{"id":3727,"date":"2009-01-27T09:19:13","date_gmt":"2009-01-27T08:19:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3727"},"modified":"2009-01-28T09:07:28","modified_gmt":"2009-01-28T08:07:28","slug":"hinweise-des-tages-818","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3727","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Zumwinkel: Denn er wusste, was er tat<\/li>\n<li>Jeder Dritte in Pl&ouml;tzensee sitzt wegen Schwarzfahrens<\/li>\n<li>CDU blockiert Bek&auml;mpfung von Steueroasen<\/li>\n<li>USA arbeiten an neuem Bankenfonds<\/li>\n<li>Irland : Das EU-Wunderland schw&auml;chelt<\/li>\n<li>Baltische L&auml;nder : Von der Demokratie entt&auml;uscht<\/li>\n<li>Bund will Mehrheit der HRE &uuml;bernehmen <\/li>\n<li>Die BAFIN wusste bereits 2007 &uuml;ber die DePfa Bescheid<\/li>\n<li>Stellungnahme der Gewerkschaften zum &bdquo;G20-Krisengipfel &ldquo;<\/li>\n<li>Hartz IV trotz Arbeit: H&auml;ufig spielen fehlende Kinderbetreuung oder gesundheitliche Einschr&auml;nkungen eine Rolle<\/li>\n<li>Steuerzahler m&uuml;ssen Atomm&uuml;llkosten &uuml;bernehmen<\/li>\n<li>Rentenrendite bleibt deutlich positiv <\/li>\n<li>Konrad Wei&szlig;: Altert Deutschland wirklich?<\/li>\n<li>Bild, M&uuml;ller-Vogg: &ldquo;Jetzt r&uuml;ckt die Union nach links, st&auml;rkt so die FDP.&ldquo;<\/li>\n<li>Ranke-Heinemann: &bdquo;Ich fasse es nicht, was sich der Papst leistet&ldquo;<\/li>\n<li>Exzellenzinitiative Lehre gestartet: fzs erwartet wenig Resonanz<\/li>\n<li>Nochmals: M&uuml;ntefering: &ldquo;Die Linkspartei vertritt nationale soziale Politik&rdquo;<\/li>\n<li>Bertha-von-Suttner-Kunst- und Medienpreis<\/li>\n<\/ul><p>Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\n<!--more--><br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3727&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Hans Leyendecker: Denn er wusste, was er tat <\/strong><br>\nGlimpfliches Ende f&uuml;r Klaus Zumwinkel: Das Bochumer Gericht erspart dem ehemaligen Postchef eine Haftstrafe &ndash; und doch verurteilt es ihn mit deutlichen Worten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt2m1\/wirtschaft\/466\/456136\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Heribert Prantl: Bew&auml;hrung? Bew&auml;hrung! <\/strong><br>\nIn einer solchen Situation ist der Glaube an die gesellschaftsmedizinische Kraft des Strafrechts noch gr&ouml;&szlig;er als sonst. Dieser Glaube ist ein Irrglaube &ndash; weil eine Strafe nur die Tat bestrafen kann, weil das Gericht Zumwinkel also nur f&uuml;r seine Steuerhinterziehung zur Verantwortung ziehen konnte, nicht aber f&uuml;r die Schlechtigkeit des Systems und auch nicht f&uuml;r die unseligen Privatisierungsorgien, die der Manager Zumwinkel einst mitgefeiert hat. <\/p>\n<p>Das Strafrecht ist ein h&ouml;lzerner Handschuh; Reparaturen in der Gesellschaft sind mit ihm kaum zu bewerkstelligen. Trotzdem sind diese Reparaturarbeiten notwendig. Bis zum Platzen der Finanzblase haben sich Gro&szlig;manager und ihre Unternehmen dumm und d&auml;mlich verdient; die Zeche daf&uuml;r zahlt der Steuerzahler mit Milliardenkrediten. Die Politik wird &uuml;berlegen m&uuml;ssen, wie man die Profiteure des alten Systems zur Kasse bitten kann, diejenigen also, die so aberwitzig finassiert und abkassiert haben, dass jetzt der Staat der Wirtschaft mit aberwitzigen Summen aufhelfen muss. Die Gesellschaft steht vor einem Abgrund von ungerechtfertigter Bereicherung, und es ist an der Zeit, diesen Abgrund auszuleuchten. Das freilich war nicht Aufgabe des Steuerstrafverfahrens gegen Zumwinkel.<\/p>\n<p>Der Fall des Klaus Zumwinkel war und ist ein Exempel, an dem kein Exempel statuiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt2l2\/wirtschaft\/474\/456144\/text\/%20\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Merkw&uuml;rdig, dass &uuml;berhaupt nicht mehr auf die Tatsache eingegangen wird, dass Zumwinkel nach den Kriterien des Bundesgerichtshofs zu Haft verurteilt worden w&auml;re, wenn nicht &bdquo;zuf&auml;llig&ldquo; der Durchsuchungsbeschluss einen Tag zu sp&auml;t ausgestellt worden w&auml;re und damit nicht weitere Betr&auml;ge seiner Steuerhinterziehung von 1986 bis 2001 als verj&auml;hrt behandelt werden mussten. <\/em><\/p>\n<p>Merkw&uuml;rdig auch die W&uuml;rdigung seiner Lebensleistung: 120000 Arbeitspl&auml;tze gingen der Deutschen Post infolge &raquo;Liberalisierung&laquo; des Post- und Logistikbereichs verloren. Unter Zumwinkel haben sich die Arbeitsbedingungen in dem Konzern deutlich verschlechtert. Die Schlie&szlig;ung von Postfilialen und die Demontage von Briefk&auml;sten das sind mit seine Verdienste.<\/p>\n<p>Und noch etwas: Zumwinkel muss eine Geldauflage von 1 Million Euro bezahlen, das Bu&szlig;geld betr&auml;gt also gerade mal die H&ouml;he des Betrags, der der Gerichtsverhandlung als Steuerhinterziehung zugrunde lag. Besonders schmerzhaft, d&uuml;rfte diese Zahlung f&uuml;r Zumwinkel nicht sein. 2006 verbesserte sich seine Verg&uuml;tung um 27 % auf 4,2 Millionen Euro. Er hatte laut FTD zum Prozessauftakt angegeben, dass sein privates Verm&ouml;gen nach der R&uuml;ckzahlung der Steuerschulden von &uuml;ber 3,9 Mio. Euro noch 8 Mio. Euro betr&auml;gt. Zudem besitzt er eine Burg am Gardasee, deren Wert er auf weitere 5 Mio. Euro beziffert. Au&szlig;erdem stehen im noch Pensionszahlungen der Deutschen Post in H&ouml;he von 1,1 Mio. Euro j&auml;hrlich zu.<\/p>\n<p>Zum Ende des Jahres 2006 betrug das Verm&ouml;gen seiner Stiftung unter dem Namen &bdquo;Devotion Family Foundation&ldquo; mehr als 11,8 Millionen Euro, berichtet die SZ.<\/p>\n<p>Dem notorischen Steuerhinterzieher wird es jedenfalls nicht so ergehen, wie den notorischen Schwarzfahrern der &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel in Berlin die zu Ersatzfreiheitsstrafen verurteilt wurden, weil sie ihre Geldstrafe nicht bezahlen konnten.<\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Jeder Dritte in Pl&ouml;tzensee sitzt wegen Schwarzfahrens<\/strong><br>\nJedes Jahr m&uuml;ssen Hunderte ins Gef&auml;ngnis, weil sie BVG-Strafen nicht zahlten. Und das trotz der chronischen &Uuml;berbelegung der Berliner Haftanstalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Ploetzensee-Schwarzfahrer-BVG-Berliner-Justiz;art270,2684962\">Berliner Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em>Und noch etwas aus der FAZ: <\/em><\/p>\n<p><strong>Keine Klassenjustiz<\/strong><br>\nDoch auch vielen anderen f&auml;llt es schwer, ihr Scherflein an den Fiskus abzuf&uuml;hren. Mogeleien bei Bewirtungsquittungen oder der Pendlerpauschale sind verbreitet. Je niedriger die Steuers&auml;tze sind und je &uuml;berschaubarer das Steuerrecht, desto eher wird die eigene Steuerschuld akzeptiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C\/Doc~E0E5704FBDE3B4CA59F6E788D4ED2C048~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die FAZ bleibt ihrer abwiegelnden Linie treu. Wir sind alles kleine Zumwinkels. Steuerhinterziehung als Kavaliersdelikt. Und weil ja alles nicht so schlimm ist, braucht man die Steueroasen auch nicht trocken zu legen.<br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>CDU blockiert Bek&auml;mpfung von Steueroasen<\/strong><br>\nDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat der CDU vorgeworfen, die Bek&auml;mpfung von Steuerhinterziehung und Steueroasen zu blockieren. Der Fall des ehemaligen Postchefs Klaus Zumwinkel, der heute sein &ndash; in vielen Augen zu mildes -Urteil entgegennehmen wird, zeige deutlich, welch hohe Millionenbetr&auml;ge reiche Leute durch Steuerhinterziehung der Allgemeinheit vorenthalten. &ldquo;Dass die CDU dennoch selbst die unzureichenden Vorschl&auml;ge von Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck blockiert, zeigt einmal mehr, f&uuml;r wen sie Politik macht: W&auml;hrend normale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Steuern Banken retten m&uuml;ssen, str&auml;ubt sich die CDU hartn&auml;ckig dagegen, reiche Menschen und Unternehmen endlich in die soziale Verantwortung zu nehmen&rdquo;, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailsicht\/datum\/2009\/01\/09\/attac-fordert-sofortigen-stopp-der-aktivitaeten-der-commerzbank-in-steueroasen\/?cHash=f13bc53540\">Attac<\/a><\/li>\n<li><strong>USA arbeiten an neuem Bankenfonds<\/strong><br>\nDie Zeit dr&auml;ngt: Die US-Wirtschaft befindet sich in einer schweren Rezession, und die Banken vergeben trotz Staatsgeld keine Kredite. Pr&auml;sident Obama arbeitet an einem neuen Rettungsfonds. Er wird voraussichtlich gr&ouml;&szlig;er &ndash; und an h&auml;rtere Auflagen gekn&uuml;pft.\n<p>Es steht praktisch jetzt schon fest, dass die Auflagen des Rettungsfonds f&uuml;r die Banken versch&auml;rft werden. George Bushs Finanzminister Henry Paulson wurde heftig kritisiert f&uuml;r seine aus Sicht vieler Politiker und &Ouml;konomen viel zu laxe Kontrolle &uuml;ber die Verwendung des Staatskapitals. Besonders die Tatsache, dass auf Kosten des Steuerzahlers gerettete Banken noch Dividenden und Boni aussch&uuml;tteten, sorgte in Washington f&uuml;r Verstimmung. <\/p>\n<p>Der designierte Finanzminister Geithner stellte gegen&uuml;ber dem Senat klar, dass die Zeiten der lockeren Hilfe vorbei sind. &ldquo;Wir werden den Effekt des Rettungspakets auf die Kreditvergabe genau messen und verfolgen. Gesunde Banken, die staatliche Hilfe beanspruchen, werden zuk&uuml;nftig verpflichtet werden, Kredit auszuweiten&rdquo;, k&uuml;ndigte Geithner an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Schleppende-Kreditvergabe-USA-arbeiten-an-neuem-Bankenfonds\/465748.html?p=1\">FTD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung A.M:<\/strong> Kommentar AM: Wenn das Kreditvolumen nur um 1,4 % zur&uuml;ckgegangen ist, dann ist das nicht dramatisch angesichts einer wirtschaftlichen Lage, bei der die Unternehmen wegen mangelnder Kapazit&auml;tsauslastung wenig Neigung f&uuml;r kreditfinanzierte Investitionen haben werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Baltische L&auml;nder : Von der Demokratie entt&auml;uscht <\/strong><br>\nDer Boom in den baltischen L&auml;ndern ist vorbei. Er war nur geborgt. Der Zorn der Menschen trifft jetzt vor allem Regierungen und Parlamente.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/1665057_Von-der-Demokratie-enttaeuscht.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Bund will Mehrheit der HRE &uuml;bernehmen <\/strong><br>\nDie Pl&auml;ne der Bundesregierung zum Einstieg bei der angeschlagenen Hypo Real Estate (HRE) werden konkreter. Union und SPD sind sich einig, dass der Bund eine &ldquo;Beherrschungsmehrheit&rdquo; von 50 Prozent plus einer Aktie an dem M&uuml;nchener Immobilienfinanzierer &uuml;bernehmen soll, erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen. Nur f&uuml;r den Notfall, dass die Gespr&auml;che mit HRE-Gro&szlig;aktion&auml;r J.C. Flowers &uuml;ber eine direkte Staatsbeteiligung erfolglos blieben, beh&auml;lt sich die Bundesregierung vor, die bisherigen Aktion&auml;re zwangsweise zu enteignen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bund-will-mehrheit-der-hre-uebernehmen;2134345\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Dass ein Gro&szlig;aktion&auml;r einer Bank gegen&uuml;ber dem Staat, der schon mit 92 Milliarden &euro; &ndash; also einem vielfachen des aktuellen Wertes dieses Unternehmen &ndash; das Unternehmen st&uuml;tzt, fordernd auftritt, ist ein Skandal. Dabei gilt meine Kritik nicht dem Gro&szlig;aktion&auml;r sondern den staatlichen Stellen und Personen, die einen solch miserablen Deal zulasten des Steuerzahlers gemacht haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die BAFIN wusste bereits 2007 &uuml;ber die DePfa Bescheid<\/strong><br>\nMit 92 Milliarden Euro st&uuml;tzt der deutsche Steuerzahler den angeschlagenen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate und ein Ende ist nicht abzusehen. Was wussten die Verantwortlichen? Wie konnte es soweit kommen? report M&Uuml;NCHEN mit brisanten Unterlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/das-erste\/report-muenchen\/report-rettungsschirm-hyporealestate-ID1232713501234.xml\">Report M&uuml;nchen<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Da kann man sich nur wundern. Am 24. Februar 2003 hat das Handelsblatt berichtet, das die Spitzen der Bundesregierung und die Spitzen der Banken und Versicherungen bei einem Treffen gemeinsam &uuml;ber die Gr&uuml;ndung einer Bad Bank beraten haben. Siehe hier: http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3599. Davon hat die BAFIN doch hoffentlich etwas mitbekommen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Stellungnahme der Gewerkschaften zum &bdquo;G20-Krisengipfel &ldquo;<\/strong><br>\nNach dem G20-Treffen muss die Zusammenarbeit auf allen Ebenen &ndash; G7, G8, Europa, OECD und internationale Finanzinstitutionen &ndash; erweitert werden, um eine Regulierungs-Arbitrage zu vermeiden und eine globale Reichweite der neuen Architektur zu gew&auml;hrleisten. Die Gewerkschaften als Organisationen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer m&uuml;ssen an<br>\ndiesen Verhandlungen und bei Entscheidungen in diesen Institutionen beteiligt werden. Sie und ihre Mitglieder haben wenig Vertrauen, dass Banker und Regierungen, die hinter verschlossenen T&uuml;ren zusammenkommen, die notwendigen und richtigen Entscheidungen zugunsten koordinierter Ma&szlig;nahmen der Wirtschaftsbelebung und der Re-Regulierung von Finanzm&auml;rkten, einer neuen internationalen Wirtschaftsordnung und zur Wiederherstellung der Verteilungsgerechtigkeit treffen. Es muss vollst&auml;ndige Transparenz, Offenheit und<br>\nKonsultation geben. Die Global Unions, die Internationalen Gewerkschaftsorganisationen sind bereit, bei diesem Prozess mitzuwirken.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/090127%20Hinweise%20Stellungnahme%20der%20Gewerkschaften.pdf\">ITUC CSI IGB, TUAC, Global Unions [PDF &ndash; 76 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diese Stellungnahme ist zwar schon etwas &auml;lter, doch ich habe dar&uuml;ber bisher nichts gelesen. Ich f&uuml;rchte den meisten unserer Leserinnen und Leser geht es auch so. Man mag ja, die eine oder andere Einsch&auml;tzung nicht teilen, aber immerhin hat die Gewerkschaft auf internationaler Ebene ihre Stimme erhoben. Bislang scheint der Appell jedoch in der &Ouml;ffentlichkeit und schon gar nicht in der Politik angekommen zu sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hartz IV trotz Arbeit: H&auml;ufig spielen fehlende Kinderbetreuung oder gesundheitliche Einschr&auml;nkungen eine Rolle<\/strong><br>\nRund 1,35 Millionen Erwerbst&auml;tige ben&ouml;tigen trotz Arbeit erg&auml;nzend Arbeitslosengeld II. Dabei handelt es sich aber nur selten um Vollzeitbesch&auml;ftigte, die ausschlie&szlig;lich aufgrund geringer Stundenl&ouml;hne bed&uuml;rftig sind, berichtet das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die meisten der sogenannten &bdquo;Aufstocker&ldquo; arbeiten weniger als 35 Stunden pro Woche. Einer Ausweitung der Arbeitszeit stehen h&auml;ufig gesundheitliche Einschr&auml;nkungen, eine fehlende Berufsausbildung und mangelnde Kinderbetreuungsm&ouml;glichkeiten entgegen. Befragungsergebnisse w&uuml;rden auf eine in der Regel hohe Arbeitsmotivation der Betroffenen hinweisen, betonen die N&uuml;rnberger Arbeitsmarktforscher. Die Aufstocker in Westdeutschland verdienen durchschnittlich sieben Euro pro Stunde brutto, die Aufstocker in Ostdeutschland sechs Euro. Die Mehrheit der ostdeutschen Singles und Alleinerziehenden bekommt sogar weniger als f&uuml;nf Euro brutto in der Stunde bezahlt.\n<p>Geringe L&ouml;hne sind aber nur selten die alleinige Ursache der Bed&uuml;rftigkeit, geht aus der IAB-Studie hervor. Beim &uuml;berwiegenden Teil der Aufstocker ist auch die Arbeitszeit entscheidend. So arbeitet nur jeder f&uuml;nfte abh&auml;ngig besch&auml;ftigte Aufstocker mehr als 35 Stunden pro Woche, mehr als jeder zweite dagegen weniger als 15 Stunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2009\/kb0209.pdf\">IAB [PDF &ndash; 1,7 MB]<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Studie liegt die Fragestellung zugrunde, welche Potentiale es gibt, den Leistungsbezug zu beenden bzw. ob im System der Grundsicherung gen&uuml;gend Anreize zur Ausweitung der Arbeitszeit gesetzt werden. Das erkenntnisleitende Interesse liegt also  darin, wie man Aufstocker &bdquo;aktivieren&ldquo; k&ouml;nnte, den Leistungsbezug zu beenden. Ein Mangel, der den Aussagewert weitgehend in Frage stellt, ist, dass betriebliche Faktoren die einer Beendigung im Wege stehen, bleibt ausdr&uuml;cklich unber&uuml;cksichtig. Dass gesundheitliche Einschr&auml;nkungen, unzureichende Ausbildung und fehlende Kinderbetreuungsm&ouml;glichkeiten Menschen daran hindern l&auml;nger zu arbeiten, soll nicht bestritten werden, die mindestens genauso entscheidende Frage w&auml;re aber, warum die Aufstocker keine Vollzeitarbeit angeboten bekommen. Zumal die Studie  eine &uuml;berdurchschnittlich hohe Arbeitsmotivation der Aufstocker feststellen und die Betroffenen durchaus bereit w&auml;ren &ndash; auch f&uuml;r die &auml;u&szlig;erst geringen L&ouml;hne &ndash; l&auml;nger zu arbeiten.<\/em><\/p>\n<p>Schockierend muten in der Studie die Berechungen an, welchen Lohnsatz ein Leistungsempf&auml;nger &bdquo;am Markt&ldquo; erzielen m&uuml;sste, um auf den Betrag der ihm zustehenden SGB-II-Leistungen zu kommen: &bdquo;Da sich die H&ouml;he der Transferleistung am Bedarf ausrichtet, ist der &Auml;quivalenzlohn stark von Gr&ouml;&szlig;e und Zusammensetzung der Bedarfsgemeinschaft abh&auml;ngig. Er liegt f&uuml;r Singles bei 4,41 Euro, f&uuml;r Alleinerziehende mit einem Kind unter 7 Jahren bei 5,86 Euro und bei Paaren ohne Kinder und einem Verdiener bei 7,41 Euro.&ldquo;<\/p>\n<p>Solche L&ouml;hne sollen also der Anreiz sein, der &bdquo;am Markt&ldquo; geboten werden m&uuml;sste, um Menschen aus der Bed&uuml;rftigkeit herauszuholen.<\/p><\/li>\n<li><strong>Steuerzahler m&uuml;ssen Atomm&uuml;llkosten &uuml;bernehmen <\/strong><br>\nDie Koalition hat einen &Auml;nderungsantrag zum Atomgesetz vorgelegt. Danach sollen die Kernkraftbetreiber von den Kosten, die f&uuml;r das de facto Endlager in Asse entstehen, freigestellt werden. Laut Berliner Zeitung ist im &Auml;nderungsantrag der Passus: &ldquo;Die Kosten f&uuml;r den Weiterbetrieb und die Stilllegung tr&auml;gt der Bund&rdquo; enthalten. Bisher galt im Atomgesetz die Regelung, dass die Verursacher zumindest per Geb&uuml;hren an den Kosten beteiligt werden, die f&uuml;r die Lagerung ihrer Abf&auml;lle entstehen.\n<p>Das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung errechnte, dass allein der Bund die Kernkraft bereits mit &uuml;ber 40,2 Milliarden Euro subventioniert hat, dazu kommen noch die Ausgaben der Bundesl&auml;nder. Allein f&uuml;r die Sanierung und Schlie&szlig;ung von Asse plant der Bund nach Angaben des Bunds der Energieverbraucher 850 Millionen Euro ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/2\/122352\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Bund zahlt f&uuml;r Atomlager Asse<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2009\/0126\/politik\/0072\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Rentenrendite bleibt deutlich positiv<\/strong><br>\nAuch wenn das Renteneintrittsalter ab 2012 stufenweise auf 67 Jahre steigt, bleibt die Rentenrendite deutlich positiv. \n<p>Die Renditen in der gesetzlichen Rentenversicherung werden auch langfristig positiv bleiben. Darin sind sich der Vorsitzende des Sachverst&auml;ndigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie des Sozialbeirates der Bundesregierung, Bert R&uuml;rup, und der Pr&auml;sident der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herbert Rische, einig. &ldquo;Nach den j&uuml;ngsten Rentenreformen werden sich die Beitragsrenditen in der Rentenversicherung zwar verringern, bleiben aber auch k&uuml;nftig positiv&rdquo;, sagte R&uuml;rup. Diese Aussage treffe auch f&uuml;r ledige Versicherte zu, die keine Witwen, Witwer oder Waisen mit Anspr&uuml;chen auf Hinterbliebenenrenten hinterlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Rentenrendite-bleibt-positiv.html?nwsl=y\">Ihre-Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung M.B.:<\/strong> Es sollte nach wie vor nicht als normal angesehen werden, dass der langj&auml;hrige Au&szlig;endienstmitarbeiter der Versicherungswirtschaft Bert R&uuml;rup immer noch als Vorsitzender des Sozialbeirats die deutsche Bundesregierung u.A. zu Rentenangelegenheiten ber&auml;t, kurz bevor er in den Innendienst wechselt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Leistungen der Rentenversicherung: Dickes Paket<\/strong><br>\nMillionen Bundesb&uuml;rger fragen sich, ob ihre Altersvorsorge in sicheren H&auml;nden ist. Um die staatliche Rente dagegen muss sich niemand sorgen.<br>\nBad Homburg (kpa). Im Krisenstrudel an den Kapitalm&auml;rkten hat sich die gesetzliche Rentenversicherung wie so oft in ihrer mehr als &uuml;ber hundertj&auml;hrigen Geschichte als solide Bank f&uuml;r den Ruhestand bew&auml;hrt. Aber sie leistet &uuml;ber die krisenfeste Altersvorsorge hinaus noch einiges mehr. www.ihre-vorsorge.de hat das Leistungspaket der gesetzlichen Rente aufgeschn&uuml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Leistungen-der-Rentenversicherung.html?nwsl=y\">Ihre-Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Wir weisen auf diese beiden Information der deutschen Rentenversicherung hin, obwohl unsere Leser schon bei der letzten &auml;hnlichen Meldung mit Recht vermerkten, dass die deutsche Rentenversicherung lange genug Reklame f&uuml;r Privatvorsorge gemacht habe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Konrad Wei&szlig;: Altert Deutschland wirklich?<\/strong><br>\nUnter der rei&szlig;erischen &Uuml;berschrift &ldquo;Deutschland wird immer &auml;lter&rdquo; hat die Bertelsmann Stiftung unl&auml;ngst eine Bev&ouml;lkerungsprognose f&uuml;r das Jahr 2025 ver&ouml;ffentlicht. Demnach werde in zwanzig Jahren die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung &auml;lter als 47 Jahre sein, in Ostdeutschland sogar &auml;lter als 53.\n<p>Ich halte demographische Prognosen, die weder die Gestaltungskraft der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger noch die historischen, politischen und sozialen Gegebenheiten ber&uuml;cksichtigen, f&uuml;r fragw&uuml;rdig und kontraproduktiv. Der demographische Wandel kann doch durchaus auch als Chance begriffen werden, nicht nur als Last.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/908824\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bild, M&uuml;ller-Vogg: &ldquo;Jetzt r&uuml;ckt die Union nach links, st&auml;rkt so die FDP.&ldquo;<\/strong><br>\nDas kann die Liberalen aber nicht erfreuen. Denn f&uuml;r eine linke CDU gibt es nur einen Koalitionspartner: die noch linkere SPD.&rdquo; So Hugo M&uuml;ller-Vogg in <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/standards\/kommentar\/2009\/01\/26\/kommentar.html\">Bild<\/a>\n<p>Zum Gesagten sei angemerkt: Erneut, oder immer noch, muss man sich gro&szlig;e Sorgen um M&uuml;ller-Vogg machen. Seine Wahrnehmung scheint unter den Besitzstandswahrungszw&auml;ngen der Finanz- und Wirtschaftskrise mehr denn je zu leiden. Er scheint sich in einer Welt eingerichtet zu haben, in der nur er &ndash; vielleicht noch der Chefredakteur der Tageszeitung, die seine Phantasien abdruckt &ndash; sich zurechtfindet, in der mittelm&auml;&szlig;ige, skandalbew&auml;hrte Abgeordnete zu &ldquo;profilierten Wirtschaftspolitikern&rdquo; umgedeutet oder Vorschl&auml;ge, wonach Gewinnbeteiligungen nicht ausgesch&uuml;ttet werden sollten, w&auml;hrend sich die Privatwirtschaft am Steuerzahler schadlos h&auml;lt, als Tollhausst&uuml;cke bezeichnet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2009\/01\/de-dicto_26.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Uta Ranke-Heinemann: &bdquo;Ich fasse es nicht, was sich der Papst leistet&ldquo;<\/strong><br>\nWenige Tage vor dem heutigen Gedenktag an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 64 Jahren hat der deutsche Papst Benedikt XVI. den vor Jahren exkommunizierten britischen Bischof und Holocaustleugner Richard Williamson wieder in die katholische Kirche aufgenommen. Mu&szlig; man das als politisches Signal verstehen?\n<p>Ranke-Heinemann: Politisch oder nicht, es ist einfach unertr&auml;glich und f&uuml;r alle Deutschen eine besch&auml;mende Tatsache, dass sich ausgerechnet ein deutscher Papst so etwas erlaubt. Damit bagatellisiert er den Antisemitismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2009\/01-27\/048.php\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Das Dekret im Wortlaut<\/strong><br>\nDie FR dokumentiert das Dekret, mit dem die vier Bisch&ouml;fe rehabilitiert wurden, in der offiziellen &Uuml;bersetzung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1665115_Das-Dekret-im-Wortlaut.html\">FR <\/a><\/p>\n<p><em>Siehe die &Auml;u&szlig;erungen des rehabilitierten Bischofs im Wortlaut:<\/em><\/p>\n<p><strong>Das Interview des rehabilitierten Bischofs Richard Williamson:<\/strong><\/p>\n<p>Das schwedische Fernsehen hat gestern einen Ausschnitt aus einem l&auml;ngeren Interview mit Bischof Richard Williamson von der Piusbruderschaft ver&ouml;ffentlicht: &bdquo;Ich glaube nicht, dass sechs Millionen Juden vergast wurden.&ldquo;<\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Reporter:<\/strong> Bischof Williamson, sind das Ihre Worte: &bdquo;Kein einziger Jude wurde in Gaskammern umgebracht. Das waren alles L&uuml;gen, L&uuml;gen, L&uuml;gen&ldquo;? Sind das Ihre Worte?<\/em>\n<\/li>\n<li><em><strong>Bischof Richard Williamson:<\/strong> &bdquo;Ich glaube, Sie zitieren hier [eine Aussage] von Kanada, glaube ich &ndash; vor vielen Jahren. Ich meine, dass die historische Faktenlage sehr stark, ja &uuml;beraus stark dagegen spricht, dass sechs Millionen Juden gezielt in Gaskammern vergast wurden, als eine gezielte Strategie von Adolf Hitler.&ldquo;<\/em>\n<\/li>\n<li><em><strong>Reporter:<\/strong> &bdquo;Aber Sie sagen, dass nicht ein einziger Jude get&ouml;tet wurde&hellip;&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Bischof Williamson:<\/strong> &bdquo;&hellip;in Gaskammern.&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Reporter:<\/strong> &bdquo;Also gab es keine Gaskammern&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Bischof Williamson:<\/strong> &bdquo;Ich glaube, dass es keine Gaskammern gegeben hat &ndash; soweit ich die historische Faktenlage studiert habe. Ich folge nicht Gef&uuml;hlen. Ich glaube, zum Beispiel, dass Leute, die sich gegen das wenden, was heute h&auml;ufig &uuml;ber den &ndash; in Anf&uuml;hrungszeichen &ndash; &raquo;Holocaust&laquo; geglaubt wird, diese Leute &ndash; die Revisionisten, wie sie genannt werden &ndash; kommen zum Schluss, die ernsthaften unter ihnen glauben, dass etwa 200.000 oder 300.000 Juden in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern umkamen, aber niemand durch Vergasung in einer Gaskammer (&hellip;)<\/em>\n<\/li>\n<li><em><strong>Reporter:<\/strong> &bdquo;Ist das nicht Antisemitismus? Was ist Antisemitismus?&ldquo;<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Bischof Richard Williamson:<\/strong> &bdquo;Wenn Antisemitismus schlecht ist, so weil er gegen die Wahrheit ist. Wenn etwas wahr ist, dann ist es nicht schlecht. Ich bin nicht am Wort &lsquo;Antisemitismus&rsquo; interessiert. Das Wort ist sehr gef&auml;hrlich.&ldquo;<\/em>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=l0_H_Apgqdg\">YouTube<\/a><\/p>\n<\/li><li><strong>Exzellenzinitiative Lehre gestartet: fzs erwartet wenig Resonanz<\/strong><br>\nStudentischer Dachverband bezeichnet Wettbewerb als falschen Ansatz zur Verbesserung von Studium und Lehre\n<p>Die Ausschreibung der gemeinsamen Exzellenzinitiative Lehre des Stifterverbandes f&uuml;r die Deutsche Wissenschaft und der L&auml;nder ist angelaufen. Der fzs kritisiert an dieser Stelle die Wettbewerbslogik unter den Hochschulen als Irrweg, welcher auf Kosten der Studierenden in der BRD insgesamt beschritten wird.<\/p>\n<p>Hierzu erkl&auml;rt Anja Gadow, Mitglied des fzs-Vorstands: &ldquo;Es bleibt abzuwarten wie viel M&uuml;he sich die Hochschulen bei der Erstellung der Antr&auml;ge geben werden. Angesichts des verglichen mit der Exzellenzinitative verschwindend geringen Betrags von insgesamt 10 Millionen Euro erwarten wir nahezu nichts, schon gar nicht die Schaffung einer dringend n&ouml;tigen positiven Lehrkultur an Hochschulen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/show\/212343.html\">fzs<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nochmals: M&uuml;ntefering: &ldquo;Die Linkspartei vertritt nationale soziale Politik&rdquo;<\/strong>\n<p>Zu unserem gestrigen Hinweis Ziffer 14 merkte unser Leser P.P. an: <\/p>\n<p>M&uuml;nteferings Gleichsetzung von Linken mit dem Nationalsozialismus ist ja ein alter Topos aus der Giftk&uuml;che der INSM. Schon Sch&ouml;ngeist M. D&ouml;pfner von der Welt hatte geschrieben: In der Idee des Nationalpopulismus schlie&szlig;en sich der ganz linke und rechte Rand zum Kreis. Ob der Antikapitalismus nun von ganz links oder ganz rechts kommt, spielt im nationalen Sozialismus oder sozialistischen Nationalismus keine Rolle. Und Richard Herzinger schrieb nach einer Kritik an Lafontaine, dass dieser bez&uuml;glich des Kampfes um die Rohstoffe dieser Erde ein Spengler-Zitat benutzte, dass dieses Verfahren &ldquo;Methode&rdquo; habe: In seiner (Lafontaines) Rhetorik integriert er regelm&auml;&szlig;ig nationalistische Untert&ouml;ne, um auch f&uuml;r ein Wahlklientel am rechten Rand attraktiv zu wirken. Und schlie&szlig;lich vermerkt Christian Sch&uuml;tte: Aber sein (Lafontaines) Stil ist demagogisch, sein Politikentwurf ein autorit&auml;rer Sozialnationalismus.<br>\nMan sieht, dass neokonservative Journalisten die aus den 50iger Jahren stammende Totalitarismus-These umstandslos zu Propagandazwecken auf die &ldquo;Linke&rdquo; anwenden. Die Identifikation von Sozialstaat und Nationalsozialismus kann man auch bei Miegel finden und anderen &ldquo;Sozialwissenschaftlern&rdquo; des neoliberalen Mainstream. Ob man mit solcherlei Gleichsetzung der vielbeschworenen &ldquo;Vergangenheitsbew&auml;ltigung&rdquo; wirklich einen Dienst erweist, wage ich nicht zu&nbsp;entscheiden.<\/p><\/li>\n<li><strong>Bertha-von-Suttner-Kunst- und Medienpreis: Drei Preistr&auml;ger werden geehrt!<\/strong>\n<ul>\n<li>Der Fotograf Uli Preuss f&uuml;r seine mediale Dokumentation der Arbeit des Friedensdorfes International.<\/li>\n<li>Die Filmemacherin Gabriela Neuhaus f&uuml;r ihren Dokumentarfilm &bdquo;1000 Frauen und ein Traum&ldquo; <\/li>\n<li>Hans Peter Grass f&uuml;r seine Onlineplattform <a href=\"http:\/\/www.whywar.at\">WhyWar.at<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die &ouml;ffentliche Preisverleihung findet am 7. Februar 2009 im gro&szlig;en Saal des &Ouml;kohauses in Frankfurt am Main statt. <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(WL\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Zumwinkel: Denn er wusste, was er tat<\/li>\n<li>Jeder Dritte in Pl&ouml;tzensee sitzt wegen Schwarzfahrens<\/li>\n<li>CDU blockiert Bek&auml;mpfung von Steueroasen<\/li>\n<li>USA arbeiten an neuem Bankenfonds<\/li>\n<li>Irland : Das EU-Wunderland schw&auml;chelt<\/li>\n<li>Baltische L&auml;nder : Von der Demokratie entt&auml;uscht<\/li>\n<li>Bund will Mehrheit der HRE &uuml;bernehmen <\/li>\n<li>Die BAFIN wusste bereits 2007 &uuml;ber<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3727\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3727","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3727","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3727"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3727\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3727"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3727"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3727"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}