{"id":37246,"date":"2017-03-03T08:36:24","date_gmt":"2017-03-03T07:36:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246"},"modified":"2017-03-03T08:36:24","modified_gmt":"2017-03-03T07:36:24","slug":"hinweise-des-tages-2826","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h01\">Armutsbericht 2017<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h02\">Sicher im Alter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h03\">Der Boom des Niedriglohns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h04\">Was man von Martin Schulz Rethorik halten kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h05\">Privatisierung der Autobahnen verhindern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h06\">Sanktionen sind Gift: Deutsche Wirtschaft sendet klare Botschaft an die Bundespolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h07\">Weltwirtschaft: Das Steuerdumping des einen &ndash; das Lohndumping des anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h08\">Macron auf dem Marsch und die Richtung ist gar nicht schlecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h09\">Abschieben statt Ursachen bek&auml;mpfen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h10\">&bdquo;Deutschland kann mehr als 1000 Fl&uuml;chtlinge aufnehmen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h11\">Nachhilfe: Kinder aus wohlhabenden Familien deutlich &uuml;berrepr&auml;sentiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h12\">AfD kann Amerikanisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h13\">Kann der Einzug der AfD in den Bundestag verhindert werden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h14\">Herausgeber J&uuml;rgen Kaube erkl&auml;rt, warum die FAZ die Solidarit&auml;tsanzeige &bdquo;Freiheit f&uuml;r Deniz&ldquo; nicht druckte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37246#h15\">Das Letzte: Marktschreier der Armut<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Armutsbericht 2017<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Anstieg der Armut in Deutschland auf neuen H&ouml;chststand. Verb&auml;nde beklagen skandal&ouml;se Zunahme der Armut bei allen Risikogruppen und fordern armutspolitische Offensive<\/strong><br>\nDie Armut in Deutschland ist auf einen neuen H&ouml;chststand von 15,7 Prozent angestiegen, so der Befund des aktuellen Armutsberichts des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands, der dieses Jahr wieder unter Mitwirkung weiterer Verb&auml;nde und Fachorganisationen erscheint. Nach Aussagen des Verbandes markiert dieser H&ouml;chstwert einen mehrj&auml;hrigen Trend wachsender Armut. Er fordert die Politik zu einem entschlossenen Handeln in der Arbeitsmarktpolitik, beim Wohnungsbau, in der Bildung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen und Angebote in den Kommunen auf. Voraussetzung f&uuml;r eine offensive Armutsbek&auml;mpfung sei ein rigoroser Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/startseite\/artikel\/news\/armutsbericht-2017-anstieg-der-armut-in-deutschland-auf-neuen-hoechststand-verbaende-beklagen-skan\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschland wird fl&auml;chendeckend &auml;rmer<\/strong><br>\nSeit der Wiedervereinigung hat es in Deutschland nicht mehr so viel Armut gegeben: Ein Bericht des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes und anderen Organisationen beziffert die Armutsquote auf 15,7 Prozent &ndash; rund 12,9 Millionen Deutsche sind demnach gef&auml;hrdet. Vor allem in Berlin und im Ruhrgebiet ist das Armutsrisiko deutlich gestiegen.<br>\nVor zehn Jahren lag die Armutsquote noch bei 14,7 Prozent. Als arm gelten laut Statistischem Bundesamt alle Personen, die in Haushalten leben, die weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens aller Haushalte erzielen. F&uuml;r ein Paar ohne Kinder setzte der Verband f&uuml;r 2015 beispielsweise als Armutsschwelle 1413 Euro monatlich an.<br>\nNur vier Bundesl&auml;nder konnten der Studie zufolge ihre Armut abbauen &ndash; ausgerechnet solche, denen man es aufgrund ihrer Strukturschw&auml;che kaum zugetraut h&auml;tte: Die Armutsquoten von Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und dem Saarland liegen zwar trotzdem noch &uuml;ber dem bundesweiten Durchschnitt, doch ist ein deutlicher R&uuml;ckgang im Vergleich zu den Vorjahren zu verzeichnen (auf der Website des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes k&ouml;nnen Sie die Armutsquoten Ihrer Region nachsehen).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/armutsbericht-in-deutschland-ist-die-armut-auf-neuem-hoechststand-a-1137030.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Allein die Einleitung ist ein Widerspruch in sich. Wenn die Wirtschaft floriert und das Besch&auml;ftigungsniveau H&ouml;chstst&auml;nde erreicht, kann die Armut nicht fl&auml;chendeckend zunehmen. Die Logik erschlie&szlig;t sich wohl nur &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo; des Spiegels.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Armut in Deutschland: 330.000 Menschen wurde der Strom abgestellt<\/strong><br>\nMehr als 330.000 Haushalten in Deutschland wurde zuletzt binnen eines Jahres der Strom abgestellt. Von 2011 bis 2015 schwankte die Zahl der j&auml;hrlichen Stromsperren zwischen rund 312.000 und 352.000, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.<br>\nStromsperrungen gelten als Folge von Armut in Deutschland. Betroffen sind oft Hartz-IV-Bezieher. An diesem Donnerstag legen der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband und weitere Organisationen einen neuen Armutsbericht vor, der Tendenzen der Armutsentwicklung in Deutschland aufzeigen soll. Nach der Antwort der Regierung auf die Anfrage der Linken betr&auml;gt der Anteil der durch Armut gef&auml;hrdeten Menschen in Deutschland je nach Datenquelle zwischen 15,7 und 16,7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft\/armut-in-deutschland-330-000-menschen-wurde-der-strom-abgestellt-25949454\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sicher im Alter?<\/strong><br>\nUm der steigenden Armut nach dem Ende der Berufst&auml;tigkeit zu begegnen, muss das Rentenniveau dringend erh&ouml;ht werden<br>\nEs gibt eine neue Rentenkampagne. Diesmal ist es nicht die steigende Lebenserwartung, die uns angeblich zwingt, bis zum Alter von 70 oder 73 arbeiten zu m&uuml;ssen. Dieses Mal sind es nicht zu wenige Kinder, wegen derer die Renten der &Auml;lteren angeblich gek&uuml;rzt werden m&uuml;ssten. Nein, jetzt hei&szlig;t es von Union, SPD und den ihnen schnell beispringenden vermeintlichen Rentenexpertinnen und -experten: Das Ausma&szlig; der Altersarmut werde von der Linken, den Gewerkschaften und den Sozialverb&auml;nden v&ouml;llig &uuml;berzeichnet.<br>\nAber damit nicht genug. Nachdem man das Problem kleingeredet hat, wird im n&auml;chsten Atemzug eine weitere wesentliche Ursache verschleiert: Denn jetzt wird auch noch behauptet, dass eine (Wieder-)Anhebung des Rentenniveaus auf lebensstandardsichernde 53 Prozent des Durchschnittseinkommens der Erwerbst&auml;tigen &ndash; die traditionelle Forderung von Die Linke, Gewerkschaften und Sozialverb&auml;nden zur St&auml;rkung der gesetzlichen Rente &ndash; gar nichts gegen Altersarmut br&auml;chte. Das sei lediglich ein nicht finanzierbares Milliardengeschenk an alle. Warum kommt gerade jetzt diese auch gegen die Gewerkschaften gerichtete Kampagne und warum ist an diesen Aussagen alles falsch?<br>\nDer propagandistische Feldzug fu&szlig;t genau auf der Unterstellung, die den marktradikalen Abbau des Sozialstaates seit den 90er Jahren argumentativ begleitet hat: Schuld sei nicht die Politik, die nur demographischen und finanziellen Sachzw&auml;ngen folge. Schuld seien vielmehr die Betroffenen selbst: Frauen, die lieber Teilzeit arbeiteten und ein bisschen was hinzuverdienten, statt sich eine anst&auml;ndige Alterssicherung aufzubauen; lange Phasen der Erwerbslosigkeit oder eben das &raquo;Schicksal&laquo; einer chronischen Krankheit, die das Weiterarbeiten unm&ouml;glich macht. Und da die H&ouml;he der Rente nun mal an den individuellen Erfolg oder Misserfolg im Arbeitsleben gekoppelt sei, k&ouml;nne man mit Rentenpolitik da nachtr&auml;glich nicht viel machen. Mit anderen Worten: Wer nicht arbeitet, soll weniger essen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/03-02\/053.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Mehr Panzer, Raketen und Soldaten zur Sicherung der Altersarmut<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170303_hwt-bild_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6317\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Boom des Niedriglohns<\/strong><br>\nMehr Jobs zu vergeben: Arbeitsagentur und Medien jubeln &uuml;ber Rekordnachfrage nach Arbeitskr&auml;ften. Doch die sind meistens schlecht bezahlt. Immer mehr Menschen k&ouml;nnen von ihrer Arbeit nicht mehr leben. Zudem rutschen mehr und mehr Menschen ins Hartz IV-System. (&hellip;)<br>\nDoch Jubelmeldungen und Realit&auml;t sind zweierlei. Die Statistik zeigt vor allem eins: Die Besch&auml;ftigung wird zunehmend prek&auml;r. So waren von den Angeboten mehr als 100.000 nur befristet. Bei etwa genauso vielen handelte es sich um Teilzeitjobs. Von weiteren 60.000 Arbeitspl&auml;tzen hie&szlig; es, sie seien &bdquo;erst sp&auml;ter zu besetzen&ldquo;. Mehr noch: Weit &uuml;ber ein Drittel aller offenen Stellen hatten Leiharbeitsfirmen und &bdquo;sonstige Personaldienstleister&ldquo; zu vergeben.<br>\nDie offiziellen Arbeitslosenzahlen sanken dagegen nur marginal. Danach waren im Februar 2,76 Millionen Menschen arbeitslos. Das waren gerade 14.000 weniger als im Januar, aber 33.000 mehr als im Dezember. Viele Jobsuchende hat die Bundesagentur in der Statistik nicht erfasst. Kurzzeitig krank Gemeldete und &uuml;ber 58-J&auml;hrige fallen darunter. Auch Hartz-IV-Bezieher, die von Jobcentern in Ma&szlig;nahmen, Praktika oder Ein-Euro-Jobs gesteckt wurden, tauchen in dem Zahlenwerk nicht auf.<br>\nRasant w&auml;chst die Zahl der Menschen, die von ihrer Arbeit nicht mehr leben k&ouml;nnen. Die N&uuml;rnberger Agentur bezeichnet sie als unterbesch&auml;ftigt. Im Februar gab es mit 3,76 Millionen fast eine Viertelmillion mehr von ihnen als noch im Dezember. Ein Teil von ihnen bezieht Hartz IV. Andere haben kein Anrecht auf diese Leistung, weil zum Beispiel ihr Ehepartner zu viel verdient. Viele hangeln sich mit Minijobs &uuml;ber die Runden. Einem solchen gehen inzwischen 7,5 Millionen Menschen in Deutschland nach &ndash; Tendenz steigend.<br>\nSo ist es nicht verwunderlich, dass es wieder mehr Familien gibt, die mit Hartz IV aufstocken oder ganz davon leben m&uuml;ssen. Die Arbeitsagentur nennt sie Bedarfsgemeinschaften. Binnen eines Jahres wuchs ihre Zahl um 73.000 auf knapp 3,3 Millionen in diesem Februar an. In den Familien lebten insgesamt 6,3 Millionen Menschen, mehr als ein Viertel davon waren Kinder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/47126-neues-aus-unterklassen-boom-niedriglohns\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Was man von Martin Schulz Rethorik halten kann<\/strong><br>\nMartin Schulz hat die SPD in unbekannte h&ouml;hen gehievt. Doch wie lange wird ein solcher Effekt anhalten, wann liefert Schulz konkrete Antworten auf die Frage, ob die Hartz Reformen R&uuml;ckabgewickelt werden sollen, CETA abgelehnt wird und wie man die Leiharbeit begrenzen will. Ein &bdquo;wir m&uuml;ssen die Gewerkschaften st&auml;rken&ldquo; reicht dabei nicht, denn damit schiebt er die Verantwortung von sich weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/was-man-von-martin-schulz-rethorik-halten-kann\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Privatisierung der Autobahnen verhindern!<\/strong><br>\nDeutschlands Stra&szlig;en und Br&uuml;cken sind marode und m&uuml;ssen endlich saniert werden &ndash; sonst leidet nicht nur die Lebensqualit&auml;t der Menschen, sondern auch die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Wirtschaft. Damit diese wichtige Aufgabe nicht in private H&auml;nde ger&auml;t hat der DGB eine Petition gestartet: gegen jede Form der Privatisierung, f&uuml;r eine zukunftsf&auml;hige Verkehrsinfrastruktur.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/-\/Qxv\">DGB<\/a>\n<p><strong>dazu: Jetzt unterschreiben! Aufruf &bdquo;Bundesfernstra&szlig;engesellschaft verhindern&ldquo;<\/strong><br>\nPrivatem Kapital soll &uuml;ber eine Bundesfernstra&szlig;engesellschaft (BFG) der Zugriff auf Autobahnen und Bundesstra&szlig;en erm&ouml;glicht werden. Wir sagen: Nein! Denn das ist nur der Anfang einer gro&szlig;en Privatisierungsinitiative. Der Neu- und Ausbau und der Betrieb der Bundesfernstra&szlig;en soll privatisiert werden, damit Versicherungen, Banken und Baukonzerne daraus hohe Renditen ziehen k&ouml;nnen. Insgesamt geht es dabei um ein Privatisierungsvorhaben von mindestens 150 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/civi-public\/?page=CiviCRM&amp;q=civicrm\/petition\/sign&amp;sid=20&amp;reset=1\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sanktionen sind Gift: Deutsche Wirtschaft sendet klare Botschaft an die Bundespolitik<\/strong><br>\nAm Freitag fand die gro&szlig;e Russland-Konferenz der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer im Haus der deutschen Wirtschaft statt. Diesmal stellte sich auch die Eurasische Wirtschaftsunion dort vor. Alle Redner richteten klare Ansagen an das Kanzleramt. [&hellip;]<br>\nUm ihren Beitr&auml;gen politisches Gewicht zu verleihen, bedienten sich die Vertreter der deutschen Wirtschaft eines diplomatischen Tons. &ldquo;Es ist enorm wichtig, gute Nachbarschaft zu pflegen. Wenn sie verlorengeht, dann sch&auml;tzt man sie umso mehr. Wir tr&auml;umen von einem guten Europa und sie tr&auml;umen die Eurasische Union&rdquo;, sagte Dr. Martin Wansleben, der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e.V., in seinem Redebeitrag.<br>\nEine betont auf Europa gerichtete Rhetorik pflegte auch Dr. Rainer Seele, der Pr&auml;sident der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer: &ldquo;Das Signal sagt: Die deutsche Wirtschaft steht mit vollem Engagement zur Zusammenarbeit mit Russland. Es geht auch um Europa, wenn es um die Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen geht. Sanktionen sind in diesem Kontext Gift. Die Politik bekommt das nicht in Griff.&ldquo; Seinen optimistischen Ansatz untermauerte er mit einer Statistik. Bei einer brancheninternen Umfrage pl&auml;dieren 9 von 10 deutschen Unternehmen f&uuml;r eine schrittweise oder sofortige Aufhebung der Sanktionen. F&uuml;r den Ausbau der Energiebeziehungen sind 56 Prozent der Befragten, ein Drittel ist mit dem jetzigen Niveau zufrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/wirtschaft\/47125-deutsche-wirtschaft-russland-sanktionen-gift\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Weltwirtschaft: Das Steuerdumping des einen &ndash; das Lohndumping des anderen<\/strong><br>\nWolfgang Sch&auml;uble plant &bdquo;steuerprotektionistische Ma&szlig;nahmen&ldquo; gegen die USA und Gro&szlig;britannien. Damit macht der deutsche Finanzminister im steuerpolitischen Bereich genau das, was er Donald Trump im handelspolitischen vorwirft. Und ein Schwerpunkt der deutschen G20-Pr&auml;sidentschaft im Jahr 2017 ist es, konsequent gegen Steuervermeidung und Steuerreduzierung vorzugehen. Doch ist dieser Kampf gegen den Steuerwettlauf und auch Steueroasen nicht scheinheilig, wenn sich Deutschland gleichzeitig &uuml;ber Lohndumping Wettbewerbsvorteile verschafft? (&hellip;) Es gibt viele gute Gr&uuml;nde f&uuml;r einen solchen Kampf gegen den Steuerwettbewerb und die Steuertricksereien von Starbucks, Apple, Amazon und Co. Doch wer die Steuervermeidung als &Uuml;bel erkannt hat, m&uuml;sste ebenso das Lohndumping bek&auml;mpfen. Beides sind sch&auml;dliche Unterbietungswettl&auml;ufe, die auf Kosten des &bdquo;kleinen Mannes&ldquo; gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2017\/03\/02\/weltwirtschaft-das-steuerdumping-des-einen-das-lohndumping-des-anderen\/\">Zebralogs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Macron auf dem Marsch und die Richtung ist gar nicht schlecht<\/strong><br>\nDer unabh&auml;ngig Kandidat f&uuml;r die franz&ouml;sische Pr&auml;sidentschaftswahl, Emmanuel Macron, legt morgen sein Wirtschaftsprogramm vor. In einem Interview hat er schon einmal die Leitlinien vorgezeichnet. Sie sind weit weniger konservativ als von den meisten erwartet.<br>\nDa werden viele Redakteure in den deutschen Medien aber ihre Geschichten, die sie f&uuml;r die franz&ouml;sischen Wahlen schon in den Schubladen liegen haben, umschreiben m&uuml;ssen. Deswegen hat vermutlich auch kaum einer kurzfristig reagiert, man ist wohl noch in Schockstarre. Emmanuelle Macron, der unabh&auml;ngige Kandidat f&uuml;r die franz&ouml;sische Pr&auml;sidentschaft, hat in einem Interview mit Les Echos (hier zu finden) erste Grundz&uuml;ge seines Wirtschaftsprogramms genannt und die sind, ganz anders als von vielen erwartet, gar nicht so unvern&uuml;nftig.<br>\nAnders als die deutschen Medien, hat das Schweizer Sturmgesch&uuml;tz des Neoliberalismus, die NZZ, sofort scharf reagiert und dem Kandidaten bescheinigt, dass sein Wirtschaftsprogramm aus dem vorigen Jahrhundert stamme und offenbar von einem gewissen John Maynard Keynes geschrieben sei (hier). Sein Wirtschaftsprogramm sei ein keynesianischer Euroturbo. Nicht schmerzhafte Reformen wolle er den Franzosen zumuten, sondern einfache L&ouml;sungen. Statt seinen Landsleuten reinen Wein einzuschenken, wolle er die Flucht nach vorne und propagiere, man glaubt es fast nicht, ein Ende der Austerit&auml;tspolitik.<br>\nWer von einem solchen Organ wie der NZZ in Bausch und Bogen und mit Schaum vor dem Mund verdammt wird, kann eigentlich so schlecht nicht sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/macron-auf-dem-marsch-und-die-richtung-ist-gar-nicht-schlecht\/\">Makroskop<\/a>\n<p><strong>dazu: Wahl in Frankreich &ndash; Was noch nie versucht wurde<\/strong><br>\nFrankreich ist reformunf&auml;hig, sagt Emmanuel Macron gleich am Anfang. Er steht auf der blau hinterlegten B&uuml;hne im Pavillon &bdquo;Gabriel&ldquo;, einem schmucken Veranstaltungssaal nur einen Steinwurf vom Elys&eacute;e-Palast entfernt. Rechts und links von ihm blenden Bildschirme in roter Schrift &bdquo;Emmanuel Macron Pr&eacute;sident&ldquo; ein.<br>\nDer 39 Jahre alte Favorit f&uuml;r die Pr&auml;sidentenwahlen schluckt nur kurz: &bdquo;Deshalb schlagen wir auch nicht vor, Frankreich zu reformieren. Wir schlagen einen radikalen Umbau vor.&ldquo; Tats&auml;chlich kommt das Programm, das Macron dann in groben Z&uuml;gen vorstellt, einer Anleitung zur radikalen Ver&auml;nderung gleich. Er will ausprobieren, was noch nie versucht wurde.<br>\nEinschneidend ist der Wandel, den Macron bei den sozialen Sicherheitssystemen plant. Er will eine universelle Arbeitslosenversicherung begr&uuml;nden, die nicht mehr parit&auml;tisch von Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen, sondern direkt vom Staat verwaltet wird. Tats&auml;chlich funktioniert die noch vom &bdquo;R&eacute;sistance-Rat&ldquo; bei Kriegsende eingef&uuml;hrte Selbstverwaltung nicht mehr.<br>\nMacrons Grundidee beruht darauf, gleiche Rechte und Pflichten f&uuml;r alle zu schaffen. Auch bei der Rentenversicherung leitet ihn diese Idee. Frankreich leistet sich 25 Rentenkassen mit erheblichen Beitrags- und Leistungsunterschieden. Dies f&ouml;rdert eine Kultur des Sozialneids und ist der beruflichen Mobilit&auml;t abtr&auml;glich. Macron will nun binnen zehn Jahren die Rentensysteme angleichen und damit auch die Unterschiede zwischen Beamten und in der freien Wirtschaft Besch&auml;ftigten nivellieren. Im Beamtenstaat Frankreich ist das ein revolution&auml;res Unterfangen.<br>\n&bdquo;Mein Vertrag mit der Nation&ldquo; nennt Macron sein mehr als 300 Seiten umfassendes Projekt. Es beinhaltet auch ambitionierte Vorstellungen f&uuml;r die EU. Macron will die Verteidigungszusammenarbeit in der EU st&auml;rken. F&uuml;r die Euro-Zone arbeitet er auf einen eigenen Haushalt, ein Parlament und eine Regierung hin. Zuvor aber will er die Glaubw&uuml;rdigkeit Frankreichs in Br&uuml;ssel wieder herstellen. Deshalb plant er, die die Staatsausgaben um 60 Milliarden Euro zu senken. Er will etwa 120000 Stellen im &ouml;ffentlichen Dienst streichen. &bdquo;Aber wir wollen kein Strafprogramm&ldquo;, sagt er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/kandidat-macron-stellt-radikales-programm-vor-14906429.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier manifestiert sich wieder einmal die Meinungsmache der deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo;. Macron wird als progressiver und radikaler Reformer gefeiert. Dabei war Macron als wichtigster Wirtschaftsberater Hollandes verantwortlich f&uuml;r ein neoliberales Reformpaket, auch Verantwortungspakt genannt, das Frankreichs Unternehmen binnen drei Jahren Abgabenentlastungen in H&ouml;he von 41 Milliarden Euro bringen sollte, als auch f&uuml;r das nach ihm benannte Loi Macron, welches eine Flexibilisierung des K&uuml;ndigungsschutzes sowie eine Lockerung der Nacht- und Sonntagsarbeit vorsah. [&hellip;]<\/em><br>\n<em>Nur, alle die nun Macron bejubeln, sollten bedenken, dass 60 Milliarden Euro Einsparungen auch 60 Milliarden Euro weniger Nachfrage sind. Wer soll dann die deutschen Waren kaufen? Wird Frankreich die Durchsetzung der neoliberalen Agenda forcieren, kann Deutschland zur Sicherung seiner &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; nicht unt&auml;tig bleiben. Da w&uuml;rde es gut passen, wenn wieder ein sozialdemokratischer Bundeskanzler die Verantwortung f&uuml;r weitere sozialpolitische Versch&auml;rfungen &uuml;bern&auml;hme. Die deutsche Oligarchie kann sich entspannt zur&uuml;cklehnen, wer auch die kommende Bundestagswahl gewinnt, der wahre Sieger steht bereits fest.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Abschieben statt Ursachen bek&auml;mpfen<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Politiker beseitigen eher die Fl&uuml;chtlinge als die Fluchtursachen. Das war bereits vor 25 Jahren so, als Albaner &uuml;ber die Adria nach Italien flohen. Der Leitartikel.<br>\nJeder europ&auml;ische Politiker wei&szlig;: F&uuml;r eine erfolgreiche Fl&uuml;chtlingspolitik ist nicht die Beseitigung der Fluchtursachen entscheidend, sondern die Beseitigung der Fl&uuml;chtlinge. Entsprechend befasst sich die europ&auml;ische Debatte zur Fl&uuml;chtlingspolitik seit Monaten, seit Jahren beispielsweise nicht mit dem dringend gebotenen Ende der Subventionen in der europ&auml;ischen Landwirtschaftspolitik, die afrikanische Bauern &ndash; insbesondere in den Staaten Westafrikas &ndash; in die Knie zwingen und von ihrem Grund und Boden vertreiben. Weil nicht die Fluchtursachen interessieren, sondern ausschlie&szlig;lich die m&ouml;glichst effektive Abwehr der Fl&uuml;chtlinge, wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihren Besuchen in &Auml;gypten und Tunesien &uuml;ber die R&uuml;ckf&uuml;hrung der Fl&uuml;chtlinge verhandeln, die die &Uuml;berquerung des Mittelmeeres &uuml;berlebt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr.de\/politik\/meinung\/leitartikel\/fluechtlinge-aus-albanien-abschieben-statt-ursachen-bekaempfen-a-1039813\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Deutschland kann mehr als 1000 Fl&uuml;chtlinge aufnehmen&ldquo;<\/strong><br>\nDeutschland sollte mehr Fl&uuml;chtlinge aus Griechenland aufnehmen, lautet die Forderung von Pro Asyl und der Osnabr&uuml;cker Initiative &bdquo;50 aus Idomeni&ldquo;. In Berlin &uuml;bergaben 40 Aktivisten 47200 Unterschriften an das Innenministerium.<br>\nDas trostlose Schicksal von Fl&uuml;chtlingen, die in Griechenland an der mazedonischen Grenze gestrandet sind, hatten Menschenrechtler aus Osnabr&uuml;ck im Blick, als sie vor einem Jahr die Initiative &bdquo;50 aus Idomeni&ldquo; gr&uuml;ndeten. Im Mittelpunkt stand die &Uuml;berlegung, dass eine Stadt wie Osnabr&uuml;ck genug Kapazit&auml;ten habe, um 50 Menschen aufzunehmen &ndash; und dass andere St&auml;dte diesem Beispiel folgen k&ouml;nnten. Generalvikar Theo Paul, der Verein Exil und andere Organisationen schlossen sich an. &Uuml;ber eine Online-Petition wurden bundesweit Unterschriften gesammelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/858640\/deutschland-kann-mehr-als-1000-fluechtlinge-aufnehmen#gallery&amp;0&amp;0&amp;858640\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Nachhilfe: Kinder aus wohlhabenden Familien deutlich &uuml;berrepr&auml;sentiert<\/strong><br>\nMit kommerzieller Nachhilfe werden in Deutschland Milliarden umgesetzt. Statt im Bildungssystem verursachte soziale Ungleichheiten zu verringern, verst&auml;rken die au&szlig;erschulischen F&ouml;rderstunden sie eher. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte &Uuml;berblicksstudie.<br>\nMit der Verbreitung &ouml;ffentlicher Schulen in der Neuzeit wurden Privatlehrer zum kuriosen Randph&auml;nomen. Seit einiger Zeit erlebt der Privatunterricht abseits staatlicher Aufsicht allerdings ein Comeback: in Form von Nachhilfestunden, zuletzt befeuert durch den sogenannten Pisa-Schock. Obwohl der Schulerfolg in Deutschland besonders stark mit der sozialen Herkunft korreliert, bekommen Kinder h&ouml;herer Schichten die meiste Nachhilfe &ndash; deren Angeh&ouml;rige h&auml;ufig von Abstiegs&auml;ngsten geplagt sind, die sie auf ihren Nachwuchs projizieren. Das zeigt die Untersuchung der Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Birkelbach und Prof. Dr. Rolf Dobischat von der Universit&auml;t Duisburg-Essen sowie Birte Dobischat. Die Wissenschaftler haben eine Vielzahl von Forschungsstudien ausgewertet und zudem Nachhilfeinstitute befragt. Diese zwischen M&auml;rz 2012 und Juli 2013 von einem Forscherteam der Universit&auml;t Duisburg-Essen durchgef&uuml;hrte Befragung, an der sich fast 400 Nachhilfeinstitute beteiligten, ist die erste ihrer Art. Sie ist nicht repr&auml;sentativ, liefert aber wichtige Orientierungsdaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/106575_107623.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die komplette Studie k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_study_hbs_348.pdf\">hier<\/a> nachlesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>AfD kann Amerikanisch<\/strong><br>\n&bdquo;God bless America and Germany&ldquo;. Diese frommen Segensw&uuml;nsche hatten Frauke Petry und J&ouml;rg Meuthen dem neuen US-Pr&auml;sidenten zur Amts&uuml;bernahme gesendet. Denn Trump, das hatte die M&auml;nnerversteherin Petry schon fr&uuml;h erkannt, sei nun mal eine &ldquo;erfrischend andere Erscheinung&rdquo; und stehe &ndash; ebenso wie die AfD &ndash; f&uuml;r einen &ldquo;neuen Stil&ldquo;. Ob Gott die Sache von Trump und der AfD nun in die Hand nimmt wei&szlig; man nicht. Sicher ist, dass der Sicherheitsexperte und AfD-Vorstand Georg Pazderski dem Chef der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz Ischinger schon mal zugerufen hat: &bdquo;Nehmen Sie die amerikanischen Forderungen ernst!&ldquo; Gemeint war &bdquo;Trumps Forderung nach mehr Eigenleistung der Europ&auml;er innerhalb der NATO. Dieser Forderung sollten wir Deutschen und auch die europ&auml;ischen NATO-Partner nachkommen, denn es ist klug und in unserem ureigenen Interesse, wenn wir durch die deutliche St&auml;rkung des europ&auml;ischen Pfeilers innerhalb der NATO mehr Verantwortung f&uuml;r die Sicherheit Europas und seiner Peripherie &uuml;bernehmen.&ldquo;<br>\nHatte der Mann mit dem &bdquo;neuen Stil&ldquo; die AfD geh&ouml;rt? Ergebenheitsadressen nimmt er gern entgegen. Schon Frau von der Leyens &ldquo;Wir Europ&auml;er, wir Deutsche, wir m&uuml;ssen mehr tun f&uuml;r die eigene Sicherheit, wir m&uuml;ssen da mehr investieren&rdquo;, wird der Mann mit dem Haar mit einem &bdquo;good girl&ldquo; quittiert haben. Denn nur so macht man Germany great again, wenn die vorget&auml;uschte Opposition (AfD) der Regierung in ihren R&uuml;stungsanstrengungen beisteht. F&uuml;r den amerikanischen Pfeiler sorgt der neue US-Pr&auml;sident schon selbst. Hatte der doch gefordert: &bdquo;Wir m&uuml;ssen wieder Kriege gewinnen&ldquo;. Und im Vorfeld seiner Rede an die Nation eine &ldquo;historische Steigerung&rdquo; des Milit&auml;rbudgets angek&uuml;ndigt. Zwar haben die USA bereits das gr&ouml;&szlig;te Kriegs-Budget der Welt, aber es soll noch um 54 Milliarden Dollar wachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/afd-kann-amerikanisch.html\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kann der Einzug der AfD in den Bundestag verhindert werden?<\/strong><br>\nViel interessanter ist die Frage, wie die Ideen, die heute die AfD propagiert und die von Thilo Sarrazin popul&auml;r gemacht wurden, gesellschaftlich isoliert werden k&ouml;nnen<br>\n&ldquo;Die einzige Partei, die gegen die Islamisierung Deutschlands aufbegehrt, ist die AfD.&rdquo;- Eine Frau las diesen Satz vor und ihr Gegen&uuml;ber musste schnell eine Antwort darauf finden. &ldquo;Was hei&szlig;t eigentlich Islamisierung&rdquo;, fragte sie. Solche Szenen wurden am Samstagnachmittag mehrere Stunden gespielt. Es ging darum, rechtspopulistischen Statements schnell und &uuml;berzeugend entgegenzutreten.<br>\n&ldquo;Eine Gegenfrage ist da oft ein gutes Mittel&rdquo;, meinte Herbert. Er leitete die Arbeitsgruppe, die Stammtischk&auml;mpferinnen und -k&auml;mpfer ausbilden soll. Das war ein zentraler Programmpunkt bei der Berliner Regionalkonferenz der Initiative &ldquo;Aufstehen gegen Rassismus &ndash; Keine AfD im Bundestag&rdquo;, die sich am Samstagnachmittag in der ver.di-Bundesverwaltung getroffen hat. Das Ziel war die Erarbeitung eines Aktionsplanes f&uuml;r den Bundestagswahlkampf. Die ca. 80 Anwesenden setzten sich das Ziel, den Einzug der AfD in den Bundestag zu verhindern.<br>\nDieses Ziel wurde ausgegeben, aber selbst von den meisten Stammtischk&auml;mpfern als kaum realistisch bezeichnet. Schlie&szlig;lich sahen manche die AfD bereits in Konkurrenz mit Union und SPD. Dazu kamen Wahlergebnisse in manchen ostdeutschen Bundesl&auml;ndern, die solche Prognosen als weniger spinnert erscheinen lassen, als das Projekt 18 der FDP unter M&ouml;llemann und Westerwelle. Und man darf nicht vergessen, dass nicht nur der Rechtsau&szlig;enfl&uuml;gel um H&ouml;cke die AfD schon in der Position einer f&uuml;hrenden Regierungspartei sieht. Auch die parteiinterne Kontrahentin Petry wurde Ende Januar auf einem Treffen der europ&auml;ischen Rechtsau&szlig;enparteien schon als k&uuml;nftige Kanzlerin Deutschlands begr&uuml;&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kann-der-Einzug-der-AfD-in-den-Bundestag-verhindert-werden-3642558.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Herausgeber J&uuml;rgen Kaube erkl&auml;rt, warum die FAZ die Solidarit&auml;tsanzeige &bdquo;Freiheit f&uuml;r Deniz&ldquo; nicht druckte<\/strong><br>\nAm Dienstag erschienen in der S&uuml;ddeutschen Zeitung und der Welt gro&szlig;formatige Anzeigen, in denen Medienmacher die Freiheit des in der T&uuml;rkei inhaftierten Springer-Korrespondenten Deniz Y&uuml;cel forderten &ndash; eine Solidarit&auml;tsaktion, der sich zahlreiche Top-Journalisten angeschlossen hatten. Die FAZ verweigerte den Abdruck. Herausgeber J&uuml;rgen Kaube erkl&auml;rt nun warum und &uuml;bt Kritik an den Organisatoren. [&hellip;]<br>\nKaube sieht dadurch sogar die gute Sache besch&auml;digt: &bdquo;Wer (&hellip;) Journalist ist in einer Zeit, in der b&uuml;rgerliche Medien bezichtigt werden, Fake News in Umlauf zu bringen, k&ouml;nnte einen Moment nachdenken, bevor unter Aufrufe die Namen von Leuten gesetzt werden, die nicht unterschrieben haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/03\/01\/herausgeber-juergen-kaube-erklaert-warum-die-faz-die-solidaritaetsanzeige-freiheit-fuer-deniz-nicht-druckte\/\">Meedia<\/a>\n<p><strong>dazu: Nach Vorw&uuml;rfen im FAZ-Leitartikel: &bdquo;Freiheit f&uuml;r Deniz&ldquo;-Organisatoren verwahren sich gegen &bdquo;Spielchen&ldquo;<\/strong><br>\nMit seinem Leitartikel hat FAZ-Herausgeber J&uuml;rgen Kaube das Organisations-Komitee von &ldquo;Freiheit f&uuml;r Deniz&rdquo; hart kritisiert und den Initiatoren &ldquo;Spielchen&rdquo; vorgeworfen. Die Verantwortlichen reagieren mit einem offenen Brief und wehren sich gegen die Unterstellung, die FAZ vor der Schaltung einer Anzeige nicht kontaktiert zu haben. Den Artikel habe man &ldquo;mit einiger Bedr&uuml;ckung zur Kenntnis genommen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2017\/03\/01\/nach-vorwuerfen-im-faz-leitartikel-freiheit-fuer-deniz-organisatoren-verwahren-sich-gegen-spielchen\/\">Meedia<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Intellektueller und moralischer Auffahrunfall<\/strong><br>\nDer &bdquo;FAZ&ldquo;-Redakteur Michael Martens ist eigentlich ein exzellenter Auslandskorrespondent, der &uuml;ber eine gewisse Berufserfahrung in Gebieten verf&uuml;gt, in denen man es mit Grundrechten nicht so genau nimmt. Er war viel in Russland, in Afghanistan, auf dem Balkan und nicht zuletzt in der T&uuml;rkei unterwegs.<br>\nUmso unverst&auml;ndlicher und ersch&uuml;tternder ist es, wenn ein bislang gesch&auml;tzter Kollege einen derart spektakul&auml;ren intellektuellen und moralischen Auffahrunfall hinlegt wie Martens mit seinem Kommentar &bdquo;Einmal T&uuml;rke, immer T&uuml;rke&ldquo; in der &bdquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&ldquo; (Dort hat er die &Uuml;berschrift &bdquo;F&uuml;r immer T&uuml;rke&ldquo;).<br>\nUm die Thesen des St&uuml;cks kurz und grob zusammenzufassen: Martens findet es zwar falsch, dass der T&uuml;rkei-Korrespondent der &bdquo;Welt&ldquo;, Deniz Y&uuml;cel, in Istanbul im Gef&auml;ngnis sitzt, suggeriert aber zugleich, sein Arbeitgeber (also: wir hier bei der &bdquo;Welt&ldquo; im Verlag Axel Springer) tr&uuml;gen indirekt eine Art Mitschuld, weil wir ihn als &bdquo;T&uuml;rken vom Dienst&ldquo; &uuml;berhaupt erst dort hingeschickt h&auml;tten &ndash; statt beispielsweise nach Russland. So h&auml;tten wir Y&uuml;cel aufs T&uuml;rke-Sein reduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article162219697\/Intellektueller-und-moralischer-Auffahrunfall.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Mir ist v&ouml;llig unklar, was da pl&ouml;tzlich in die FAZ gefahren ist. Die Vorw&uuml;rfe sind taktlos und haneb&uuml;chen. Will man etwa Angela Merkel, deren Fl&uuml;chtlings-Deal nun wieder ins Kreuzfeuer der Kritik ger&auml;t, etwa &bdquo;proaktiv&ldquo; sch&uuml;tzen? Anders ist das sch&auml;bige Verhalten der Herren Kaube und Martens jedenfalls nicht zu erkl&auml;ren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Marktschreier der Armut<\/strong><br>\nArmut ist das Gesch&auml;ft des Parit&auml;tischen Gesamtverbands. Im Wettbewerb um Aufmerksamkeit vertraut er weniger als andere auf die Kraft guter Argumente. Sein j&uuml;ngster Bericht best&auml;tigt das.<br>\nArmut ist das Gesch&auml;ft des Parit&auml;tischen Gesamtverbands, der 10.000 soziale Organisationen vertritt. Mit f&uuml;nf weiteren Dachverb&auml;nden der Wohlfahrtspflege konkurriert er um politische Aufmerksamkeit und Geld. In diesem Wettbewerb vertraut er weniger als andere auf die Kraft guter Argumente. Sein j&uuml;ngster Armutsbericht best&auml;tigt das. Der l&auml;ngst bekannte, geringf&uuml;gige Anstieg der Armutsrisikoquote um 0,3 auf 15,7 Prozent wird da zu einer &bdquo;skandal&ouml;sen Zunahme&ldquo; und Anlass zur Forderung einer armutspolitischen Offensive.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/kommentar-marktschreier-der-armut-14906072.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das nimmt inzwischen orwellsche Dimensionen an. Man behauptet einfach die angesprochenen negativen gesellschaftlichen Entwicklungen gibt es nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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