{"id":37263,"date":"2017-03-03T15:57:36","date_gmt":"2017-03-03T14:57:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263"},"modified":"2017-03-03T15:57:36","modified_gmt":"2017-03-03T14:57:36","slug":"hinweise-des-tages-ii-286","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h01\">Altersarmuts-Risiko schreitet weiter voran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h02\">6,99 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h03\">Fl&uuml;chtlingsabwehr in Nordafrika (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h04\">Trostloser als vor 150 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h05\">Claus Weselsky am Telefon: Sollen wir besser nachts streiken?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h06\">&ldquo;Da helfen nur die Rechtspopulisten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h07\">Pay Rise: Wachen die europ&auml;ischen Gewerkschaften auf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h08\">US-Ratio: Entspannung zwischen Atomm&auml;chten schlecht, Aufr&uuml;stung nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h09\">Krieger an der Ostflanke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h10\">Rheinmetall verbucht starke Gewinne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h11\">Strahlende Fracht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h12\">Urlaubsinseln oder Aufnahmelager? Der griechische Tourismus im Schatten der Fl&uuml;chtlingskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h13\">&ldquo;Nicht hinter Brandschutzregeln verstecken&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h14\">Geschlossene Leserforen bei Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h15\">Ex-ARD-Redakteur Br&auml;utigam &uuml;ber die Tagesschau: &bdquo;Die M&auml;ngel sind institutionell&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h16\">Zu guter Letzt: Deutscher Botschafter schl&auml;gt Zelt vor t&uuml;rkischem Au&szlig;enministerium auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37263#h17\">Das Letzte: Bundestagswahl 2017 &ndash; Angst vor Fake News, L&uuml;gen und Verleumdungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Altersarmuts-Risiko schreitet weiter voran<\/strong><br>\nWie der gestern ver&ouml;ffentlichte Armutsbericht des Parit&auml;tischen zeigt, nimmt die Armutsrisikoquote bei RentnerInnen und Pension&auml;rInnen schneller zu als in der Gesamtbev&ouml;lkerung. Ein Ende dessen ist nicht absehbar.<br>\nRentnerinnen und Rentner entwickeln sich zu einer Bev&ouml;lkerungsgruppe mit besonders ausgepr&auml;gtem Armutsrisiko, wie der heute ver&ouml;ffentlichte Armutsbericht des Parit&auml;tischen Gesamtverbands und weiterer Verb&auml;nde zeigt. Vor zw&ouml;lf Jahren war die Armutsrisikoquote bei RentnerInnen und Pension&auml;rInnen mit 10,7 Prozent noch deutlich niedriger als die Armutsrisikoquote der Gesamtbev&ouml;lkerung mit 14,7 Prozent. Seitdem ging es mit beiden tendenziell nach oben, bei den &Auml;lteren allerdings in noch h&ouml;herem Tempo. Seit 2014 &uuml;bertrifft die Armutsrisikoquote bei RentnerInnen und Pension&auml;rInnen die der Gesamtbev&ouml;lkerung, und sie schreitet weiter mit Siebenmeilenstiefeln voran. 2015 lag sie bei 15,9 Prozent &ndash; gegen&uuml;ber 15,7 Prozent in der Gesamtbev&ouml;lkerung. Beides sind neue H&ouml;chstwerte.<br>\nUnd das Ende der Fahnenstange ist l&auml;ngst nicht erreicht. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten werden zunehmend Besch&auml;ftigte in Rente gehen, deren Erwerbsleben von prek&auml;rer und atypischer Arbeit, von Niedrigl&ouml;hnen und von Phasen der Arbeitslosigkeit gepr&auml;gt war. Zugleich wird das Rentenniveau nach derzeitiger Rechtslage weiter nach unten gehen. Das bedeutet: Das Armutsrisiko &auml;lterer Menschen nimmt nicht ab, sondern steigt weiter an. Die Bundesregierung scheint davor die Augen zu verschlie&szlig;en<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/2013\">annotazioni<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>6,99 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen<\/strong><br>\n2,57 Millionen Arbeitslose gab es im Dezember 2016. Doch mit &uuml;ber 6,99 Millionen lebten mehr als zweieinhalbmal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter rund zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterst&uuml;tzung ben&ouml;tigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.<br>\nIm Dezember (teilweise aktuellste verf&uuml;gbare Werte durch Wartezeiten in der Statistik) gab es 2,57 Millionen Arbeitslose gem&auml;&szlig; der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA). Gleichzeitig lebten aber &uuml;ber 6,99 Millionen Menschen von Arbeitslosengeld und\/oder Hartz-IV-Leistungen. Rund 823.000 Menschen bezogen Arbeitslosengeld und &uuml;ber 6,2 Millionen Menschen lebten in einem Hartz-IV-Haushalt, einer so genannten Bedarfsgemeinschaft, darunter rund 1,99 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (November 2016). 74.000 (gerundeter Wert aus Oktober, aktuelle Zahlen sind nur mit Wartezeit verf&uuml;gbar) von ihnen waren Doppelbezieher von Arbeitslosengeld und Hartz-IV-Leistungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/allgemein\/699-millionen-menschen-leben-von-arbeitslosengeld-oder-hartz-iv-leistungen\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<p><strong>dazu: Wer arm ist, wird noch &auml;rmer<\/strong><br>\nNoch mehr Deutsche als bislang sind von Armut bedroht. Ausgerechnet ihnen h&ouml;ren Politiker immer weniger zu. Der Trend verselbstst&auml;ndigt sich und bedroht die Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2017-03\/einkommen-armut-deutschland-vermoegen-klientelpolitik\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ja, ja, ja, das wei&szlig; man nicht erst seit heute. Man kann das nur noch mit hilfloser Wut lesen. Die Politik hat bisher nichts unternommen und wird das Thema sobald der Bundestagswahlkampf vorbei ist wieder ignorieren. Auch die SPD oder gerade die SPD. Denn der Turboantrieb f&uuml;r diese Entwicklung war und ist die Agenda 2010 und deren tragende S&auml;ule die Hartz-IV Gesetze. In einem <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kolumne-German-Angst\/!5384317\/\">erhellenden Kommentar<\/a> zu dieser Thematik, in einer taz dieser Woche, stand zu lesen: &ldquo;ALG II ist eine kafkaesk durchb&uuml;rokratisierte Armutsmaschine.&rdquo; Pr&auml;ziser l&auml;sst es sich nicht formulieren. Hartz-IV ist ein System, das auf Repression und Schikanen basiert, das die Betroffenen dem&uuml;tigt und ihnen die W&uuml;rde raubt. Wie soll jemand der in diesem System gefangen ist das notwendige Selbstvertrauen und den notwendigen Optimismus aufbringen um auf dem Arbeitsmarkt wieder Fu&szlig; zu fassen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingsabwehr in Nordafrika (III)<\/strong><br>\nMit Gespr&auml;chen in Tunesien setzt Bundeskanzlerin Angela Merkel am heutigen Freitag ihre Verhandlungen &uuml;ber den Ausbau der Fl&uuml;chtlingsabwehr in Nordafrika fort. Nach ihrer gestrigen Zusammenkunft mit dem &auml;gyptischen Staatspr&auml;sidenten Abd al Fattah al Sisi und dem &auml;gyptischen Ministerpr&auml;sidenten Sherif Ismail wird sie in Tunesien nun mit Pr&auml;sident B&eacute;ji Ca&iuml;d Essebsi und Ministerpr&auml;sident Youssef Chahed zusammentreffen. Gegenstand der Gespr&auml;che ist unter anderem die beschleunigte Abschiebung von Tunesiern ohne g&uuml;ltige Aufenthaltspapiere aus der Bundesrepublik in ihr Herkunftsland. Unklar ist, ob auch die sogenannten Auffanglager f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge diskutiert werden, die die Bundesregierung in Tunesien zu errichten vorgeschlagen hat; der &auml;gyptische Staatspr&auml;sident Abd al Fattah al Sisi hat gestern das Ansinnen, &ldquo;Auffanglager&rdquo; in &Auml;gypten zu errichten, offiziell zur&uuml;ckgewiesen. Berlin arbeitet seit einigen Jahren immer enger mit Tunis in der Fl&uuml;chtlingsabwehr zusammen, liefert Technologie zur Grenzabschottung und trainiert tunesische Grenzpolizisten. Ein tunesischer Offizier wird mit der &Auml;u&szlig;erung zitiert: &ldquo;Bis sp&auml;testens 2020 wird an allen Grenzen Tunesiens nach deutschem Standard patrouilliert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59552\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Fl&uuml;chtlinge mit wenig Hoffnung<\/strong><br>\nWenn Bundeskanzlerin Merkel &Auml;gypten und Tunesien besucht, geht es vor allem um die Fl&uuml;chtlingsfrage. Aber wer kommt eigentlich aus Nordafrika nach Europa? Und welche Chancen haben diese Menschen, bleiben zu d&uuml;rfen? Ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nordafrika-fluechtlinge-mit-wenig-hoffnung-1.3402231\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trostloser als vor 150 Jahren<\/strong><br>\nDer durchschnittliche Jahresverdienst stieg zwischen 1871 und 1913 h&uuml;bsch an. Fast k&ouml;nnte man sagen: Er tat es best&auml;ndig und ohne Unterbrechung. Arbeitnehmer in Handel und Verkehr verdoppelten in dieser Zeit ihren nominalen Durchschnittslohn sogar. Die Wertsch&ouml;pfung in Millionen Reichsmark wuchs in allen Wirtschaftsbereichen. In allen Einkommensstufen au&szlig;er der untersten (bis zu 900 Reichsmark Jahreseinkommen) konnten zwischen 1896 und 1912 Zunahmen verzeichnet werden.<br>\nDas sind nur einige Zahlen, die mit dem Abstand von einem Jahrhundert nun wirklich nicht an Spannung gewinnen. Aufschlussreich sind sie nat&uuml;rlich dennoch: Oh ja, den Deutschen ging es gut unter ihren beiden Wilhelms und dem einen kurzen Friedrich. An allt&auml;glichen Ph&auml;nomenen konnte man das viel besser sehen als mit &ouml;der Statistik. Es fuhren Stra&szlig;enbahnen, man b&uuml;gelte elektrisch und das Warenangebot erg&auml;nzte die vorher eher k&auml;rgliche Tafel. Der Unterschied in den St&auml;dten h&auml;tte zwischen den Jahren des beginnenden Kaiserreichs und dem Vorabend des Weltkrieges nicht gr&ouml;&szlig;er sein k&ouml;nnen. Bei Licht betrachtet, war der Fortschritt zu erkennen: Und bei Licht konnte man jetzt fast alles betrachten, wenn man unter der Stra&szlig;enlaterne stand und guckte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1043512.trostloser-als-vor-jahren.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Claus Weselsky am Telefon: Sollen wir besser nachts streiken?<\/strong><br>\nClaus Weselsky von der GDL f&uuml;r ein Interview zu erwischen, geh&ouml;rt sicher nicht zu den einfachsten Unternehmungen. Willig war er, keine Frage. Aber Termine, ein Flughafenaufenthalt mit unz&auml;hligen Nebenger&auml;uschen, Verhandlungen und Schlichtungen f&uuml;hrten zu einigen Terminverschiebungen. Weselsky aber &ndash; das kann ich voller &Uuml;berzeugung sagen &ndash; m&ouml;chte Zusagen einhalten, und so kam das Gespr&auml;ch mit ihm am 28. Februar 2017 doch noch zustande. Vom Hotelzimmer aus, und zwischen einer kurzen Nacht und der n&auml;chsten Schlichtungsrunde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neulandrebellen.de\/2017\/03\/claus-weselsky-am-telefon-sollen-wir-besser-nachts-streiken\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Da helfen nur die Rechtspopulisten&rdquo;<\/strong><br>\nKurzweilige &Ouml;konomie-Lektionen beim S&uuml;dtirol-Besuch eines Querdenkers: Warum Stephan Schulmeister* einl&auml;dt, in die Haut von Herrn Sch&auml;uble zu schl&uuml;pfen.<br>\nSalto.bz: Herr Schulmeister, alles freut sich, dass die Wirtschaft wieder anzieht &ndash; und dann kommt ein Wirtschaftsforscher zu Besuch, der behauptet: die schwierigste Phase der gro&szlig;en Krise liegt nicht hinter uns, sondern vor uns. Warum sind Sie davon &uuml;berzeugt?<br>\nStephan Schulmeister: Weil die Politik sich weiterhin an jenen Empfehlungen orientiert, die uns in diese Krise gest&uuml;rzt haben. Das hei&szlig;t, es wird weiterhin versucht, Arbeitslosigkeit zu bek&auml;mpfen, indem man das Arbeitslosengeld k&uuml;rzt und den K&uuml;ndigungsschutz lockert. Man versucht die Staatsverschuldung weiterhin mit einer Sparpolitik zu bek&auml;mpfen &ndash; und Europa befindet sich seit fast zehn Jahren in einer Stagnation.<br>\nWas konkret ist also das Problem?<br>\nWir haben ein systemisches Problem: Wir haben immer mehr Finanzverm&ouml;gen, weil die privaten Haushalte, besonders jene, denen es besser geht, weiter sparen und ihr Geld in Aktien, Anleihen, Sparb&uuml;cher anlegen &ndash; im Glauben, dass es etwas wert ist, ihre Pension sichern wird und so weiter. Doch leider Gottes wurden nicht die realen Werte geschaffen, die jedes Finanzkapital decken m&uuml;ssen. Denn die Realinvestitionen stagnieren nicht nur seit zehn Jahren, sie sind eigentlich sogar zur&uuml;ckgegangen. Das hei&szlig;t, wodurch ist das Finanzkapitel heute gedeckt? Ausschlie&szlig;lich durch Finanzschulden und faule Kredite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.salto.bz\/de\/article\/15022017\/da-helfen-nur-die-rechtspopulisten\">Salto.bz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pay Rise: Wachen die europ&auml;ischen Gewerkschaften auf?<\/strong><br>\nDie europ&auml;ischen Gewerkschaftsvereinigungen fordern h&ouml;here L&ouml;hne. &bdquo;Pay Rise&ldquo; hei&szlig;t die Kampagne, die in ganz Europa die Umverteilung in den Blick nimmt. Ganz aus dem Blick geraten ist die Schieflage bei der Lohnentwicklung, die vom deutschen Modell ausging.<br>\nEs ist soweit, und wir haben es fast nicht rechtzeitig bemerkt. Die L&ouml;hne werden jetzt sp&uuml;rbar steigen. H&auml;tten wir das geahnt, dieser Beitrag w&auml;re wohl nie erschienen. Nicht nur der Kanzlerkandidat der SPD spricht sich f&uuml;r steigende L&ouml;hne aus. Nein, auch der Europ&auml;ische Gewerkschaftsbund &ndash; der keine tarifpolitischen Kompetenzen hat &ndash; fordert h&ouml;here L&ouml;hne in Europa (hier). Beide h&auml;tten besser, bevor sie gro&szlig;e Ank&uuml;ndigungen machen und Kampagnen initiieren, vorher mit denjenigen reden sollen, die f&uuml;r die Tarifpolitik tats&auml;chlich zust&auml;ndig sind.<br>\nDort ist die Botschaft, die z.B. von der EGB (Europ&auml;ischer Gewerkschaftsbund) Konferenz Mitte Februar 2017 ausgegangen sein soll, gar nicht angekommen. Ein vernachl&auml;ssigbares Kommunikationsproblem oder doch eher ein sehr unterschiedliches Verst&auml;ndnis der beteiligten Akteure dar&uuml;ber wer, wo und wann, wie viel Lohnerh&ouml;hung im Verh&auml;ltnis zu was und aus welchem Begr&uuml;ndungszusammenhang erhalten soll? In deutschen Medien ist die Kampagne jedenfalls auch noch nicht angekommen. Das liegt vielleicht an der sehr unkonkreten Ausgestaltung der Kampagne, insbesondere was die Rolle der deutschen Tarifparteien angeht. Aber das kann ja noch werden.<br>\nAuff&auml;llig ist in jedem Fall, dass die Argumente f&uuml;r die unzweifelhaft notwendigen Lohnerh&ouml;hungen sich &uuml;berwiegend auf die Finanzmarktkrise, ihre Folgen, den Umgang mit ihr und die sich daraus entwickelnden Konsequenzen beziehen. Die Zeit vor 2008 findet in der Begr&uuml;ndung keine Erw&auml;hnung. Kein Zufall also, dass in der &ouml;konomischen Herleitung des TUAC Experten (Gewerkschaftsberater bei der OECD) f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Lohnentwicklung das Beispiel Deutschland von vor der Finanzmarktkrise gar nicht auftaucht (hier). Das kann ja wohl nur hei&szlig;en, dass Deutschland ein &ouml;konomischer und tarifpolitischer Zwerg bei einer europ&auml;ischen Betrachtung der Einkommensrelationen ist. Man lernt ja nie aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2017\/03\/pay-rise-wachen-die-europaeischen-gewerkschaften-auf\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>US-Ratio: Entspannung zwischen Atomm&auml;chten schlecht, Aufr&uuml;stung nicht<\/strong><br>\nAls Trump davon sprach bessere Beziehungen zu Russland anzustreben, war das Entsetzen beidseits des Atlantiks gro&szlig;. Nun, da der US-Pr&auml;sident die Milit&auml;rausgaben drastisch erh&ouml;hen m&ouml;chte, regt sich im Gegensatz dazu keine sp&uuml;rbare Kritik. Weniger Kriegsgefahr scheint gef&auml;hrlich, mehr geht in Ordnung. Auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kommt eine stattliche Erh&ouml;hung der deutschen Milit&auml;rausgaben sehr entgegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/47175-us-aufr%C3%BCstung-russland-deutschland-von-der-leyen\/\">RT deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: Zwei Prozent in zwei Versionen<\/strong><br>\nIrgendwie fragt man sich gerade, ob der politische Aschermittwoch bis zur Bundestagswahl im Herbst verl&auml;ngert wurde. Da touren der deutsche Au&szlig;enminister und seine Kollegin vom Verteidigungsressort fast zeitgleich durch die drei baltischen Republiken. Und w&auml;hrend SPD-Mann Gabriel &ndash; mit einem Tag Vorsprung &ndash; das Zwei-Prozent-NATO-Aufr&uuml;stungsziel als unrealistisch und nicht w&uuml;nschenswert bezeichnet, betont die CDU-Frau von der Leyen keine 24 Stunden sp&auml;ter an gleicher Stelle, dass Deutschland selbstverst&auml;ndlich zu allen eingegangenen Verpflichtungen steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1043589.zwei-prozent-in-zwei-versionen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krieger an der Ostflanke<\/strong><br>\nGleich zwei Bundesminister halten sich derzeit zu Truppenbesuchen im Baltikum auf. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen &raquo;informierte&laquo; sich am Donnerstag in Estland &uuml;ber den Stand der NATO-Luftverteidigung. Sie nutzte die Gelegenheit, um drastische Erh&ouml;hungen des deutschen Milit&auml;retats anzuk&uuml;ndigen. Die Bundesrepublik sei &raquo;in der Pflicht&laquo;, ihre Milit&auml;rausgaben auf das offizielle NATO-Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben, so die CDU-Politikerin. Das sei eine langfristige Aufgabe, die nicht in einem Jahr zu erledigen sei. Derzeit liegt der Etat des Verteidigungsministeriums bei 1,4 Prozent des BIP.<br>\nParallel dazu besuchte Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel (SPD) den St&uuml;tzpunkt der Bundeswehr in der litauischen Ortschaft Rukla. Dort sind seit einigen Wochen 450 deutsche Soldaten als Kern eines multinationalen NATO-Bataillons stationiert. &Auml;hnliche, jeweils 1.000 Milit&auml;rs umfassende Einheiten wurden nach Estland und Lettland verlegt. Gabriel lobte den Einsatz der Bundeswehr in Litauen und erkl&auml;rte, er werde so lange fortgesetzt, wie es &raquo;n&ouml;tig&laquo; sei. Er habe gro&szlig;es Verst&auml;ndnis f&uuml;r die baltischen Besorgnisse angesichts der starken russischen Milit&auml;rpr&auml;senz nahe der Grenze zu den baltischen Staaten. Diese sei &raquo;v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, weil von den baltischen Staaten null Bedrohung ausgeht&laquo;, so Gabriel.<br>\nZu den Aufr&uuml;stungsforderungen seiner Kabinettskollegin &auml;u&szlig;erte er sich ausweichend. Das Ziel von zwei Prozent des BIP sei &raquo;unrealistisch&laquo;. Gabriel sprach sich daf&uuml;r aus, die Aufwendungen der NATO f&uuml;r die Abwehr von &raquo;Hybridkriegf&uuml;hrung&laquo; und Cyberangriffen zu erh&ouml;hen. Hier gebe es ebenso echten Bedarf wie bei der Schaffung von Medien, die gegen &raquo;Falschnachrichten&laquo; vorgingen. Zu diesem Zweck unterh&auml;lt auch die EU in der estnischen Hauptstadt Tallinn eine Dienststelle, die sich der Widerlegung russischer &raquo;Desinformation&laquo; widmet. Wird eine derartige Nachricht der EU-Propagandisten ihrerseits als &raquo;Fake News&laquo; widerlegt, hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel regelm&auml;&szlig;ig, die kritisierten Meldungen seien auf &raquo;Fehler freier Mitarbeiter&laquo; zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Das l&auml;sst auf die Sorgfalt schlie&szlig;en, mit der die EU die Fachaufsicht &uuml;ber die meist aus Osteuropa stammenden und &uuml;ber ihre Sprachkenntnisse hinaus offenbar vor allem politisch qualifizierten &raquo;freien Mitarbeiter&laquo; aus&uuml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2017\/03-03\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rheinmetall verbucht starke Gewinne<\/strong><br>\nDas boomende Gesch&auml;ft mit R&uuml;stungsg&uuml;tern hat dem D&uuml;sseldorfer Unternehmen Rheinmetall Chart zeigen 2016 deutlich mehr Gewinn beschert. Das operative Ergebnis schnellte im vergangenen Jahr um 23 Prozent auf 353 Millionen Euro nach oben. Der Umsatz wuchs um acht Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.<br>\nDie R&uuml;stungssparte steuerte besonders viel zu dem Konzernaufschwung bei: Der Umsatz in diesem Gesch&auml;ftsfeld stieg um 300 Millionen Euro auf 2,9 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis des R&uuml;stungsgesch&auml;fts stieg um 63 Prozent auf 147 Millionen Euro.<br>\nMit dem lange defizit&auml;ren R&uuml;stungsgesch&auml;ft verdient Rheinmetall seit 2015 wieder Geld. Der Konzern profitiert davon, dass viele L&auml;nder im milit&auml;rischen wie im zivilen Bereich aufr&uuml;sten. Rheinmetall entwickelt und produziert Panzer wie etwa den Puma oder Leopard, Waffen und Munition und ist auch auf den Gebieten der Flugabwehr und Elektronik unterwegs. Auch die Auftragsb&uuml;cher sind prall gef&uuml;llt: Der Auftragsbestand stieg auf rund 6,7 Milliarden Euro an.<br>\nAuch das zweite Gesch&auml;ftsfeld &ndash; die Automobilzulieferung &ndash; verzeichnete wachsenden Umsatz und Gewinn. Der Anstieg des operativen Ergebnisses fiel mit 8,3 Prozent allerdings geringer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/rheinmetall-ruestungsboom-beschert-waffenbauer-mehr-gewinn-a-1136832.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Beobachter wie SIPRI stellen eine Zunahme auf dem R&uuml;stungssektor fest, mit Rheinmetall best&auml;tigt ein Konzern die Entwicklung. Lediglich die Bundesregierung &ndash; und insbesondere das von SPD-Mitgliedern gef&uuml;hrte Bundeswirtschaftsministerium &ndash; scheint ein Problem damit zu haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Strahlende Fracht<\/strong><br>\nDie EnBW will hochradioaktive Brennst&auml;be vom Kernkraftwerk Obrigheim ins Zwischenlager nach Neckarwestheim bringen. Erstmals sollen Castor-Beh&auml;lter mit radioaktiven Brennst&auml;ben per Schiff ihr Ziel erreichen. Dagegen regt sich Protest.<br>\nEin Schiff wird kommen. Auf dem Neckar. Gechartert von der Energie Baden-W&uuml;rttemberg (EnBW). Aber im Gegensatz zum ber&uuml;hmten Schlager, mit dem Lale Andersen im Herbst 1960 die Hitparade st&uuml;rmte, bringt es nichts, was gl&uuml;cklich macht. Vielmehr f&uuml;rchten sich Flussanrainer vor dessen strahlender Fracht: zum ersten Mal will die EnBW in Deutschland hochradioaktiven Atomm&uuml;ll auf dem Wasserweg transportieren. Insgesamt 342 verbrauchte Brennelemente aus dem im R&uuml;ckbau befindlichen Atomkraftwerk Obrigheim sollen auf eine mehr als 50 Kilometer lange Flussreise durchs Schwabenland gehen. Ziel der Schifffahrt ist das Gemeinschaftskernkraftwerk Neckarwestheim (GKN). Dort hat der Energiekonzern noch einen Atommeiler in Betrieb. Auf dem Gel&auml;nde der Nuklearanlage befindet sich auch ein Zwischenlager f&uuml;r hochradioaktive Abf&auml;lle, in das die strahlende Fracht aus Obrigheim eingelagert werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/309\/strahlende-fracht-4226.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Urlaubsinseln oder Aufnahmelager? Der griechische Tourismus im Schatten der Fl&uuml;chtlingskrise<\/strong><br>\nLesbos und Agathonisi sind beliebte Urlaubsziele. Die eine besitzt, als drittgr&ouml;&szlig;te Insel des Landes eine lange Tradition im Tourismus. Die andere ist besonders bei Individualreisenden sehr beliebt. Doch dann kommen zu den Touristen die Fl&uuml;chtlinge und weder das touristisch erfahrene Lesbos noch das jungfr&auml;uliche Agathonisi zeigen sich dem Ansturm gewachsen und erfahren 2016 enorme wirtschaftliche Einbu&szlig;en.<br>\nDie Menschen fragen sich, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen, wie sie ihr begegnen k&ouml;nnen und ob der Tourismus, von dem sie leben, unter diesen Umst&auml;nden noch eine Zukunft hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/feature\/swr2-feature-urlaubsinseln-oder-aufnahmelager\/-\/id=659934\/did=18872562\/nid=659934\/cvdred\/index.html\">SWR 2 Feature<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Nicht hinter Brandschutzregeln verstecken&rdquo;<\/strong><br>\nDie Stadt Gaggenau hat einen Auftritt des t&uuml;rkischen Justizministers untersagt. Offiziell geht es dabei um Sicherheitsbestimmungen. [&hellip;] F&uuml;r den Juristen Ralf Poscher, Professor f&uuml;r Staats- und Verwaltungsrecht an der Universit&auml;t Freiburg, verbirgt sich hinter dieser Absage jedoch ein politischer Konflikt, der im deutschen Grundgesetz begr&uuml;ndet ist: Die Versammlungsfreiheit gelte nur f&uuml;r Deutsche, nicht f&uuml;r Ausl&auml;nder in Deutschland &ndash; und das w&uuml;rde auch den t&uuml;rkischen Justizminister betreffen.<br>\n&ldquo;Der Grund daf&uuml;r liegt nicht in einer finsteren Fremdenfeindlichkeit des Grundgesetzes, sondern darin begr&uuml;ndet, dass das Grundgesetz Konflikte, wie wir sie in Deutschland in Bezug auf die T&uuml;rkei haben, gleichsam vorausgesehen hat und Vorkehrungen treffen wollte, dass eben nicht, innenpolitische Konflikte anderer L&auml;nder durch diese anderen L&auml;nder und (&hellip;) die Staatsangeh&ouml;rigen dieser L&auml;nder, die bei uns wohnen, hineingetragen werden.&rdquo;<br>\nEr w&uuml;rde sich w&uuml;nsche, sagte Poscher weiter, dass &ldquo;die Politik nicht versucht, sich hinter Brandschutzregeln zu verstecken&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/tuerkische-politiker-in-deutschland-nicht-hinter.1008.de.html?dram:article_id=380347\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Geschlossene Leserforen bei Spiegel Online<\/strong><br>\nEine Auswertung zeigt, dass die Kommentierbarkeit von Artikeln bei Spiegel Online in den letzten zwei Jahren massiv zur&uuml;ckgegangen ist. Insbesondere bei heiklen Themen wie Syrien, Afghanistan oder der Fl&uuml;chtlingskrise bleibt das Leserforum meist ausgeschaltet. Nun &auml;u&szlig;ert sich die Chefredaktion zu den Hintergr&uuml;nden. Derweil arbeitet Google an einer neuen Software. (&hellip;) Keine Antwort gab es auch auf die Frage, wie man bei SPON den Begriff &ldquo;Hate Speech&rdquo; &uuml;berhaupt definiere. Der Terminus ist in Mode gekommen und ebenso wie bei &ldquo;Fake News&rdquo; &ndash; oder beim Klassiker &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorie&rdquo; &ndash; fehlen die klaren Kriterien f&uuml;r eine Abgrenzung zur legitimen Polemik bzw. zur Meinung oder Kritik. Die Unsch&auml;rfe, der Graubereich, scheint gewollt zu sein. Denn de facto werden diese Begriffe benutzt, um unerw&uuml;nschte &Auml;u&szlig;erungen pauschal abzuwerten. Wer &ldquo;Fake News&rdquo;, &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorie&rdquo; oder &ldquo;Hate Speech&rdquo; sagt, der m&ouml;chte Texte l&ouml;schen oder zumindest mit dem Makel des Anst&ouml;&szlig;igen versehen &ndash; ob zurecht oder nicht, sei dabei dahingestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Geschlossene-Leserforen-bei-Spiegel-Online-3640146.html\">Paul Schreyer bei Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ex-ARD-Redakteur Br&auml;utigam &uuml;ber die Tagesschau: &bdquo;Die M&auml;ngel sind institutionell&ldquo;<\/strong><br>\nDer langj&auml;hrige Tagesschau-Redakteur Volker Br&auml;utigam hat bereits &uuml;ber 200 Programmbeschwerden auf Grund der seiner Meinung nach zu tendenzi&ouml;sen ARD-Berichterstattung verfasst. Im Gespr&auml;ch mit RT Deutsch Redakteur Kani Tuyala spricht er &uuml;ber seine Motivation und &uuml;ber Medien als Herrschaftsinstrument.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/47176-ex-ard-redakteur-brautigam-uber-medien\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Deutscher Botschafter schl&auml;gt Zelt vor t&uuml;rkischem Au&szlig;enministerium auf<\/strong><br>\nAnkara (dpo) &ndash; Das wird ihm die Arbeit deutlich einfacher machen: Der deutsche Botschafter in der T&uuml;rkei hat heute ein Zelt vor dem t&uuml;rkischen Au&szlig;enministerium in Ankara aufgeschlagen. Mit der praktischen Ma&szlig;nahme will Martin Erdmann (62) k&uuml;nftig Zeit und Benzin sparen, wenn er wie fast jeden Tag von seinen t&uuml;rkischen Kollegen einbestellt wird.<br>\n&ldquo;Wie ich festgestellt habe, muss ich mich ohnehin fast ununterbrochen im t&uuml;rkischen Au&szlig;enministerium aufhalten, wo mir diverse Protestnoten &uuml;berreicht werden&rdquo;, so Erdmann, w&auml;hrend er mit einem Gaskocher eine Dose Ravioli aufw&auml;rmt. &ldquo;Da dachte ich mir: Wieso bleibe ich nicht direkt vor Ort, anstatt mich jedes Mal &uuml;ber f&uuml;nf Kilometer durch den Hauptstadtverkehr zu k&auml;mpfen?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2017\/03\/botschafter.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Bundestagswahl 2017Angst vor Fake News, L&uuml;gen und Verleumdungen<\/strong><br>\nHackergruppen des russischen Geheimdienstes<br>\nHinter der ausf&uuml;hrlichen, ausschlie&szlig;lich negativen Deutschland-Berichterstattung steht vermutlich der &Auml;rger von Russlands Pr&auml;sident Putin &uuml;ber Bundeskanzlerin Merkel. Macht sie doch keinerlei Anstalten, die Krimannexion zu akzeptieren oder Russland aus der Verantwortung f&uuml;r den Krieg in der Ostukraine zu entlassen. Stattdessen versammelt sie die EU-L&auml;nder ein ums andere Mal hinter sich, die Sanktionen gegen Russland zu verl&auml;ngern.<br>\nDem Fall Lisa gingen die T&auml;uschungsman&ouml;ver mit den sogenannten gr&uuml;nen M&auml;nnchen auf der Krim voraus, die in Wirklichkeit russische Armee-Angeh&ouml;rige waren, die Verwirrstrategie um den Abschuss des Passagierflugzeuges MH 17 &uuml;ber der Ostukraine durch eine russische BUG-Rakete, wie internationale Experten nachwiesen. Au&szlig;erdem wohl der Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag, von dem die gr&uuml;ne Abgeordnete Beck konkret betroffen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundestagswahl-2017-angst-vor-fake-news-luegen-und.724.de.html?dram:article_id=380314\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.V.:<\/strong> Ein schlimmes Beispiel journalistischer Meinungsmache gegen Russland! Dies ist kein journalistischer &ldquo;Hintergrund&rdquo;, sondern ein Abgrund!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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