{"id":37218,"date":"2017-03-01T08:30:06","date_gmt":"2017-03-01T07:30:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37218"},"modified":"2018-12-27T10:49:19","modified_gmt":"2018-12-27T09:49:19","slug":"1984-plus-33-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37218","title":{"rendered":"1984 \u2013 plus 33. Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Wer h&auml;tte das gedacht: Auch auf Facebook, das als &bdquo;soziales Netzwerk&ldquo; ausgewiesen und missverstanden wird, gibt es Wahres und Unwahres, Richtiges und Falsches, Umstrittenes und Anst&ouml;&szlig;iges, &Uuml;berpr&uuml;fbares und Spekulatives. Kurz zusammengefasst: Auch dort gibt es das, was es &uuml;berall in den Medien gibt, ob man sie f&uuml;r sozial, &ouml;ffentlich-rechtlich oder profitabel h&auml;lt: Halbwahrheiten, L&uuml;gen, Falschmeldungen &ndash; und wer das besser versteht: &bdquo;Fake News&ldquo;. Von <strong>Wolf Wetzel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5980\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-37218-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170301_1984_plus_33_Teil_2_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170301_1984_plus_33_Teil_2_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170301_1984_plus_33_Teil_2_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170301_1984_plus_33_Teil_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=37218-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/170301_1984_plus_33_Teil_2_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"170301_1984_plus_33_Teil_2_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37133\">erste Teil<\/a> von Wolf Wetzel Artikel 1984 &ndash; plus 33 ist bei uns am letzten Donnerstag erschienen.<\/em><\/p><p><strong>Die &bdquo;Gedankenpolizei&ldquo; in 1984 bekommt 2017 den Namen &bdquo;Correctiv&ldquo;<\/strong><\/p><p>Werfen wir einmal einen Blick auf die Leit-Medien in der Hand einer extremen Minderheit. <\/p><p>Nehmen wir zum Beispiel das &bdquo;<em>KZ in Pristina<\/em>&ldquo; aus dem Jahr 1999 in der ehemaligen Bundesrepublik Jugoslawien. Dieses hat erst der &bdquo;Verteidigungs&ldquo;minister Scharping erfunden, damit es genauso von allen Medien korrekt wiedergegeben werden konnte, mit dem Ziel, aus einem &bdquo;<em>V&ouml;lkergef&auml;ngnis<\/em>&ldquo; (das hatte der damalige Au&szlig;enministers Klaus Kinkel schon sehr fr&uuml;h aus Jugoslawien gemacht, um den &sbquo;Ausbruch&rsquo; vorzubereiten) eine Kolonie des Westens zu machen.<\/p><p>Oder die &bdquo;<em>Brutkastenl&uuml;ge<\/em>&ldquo; (Kuwait 1990) und die L&uuml;ge von den &bdquo;<em>mobilen Massenvernichtungswaffen<\/em>&ldquo; im Irak 2003, die alle Medien zusammen verbreitet hatten, um ihren Beitrag zum Krieg gegen den Irak abzuliefern.<\/p><p>Um diese Fake News geht es aber nicht. Das sind, Sie werden es erkennen oder zu sp&uuml;ren bekommen, die Guten. Man m&ouml;chte zum Spa&szlig; mit den Worten der Beraterin von Trump von &bdquo;alternativen Fakten&ldquo; reden.<\/p><p>Hier geht es um die b&ouml;sen Fake News, also solche, die nicht selbst freigesetzt wurden.<\/p><p>Seit Monaten rollt eine S&auml;uberungskampagne durch die Medien, die Fake News am laufenden Meter produzieren und nun dasselbe dort beklagen, wo sie nicht selbst daran beteiligt sind.<\/p><p>Man bef&uuml;rchtet, dass man mit Fake News Hass, Gewalt und Verwirrung verbreiten k&ouml;nne. Ja, man h&ouml;re und staune, das ist ein ganz neues, brandaktuelles Ph&auml;nomen: Mit gezielten Falschmeldungen k&ouml;nne man sogar Menschen beeinflussen, ggf. auch aufhetzen, bis hin zur Manipulation von Wahlen.<\/p><p>Tag f&uuml;r Tag rollen entsprechende Nachrichten und Aufmacher &uuml;ber Fake News wie Milit&auml;rlaster heran. Man wird ersch&uuml;ttert und entsetzt, man ruft von alleine und bestens angeleitet, nach Zensur, nach Kontrolle &hellip;<\/p><p>Der milliardenschwere Privateigent&uuml;mer dieses &bdquo;sozialen Netzwerkes&ldquo; Facebook sah sich Ungemach gegen&uuml;ber bzw. einer wunderbar in Szene gesetzten N&ouml;tigung, also Fake News auf h&ouml;chstem Niveau. <\/p><p>Die Medien, die bisher das Monopol auf Fake News hatte, riefen dazu auf, dass Facebook sich s&auml;ubern m&uuml;sse. Und die politische Klasse tat dasselbe, selbstverst&auml;ndlich unabh&auml;ngig und selbstlos: Man fordere den Eigent&uuml;mer auf, Zensur zu &uuml;ben oder man werde ihn dazu zwingen. Im ersten Fall k&auml;men die Zensoren von Facebook selbst, m&uuml;ssten also auch bezahlt werden. Im zweiten Fall werden die Zensoren vom Staat gestellt und bezahlt.<br>\nFacebook hat sich f&uuml;r die Selbstzahlervariante entschieden und hat nun eigene geleaste Zensoren. <\/p><p>Die Firma, die diese Cleaner stellt, hei&szlig;t: <em>Correctiv<\/em> und ist so uneigenn&uuml;tzig, dass sie von Google, der Deutschen Bank, der Open Society Foundation von George Soros, RTL u.v.a.m. finanziell unterst&uuml;tzt, also getragen wird. Dieses uneigenn&uuml;tzige Unternehmen hat Fantasie, seinen Orwell wirklich gelesen und beruft einen Haufen von Leuten in ein Gremium, das doch wirklich &bdquo;Ethikrat&ldquo; genannt wird. Orwell h&auml;tte sich &uuml;ber diese Wortsch&ouml;pfung gefreut. In diesem &bdquo;Ethikrat&ldquo;, das ist kein Fake, sitzen so uneigenn&uuml;tzige Leute wie <\/p><ul>\n<li>Nikolaus Brender, fr&uuml;herer Chefredakteur des ZDF<\/li>\n<li>Ulrich Reitz, Chefredakteur von Focus<\/li>\n<li>Cordt Schnibben, Redakteur beim Spiegel<\/li>\n<li>Oliver Schr&ouml;m, Leiter Investigative Recherche Stern<\/li>\n<li>Jochen Wegner, Chefredakteur von Zeit-Online <\/li>\n<li>Stefan Willeke, Chefreporter bei der Zeit<\/li>\n<li>Und so weiter und so fort.<\/li>\n<\/ul><p>Sie sehen also: Hier ist Ethik, Ihre Meinung in professionellen, gut ge&uuml;bten H&auml;nden.<\/p><p>Zur&uuml;ck zu den Cleanern: Sie durchsuchen fortan die &bdquo;Eintr&auml;ge&ldquo; auf Facebook und markieren jene, die sie f&uuml;r falsch halten. Ohne gefragt zu werden, stellen sie &bdquo;Fakten&ldquo; daneben. Also Fakten, die sie f&uuml;r Fakten halten.<\/p><p>Und signalisieren den LeserInnen fortan, dass mit dem Lesen und Aufnehmen der Worte &bdquo;Gefahr&ldquo; droht.<\/p><p>Diese Arbeit ist anspruchsvoll und &ndash; wie hei&szlig;t es so sch&ouml;n in dieser Leistungsgesellschaft &ndash; herausfordernd. Das hat auch Justiz- und Wahrheitsminister Heiko Maas von der SPD erkannt, der das S im Parteilogo f&uuml;r keinen Fake h&auml;lt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist nicht ganz einfach, eine Institution zu schaffen, die sozusagen in Form einer Wahrheitskommission entscheidet, was ist wahr und was nicht. Dann muss ja auch noch entschieden werden, was ist relevant oder was ist nicht relevant. Da befinden wir uns am Anfang einer Diskussion.&rdquo; (<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/news\/2016-12\/13\/wahlen-unionspolitiker-fordern-strafregelungen-gegen-fake-news-13102009\">zeit.de<\/a> vom 13. Dezember 2016)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Blog-Wartsystem<\/strong><\/p><p>Was w&auml;re &Uuml;berwachung ohne Mitmachpotenzial. Auch Facebook wei&szlig; darum und sticht dieses Denunzianten-Fass gerne an. Der Konzern ruft folglich seine UserInnen munter dazu auf, &bdquo;Anst&ouml;&szlig;iges&ldquo; zu melden. Denn aufgrund von jahrzehntelangen Erfahrungen wei&szlig; man, dass die Akzeptanz von Disziplinarm&auml;chten durch ihre (Selbst-)Beteiligungsm&ouml;glichkeiten steigt. &bdquo;Follower&ldquo; bekommen so eine ganz eigene Bedeutung: Ohne Anglistik nannte man dies auch Informelle Mitarbeiter, IM.<\/p><p>Auch wenn es hier untergeht: Was hier &bdquo;Correctiv&ldquo; beanstandet und markiert, hat nichts mit strafbaren und strafbewehrten Handlungen zu tun. Auch wenn das niemand mehr so recht wei&szlig;: Alles, was Beleidigungen angeht, Pers&ouml;nlichkeitsrechte verletzt, bis hin zum k&uuml;rzlich abgeschafften sogenannten &bdquo;Majest&auml;tsbeleidigungsparagrafen&ldquo; (Beleidigung von Organen und Vertretern ausl&auml;ndischer Staaten nach &sect; 103 des StGB), steht unter Strafe, kann angezeigt werden, um es in einem gerichtlichen Prozess &uuml;berpr&uuml;fen zu lassen.<\/p><p>Was hier etabliert wird, ist eine Gedankenpolizei, die das verfolgt, was keine strafrechtliche Relevanz hat, keinen Straftatbestand erf&uuml;llt. Es handelt sich hierbei also um eine &bdquo;private&ldquo; konzerneigene Justiz, um Selbstjustiz &ndash; wobei das Wort &bdquo;Justiz&ldquo; hier v&ouml;llig unangebracht ist. Denn es handelt sich weder um eine &bdquo;&ouml;ffentliche Verhandlung&ldquo; noch um eine nur in Ans&auml;tzen bem&uuml;hte &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo;.<\/p><p>Hier kommen sich die &bdquo;geheime Gerichtsbarkeit&ldquo; in TTIP-Angelegenheiten und die GPS-gesteuerten Gef&auml;ngnisse f&uuml;r &bdquo;Gef&auml;hrder&ldquo; in Gestalt elektronischer Fu&szlig;fesseln sehr, sehr nahe. Eine wachsende Sph&auml;re jenseits, also unterhalb des &ouml;ffentlichen Rechts.<\/p><p>Die Wirkung dieser unbestimmten Gefahr hat Dirk Pilz, Autor der Berliner Zeitung und der NZZ, sehr treffend und besch&auml;mend so beschrieben:<\/p><blockquote><p>\n&rsaquo;Bitte nicht st&ouml;ren&lsaquo;<br>\n&raquo;Sie &uuml;berwachen uns also. Sie lesen meine Mails, h&ouml;ren meine Anrufe ab, kennen meine Vorlieben und Freunde. Sie werden wissen, warum ich k&uuml;rzlich zwei Mal die oberitalienische Stadt Brixen aufgesucht habe und einen Freund in Norwegen nach einer kleinen H&uuml;tte in der N&auml;he von Trondheim befragte. Aber das macht nichts. Sie hindern mich ja nicht, zu tun, was ich will. Noch nicht, wahrscheinlich nie. (&hellip;)&laquo; (Frankfurter Rundschau am 17.8.2013)\n<\/p><\/blockquote><p>Dann folgt der Autor dem Wirrwarr vieler Abk&uuml;rzungen, von NSA, GCHQ, CSIS bis BND, deutet kurz an, dass sich dahinter vermutlich mehr verbirgt, um uns dann alle ganz scheinheilig zu fragen:<\/p><blockquote><p>\n&raquo;BND, ja gut, kennt man, aber was tun die BND-Menschen eigentlich? Warum? Und will man es wirklich wissen? Wozu? (&hellip;) Die Frage, die sich stellt, seitdem der Name Edward Snowden die Weltgeschichte betreten hat, lautet: Ist es schlimm, in einer total &uuml;berwachten Welt zu leben? Und wenn es schlimm w&auml;re, was lie&szlig;e sich dagegen tun? Nichts vermutlich. Deshalb lohnt auch die Aufregung nicht. (&hellip;) Nat&uuml;rlich ist das alles emp&ouml;rend. Grauenvoll, sich die Folgen dieser Total&uuml;berwachung vorzustellen. (&hellip;) Was bleibt, au&szlig;er abwarten? (&hellip;) Es erscheint als der sicherste Weg, in Ruhe gelassen zu werden. Von den Bedr&auml;ngnissen des Alltags, der Welt und der Geheimdienste. (&hellip;) Bescheiden sind wir geworden, so pragmatisch, so konsumfromm, so furchtsam auch.&laquo; (s.o.)\n<\/p><\/blockquote><p>Man kann ihm beim Schreiben dieser Gedanken buchst&auml;blich zuschauen, wie er die F&uuml;&szlig;e des Godzilla streichelt und dabei ein Selfie macht. Dennoch und darum spricht der Autor wahrscheinlich ganz vielen aus der Seele. Denn mit dem Erkennen dieses globalen &Uuml;berwachungssystems, mit dem Versuch, die Systematik zu begreifen, w&auml;chst ja nicht die Bereitschaft, sich dem entgegenzustellen, sondern zuerst die Vorstellung von einem Godzilla, in dessen Fu&szlig;stapfen wir stehen. Ein Zeh von ihm w&uuml;rde gen&uuml;gen, um uns zu zerquetschen. Genau dies dr&uuml;ckt Dirk Pilz wohl mit dem schlichten Satz aus, der eine Frage nur vort&auml;uscht: <em>&raquo;Und will man es wirklich wissen?&laquo;<\/em><\/p><p><strong>1984 plus X<\/strong><\/p><p>Kommen wir zur&uuml;ck auf die Ausgangsfrage: Findet man in der Besch&auml;ftigung mit &sbquo;1984&rsquo; Antworten auf das, was den bevorstehenden Trumpismus ausmachen k&ouml;nnte?<\/p><p>Einige Antworten kann man ganz sicher geben: Es w&auml;re ein fataler Fehler, die Losung &bdquo;america first&ldquo; auf den nationalistischen Charakter eines Trumps zu reduzieren. Alle vor ihm haben genau nach diesem Motto gehandelt. Was Trump jetzt ausspricht, ist der zweite Teil des doublethink, den die Regierungen zuvor &sbquo;verschluckt&rsquo; hatten.<\/p><p>Die orwellsche Losung &bdquo;Krieg ist Frieden&ldquo; wird mit Trump nicht neu erfunden, sondern schlimmstenfalls fortgesetzt. Wenn er sich laut f&uuml;r die Folter des Waterboardings stark macht, dann setzt er das fort, was die &bdquo;demokratischen&ldquo; Regierungen zuvor eingef&uuml;hrt hatten (Abu Ghraib, geheime Foltergef&auml;ngnisse und Guantanamo), w&auml;hrend sie die Folter &uuml;berall auf der Welt kritisierten.<\/p><p>Die gnadenlose Verachtung von Freiheits- und Schutzrechten ist kein Novum des neuen US-Pr&auml;sidenten, sondern die Treppe, von der aus er weitermarschieren kann. Der Umstand, dass die &bdquo;Linken&ldquo;, die nicht parteigebunden sind, der Pr&auml;sidentschaftskandidatin Hillary Clinton ihr Vertrauen geschenkt hatten, hat sie nicht vor noch Schlimmerem gesch&uuml;tzt, sondern in eine gro&szlig;e politische Krise gest&uuml;rzt. Der Philosoph Zizik zitiert bei seiner Analyse der US-Wahlen den Philosophen Richard Rorty, der bereits vor zwei Jahrzehnten die Pr&auml;ferenz zugunsten einer Identit&auml;tspolitik, das Fehlen eines (gemeinsamen) Kampfes der Entrechteten &bdquo;einem Populisten mit einer dezidierten Antiidentit&auml;tspolitik zur Macht verhelfen k&ouml;nnte&ldquo;. Mit dem Kampf der Entrechteten meinte er eine <em>Verbindung<\/em> zwischen Klasse, Ethnie und Geschlecht, ihre <em>Konvergenz<\/em> und eben nicht ihre jeweiligen <em>Exklusivit&auml;ten<\/em>. Zizek endet mit einem Aufruf zum Kampf: &bdquo;Die Dringlichkeit der Lage ist keine Ausrede. Gerade wenn die Zeit dr&auml;ngt, muss man nachdenken. Wir sollten keine Angst haben, uns auf Marx zu besinnen: Bisher wollten wir unsere Welt zu schnell ver&auml;ndern. Nun ist die Zeit gekommen, sie selbstkritisch neu zu interpretieren und das linke Selbstverst&auml;ndnis zu hinterfragen.&ldquo; (Zukunft nach Trump. Mehr Selbstkritik, bitte!)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer h&auml;tte das gedacht: Auch auf Facebook, das als &bdquo;soziales Netzwerk&ldquo; ausgewiesen und missverstanden wird, gibt es Wahres und Unwahres, Richtiges und Falsches, Umstrittenes und Anst&ouml;&szlig;iges, &Uuml;berpr&uuml;fbares und Spekulatives. 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