{"id":3724,"date":"2009-01-26T08:48:42","date_gmt":"2009-01-26T07:48:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3724"},"modified":"2009-01-26T08:48:43","modified_gmt":"2009-01-26T07:48:43","slug":"hinweise-des-tages-817","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3724","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(AM\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Harald Schumann: Angriff auf die Staatskasse<\/li>\n<li>Verm&ouml;gen schwindet &ndash; B&ouml;rsenbaisse rei&szlig;t Riesenl&ouml;cher in Pensionskassen<\/li>\n<li>Urike Herrmann: Die Riester-Rente ist absurd<\/li>\n<li>&bdquo;Depression&ldquo; ist lukrativer als &bdquo;psychische Verstimmung&ldquo;<\/li>\n<li>Milliarden-Boni f&uuml;r UBS-Mitarbeiter &ndash; Aufsicht stimmt trotz Verlusten zu<\/li>\n<li>Wirtschaft will noch mehr Hilfe vom Staat<\/li>\n<li>Wirtschaft besorgt &uuml;ber Neuverschuldung des Staates<\/li>\n<li>Merkel warnt vor Staatsbankrott <\/li>\n<li>Spekulanten haben die W&auml;hrungsunion ins Visier genommen<\/li>\n<li>&ldquo;The banks are fucked, we&rsquo;re fucked, the country&rsquo;s fucked.&rdquo;<\/li>\n<li>Das Misstrauen gegen&uuml;ber den Versicherern w&auml;chst<\/li>\n<li>Kampf gegen Steuerhinterziehung &ndash; Glos durchkreuzt die Pl&auml;ne Steinbr&uuml;cks<\/li>\n<li>Schaeffler und Conti brauchen Staatshilfe<\/li>\n<li>Hartz IV: ALG II- Regelsatz ist verfassungswidrig&nbsp; <\/li>\n<li>M&uuml;ntefering: &ldquo;Die Linkspartei vertritt nationale soziale Politik&rdquo;<\/li>\n<li>Im Namen Gottes &ndash; Kirche rettet Uni Witten<\/li>\n<li>Gegen Privatisierung und Ausgrenzung &ndash; Gute Bildung f&uuml;r alle<\/li>\n<\/ul><p><!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/p><ol>\n<li><strong>&bdquo;Angriff auf die Staatskasse&ldquo; <\/strong><br>\nMit Steuermilliarden sollten die Finanzm&auml;rkte gerettet werden. Heraus kam ein Selbstbedienungsprogramm f&uuml;r gescheiterte Banker.<br>\nRenaissance des Staates, Wiederkehr des Primats der Politik, die Regierung am Steuer &mdash; so und &auml;hnlich lauten die Schlagworte, wenn die politische Klasse &uuml;ber ihre neue Lage im Jahr eins nach dem Super-Crash reflektiert. Endg&uuml;ltig vorbei scheinen die Zeiten, in denen marktradikale Ideologen der Politik vorhalten k&ouml;nnen, sie w&uuml;rde &ldquo;von den Finanzm&auml;rkten kontrolliert&rdquo;, wie Hans Tietmeyer, der fr&uuml;here Pr&auml;sident der Bundesbank, es einst verk&uuml;ndete. Nur noch l&auml;cherlich scheint das Diktum des einstigen Deutsche-Bank-Chefs Rolf Breuer, der die Finanzm&auml;rkte zur &ldquo;f&uuml;nften Gewalt&rdquo; erkor, die &ldquo;besser als die W&auml;hler&rdquo; die Politik auf die &ldquo;richtigen Zielsetzungen&rdquo; festlegen k&ouml;nne. Stattdessen wettert nun eine Kanzlerin Merkel gegen die &ldquo;Exzesse der M&auml;rkte&rdquo; und schw&auml;rmt vom &ldquo;Staat als letzte Institution, die handeln konnte&rdquo;. Ganz &auml;hnlich geben sich auch Britanniens Gordon Brown oder Frankreichs Nicolas Sarkozy als Wirtschaftsreformer, und gemeinsam mit ihren Kollegen aus aller Welt veranstalten sie Globalkonferenzen zur Z&auml;hmung des Finanzkapitalismus gleich in Serie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/kommentare\/;art141,2714599\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>Anmerkung AM:<\/strong> <em>Sehr lesenswert. In zentralen Punkten stimme ich zu. Wenige Ausnahmen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Die Kritik an der Opposition k&ouml;nnte differenzierter sein. Wenn Harald Schumann schreibt: &bdquo;Deutschlands Parlamentarier dagegen verweigern einfach ihre zentrale Aufgabe. In jedem anderen Job w&uuml;rde das f&uuml;r eine fristlose K&uuml;ndigung reichen. <strong>Das gilt auch f&uuml;r die Opposition, der f&uuml;r ihren Protest nichts anderes einf&auml;llt als ein paar Presseerkl&auml;rungen.<\/strong>&ldquo; &ndash;<br>\nDas stimmt nun wirklich nicht. Die Linkspartei ist unerm&uuml;dlich im Sinne Schumanns unterwegs und hat gerade am vergangenen Donnerstag eine aktuelle Stunde im Bundestag durchgesetzt, weil Milliarden am Parlament vorbeigeschoben werden. Siehe z.B. die Rede von Ulrich Maurer bei <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/swf\/l.swf?swf=http%3A\/\/s.ytimg.com\/yt\/swf\/cps-vfl74240.swf&amp;video_id=fB8onbbQNsk&amp;rel=1&amp;eurl=&amp;iurl=http%3A\/\/i3.ytimg.com\/vi\/fB8onbbQNsk\/hqdefault.jpg&amp;sk=I6HowHETIaS3rbhPMmgkANPjaEeeQjNHC&amp;use_get_video_info=1&amp;load_modules=1&amp;fs=1&amp;feature=player_embedded&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de\">YouTube<\/a> bzw. in <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/bic\/plenarprotokolle\/pp_pdf\/16200.pdf\">Textform, Bundestagsprotokoll, Seite 21615f [PDF &ndash; 2 MB]<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>Nicht ganz einsehen kann ich, dass der Staat f&uuml;r die &Uuml;bernahme der Banken den &bdquo;verbliebenen B&ouml;rsenwert&ldquo; zahlen soll. Der verbliebenen B&ouml;rsenwert ist durch den Banken Rettungsschirm und damit mit &ouml;ffentlichem Geld k&uuml;nstlich hoch getrieben worden. Damit w&uuml;rden die Altaktion&auml;re der Banken bei einer &Uuml;bernahme zum verbliebenen B&ouml;rsenwert auch noch die Gewinner der von den Steuerzahlern bezahlten Rettungsschirme sein.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Verm&ouml;gen schwindet &ndash; B&ouml;rsenbaisse rei&szlig;t Riesenl&ouml;cher in Pensionskassen<\/strong><br>\n&ldquo;Gro&szlig;e Unternehmen in Deutschland m&uuml;ssen milliardenschwere L&ouml;cher in ihren Betriebsrenten-Kassen stopfen. Der Grund: Vor allem der R&uuml;ckgang der Aktienkurse vergr&ouml;&szlig;erte die L&uuml;cke zwischen den f&uuml;r Pensionszahlungen bereitgestellten Verm&ouml;gen und den Rentenverpflichtungen. Die Siemens AG<br>\nnannte bereits eine auf 2,5 Mrd. Euro verdoppelte Deckungsl&uuml;cke in ihren extern finanzierten Pensionspl&auml;nen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge\/boersenbaisse-reisst-riesenloecher-in-pensionskassen;2132305\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Watsche f&uuml;r Aktiengl&auml;ubige<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngste Statistik des Fondsverbandes BVI bringt die Wahrheit ans Licht: Selbst der Anleger, der alle hehren Regeln der Aktienanlage beachtet hat, kann zu den Verlierern z&auml;hlen.<br>\nWer im Januar 1988, also noch vor dem Fall der Berliner Mauer, mit dem Aktiensparen begonnen hat, seither jeden Monat brav 100 Euro in europ&auml;ische Aktienfonds eingezahlt hat, durfte Ende 2008 Verluste beklagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1664396_Watsche-fuer-Aktienglaeubige.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Endlich schreibt mal jemand &uuml;ber die Fragw&uuml;rdigkeit der Aktienm&auml;rkte. Ihre Bedeutung wird weit &uuml;bersch&auml;tzt. Das Auf und Ab ist f&uuml;r die Bewertung von Unternehmen meist ziemlich irrelevant. Siehe dazu auch unseren Tagebucheintrag vom 7. Januar 2009 mit dem <a href=\"?p=3689\">Schwerpunkt Entwicklung der Aktienkurse in Ziffer 3<\/a>. Dort finden Sie eine Reihe von Fakten &uuml;ber die erstaunliche Entwicklung der Aktienkurse in den letzten 25 Jahren.<br>\n&Uuml;brigens, die Bedeutungslosigkeit der Aktienkurse und B&ouml;rsen k&ouml;nnte faktische Konsequenzen haben: Urban Priol machte letzthin in einem Gespr&auml;ch im Anschluss an eine seiner Vorstellungen einen bestechenden Vorschlag. Die B&ouml;rsen sollten gerade mal einen Tag im Monat aufmachen. &ndash; W&uuml;rde uns dann etwas fehlen? Ja, der Casinobetrieb w&uuml;rde weniger Spa&szlig; machen. Die Spekulation w&uuml;rde vermutlich ausgehungert. Ein Riesenfortschritt. Allerdings, dann w&auml;re Finanzmarktkonversion angesagt, wie ich in dem oben erw&auml;hnten Beitrag vom 7. Januar gefordert habe.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu Priol gleich noch ein erg&auml;nzender Hinweis:<\/em><\/p>\n<p><strong>Neues aus der Anstalt mit Priol und Schramm am Dienstag, 27.1.2009<\/strong><br>\nDiesmal 1 h sp&auml;ter um 23:15 Uhr im ZDF<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/anstalt.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/31\/0,1872,4291327,00.html?dr=1\">ZDF<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Riester-Rente ist absurd<\/strong><br>\nSie wurde eingef&uuml;hrt, weil die staatliche Rente angeblich nicht sicher ist &ndash; doch tats&auml;chlich werden auch jetzt die Ertr&auml;ge vor allem vom Staat erzeugt. Der Staat sind jedoch die Steuerzahler, die nun von der einen Tasche in die andere wirtschaften &ndash; und das nennt sich dann &ldquo;Riester-Rente&rdquo;.<br>\nSp&auml;testens diese Finanzkrise widerlegt drei zentrale Mythen rund um die Riester-Rente:\n<ol>\n<li>Die Riester-Rente sei sicher, weil sie nicht an Deutschland gebunden ist. Die Versicherungskonzerne k&ouml;nnten weltweit in Firmen investieren, w&auml;hrend die staatliche Rente spie&szlig;ig national sei. Als Krisenszenario war also vorgesehen, dass chinesische Arbeiter f&uuml;r die deutschen Riester-Rentner aufkommen, falls die Bundesrepublik &ouml;konomisch schw&auml;chelt. Doch jetzt zeigt sich, dass es isolierte Boomregionen nicht gibt. Selbst China, so lange als Wunderland gepriesen, befindet sich offenbar in einer schweren Rezession. Nichts ist so global wie eine Finanzkrise. Die deutschen Riester-Milliarden sind daher nirgends sicherer als in Deutschland, wie ja auch die Allianz klar erkannt hat.<\/li>\n<li>Die Riester-Rente sei besonders lukrativ, weil man in Aktien investieren k&ouml;nne. Das hat sich in der Finanzkrise sowieso als Illusion erwiesen &ndash; aber auch langfristig sind Aktien nicht besonders ertragreich. Die Financial Times Deutschland hat errechnet, dass die realen Kursgewinne seit 1970 nur 1,4 Prozent j&auml;hrlich betragen.<\/li>\n<li>Die Riester-Rente sei zwingend, weil die Gesellschaft vergreise. Die &ldquo;demografische Katastrophe&rdquo; war das zentrale Schlagwort, mit dem sich die Riester-Lobby durchgesetzt hat. Gezielt wurde die Hysterie gesch&uuml;rt, dass gesamtgesellschaftliche Solidarit&auml;t nicht mehr finanzierbar sei. Doch jetzt zeigt sich erneut, dass der Demografie nicht zu entkommen ist. Letztlich muss immer der Steuer- und Beitragszahler ran. Bei der staatlichen Rente ist dies offensichtlich &ndash; und bei der Riester-Rente nur kunstvoll verbr&auml;mt, indem private Versicherungen dazwischengeschaltet werden. Aber auch die Riester-Konzerne k&ouml;nnen fast nur in staatlich garantierte Anlagen investieren, wenn sie kein allzu gro&szlig;es Risiko eingehen wollen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Riester-Rente ist eine Meisterleistung des Lobbyismus, denn sie ist sinnlos: Ihre angeblichen Renditen hat sie direkt von den Steuerzahlern &ndash; die daf&uuml;r auch noch Milliarden an Geb&uuml;hren zahlen m&uuml;ssen. Die staatliche Rente w&auml;re da deutlich billiger und mindestens so sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2009%2F01%2F24%2Fa0150&amp;cHash=d8f3d1b216\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Depression&ldquo; ist lukrativer als &bdquo;psychische Verstimmung&ldquo;<\/strong><br>\nImmer mehr Mediziner f&uuml;hlen sich von den Krankenkassen zu bestimmten Diagnosen gedr&auml;ngt \/ AOK zahlt f&uuml;r &bdquo;Nachbesserungen&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/;art771,2713974\">Berliner Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Milliarden-Boni f&uuml;r UBS-Mitarbeiter &ndash; Aufsicht stimmt trotz Verlusten zu<\/strong><br>\nTrotz eines Jahresverlusts von 20 Milliarden Franken erhalten die Angestellten der UBS f&uuml;r 2008 offenbar Boni in Milliardenh&ouml;he. Die Finanzmarktaufsicht Finma habe den Antrag der UBS gutgeheissen und wird dies der Bank in den n&auml;chsten Tagen schriftlich mitteilen, berichtet die &laquo;SonntagsZeitung&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tagesschau.sf.tv\/nachrichten\/archiv\/2009\/01\/25\/wirtschaft\/milliarden_boni_fuer_ubs_mitarbeiter\">Tagesschau Schweizer Fernsehen<\/a><\/li>\n<li><strong>Wirtschaft will noch mehr Hilfe vom Staat<\/strong><br>\nDer Bundesverband des deutschen Gro&szlig;- und Au&szlig;enhandels (BGA) warnt vor drastischen Konsequenzen f&uuml;r die deutsche Wirtschaft, wenn die Bundesregierung nicht bald ein weiteres Rettungspaket f&uuml;r die Finanzbranche schn&uuml;rt: &ldquo;Wir brauchen dringend eine L&ouml;sung f&uuml;r die toxischen Papiere der Banken&rdquo;, sagte BGA-Pr&auml;sident Anton B&ouml;rner der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. &ldquo;Der Schrott muss raus aus den Bilanzen, damit wieder das Vertrauen ins System zur&uuml;ckkehrt&rdquo;, so B&ouml;rner.<br>\nKonkret verlangt B&ouml;rner die Schaffung einer so genannten Bad Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wams_print\/article3085965\/Wirtschaft-will-noch-mehr-Hilfe-vom-Staat.html\">Die Welt Online<\/a>\n<p><em>Dazu passt: <\/em><\/p>\n<p><strong>Wirtschaft besorgt &uuml;ber Neuverschuldung des Staates<\/strong><br>\nAngesichts der Milliardenausgaben zur St&uuml;tzung der Konjunktur zeigen sich Wirtschaftsvertreter und Politiker besorgt &uuml;ber die Schuldenlast f&uuml;r den Staat. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) wandte sich gegen weitere Konjunkturprogramme und forderte stattdessen Vorgaben f&uuml;r den Schuldenabbau. Die Neuverschuldung des Bundes f&uuml;r 2009 wird sich Regierungskreisen zufolge auf 36,8 Milliarden Euro so gut wie verdoppeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.news.yahoo.com\/2\/20090125\/tde-wirtschaft-besorgt-ueber-neuverschul-a4484c6.html\">yahoo<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese Doppelb&ouml;digkeit des neuen BDI-Chefs ist unglaublich. Zuerst fordert man vom Staat Kreditgarantien und Kapitalzusch&uuml;sse in unvorstellbarer Milliardenh&ouml;he und dann fordert man Schuldenabbau. Zu wessen Lasten geht dieser Schuldenabbau wohl? Hier wird ganz deutlich, wer f&uuml;r die Bankenrettung und f&uuml;r die Rettungspakete f&uuml;r Unternehmen bezahlen soll: Der Sozialstaat, n&auml;mlich diejenigen, die auf Transferleistungen zum &Uuml;berleben angewiesen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Merkel warnt vor Staatsbankrott<\/strong><br>\nInzwischen rechnet das Finanzministerium allein f&uuml;r heuer bereits mit unvorstellbaren 45 bis 50 Milliarden Euro neuen Miesen. Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte deshalb vor Bankmanagern in Frankfurt unverbl&uuml;mt vor Leichtfertigkeit: &bdquo;Es gibt das Ger&uuml;cht, dass Staaten nicht pleitegehen k&ouml;nnen. Dieses Ger&uuml;cht stimmt nicht.&ldquo; Das berichtet der Spiegel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tz-online.de\/de\/aktuelles\/welt\/artikel_57262.html\">tz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> W&auml;re man Zyniker k&ouml;nnte man hinzuf&uuml;gen: Der Staat w&auml;re bankrott, aber die Banken w&auml;ren gerettet. Endlich h&auml;tte der Neoliberalismus sein Ziel erreicht: Der Staat w&auml;re ausgehungert und das Finanzkapital sowie die Marktkr&auml;fte k&ouml;nnten unbehelligt wirken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Euro schwebt in h&ouml;chster Gefahr &ndash; Spekulanten haben die W&auml;hrungsunion ins Visier genommen<\/strong><br>\nSpekulanten spielen ein Spiel mit der europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion. Sie zwingen L&auml;nder wie Griechenland, Irland oder Portugal dazu, so hohe Zinsen zu zahlen, als g&auml;be es den Euro nicht. Die Eins&auml;tze bei diesem Spiel sind hoch: Am Ende k&ouml;nnte ein Auseinanderbrechen der Eurozone stehen &ndash; die Deutschen h&auml;tten dann nach viel Chaos vielleicht die Mark zur&uuml;ck. Oder aber die bundesrepublikanischen Steuerzahler werden f&uuml;r das Fortbestehen der angeschlagenen Union zur Kasse gebeten.<br>\nAuch f&uuml;r Anleger hat das Spiel der Spekulanten weitreichende Konsequenzen, h&auml;ngt von seinem Ausgang doch ab, was die Gemeinschaftsw&auml;hrung in der Welt k&uuml;nftig wert sein und welches Zinsniveau in Europa herrschen wird.<br>\nNoch nie war die Lage f&uuml;r den Euro so angespannt wie derzeit. Das zeigt sich in der zunehmend auseinanderklaffenden Zinsentwicklung bei Staatsanleihen. W&auml;hrend zehnj&auml;hrige Papiere der Bundesrepublik bei drei Prozent nahe historischer Tiefst&auml;nde rentieren, schie&szlig;en die Renditen bei Peripheriel&auml;nder-Bonds in die H&ouml;he.<br>\nDie Republik Griechenland muss auf Schuldtitel mit zehn Jahren Laufzeit inzwischen &uuml;ber sechs Prozent bieten. Die Zinsdifferenz (auch Spread genannt) ist so gro&szlig; wie noch nie seit Einf&uuml;hrung des Euro. Das Fatale: Je h&ouml;her die Zinsen, die ein Land zahlen muss, desto teurer wird die Finanzierung beispielsweise von Konjunkturprogrammen. Das wiederum versch&auml;rft die Krise, die den L&auml;ndern mit Randlage ohnehin am meisten zusetzt: ein Circulus vitiosus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article3087885\/Der-Euro-schwebt-in-hoechster-Gefahr.html#reqRSS\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Solange das Casino nicht geschlossen wird, werden die Spekulanten ihr Spiel weiter spielen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Britisches Kabinettsmitglied: &ldquo;The banks are fucked, we&rsquo;re fucked, the country&rsquo;s fucked.&rdquo;<\/strong><br>\nThe tone towards the banks is becoming more aggressive. Gordon Brown and a phalanx of ministers will say they share the frustration of the public at the irresponsibility of past lending practices, the slowness with which they have revealed their debts and their stubborn refusal in the past few months to release credit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/politics\/2009\/jan\/19\/economy-banking\">Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Misstrauen gegen&uuml;ber den Versicherern w&auml;chst <\/strong><br>\nB&ouml;rse: Spekulationen &uuml;ber Milliardenverluste belasten &ndash; Die Aktien der Swiss Re st&uuml;rzen ab<br>\nGer&uuml;chte &uuml;ber Milliardenverluste im vierten Quartal haben den Versicherungssektor in dieser Woche stark belastet. Der Aktienkurs von Swiss Re st&uuml;rzte in den letzten f&uuml;nf Handelstagen 41,7 Prozent ab. Allein am Freitag betrug das Minus 19,2 Prozent. Hintergrund sind Bef&uuml;rchtungen, der R&uuml;ckversicherer habe eine gr&ouml;ssere britische Bank vor der Pleite versichert und m&uuml;sse nun Schadenersatz leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sonntagszeitung.ch\/wirtschaft\/artikel-detailseite\/?newsid=62383\">Sonntagszeitung CH<\/a><\/li>\n<p><strong>Kampf gegen Steuerhinterziehung &ndash; Glos durchkreuzt die Pl&auml;ne Steinbr&uuml;cks<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Glos (CSU) lehnt Pl&auml;ne von Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck (SPD) ab, h&auml;rter gegen Staaten vorzugehen, die sich in Steuerfragen aus deutscher Sicht unkooperativ verhalten. Steinbr&uuml;cks Entwurf f&uuml;r ein &bdquo;Steuerhinterziehungsbek&auml;mpfungsgesetz&ldquo; war in der Schweiz kritisiert worden. Das Wirtschaftsministerium in Berlin bem&auml;ngelt in einer Stellungnahme, die dieser Zeitung vorliegt, ein solches Gesetz berge &bdquo;die Gefahr, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland erheblichen Schaden erleidet und Deutschland sich isoliert&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E1A0795607F284F7EB99F2D45D41470E1~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es sind immer die gleichen Argumente, mit denen die Konservativen den Kampf gegen Steuerhinterziehung zu verhindern versuchen. Der Wirtschaftsstandort nehme Schaden und Deutschland isoliere sich. Was die Isolation anbetrifft sollte Glos einmal auf die USA schauen. Die Zeit der Schweiz als Steueroase ist f&uuml;r US-B&uuml;rger endg&uuml;ltig vorbei. Auf Forderung der US-Steuerbeh&ouml;rde Internal Revenue Service (IRS) wird die Bank in K&uuml;rze gut 19 000 US-B&uuml;rgern ihre au&szlig;erhalb der USA gef&uuml;hrten Konten einfach k&uuml;ndigen. Gleichzeitig werden auch die Beamten der zust&auml;ndigen Steuerbeh&ouml;rde von der Existenz der &ndash; zumeist heimlichen &ndash; Auslandsverm&ouml;gen erfahren, schreibt der <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Steuern-Finanzen-Finanzkrise;art271,2708486\">Tagesspiegel<\/a>. Kein vergleichbares Land der Welt bietet so viele M&ouml;glichkeiten zur Steuerflucht wie Deutschland. Vgl. dazu <a href=\"upload\/pdf\/20080331_steuerflucht_als_Kavaliersdelikt.pdf\">Steuerflucht als Kavaliersdelikt [PDF &ndash; 25 KB]<\/a>.<\/em> <\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<li><strong>Bern im Visier Washingtons<\/strong><br>\nDie Erleichterung dar&uuml;ber, dass George W. Bush diese Woche die Politb&uuml;hne verlassen hat, ist gross. Vielleicht w&uuml;nscht sich die Schweizer Wirtschaft den alten Pr&auml;sidenten aber schon bald zur&uuml;ck. Denn Barack Obama k&ouml;nnte es auf die Steuerprivilegien von US-Gesellschaften in vermeintlichen Steueroasen wie der Schweiz abgesehen haben. &laquo;Die Idee der amerikanischen Politiker ist, dass L&auml;nder, die zum Beispiel durch eingeschr&auml;nkten Informationsaustausch oder Amtshilfe nicht gen&uuml;gend kooperieren, auf eine schwarze Liste gesetzt werden&raquo;, sagt J&ouml;rg Walker, Leiter Steuern bei der Revisions- und Beratungsfirma KPMG Schweiz. &ldquo;Einnahmen, die amerikanische Gesellschaften in diesen als sch&auml;dlich taxierten L&auml;ndern erzielen, m&uuml;ssten dann als sofort in den USA zu versteuernde Gewinne angesehen werden.&rdquo; Das w&uuml;rde bedeuten, dass amerikanische Gesellschaften nicht mehr vom attraktiven Schweizer Steuersatz profitieren k&ouml;nnten, sondern eine US-Gewinnsteuer von 35% zu entrichten h&auml;tten. Heute wird diese Steuer erst dann f&auml;llig, wenn die Gewinne in Form von Dividenden in die USA zur&uuml;ckfliessen. Sollten die Pl&auml;ne aus dem demokratischen Lager Wirklichkeit werden, w&uuml;rden viele US-Firmen ihre Sitze aus der Schweiz abziehen, es gingen Arbeitspl&auml;tze und Steuersubstrat verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/schweiz_im_visier_der_obama-regierung_1.1776237.html?printview=true\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Einsch&auml;tzung der deutschen Pl&auml;ne durch den Leiter Steuern bei der Revisions- und Beratungsfirma KPMG Schweiz sagt eigentlich alles: &ldquo;Wir sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen&raquo;, sagt Walker. &laquo;Im Gegensatz zu Deutschland, wo solche Ank&uuml;ndigungen vor allem wahlpolitisch motiviert sind, ist in den USA der Wahlkampf gelaufen.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schaeffler und Conti brauchen Staatshilfe <\/strong><br>\nDie &Uuml;bernahme des Autozulieferers Continental durch die fr&auml;nkische Schaeffler-Gruppe wird zum Politikum. Wegen der hohen Verschuldung der neuen Gruppe m&uuml;ssen die Bundesl&auml;nder Niedersachsen und Bayern mit Staatshilfen einspringen. Auch die Einigung im Machtkampf der beiden Konzerne kam auf Druck der Politik zustande.<br>\nSeit Monaten liefern sich Continental und Schaeffler einen Machtkampf. Jetzt m&uuml;ssen die Bundesl&auml;nder Bayern und Niedersachsen den Unternehmen zur Hilfe eilen. Foto:<br>\nWegen der hohen Verschuldung der neuen Gruppe aus dem Autozulieferkonzern Continental und seinem Gro&szlig;aktion&auml;r Schaeffler von insgesamt gut 22 Mrd. Euro muss der Staat eingreifen. Die Bundesl&auml;nder Niedersachsen und Bayern wollen den beiden Unternehmen mit voraussichtlich jeweils einer halbe Mrd. Euro beispringen, erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen der Unternehmen. Die Details der Hilfe &ndash; B&uuml;rgschaft, Garantien oder auch eine direkte Beteiligung &ndash; seien noch offen, hie&szlig; es in Regierungskreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/schaeffler-und-conti-brauchen-staatshilfe;2133458\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Das hei&szlig;t auf Deutsch: Mit &ouml;ffentlichen Geldern wird der Aufkauf eines gro&szlig;en Unternehmens durch eine Familiengruppe abgest&uuml;tzt. Was soll das denn? Sind wir die Finanziers des Privatvergn&uuml;gens &ndash; genauer: der Bereicherungsversuche &ndash; der Sch&auml;fflergruppe? <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hartz IV: ALG II- Regelsatz ist verfassungswidrig&nbsp;<\/strong><br>\nDas Hessische Landessozialgericht stuft die Hartz IV Regels&auml;tze als verfassungswidrig ein und leitet das Verfahren an das Bundesverfassungsgericht weiter.<br>\nBereits im Oktober 2008 hatte das Landessozialgericht Hessen in einem m&uuml;ndlichen Beschluss die Arbeitslosengeld II (ALG II) Regels&auml;tze nach Artikel 100 des Grundgesetzes f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Zudem beschloss das Gericht aufgrund der zu niedrig bemessenen Hartz IV Regels&auml;tze, das Verfahren an das Bundesverfassungsgericht weiter zu leiten. Urspr&uuml;nglich ging es dabei um die ALG II Regels&auml;tze von Kindern. Nun steht auch der Regelsatz f&uuml;r Erwachsene zu Disposition.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/algiiregelsaetzeverfassungswidrig66253.php\">gegen-hartz.de Redaktion<\/a><\/li>\n<li><strong>M&uuml;ntefering: &ldquo;Die Linkspartei vertritt nationale soziale Politik&rdquo;<\/strong><br>\nDie linke Konkurrenz der SPD vertrete &ldquo;auf Bundesebene eine nationale soziale Politik.&rdquo; Dies mache es &ldquo;der SPD unm&ouml;glich, im Bund mit der Linken zusammenzuarbeiten&rdquo;, sagte M&uuml;ntefering. Was er mit einer nationalen Ausrichtung meinte, ist dem Interview nicht zu entnehmen.<br>\nDie Linke reagierte ver&auml;rgert auf M&uuml;nteferings Attacke. &ldquo;Der Versuch, uns mit der bewussten Kombination von &lsquo;national&rsquo; und &lsquo;sozial&rsquo; zu diffamieren, offenbart charakterliche Defizite des SPD- Vorsitzenden Franz M&uuml;ntefering&rdquo;, erkl&auml;rte Partei-Vorstandsmitglied Ulrich Maurer. &ldquo;Es ist typisch f&uuml;r eine sich im Niedergang befindende Partei wie die SPD, dass sie versucht, fehlende politische Inhalte durch Aggressivit&auml;t zu ersetzen&rdquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nDer Gr&uuml;nen-Spitzenkandidat f&uuml;r die Europawahl, Reinhard B&uuml;tikofer, sprang dagegen M&uuml;ntefering bei: &ldquo;Ich kann an diesem Zitat nichts problematisches erkennen. Es ist tats&auml;chlich so, dass &lsquo;Die Linke&rsquo; &ndash; mit ihrem Vorsitzenden Oskar Lafontaine &ndash; einen antieurop&auml;ischen Kurs f&auml;hrt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/muentefering202.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres jungen NachDenkSeiten-Lesers K.B.:<\/strong> &ldquo;Der SPD-Vorsitzende Franz M&uuml;ntefering hat in einem Interview mit der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo; die ablehnende Haltung seiner Partei zu einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei mit scharfen Worten begr&uuml;ndet. &ldquo;Auf der Bundesebene ist die Partei Lafontaines &ouml;konomisch ignorant, sozial romantisch, sie ist ablehnend Europa gegen&uuml;ber und stellt alle Bundeswehrsoldaten, die wir in die Welt entsenden, als aggressive Krieger dar&rdquo;, zitiert die Zeitung M&uuml;ntefering.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;&Ouml;konomisch ignorant&rdquo; war nicht anders zu erwarten, hat ja Tradition in Deutschland, dass man Parteien, die links von einem stehen vorwirft, nicht mit Geld umgehen zu k&ouml;nnen. &ldquo;Sozial romantisch&rdquo; h&ouml;rt sich gar nicht so schlimm an, in der Sache ist es nat&uuml;rlich die Behauptung, sie sei sozial unrealistisch. Den Vorwurf, die Linke sei ablehnend gegen&uuml;ber Europa, h&ouml;re ich immer wieder, aber was sie an der EU (die ist n&auml;mlich mit Europa gemeint) kritisiert, ist die vorherrschende neoliberale Politik. Ein geeintes Europa ist der Linken, soweit ich immer wieder h&ouml;re, herzlich willkommen, nur halt keins, welche neoliberale Leitlinien auf hunderten Seiten festschreibt und das weitgehend undemokratisch als europ&auml;ische Verfassung durchpauken will. Und der Vorwurf von wegen &ldquo;Bundeswehrsoldaten als aggressive Krieger&rdquo; ist auch v&ouml;lliger Mist, die Linke kritisiert die Eins&auml;tze an sich und nicht die Soldaten.<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Die linke Konkurrenz der SPD vertrete &ldquo;auf Bundesebene eine nationale soziale Politik.&rdquo; Dies mache es &ldquo;der SPD unm&ouml;glich, im Bund mit der Linken zusammenzuarbeiten&rdquo;, sagte M&uuml;ntefering. Was er mit einer nationalen Ausrichtung meinte, ist dem Interview nicht zu entnehmen.&rdquo;<br>\nBeachtlich ist die Anmerkung der Redaktion. Soviel R&uuml;ckgrat gegen&uuml;ber einer Regierungspartei bei deren Kritik an der Linken h&auml;tte ich der Tagesschau-Redaktion gar nicht mehr zugetraut. Da k&ouml;nnte ich glatt verzeihen, dass man sich bei der Illustration und deren Kommentierung offensichtlich wieder dem Kampagnenjournalismus gegen links hingegeben hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Im Namen Gottes &ndash; Kirche rettet Uni Witten<\/strong><br>\nEin schw&auml;bischer Anwalt sammelt 9 Mio. Euro von kirchlichen Tr&auml;gern und steigt an der Uni Witten ein. Die Privathochschule steht vor einem Neuanfang, NRW-Minister Pinkwart sichert weitere Landesf&ouml;rderung in Millionenh&ouml;he zu.<br>\nBeim Boxen spricht man von einem &ldquo;Lucky Punch&rdquo;, wenn ein schwer angeschlagener Boxer mit einem letzten Hieb einen aussichtslos erscheinenden Kampf doch noch f&uuml;r sich entscheidet. So einen Schlag hat die finanziell bereits angez&auml;hlte Uni Witten\/Herdecke jetzt gemacht &ndash; mit einem neuen Finanzierungskonzept und einer neuen Gesellschafterstruktur. Innerhalb von nur vier Wochen hat die akut von der Pleite bedrohte private Hochschule 16 Mio. Euro aufgetrieben.<br>\nAllein 9 Mio. Euro kommen von der katholischen Kirche. Der schw&auml;bische Rechtsanwalt Artur Maccari, der in Kirchenkreisen aktiv ist, hat nach eigenen Angaben als &ldquo;Bote&rdquo; der Erzdi&ouml;zese Rottenburg-Stuttgart das Geld eingesammelt. Es stammt nicht, wie Maccari gestern erkl&auml;rte, von den Bist&uuml;mern Essen, Paderborn und Rottenburg-Stuttgart. Die Summe wird vielmehr ma&szlig;geblich gestemmt von Krankenh&auml;usern in kirchlicher Tr&auml;gerschaft. Die h&auml;tten, so Maccari zur FTD, &ldquo;gro&szlig;es Interesse, die Uni zu erhalten&rdquo;. Das best&auml;tigte unterdessen auch das D&uuml;sseldorfer Wissenschaftsministerium. &ldquo;Fest steht &ndash; das Geld flie&szlig;t&rdquo;, sagte ein Sprecher der FTD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/forschung_bildung\/bildung\/:Im-Namen-Gottes-Kirche-rettet-Uni-Witten\/464833.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Auch dass der Staat hier wieder mit weiterem Geld einspringt, finde ich skandal&ouml;s. Wenn schon privat, dann auch wirklich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gegen Privatisierung und Ausgrenzung &ndash; Gute Bildung f&uuml;r alle<\/strong><br>\nBildungskapitel aus dem Memorandum 2006. (erstmals als Link)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.memo.uni-bremen.de\/docs\/klassikerBildung.pdf\">Memorandum Gruppe [PDF -800 KB]<\/a><\/li>\n<p><em>Zu guter letzt:<\/em><\/p>\n<li><strong>Aktuelle Kamera reloaded<\/strong><br>\nEinheitspartei, Bespitzelung und Verstaatlichung &ndash; mehr braucht es nicht zum neuen deutschen Sozialismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/sendungen\/extra_3\/media\/extra616.html\">ndr<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(AM\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Harald Schumann: Angriff auf die Staatskasse<\/li>\n<li>Verm&ouml;gen schwindet &ndash; B&ouml;rsenbaisse rei&szlig;t Riesenl&ouml;cher in Pensionskassen<\/li>\n<li>Urike Herrmann: Die Riester-Rente ist absurd<\/li>\n<li>&bdquo;Depression&ldquo; ist lukrativer als &bdquo;psychische Verstimmung&ldquo;<\/li>\n<li>Milliarden-Boni f&uuml;r UBS-Mitarbeiter &ndash; Aufsicht stimmt trotz Verlusten zu<\/li>\n<li>Wirtschaft will noch mehr Hilfe vom Staat<\/li>\n<li>Wirtschaft besorgt &uuml;ber Neuverschuldung des Staates<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3724\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3724","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3724","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3724"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3724\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3724"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3724"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3724"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}