{"id":37225,"date":"2017-03-02T08:27:44","date_gmt":"2017-03-02T07:27:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225"},"modified":"2017-03-02T08:27:44","modified_gmt":"2017-03-02T07:27:44","slug":"hinweise-des-tages-2825","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h01\">Agenda 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h02\">Sabine Zimmermann, DIE LINKE: Arbeitsmarkt braucht grundlegende Reformen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h03\">Managergeh&auml;lter: Die Million&auml;re sind Nebensache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h04\">Bericht: Reiche leben l&auml;nger als Arme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h05\">Von wegen unbezahlbare Renten: Produktivit&auml;t schl&auml;gt Demografie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h06\">Die griechischen Zahlentricksereien aus dem Hause Sch&auml;uble (Update)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h07\">Griechenland erneut in der Mangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h08\">&ldquo;Das ist die Umkehrung unseres Rechtssystems&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h09\">Warum kuscht Merkel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h10\">EU sagt Deutschland sieben Millionen Zuwanderer voraus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h11\">Erfassung mangelhaft &ndash; Europarat verlangt Details zu Angriffen auf Minderheiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h12\">EU-Wei&szlig;buch: Die Titanic umsteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h13\">Abriss von &Ouml;l-Plattformen: Das wird teuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h14\">Wie aus Immobilien Anlageprodukte werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h15\">UNO: Keine Einigung &uuml;ber syrische Chemiewaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h16\">China warnt vor Installation des THAAD-Raketenabwehrsystems in S&uuml;dkorea<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h17\">Journalistengewerkschaft, die Fake-News verbreitet und heimliche Kungelrunden mit Regierenden verteidigt, f&uuml;hle ich mich nicht vertreten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37225#h18\">&raquo;Es gab ein besonderes Unbehagen&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Agenda 2010<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Weise warnt vor Martin Schulz&rsquo; Ideen<\/strong><br>\nSPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will die Agenda 2010 schleifen. Der Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit schreibt, warum er davon nichts h&auml;lt.<br>\nDer Chef der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit geht auf Distanz zu den Pl&auml;nen des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz, im Falle eines Wahlsiegs &Auml;lteren l&auml;nger Arbeitslosengeld zu zahlen. &bdquo;Mehr Verteilung schafft Leistungsempf&auml;nger statt Leistungserbringer&ldquo;, schreibt Frank-J&uuml;rgen Weise in einem Beitrag f&uuml;r die Frankfurter Allgemeine Zeitung.<br>\nMit Blick auf den Wahlkampf warnt Weise vor einem &bdquo;politischen Wettlauf um die h&ouml;chsten Zahlungen&ldquo;. Dieser f&uuml;hre in eine Sackgasse, denn er schaffe oder sichere keine Arbeitspl&auml;tze, sondern belaste Steuer- und Beitragszahler. &bdquo;Die triviale Erkenntnis, dass die Verteilung erst am Ende der staatlichen ,Nahrungskette&lsquo; steht und zuvor die h&ouml;heren Steuer- und Beitragseinnahmen von Arbeitnehmern und Wirtschaft aufzubringen sind, ger&auml;t so in Vergessenheit.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/weise-warnt-vor-agenda-2010-reform-von-martin-schulz-14902514.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben den Vorsto&szlig; von Herrn Schulz bez&uuml;glich seiner (angeblichen) Agenda 2010-Korrektur kritisch begleitet &ndash; u.a. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37099#h02\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37128#h08\">hier<\/a>. Die Kritik von Herrn Weise k&ouml;nnte &ndash; jedenfalls aus Perspektive von erwerbslosen Personen &ndash; als nicht gerechtfertigt erscheinen. Sie passt jedoch in das Schema von neoliberalen Denkans&auml;tzen. Nicht unerw&auml;hnt sollte bleiben, dass Herr Weise Mitglied der CDU ist. Auch das k&ouml;nnte ein Motiv f&uuml;r seine Kritik sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hartz IV, die namenlose H&ouml;lle<\/strong><br>\nSPD-Kandidat Schulz will ALG I ein bisschen reformieren. Der wahre Skandal ist aber weiterhin das ALG II, auch &bdquo;Hartz IV&ldquo; genannt. In der vergangenen Woche stand &uuml;berall: Martin Schulz wolle die Agenda 2010 &bdquo;zur&uuml;ckdrehen&ldquo;, an ihr &bdquo;r&uuml;tteln&ldquo;, er pflege eine &bdquo;Anti-Agenda-Rhetorik&ldquo;. Schulz aber hat nichts dergleichen gesagt. Der Kanzlerkandidat will einen Bruchteil des Pakets reformieren. Also, eventuell. Arbeitslose, die &auml;lter als 50 sind und zuvor besch&auml;ftigt waren, sollen l&auml;nger als 15 Monate ALG I beziehen. ALG I ist die Luxusvariante von ALG II, genannt Hartz IV. Zwar werden Empf&auml;ngerInnen &auml;hnlich geg&auml;ngelt, aber es gibt weniger Strafma&szlig;nahmen und unter Umst&auml;nden mehr Geld.<br>\nUm ALG II dr&uuml;ckt sich Schulz. Er spricht nur implizit von jener namenlosen H&ouml;lle, in die jene ALG-I-ler nicht abrutschen d&uuml;rfen. Aber die heiligen drei S&auml;ulen der Agenda 2010 treffen vor allem die ALG-II-Bezieher: 1. die G&auml;ngelung von Arbeitslosen durch K&uuml;rzungen und Strafma&szlig;nahmen, 2. die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und Senkung der L&ouml;hne und 3. die durch das Schr&ouml;der&rsquo;sche Paradigma der Eigenverantwortung vorangetriebene Entsolidarisierung. Wer arm ist, ist seither selbst schuld. ALG II ist eine kafkaesk durchb&uuml;rokratisierte Armutsmaschine. Alleinstehenden stehen 409 Euro im Monat zu. Das Existenzminimum. Wegen kleinster Fristverst&ouml;&szlig;e wird es zusammengestrichen. Um 10 oder 30 Prozent, um 60, dann auf null.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kolumne-German-Angst\/!5384317\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Mutlos in der Gerechtigkeitsfrage<\/strong><br>\nSoziale Gerechtigkeit steht bei den Gr&uuml;nen nach wie vor nicht hoch im Kurs. Einen Bruch mit der Agenda 2010 wagt die Partei nicht. Maue Umfragewerte, schlechte Stimmung: Die Gr&uuml;nen haben allen Grund, sich Sorgen zu machen. Doch einen Ausweg aus der Schulz-Falle bietet auch der &bdquo;8-Punkte-Plan f&uuml;r einen gerechten Arbeitsmarkt&ldquo; nicht, den die Partei jetzt vorgelegt hat. Denn dieser ist daf&uuml;r zu mutlos. Was die Parteivorsitzende Katrin G&ouml;ring-Eckardt und ihre MitautorInnen vorschlagen, geht nicht sub&shy;stanziell &uuml;ber die Vorschl&auml;ge des SPD-Kanzlerkandidaten hinaus. Nur die Etiketten sind anders beschriftet. Die Gr&uuml;nen reden von &bdquo;Garantierente&ldquo;, w&auml;hrend Martin Schulz eine &bdquo;Solidarrente&ldquo; fordert. Einzige Ausnahme bildet die mit nur einem Satz erw&auml;hnte sanktionsfreie Grundsicherung, die die Gr&uuml;nen &bdquo;zudem&ldquo; anstreben.<br>\nF&uuml;r die von Schulz geforderte Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes I sprechen sich die Gr&uuml;nen hingegen nicht aus. Zu Recht monieren sie, dass die Bezugsverl&auml;ngerung allein nur den &Uuml;bergang ins Arbeitslosengeld II verz&ouml;gern w&uuml;rde. Aber was folgt daraus? Machen die Gr&uuml;nen einen Vorschlag, wie Menschen, die ihr Leben lang geschuftet haben, danach nicht in k&uuml;rzester Zeit ins Bodenlose fallen? Fehlanzeige. Dabei geht es hier tats&auml;chlich um &bdquo;Respekt vor den Lebensleistungen der Menschen in unserem Land&ldquo;, wie es Schulz formuliert hat. Anders als Cem &Ouml;zdemir glaubt, ist das alles andere als &bdquo;sehr altbacken&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Gruenen-Arbeitsmarktpolitik\/!5384529\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sabine Zimmermann, DIE LINKE: Arbeitsmarkt braucht grundlegende Reformen<\/strong><br>\nLieblingsspiel der Gro&szlig;en Koalition: Sie lobt sich daf&uuml;r, wie sehr die Erwerbslosigkeit gesunken ist. Die Realit&auml;t ist l&auml;ngst nicht so rosig. Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, verwies in ihrem Statement zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen, auf die best&auml;ndig hohe Zahl an Langzeitarbeitslosen, auf &auml;ltere Menschen mit Behinderungen, die keinen Job zu finden, 1,2 Millionen Menschen, die aufstocken m&uuml;ssen, 3,1 Millionen Menschen, die einen Zweitjob haben, darauf dass jeder f&uuml;nfte Vollzeitbesch&auml;ftigte zu einem Niedriglohn arbeitet und es 1 Millionen Leiharbeiter gibt. All das seien Ergebnisse der Agenda 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bGDMqxqcox4\">YouTube<\/a>\n<p><strong>dazu: Tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nWer die tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit erfassen will, muss ehrlich rechnen. Das liegt der Bundesregierung nicht so. Weil schlechte Nachrichten nicht zur Losung von Kanzlerin Merkel passen &ndash; &ldquo;Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut&rdquo; -, wird kurzerhand die Wirklichkeit zurechtgebogen. Jeden Monat wieder werden die Arbeitslosenzahlen gesch&ouml;nt. Statt 2.762.095 waren im Februar 2017 tats&auml;chlich immer noch mehr als 3,7 Millionen Menschen arbeitslos. 974.273 Menschen wurden nicht als Arbeitslose gez&auml;hlt. Zeit zu handeln statt zu tricksen.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170302_hdt_01_.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170302_hdt_01-small_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/photos\/a.128711298433.106721.123921283433\/10154478427788434\/?type=3&amp;theater\">Linksfraktion via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Statistiktricks: So wird die Arbeitslosigkeit sch&ouml;ngerechnet<\/strong><br>\nZeichnet die offizielle Statistik ein gesch&ouml;ntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tats&auml;chlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen. Verschwiegen werden sie nicht &ndash; aber man muss nach ihnen suchen.<br>\nJeden Monat ver&ouml;ffentlicht die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) die neuesten Arbeitslosenzahlen, wie auch an diesem Mittwoch geschehen. Und jeden Monat melden sich Opposition und Sozialverb&auml;nde mit fundamentaler Kritik: Sch&ouml;nf&auml;rberei. In Wirklichkeit seien wesentlich mehr Menschen arbeitslos, doch die Regierung rechne sie mit allerlei Tricks aus der offiziellen Statistik heraus.<br>\nStimmt das? Zeichnet die offizielle Statistik tats&auml;chlich ein gesch&ouml;ntes Bild vom Arbeitsmarkt? Die Antwort: Ja und Nein.<br>\nJa, weil tats&auml;chlich mehr Menschen de facto arbeitslos sind, als die BA offiziell als &ldquo;arbeitslos&rdquo; ausweist.<br>\nNein, weil die BA jeden Monat stets zusammen mit der offiziellen Arbeitslosenzahl &ndash; durchaus nicht versteckt &ndash; eine weitere Zahl ver&ouml;ffentlicht, die ein realistischeres Bild des Arbeitsmarkt zeichnet. Und weil zus&auml;tzliche amtliche Sch&auml;tzungen, die f&uuml;r das vollst&auml;ndige Bild der Arbeitslosigkeit wichtig sind, ebenfalls ohne Probleme im Internet allgemein zug&auml;nglich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL kann also, wenn er will, differenziert und nicht Fake News berichten. Gut auch der Hinweis, dass die unertr&auml;glich hohe Arbeitslosigkeit in Griechenland und in Spanien nach deutschen Methoden noch viel h&ouml;her gemessen werden w&uuml;rde. Leider darf im Artikel nebenan gleich wieder Frank-J&uuml;rgen Weise seine L&uuml;gen verbreiten &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitsmarkt-zahl-der-arbeitslosen-sinkt-im-februar-a-1136798.html\">Zahl der Arbeitslosen sinkt<\/a>&ldquo;, denn die tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit ist im Jahresvergleich nicht gesunken, sondern gestiegen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Managergeh&auml;lter: Die Million&auml;re sind Nebensache<\/strong><br>\nWenn Manager von gro&szlig;en Konzernen bald ein paar Millionen Euro weniger im Jahr verdienen, dann wird es immer noch genug sein. Mit ihrer Begrenzung der Managergeh&auml;lter tut die Bundesregierung so kurz vor Ende ihrer Amtszeit niemandem wirklich weh. Es ist ein Symbol: Seht her, die Soziale Marktwirtschaft lebt noch, es geht noch gerecht zu.<br>\nDieser Schritt tr&auml;gt vor allem der diffusen Wahrnehmung vieler Deutscher Rechnung, dass im gro&szlig;en Ganzen etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Im vergangenen Jahr empfanden in einer repr&auml;sentativen Umfrage 82 Prozent der Deutschen die soziale Ungleichheit als zu gro&szlig;. Die Entwicklung der Managergeh&auml;lter hatte daran Anteil. Schlie&szlig;lich haben sich die Geh&auml;lter der Spitzenmanager l&auml;ngst von jeder Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit entfernt: 1991 verdienten Konzernlenker laut einer aktuellen Studie noch das 28-Fache eines durchschnittlichen Arbeitnehmers, heute ist es das 83-Fache. Es ist gut, dass die Politik hier eingreift.<br>\nAber will sie Verh&auml;ltnisse nicht nur symbolisch gerechter machen, m&uuml;sste die Politik viel massiver und ganz woanders eingreifen: am unteren Ende der Einkommensskala.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-02\/managergehaelter-koalition-einkommen-begrenzen-arbeitnehmer-nutzen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r (deutlich) h&ouml;here Einkommen, gerade f&uuml;r Geringverdiener, in der ZEIT: hervorragend.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bericht: Reiche leben l&auml;nger als Arme<\/strong><br>\nM&auml;nner an der Armutsgrenze sterben 10,8 Jahre fr&uuml;her als wohlhabende M&auml;nner \/ Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband: &raquo;Sozialpolitischer Skandal erster G&uuml;te&laquo;<br>\nDie Unterschiede in der Lebenserwartung von armen und wohlhabenden Menschen in Deutschland vergr&ouml;&szlig;ern sich. Dies ist ein Ergebnis des j&auml;hrlichen Armutsberichtes des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes und anderer Sozialverb&auml;nde, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wird. &raquo;Die Lebenserwartung steigt f&uuml;r die wohlhabenden Menschen in jedem Jahr st&auml;rker als f&uuml;r die &auml;rmeren Menschen, und deshalb vergr&ouml;&szlig;ert sich der Abstand. Die Schere geht weiter auseinander&laquo;, erkl&auml;rt der Vorsitzende des Parit&auml;tischen, Rolf Rosenbrock.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1043499.bericht-reiche-leben-laenger-als-arme.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von wegen unbezahlbare Renten: Produktivit&auml;t schl&auml;gt Demografie<\/strong><br>\nDas arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in K&ouml;ln hat einst medienwirksam eine Horrornachricht verbreitet: Wenn man das Rentenniveau stabilisieren und gleichzeitig den Beitragssatz nicht ansteigen lassen wolle, m&uuml;sse das Renteneintrittsalter angehoben werden &ndash; und zwar bis 2041 auf 73 Jahre. Allerdings blenden die K&ouml;lner aus, dass 2041 die Produktivit&auml;t sehr viel h&ouml;her sein wird als heute. Diese Produktivit&auml;tsgewinne machen es m&ouml;glich, das Rentenniveau zu stabilisieren, ohne das Rentenalter anheben zu m&uuml;ssen. Der demografische Wandel muss immer wieder herhalten, um die angebliche Nicht-Finanzierbarkeit einer lebensstandardsichernden Rente mit menschenw&uuml;rdigem Renteneintrittsalter zu belegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1935\">annotazioni<\/a>\n<p><strong>dazu: Rentensystem: Warum &Ouml;sterreich ein Vorbild sein kann<\/strong><br>\nEin starkes &ouml;ffentliches Rentensystem ist m&ouml;glich &ndash; das zeigt das Beispiel &Ouml;sterreich. Josef W&ouml;ss von der Kammer f&uuml;r Arbeiter und Angestellte Wien skizziert, wie sich konkrete Reformans&auml;tze in Deutschland an &ouml;sterreichischen Regelungen orientieren k&ouml;nnten.<br>\nEin starkes &ouml;ffentliches Rentensystem [1] ist m&ouml;glich &ndash; das zeigt das Beispiel &Ouml;sterreich. [2] Das &bdquo;&ouml;sterreichische Modell&ldquo; zeichnet sich durch wesentliche Teile aus, die vom deutschen System abweichen: Leistungsniveau, Mindestsicherung, gesetzliches Rentenalter, Versichertenkreis, Finanzierung und das Rahmenrecht f&uuml;r die Betriebsrenten. Die wesentlich h&ouml;heren Rentenzahlungen in &Ouml;sterreich belegen, dass die DGB-Kampagne &bdquo;Rente muss reichen&ldquo;, mit dem Ziel, die gesetzliche Rente zu st&auml;rken, keine utopischen Forderungen stellt. Die Systeme beider L&auml;nder sind in ihrer Grundkonzeption sehr &auml;hnlich: Konkrete Reformans&auml;tze in Deutschland k&ouml;nnten sich also an &ouml;sterreichische Regelungen orientieren.<br>\nIn beiden L&auml;ndern wurden die Alterssicherungssysteme in mehreren Etappen umfassend reformiert, eine zentrale Rolle spielte dabei der erwartete demografische Wandel. Interessant ist, dass die in &Ouml;sterreich durchgef&uuml;hrten Reformen letztlich in eine ganz andere Richtung gingen als in Deutschland. Das &ouml;sterreichische System wurde nicht auf Betriebs- und Privatrenten &ndash; und damit auf &bdquo;Kapitaldeckung&ldquo; &ndash; verlagert. Zwar gab es massive Vorst&ouml;&szlig;e in diese Richtung [3], diese waren aber &ndash; vor allem wegen des starken Widerstands der Gewerkschaften &ndash; nicht erfolgreich. Auch nach vielen Reformen liegt in &Ouml;sterreich der Schwerpunkt ganz klar beim &ouml;ffentlichen System. Das Ziel, den Lebensstandard durch die gesetzliche Rente zu sichern, wurde auch f&uuml;r die heute J&uuml;ngeren nicht aufgegeben. Gleichzeitig ist aber in &Ouml;sterreich der Reformprozess um einiges breiter angelegt als in Deutschland: unter anderem wurde die Beamtenversorgung reformiert und der Versichertenkreis ausgeweitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++f72ad3b6-fdc7-11e6-99f7-525400e5a74a\">Gegenblende<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die griechischen Zahlentricksereien aus dem Hause Sch&auml;uble (Update)<\/strong><br>\nLudger Schuknecht ist ein &Ouml;konom. Jedenfalls f&uuml;hrt das Bundesfinanzministerium ihn sogar als Chef&ouml;konom des Hauses. Wir wissen, dass dieser Mann sehr gerne griechische Heldensagen liest. Was er sonst den ganzen lieben Tag so treibt, ist leider unbekannt. Zumindest bekommt man aus dem Ausland betrachtet nicht so sehr viel davon mit &ndash; au&szlig;er wenn Dr Sch&auml;ubles oberster Volkswirt einen Brief an die Welt&ouml;ffentlichkeit abl&auml;sst. Vorige Woche war es mal wieder so weit. Ludger Schuknecht holte zum Gegenschlag gegen die EU-Kommission aus.<br>\nBr&uuml;ssel hat es doch wieder einmal gewagt, die exzessiven Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse Deutschlands zu kritisieren. &Ouml;ffentliche Haushalte und die Unternehmen w&uuml;rden zu wenig investieren. &bdquo;Auch Beschr&auml;nkungen im Dienstleistungssektor, einige ung&uuml;nstige Aspekte der Unternehmensbesteuerung und der Investitionsr&uuml;ckstand bei der Verkehrs-, Energie- und Telekommunikationsinfrastruktur stehen dynamischeren privaten Investitionen im Wege&ldquo;, schreibt die Kommission (pdf).<br>\nDie j&uuml;ngsten Bem&uuml;hungen, &ouml;ffentliche Investitionen vor allem auf kommunaler Ebene zu erleichtern und zu beleben, h&auml;tten bislang nur begrenzt Wirkung gezeigt. Das &bdquo;Jobwunder&ldquo; wird von der Kommission ebenfalls nicht so rosig bewertet wie von der Bundesregierung: &bdquo;Die insgesamt g&uuml;nstige Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung der letzten Jahre ist nicht in allen Teilen der Gesellschaft gleicherma&szlig;en angekommen.&ldquo; Indikatoren f&uuml;r relative Armut und soziale Ausgrenzung steigen.<br>\nDas starke Besch&auml;ftigungswachstum schlage sich zudem ungen&uuml;gend in Vollzeitjobs nieder &ndash; das Arbeitsvolumen je Erwerbst&auml;tigen sinkt weiter. Zudem scheinen die Sozialpartner den bestehenden Spielraum f&uuml;r dauerhafte Lohnerh&ouml;hungen nicht voll auszunutzen. &bdquo;Durch den gro&szlig;en Niedriglohnsektor wurden neue Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten geschaffen, was die Einkommensungleichverteilung und die Armut trotz Erwerbst&auml;tigkeit aber eher versch&auml;rft&ldquo;, schreibt die Kommission. Genau das alles verbirgt sich dahinter, wenn es hei&szlig;t, dass die Deutschen &uuml;berm&auml;&szlig;ig mehr im Ausland anlegen (=Leistungsbilanz&uuml;berschuss) als sie im Inland ausgeben.<br>\nJa, sowas in einem Wahljahr schriftlich aus Br&uuml;ssel best&auml;tigt zu bekommen, gef&auml;llt der Regierung in Berlin nat&uuml;rlich gar nicht. Deswegen holt Chef&ouml;konom Schuknecht auch gleich die ganz gro&szlig;e Keule hervor. Abgesehen davon, was den Mann geritten hat, bei einem kommunalen Investitionsbedarf von 136 Mrd. &euro; davon zu schreiben, dass Portugal und Griechenland nichts davon h&auml;tten, dass Br&uuml;cken in Berlin repariert oder Schulen in Bremen gebauten werden. Ne klar, deswegen lassen wir es lieber&hellip; Doch unser Liebhaber griechischer Heldensagen kann auch mit Zahlen sehr kreativ umgehen:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2017\/02\/27\/griechischen-zahlentricksereien\/\">WeitwinkelSubjektiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland erneut in der Mangel<\/strong><br>\nDie unnachgiebige Haltung der Gl&auml;ubiger zeigt, dass es ohne eine Wiederherstellung der Souver&auml;nit&auml;t Griechenlands keine Aussichten auf eine wirtschaftliche Erholung geben wird. So lieb&auml;ugeln immer mehr Griechen mit einem Austritt aus der W&auml;hrungsunion.<br>\nIn den letzten Monaten sah sich die Tsipras-Regierung aufgrund der Bailout-Vereinbarung, die sie im August 2015 unterschrieben hat, erneut mit schwerwiegenden Problemen konfrontiert. Die Bedingungen der Vereinbarung schlie&szlig;en u.a. ein, dass Griechenland einen Prim&auml;r&uuml;berschuss von 0,5 % des BIP im Jahr 2016, 1,75% im Jahr 2017 und 3,5% im Jahr 2018 und allen folgenden Jahren erzielen muss. Diese Anforderungen waren so unrealistisch, dass sich der IWF geweigert hat, als Gl&auml;ubiger im neuen Griechenlandprogramm zu agieren. Der W&auml;hrungsfond hatte nicht nur explizit viel niedrigere Prim&auml;r&uuml;bersch&uuml;sse &ndash; 1,5% im Jahr 2018 und den darauffolgenden Jahren &ndash;, sondern auch einen sofortigen Schuldenerlass gefordert, damit die Schulden f&uuml;r Griechenland tragbar sind. Er hatte zudem verlauten lassen, dass, sofern das Prim&auml;r&uuml;berschussziel f&uuml;r 2018 bei 3,5% bleiben w&uuml;rde, zus&auml;tzliche fiskalische Ma&szlig;nahmen in H&ouml;he von 2% des BIP n&ouml;tig seien.<br>\nOhne mit der ruin&ouml;sen Logik der Austerit&auml;tspolitik und dem neoliberalen Anpassungskatalog zu brechen, hatte der IWF damit zumindest etwas logisches Denkverm&ouml;gen gezeigt. Der Grund dahinter ist, dass der Fond aufgrund des fehlgeschlagenen Griechenlandprogramms seit 2010 enorm viel an Glaubw&uuml;rdigkeit verloren hat. Speziell, da die eigenen internen Berichte des IWF zum Vorschein gebracht haben, dass sich das Management zur&uuml;ckzog, als sich Griechenland politischem Druck von den Gl&auml;ubigern ausgesetzt sah und einem sinnfreien Programm zustimmte. Als Resultat steht der IWF heute mit ungef&auml;hr 30 Milliarden Euro f&uuml;r Griechenland ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/02\/griechenland-erneut-der-mangel\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Das ist die Umkehrung unseres Rechtssystems&rdquo;<\/strong><br>\nDie SPD-Politikerin Gesine Schwan hat vor Tendenzen gewarnt, das Prinzip des Rechtsstaates auch in Deutschland au&szlig;er Kraft zu setzen. Ein Blick nach Bayern, wo das Kabinett festgelegt habe, dass Richter Verd&auml;chtige vorbeugend und unbegrenzt in Haft nehmen k&ouml;nnten, zeige, dass kriechend die Grunds&auml;tze der Rechtsstaatlichkeit angeknabbert w&uuml;rden, sagte Schwan im DLF. [&hellip;]<br>\nB&uuml;&uuml;sker: Frau Schwan, m&uuml;ssen wir uns damit abfinden, dass solche Angriffe auf unsere Freiheiten langsam zum Alltag werden?<br>\nSchwan: Nein, das d&uuml;rfen wir ganz und gar nicht, und ich habe in der Anmoderation geh&ouml;rt, dass demokratisch gew&auml;hlte Regierungen mit demokratischen Mitteln das tun. Das erste ist sicher richtig, sie sind demokratisch gew&auml;hlte Regierungen. Aber es sind nicht demokratische Mittel, die da angewandt werden, weil im Grunde die jeweiligen Verfassungsbestimmungen au&szlig;er Kraft gesetzt werden. In Polen sind es auch nicht demokratische Mittel, weil man im Grunde gegen die Verfassung und gegen das Recht des dortigen Verfassungsgerichts dagegen angeht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/rechtsstaatlichkeit-das-ist-die-umkehrung-unseres.694.de.html?dram:article_id=380149\">Deutschlandradio<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum kuscht Merkel?<\/strong><br>\nIndem sie in ihrer Fl&uuml;chtlingspolitik auf die Despoten in Europa und Afrika setzt, macht Angela Merkel sich mehr und mehr zur Abh&auml;ngigen dieser Regime. Noch Anfang Februar, bei ihrem letzten Besuch in Ankara, hatte sie Erdo&#287;an ausdr&uuml;cklich auf die &uuml;berragende Bedeutung der Pressefreiheit und einen fairen Umgang mit den deutschen Korrespondenten am Bosporus hingewiesen. Die Antwort Erdo&#287;ans war es, Deniz Y&uuml;cel ins Gef&auml;ngnis werfen zu lassen.<br>\nDaraufhin ist Merkel &bdquo;bitter entt&auml;uscht&ldquo;, aber sonst kommt nichts. Au&szlig;enminister Gabriel l&auml;sst den t&uuml;rkischen Botschafter zum Gespr&auml;ch ins Ausw&auml;rtige Amt bitten, betont aber gleich, dies sei keine f&ouml;rmliche Einbestellung. Angesichts dieser Reaktionen kann man sich leicht vorstellen, wie sehr Erdo&#287;an davon beeindruckt ist. Bleibt es dabei, macht Merkel sich zur Witzfigur f&uuml;r die Despoten weltweit.<br>\nDas kann und darf die Bundesregierung nicht hinnehmen. Die Verhaftung Y&uuml;cels ist ein Tabubruch in den internationalen Beziehungen, der als Reaktion weit mehr als Entt&auml;uschung erfordert. Dabei ist Merkel objektiv in einer weit st&auml;rkeren Position, als sie vorgibt, sie muss sie nur wahrnehmen. Die t&uuml;rkische Wirtschaft ist in einer h&ouml;chst kritischen Situation und braucht dringend Unterst&uuml;tzung. Erdo&#287;an ist &bdquo;bitter&ldquo; auf Investitionen aus der EU angewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Umgang-mit-dem-Fall-Yuecel\/!5388819\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Merkels Umgang mit Autokraten<\/strong><br>\n&Auml;gyptens Pr&auml;sident Al-Sisi ist verantwortlich f&uuml;r die Inhaftierung von Zehntausenden Oppositionellen. Merkel strebt mit ihm ein Fl&uuml;chtlings-Abkommen an. Welche Vorstellungen hat Angela Merkel eigentlich vom Umgang mit autorit&auml;ren Regierungen? Es ist eine Sache, dass die Bundeskanzlerin der T&uuml;rkei unter Recep Tayyip Erdogan so viel an Verletzung der B&uuml;rgerrechte durchgehen l&auml;sst, ohne darauf angemessen zu reagieren. Eine andere wird, dass sie jetzt in &Auml;gypten einen Pr&auml;sidenten besucht, dessen F&uuml;hrung durch Menschenrechtsverletzungen geradezu Furcht einfl&ouml;&szlig;end wirkt.<br>\nEx-General Abdel Fattah al-Sisi ist verantwortlich f&uuml;r die Inhaftierung von Zehntausenden Oppositionellen und die systematische Unterdr&uuml;ckung der Zivilgesellschaft. Dennoch strebt Merkel mit Al-Sisi ein Abkommen wie mit Erdogan zur L&ouml;sung der Fl&uuml;chtlingskrise an. Menschenrechtsaktivisten fordern dagegen Distanz zum Staatschef. Denn gibt es positive Signale von Merkel, dann wird sich Al-Sisi das zugute halten. Und sich best&auml;rkt f&uuml;hlen. Merkels Umgang mit Autokraten wird noch hei&szlig; diskutiert werden &ndash; aber vor allem hier im Land, zumal im Wahlkampf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/casdorffs-agenda-merkels-umgang-mit-autokraten\/19455858.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EU sagt Deutschland sieben Millionen Zuwanderer voraus<\/strong><br>\nStatistiker haben neue Bev&ouml;lkerungsprognosen vorgelegt. Die Zuwanderung nach Deutschland f&auml;llt h&ouml;her aus als erwartet. Laut Eurostat-Prognose werden von 2022 bis 2041 mehr als 84 Millionen Menschen in der Bundesrepublik leben. Die neuen Zahlen k&ouml;nnten die demografischen Herausforderungen relativieren. Was Auswirkungen auf den Haushalt h&auml;tte. Deutschland, ein Land, das in sich zusammenschrumpft? Das &auml;lter wird und kleiner, weil die Frauen immer weniger Kinder bekommen und nach dem gro&szlig;en Fl&uuml;chtlingszustrom zwischen den Jahren 2015 und 2016 die Zuwanderung wieder fast versiegt?<br>\nGeht es nach den amtlichen Statistikern, dann ist auf einmal alles halb so wild. Dann waren bisherige Prognosen viel zu pessimistisch. Das Statistische Bundesamt und auch die europ&auml;ische Statistikbeh&ouml;rde Eurostat operieren seit dieser Woche mit Daten, denen zufolge die schleichende Verzwergung ausbleibt. In Deutschland w&uuml;rden demnach noch &uuml;ber Jahrzehnte hinweg ann&auml;hernd 80 Millionen Menschen leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article162454479\/EU-sagt-Deutschland-sieben-Millionen-Zuwanderer-voraus.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Bev&ouml;lkerungsprognosen werden jetzt minimal anders gerechnet, und schon bekommen sowohl die Bundesregierung (Sch&auml;uble, Nahles) als auch die WELT &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article162466998\/Unverantwortlich-wie-sich-die-EU-die-Demografie-schoenrechnet.html\">Unverantwortlich, wie sich die EU die Demografie sch&ouml;nrechnet<\/a>&rdquo; Schnappatmung. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, die Bev&ouml;lkerungsapokalypse ausf&auml;llt und die Rentenk&uuml;rzungs- und Austerit&auml;tspolitik, f&uuml;r die es noch nie eine gute Begr&uuml;ndung gab und die schon immer sch&auml;dlich war, pl&ouml;tzlich ohne jedes Argument und ganz nackt dasteht. Nat&uuml;rlich stimmt es, dass Bev&ouml;lkerungsprognosen &uuml;ber einen so langen Zeitraum unsicher sind, aber das gilt auch f&uuml;r die Prognosen, mit denen die Bundesregierung und das gesamte neoliberale Lager arbeiten. Das einzige korrekte Argument ist der Hinweis auf die Ausbildung und Produktivit&auml;t der Bev&ouml;lkerung als wichtigsten Faktor &ndash; aber dieses Argument wird gerne mit Hinweis auf die Alterung (und Schrumpfung) vom Tisch gewischt. Im &Uuml;brigen ist es absurd, eine geringere Zuwanderung anzunehmen, weil die s&uuml;d- und osteurop&auml;ischen Staaten selbst ein &ldquo;demographisches Problem&rdquo; h&auml;tten &ndash; bei Arbeitslosenraten jenseits von 20 Prozent und Stundenl&ouml;hnen unter 3 Euro wird der Zuzug aus den anderen EU-L&auml;ndern noch viele Jahrzehnte anhalten. Und nach allen verf&uuml;gbaren Prognosen wird die Bev&ouml;lkerung in Afrika und Asien in den n&auml;chsten Jahrzehnten stetig weiterwachsen. Die Vorstellung, dass der Welt die Menschen ausgingen, dass nicht das wahre demographische Problem die &Uuml;berbev&ouml;lkerung ist, ist extrem weit hergeholt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erfassung mangelhaft &ndash; Europarat verlangt Details zu Angriffen auf Minderheiten<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz beim Europarat fordert die Bundesregierung auf, die Benachteiligung von Minderheiten in Deutschland besser zu erfassen. Deutschland m&uuml;sse sein System zur Registrierung von Zwischenf&auml;llen reformieren und unter anderem auch rassistisch, fremdenfeindlich oder homophob motivierte Verst&ouml;&szlig;e ausweisen, verlangte die Kommission am Dienstag in Br&uuml;ssel.<br>\nZwar habe Deutschland bereits einige Schritte unternommen, Angriffe auf Minderheiten pr&auml;ziser zu benennen, etwa durch die Ausweisung sogenannter Hass-Kriminalit&auml;t in der Polizeistatistik. Dennoch seien die Empfehlungen aus dem zw&ouml;lften Protokoll der Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten nur in Teilen umgesetzt. (&hellip;)<br>\nDas zw&ouml;lfte Protokoll sieht unter anderem ein allgemeines Verbot von Diskriminierung wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauungen oder der Geburt vor. Deutschland unterzeichnete das am 4. November 2000 in Rom vorgelegte Protokoll, hat es aber noch nicht ratifiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2017\/03\/01\/erfassung-europarat-details-angriffen-minderheiten\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EU-Wei&szlig;buch: Die Titanic umsteuern<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der Pr&auml;sentation des Wei&szlig;buchs zur Zukunft der EU durch EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker erkl&auml;rt Fabio De Masi, wirtschaftspolitischer Sprecher der LINKEN im Europaparlament: &bdquo;Die EU steckt in der tiefsten Krise seit ihrer Gr&uuml;ndung. Brexit, Le Pen, Wilders sind Symptome einer kaputten Politik, die Investitionen, L&ouml;hne und Renten k&uuml;rzt. In der EU w&auml;chst vor allem die Ungleichheit. Darum ist auch die Eurokrise zur&uuml;ck, die nie vorbei war. Die Finanzm&auml;rkte wurden beruhigt, aber die reale Wirtschaft &ndash; insbesondere in Italien &ndash; bleibt depressiv. Die Renditen auf Staatsanleihen f&uuml;r S&uuml;deuropa steigen wieder. Die Wahlen in Frankreich und Italien k&ouml;nnten den Euro sprengen.&ldquo;<br>\n&bdquo;Die EU und besonders die Eurozone brauchen ein Regelwerk, das die wahren Ursachen der Krise angeht. Deutschland &ndash; die viertgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Welt &ndash; hat Export&uuml;bersch&uuml;sse von mittlerweile fast 9 Prozent der Wirtschaftskraft. Dies basiert nicht einfach auf guten Ingenieuren, sondern auf der Ausbeutung der europ&auml;ischen und internationalen Partnerl&auml;nder sowie der Besch&auml;ftigten in Deutschland durch Jahre zu geringer Lohnzuw&auml;chse. Die Agenda 2010 muss daher fallen. Deutschland schafft damit die Ursachen f&uuml;r neue Schuldenkrisen und permanente Transfers. Doch europ&auml;ische und internationale Kritik wird in Berlin abgekanzelt. Denn die EU spricht ja mittlerweile deutsch.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/11104.eu-weissbuch-die-titanic-umsteuern.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Abriss von &Ouml;l-Plattformen: Das wird teuer<\/strong><br>\nDer Abriss von &Ouml;l- und Gasplattformen im britischen Teil der Nordsee wird teuer: Bis zu 120 Milliarden Euro wird er kosten. Bezahlen sollen das weitgehend die Steuerzahler. Durchgesetzt haben das offenbar Lobbyisten.<br>\nUm einem Manager aus der &Ouml;l- und Erdgasbranche den Angstschwei&szlig; auf die Stirn zu treiben, gen&uuml;gt ein einziges Wort: &ldquo;Decommissioning&rdquo; &ndash; zu Deutsch: &ldquo;Stilllegung&rdquo; oder &ldquo;Au&szlig;erbetriebnahme&rdquo;. Die besten Jahre des Nordsee-&Ouml;ls sind vorbei, viele Quellen versiegen, werden unrentabel und der niedrige &Ouml;lpreis beschleunigt den Trend. Gem&auml;&szlig; internationalen Vereinbarungen m&uuml;ssen die &Ouml;l- und Gaskonzerne nicht mehr genutzte Quellen verschlie&szlig;en und die F&ouml;rderanlagen samt Pipelines abbauen und sicher entsorgen. Vor allem bei den Offshore-Anlagen, also jenen auf dem offenen Meer, ist das eine gigantische Herausforderung &ndash; technisch, &ouml;kologisch und finanziell.<br>\nAllein im britischen Teil der Nordsee m&uuml;ssen 5000 Quellen versiegelt und 470 Plattformen entsorgt werden. F&uuml;r die riesigen Stahlkonstruktionen werden Spezialschiffe gebaut und H&auml;fen erweitert. Rund 10.000 Kilometer Pipelines m&uuml;ssen aus dem Meer geholt, an Land gebracht und von zum Teil stark radioaktiven Ablagerungen befreit werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/oel-117.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.C.:<\/strong> Diese Lobbyarbeit erinnert stark an den R&uuml;ckbau der Atomkraftwerke. 1. Vieles wurde durch den Steuerzahler subventioniert. 2. Die Konzerne haben prima verdient. 3. Die Konzerne zahlen kaum Steuern und halten sich nicht an den Umweltschutz. 4. Der Staat sieht weg. 5. Die Konzerne sind fertig. 6. Sie kriegen Geld daf&uuml;r das der Staat aufr&auml;umen darf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wie aus Immobilien Anlageprodukte werden<\/strong><br>\nWohnungen sind Mangelware, die Mieten steigen immer weiter. Dadurch werden sie f&uuml;r Anleger als Finanzprodukt interessant. F&uuml;r Menschen in Gro&szlig;st&auml;dten hat das jedoch zur Folge, dass sie kaum bezahlbaren Wohnraum finden. Seit einigen Jahren schie&szlig;en die Preise f&uuml;r Mieten und Immobilien in den St&auml;dten in die H&ouml;he. Selbst die Deutsche Bundesbank warnt inzwischen vor einer Immobilienblase. Und es stellen sich Fragen: Warum sind Wohnungen &uuml;berhaupt zu Finanzprodukten geworden und H&auml;userblasen offenbar zum Normalzustand? Wie k&ouml;nnen lokale Wohnungsm&auml;rkte zum Spielball globaler Finanzakteure werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/die-neue-wohnungsfrage-wie-aus-immobilien-anlageprodukte.976.de.html?dram:article_id=380141\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>UNO: Keine Einigung &uuml;ber syrische Chemiewaffen<\/strong><br>\nDer von Gro&szlig;britannien verfasste Entwurf eines UN-Beschlusses &uuml;ber die syrischen Chemiewaffen ist am Dienstag vom UN-Sicherheitsrat nicht angenommen worden.<br>\nBei der Abstimmung gab es neun Ja-Stimmen, drei Enthaltungen und drei Vetos. Russland, China und Bolivien stimmten gegen den Beschluss. Kasachstan, &Auml;gypten und &Auml;thiopien enthielten sich. Bei dem Resolutionsentwurf handelte sich um Sanktionen gegen Syrien wegen seines Einsatzes von Chemiewaffen.<br>\nDer chinesische UN-Botschafter Liu Jieyi sagte, die Ermittlungen zu den Chemiewaffeneins&auml;tzen in Syrien seien noch nicht beendet und eine Schlussfolgerung sei noch verfr&uuml;ht. Auf der Basis eines noch offenen Ergebnisses und der Auseinandersetzungen im UN-Sicherheitsrat k&ouml;nnte ein solcher UN-Beschluss nicht dabei helfen, die Frage der syrischen Chemiewaffen zu l&ouml;sen. Der Resolutionsentwurf werde auch nicht zu den Friedensverhandlungen in Genf und zur politischen L&ouml;sung der Syrien-Frage beitragen, so Liu weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/3185\/2017\/03\/01\/1s262047.htm\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Klingt anders als in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo;, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>China warnt vor Installation des THAAD-Raketenabwehrsystems in S&uuml;dkorea<\/strong><br>\nZwischen China und den USA bahnt sich der n&auml;chste Konflikt an (China zieht rote Linie f&uuml;r einen Krieg mit den USA). Wie schon in der Konfrontation mit Russland, als George W. Bush nach dem einseitigen Ausstieg aus dem ABM-Vertrag beschlossen hatte, in Osteuropa angeblich wegen Nordkorea und Iran das Raketenabwehrschild NMD zu installieren, l&ouml;ste die Entscheidung im Sommer des vergangenen Jahres, das Raketenabwehrsystem THAAD in S&uuml;dkorea zu installieren, von Chinas Seite heftige Proteste aus. Das Raketenabwehrsystem Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) hat eine Reichweite bis zu 200 km und soll ballistische Raketen mit einer Abfangrakete (Kinetic Kill Vehicle) stoppen.<br>\nSchon die Installation des Raketenabwehrschilds in Japan, das Abe nun ausbauen will, f&uuml;hrte 2014 zu scharfer Kritik. Der Vorwurf lautete, dass die USA das strategische Gleichgewicht damit untergraben w&uuml;rde. Noch vor Amtsantritt von Donald Trump hatten Russland und China mit Gegenma&szlig;nahmen gedroht, wenn das System in S&uuml;dkorea stationiert werden sollte, um das strategische Gleichgewicht in der Region zu sichern. China und Russland geht es weniger um die Abfangraketen, sondern um die Radarstationen, mit denen das US-Milit&auml;r weit nach Russland und China hinein Flugzeuge und Raketenstarts beobachten kann. Das AN\/TPY-2-Radarsystem hat eine Reichweite bis 1000 km.<br>\nDas bedeutet dann wohl, dass alle Seiten weiter aufr&uuml;sten, Nordkorea inklusive. Das Regime hat bereits angek&uuml;ndigt, eine Langstreckenrakete in diesem Jahr zu testen. Um S&uuml;dkorea zu erreichen, ben&ouml;tigt das nordkoreanische Regime zwar keine Langstreckenraketen, aber S&uuml;dkorea nahm dies zum Anlass, unter das amerikanische Raketenschild zu schl&uuml;pfen, mit dem die USA die L&auml;nder durch Abschreckung sch&uuml;tzen, diese aber sicherheitspolitisch und milit&auml;risch auch st&auml;rker an sich binden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/China-warnt-vor-Installation-des-THAAD-Raketenabwehrsystems-in-Suedkorea-3639460.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Damit d&uuml;rfte sich das Rad der Anspannung bzw. Konfrontation auch in dieser Region weiter drehen. Freuen wird sich wohl die R&uuml;stungsbranche, deren Profite auch in diesem Jahr steigen d&uuml;rften.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Journalistengewerkschaft, die Fake-News verbreitet und heimliche Kungelrunden mit Regierenden verteidigt, f&uuml;hle ich mich nicht vertreten<\/strong><br>\nAusgerechnet der Pressesprecher des Deutschen Journalistenverbandes, meiner Journalistengewerkschaft, schrieb auf dem DJV-Blog einen Beitrag, in dem er den russischen Auslandsender RT Deutsch falsch beschuldigte. Das Dementi von RT Deutsch bezeichnete er als Kampagne gegen den DJV und lehnte es ab, dazu Stellung zu nehmen. Erst Tage sp&auml;ter wird die Falschnachricht stillschweigend gel&ouml;scht. F&uuml;r mich bringt das ein bereits gut gef&uuml;lltes Fass zum &Uuml;berlaufen. Ich sage tsch&uuml;ss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/790-adieu-djv-lisa\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&raquo;Es gab ein besonderes Unbehagen&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber F&ouml;rdergelder und Fallgruben, politisches Kino und eine grundlegende Emotion. Gespr&auml;ch mit Raoul Peck<br>\n&raquo;Der junge Karl Marx&laquo; ist ein opulenter Kost&uuml;mfilm. Wie hoch war das Budget und wie kam die Finanzierung zustande?<br>\nMir ist nicht erlaubt, das Budget zu nennen. Ich kenne die offiziellen Zahlen auch gar nicht. Ein Drittel kam aus Frankreich, ein Drittel aus Belgien und ein Drittel aus Deutschland. Das Geld aus Frankreich und Belgien haben wir sofort bekommen, das aus Deutschland erst drei, vier Jahre sp&auml;ter. Obwohl wir schon zwei Drittel zusammenhatten, also kein Risiko darin lag. Es gab so eine Art &raquo;R&eacute;ticence&laquo;, eine besondere Abneigung, ein Unbehagen.<br>\nDas Verh&auml;ltnis der Deutschen zu Marx ist besonders schlecht?<br>\nNat&uuml;rlich, sie haben gro&szlig;e Probleme mit ihrem Baby. Marx ist der gr&ouml;&szlig;te Denker &uuml;berhaupt, bis heute hat ihn keiner eingeholt. In Deutschland will man nicht, dass jemand anderes etwas &uuml;ber ihn macht, aber gleichzeitig macht man nichts. Auch so erkl&auml;rt sich das Wunder, dass es bisher keinen Kinofilm &uuml;ber Marx gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/loginFailed.php?ref=\/2017\/03-02\/013.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein lesenswertes Interview f&uuml;r einen vermutlich sehenswerten Film.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-37225","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37225","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=37225"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37225\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37228,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/37225\/revisions\/37228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=37225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=37225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=37225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}