\">Wie gef&auml;hrdet ist unser Recht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h12\">Minidrohnen verbreiten Angst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h13\">Migration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h14\">Liberale Weltordnung auf dem Pr&uuml;fstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h15\">Abrechnung mit Renzi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37193#h16\">Das Letzte &ndash; Die Eliten verteidigen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkel verteidigt Agenda 2010 &ndash; und kritisiert Schulz<\/strong><br>\nJetzt mischt sich auch Bundeskanzlerin Merkel in die Debatte um die Agenda 2010 ein: Von m&ouml;glichen &Auml;nderungsvorschl&auml;gen h&auml;lt sie gar nichts. Die SPD sch&auml;me sich offenbar f&uuml;r ihre Vergangenheit.<br>\nMerkel verteidigt Agenda 2010 &ndash; und kritisiert Schulz<br>\nCDU-Chefin Angela Merkel hat die SPD f&uuml;r die Debatte &uuml;ber ein Abr&uuml;cken von Agenda-2010-Reformen kritisiert. Die 2003 auch von der Opposition unterst&uuml;tzten Beschl&uuml;sse des SPD-Kanzlers Gerhard Schr&ouml;der seien gut f&uuml;r das Land gewesen, sagte Merkel am Samstag auf einer CDU-Veranstaltung in Stralsund. &bdquo;Deshalb habe ich schon zum Amtsantritt vor elf Jahren &ouml;ffentlich gesagt, dass sich der fr&uuml;here Bundeskanzler Schr&ouml;der mit der Agenda 2010 um Deutschland verdient gemacht hat.&ldquo;<br>\nSeit 2005 h&auml;tten die von ihr gef&uuml;hrten Koalitionsregierungen Ver&auml;nderungen vorgenommen, wenn sich negative Entwicklungen wie bei der Werk- und Leiharbeit gezeigt h&auml;tten. Zudem sei das Arbeitslosengeld nach Alter differenziert worden. &bdquo;Aber den Kern dieser Agenda, den haben wir immer durch unsere politischen Entscheidungen gest&auml;rkt&ldquo;, sagte Merkel. Denn es seien mehr Menschen in Arbeit gebracht worden, die Zahl der Arbeitslosen habe sich seit 2005 halbiert.<br>\n&bdquo;Aber die Sozialdemokraten m&ouml;gen sich bis heute zu dieser Erfolgsgeschichte nicht bekennen&bdquo;, kritisierte die CDU-Chefin. Stattdessen sch&auml;me sich die SPD offenbar, jedenfalls hadere sie &bdquo;unabl&auml;ssig&ldquo; mit der Vergangenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/debatte-um-arbeitsmarktreform-merkel-verteidigt-agenda-2010-und-kritisiert-schulz-14894953.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Noch Fragen? Eine deutlichere Indikation, welche zentrale Rolle die Agenda 2010 f&uuml;r die herrschenden Eliten spielt, gibt es nicht. Und nochmals, Schulz hat die Agenda 2010 mit keinem Wort in Frage gestellt. Die Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes f&uuml;r Arbeitslose ab 50 &auml;ndert an einem Kernelement der Agenda 2010, den Hartz-IV Gesetzen, rein gar nichts. Ob ein Betroffener drei oder vier Monate sp&auml;ter den Schikanen und Dem&uuml;tigungen des Hartz-IV Sanktionsregimes anheimf&auml;llt ist im Vergleich zu gesamten Paket eher eine Kleinigkeit. Wie die SPD weiter in der Agenda-2010-Falle sitzt, zeigt auch die Reaktion von SPD-Spitzenpolitikern, die nach Merkels Vorwurf die SPD w&uuml;rde nicht mehr zur Agenda 2010 stehen, nichts Besseres zu tun haben als geflissentlich zu erkl&auml;ren, dass die Agenda 2010 f&uuml;r die SPD nach wie vor sakrosankt ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Agenda 2010 &ndash; SPD will nicht an Grundpfeilern r&uuml;tteln<\/strong><br>\nNach der harschen Kritik der Kanzlerin stellen die Sozialdemokraten klar: Die wichtigsten S&auml;ulen der Agenda 2010 bleiben. &ldquo;Das ist keine Abkehr, sondern eine Korrektur&rdquo;, erkl&auml;rt SPD-Generalsekret&auml;rin Barley.<br>\nDie SPD will die Agenda 2010 in Teilen nachbessern, aber nach Angaben von Spitzenpolitikern nicht an den Grundpfeilern der Reform aus dem Jahr 2003 r&uuml;tteln. &ldquo;Das ist keine Abkehr, sondern eine Korrektur&rdquo;, sagte Generalsekret&auml;rin Katarina Barley im ZDF zu Ank&uuml;ndigungen von Kanzlerkandidat Martin Schulz.<br>\nSie widersprach damit Kritik aus der Union, die SPD wolle die Agenda 2010 weitgehend r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Es gehe etwa um die Abschaffung sachgrundloser Befristungen und eine l&auml;ngere Bezugsdauer f&uuml;r das Arbeitslosengeld I, sagte Barley. Auch der nieders&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Stephan Weil sagte, die Kernelemente der Agenda st&uuml;nden &uuml;berhaupt nicht zur Diskussion. &ldquo;Die wichtigsten S&auml;ulen dieses Konzepts, die sind v&ouml;llig unstrittig.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/SPD-will-nicht-an-Grundpfeilern-ruetteln-article19720575.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ist Martin Schulz tats&auml;chlich eine Alternative?<\/strong><br>\nDer SPD-Kanzlerkandidat soll neuen Schwung in die Politik bringen. Doch seine politische Praxis und das Verhalten im EU-Parlament n&auml;hren daran Zweifel.<br>\nMehr Gerechtigkeit bei L&ouml;hnen und Steuern, klare Kante gegen Trump, f&uuml;r ein solidarisches und demokratisches Europa &ndash; Schulz trifft den richtigen Ton, und die B&uuml;rger danken es ihm. Umfragen und Mitgliederzuwachs zeigen an, wie verbreitet die Sehnsucht nach einer wahren SPD ist, einer linken Volkspartei also, die sich der Ungleichverteilung von Verm&ouml;gen, Einfluss und Lebenschancen mutig entgegenstellt, anstatt Umverteilung von unten nach oben zu betreiben und das als &bdquo;moderne Wirtschaftspolitik&ldquo; zu verkl&auml;ren wie einst Gerhard Schr&ouml;der.<br>\nAber ist Martin Schulz der richtige Mann daf&uuml;r? Seine politische Praxis weckt Zweifel. Als Pr&auml;sident des Europaparlaments hat sich der neue Aspirant aufs Kanzleramt nicht gerade als Vork&auml;mpfer f&uuml;r Steuergerechtigkeit, Solidarit&auml;t und Demokratie hervorgetan. Zwar schimpft er gerne, dass es nicht angehe, &bdquo;wenn der kleine B&auml;ckerladen anst&auml;ndig seine Steuern zahlt, aber der globale Kaffeekonzern sein Geld in Steueroasen parkt&ldquo;. Doch nach den Enth&uuml;llungen &uuml;ber die Steuerdeals der Konzerne in Luxemburg pflegte Schulz seine private gro&szlig;e Koalition mit Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker und sabotierte die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses, um dem Luxemburger Ex-Premier den R&uuml;cken freizuhalten. Widerspr&uuml;chlich war auch sein Umgang mit der vordemokratischen Verfassung der EU. Da forderte er, man m&uuml;sse &bdquo;die Kommission zu einer echten europ&auml;ischen Regierung umbauen, die der Kontrolle des Europaparlaments unterworfen wird&ldquo;. Aber gleichzeitig sah er tatenlos zu, wie dieses Parlament beim Krisenregime in den Euro-Staaten systematisch degradiert wurde. Die Technokraten der Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission agierten &bdquo;intergouvernemental&ldquo; jenseits aller demokratischen Kontrolle und setzten im Bruch mit dem EU-Vertrag Lohnsenkungen und die Abschaffung von Tarifvertr&auml;gen durch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/spd-kanzlerkandidat-ist-martin-schulz-tatsaechlich-eine-alternative\/19449140.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Butterwegge fordert Politikwechsel von Rot-Rot-Gr&uuml;n<\/strong><br>\nNach seinem Achtungserfolg vom 12. Februar, als Christoph Butterwegge f&uuml;r die Linkspartei in der Wahl des Bundespr&auml;sidenten antrat und 128 Stimmen auf sich vereinen konnte, schl&uuml;pft der K&ouml;lner Politologe jetzt in die Rolle eines Postillions f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n. Von einer k&uuml;nftigen Koalition unter Martin Schulz fordert er in einem offenen Brief an den SPD-Kanzlerkandidaten nichts weniger als einen fundamentalen Politikwechsel.<br>\nDoch von diesem Ziel sieht der Armutsforscher Schulz noch weit, sehr weit entfernt &ndash; was insofern erstaunt, als er sich ihn ausdr&uuml;cklich als Nachfolger von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) w&uuml;nscht. Trotzdem wirft Butterwegge Schulz vor, er gehe &bdquo;nicht &uuml;ber Andeutungen hinaus&ldquo;, wie er die ungleiche Verteilung der Verm&ouml;gen in Deutschland korrigieren wolle. Seit Jahren macht Butterwegge die wachsende Kluft zwischen Armen und Reichen als zentrales Problem aus &ndash; und die &bdquo;Agenda 2010&ldquo; von Kanzler Gerhard Schr&ouml;der (SPD) daf&uuml;r verantwortlich. &bdquo;Zwar konzedieren Sie, dass die SPD im Rahmen der &raquo;Agenda&laquo;-Politik bestimmte Fehler gemacht hat, schreibt Butterwegge jetzt an Schulz.<br>\n&bdquo;In Wirklichkeit war die Agenda 2010 aber selbst der entscheidende Fehler und ihre Konzeption des &raquo;aktivierenden&laquo; Sozialstaates grundfalsch.&ldquo; Faul seien nicht die Arbeitslosen, &bdquo;sondern das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, in dem sie leben&ldquo;. Wenn Schulz es ernst meine mit Idealen wie Solidarit&auml;t und sozialer Gerechtigkeit, m&uuml;sste er daher &bdquo;mit Hartz IV auch den Kern des Reformwerks in Frage stellen&ldquo;. Dagegen sei nutzlos, was Schulz bisher an Korrekturen vorgeschlagen habe. Eine verl&auml;ngerte Bezugsdauer des Arbeitslosengelds I etwa erreiche die Mehrheit der Arbeitslosen gar nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/politik\/offener-brief-an-martin-schulz-butterwegge-fordert-politikwechsel-von-rot-rot-gruen-25817494\">K&ouml;lner Stadtanzeiger<\/a>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/blob\/25817616\/76635ac96231acb19000f69d0f4a0a0f\/der-offene-brief-butterwegges-im-wortlauf-data.pdf\">Soziale Gerechtigkeit f&uuml;r alle! &ndash; Offener Brief an Martin Schulz<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bannon nennt R&uuml;ckbau des Staates als Ziel Nummer eins<\/strong><br>\nAm Freitag spricht Donald Trump selbst bei der CPAC-Konferenz in Washington. Zuvor trat aber schon mal sein Chefstratege Stephen Bannon gemeinsam mit dem Stabschef des Wei&szlig;en Hauses, Reince Priebus, bei dem Treffen konservativer bis radikaler Aktivisten auf und machte seine Vorhaben deutlich.<br>\nEines der obersten Ziele ist f&uuml;r Bannon ein radikaler R&uuml;ckbau des Staates. Die beiden anderen Priorit&auml;ten seien die Bereiche Einwanderung und nationale Sicherheit sowie der Handel. Ein Zur&uuml;ckschneiden des Staates aber sei das Wichtigste. Die Regierung befindet sich laut Bannon in einem unaufh&ouml;rlichen Kampf f&uuml;r die &ldquo;Dekonstruktion des administrativen Staates&rdquo;.<br>\nBannon, der als Architekt der Trump&rsquo;schen Politik gilt, meinte mit dem Begriff &ldquo;Administrativer Staat&rdquo; ein verschr&auml;nktes System aus Steuern, Regulierungen und internationalen Abkommen. Seiner Ansicht nach hindert dies das Wachstum und verletzt die pers&ouml;nliche Souver&auml;nit&auml;t.<br>\nEs war nicht klar, ob Bannon mit dem von ihm gew&auml;hlten Begriff der &ldquo;Dekonstruktion&rdquo; letztlich die Zerst&ouml;rung meint. Bannon sagte, die Kabinettsmitglieder seien alle aus einem bestimmten Grund ausgew&auml;hlt worden: &ldquo;Und das ist Dekonstruktion.&rdquo; Den R&uuml;ckzug der USA aus dem transpazifischen Handelsabkommen TPP bezeichnete Bannon als einen der entscheidendsten Momente in der modernen US-Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/stephen-bannon-rueckbau-des-staates-ist-wichtigstes-ziel-a-1136078.html\">SPON<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Trump k&uuml;ndigt massive Erh&ouml;hung des Verteidigungsetats an<\/strong><br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen wieder Kriege gewinnen&rdquo;: US-Pr&auml;sident Donald Trump will die Verteidigungsausgaben um 54 Milliarden Dollar anheben &ndash; ein Plus von zehn Prozent. Andere Ministerien m&uuml;ssen mit K&uuml;rzungen rechnen. [&hellip;]<br>\nTrump sprach von einer &ldquo;historischen Steigerung&rdquo;. Im Gegenzug solle der gleiche Betrag in anderen Bereichen eingespart werden, ein gro&szlig;er Teil davon bei der Entwicklungshilfe, hie&szlig; es aus dem Wei&szlig;en Haus. Auch die meisten Bundesbeh&ouml;rden m&uuml;ssten sich auf K&uuml;rzungen einstellen.<br>\nEin Schwerpunkt seiner mit Spannung erwarteten Rede vor dem Kongress werde das Thema der nationalen Sicherheit sein, sagte Trump am Montag im Wei&szlig;en Haus bei einem Treffen mit Gouverneuren. Der Budgetentwurf solle im M&auml;rz an den Kongress &uuml;bermittelt werden.<br>\nTrump sagte, Details zu seinem Budget wolle er in seiner Rede darlegen. In gef&auml;hrlichen Zeiten wie diesen sei sein Haushalt einer der nationalen und &ouml;ffentlichen Sicherheit. Er f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Wir m&uuml;ssen wieder Kriege gewinnen.&rdquo;<br>\nAuch nach Informationen der &ldquo;New York Times&rdquo; sieht der Budgetentwurf massive Einsparungen unter anderem bei der Umweltbeh&ouml;rde EPA vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-will-verteidigungsetat-massiv-erhoehen-a-1136541.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Unverst&auml;ndlich, dass einige eigentlich vern&uuml;nftige Zeitgenossen Trump immer noch verteidigen. Der Mann ist eine Katastrophe &ndash; vollkommen unabh&auml;ngig davon, dass die Medien nicht immer fair zu ihm sind. Der &bdquo;Feind meines Feindes&ldquo; ist halt nicht immer mein &bdquo;Freund&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Quellen des Reichtums &ndash; die Familie Albrecht<\/strong><br>\nAls die beiden &bdquo;Springquellen des Reichtums&ldquo; bezeichneten Karl Marx und Friedrich Engels die menschliche Arbeit und die Natur. Und tats&auml;chlich ist im modernen Kapitalismus die weltweite Ausbeutung der lebendigen Arbeitskraft und der Boden- und Natursch&auml;tze die Grundlage f&uuml;r den Reichtum unserer Gesellschaft. Aber der Reichtum ist keineswegs gleich verteilt. Die L&auml;nder des globalen S&uuml;dens sind bitterarm, obwohl dort die reichsten Natursch&auml;tze gehoben werden und dort die Menschen am h&auml;rtesten arbeiten m&uuml;ssen. Doch die Ertr&auml;ge flie&szlig;en in die reichen L&auml;nder des Nordens, in die USA und nach Europa. Wo ist also der Reichtum zu finden?<br>\nHeute konzentriert sich der Reichtum dieser Welt in den H&auml;nden einer kleinen Gruppe von Menschen. Es sind die Oligarchen, die Multimilliard&auml;re, bei denen alles Geld zusammenflie&szlig;t und immer mehr anw&auml;chst. In Deutschland befindet sich der Reichtum zu einem gro&szlig;en Teil im Besitz von Familiendynastien, zum Beispiel den Familien Quandt, Oetker und Albrecht.<br>\nIn Essen ist der Name Albrecht ein Begriff. Wo die &bdquo;Hauptstadt&ldquo; zwar nicht politisch, aber landschaftlich tats&auml;chlich gr&uuml;n ist, im beschaulichen Stadtteil Schuir, ist die Familie Albrecht zu Hause. Aber die Albrechts sind keine normale Durchschnittsfamilie, sie z&auml;hlen zu den reichsten Menschen der ganzen Welt! Die Familie Theo Albrecht jr. (&bdquo;Aldi Nord&ldquo;) besitzt mehr als 17 Milliarden Euro. Wie kam die Familie Albrecht zu ihrem Reichtum? Durch harte Arbeit! So sagen sie es selbst &ndash; und so stimmt es auch. Allerdings nicht durch die eigene Arbeit, sondern durch die Ausbeutung fremder Arbeitskraft, wuchs und w&auml;chst das Verm&ouml;gen des Clans. Im Kapitalismus gilt nun mal das Gesetz: Je gr&ouml;&szlig;er die Ausbeutung, umso gr&ouml;&szlig;er der Profit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/wirtschaft\/quellen-des-reichtums-die-familie-albrecht\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Knorr-Bremse<\/strong><br>\nDas operative Gesch&auml;ft des Konzerns ist in zwei gro&szlig;e Bereiche strukturiert: die Knorr Bremse Systeme f&uuml;r Schienenfahrzeuge GmbH und die Knorr Bremse Systeme f&uuml;r Nutzfahrzeuge GmbH. An ersterer GmbH h&auml;lt die Knorr-Bremse AG 100 Prozent des Kapitals, an letzterer &bdquo;nur&ldquo; 80 Prozent. Die anderen 20 Prozent fallen an die Robert Bosch GmbH. Die Knorr-Bremse AG ist nicht b&ouml;rsennotiert. 2015 wurden laut Gesch&auml;ftsbericht 395,969 Millionen Euro Dividende ausgesch&uuml;ttet. Davon gingen an die &bdquo;anderen Gesellschafter&ldquo; &ndash; also die Anteilseigner der Robert Bosch GmbH &ndash; 83,968 Millionen Euro. Den &bdquo;Rest&ldquo; von 312 Millionen Euro erhielten die Besitzer der Knorr Bremse AG, das ist die Familie Thiele. Die wird vertreten von Heinz Hermann Thiele (geboren 1941). Thiele war von 1987 bis 2007 Vorstandsvorsitzender des Konzerns und leitete dann bis M&auml;rz 2016 den Aufsichtsrat. Er ist inzwischen nur noch Ehrenvorsitzender&hellip; Unter seiner &Auml;gide liefen die erw&auml;hnten Umstrukturierungen, aber auch ein rabiater Abbau von Arbeitnehmerrechten.<br>\nEs gibt allerdings zwei &bdquo;gallische&ldquo; D&ouml;rfer im Konzern, in denen aktuell noch die gewerkschaftlich erk&auml;mpfte 35-Stunden-Woche gilt, die beiden Standorte der Knorr-Bremse PowerTech GmbH im bayerischen Holzkirchen und in Berlin-Tegel. Das Unternehmen produziert an f&uuml;nf Standorten weltweit (die anderen befinden sich in Sydney\/Australien, Mount Olive\/USA und Wuxi\/China) elektrische Energieversorgungssysteme f&uuml;r Bahnen und Industrieanlagen. Mit Wirkung zum 31. Dezember trat PowerTech jetzt aus dem tarifgebundenen Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Berlin-Brandenburg aus. Ab 1. April gilt an beiden deutschen Standorten die 42-Stunden-Woche, nat&uuml;rlich ohne Lohnausgleich. Die zahmen Proteste der IG Metall &ndash; &bdquo;Die Knorr Bremse zeichnet sich selten durch einen sozialen Umgang mit ihren Besch&auml;ftigten aus, im Zweifel geht etwas mehr Profit immer vor.&ldquo; &ndash; konterte der Konzern mit dem Hinweis, dass es bei Knorr-Bremse seit 2006 keine Tarifbindung mehr gebe und die 42-Stunden-Woche f&uuml;r die rund 5000 Mitarbeiter in Deutschland &uuml;blich sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2017\/02\/knorr-knorr-knorr-39086.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> 42-Stunden-Woche f&uuml;r die Mitarbeiter, 312 Millionen Euro f&uuml;r die Eigent&uuml;merfamilie, das nennt man wohl Kapitalismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jobcenter verheizen F&ouml;rdergeld f&uuml;r Arbeitslose<\/strong><br>\nDie 404 Jobcenter in Deutschland haben im vergangenen Jahr 5,1 Milliarden Euro an Bundesmitteln f&uuml;r ihre Personal- und Verwaltungskosten ausgegeben. Das waren 764 Millionen Euro mehr, als daf&uuml;r im Bundeshaushalt eigentlich vorgesehen waren. Der zus&auml;tzliche Bedarf wurde von den Jobcentern dadurch gedeckt, dass sie weniger Geld f&uuml;r die F&ouml;rderung von Langzeitarbeitslosen ausgaben als im Bundeshaushalt vorgesehen. Das zeigt die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Gr&uuml;nen. Das Schreiben liegt der F.A.Z. vor.<br>\nVon insgesamt 4,5 Milliarden Euro, die im Bundeshaushalt 2016 f&uuml;r sogenannte Eingliederungsma&szlig;nahmen urspr&uuml;nglich zur Verf&uuml;gung standen, wurden laut Ministerium nur knapp 3,4 Milliarden Euro f&uuml;r diese Zwecke ausgegeben. Zwar blieben damit trotz der Umschichtungen am Ende 363 Millionen Euro im F&ouml;rdertopf &uuml;brig. Doch haben die tats&auml;chlichen Verwaltungsausgaben nun schon zum wiederholten Mal die zugeh&ouml;rigen Etatans&auml;tze &uuml;berschritten; die j&uuml;ngste &Uuml;berschreitung liegt knapp unter dem H&ouml;chstwert von 785 Millionen Euro aus dem Jahr 2015.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/jobcenter-verheizen-foerdergelder-fuer-arbeitslose-14899514.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Entscheidung hinter verschlossenen T&uuml;ren<\/strong><br>\nDer weltweite Waffenhandel hat deutlich zugelegt und Deutschland ist als f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;ter R&uuml;stungsexporteur vorn mit dabei. David Lauer pl&auml;diert f&uuml;r eine transparente politische Abw&auml;gung &uuml;ber Waffenexporte. Sonst k&ouml;nnten wirtschaftlichen Interessen &uuml;ber moralische Bedenken gestellt werden.<br>\nWaffen als solche betrachtet sind nicht b&ouml;se. B&ouml;se sind allenfalls bestimmte Zwecke, zu denen sie als Mittel eingesetzt werden k&ouml;nnen. Darin unterscheiden sie sich nicht von K&uuml;chenmessern &ndash; oder, wie wir seit Nizza und Berlin wissen, von Lastkraftwagen. So lautet eines der Mantras von Waffenlobbyisten.<br>\nVerbl&uuml;ffend ist allerdings, dass dieser Gedanke h&auml;ufig als Pr&auml;misse in Argumenten verwendet wird, die sich gegen Einschr&auml;nkungen des Waffenhandels richten sollen. Tats&auml;chlich m&uuml;sste der Gedanke zur gegenteiligen Konklusion f&uuml;hren: Wenn es allein auf die Ziele der potenziellen Waffennutzer ankommt, dann sollte man sich deren anzunehmende Absichten so genau wie m&ouml;glich anschauen, bevor man ihnen die Wumme in die Hand dr&uuml;ckt &ndash; und im Zweifelsfall auf den Deal verzichten.<br>\nDieselbe &Uuml;berlegung trifft auch auf den internationalen Handel mit R&uuml;stungsg&uuml;tern zu. Dessen Volumen steigt seit der Jahrtausendwende kontinuierlich an. Und Deutschland, der f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;te R&uuml;stungsexporteur der Welt, ist vorneweg dabei. Dass dieser Handel schwerwiegende moralische Probleme mit sich bringt, liegt auf der Hand. Jeder Waffenexport ist eine Intervention in einen aktuellen oder potenziellen kriegerischen Konflikt. Eine solche Intervention ist nie moralisch neutral. Es muss also in jedem Einzelfall gefragt werden: Sind die Zwecke, zu denen der K&auml;ufer die gelieferten Waffen einzusetzen plant, moralisch gerechtfertigt? Wer k&ouml;nnte zum Opfer eines Missbrauchs der gelieferten Waffen werden? Ist der K&auml;ufer in der Lage, dauerhaft zu garantieren, dass sie nicht in falsche H&auml;nde geraten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/deutschlands-waffenexporte-entscheidung-hinter.2162.de.html?dram:article_id=379904\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>B&uuml;rgerrechten eine Stimme geben<\/strong><br>\nTerrorangst, Furcht vor Wohnungseinbr&uuml;chen, der Verlust des Gef&uuml;hls von Sicherheit im &ouml;ffentlichen Raum &ndash; wer heute h&auml;rtere Gesetze, &Uuml;berwachungsprogramme und Strafversch&auml;rfungen durchsetzen will, hat es sehr leicht. Viel zu leicht. Denn weder die Notwendigkeit solcher Ma&szlig;nahmen wird im &ouml;ffentlichen Diskurs hinterfragt noch ihre Effizienz oder Wirkung &ndash; siehe Fu&szlig;fesseldebatte. Noch unpopul&auml;rer ist es, die Einhaltung von Grundrechten anzumahnen. Progressive, antirassistische und ganz einfach zu vern&uuml;nftigen, rationalen &Uuml;berlegungen aufrufende Stimmen sind in letzter Zeit deutlich in die Defensive geraten. (&hellip;)<br>\nNiemand kann garantieren, dass die sicherheitsstaatlichen Befugnisse nicht missbraucht werden. Eine diesbez&uuml;gliche Skepsis ist allemal berechtigt, wie allein ein Blick auf den NSU-Komplex zeigt. Dort ist bis heute nicht vollst&auml;ndig gekl&auml;rt, wo die Sicherheitsbeh&ouml;rden, gedeckt von der herrschenden Politik, die Grenze zu wohlwollendem Wegschauen von den Naziterroristen &uuml;berschritten haben. Auch die Erfahrungen etwa von Murat Kurnaz, f&uuml;r dessen Freilassung aus Guantanamo trotz seiner Unschuld verschiedene Bundesregierungen jahrelang gar nichts unternommen haben, l&auml;sst erahnen, wie weit Union, SPD und Gr&uuml;ne gehen, wenn es um ihr Verst&auml;ndnis von Sicherheit geht. (&hellip;)<br>\nDer Zulauf f&uuml;r die AfD l&auml;sst hier ohnehin die Alarmglocken schrillen. Die rechten Hetzer sch&ouml;pfen genau wie andere Architekten des pr&auml;ventiven Sicherheitsstaates aus den gleichen Quellen &ndash; aus Angst und Misstrauen. Demokratie und Rechtsstaat sind alles andere als unverwundbar. An der T&uuml;rkei sehen wir ganz aktuell, wie rasant nationalistische Autokraten die Demokratie zerst&ouml;ren k&ouml;nnen &ndash; &uuml;brigens mit derselben verlogenen Begr&uuml;ndung, die sogenannte Sicherheitspolitiker auch hierzulande f&uuml;r Grundrechtseinschnitte pr&auml;sentieren, n&auml;mlich Schutz der Bev&ouml;lkerung und Kampf gegen Terror. Auch der neue US-Pr&auml;sident l&auml;sst eine starke Tendenz in diese Richtung erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/02-25\/016.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gef&auml;hrder-Gesetz: Sorge um Freiheitsrechte von &ldquo;Normalb&uuml;rgern&rdquo;<\/strong><br>\nLangsam und weitgehend von der gro&szlig;en &Ouml;ffentlichkeit unbemerkt bauen neue Gesetzesvorhaben Polizeibefugnisse aus, die nicht nur auf Terroristen oder Terrorismusverd&auml;chtige angewendet werden k&ouml;nnen. Darauf machte der bayrische Landesbeauftragte f&uuml;r den Datenschutz, Thomas Petri, vergangene Woche in einem bemerkenswerten Statement aufmerksam.<br>\nDarin hei&szlig;t es schon in der &Uuml;berschrift, dass das geplante Gesetz &ldquo;zur &Uuml;berwachung gef&auml;hrlicher Personen &uuml;ber das Ziel hinausschie&szlig;t&rdquo;. Die Freiheitsrechte von &ldquo;Normalb&uuml;rgern&rdquo; seien gef&auml;hrdet, so der promovierte Jurist mit den Forschungsschwerpunkten Verfassungsrecht, Polizeirecht und Rechtsphilosophie, was ihm ganz offensichtlich einen wachen Blick eingetragen hat.<br>\nSeine Wachsamkeit zeigte er bei seiner kritischen Beurteilung des neuen &ldquo;Gef&auml;hrdergesetzes&rdquo; angesichts des dort formulierten Vorhabens, die H&ouml;chstspeicherfristen f&uuml;r Video&uuml;berwachung zu verl&auml;ngern. Wie Christiane Schulzki-Haddouti am Freitag bei heise.de berichtete &uuml;bte Petri &ldquo;harte Kritik&rdquo; an diesem Vorhaben, weil &ldquo;eine solche Speicherfrist regelm&auml;&szlig;ig nicht ansatzweise erforderlich&rdquo; ist.<br>\nNun geh&ouml;rt die Wachsamkeit bei Datenspeicherungen zur klassischen Disziplin eines Datenbeauftragten, Petri aber hat seinen Blick auch dar&uuml;ber hinaus scharf auf Bestimmungen im neuen Gesetzesentwurf gerichtet, wie man es nicht unbedingt von einem Datenschutzbeauftragten erwartet. Der heise.de-Bericht deutet es an.<br>\nPetri kritisiert demnach an dem Gesetzesvorhaben, das in der &Ouml;ffentlichkeit vor allem wegen der Fu&szlig;fessel-&Uuml;berwachung von Gef&auml;hrdern bekannt sein d&uuml;rfte, dass das Gesetz so genannte &ldquo;Gef&auml;hrder&rdquo;, die bek&auml;mpft werden sollen, nicht definiert und pr&auml;ventive Befugnisse der Polizei bei Durchsuchungen und Gewahrsamnahme ausgebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gefaehrder-Gesetz-Sorge-um-Freiheitsrechte-von-Normalbuergern-3634886.html\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie gef&auml;hrdet ist unser Recht?<\/strong><br>\nUnschuldig im Gef&auml;ngnis sitzen, lebenslang. Diese Szenerie stammt nicht aus einem Film, sie ist f&uuml;r den einen oder anderen grausame Realit&auml;t &ndash; auch in Deutschland. Doch wie kann so etwas in einem Rechtssystem wie dem unseren heute &uuml;berhaupt noch passieren? Es gibt viele Fallstricke in der deutschen Justiz. Keine Frage: Auch in der Paragraphenwelt der Justiz spielt der menschliche Faktor eine Rolle. Doch wie gro&szlig; ist er? Und wie sehr bem&uuml;ht sich die Politik, diesen m&ouml;glichst klein zu halten?<br>\nAm wichtigsten scheint zun&auml;chst die Unabh&auml;ngigkeit in den Beurteilungen. Doch die ersten Verstrickungen beginnen bereits bei der Gerichtsmedizin: Die Hauptauftraggeber der Obduktionen sind Gerichte und Staatsanw&auml;lte. Wenn es zu einer Verhandlung kommt, wird der Gerichtsmediziner zum Gutachter vor Gericht. Allgemein bekommt rund ein Viertel aller Gutachter vom Gericht schon vorab Hinweise, welche Ergebnisse gew&uuml;nscht sind, wie eine Studie der LMU M&uuml;nchen zeigt. Das Problem: Die H&auml;lfte der Gutachter ist existenziell abh&auml;ngig von diesen Gerichtsauftr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/br-fernsehen\/sendungen\/dokthema\/deutsche-justiz-recht-probleme-100.html\">BR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Minidrohnen verbreiten Angst<\/strong><br>\nPentagon r&uuml;stet mit israelischer Antidrohnenwaffe auf, die auch gegen Schw&auml;rme einsetzbar sein soll<br>\nDer Islamische Staat scheint in Mosul zwar auf verlorenem Posten zu stehen, da die irakischen Truppen und Milizen weiter vorr&uuml;cken. Doch der IS hat seit einigen Wochen eine Waffe entwickelt, mit der weiter die schon befreiten Gebiete in Ost-Mosul terrorisiert. Massenhaft werden Drohnen, ausger&uuml;stet mit Sprengstoff oder kleinen Bomben, ausgeschickt, mit denen Menschen, Fahrzeuge und Geb&auml;ude gezielt angegriffen werden k&ouml;nnen. Zwar werden viele der Drohnen abgeschossen, aber der Aufenthalt im &ouml;ffentlichen Raum in Reichweite der von West-Mosul ausgeschickten Angriffsdrohnen ist vor allem f&uuml;r Zivilisten riskant (Der Islamische Staat steigt auf bewaffnete Drohnen um).<br>\nZwar sind die Drohnen klein und damit auch die Bomben, die Genauigkeit ist auch nicht sehr gro&szlig;, aber sie fliegen so hoch, dass sie kaum zu sehen und zu h&ouml;ren sind. Menschen werden nur selten damit get&ouml;tet, aber t&auml;glich werden nach Berichten ein Dutzend Menschen verletzt, in der Regel handelt es sich um Schrapnellwunden an den Beinen, wenn die Bomben auf den Boden auftreffend explodieren (Der Tod von oben). Angriffe gab es auch in Syrien, es ist anzunehmen, dass auch IS-Zellen in anderen L&auml;ndern solche bewaffneten Drohnen bauen und einsetzen. Daf&uuml;r wurde schon eine detaillierte Bauanleitung gefunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Minidrohnen-verbreiten-Angst-3635913.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Migration<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Von S&uuml;dafrika lernen<\/strong><br>\nAm s&uuml;dlichen Punkt des Globus ist S&uuml;dafrika f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge das, was Deutschland weiter im Norden ist: Das gelobte Land, das ein besseres Leben verspricht. Bis zur Syrien-Krise war S&uuml;dafrika eines der L&auml;nder mit den meisten Asylbewerbern weltweit &ndash; insgesamt gut eine Millionen Menschen haben hier Schutz gesucht. S&uuml;dafrika hat also reichlich Erfahrung mit legalen und illegalen Einwanderern. Und S&uuml;dafrika hat eine der weltweit progressivsten Fl&uuml;chtlingsgesetzgebungen, die sogar umfassender ist als die UN-Fl&uuml;chtlingskonvention. K&ouml;nnten also Deutschland und die EU von den Erfahrungen S&uuml;dafrikas etwas lernen? (&hellip;)<br>\nAuf dem Papier hat S&uuml;dafrika eine der fortschrittlichsten Fl&uuml;chtlingsgesetzgebungen weltweit, sagt Zaheera Jinnah vom Zentrum f&uuml;r Migration und Gesellschaft der Wits-Universit&auml;t Johannesburg: &ldquo;Ihnen werden praktisch alle Rechte zugesichert, die S&uuml;dafrikaner auch haben. Sie k&ouml;nnen sich frei bewegen und niederlassen. Sie d&uuml;rfen arbeiten, Handel betreiben, studieren.&rdquo; Auch h&auml;tten sie Zugang zum kostenlosen Gesundheitssystem und teilweise Anrecht auf Sozialleistungen.<br>\nWer sich nicht legal in S&uuml;dafrika aufh&auml;lt, dem droht allerdings die Abschiebung. 2014 sind gut 50.000 Menschen von der s&uuml;dafrikanischen Regierung in ihre Heimat zur&uuml;ckgebracht worden. F&uuml;r Migranten ohne g&uuml;ltige Papiere ist eigens ein Abschiebelager mit Platz f&uuml;r bis zu 4000 Insassen gebaut worden, um die Gef&auml;ngnisse zu entlasten. (&hellip;)<br>\nAllerdings: Der Kontrast zwischen dem, was auf dem Papier steht und der Realit&auml;t als Fl&uuml;chtling in S&uuml;dafrika ist gro&szlig;. Da sind zum einen b&uuml;rokratische H&uuml;rden: Die Bearbeitung der Asylantr&auml;ge ist extrem langsam. Mindestens 400.000 Asylbewerber warten auf eine Entscheidung. Teilweise schon seit Jahren.<br>\nAu&szlig;erdem m&ouml;gen die Fl&uuml;chtlinge theoretisch viele Rechte haben. In der Realit&auml;t sind sie aber auf sich allein gestellt. Der Staat bietet die Rahmenbedingungen an, alles weitere m&uuml;ssen die Fl&uuml;chtlinge selbst hinbekommen. Organisierte Integration im gro&szlig;en Stil findet nicht statt.<br>\nDie Fl&uuml;chtlinge bekommen h&ouml;chstens Hilfe von ein paar wohlt&auml;tigen Organisationen. Die gro&szlig;e Masse sucht Unterst&uuml;tzung bei Menschen aus Ihrer Heimat, die schon l&auml;nger in S&uuml;dafrika leben. Ein t&auml;glicher Kampf ums &Uuml;berleben mit Hilfe von Gelegenheitsjobs und prek&auml;re Lebensbedingungen sind f&uuml;r viele Fl&uuml;chtlinge die Folge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afrika\/afrikaprojekt-suedafrika-103.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Asylentscheider unter Druck<\/strong><br>\nMitarbeiter im Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) entscheiden &uuml;ber Leben und Perspektiven &ndash; oft nicht nur f&uuml;r einen Menschen, sondern f&uuml;r ganze Familien. Obwohl die Zahl der Asylentscheider aufgestockt wurde, ist die Belastung f&uuml;r viele hoch. Sie machen daf&uuml;r auch die neue Chefin verantwortlich.<br>\nAls Jutta Cordt Anfang des Jahres ihr neues Amt als Chefin des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge &ndash; kurz BAMF &ndash; antrat, sagte sie selbst &uuml;ber diese Herausforderung:<br>\n&ldquo;Meine Hauptaufgabe wird sein, die Beh&ouml;rde so auszurichten, dass wir krisenfest sind, dass die Anzahl von Menschen deutlich steigen, auch in k&uuml;rzerer Zeit steigen, dass wir vorbereitet sind, und wir nicht wieder in der Situation sind wie in 2015, dann erst zu &uuml;berlegen, wie kriege ich Mitarbeiter.&rdquo;<br>\nEine weitere &ndash; wie sie es nannte &ldquo;hohe Last&rdquo; &ndash; war die gro&szlig;e Zahl der noch unbearbeiteten Asylantr&auml;ge. Zwar hatte ihr Vorg&auml;nger Frank-J&uuml;rgen Weise die Mitarbeiterzahl auf fast 10.000 vervierfacht, doch noch immer waren rund 430.000 Asylantr&auml;ge offen. Viele noch aus dem Jahr 2015 oder fr&uuml;her. Die sollten m&ouml;glichst schnell abgearbeitet werden &ndash; bis Ende des Fr&uuml;hjahrs werde das BAMF dies erreichen, sagte Cordt in Interviews, etwa mit der FAZ Mitte Januar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kritik-an-bamf-chefin-asylentscheider-unter-druck.1766.de.html?dram:article_id=379850\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Liberale Weltordnung auf dem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union ist in der Krise, ein neuer Nationalismus erstarkt: Der Philosoph und Ex-Kulturstaatsminister Julian Nida-R&uuml;melin pl&auml;diert f&uuml;r ein europ&auml;isches Verfassungsreferendum und eine Aufgabenverteilung zwischen einer demokratisch legitimierten EU und den Nationalstaaten.<br>\nDie Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin tagt vom 24.-25.2. zu der Frage &ldquo;Internationale Gerechtigkeit und demokratische Legitimation&rdquo;.<br>\nWie k&ouml;nnen die europ&auml;ischen Institutionen zukunftsf&auml;hig werden und das europ&auml;ische Einigungsprojekt wieder Vitalit&auml;t gewinnen? Diskutiert wird &uuml;ber das Spannungsverh&auml;ltnis zwischen der demokratischen Legitimation vieler Nationalstaaten und der weitgehend fehlenden demokratischen Legitimation internationaler Institutionen. Mit-Initator der Tagung ist der Philosophieprofessor und fr&uuml;here Kulturstaatsminister Julian Nida-R&uuml;melin.<br>\nDer Professor f&uuml;r Philosophie und politische Theorie an der Universit&auml;t M&uuml;nchen, Julian Nida-R&uuml;melin, pl&auml;diert f&uuml;r mehr demokratische Legitimierung der EU und fordert den Aufbau globaler institutioneller Verantwortung.<br>\nAngesichts des Erosionsprozesses der Europ&auml;ischen Union und eines neuen Nationalismus sei all das, &ldquo;was oft als liberale Weltordnung bezeichnet wird, auf dem Pr&uuml;fstand&rdquo;, sagte Nida-R&uuml;melin im Deutschlandradio Kultur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/philosoph-julian-nida-ruemelin-liberale-weltordnung-auf-dem.1008.de.html?dram:article_id=379837\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die gute Absicht des Philosophen wird unterstellt. Aber begibt sich Herr Nida-R&uuml;melin nicht in Widerspr&uuml;chlichkeiten? Er stellt eine Krise in der EU fest, zugleich fordert er jedoch ein europ&auml;isches Verfassungsreferendum, das lediglich von den Mitgliedsstaaten und deren Regierungen, die die EU in diese Krise gef&uuml;hrt haben d&uuml;rften, legitimiert werden k&ouml;nnte. Die d&uuml;rften andere Interessen verfolgen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Merkel mahnt Reformen in der EU an<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Merkel hat eine st&auml;rkere Beschr&auml;nkung der Europ&auml;ischen Union auf ihre Kernaufgaben angemahnt.<br>\nSie sagte in Stralsund, Europa befinde sich in einer krisenhaften Situation. Beim bevorstehenden Treffen der EU-Partner am 25. M&auml;rz in Rom werde man dar&uuml;ber sprechen m&uuml;ssen, was wichtig sei f&uuml;r Europa und wo die EU eventuell ein wenig zur&uuml;cktreten k&ouml;nne. Merkel nannte als Beispiele Regelungen im Umweltschutz und bei Ausschreibungsverfahren. Bei der Bundestagswahl am 24. September wird Merkel in ihrem Wahlkreis, der Nordvorpommern mit der Insel R&uuml;gen umfasst, erneut als Direktkandidatin antreten. Heute bestimmt die dortige CDU die Landesliste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kernaufgaben-merkel-mahnt-reformen-in-der-eu-an.447.de.html?drn:news_id=714340\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Abrechnung mit Renzi<\/strong><br>\n&ldquo;Ehrgeiz, arrogante Anma&szlig;ung und einen Rechtsdrall&rdquo; bescheinigen Mitglieder des linken Fl&uuml;gels der Demokraten ihrem ehemaligen Vorsitzenden Renzi. Sie haben nun die Konsequenzen gezogen und sich abgespalten. Profitieren k&ouml;nnten die Populisten der F&uuml;nf-Sterne-Bewegung.<br>\nAls Matteo Renzi vor drei Jahren als neue jugendliche Hoffnung der italienischen Politik an die Macht st&uuml;rmte, hatte er rauflustig zur Rottamazione, zur Verschrottung der alten Eliten in der Demokratischen Partei aufgerufen. Das zielte unter anderem auf den damaligen Vorsitzenden Bersani und den fr&uuml;heren Ministerpr&auml;sidenten D&rsquo;Alema ab. Jetzt recyceln sich die vermeintlich Verschrotteten in einer neuen Konkurrenzpartei. In dieser Woche soll, mit vielen Prominenten, links neben Renzis Demokraten eine neue Parlamentsfraktion entstehen.<br>\n&ldquo;Wir wollen eine Mitte-Links-Kraft, die frei ist vom &Uuml;bel der Selbstbezogenheit, die nicht krampfhaft nach einem F&uuml;hrer sucht, der alles und alle nur auf sich selbst bezieht&rdquo;, sagte der ehemalige Fraktionschef Roberto Speranza bei einem ersten &ouml;ffentlichen Treffen der Rebellen am Wochenende im Rom &ndash; mit einer un&uuml;berh&ouml;rbaren Spitze gegen Renzi. Speranza, D&rsquo;Alema, Bersani, dazu mit Epifani ein weiterer ehemaliger Vorsitzender: In der neuen politischen Kraft sammeln sich bekannte Gr&ouml;&szlig;en des bisherigen Parteiestablishments. Der Trennung ging ein monatelanger, erbitterter innerparteilicher Kampf voraus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/italien-renzi-109.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Selbst in Italien ist man politisch konsequenter als in Deutschland. Hier hat die Partei-Linke der SPD, sofern man diese als solche &uuml;berhaupt bezeichnen kann, nichts Besseres zu tun als Ergebenheitsadressen an den Ex-B&uuml;rgermeister von W&uuml;rselen zu versenden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Die Eliten verteidigen<\/strong><br>\nWenn es eines gibt, dass heute alle Feinde der Republik von links bis rechts eint, dann ist es die absch&auml;tzige Haltung gegen&uuml;ber Eliten. F&uuml;r jedes Elend werden sie verantwortlich gemacht, man r&uuml;ckt sie in die N&auml;he von &bdquo;Volksfeinden&ldquo; und tut so, als w&uuml;rde ohne Eliten alles bald wieder gut werden. In der Tat, ohne diejenigen, die der Pr&auml;sident der USA real people nennt, w&uuml;rde kein Krankenhaus, kein Supermarkt, keine Tiefgarage, keine Schule, keine Universit&auml;t, keine Fabrik, kein Labor funktionieren. Kein Flugzeug k&auml;me in die Luft, kein Verkehr fl&ouml;sse, kein Kranker w&uuml;rde operiert, kein alter Mensch gepflegt. Aber umgekehrt gilt eben auch, dass buchst&auml;blich nichts davon ohne Fachleute, gut Ausgebildete, kurz: ohne Eliten m&ouml;glich w&auml;re.<br>\nAngesichts des sich abzeichnenden Sturms gegen Eliten m&uuml;sste es die origin&auml;re Aufgabe einer Partei sein, die sich b&uuml;rgerlich nennt, mit Kraft und selbstbewusster Verve die Heranbildung und Pflege der so unverzichtbaren Eliten zu f&ouml;rdern und dazu auch zu stehen. Was aber tut die Union? Das Wort &bdquo;Elite&ldquo; kommt in ihrer Rhetorik fast gar nicht vor. Und wenn doch, dann meist nur versch&auml;mt-verlogen um die Ecke herum: Ja, es braucht Eliten, weil ohne sie Sozialpolitik nicht m&ouml;glich w&auml;re. Die offene Gesellschaft ist nun einmal eine Gesellschaft von Ungleichen. Eine Gesellschaft, in der Ungleichheit ein Motor der Ver&auml;nderung, der Verbesserung, des Aufstiegs ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/debatte\/article162409433\/Die-Eliten-verteidigen.html\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.L.:<\/strong>  Genau &ndash; Fachleute und Ausgebildete: Das sind die wahren Eliten, denen gegen&uuml;ber wir eine absch&auml;tzige Haltung haben. Diese sind f&uuml;r jedes Elend verantwortlich. Nicht (korrupte) Politiker und Journalisten, Manager, Lobbyisten, Investment-Banker, Monarchen, Steuerfl&uuml;chtlinge, charakterlose Unternehmer&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37193","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37193","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37193"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37193\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37195,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37193\/revisions\/37195"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37193"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37193"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37193"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}