{"id":37258,"date":"2017-03-04T08:00:19","date_gmt":"2017-03-04T07:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258"},"modified":"2017-03-03T11:49:11","modified_gmt":"2017-03-03T10:49:11","slug":"hinweise-der-woche-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h01\">Anstieg der Armut in Deutschland auf neuen H&ouml;chststand. Verb&auml;nde beklagen skandal&ouml;se Zunahme der Armut bei allen Risikogruppen und fordern armutspolitische Offensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h02\">Sabine Zimmermann, DIE LINKE: Arbeitsmarkt braucht grundlegende Reformen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h03\">Sicher im Alter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h04\">K&ouml;nigsdrama oder Kom&ouml;die &ndash; wird die Bundestagswahl zur Farce?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h05\">Das Zittern geht weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h06\">Managergeh&auml;lter: Die Million&auml;re sind Nebensache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h07\">Trump hat recht: Die NATO ist obsolet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h08\">Ukraine: Das erste Opfer des Krieges<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h09\">Bayern will das Guantanamo-Prinzip einf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37258#h10\">Erkl&auml;rvideo: Niemand hat die Absicht, eine Autobahn zu privatisieren?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Anstieg der Armut in Deutschland auf neuen H&ouml;chststand. Verb&auml;nde beklagen skandal&ouml;se Zunahme der Armut bei allen Risikogruppen und fordern armutspolitische Offensive<\/strong><br>\nDie Armut in Deutschland ist auf einen neuen H&ouml;chststand von 15,7 Prozent angestiegen, so der Befund des aktuellen Armutsberichts des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands, der dieses Jahr wieder unter Mitwirkung weiterer Verb&auml;nde und Fachorganisationen erscheint. Nach Aussagen des Verbandes markiert dieser H&ouml;chstwert einen mehrj&auml;hrigen Trend wachsender Armut. Er fordert die Politik zu einem entschlossenen Handeln in der Arbeitsmarktpolitik, beim Wohnungsbau, in der Bildung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen und Angebote in den Kommunen auf. Voraussetzung f&uuml;r eine offensive Armutsbek&auml;mpfung sei ein rigoroser Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/startseite\/artikel\/news\/armutsbericht-2017-anstieg-der-armut-in-deutschland-auf-neuen-hoechststand-verbaende-beklagen-skan\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sabine Zimmermann, DIE LINKE: Arbeitsmarkt braucht grundlegende Reformen<\/strong><br>\nLieblingsspiel der Gro&szlig;en Koalition: Sie lobt sich daf&uuml;r, wie sehr die Erwerbslosigkeit gesunken ist. Die Realit&auml;t ist l&auml;ngst nicht so rosig. Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, verwies in ihrem Statement zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen, auf die best&auml;ndig hohe Zahl an Langzeitarbeitslosen, auf &auml;ltere Menschen mit Behinderungen, die keinen Job zu finden, 1,2 Millionen Menschen, die aufstocken m&uuml;ssen, 3,1 Millionen Menschen, die einen Zweitjob haben, darauf dass jeder f&uuml;nfte Vollzeitbesch&auml;ftigte zu einem Niedriglohn arbeitet und es 1 Millionen Leiharbeiter gibt. All das seien Ergebnisse der Agenda 2010.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bGDMqxqcox4\">YouTube<\/a>\n<p><strong>dazu: Tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nWer die tats&auml;chliche Arbeitslosigkeit erfassen will, muss ehrlich rechnen. Das liegt der Bundesregierung nicht so. Weil schlechte Nachrichten nicht zur Losung von Kanzlerin Merkel passen &ndash; &bdquo;Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut&ldquo; -, wird kurzerhand die Wirklichkeit zurechtgebogen. Jeden Monat wieder werden die Arbeitslosenzahlen gesch&ouml;nt. Statt 2.762.095 waren im Februar 2017 tats&auml;chlich immer noch mehr als 3,7 Millionen Menschen arbeitslos. 974.273 Menschen wurden nicht als Arbeitslose gez&auml;hlt. Zeit zu handeln statt zu tricksen.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170302_hdt_01_.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170302_hdt_01-small_.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/photos\/a.128711298433.106721.123921283433\/10154478427788434\/?type=3&amp;theater\">Linksfraktion via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Statistiktricks. So wird die Arbeitslosigkeit sch&ouml;ngerechnet<\/strong><br>\nZeichnet die offizielle Statistik ein gesch&ouml;ntes Bild vom Arbeitsmarkt? Tats&auml;chlich gelten viele nicht als arbeitslos, obwohl sie Arbeit suchen. Verschwiegen werden sie nicht &ndash; aber man muss nach ihnen suchen.<br>\nJeden Monat ver&ouml;ffentlicht die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) die neuesten Arbeitslosenzahlen, wie auch an diesem Mittwoch geschehen. Und jeden Monat melden sich Opposition und Sozialverb&auml;nde mit fundamentaler Kritik: Sch&ouml;nf&auml;rberei. In Wirklichkeit seien wesentlich mehr Menschen arbeitslos, doch die Regierung rechne sie mit allerlei Tricks aus der offiziellen Statistik heraus.<br>\nStimmt das? Zeichnet die offizielle Statistik tats&auml;chlich ein gesch&ouml;ntes Bild vom Arbeitsmarkt? Die Antwort: Ja und Nein.<br>\nJa, weil tats&auml;chlich mehr Menschen de facto arbeitslos sind, als die BA offiziell als &bdquo;arbeitslos&ldquo; ausweist.<br>\nNein, weil die BA jeden Monat stets zusammen mit der offiziellen Arbeitslosenzahl &ndash; durchaus nicht versteckt &ndash; eine weitere Zahl ver&ouml;ffentlicht, die ein realistischeres Bild des Arbeitsmarkt zeichnet. Und weil zus&auml;tzliche amtliche Sch&auml;tzungen, die f&uuml;r das vollst&auml;ndige Bild der Arbeitslosigkeit wichtig sind, ebenfalls ohne Probleme im Internet allgemein zug&auml;nglich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sicher im Alter?<\/strong><br>\nUm der steigenden Armut nach dem Ende der Berufst&auml;tigkeit zu begegnen, muss das Rentenniveau dringend erh&ouml;ht werden<br>\nEs gibt eine neue Rentenkampagne. Diesmal ist es nicht die steigende Lebenserwartung, die uns angeblich zwingt, bis zum Alter von 70 oder 73 arbeiten zu m&uuml;ssen. Dieses Mal sind es nicht zu wenige Kinder, wegen derer die Renten der &Auml;lteren angeblich gek&uuml;rzt werden m&uuml;ssten. Nein, jetzt hei&szlig;t es von Union, SPD und den ihnen schnell beispringenden vermeintlichen Rentenexpertinnen und -experten: Das Ausma&szlig; der Altersarmut werde von der Linken, den Gewerkschaften und den Sozialverb&auml;nden v&ouml;llig &uuml;berzeichnet.<br>\nAber damit nicht genug. Nachdem man das Problem kleingeredet hat, wird im n&auml;chsten Atemzug eine weitere wesentliche Ursache verschleiert: Denn jetzt wird auch noch behauptet, dass eine (Wieder-)Anhebung des Rentenniveaus auf lebensstandardsichernde 53 Prozent des Durchschnittseinkommens der Erwerbst&auml;tigen &ndash; die traditionelle Forderung von Die Linke, Gewerkschaften und Sozialverb&auml;nden zur St&auml;rkung der gesetzlichen Rente &ndash; gar nichts gegen Altersarmut br&auml;chte. Das sei lediglich ein nicht finanzierbares Milliardengeschenk an alle. Warum kommt gerade jetzt diese auch gegen die Gewerkschaften gerichtete Kampagne und warum ist an diesen Aussagen alles falsch?<br>\nDer propagandistische Feldzug fu&szlig;t genau auf der Unterstellung, die den marktradikalen Abbau des Sozialstaates seit den 90er Jahren argumentativ begleitet hat: Schuld sei nicht die Politik, die nur demographischen und finanziellen Sachzw&auml;ngen folge. Schuld seien vielmehr die Betroffenen selbst: Frauen, die lieber Teilzeit arbeiteten und ein bisschen was hinzuverdienten, statt sich eine anst&auml;ndige Alterssicherung aufzubauen; lange Phasen der Erwerbslosigkeit oder eben das &raquo;Schicksal&laquo; einer chronischen Krankheit, die das Weiterarbeiten unm&ouml;glich macht. Und da die H&ouml;he der Rente nun mal an den individuellen Erfolg oder Misserfolg im Arbeitsleben gekoppelt sei, k&ouml;nne man mit Rentenpolitik da nachtr&auml;glich nicht viel machen. Mit anderen Worten: Wer nicht arbeitet, soll weniger essen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/03-02\/053.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Mehr Panzer, Raketen und Soldaten zur Sicherung der Altersarmut<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/170303_hwt-bild_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6317\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Rentensystem. Warum &Ouml;sterreich ein Vorbild sein kann<\/strong><br>\nEin starkes &ouml;ffentliches Rentensystem ist m&ouml;glich &ndash; das zeigt das Beispiel &Ouml;sterreich. Josef W&ouml;ss von der Kammer f&uuml;r Arbeiter und Angestellte Wien skizziert, wie sich konkrete Reformans&auml;tze in Deutschland an &ouml;sterreichischen Regelungen orientieren k&ouml;nnten.<br>\nEin starkes &ouml;ffentliches Rentensystem [1] ist m&ouml;glich &ndash; das zeigt das Beispiel &Ouml;sterreich. [2] Das &bdquo;&ouml;sterreichische Modell&ldquo; zeichnet sich durch wesentliche Teile aus, die vom deutschen System abweichen: Leistungsniveau, Mindestsicherung, gesetzliches Rentenalter, Versichertenkreis, Finanzierung und das Rahmenrecht f&uuml;r die Betriebsrenten. Die wesentlich h&ouml;heren Rentenzahlungen in &Ouml;sterreich belegen, dass die DGB-Kampagne &bdquo;Rente muss reichen&ldquo;, mit dem Ziel, die gesetzliche Rente zu st&auml;rken, keine utopischen Forderungen stellt. Die Systeme beider L&auml;nder sind in ihrer Grundkonzeption sehr &auml;hnlich: Konkrete Reformans&auml;tze in Deutschland k&ouml;nnten sich also an &ouml;sterreichische Regelungen orientieren.<br>\nIn beiden L&auml;ndern wurden die Alterssicherungssysteme in mehreren Etappen umfassend reformiert, eine zentrale Rolle spielte dabei der erwartete demografische Wandel. Interessant ist, dass die in &Ouml;sterreich durchgef&uuml;hrten Reformen letztlich in eine ganz andere Richtung gingen als in Deutschland. Das &ouml;sterreichische System wurde nicht auf Betriebs- und Privatrenten &ndash; und damit auf &bdquo;Kapitaldeckung&ldquo; &ndash; verlagert. Zwar gab es massive Vorst&ouml;&szlig;e in diese Richtung [3], diese waren aber &ndash; vor allem wegen des starken Widerstands der Gewerkschaften &ndash; nicht erfolgreich. Auch nach vielen Reformen liegt in &Ouml;sterreich der Schwerpunkt ganz klar beim &ouml;ffentlichen System. Das Ziel, den Lebensstandard durch die gesetzliche Rente zu sichern, wurde auch f&uuml;r die heute J&uuml;ngeren nicht aufgegeben. Gleichzeitig ist aber in &Ouml;sterreich der Reformprozess um einiges breiter angelegt als in Deutschland: unter anderem wurde die Beamtenversorgung reformiert und der Versichertenkreis ausgeweitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++f72ad3b6-fdc7-11e6-99f7-525400e5a74a\">Gegenblende<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>K&ouml;nigsdrama oder Kom&ouml;die &ndash; wird die Bundestagswahl zur Farce?<\/strong><br>\nIn den letzten Tagen erweckten die Medien den Eindruck, Martin Schulz wolle die Agenda 2010 entsorgen, Merkel dagegen k&auml;mpfe f&uuml;r den Erhalt dieser &bdquo;Reformen&ldquo;. Und die Arbeitgeberverb&auml;nde schlugen Alarm. Das ganze ist eine Farce. Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Das gro&szlig;e G&auml;hnen&ldquo; kommentiert die &bdquo;Welt&ldquo;: &bdquo;Im September mag es Verschiebungen um ein paar Prozent geben. Aber in der Politik wird sich dadurch kaum etwas &auml;ndern.&ldquo; Die SPD h&auml;lt nach wie vor die Agenda 2010 f&uuml;r richtig. Die CDU h&auml;lt die Agenda 2010 f&uuml;r richtig. Die Gr&uuml;nen halten die Agenda 2010 f&uuml;r richtig. Die FDP h&auml;lt die Agenda 2010 f&uuml;r richtig. Korrekturen werden nicht ausgeschlossen, aber &bdquo;der gr&ouml;&szlig;te Sozialabbau nach dem Kriege&ldquo; (FAZ) wird von keiner dieser Parteien in Frage gestellt. Daf&uuml;r muss man sich nur zwei Zahlen merken: In &Ouml;sterreich hat der Durchschnittsrentner heute 800 Euro im Monat mehr als in Deutschland. Bei uns ist seit 1999 das reale verf&uuml;gbare Einkommen von 40 Prozent der Bev&ouml;lkerung zur&uuml;ckgegangen (DIW-Bericht). CDU, SPD, FDP und Gr&uuml;ne wollen daran nichts &auml;ndern. (&hellip;) Solange das so bleibt und sich auch Martin Schulz eine Koalition mit CDU, CSU, FDP oder Gr&uuml;nen ohne DIE LINKE &ndash; die einzige Partei, die die Agenda 2010 und die verheerende Renten- und Einkommensentwicklung stoppen will &ndash; offenh&auml;lt, hat der Kommentator der &bdquo;Welt&ldquo; recht: Der Bundestagswahlkampf w&auml;re dann &bdquo;viel L&auml;rm um nichts. Das St&uuml;ck Shakespeares ist &uuml;brigens kein blutiges K&ouml;nigsdrama, sondern eine Kom&ouml;die.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376.47953.188971457830996\/1337137889681008\/?type=3\">Oskar Lafontaine<\/a>\n<p><strong>dazu: Merkel verteidigt Agenda 2010 &ndash; und kritisiert Schulz<\/strong><br>\nJetzt mischt sich auch Bundeskanzlerin Merkel in die Debatte um die Agenda 2010 ein: Von m&ouml;glichen &Auml;nderungsvorschl&auml;gen h&auml;lt sie gar nichts. Die SPD sch&auml;me sich offenbar f&uuml;r ihre Vergangenheit.<br>\nMerkel verteidigt Agenda 2010 &ndash; und kritisiert Schulz<br>\nCDU-Chefin Angela Merkel hat die SPD f&uuml;r die Debatte &uuml;ber ein Abr&uuml;cken von Agenda-2010-Reformen kritisiert. Die 2003 auch von der Opposition unterst&uuml;tzten Beschl&uuml;sse des SPD-Kanzlers Gerhard Schr&ouml;der seien gut f&uuml;r das Land gewesen, sagte Merkel am Samstag auf einer CDU-Veranstaltung in Stralsund. &bdquo;Deshalb habe ich schon zum Amtsantritt vor elf Jahren &ouml;ffentlich gesagt, dass sich der fr&uuml;here Bundeskanzler Schr&ouml;der mit der Agenda 2010 um Deutschland verdient gemacht hat.&ldquo;<br>\nSeit 2005 h&auml;tten die von ihr gef&uuml;hrten Koalitionsregierungen Ver&auml;nderungen vorgenommen, wenn sich negative Entwicklungen wie bei der Werk- und Leiharbeit gezeigt h&auml;tten. Zudem sei das Arbeitslosengeld nach Alter differenziert worden. &bdquo;Aber den Kern dieser Agenda, den haben wir immer durch unsere politischen Entscheidungen gest&auml;rkt&ldquo;, sagte Merkel. Denn es seien mehr Menschen in Arbeit gebracht worden, die Zahl der Arbeitslosen habe sich seit 2005 halbiert.<br>\n&bdquo;Aber die Sozialdemokraten m&ouml;gen sich bis heute zu dieser Erfolgsgeschichte nicht bekennen&bdquo;, kritisierte die CDU-Chefin. Stattdessen sch&auml;me sich die SPD offenbar, jedenfalls hadere sie &bdquo;unabl&auml;ssig&ldquo; mit der Vergangenheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/debatte-um-arbeitsmarktreform-merkel-verteidigt-agenda-2010-und-kritisiert-schulz-14894953.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Noch Fragen? Eine deutlichere Indikation, welche zentrale Rolle die Agenda 2010 f&uuml;r die herrschenden Eliten spielt, gibt es nicht. Und nochmals, Schulz hat die Agenda 2010 mit keinem Wort in Frage gestellt. Die Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes f&uuml;r Arbeitslose ab 50 &auml;ndert an einem Kernelement der Agenda 2010, den Hartz-IV Gesetzen, rein gar nichts. Ob ein Betroffener drei oder vier Monate sp&auml;ter den Schikanen und Dem&uuml;tigungen des Hartz-IV Sanktionsregimes anheimf&auml;llt ist im Vergleich zu gesamten Paket eher eine Kleinigkeit. Wie die SPD weiter in der Agenda-2010-Falle sitzt, zeigt auch die Reaktion von SPD-Spitzenpolitikern, die nach Merkels Vorwurf die SPD w&uuml;rde nicht mehr zur Agenda 2010 stehen, nichts Besseres zu tun haben als geflissentlich zu erkl&auml;ren, dass die Agenda 2010 f&uuml;r die SPD nach wie vor sakrosankt ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>und: Agenda 2010 &ndash; SPD will nicht an Grundpfeilern r&uuml;tteln<\/strong><br>\nNach der harschen Kritik der Kanzlerin stellen die Sozialdemokraten klar: Die wichtigsten S&auml;ulen der Agenda 2010 bleiben. &bdquo;Das ist keine Abkehr, sondern eine Korrektur&ldquo;, erkl&auml;rt SPD-Generalsekret&auml;rin Barley.<br>\nDie SPD will die Agenda 2010 in Teilen nachbessern, aber nach Angaben von Spitzenpolitikern nicht an den Grundpfeilern der Reform aus dem Jahr 2003 r&uuml;tteln. &bdquo;Das ist keine Abkehr, sondern eine Korrektur&ldquo;, sagte Generalsekret&auml;rin Katarina Barley im ZDF zu Ank&uuml;ndigungen von Kanzlerkandidat Martin Schulz.<br>\nSie widersprach damit Kritik aus der Union, die SPD wolle die Agenda 2010 weitgehend r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Es gehe etwa um die Abschaffung sachgrundloser Befristungen und eine l&auml;ngere Bezugsdauer f&uuml;r das Arbeitslosengeld I, sagte Barley. Auch der nieders&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Stephan Weil sagte, die Kernelemente der Agenda st&uuml;nden &uuml;berhaupt nicht zur Diskussion. &bdquo;Die wichtigsten S&auml;ulen dieses Konzepts, die sind v&ouml;llig unstrittig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/SPD-will-nicht-an-Grundpfeilern-ruetteln-article19720575.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Zittern geht weiter<\/strong><br>\nDie Rechentricks k&ouml;nnen aber nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass sich die Lage in Griechenland weiter verschlechtert. Die Krise schl&auml;gt mittlerweile alle Rekorde der Wirtschaftsgeschichte. Einzig w&auml;hrend der Gro&szlig;en Depression in den USA in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts ging es &auml;hnlich katastrophal zu. Doch nach vier Jahren ging es damals wieder aufw&auml;rts.<br>\nDavon k&ouml;nnen die Griechen nur tr&auml;umen: Sie k&auml;mpfen schon seit acht Jahren gegen den Untergang. Zwar prognostiziert die EU f&uuml;r dieses Jahr kr&auml;ftiges Wachstum. Doch bei den B&uuml;rgern kommt das nicht an: Immer mehr Griechen sinken in die Armut ab. 2015 war bereits jeder f&uuml;nfte Grieche verarmt; seit 2008 hat sich das Elend fast verdoppelt. Allein in Athen sind schon 11.000 Familien &ndash; rund 26.000 Menschen &ndash; bei der Armenspeisung registriert. 2012 waren es noch 2.500. Die Kindersterblichkeit steigt, die Zahl der Selbstmorde auch. In den Krankenh&auml;usern fehlt es am N&ouml;tigsten. Hellas ist unter den Augen seiner &ldquo;Retter&rdquo; auf das Niveau eines Entwicklungslands zur&uuml;ckgefallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/griechenland-das-zittern-geht-weiter.720.de.html?dram:article_id=379840\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Das Gesch&auml;ft mit Bankenrettungen<\/strong><br>\nDas Transnational Institute beziffert die Kosten auf mindestens 747 Milliarden Euro und kritisiert, dass die Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaften f&uuml;r ihre fr&uuml;heren Fehler noch belohnt werden<br>\nDass Bankenrettungen teuer sind, die weiter in Europa als &bdquo;alternativlos&ldquo; dargestellt werden, d&uuml;rfte eigentlich (fast) allen klar sein. Das Transnational Institute (TNI) hat am Mittwoch eine Studie vorgestellt, in der Kosten f&uuml;r die europ&auml;ischen Steuerzahler auch einmal klar beziffert werden. Der Think Tank aus Amsterdam stellt fest, dass allein zwischen den Jahren &bdquo;2008 und 2015 die Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union mit Zustimmung und auf Anregung der europ&auml;ischen Institutionen 747 Milliarden Euro&ldquo; f&uuml;r Bankenrettungen mit diversen Geldspritzen und Rettungspl&auml;nen ausgegeben haben.<br>\nDoch das ist l&auml;ngst noch nicht alles, denn dazu k&auml;men noch fast 1,2 Billionen Euro &bdquo;f&uuml;r B&uuml;rgschaften und Garantien&ldquo; hinzu. Und neuere Rettungen wie im Fall der italienischen Monte de Paschi sind ebenfalls noch nicht einmal ber&uuml;cksichtigt. Zudem sch&auml;lt sich nicht nur heraus, dass die Verluste bei der Bank wachsen, sondern auch noch andere italienische Institute werden Staatshilfen bekommen m&uuml;ssen, obwohl eigentlich Banken nach den neuen Richtlinien abgewickelt werden sollten.<br>\nVon den bis 2015 aufgeh&auml;uften Bankenrettungskosten seien schon 213 Milliarden Euro definitiv verloren, beziffert der Think Tank in Bezug auf Daten der europ&auml;ischen Statistikbeh&ouml;rde Eurostat. Das sei die &bdquo;gesamte Wirtschaftsleistung Finnlands und Luxemburgs&ldquo; oder auch die j&auml;hrlichen &bdquo;Ausgaben f&uuml;r Gesundheit in den Mitgliedsstaaten Spanien, &Ouml;sterreich, Schweden, Griechenland und Polen zusammen&ldquo;. Doch dazu weist das TNI auch darauf hin, dass die Bankenrettung meist durch die Erh&ouml;hung von Staatsschulden bezahlt worden sind und daf&uuml;r werden j&auml;hrlich immer neue Zinszahlungen f&auml;llig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Geschaeft-mit-Bankenrettungen-3633767.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Managergeh&auml;lter: Die Million&auml;re sind Nebensache<\/strong><br>\nWenn Manager von gro&szlig;en Konzernen bald ein paar Millionen Euro weniger im Jahr verdienen, dann wird es immer noch genug sein. Mit ihrer Begrenzung der Managergeh&auml;lter tut die Bundesregierung so kurz vor Ende ihrer Amtszeit niemandem wirklich weh. Es ist ein Symbol: Seht her, die Soziale Marktwirtschaft lebt noch, es geht noch gerecht zu.<br>\nDieser Schritt tr&auml;gt vor allem der diffusen Wahrnehmung vieler Deutscher Rechnung, dass im gro&szlig;en Ganzen etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Im vergangenen Jahr empfanden in einer repr&auml;sentativen Umfrage 82 Prozent der Deutschen die soziale Ungleichheit als zu gro&szlig;. Die Entwicklung der Managergeh&auml;lter hatte daran Anteil. Schlie&szlig;lich haben sich die Geh&auml;lter der Spitzenmanager l&auml;ngst von jeder Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit entfernt: 1991 verdienten Konzernlenker laut einer aktuellen Studie noch das 28-Fache eines durchschnittlichen Arbeitnehmers, heute ist es das 83-Fache. Es ist gut, dass die Politik hier eingreift.<br>\nAber will sie Verh&auml;ltnisse nicht nur symbolisch gerechter machen, m&uuml;sste die Politik viel massiver und ganz woanders eingreifen: am unteren Ende der Einkommensskala.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-02\/managergehaelter-koalition-einkommen-begrenzen-arbeitnehmer-nutzen\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J. A.:<\/strong> Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r (deutlich) h&ouml;here Einkommen, gerade f&uuml;r Geringverdiener, in der ZEIT: hervorragend. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Quellen des Reichtums &ndash; die Familie Albrecht<\/strong><br>\nAls die beiden &bdquo;Springquellen des Reichtums&ldquo; bezeichneten Karl Marx und Friedrich Engels die menschliche Arbeit und die Natur. Und tats&auml;chlich ist im modernen Kapitalismus die weltweite Ausbeutung der lebendigen Arbeitskraft und der Boden- und Natursch&auml;tze die Grundlage f&uuml;r den Reichtum unserer Gesellschaft. Aber der Reichtum ist keineswegs gleich verteilt. Die L&auml;nder des globalen S&uuml;dens sind bitterarm, obwohl dort die reichsten Natursch&auml;tze gehoben werden und dort die Menschen am h&auml;rtesten arbeiten m&uuml;ssen. Doch die Ertr&auml;ge flie&szlig;en in die reichen L&auml;nder des Nordens, in die USA und nach Europa. Wo ist also der Reichtum zu finden?<br>\nHeute konzentriert sich der Reichtum dieser Welt in den H&auml;nden einer kleinen Gruppe von Menschen. Es sind die Oligarchen, die Multimilliard&auml;re, bei denen alles Geld zusammenflie&szlig;t und immer mehr anw&auml;chst. In Deutschland befindet sich der Reichtum zu einem gro&szlig;en Teil im Besitz von Familiendynastien, zum Beispiel den Familien Quandt, Oetker und Albrecht.<br>\nIn Essen ist der Name Albrecht ein Begriff. Wo die &bdquo;Hauptstadt&ldquo; zwar nicht politisch, aber landschaftlich tats&auml;chlich gr&uuml;n ist, im beschaulichen Stadtteil Schuir, ist die Familie Albrecht zu Hause. Aber die Albrechts sind keine normale Durchschnittsfamilie, sie z&auml;hlen zu den reichsten Menschen der ganzen Welt! Die Familie Theo Albrecht jr. (&bdquo;Aldi Nord&ldquo;) besitzt mehr als 17 Milliarden Euro. Wie kam die Familie Albrecht zu ihrem Reichtum? Durch harte Arbeit! So sagen sie es selbst &ndash; und so stimmt es auch. Allerdings nicht durch die eigene Arbeit, sondern durch die Ausbeutung fremder Arbeitskraft, wuchs und w&auml;chst das Verm&ouml;gen des Clans. Im Kapitalismus gilt nun mal das Gesetz: Je gr&ouml;&szlig;er die Ausbeutung, umso gr&ouml;&szlig;er der Profit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/wirtschaft\/quellen-des-reichtums-die-familie-albrecht\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trump hat recht: Die NATO ist obsolet<\/strong><br>\nUnter den Historikern, die sich mit den Quellen besch&auml;ftigt haben, ist eine Mehrheit davon &uuml;berzeugt, dass es nicht Stalins Absicht war, Westeuropa anzugreifen. Der Zweite Weltkrieg war gewonnen, die Sowjetunion von befreundeten Nachbarn umringt und Deutschland geteilt. Die Alliierten hatten dabei wertvolle Hilfe geleistet, und die Sowjetunion f&uuml;hlte sich von ihren ehemaligen Waffenbr&uuml;dern nicht bedroht. Es wird oft &uuml;bersehen, dass die Sowjetunion beim Sieg &uuml;ber Deutschland die Hauptlast zu tragen und die bei weitem meisten Todesopfer unter Soldaten wie Zivilisten zu beklagen hatte. Als die Archive der Sowjetunion in der Amtszeit von Pr&auml;sident Boris Jelzin ge&ouml;ffnet wurden, ergaben gr&uuml;ndliche Recherchen westlicher Historiker, dass Moskau keinen Angriff auf Europa plante. Trotz ihres Engagements im ehemaligen Jugoslawien und in Afghanistan kann man die NATO derzeit nicht wirklich als B&uuml;ndnis gleichberechtigter Partner bezeichnen. Die Europ&auml;er selbst initiieren keine Milit&auml;roperationen (mit Ausnahme des Einsatzes in Libyen, der schlie&szlig;lich zum Sturz und zur T&ouml;tung von Muammar al-Gaddafi f&uuml;hrte). Es sind die Amerikaner, die handeln, und die Europ&auml;er folgen ihnen zuverl&auml;ssig, ungeachtet eigener Vorbehalte. Bei der Intervention der NATO im Kosovo-Krieg haben sich die Europ&auml;er den Amerikanern angeschlossen und gegen die eigene &Uuml;berzeugung nicht auf ein Mandat des UN-Sicherheitsrats bestanden. Und nun sind sie emp&ouml;rt dar&uuml;ber, dass Russland es ihnen mit der Besetzung der Krim gleichtut. F&uuml;r die Probleme, mit denen es Europa heute zu tun hat, hat die NATO keine Relevanz mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/trump-hat-recht-die-nato-ist-obsolet-1871\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ukraine: Das erste Opfer des Krieges<\/strong><br>\n&bdquo;Fake News&ldquo; und &bdquo;Filterblasen&ldquo;: Deutsche Leitmedien werfen alternativen Nachrichtenplattformen und Menschen in sozialen Online-Netzwerken immer wieder vor, es mit der Wahrheit nicht allzu genau zu nehmen. Doch eben diese etablierten Medien sorgen selbst regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r Fehlinformationen und simplifizierte Weltbilder. Am Beispiel des Ukraine-Konflikts soll hier ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit zusammengefasst werden, welche Falschmeldungen und blinde Flecken der Medien-Mainstream in den letzten drei Jahren allein zu diesem Thema produziert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.umatter.news\/artikel-erste-opfer-des-krieges\">Stefan Korinth bei umatter.news<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Diese ausgesprochen sachliche Zusammenstellung der fehler- und l&uuml;ckenhaften Medienberichterstattung rund um den Ukraine-Konflikt sollte Pflichtlekt&uuml;re f&uuml;r alle zust&auml;ndigen Redakteure bei Spiegel, FAZ, S&uuml;ddeutscher Zeitung usw. sein. Bezeichnend, dass man derartiges auch drei Jahre nach Ausbruch des Konfliktes immer noch nicht in den Leitmedien findet. Der Artikel ist auf mehrere Teile angelegt und soll fortgesetzt werden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bayern will das Guantanamo-Prinzip einf&uuml;hren<\/strong><br>\nPr&auml;ventiv-Haft stellt die Unschuldsvermutung auf den Kopf. Deshalb wird sie in Rechtsstaaten nur sehr schamhaft und begrenzt eingesetzt. In Deutschland bisher: maximal 14 Tage. Wie schwer es n&auml;mlich ist, jemanden zu finden, der einen angeblichen Terror-Gef&auml;hrder ohne Not wieder freil&auml;sst, weil er nicht (mehr) gef&auml;hrlich ist &ndash; davon kann gut der Bremer Murat Kurnaz erz&auml;hlen, den einst ein Kanzleramtschef Frank-Walter Steinmeier &uuml;ber Jahre unschuldig in Guantanamo schmoren lie&szlig;, solange er nicht jeden Rest eines Zweifels ausger&auml;umt sah. Man kennt diesen Sackgassen-Mechanismus auch von Richter-Entscheidungen bei der Sicherungsverwahrung. Im Zweifel ist immer noch Gefahr da, im Zweifel bleibt die T&uuml;r zu. Aber bei der Sicherungsverwahrung ist dem Inhaftierten immerhin schon einmal eine Tat nachgewiesen worden. Hier nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bayern-mia-san-guantanamo-1.3397364#redirectedFromLandingpage\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Erkl&auml;rvideo: Niemand hat die Absicht, eine Autobahn zu privatisieren?<\/strong><br>\nIst die Autobahnprivatisierung jetzt vom Tisch? In diesem Erkl&auml;rvideo zeigen wir, was m&ouml;glich wird, wenn die Bundesregierung diese Grundgesetz&auml;nderung durchbekommt. Eine Maut wie in Frankreich? Ein Verkehrssystem, das die Umwelt kaputt macht? Arbeitsplatzvernichtung und Steuermilliarden f&uuml;r Versicherungskonzerne? Das alles k&ouml;nnte kommen, wenn der Bundestag Ende Mai der Grundgesetz&auml;nderung zur Autobahnprivatisierung zustimmt. Wir haben noch einige Wochen Zeit, um das zu verhindern. Macht mit: schaut das Video an und werdet aktiv. Verbreitet das Video in euren Netzwerken und Blogs, nutzt es f&uuml;r Infoveranstaltungen und Kinoabende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JQioBNTc4Bk&amp;feature=youtu.be\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand via YouTube<\/a>\n<p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"480\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/JQioBNTc4Bk\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Jetzt unterschreiben! Aufruf &bdquo;Bundesfernstra&szlig;engesellschaft verhindern&ldquo;<\/strong><br>\nPrivatem Kapital soll &uuml;ber eine Bundesfernstra&szlig;engesellschaft (BFG) der Zugriff auf Autobahnen und Bundesstra&szlig;en erm&ouml;glicht werden. Wir sagen: Nein! Denn das ist nur der Anfang einer gro&szlig;en Privatisierungsinitiative. Der Neu- und Ausbau und der Betrieb der Bundesfernstra&szlig;en soll privatisiert werden, damit Versicherungen, Banken und Baukonzerne daraus hohe Renditen ziehen k&ouml;nnen. Insgesamt geht es dabei um ein Privatisierungsvorhaben von mindestens 150 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/civi-public\/?page=CiviCRM&amp;q=civicrm\/petition\/sign&amp;sid=20&amp;reset=1\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. 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